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Menschen dieser Stadt

__________________________________________________________________________ 17. März 2020 Allgemeinverfügung: Öffentliche Veranstaltungen ab morgen untersagt Vorkehrungen zum Schutz der Bevölkerung vor dem Coronavirus ausgeweitet Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat zum Schutz der Bevölkerung vor dem Coronavirus eine Allgemeinverfügung nach dem Infektionsschutzgesetz erlassen. Darin wird das bereits bestehende Veranstaltungsverbot für Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern erweitert. Ab dem morgigen Mittwoch, 18. März, gilt, dass jegliche öffentliche Veranstaltung - einschließlich Volksfesten, Messen, Ausstellungen, Spezial- und Jahrmärkten - im Düsseldorfer Stadtgebiet untersagt ist. Das Verbot gilt auch für Gottesdienste und sonstige Veranstaltungen von Religionsgemeinschaften und für Versammlungen im Sinne des Versammlungsrechts. Ausgenommen von diesem Verbot sind nur solche Veranstaltungen, die aus Gründen überwiegender öffentlichen Interessen notwendig sind, insbesondere solche, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfürsorge und -vorsorge dienen. Dazu gehören beispielsweise der Betrieb des Großmarktes sowie der von Wochenmärkten, die der Nahversorgung der Bevölkerung dienen. Dies gilt zunächst bis Sonntag, 19. April. Aufgrund des Erlasses des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW vom 10. März 2020 hatte die Stadt Düsseldorf bereits alle Veranstaltungen mit mehr als 1.000 erwarteten Teilnehmern zur Verhinderung der Verbreitung des Coronavirus untersagt. Die neue Allgemeinverfügung ergänzt nun die bereits bestehende Allgemeinverfügung. Sie setzt den Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW "Durchführung von Veranstaltungen ab dem 14. März 2020/Veranstaltungen mit weniger als 1.000 erwarteten Besuchern/Teilnehmern" um. "Die Vorkehrungen dienen dazu die Ausbreitung des Krankheitserregers SARS-CoV-2 zu verhindern. Der Virus wird von Mensch zu Mensch übertragen. Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Dies kann direkt von Mensch zu Mensch über die Schleimhäute der Atemwege geschehen oder auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden. Insofern erhöht sich das Risiko einer Ansteckung mit dem SARS-CoV-2-Virus beim Zusammentreffen einer größeren Anzahl von Menschen potentiell und damit die Gefahr, dass sich die Infektionen in der Bevölkerung weiterverbreiten", heißt es in der Allgemeinverfügung zur Begründung. Und weiter: "Die Entwicklungen der letzten Tage zeigen, dass die bisherigen Anstrengungen zur Eindämmung der Ansteckungsgefahren nicht ausreichen. Die Zahl der Infizierten steigt in Düsseldorf, im Land NRW und bundesweit stetig an. Aufgrund der aktuellen Risikobewertung kann nur durch eine radikale Reduzierung der unmittelbaren persönlichen sozialen Kontakte der Menschen die dringend erforderliche Verzögerung des Eintritts von weiteren Infektionen erreicht werden. Ziel ist es, das Gesundheitswesen nicht zu überlasten und die erforderlichen Kapazitäten für die Behandlung von Erkrankten sowie sonstigen Krankheitsfällen bereit zu halten. Damit wird auch Zeit gewonnen, Therapeutika und Impfstoffe zu entwickeln." ___________________________________________________________________________ 17. März 2020, 16 Uhr 130 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus in Düsseldorf Mit Stand Dienstag, 17. März, 16 Uhr, gibt es in Düsseldorf insgesamt 130 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. 88 Rachenabstriche wurden im Diagnostikzentrum vorgenommen, dazu noch 15 mobile Abstriche. 908 Anrufe von Bürgerinnen und Bürgern wurden am Dienstag, 17. März, von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des städtischen Informationstelefons (0211-8996090) bis 16 Uhr angenommen und Auskünfte zum Umgang mit dem Coronavirus gegeben. ___________________________________________________________________________ 17. März 2020 Landesregierung beschließt weitere Maßnahmen zur Pandemie-Eindämmung Soforthilfe in Höhe von 150 Millionen Euro für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen Ministerpräsident Laschet: „Befinden uns in einer schweren Krise – für die Gesundheit, für den Wohlstand und für den Zusammenhalt in unserem Land.“ / Weitere kontaktreduzierende Maßnahmen beschlossen / Wirtschaftsgipfel am Donnerstag Das Landeskabinett hat weitere umfangreiche Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus sowie zur Stärkung der medizinischen und pflegerischen Infrastruktur in Nordrhein-Westfalen beschlossen. Das Landeskabinett hat am Dienstag, 17. März 2020, weitere umfangreiche Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus sowie zur Stärkung der medizinischen und pflegerischen Infrastruktur in Nordrhein-Westfalen beschlossen. Ziel der Maßnahmen ist es, die Anzahl sozialer Kontakte in der Bevölkerung weiter zu reduzieren und so die Ausbreitung des Corina-Virus zu verlangsamen. Zu diesem Zweck wurde unter anderem beschlossen, weitere Einrichtungen und Angebote zu schließen oder zu untersagen, die Öffnungszeiten und Auflagen von Restaurants enger zu fassen und Übernachtungsangebote nur zu ausschließlich nicht touristischen Zwecken weiterhin zuzulassen. Zugleich wird für wichtige Angebote des täglichen Bedarfs die Öffnung an Sonn- und Feiertagen gestattet. Hierzu zählen beispielsweise Geschäfte des Einzelhandels für Lebensmittel und Apotheken. Bei den nordrhein-westfälischen Krankenhäusern sowie bei weiteren Einrichtungen der medizinischen und pflegerischen Versorgung bestehen erhebliche Bedarfe aufgrund der Erfordernisse zur Bewältigung der Corona- Pandemie. Als Soforthilfe werden Krankenhäusern und weiteren Einrichtungen der medizinischen und pflegerischen Versorgung zusätzliche Mittel in Höhe von 150 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Ministerpräsident Armin Laschet: „Die Entwicklung der Infektionen mit dem Corona-Virus in Nordrhein- Westfalen ist nicht nur dynamisch, sondern dramatisch. Es muss nun der Letzte verstehen: Wir befinden uns in einer schweren Krise – für die Gesundheit, für den Wohlstand und für den Zusammenhalt in unserem Land. Die Landesregierung arbeitet Tag und Nacht daran, die Corona-Virus-Pandemie einzudämmen. Wir arbeiten dabei eng mit der Bundesregierung, aber auch im Länderkreis und mit unseren Freunden in Belgien und den Niederlanden zusammen. Nur gemeinsam werden wir es schaffen, das Virus erfolgreich zu bekämpfen und möglichst viele Menschenleben zu retten. Es geht um Leben und Tod. So einfach ist es. Und so schlimm.“ Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann: „Mit dem heutigen Erlass ergänzen wir die kontaktreduzierenden Maßnahmen, die wir bereits am Sonntag ergriffen haben. Dass die Bundesregierung unsere Regelungen explizit als Vorbild für ihre Empfehlungen genannt hat, bestätigt uns in unserer Einschätzung, dass wir mit Besonnenheit und Entschlossenheit gehandelt haben. Das wird auch künftig Maßgabe unseres Handelns sein.“ Die weiteren Maßnahmen der Landesregierung zur Eindämmung des Corona-Virus und zur Bewältigung der Auswirkungen beinhalten unter anderem folgende Eckpunkte: Weitere kontaktreduzierende Maßnahmen: In Ergänzung zu den am 15. März 2020 angeordneten Maßnahmen gelten ab dem 16. März 2020 beziehungsweise 17. März 2020 weitere Maßnamen gelten, um zu einer weiteren Verzögerung der Infektionsdynamik beizutragen. Folgende Einrichtungen, Begegnungsstätten und Angebote sind zu schließen beziehungsweise einzustellen: Alle Kneipen, Cafés, Opern- und Konzerthäuser (ab 16. März), alle Messen, Ausstellungen, Freizeit- und Tierparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spezialmärkte und ähnliche Einrichtungen, Reisebusreisen, jeglicher Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen sowie alle Zusammenkünfte in Vereinen (ab 17. März), Spielhallen, Spielbanken, Wettbüros und ähnliche Einrichtungen (ab 16. März), Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen (ab 16. März). Alle Spiel- und Bolzplätze sind zu schließen. Der Zugang zu Bibliotheken (außer Bibliotheken an Hochschulen), Mensen, Restaurants und Speisegaststätten sowie Hotels für die Bewirtung von Übernachtungsgästen ist zu beschränken und nur unter strengen Auflagen (sowohl für den Innen- als auch den Außenbereich) zu gestatten. Auflagen sind Besucherregistrierung mit Kontaktdaten, Reglementierung der Besucherzahl, Vorgaben für Mindestabstände zwischen Tischen von 2 Metern, Hygienemaßnahmen, Aushänge mit Hinweisen zu richtigen Hygienemaßnahmen etc. Restaurants und Speisegaststätten dürfen frühestens ab 6 Uhr öffnen und sind spätestens ab 15 Uhr zu schließen. Folgenden Geschäften ist bis weiteres auch die Öffnung an Sonn- und Feiertagen von 13 bis 18 Uhr gestattet (dies gilt nicht für Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag): Geschäften des Einzelhandels für Lebensmittel, Wochenmärkten, Abhol- und Lieferdiensten sowie Apotheken, außerdem Geschäften des Großhandels. Sämtliche Verkaufsstellen im Sinne des Ladenöffnungsgesetzes müssen die erforderlichen Maßnahmen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlagen treffen. Übernachtungsangebote dürfen nur zu nicht touristischen Zwecken genutzt werden. Veranstaltungen sind grundsätzlich untersagt. (Den Erlass mit allen angeordneten Maßnahmen finden Sie unter www.land.nrw/corona) Wirtschaftsgipfel der Landesregierung: Neben den gesundheitlichen Auswirkungen ist das Corona-Virus auch eine sehr ernste Herausforderung für die Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen. Die Landesregierung hat dazu bereits viele Gespräche geführt und kurzfristige Maßnahmen für in Not geratene Unternehmen und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf den Weg gebracht. Ministerpräsident Armin Laschet, Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart sowie Finanzminister Lutz Lienenkämper werden sich am Donnerstag mit den Spitzen der nordrhein-westfälischen Wirtschaft und den Sozialpartnern in einer Videokonferenz austauschen. Ziel ist, die Unterstützungsprogramme weiter auszubauen und passgenaue finanzielle Hilfen für Betroffene bereitzustellen. An den Gesprächen nehmen auch Vertreterinnen und Vertreter der NRW.BANK sowie der Banken- und Sparkassenverbände teil. ___________________________________________________________________________ 17. März 2020 Stadtbüchereien Düsseldorf bieten zahlreiche Medien online an Die "onlineBibliothek" bietet Zugriff auf zahlreiche Medien/Angebot für Abiturienten und Abiturientinnen erweitert Die Stadtbüchereien Düsseldorf sind derzeit aufgrund der Situation bezüglich des Coronavirus' flächendeckend geschlossen. Eine Ausleihe vor Ort oder der gewohnte Gang in die Bibliothek sind damit nicht mehr möglich. Auf den Lesespaß müssen die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer dank der "onlineBibliothek" und der zahlreichen eBooks und anderer elektronischer Medien, die die Stadtbüchereien anbietet, nicht verzichten. Die Angebote in der "onlineBibliothek" können mit gültiger Bibliothekskarte ganz einfach kostenlos genutzt werden unter: www.duesseldorf.de/stadtbuechereien/onlinebibliothek/ "Offensichtlich haben viele unserer Kundinnen und Kunden sofort auf die Schließung der Büchereien reagiert und das Online-Angebot in Anspruch genommen. Am Wochenende konnten wir bereits eine Steigerung bei dem Zugriff auf unsere digitalen Angebote um 50 Prozent feststellen", sagt Dr. Norbert Kamp, Leiter der Stadtbüchereien. Besonders hart getroffen von der Schließung der Stadtbüchereien sind die Abiturientinnen und Abiturienten und andere Kunden im Prüfungsstress. Die Zentralbibliothek ist ein beliebter Lernort und gerade vor den schriftlichen Abiturprüfungen sind alle verfügbaren Gruppen- und Einzelarbeitsplätze normalerweise besetzt. Kurz nach der Bekanntgabe der Schließung der Stadtbüchereien für fünf Wochen stellen die Stadtbüchereien über ihre "onlineBibliothek" daher ab sofort viel mehr zusätzliche Schüler- und Abiturhilfen für Abiturientinnen und Abiturienten sowie andere Prüfungskandidaten und Lernende in der "onleihe" zur Verfügung. In der "onleihe" sind zum Beispiel Hilfe zu den Abiturthemen in Deutsch (Johann Wolfgang von Goethe: "Faust I", Heinrich von Kleist: "Die Marquise von O...", E.T.A. Hoffmann: "Der Sandmann", "unterwegs sein"-Lyrik vom Barock bis zur Gegenwart), Mathematik (z. B. Integralrechnung, Differentialrechnung, Stochastik), Englisch (Dramen von Shakespeare), aber auch Biologie, Chemie, Physik sowie in den anderen Schulfächern vorhanden. Auch für Schülerinnen und Schüler in der Primar- und Sekundarstufe sind für jede Klassenstufe digitale Bücher in den Fächern ausleihbar. Die "onlineBibliothek" bietet neben Schüler- und Abiturhilfen aber natürlich auch viele andere "eBooks" wie Romanbestseller, Sachbücher und eHörbücher sowie weitere elektronische Medien in der "onleihe". eZeitschriften und eZeitungen können bei "RBDigital" und im "PressReader" gelesen werden. "RBDigital" bringt insgesamt 42 Magazine (z. B. "Brigitte", "11 Freunde", "schöner Wohnen") direkt nach Hause auf den Rechner und auf die Mobilgeräte. Der Großteil sind deutsche Zeitschriften, es sind aber auch acht bekannte englischsprachige dabei. Mit dem "PressReader" kann man über 6.000 Zeitungen und Zeitschriften aus 100 Ländern in 60 Sprachen lesen. Ein spezielles Angebote für Kinder bietet "TigerBooks". "TigerBooks" ist eine App, in der man digitale Kinderbücher lesen kann. Alle zwischen 2 und 10 Jahren finden hier großartige Geschichten und Bücher vieler bekannter Kinderbuchverlage, alle an einem Ort und sofort von zuhause aus verfügbar. Es gibt Lieblingsbücher mit Conni, Bibi und Tina, mit Yakari, dem Sams, dem Regenbogenfisch, der kleinen Raupe Nimmersatt, Prinzessin Lilifee, Pettersson und Findus oder den Olchis. Für Filmfreunde gibt es das Angebot "filmfriend". "filmfriend" ist ein Portal, das für Bibliotheken und ihre Nutzer Filme "on demand" bereitstellt. Das Angebot ist breit und wird immer wieder erweitert. Man findet deutsche Klassiker genauso wie hochwertige Dokumentationen, Kinderserien und Arthouse-Filme. Musikliebhaber kommen mit "medici.tv" oder "naxos" auf ihre Kosten. "medici.tv" bietet über 700 Konzertaufnahmen, 180 Opernaufführungen, 90 Ballettinszenierungen, über 1.000 Dokumentarfilme und über 200 Meisterklassen als Video oder Liveübertragung. Mit "naxos" haben die Stadtbüchereien vier Portale, die einen umfassenden Musikgenuss ermöglichen: "Naxos Music Library" mit über 2,2 Millionen Titeln klassischer Musik, "Naxos Musik Library Jazz" mit über 205.000 Titeln Jazz, "Naxos Music Library World" mit über 112.000 Titeln Weltmusik oder "Naxos Video Library" mit über 3.000 Angeboten. Die "onleihe", "tigerbooks", "PressReader", "RBDigital", "naxos" und "filmfriend" gibt es zusätzlich zu der Webversion für den Rechner auch als App für mobile Geräte. Ab dem heutigen Dienstag, 17. März, wollen die Stadtbüchereien Düsseldorf regelmäßig mit Hilfe von kleinen Erklärvideos die digitalen Angebote in der "onlineBibliothek" sowie deren Handhabung im Livestream auf der Facebookseite (www.facebook.com/stadtbuechereien.duesseldorf/) präsentieren. Los ging es am heutigen Dienstag, 17. März, um 13 Uhr mit einem Erklärvideo zur Webseite der "onleihe". Wer den Livestream verpasst, kann sich die Videos auch im Nachhinein auf der Facebookseite der Stadtbüchereien anschauen. ___________________________________________________________________________ 17. März 2020 Corona macht erfinderisch! Brauhaus-Feeling mit Essen und Getränken für zu