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_________________________________________ 12. Mai 2020 Auf Bezirkssportanlagen kann wieder eingeschränkt trainiert werden Aufgrund der Änderung der Corona- Schutzverordnung können die Freiluftsportanlagen in Düsseldorf für den Sportbetrieb wieder geöffnet werden. Seit Montag, 11. Mai, darf auf den Außenbereichen der nachfolgend aufgeführten Bezirkssportanlagen zu den regulären Öffnungszeiten wieder trainiert werden: - Arena-Sportpark - Bezirkssportanlage Wilhelm-Unger-Straße (Rather Waldstadion) - Bezirkssportanlage Flinger Broich - Bezirkssportanlage Paul-Thomas-Straße (Sportpark Niederheid) Die auf den Anlagen befindlichen Kleinspielfelder, die für den Mannschaftssport vorgesehen sind, müssen aufgrund der geltenden Abstandsregelungen und Hygienemaßnahmen vorerst noch geschlossen bleiben. Die Nutzung der Außensportanlagen ist jedoch nur unter Beachtung folgender Regeln wieder möglich: - Um eine Ansteckung zu verhindern, darf der Sport nur ohne Kontakt zu anderen Sportlern mit einem Mindestabstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Personen ausgeführt werden. - Geeignete Vorkehrungen zur Hygiene und zum Infektionsschutz sind auch hier wichtig. Die Husten- und Niesetikette muss beachtet werden. - Um niemanden zu gefährden, ist es wichtig, dass Nutzer die Außensportanlage nur aufsuchen, wenn sie sich gesund fühlen. Bei Krankheitssymptomen sollte von einem Besuch der Sportstätte abgesehen werden. Gleiches gilt für den Quarantäne-Fall. - Dusch- und Waschräumen, Umkleide-, Gesellschafts- und sonstigen Gemeinschaftsräume dürfen aufgrund der Hygienevorschriften nicht genutzt werden. Die Nutzung der Toiletten ist unter Berücksichtigung der besonderen Hygieneregeln möglich. - Um Menschenansammlungen zu vermeiden, wird darum gebeten, dass keine Zuschauer beim Training vor Ort sind. Eine Ausnahme gilt für Kinder unter 14 Jahren - sie dürfen von einer erwachsenen Person begleitet werden. Das Sportamt weist darauf hin, dass die Organisation des Sportbetriebs mit den entsprechenden hygienischen Voraussetzungen und Regelungen zu den Abständen der Eigenverantwortung der Nutzer obliegt. _________________________________________ 8. Mai 2020 Coronaschutz-Verstöße beim Friseur, am Burgplatz und auf dem Friedhof 17 Einsätze im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung des Landes verzeichnete der städtische Ordnungs- und Servicedienst (OSD) am gestrigen Donnerstag, 7. Mai. Im gleichen Zeitraum erhielt die Leitstelle 73 Anrufe. Die Gesamtzahl der Anrufe zum Thema "Corona" seit dem 18. März erhöhte sich auf 5.987. Gegen Mittag fand auf dem Burgplatz eine "künstlerische Veranstaltung" statt, bei der insgesamt 111 lebensgroße, mit rot-weißem Band umwickelte, Schaufensterpuppen aufgestellt waren. Der Verantwortliche konnte für die Aktion jedoch keine Sondernutzungserlaubnis vorzeigen und wurde nach entsprechender Belehrung durch die OSD-Einsatzkräfte aufgefordert, die Puppen wieder einzuräumen. Auch in einem Friseursalon auf der Erkrather Straße musste der OSD eingreifen. Eine zufällig vorbeikommende Fahrradstreife konnte durch das Schaufenster sehen, wie entgegen den Vorschriften der Coronaschutzverordnung einer männlichen Person der Bart frisiert/geschnitten wurde. Der Friseur trug eine Mund-Nasen-Bedeckung, der Kunde hingegen nicht. Die Einsatzkräfte betraten daraufhin den "Barber Shop" und belehrten beide Personen nach den geltenden Rechtsnormen. Die Personalien wurden aufgenommen und gegen beide Personen wurde ein Bußgeldverfahren wegen Verstoßes gegen die Coronaschutzordnung eingeleitet. Am Barbarossaplatz in Oberkassel ging der OSD zweimal Hinweisen durch Bürger nach, wonach es dort zu größeren Personenansammlungen gekommen sein soll. Bei beiden Kontrollen waren rund 40 Personen vor Ort, jedoch hielten sich diese an die Abstandsregelung. Auch zum Nordfriedhof wurde der OSD hinzugerufen, da es angeblich bei einer Trauerfeier Verstöße gegen die Abstandsregelung gab. Der Verantwortliche wurde kontaktiert und die Trauerfeier von den Einsatzkräften begleitet. Am Abend musste der OSD erneut die Freitreppe am Burgplatz sperren. Dort gab es eine größere Personenansammlung, bei der die derzeit geltende Abstandsregelung nicht eingehalten wurden. Gegen 22.40 Uhr konnte die Treppe schließlich wieder freigegeben werden. _________________________________________ 8. Mai 2020 Zentralbibliothek startet schrittweise Wiedereröffnung Seit dem heutigen Freitag können Medien wieder zurückgegeben und nach Terminvereinbarung abgeholt werden/Die Stadtteilbüchereien bieten diesen Service ab dem 11. Mai an Kundinnen und Kunden der Zentralbibliothek können seit dem heutigen Freitag, 8. Mai, ausgeliehene Medien wieder zurückgeben und nach vorheriger Terminvereinbarung auch Medien abholen. Dr. Norbert Kamp, Direktor der Stadtbüchereien: "Unsere Kundinnen und Kunden reagieren glücklich und dankbar auf den ersten Schritt der Wiedereröffnung unserer Büchereien. Zwar ist das Angebot noch sehr eingeschränkt, aber nach acht Wochen Pause ist der Lesehunger sehr groß." Die Rückgabe von Medien und das Abholen nach vorheriger Terminvereinbarung sind in der Zentralbibliothek in den Zeiten montags bis freitags von 10 bis 19 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr möglich. Medienbestellungen können unter der Telefonnummer 0211- 8994399 oder per E-Mail stbvormerkungen@duesseldorf.de aufgegeben werden. Stadtteilbüchereien sind am 11. Mai wieder für Besucher da Die Stadtteilbüchereien werden den Service für die Rückgabe und Terminausleihe ab Montag, 11. Mai, anbieten. Die Medien können zu den gewohnten Öffnungszeiten ohne Termin zurückgegeben und nach Terminvereinbarung bestellte Medien ausgeliehen werden. Lediglich die Kinderbibliothek In der Donk bleibt noch geschlossen, da das gesamte Kinderhaus derzeit nicht geöffnet ist. Für die Rückgabe und die Ausleihe nach Terminvereinbarung in der Zentralbibliothek wird unbedingt die Bibliothekskarte benötigt. In den Stadtteilbüchereien wird die Bibliothekskarte nur für die Ausleihe nach Terminvereinbarung benötigt. Auch Medien, die vor der Schließungszeit über den Katalog bestellt wurden, können jetzt nach einer Terminvereinbarung abgeholt werden. Alle Fristen für ausgeliehene Medien und die Laufzeit der Bibliothekskarten wurden auf den 1. Juli verlängert. Niemand muss also zwingend bereits an den ersten Tagen sofort die Stadtbüchereien aufsuchen. So können längere Wartezeiten vermieden werden. Hintergrund: Schutzmaßnahmen Zur Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln nach der Coronaschutzverordnung haben die Stadtbüchereien Düsseldorf verschiedene Maßnahmen getroffen. So stehen für die Rückgabe in der Zentralbibliothek nur die beiden äußeren Rückgabeautomaten zur Verfügung. Dadurch soll der Abstand an den Automaten gewahrt bleibt. Außerdem werden Abstandshalter zur Wegeführung aufgestellt. In den Stadtteilbüchereien werden Bücherwagen im Eingangsbereich abgestellt. Dort können die Bücher abgelegt und später vom Personal zurückgebucht werden. Auch die Ausgabe für die Terminausleihe