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_________________________________________ 30. März 2020 Energiespartipps fürs Homeoffice Computer und andere Elektrogeräte effizient nutzen Viele Düsseldorfer arbeiten derzeit im heimischen Büro, das Arbeiten im Homeoffice ist für viele von heute auf morgen Realität geworden. Um das Arbeiten von zu Hause möglichst klimafreundlich zu gestalten, gibt das Umweltamt Düsseldorf zusammen mit der EnergieAgentur.NRW Tipps für die Nutzung der privaten Büroausstattung. Der Stromverbrauch kann auf diese Weise minimiert werden. Das schont auch den eigenen Geldbeutel. Verhaltensänderungen und technische Kniffe können einiges einsparen, wenn man die komplette Arbeitswoche im privaten Büro verbringt. "Im Haushalt liegt die technische Ausrüstung für das private Arbeitszimmer mit einem Anteil von 14 Prozent am gesamten Stromverbrauch auf Platz eins aller Anwendungsgebiete", sagt Umweltamtsleiter Thomas Loosen. Kleiner ist effizienter – Computer oder Notebook Notebooks weisen einen deutlich geringeren Stromverbrauch als Desktop-PCs auf, denn ihr Innenleben ist besonders energieeffizient ausgelegt. Ein Rechenbeispiel: Während ein PC mit einer Leistung von 500 Watt bei einer 40- Stunden-Woche im Homeoffice monatliche Stromkosten von rund 25 Euro verursacht, schlägt ein Notebook mit einer Leistung von 70 Watt mit nur rund 3,50 Euro pro Monat zu Buche. Grundsätzlich gilt daher sowohl beim Neukauf als auch bei der Nutzung: Wenn man zwischen mehreren Geräten wählen kann, sollte immer das Kleinstmögliche genutzt werden. Zudem sollten die Menschen im Homeoffice nicht benötigte Anwendungen schließen, um Rechenleistung und Stromverbrauch zu reduzieren. Jede Auszeit lohnt - Monitore abschalten Unabhängig vom Computer kann der Bildschirm jederzeit ausgeschaltet werden. Wenn PC-Nutzer ihre Arbeit unterbrechen, können sie auch dem Monitor eine Pause gönnen. Mit den richtigen Energie-Optionen kann der Monitor ganz automatisch ausgeschaltet und der Rechner in einen Sparmodus versetzt werden – denn wenn die Pausen länger werden, sollten die Anwender auch den Computer in den Ruhezustand oder in den Standby-Betrieb versetzen. Einschalten mit Bedacht - Drucker und Scanner Häufig laufen Drucker und Scanner lange im Bereitschaftsmodus und stehen stundenlang für den nächsten Vorgang parat. Deshalb sind die entstehenden Stromkosten der längeren Stand-by-Phasen oft höher als die Kosten für die kurzen Arbeitseinsätze. Besser ist es, Druck- oder Scanaufträge zu sammeln und die Geräte erst dann einzuschalten, wenn sie tatsächlich benötigt werden. Bits und Bytes - Router und Internet Ein guter Internetanschluss ist Voraussetzung für das Arbeiten im Homeoffice. In den meisten Haushalten steht der Router jedoch rund um die Uhr unter Strom und gehört deshalb zu den teuren Dauerläufern. Was nur wenige wissen: Router verfügen über Energiespar-Optionen, beispielsweise einen automatischen Sparmodus. Außerdem lässt sich über das Powermanagement die Leistung der einzelnen Schnittstellen (LAN und WLAN) verringern. Zudem sollten alle Nutzer ihren Internet-Router mithilfe einer Zeitschaltuhr über Nacht abschalten, sofern sie nachts auf das Festnetztelefon verzichten können. So wird der Router am nächsten Tag automatisch wieder mit Strom versorgt. Das komplette Hochfahren (Rebooten) des Routers unterstützt sogar sein einwandfreies Funktionieren. Zum Feierabend abschalten - Leerlaufverluste vermeiden Aus ist nicht gleich aus: Viele elektrische Geräte benötigen nicht nur im Normal- und im Stand-by-Betrieb, sondern selbst dann noch Strom, wenn sie vermeintlich ausgeschaltet sind (sogenannter Scheinaus-Betrieb). Auch viele Rechner und Bildschirme verursachen diese Leerlaufverluste. Geräte wie Computer, Bildschirm und Drucker sollten zum Feierabend daher komplett vom Stromnetz – beispielsweise durch eine abschaltbare Steckdosenleiste oder durch das Ziehen der Netzstecker – getrennt werden. Weitere Energiespartipps und Empfehlungen zum Stromsparen im Haushalt finden alle Interessierten auf der Internetseite des Umweltamtes unter www.duesseldorf.de/klimamachen sowie auf der Internetseite der EnergieAgentur.NRW unter www.energieagentur.nrw. Foto: Kleiner ist effizienter: Mit dem Einsatz eines Laptops oder Notebooks kann im Homeoffice auch Energie gespart werden, © Landeshauptstadt Düsseldorf _________________________________________ 25. März 2020 Zusätzliche Anlaufstellen und Hilfen für Wohnungslose Mehr Platz für die "Ariadne"/Wiedereröffnung der Unterkünfte Aldekerkstraße und des Vogelsanger Wegs als Notschlafstellen mit Tagesaufenthalt Wohnungslose Menschen leiden ganz besonders unter der aktuellen Corona-Krise. Vor diesem Hintergrund haben die Träger der Wohnungslosenhilfe in Düsseldorf, das Amt für Migration und Integration der Landeshauptstadt Düsseldorf sowie die Düsseldorfer Drogenhilfe und der Altstadt- Streetwork, beschlossen, schnelle und unbürokratische Soforthilfen auf dem Weg zu bringen. Dazu zählen die Wiedereröffnung der Unterkünfte Aldekerkstraße und des Vogelsanger Wegs als Notschlafstellen mit insgesamt 83 Plätzen, die nun zusätzlich auch einen Tagesaufenthalt mit Verpflegung anbieten, sowie seit dem heutigen Mittwoch, 25. März, die Anmietung eines Hotels für die Frauennotschlafstelle "Ariadne" mit 24 Plätzen, um das dortige Platzangebot für diese besonders vulnerable Klientel entsprechend zu vergrößern. Daneben werden inzwischen täglich von den beteiligten Trägern ("aXept! Altstadt- Streetwork", Diakonie Düsseldorf, Düsseldorfer Drogenhilfe e. V., "franzfreunde", "vision:teilen", Flingern Mobil e. V., "fifty-fifty") 675 Proviantpakete ausgegeben. Davon werden rund 160 Proviantpakete auf der Straße von Streetworkern verteilt und am Gutenachtbus an Obdachlose ausgegeben. "Die Pandemie trifft die Wohnungslosen in Düsseldorf sehr hart. Die Betroffenen können die Vorkehrungen, die ein Großteil unserer Gesellschaft trifft, so nicht umsetzen, da ihnen ein häuslicher Lebensmittelpunkt fehlt. Mit unserem Angebot tragen wir zumindest dazu bei, dass es genug Platz für alle gibt und die Versorgung sichergestellt wird“, sagt Miriam Koch, Leiterin des Amts für Migration und Integration. _________________________________________ 25. März 2020 Corona-Krise Sozialpsychiatrischer Dienst verstärkt telefonische Beratung Zur Eindämmung der Coronainfektionen sind Kontaktverbote und Empfehlungen zur sozialen Distanz erlassen worden, die für alle Bürgerinnen und Bürgern eine Herausforderung darstellen. Bei psychisch kranken oder belasteten Menschen können sie jedoch zu einer erheblichen Belastung der psychischen Gesundheit führen. Die Einschränkungen der Besuche und Kontakte führen außerdem dazu, dass eine Verschlechterung der psychischen Gesundheit bei Bekannten oder Familienangehörigen unbemerkt bleiben und sich so psychische Erkrankungen verstärken können. Der Sozialpsychiatrische Dienst der Landeshauptstadt Düsseldorf bietet deshalb in der aktuellen Situation der Coronakrise verstärkt telefonische Beratungen für psychisch kranke und belastete Menschen und deren Angehörige oder deren soziales Umfeld an. Der Dienst ist unter der Telefonnummer 0211-8995391 montags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr und freitags von 9 bis 14 Uhr erreichbar. Weitere Unterstützungsangebote sind unter: www.duesseldorf.de/fileadmin/Amt53/gesund heitsamt/netzwerke_kooperationen/psag/pdf /Krisenwegweiser.pdf zu finden. _________________________________________ 24. März 2020 Feuchttücher gehören in den Müll und nicht in die Toilette! Anliegen des Stadtentwässerungsbetriebs in Zeiten der Corona-Pandemie Der Stadtentwässerungsbetrieb Düsseldorf, dessen Kernaufgaben der Transport und die Reinigung des Abwassers im Stadtgebiet sind, weist aufgrund der aktuellen Situation in der Corona-Krise verstärkt daraufhin, dass Feuchttücher, Küchenpapier wie auch feuchtes Toilettenpapier nicht in die Toilette gehören, sondern bei Nutzung separat im Hausmüll zu entsorgen sind. Diese Produkte weisen die Eigenschaft auf, dass sie sich nicht auflösen – auch wenn in der Werbung teilweise anderes versprochen wird. Durch die aktuell verstärkte Nutzung von Alternativen zum Toilettenpapier wird die Arbeit der Stadtentwässerung erheblich erschwert. Es kommt durch diese Produkte zu sogenannten "Verzopfungen", die sich um die Pumpen legen und diese zum Stillstand bringen. Außerdem kommt es vermehrt zu Verstopfungen an Engpassstellen im Kanalnetz, die manuell behoben werden müssen. Der Stadtentwässerungsbetrieb Düsseldorf wendet sich daher mit folgendem Appell an die Bürgerinnen und Bürger: Bitte helfen Sie unseren Kolleginnen und Kollegen, indem Sie außer Toilettenpapier keine anderen Hygieneartikel in die Toilette werfen! Lassen Sie unsere Mitarbeitenden auch an öffentlich sichtbaren Plätzen ihre Arbeit durchführen. Wie bei allen anderen Menschen ist auch hier der Mindestabstand zu wahren. Die Fahrer der Kanalreinigungsfahrzeuge sind bemüht, den Individualverkehr möglichst wenig zu behindern, dennoch kann es kurzzeitig zu einer kleinen Wartezeit kommen. Der Stadtentwässerungsbetrieb gibt auch in diesen schwierigen Zeiten sein Bestes, um für eine schnelle und reibungslose Abwasserreinigung zu sorgen. Denn die Gesundheit ist auch eine der Kernaufgaben und liegt dem Stadtentwässerungsbetrieb tagtäglich am Herzen! _________________________________________ 23. März 2020 Aktuelle Düsseldorfer Corona-Zahlen Mit Stand Montag, 23. März, 17 Uhr, gibt es insgesamt 249 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer, bei denen eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert wurde. Davon werden (Stand: 23. März, 8 Uhr) 27 in Krankenhäusern behandelt, davon sieben auf Intensivstationen, rund 425 Menschen befinden sich in häuslicher Quarantäne. Zwei ältere Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, die aber auch Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. Am Montag, 23. März, wurden 118 Abstriche im Diagnostikzentrum vorgenommen, hinzu kommen elf mobile Abstriche. Noch freie Kapazitäten in den Krankenhäusern In den Krankenhäusern gibt es (Stand 23. März) insgesamt 171 Betten auf Intensivstationen, von denen 50 derzeit noch frei sind. 42 weitere Intensivbetten ließen sich nach einer Vorlaufzeit von 12 Stunden zusätzlich bereitstellen - beispielsweise aus Operationssälen oder Aufwachräumen. Außerdem gibt es weitere 77 Betten etwas unterhalb der Intensivversorgung, davon sind derzeit 24 frei. 32 weitere ließen sich nach 12 Stunden zusätzlich bereitstellen. 1.392 Krankenhausbetten sind in der Landeshauptstadt Düsseldorf belegt, 937 weitere könnten derzeit noch belegt werden. Versorgungshotline des Amtes für Soziales Die Versorgungshotline des Amtes für Soziales unter der Rufnummer 0211-8998999 verzeichnet am Montag, 23. März, bis 16 Uhr insgesamt 110 Anrufe. Rund 81 Prozent der Anrufenden hatten bisher keinen konkreten Hilfebedarf, sondern allgemeine Fragen zur Corona-Krise oder boten ihre Hilfe an (59 Personen). Mehr als 350 Freiwillige haben sich seit Mittwoch, 18. März, bereits gemeldet. Insgesamt haben sich seit Samstag, 14. März, insgesamt 677 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer an die Versorgungshotline gewandt. Rund 19 Prozent der Anruferinnen und Anrufer konnten konkrete Vorschläge zur Hilfe unterbreitet werden. Bürgerinnen und Bürger können sich an die Versorgungshotline des Amtes für Soziales wenden, wenn sie Hilfe bei der Versorgung benötigen. Dies könnte zum Beispiel der Fall sein, wenn derjenige, der üblicherweise die Versorgung übernimmt, unter Quarantäne steht und sich keine Hilfe durch Nachbarn oder Freunde organisieren lässt. Das Telefon ist montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr und samstags von 8 bis 14 Uhr besetzt. Freiwillige, die diesen Service unterstützen wollen, können sich an die E-Mail-Adresse wenden: hilfsangeboteehrenamt@duesseldorf.de. Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen Darüber hinaus wurde von der Stadt Düsseldorf ebenfalls ein Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen eingerichtet, der wochentags von 9 bis 18 Uhr unter 0211- 8990136 zu erreichen ist. Bis 16 Uhr wurden am Montag, 23. März, rund 136 Unternehmen telefonisch über die Hotline beraten. Über den E-Mail-Rückruf-Service sind zudem mehr als 200 E-Mails eingegangen und telefonisch beantwortet worden. Außerdem können Unternehmen, Vereine und sonstige Veranstalter, die im Zusammenhang mit dem Corona-Virus von Insolvenz bedroht sind, Finanzhilfen und eine Stundung von Gewerbesteuer beantragen. Rund 350 Anträge auf Finanzhilfen sind über das Online- Formular eingegangen. _________________________________________ 23. März 2020 Neue Videobotschaft von OB Geisel zur Corona-Schutzverordnung Oberbürgermeister Thomas Geisel wendet sich mit einer neuen Videobotschaft zur Corona- Krise an die Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger. Im Einzelnen sagt der Oberbürgermeister: "Liebe Düsseldorferinnen, liebe Düsseldorfer, seit heute gilt die Corona-Schutzverordnung, die gestern von Ministerpräsident Laschet im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt wurde. Ich bin sehr froh darüber, dass diese Verordnung einheitliche Regeln für ganz Nordrhein-Westfalen enthält, und ich bin überzeugt, dass diese Regeln eine angemessene Reaktion auf die Bedrohung durch den Coronavirus darstellen. Die wohl gravierendste Neuregelung ist, dass nun mehr in ganz Nordrhein-Westfalen Ansammlungen im öffentlichen Raum von mehr als zwei Personen grundsätzlich untersagt sind. Eine Ausnahme gilt im wesentlichen nur für Familien, sofern sie in einem Haushalt zusammen leben. Ich weiß, viele von Ihnen haben sich bereits an diese Regel gehalten. Aber es ist gut, dass dies nun generell gilt. Ebenfalls ist nunmehr der Betrieb von gastronomischen Einrichtungen rund um die Uhr untersagt. Öffentliche und private Freizeiteinrichtungen wie Bäder, Fitnessstudios, Kultureinrichtungen sind ebenso geschlossen wie Spiel- und Bolzplätze und öffentliche und private Sportanlagen. Der Einzelhandel ist nur noch geöffnet für die Versorgung der Bevölkerung mit wesentlichen Gütern, insbesondere natürlich Lebensmitteln. Dabei sind strenge Vorkehrungen zu treffen, durch die jedes Ansteckungsrisiko nach Möglichkeit unterbunden wird. Dienstleistungen, insbesondere Leistungen von Handwerkern, bleiben grundsätzlich erlaubt, soweit diese so erbracht werden können, dass dabei ein Mindestabstand zwischen den beteiligten Personen von mindestens 1,5 Meter gewahrt bleibt. Eine Ausnahme gilt lediglich da, wo diese Dienstleistung medizinischen und therapeutischen Zwecken dient; hierbei sind allerdings strenge Schutzvorkehrungen zu beachten. Auf die Tätigkeit in Büros und Produktionsstätten findet die Verordnung keine Anwendung. Ich weiß aber, dass bereits sehr viele Unternehmen mittlerweile Regelungen etwa zum Themen Homeoffice, etwa zum Thema Meeting-Größe erlassen haben, durch die ebenfalls eine Ansteckungsgefahr nach Möglichkeit ausgeschlossen wird. Besonders zu schützen sind ältere Menschen und solche mit Vorerkrankungen, denn sie sind im Falle einer Infektion ganz besonders in Gefahr. Aus diesem Grunde ist nach der Corona-Schutzverordnung der Besuch von Krankenhäusern und Pflegeheimen grundsätzlich untersagt. Liebe Düsseldorferinnen und Düsseldorfer, ich weiß, bei diesen Maßnahmen handelt es sich um Freiheitsbeschränkungen, die wir uns vor wenigen Wochen noch nicht hätten vorstellen können. Aber, die Situation ist ernst, und ich kann Sie nur nachdrücklich ersuchen, sich an diese Regelungen zu halten – zu Ihrem eigenen Schutz, zum Schutz Ihrer Familie und zum Schutz Ihrer Mitmenschen. Passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund! Und um eines möchte ich Sie auch herzlich bitten: lassen Sie sich nicht leiten von Angst und Panik, sondern behalten Sie – bei allem Ernst der Lage – einen ruhigen, kühlen Kopf und einen Sinn dafür, dass wir diese Krise nur miteinander, mit Gemeinsinn und Solidarität bewältigen werden. Vielen Dank." _________________________________________ 23. März 2020 Hochstraße Benediktusstraße: Belastung wird Ende März auf 30 Tonnen reduziert Informationen an Lkw-Fahrer per Variotafeln und über Hinweise an Navibetreiber Die Hochstraße Benediktusstraße darf ab Ende März nur noch von Fahrzeugen mit einem Gesamtgewicht von bis zu 30 Tonnen befahren werden. Betroffen von der Ablastung der Hochstraße auf 30 Tonnen sind 500 bis 800 Schwerlastverkehrstransporter binnen 16 Stunden, die umgeleitet werden müssen. Dies erfolgt vor allem über aktuelle Informationen per Variotafeln sowie Informationen an die Navibetreiber. Die Hochstraße Benediktusstraße ist ein rund 311 Meter langes Brückenbauwerk, welches die B7 über die Straßen Benediktusstraße, Krefelder Straße und Schiessstraße führt. Aufgrund der bereits erfolgten Ablastungen der Theodor-Heuss-Brücke (B7) sowie der Brücke Aderkirchweg (B1, B326) auf 30 Tonnen stehen dem Schwerlastverkehr über 30 Tonnen zukünftig die Flughafenbrücke im Norden und die Fleher Brücke im Süden zur Rheinquerung zur Verfügung. Zusätzlich wird in beiden Fahrtrichtungen die Nutzung der linken und mittleren Fahrspuren für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen untersagt. Auf der jeweils rechten Fahrspur gilt für Laster ein Mindestabstand von 50 Metern. Dazu werden neue Spurtafeln aufgestellt, geeignete Piktogramme auf der Fahrbahn aufgebracht sowie Kontrollen durch die Polizei im Rahmen der personellen Möglichkeiten vorgenommen. Da durch die Ablastung der Hochstraße Benediktusstraße von Westen her kommend die Rheinkniebrücke für den Schwerlastverkehr nicht mehr zu erreichen ist, werden bereits am besonders betroffenen Autobahnkreuz Kaarst Routenempfehlungen gegeben, die auf die Querungsmöglichkeiten über die Flughafenbrücke oder die Fleher Brücke hinweisen. Sämtliche Ziel- und Quellverkehre des Schwerlastverkehrs über 30 Tonnen von und nach Düsseldorf müssen kurzfristig über das Autobahnviereck A57, A46, A3 und A44 geleitet werden. Die Umleitungsempfehlungen werden umgesetzt, sobald mit der Ablastung der Hochbrücke Benediktusstraße Ende des Monats begonnen wird. Der Bus-Linienverkehr ist weiterhin nicht betroffen. Eine innerörtliche Routenempfehlung kann ausschließlich durch Navigationssysteme erfolgen. Brückenbauwerk Hochstraße Benediktusstraße Die Hochstraße Benediktusstraße wurde im Jahr 1959 errichtet. Sie ist 311 Meter lang. Es handelt sich um eine 12-feldrige Spannbetonkonstruktion. Die erwartete Nutzungsdauer für derartige Bauwerke beträgt 70 Jahre. Das Bauwerk befindet sich also im letzten Viertel seiner vorgesehenen Nutzungsdauer. Aufgrund erster Ergebnisse einer Nachrechnung des Bauwerkes gemäß der Nachrechnungsrichtlinie des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sind neben den verkehrlichen Kompensationen auch ein Monitoring und verdichtete Sonderprüfungen auszuführen. Die Ergebnisse der Nachrechnung befinden sich derzeit in der Prüfung durch einen staatlich anerkannten Prüfingenieur. Unabhängig davon finden aktuell Gespräche mit dem Ingenieurbüro sowie dem Prüfingenieur zur weiteren Bearbeitung der technischen Belange statt. Dabei werden Varianten zu möglichen Ertüchtigungen bis hin zu einem Ersatzneubau untersucht. _________________________________________ 22. März 2020 Kabinett bringt NRW-Rettungsschirm auf den Weg Bereitstellung von bis zu 25 Milliarden Euro – Minister Lienenkämper: Mit unserem NRW- Rettungsschirm wollen wir schnell und unbürokratisch helfen Die Landesregierung bewilligt die Bereitstellung von bis zu 25 Milliarden Euro für die Bewältigung der Corona-Krise. Damit werden die direkten und indirekten Folgen der Bewältigung der Corona-Krise finanziert. Am Sonntagmittag (22. März 2020) hat die nordrhein-westfälische Landesregierung in einer außerordentlichen Kabinettsitzung die rechtlichen Grundlagen für den am vergangenen Donnerstag (19. März 2020) angekündigten NRW-Rettungsschirm geschaffen. Die Landesregierung bewilligt die Bereitstellung von bis zu 25 Milliarden Euro für die Bewältigung der Corona-Krise. Damit werden die direkten und indirekten Folgen der Bewältigung der Corona-Krise finanziert. „Wir befinden uns alle in einer wahrhaft außergewöhnlichen Extremsituation und sehen uns plötzlich Aufgaben und Problemen gegenüber, die wir uns vorher kaum vorstellen konnten. Mit unserem NRW-Rettungsschirm wollen wir den Zusammenbruch vieler Firmen vermeiden und viele Arbeitsplätze und ganze Erwerbsbiographien von Familien retten“, so Lutz Lienenkämper, Minister der Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen. „In der aktuellen Situation kommt es darauf an, schnell und unbürokratisch zu handeln.“ Bereits am kommenden Dienstag wird sich der Landtag in einer Sondersitzung mit dem Gesetzespaket des Kabinetts befassen. Vorgesehen ist die Verabschiedung des Gesetzes zur Errichtung eines Sondervermögens (NRW- Rettungsschirmgesetz), flankiert von einem Nachtragshaushaltsgesetz für das Jahr 2020. Hierfür werden sämtliche Lesungen und die Einbeziehung des Haushalts- und Finanzausschuss an einem Tag abgehalten. Folgende Eckpunkte sind als Sofortmaßnahmen in dem Gesetzespaket des Kabinetts vorgesehen um Unternehmen zu unterstützen und Arbeitsplätze zu sichern: • Hilfen für die Wirtschaft durch Erleichterung von Kreditaufnahmen (NRW- Rettungsschirmgesetz): Der Bürgschaftsrahmen zur Wirtschaftsförderung wird um 4,1 Milliarden Euro auf 5 Milliarden Euro ausgeweitet. Der Rahmen für Gewährleistungen und Rückbürgschaften wird um 900 Millionen Euro auf eine Milliarde Euro erhöht. • Das Ministerium der Finanzen wird ermächtigt, gegenüber der NRW.BANK eine globale, einmalig nutzbare Haftungsfreistellung aus dem NRW.BANK- Programm Universalkredit bis zu einer Höhe von 5 Milliarden Euro zu übernehmen. • Hilfen für Kleinstunternehmen und Solo- Selbstständige (NRW-Rettungsschirmgesetz): Die Gewährung von Soforthilfen in Ergänzung zu Bundesprogrammen für die betroffenen Gruppen aus Haushaltsmitteln wird ermöglicht. • Kreditaufnahme und Verausgabung der Mittel (Nachtragshaushalt 2020): Die Kreditaufnahme für das Sondervermögen erfolgt in Tranchen in Abhängigkeit von den benötigten Ausgaben. Die im Rahmen der Einzelmaßnahmen betroffenen Ressorts verausgaben die Mittel über ihre Einzelpläne. Die von der Landesregierung vorgesehen Ausgaben bedürfen der Zustimmung des Haushalts- und Finanzausschusses des Landtags, sofern die Zustimmung im Hinblick auf ihre Dringlichkeit und Eilbedürftigkeit der Ausgaben rechtzeitig erreicht werden kann. Weitere Maßnahmen werden folgen. „Es geht bei diesem Paket um die Bewältigung aller direkten und indirekten Folgen der Corona- Krise. Deshalb haben wir es bewusst breit aufgestellt. Niemand weiß, welche Herausforderungen noch auf uns zukommen“, so Minister Lienenkämper. _________________________________________ 22. März 2020 Coronavirus: 280 bestätigte Infektionen und ein weiterer Todesfall in Düsseldorf Am Wochenden verstarb eine Seniorin in einem Düsseldorfer Krankenhaus In der Landeshauptstadt Düsseldorf gibt einen zweiten Todesfall in Düsseldorf mit Covid 19- Bezug: Am Wochenende verstarb eine Seniorin in einem Krankenhaus, die neben der Corona- Virus-Infektion multiple Vorerkrankungen aufwies. Mit Stand Sonntag, 22. März, 17 Uhr, gibt es in Düsseldorf insgesamt 280 diagnostizierte Infektionen mit dem Coronavirus. Davon werden (Stand: 22. März, 17 Uhr) 23 in Krankenhäusern behandelt, davon 7 auf Intensivstationen, rund 425 befinden sich in häuslicher Quarantäne. Versorgungshotline des Amtes für Soziales Die Versorgungshotline des Amtes für Soziales unter der Rufnummer 0211-8998999 verzeichnet am Samstag, 21. März, bis 16 Uhr, insgesamt 36 Anrufe. Rund 84 Prozent der Anrufenden hatten bisher keinen konkreten Hilfebedarf, sondern allgemeine Fragen zur Corona-Krise oder boten ihre Hilfe an (59 Personen). Mehr als 300 Freiwillige haben sich seit Mittwoch, 18. März, bereits germeldet. Insgesamt haben sich seit Samstag, 14. März, insgesamt 579 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer an die Versorgungshotline gewandt. Bürgerinnen und Bürger können sich an die Versorgungshotline des Amtes für Soziales wenden, wenn sie Hilfe bei der Versorgung benötigen. Dies könnte zum Beispiel der Fall sein, wenn derjenige, der üblicherweise die Versorgung übernimmt, unter Quarantäne steht und sich keine Hilfe durch Nachbarn oder Freunde organisieren lässt. Das Telefon ist montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr und samstags von 8 bis 14 Uhr besetzt. Freiwillige, die diesen Service unterstützen wollen, können sich an Wolfgang Gerhard wenden per E-Mail an wolfgang.gerhard@duesseldorf.de. _________________________________________ 20. März 2020 Hilfen für wohnungslose Menschen in der Corona-Krise Zusätzliche Proviantpakete werden ausgegeben/Ab Montag dient die städtische Kantine an der Willi-Becker-Allee 7 als Verteilstelle für den Streetwork Verbund. Düsseldorfer Gastronomiebetriebe übernehmen die Belieferung mit Lebensmitteln Die Corona-Krise stellt wohnungslose Menschen wie die Helferinnen und Helfer, die sich auf diesem Gebiet engagieren, vor immense Herausforderungen. Viele Einrichtungen und Initiativen mussten ihre Angebote bereits einschränken. In ständigem Kontakt mit den Trägern der Wohnungslosenhilfe und dem Streetwork Verbund hat das Amt für Migration und Integration weitere Maßnahmen angestoßen. Die nächsten Projekte werden Wiedereröffnung der Notschlafstelle an der Aldekerkstraße mit Tagesaufenthalt und Versorgung sein. Darüber hinaus werden ab Montag zusätzliche Proviantpakete an Menschen ohne festen Wohnsitz verteilt. "Ab Montag dient die städtische Kantine an der Willi-Becker-Allee 7 als Verteilstelle für den Streetwork Verbund. Düsseldorfer Gastronomiebetriebe übernehmen die Belieferung mit Lebensmitteln. Der Party- Service Fröhlich beliefert ab Samstag die Tagesstätten sowie einige Notunterkünfte. Die Brauerei Schumacher übernimmt die Versorgung der Aldekerkstraße sowie die Belieferung des Drogenhilfezentrums und von Flingern mobil. Andere Einrichtungen wie der GuteNachtBus, die Armenküche oder fiftyfifty habe ich darüber informiert, dass sie ihre Bedarfe und Fragestellungen an die Stadt übermitteln können. Zudem arbeiten wir an weiteren Objekten, um die Tagesstätten zu entlasten und die Belegung in den Notschlafstellen zu entzerren", erklärt Miriam Koch, Leiterin des Amtes für Migration und Integration. _________________________________________ 20. März 2020 Liquiditätsprobleme bei Busunternehmen verhindern: Land beschließt die sofortige Auszahlung von 130 Millionen Euro Busunternehmen, die im Auftrag der Städte und Gemeinden vor allem Schüler- und Linienverkehre abwickeln, stehen derzeit vor teils drastischen Einnahmerückgängen Busunternehmen, die im Auftrag der Städte und Gemeinden vor allem Schüler- und Linienverkehre abwickeln, stehen derzeit vor teils drastischen Einnahmerückgängen. Um aus den Einnahmeausfällen resultierende Liquiditätsengpässe bei den Verkehrsunternehmen zu verringern, wird das Verkehrsministerium heute die sofortige Auszahlung der Ausbildungsverkehrs- Pauschale in Höhe von 130 Millionen Euro sowie die sofortige Auszahlung der noch zur Verfügung stehenden Mittel aus der ÖPNV- Pauschale an die Kommunen auf den Weg bringen. Insgesamt werden 227,5 Millionen Euro aus geplanten Mitteln des Landeshaushalts ausgezahlt. Verkehrsminister Hendrik Wüst: „Wir helfen, wo wir können. Ich bitte die Kommunen darum, von den damit eröffneten Möglichkeiten zur Unterstützung der Verkehrsunternehmen und ihrer Subunternehmen in der aktuellen Krisenlage aktiv Gebrauch machen. So können drohende Insolvenzen abgewendet werden.