Hause! Bei uns ist der Gast König und damit das auch jetzt so bleibt, möchten wir Euch weiter mit Essen und Getränken bewirten. Daher wollen wir in dieser schwierigen Zeit ein kleines bisschen Brauhaus-Feeling zu Euch bringen. Ab dem 19.03.2020 können das typische Schumacher Brauhaus-Essen sowie Getränke in Flaschen telefonisch unter 0211 – 828 90 20 bestellt werden. Die Brauhaus-Karte findet ihr unter www.schumacher-alt.de! Geliefert wird in einem Radius von ca. 5 km! Kurzes Klingeln und schon wird die Lieferung vor der Haustür ohne Kontaktaufnahme abgesetzt. Der Mindestbestellwert liegt bei 30,00€ inkl. Getränken! Lieferzeit: ab 11 Uhr könnt ihr anrufen, bis 18 Uhr wird die späteste Lieferung ausgefahren. Euer Schumacher-Team ___________________________________________________________________________ 17. März 2020 Corona: Aktuelle Auswirkung auf die Abfallentsorgung Geänderte Abläufe bei der Müllabfuhr Corona-Pandemie: Nur ein Recyclinghof geöffnet, mobile Sammlungen fallen aus Die Uhrzeiten für Behälterleerungen bei der Müllabfuhr oder für die Straßenreinigung können sich zukünftig in vielen Straßen ändern. So kann es sein, dass die Trupps der Awista früher unterwegs sind als gewohnt. Das Umweltamt bittet dafür um Verständnis. Hintergrund ist, dass die Straßenreinigungsfirma Awista, um in Zeiten des Corona-Virus die Zahl der direkten Kontakte von Mensch zu Mensch unter ihren Mitarbeitern zu verringern, ab sofort innerbetriebliche Abläufe umstellt. Müllabfuhr und Straßenreinigung funktionieren im Prinzip wie immer - die Reinigungstrupps fangen aber nun zu unterschiedlichen Uhrzeiten an. Damit ist gewährleistet, dass die Mannschaften sich nicht alle gleichzeitig morgens auf den Betriebshöfen begegnen. Weiterhin müssen die Begegnung mit Kunden auf den Recyclinghöfen und bei den mobilen Sammlungen laut Umweltamt begrenzt werden. Die mobilen Sammlungen von Grünschnitt und Schadstoffen werden daher bis auf Weiteres eingestellt. Auch die Recyclinghöfe Garath und Lohausen sind geschlossen worden. Nur auf dem Recyclinghof in Flingern können derzeit noch Wertstoffe abgegeben werden. Die Awista kann dadurch sicher stellen, dass die Routine-Leistungen wie Behälterleerungen und Sperrmüllabfuhr weiter funktionieren. Dort, wo dies noch nicht geschehen ist, wird empfohlen, für die Abholung von Altpapier oder Bioabfall und Grünschnitt blaue Tonnen oder Biotonnen zu bestellen. Für die Abholung von Sperrmüll kann und muss wie gewohnt ein Termin mit der Awista vereinbart werden. Dies kann telefonisch unter 0211-83099099 oder online unter www.awista.de/kontakt/ geschehen. In Abstimmung mit der Stadt Düsseldorf werden folgende Maßnahmen umgesetzt: Recyclinghöfe Die Recyclinghöfe in Garath und Lohausen werden ab Dienstag, den 17. März 2020 bis auf Weiteres geschlossen. Der Recyclinghof Flingern, Flinger Broich 15 bleibt geöffnet (Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9.00 bis 16.30 Uhr und Samstag von 9.00 bis 16.00 Uhr) Grünschnittsammlung an Samstagen wird eingestellt Die mobile Grünschnittsammlung an Samstagen in Derendorf, Gerresheim, Oberkassel, Angermund, Eller, Hubbelrath, Rath, Unterbach und Wersten findet bis auf Weiteres nicht statt. Schadstoffmobil Am 16. März ist das Schadstoffmobil noch im Einsatz. Ab dem 17. März wird die mobile Schadstoffsammlung bis auf Weiteres eingestellt. Müllabfuhr startet früher Die Müllabfuhr beginnt bereits ab 5.30 Uhr. Alle Abfallbehälter werden regulär, d.h. an den im elektronischen Abfallkalender veröffentlichten Terminen, geleert. Kundencenter Das Kundencenter der AWISTA/Stadtwerke ist ab sofort geschlossen. Quelle: AWISTA ___________________________________________________________________________ 17. März 2020 Im Goldenen Kessel hat bis auf Weiteres geschlossen! Die Brauerei Schumacher hat vor ein paar Minuten mitgeteilt, dass der Goldene Kessel auf der Bolker Straße geschlossen wird. Das Stammhaus bleibt weiterhin von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Das für Donnerstag geplante „Latzen to go“ findet wie angekündigt statt. Von 16 bis 22 Uhr könnt ihr auf der Oststraße euer Latzenbier in den Größen 0,33 oder 1 ltr für zu Hause oder unterwegs kaufen. Hier die Mitteilung der Familie Ungermann-Schnitzler: Liebe Gäste, die Gesundheit und das Wohlbefinden aller unserer Gäste sowie Mitarbeiter/innen haben oberste Priorität für uns. Leider müssen wir daher auf unbestimmte Zeit das Brauhaus „Im goldenen Kessel“ in der Bolkerstraße schließen. Das Schumacher Stammhaus auf der Oststraße bleibt weiterhin von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. Wir hoffen, dass wir uns bald wiedersehen und heißen Euch dann herzlich willkommen in unserer Altbier- Manufaktur. Bleibt gesund! Familie Ungermann-Schnitzler und das gesamte Team ___________________________________________________________________________ 16. März 2020 Heute wurden in Düsseldorf weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beschlossen: Veranstaltungen, die vordringlich der Geselligkeit und dem Vergnügen dienen, sind untersagt. So müssen z.B. Bars und Kneipen, Clubs, Diskotheken, Spielhallen, Theater und Kinos müssen ihren Betrieb einstellen. Auch Fitness-Studios, Schwimm- und Spaßbäder oder Saunen bleiben zu. Gaststätten, die der Versorgung dienen, dürfen offen bleiben, wenn dort selbst zubereitete Speisen verkauft werden, ein Mindestabstand von 1,50 Metern zwischen den Tischen eingehalten werden kann und die Besucherzahl 50 Personen nicht überschreitet. Der Zutritt zu Einrichtungshäusern, Einkaufszentren oder Factory-Outlets soll nur noch zur Deckung des dringenden Bedarfs unter strengen Auflagen erlaubt sein. Um die Versorgung der älteren Menschen und Menschen mit schwachem Immunsystem sicherzustellen, hat das Amt für Soziales eine Hotline unter 0211-8998999 geschaltet. Wer sich nicht durch Verwandte, Freunde oder Nachbarn versorgen lassen kann, findet dort die notwendige Unterstützung. Um auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung vor Ansteckungsgefahr zu schützen, sind derzeit alle Dienststellen mit Publikumsverkehr geschlossen. Mit Hochdruck wird an kreativen Lösungen gearbeitet, notwendige Dienstleistungen (Melderegister, Kfz-Zulassung etc.) wieder anbieten zu können. Wie das geschehen soll, wird voraussichtlich am Mittwoch, 18. März, vorgestellt. Das Akkreditierungszentrum für die Schlüsselpersonen soll voraussichtlich Mitte der Woche seinen Betrieb aufnehmen. Um Kontakte zu minimieren und auch um das Ansteckungsrisiko der Fahrerinnen und Fahrer zu minimieren, wird die Rheinbahn ab Mittwoch nach Samstagsfahrplan fahren. Die Stadt hat einen Unterstützungsfond zur Überbrückung kurzfristiger finanzieller Notlagen von Düsseldorfer Unternehmen eingerichtet. Dieser ist zunächst mit 500.000 Euro ausgestattet und soll dazu dienen, beispielsweise Veranstalter oder Geschäfte vor der Insolvenz zu bewahren. Das soll kein Ersatz für die von Bund und Land in Aussicht gestellten Hilfen, sondern eine Art Überbrückungshilfe sein, damit Unternehmen bis zur Zahlung dieser Hilfen überleben können. Das Verfahren soll unbürokratisch sein: Eine E-Mail an FinanzhilfeCorona@duesseldorf.de soll als Antrag reichen. Der Ältestenrat der Stadt hat sich heute darauf verständigt, alle Sitzungen von Rat und Ausschüssen bis zum 19. April auszusetzen. Auch die Bezirksvertretungen wollen sich dieser Entscheidung anschließen. Der Ältestenrat will stattdessen wöchentlich tagen und die notwendigen Beschlüsse als sogenannte Dringlichkeitsbeschlüsse (§ 60 Gemeindeordnung) fassen. Bis auf Weiteres ist die Aufhebung der Umweltspuren Merowingerstraße, Prinz-Georg-Straße und Werstener Straße beschlossen. Die Aufhebung wird mit Anpassung der örtlichen Beschilderung ab heute, Montag, 16. März, aktiv. Laut Empfehlung des Robert-Koch-Institutes soll zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus, die Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs vermieden werden. Kinderspielplätze sind weiterhin geöffnet. Die drei Freizeitanlagen – in Heerdt, an der Ulenbergstraße und am Niederheider Wäldchen – sind ab Dienstag, 17. März, geschlossen. Der Wildpark samt Waldschule bleibt ebenfalls bis auf Weiteres geschlossen. Der Beerdigungsbetrieb ist sichergestellt. Der Bauernhof im Südpark sowie das dortige Café samt Minigolfanlage und Hofladen sind ebenfalls für den Besucherverkehr geschlossen. ___________________________________________________________________________ 16. März 2020 Corona - Dynamisch auf die Lage reagieren Oberbürgermeister Thomas Geisel stellt aktuelle Maßnahmen zur Eindämmung der Corona- Pandemie vor Oberbürgermeister Thomas Geisel stellte bei einer Pressekonferenz am Montag, 16. März, aktuelle Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie vor. So sind inzwischen nicht nur Schulen und Kindergärten geschlossen, sondern im Prinzip alle Veranstaltungen, die vordringlich der Geselligkeit und dem Vergnügen dienen, untersagt. Beispielsweise Bars und Kneipen, Clubs, Diskotheken, Spielhallen, Theater und Kinos müssen ihren Betrieb einstellen. Auch Fitness-Studios, Schwimm- und Spaßbäder oder Saunen bleiben zu. Gaststätten, die der Versorgung dienen, dürfen offen bleiben, wenn dort selbst zubereitete Speisen verkauft werden, ein Mindestabstand von 1,50 Metern zwischen den Tischen eingehalten werden kann und die Besucherzahl 50 Personen nicht überschreitet. Der Schutz der Alten und Schwachen, der Menschen mit Vorerkrankungen und geschwächtem Imunsystem hat jetzt oberste Priorität. Jeder Betrieb kann für sich selbst entscheiden, ob die Öffnung lohnt oder nicht. Der Zutritt zu Einrichtungshäusern, Einkaufszentren oder Factory-outlets soll nur noch zur Deckung des dringenden Bedarfs unter strengen Auflagen erlaubt sein. Um die Versorgung dieser Personengruppe sicherzustellen, hat das Amt für Soziales eine Hotline unter 0211- 8998999 geschaltet. Wer sich nicht durch Verwandte, Freunde oder Nachbarn versorgen lassen kann, findet dort die notwendige Unterstützung. Es haben sich auch schon etliche Freiwillige gemeldet und angeboten, für Kranke einkaufen zu gehen, berichtete der Oberbürgermeister. Um auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung vor Ansteckungsgefahr zu schützen, sind derzeit alle Dienststellen mit Publikumsverkehr geschlossen. Mit Hochdruck wird an kreativen Lösungen gearbeitet, notwendige Dienstleistungen (Melderegister, Kfz-Zulassung etc.) wieder anbieten zu können. Wie das geschehen soll, wird voraussichtlich am Mittwoch, 18. März, vorgestellt. Das zweite wichtige Ziel ist derzeit, die sogenannte Kritische Infrastruktur (Versorgung, Entsorgung, Krankenhäuser etc) auf jeden Fall aufrecht zu erhalten. Deshalb sollen diejenigen, die nicht zu diesem Personenkreis zählen, nach Möglichkeit zu Hause bleiben und von dort arbeiten. Das Akkreditierungszentrum für die Schlüsselpersonen soll voraussichtlich Mitte der Woche seinen Betrieb aufnehmen. Um Kontakte zu minimieren und auch um das Ansteckungsrisiko der Fahrerinnen und Fahrer zu minimieren, wird die Rheinbahn ab Mittwoch nach Samstagsfahrplan fahren. Die Stadt hat einen Unterstützungsfond zur Überbrückung kurzfristiger finanzieller Notlagen von Düsseldorfer Unternehmen eingerichtet. Dieser ist zunächst mit 500.000 Euro ausgestattet und soll dazu dienen, beispielsweise Veranstalter oder Geschäfte vor der Insolvenz zu bewahren. Das soll kein Ersatz für die von Bund und Land in Aussicht gestellten Hilfen, sondern eine Art Überbrückungshilfe sein, damit Unternehmen bis zur Zahlung dieser Hilfen überleben können. Das Verfahren soll unbürokratisch sein: Eine E-Mail an FinanzhilfeCorona@duesseldorf.de soll als Antrag reichen. Der Ältestenrat der Stadt hat sich heute darauf verständigt, alle Sitzungen von Rat und Ausschüssen bis zum 19. April auszusetzen. Auch die Bezirksvertretungen wollen sich dieser Entscheidung anschließen. Der Ältestenrat will stattdessen wöchentlich tagen und die notwendigen Beschlüsse als sogenannte Dringlichkeitsbeschlüsse (§ 60 Gemeindeordnung) fassen. Wegen der aktuellen Gefährdungslage durch das Corona-Virus hat der Krisenstab der Landeshauptstadt Düsseldorf bis auf Weiteres die Aufhebung der Umweltspuren Merowingerstraße, Prinz-Georg-Straße und Werstener Straße beschlossen. Die Aufhebung wird mit Anpassung der örtlichen Beschilderung ab heute, Montag, 16. März, aktiv. Laut Empfehlung des Robert-Koch-Institutes soll zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus, die Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs vermieden werden. Falls es dadurch zum Anstieg des Kfz-Verkehr kommen sollte, soll dies durch eine temporäre Aussetzung der Umweltspuren aufgefangen werden. Wenn sich die Gefährdungslage entspannt hat, werden die Umweltspuren wieder in Betrieb genommen. Das Garten-, Friedhofs- und Forstamt hat im Zuge der Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus alle Dienststellen mit Publikumsverkehr – darunter die Verwaltungsstelle Kaiserswerther Straße 390 sowie die Zweigstellen – für Besucherinnen und Besucher geschlossen. Schilder weisen vor Ort auf die Schließungen hin. Kinderspielplätze sind weiterhin geöffnet. Die drei Freizeitanlagen – in Heerdt, an der Ulenbergstraße und am Niederheider Wäldchen – sind ab Dienstag, 17. März, geschlossen. Der Wildpark samt Waldschule bleibt ebenfalls bis auf Weiteres geschlossen. Der Beerdigungsbetrieb ist sichergestellt. Der Bauernhof im Südpark sowie das dortige Café samt Minigolfanlage und Hofladen sind ebenfalls für den Besucherverkehr geschlossen. Beerdigungen sollen möglichst in einem kleinen Rahmen gehalten und damit große Menschenansammlungen vermieden werden; über weitere Anforderungen werden die Bestatter informiert. Da auch Veranstaltungen abzusagen sind, wird die Führungsreihe "Unterwegs im Grünen" bis auf Weiteres ausgesetzt. Die schon angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden durch das Gartenamt informiert. Auch die geplante Pflanzentauschbörse am Samstag, 4. April, im Ballhaus im Nordpark muss vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen abgesagt werden. Auch die Recyclinghöfe in Lohausen und Garath sind geschlossen, der Recyclinghof in Flingern bleibt geöffnet. Gesundheitsamtsleiter Dr. Klaus Göbels machte deutlich, dass es nun nicht mehr nur darum gehe, die Ausbreitung des Coronavirus einzugrenzen, sondern zunehmend der Schutz der sogenannten vulnerablen Gruppen (Schwache und Kranke) in den Vordergrund trete. Stand Montag, 16. März, gibt es in Düsseldorf 80 bestätigte Corona-Fälle. Er geht aber von einer weitaus höheren Dunkelziffer aus. 200 Menschen stehen derzeit unter Quarantäne, ein Mensch konnte als gesund aus der Quarantäne entlassen werden. "Aufgrund der begrenzten Testkapazitäten sollen Test nur noch bei Personen aus der kritischen Infrastrukur durchgeführt werden, weil diese zwingend für das Leben in der Stadt aufrecht erhalten werden muss. Da die respiratorischen Infekte (Atemwegserkrankungen) im Frühling zurückgehen, werden sich die Corona-Infektionen demaskieren. Diejenigen, die eine relevante respiratorische Symptomatik haben, sollten vorsorglich in Quarantäne, um nicht weitere Personen anzustecken. Sollten schwere Krankheitssymptome auftreten, stehen der Rettungsdienst und die Krankenhäuser dafür bereit. Das Robert Koch Institut überarbeitet gerade seine Empfehlung in diese Richtung", sagte Dr. Göbels. Beim Informationstelefon unter der Rufnummer 0211-8996090 wurden am Montag, 16. März, bis 16 Uhr insgesamt 1.388 Anrufe beantwortet. ___________________________________________________________________________ 16. März 2020