erfolgt kontaktlos: Es werden verbindliche Termine vergeben, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind durch transparente Abtrennwände geschützt, es gibt die Möglichkeit zur Händedesinfektion und die bestellten Medien werden nach Vorzeigen der Bibliothekskarte berührungslos übergeben. Die Kundinnen und Kunden werden durch Aufkleber und Hinweise bei der Terminausleihe und bei der Rückgabe in den Büchereien aufgefordert, ihre Mund-Nasen- Bedeckung zu tragen und Abstand zu halten. _________________________________________ 8. Mai 2020 Stadtarchiv ab Dienstag, 12. Mai, geöffnet Für einen Besuch des Archivs ist eine vorherige Anmeldung notwendig/Zudem wurden verschiedene Maßnahmen zur Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen getroffen Durch die Lockerungen in der neugefassten Coronaschutzverordnung können viele kulturelle Einrichtungen nun wieder öffnen, wenn auch in eingeschränkter Form. Auch das Stadtarchiv der Landeshauptstadt Düsseldorf öffnet ab Dienstag, 12. Mai, wieder für Besucherinnen und Besucher. Für einen Besuch im Stadtarchiv ist aktuell eine vorherige schriftliche Anmeldung via E- Mail an stadtarchiv@duesseldorf.de oder telefonische unter 0211-8999230 nötig. Anschließend erhalten die Bürgerinnen und Bürger eine Bestätigung, die sie beim Betreten des Archives vorzeigen müssen. Um die Hygiene- und Abstandsregelungen einzuhalten, dürfen im Lesesaal, in dem Originalbestände ausgegeben werden, fünf Personen gleichzeitig sitzen, im Lesesaal mit Zugang zu den Mikrofilmen maximal zwei. Dabei ist von den Besuchern die Regelung von mindestens 1,5 Metern Abstand einzuhalten. Bereitgestelltes Archivgut wird im Lesesaal an einem Einzeltisch abgelegt und kann von dort kontaktlos von den Besucherinnen und Besuchern abgeholt werden. Zur Einhaltung des Infektionsschutzes wurden zudem an der Theke der Benutzerberatung zusätzlich eine Plexiglasscheibe installiert. Beratungsgespräche sollten jedoch nach Möglichkeit telefonisch geführt werden. Die Öffnungszeiten sind: montags bis mittwochs von 8.30 bis 15.30 Uhr, donnerstags von 8.30 bis 17.30 Uhr und freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr. _________________________________________ 8. Mai 2020 Sonntagnachmittagsfreigaben für Verkaufsstellen aufgehoben Die Sonntagnachmittagsfreigaben in den gesamten Stadtteilen Stadtmitte, Altstadt und Carlstadt und in dem Stadtteil Benrath am Sonntag, 10. Mai, in den Stadtteilen Bilk, Unterbilk und Friedrichstadt am Sonntag, 7. Juni, in den gesamten Stadtteilen Stadtmitte, Altstadt und Carlstadt am Sonntag, 21. Juni, und in dem Stadtteil Oberkassel am Sonntag, 9. August, sind aufgehoben.Die per ordnungsbehördlicher Verordnung über das Offenhalten von Verkaufsstellen in der Landeshauptstadt Düsseldorf gemäß Ratsbeschluss vom 6. Februar in den gesamten Stadtteilen Stadtmitte, Altstadt und Carlstadt und in dem Stadtteil Benrath am Sonntag, 10. Mai, in den Stadtteilen Bilk, Unterbilk und Friedrichstadt am Sonntag, 7. Juni, in den gesamten Stadtteilen Stadtmitte, Altstadt und Carlstadt am Sonntag, 21. Juni und in dem Stadtteil Oberkassel am Sonntag, 9. August, von 13 bis 18 Uhr freigegebenen Ladenöffnungszeiten wurden wegen des Ausfalls der mit den Freigaben in Zusammenhang stehenden Veranstaltungen im Wege eines Dringlichkeitsbeschlusses aufgehoben. _________________________________________ 7. Mai 2020 Stichprobe für repräsentativen Corona- Test Freiwillige Meldungen können nicht berücksichtigt werden Die Landeshauptstadt Düsseldorf beabsichtigt in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Düsseldorf eine repräsentative Stichprobe in der Stadtgesellschaft auf das Vorliegen von Antikörpern gegen das Coronavirus zu testen. Aktuell treffen das Universitätsklinikum und das Gesundheitsamt dazu die notwendigen Vorbereitungen. Das Amt für Statistik und Wahlen zieht zu diesem Zweck eine Stichprobe der Düsseldorfer Gesamtbevölkerung, damit die Repräsentativität auch gewährleistet ist. Freiwillige Meldungen können dabei nicht berücksichtigt werden. Hierfür bittet das Amt für Statistik und Wahlen um Verständnis. _________________________________________ 7. Mai 2020 Rat der Landeshauptstadt tagt im CCD Congress Center Der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf kommt am Donnerstag, 14. Mai, im CCD Congress Center Düsseldorf, Stockumer Kirchstraße 61, zu seiner nächsten Sitzung zusammen. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Genehmigung einer dringlichen Entscheidung über Finanzhilfen für Düsseldorfer Unternehmen und sonstigen Institutionen zur Abwendung von kurzfristig drohenden Insolvenzen aufgrund der Auswirkungen des Corona-Virus, die Aussetzung der Beitragserhebung für die Betreuung von Kindern in der Kindertagesbetreuung einschließlich der Kindertagespflege und im Rahmen des Offenen Ganztages an Schulen der Primarstufe und Förderschulen im Zuge des Corona-Virus sowie die Änderung des Ausführungs- und Finanzierungsbeschlusses für das Projekt Stadtbahn U81, ersten Bauabschnitt Freiligrathplatz - Flughafen Terminal. Sitzungsbeginn im CCD Congress Center ist um 14 Uhr, der Zutritt erfolgt über den Eingang CCD Stadthalle. Einlass in das Congress Centrum kann nur mit Akkreditierung gewährt werden. Interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer werden gebeten, sich im Vorfeld per E-Mail an anmeldung- ratsbuero@duesseldorf.de oder telefonisch unter 0211-8993123 zu akkreditieren. Auch Vertreterinnen und Vertreter der Medien werden gebeten, sich zu akkreditieren. Die Ratssitzung kann auch im Internet auf dem Online-Portal der Landeshauptstadt Düsseldorf per Livestream (Einblendung mit Gebärdensprache) verfolgt werden unter: www.duesseldorf.de/rat/live.html Die Tagesordnung und die Unterlagen zu dieser Sitzung sind im Internetangebot der Landeshauptstadt Düsseldorf zu finden unter: www.duesseldorf.de/medienportal/sitzungen. html _________________________________________ 7. Mai 2020 Stadtentwässerungsbetrieb Karolingerstraße: Düssel muss zeitweilig trockengelegt werden Arbeiten starten am Montag, 11. Mai Der Stadtentwässerungsbetrieb der Landeshauptstadt Düsseldorf führt ab Montag, 11. Mai, zwischen Aachener Straße und Merowingerstraße Arbeiten an der inneren südlichen Düssel durch. Im Zuge der dortigen Kanalbauarbeiten wurde festgestellt, dass Wasser aus der Düssel in die westlich der Merowingerstraße gelegene Baugrube an der Karolingerstraße fließt. Um diese und die weiteren Baugruben trocken zu halten, soll die Düssel temporär verrohrt und somit trockengelegt werden. Bevor das Wasser im trocken zu legenden Teilabschnitt abgepumpt wird, wird der Fischbestand voraussichtlich am Mittwoch, 27. Mai, abgefischt und in dem wasserführenden Teil wieder ausgesetzt. Bis Ende des Jahres wird der ursprüngliche Zustand wiederhergestellt. Nach Einrichtung der Baustelle werden in einem ersten Schritt jeweils vor den Brücken über die Düssel an der Merowingerstraße und Aachener Straße zwei Dämme aus Lehm auf der Sohle aufgeschüttet. In die Dämme werden jeweils zwei parallele Kunststoffrohre mit einem Durchmesser von 50 Zentimetern