“ _________________________________________ 19. März 2020 Heizkosten sparen mit neuen Fenstern Mit dem Förderprogramm "Klimafreundliches Wohnen und Arbeiten" bezuschusst die Stadt energiesparende Umbauten in Haus und Wohnung/Serviceagentur Altbausanierung SAGA berät Hausbesitzer aufgepasst: Das Frühjahr ist ideal, um damit zu beginnen, alte und undichte Fenster gegen neue mit Wärmeschutzverglasung auszutauschen. Das Umweltamt der Landeshauptstadt fördert den Austausch "alt gegen neu" mit bis zu 100 Euro pro Quadratmeter Fensterfläche. Eigentümer, die für die zunehmend heißen Sommer gewappnet sein möchten, können dazu gleich effektive außenliegende Sonnenschutzvorrichtungen anbringen lassen. Beim Einbau neuer Fenster lässt sich der Sonnenschutz relativ leicht mit realisieren. "Fenster mit Wärmeschutzverglasung sparen zwischen 10 und 15 Prozent der jährlichen Heizkosten", erläutert Umweltdezernentin Helga Stulgies. Bei einem Einfamilienhaus, das vor 1978 gebaut wurde, seien Einsparungen von jährlich bis zu 250 Euro möglich. Bereits vorhandene Außenjalousien mit Rollladenkästen empfiehlt das städtische Umweltamt gut zu dämmen und abzudichten. Das hilft gegen Kälte, aber auch gegen Hitze. "Für neue Wärmeschutzfenster gibt die Stadt bis zu 100 Euro pro Quadratmeter Fensterfläche", erklärt Thomas Loosen, Leiter des Umweltamtes. "Wird zudem ein außenliegender Sonnenschutz installiert, erhöht das die Fördersumme um 30 Prozent. Für eine Dämmung von Rollladenkästen gibt es noch einmal zehn Prozent Aufschlag." Aber Achtung: Nach dem Einbau neuer Fenster ist regelmäßiges Lüften wichtig, um Schimmelschäden zu vermeiden. Das Umweltamt rät zum Einbau einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, die das Lüften automatisiert und zusätzlich Heizkosten spart. Die Antragsformulare zum "Klimafreundlichen Wohnen" sowie die Förderrichtlinie sind im Internet hinterlegt unter www.duesseldorf.de/klimafreundlichwohnen. Alternativ können die Unterlagen im Umweltamt telefonisch unter 0211-8925955 oder per E-Mail an klimafreundlich- wohnen@duesseldorf.de angefordert werden. Umfassend berät die Serviceagentur Altbausanierung SAGA online unter www.duesseldorf.de/saga und telefonisch unter 0211-8921015. Die Rufnummer ist montags bis donnerstags von 9 bis 13 Uhr und von 14 bis 17 Uhr sowie freitags von 9 bis 14 Uhr erreichbar. Auch die Wärmedämmung der Gebäudeaußenhülle und der Kellerdecke sind Gegenstand des städtischen Förderprogramms "Klimafreundliches Wohnen und Arbeiten". Für Solarwärmeanlagen, Solarstromanlagen und Batteriespeicher lassen sich ebenfalls städtische Fördermittel beantragen. _________________________________________ 18. März 2020 An alle Schumacher-Freunde: Hier ist die Karte für euer tägliches Menü von der Brauerei Schumacher. Nutzt es mehr als oft, damit es nach diesen schweren Tagen auch wieder ein Genuss sein wird, ins Stammhaus oder in den Goldenen Kessel zu gehen. https://www.schumacher- alt.de/files/redaktion/download/Corona%20A H%20Karte%20mit%20Allergenen.pdf _________________________________________ 17. März 2020 Brauerei Schumacher Liebe Gäste, die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Mitarbeiter*innen und aller Gäste haben oberste Priorität für uns. Seit 1838 ist SCHUMACHER als älteste Haus- und Familienbrauerei eng mit Düsseldorf verbunden. Daher ist es uns eine Herzensangelegenheit mit Fürsorge und einer unmittelbaren Verantwortung dieser Krise zu begegnen. Leider müssen wir auf unbestimmte Zeit das Brauhaus >Im Goldenen Kessel< auf der Bolkerstr. schließen. Das Schumacher >Stammhaus< auf der Oststr. bleibt weiterhin von 11-18 h geöffnet. Ihr findet Sitzplätze mit dem aktuell erforderlichen Abstand zum nächsten Gasttisch. In der Stunde Pause findet dann der Mitarbeiterwechsel statt, wobei vermieden wird, dass sich die Mitarbeiter der Früh- und Spätschicht begegnen. Jetzt sind der typische Düsseldorfer Gemeinschaftssinn, unsere Lebensfreude sowie Zuversicht gefragt. Die Situation erfordert jeden Tag auf´s Neue dynamische Entscheidungen! Wir werden euch auch weiterhin in den sozialen Medien auf dem Laufenden halten. Eine typische Schumacher- Überraschungslösung gibt’s in wenigen Augenblicken im nächsten Posting! Wir hoffen, dass wir uns bald wiedersehen und heißen Euch dann herzlich willkommen in unserer Altbier-Manufaktur. Bleibt gesund! Eure Familie Ungermann-Schnitzler und das gesamte Team _________________________________________ 17. März 2020 Bürgerstiftung Düsseldorf richtet Sonderfond über 50.000 Euro ein Aufgrund der aktuellen Situation haben die Düsseldorfer Tafeln ihren Betrieb einstellen müssen. Sämtliche Ausgabestellen sind bis mindestens zum 19. April geschlossen. Diese Maßnahme trifft insbesondere die Ärmsten in der Stadt, beispielsweise besonders kinderreiche Familien, aber auch Senioren und natürlich Obdachlose. Ihnen möchte die Bürgerstiftung schnell und unbürokratisch helfen. Deshalb wurde im ersten Schritt ein Sonderfond von 50.000 Euro eingerichtet. Dieses Geld wird Wohlfahrtsorganisation und - institutionen in der Stadt zur Verfügung gestellt. Sie können davon bei den verschiedenen Discountern Einkaufsgutscheine über 25 Euro pro Stück kaufen und an die Bedürftigen verteilen. "Gerade in dieser Situation möchten wir den Schwächsten in unserer Stadt schnell und unkompliziert helfen, denn das ist die originäre Aufgabe der Bürgerstiftung“, sagt Sabine Tüllmann, Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung Düsseldorf. Die Düsseldorfer Institution und Initiativen sind aufgerufen, sich bei Bedarf bei der Bürgerstiftung zu melden. Allerdings sollten sich Privatpersonen keinesfalls selbst an die Bürgerstiftung wenden – die Ausgabe der Einkaufsgutscheine erfolgt ausschließlich über die entsprechenden Wohlfahrtsorganisationen. Wer mehr über die Bürgerstiftung Düsseldorf erfahren möchte, findet alle wichtigen Informationen auf der Internetseite http://www.buergerstiftung-duesseldorf.de. _________________________________________ 16. März 2020 Absage der Informationsveranstaltung "Bald geht es los – Elterninformation zwei Jahre vor der Einschulung" Alle Schulen im Land Nordrhein-Westfalen wurden zum 16. März 2020 bis zum Beginn der Osterferien durch die Landesregierung geschlossen. Dies bedeutet, dass bereits ab dem heutigen Montag der Unterricht in den Schulen ruht. Davon betroffen ist auch die für Mittwoch, 18. März, geplante Informationsveranstaltung für alle Eltern der Kinder, die zum 1. August 2022 schulpflichtig werden. Diese Veranstaltung muss leider abgesagt werden. Betroffene Eltern können sich über den vorgesehenen Inhalt der Veranstaltung auf den Seiten des Schulverwaltungsamtes unter folgendem Link informieren: www.duesseldorf.de/schulen _________________________________________ 16. März 2020 Raumwerk D: Absage der 1. Zukunftswerkstatt am 20. März Vor dem Hintergrund der aktuellen Ausbreitung des Coronavirus' hat sich die Landeshauptstadt Düsseldorf dazu entschieden, die geplante Veranstaltung zum Raumwerk D am Freitag, 20. März, abzusagen und auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Für die 1. Zukunftswerkstatt im Quartier Bohème waren im geschlossen Raum Interaktionen und Diskussionen der Teilnehmenden geplant, die einen engen Kontakt zwischen den Anwesenden nicht ausschließen. Bis der Ersatztermin feststeht, können die vier finalen Raumbilder ab 20. März auf der städtischen Projektseite www.duesseldorf.de/raumwerkd abgerufen werden. Um eine erste inhaltliche Diskussion dazu zu ermöglichen, wird es bis zum 3. Mai die Möglichkeit geben, sich online zu beteiligen und Anregungen zu hinterlassen. Die Internetseite informiert zudem weiterhin laufend über den aktuellen Stand des Prozesses und eine neue Terminierung der Zukunftswerkstatt. Eine Information über den Ersatztermin kann auch per Mail erfolgen. Hierzu sollte eine kurze E-Mail mit Kontaktinformationen (Name und E-Mail- Adresse) an raumwerk@duesseldorf.de geschickt werden. Hintergrund – Informationen zur geplanten Veranstaltung Wie sieht Düsseldorf in der Zukunft aus? Wie können wir Herausforderungen wie dem Druck auf dem Wohnungsmarkt, dem Klimawandel oder der Flächenkonkurrenzen zukünftig städtebaulich begegnen? Vier Planungsteams haben in den letzten neun Monaten jeweils eine Vision - ein gesamtstädtisches Raumbild - für Düsseldorf entworfen. In der 1. Zukunftswerkstatt werden diese Raumbilder vorgestellt und als Ideenpool genutzt, um mit Ihnen als Expertinnen und Experten dieser Stadt zu diskutieren, welche Ziele sich die Düsseldorfer Stadtentwicklung setzen muss und welche Strategien zukünftig verfolgt werden sollten.
__________________________________________________ 30. März 2020 Kommentierte Hai-Fütterung per Livestream Der Aquazoo überträgt am Mittwoch, 1. April, um 11 Uhr eine kommentierte Fütterung am Haiaquarium live auf Facebook und Instagram Seit der Besucherbetrieb im Aquazoo Löbbecke Museum vor zwei Wochen im Rahmen der Eindämmungsmaßnahmen zum Coronavirus vorübergehend eingestellt wurde, erreichen das Institut viele Nachrichten von Bürgerinnen und Bürgern: Neben guten Wünschen für Tiere, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter äußern die Bürger auch ihr Bedauern darüber, das Haus für eine längere Zeit nicht besuchen zu können. Damit die Sehnsucht bei den Aquazoo-Fans nicht zu groß wird, bietet das Institut allen Interessierten nun einen digitalen Blick in den Aquazoo: Da die tierischen Bewohner nach wie vor optimal versorgt werden und auch weiterhin ihre gewohnten Fütterungszeiten genießen, wird die Fütterung der Bewohner des Haiaquariums am Mittwoch, 1. April, mit Hilfe eines Live- Videos übertragen und kommentiert. Wer live dabei sein möchte, wenn Schwarzspitzenriffhai, Kuhnasenrochen und viele weitere Aquarienbewohner gefüttert werden, kann dies ab 11 Uhr auf Facebook (www.facebook.com/AquazooDuesseldorf) oder Instagram (Suchbegriff "AquazooDuesseldorf“) verwirklichen. All diejenigen, die die Kanäle abonniert haben, erhalten am kommenden Mittwoch um 11 Uhr eine Nachricht über den Start der Live-Übertragung, sofern sie selbst über ihren eigenen Account angemeldet sind. __________________________________________________ 30. März 2020 Stadtnahe Naturschönheit "Urdenbacher Kämpe" wird noch erlebbarer Lücke des Wanderwegenetzes in der Urdenbacher Kämpe wird geschlossen/Baustart der neuen barrierearmen Route im April Im Rahmen des mit EU-Geldern geförderten Projektes "Auenblicke" hat die Biostation Haus Bürgel das Netz der Wanderwege in der Urdenbacher Kämpe überarbeitet und dabei auch neue Wanderwege ausgewiesen. Nachdem dieses Projekt fertiggestellt werden konnte, werden nun die Arbeiten für einen neuen barrierearmen Weg beginnen. Dadurch können zukünftig auch Menschen mit Beeinträchtigungen die Naturschönheiten im stadtnahen Natur- und Landschaftsschutzgebiet erleben. Die Wanderroute in der Urdenbacher Kämpe führt vor allem über bereits vorhandene Wege; doch im Grenzbereich Düsseldorf-Monheim gibt es noch eine rund 250 Meter lange Lücke. Dort verläuft die Wanderroute bisher nur über einen Trampelpfad. Um auch diesen Abschnitt zugänglich zu machen, wird die Lücke zwischen dem parallel zum Baumberger Graben verlaufenden Weg direkt an den aus Richtung Urdenbacher Kämpe kommenden Deichweg mithilfe des neuen barrierarmen Pfades geschlossen. So wird auf einer Länge von rund 250 Metern der vorhandene Trampelpfad unterhalb des Rodelhügels zwischen Hellerhof und der Urdenbacher Kämpe mit einer wassergebundenen Wegedecke ausgebaut. Dazu wird der Oberboden aus der Urdenbacher Kämpe entfernt. Es entsteht ein drei Meter breiter Weg, der an beiden Seiten von jeweils 50 Zentimeter breitem Schotterrasen gesäumt wird. Zusätzlich wird der zwischen dem zukünftigen Weg und dem Relikt des Baumberger Grabens liegende Wiesenstreifen durch eine regionale Kräutereinsaat aufgewertet. Die Stadt Monheim am Rhein und die Bezirksvertretung 10 (Garath und Hellerhof) haben die für die Planung und den Bau des Lückenschlusses im Wanderwegenetz notwendigen Gelder - nach aktuellem Stand betragen die Kosten 112.00 Euro - zu gleichen Teilen bereitgestellt. Die Untere Naturschutzbehörde des Garten-, Friedhofs- und Forstamtes Düsseldorf leitet die Planungen. Die Ausschreibung der Baumaßnahme und die Überwachung der Arbeiten erfolgen durch die Stadt Monheim am Rhein. __________________________________________________ 26. März 2020 Telefon-Hotline zur Erziehungs- und Konfliktberatung geschaltet Das Düsseldorfer Netzwerk ist ab sofort unter 0211- 8995334 für Eltern, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene erreichbar/Hilfen auch für pädagogische Fachkräfte Geschlossene Kinderbetreuung, Schulen und Freizeitangebote, weitreichende Kontaktsperren zu Personen außerhalb der Familie, das Arbeiten im Homeoffice oder eine plötzliche Quarantänemaßnahme stellen beispielsweise viele Familien vor zusätzliche Herausforderungen. Bei Problemen und Spannungen kann jetzt eine neu geschaffene telefonische Hotline helfen. Das Jugendamt und die Düsseldorfer Beratungsstellen freier Träger bieten ab sofort eine pädagogisch-psychologische Hilfe an. Sie ist zu erreichen unter 0211-8995334 und montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr besetzt. Die Beratung erfolgt freiwillig, streng vertraulich und kostenfrei. Das durch das Coronavirus notwendige Zurückziehen in die eigenen vier Wände schafft unter Umständen Probleme im Zusammenleben oder in der Erziehung. So können beispielsweise in Familien die Ängste und Sorgen um die Zukunft auf Seiten der Eltern auf Langeweile und eingeschränkte Möglichkeiten der Freizeitgestaltung auf Seiten der Kinder treffen. Das Familienleben steht vor einer Belastungsprobe. Damit Eltern, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene die nächsten Wochen gut überstehen, steht ihnen die telefonische Hilfe der Düsseldorfer Beratungsstellen zur Seite. Auch pädagogischen Fachkräften wird von der Hotline fachliche Unterstützung bei der Ausübung ihres Berufs geboten. In der Beratung arbeiten Psychologen, Sozialpädagogen und Fachkräfte der Sozialen Arbeit zusammen, um für alle Betroffenen Lösungen zu finden, damit kleinere und größere familiäre Krisen gemeistert werden können. An der städtischen Beratungs-Hotline beim Jugendamt sind neben dem Zentrum für Schulpsychologie auch folgende Freien Träger und Vereine beteiligt: AWO, Caritas, SKFM, Pro Mädchen, Diakonie, KiND VAMV, Frauenberatungsstelle, Katholische Ehe-, Familien- und Lebensberatung sowie der Deutsche Kinderschutzbund Düsseldorf. __________________________________________________ 25. März 2020 Gemeinsames Lagezentrum von Gesundheitsamt und Feuerwehr Das Gesundheitsamt hat gemeinsam mit der Feuerwehr ein Lagezentrum eingerichtet, in dem in verschiedenen Arbeitsgruppen aufkommende Fragen zu Corona geklärt werden. Alle eingehenden Meldungen laufen im Gesundheitsamt zusammen. Von dort werden notwendige Maßnahmen koordiniert. Ärzte, Epidemiologen, Pharmazeuten, Psychologinnen, Kinderkrankenschwestern und Krankenschwestern sowie weitere im Gesundheitsamt tätige Kolleginnen und Kollegen arbeiten mit Unterstützung von Kollegen der Feuerwehr die eingehenden E-Mails und Anrufe ab. Fünf bis zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind an sieben Tage in der Woche von 7 bis 19 Uhr im Schichtbetrieb eingesetzt. Das Lagezentrum gliedert sich in acht Arbeitsbereiche: Meldungseingang, Lagedarstellung, medizinische Versorgung, Planung/Grundsatzfragen, Sonderfälle, Gesundheitsaufsicht, Diagnostik und Personal/Ressourcen. Unter anderem beschäftigen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Lagezentrums mit den Nachmeldungen im Rahmen der COVID-19- Diagnostik, der Nachverfolgung von Kontaktpersonen nach Einsätzen in Zügen, Anfragen der Bundespolizei zu "Rescue-Flügen" oder den Lageberichten der Kliniken. Gesundheitsamtsleiter Dr. Klaus Göbels: "Das Lagezentrum leistet wichtige Basisarbeit und ist Voraussetzung, um in dieser Krisensituation stets flexibel auf neue Herausforderungen reagieren zu können. Viele Details müssen geklärt werden, damit das große Ganze funktioniert. Die größte Herausforderung derzeit ist, die Komplexität der Fragestellungen zu den Themen so zeitnah zu beurteilen und zu beantworten, dass das jeweilige Hilfeersuchen auch vor Ort Wirkung entfalten kann." __________________________________________________ 25. März 2020 Feuerwehr Düsseldorf 24 Stunden am Tag werden Einsatzfahrzeuge desinfiziert Desinfektionsmöglichkeiten für Rettungsdienstfahrzeuge bei der Feuerwehr wurden im Zuge der Coronakrise ausgebaut Die Feuerwehr Düsseldorf hat aufgrund der zu erwartenden steigenden Zahl der Rettungsdiensteinsätze im Zusammenhang mit dem Coronavirus bereits frühzeitig die Desinfektionsmöglichkeiten für den gesamten Rettungsdienst der Landeshauptstadt ausgeweitet. Zuerst wurde die Kapazität an der Hüttenstraße erhöht, somit konnten dort kurzfristig auch mehrere Fahrzeuge zeitgleich desinfiziert werden. Um weiterhin den steigenden Bedarf über einen längeren Zeitraum gerecht zu werden, erfolgte parallel die Planung einer Auslagerung aller Desinfektionsmaßnahmen an einen anderen Standort in Düsseldorf. Bereits am Freitag, 20. März, konnte dann an der "Feuerwache Umweltschutz und technischer Dienst" an der Posener Straße ein neuer, zentraler Standort für die fachgerechte Desinfektion der Rettungsdienstfahrzeuge wie Krankenwagen, Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeuge geschaffen werden. Die Desinfektion steht seitdem 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche zur Verfügung und ist ständig personell besetzt. Hintergrund zur Kapazitätserhöhung Im gesamten Jahr 2018 führte der Rettungsdienst der Landeshauptstadt 2.480 Infektionstransporte durch. Dabei ging es häufig um Infektionen mit multiresistenten Keimen, Hepatitis, Tuberkulose oder bakteriellen Durchfallerkrankungen. Das macht im Jahresdurchschnitt rund sieben Einsätze am Tag. Nur ein kleiner Teil dieser Desinfektionen muss unter Aufsicht eines staatlichen Desinfektors durchgeführt werden. Bei der aktuellen Lage rund um das Coronavirus in Düsseldorf gibt es derzeit täglich rund 40 Infektionseinsätze innerhalb von 24 Stunden. Hierbei müssen aufgrund der Diagnose bei den Patienten rund 30 Rettungsdienstfahrzeuge im Anschluss an die Einsätze an der Posener Straße desinfiziert werden. Um die Rettungsdienstbesatzungen beim fachlich, richtigem Auskleiden der Schutzkleidung zu unterstützen, gibt es speziell geschultes Personal, das nicht nur dabei rund um die Uhr hilft. Weitere Mitarbeiter führen zeitgleich die Desinfektion der Fahrzeuge durch. Diese erfolgt vollumfänglich, sodass eine Verschleppung der Viren ausgeschlossen werden kann. Außerdem wurden Duschbereiche durch Mietcontainer und kostenlose Umkleidekabinen von der Firma Esprit zur Verfügung gestellt. Dadurch ist nicht nur eine Reinigung der Fahrzeuge, sondern auch die des Rettungsdienstpersonals gewährleistet. Durch den Personaleinsatz ist es möglich, die Aufenthaltszeiten an der Posener Straße für die Einsatzfahrzeuge möglichst gering zu halten und so eine schnellere Verfügbarkeit für Notfalleinsätze sicherzustellen. Für den Schutz aller Rettungsdienstmitarbeiter auf den Kranken-, Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeugen sowie den Desinfektoren wird eine im Hygieneplan festgelegte und abgestimmte Schutzstufe beim Verdacht mit einer Coronainfektion eingehalten. Diese besteht aus einem Einmalschutzanzug mit Kapuze, einer Atemmaske (FFP-3), Gummistiefeln, zwei Paar Handschuhen und einer Schutzbrille. So kann ein sicheres Arbeiten aller Beteiligten jederzeit gewährleistet werden. Außerdem ist durch die festgelegten Desinfektionsregelungen ebenfalls eine Verschleppung der Viren auf spätere Patienten in den Einsatzmitteln des Rettungsdienstes der Landeshauptstadt Düsseldorf ausgeschlossen. __________________________________________________ 24. März 2020 Corona: Drive-In-Diagnose-Center ist in Betrieb Corona-Test können nach Terminvergabe nun auch vorgenommen werden, ohne das zu testende Personen aus ihrem Pkw aussteigen müssen Das Coronavirus-Drive-In-Diagnose-Center an der Mitsubishi Elektric Halle hat am heutigen Dienstag, 24. März, 9 Uhr, den Betrieb aufgenommen. Nach Terminvorgabe über die Infoline werden dort ab sofort zunächst Beschäftigte aus der so genannten "kritischen Infrastruktur" - getestet. "Das Prinzip gleicht dem eines Drive-In- Schnellstrestaurants. Personen, die über die städtische Hotline einen Termin bekommen haben, fahren mit ihren Fahrzeugen den Parkplatz vor der Veranstaltungshalle an der Siegburger Straße 15 an", erklärt Thomas Hußmann von der Feuerwehr Düsseldorf. Dort melden sie sich an einem Schalter wie in einer Arztpraxis an. Nachdem die Personalien und die Terminvergabe geprüft wurden, werden die Pkw zu einer der drei eingerichteten Fahrspuren geleitet. Die Abstriche werden dann unter Zelten/Pavillons durch entsprechend eingewiesenes und geschultes Personal genommen, ohne dass die Fahrerin bzw. der Fahrer aus dem Fahrzeug aussteigen muss. "Die temporäre Station an der Mitsubishi Electric Halle ist eine gute Ergänzung zum bestehenden Testzentrum an der Witzelstraße. Damit haben wir die Möglichkeit, die Kollegen zu entlasten und mehr Tests in kürzerer Zeit durchzuführen“, sagt David von der Lieth, Leiter der Feuerwehr Düsseldorf. Die logistischen und technischen Vorbereitungen wurden von der städtischen Veranstaltungstochtergesellschaft und Hallenbetreiberin D.LIVE getroffen. Vor Ort eingesetzt sind unter anderem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes, der Feuerwehr, des Sportamtes, des Schulverwaltungsamtes, der Bädergesellschaft Düsseldorf und der Firma Special Security Services. Termine können durch die "Corona Hotline" gemäß festgelegtem Abfragealgorithmus vergeben werden. Die Test werden in der Zeit von 9 Uhr bis 16 Uhr vorgenommen. Pro Kfz und Diagnose werden voraussichtlich 10 Minuten veranschlagt, so dass pro Stunde 6 Pkw pro Spur und somit 18 Pkw auf allen 3 Spuren abgearbeitet werden können. Personen, die sich haben testen lassen, erhalten nach 24 bis 36 Stunden ihr Ergebnis. __________________________________________________ 24. März 2020 Kommunale Ausländerbehörde richtet Notfallschalter ein Ab Mittwoch, 25. März, im absoluten Notfall persönliche Vorsprache möglich/Terminvereinbarung zwingend/ Laufkundschaft wird nicht bedient In der kommunalen Ausländerbehörde steht ab Mittwoch, 25. März, für absolute Notfälle ein Schalter zur persönlichen Vorsprache zur Verfügung. Aber Achtung: Laufkundschaft wird dort nicht bedient. Eine vorherige