Landesregierung bündelt Informationen und Maßnahmen rund um das Corona-Virus auf

zentraler Plattform / Bürgertelefon 0211 9119 1001 gibt Auskunft über Maßnahmen

Neue Plattform bietet für Bürgerinnen und Bürger zentral tagesaktuelle Informationen aus allen Ministerien

und wird fortlaufend aktualisiert.

Mit der neuen Seite land.nrw/corona bietet die Landesregierung eine zentrale Informationsplattform für

Bürgerinnen und Bürger an, um sich über aktuelle Entwicklungen rund um das Corona-Virus zu informieren.

Hier werden alle Maßnahmen und Entscheidungen der Landesregierung erläutert, die der Eindämmung des

Corona-Virus dienen. Erlasse, Dokumente und Informationen aus allen Ressorts werden ebenfalls gebündelt zur

Verfügung gestellt.

Ziel der Plattform ist es, eine verlässliche Informationsquelle mit möglichst allen relevanten Informationen

anzubieten. Die Plattform wird fortlaufend aktualisiert. Zentrale Informationen werden dabei auch in anderen

Sprachen angeboten, derzeit Türkisch und Arabisch.

Obendrein werden über das Corona-Bürgertelefon künftig gebündelt Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern zu

den Maßnahmen zur Eindämmung der Virus-Ausbreitung beantwortet. Das Bürgertelefon ist unter der Nummer

0211 9119 1001 erreichbar.

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Weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus beschlossen

Der Krisenstab der Landeshauptstadt Düsseldorf hat am Sonntag, 15. März, beschlossen, den Vorgaben des

Landes zur weiteren Eindämmung des Corona-Virus' zu folgen. Zum Schutz der besonders gefährdeten

Bevölkerungsgruppen empfiehlt die Stadt dringend, alle Kontakte auf ein unerlässliches Mindestmaß zu

beschränken, um die Ansteckungsgefahr so gering wie möglich zu halten. Im Einzelnen beschloss der Krisenstab

unter Leitung von Oberbürgermeisters Thomas Geisel:

Alle städtischen Dienststellen mit Publikumsverkehr sind ab Montag, 16. März, geschlossen. Die Stadt erarbeitet

derzeit einen Notfallplan für die weitere Vorgehensweise bei dringend notwendigen Angelegenheiten. Bis auf

wenige Ausnahmen, über die am Montag noch befunden wird, müssen alle Veranstaltungen abgesagt werden.

Für Gastronomiebetriebe mit eigener Zubereitung gilt, dass die Betreiber maximal 50 Plätze anbieten dürfen.

Eine Allgemeinverfügung dazu wird die Stadt am Montag, 16. März, erlassen. Die Identifikation der sogenannten

Kritischen Infrastruktur - dazu zählen insbesondere Feuerwehr, Rettungsdienste, Katastrophenschutz,

Krankenhäuser, Arztpraxen, Apotheken, Lebensmitteleinzelhandel, Pflegedienste, Kinder- und Jugendhilfe,

Polizei, Ordnungsdienste, Verkehrsbetriebe, Energieversorgung, Abfallentsorgung, Stadtentwässerung,

Telekommunikation - richtet die Stadt eine Akkreditierungstelle ein. Näheres wird in Kürze bekannt gegeben. In

Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung richtet die Stadt einen mobilen Service zur

medizinischen Überwachung und Versorgung von erkrankten Patienten in häuslicher Umgebung ein.