gelegt und zur provisorischen Überleitung miteinander verbunden. Die Rohre werden auf die Gewässersohle gelegt. Die Befahrbarkeit der Brücken im Bereich der Gehwege wird durch das Auslegen von Stahlplatten gewährleistet. Nach Fertigstellung der Kanalbauarbeiten werden die Dämme wieder beseitigt und die Gewässersohle und die betroffenen Böschungsbereiche wieder hergestellt. _________________________________________ 6. Mai 2020 Buddeln, toben, klettern - Alle öffentlichen Spielplätze in Düsseldorf sind wieder geöffnet Darauf haben viele Kinder gewartet: alle 351 öffentlichen Spielplätze in Düsseldorf sind ab Donnerstag, 7. Mai, wieder geöffnet. Auch die Spielbereiche in den drei Freizeitanlagen stehen wieder zur Verfügung; lediglich auf Grillausleihe und Minigolfverleih muss dort weiterhin verzichtet werden. Die Wasserversorgung der acht Wasserspielplätze sowie der 59 Wassermatschanlagen wird zu einem späteren Zeitpunkt wieder in Betrieb genommen. Bolzplätze (76 Anlagen), die Mehrzweckhalle in der Freizeitanlage Ulenbergstraße sowie Outdoor-Fitnessgeräte (acht Anlagen) können noch nicht zur Nutzung freigegeben werden. Hierzu wird eine angekündigte Überarbeitung der Rechtsverordnung durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS) im Hinblick auf die öffentlichen Freiluft-, Sport- und Bolzplätze abgewartet. Auch die Abenteuerspielplätze bleiben zunächst geschlossen, da diese als Jugendeinrichtungen gelten. Verhaltensregeln helfen gesund zu bleiben Durch eine Beschilderung an den Spielplätzen wird auf wichtige Verhaltensregeln hingewiesen. Diese wird ab Donnerstag, 7. Mai, angebracht und gleichzeitig die bisherige Beschilderung und die Absperrbänder entfernt. Demnach sollen die Spielplätze nur von Personen ohne Erkältungs- und Grippesymptomen betreten, der Mindestabstand von 1,50 Meter durch die Begleitpersonen eingehalten sowie die Nies- und Hustenetikette beachtet werden. Sollten bereits sehr viele Kinder auf dem Spielplatz spielen, wird gebeten, einen anderen aufzusuchen oder zu einem anderen Zeitpunkt wiederzukommen. Eine Übersicht der Spielplätze in Düsseldorf ist über den abgedruckten QR-Code abrufbar. Auf 174 besonders stark frequentierten Spielplätzen im Stadtgebiet werden von Donnerstag, 7. Mai, bis Sonntag, 24. Mai, zwischen 11 und 19 Uhr Mitarbeiter des Garten-, Friedhofs- und Forstamtes, des Jugendamtes sowie ehrenamtliche Spielplatzpaten über die Abstands- und Hygieneregelungen informieren. Hierzu werden 10.000 Handzettel gedruckt, die die Verhaltensregeln der Spielplatzbeschilderung widergeben. Blaue Shirts mit der Aufschrift "gesund bleiben - 1,5 Meter Abstand halten" machen die Personen erkennbar. In den acht Toilettenanlagen mit Waschgelegenheiten auf Kinderspielplätzen im Stadtgebiet sollen die Reinigungsintervalle intensiviert und ausreichend Seife bereitgestellt werden. Hintergrund: Seit dem 18. März 2020 sind alle Spielplätze gemäß der Allgemeinverfügung der Landeshauptstadt Düsseldorf zum Schutz der Bevölkerung vor dem Virus SARS-CoV-2 nach dem Infektionsschutzgesetz vom 18. März 2020 auf Basis des Erlasses des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS) vom 15. März 2020 geschlossen. Mit der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronaviruas SARS-CoV-2 vom 22. März 2020 wurde der Betrieb von Spiel- und Bolzplätzen untersagt. _________________________________________ 6. Mai 2020 Wege im Hofgarten werden saniert Bereich von "Goldener Brücke" bis Maximilian- Weyhe-Allee bis Freitag, 15. Mai, gesperrt Im Hofgarten wird die Sanierung der Wege im Rahmen des zweiten Bauabschnittes zum Wiederaufbau nach Orkan "Ela" fortgesetzt. Derzeit werden die Wege rund um den "Ananasberg" und "Hexenberg" erneuert. Dafür muss der gesamte Bereich zwischen "Goldener Brücke" bis Maximilian-Weyhe-Allee voraussichtlich bis Freitag, 15. Mai, gesperrt werden, da die Wege zusammenhängend asphaltiert werden. Umleitungen werden vor Ort ausgeschildert. Drei Wochen später erfolgt - mit erneuter Sperrung - die Beschichtung mit einem regionalen Natursteinsplitt. Der Asphalt bekommt dadurch eine helle freundliche Oberfläche, die sich im Sommer auch nicht so stark aufheizt. Das Regenwasser wird seitlich in die Grünflächen geleitet und verbleibt im Hofgarten. Die beschichteten Wege gleichen sich optisch den vorhandenen Bestandswegen aus wassergebundenem Wegebelag an, sind aber für die stark frequentierten Wege besser geeignet und damit nachhaltiger. Wechselnde Sperrungen einzelner Strecken und Wegeverbindungen sind im Rahmen dieser Wegesanierung unvermeidbar. Parkbesucher müssen daher für die Zeit der Bauarbeiten Umwege in Kauf nehmen. Das Gartenamt bittet dafür um Verständnis. _________________________________________ 5. Mai 2020 P&R-Platz Ickerswarder Straße freigegeben Erste Ausweitung des P&R Angebotes in der Stadt/Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Wir haben die Verkehrswende weiter im Blick" Ein zusätzlicher Park&Ride-Platz mit rund 130 Stellplätzen steht Pendlern ab Mittwoch, 6. Mai, an der Münchener Straße östlich des Knotenpunktes mit der Ickerswarder Straße zur Verfügung. Damit hat die Landeshauptstadt eine erste Ausweitung des P&R-Platzangebotes geschaffen "Die Stadt hat trotz der aktuellen Corona-Krise die Verkehrswende weiter im Blick. Verkehrsteilnehmer sollen die Möglichkeit haben, aktiv etwas für den Klimaschutz und die Verkehrswende zu tun, indem sie umweltfreundliche Verkehrsmittel wie Busse und Bahnen nutzen. Parallel zur Wiederinbetriebnahme der Umweltspuren in Düsseldorf soll den Pendlern mit zusätzlichen P&R-Stellplätzen der Umstieg auf den öffentlichen Personennahverkehr ermöglicht werden", erklärt Oberbürgermeister Thomas Geisel. Die Erschließung des neuen provisorischen P&R-Platzes erfolgt von der Ickerswarder Straße über die Zufahrt zu den Kleingärten. Pendler und Nutzer des neuen P&R-Platzes können die von der Rheinbahn im Vorfeld eingerichteten neuen Bushaltestellen auf der Münchener Straße in Anspruch nehmen und mit den dort verkehrenden Buslinien M3 und SB57 ihre Ziele in der Stadt erreichen. Mit Lockerung der Einschränkungen im Zusammenhang mit der Pandemie sind nach und nach wieder mehr Menschen in der Stadt unterwegs, um zu ihrem Arbeitsplatz zu kommen oder andere Ziele zu erreichen. Der Öffentliche Personennahverkehr fährt seit Montag, 27. April, wieder im Normalbetrieb. Neben den vorhanden Park+Ride-Plätzen an den S-Bahn-Stationen in Hellerhof, Garath, Eller-Süd, Eller und Angermund, am Benrather Bahnhof sowie am Südpark, Südfriedhof (Linie 709), Gerresheimer Krankenhaus (U83, 709), Staufenplatz (U73, U83, 709), Heerdter Krankenhaus (U75) und an der U79-Haltestelle Wittlaer steht den Pendlern nun auch der P&R-Platz an der Ickerswarder Straße/Münchener Straße mit 130 Stellplätzen zur Verfügung. Weitere Infos zu Park an Ride in Düsseldorf unter www.duesseldorf.de/verkehrsmanagement/mi t-dem-auto/parken-in-duesseldorf/park-and- ride.html. _________________________________________ 5. Mai 2020 Förderprogramm zur kulturellen Teilhabe startet - Grütters: „Identitätsstiftende und integrative Kraft der