Terminvereinbarung ist zwingend erforderlich. Termine können unter der Rufnummer 0211-8921020 oder per E- Mail an notfall.auslaenderangelegenheiten@duesseldorf.de vereinbart werden. Ein Notfall liegt erst dann vor, wenn Kunden nachgewiesenermaßen eine unaufschiebbare Auslandsreise antreten müssen und dafür zwingend auf Dokumente der Ausländerbehörde, wie zum Beispiel einen vorläufiger Reiseausweis für Ausländer, angewiesen sind. Die Auslandsreise muss zudem aus geschäftlichen oder humanitären Gründen unaufschiebbar sein. Das Vorliegen eines Notfalls sollen die Kunden möglichst mit aussagekräftigen Dokumenten nachweisen. In Frage dafür kommen zum Beispiel Flugtickets, Verlustanzeigen bei der Polizei, Hotelbuchungen, Bestätigungen des Arbeitgebers oder eines Geschäftskunden über die Reise, Sterbeurkunden, ärztliche Atteste. "Wir haben den Notfallschalter mit einer Plexiglasscheibe und einer Durchreiche ausgestattet. Desinfektionsmittel für die Hände sowie Desinfektionstücher für die Ablageflächen und elektronischen Geräte, wie zum Beispiel EC- Kartenlesegerät und Fingerabdruckscanner, stehen in ausreichender Menge zur Verfügung. In Zeiten von Corona ist es ganz besonders wichtig, das Ansteckungsrisiko für unsere Kundinnen und Kunden und unsere Mitarbeiteinnen und Mitarbeiter zu minimieren", betont Miriam Koch, Leiterin des Amtes für Migration und Integration. __________________________________________________ 23. März 2020 Lieferdienste in Zeiten von Corona Informationen über die App "Gut versorgt in ... Düsseldorf"/Restaurants können sich in App aufnehmen lassen Zahlreiche Restaurants bieten trotz Schließung einen Lieferdienst oder einen Abholservice an. Um Bürgerinnen und Bürger über diesen Service zu informieren, bietet der Kooperationspartner des Amtes für Soziales eine neue Rubrik in der App "Gut versorgt in ... Düsseldorf" an. Die App richtet sich an Seniorinnen und Senioren, Menschen mit Behinderung und an alle Interessierten. Bereits jetzt sind neben den bekannten Tipps für den Alltag sowie Adressen von Apotheken, Ärzten und Notrufnummern, Informationen zum Corona- Virus übersichtlich und kompakt gebündelt. Auch wurde hier bereits vor neuen Betrugsmaschen gewarnt. Nun kommt ein weiterer Service hinzu. Ab sofort können sich alle Restaurants, die einen Liefer- oder Abholservice anbieten, in der App "Gut versorgt in…" erfassen lassen. Auch eine Liste mit Lieferdiensten für Lebensmittel soll zusammengestellt werden. Lieferdienste, die in die App aufgenommen werden möchten, wenden sich per E-Mail an kontakt@gut- versorgt-in.de. Weitere Informationen gibt es auch unter der Telefonnummer 05221-994450 direkt von der Firma „Gut versorgt in…“. Die Aufnahme in die App ist kostenlos. __________________________________________________ 23. März 2020 Bauaufsichtsamt und Untere Denkmalbehörde per E-Mail erreichbar Grundsätzlich sind wegen der Corona-Krise derzeit alle städtischen Dienststellen für den Publikumsverkehr geschlossen. Das gilt auch für das Bauaufsichtsamt und die Untere Denkmalbehörde, die per E-Mail erreichbar sind. So können Termine für Bauabnahmen unter der E-Mail- Adresse bauaufsichtsamt@duesseldorf.de angefragt werden. Sofern Kopien aus der Hausakte benötigt werden, können diese unter bauaktenarchiv@duesseldorf.de angefragt werden. Bitte dabei auch die generellen Hinweise zur Auskunftserteilung beachten. Diese gibt es unter https://service.duesseldorf.de/…/eg…/dienstleistung/54 3/show Ein genereller Kontakt mit dem Bauaufsichtsamt ist je nach Anliegen über folgende E-Mail-Adressen weiterhin möglich: bauaufsichtsamt@duesseldorf.de, baulastenauskunft@duesseldorf.de, bauaktenarchiv@duesseldorf.de, denkmalschutz@duesseldorf.de __________________________________________________ 23. März 2020 Feuerwehr Düsseldorf erhält Schutzmasken Weltweit führender Hersteller von Textil- und Aluminiumprodukten spendet rund 2.000 Schutzmasken Die Feuerwehr Düsseldorf konnte in der vergangenen Woche eine großzügige Spende an Schutzmasken entgegennehmen. Die Shandong Weiqiao Venture Group spendete rund 2.000 Schutzmasken an die Feuerwehr Düsseldorf. Durch die Spende können die Lagerbestände aufgefüllt werden - und die Feuerwehr Düsseldorf ist weiter gut für die wachsenden Aufgaben während der Coronavirus Pandemie gerüstet. Die Feuerwehr Düsseldorf freut sich über eine großzügige Spende der internationalen Shandong Weiqiao Venture Group. Der weltweitführende Hersteller von Textil- und Aluminiumprodukten ist seit Februar 2020 mit seiner Tochtergesellschaft in Düsseldorf ansässig. Durch die Wirtschaftsförderung Düsseldorf wurden die chinesischen Unternehmen sehr eng bei der Ansiedlung in der Landeshauptstadt betreut. Durch diese Verbindung konnte auch der Kontakt zum Krisenstab hergestellt werden. Das aus der Provinz Shandong im Osten Chinas stammende Unternehmen überreichte am 19. März die Schutzmasken an die Feuerwehr Düsseldorf. Feuerwehrchef David von der Lieth übernahm die großzügige Spende und begrüßt das soziale Engagement des Unternehmens. "In Zeiten dieser großen Herausforderungen freut es mich sehr, dass wir durch diese großzügige Spende unseren Vorrat an Schutzmasken weiter ausbauen können", so Feuerwehrchef von der Lieth. Mit der Spende wurden die bereits seit Anfang des Jahres aufgestockten Lagerbestände der Feuerwehr Düsseldorf ergänzt. __________________________________________________ 23. März 2020 Gemeinsam gegen Lärm – Umfrage noch bis zum 29. März online Lärmaktionsplan setzt sich für weniger Krach in Düsseldorf ein Lärm durch vielbefahrene Straßen, Eisenbahntrassen und im Umfeld des Flughafens zu verringern, ist das Thema von Lärmaktionsplänen (LAP). Unter www.duesseldorf.de/laermaktionsplan besteht noch bis Sonntag, 29. März, die Möglichkeit, Stellung zu Vorschlägen der Stadt zu nehmen und eigene Ideen in den neuen LAP III einzubringen. Die Online-Befragung zielt besonders auf Lärm im Stadtgebiet, der in Lärmkarten verzeichnet ist. Die Lärmkarten zu Straßen, Schienen, Flugverkehr und Industrie können, ebenso wie der Entwurf des Lärmaktionsplans, über www.duesseldorf.de/laermaktionsplan heruntergeladen werden. Eine Einsichtnahme des LAP-Entwurfs im Umweltamt ist aufgrund der Corona-Pandemie nicht mehr möglich. Lärmkarten Die Grundlage für Lärmaktionspläne bilden Lärmkarten, die nach der EG-Umgebungslärmrichtlinie erstellt werden. Sie zeigen die von Straßen, Schienenstrecken, Flugverkehr sowie Industrie- und Hafenanlagen ausgehenden Belastungen auf und wie viele Menschen davon betroffen sind. Aufbauend auf diesen Ergebnissen werden die Lärmaktionspläne von den Städten unter Beteiligung der Öffentlichkeit erstellt. Lärmaktionspläne seit 2011 Für Düsseldorf wurde 2011 der erste Lärmaktionsplan aufgestellt, dessen Fortschreibung als Lärmaktionsplan II im Februar 2018 beschlossen wurde. Nun liegt der Entwurf des Lärmaktionsplans III vor, der die aktualisierten Lärmkarten berücksichtigt. Schon seit 2006 engagiert sich die Landeshauptstadt mit dem Masterplan "Reduzierung des Straßenverkehrslärms" kontinuierlich für weniger Lärm an Hauptverkehrsstraßen. Foto© Landeshauptstadt Düsseldorf __________________________________________________ 22. März 2020 Oberbürgermeister Thomas Geisel begrüßt einheitliche Regelung durch Rechtsverordnung des Landes Oberbürgermeister Thomas Geisel begrüßt die heute (22. März) vom Land angekündigte Rechtsverordung zu den weiteren Maßnahmen, um die Verbeitung des Corona- Virus einzudämmen."Mir war es wichtig, dass einheitliche Verhaltensregeln im ganzen Land gelten. Die landesweite Rechtsverodnung, die heute noch auf den Weg gebracht werden soll, schafft nun die von mir stets geforderte Klarheit. Wir in Düsseldorf werden selbstverständlich den Vorgaben des Landes folgen und diese konsequent umsetzen. Wir dürfen nie vergessen: All diese Maßnahmen haben den Sinn, dass unser Gesundheitssystem dieser Pandemie standhält. Das hängt im Wesentlichen davon ab, wie gut es uns gelingt, gerade die Menschen zu schützen, die einer großen Gefahr durch das Virus ausgesetzt sind", sagt Oberbürgermeister Thomas Geisel. __________________________________________________ 20. März 2020 Hilfsfond für Unternehmen: Erste Finanzhilfen fließen am Montag Wirtschaftsförderung hat Rückrufservice eingerichtet Akut von einer Insolvenz bedrohte Unternehmen mit Sitz in Düsseldorf können seit Mittwochnachmittag, 18. März, eine pauschale Finanzhilfe als Überbrückung beantragen. Ursächlich müssen Antragssteller den Zusammenhang mit der Corona-Pandemie über einzureichende Unterlagen im Antrag nachweisen. Diese Überbrückung wird angeboten, bis andere Unterstützungsprogramme von EU, Bund und Land greifen. Das kommunale Angebot wird rege wahrgenommen. Bis Freitag, 20. März, 16 Uhr, sind rund 200 Anträge eingegangen. Die ersten Zahlungen werden bereits am Montag, 23. März, angewiesen. Die Information zur Gewährung erhalten die Antragsteller ebenfalls kommenden Montag. Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Wirtschaftsförderung, Kämmerei, Steueramt und Stadtkasse haben in kürzester Zeit ein Verfahren zur Bewilligung und Auszahlung der Hilfsmittel aufgesetzt. So helfen wir den Unternehmen schnell und verschaffen ihnen etwas Luft, bis die Angebote von Land und Bund greifen. Außerdem können in Bedrängnis geratene Unternehmen eine Stundung ihrer Gewebesteuern beantragen." Antragsformulare, weitere Informationen und Kontaktdaten hat die städtische Wirtschaftsförderung online unter www.duesseldorf.de/wirtschaftsfoerderung/corona.html zusammengestellt. Informationsdienst der Wirtschaftsförderung Die Wirtschaftsförderung hat umgehend auf die neuen Herausforderungen reagiert: Innerhalb kürzester Zeit hat sie einen großen Teil des Betriebes umgebaut zu einem Informationsdienst mit Rückruf-Service. "Wir haben alle Kolleginnen und Kollegen technisch so ausgestattet, dass jeder von überall aus E-Mails empfangen und telefonieren kann", so Theresa Winkels, Amtsleiterin der Wirtschaftsförderung. "Kontinuierlich recherchieren wir Möglichkeiten und Empfehlungen für die Düsseldorfer Wirtschaft, welche Rahmenbedingungen aktuell in unserer Stadt bestehen und was man in dieser Krise tun kann, wenn man in Bedrängnis ist. Durch viele Home Office-Lösungen sind wir komplett handlungsfähig und sammeln gerade wertvolle Erfahrungen." Gut wurde auch der Rückrufservice angenommen: Dort gingen bis 16 Uhr rund 50 Mails ein, die telefonisch beantwortet wurden. Die Infoline ist werktags von 9 bis 18 Uhr zur erreichen. Dort können bereits eine ganze Reihe von Fragen beantwortet werden. Bis 15.45 Uhr am Freitag wurden 116 Beratungen am Telefon durchgeführt. • Rückruf-Service: business@duesseldorf.de - "Schreiben Sie uns Ihr Anliegen - wir rufen zurück." • Infoline: werktags 9 bis 18 Uhr unter 0211-8990136 Nutzen Sie zu Informationszwecken auch die Hotlines der Düsseldorfer Kammern: Industrie- und Handelskammer Düsseldorf: 0211-3557666 Handwerkskammer Düsseldorf: 0211-8795555 __________________________________________________ 20. März 2020 "Knöllchen Online" kommt Städtische Verkehrsüberwachung im Ordnungsamt stellt Verwarnpraxis ab der kommenden Woche um Die städtische Verkehrsüberwachung stellt ab Montag, 23. März, ihre Verwarnmitteilungen an den Fahrzeugen auf "Knöllchen Online" um. Dazu wurde die Hinweiskarte, die bei Verwarnungen wegen Falschparkens von den Mitarbeitern am Fahrzeug hinterlegt wird, inhaltlich und optisch neu gestaltet. Es ist nun möglich, sich auf einer Webseite innerhalb einer Frist von sieben Tagen nach dem Parkvergehen direkt über die Details der begangenen Ordnungswidrigkeit zu informieren und diese sofort durch Zahlung des damit einhergehenden Verwarngeldes abschließend zu erledigen. Dazu ist auf dem Knöllchen jetzt ein QR- Codes und eine Kennung angegeben. Ein Rückschluss auf den Fahrzeughalter ist über die angezeigten Daten nicht möglich. Diese Webseite ist über die Eingabe der auf dem Knöllchen angegebenen Internetadresse sowie der aufgeführten Kennung und des Autokennzeichens aufrufbar. Alternativ gelangen Verwarnte über das Scannen des QR-Codes mit einem Smartphone und ergänzender Eingabe des Autokennzeichens direkt zur Webseite. Für die sofortige Zahlung stehen folgende Online-Zahlungswege zur Verfügung: "PayPal" "paydirekt" und "Giropay". Darüber hinaus wird ein Girocode mit den notwendigen Zahlungsdaten für die eigene Banking-App sowie eine Darstellung eines Überweisungsträgers für eine manuelle SEPA-Überweisung bereitgestellt. __________________________________________________ 20. März 2020 Grenzübertritt nur noch an bestimmten Grenzübergangsstellen Regelungen an den Landgrenzen zu Österreich, Frankreich, Luxemburg, Dänemark und der Schweiz werden konkretisiert Ab dem 20. März 2020 ist der Grenzübertritt an den Landgrenzen zu Österreich, Frankreich, Luxemburg, Dänemark und der Schweiz nur noch an bestimmten Grenzübergangsstellen möglich. Die Liste der zugelassenen Grenzübergangsstellen ist für Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite des Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) unter www.bmi.bund.de einsehbar. Das Bundesinnenministerium bittet alle Reisenden mit dringendem Reisegrund, sich zur Vermeidung von Unannehmlichkeiten über die Möglichkeiten des Grenzübertritts zu informieren. Ergänzende Hinweise dazu sind ebenfalls auf der Internetseite des BMI abrufbar. In wichtigen Ausnahmefällen, z.B. bei erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen, kann die Bundespolizei den Grenzübertritt ausnahmsweise auch an anderen grenzüberschreitenden Verkehrsverbindungen ermöglichen. https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/v eroeffentlichungen/2020/liste- grenzuebergangsstellen.pdf?__blob=publicationFile&v=3 __________________________________________________ 20. März 2020 Sonderfahrplan für den nordrhein- westfälischen Schienenverkehr gilt ab Samstag Die Eisenbahnverkehrsunternehmen haben gemeinsam mit den Aufgabenträgern VRR, NVR und NWL einen Sonderfahrplan für den Schienenpersonennahverkehr in Nordrhein-Westfalen erarbeitet, der ab Samstag (21. März) schrittweise umgesetzt wird und vorerst bis 19. April 2020 gilt. Die Eisenbahnverkehrsunternehmen haben gemeinsam mit den Aufgabenträgern VRR, NVR und NWL einen Sonderfahrplan für den Schienenpersonennahverkehr in Nordrhein-Westfalen erarbeitet, der ab Samstag (21. März) schrittweise umgesetzt wird und vorerst bis 19. April 2020 gilt. Der neue Fahrplan führt zu einer deutlichen Reduzierung des Angebots auf den meisten Linien von S-Bahn, Regionalbahn und Regionalexpress. Insgesamt werden die Leistungen etwa um die Hälfte reduziert. Zugleich wird gewährleistet, dass ausreichend Fahrzeuge zum Einsatz kommen, um die Infektionsgefahr für die Fahrgäste möglichst gering zu halten. „Mit dem Sonderfahrplan stellen wir eine stabile Grundversorgung sicher. Menschen, die auf den Nahverkehr bei der Bahn angewiesen sind, bleiben damit mobil – trotz eines verringerten Angebots. Krankenschwestern, Pflegepersonal, Mitarbeiter von Polizei und Lebensmitteleinzelhandel müssen auch weiterhin zu ihren Arbeitsplätzen kommen“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst. Wie in zahlreichen anderen Unternehmen sind auch die Eisenbahnverkehrsunternehmen von den Folgen der Pandemie betroffen und verzeichnen eine gestiegene Zahl von Krankheitsfällen und Mitarbeitern in Quarantäne. Deswegen ist die Reduktion des Angebots zum jetzigen Zeitpunkt richtig, weil der Sonderfahrplan geordnet umgesetzt werden kann. Fahrgäste finden alle aktuellen Informationen unter www.mobil.nrw. Die Eingabe der geänderten Fahrplanänderungen in die dynamischen Auskunftssysteme läuft auf Hochtouren. Bis alle Daten über die einschlägigen Apps und Webseiten der Verkehrsunternehmen und Verbünde in Nordrhein- Westfalen verfügbar sind, wird es aufgrund der Vielzahl der Änderungen aber einige Tage dauern. In der Zwischenzeit finden Fahrgäste unter www.mobil.nrw alle notwendigen Informationen. „Wir wollen die Fahrgäste in Nordrhein-Westfalen schnell und umfassend über alle Änderungen informieren. Dazu werden wir die Website in nächster Zeit mehrmals täglich aktualisieren“, sagt Birgit Strecker, Leiterin Kommunikation beim Kompetenzcenter Marketing NRW (KCM). Auch über die mobil.nrw-App wird auf die Sonderfahrpläne verwiesen und eine Integration in die dortige elektronische Fahrplanauskunft vorbereitet. __________________________________________________ 19. März 2020 Reul begrüßt Maßnahmen gegen rechtsextreme Vereinigung Minister Reul: Nie können die Zeiten so schwer sein, als dass wir Leute gegen Juden und Ausländer hetzen lassen / Diese Typen können sich auch in Corona-Zeiten nicht in Sicherheit wiegen Minister Herbert Reul begrüßt das Verbot der Vereinigung „Geeinte deutsche Völker und Stämme“ (GdVuSt) sowie seiner Teilorganisation „Osnabrücker Landmark“ durch Bundesinnenminister Horst Seehofer. Minister Herbert Reul begrüßt das Verbot der Vereinigung „Geeinte deutsche Völker und Stämme“ (GdVuSt) sowie seiner Teilorganisation „Osnabrücker Landmark“ durch Bundesinnenminister Horst Seehofer am heutigen Morgen (19. März 2020). Maßnahmen gegen die Vereinigung finden seit sechs Uhr in insgesamt zehn Bundesländern, darunter auch an fünf Objekten in Nordrhein-Westfalen statt. „Gerade jetzt, in Zeiten der Coronakrise, müssen wir gegen Leute vorgehen, die Verschwörungstheorien verbreiten und so den Staat unterhöhlen wollen. Das dürfen wir nicht hinnehmen. Deshalb bin ich dem Bundesinnenminister dankbar für sein konsequentes Vorgehen gegen diese braune Soße“, so der Minister. In Nordrhein-Westfalen wurden Wohnungen unter anderem in Bünde, Preußisch Oldendorf und Gummersbach durchsucht. Dabei wurden Schusswaffen, Baseballschläger, Propagandamaterialien sowie Betäubungsmittel sichergestellt. Bei den Maßnahmen in Nordrhein-Westfalen kamen auch Kräfte der Bereitschaftspolizei zum Einsatz. Die Vereinigung „Geeinte deutsche Völker und Stämme“ leugnet die Legitimität der Bundesrepublik Deutschland und ihrer Institutionen. Ideologisch gehört sie zu den sogenannten „Reichsbürgern“ und „Selbstverwaltern“. Sitz der Vereinigung ist Berlin. Deutschlandweit zählt die Vereinigung etwa 21 Mitglieder, drei von ihnen sind in Nordrhein-Westfalen aktiv. Hinzu kommt ein bundesweites Umfeld von über 100 Personen, davon 15 aus Nordrhein-Westfalen. „Wir zeigen weiter gemeinsam klare Kante gegen Rechts. Hier gibt es keine Toleranz, sondern nur die harte Linie. So schwer die Zeiten auch sind: so schwer können sie nie sein, als dass wir solche Leute gegen Juden und Ausländer hetzen und unsere Demokratie verhöhnen lassen. Diese Typen können sich auch in Corona-Zeiten nicht in Sicherheit wiegen“, so Reul. In Nordrhein-Westfalen gibt es aktuell rund 3.200 Reichsbürger, knapp Dreiviertel davon sind Männer zwischen 40 und 60 Jahren. Der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz sieht die Bewegung als Gruppe mit erheblichem Gefahrenpotenzial. Rechtsgrundlage des Verbotes ist Artikel 9 Absatz 2 des Grundgesetzes in Verbindung mit § 3 des Vereinsgesetzes. Nach Einschätzung des Bundes- und Landesinnenministeriums verstößt der Verein gegen die verfassungsmäßige Ordnung, läuft nach Zweck und Tätigkeit den Strafgesetzen zuwider und richtet sich gegen den Gedanken der Völkerverständigung. __________________________________________________ 19. März 2020 Schwerinstraße: Fahrbahndecke wird erneuert Auf der Schwerinstraße wird von Montag, 23. März, bis einschließlich Freitag, 27. März, die Fahrbahn im Abschnitt von der Pfalzstraße bis zur Nordstraße erneuert. Der alte Fahrbahnbelag wird auf einer Fläche von 1.800 Qudratmetern abgefräst und durch eine neue Asphaltbetonschicht ersetzt. Die Kosten für die Sanierung der Straße betragen rund 80.000 Euro. Bedingt durch die Straßenbauarbeiten wird die Schwerinstraße, die auf dem Abschnitt Pfalzstraße/Nordstraße eine Einbahnstraße ist, jeweils halbseitig gesperrt. Die Zufahrten zu den Gewerbebetrieben und Häusern kann in dieser Zeit nur eingeschränkt erfolgen. Das Amt für Verkehrsmanagement hat die Anlieger per Hauswurfsendung über die Arbeiten informiert und bittet um Verständnis für unvermeidbare Beeinträchtigungen im Straßenverkehr. Da die Straßenbauarbeiten stark witterungsabhängig sind, kann es unter Umständen kurzfristig zu Umstellungen im geplanten Bauablauf kommen. __________________________________________________ 17. März 2020 Besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen! Die Initiative "Hand in Hand - Schausteller helfen im ganzen Land" nach einer Idee des Deutschen Schaustellerbundes! Das deutsche Schaustellergewerbe sichert durch Manpower sowie technische Unterstützung jeder Instanz, sei es mit schwerem Gerät, ihre Hilfe zu. Weitere Details hierzu können bei den jeweilig ansässigen Schaustellerverbänden erfragt werden. Die Düsseldorfer Familie Traber unterstützt diese Initiative im Kampf gegen Corona selbstverständlich Ehrenamtlich. Kontakt auch über Facebook! #deutscherschaustellerbund #duesseldorferschaustellerverband #bocholterschaustellerverein #wirmachenfreizeitzumvergnügen __________________________________________________ 16. März 2020 Bauarbeiten im Hofgarten Im Rahmen des Projektes "Kö-Bogen" wird der Hofgarten im Bereich des Theatermuseums/Hofgärtnerhauses und des Jrönen Jong auf Grundlage des Parkpflegewerkes ausgebaut: Die Wegeverbindung in Nord-Süd-Richtung wird erneuert. Beschädigte Wege werden wiederhergestellt, die Flächen seitlich der Tunnel werden bepflanzt und die Kastanienallee südlich es Jrönen Jong wird vervollständigt und erhält acht neue Bäume. Die Baumaßnahmen sind gestartet und werden voraussichtlich im Sommer 2020 fertiggestellt. Das Theatermuseum ist während der Arbeiten weiterhin uneingeschränkt zugänglich. Es kann aufgrund der Arbeiten zu temporären Wegesperrungen und Umleitungen kommen.
https://www.youtube.com/watch?v=SVjcdAuR_rY&feature=youtu.be