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16. März 2020 Corona Neue Videobotschaft des Oberbürgermeisters Schutz der Alten und Immungeschwächten hat jetzt oberste Priorität Mit einer neuen Videobotschaft wendet sich Oberbürgermeister Thomas Geisel an die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer. Sie ist unter dem Link https://youtube.com/watch?v=ao5pIibhes0 abrufbar. Im Einzelnen sagt der Oberbürgermeister: ?Liebe Düsseldorferinnen und Düsseldorfer, die Corona Epidemie hat unser Leben grundlegend verändert. Ab Montag sind alle Schulen und Kindergärten geschlossen. Die Kultureinrichtungen haben ihren Betrieb eingestellt, Theater und Museen sind geschlossen. Auch Tanzveranstaltungen und Nachtclubs werden wir untersagen. Generell gilt: Menschenansammlungen, die vermeidbar sind, müssen unterbleiben, um eine weitere Verbreitung des Virus nach Möglichkeit zu verhindern. Ich weiß: die Verunsicherung ist groß, viele von ihnen haben Angst. Und natürlich bin ich auch selbst beunruhigt. Weniger allerdings deshalb, weil ich befürchte, dass meine Familie sich mit dem Virus anstecken könnte. Nach allem, was wir wissen, ist der Krankheitsverlauf im Fall einer Infektion mit dem Coronavirus bei jungen und gesunden Menschen ? jedenfalls in aller Regel ? unproblematisch. Sorgen mache ich mir vor allem um die älteren, insbesondere um Menschen mit Vorerkrankungen, um Menschen mit einem geschwächten Immunsystem. Für sie kann eine Infektion mit dem Coronavirus lebensbedrohlich werden, sie müssen in aller Regel klinisch betreut und nicht selten intensivmedizinisch behandelt werden. Deshalb ist es von entscheidender Bedeutung, dass wir gerade für diese Menschen das Ansteckungsrisiko so weit wie irgend möglich reduzieren. Eine Ansteckungsgefahr besteht immer, wenn sie mit anderen Menschen in Kontakt kommen. Sei es in Bus und Bahn, sei es im Café oder Restaurant, sei es in der Warteschlange vor der Kasse im Supermarkt. Deshalb möchte ich gerade an diese Menschen appellieren: Bleiben Sie zu Hause! Vermeiden Sie nach Möglichkeit jeglichen sozialen Kontakt! Aber ich kann Ihnen versichern: Sie werden nicht allein gelassen! Ich weiß, es gibt schon heute viele Menschen, die für ältere ? und insofern besonders gefährdete ? Nachbarn die Einkäufe erledigen oder sie mit dem Auto zum Arzt bringen, um das Ansteckungsrisiko zu verringern. Dies ist großartiges nachbarschaftliches Engagement, für das ich mich herzlich bedanken möchte. Dort, wo dies nicht möglich ist oder nicht funktioniert, können wir helfen. Wir haben eine Hotline eingerichtet, wo sich Menschen melden können, die entsprechende Hilfe brauchen. Bitte melden sie sich unter der Nummer 0211-8998999. Mitarbeiter unserer Verwaltung, die Wohlfahrtsverbände und viele freiwillige Helfer stehen bereit, um alles zu tun, damit sie keinem Ansteckungsrisiko ausgesetzt werden. Viele ältere Menschen besuchen regelmäßig die "zentren plus" in Düsseldorf. Vor dem Hintergrund der Coronaepidemie mussten wir diese Einrichtungen schließen. Wir werden aber alles tun, um dafür zu sorgen, dass so schnell wie möglich Angebote für Seniorinnen und Senioren gemacht werden, auf die sie online zugreifen können. Nicht wenige ältere Menschen haben heute schon Zugang zu modernen digitalen Medien: Sie sind bei Facebook oder kommunizieren mit ihren Enkeln über Skype und FaceTime. Wo die Kompetenzen oder entsprechende technische Voraussetzungen noch nicht gegeben sind, dort wollen wir helfen. Viele Unternehmen aus der Kommunikations- und IT-Branche haben diesbezüglich schon ihre Unterstützung zugesagt. Dafür bin ich sehr dankbar. Ich möchte es nochmals wiederholen: Wir müssen alles daran setzen, besonders die Alten und Schwachen vor einer Ansteckung mit dem Virus zu bewahren. Das bedeutet auch, dass wir diese Menschen dafür sensibilisieren, welchem Risiko sie ausgesetzt sind und welche schweren gesundheitlichen Folgen sie im Falle einer Infektion zu befürchten haben. Ich möchte daher an die Ärztinnen und Ärzte appellieren, denn sie wissen am besten, wer von ihren Patientinnen und Patienten einem besonderen Risiko ausgesetzt ist: Schreiben, oder noch besser, rufen Sie Ihre Patienten an, machen Sie sie auf die Gefahr aufmerksam, der sie ausgesetzt sind. Und informieren Sie auch über die Möglichkeiten und Hilfsangebote, wie die Betroffenen ihr eigenes Ansteckungsrisiko verringern können. Nur wenn es gelingt, die Zahl schwerer und lebensbedrohlicher Krankheitsverläufe so gering wie möglich zu halten, wird unser Gesundheitssystem dieser Belastungsprobe standhalten können. Ich weiß, viele Ärztinnen und Ärzte, viele Pflegerinnen und Pfleger in unseren Kliniken sind heute schon stark belastet. Ich war schon in der vergangenen Woche an unserer Universitäts-Klinik, dem einzigen Krankenhaus in Düsseldorf, wo heute schon Patienten mit dem Virus stationär behandelt werden. Ich habe mir selbst ein Bild davon gemacht, wie professionell und mit wie viel Engagement dort gearbeitet wird. Der erste Patient konnte schon geheilt entlassen werden. Das macht Hoffnung. Dafür möchte ich allen Ärzten und Pflegekräften, die rund um die Uhr ihre Patienten mit Kompetenz, Ruhe und viel Herz betreuen, ganz herzlich danken. Und dieser Dank gilt allen Mitarbeitenden im Gesundheitswesen, den Ärztinnen und Ärzten im Gesundheitsamt, den Kollegen der Feuerwehr und vielen, vielen mehr. Wir zählen auf Sie ? und bleiben Sie um Gottes willen gesund! Liebe Düsseldorferinnen und Düsseldorfer, die Corona Epidemie ist auch eine Bewährungsprobe für den Zusammenhalt und Gemeinsinn in unserer Stadt. Lassen Sie uns in diesen gewiss nicht einfachen Tagen zusammen stehen, lassen Sie uns dort, wo immer jeder einzelne es kann, dazu beitragen, dass sich der Virus nicht weiter ausbreitet, und lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass nicht Angst und Verunsicherung, sondern gegenseitige Fürsorge und Gemeinsinn unseren Alltag bestimmen.? ___________________________________________________________________________ 15. März 2020 Landesregierung beschließt weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Virus-Pandemie Laschet: So sehr die Einschränkungen Opfer bedeuten, so wichtig ist es jetzt, besonnen und entschlossen unser Leben zu entschleunigen Einstellung von nahezu allen Freizeit-, Sport-, Unterhaltungs- und außerschulischen Bildungsangeboten/ Schließung von „Amüsierbetrieben“ und Auflagen für Einkaufszentren. Die Landesregierung teilt mit: In einer Kabinettsitzung hat die Landesregierung Nordrhein-Westfalen am Sonntag, 15. März 2020, weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Virus-Pandemie beschlossen. Noch am Sonntag sollen durch Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales nahezu alle Freizeit-, Sport-, Unterhaltungs- und Bildungsangebote im Land eingestellt werden. So müssen bereits ab Montag alle so genannten „Amüsierbetriebe“ wie zum Beispiel Bars, Clubs, Diskotheken, Spielhallen, Theater, Kinos, Museen schließen. Eine gleiche Regelung ergeht für Prostitutionsbetriebe. Ab Dienstag ist dann auch der Betrieb von Fitness-Studios, Schwimm- und Spaßbädern sowie Saunen untersagt. Ebenso ab Dienstag sind Zusammenkünfte in Sportvereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich nicht mehr gestattet. Der Zutritt zu Einrichtungshäusern und Einkaufszentren, „Shopping-malls“ oder „factory-out-lets“ soll nur zur Deckung des dringenden Bedarfs unter strengen Auflagen erlaubt sein – nicht zuletzt auch um zu vermeiden, dass sich Schülerinnen und Schüler nach den Schulschließungen ab Montag hier in größeren Gruppen versammeln. Die Schließungen und Auflagen sollen unabhängig von der jeweiligen Trägerschaft oder von den Eigentumsverhältnissen gelten. Damit die Versorgung mit Lebensmitteln, Bargeld, Bekleidung, Medikamenten und Dingen des täglichen Bedarfs sichergestellt ist, bleiben, Banken, Einzelhandelsbetriebe, insbesondere für Lebens- und Futtermittel, Apotheken und Drogerien geöffnet. Bibliotheken, Restaurants, Gaststätten und Hotels sollen in ihrem Betrieb an strenge Auflagen gebunden werden, die eine Verbreitung des Corona-Virus verhindern. Ministerpräsident Armin Laschet erklärt dazu: „Wir müssen in dieser ernsten Lage die notwendige Versorgung in vollem Umfang sicherstellen. Aber alle Freizeitaktivitäten und nicht unbedingt notwendige soziale Kontakte müssen unverzüglich vermieden werden. So sehr das für viele Menschen ein Opfer und eine Einschränkung bedeutet, so wichtig ist es jetzt, besonnen, aber auch entschlossen unser Leben zu entschleunigen.“ Die Regelungen sollen zunächst bis zum 19. April 2020 gelten, analog zu den bereits am Freitag verfügten Schließungen von Schulen und Kindertageseinrichtungen. Danach soll auf der Grundlage einer aktuellen Lage- Einschätzung des Robert-Koch-Instituts über das weitere Vorgehen entschieden werden. ___________________________________________________________________________ 15. März 2020 Corona: Die Zahlen vom Wochenende Mit Stand Sonntag, 15. März, 16 Uhr, gibt es in Düsseldorf insgesamt 54 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Der 81-Jährige, der vor einer Woche positiv auf das Coronavirus getestet wurde, ist heute leider verstorben. Dutzende Rachenabstriche wurden vorgenommen und müssen zum Teil noch ausgewertet werden. Die Betroffenen haben sich nicht nur an anderen Orten im In- und Ausland angesteckt, sondern es gab auch weitere Übertragungen innerhalb Düsseldorfs. Beim Infotelefon unter 0211-8996090 erhielten am Samstag 1.803 Anruferinnen und Anrufer Antworten auf ihre Fragen, am Sonntag waren es bis 16 Uhr insgesamt 859 Anfragen, die beantwortet wurden. Die neue Versorgungshotline des Amtes für Soziales unter der Rufnummer 0211-8998999 verzeichnet am Samstag, 14. März, dem ersten Tag an dem die Nummer geschaltet war, insgesamt 41 Anrufe. Die Anliegen waren sehr breit gefächert. Letzlich brauchte nur ein Bürger tatsächlich Unterstützung, die dann organisiert wurde. Ein gewichtiger Anteil der Anruferinnen und Anrufer wurde an das bereits bestehende Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 verwiesen, da sie allgemeine Fragen zum Coronavirus hatten, die bei der Versorgungshotline nicht beantwortet werden können. Etliche Bürgerinnen und Bürger erkundigten sich vorsorglich, wie ihnen im Fall einer Unterversorgung geholfen werden könnte. Viele Bürger boten auch ihre Hilfe an und wollen sich ehrenamtlich engagieren. Sie sollen sich bei den Freiwilligen-Agenturen melden, die am ehesten wissen, wo im Moment Unterstützung gebraucht wird. Quelle: Pressedienst der Landeshauptstadt Düsseldorf ___________________________________________________________________________ 13. März 2020 Die Landesregierung hat am Freitag, 13. März, ein „Maßnahmenpaket zur Eindämmung des Corona-Virus in Nordrhein-Westfalen“ und einen „Erlass zum Betretungsverbot von Gemeinschaftseinrichtungen“ beschlossen. Das Maßnahmenpaket gilt ab Montag, 16. März, und enthält folgenden Passus zur Kinderbetreuung: "Ab Montag dürfen Kinder im Alter bis zur Einschulung keine Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle, Heilpädagogische Kindertageseinrichtungen oder ‚Kinderbetreuung in besonderen Fällen‘ betreten. Die Eltern sind verpflichtet, ihre Aufgabe zur Erziehung der Kinder wahrzunehmen. Sie haben dafür Sorge zu tragen, dass ihre Kinder die Kindertagesbetreuungsangebote nicht nutzen.“ Das heißt, ab Montag, 16. März, gibt es ein allgemeines Betreuungsverbot für alle Gemeinschaftseinrichtungen für Kinder der Stadt, der freien und privaten Träger. Notgruppen: Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat schnell reagiert und bietet ab Montag, 16. März, an allen 367 Kita- Standorten jeweils eine Notgruppe an. Die Kapazitäten sind begrenzt. Die Notgruppen stehen ausschließlich Kindern offen, deren Eltern keine andere Möglichkeit haben, ihre Kinder zu betreuen und die einer Tätigkeit nachgehen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, der medizinischen oder pflegerischen Versorgung oder der Aufrechterhaltung zentraler Funktionen des öffentlichen Lebens dient. Dazu zählen insbesondere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Feuerwehr, Rettungsdiensten, Katastrophenschutz, Krankenhauspersonal, Ärzte und deren Fachpersonal, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Apotheken, des Lebensmitteleinzelhandels, von Pflegediensten ( ambulant und stationär), der stationären Kinder- und Jugendhilfe, der Polizei und Ordnungsdienste, von Verkehrsbetrieben (Rheinbahn, Bundesbahn etc.) der Energieversorgung, Abfallentsorgung, Stadtentwässerung, aber auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Öffentlichen Verwaltung in unverzichtbaren Bereichen. Dies gilt vorläufig auch für Düsseldorfer Eltern, der vorgenannten Berufsgruppen, die ihren Dienst in benachbarten Kommunen leisten und deren Kinder bis dato in Düsseldorfer Einrichtungen betreut wurden. ACHTUNG: Diese Ausnahme gilt selbstverständlich nicht, wenn Ihr Kind - Krankheitssymptome aufweist, - in Kontakt zu infizierten Personen steht oder seit dem Kontakt mit infizierten Personen noch nicht 14 Tage vergangen sind, - sich in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet für Infektionen mit dem Coronavirus aufgehalten hat und noch keine 14 Tage seit der Rückkehr vergangen sind. Infektionsgefahr wird minimiert Bei der Organisation der Notgruppen wird darauf geachtet, dass die Infektionsgefahr minimiert wird. So werden Kontakte bei der Übergabe der Kinder und der Betreuungsteams auf das unbedingt notwendige Maß beschränkt, um Infektionen möglichst zu vermeiden. Sobald eine Erkrankung mit Corona-Verdacht in einem der in den Kitas tätigen Teams auftreten sollte, wird in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt das gesamte Team ausgewechselt. Ausflüge In allen genannten Bereichen ist von Ausflügen abzusehen. Beiträge Die Kita-Beiträge und Verpflegungsentgelte werden für den Zeitraum des Betreuungsverbotes erstattet, wenn ein Betreuungsplatz aufgrund der durch Corona bedingten Beschränkungen nicht zur Verfügung gestellt wurde. Notbetreuungszeiten Die Betreuung der Kinder erfolgt in der Zeit von Montag bis Freitag jeweils von 7.30 bis 17.00 Uhr und wird im zwei-Schicht-Dienst sichergestellt. In der Woche von Montag, 16. März, bis zum Freitag, 20. März, geht die Stadt pragmatisch vor: Eltern, müssen die Zugehörigkeit zu den vorgenannten Berufsgruppen mündlich glaubhaft machen. Ab spätestens Montag, 23. März, ist eine Bescheinigung des Arbeitgebers über die Unentbehrlichkeit des Arbeitnehmers am Arbeitsplatz zur Sicherstellung der Versorgung der Bevölkerung vorzulegen. Ohne eine solche Bescheinigung besteht ein Betretungsverbot für Kindertagesstätten und Kindertagespflege. Kindertagespflege: In der Kindertagespflege gelten Fristen und Bestimmungen analog der vorgenannten Festlegungen. Im Erkrankungsfall einer Kindertagespflegeperson (sofern keine Einschränkungen durch das Gesundheitsamt vorliegen –Rückkoppelung hierfür mit dem Informationstelefon unter 0211-8996090 erforderlich) werden die Kinder im nächstgelegenen städtischen Familienzentrum betreut. Die Förderung in der Tagespflege ist in der Zeit des Betreuungsverbotes nicht betroffen (Fortzahlung). Was ist, wenn ich nicht in für die öffentliche Versorgung notwendigen Betrieben arbeite? Eltern, die nicht zu den vorgenannten Berufsgruppen gehören, müssen die Betreuung ihrer Kinder anderweitig sicherstellen. Dabei sollen sie ausdrücklich nicht auf die Betreuung durch Großeltern zurückgreifen, da ältere Menschen im Falle einer Infektion mit dem Coronavirus besonders gefährdet sind. Mit dem Arbeitgeber ist eine individuelle Regelung zu treffen, falls wegen Kinderbetreuung die Arbeit nicht ausgeübt werden kann. Als Stichworte seien hier Homeoffice, Urlaub (auch unbezahlter) oder Kurzarbeit genannt. ___________________________________________________________________________ 13. März 2020 "Solidarität untereinander ist gerade das wichtigste Gut" Oberbürgermeister Thomas Geisel appelliert an die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer/Schulen und Kindergärten geschlossen: Notbetreuung ist sichergestellt "Solidarität untereinander in der Stadtgesellschaft ist gerade das wichtigste Gut", sagt Oberbürgermeister Thomas Geisel. "In Zeiten, da sich das Coronavirus immer mehr ausbreitet, müssen wir uns noch stärker auf die sogenannten vulnerablen Gruppen, also die Alten, Kranken und Immungeschwächten, fokussieren, und diejenigen schützen, die bei einer Infektion am stärksten gefährdet wären." Deshalb wird das Amt für Soziales in Zusammenarbeit mit den Wohlfahrtsverbänden Hilfen für Menschen, die sich nicht selbst helfen können, organisieren. Der Oberbürgermeister appelliert deshalb an die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer: "Nehmen Sie Rücksicht aufeinander, um Ansteckung zu verhindern. Denken Sie dabei bitte insbesondere an Ihre älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger und andere Risikogruppen." Diejenigen, die selbst zu dieser Gruppe gehören, sollten so weit wie möglich Situationen vermeiden, in denen sie sich anstecken können. "Schauen Sie auch aufeinander! Es ist selbstverständlich, dass man sich in der Familie sowie unter Freunden und Nachbarn gegenseitig hilft. In der aktuellen Situation ist es aber noch mal umso wichtiger, sich gegenseitig zu unterstützen und zusammenzuhalten. Achten Sie bitte auf Ihre Mitmenschen, auf Nachbarn und Bekannte, und kümmern Sie sich umeinander. Wenn Sie selbst nicht helfen können, machen Sie die Behörden auf solche Menschen aufmerksam", sagt der Oberbürgermeister. Für Düsseldorferinnen und Düsseldorfer, die selbst in eine Situation kommen, in der sie sich nicht mehr selbst versorgen können und denen die unerlässliche Hilfe zur Versorgung fehlt und die keine anderweitige Ausweichmöglichkeiten haben, wird das Amt für Soziales der Landeshauptstadt Düsseldorf Unterstützung anbieten. Dies könnte zum Beispiel der Fall sein, wenn derjenige, der üblicherweise die Versorgung übernimmt, unter Quarantäne steht. Oberbürgermeister Geisel bittet darum, alle Hilfsmöglichkeiten in Anspruch zu nehmen - sei es durch die Familie, Freunde oder Nachbarn. Außerdem gibt es in der heutigen Zeit zahlreiche andere Hilfen, beispielsweise diverse Lieferdienste, die hier einspringen können. Wer sich in einer Situation