Kultur“ Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Staatsministerin Monika Grütters, fördert mit insgesamt 1,5 Millionen Euro gezielt Kultureinrichtungen, die kulturelle Teilhabe und Vermittlung stärken. Das Programm richtet sich zum Beispiel an Museen, Theater, Bibliotheken und Gedenkstätten, aber auch an Verbände und Bildungseinrichtungen. Es sollen Menschen erreicht werden, die nicht zum traditionellen Publikum der Kultureinrichtungen gehören. Die neue Ausschreibung für das Förderprogramm läuft seit dem 1. Mai 2020. Kulturstaatsministerin Monika Grütters: „Wir alle spüren in diesen Tagen, wie wichtig die Kultur für Teilhabe und Zusammenhalt in unserer Gesellschaft ist. Gerade in Krisenzeiten brauchen wir die identitätsstiftende und integrative Kraft der Kultur. Kultur fragt nicht nach Alter, Herkunft, Hautfarbe oder Geschlecht. Damit „Kultur für alle“ kein Schlagwort bleibt, fördern wir kreative, strukturbildende und nachhaltige Projekte der Bildung und Vermittlung. Zusammenhalt in Vielfalt gelingt, wenn Kultureinrichtungen sich öffnen und Menschen in ihrer jeweils eigenen Lebenswelt abholen - in urbanen wie in ländlichen Gebieten und unabhängig von Bildung, Einkommen oder Herkunft.“ Zukunftsfähige Projekte mit Startdatum 2021 erhalten die Förderung von insgesamt bis zu 300.000 Euro pro Maßnahme über einen Zeitraum von maximal vier Jahren. Die Ausschreibung endet am 21. August 2020. Das Programm fördert insbesondere innovative Impulse. Daneben ist kulturelle Vermittlung auch Teil der Regelförderung bundesgeförderter Einrichtungen. Mit mehr Vielfalt im Personal, Programm und Publikum sowie durch eine aktive Bildungsarbeit stärkt die BKM die Strahlkraft der Kultureinrichtungen nachhaltig. Weitergehende Informationen finden sich unter: https://www.bundesregierung.de/breg- de/bundesregierung/staatsministerin-fuer- kultur-und-medien/kultur/kulturelle- bildung/modellprojekte-foerdern _________________________________________ 4. Mai 2020 Hetjens - Deutsche Keramikmuseum Erste Online-Ausstellung "Rausch und Ritual – Weingenuss in der Antike" eröffnet Das Hetjens - Deutsche Keramikmuseum eröffnet mit "Rausch und Ritual – Weingenuss in der Antike" seine erste Online-Ausstellung. Die digitale Ausstellungseröffnung mit einer Preview des Ausstellungsfilms ist unter www.facebook.com/hetjensmuseum zu sehen. Dort wird am Mittwoch, 6. Mai, um 18 Uhr auch eine Kuratorenführung abrufbar sein. Der digitale Katalog zur Ausstellung ist unter dem Link https://ausstellungen.deutsche-digitale- bibliothek.de/symposion auf den Seiten der Deutschen Digitalen Bibliothek zu erreichen. In der Ausstellung werden antike Keramiken aus dem griechischen, etruskischen und römischen Kulturraum präsentiert. Es handelt sich hauptsächlich um Gefäße, die beim Gelage zum Einsatz kamen. Keramische Grabbeigaben bezeugen die wichtige Rolle, die das Trinkgelage in positiven Jenseitsvorstellungen spielte. Ein Ausstellungsfilm und ein nachgebautes Ruhebett sollen den Besucher selbst zum Zeugen eines Symposions machen. Der Weingenuss in der Antike Der Trinkkultur war im alten Griechenland ein eigenes Fest gewidmet, das Symposion: Eine Männerrunde konsumierte im feierlichen Rahmen edlen Wein und gedachte dabei des Weingottes, der ihnen diesen zum Geschenk gemacht hatte. Das gemeinsame Weintrinken war dabei streng ritualisiert. Ein Symposionsvorsteher entschied, wie viel jeder Gast von dem geschätzten Getränk erhielt und worüber die Unterhaltung geführt wurde. Literarische und musikalische Darbietungen Der große Beitrag des antiken Trinkgelages zur europäischen Kultur bestand in zweierlei Hinsicht. Zum einen waren Symposien Inhalt vieler künstlerischen Werke. So wurden sie von antiken Autoren umfangreich beschrieben und ließen die Leser in diese besondere Welt eintauchen. Zum anderen gaben die Symposien den Künstlern und Philosophen auch selbst eine Bühne. Literarische und musikalische Darbietungen waren während der Trinkfeste sehr beliebt. Auch das Kunsthandwerk spielte eine bedeutende Rolle und kam den Bedarf an schönen, zum Symposion passenden, Gegenständen nach. Diese aufwenig produzierten Gefäße werden nun in der Ausstellung im Hetjens präsentiert. Symposion wird zum globalen "Exportschlager" Die Symposien verdeutlichen nicht nur den Wohlstand und den Geschmack der jeweiligen Käufer, in ihren Bildern spiegelt sich auch die Lebenswelt der Oberschicht. In einer Zeit, in der Politik und Gesellschaft auf persönlichen Beziehungen beruhten, festigte die geteilte Kultur den Zusammenhalt. Die gegenseitige Einladung zu Gastmählern stärkte die Zugehörigkeit und konnte sogar entscheidend für den Zugang zu politischen Ämtern sein. Die bereits erstaunlich globalen Kultur- und Wirtschaftsbeziehungen werden am antiken Symposion ebenfalls besonders deutlich. Die Griechen hatten Trinksitten aus dem Osten entlehnt und ihnen eine ganz eigene Form gegeben. Obwohl das Symposion zu einer durch und durch griechischen Institution wurde, die einem tausendfach in Kunst und Dichtung begegnet, entwickelte es sich schon früh zu einem regelrechten "Exportschlager". In Italien wurden wesentliche Elemente übernommen und die wertvolle griechische Keramik stellte eine gern gesehene kulturelle Dreingabe dar. Die Römer wiederum gaben ihre Trink- und Esssitten an die eroberten Provinzen weiter. Wie der römische Historiker Tacitus provokant schrieb, unterwarfen sich die Briten den Römern auch wegen der erlesenen Gelage ihrer Besatzer. Auch in den römischen Villen am Rhein freute man sich an weltoffener mediterraner Geselligkeit. Diese Trinkfreudigkeit hat das Rheinland bis heute nicht eingebüßt, wie die Keramiken des Hetjens eindrücklich belegen. _________________________________________ 4. Mai 2020 Sechster Düsseldorfer Integrationspreis ausgeschrieben Beste Bildungsprojekte für Eingewanderte werden prämiert/Preisgelder in Höhe von insgesamt 10.000 Euro Bereits zum sechsten Mal wird der Düsseldorfer Integrationspreis ausgeschrieben. Der Integrationspreis 2020 beruht auf einer Kooperation zwischen dem Kommunalen Integrationszentrum und dem Lions Club Düsseldorf-Carlstadt. Der diesjährige Wettbewerb richtet sein Augenmerk auf Projekte, die dazu beitragen, die Teilhabechancen von eingewanderten Menschen durch Bildung zu verbessern. "Bildung hat einen maßgeblichen Einfluss auf individuelle Lebenschancen. Zivilgesellschaftliche Projekte, die in Zusammenarbeit mit dem Bildungssystem bessere Chancen für Eingewanderte schaffen, möchten wir prämieren", erläutert Stadtdirektor Burkhard Hintzsche, der den Düsseldorfer Integrationspreis von Anfang an begleitet hat. Der Lions Club hat drei Preisgelder in Höhe von 5.000 Euro, 3.000 Euro und 2.000 Euro für den Wettbewerb gestiftet. Dr. Wolf Wagner, Vorsitzender des Hilfswerks des Lions Clubs Düsseldorf-Carlstadt: "Mit den Preisgeldern möchten wir die Fortsetzung und damit auch die Nachhaltigkeit der Projektarbeit unterstützen." Prämiert werden zivilgesellschaftliche Projekte, die das formale Bildungssystem sinnvoll ergänzen. Da lebenslanges Lernen zunehmend an Bedeutung gewinnt, bezieht die Ausschreibung Bildungsangebote für alle Altersgruppen mit ein. Zur Teilnahme sind gemeinnützige, zivilgesellschaftliche Einrichtungen und Initiativen aus Düsseldorf aufgerufen, wie zum Beispiel Sportvereine, Migrantenvereine, Wohlfahrtsverbände, Kulturinstitutionen, Träger der Jugendarbeit sowie der Familienbildung. Die Wettbewerbsausschreibung, das Meldeformular sowie die Bewertungskriterien der Jury können online unter folgendem Link abgerufen werden: www.duesseldorf.de/amt- fuer-migration-und-integration/kommunales- integrationszentrum/duesseldorfer- integrationspreis/duesseldorf- integrationspreis-2020. Einsendeschluss ist Mittwoch, der 15. Juli. Die Auszeichnung der prämierten Projekte erfolgt im Herbst im Düsseldorfer Rathaus.