___________________________________________________________________________ 4. Mai 2020 Wiedereröffnung von Museen und Kultureinrichtungen startet Erste Öffnungen bereits am Dienstag, 5. Mai Nach der coronabedingten Schließung aller kulturellen Einrichtungen kommt es nun durch die Lockerungen in der neugefassten Coronaschutzverordnung zu ersten Wiedereröffnungen. Bereits ab Dienstag, 5. Mai, öffnen die ersten Museen und Kultureinrichtungen ihre Tore für interessierte Besucherinnen und Besucher. Um die Öffnung zu ermöglichen, haben die Museen und Ausstellungshäuser verschiedene Schutzmaßnahmen getroffen. In allen Häusern gilt eine begrenzte Besucherzahl und die Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln nach der Coronaschutzverordnung. Die Besucherinnen und Besucher werden gebeten, innerhalb der Gebäude ihre Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Führungen können leider vorerst nicht angeboten werden. Kunstpalast und NRW-Forum Den Anfang machen am Dienstag, 5. Mai, ab 11 Uhr der Kunstpalast und das NRW-Forum. Damit können die Ausstellungen "Verrückt nach Angelika Kauffmann", die bis zum 24. Mai 2020 läuft, und "Untold Stories" von Peter Lindberg - bis 1. Juni 2020 - wieder besucht werden. Die Ausstellung "Sichtweisen. Die neue Sammlung Fotografie" wird ebenso wie die Ausstellung "Martin Schöller" bis zum 13. September 2020 verlängert. Weitere Informationen unter www.kunstpalast.de. Kunsthalle und KIT Ebenso öffnen die Kunsthalle und das KIT am Dienstag, 5. Mai, ab 11 Uhr wieder ihre Türen. Die Kunsthalle zeigt die bis zum 16. August 2020 verlängerte Ausstellung "Subjekt und Objekt. Foto Rhein Ruhr" in der Zeit von dienstags bis sonntags, 11 bis 18 Uhr. Das KIT zeigt dienstags bis sonntags, 11 bis 18 Uhr, die Schau "degree_show – out of KHM", die bis Ende Juni verlängert wird. Weitere Informationen unter www.kunsthalle- duesseldorf.de. Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf Die Ausstellung "Deferral Theatre" der Künstlerin siren eun young jung zeigt der Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf ab Dienstag, 5. Mai. Die Ausstellung wurde bis zum 26. Juli 2020 verlängert. Öffnungszeiten sind dienstags bis sonntags 11 bis 18 Uhr. Weitere Informationen unter www.kunstverein- duesseldorf.de. Stiftung Schloss und Park Benrath Die Stiftung Schloss und Park Benrath öffnet ihre Museen ab Samstag, 9. Mai. Die Museen Corps de Logis, das Museum für Gartenkunst und das Naturkundemuseum öffnen für die Besucherinnen und Besucher zunächst nur an den Wochenenden von 11 bis 18 Uhr. Die Sonderausstellung "Die Hängenden Gärten von Babylon" ist ab dem 9. Mai im Museum für Gartenkunst zu sehen. Weitere Informationen auf www.schloss-benrath.de. Die Öffnung weiterer Museen und Ausstellungshäuser wird in der kommenden Woche erfolgen können. Aufgrund der sehr unterschiedlichen Rahmenbedingungen muss für jedes Museum ein auf diese Bedingungen zugeschnittenes Maßnahmenpaket zum Schutz der Besucherinnen und Besucher sowie der Mitarbeitenden erarbeitet werden. ___________________________________________________________________________ 4. Mai 2020 Coronaschutz: Langes Wochenende bringt viele Einsätze für den OSD 237 Einsätze im Zusammenhang mit der Coronaschutzverordnung 237 Einsätze im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung des Landes verzeichnete der städtische Ordnungs- und Servicedienst (OSD) am langen Wochenende vom Donnerstag, 30. April, bis Sonntag 3. Mai. Im gleichen Zeitraum erhielt die Leitstelle 192 Anrufe. Die Gesamtzahl der zum Thema "Corona" in der Leitstelle des OSD seit dem 18. März eingegangenen Anrufe erhöhte sich auf 5.606. Einsätze am 30. April 59 Einsätze hatte der OSD am Donnerstag, 30. April, im Zusammenhang mit der Coronaschutzverordnung. Diverse Ansammlungen von Menschen im gesamten Stadtgebiet wurden aufgelöst. Die Betroffenen wurden auf die Abstandsregelungen und gegebenenfalls auch auf die Tragepflicht eines Mund-Nasen-Schutzes hingewiesen. Darüber hinaus musste der Spätdienst fünf Mal ausrücken, weil es bei privaten häuslichen Tanz-in-den-Mai- Partys zu laut wurde, sodass sich Nachbarn über den Lärm beschwerten. In Benrath trafen die Einsatzkräfte auf einen volltrunkenen Hundehalter, der nicht mehr in der Lage war, seinen Hund verantwortlich zu führen. 1. Mai: Genehmigte Demonstrationen begleitet Im Zeichen von zehn genehmigten Demonstrationen stand für den OSD der Maifeiertag, Freitag, 1. Mai. Die Demonstrationen wurden in Abstimmung mit der Polizei weitgehend störungsfrei begleitet. Am Worringer Platz löste ein Veranstalter die von ihm angemeldete Demo selbst auf, da er nicht in der Lage war, die Einhaltung der geforderten Abstände zwischen den 25 Teilnehmern zu gewährleisten. Auf dem Kinderspielplatz im Zoopark hielten sich am Abend rund 30 Menschen, darunter auch Kinder und Jugendliche, auf, die alle Geräte bespielten. Der Spielplatz wurde geräumt und das zuvor abgerissene Flatterband wurde erneuert. Gegen 22.30 Uhr erhielt der Spätdienst des OSD die Mitteilung über eine Gaststätte in Benrath, die in Betrieb sein sollte. Eine unverzüglich eingeleitete Kontrolle bestätigte das. Acht Gäste waren vor Ort, von denen beim Eintreffen der Einsatzkräfte sechs sofort die Flucht ergriffen. Der Betrieb wurde geschlossen und versiegelt. Samstag, 2. Mai: Gang-Bang-Party aufgelöst 47 Einsätze im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung des Landes verzeichnete der OSD am Samstag, 2. Mai, trotz regnerischen Wetters. Erneut wurden diverse Ansammlungen im gesamten Stadtgebiet aufgelöst. Die Begleitung einer genehmigten Demonstration an der Friedrichstraße verlief dagegen problemlos. Am frühen Abend wurde ein Friseurbetrieb auf der Kölner Straße bei der aktiven Betreuung von Kunden beobachtet. Die Einsatzkräfte des OSD schlossen den Betrieb und versiegelten ihn. Später ging beim OSD eine Meldung über eine so genannte "Gang-Bang-Party" in einer "AirBnB-Wohnung" nahe der Königsallee ein. In der in der Meldung genannten Wohnung konnten mehrere Männer sowie eine Prostituierte angetroffen werden. Dort wurde ein Sex-Clip gedreht, für das nach Angaben der Anwesenden gegen Entgelt Geschlechtsverkehr durchgeführt wurde. Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung konnten die Einsatzkräfte ebenso feststellen wie solche gegen das Infektionsschutzgesetz, das Prostituiertenschutzgesetz und weitere Bestimmungen. Die Speicherkarte des Filmmediums (Videoclip) wurde durch die Einsatzkräfte sichergestellt. Der Vermieter der Wohnung kam während des Einsatzes hinzu. Er wurde über den Sachverhalt in Kenntnis gesetzt und ihm wurde die Wohnung übergeben, sodass eine Versiegelung nicht nötig war. Alle anderen angetroffenen Personen erhielten einen Platzverweis für die Wohnung. Einsätze am Sonntag, 3. Mai 58 Einsätze im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung verzeichnete der Ordnungs- und Servicedienst am Sonntag, 3. Mai. Erneut wurden diverse Ansammlungen im gesamten Stadtgebiet aufgelöst. Die Begleitung einer genehmigten Demonstration am Burgplatz verlief problemlos. ___________________________________________________________________________ 29. April 2020 Die Coronazahlen vom 29. April Mit Stand Mittwoch, 29. April, 17 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.029 Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 29. April, 8 Uhr) 46 in Krankenhäusern behandelt, davon 24 auf Intensivstationen. 219 Menschen sind aktuell noch infiziert. 24 Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 786 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. Etwa 190 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. 51 Abstriche wurden am Mittwoch, 29. April, bis 17 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden am Mittwoch, 29. April, bis 17 Uhr insgesamt 76 Abstriche genommen. Dazu kommen fünf weitere Abstriche durch den mobilen Service. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Mittwoch, 29. April, bis 16 Uhr insgesamt 397 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Mittwoch noch 225 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. Versorgungshotline des Amtes für Soziales Die Versorgungshotline des Amtes für Soziales unter der Rufnummer 0211-8998999 verzeichnete am Mittwoch, 29. April, bis 16 Uhr insgesamt 74 Anrufe. Seit 14. März haben sich insgesamt 8.386 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer an die Versorgungshotline gewandt. Der große Anstieg der Anrufe ab Kalenderwoche 17 ist auf die Pressemitteilung vom 23. April zurückzuführen "Stadt stellt Senioren Mund-Nasen-Schutz zur Verfügung". Über die Versorgungshotline wollten seitdem 6.319 Personen Masken beziehen. Zusätzlich gab es 2.448 registrierte schriftliche Maskenanforderungen über die Funktionsadresse des Amtes für Soziales, sodass insgesamt 8.767 Maskenanfragen zu bearbeiten sind. Lediglich 2.067 Personen hatten ein Anliegen zum ursprünglichen Zweck der Versorgungshotline. Das Amt für Soziales hat am 19. März einen Freiwilligenpool eingerichtet. Inzwischen wurden dort 525 Personen registriert, die ehrenamtliche Hilfsangebote unterbreitet haben. Viele Ehrenamtler bieten gleich mehrere Hilfen an. Insgesamt wurden 1.181 einzelne Hilfsangebote gemacht. Die Angebote zum ehrenamtlichen Engagement beziehen sich hauptsächlich auf die Einkäufe von Lebensmitteln und Getränken, auf Einkäufe bei Apotheken sowie auf Botengänge und "Gassi gehen" und werden zum Teil über die "zentren plus" vermittelt. Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen Der Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen ist wochentags von 9 bis 18 Uhr unter 0211-8990136 zu erreichen. Bis 16 Uhr wurden am Mittwoch, 29. April, 43 Unternehmen an der Hotline beraten. Über den E-Mail- Rückruf-Service sind zudem 22 E-Mails eingegangen und telefonisch beantwortet worden. Somit wurden am Mittwoch 65 Unternehmen und insgesamt seit dem 18. März 3.212 Unternehmen telefonisch beraten. ___________________________________________________________________________ 29. April 2020 Weitere Hilfen für Arbeitnehmer Viele Beschäftigte sind momentan in Kurzarbeit. Die Bundesregierung will die finanziellen Folgen der Corona- Pandemie für Arbeitnehmer reduzieren: Dazu sollen das Kurzarbeitergeld erhöht, die Hinzuverdienstmöglichkeiten ausgeweitet und die Bezugszeit von Arbeitslosengeld verlängert werden. Das Bundeskabinett hat den Gesetzentwurf zum Sozialschutz-Paket II beschlossen: Für Beschäftigte, die ihre Arbeitszeit um mindestens 50 Prozent reduziert haben, soll das Kurzarbeitergeld ab dem vierten Monat auf 70 Prozent, ab dem siebten Monat auf 80 Prozent des entgangenen Nettolohns steigen. Für Beschäftigte mit Kindern auf 77 beziehungsweise 87 Prozent. Diese Regelung soll bis Jahresende gelten. Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Kurzarbeit weitet die Bundesregierung außerdem die Hinzuverdienstmöglichkeiten aus: Ab dem 1. Mai ist es möglich, in allen Berufen bis zur vollen Höhe des bisherigen Monatseinkommens hinzuzuverdienen. Die Beschränkung auf systemrelevante Berufe wird aufgehoben. Auch dies gilt bis zum Ende des Jahres. Höheres Arbeitslosengeld Darüber hinaus hat das Kabinett beschlossen, das Arbeitslosengeld I für diejenigen um drei Monate zu verlängern, deren Anspruch zwischen dem 1. Mai und 31. Dezember 2020 enden würde. Bundestag und Bundesrat müssen dem Gesetzentwurf zustimmen. ___________________________________________________________________________ 28. April 2020 Die Coronazahlen vom 28. April Mit Stand Dienstag, 28. April, 17 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.017 Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 28. April, 8 Uhr) 48 in Krankenhäusern behandelt, davon 25 auf Intensivstationen. 227 Menschen sind aktuell noch infiziert. 24 Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 766 Düsseldorfer sind inzwischen genesen. Rund 190 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. 52 Abstriche wurden am Dienstag, 28. April, bis 16 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden am Dienstag, 28. April, bis 16 Uhr insgesamt 68 Abstriche genommen. Dazu kommen 25 weitere Abstriche durch den mobilen Service. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Dienstag, 28. April, bis 16 Uhr insgesamt 379 Anrufe eingegangen, ohne Aufleger 188, von denen 188 angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. Versorgungshotline des Amtes für Soziales Die Versorgungshotline des Amtes für Soziales unter der Rufnummer 0211-8998999 verzeichnete am Dienstag, 28. April, bis 16 Uhr insgesamt 59 Anrufe - ohne Maskenbestellungen. Seit 14. März haben sich insgesamt 1.984 Düsseldorfer an die Versorgungshotline gewandt. Rund 75 Prozent der Anrufenden hatten bisher keinen konkreten Hilfebedarf, sondern allgemeine Fragen zur Corona-Krise oder boten ihre Hilfe an (109 Personen). Rund 25 Prozent der Anrufer konnten konkrete Vorschläge zur Hilfe unterbreitet werden. Das Amt für Soziales hat am 19. März einen Freiwilligenpool eingerichtet. Derzeit sind dort 523 Personen registriert, die ehrenamtliche Hilfsangebote unterbreitet haben. Viele Ehrenamtler bieten gleich mehrere Hilfen an. Insgesamt wurden 1.176 einzelne Hilfsangebote gemacht. Die Angebote zum ehrenamtlichen Engagement beziehen sich hauptsächlich auf die Einkäufe von Lebensmitteln und Getränken, auf Einkäufe bei Apotheken sowie auf Botengänge und "Gassi gehen". 5.896 Menschen wandten sich an die Versorgungshotline, um Masken zu beziehen. Zusätzlich gab es 2.448 registrierte schriftliche Maskenanforderungen über die Funktionsadresse des Amtes für Soziales, sodass insgesamt 8.344 Maskenanfragen zu bearbeiten sind. Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen Der Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen ist wochentags von 9 bis 18 Uhr unter 0211-8990136 zu erreichen. Bis 16 Uhr wurden am Dienstag, 28. April, 55 Unternehmen an der Hotline beraten. Über den E-Mail- Rückruf-Service sind zudem neun E-Mails eingegangen und telefonisch beantwortet worden. Somit wurden am Dienstag 64 Unternehmen telefonisch beraten. Insgesamt wurden seit dem 18. März 3.142 Unternehmen telefonisch beraten. ___________________________________________________________________________ 28. April 2020 Psychische Unterstützung in Corona-Zeiten Der Sozialpsychiatrische Dienst erweitert bewährte Angebote und Hilfen: Verstärkte Telefonberatung und erstmals "Walk & Talk" im Freien In Zeiten von Corona stehen viele Menschen unter besonderen psychischen Belastungen. Die Kontaktverbote führen zu Isolation und Einsamkeit oder zu besonderem familiärem Stress, Einschränkungen in der Berufstätigkeit und Zukunftssorgen. Bei psychisch erkrankten und belasteten Menschen wirken sie symptomverstärkend und können zu tieferen Depressionen und wachsenden Ängsten führen. Informationen und Meldungen über unversorgte, verwahrloste oder hilflose psychisch kranke Menschen erreichen in diesen Zeiten den Sozialpsychiatrischen Dienst des Gesundheitsamtes (SpDi) in verstärktem Maße, aber auch Bürgerinnen und Bürger mit Ängsten und Sorgen rufen vermehrt an. Aufgrund dieses verstärkten Bedarfs wurde unter der Berücksichtigung des Infektionsschutzes das Angebot angepasst und erweitert: Die bewährte Telefonberatung (0211-8995391) wurde verstärkt. Erstmals wird nun auch ein "Walk & Talk" angeboten: Unter Einhaltung aller Sicherheitsmaßnahmen – wie beispielsweise dem Einhalten des vorgeschriebenen Sicherheitsabstandes und Tragen von Mund-Nasen-Schutz – werden bei einem Spaziergang im Freien Beratungen durchgeführt. Oftmals ist dies die erste Möglichkeit für Betroffene, sich wieder angstfrei in der Stadt zu bewegen. Hausbesuche werden auch weiterhin in dringenden und unaufschiebbaren Fällen – ebenfalls unter Beachtung des Infektionsschutzes – durchgeführt. "Es darf nicht sein, dass psychisch kranke und belastete Menschen in der Corona-Krise glauben, dass ihre Beschwerden im Moment nicht wichtig sind. Das Gesundheitsamt ist weiterhin für all ihre Belange da", betont der Beigeordnete für Gesundheit der Landeshauptstadt Düsseldorf, Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke. Der Sozialpsychiatrische Dienst bietet stadtweit leicht zugängliche sowie vielfältige und kostenfreie Unterstützungsangebote für psychisch kranke und psychisch belastete Menschen sowie deren Angehörige, Freunde, Kollegen und Nachbarn. Dabei handelt es sich um Hilfsangebote für den Akutfall, wie zum Beispiel massive Ängste oder lebensmüde Gedanken, oder um weitervermittelnde Angebote in andere Hilfssysteme, wie Psychiatrische Kliniken, sowie um Versorgungs-, Betreuungs- und Beratungsangebote. Der Sozialpsychiatrische Dienst ist unter der Telefonnummer 0211-8995391 montags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr und freitags von 9 bis 14 Uhr erreichbar. Weitere Unterstützungsangebote sind im städtischen Internetangebot zu finden unter: www.duesseldorf.de/gesundheitsamt/psychische-erkrankungen/spdi.html sowie unter www.duesseldorf.de/fileadmin/Amt53/gesundheitsamt/netzwerke_kooperationen/psag/pdf/Krisenwegweiser.p df. ___________________________________________________________________________ 28. April 2020 ___________________________________________________________________________ 27. April 2020 Die Coronazahlen vom 27. April Mit Stand Montag, 27. April, 16.30 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.003 Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 27. April, 8 Uhr) 46 in Krankenhäusern behandelt, davon 26 auf Intensivstationen. 213 Menschen sind aktuell noch infiziert. 766 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 24 Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. Rund 200 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. 57 Abstriche wurden am Montag, 27. April, bis 16 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden am Montag, 27. April, bis 16 Uhr insgesamt 98 Abstriche genommen. Dazu kommen 25 weitere Abstriche durch den mobilen Service. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Montag, 27. April, bis 16 Uhr insgesamt 573 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Montag noch 314 Anrufe durchgestellt, von denen 313 angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von nahezu 100 Prozent entspricht. Versorgungshotline des Amtes für Soziales Die Versorgungshotline des Amtes für Soziales unter der Rufnummer 0211-8998999 verzeichnete am Montag, 27. April, bis 16 Uhr insgesamt 1.571 Anrufe. Seit 14. März haben sich insgesamt 6.949 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer an die Versorgungshotline gewandt. Der große Anstieg ab Kalenderwoche 17 ist auf die Pressemitteilung vom 23. April zurückzuführen ("Stadt stellt Senioren Mund-Nasen-Schutz zur Verfügung"). Dort heißt es: "Die Masken werden durch die Landeshauptstadt an Menschen ab 65 Jahren verteilt. Die Senioren können sich unter Telefon 0211-8998999 bei der Versorgungshotline des Amtes für Soziales melden. Sie bekommen dann ein Hygienekit nach Hause geliefert oder per Post zugestellt." Über die Versorgungshotline wollten 5.058 Personen Masken beziehen. Zusätzlich gab es 2.448 schriftliche Meldungen hierzu über eine Funktionsadresse, sodass es insgesamt 7.506 Anfragen zu diesem Thema gab. Dadurch sinkt prozentual der Anteil der Menschen, die einen konkreten Hilfebedarf im Sinne der Versorgungshotline hatten, auf rund 8 Prozent. So wurden beispielsweise inzwischen 302 Versorgungsaufträge für die zentren plus erstellt. Etwa 92 Prozent der Anrufer wollten Masken bekommen, hatten allgemeine Fragen zur Coronakrise oder sie boten selbst ehrenamtliche Tätigkeiten (109 Personen) an, die im Freiwilligenpool registriert werden. Das Amt für Soziales hat am 19. März einen Freiwilligenpool eingerichtet. Inzwischen wurden dort 521 Personen registriert, die ehrenamtliche Hilfsangebote unterbreitet haben. Viele Ehrenamtler bieten gleich mehrere Hilfen an. Insgesamt wurden 1.170 einzelne Hilfsangebote gemacht. Die Angebote zum ehrenamtlichen Engagement beziehen sich hauptsächlich auf die Einkäufe von Lebensmitteln und Getränken, auf Einkäufe bei Apotheken sowie auf Botengänge oder "Gassi gehen". Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen Der Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen ist wochentags von 9 bis 18 Uhr unter 0211-8990136 zu erreichen. Bis 16 Uhr wurden am Montag, 27. April, 72 Unternehmen an der Hotline beraten. Über den E-Mail- Rückruf-Service sind zudem 15 E-Mails eingegangen und telefonisch beantwortet worden. Somit wurden am Montag 87 Unternehmen telefonisch beraten. Insgesamt wurden seit dem 18. März 3.072 Unternehmen telefonisch beraten. ___________________________________________________________________________ 27. April 2020 Sonniges Wochenende und Coronaschutz: OSD im Dauereinsatz Einsatzkräfte mussten diverse Menschenansammlungen im gesamten Stadtgebiet auflösen/Freitreppe Samstag und Sonntag geräumt und gesperrt 60 Einsätze im Hinblick auf Überwachung der Bestimmungen der Coronaschutzverordnung des Landes verzeichnete der kommunale Ordnungs- und Servicedienst der Landeshauptstadt (OSD) am Wochenende Samstag, 25., und Sonntag, 26. April. Erneut mussten die Einsatzkräfte diverse Menschenansammlungen im gesamten Stadtgebiet auflösen. Die Freitreppe am Burgplatz wurde an beiden Tagen ab nachmittags wegen des großen Andrangs und nicht eingehaltenen Mindestabstands unter den Menschen geräumt und jeweils bis zum späteren Abend abgesperrt. "Einige Menschen missverstehen die seit letztem Montag vorgenommenen Lockerungen offenbar als Rückkehr zur völligen Normalität und lassen alle Vorsicht gegenüber der Ansteckung mit dem Coronavirus fallen. Ich appelliere an die Menschen vor Ort: Halten Sie sich an die Abstandsregeln und die Vorschriften der Coronaschutzverordnung!", betonte Ordnungsdezernent Christian Zaum. Am Sonntag wurde die Freitreppe nach 15.30 Uhr gemeinsam mit der Polizei, die gleichzeitig mit dem OSD vor Ort war, geräumt und gesperrt, weil dort rund 200 Menschen waren und die Abstandsregeln nicht eingehalten werden konnten. Die Sperrung wurde um 22.10 Uhr wieder aufgehoben. Tags zuvor war die Personenansammlung von 300 Leuten auf der Freitreppe gegen 18 Uhr nach Auffassung der OSD-Kräfte nicht mehr tolerierbar. Die Menschen wurden belehrt und aufgefordert, die Freitreppe zu verlassen und sie wurde bis 23.20 Uhr abgesperrt. Auf dem benachbarten Burgplatz mussten die OSD-Mitarbeiter zudem am Sonntag, 26. April einem Straßenmusiker mit seinem Piano das Spielen untersagen. Rund 50 Menschen waren der Musikdarbietung gefolgt und hatten dabei teilweise die Abstandsregelung nicht eingehalten. Jeweils Samstag und Sonntag gab es Einsätze beim Außerhausverkauf einer Hausbrauerei an der Berger Straße. Dort konsumierten am Samstag 200 Leute ihre Getränke, ohne die 50-Meter-Regel zu beachten. Auch tags zuvor gab es mehrere Einsätze, weil die Leute innerhalb des 50-Meter-Radius um den Außerhausverkauf konsumierten. Heute, 27. April, hat es ein klärendes Gespräch mit den Verantwortlichen des Betriebes gegeben. Der Betrieb hat zugesagt, seine Kunden verstärkt auf die Regelungen nach der Coronaschutzverordnung zum Infektionsschutz hinzuweisen. Einsätze am Sonntag Auf dem Sportplatz an der Feuerbachstraße waren am Sonntag vier Menschen über den Zaun geklettert und spielten dort Fußball. Ein Ordnungswidrigkeiten-Verfahren gegen die vier wurde eingeleitet. Menschenansammlungen innerhalb des 50-Meter-Radius gab es am Sonntag auch bei einem Café am Mannesmannufer und im Haifa-Park. Dort wurden 50 Menschen über das richtige Verhalten nach der Coronaschutzverordnung belehrt. Einsätze am Samstag Mehr als 20 Menschen hatten sich am Samstag, 25. April, teils mit Weinflaschen und Gläsern am Brunnen auf dem Barbarossaplatz angesammelt. Die Einsatzkräfte belehrten sie über die Bestimmungen des Coronaschutzes. Auch im Himmelgeister Rheinbogen musste der OSD am Samstag viele Menschen nach Coronaschutzverordnung belehren. 56 Leute wurden aus dem Naturschutzgebiet verwiesen. Unbelehrbare hatten dort sogar trotz Naturschutz und Trockenheit ein Feuer entfacht. Die Einsatzkräfte ließen dieses löschen und leiteten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Auch auf einem Spielplatz an der Reisholzer Straße hatten am Samstag Uneinsichtige ein Lagerfeuer entzündet. Gegen sie wurde ebenfalls ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Unterstützung durch Mitarbeiter der Verkehrsüberwachung Erstmals wurden am Wochenende auch Mitarbeiter der Verkehrsüberwachung zur Überwachung der Coronaschutzverordnung eingesetzt, die zu Fuß, mit dem Fahrrad oder im Dienstwagen in Parks, am Rheinufer und in der Altstadt unterwegs waren. Sie führten hunderte von Gesprächen mit den Menschen in den Kontrollgebieten. Dabei stellten sie - ebenso wie die Mitarbeiter des OSD - fest, dass sich die meisten Menschen an die Regeln halten. Bei 98 Prozent aller Gespräche zur Coronaschutzverordnung signalisieren die Angesprochenen Verständnis und die Arbeit der Einsatzkräfte kommt gut an. Der Kontakt zu den Passanten ist überwiegend freundlich. In den Fällen, bei denen die Ordnungshüter einschreiten mussten, war letztendlich fast immer Einsicht zu erreichen. Die bereitgestellten Flyer wurden ausgegeben. Sie waren vielen Passanten inzwischen bekannt. Statistik 180 Anrufe gingen in der Leitstelle des OSD am Wochenende ein. Die Gesamtzahl der Hinweise aus der Bevölkerung zur Coronaschutzverordnung an die Leitstelle seit dem 18. März summiert sich inzwischen auf 5.173 Anrufe. ___________________________________________________________________________ 27. April 2020 Amt für Verkehrsmanagement Wettbewerb gewonnen: Düsseldorf nimmt den Fußverkehr unter die Lupe Belange von Fußgängern stehen im Fokus/Check läuft von April bis November Beim landesweiten Wettbewerb um einen Fußverkehrs-Check hat die Landeshauptstadt Düsseldorf vom Zukunftsnetz Mobilität NRW den Zuschlag erhalten. Ziel des Checks ist es, für die Belange des Fußgängers zu sensibilisieren und gemeinsam mit den Bürgern mögliche Verbesserungsmöglichkeiten herauszuarbeiten. Der Fußverkehrs-Check wird im Wesentlichen von April bis November durchgeführt und bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Gehen ist nicht nur die Urform, sondern gleichzeitig auch die nachhaltigste Form der Fortbewegung. Gerade deshalb ist es wichtig, dass sich Fußgänger im Straßenverkehr sicher bewegen können. Ich begrüße es daher sehr, dass wir den Fußverkehrs-Check nach Düsseldorf holen konnten, um die Belange von Fußgängern stärker in den Fokus zu rücken." Vom Kind bis zum Senioren Alle Düsseldorfer sind explizit eingeladen sich zu beteiligen – vom Kind bis zum Senioren. Gemeinsam mit Verwaltung, Politik und Verbänden sollen beim Fußverkehrs-Check die Belange der Fußgänger in Düsseldorf diskutiert werden: Welche Probleme gibt es, wo kann man gut und sicher zu Fuß gehen, wo stören parkende Autos, wo haben die Gehwege unzureichende Qualität, wo könnte ein Zebrastreifen beim Queren einer Straße helfen? Schwerpunkt des Projekts in Düsseldorf ist die Verbesserung der Aufenthalts- und Gestaltungsqualität des öffentlichen Straßenraums. Für die Durchführung hat das Amt für Verkehrsmanagement Stadtteil- und Nahversorgungszentren außerhalb der Innenstadt ausgewählt, die als multifunktionale Treffpunkte für alle Generationen dienen. Ein Fußverkehrs-Check wird im Stadtteil Gerresheim stattfinden und einer in den Stadtteilen Lichtenbroich und Unterrath. Begehungen als Kernstück Fußverkehrs-Checks sind ein Angebot des "Zukunftsnetz Mobilität NRW", dem landesweiten Unterstützungsnetzwerk für nachhaltige Mobilitätsentwicklung. Die bewährte Methode enthält mehrere Bausteine: Begehungen sind das Kernstück – sie geben den Teilnehmenden vor Ort die Gelegenheit, Probleme und Sichtweisen auszutauschen und neue Lösungsansätze und Ideen zu diskutieren. Es folgt eine Stärken- Schwäche-Analyse sowie die Erstellung eines Maßnahmenplans mit Prioritäten, die gemeinsam von Bürgern und Experten erarbeitet werden. So können Städte die umweltfreundlichste aller Fortbewegungsarten fördern und letztendlich auch die Lebensqualität für ihre Bürger verbessern. Die verschiedenen Etappen des Fußverkehrs-Checks werden vom Planungsbüro VIA aus Köln begleitet, das die Veranstaltungen moderiert, die Themen bündelt und die Ergebnisse zusammenfasst. Aus den Ergebnissen erarbeitet das Planungsbüro außerdem eine Handlungsempfehlung für Düsseldorf. Land NRW übernimmt die Finanzierung Die Kosten für die Fußverkehrs-Checks werden zu 100 Prozent vom Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen übernommen. Detaillierte Informationen zum Wettbewerb Fußverkehrs-Checks NRW 2020 können Interessierte online unter www.zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de/fussverkehrs-checks abrufen. Weitere Gewinner des Fußverkehrs-Checks 2020 • Stadt Bünde (Kreis Herford) • Stadt Detmold (Kreis Lippe) • Stadt Ennigerloh (Kreis Warendorf) • Stadt Höxter (Kreis Höxter) • Gemeinde Kreuzau (Kreis Düren) • Stadt Lüdenscheid (Märkischer Kreis) • Gemeinde Neunkirchen (Kreis Siegen-Wittgenstein) • Stadt Pulheim (Rhein-Erft-Kreis) • Stadt Remscheid • Stadt Rheine (Kreis Steinfurt) • Stadt Wetter (Ennepe-Ruhr-Kreis) ___________________________________________________________________________ 26. April 2020 Die Corona-Zahlen vom 26. April Mit Stand Sonntag, 26. April, 17 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 980 Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 26. April, 8 Uhr) 51 in Krankenhäusern behandelt, davon 28 auf Intensivstationen. 