befindet, in der er Hilfe braucht, kann sich auch an die zentrale Notfall-Rufnummer 0211-8998999 wenden. Sie ist ab Samstag, 14. März, montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr und samstags von 8 bis 14 Uhr besetzt. Angesichts des Umstandes, dass ab Montag, 16. März, zunächst bis zum Ende der Osterferien alle Schulen in Nordrhein-Westfalen geschlossen sind und das Land ein Betreuungsverbot in Kinderbetreuungseinrichtungen erlassen hat (in Düsseldorf sind davon rund 27.000 Betreuungsplätze betroffen), bietet die Stadt Düsseldorf ab Montag an 367 Kindertagestätten in Düsseldorf - das sind im Prinzip flächendeckend alle Standorte - Notfallgruppen an. Dort können Eltern, die in Unternehmen, Einrichtungen und Betrieben der sogenannten kritischen Infrastruktur - dazu zählen etwa Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Versorgungsbetriebe etc. - arbeiten und keinerlei eigene Betreuungsmöglichkeiten haben, ihre Kinder betreuen lassen. Alle staatlichen Kultureinrichtungen werden geschlossen. Auch die Stadt folgt mit ihren Einrichtungen diesem Beispiel: Ab Samstag, 14. März, sind neben Schauspielhaus, Oper, Tanzhaus NRW und Tonhalle auch die städtischen Kulturinstitute, die Freizeitstätte Garath, die Stadtbüchereien, die Volkshochschule und die Clara- Schumann-Musikschule geschlossen. Da die Schulen geschlossen sind, stehen auch deren Turnhallen nicht mehr für den Vereinssport zur Verfügung. Die Stadt schließt auch die Bezirkssportanlagen und empfiehlt den Sportvereinen, ihre Anlagen ebenfalls zu schließen. Gleiches gilt für die Stadtbäder. Auch die "zentren plus" bleiben ab Montag, 16. März, zu, da sich dort vor allem ältere Menschen aufhalten, die besonders gefährdet wären, wenn sie sich infizieren sollten. Verwaltung und Politik fahren ihre Aktivitäten ebenfalls herunter. Angebote, die nicht unbedingt notwendig sind, sollen ausgesetzt werden. Näheres hierzu wird in der nächsten Woche bekannt gegeben. Alle Schließungen sind zunächst bis 19. April befristet, können bei Bedarf aber verlängert werden. Bund und Land haben schnelle und unbürokratische Hilfen für Unternehmen, die aufgrund der erlassenen Beschränkungen in finanzielle Schieflage geraten, in Aussicht gestellt. Auch die Stadt Düsseldorf wird einen mit 500.000 Euro ausgestatteten Hilfsfond auflegen, um Engpässe zu überbrücken, wenn die Landes- oder Bundesmittel einmal nicht schnell genug fließen sollten. Mit Stand Freitag, 13. März, 18 Uhr, gibt es in Düsseldorf insgesamt 32 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Über 60 Rachenabstriche wurden vorgenommen, deren Ergebnisse zurzeit noch ausstehen. Die Betroffenen haben sich nicht nur an anderen Orten im In- und Ausland angesteckt, sondern erste Übertragungen haben auch innerhalb Düsseldorfs stattgefunden. Daher kann im Moment von einer Verdopplung der Fallzahlen alle 24 Stunden ausgegangen werden. Insgesamt stehen derzeit über 200 Kontaktpersonen unter Quarantäne. Beim Infotelefon wurden bis 16 Uhr insgesamt 886 Anfragen beantwortet. ___________________________________________________________________________ 28. Januar 2020 Holocaust-Gedenktag 2020 - Stadt und Zivilgesellschaft erinnern an Opfer des Holocaust Am gestrigen Montag, 27. Januar, beging die internationale Staatengemeinschaft den Holocaust-Gedenktag, der den Opfern des nationalsozialistischen Völkermordes an den europäischen Juden gewidmet ist. Der 27. Januar, Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz im Jahr 1945, wurde zugleich 1996 von dem damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog zum nationalen Gedenktag für alle Opfer des Nationalsozialismus erklärt. Seit dieser Zeit begeht auch die Landeshauptstadt Düsseldorf diesen Gedenktag mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten und Veranstaltungen. 2020 jährt sich der Tag der Auschwitz-Befreiung zum 75. Mal. Oberbürgermeister Thomas Geisel erinnerte gemeinsam mit der Mahn- und Gedenkstätte, der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf und einer beachtlichen Vielzahl von Vereinen, weiteren Verbänden und Initiativen an die Opfer des Holocaust und legte am heutigen Montag, 27. Januar, einen Kranz am Mahnmal Derendorf, Marc-Chagall-Straße, Ecke Toulouser Allee (unterhalb der Jülicher Brücke) nieder. Als Ehrengast hat der ehemalige Düsseldorfer und Auschwitz-Überlebende Gary Wolff (geboren 1928) mit seinen Enkelkindern an der Gedenkveranstaltung teilgenommen. Er reiste aus den USA an. Oberrabbiner Raphael Evers und Kantor Aron Malinsky sprachen bzw. sangen ein Gebet. Oberbürgermeister Thomas Geisel und Michael Szentei-Heise, Verwaltungsdirektor der Jüdischen Gemeinde von Düsseldorf, sprachen Worte des Gedenkens. Kooperationspartnerinnen und -partner waren: Förderkreis der Mahn- und Gedenkstätte, Jüdische Gemeinde Düsseldorf, Landesverband der Jüdischen Gemeinden Nordrhein, Respekt und Mut, Düsseldorfer Appell, Bezirksvertretung 1, Katholische Kirche, Evangelische Kirche, Erinnerungsort Alter Schlachthof an der Hochschule Düsseldorf, Lobby für Demokratie, Diversity-Beauftrage der Landeshauptstadt Düsseldorf, DGB, Deutsch-Israelische Gesellschaft, Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, Geschichte am Jürgensplatz, Polnisches Institut, Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus, Diakonie, Deutsches Rotes Kreuz, AWO, Caritas, Düsseldorfer Jonges, AGD, LSBT-Forum Düsseldorf, VVN-BdA, ASG Bildungsforum, Mosaik e.V., SABRA.
_________________________________________ 7. Februar 2020
__________________________________________________ 14. März 2020
__________________________________________________________________________ 17. März 2020 Allgemeinverfügung: Öffentliche Veranstaltungen ab morgen untersagt Vorkehrungen zum Schutz der Bevölkerung vor dem Coronavirus ausgeweitet Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat zum Schutz der Bevölkerung vor dem Coronavirus eine Allgemeinverfügung nach dem Infektionsschutzgesetz erlassen. Darin wird das bereits bestehende Veranstaltungsverbot für Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern erweitert. Ab dem morgigen Mittwoch, 18. März, gilt, dass jegliche öffentliche Veranstaltung - einschließlich Volksfesten, Messen, Ausstellungen, Spezial- und Jahrmärkten - im Düsseldorfer Stadtgebiet untersagt ist. Das Verbot gilt auch für Gottesdienste und sonstige Veranstaltungen von Religionsgemeinschaften und für Versammlungen im Sinne des Versammlungsrechts. Ausgenommen von diesem Verbot sind nur solche Veranstaltungen, die aus Gründen überwiegender öffentlichen Interessen notwendig sind, insbesondere solche, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfürsorge und -vorsorge dienen. Dazu gehören beispielsweise der Betrieb des Großmarktes sowie der von Wochenmärkten, die der Nahversorgung der Bevölkerung dienen. Dies gilt zunächst bis Sonntag, 19. April. Aufgrund des Erlasses des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW vom 10. März 2020 hatte die Stadt Düsseldorf bereits alle Veranstaltungen mit mehr als 1.000 erwarteten Teilnehmern zur Verhinderung der Verbreitung des Coronavirus untersagt. Die neue Allgemeinverfügung ergänzt nun die bereits bestehende Allgemeinverfügung. Sie setzt den Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW "Durchführung von Veranstaltungen ab dem 14. März 2020/Veranstaltungen mit weniger als 1.000 erwarteten Besuchern/Teilnehmern" um. "Die Vorkehrungen dienen dazu die Ausbreitung des Krankheitserregers SARS-CoV-2 zu verhindern. Der Virus wird von Mensch zu Mensch übertragen. Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Dies kann direkt von Mensch zu Mensch über die Schleimhäute der Atemwege geschehen oder auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden. Insofern erhöht sich das Risiko einer Ansteckung mit dem SARS-CoV-2-Virus beim Zusammentreffen einer größeren Anzahl von Menschen potentiell und damit die Gefahr, dass sich die Infektionen in der Bevölkerung weiterverbreiten", heißt es in der Allgemeinverfügung zur Begründung. Und weiter: "Die Entwicklungen der letzten Tage zeigen, dass die bisherigen Anstrengungen zur Eindämmung der Ansteckungsgefahren nicht ausreichen. Die Zahl der Infizierten steigt in Düsseldorf, im Land NRW und bundesweit stetig an. Aufgrund der aktuellen Risikobewertung kann nur durch eine radikale Reduzierung der unmittelbaren persönlichen sozialen Kontakte der Menschen die dringend erforderliche Verzögerung des Eintritts von weiteren Infektionen erreicht werden. Ziel ist es, das Gesundheitswesen nicht zu überlasten und die erforderlichen Kapazitäten für die Behandlung von Erkrankten sowie sonstigen Krankheitsfällen bereit zu halten. Damit wird auch Zeit gewonnen, Therapeutika und Impfstoffe zu entwickeln." ___________________________________________________________________________ 17. März 2020, 16 Uhr 130 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus in Düsseldorf Mit Stand Dienstag, 17. März, 16 Uhr, gibt es in Düsseldorf insgesamt 130 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. 88 Rachenabstriche wurden im Diagnostikzentrum vorgenommen, dazu noch 15 mobile Abstriche. 908 Anrufe von Bürgerinnen und Bürgern wurden am Dienstag, 17. März, von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des städtischen Informationstelefons (0211- 8996090) bis 16 Uhr angenommen und Auskünfte zum Umgang mit dem Coronavirus gegeben. ___________________________________________________________________________ 17. März 2020 Landesregierung beschließt weitere Maßnahmen zur Pandemie- Eindämmung Soforthilfe in Höhe von 150 Millionen Euro für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen Ministerpräsident Laschet: „Befinden uns in einer schweren Krise – für die Gesundheit, für den Wohlstand und für den Zusammenhalt in unserem Land.“ / Weitere kontaktreduzierende Maßnahmen beschlossen / Wirtschaftsgipfel am Donnerstag Das Landeskabinett hat weitere umfangreiche Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus sowie zur Stärkung der medizinischen und pflegerischen Infrastruktur in Nordrhein-Westfalen beschlossen. Das Landeskabinett hat am Dienstag, 17. März 2020, weitere umfangreiche Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus sowie zur Stärkung der medizinischen und pflegerischen Infrastruktur in Nordrhein-Westfalen beschlossen. Ziel der Maßnahmen ist es, die Anzahl sozialer Kontakte in der Bevölkerung weiter zu reduzieren und so die Ausbreitung des Corina-Virus zu verlangsamen. Zu diesem Zweck wurde unter anderem beschlossen, weitere Einrichtungen und Angebote zu schließen oder zu untersagen, die Öffnungszeiten und Auflagen von Restaurants enger zu fassen und Übernachtungsangebote nur zu ausschließlich nicht touristischen Zwecken weiterhin zuzulassen. Zugleich wird für wichtige Angebote des täglichen Bedarfs die Öffnung an Sonn- und Feiertagen gestattet. Hierzu zählen beispielsweise Geschäfte des Einzelhandels für Lebensmittel und Apotheken. Bei den nordrhein-westfälischen Krankenhäusern sowie bei weiteren Einrichtungen der medizinischen und pflegerischen Versorgung bestehen erhebliche Bedarfe aufgrund der Erfordernisse zur Bewältigung der Corona-Pandemie. Als Soforthilfe werden Krankenhäusern und weiteren Einrichtungen der medizinischen und pflegerischen Versorgung zusätzliche Mittel in Höhe von 150 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Ministerpräsident Armin Laschet: „Die Entwicklung der Infektionen mit dem Corona- Virus in Nordrhein-Westfalen ist nicht nur dynamisch, sondern dramatisch. Es muss nun der Letzte verstehen: Wir befinden uns in einer schweren Krise – für die Gesundheit, für den Wohlstand und für den Zusammenhalt in unserem Land. Die Landesregierung arbeitet Tag und Nacht daran, die Corona-Virus-Pandemie einzudämmen. Wir arbeiten dabei eng mit der Bundesregierung, aber auch im Länderkreis und mit unseren Freunden in Belgien und den Niederlanden zusammen. Nur gemeinsam werden wir es schaffen, das Virus erfolgreich zu bekämpfen und möglichst viele Menschenleben zu retten. Es geht um Leben und Tod. So einfach ist es. Und so schlimm.“ Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann: „Mit dem heutigen Erlass ergänzen wir die kontaktreduzierenden Maßnahmen, die wir bereits am Sonntag ergriffen haben. Dass die Bundesregierung unsere Regelungen explizit als Vorbild für ihre Empfehlungen genannt hat, bestätigt uns in unserer Einschätzung, dass wir mit Besonnenheit und Entschlossenheit gehandelt haben. Das wird auch künftig Maßgabe unseres Handelns sein.“ Die weiteren Maßnahmen der Landesregierung zur Eindämmung des Corona-Virus und zur Bewältigung der Auswirkungen beinhalten unter anderem folgende Eckpunkte: Weitere kontaktreduzierende Maßnahmen: In Ergänzung zu den am 15. März 2020 angeordneten Maßnahmen gelten ab dem 16. März 2020 beziehungsweise 17. März 2020 weitere Maßnamen gelten, um zu einer weiteren Verzögerung der Infektionsdynamik beizutragen. Folgende Einrichtungen, Begegnungsstätten und Angebote sind zu schließen beziehungsweise einzustellen: Alle Kneipen, Cafés, Opern- und Konzerthäuser (ab 16. März), alle Messen, Ausstellungen, Freizeit- und Tierparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spezialmärkte und ähnliche Einrichtungen, Reisebusreisen, jeglicher Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen sowie alle Zusammenkünfte in Vereinen (ab 17. März), Spielhallen, Spielbanken, Wettbüros und ähnliche Einrichtungen (ab 16. März), Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen (ab 16. März). Alle Spiel- und Bolzplätze sind zu schließen. Der Zugang zu Bibliotheken (außer Bibliotheken an Hochschulen), Mensen, Restaurants und Speisegaststätten sowie Hotels für die Bewirtung von Übernachtungsgästen ist zu beschränken und nur unter strengen Auflagen (sowohl für den Innen- als auch den Außenbereich) zu gestatten. Auflagen sind Besucherregistrierung mit Kontaktdaten, Reglementierung der Besucherzahl, Vorgaben für Mindestabstände zwischen Tischen von 2 Metern, Hygienemaßnahmen, Aushänge mit Hinweisen zu richtigen Hygienemaßnahmen etc. Restaurants und Speisegaststätten dürfen frühestens ab 6 Uhr öffnen und sind spätestens ab 15 Uhr zu schließen. Folgenden Geschäften ist bis weiteres auch die Öffnung an Sonn- und Feiertagen von 13 bis 18 Uhr gestattet (dies gilt nicht für Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag): Geschäften des Einzelhandels für Lebensmittel, Wochenmärkten, Abhol- und Lieferdiensten sowie Apotheken, außerdem Geschäften des Großhandels. Sämtliche Verkaufsstellen im Sinne des Ladenöffnungsgesetzes müssen die erforderlichen Maßnahmen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlagen treffen. Übernachtungsangebote dürfen nur zu nicht touristischen Zwecken genutzt werden. Veranstaltungen sind grundsätzlich untersagt. (Den Erlass mit allen angeordneten Maßnahmen finden Sie unter www.land.nrw/corona) Wirtschaftsgipfel der Landesregierung: Neben den gesundheitlichen Auswirkungen ist das Corona-Virus auch eine sehr ernste Herausforderung für die Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen. Die Landesregierung hat dazu bereits viele Gespräche geführt und kurzfristige Maßnahmen für in Not geratene Unternehmen und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf den Weg gebracht. Ministerpräsident Armin Laschet, Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart sowie Finanzminister Lutz Lienenkämper werden sich am Donnerstag mit den Spitzen der nordrhein-westfälischen Wirtschaft und den Sozialpartnern in einer Videokonferenz austauschen. Ziel ist, die Unterstützungsprogramme weiter auszubauen und passgenaue finanzielle Hilfen für Betroffene bereitzustellen. An den Gesprächen nehmen auch Vertreterinnen und Vertreter der NRW.BANK sowie der Banken- und Sparkassenverbände teil. ___________________________________________________________________________ 17. März 2020 Stadtbüchereien Düsseldorf bieten zahlreiche Medien online an Die "onlineBibliothek" bietet Zugriff auf zahlreiche Medien/Angebot für Abiturienten und Abiturientinnen erweitert Die Stadtbüchereien Düsseldorf sind derzeit aufgrund der Situation bezüglich des Coronavirus' flächendeckend geschlossen. Eine Ausleihe vor Ort oder der gewohnte Gang in die Bibliothek sind damit nicht mehr möglich. Auf den Lesespaß müssen die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer dank der "onlineBibliothek" und der zahlreichen eBooks und anderer elektronischer Medien, die die Stadtbüchereien anbietet, nicht verzichten. Die Angebote in der "onlineBibliothek" können mit gültiger Bibliothekskarte ganz einfach kostenlos genutzt werden unter: www.duesseldorf.de/stadtbuechereien/onlinebibliothek/ "Offensichtlich haben viele unserer Kundinnen und Kunden sofort auf die Schließung der Büchereien reagiert und das Online-Angebot in Anspruch genommen. Am Wochenende konnten wir bereits eine Steigerung bei dem Zugriff auf unsere digitalen Angebote um 50 Prozent feststellen", sagt Dr. Norbert Kamp, Leiter der Stadtbüchereien. Besonders hart getroffen von der Schließung der Stadtbüchereien sind die Abiturientinnen und Abiturienten und andere Kunden im Prüfungsstress. Die Zentralbibliothek ist ein beliebter Lernort und gerade vor den schriftlichen Abiturprüfungen sind alle verfügbaren Gruppen- und Einzelarbeitsplätze normalerweise besetzt. Kurz nach der Bekanntgabe der Schließung der Stadtbüchereien für fünf Wochen stellen die Stadtbüchereien über ihre "onlineBibliothek" daher ab sofort viel mehr zusätzliche Schüler- und Abiturhilfen für Abiturientinnen und Abiturienten sowie andere Prüfungskandidaten und Lernende in der "onleihe" zur Verfügung. In der "onleihe" sind zum Beispiel Hilfe zu den Abiturthemen in Deutsch (Johann Wolfgang von Goethe: "Faust I", Heinrich von Kleist: "Die Marquise von O...", E.T.A. Hoffmann: "Der Sandmann", "unterwegs sein"-Lyrik vom Barock bis zur Gegenwart), Mathematik (z. B. Integralrechnung, Differentialrechnung, Stochastik), Englisch (Dramen von Shakespeare), aber auch Biologie, Chemie, Physik sowie in den anderen Schulfächern vorhanden. Auch für Schülerinnen und Schüler in der Primar- und Sekundarstufe sind für jede Klassenstufe digitale Bücher in den Fächern ausleihbar. Die "onlineBibliothek" bietet neben Schüler- und Abiturhilfen aber natürlich auch viele andere "eBooks" wie Romanbestseller, Sachbücher