__________________________________________________ 22. April 2020 Städtische Brunnenanlagen sprudeln wieder Bis Ende Mai werden die Fachleute schrittweise alle Brunnenanlagen aktivieren Im Frühjahr rüstet sich nicht nur die Pflanzen- und Tierwelt für die helle Jahreszeit, sondern auch die städtischen Brunnenanlagen erwachen wieder. Die ersten Brunnen im Stadtgebiet wurden bereits eingeschaltet: Unter anderem sprudelt der Gröne Jong im Hofgarten wieder. In der kommenden Woche werden zahlreiche weitere Brunnen eingeschaltet, so zum Beispiel der Antesbrunnen am Hauptbahnhof und die Wasserspiele in Garath. Bis Ende Mai werden die Fachleute schrittweise alle Brunnenanlagen aktivieren. Für die Inbetriebnahme jedes Brunnens bedarf es intensiver Vorarbeit. Filter und Düsen werden von Algen und Abfällen befreit, Schläuche werden gereinigt, und die Leitungen werden gründlich gespült. Im Zuge der Brunneninbetriebnahme werden aber nicht nur Reinigungsarbeiten durchgeführt, sondern auch erforderliche Reparaturen und Sanierungsarbeiten vorgenommen. So zum Beispiel am Fürstenplatz. Vorhandene Undichtigkeiten mussten am Industriebrunnen beseitigt werden. Pünktlich zur Inbetriebnahme sind diese Arbeiten abgeschlossen. Gearbeitet wird auch am Segelbrunnen von Heinz Mack am Platz der Deutschen Einheit. Dort findet in diesen Tagen eine umfangreiche Aufarbeitung der drei Segel statt. Durch die Entfernung von Kalkablagerungen sollen die Segel einen neuen Glanz erhalten. Auch der Tritonenbrunnen wurde bereits in Betrieb genommen. Dieser wird derzeit saniert, nachdem die Natursteinbalustraden durch Wurzelwuchs der angrenzenden Platanen unregelmäßig angehoben worden waren und abgenommen werden mussten. Die bereits in der Werkstatt instandgesetzten und eingelagerten Seitenbalustraden können mit Abschluss der im Sommer geplanten Sanierung der Stützmauern aufgestellt werden. Letzte Feinarbeiten an den Balustradenteilen erfolgen vor Ort. Die komplette Fertigstellung ist für Ende 2020 vorgesehen. Das Kulturamt sorgt mit Unterstützung des Amtes für Gebäudemanagement auch in der Brunnensaison für die regelmäßige Reinigung der Brunnenanlagen und die notwendigen Reparaturen. Insbesondere in Hitzeperioden wird auf den notwendigen Wasseraustausch geachtet, um Veralgungsgefahr vorzubeugen. __________________________________________________ 17. April 2020 Fahrbahnschäden im Rheinalleetunnel werden behoben Im Rheinalleetunnel werden in der kommenden Woche Schäden im Fahrbahnbelag repariert. Von Dienstag, 21. April, bis einschließlich Freitag, 24. April, wird in Fahrtrichtung stadteinwärts gearbeitet. Bedingt durch die Sanierungsarbeiten ist der Rheinalleetunnel stadteinwärts jeweils von 7 bis 17 Uhr zum Teil nur einspurig befahrbar. Die Kosten für die Sanierungsarbeiten betragen rund 30.000 Euro. Die Arbeiten sind notwendig geworden, weil in Höhe der Aus- und Einfahrt des Rheinalleetunnels mehrere Schlaglöcher im Asphaltbelag der Fahrbahn aufgetreten sind. Die Löcher haben jeweils einen Durchmesser von etwa ein bis anderthalb Quadratmeter und sind fünf Zentimeter tief. __________________________________________________ 17. April 2020 Schulische Weiterbildung der VHS: Wiederaufnahme des Unterrichts und nächste Anmeldung Die Schulische Weiterbildung der VHS Düsseldorf nimmt unter Einhaltung von besonderen Schutzmaßnahmen wie Hygiene- und Abstandsregelungen sowie kleinen Gruppengrößen den Unterricht in den ausgesetzten Schulabschlusslehrgängen wieder auf. Die Wiederaufnahme ist in zwei Schritten geplant: Zunächst werden ab Montag, 4. Mai, nur die Teilnehmenden der Prüfungslehrgänge, deren Prüfungen Ende Mai 2020 stattfinden, wieder vor Ort im neuen Gebäude Campus Golzheim, Georg-Glock-Straße 15, unterrichtet. Sobald alle Details stehen, werden die Teilnehmenden ihre individuellen Stundenpläne erhalten. Der Unterricht findet in getrennten Lerngruppen (maximal 10 Teilnehmende im Raum) in großen Unterrichtsräumen im neuen Campus statt, um die Abstandsregelungen einzuhalten. Zudem wird der Unterricht zeitversetzt wieder aufgenommen (auch mit zeitversetzten Pausen). Anschließend ist geplant, in einem zweiten Schritt den Präsenzunterricht für alle anderen Lehrgänge, die in diesem Sommer nicht an Prüfungen teilnehmen, wieder stattfinden zu lassen - hierfür sind jedoch die weiteren Entwicklungen abzuwarten. Die Anmeldung zu den neuen, im August 2020 startenden Lehrgängen zu den Schulabschlüssen beginnt am Montag, 4. Mai. Die vorläufige Anmeldung kann per E-Mail: vhs-schulabschluesse@duesseldorf.de oder auf dem Postweg (VHS Düsseldorf - Schulische Weiterbildung – Campus Golzheim – Georg-Glock-Straße 15, 40474 Düsseldorf) erfolgen. Folgende Unterlagen sind zu senden: ein Lebenslauf mit Foto sowie eine Kopie des letzten Zeugnisses und des Ausweises. Angemeldete Interessierte erhalten im Anschluss einen Termin. Weitere Fragen können via E-Mai an vhs- schulabschluesse@duesseldorf.de gerichtet oder telefonisch unter 0211-8992430 geklärt werden. __________________________________________________ 15. April 2020 "Live dabei - Der Corona-Talk mit OB Thomas Geisel und Gästen" startet am Freitag Im Livestream beantwortet OB Geisel mit Gästen Fragen zu Corona/Den Anfang machen am 17. April, 12.30 Uhr, Gesundheitsamtsleiter Dr. Klaus Göbels und Feuerwehrchef David von der Lieth Mit einem neuen Format informiert Oberbürgermeister Thomas Geisel die Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger über Anliegen, die mit dem Coronavirus Covid-19 in Verbindung stehen. "Live dabei - Der Corona-Talk mit OB Thomas Geisel und Gästen" startet am Freitag, 17. April, 12.30 Uhr, als Livestream auf der Facebook-Seite der Landeshauptstadt Düsseldorf unter www.facebook.com/duesseldorf/. In der ersten Folge werden Dr. Klaus Göbels und Feuerwehrchef David von der Lieth zu Gast sein, die gemeinsam mit OB Geisel Fragen rund um die Gesundheit beantworten werden. Nach Abschluss des Livestreams wird das Video sowohl auf Facebook als auch auf dem städtischen Youtube- Kanal unter www.youtube.com/stadtduesseldorf abrufbar sein. "In dieser besonderen Zeit müssen wir neue Wege gehen, um die Menschen mit Antworten auf Fragen zu versorgen, die sie umtreiben", sagt OB Thomas Geisel. "Dazu werde ich Experten aus verschiedenen Bereichen wie dem Gesundheitssektor, aber auch der Wirtschaft oder Kultur empfangen. So widmen wir uns dann