220 Menschen sind, Stand Sonntag, 26. April, 17 Uhr, noch infiziert. 23 Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 737 Düsseldorfer sind inzwischen genesen. Rund 200 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Sonntag, 26. April, bis 16 Uhr insgesamt 97 Anrufe eingegangen, ohne Aufleger waren es 63, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. Für Fragen zum Thema "Coronavirus" hat die Landeshauptstadt ein Informationsportal eingerichtet unter der Adresse: www.duesseldorf.de/corona ___________________________________________________________________________ 22. April 2020 Ich war heute mal, natürlich mit dem nötigen Abstand, im Düsseldorfer Yachtclub auf dem Schiff von bei Sascha Klaar zu Gast. ___________________________________________________________________________ 22. April 2020 Die Coronazahlen vom 22. April Mit Stand Mittwoch, 22. April, 17 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 949 Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 22. April, 8 Uhr) 60 in Krankenhäusern behandelt, davon 34 auf Intensivstationen. 273 Menschen sind aktuell noch infiziert. 19 Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 657 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. Etwa 172 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. 42 Abstriche wurden am Mittwoch, 22. April, bis 17 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden am Mittwoch, 22. April, bis 17 Uhr insgesamt 63 Abstriche genommen. Dazu kommen 32 weitere Abstriche durch den mobilen Service. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Mittwoch, 22. April, bis 16 Uhr insgesamt 371 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Mittwoch noch 190 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. Versorgungshotline des Amtes für Soziales Die Versorgungshotline des Amtes für Soziales unter der Rufnummer 0211-8998999 verzeichnete am Mittwoch, 22. April, bis 16 Uhr insgesamt 18 Anrufe. Seit 14. März haben sich insgesamt 1.795 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer an die Versorgungshotline gewandt. Rund 70 Prozent der Anrufenden hatten bisher keinen konkreten Hilfebedarf, sondern allgemeine Fragen zur Corona-Krise oder boten ihre Hilfe an (109 Personen). Rund 30 Prozent der Anruferinnen und Anrufer konnten konkrete Vorschläge zur Hilfe unterbreitet werden. Das Amt für Soziales hat am 19. März einen Freiwilligenpool eingerichtet. Inzwischen wurden dort 520 Personen registriert, die ehrenamtliche Hilfsangebote unterbreitet haben. Viele Ehrenamtler bieten gleich mehrere Hilfen an. Insgesamt wurden 1.167 einzelne Hilfsangebote gemacht. Die Angebote zum ehrenamtlichen Engagement beziehen sich hauptsächlich auf die Einkäufe von Lebensmitteln und Getränken, auf Einkäufe bei Apotheken sowie auf Botengänge und "Gassi gehen". Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen Der Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen ist wochentags von 9 bis 18 Uhr unter 0211-8990136 zu erreichen. Bis 16 Uhr wurden am Mittwoch, 22. April, 57 Unternehmen an der Hotline beraten. Über den E-Mail- Rückruf-Service sind zudem 19 E-Mails eingegangen und telefonisch beantwortet worden. Somit wurden am Mittwoch 76 Unternehmen telefonisch beraten. Insgesamt wurden seit dem 18. März 2.829 Unternehmen telefonisch beraten. ___________________________________________________________________________ 22. April 2020 OB Geisel: Rheinbahn muss Infektionsschutz sicherstellen! Oberbürgermeister Thomas Geisel fordert den Vorstand der Rheinbahn AG auf, sofort zu handeln Oberbürgermeister Thomas Geisel fordert den Vorstand der Rheinbahn AG auf, dass das Verkehrsunternehmen den Infektionsschutz in Bussen und Bahnen sowie auf den Bahnsteigen ab sofort und nicht erst mit Inkrafttreten der Maskenpflicht des Landes am 27. April sicherstellt. "Wie Sie wissen, ist beabsichtigt, die Suspendierung der Umweltspuren ebenso wie die Aussetzung der Parkgebühren in der Innenstadt zum 4. Mai 2020 wieder aufzuheben. Auch dies wird die Fahrgastzahlen weiter erhöhen. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass bis dahin ein sicherer und unter Infektionsschutzgesichtspunkten gefahrloser Betrieb der Rheinbahn gewährleistet ist. Das erfordert aber unbedingt, dass in den Fahrzeugen und auf den Bahnsteigen, Maßnahmen zum Infektionsschutz getroffen werden. Hierbei wird die für den 27. April 2020 geplante Rückkehr zum Normalfahrplan hilfreich sein, da durch die damit einhergehende Ausweitung des Angebotes, gerade in den Hauptverkehrszeiten, übervolle Fahrzeuge vermieden werden. Unabhängig davon ist es aber erforderlich, in den Fahrzeugen und auf den Bahnsteigen geeignete Maßnahmen zum Infektionsschutz zu ergreifen", sagt der Oberbürgermeister. Darüberhinaus macht OB Geisel deutlich, dass er erwarte, dass die Rheinbahn Fahrgäste ab sofort mit geeigneten Aushängen und Durchsagen an den Bahnsteigen und in den Fahrzeugen und gegebenenfalls durch persönliche Ansprache auffordert, eine Mund- und Nasenbedeckung zu tragen und darüber hinaus für die Verteilung von Schutzmasken und für ausreichende Desinfektionsmittelspender zu sorgen. "Ich gehe im Übrigen davon aus, dass Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die von Ihnen beauftragten Sicherheitsunternehmen hierbei mit sichtbar gutem Beispiel vorangehen", erklärt OB Geisel. Oberbürgermeister Thomas Geisel betont, dass das Ziel, die Infektionskurve auch trotz der Lockerungen weiter flach zu halten, nur erreicht werden kann, wenn im Öffentlichen Nahverkehr möglichst alle Fahrgäste und Mitarbeiter Mund- und Nasenschutz tragen. Denn in vollen Bussen und Bahnen kann der empfohlene Mindestabstand von 1,5 Metern möglicherweise nicht immer eingehalten werden. ___________________________________________________________________________ 22. April 2020 Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und das Saarland führen Maskenpflicht ein Mund-Nasen-Bedeckung ab 27. April im ÖPNV und im Einzelhandel – Laschet: Wir müssen alles tun, was dabei hilft, umsichtig den Weg zurück zu einem Leben in Normalität zu finden Nach Auffassung der Landesregierungen von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland ist unter Beachtung regionaler Besonderheiten ein möglichst geschlossenes Vorgehen der staatlichen Ebenen im Umgang mit der Corona-Virus-Pandemie von zentraler Bedeutung für die Akzeptanz politischer Entscheidungen. Im Sinne eines gemeinsamen Vorgehens haben sich die Ministerpräsidentin von Rheinland- Pfalz sowie der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, sowie dem Saarland darauf verständigt, ab dem 27. April die bisherige dringende Empfehlung im ÖPNV und beim Einkaufen eine Mund- Nasen-Bedeckung bzw. eine sogenannte Alltagsmaske zu tragen, in eine Pflicht zu überführen. Bürgerinnen und Bürgern sowie Handelsunternehmen wird mit dem Inkrafttreten ab Montag die nötige Zeit gegeben, um sich auf die neuen Regelungen vorzubereiten. Bis dahin gilt weiter die dringende Bitte an die Bürgerinnen und Bürger im öffentlichen Personennahverkehr und beim Einkauf im Einzelhandel, Mund und Nase zu bedecken. Dazu erklärt Ministerpräsident Armin Laschet: „Nordrhein-Westfalen bleibt seiner Linie treu: Die Rückkehr in eine verantwortungsvolle Normalität bleibt eng verbunden mit einem konsequent verfolgten Schutz der Gesundheit. Wir brauchen möglichst ähnliche Regelungen in allen deutschen Ländern. Das Wichtigste bleibt: Abstand halten und die konsequente Einhaltung von Hygieneregeln. Nach Experten-Auffassung kann auch das Tragen von Alltagsmasken dazu beitragen, das Infektionsrisiko zu reduzieren. Wir müssen alles tun, was dabei hilft, umsichtig den Weg zurück zu einem Leben in Normalität zu finden. Die Maskenpflicht in einigen Bereichen des öffentlichen Lebens kann dabei sinnvoll unterstützen. Nordrhein-Westfalen wird seine Regelungen im Einzelhandel mit seinen Nachbarländern Niedersachsen, Hessen und Rheinland-Pfalz und der großen Mehrheit der anderen Länder dahingehend anpassen, dass es ab Montag auch möglich sein wird, unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen diejenigen Geschäfte öffnen zu können, die ihre Verkaufsfläche auf höchstens 800 Quadratmeter Verkaufsfläche reduzieren können. Diese Entscheidung im Geleitzug mit nahezu allen Ländern folgt auch unserer Kultur der Abwägung, die dem Schutz von Gesundheit und Leben Vorrang einräumt und gleichzeitig die Lage von Unternehmen und Arbeitsplätzen in den Blick nimmt.“ ___________________________________________________________________________ 21. April 2020 Die Coronazahlen vom 21. April Mit Stand Dienstag, 21. April, 16.30 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 939 Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 21. April, 8 Uhr) 57 in Krankenhäusern behandelt, davon 37 auf Intensivstationen. 287 Menschen sind aktuell noch infiziert. 17 Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 635 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. Rund 175 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. 42 Abstriche wurden am Dienstag, 21. April, bis 16 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden am Dienstag, 21. April, bis 16 Uhr insgesamt 63 Abstriche genommen. Dazu kommen 17 weitere Abstriche durch den mobilen Service. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Dienstag, 21. April, bis 16 Uhr insgesamt 404 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Dienstag noch 209 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. Versorgungshotline des Amtes für Soziales Die Versorgungshotline des Amtes für Soziales unter der Rufnummer 0211-8998999 verzeichnete am Dienstag, 21. April, bis 16 Uhr insgesamt 21 Anrufe. Seit 14. März haben sich insgesamt 1.774* (*einige Doppelzählungen wurden gegenüber gestern - 1.811 - inzwischen eliminiert) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer an die Versorgungshotline gewandt. Rund 70 Prozent der Anrufenden hatten bisher keinen konkreten Hilfebedarf, sondern allgemeine Fragen zur Corona-Krise oder boten ihre Hilfe an (109 Personen). Rund 30 Prozent der Anruferinnen und Anrufer konnten konkrete Vorschläge zur Hilfe unterbreitet werden. Das Amt für Soziales hat am 19. März einen Freiwilligenpool eingerichtet. Derzeit sind dort 517 Personen registriert, die ehrenamtliche Hilfsangebote unterbreitet haben. Viele Ehrenamtler bieten gleich mehrere Hilfen an. Insgesamt wurden 1.160 einzelne Hilfsangebote gemacht. Die Angebote zum ehrenamtlichen Engagement beziehen sich hauptsächlich auf die Einkäufe von Lebensmitteln und Getränken, auf Einkäufe bei Apotheken sowie auf Botengänge und "Gassi gehen". Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen Der Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen ist wochentags von 9 bis 18 Uhr unter 0211-8990136 zu erreichen. Bis 16 Uhr wurden am Dienstag, 21. April, 56 Unternehmen an der Hotline beraten. Über den E-Mail- Rückruf-Service sind zudem 15 E-Mails eingegangen und telefonisch beantwortet worden. Somit wurden am Dienstag 71 Unternehmen telefonisch beraten. Insgesamt wurden seit dem 18. März 2.745 Unternehmen telefonisch beraten. ___________________________________________________________________________ 21. April 2020 Gedenken zu Yom HaShoah: "Jeder Mensch hat einen Namen" Mahn- und Gedenkstätte startet auf ihren Social Media Kanälen Gedenkreihe In Israel ist Yom HaShoah ein nationaler Gedenktag, an dem öffentlich der sechs Millionen ermordeter Juden der Shoah gedacht wird. Auch in Düsseldorf erinnert die Stadtgesellschaft jedes Jahr gemeinsam am Gedenktag für die Märtyrer und Helden des Holocaust an die 2.587 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer, die während des NS ermordet wurden. Ihre Namen werden von Schülerinnen und Schülern, Politikerinnen und Politikern sowie Bürgerinnen und Bürgern der Stadt laut auf dem Heinrich-Heine-Platz verlesen. Auch in diesem Jahr war eine solche Gedenkveranstaltung geplant, sie sollte am heutigen Dienstag, 21. April, stattfinden. Die aktuellen Umstände rund um die Entwicklungen und Maßnahmen durch das Coronavirus stellen jedoch auch das Gedenken vor Herausforderungen, sodass die geplante Veranstaltung nicht stattfinden konnte. Das Gedenken findet hingegen sehr wohl statt: Auf ihren Social Media-Kanälen erinnert die Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf so in den nächsten Tagen mit kurzen Biografien und Bildern, stellvertretend für die Düsseldorfer Opfer, an die sieben viel zu kurzen Lebensgeschichten von Arthur Oppenheimer, Gitta Glücksmann, Edgar Vogelsang, Eduard Wolff, Hannelore Philipp, Kurt Lubascher und Stella Sondermann. Die Reihe beginnt heute und morgen mit Hannelore Philipp und Edgar Vogelsang. Sie ist auf dem Facebook- Kanal (https://de-de.facebook.com/MahnundGedenkstaetteDuesseldorf) und beim Instagram-Auftritt (unter Mahn und Gedenkstätte DÜS bzw. mahn_und_gedenkstaettedus) der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf zu finden. Hintergrund: Hannelore Philipp und Edgar Vogelsang Hannelore Philipp wurde am 26. Januar 1925 in Düsseldorf geboren. Ihre Eltern waren Louis Philipp und Erna Philipp (geb. Schartenberg). Seit März 1921 lebte die Familie in Düsseldorf in einer Vier-Zimmer-Wohnung auf der Zietenstraße. Hannelores Vater arbeitete als Handelsvertreter für die Steingutfabrik Grünstadt. Zum 31. Januar 1938 wurde ihm als Jude gekündigt. Hannelore Philipp war sportlich sehr aktiv und unter anderem in der Leichtathletikmannschaft des "Schild" Düsseldorf. Ihr Bruder Werner konnte am 30. März 1939 mit einem sogenannten "Kindertransport" nach Großbritannien gerettet werden. Scheinbar versuchten ihre Eltern, auch Hannelore ausreisen zu lassen, aber es kam nicht dazu. Am 2. Juli 1940 musste Hannelore mit ihren Eltern in ein sogenanntes "Judenhaus" ziehen. In die Wohnung im Haus Fürstenwall zog am selben Tag auch ihre Tante Martha Gumpertz (geb. Schartenberg), mit ihrem Ehemann ein. Ihr Vater Louis musste ab diesem Zeitpunkt Zwangsarbeit für die Stadt Düsseldorf leisten. Hannelore Philipp wurde mit ihren Eltern und ihrer Tante am 10. November 1941 in das Ghetto von Minsk deportiert. Sie haben nicht überlebt. Edgar Vogelsang, geboren am 17. März 1913 in Köln, arbeitete als Schlosser und Portier in Düsseldorf. Am 22. Oktober 1941, fünf Tage vor ihrer Deportation in das Ghetto Litzmannstadt (Łódź), heiratete er seine Frau Helga Vogelsang (geb. Neuburg). Angekommen in Łódź kamen sie in eine Kollektivunterkunft. Sie versuchten vermutlich, über Postkarten an eine gewisse Familie Siegfried Stefansky im Ghetto Minsk, ihre Familie zu kontaktieren, da sie diese mit "Meine lieben Eltern,…" begonnen. In diesen Postkarten baten sie um Geldsendungen, berichteten aber auch von gesundheitlichen Beschwerden. Helga Vogelsang wurde am 14. September 1942 aus dem Ghetto ausgesiedelt und im Vernichtungslager Chełmno ermordet. Edgar Vogelsang selbst überlebte noch bis 1944 im Ghetto Litzmannstadt und wurde im August desselben Jahres nach Auschwitz deportiert. Ein genaues Todesdatum ist nicht bekannt. ___________________________________________________________________________ 17. April 2020 ___________________________________________________________________________ 17. April 2020 Die Corona-Zahlen vom 17. April Mit Stand Freitag, 17. April, 16.30 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 877 Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 17. April, 8 Uhr) 63 in Krankenhäusern behandelt, davon 39 auf Intensivstationen. 332 Menschen sind aktuell noch infiziert. 14 Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 531 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. Rund 250 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. 50 Abstriche wurden am Freitag, 17. April, bis 16.00 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden am Freitag, 17. April, bis 16 Uhr insgesamt 56 Abstriche genommen. Dazu kommen 14 weitere Abstriche durch den mobilen Service. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Freitag, 17. April, bis 16 Uhr insgesamt 482 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Freitag noch 251 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. Versorgungshotline des Amtes für Soziales Die Versorgungshotline des Amtes für Soziales unter der Rufnummer 0211-8998999 verzeichnete am Freitag, 17. April, bis 16 Uhr insgesamt 19 Anrufe. Seit 14. März haben sich insgesamt 1.771 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer an die Versorgungshotline gewandt. Rund 71 Prozent der Anrufenden hatten bisher keinen konkreten Hilfebedarf, sondern allgemeine Fragen zur Corona-Krise oder boten ihre Hilfe an (109 Personen). Rund 29 Prozent der Anruferinnen und Anrufer konnten konkrete Vorschläge zur Hilfe unterbreitet werden. Das Amt für Soziales hat am 19. März einen Freiwilligenpool eingerichtet. Inzwischen wurden dort 513 Personen registriert, die ehrenamtliche Hilfsangebote unterbreitet haben. Viele Ehrenamtler bieten gleich mehrere Hilfen an. Insgesamt wurden 1.151 einzelne Hilfsangebote gemacht. Die Angebote zum ehrenamtlichen Engagement beziehen sich hauptsächlich auf die Einkäufe von Lebensmitteln und Getränken, auf Einkäufe bei Apotheken sowie auf Botengänge und "Gassi gehen". Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen Der Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen ist wochentags von 9 bis 18 Uhr unter 0211-8990136 zu erreichen. Bis 16 Uhr wurden am Freitag, 17. April, 65 Unternehmen telefonisch über die Hotline beraten. Über den E-Mail-Rückruf-Service sind zudem 11 E-Mails eingegangen und telefonisch beantwortet worden. Somit wurden am Freitag 76 Unternehmen telefonisch beraten. Insgesamt wurden seit dem 18. März 2.564 Unternehmen telefonisch beraten. ___________________________________________________________________________ 17. April 2020 Corona-Diagnostikzentrum wird zur Siegburger Straße verlegt Landeshauptstadt bündelt Testmöglichkeiten an der Mitsubishi Electric Halle/Start ist am 22. April Die Landeshauptstadt Düsseldorf verlagert den Standort des Diagnostikzentrums zur Siegburger Straße. Bis einschließlich 21. April können sich alle Menschen nach vorheriger Terminvereinbarung noch an der Witzelstraße testen lassen. Ab Mittwochmorgen, 22. April, öffnet dann die neue Diagnosepraxis an der Mitsubishi Electric Halle ihre Pforten - dort, wo bereits auf dem Parkplatz vor der Konzerthalle seit dem 24. März der Drive In-Diagnosezentrum in Betrieb ist. Es hat sich bewährt, verschiedene Einrichtungen zu unterhalten und so für alle Menschen in Düsseldorf einen guten Zugang für notwendige Coronatests zu schaffen. Mit dieser Bündelung ist die Landeshauptstadt Düsseldorf in der Lage, weiterhin rund 800 Tests am Tag durchzuführen. Die neue Diagnosepraxis hat von Montag bis Freitag und samstags am Vormittag geöffnet. Sonntags hat sie weiterhin geschlossen. Weiter ist für einen Besuch der Diagnosepraxis zwingend ein Termin über die Hotline notwendig. Alle Menschen, die in Düsseldorf wohnen oder arbeiten und zugleich über Krankheitssymptome wie zum Beispiel trockenen Husten, Halsschmerzen, Atemnot oder Fieber klagen, können sich an das Infotelefon 0211-8996090 wenden. Dort wird, wenn nötig, mit jedem Anrufer ein Termin für den Coronatest vereinbart. All diejenigen, die über einen Pkw verfügen, werden weiterhin einen Termin im Drive-In-Center bekommen. Auch der mobile Service der Landeshauptstadt Düsseldorf wird wie gewohnt weiter durchgeführt. Somit verfügt die Landeshauptstadt Düsseldorf über drei verschiedene Möglichkeiten zur Testung auf eine Coronainfektion. Für Fragen zum Thema "Coronavirus" hat die Landeshauptstadt ein Informationsportal eingerichtet unter der www.duesseldorf.de/corona ___________________________________________________________________________ 17. April 2020 Erweiterung der Notdienste im Bereich des Bürgerservice Telefonische Terminvereinbarung unter 0211-8999111 erforderlich Zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus hat der Krisenstab der Landeshauptstadt Düsseldorf die vorübergehende Schließung der Bürgerbüros beschlossen. Für An- und Ummeldungen wird ab Montag, 20. April, ein Notdienst an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet eingerichtet. Bürgerinnen und Bürger, die nach Düsseldorf gezogen oder innerhalb der Stadt umgezogen sind, können diesen Dienst - ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung unter Rufnummer 0211-8999111 - in Anspruch nehmen. Termine stehen im Rahmen der regulären Öffnungszeiten der Bürgerbüros zur Verfügung. Diese sind Montag und Dienstag von 7.30 bis 16 Uhr, Mittwoch und Freitag von 7.30 bis 13 Uhr sowie Donnerstag von 7.30 bis 18 Uhr. Zur Abholung bereit liegender Personalausweise oder Reisepässe kann weiterhin unter www.duesseldorf.de/dva die kostenfreie Zustellung per Fahrradkurier beauftragt werden. Sonstige Fragen zum Leistungsspektrum der Düsseldorfer Bürgerbüros werden unter der Rufnummer 0211- 8999111 oder per E-Mail an einwohnermeldeamt@duesseldorf.de beantwortet. ___________________________________________________________________________ 15. April 2020 Hände weg von jungen Wildtieren Amt für Verbraucherschutz und Garten-, Friedhofs- und Forstamt geben Hinweise zum richtigen Verhalten im Umgang mit Wildtieren Frühlingszeit bedeutet in der Tierwelt auch Nachwuchszeit: Derzeit sind viele Wildtiere mit ihren Jungtieren unterwegs. Oft wirkt es so, als seien die kleinen Nachkömmlinge allein gelassen und würden Hilfe benötigen. Doch das ist nur in Ausnahmen der Fall. Das Amt für Verbraucherschutz und das Garten-, Friedhofs- und Forstamt geben Hinweise zum korrekten Umgang mit allein aufgefundenen Wildtieren. Allein aufgefundene junge Wildtiere sind nicht zwangsläufig verletzt oder krank. In der Natur ist es völlig normal, dass Elterntiere ihre Jungen zwischenzeitlich allein zurücklassen – beispielsweise um Nahrung zu beschaffen. Jungtiere bleiben dann nicht selten dicht an den Boden gedrückt liegen, bis die Eltern zurückkehren. Bei unverletzt aufgefundenen Jungtieren gilt immer: Hände weg und zügig weitergehen, damit die Eltern sich schnell wieder um die Versorgung ihrer Schützlinge kümmern können. Denn in der Regel nehmen Tiereltern ihre Jungen nicht mehr an, wenn sie menschlichen Geruch an sich tragen; bei Vögeln gilt dies nicht. Bei aus dem Nest gefallenen Jungvögeln muss zwischen "Nestlingen" (unbefiedert) und "Ästlingen" (befiedert) unterschieden werden. Nestlinge sollten wieder ins eigene Nest zurückgesetzt werden. Eine Ausnahme stellen aus dem Nest gefallenen Mauersegler oder Wanderfalken dar. Die Jungvögel können nicht einfach in das meist unerreichbar hoch gelegene Nest zurückgesetzt werden. Diese Jungvögel brauchen tatsächlich Hilfe von fachkundiger Hand. Junge, oft schon weitgehend befiederte Vögel wiederum geben ihren Eltern ihre Position durch Rufen kund. Auch diese Jungvögel brauchen trotz vermeintlicher "Hilfeschreie" keine Unterstützung. Hilfe durch den Menschen ist nur dann gerechtfertigt, wenn junge Wildtiere offensichtlich verletzt aufgefunden werden. Keinesfalls sollte man die Tiere unüberlegt mit nach Hause nehmen. Die meisten Tiere haben hohe Ansprüche an ihre Umwelt, Haltungsbedingungen und Ernährung, die in unkundiger Hand nicht zu erreichen sind. Ohne die notwendigen Fachkenntnisse schaden vermeintliche "Retter" den Tieren daher eher. Richtiger Umgang mit verletzten Wildtieren Nur wenn Wildtiere eindeutig verletzt, geschwächt oder unterkühlt sind und menschliche Hilfe benötigen, dürfen sie aus der Natur entnommen werden. Sie sollten zur Kontrolle zu einem Tierarzt gebracht werden, um zu klären, ob und welche Behandlung das Tier erhalten muss. Derjenige, der Wildtiere aufnimmt, ist dann dafür – samt seiner art-, fach- und tierschutzgerechten Aufzucht, Haltung, Unterbringung, Auswilderung und tierärztlicher Versorgung – verantwortlich und muss auch für die Kosten aufkommen, die das Tier verursacht. Die Aufnahme von einem Wildtier ist nur mit dem Ziel möglich, das Tier wieder unverzüglich in die Natur zu entlassen, sobald es wieder genesen und selbstständig ist. Eine dauerhafte Haltung von Wildtieren ist verboten. Schonzeit für heimische Vögel Jedes Jahr am 1. März beginnt die Brutzeit der heimischen Vögel. Dann ist es bis zum 1. Oktober verboten, Hecken oder Gehölze zurückzuschneiden. Nach dem Bundesnaturschutzgesetz ist es während dieser Zeit verboten, ihre Nist-, Brut-, Wohn- oder Zufluchtsstätten zu beschädigen, zu zerstören oder die brütenden Vögel dort zu stören. Damit den Vögeln – aber auch Insekten und anderen Tieren – ausreichende und geeignete Nist- und Zufluchtsstätten zur Verfügung stehen, müssen umfangreichere Rückschnitte an Hecken und Gebüsch grundsätzlich bis Ende Februar abgeschlossen sein. Hunde anleinen Eine Gefahr für Jungtiere, Jungvögel und Gelege stellen freilaufende Hunde dar, die diese aufstöbern und apportieren oder schädigen. Daher sollten Hunde während der Brut- und Setzzeit mindestens vom 1. April bis zum 15. Juli angeleint werden. Ist ein Jungtier nach dem Hundekontakt unverletzt, sollte es möglichst dort wieder abgesetzt werden, wo es aufgefunden wurde. Nur, wenn die Mutter das Junge nicht mehr annimmt, ist ein Eingreifen gerechtfertigt und erforderlich. Tote Wildtiere Es kommt auch immer wieder vor, dass Menschen tote Wildtiere auffinden. Da die Todesursache meist unklar ist und von den Tieren Krankheiten übertragen werden können, sollten Finder die toten Wildtiere grundsätzlich nicht berühren. Wer ein totes Tier findet, kann die Untere Jagdbehörde telefonisch unter 0211-8993256, die Untere Naturschutzbehörde telefonisch unter 0211-8992074 oder das Amt für Verbraucherschutz telefonisch unter 0211-8993227 informieren. Von dort wird alles Notwendige veranlasst. Auf Privatgrundstücken aufgefundene tote Wildtiere muss der Grundstückseigentümer entsorgen. Dieser kann die toten Tiere in der Kleintierkörpersammelstelle der Awista GmbH auf dem Höherweg 100 abgeben. Die Tiere sollten grundsätzlich mit Gummihandschuhen in zwei Plastiktüten dicht verpackt dorthin transportiert werden. Die Beseitigung von auf öffentlichen Straßen aufgefundenen toten Wildtieren übernimmt ebenfalls die Awista. Aufgrund des Bundesnaturschutzgesetzes ist es verboten, Tiere wildlebender besonders geschützter Arten, der Natur zu entnehmen. Ausnahmen davon sind für verletzte oder kranke Tiere möglich. Auskünfte darüber erteilt die Untere Naturschutzbehörde. Fragen zum tierschutzgerechten Umgang mit Wildtieren beantwortet das Amt für Verbraucherschutz unter der Telefonnummer 0211-8993227. ___________________________________________________________________________ 15. April 2020 Die Corona-Zahlen vom 15. April Mit Stand Mittwoch, 15. April, 16.30 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 837 Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 15. April, 8 Uhr) 66 in Krankenhäusern behandelt, davon 42 auf Intensivstationen. Knapp 200 Menschen befinden sich noch in häuslicher Quarantäne. 