und eHörbücher sowie weitere elektronische Medien in der "onleihe". eZeitschriften und eZeitungen können bei "RBDigital" und im "PressReader" gelesen werden. "RBDigital" bringt insgesamt 42 Magazine (z. B. "Brigitte", "11 Freunde", "schöner Wohnen") direkt nach Hause auf den Rechner und auf die Mobilgeräte. Der Großteil sind deutsche Zeitschriften, es sind aber auch acht bekannte englischsprachige dabei. Mit dem "PressReader" kann man über 6.000 Zeitungen und Zeitschriften aus 100 Ländern in 60 Sprachen lesen. Ein spezielles Angebote für Kinder bietet "TigerBooks". "TigerBooks" ist eine App, in der man digitale Kinderbücher lesen kann. Alle zwischen 2 und 10 Jahren finden hier großartige Geschichten und Bücher vieler bekannter Kinderbuchverlage, alle an einem Ort und sofort von zuhause aus verfügbar. Es gibt Lieblingsbücher mit Conni, Bibi und Tina, mit Yakari, dem Sams, dem Regenbogenfisch, der kleinen Raupe Nimmersatt, Prinzessin Lilifee, Pettersson und Findus oder den Olchis. Für Filmfreunde gibt es das Angebot "filmfriend". "filmfriend" ist ein Portal, das für Bibliotheken und ihre Nutzer Filme "on demand" bereitstellt. Das Angebot ist breit und wird immer wieder erweitert. Man findet deutsche Klassiker genauso wie hochwertige Dokumentationen, Kinderserien und Arthouse-Filme. Musikliebhaber kommen mit "medici.tv" oder "naxos" auf ihre Kosten. "medici.tv" bietet über 700 Konzertaufnahmen, 180 Opernaufführungen, 90 Ballettinszenierungen, über 1.000 Dokumentarfilme und über 200 Meisterklassen als Video oder Liveübertragung. Mit "naxos" haben die Stadtbüchereien vier Portale, die einen umfassenden Musikgenuss ermöglichen: "Naxos Music Library" mit über 2,2 Millionen Titeln klassischer Musik, "Naxos Musik Library Jazz" mit über 205.000 Titeln Jazz, "Naxos Music Library World" mit über 112.000 Titeln Weltmusik oder "Naxos Video Library" mit über 3.000 Angeboten. Die "onleihe", "tigerbooks", "PressReader", "RBDigital", "naxos" und "filmfriend" gibt es zusätzlich zu der Webversion für den Rechner auch als App für mobile Geräte. Ab dem heutigen Dienstag, 17. März, wollen die Stadtbüchereien Düsseldorf regelmäßig mit Hilfe von kleinen Erklärvideos die digitalen Angebote in der "onlineBibliothek" sowie deren Handhabung im Livestream auf der Facebookseite (www.facebook.com/stadtbuechereien.duesseldorf/) präsentieren. Los ging es am heutigen Dienstag, 17. März, um 13 Uhr mit einem Erklärvideo zur Webseite der "onleihe". Wer den Livestream verpasst, kann sich die Videos auch im Nachhinein auf der Facebookseite der Stadtbüchereien anschauen. ___________________________________________________________________________ 17. März 2020 Corona macht erfinderisch! Brauhaus-Feeling mit Essen und Getränken für zu Hause! Bei uns ist der Gast König und damit das auch jetzt so bleibt, möchten wir Euch weiter mit Essen und Getränken bewirten. Daher wollen wir in dieser schwierigen Zeit ein kleines bisschen Brauhaus-Feeling zu Euch bringen. Ab dem 19.03.2020 können das typische Schumacher Brauhaus-Essen sowie Getränke in Flaschen telefonisch unter 0211 – 828 90 20 bestellt werden. Die Brauhaus-Karte findet ihr unter www.schumacher-alt.de! Geliefert wird in einem Radius von ca. 5 km! Kurzes Klingeln und schon wird die Lieferung vor der Haustür ohne Kontaktaufnahme abgesetzt. Der Mindestbestellwert liegt bei 30,00€ inkl. Getränken! Lieferzeit: ab 11 Uhr könnt ihr anrufen, bis 18 Uhr wird die späteste Lieferung ausgefahren. Euer Schumacher-Team ___________________________________________________________________________ 17. März 2020 Corona: Aktuelle Auswirkung auf die Abfallentsorgung Geänderte Abläufe bei der Müllabfuhr Corona-Pandemie: Nur ein Recyclinghof geöffnet, mobile Sammlungen fallen aus Die Uhrzeiten für Behälterleerungen bei der Müllabfuhr oder für die Straßenreinigung können sich zukünftig in vielen Straßen ändern. So kann es sein, dass die Trupps der Awista früher unterwegs sind als gewohnt. Das Umweltamt bittet dafür um Verständnis. Hintergrund ist, dass die Straßenreinigungsfirma Awista, um in Zeiten des Corona-Virus die Zahl der direkten Kontakte von Mensch zu Mensch unter ihren Mitarbeitern zu verringern, ab sofort innerbetriebliche Abläufe umstellt. Müllabfuhr und Straßenreinigung funktionieren im Prinzip wie immer - die Reinigungstrupps fangen aber nun zu unterschiedlichen Uhrzeiten an. Damit ist gewährleistet, dass die Mannschaften sich nicht alle gleichzeitig morgens auf den Betriebshöfen begegnen. Weiterhin müssen die Begegnung mit Kunden auf den Recyclinghöfen und bei den mobilen Sammlungen laut Umweltamt begrenzt werden. Die mobilen Sammlungen von Grünschnitt und Schadstoffen werden daher bis auf Weiteres eingestellt. Auch die Recyclinghöfe Garath und Lohausen sind geschlossen worden. Nur auf dem Recyclinghof in Flingern können derzeit noch Wertstoffe abgegeben werden. Die Awista kann dadurch sicher stellen, dass die Routine-Leistungen wie Behälterleerungen und Sperrmüllabfuhr weiter funktionieren. Dort, wo dies noch nicht geschehen ist, wird empfohlen, für die Abholung von Altpapier oder Bioabfall und Grünschnitt blaue Tonnen oder Biotonnen zu bestellen. Für die Abholung von Sperrmüll kann und muss wie gewohnt ein Termin mit der Awista vereinbart werden. Dies kann telefonisch unter 0211-83099099 oder online unter www.awista.de/kontakt/ geschehen. In Abstimmung mit der Stadt Düsseldorf werden folgende Maßnahmen umgesetzt: Recyclinghöfe Die Recyclinghöfe in Garath und Lohausen werden ab Dienstag, den 17. März 2020 bis auf Weiteres geschlossen. Der Recyclinghof Flingern, Flinger Broich 15 bleibt geöffnet (Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9.00 bis 16.30 Uhr und Samstag von 9.00 bis 16.00 Uhr) Grünschnittsammlung an Samstagen wird eingestellt Die mobile Grünschnittsammlung an Samstagen in Derendorf, Gerresheim, Oberkassel, Angermund, Eller, Hubbelrath, Rath, Unterbach und Wersten findet bis auf Weiteres nicht statt. Schadstoffmobil Am 16. März ist das Schadstoffmobil noch im Einsatz. Ab dem 17. März wird die mobile Schadstoffsammlung bis auf Weiteres eingestellt. Müllabfuhr startet früher Die Müllabfuhr beginnt bereits ab 5.30 Uhr. Alle Abfallbehälter werden regulär, d.h. an den im elektronischen Abfallkalender veröffentlichten Terminen, geleert. Kundencenter Das Kundencenter der AWISTA/Stadtwerke ist ab sofort geschlossen. Quelle: AWISTA ___________________________________________________________________________ 17. März 2020 Im Goldenen Kessel hat bis auf Weiteres geschlossen! Die Brauerei Schumacher hat vor ein paar Minuten mitgeteilt, dass der Goldene Kessel auf der Bolker Straße geschlossen wird. Das Stammhaus bleibt weiterhin von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Das für Donnerstag geplante „Latzen to go“ findet wie angekündigt statt. Von 16 bis 22 Uhr könnt ihr auf der Oststraße euer Latzenbier in den Größen 0,33 oder 1 ltr für zu Hause oder unterwegs kaufen. Hier die Mitteilung der Familie Ungermann-Schnitzler: Liebe Gäste, die Gesundheit und das Wohlbefinden aller unserer Gäste sowie Mitarbeiter/innen haben oberste Priorität für uns. Leider müssen wir daher auf unbestimmte Zeit das Brauhaus „Im goldenen Kessel“ in der Bolkerstraße schließen. Das Schumacher Stammhaus auf der Oststraße bleibt weiterhin von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. Wir hoffen, dass wir uns bald wiedersehen und heißen Euch dann herzlich willkommen in unserer Altbier-Manufaktur. Bleibt gesund! Familie Ungermann-Schnitzler und das gesamte Team ___________________________________________________________________________ 16. März 2020 Heute wurden in Düsseldorf weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beschlossen: Veranstaltungen, die vordringlich der Geselligkeit und dem Vergnügen dienen, sind untersagt. So müssen z.B. Bars und Kneipen, Clubs, Diskotheken, Spielhallen, Theater und Kinos müssen ihren Betrieb einstellen. Auch Fitness-Studios, Schwimm- und Spaßbäder oder Saunen bleiben zu. Gaststätten, die der Versorgung dienen, dürfen offen bleiben, wenn dort selbst zubereitete Speisen verkauft werden, ein Mindestabstand von 1,50 Metern zwischen den Tischen eingehalten werden kann und die Besucherzahl 50 Personen nicht überschreitet. Der Zutritt zu Einrichtungshäusern, Einkaufszentren oder Factory-Outlets soll nur noch zur Deckung des dringenden Bedarfs unter strengen Auflagen erlaubt sein. Um die Versorgung der älteren Menschen und Menschen mit schwachem Immunsystem sicherzustellen, hat das Amt für Soziales eine Hotline unter 0211- 8998999 geschaltet. Wer sich nicht durch Verwandte, Freunde oder Nachbarn versorgen lassen kann, findet dort die notwendige Unterstützung. Um auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung vor Ansteckungsgefahr zu schützen, sind derzeit alle Dienststellen mit Publikumsverkehr geschlossen. Mit Hochdruck wird an kreativen Lösungen gearbeitet, notwendige Dienstleistungen (Melderegister, Kfz-Zulassung etc.) wieder anbieten zu können. Wie das geschehen soll, wird voraussichtlich am Mittwoch, 18. März, vorgestellt. Das Akkreditierungszentrum für die Schlüsselpersonen soll voraussichtlich Mitte der Woche seinen Betrieb aufnehmen. Um Kontakte zu minimieren und auch um das Ansteckungsrisiko der Fahrerinnen und Fahrer zu minimieren, wird die Rheinbahn ab Mittwoch nach Samstagsfahrplan fahren. Die Stadt hat einen Unterstützungsfond zur Überbrückung kurzfristiger finanzieller Notlagen von Düsseldorfer Unternehmen eingerichtet. Dieser ist zunächst mit 500.000 Euro ausgestattet und soll dazu dienen, beispielsweise Veranstalter oder Geschäfte vor der Insolvenz zu bewahren. Das soll kein Ersatz für die von Bund und Land in Aussicht gestellten Hilfen, sondern eine Art Überbrückungshilfe sein, damit Unternehmen bis zur Zahlung dieser Hilfen überleben können. Das Verfahren soll unbürokratisch sein: Eine E-Mail an FinanzhilfeCorona@duesseldorf.de soll als Antrag reichen. Der Ältestenrat der Stadt hat sich heute darauf verständigt, alle Sitzungen von Rat und Ausschüssen bis zum 19. April auszusetzen. Auch die Bezirksvertretungen wollen sich dieser Entscheidung anschließen. Der Ältestenrat will stattdessen wöchentlich tagen und die notwendigen Beschlüsse als sogenannte Dringlichkeitsbeschlüsse (§ 60 Gemeindeordnung) fassen. Bis auf Weiteres ist die Aufhebung der Umweltspuren Merowingerstraße, Prinz- Georg-Straße und Werstener Straße beschlossen. Die Aufhebung wird mit Anpassung der örtlichen Beschilderung ab heute, Montag, 16. März, aktiv. Laut Empfehlung des Robert-Koch-Institutes soll zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus, die Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs vermieden werden. Kinderspielplätze sind weiterhin geöffnet. Die drei Freizeitanlagen – in Heerdt, an der Ulenbergstraße und am Niederheider Wäldchen – sind ab Dienstag, 17. März, geschlossen. Der Wildpark samt Waldschule bleibt ebenfalls bis auf Weiteres geschlossen. Der Beerdigungsbetrieb ist sichergestellt. Der Bauernhof im Südpark sowie das dortige Café samt Minigolfanlage und Hofladen sind ebenfalls für den Besucherverkehr geschlossen. ___________________________________________________________________________ 16. März 2020 Corona - Dynamisch auf die Lage reagieren Oberbürgermeister Thomas Geisel stellt aktuelle Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie vor Oberbürgermeister Thomas Geisel stellte bei einer Pressekonferenz am Montag, 16. März, aktuelle Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie vor. So sind inzwischen nicht nur Schulen und Kindergärten geschlossen, sondern im Prinzip alle Veranstaltungen, die vordringlich der Geselligkeit und dem Vergnügen dienen, untersagt. Beispielsweise Bars und Kneipen, Clubs, Diskotheken, Spielhallen, Theater und Kinos müssen ihren Betrieb einstellen. Auch Fitness-Studios, Schwimm- und Spaßbäder oder Saunen bleiben zu. Gaststätten, die der Versorgung dienen, dürfen offen bleiben, wenn dort selbst zubereitete Speisen verkauft werden, ein Mindestabstand von 1,50 Metern zwischen den Tischen eingehalten werden kann und die Besucherzahl 50 Personen nicht überschreitet. Der Schutz der Alten und Schwachen, der Menschen mit Vorerkrankungen und geschwächtem Imunsystem hat jetzt oberste Priorität. Jeder Betrieb kann für sich selbst entscheiden, ob die Öffnung lohnt oder nicht. Der Zutritt zu Einrichtungshäusern, Einkaufszentren oder Factory- outlets soll nur noch zur Deckung des dringenden Bedarfs unter strengen Auflagen erlaubt sein. Um die Versorgung dieser Personengruppe sicherzustellen, hat das Amt für Soziales eine Hotline unter 0211-8998999 geschaltet. Wer sich nicht durch Verwandte, Freunde oder Nachbarn versorgen lassen kann, findet dort die notwendige Unterstützung. Es haben sich auch schon etliche Freiwillige gemeldet und angeboten, für Kranke einkaufen zu gehen, berichtete der Oberbürgermeister. Um auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung vor Ansteckungsgefahr zu schützen, sind derzeit alle Dienststellen mit Publikumsverkehr geschlossen. Mit Hochdruck wird an kreativen Lösungen gearbeitet, notwendige Dienstleistungen (Melderegister, Kfz-Zulassung etc.) wieder anbieten zu können. Wie das geschehen soll, wird voraussichtlich am Mittwoch, 18. März, vorgestellt. Das zweite wichtige Ziel ist derzeit, die sogenannte Kritische Infrastruktur (Versorgung, Entsorgung, Krankenhäuser etc) auf jeden Fall aufrecht zu erhalten. Deshalb sollen diejenigen, die nicht zu diesem Personenkreis zählen, nach Möglichkeit zu Hause bleiben und von dort arbeiten. Das Akkreditierungszentrum für die Schlüsselpersonen soll voraussichtlich Mitte der Woche seinen Betrieb aufnehmen. Um Kontakte zu minimieren und auch um das Ansteckungsrisiko der Fahrerinnen und Fahrer zu minimieren, wird die Rheinbahn ab Mittwoch nach Samstagsfahrplan fahren. Die Stadt hat einen Unterstützungsfond zur Überbrückung kurzfristiger finanzieller Notlagen von Düsseldorfer Unternehmen eingerichtet. Dieser ist zunächst mit 500.000 Euro ausgestattet und soll dazu dienen, beispielsweise Veranstalter oder Geschäfte vor der Insolvenz zu bewahren. Das soll kein Ersatz für die von Bund und Land in Aussicht gestellten Hilfen, sondern eine Art Überbrückungshilfe sein, damit Unternehmen bis zur Zahlung dieser Hilfen überleben können. Das Verfahren soll unbürokratisch sein: Eine E-Mail an FinanzhilfeCorona@duesseldorf.de soll als Antrag reichen. Der Ältestenrat der Stadt hat sich heute darauf verständigt, alle Sitzungen von Rat und Ausschüssen bis zum 19. April auszusetzen. Auch die Bezirksvertretungen wollen sich dieser Entscheidung anschließen. Der Ältestenrat will stattdessen wöchentlich tagen und die notwendigen Beschlüsse als sogenannte Dringlichkeitsbeschlüsse (§ 60 Gemeindeordnung) fassen. Wegen der aktuellen Gefährdungslage durch das Corona-Virus hat der Krisenstab der Landeshauptstadt Düsseldorf bis auf Weiteres die Aufhebung der Umweltspuren Merowingerstraße, Prinz-Georg-Straße und Werstener Straße beschlossen. Die Aufhebung wird mit Anpassung der örtlichen Beschilderung ab heute, Montag, 16. März, aktiv. Laut Empfehlung des Robert-Koch-Institutes soll zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus, die Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs vermieden werden. Falls es dadurch zum Anstieg des Kfz-Verkehr kommen sollte, soll dies durch eine temporäre Aussetzung der Umweltspuren aufgefangen werden. Wenn sich die Gefährdungslage entspannt hat, werden die Umweltspuren wieder in Betrieb genommen. Das Garten-, Friedhofs- und Forstamt hat im Zuge der Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus alle Dienststellen mit Publikumsverkehr – darunter die Verwaltungsstelle Kaiserswerther Straße 390 sowie die Zweigstellen – für Besucherinnen und Besucher geschlossen. Schilder weisen vor Ort auf die Schließungen hin. Kinderspielplätze sind weiterhin geöffnet. Die drei Freizeitanlagen – in Heerdt, an der Ulenbergstraße und am Niederheider Wäldchen – sind ab Dienstag, 17. März, geschlossen. Der Wildpark samt Waldschule bleibt ebenfalls bis auf Weiteres geschlossen. Der Beerdigungsbetrieb ist sichergestellt. Der Bauernhof im Südpark sowie das dortige Café samt Minigolfanlage und Hofladen sind ebenfalls für den Besucherverkehr geschlossen. Beerdigungen sollen möglichst in einem kleinen Rahmen gehalten und damit große Menschenansammlungen vermieden werden; über weitere Anforderungen werden die Bestatter informiert. Da auch Veranstaltungen abzusagen sind, wird die Führungsreihe "Unterwegs im Grünen" bis auf Weiteres ausgesetzt. Die schon angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden durch das Gartenamt informiert. Auch die geplante Pflanzentauschbörse am Samstag, 4. April, im Ballhaus im Nordpark muss vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen abgesagt werden. Auch die Recyclinghöfe in Lohausen und Garath sind geschlossen, der Recyclinghof in Flingern bleibt geöffnet. Gesundheitsamtsleiter Dr. Klaus Göbels machte deutlich, dass es nun nicht mehr nur darum gehe, die Ausbreitung des Coronavirus einzugrenzen, sondern zunehmend der Schutz der sogenannten vulnerablen Gruppen (Schwache und Kranke) in den Vordergrund trete. Stand Montag, 16. März, gibt es in Düsseldorf 80 bestätigte Corona-Fälle. Er geht aber von einer weitaus höheren Dunkelziffer aus. 200 Menschen stehen derzeit unter Quarantäne, ein Mensch konnte als gesund aus der Quarantäne entlassen werden. "Aufgrund der begrenzten Testkapazitäten sollen Test nur noch bei Personen aus der kritischen Infrastrukur durchgeführt werden, weil diese zwingend für das Leben in der Stadt aufrecht erhalten werden muss. Da die respiratorischen Infekte (Atemwegserkrankungen) im Frühling zurückgehen, werden sich die Corona- Infektionen demaskieren. Diejenigen, die eine relevante respiratorische Symptomatik haben, sollten vorsorglich in Quarantäne, um nicht weitere Personen anzustecken. Sollten schwere Krankheitssymptome auftreten, stehen der Rettungsdienst und die Krankenhäuser dafür bereit. Das Robert Koch Institut überarbeitet gerade seine Empfehlung in diese Richtung", sagte Dr. Göbels. Beim Informationstelefon unter der Rufnummer 0211-8996090 wurden am Montag, 16. März, bis 16 Uhr insgesamt 1.388 Anrufe beantwortet. ___________________________________________________________________________ 16. März 2020