gemeinsam den unterschiedlichen Themen und können auf aktuelle Entwicklungen reagieren. Wir stehen den Bürgerinnen und Bürgern Rede und Antwort." Bürgerinnen und Bürger können Fragen stellen Das Format soll zweimal wöchentlich, immer dienstags und freitags um 12.30 Uhr stattfinden. Bürgerinnen und Bürger können im Vorfeld Fragen über die Sozialen Medien einreichen oder während des Livestreams stellen. Die Fragen werden dem Thema und Gast entsprechend zugeordnet. Fragen zur Wirtschaft oder Kultur werden also beispielsweise zurückgestellt, bis Gäste wie IHK-Hauptgeschäftsführer Gregor Berghausen oder Kulturdezernent Hans-Georg Lohe am "Corona- Talk" mit dem Oberbürgermeister teilnehmen. __________________________________________________ 2. April 2020 Stadt eröffnet neue Notschlafstelle für Obdachlose in der Stresemannstraße Kurzfristige Anmietung von zwei Hotels soll übrige Notschlafstellen entlasten Um die Notschlafstellen für Obdachlose im gesamten Stadtgebiet zu entlasten, hat die Landeshauptstadt Düsseldorf in der Stresemannstraße in Stadtmitte zwei Hotels mit insgesamt 57 Unterbringungsplätzen angemietet. Die ersten Bewohner sind am heutigen Donnerstag, 2. April, in die neue Unterkunft eingezogen. Aufgrund der derzeit geltenden Abstandsregeln im Zuge der fortschreitenden Ausbreitung des Coronavirus werden die Zimmer in der Stresemannstraße mit ein bis maximal zwei Personen belegt. Stadtdirektor und Sozialdezernent Burkhard Hintzsche sagt dazu: "Ich bin stolz, mit welcher Geschwindigkeit es meiner Fachverwaltung gelingt, im Zuge der fortschreitenden Ausbreitung des Coronavirus ausreichenden Schutz vor dem unsichtbaren Gegner zur Verfügung zu stellen." "Das Ziel der Anmietung von zwei Hotels in der Stresemannstraße besteht darin, Menschen ein temporäres Zuhause zu geben. Einen Ort, an dem sie sich zurückziehen können. Wir haben das im Eiltempo organisiert, um die kürzlich eröffneten Notschlafstellen in der Aldekerkstraße, am Vogelsanger Weg und im gesamten Stadtgebiet durch weitere Aufenthalts- und Übernachtungsmöglichkeiten zu entlasten", erläutert Miriam Koch, Leiterin des Amtes für Migration und Integration. Die neue Notschlafstelle ist für Obdachlose gedacht, die vorher die Angebote des Tages- und Übernachtungaufenthalts in der Aldekerkstraße oder am Vogelsanger Weg genutzt haben. Sie ist mit WLAN, Fernsehern und einem Versorgungsangebot mit drei vollwertigen Mahlzeiten am Tag ausgestattet. Ein Sicherheitsdienst ist durchgehend vor Ort. Professionelle medizinische Versorgung und die Betreuung der Bewohner durch Sozialarbeiter ist für die nächste Woche in Planung. Aldekerkstraße und Vogelsanger Weg Die Unterkünfte Aldekerkstraße und Vogelsanger Weg bieten sowohl die Möglichkeit für einen Tagesaufenthalt als auch Übernachtungsmöglichkeiten für Obdachlose in Düsseldorf an. Die Stadt Düsseldorf versorgt die Menschen während des Tagesaufenthalts mit drei vollwertigen Mahlzeiten, also mit Frühstück, einem warmen Mittagstisch sowie mit einem klassischen Abendbrot. Getränke, Kaffee und Tee stehen den Nutzern ganztägig zur Verfügung. Beide Unterkünfte werden durch Sozialarbeiter betreut, die einmal wöchentlich eine offene Sprechstunde anbieten. Eine individuelle Betreuung der Menschen ist hier durch die Möglichkeit darauf aufbauender Folgesprechstunden gegeben. Darüber hinaus stellt die Stadt in beiden Unterkünften eine professionelle medizinische Betreuung bereit. Zweimal wöchentlich besteht die Möglichkeit der basismedizinischen Versorgung durch ausgebildetes Pflegepersonal vor Ort. Im Falle von schwerwiegenderen medizinischen Fällen erfolgt ein ärztlicher Hausbesuch in den Unterkünften mit der Option der Überweisung zu weiteren Fachärzten. Des Weiteren bietet sowohl die Unterkunft Aldekerkstraße als auch die Unterkunft Vogelsanger Weg einen individuellen Wäscheservice für persönliche Kleidungsstücke an, die nach Möglichkeit am selben Tag zurückgegeben werden. Hygieneartikel werden nach persönlichem Bedarf ausgegeben. Einmal wöchentlich ist darüber hinaus eine mobile Kleiderkammer in beiden Unterkünften vor Ort im Einsatz. In beiden Unterkünften findet aktuell die Einrichtung mit WLAN-Routern statt, sodass die Bewohner zeitnah einen Internetzugang in den Unterkünften nutzen können. Neben dem durchgehenden Einsatz eines Sicherheitsdienstes sind auch weitere Ansprechpartner für die Beantwortung allgemeiner Fragen vor Ort. Auch in der Unterkunft Markenstraße, die von den franzfreunden betreut wird, erfährt das Angebot für die Nutzer eine Erweiterung: Ab dem heutigen Donnerstag, 2. April, werden täglich Getränke geliefert. Zudem wird die Verpflegung mit Proviantpakten aufgestockt.
___________________________________________________________________________ 13. Mai 2020 Coronaschutz: Promoteams unterstützen das Ordnungsamt Zunächst bis Ende Juni sind 40 Mitarbeiter einer externen Firma im Einsatz, um über Abstandsgebot und Mund- Nasen-Schutz zu infomieren Promotionteams sind ab Donnerstag, 14. Mai, zur Unterstützung des Ordnungsamtes im Stadtgebiet unterwegs. Sie sollen die Menschen im Hinblick auf die Bestimmungen zum Coronaschutz informieren. Mit im Gepäck haben die freundlichen Mitarbeiter Faltblätter, die Hinweise unter anderem zum Abstandsgebot und zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung enthalten. "Die Promoteams sollen die Arbeit unserer Außendienstkräfte im Ordnungs- und Servicedienst flankieren. Einen ordnungsbehördlichen Auftrag haben sie nicht. Aber sie sollen Menschen, an Stellen, wo es drauf ankommt, freundlich und kompetent auf die Bestimmungen der Coronaschutzverordnung aufmerksam machen", erklärte Oberbürgermeister Thomas Geisel. "Oft ist es den Leuten vor Ort gar nicht bewusst, dass sie gegen Vorkehrungen zum Schutz vor der Ansteckung mit dem Coronavirus verstoßen und sich und andere in Gefahr bringen. Meist reicht dann ein freundlicher Hinweis. Dazu sind ab jetzt die Promoteams da. Im Falle von gröberen Verstößen greift nach wie vor das Ordnungsamt ein", betonte Ordnungsdezernent Christian Zaum. Zunächst bis Ende Juni sind täglich bis zu 40 Mitarbeiter einer externen Promotion-Firma unterwegs. Die Teilnehmer der Teams tragen eine Weste, an den man erkennen kann, dass sie im Auftrag der Landeshauptstadt unterwegs sind. Sie verteilen zudem städtische Flyer. Die Menschen vor Ort sollen die Teams rein serviceorientiert, höflich und nett ansprechen. Die Mitarbeiter in den Teams geben allerdings auch Rückmeldungen an das Ordnungsamt über Stellen im Stadtgebiet, an denen eine erhöhte Anzahl an Verstößen gegen die Regelungen der Coronaschutzverordnung festzustellen ist. An diesen Orten wird dann in der Folge der Ordnungs- und Servicedienst nach dem Rechten sehen und gegebenenfalls auch ordnungsbehördlich einschreiten. ___________________________________________________________________________ 13. Mai 2020 510 Rückmeldungen zum Lärmaktionsplan Mit einer Online-Umfrage hat das Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz viele Interessierte erreicht 510 Rückmeldungen hat das Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz im Online-Beteiligungsverfahren zum Lärmaktionsplan III (LAP III) erhalten. Das Verfahren lief vom 2. bis 29. März. Mehr als 1.200 Seitenaufrufe wurden registriert. "Wir freuen uns über die gute Resonanz, die das große Interesse der Düsseldorfer am Thema Lärm bei der einmal mehr bestätigt", betont Umweltdezernentin Helga Stulgies. Sie erläuterte: "Aufgrund der Corona- Pandemie trat das Thema Lärm allerdings stärker in den Hintergrund und die Beteiligung lag unter der am Lärmaktionsplan II im Jahr 2017 mit 691 Antworten. Die Ergebnisse lassen aber auf jeden Fall eine belastbare Auswertung zu." Mit Hilfe des dritten Lärmaktionsplans seit 2011 soll die hohe Lärmbelastung durch Verkehr und Industrie in Teilen von Düsseldorf weiter gesenkt werden. Bei der Umfrage ging es vor allem darum, die Meinung der interessierten Bürgerinnen und Bürger zur Gesamtproblematik und zu ganz konkreten Vorschlägen für die Landeshauptstadt zu ermitteln. Die Beteiligung kam aus dem gesamten Stadtgebiet. Geantwortet haben zum weit überwiegenden Teil Menschen, deren Wohnsitz an den räumlichen Schwerpunkten wie Hauptverkehrsstraßen, Straßenbahnstrecken, Autobahnen und Eisenbahnstrecken liegt. Die Rückmeldungen betreffen mehrheitlich den Kfz-Verkehr auf Stadtstraßen und Autobahnen (305), es folgen der Straßenbahnverkehr mit 47 und der DB-Zugverkehr mit 40 Rückmeldungen. Was nach Meinung der Antwortenden zur Lärmbekämpfung veranlasst werden soll, ergibt eine klare Rangfolge: Mit 54,9 Prozent stehen Tempobeschränkungen auf 30 km/h an erster Stelle der Wunschliste. Es folgen lärmarme Fahrbahnbeläge mit 45,3 Prozent, „LKW-Verkehr reduzieren“ mit 34,7 Prozent, „Lärmschutzwände errichten“ mit 30,2 Prozent und die Förderung umweltfreundlicher Verkehrsmittel mit 20,4 Prozent. Mehrfachantworten waren möglich. Auch wurde gezielt nach Straßenabschnitten gefragt, an denen Tempo 30 für sinnvoll gehalten wird. Insgesamt kamen dazu 347 positive Rückmeldungen, verteilt auf 17 vorgeschlagene Straßenabschnitte. Vorschläge für weitere Tempo-30-Abschnitte wurden von 43 Prozent der Mitwirkenden gemacht. 48 Personen halten Tempo 30 nicht für eine zielführende Lösung zur Lärmverringerung. Oasen der Ruhe Selbst in der Großstadt gibt es Oasen der Ruhe. Eine Frage, die erstmals gestellt wurde, lautete: "Wenn Sie im Stadtgebiet einen ruhigen Ort (Park, Platz, Grün- oder Waldfläche) aufsuchen wollen, wohin würden Sie sich begeben?" Absoluter Spitzenreiter ist hier der Grafenberger Wald (88 Nennungen), gefolgt von Nordpark (36), Südpark (35), Aaper Wald, Ostpark und Volksgarten (33 bis 34 Nennungen). Umweltamtsleiter Thomas Loosen hat dazu einen Tipp: "Wer weitere ruhige Orte in Düsseldorf sucht, findet in der Straßenverkehrslärmkarte des Umweltamtes hilfreiche Informationen. Sie ist im Netz veröffentlicht und weist farblich in hoher Auflösung aus, welche Lärmbelastungen, die auf den Straßenverkehr zurückzuführen sind, wo im Stadtgebiet zu erwarten sind." ___________________________________________________________________________ 12. Mai 2020 Die Coronazahlen vom 12. Mai Mit Stand Dienstag, 12. Mai, 16 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.204 (+5) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 12. Mai, 8 Uhr) 31 (-2) in Krankenhäusern behandelt, davon 15 (-1) auf Intensivstationen. 202 (-18) Menschen sind aktuell noch infiziert. 28 (+1) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 974 (+22) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. Etwa 310 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 14,7 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. 54 Abstriche wurden am Dienstag, 12. Mai, bis 16 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden am Dienstag, 12. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 83 Abstriche genommen. Dazu kommen 9 weitere Abstriche durch den mobilen Service. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Dienstag, 12. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 342 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Dienstag noch 187 Anrufe durchgestellt, von denen 186 angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 99 Prozent entspricht. Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen Der Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen ist wochentags von 9 bis 18 Uhr unter 0211 8990136 zu erreichen. Bis 16 Uhr wurden am Dienstag, 12. Mai, 41 Unternehmen an der Hotline beraten. Über den E-Mail-Rückruf-Service sind zudem 9 E-Mails eingegangen und telefonisch beantwortet worden. Somit wurden am Dienstag 50 Unternehmen telefonisch kontaktiert. Insgesamt wurden seit dem 18. März 3.644 Unternehmen beraten. ___________________________________________________________________________ 12. Mai 2020 Henkel und BASF spenden Desinfektionsmittel Wirtschaftsförderung vermittelt die 6.300-Liter-Spende an die Rheinbahn 51 Desinfektionsmittelspender stehen an allen unterirdischen Haltestellen der Rheinbahn. Sie bieten den Fahrgästen die Möglichkeit, kostenlos ihre Hände zu desinfizieren. Befüllt sind diese Spender mit 6.300 Litern Desinfektionsmittel, das die Unternehmen Henkel und BASF der Landeshauptstadt zur Verfügung gestellt haben. An die Rheinbahn vermittelt hat die Spende das städtische Amt für Wirtschaftsförderung. "Unser Dank gilt den Unternehmen Henkel und BASF. Sie leisten mit ihrer großzügigen Spende von Desinfektionsmittel einen wichtigen Beitrag dazu, dass sich die Fahrgäste der Rheinbahn in Zeiten von Corona wohl und sicher fühlen können", betonte Oberbürgermeister Thomas Geisel. "Wir sind froh und dankbar, dass die gespendeten Desinfektionsmittel, die der Stadt und Ihren Bürgerinnen und Bürgern zu Gute kommen sollen, nun bei der Rheinbahn eine geeignete Verwendung finden", ergänzte Theresa Winkels, die Leiterin des Amtes für Wirtschaftsförderung. "Für uns hat die Gesundheit unserer Fahrgäste und Mitarbeiter höchste Priorität. Dafür haben wir bereits viele Maßnahmen umgesetzt, wie die Verteilung von Mund-Nasen-Bedeckungen oder die zusätzliche Reinigung unserer Fahrzeuge. Die Desinfektionsmittelspender sind ein weiterer wichtiger Baustein dafür, dass unsere Fahrgäste sich sicher fühlen. Daher freuen wir uns, dass Henkel und BASF uns mit der von der Stadt vermittelten Spende so großzügig unterstützen“, erklärte Klaus Klar, Vorstandsvorsitzender und Arbeitsdirektor der Rheinbahn. "Für uns ist es selbstverständlich, dass wir uns in unserer Heimatstadt Düsseldorf engagieren. Und gerade in diesen herausfordernden Zeiten ist schnelle und unbürokratische Hilfe gefragt. Im Rahmen unseres globalen Solidaritätsprogramms haben wir kurzfristig Produktionskapazitäten an unserem Hauptsitz in Düsseldorf bereitgestellt, um Handdesinfektionsmittel herzustellen – und zu spenden", sagte Dr. Daniel Kleine, Henkel President Deutschland und Standortleiter Düsseldorf. "Wir stellen normalerweise Inhaltsstoffe für Körperpflege und Kosmetik her. Der Schritt zur Produktion von Desinfektionsmitteln für Hände ist technologisch nicht so groß, aber dennoch eine Umstellung. Diese haben wir mit dem vollen Einsatz unserer Mitarbeiter schnell