14 Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 458 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. Am Mittwoch, 15. April, wurden bis 16.30 Uhr 33 Abstriche im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden am Mittwoch, 15. April, bis 16 Uhr insgesamt 59 Abstriche genommen. Dazu kommen 16 weitere Abstriche durch den mobilen Service. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Mittwoch, 15. April, bis 16 Uhr insgesamt 810 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Dienstag noch 487 Anrufe durchgestellt, von denen 430 angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 90 Prozent entspricht. Versorgungshotline des Amtes für Soziales Die Versorgungshotline des Amtes für Soziales unter der Rufnummer 0211-8998999 verzeichnete am Mittwoch, 15. April, bis 16 Uhr insgesamt 31 Anrufe. Seit 14. März haben sich insgesamt 1.721 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer an die Versorgungshotline gewandt. Rund 71 Prozent der Anrufenden hatten bisher keinen konkreten Hilfebedarf, sondern allgemeine Fragen zur Corona-Krise oder boten ihre Hilfe an (109 Personen). Rund 29 Prozent der Anruferinnen und Anrufer konnten konkrete Vorschläge zur Hilfe unterbreitet werden. Das Amt für Soziales hat am 19. März einen Freiwilligenpool eingerichtet. Inzwischen wurden dort 507 Personen registriert, die ehrenamtliche Hilfsangebote unterbreitet haben. Viele Ehrenamtler bieten gleich mehrere Hilfen an. Insgesamt wurden 1.134 einzelne Hilfsangebote gemacht. Die Angebote zum ehrenamtlichen Engagement beziehen sich hauptsächlich auf die Einkäufe von Lebensmitteln und Getränken, auf Einkäufe bei Apotheken sowie auf Botengänge und "Gassi gehen". Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen Der Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen ist wochentags von 9 bis 18 Uhr unter 0211-8990136 zu erreichen. Bis 16 Uhr wurden am Mittwoch, 15. April, 54 Unternehmen telefonisch über die Hotline beraten. Über den E-Mail-Rückruf-Service sind zudem 18 E-Mails eingegangen und telefonisch beantwortet worden. Somit wurden am Mittwoch 72 Unternehmen telefonisch beraten. Insgesamt wurden inzwischen 2.382 Unternehmen telefonisch beraten. ___________________________________________________________________________ 2. April 2020 Die Corona-Zahlen vom 2. April Mit Stand Donnerstag, 2. April, 16.30 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 543 Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 2. April, 8 Uhr) 71 in Krankenhäusern behandelt, davon 33 auf Intensivstationen. Rund 380 Menschen befinden sich noch in häuslicher Quarantäne. Vier Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 171 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. Am Donnerstag, 2. April, wurden bis 16.30 Uhr 66 Abstriche im Diagnostikzentrum vorgenommen, hinzu kommen 7 mobile Abstriche. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Donnerstag, 2. April, bis 16 Uhr insgesamt 122 Abstriche vorgenommen. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Donnerstag, 2. April, bis 16 Uhr insgesamt 1.191 Anrufe eingegangen. Seit heute ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden noch 512 Anrufe durchgestellt von denen 498 angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 97 Prozent entspricht. Versorgungshotline des Amtes für Soziales Die Versorgungshotline des Amtes für Soziales unter der Rufnummer 0211-8998999 verzeichnet am Donnerstag, 2. April, bis 16 Uhr insgesamt 126 Anrufe. Seit 14. März haben sich insgesamt 1.389 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer an die Versorgungshotline gewandt. Rund 75 Prozent der Anrufenden hatten bisher keinen konkreten Hilfebedarf, sondern allgemeine Fragen zur Corona-Krise oder boten ihre Hilfe an (105 Personen). Rund 25 Prozent der Anruferinnen und Anrufer konnten konkrete Vorschläge zur Hilfe unterbreitet werden. Das Amt für Soziales hat am 19. März einen Freiwilligenpool eingerichtet. Inzwischen wurden dort 442 Personen registriert, die ehrenamtliche Hilfsangebote unterbreitet haben. Viele Ehrenamtler bieten gleich mehrere Hilfen an. Insgesamt wurden 984 einzelne Hilfsangebote gemacht. Die Angebote zum ehrenamtlichen Engagement beziehen sich hauptsächlich auf die Einkäufe von Lebensmitteln und Getränken, auf Einkäufe bei Apotheken sowie auf Botengänge und "Gassi gehen". Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen Der Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen ist wochentags von 9 bis 18 Uhr unter 0211-8990136 zu erreichen. Bis 16 Uhr wurden am Donnerstag, 2. April, 84 Unternehmen telefonisch über die Hotline beraten. Über den E-Mail-Rückruf-Service sind zudem 27 E-Mails eingegangen und telefonisch beantwortet worden. Somit wurden am Donnerstag 111 Unternehmen telefonisch beraten. Kumuliert sind seit dem 18. März 1.480 Beratungen durchgeführt worden. Für Fragen zum Thema "Coronavirus" hat die Landeshauptstadt ein Informationsportal eingerichtet unter der Adresse: www.duesseldorf.de/corona ___________________________________________________________________________ 1. April 2020 Die Corona-Zahlen vom 1. April Mit Stand Mittwoch, 1. April, 16.30 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 496 Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 1. April, 8 Uhr) 71 in Krankenhäusern behandelt, davon 33 auf Intensivstationen. Rund 460 Menschen befinden sich noch in häuslicher Quarantäne. Vier Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 107 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. Am Mittwoch, 1. April, wurden bis 16.30 Uhr 52 Abstriche im Diagnostikzentrum vorgenommen, hinzu kommen 14 mobile Abstriche. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Mittwoch, 1. April, bis 16 Uhr insgesamt 164 Abstriche vorgenommen. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 wurden am Mittwoch, 1. April, bis 16 Uhr insgesamt 661 Anrufe beantwortet. Am gestrigen Dienstag, 31. März wurden von 0 bis 24 Uhr insgesamt 882 von 938 Anrufen angenommen - die durschschnittliche Erreichbarkeit lag bei 94 Prozent. Versorgungshotline des Amtes für Soziales Die Versorgungshotline des Amtes für Soziales unter der Rufnummer 0211-8998999 verzeichnet am Mittwoch, 1. April, bis 16 Uhr insgesamt 95 Anrufe. Seit 14. März haben sich insgesamt 1.234 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer an die Versorgungshotline gewandt. Rund 75 Prozent der Anrufenden hatten bisher keinen konkreten Hilfebedarf, sondern allgemeine Fragen zur Corona-Krise oder boten ihre Hilfe an (105 Personen). Rund 25 Prozent der Anruferinnen und Anrufer konnten konkrete Vorschläge zur Hilfe unterbreitet werden. Das Amt für Soziales hat am 19. März einen Freiwilligenpool eingerichtet. Inzwischen wurden dort 424 Personen registriert, die ehrenamtliche Hilfsangebote unterbreitet haben. Viele Ehrenamtler bieten gleich mehrere Hilfen an. Insgesamt wurden 939 einzelne Hilfsangebote gemacht. Die Angebote zum ehrenamtlichen Engagement beziehen sich hauptsächlich auf die Einkäufe von Lebensmitteln und Getränken, auf Einkäufe bei Apotheken sowie auf Botengänge und Gassi gehen. Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen Der Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen ist wochentags von 9 bis 18 Uhr unter 0211-8990136 zu erreichen. Bis 16 Uhr wurden am Mittwoch, 1. April, 77 Unternehmen telefonisch über die Hotline beraten. Über den E-Mail-Rückruf-Service sind zudem 20 E-Mails eingegangen und telefonisch beantwortet worden. Somit wurden am Mittwoch 97 Unternehmen telefonisch beraten. Kumuliert sind seit dem 18. März 1.369 Beratungen (834 im Informationsdienst; 535 Rückruf-Service) durchgeführt worden. Zudem sind insgesamt bislang 740 Anträge auf Finanzhilfen über das Online-Formular eingegangen, 90 Anträge konnten bisher bewilligt werden. Darüber hinaus erfolgten zahlreiche Beratungen über direkte Kontakte von Unternehmen zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Wirtschaftsförderung. Weiter im News-Archiv 4
___________________________________________________________________________ 4. Mai 2020 Wiedereröffnung von Museen und Kultureinrichtungen startet Erste Öffnungen bereits am Dienstag, 5. Mai Nach der coronabedingten Schließung aller kulturellen Einrichtungen kommt es nun durch die Lockerungen in der neugefassten Coronaschutzverordnung zu ersten Wiedereröffnungen. Bereits ab Dienstag, 5. Mai, öffnen die ersten Museen und Kultureinrichtungen ihre Tore für interessierte Besucherinnen und Besucher. Um die Öffnung zu ermöglichen, haben die Museen und Ausstellungshäuser verschiedene Schutzmaßnahmen getroffen. In allen Häusern gilt eine begrenzte Besucherzahl und die Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln nach der Coronaschutzverordnung. Die Besucherinnen und Besucher werden gebeten, innerhalb der Gebäude ihre Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Führungen können leider vorerst nicht angeboten werden. Kunstpalast und NRW-Forum Den Anfang machen am Dienstag, 5. Mai, ab 11 Uhr der Kunstpalast und das NRW- Forum. Damit können die Ausstellungen "Verrückt nach Angelika Kauffmann", die bis zum 24. Mai 2020 läuft, und "Untold Stories" von Peter Lindberg - bis 1. Juni 2020 - wieder besucht werden. Die Ausstellung "Sichtweisen. Die neue Sammlung Fotografie" wird ebenso wie die Ausstellung "Martin Schöller" bis zum 13. September 2020 verlängert. Weitere Informationen unter www.kunstpalast.de. Kunsthalle und KIT Ebenso öffnen die Kunsthalle und das KIT am Dienstag, 5. Mai, ab 11 Uhr wieder ihre Türen. Die Kunsthalle zeigt die bis zum 16. August 2020 verlängerte Ausstellung "Subjekt und Objekt. Foto Rhein Ruhr" in der Zeit von dienstags bis sonntags, 11 bis 18 Uhr. Das KIT zeigt dienstags bis sonntags, 11 bis 18 Uhr, die Schau "degree_show – out of KHM", die bis Ende Juni verlängert wird. Weitere Informationen unter www.kunsthalle-duesseldorf.de. Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf Die Ausstellung "Deferral Theatre" der Künstlerin siren eun young jung zeigt der Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf ab Dienstag, 5. Mai. Die Ausstellung wurde bis zum 26. Juli 2020 verlängert. Öffnungszeiten sind dienstags bis sonntags 11 bis 18 Uhr. Weitere Informationen unter www.kunstverein-duesseldorf.de. Stiftung Schloss und Park Benrath Die Stiftung Schloss und Park Benrath öffnet ihre Museen ab Samstag, 9. Mai. Die Museen Corps de Logis, das Museum für Gartenkunst und das Naturkundemuseum öffnen für die Besucherinnen und Besucher zunächst nur an den Wochenenden von 11 bis 18 Uhr. Die Sonderausstellung "Die Hängenden Gärten von Babylon" ist ab dem 9. Mai im Museum für Gartenkunst zu sehen. Weitere Informationen auf www.schloss- benrath.de. Die Öffnung weiterer Museen und Ausstellungshäuser wird in der kommenden Woche erfolgen können. Aufgrund der sehr unterschiedlichen Rahmenbedingungen muss für jedes Museum ein auf diese Bedingungen zugeschnittenes Maßnahmenpaket zum Schutz der Besucherinnen und Besucher sowie der Mitarbeitenden erarbeitet werden. ___________________________________________________________________________ 4. Mai 2020 Coronaschutz: Langes Wochenende bringt viele Einsätze für den OSD 237 Einsätze im Zusammenhang mit der Coronaschutzverordnung 237 Einsätze im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung des Landes verzeichnete der städtische Ordnungs- und Servicedienst (OSD) am langen Wochenende vom Donnerstag, 30. April, bis Sonntag 3. Mai. Im gleichen Zeitraum erhielt die Leitstelle 192 Anrufe. Die Gesamtzahl der zum Thema "Corona" in der Leitstelle des OSD seit dem 18. März eingegangenen Anrufe erhöhte sich auf 5.606. Einsätze am 30. April 59 Einsätze hatte der OSD am Donnerstag, 30. April, im Zusammenhang mit der Coronaschutzverordnung. Diverse Ansammlungen von Menschen im gesamten Stadtgebiet wurden aufgelöst. Die Betroffenen wurden auf die Abstandsregelungen und gegebenenfalls auch auf die Tragepflicht eines Mund-Nasen-Schutzes hingewiesen. Darüber hinaus musste der Spätdienst fünf Mal ausrücken, weil es bei privaten häuslichen Tanz-in-den-Mai-Partys zu laut wurde, sodass sich Nachbarn über den Lärm beschwerten. In Benrath trafen die Einsatzkräfte auf einen volltrunkenen Hundehalter, der nicht mehr in der Lage war, seinen Hund verantwortlich zu führen. 1. Mai: Genehmigte Demonstrationen begleitet Im Zeichen von zehn genehmigten Demonstrationen stand für den OSD der Maifeiertag, Freitag, 1. Mai. Die Demonstrationen wurden in Abstimmung mit der Polizei weitgehend störungsfrei begleitet. Am Worringer Platz löste ein Veranstalter die von ihm angemeldete Demo selbst auf, da er nicht in der Lage war, die Einhaltung der geforderten Abstände zwischen den 25 Teilnehmern zu gewährleisten. Auf dem Kinderspielplatz im Zoopark hielten sich am Abend rund 30 Menschen, darunter auch Kinder und Jugendliche, auf, die alle Geräte bespielten. Der Spielplatz wurde geräumt und das zuvor abgerissene Flatterband wurde erneuert. Gegen 22.30 Uhr erhielt der Spätdienst des OSD die Mitteilung über eine Gaststätte in Benrath, die in Betrieb sein sollte. Eine unverzüglich eingeleitete Kontrolle bestätigte das. Acht Gäste waren vor Ort, von denen beim Eintreffen der Einsatzkräfte sechs sofort die Flucht ergriffen. Der Betrieb wurde geschlossen und versiegelt. Samstag, 2. Mai: Gang-Bang-Party aufgelöst 47 Einsätze im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung des Landes verzeichnete der OSD am Samstag, 2. Mai, trotz regnerischen Wetters. Erneut wurden diverse Ansammlungen im gesamten Stadtgebiet aufgelöst. Die Begleitung einer genehmigten Demonstration an der Friedrichstraße verlief dagegen problemlos. Am frühen Abend wurde ein Friseurbetrieb auf der Kölner Straße bei der aktiven Betreuung von Kunden beobachtet. Die Einsatzkräfte des OSD schlossen den Betrieb und versiegelten ihn. Später ging beim OSD eine Meldung über eine so genannte "Gang-Bang-Party" in einer "AirBnB-Wohnung" nahe der Königsallee ein. In der in der Meldung genannten Wohnung konnten mehrere Männer sowie eine Prostituierte angetroffen werden. Dort wurde ein Sex-Clip gedreht, für das nach Angaben der Anwesenden gegen Entgelt Geschlechtsverkehr durchgeführt wurde. Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung konnten die Einsatzkräfte ebenso feststellen wie solche gegen das Infektionsschutzgesetz, das Prostituiertenschutzgesetz und weitere Bestimmungen. Die Speicherkarte des Filmmediums (Videoclip) wurde durch die Einsatzkräfte sichergestellt. Der Vermieter der Wohnung kam während des Einsatzes hinzu. Er wurde über den Sachverhalt in Kenntnis gesetzt und ihm wurde die Wohnung übergeben, sodass eine Versiegelung nicht nötig war. Alle anderen angetroffenen Personen erhielten einen Platzverweis für die Wohnung. Einsätze am Sonntag, 3. Mai 58 Einsätze im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung verzeichnete der Ordnungs- und Servicedienst am Sonntag, 3. Mai. Erneut wurden diverse Ansammlungen im gesamten Stadtgebiet aufgelöst. Die Begleitung einer genehmigten Demonstration am Burgplatz verlief problemlos. ___________________________________________________________________________ 29. April 2020 Die Coronazahlen vom 29. April Mit Stand Mittwoch, 29. April, 17 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.029 Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 29. April, 8 Uhr) 46 in Krankenhäusern behandelt, davon 24 auf Intensivstationen. 219 Menschen sind aktuell noch infiziert. 24 Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 786 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. Etwa 190 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. 51 Abstriche wurden am Mittwoch, 29. April, bis 17 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Mittwoch, 29. April, bis 17 Uhr insgesamt 76 Abstriche genommen. Dazu kommen fünf weitere Abstriche durch den mobilen Service. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Mittwoch, 29. April, bis 16 Uhr insgesamt 397 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Mittwoch noch 225 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. Versorgungshotline des Amtes für Soziales Die Versorgungshotline des Amtes für Soziales unter der Rufnummer 0211-8998999 verzeichnete am Mittwoch, 29. April, bis 16 Uhr insgesamt 74 Anrufe. Seit 14. März haben sich insgesamt 8.386 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer an die Versorgungshotline gewandt. Der große Anstieg der Anrufe ab Kalenderwoche 17 ist auf die Pressemitteilung vom 23. April zurückzuführen "Stadt stellt Senioren Mund- Nasen-Schutz zur Verfügung". Über die Versorgungshotline wollten seitdem 6.319 Personen Masken beziehen. Zusätzlich gab es 2.448 registrierte schriftliche Maskenanforderungen über die Funktionsadresse des Amtes für Soziales, sodass insgesamt 8.767 Maskenanfragen zu bearbeiten sind. Lediglich 2.067 Personen hatten ein Anliegen zum ursprünglichen Zweck der Versorgungshotline. Das Amt für Soziales hat am 19. März einen Freiwilligenpool eingerichtet. Inzwischen wurden dort 525 Personen registriert, die ehrenamtliche Hilfsangebote unterbreitet haben. Viele Ehrenamtler bieten gleich mehrere Hilfen an. Insgesamt wurden 1.181 einzelne Hilfsangebote gemacht. Die Angebote zum ehrenamtlichen Engagement beziehen sich hauptsächlich auf die Einkäufe von Lebensmitteln und Getränken, auf Einkäufe bei Apotheken sowie auf Botengänge und "Gassi gehen" und werden zum Teil über die "zentren plus" vermittelt. Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen Der Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen ist wochentags von 9 bis 18 Uhr unter 0211-8990136 zu erreichen. Bis 16 Uhr wurden am Mittwoch, 29. April, 43 Unternehmen an der Hotline beraten. Über den E-Mail-Rückruf-Service sind zudem 22 E-Mails eingegangen und telefonisch beantwortet worden. Somit wurden am Mittwoch 65 Unternehmen und insgesamt seit dem 18. März 3.212 Unternehmen telefonisch beraten. ___________________________________________________________________________ 29. April 2020 Weitere Hilfen für Arbeitnehmer Viele Beschäftigte sind momentan in Kurzarbeit. Die Bundesregierung will die finanziellen Folgen der Corona-Pandemie für Arbeitnehmer reduzieren: Dazu sollen das Kurzarbeitergeld erhöht, die Hinzuverdienstmöglichkeiten ausgeweitet und die Bezugszeit von Arbeitslosengeld verlängert werden. Das Bundeskabinett hat den Gesetzentwurf zum Sozialschutz-Paket II beschlossen: Für Beschäftigte, die ihre Arbeitszeit um mindestens 50 Prozent reduziert haben, soll das Kurzarbeitergeld ab dem vierten Monat auf 70 Prozent, ab dem siebten Monat auf 80 Prozent des entgangenen Nettolohns steigen. Für Beschäftigte mit Kindern auf 77 beziehungsweise 87 Prozent. Diese Regelung soll bis Jahresende gelten. Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Kurzarbeit weitet die Bundesregierung außerdem die Hinzuverdienstmöglichkeiten aus: Ab dem 1. Mai ist es möglich, in allen Berufen bis zur vollen Höhe des bisherigen Monatseinkommens hinzuzuverdienen. Die Beschränkung auf systemrelevante Berufe wird aufgehoben. Auch dies gilt bis zum Ende des Jahres. Höheres Arbeitslosengeld Darüber hinaus hat das Kabinett beschlossen, das Arbeitslosengeld I für diejenigen um drei Monate zu verlängern, deren Anspruch zwischen dem 1. Mai und 31. Dezember 2020 enden würde. Bundestag und Bundesrat müssen dem Gesetzentwurf zustimmen. ___________________________________________________________________________ 28. April 2020 Die Coronazahlen vom 28. April Mit Stand Dienstag, 28. April, 17 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.017 Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 28. April, 8 Uhr) 48 in Krankenhäusern behandelt, davon 25 auf Intensivstationen. 227 Menschen sind aktuell noch infiziert. 24 Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 766 Düsseldorfer sind inzwischen genesen. Rund 190 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. 52 Abstriche wurden am Dienstag, 28. April, bis 16 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Dienstag, 28. April, bis 16 Uhr insgesamt 68 Abstriche genommen. Dazu kommen 25 weitere Abstriche durch den mobilen Service. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Dienstag, 28. April, bis 16 Uhr insgesamt 379 Anrufe eingegangen, ohne Aufleger 188, von denen 188 angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. Versorgungshotline des Amtes für Soziales Die Versorgungshotline des Amtes für Soziales unter der Rufnummer 0211-8998999 verzeichnete am Dienstag, 28. April, bis 16 Uhr insgesamt 59 Anrufe - ohne Maskenbestellungen. Seit 14. März haben sich insgesamt 1.984 Düsseldorfer an die Versorgungshotline gewandt. Rund 75 Prozent der Anrufenden hatten bisher keinen konkreten Hilfebedarf, sondern allgemeine Fragen zur Corona-Krise oder boten ihre Hilfe an (109 Personen). Rund 25 Prozent der Anrufer konnten konkrete Vorschläge zur Hilfe unterbreitet werden. Das Amt für Soziales hat am 19. März einen Freiwilligenpool eingerichtet. Derzeit sind dort 523 Personen registriert, die ehrenamtliche Hilfsangebote unterbreitet haben. Viele Ehrenamtler bieten gleich mehrere Hilfen an. Insgesamt wurden 1.176 einzelne Hilfsangebote gemacht. Die Angebote zum ehrenamtlichen Engagement beziehen sich hauptsächlich auf die Einkäufe von Lebensmitteln und Getränken, auf Einkäufe bei Apotheken sowie auf Botengänge und "Gassi gehen". 5.896 Menschen wandten sich an die Versorgungshotline, um Masken zu beziehen. Zusätzlich gab es 2.448 registrierte schriftliche Maskenanforderungen über die Funktionsadresse des Amtes für Soziales, sodass insgesamt 8.344 Maskenanfragen zu bearbeiten sind. Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen Der Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen ist wochentags von 9 bis 18 Uhr unter 0211-8990136 zu erreichen. Bis 16 Uhr wurden am Dienstag, 28. April, 55 Unternehmen an der Hotline beraten. Über den E-Mail-Rückruf-Service sind zudem neun E-Mails eingegangen und telefonisch beantwortet worden. Somit wurden am Dienstag 64 Unternehmen telefonisch beraten. Insgesamt wurden seit dem 18. März 3.142 Unternehmen telefonisch beraten. ___________________________________________________________________________ 28. April 2020 Psychische Unterstützung in Corona-Zeiten Der Sozialpsychiatrische Dienst erweitert bewährte Angebote und Hilfen: Verstärkte Telefonberatung und erstmals "Walk & Talk" im Freien In Zeiten von Corona stehen viele Menschen unter besonderen psychischen Belastungen. Die Kontaktverbote führen zu Isolation und Einsamkeit oder zu besonderem familiärem Stress, Einschränkungen in der Berufstätigkeit und Zukunftssorgen. Bei psychisch erkrankten und belasteten Menschen wirken sie symptomverstärkend und können zu tieferen Depressionen und wachsenden Ängsten führen. Informationen und Meldungen über unversorgte, verwahrloste oder hilflose psychisch kranke Menschen erreichen in diesen Zeiten den Sozialpsychiatrischen Dienst des Gesundheitsamtes (SpDi) in verstärktem Maße, aber auch Bürgerinnen und Bürger mit Ängsten und Sorgen rufen vermehrt an. Aufgrund dieses verstärkten Bedarfs wurde unter der Berücksichtigung des Infektionsschutzes das Angebot angepasst und erweitert: Die bewährte Telefonberatung (0211-8995391) wurde verstärkt. Erstmals wird nun auch ein "Walk & Talk" angeboten: Unter Einhaltung aller Sicherheitsmaßnahmen – wie beispielsweise dem Einhalten des vorgeschriebenen Sicherheitsabstandes und Tragen von Mund-Nasen-Schutz – werden bei einem Spaziergang im Freien Beratungen durchgeführt. Oftmals ist dies die erste Möglichkeit für Betroffene, sich wieder angstfrei in der Stadt zu bewegen. Hausbesuche werden auch weiterhin in dringenden und unaufschiebbaren Fällen – ebenfalls unter Beachtung des Infektionsschutzes – durchgeführt. "Es darf nicht sein, dass psychisch kranke und belastete Menschen in der Corona-Krise glauben, dass ihre Beschwerden im Moment nicht wichtig sind. Das Gesundheitsamt ist weiterhin für all ihre Belange da", betont der Beigeordnete für Gesundheit der Landeshauptstadt Düsseldorf, Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke. Der Sozialpsychiatrische Dienst bietet stadtweit leicht zugängliche sowie vielfältige und kostenfreie Unterstützungsangebote für psychisch kranke und psychisch belastete Menschen sowie deren Angehörige, Freunde, Kollegen und Nachbarn. Dabei handelt es sich um Hilfsangebote für den Akutfall, wie zum Beispiel massive Ängste oder lebensmüde Gedanken, oder um weitervermittelnde Angebote in andere Hilfssysteme, wie Psychiatrische Kliniken, sowie um Versorgungs-, Betreuungs- und Beratungsangebote. Der Sozialpsychiatrische Dienst ist unter der Telefonnummer 0211-8995391 montags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr und freitags von 9 bis 14 Uhr erreichbar. Weitere Unterstützungsangebote sind im städtischen Internetangebot zu finden unter: www.duesseldorf.de/gesundheitsamt/psychische-erkrankungen/spdi.html sowie unter www.duesseldorf.de/fileadmin/Amt53/gesundheitsamt/netzwerke_kooperationen/ps ag/pdf/Krisenwegweiser.pdf. ___________________________________________________________________________ 28. April 2020 ___________________________________________________________________________ 27. April 2020 Die Coronazahlen vom 27. April Mit Stand Montag, 27. April, 16.30 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.003 Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 27. April, 8 Uhr) 46 in Krankenhäusern behandelt, davon 26 auf Intensivstationen. 213 Menschen sind aktuell noch infiziert. 766 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 24 Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. Rund 200 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. 57 Abstriche wurden am Montag, 27. April, bis 16 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Montag, 27. April, bis 16 Uhr insgesamt 98 Abstriche genommen. Dazu kommen 25 weitere Abstriche durch den mobilen Service. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Montag, 27. April, bis 16 Uhr insgesamt 573 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Montag noch 314 Anrufe durchgestellt, von denen 313 angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von nahezu 100 Prozent entspricht. Versorgungshotline des Amtes für Soziales Die Versorgungshotline des Amtes für Soziales unter der Rufnummer 0211-8998999 verzeichnete am Montag, 27. April, bis 16 Uhr insgesamt 1.571 Anrufe. Seit 14. März haben sich insgesamt 6.949 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer an die Versorgungshotline gewandt. Der große Anstieg ab Kalenderwoche 17 ist auf die Pressemitteilung vom 23. April zurückzuführen ("Stadt stellt Senioren Mund-Nasen- Schutz zur Verfügung"). Dort heißt es: "Die Masken werden durch die Landeshauptstadt an Menschen ab 65 Jahren verteilt. Die Senioren können sich unter Telefon 0211-8998999 bei der Versorgungshotline des Amtes für Soziales melden. Sie bekommen dann ein Hygienekit nach Hause geliefert oder per Post zugestellt." Über die Versorgungshotline wollten 5.058 Personen Masken beziehen. Zusätzlich gab es 2.448 schriftliche Meldungen hierzu über eine Funktionsadresse, sodass es insgesamt 7.506 Anfragen zu diesem Thema gab. Dadurch sinkt prozentual der Anteil der Menschen, die einen konkreten Hilfebedarf im Sinne der Versorgungshotline hatten, auf rund 8 Prozent. So wurden beispielsweise inzwischen 302 Versorgungsaufträge für die zentren plus erstellt. Etwa 92 Prozent der Anrufer wollten Masken bekommen, hatten allgemeine Fragen zur Coronakrise oder sie boten selbst ehrenamtliche Tätigkeiten (109 Personen) an, die im Freiwilligenpool registriert werden. Das Amt für Soziales hat am 19. März einen Freiwilligenpool eingerichtet. Inzwischen wurden dort 521 Personen registriert, die ehrenamtliche Hilfsangebote unterbreitet haben. Viele Ehrenamtler bieten gleich mehrere Hilfen an. Insgesamt wurden 1.170 einzelne Hilfsangebote gemacht. Die Angebote zum ehrenamtlichen Engagement beziehen sich hauptsächlich auf die Einkäufe von Lebensmitteln und Getränken, auf Einkäufe bei Apotheken sowie auf Botengänge oder "Gassi gehen". Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen Der Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen ist wochentags von 9 bis 18 Uhr unter 0211-8990136 zu erreichen. Bis 16 Uhr wurden am Montag, 27. April, 72 Unternehmen an der Hotline beraten. Über den E-Mail-Rückruf-Service sind zudem 15 E-Mails eingegangen und telefonisch beantwortet worden. Somit wurden am Montag 87 Unternehmen telefonisch beraten. Insgesamt wurden seit dem 18. März 3.072 Unternehmen telefonisch beraten. ___________________________________________________________________________ 27. April 2020 Sonniges Wochenende und Coronaschutz: OSD im Dauereinsatz Einsatzkräfte mussten diverse Menschenansammlungen im gesamten Stadtgebiet auflösen/Freitreppe Samstag und Sonntag geräumt und gesperrt 60 Einsätze im Hinblick auf Überwachung der Bestimmungen der Coronaschutzverordnung des Landes verzeichnete der kommunale Ordnungs- und Servicedienst der Landeshauptstadt (OSD) am Wochenende Samstag, 25., und Sonntag, 26. April. Erneut mussten die Einsatzkräfte diverse Menschenansammlungen im gesamten Stadtgebiet auflösen. Die Freitreppe am Burgplatz wurde an beiden Tagen ab nachmittags wegen des großen Andrangs und nicht eingehaltenen Mindestabstands unter den Menschen geräumt und jeweils bis zum späteren Abend abgesperrt. "Einige Menschen missverstehen die seit letztem Montag vorgenommenen Lockerungen offenbar als Rückkehr zur völligen Normalität und lassen alle Vorsicht gegenüber der Ansteckung mit dem Coronavirus fallen. Ich appelliere an die Menschen vor Ort: Halten Sie sich an die Abstandsregeln und die Vorschriften der Coronaschutzverordnung!", betonte Ordnungsdezernent Christian Zaum. Am Sonntag wurde die Freitreppe nach 15.30 Uhr gemeinsam mit der Polizei, die gleichzeitig mit dem OSD vor Ort war, geräumt und gesperrt, weil dort rund 200 Menschen waren und die Abstandsregeln nicht eingehalten werden konnten. Die Sperrung wurde um 22.10 Uhr wieder aufgehoben. Tags zuvor war die Personenansammlung von 300 Leuten auf der Freitreppe gegen 18 Uhr nach Auffassung der OSD-Kräfte nicht mehr tolerierbar. Die Menschen wurden belehrt und aufgefordert, die Freitreppe zu verlassen und sie wurde bis 23.20 Uhr abgesperrt. Auf dem benachbarten Burgplatz mussten die OSD-Mitarbeiter zudem am Sonntag, 26. April einem Straßenmusiker mit seinem Piano das Spielen untersagen. Rund 50 Menschen waren der Musikdarbietung gefolgt und hatten dabei teilweise die Abstandsregelung nicht eingehalten. Jeweils Samstag und Sonntag gab es Einsätze beim Außerhausverkauf einer Hausbrauerei an der Berger Straße. Dort konsumierten am Samstag 200 Leute ihre Getränke, ohne die 50-Meter-Regel zu beachten. Auch tags zuvor gab es mehrere Einsätze, weil die Leute innerhalb des 50-Meter-Radius um den Außerhausverkauf konsumierten. Heute, 27. April, hat es ein klärendes Gespräch mit den Verantwortlichen des Betriebes gegeben. Der Betrieb hat zugesagt, seine Kunden verstärkt auf die Regelungen nach der Coronaschutzverordnung zum Infektionsschutz hinzuweisen. Einsätze am Sonntag Auf dem Sportplatz an der Feuerbachstraße waren am Sonntag vier Menschen über den Zaun geklettert und spielten dort Fußball. Ein Ordnungswidrigkeiten-Verfahren gegen die vier wurde eingeleitet. Menschenansammlungen innerhalb des 50-Meter-Radius gab es am Sonntag auch bei einem Café am Mannesmannufer und im Haifa-Park. Dort wurden 50 Menschen über das richtige Verhalten nach der Coronaschutzverordnung belehrt. Einsätze am Samstag Mehr als 20 Menschen hatten sich am Samstag, 25. April, teils mit Weinflaschen und Gläsern am Brunnen auf dem Barbarossaplatz angesammelt. Die Einsatzkräfte belehrten sie über die Bestimmungen des Coronaschutzes. Auch im Himmelgeister Rheinbogen musste der OSD am Samstag viele Menschen nach Coronaschutzverordnung belehren. 56 Leute wurden aus dem Naturschutzgebiet verwiesen. Unbelehrbare hatten dort sogar trotz Naturschutz und Trockenheit ein Feuer entfacht. Die Einsatzkräfte ließen dieses löschen und leiteten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Auch auf einem Spielplatz an der Reisholzer Straße hatten am Samstag Uneinsichtige ein Lagerfeuer entzündet. Gegen sie wurde ebenfalls ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Unterstützung durch Mitarbeiter der Verkehrsüberwachung Erstmals wurden am Wochenende auch Mitarbeiter der Verkehrsüberwachung zur Überwachung der Coronaschutzverordnung eingesetzt, die zu Fuß, mit dem Fahrrad oder im Dienstwagen in Parks, am Rheinufer und in der Altstadt unterwegs waren. Sie führten hunderte von Gesprächen mit den Menschen in den Kontrollgebieten. Dabei stellten sie - ebenso wie die Mitarbeiter des OSD - fest, dass sich die meisten Menschen an die Regeln halten. Bei 98 Prozent aller Gespräche zur Coronaschutzverordnung signalisieren die Angesprochenen Verständnis und die Arbeit der Einsatzkräfte kommt gut an. Der Kontakt zu den Passanten ist überwiegend freundlich. In den Fällen, bei denen die Ordnungshüter einschreiten mussten, war letztendlich fast immer Einsicht zu erreichen. Die bereitgestellten Flyer wurden ausgegeben. Sie waren vielen Passanten inzwischen bekannt. Statistik 180 Anrufe gingen in der Leitstelle des OSD am Wochenende ein. Die Gesamtzahl der Hinweise aus der Bevölkerung zur Coronaschutzverordnung an die Leitstelle seit dem 18. März summiert sich inzwischen auf 5.173 Anrufe. ___________________________________________________________________________ 27. April 2020 Amt für Verkehrsmanagement Wettbewerb gewonnen: Düsseldorf nimmt den Fußverkehr unter die Lupe Belange von Fußgängern stehen im Fokus/Check läuft von April bis November Beim landesweiten Wettbewerb um einen Fußverkehrs-Check hat die Landeshauptstadt Düsseldorf vom Zukunftsnetz Mobilität NRW den Zuschlag erhalten. Ziel des Checks ist es, für die Belange des Fußgängers zu sensibilisieren und gemeinsam mit den Bürgern mögliche Verbesserungsmöglichkeiten herauszuarbeiten. Der Fußverkehrs-Check wird im Wesentlichen von April bis November durchgeführt und bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Gehen ist nicht nur die Urform, sondern gleichzeitig auch die nachhaltigste Form der Fortbewegung. Gerade deshalb ist es wichtig, dass sich Fußgänger im Straßenverkehr sicher bewegen können. Ich begrüße es daher sehr, dass wir den Fußverkehrs-Check nach Düsseldorf holen konnten, um die Belange von Fußgängern stärker in den Fokus zu rücken." Vom Kind bis zum Senioren Alle Düsseldorfer sind explizit eingeladen sich zu beteiligen – vom Kind bis zum Senioren. Gemeinsam mit Verwaltung, Politik und Verbänden sollen beim Fußverkehrs-Check die Belange der Fußgänger in Düsseldorf diskutiert werden: Welche Probleme gibt es, wo kann man gut und sicher zu Fuß gehen, wo stören parkende Autos, wo haben die Gehwege unzureichende Qualität, wo könnte ein Zebrastreifen beim Queren einer Straße helfen? Schwerpunkt des Projekts in Düsseldorf ist die Verbesserung der Aufenthalts- und Gestaltungsqualität des öffentlichen Straßenraums. Für die Durchführung hat das Amt für Verkehrsmanagement Stadtteil- und Nahversorgungszentren außerhalb der Innenstadt ausgewählt, die als multifunktionale Treffpunkte für alle Generationen dienen. Ein Fußverkehrs-Check wird im Stadtteil Gerresheim stattfinden und einer in den Stadtteilen Lichtenbroich und Unterrath. Begehungen als Kernstück Fußverkehrs-Checks sind ein Angebot des "Zukunftsnetz Mobilität NRW", dem landesweiten Unterstützungsnetzwerk für nachhaltige Mobilitätsentwicklung. Die bewährte Methode enthält mehrere Bausteine: Begehungen sind das Kernstück – sie geben den Teilnehmenden vor Ort die Gelegenheit, Probleme und Sichtweisen auszutauschen und neue Lösungsansätze und Ideen zu diskutieren. Es folgt eine Stärken-Schwäche-Analyse sowie die Erstellung eines Maßnahmenplans mit Prioritäten, die gemeinsam von Bürgern und Experten erarbeitet werden. So können Städte die umweltfreundlichste aller Fortbewegungsarten fördern und letztendlich auch die Lebensqualität für ihre Bürger verbessern. Die verschiedenen Etappen des Fußverkehrs-Checks werden vom Planungsbüro VIA aus Köln begleitet, das die Veranstaltungen moderiert, die Themen bündelt und die Ergebnisse zusammenfasst. Aus den Ergebnissen erarbeitet das Planungsbüro außerdem eine Handlungsempfehlung für Düsseldorf. Land NRW übernimmt die Finanzierung Die Kosten für die Fußverkehrs-Checks werden zu 100 Prozent vom Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen übernommen. Detaillierte Informationen zum Wettbewerb Fußverkehrs-Checks NRW 2020 können Interessierte online unter www.zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de/fussverkehrs-checks abrufen. Weitere Gewinner des Fußverkehrs-Checks 2020 • Stadt Bünde (Kreis Herford) • Stadt Detmold (Kreis Lippe) • Stadt Ennigerloh (Kreis Warendorf) • Stadt Höxter (Kreis Höxter) • Gemeinde Kreuzau (Kreis Düren) • Stadt Lüdenscheid (Märkischer Kreis) • Gemeinde Neunkirchen (Kreis Siegen-Wittgenstein) • Stadt Pulheim (Rhein-Erft-Kreis) • Stadt Remscheid • Stadt Rheine (Kreis Steinfurt) • Stadt Wetter (Ennepe-Ruhr-Kreis) ___________________________________________________________________________ 26. April 2020 Die Corona-Zahlen vom 26. April Mit Stand Sonntag, 26. April, 17 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 980 Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 26. April, 8 Uhr) 51 in Krankenhäusern behandelt, davon 28 auf Intensivstationen. 220 Menschen sind, Stand Sonntag, 26. April, 17 Uhr, noch infiziert. 23 Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 737 Düsseldorfer sind inzwischen genesen. Rund 200 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Sonntag, 26. April, bis 16 Uhr insgesamt 97 Anrufe eingegangen, ohne Aufleger waren es 63, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. Für Fragen zum Thema "Coronavirus" hat die Landeshauptstadt ein Informationsportal eingerichtet unter der Adresse: www.duesseldorf.de/corona ___________________________________________________________________________ 22. April 2020 Ich war heute mal, natürlich mit dem nötigen Abstand, im Düsseldorfer Yachtclub auf dem Schiff von bei Sascha Klaar zu Gast. ___________________________________________________________________________ 22. April 2020 Die Coronazahlen vom 22. April Mit Stand Mittwoch, 22. April, 17 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 949 Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 22. April, 8 Uhr) 60 in Krankenhäusern behandelt, davon 34 auf Intensivstationen. 273 Menschen sind aktuell noch infiziert. 19 Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 657 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. Etwa 172 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. 42 Abstriche wurden am Mittwoch, 22. April, bis 17 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Mittwoch, 22. April, bis 17 Uhr insgesamt 63 Abstriche genommen. Dazu kommen 32 weitere Abstriche durch den mobilen Service. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Mittwoch, 22. April, bis 16 Uhr insgesamt 371 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Mittwoch noch 190 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. Versorgungshotline des Amtes für Soziales Die Versorgungshotline des Amtes für Soziales unter der Rufnummer 0211-8998999 verzeichnete am Mittwoch, 22. April, bis 16 Uhr insgesamt 18 Anrufe. Seit 14. März haben sich insgesamt 1.795 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer an die Versorgungshotline gewandt. Rund 70 Prozent der Anrufenden hatten bisher keinen konkreten Hilfebedarf, sondern allgemeine Fragen zur Corona-Krise oder boten ihre Hilfe an (109 Personen). Rund 30 Prozent der Anruferinnen und Anrufer konnten konkrete Vorschläge zur Hilfe unterbreitet werden. Das Amt für Soziales hat am 19. März einen Freiwilligenpool eingerichtet. Inzwischen wurden dort 520 Personen registriert, die ehrenamtliche Hilfsangebote unterbreitet haben. Viele Ehrenamtler bieten gleich mehrere Hilfen an. Insgesamt wurden 1.167 einzelne Hilfsangebote gemacht. Die Angebote zum ehrenamtlichen Engagement beziehen sich hauptsächlich auf die Einkäufe von Lebensmitteln und Getränken, auf Einkäufe bei Apotheken sowie auf Botengänge und "Gassi gehen". Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen Der Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen ist wochentags von 9 bis 18 Uhr unter 0211-8990136 zu erreichen. Bis 16 Uhr wurden am Mittwoch, 22. April, 57 Unternehmen an der Hotline beraten. Über den E-Mail-Rückruf-Service sind zudem 19 E-Mails eingegangen und telefonisch beantwortet worden. Somit wurden am Mittwoch 76 Unternehmen telefonisch beraten. Insgesamt wurden seit dem 18. März 2.829 Unternehmen telefonisch beraten. ___________________________________________________________________________ 22. April 2020 OB Geisel: Rheinbahn muss Infektionsschutz sicherstellen! Oberbürgermeister Thomas Geisel fordert den Vorstand der Rheinbahn AG auf, sofort zu handeln Oberbürgermeister Thomas Geisel fordert den Vorstand der Rheinbahn AG auf, dass das Verkehrsunternehmen den Infektionsschutz in Bussen und Bahnen sowie auf den Bahnsteigen ab sofort und nicht erst mit Inkrafttreten der Maskenpflicht des Landes am 27. April sicherstellt. "Wie Sie wissen, ist beabsichtigt, die Suspendierung der Umweltspuren ebenso wie die Aussetzung der Parkgebühren in der Innenstadt zum 4. Mai 2020 wieder aufzuheben. Auch dies wird die Fahrgastzahlen weiter erhöhen. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass bis dahin ein sicherer und unter Infektionsschutzgesichtspunkten gefahrloser Betrieb der Rheinbahn gewährleistet ist. Das erfordert aber unbedingt, dass in den Fahrzeugen und auf den Bahnsteigen, Maßnahmen zum Infektionsschutz getroffen werden. Hierbei wird die für den 27. April 2020 geplante Rückkehr zum Normalfahrplan hilfreich sein, da durch die damit einhergehende Ausweitung des Angebotes, gerade in den Hauptverkehrszeiten, übervolle Fahrzeuge vermieden werden. Unabhängig davon ist es aber erforderlich, in den Fahrzeugen und auf den Bahnsteigen geeignete Maßnahmen zum Infektionsschutz zu ergreifen", sagt der Oberbürgermeister. Darüberhinaus macht OB Geisel deutlich, dass er erwarte, dass die Rheinbahn Fahrgäste ab sofort mit geeigneten Aushängen und Durchsagen an den Bahnsteigen und in den Fahrzeugen und gegebenenfalls durch persönliche Ansprache auffordert, eine Mund- und Nasenbedeckung zu tragen und darüber hinaus für die Verteilung von Schutzmasken und für ausreichende Desinfektionsmittelspender zu sorgen. "Ich gehe im Übrigen davon aus, dass Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die von Ihnen beauftragten Sicherheitsunternehmen hierbei mit sichtbar gutem Beispiel vorangehen", erklärt OB Geisel. Oberbürgermeister Thomas Geisel betont, dass das Ziel, die Infektionskurve auch trotz der Lockerungen weiter flach zu halten, nur erreicht werden kann, wenn im Öffentlichen Nahverkehr möglichst alle Fahrgäste und Mitarbeiter Mund- und Nasenschutz tragen. Denn in vollen Bussen und Bahnen kann der empfohlene Mindestabstand von 1,5 Metern möglicherweise nicht immer eingehalten werden. ___________________________________________________________________________ 22. April 2020 Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und das Saarland führen Maskenpflicht ein Mund-Nasen-Bedeckung ab 27. April im ÖPNV und im Einzelhandel – Laschet: Wir müssen alles tun, was dabei hilft, umsichtig den Weg zurück zu einem Leben in Normalität zu finden Nach Auffassung der Landesregierungen von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland ist unter Beachtung regionaler Besonderheiten ein möglichst geschlossenes Vorgehen der staatlichen Ebenen im Umgang mit der Corona-Virus-Pandemie von zentraler Bedeutung für die Akzeptanz politischer Entscheidungen. Im Sinne eines gemeinsamen Vorgehens haben sich die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz sowie der Ministerpräsident von Nordrhein- Westfalen, Niedersachsen, sowie dem Saarland darauf verständigt, ab dem 27. April die bisherige dringende Empfehlung im ÖPNV und beim Einkaufen eine Mund-Nasen- Bedeckung bzw. eine sogenannte Alltagsmaske zu tragen, in eine Pflicht zu überführen. Bürgerinnen und Bürgern sowie Handelsunternehmen wird mit dem Inkrafttreten ab Montag die nötige Zeit gegeben, um sich auf die neuen Regelungen vorzubereiten. Bis dahin gilt weiter die dringende Bitte an die Bürgerinnen und Bürger im öffentlichen Personennahverkehr und beim Einkauf im Einzelhandel, Mund und Nase zu bedecken. Dazu erklärt Ministerpräsident Armin Laschet: „Nordrhein-Westfalen bleibt seiner Linie treu: Die Rückkehr in eine verantwortungsvolle Normalität bleibt eng verbunden mit einem konsequent verfolgten Schutz der Gesundheit. Wir brauchen möglichst ähnliche Regelungen in allen deutschen Ländern. Das Wichtigste bleibt: Abstand halten und die konsequente Einhaltung von Hygieneregeln. Nach Experten- Auffassung kann auch das Tragen von Alltagsmasken dazu beitragen, das Infektionsrisiko zu reduzieren. Wir müssen alles tun, was dabei hilft, umsichtig den Weg zurück zu einem Leben in Normalität zu finden. Die Maskenpflicht in einigen Bereichen des öffentlichen Lebens kann dabei sinnvoll unterstützen. Nordrhein-Westfalen wird seine Regelungen im Einzelhandel mit seinen Nachbarländern Niedersachsen, Hessen und Rheinland-Pfalz und der großen Mehrheit der anderen Länder dahingehend anpassen, dass es ab Montag auch möglich sein wird, unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen diejenigen Geschäfte öffnen zu können, die ihre Verkaufsfläche auf höchstens 800 Quadratmeter Verkaufsfläche reduzieren können. Diese Entscheidung im Geleitzug mit nahezu allen Ländern folgt auch unserer Kultur der Abwägung, die dem Schutz von Gesundheit und Leben Vorrang einräumt und gleichzeitig die Lage von Unternehmen und Arbeitsplätzen in den Blick nimmt.“ ___________________________________________________________________________ 21. April 2020 Die Coronazahlen vom 21. April Mit Stand Dienstag, 21. April, 16.30 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 939 Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 21. April, 8 Uhr) 57 in Krankenhäusern behandelt, davon 37 auf Intensivstationen. 287 Menschen sind aktuell noch infiziert. 17 Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 635 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. Rund 175 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. 42 Abstriche wurden am Dienstag, 21. April, bis 16 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Dienstag, 21. April, bis 16 Uhr insgesamt 63 Abstriche genommen. Dazu kommen 17 weitere Abstriche durch den mobilen Service. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Dienstag, 21. April, bis 16 Uhr insgesamt 404 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Dienstag noch 209 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. Versorgungshotline des Amtes für Soziales Die Versorgungshotline des Amtes für Soziales unter der Rufnummer 0211-8998999 verzeichnete am Dienstag, 21. April, bis 16 Uhr insgesamt 21 Anrufe. Seit 14. März haben sich insgesamt 1.774* (*einige Doppelzählungen wurden gegenüber gestern - 1.811 - inzwischen eliminiert) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer an die Versorgungshotline gewandt. Rund 70 Prozent der Anrufenden hatten bisher keinen konkreten Hilfebedarf, sondern allgemeine Fragen zur Corona-Krise oder boten ihre Hilfe an (109 Personen). Rund 30 Prozent der Anruferinnen und Anrufer konnten konkrete Vorschläge zur Hilfe unterbreitet werden. Das Amt für Soziales hat am 19. März einen Freiwilligenpool eingerichtet. Derzeit sind dort 517 Personen registriert, die ehrenamtliche Hilfsangebote unterbreitet haben. Viele Ehrenamtler bieten gleich mehrere Hilfen an. Insgesamt wurden 1.160 einzelne Hilfsangebote gemacht. Die Angebote zum ehrenamtlichen Engagement beziehen sich hauptsächlich auf die Einkäufe von Lebensmitteln und Getränken, auf Einkäufe bei Apotheken sowie auf Botengänge und "Gassi gehen". Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen Der Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen ist wochentags von 9 bis 18 Uhr unter 0211-8990136 zu erreichen. Bis 16 Uhr wurden am Dienstag, 21. April, 56 Unternehmen an der Hotline beraten. Über den E-Mail-Rückruf-Service sind zudem 15 E-Mails eingegangen und telefonisch beantwortet worden. Somit wurden am Dienstag 71 Unternehmen telefonisch beraten. Insgesamt wurden seit dem 18. März 2.745 Unternehmen telefonisch beraten. ___________________________________________________________________________ 21. April 2020 Gedenken zu Yom HaShoah: "Jeder Mensch hat einen Namen" Mahn- und Gedenkstätte startet auf ihren Social Media Kanälen Gedenkreihe In Israel ist Yom HaShoah ein nationaler Gedenktag, an dem öffentlich der sechs Millionen ermordeter Juden der Shoah gedacht wird. Auch in Düsseldorf erinnert die Stadtgesellschaft jedes Jahr gemeinsam am Gedenktag für die Märtyrer und Helden des Holocaust an die 2.587 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer, die während des NS ermordet wurden. Ihre Namen werden von Schülerinnen und Schülern, Politikerinnen und Politikern sowie Bürgerinnen und Bürgern der Stadt laut auf dem Heinrich- Heine-Platz verlesen. Auch in diesem Jahr war eine solche Gedenkveranstaltung geplant, sie sollte am heutigen Dienstag, 21. April, stattfinden. Die aktuellen Umstände rund um die Entwicklungen und Maßnahmen durch das Coronavirus stellen jedoch auch das Gedenken vor Herausforderungen, sodass die geplante Veranstaltung nicht stattfinden konnte. Das Gedenken findet hingegen sehr wohl statt: Auf ihren Social Media-Kanälen erinnert die Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf so in den nächsten Tagen mit kurzen Biografien und Bildern, stellvertretend für die Düsseldorfer Opfer, an die sieben viel zu kurzen Lebensgeschichten von Arthur Oppenheimer, Gitta Glücksmann, Edgar Vogelsang, Eduard Wolff, Hannelore Philipp, Kurt Lubascher und Stella Sondermann. Die Reihe beginnt heute und morgen mit Hannelore Philipp und Edgar Vogelsang. Sie ist auf dem Facebook-Kanal (https://de- de.facebook.com/MahnundGedenkstaetteDuesseldorf) und beim Instagram-Auftritt (unter Mahn und Gedenkstätte DÜS bzw. mahn_und_gedenkstaettedus) der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf zu finden. Hintergrund: Hannelore Philipp und Edgar Vogelsang Hannelore Philipp wurde am 26. Januar 1925 in Düsseldorf geboren. Ihre Eltern waren Louis Philipp und Erna Philipp (geb. Schartenberg). Seit März 1921 lebte die Familie in Düsseldorf in einer Vier-Zimmer-Wohnung auf der Zietenstraße. Hannelores Vater arbeitete als Handelsvertreter für die Steingutfabrik Grünstadt. Zum 31. Januar 1938 wurde ihm als Jude gekündigt. Hannelore Philipp war sportlich sehr aktiv und unter anderem in der Leichtathletikmannschaft des "Schild" Düsseldorf. Ihr Bruder Werner konnte am 30. März 1939 mit einem sogenannten "Kindertransport" nach Großbritannien gerettet werden. Scheinbar versuchten ihre Eltern, auch Hannelore ausreisen zu lassen, aber es kam nicht dazu. Am 2. Juli 1940 musste Hannelore mit ihren Eltern in ein sogenanntes "Judenhaus" ziehen. In die Wohnung im Haus Fürstenwall zog am selben Tag auch ihre Tante Martha Gumpertz (geb. Schartenberg), mit ihrem Ehemann ein. Ihr Vater Louis musste ab diesem Zeitpunkt Zwangsarbeit für die Stadt Düsseldorf leisten. Hannelore Philipp wurde mit ihren Eltern und ihrer Tante am 10. November 1941 in das Ghetto von Minsk deportiert. Sie haben nicht überlebt. Edgar Vogelsang, geboren am 17. März 1913 in Köln, arbeitete als Schlosser und Portier in Düsseldorf. Am 22. Oktober 1941, fünf Tage vor ihrer Deportation in das Ghetto Litzmannstadt (Łódź), heiratete er seine Frau Helga Vogelsang (geb. Neuburg). Angekommen in Łódź kamen sie in eine Kollektivunterkunft. Sie versuchten vermutlich, über Postkarten an eine gewisse Familie Siegfried Stefansky im Ghetto Minsk, ihre Familie zu kontaktieren, da sie diese mit "Meine lieben Eltern,…" begonnen. In diesen Postkarten baten sie um Geldsendungen, berichteten aber auch von gesundheitlichen Beschwerden. Helga Vogelsang wurde am 14. September 1942 aus dem Ghetto ausgesiedelt und im Vernichtungslager Chełmno ermordet. Edgar Vogelsang selbst überlebte noch bis 1944 im Ghetto Litzmannstadt und wurde im August desselben Jahres nach Auschwitz deportiert. Ein genaues Todesdatum ist nicht bekannt. ___________________________________________________________________________ 17. April 2020 ___________________________________________________________________________ 17. April 2020 Die Corona-Zahlen vom 17. April Mit Stand Freitag, 17. April, 16.30 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 877 Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 17. April, 8 Uhr) 63 in Krankenhäusern behandelt, davon 39 auf Intensivstationen. 332 Menschen sind aktuell noch infiziert. 14 Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 531 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. Rund 250 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. 50 Abstriche wurden am Freitag, 17. April, bis 16.00 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Freitag, 17. April, bis 16 Uhr insgesamt 56 Abstriche genommen. Dazu kommen 14 weitere Abstriche durch den mobilen Service. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Freitag, 17. April, bis 16 Uhr insgesamt 482 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Freitag noch 251 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. Versorgungshotline des Amtes für Soziales Die Versorgungshotline des Amtes für Soziales unter der Rufnummer 0211-8998999 verzeichnete am Freitag, 17. April, bis 16 Uhr insgesamt 19 Anrufe. Seit 14. März haben sich insgesamt 1.771 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer an die Versorgungshotline gewandt. Rund 71 Prozent der Anrufenden hatten bisher keinen konkreten Hilfebedarf, sondern allgemeine Fragen zur Corona-Krise oder boten ihre Hilfe an (109 Personen). Rund 29 Prozent der Anruferinnen und Anrufer konnten konkrete Vorschläge zur Hilfe unterbreitet werden. Das Amt für Soziales hat am 19. März einen Freiwilligenpool eingerichtet. Inzwischen wurden dort 513 Personen registriert, die ehrenamtliche Hilfsangebote unterbreitet haben. Viele Ehrenamtler bieten gleich mehrere Hilfen an. Insgesamt wurden 1.151 einzelne Hilfsangebote gemacht. Die Angebote zum ehrenamtlichen Engagement beziehen sich hauptsächlich auf die Einkäufe von Lebensmitteln und Getränken, auf Einkäufe bei Apotheken sowie auf Botengänge und "Gassi gehen". Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen Der Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen ist wochentags von 9 bis 18 Uhr unter 0211-8990136 zu erreichen. Bis 16 Uhr wurden am Freitag, 17. April, 65 Unternehmen telefonisch über die Hotline beraten. Über den E-Mail-Rückruf-Service sind zudem 11 E-Mails eingegangen und telefonisch beantwortet worden. Somit wurden am Freitag 76 Unternehmen telefonisch beraten. Insgesamt wurden seit dem 18. März 2.564 Unternehmen telefonisch beraten. ___________________________________________________________________________ 17. April 2020 Corona-Diagnostikzentrum wird zur Siegburger Straße verlegt Landeshauptstadt bündelt Testmöglichkeiten an der Mitsubishi Electric Halle/Start ist am 22. April Die Landeshauptstadt Düsseldorf verlagert den Standort des Diagnostikzentrums zur Siegburger Straße. Bis einschließlich 21. April können sich alle Menschen nach vorheriger Terminvereinbarung noch an der Witzelstraße testen lassen. Ab Mittwochmorgen, 22. April, öffnet dann die neue Diagnosepraxis an der Mitsubishi Electric Halle ihre Pforten - dort, wo bereits auf dem Parkplatz vor der Konzerthalle seit dem 24. März der Drive In-Diagnosezentrum in Betrieb ist. Es hat sich bewährt, verschiedene Einrichtungen zu unterhalten und so für alle Menschen in Düsseldorf einen guten Zugang für notwendige Coronatests zu schaffen. Mit dieser Bündelung ist die Landeshauptstadt Düsseldorf in der Lage, weiterhin rund 800 Tests am Tag durchzuführen. Die neue Diagnosepraxis hat von Montag bis Freitag und samstags am Vormittag geöffnet. Sonntags hat sie weiterhin geschlossen. Weiter ist für einen Besuch der Diagnosepraxis zwingend ein Termin über die Hotline notwendig. Alle Menschen, die in Düsseldorf wohnen oder arbeiten und zugleich über Krankheitssymptome wie zum Beispiel trockenen Husten, Halsschmerzen, Atemnot oder Fieber klagen, können sich an das Infotelefon 0211-8996090 wenden. Dort wird, wenn nötig, mit jedem Anrufer ein Termin für den Coronatest vereinbart. All diejenigen, die über einen Pkw verfügen, werden weiterhin einen Termin im Drive-In-Center bekommen. Auch der mobile Service der Landeshauptstadt Düsseldorf wird wie gewohnt weiter durchgeführt. Somit verfügt die Landeshauptstadt Düsseldorf über drei verschiedene Möglichkeiten zur Testung auf eine Coronainfektion. Für Fragen zum Thema "Coronavirus" hat die Landeshauptstadt ein Informationsportal eingerichtet unter der www.duesseldorf.de/corona ___________________________________________________________________________ 17. April 2020 Erweiterung der Notdienste im Bereich des Bürgerservice Telefonische Terminvereinbarung unter 0211-8999111 erforderlich Zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus hat der Krisenstab der Landeshauptstadt Düsseldorf die vorübergehende Schließung der Bürgerbüros beschlossen. Für An- und Ummeldungen wird ab Montag, 20. April, ein Notdienst an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet eingerichtet. Bürgerinnen und Bürger, die nach Düsseldorf gezogen oder innerhalb der Stadt umgezogen sind, können diesen Dienst - ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung unter Rufnummer 0211-8999111 - in Anspruch nehmen. Termine stehen im Rahmen der regulären Öffnungszeiten der Bürgerbüros zur Verfügung. Diese sind Montag und Dienstag von 7.30 bis 16 Uhr, Mittwoch und Freitag von 7.30 bis 13 Uhr sowie Donnerstag von 7.30 bis 18 Uhr. Zur Abholung bereit liegender Personalausweise oder Reisepässe kann weiterhin unter www.duesseldorf.de/dva die kostenfreie Zustellung per Fahrradkurier beauftragt werden. Sonstige Fragen zum Leistungsspektrum der Düsseldorfer Bürgerbüros werden unter der Rufnummer 0211-8999111 oder per E-Mail an einwohnermeldeamt@duesseldorf.de beantwortet. ___________________________________________________________________________ 15. April 2020 Hände weg von jungen Wildtieren Amt für Verbraucherschutz und Garten-, Friedhofs- und Forstamt geben Hinweise zum richtigen Verhalten im Umgang mit Wildtieren Frühlingszeit bedeutet in der Tierwelt auch Nachwuchszeit: Derzeit sind viele Wildtiere mit ihren Jungtieren unterwegs. Oft wirkt es so, als seien die kleinen Nachkömmlinge allein gelassen und würden Hilfe benötigen. Doch das ist nur in Ausnahmen der Fall. Das Amt für Verbraucherschutz und das Garten-, Friedhofs- und Forstamt geben Hinweise zum korrekten Umgang mit allein aufgefundenen Wildtieren. Allein aufgefundene junge Wildtiere sind nicht zwangsläufig verletzt oder krank. In der Natur ist es völlig normal, dass Elterntiere ihre Jungen zwischenzeitlich allein zurücklassen – beispielsweise um Nahrung zu beschaffen. Jungtiere bleiben dann nicht selten dicht an den Boden gedrückt liegen, bis die Eltern zurückkehren. Bei unverletzt aufgefundenen Jungtieren gilt immer: Hände weg und zügig weitergehen, damit die Eltern sich schnell wieder um die Versorgung ihrer Schützlinge kümmern können. Denn in der Regel nehmen Tiereltern ihre Jungen nicht mehr an, wenn sie menschlichen Geruch an sich tragen; bei Vögeln gilt dies nicht. Bei aus dem Nest gefallenen Jungvögeln muss zwischen "Nestlingen" (unbefiedert) und "Ästlingen" (befiedert) unterschieden werden. Nestlinge sollten wieder ins eigene Nest zurückgesetzt werden. Eine Ausnahme stellen aus dem Nest gefallenen Mauersegler oder Wanderfalken dar. Die Jungvögel können nicht einfach in das meist unerreichbar hoch gelegene Nest zurückgesetzt werden. Diese Jungvögel brauchen tatsächlich Hilfe von fachkundiger Hand. Junge, oft schon weitgehend befiederte Vögel wiederum geben ihren Eltern ihre Position durch Rufen kund. Auch diese Jungvögel brauchen trotz vermeintlicher "Hilfeschreie" keine Unterstützung. Hilfe durch den Menschen ist nur dann gerechtfertigt, wenn junge Wildtiere offensichtlich verletzt aufgefunden werden. Keinesfalls sollte man die Tiere unüberlegt mit nach Hause nehmen. Die meisten Tiere haben hohe Ansprüche an ihre Umwelt, Haltungsbedingungen und Ernährung, die in unkundiger Hand nicht zu erreichen sind. Ohne die notwendigen Fachkenntnisse schaden vermeintliche "Retter" den Tieren daher eher. Richtiger Umgang mit verletzten Wildtieren Nur wenn Wildtiere eindeutig verletzt, geschwächt oder unterkühlt sind und menschliche Hilfe benötigen, dürfen sie aus der Natur entnommen werden. Sie sollten zur Kontrolle zu einem Tierarzt gebracht werden, um zu klären, ob und welche Behandlung das Tier erhalten muss. Derjenige, der Wildtiere aufnimmt, ist dann dafür – samt seiner art-, fach- und tierschutzgerechten Aufzucht, Haltung, Unterbringung, Auswilderung und tierärztlicher Versorgung – verantwortlich und muss auch für die Kosten aufkommen, die das Tier verursacht. Die Aufnahme von einem Wildtier ist nur mit dem Ziel möglich, das Tier wieder unverzüglich in die Natur zu entlassen, sobald es wieder genesen und selbstständig ist. Eine dauerhafte Haltung von Wildtieren ist verboten. Schonzeit für heimische Vögel Jedes Jahr am 1. März beginnt die Brutzeit der heimischen Vögel. Dann ist es bis zum 1. Oktober verboten, Hecken oder Gehölze zurückzuschneiden. Nach dem Bundesnaturschutzgesetz ist es während dieser Zeit verboten, ihre Nist-, Brut-, Wohn- oder Zufluchtsstätten zu beschädigen, zu zerstören oder die brütenden Vögel dort zu stören. Damit den Vögeln – aber auch Insekten und anderen Tieren – ausreichende und geeignete Nist- und Zufluchtsstätten zur Verfügung stehen, müssen umfangreichere Rückschnitte an Hecken und Gebüsch grundsätzlich bis Ende Februar abgeschlossen sein. Hunde anleinen Eine Gefahr für Jungtiere, Jungvögel und Gelege stellen freilaufende Hunde dar, die diese aufstöbern und apportieren oder schädigen. Daher sollten Hunde während der Brut- und Setzzeit mindestens vom 1. April bis zum 15. Juli angeleint werden. Ist ein Jungtier nach dem Hundekontakt unverletzt, sollte es möglichst dort wieder abgesetzt werden, wo es aufgefunden wurde. Nur, wenn die Mutter das Junge nicht mehr annimmt, ist ein Eingreifen gerechtfertigt und erforderlich. Tote Wildtiere Es kommt auch immer wieder vor, dass Menschen tote Wildtiere auffinden. Da die Todesursache meist unklar ist und von den Tieren Krankheiten übertragen werden können, sollten Finder die toten Wildtiere grundsätzlich nicht berühren. Wer ein totes Tier findet, kann die Untere Jagdbehörde telefonisch unter 0211-8993256, die Untere Naturschutzbehörde telefonisch unter 0211-8992074 oder das Amt für Verbraucherschutz telefonisch unter 0211-8993227 informieren. Von dort wird alles Notwendige veranlasst. Auf Privatgrundstücken aufgefundene tote Wildtiere muss der Grundstückseigentümer entsorgen. Dieser kann die toten Tiere in der Kleintierkörpersammelstelle der Awista GmbH auf dem Höherweg 100 abgeben. Die Tiere sollten grundsätzlich mit Gummihandschuhen in zwei Plastiktüten dicht verpackt dorthin transportiert werden. Die Beseitigung von auf öffentlichen Straßen aufgefundenen toten Wildtieren übernimmt ebenfalls die Awista. Aufgrund des Bundesnaturschutzgesetzes ist es verboten, Tiere wildlebender besonders geschützter Arten, der Natur zu entnehmen. Ausnahmen davon sind für verletzte oder kranke Tiere möglich. Auskünfte darüber erteilt die Untere Naturschutzbehörde. Fragen zum tierschutzgerechten Umgang mit Wildtieren beantwortet das Amt für Verbraucherschutz unter der Telefonnummer 0211-8993227. ___________________________________________________________________________ 15. April 2020 Die Corona-Zahlen vom 15. April Mit Stand Mittwoch, 15. April, 16.30 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 837 Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 15. April, 8 Uhr) 66 in Krankenhäusern behandelt, davon 42 auf Intensivstationen. Knapp 200 Menschen befinden sich noch in häuslicher Quarantäne. 14 Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 458 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. Am Mittwoch, 15. April, wurden bis 16.30 Uhr 33 Abstriche im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Mittwoch, 15. April, bis 16 Uhr insgesamt 59 Abstriche genommen. Dazu kommen 16 weitere Abstriche durch den mobilen Service. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Mittwoch, 15. April, bis 16 Uhr insgesamt 810 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Dienstag noch 487 Anrufe durchgestellt, von denen 430 angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 90 Prozent entspricht. Versorgungshotline des Amtes für Soziales Die Versorgungshotline des Amtes für Soziales unter der Rufnummer 0211-8998999 verzeichnete am Mittwoch, 15. April, bis 16 Uhr insgesamt 31 Anrufe. Seit 14. März haben sich insgesamt 1.721 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer an die Versorgungshotline gewandt. Rund 71 Prozent der Anrufenden hatten bisher keinen konkreten Hilfebedarf, sondern allgemeine Fragen zur Corona-Krise oder boten ihre Hilfe an (109 Personen). Rund 29 Prozent der Anruferinnen und Anrufer konnten konkrete Vorschläge zur Hilfe unterbreitet werden. Das Amt für Soziales hat am 19. März einen Freiwilligenpool eingerichtet. Inzwischen wurden dort 507 Personen registriert, die ehrenamtliche Hilfsangebote unterbreitet haben. Viele Ehrenamtler bieten gleich mehrere Hilfen an. Insgesamt wurden 1.134 einzelne Hilfsangebote gemacht. Die Angebote zum ehrenamtlichen Engagement beziehen sich hauptsächlich auf die Einkäufe von Lebensmitteln und Getränken, auf Einkäufe bei Apotheken sowie auf Botengänge und "Gassi gehen". Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen Der Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen ist wochentags von 9 bis 18 Uhr unter 0211-8990136 zu erreichen. Bis 16 Uhr wurden am Mittwoch, 15. April, 54 Unternehmen telefonisch über die Hotline beraten. Über den E-Mail-Rückruf-Service sind zudem 18 E-Mails eingegangen und telefonisch beantwortet worden. Somit wurden am Mittwoch 72 Unternehmen telefonisch beraten. Insgesamt wurden inzwischen 2.382 Unternehmen telefonisch beraten. ___________________________________________________________________________ 2. April 2020 Die Corona-Zahlen vom 2. April Mit Stand Donnerstag, 2. April, 16.30 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 543 Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 2. April, 8 Uhr) 71 in Krankenhäusern behandelt, davon 33 auf Intensivstationen. Rund 380 Menschen befinden sich noch in häuslicher Quarantäne. Vier Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 171 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. Am Donnerstag, 2. April, wurden bis 16.30 Uhr 66 Abstriche im Diagnostikzentrum vorgenommen, hinzu kommen 7 mobile Abstriche. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Donnerstag, 2. April, bis 16 Uhr insgesamt 122 Abstriche vorgenommen. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Donnerstag, 2. April, bis 16 Uhr insgesamt 1.191 Anrufe eingegangen. Seit heute ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden noch 512 Anrufe durchgestellt von denen 498 angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 97 Prozent entspricht. Versorgungshotline des Amtes für Soziales Die Versorgungshotline des Amtes für Soziales unter der Rufnummer 0211-8998999 verzeichnet am Donnerstag, 2. April, bis 16 Uhr insgesamt 126 Anrufe. Seit 14. März haben sich insgesamt 1.389 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer an die Versorgungshotline gewandt. Rund 75 Prozent der Anrufenden hatten bisher keinen konkreten Hilfebedarf, sondern allgemeine Fragen zur Corona-Krise oder boten ihre Hilfe an (105 Personen). Rund 25 Prozent der Anruferinnen und Anrufer konnten konkrete Vorschläge zur Hilfe unterbreitet werden. Das Amt für Soziales hat am 19. März einen Freiwilligenpool eingerichtet. Inzwischen wurden dort 442 Personen registriert, die ehrenamtliche Hilfsangebote unterbreitet haben. Viele Ehrenamtler bieten gleich mehrere Hilfen an. Insgesamt wurden 984 einzelne Hilfsangebote gemacht. Die Angebote zum ehrenamtlichen Engagement beziehen sich hauptsächlich auf die Einkäufe von Lebensmitteln und Getränken, auf Einkäufe bei Apotheken sowie auf Botengänge und "Gassi gehen". Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen Der Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen ist wochentags von 9 bis 18 Uhr unter 0211-8990136 zu erreichen. Bis 16 Uhr wurden am Donnerstag, 2. April, 84 Unternehmen telefonisch über die Hotline beraten. Über den E-Mail-Rückruf-Service sind zudem 27 E-Mails eingegangen und telefonisch beantwortet worden. Somit wurden am Donnerstag 111 Unternehmen telefonisch beraten. Kumuliert sind seit dem 18. März 1.480 Beratungen durchgeführt worden. Für Fragen zum Thema "Coronavirus" hat die Landeshauptstadt ein Informationsportal eingerichtet unter der Adresse: www.duesseldorf.de/corona ___________________________________________________________________________ 1. April 2020 Die Corona-Zahlen vom 1. April Mit Stand Mittwoch, 1. April, 16.30 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 496 Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 1. April, 8 Uhr) 71 in Krankenhäusern behandelt, davon 33 auf Intensivstationen. Rund 460 Menschen befinden sich noch in häuslicher Quarantäne. Vier Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 107 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. Am Mittwoch, 1. April, wurden bis 16.30 Uhr 52 Abstriche im Diagnostikzentrum vorgenommen, hinzu kommen 14 mobile Abstriche. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Mittwoch, 1. April, bis 16 Uhr insgesamt 164 Abstriche vorgenommen. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 wurden am Mittwoch, 1. April, bis 16 Uhr insgesamt 661 Anrufe beantwortet. Am gestrigen Dienstag, 31. März wurden von 0 bis 24 Uhr insgesamt 882 von 938 Anrufen angenommen - die durschschnittliche Erreichbarkeit lag bei 94 Prozent. Versorgungshotline des Amtes für Soziales Die Versorgungshotline des Amtes für Soziales unter der Rufnummer 0211-8998999 verzeichnet am Mittwoch, 1. April, bis 16 Uhr insgesamt 95 Anrufe. Seit 14. März haben sich insgesamt 1.234 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer an die Versorgungshotline gewandt. Rund 75 Prozent der Anrufenden hatten bisher keinen konkreten Hilfebedarf, sondern allgemeine Fragen zur Corona-Krise oder boten ihre Hilfe an (105 Personen). Rund 25 Prozent der Anruferinnen und Anrufer konnten konkrete Vorschläge zur Hilfe unterbreitet werden. Das Amt für Soziales hat am 19. März einen Freiwilligenpool eingerichtet. Inzwischen wurden dort 424 Personen registriert, die ehrenamtliche Hilfsangebote unterbreitet haben. Viele Ehrenamtler bieten gleich mehrere Hilfen an. Insgesamt wurden 939 einzelne Hilfsangebote gemacht. Die Angebote zum ehrenamtlichen Engagement beziehen sich hauptsächlich auf die Einkäufe von Lebensmitteln und Getränken, auf Einkäufe bei Apotheken sowie auf Botengänge und Gassi gehen. Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen Der Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen ist wochentags von 9 bis 18 Uhr unter 0211-8990136 zu erreichen. Bis 16 Uhr wurden am Mittwoch, 1. April, 77 Unternehmen telefonisch über die Hotline beraten. Über den E-Mail-Rückruf-Service sind zudem 20 E-Mails eingegangen und telefonisch beantwortet worden. Somit wurden am Mittwoch 97 Unternehmen telefonisch beraten. Kumuliert sind seit dem 18. März 1.369 Beratungen (834 im Informationsdienst; 535 Rückruf-Service) durchgeführt worden. Zudem sind insgesamt bislang 740 Anträge auf Finanzhilfen über das Online-Formular eingegangen, 90 Anträge konnten bisher bewilligt werden. Darüber hinaus erfolgten zahlreiche Beratungen über direkte Kontakte von Unternehmen zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Wirtschaftsförderung. Weiter im News-Archiv 4