Landesregierung bündelt Informationen und Maßnahmen rund um das

Corona-Virus auf zentraler Plattform / Bürgertelefon 0211 9119 1001 gibt

Auskunft über Maßnahmen

Neue Plattform bietet für Bürgerinnen und Bürger zentral tagesaktuelle

Informationen aus allen Ministerien und wird fortlaufend aktualisiert.

Mit der neuen Seite land.nrw/corona bietet die Landesregierung eine zentrale

Informationsplattform für Bürgerinnen und Bürger an, um sich über aktuelle

Entwicklungen rund um das Corona-Virus zu informieren.

Hier werden alle Maßnahmen und Entscheidungen der Landesregierung erläutert, die

der Eindämmung des Corona-Virus dienen. Erlasse, Dokumente und Informationen

aus allen Ressorts werden ebenfalls gebündelt zur Verfügung gestellt.

Ziel der Plattform ist es, eine verlässliche Informationsquelle mit möglichst allen

relevanten Informationen anzubieten. Die Plattform wird fortlaufend aktualisiert.

Zentrale Informationen werden dabei auch in anderen Sprachen angeboten, derzeit

Türkisch und Arabisch.

Obendrein werden über das Corona-Bürgertelefon künftig gebündelt Anfragen von

Bürgerinnen und Bürgern zu den Maßnahmen zur Eindämmung der Virus-Ausbreitung

beantwortet. Das Bürgertelefon ist unter der Nummer 0211 9119 1001 erreichbar.

___________________________________________________________________________ 16. März 2020

Weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus beschlossen

Der Krisenstab der Landeshauptstadt Düsseldorf hat am Sonntag, 15. März,

beschlossen, den Vorgaben des Landes zur weiteren Eindämmung des Corona-Virus'

zu folgen. Zum Schutz der besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen empfiehlt

die Stadt dringend, alle Kontakte auf ein unerlässliches Mindestmaß zu beschränken,

um die Ansteckungsgefahr so gering wie möglich zu halten. Im Einzelnen beschloss

der Krisenstab unter Leitung von Oberbürgermeisters Thomas Geisel:

Alle städtischen Dienststellen mit Publikumsverkehr sind ab Montag, 16. März,

geschlossen. Die Stadt erarbeitet derzeit einen Notfallplan für die weitere

Vorgehensweise bei dringend notwendigen Angelegenheiten. Bis auf wenige

Ausnahmen, über die am Montag noch befunden wird, müssen alle Veranstaltungen

abgesagt werden. Für Gastronomiebetriebe mit eigener Zubereitung gilt, dass die

Betreiber maximal 50 Plätze anbieten dürfen. Eine Allgemeinverfügung dazu wird die

Stadt am Montag, 16. März, erlassen. Die Identifikation der sogenannten Kritischen

Infrastruktur - dazu zählen insbesondere Feuerwehr, Rettungsdienste,

Katastrophenschutz, Krankenhäuser, Arztpraxen, Apotheken,

Lebensmitteleinzelhandel, Pflegedienste, Kinder- und Jugendhilfe, Polizei,

Ordnungsdienste, Verkehrsbetriebe, Energieversorgung, Abfallentsorgung,

Stadtentwässerung, Telekommunikation - richtet die Stadt eine Akkreditierungstelle

ein. Näheres wird in Kürze bekannt gegeben. In Zusammenarbeit mit der

Kassenärztlichen Vereinigung richtet die Stadt einen mobilen Service zur

medizinischen Überwachung und Versorgung von erkrankten Patienten in häuslicher

Umgebung ein.

__________________________________________________________________________

16. März 2020 Corona Neue Videobotschaft des Oberbürgermeisters Schutz der Alten und Immungeschwächten hat jetzt oberste Priorität Mit einer neuen Videobotschaft wendet sich Oberbürgermeister Thomas Geisel an die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer. Sie ist unter dem Link https://youtube.com/watch?v=ao5pIibhes0 abrufbar. Im Einzelnen sagt der Oberbürgermeister: ?Liebe Düsseldorferinnen und Düsseldorfer, die Corona Epidemie hat unser Leben grundlegend verändert. Ab Montag sind alle Schulen und Kindergärten geschlossen. Die Kultureinrichtungen haben ihren Betrieb eingestellt, Theater und Museen sind geschlossen. Auch Tanzveranstaltungen und Nachtclubs werden wir untersagen. Generell gilt: Menschenansammlungen, die vermeidbar sind, müssen unterbleiben, um eine weitere Verbreitung des Virus nach Möglichkeit zu verhindern. Ich weiß: die Verunsicherung ist groß, viele von ihnen haben Angst. Und natürlich bin ich auch selbst beunruhigt. Weniger allerdings deshalb, weil ich befürchte, dass meine Familie sich mit dem Virus anstecken könnte. Nach allem, was wir wissen, ist der Krankheitsverlauf im Fall einer Infektion mit dem Coronavirus bei jungen und gesunden Menschen ? jedenfalls in aller Regel ? unproblematisch. Sorgen mache ich mir vor allem um die älteren, insbesondere um Menschen mit Vorerkrankungen, um Menschen mit einem geschwächten Immunsystem. Für sie kann eine Infektion mit dem Coronavirus lebensbedrohlich werden, sie müssen in aller Regel klinisch betreut und nicht selten intensivmedizinisch behandelt werden. Deshalb ist es von entscheidender Bedeutung, dass wir gerade für diese Menschen das Ansteckungsrisiko so weit wie irgend möglich reduzieren. Eine Ansteckungsgefahr besteht immer, wenn sie mit anderen Menschen in Kontakt kommen. Sei es in Bus und Bahn, sei es im Café oder Restaurant, sei es in der Warteschlange vor der Kasse im Supermarkt. Deshalb möchte ich gerade an diese Menschen appellieren: Bleiben Sie zu Hause! Vermeiden Sie nach Möglichkeit jeglichen sozialen Kontakt! Aber ich kann Ihnen versichern: Sie werden nicht allein gelassen! Ich weiß, es gibt schon heute viele Menschen, die für ältere ? und insofern besonders gefährdete ? Nachbarn die Einkäufe erledigen oder sie mit dem Auto zum Arzt bringen, um das Ansteckungsrisiko zu verringern. Dies ist großartiges nachbarschaftliches Engagement, für das ich mich herzlich bedanken möchte. Dort, wo dies nicht möglich ist oder nicht funktioniert, können wir helfen. Wir haben eine Hotline eingerichtet, wo sich Menschen melden können, die entsprechende Hilfe brauchen. Bitte melden sie sich unter der Nummer 0211-8998999. Mitarbeiter unserer Verwaltung, die Wohlfahrtsverbände und viele freiwillige Helfer stehen bereit, um alles zu tun, damit sie keinem Ansteckungsrisiko ausgesetzt werden. Viele ältere Menschen besuchen regelmäßig die "zentren plus" in Düsseldorf. Vor dem Hintergrund der Coronaepidemie mussten wir diese Einrichtungen schließen. Wir werden aber alles tun, um dafür zu sorgen, dass so schnell wie möglich Angebote für Seniorinnen und Senioren gemacht werden, auf die sie online zugreifen können. Nicht wenige ältere Menschen haben heute schon Zugang zu modernen digitalen Medien: Sie sind bei Facebook oder kommunizieren mit ihren Enkeln über Skype und FaceTime. Wo die Kompetenzen oder entsprechende technische Voraussetzungen noch nicht gegeben sind, dort wollen wir helfen. Viele Unternehmen aus der Kommunikations- und IT-Branche haben diesbezüglich schon ihre Unterstützung zugesagt. Dafür bin ich sehr dankbar. Ich möchte es nochmals wiederholen: Wir müssen alles daran setzen, besonders die Alten und Schwachen vor einer Ansteckung mit dem Virus zu bewahren. Das bedeutet auch, dass wir diese Menschen dafür sensibilisieren, welchem Risiko sie ausgesetzt sind und welche schweren gesundheitlichen Folgen sie im Falle einer Infektion zu befürchten haben. Ich möchte daher an die Ärztinnen und Ärzte appellieren, denn sie wissen am besten, wer von ihren Patientinnen und Patienten einem besonderen Risiko ausgesetzt ist: Schreiben, oder noch besser, rufen Sie Ihre Patienten an, machen Sie sie auf die Gefahr aufmerksam, der sie ausgesetzt sind. Und informieren Sie auch über die Möglichkeiten und Hilfsangebote, wie die Betroffenen ihr eigenes Ansteckungsrisiko verringern können. Nur wenn es gelingt, die Zahl schwerer und lebensbedrohlicher Krankheitsverläufe so gering wie möglich zu halten, wird unser Gesundheitssystem dieser Belastungsprobe standhalten können. Ich weiß, viele Ärztinnen und Ärzte, viele Pflegerinnen und Pfleger in unseren Kliniken sind heute schon stark belastet. Ich war schon in der vergangenen Woche an unserer Universitäts-Klinik, dem einzigen Krankenhaus in Düsseldorf, wo heute schon Patienten mit dem Virus stationär behandelt werden. Ich habe mir selbst ein Bild davon gemacht, wie professionell und mit wie viel Engagement dort gearbeitet wird. Der erste Patient konnte schon geheilt entlassen werden. Das macht Hoffnung. Dafür möchte ich allen Ärzten und Pflegekräften, die rund um die Uhr ihre Patienten mit Kompetenz, Ruhe und viel Herz betreuen, ganz herzlich danken. Und dieser Dank gilt allen Mitarbeitenden im Gesundheitswesen, den Ärztinnen und Ärzten im Gesundheitsamt, den Kollegen der Feuerwehr und vielen, vielen mehr. Wir zählen auf Sie ? und bleiben Sie um Gottes willen gesund! Liebe Düsseldorferinnen und Düsseldorfer, die Corona Epidemie ist auch eine Bewährungsprobe für den Zusammenhalt und Gemeinsinn in unserer Stadt. Lassen Sie uns in diesen gewiss nicht einfachen Tagen zusammen stehen, lassen Sie uns dort, wo immer jeder einzelne es kann, dazu beitragen, dass sich der Virus nicht weiter ausbreitet, und lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass nicht Angst und Verunsicherung, sondern gegenseitige Fürsorge und Gemeinsinn unseren Alltag bestimmen.? ___________________________________________________________________________ 15. März 2020 Landesregierung beschließt weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Virus-Pandemie Laschet: So sehr die Einschränkungen Opfer bedeuten, so wichtig ist es jetzt, besonnen und entschlossen unser Leben zu entschleunigen Einstellung von nahezu allen Freizeit-, Sport-, Unterhaltungs- und außerschulischen Bildungsangeboten/ Schließung von „Amüsierbetrieben“ und Auflagen für Einkaufszentren. Die Landesregierung teilt mit: In einer Kabinettsitzung hat die Landesregierung Nordrhein-Westfalen am Sonntag, 15. März 2020, weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Virus-Pandemie beschlossen. Noch am Sonntag sollen durch Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales nahezu alle Freizeit-, Sport-, Unterhaltungs- und Bildungsangebote im Land eingestellt werden. So müssen bereits ab Montag alle so genannten „Amüsierbetriebe“ wie zum Beispiel Bars, Clubs, Diskotheken, Spielhallen, Theater, Kinos, Museen schließen. Eine gleiche Regelung ergeht für Prostitutionsbetriebe. Ab Dienstag ist dann auch der Betrieb von Fitness-Studios, Schwimm- und Spaßbädern sowie Saunen untersagt. Ebenso ab Dienstag sind Zusammenkünfte in Sportvereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich nicht mehr gestattet. Der Zutritt zu Einrichtungshäusern und Einkaufszentren, „Shopping-malls“ oder „factory-out-lets“ soll nur zur Deckung des dringenden Bedarfs unter strengen Auflagen erlaubt sein – nicht zuletzt auch um zu vermeiden, dass sich Schülerinnen und Schüler nach den Schulschließungen ab Montag hier in größeren Gruppen versammeln. Die Schließungen und Auflagen sollen unabhängig von der jeweiligen Trägerschaft oder von den Eigentumsverhältnissen gelten. Damit die Versorgung mit Lebensmitteln, Bargeld, Bekleidung, Medikamenten und Dingen des täglichen Bedarfs sichergestellt ist, bleiben, Banken, Einzelhandelsbetriebe, insbesondere für Lebens- und Futtermittel, Apotheken und Drogerien geöffnet. Bibliotheken, Restaurants, Gaststätten und Hotels sollen in ihrem Betrieb an strenge Auflagen gebunden werden, die eine Verbreitung des Corona-Virus verhindern. Ministerpräsident Armin Laschet erklärt dazu: „Wir müssen in dieser ernsten Lage die notwendige Versorgung in vollem Umfang sicherstellen. Aber alle Freizeitaktivitäten und nicht unbedingt notwendige soziale Kontakte müssen unverzüglich vermieden werden. So sehr das für viele Menschen ein Opfer und eine Einschränkung bedeutet, so wichtig ist es jetzt, besonnen, aber auch entschlossen unser Leben zu entschleunigen.“ Die Regelungen sollen zunächst bis zum 19. April 2020 gelten, analog zu den bereits am Freitag verfügten Schließungen von Schulen und Kindertageseinrichtungen. Danach soll auf der Grundlage einer aktuellen Lage-Einschätzung des Robert-Koch- Instituts über das weitere Vorgehen entschieden werden. ___________________________________________________________________________ 15. März 2020 Corona: Die Zahlen vom Wochenende Mit Stand Sonntag, 15. März, 16 Uhr, gibt es in Düsseldorf insgesamt 54 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Der 81-Jährige, der vor einer Woche positiv auf das Coronavirus getestet wurde, ist heute leider verstorben. Dutzende Rachenabstriche wurden vorgenommen und müssen zum Teil noch ausgewertet werden. Die Betroffenen haben sich nicht nur an anderen Orten im In- und Ausland angesteckt, sondern es gab auch weitere Übertragungen innerhalb Düsseldorfs. Beim Infotelefon unter 0211-8996090 erhielten am Samstag 1.803 Anruferinnen und Anrufer Antworten auf ihre Fragen, am Sonntag waren es bis 16 Uhr insgesamt 859 Anfragen, die beantwortet wurden. Die neue Versorgungshotline des Amtes für Soziales unter der Rufnummer 0211- 8998999 verzeichnet am Samstag, 14. März, dem ersten Tag an dem die Nummer geschaltet war, insgesamt 41 Anrufe. Die Anliegen waren sehr breit gefächert. Letzlich brauchte nur ein Bürger tatsächlich Unterstützung, die dann organisiert wurde. Ein gewichtiger Anteil der Anruferinnen und Anrufer wurde an das bereits bestehende Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 verwiesen, da sie allgemeine Fragen zum Coronavirus hatten, die bei der Versorgungshotline nicht beantwortet werden können. Etliche Bürgerinnen und Bürger erkundigten sich vorsorglich, wie ihnen im Fall einer Unterversorgung geholfen werden könnte. Viele Bürger boten auch ihre Hilfe an und wollen sich ehrenamtlich engagieren. Sie sollen sich bei den Freiwilligen-Agenturen melden, die am ehesten wissen, wo im Moment Unterstützung gebraucht wird. Quelle: Pressedienst der Landeshauptstadt Düsseldorf ___________________________________________________________________________ 13. März 2020 Die Landesregierung hat am Freitag, 13. März, ein „Maßnahmenpaket zur Eindämmung des Corona-Virus in Nordrhein-Westfalen“ und einen „Erlass zum Betretungsverbot von Gemeinschaftseinrichtungen“ beschlossen. Das Maßnahmenpaket gilt ab Montag, 16. März, und enthält folgenden Passus zur Kinderbetreuung: "Ab Montag dürfen Kinder im Alter bis zur Einschulung keine Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle, Heilpädagogische Kindertageseinrichtungen oder ‚Kinderbetreuung in besonderen Fällen‘ betreten. Die Eltern sind verpflichtet, ihre Aufgabe zur Erziehung der Kinder wahrzunehmen. Sie haben dafür Sorge zu tragen, dass ihre Kinder die Kindertagesbetreuungsangebote nicht nutzen.“ Das heißt, ab Montag, 16. März, gibt es ein allgemeines Betreuungsverbot für alle Gemeinschaftseinrichtungen für Kinder der Stadt, der freien und privaten Träger. Notgruppen: Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat schnell reagiert und bietet ab Montag, 16. März, an allen 367 Kita-Standorten jeweils eine Notgruppe an. Die Kapazitäten sind begrenzt. Die Notgruppen stehen ausschließlich Kindern offen, deren Eltern keine andere Möglichkeit haben, ihre Kinder zu betreuen und die einer Tätigkeit nachgehen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, der medizinischen oder pflegerischen Versorgung oder der Aufrechterhaltung zentraler Funktionen des öffentlichen Lebens dient. Dazu zählen insbesondere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Feuerwehr, Rettungsdiensten, Katastrophenschutz, Krankenhauspersonal, Ärzte und deren Fachpersonal, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Apotheken, des Lebensmitteleinzelhandels, von Pflegediensten ( ambulant und stationär), der stationären Kinder- und Jugendhilfe, der Polizei und Ordnungsdienste, von Verkehrsbetrieben (Rheinbahn, Bundesbahn etc.) der Energieversorgung, Abfallentsorgung, Stadtentwässerung, aber auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Öffentlichen Verwaltung in unverzichtbaren Bereichen. Dies gilt vorläufig auch für Düsseldorfer Eltern, der vorgenannten Berufsgruppen, die ihren Dienst in benachbarten Kommunen leisten und deren Kinder bis dato in Düsseldorfer Einrichtungen betreut wurden. ACHTUNG: Diese Ausnahme gilt selbstverständlich nicht, wenn Ihr Kind - Krankheitssymptome aufweist, - in Kontakt zu infizierten Personen steht oder seit dem Kontakt mit infizierten Personen noch nicht 14 Tage vergangen sind, - sich in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet für Infektionen mit dem Coronavirus aufgehalten hat und noch keine 14 Tage seit der Rückkehr vergangen sind. Infektionsgefahr wird minimiert Bei der Organisation der Notgruppen wird darauf geachtet, dass die Infektionsgefahr minimiert wird. So werden Kontakte bei der Übergabe der Kinder und der Betreuungsteams auf das unbedingt notwendige Maß beschränkt, um Infektionen möglichst zu vermeiden. Sobald eine Erkrankung mit Corona-Verdacht in einem der in den Kitas tätigen Teams auftreten sollte, wird in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt das gesamte Team ausgewechselt. Ausflüge In allen genannten Bereichen ist von Ausflügen abzusehen. Beiträge Die Kita-Beiträge und Verpflegungsentgelte werden für den Zeitraum des Betreuungsverbotes erstattet, wenn ein Betreuungsplatz aufgrund der durch Corona bedingten Beschränkungen nicht zur Verfügung gestellt wurde. Notbetreuungszeiten Die Betreuung der Kinder erfolgt in der Zeit von Montag bis Freitag jeweils von 7.30 bis 17.00 Uhr und wird im zwei-Schicht-Dienst sichergestellt. In der Woche von Montag, 16. März, bis zum Freitag, 20. März, geht die Stadt pragmatisch vor: Eltern, müssen die Zugehörigkeit zu den vorgenannten Berufsgruppen mündlich glaubhaft machen. Ab spätestens Montag, 23. März, ist eine Bescheinigung des Arbeitgebers über die Unentbehrlichkeit des Arbeitnehmers am Arbeitsplatz zur Sicherstellung der Versorgung der Bevölkerung vorzulegen. Ohne eine solche Bescheinigung besteht ein Betretungsverbot für Kindertagesstätten und Kindertagespflege. Kindertagespflege: In der Kindertagespflege gelten Fristen und Bestimmungen analog der vorgenannten Festlegungen. Im Erkrankungsfall einer Kindertagespflegeperson (sofern keine Einschränkungen durch das Gesundheitsamt vorliegen –Rückkoppelung hierfür mit dem Informationstelefon unter 0211-8996090 erforderlich) werden die Kinder im nächstgelegenen städtischen Familienzentrum betreut. Die Förderung in der Tagespflege ist in der Zeit des Betreuungsverbotes nicht betroffen (Fortzahlung). Was ist, wenn ich nicht in für die öffentliche Versorgung notwendigen Betrieben arbeite? Eltern, die nicht zu den vorgenannten Berufsgruppen gehören, müssen die Betreuung ihrer Kinder anderweitig sicherstellen. Dabei sollen sie ausdrücklich nicht auf die Betreuung durch Großeltern zurückgreifen, da ältere Menschen im Falle einer Infektion mit dem Coronavirus besonders gefährdet sind. Mit dem Arbeitgeber ist eine individuelle Regelung zu treffen, falls wegen Kinderbetreuung die Arbeit nicht ausgeübt werden kann. Als Stichworte seien hier Homeoffice, Urlaub (auch unbezahlter) oder Kurzarbeit genannt. ___________________________________________________________________________ 13. März 2020 "Solidarität untereinander ist gerade das wichtigste Gut" Oberbürgermeister Thomas Geisel appelliert an die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer/Schulen und Kindergärten geschlossen: Notbetreuung ist sichergestellt "Solidarität untereinander in der Stadtgesellschaft ist gerade das wichtigste Gut", sagt Oberbürgermeister Thomas Geisel. "In Zeiten, da sich das Coronavirus immer mehr ausbreitet, müssen wir uns noch stärker auf die sogenannten vulnerablen Gruppen, also die Alten, Kranken und Immungeschwächten, fokussieren, und diejenigen schützen, die bei einer Infektion am stärksten gefährdet wären." Deshalb wird das Amt für Soziales in Zusammenarbeit mit den Wohlfahrtsverbänden Hilfen für Menschen, die sich nicht selbst helfen können, organisieren. Der Oberbürgermeister appelliert deshalb an die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer: "Nehmen Sie Rücksicht aufeinander, um Ansteckung zu verhindern. Denken Sie dabei bitte insbesondere an Ihre älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger und andere Risikogruppen." Diejenigen, die selbst zu dieser Gruppe gehören, sollten so weit wie möglich Situationen vermeiden, in denen sie sich anstecken können. "Schauen Sie auch aufeinander! Es ist selbstverständlich, dass man sich in der Familie sowie unter Freunden und Nachbarn gegenseitig hilft. In der aktuellen Situation ist es aber noch mal umso wichtiger, sich gegenseitig zu unterstützen und zusammenzuhalten. Achten Sie bitte auf Ihre Mitmenschen, auf Nachbarn und Bekannte, und kümmern Sie sich umeinander. Wenn Sie selbst nicht helfen können, machen Sie die Behörden auf solche Menschen aufmerksam", sagt der Oberbürgermeister. Für Düsseldorferinnen und Düsseldorfer, die selbst in eine Situation kommen, in der sie sich nicht mehr selbst versorgen können und denen die unerlässliche Hilfe zur Versorgung fehlt und die keine anderweitige Ausweichmöglichkeiten haben, wird das Amt für Soziales der Landeshauptstadt Düsseldorf Unterstützung anbieten. Dies könnte zum Beispiel der Fall sein, wenn derjenige, der üblicherweise die Versorgung übernimmt, unter Quarantäne steht. Oberbürgermeister Geisel bittet darum, alle Hilfsmöglichkeiten in Anspruch zu nehmen - sei es durch die Familie, Freunde oder Nachbarn. Außerdem gibt es in der heutigen Zeit zahlreiche andere Hilfen, beispielsweise diverse Lieferdienste, die hier einspringen können. Wer sich in einer Situation befindet, in der er Hilfe braucht, kann sich auch an die zentrale Notfall- Rufnummer 0211-8998999 wenden. Sie ist ab Samstag, 14. März, montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr und samstags von 8 bis 14 Uhr besetzt. Angesichts des Umstandes, dass ab Montag, 16. März, zunächst bis zum Ende der Osterferien alle Schulen in Nordrhein-Westfalen geschlossen sind und das Land ein Betreuungsverbot in Kinderbetreuungseinrichtungen erlassen hat (in Düsseldorf sind davon rund 27.000 Betreuungsplätze betroffen), bietet die Stadt Düsseldorf ab Montag an 367 Kindertagestätten in Düsseldorf - das sind im Prinzip flächendeckend alle Standorte - Notfallgruppen an. Dort können Eltern, die in Unternehmen, Einrichtungen und Betrieben der sogenannten kritischen Infrastruktur - dazu zählen etwa Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Versorgungsbetriebe etc. - arbeiten und keinerlei eigene Betreuungsmöglichkeiten haben, ihre Kinder betreuen lassen. Alle staatlichen Kultureinrichtungen werden geschlossen. Auch die Stadt folgt mit ihren Einrichtungen diesem Beispiel: Ab Samstag, 14. März, sind neben Schauspielhaus, Oper, Tanzhaus NRW und Tonhalle auch die städtischen Kulturinstitute, die Freizeitstätte Garath, die Stadtbüchereien, die Volkshochschule und die Clara-Schumann-Musikschule geschlossen. Da die Schulen geschlossen sind, stehen auch deren Turnhallen nicht mehr für den Vereinssport zur Verfügung. Die Stadt schließt auch die Bezirkssportanlagen und empfiehlt den Sportvereinen, ihre Anlagen ebenfalls zu schließen. Gleiches gilt für die Stadtbäder. Auch die "zentren plus" bleiben ab Montag, 16. März, zu, da sich dort vor allem ältere Menschen aufhalten, die besonders gefährdet wären, wenn sie sich infizieren sollten. Verwaltung und Politik fahren ihre Aktivitäten ebenfalls herunter. Angebote, die nicht unbedingt notwendig sind, sollen ausgesetzt werden. Näheres hierzu wird in der nächsten Woche bekannt gegeben. Alle Schließungen sind zunächst bis 19. April befristet, können bei Bedarf aber verlängert werden. Bund und Land haben schnelle und unbürokratische Hilfen für Unternehmen, die aufgrund der erlassenen Beschränkungen in finanzielle Schieflage geraten, in Aussicht gestellt. Auch die Stadt Düsseldorf wird einen mit 500.000 Euro ausgestatteten Hilfsfond auflegen, um Engpässe zu überbrücken, wenn die Landes- oder Bundesmittel einmal nicht schnell genug fließen sollten. Mit Stand Freitag, 13. März, 18 Uhr, gibt es in Düsseldorf insgesamt 32 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Über 60 Rachenabstriche wurden vorgenommen, deren Ergebnisse zurzeit noch ausstehen. Die Betroffenen haben sich nicht nur an anderen Orten im In- und Ausland angesteckt, sondern erste Übertragungen haben auch innerhalb Düsseldorfs stattgefunden. Daher kann im Moment von einer Verdopplung der Fallzahlen alle 24 Stunden ausgegangen werden. Insgesamt stehen derzeit über 200 Kontaktpersonen unter Quarantäne. Beim Infotelefon wurden bis 16 Uhr insgesamt 886 Anfragen beantwortet. ___________________________________________________________________________ 28. Januar 2020 Holocaust-Gedenktag 2020 - Stadt und Zivilgesellschaft erinnern an Opfer des Holocaust Am gestrigen Montag, 27. Januar, beging die internationale Staatengemeinschaft den Holocaust-Gedenktag, der den Opfern des nationalsozialistischen Völkermordes an den europäischen Juden gewidmet ist. Der 27. Januar, Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz im Jahr 1945, wurde zugleich 1996 von dem damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog zum nationalen Gedenktag für alle Opfer des Nationalsozialismus erklärt. Seit dieser Zeit begeht auch die Landeshauptstadt Düsseldorf diesen Gedenktag mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten und Veranstaltungen. 2020 jährt sich der Tag der Auschwitz-Befreiung zum 75. Mal. Oberbürgermeister Thomas Geisel erinnerte gemeinsam mit der Mahn- und Gedenkstätte, der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf und einer beachtlichen Vielzahl von Vereinen, weiteren Verbänden und Initiativen an die Opfer des Holocaust und legte am heutigen Montag, 27. Januar, einen Kranz am Mahnmal Derendorf, Marc-Chagall-Straße, Ecke Toulouser Allee (unterhalb der Jülicher Brücke) nieder. Als Ehrengast hat der ehemalige Düsseldorfer und Auschwitz-Überlebende Gary Wolff (geboren 1928) mit seinen Enkelkindern an der Gedenkveranstaltung teilgenommen. Er reiste aus den USA an. Oberrabbiner Raphael Evers und Kantor Aron Malinsky sprachen bzw. sangen ein Gebet. Oberbürgermeister Thomas Geisel und Michael Szentei-Heise, Verwaltungsdirektor der Jüdischen Gemeinde von Düsseldorf, sprachen Worte des Gedenkens. Kooperationspartnerinnen und -partner waren: Förderkreis der Mahn- und Gedenkstätte, Jüdische Gemeinde Düsseldorf, Landesverband der Jüdischen Gemeinden Nordrhein, Respekt und Mut, Düsseldorfer Appell, Bezirksvertretung 1, Katholische Kirche, Evangelische Kirche, Erinnerungsort Alter Schlachthof an der Hochschule Düsseldorf, Lobby für Demokratie, Diversity-Beauftrage der Landeshauptstadt Düsseldorf, DGB, Deutsch-Israelische Gesellschaft, Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, Geschichte am Jürgensplatz, Polnisches Institut, Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus, Diakonie, Deutsches Rotes Kreuz, AWO, Caritas, Düsseldorfer Jonges, AGD, LSBT-Forum Düsseldorf, VVN-BdA, ASG Bildungsforum, Mosaik e.V., SABRA.