umsetzen können. Wir sind stolz darauf, zur Sicherheit der Fahrgäste bei der Rheinbahn beitragen zu können“, erklärte Uwe Hömmerich, Leiter Standortlogistik und stellvertretender Werkleiter der BASF in Düsseldorf-Holthausen. ___________________________________________________________________________ 12. Mai 2020 Corona-Verstoß: OSD schließt unerlaubt betriebene Shisha-Bars 23 Einsätze im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung des Landes verzeichnete der städtische Ordnungs- und Servicedienst (OSD) am gestrigen Montag, 11. Mai. Im gleichen Zeitraum erhielt die Leitstelle 90 Anrufe. Die Gesamtzahl der Anrufe zum Thema "Corona" seit dem 18. März erhöhte sich auf 6.243. Im Spätdienst stellten OSD-Einsatzkräfte zwei unerlaubt betriebene Shisha-Bars in Friedrichstadt und Oberbilk fest. Die Bars wurden daraufhin geschlossen. Gegen die Betreiber und Gäste (19 in Friedrichstadt, zehn in Oberbilk) wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Verstoßes gegen die Coronaschutzverordnung eingeleitet. In der Bar in Oberbilk leistete die Polizei auf Anforderung Vollzugshilfe. In der Shisha-Bar in Friedrichstadt wurde zudem ein Verstoß gegen steuerrechtliche Vorschriften in Zusammenhang mit der Zubereitung von Shisha-Tabak festgestellt. Der Tabak wurde sichergestellt und wird dem zuständigen Hauptzollamt übergeben. Am späten Nachmittag wurde der OSD zudem zu einem "coronafreien" Einsatz gerufen: Auf dem Worringer Platz waren Menschen mit Lebensmittelpunkt auf der Straße in eine Schlägerei verwickelt. Nachdem einer der Schläger wiederholt Streit suchte, erteilten ihm die OSD-Einsatzkräfte einen Platzverweis. ___________________________________________________________________________ 11. Mai 2020 Neue Gedenktafel für die Opfer rassistischer Gewalt am Wehrhahn Erinnerungszeichen wurde am Montag, 11. Mai, eingeweiht Ab sofort gibt es ein Erinnerungszeichen für den "Wehrhahn-Anschlag", bei dem im Juli 2000 zwölf Menschen aus rassistischen und antisemitischen Motiven durch eine Bombe am S-Bahnhof Wehrhahn zum Teil schwer verletzt wurden. Im Rahmen einer kleinen Zeremonie wurde am Montag, 11. Mai, vor Ort eine Gedenktafel eingeweiht. Oberbürgermeister Thomas Geisel nahm sie gemeinsam mit den Bezirksbürgermeistern der Stadtbezirke 1 und 2, Marina Spillner und Dr. Uwe Wagner, sowie der Vorsitzenden des Arbeitskreises Erinnerung, Annette Klinke, vor Ort entgegen. Der Text der Tafel lautet: "Gedenken an die Opfer rassistischer Gewalt am Wehrhahn." Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Fast 20 Jahre nach der Tat haben wir nun endlich einen Erinnerungsort am S-Bahnhof Wehrhahn. Rassismus und Antisemitismus haben in unserer Gesellschaft keinen Platz. Die Gedenktafel ist hierfür ein wichtiges Zeichen und ein klares Bekenntnis gegen jede Art von Gewalt." Marina Spillner: “Erinnerungszeichen zu schaffen, das ist eine wichtige Aufgabe der Bezirksvertretungen. Damit bleibt auch Vergangenes im Stadtteil präsent, auch die dunklen Seiten unserer Stadtgeschichte sollen nicht vergessen werden und uns mahnen, rassistischen und antisemitischen Tendenzen entgegenzutreten.“ Dr. Uwe Wagner: "Mit dieser Tafel wollen wir der Gruppe junger Menschen gedenken, die vor bald 20 Jahren Opfer eines feigen Anschlags wurden, unter dem sie bis heute leiden. Der Täter konnte bislang nicht zur Verantwortung gezogen werden und so wollen wir mit diesem Mahnmal auch einen Beitrag dazu leisten, dass diese verabscheuungswürdige Tat nicht in Vergessenheit gerät." Annette Klinke: "Hier vor Ort bekommen wir eine Idee, wie niederträchtig dieser Anschlag geplant war. Mitten in unserem Alltag werden diese Tafeln uns erinnern, dass wir uns jeden Tag für unseren sozialen demokratischen Rechtsstaat einsetzen müssen. Ich hoffe, dass die Mahnung den Opfern etwas von ihrer Würde zurückgibt.“ Die Bezirksvertretungen 1 und 2 haben gemeinsam das Vorhaben in die Tat umgesetzt, die Texttafel wurde mit Unterstützung des Erinnerungsorts "Alter Schlachthof“ und der jüdischen Gemeinde Düsseldorfs gestaltet. Die Deutsche Bahn hat ihre Zustimmung gegeben, auf ihrem Gelände den Explosionsort durch die Tafel zu kennzeichnen. Der Opferverband Rheinland hat die Bezirksvertretungen unterstützt und die Kommunikation mit den Betroffenen geführt. Die neue Gedenktafel konnte aufgrund der Corona-Krise nur im kleinen Kreis eingeweiht werden. Die Beteiligten hoffen, dass sie am 27. Juli, dem 20. Jahrestag des Anschlags, eine große Gedenkveranstaltung mit allen Verbänden und Interessierten am S-Bahnhof Wehrhahn gestalten können. Hintergrund Am 27. Juli 2000 explodierte am Eingang zur S-Bahn-Station Wehrhahn an der Ackerstraße eine Bombe. Es war ein heimtückischer, rassistisch und antisemitisch motivierter Anschlag auf zwölf Menschen, die aus Russland, der Ukraine, Aserbaidschan und Kasachstan nach Düsseldorf zugewandert waren. Zehn von ihnen wurden bei dem Anschlag verletzt, einige lebensgefährlich, eine Frau verlor ihr ungeborenes Kind. Viele von ihnen wurden traumatisiert und leiden bis heute unter den Folgen des Anschlags. Sie kamen gerade von ihrer Sprachschule. Der oder die Täter hatte(n) sie gezielt ausgesucht. Der Anschlag rief im Jahr 2000 eine Welle des Protests gegen rassistische Gewalt und Antisemitismus hervor. Doch niemand wurde für die Tat verurteilt. Ein Anfang 2018 eröffneter Strafprozess wegen 12-fachen Mordversuchs gegen einen schon im Sommer 2000 Verdächtigten endete mit einem Freispruch. Die Strafkammer stellte zwar die rassistische Motivation des Anschlags fest, hatte aber Zweifel an der Schuld des Angeklagten. Im Prozess wurden Versäumnisse bei den Ermittlungen nach dem Anschlag deutlich, die nicht mehr wettgemacht werden konnten. ___________________________________________________________________________ 8. Mai 2020 Die Coronazahlen vom 8. Mai Mit Stand Freitag, 8. Mai, 17 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.163 (+7) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 8. Mai, 17 Uhr) 37 (+5) in Krankenhäusern behandelt, davon 15 auf Intensivstationen. 204 (-2) Menschen sind aktuell noch infiziert. 27 (+1) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 933 (+9) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. Etwa 315 (+7) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. 16 Abstriche wurden am Freitag, 8. Mai, bis 17 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Freitag, 8. Mai, bis 17 Uhr insgesamt 38 Abstriche genommen. Dazu kommen sieben weitere Abstriche durch den mobilen Service. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211 8996090 sind am Freitag, 8. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 367 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Donnerstag noch 192 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. Versorgungshotline des Amtes für Soziales Die Versorgungshotline des Amtes für Soziales unter der Rufnummer 0211 8998999 verzeichnete am Freitag, 8. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 20 Anrufe. Seit 14. März haben sich insgesamt 9.012 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer an die Versorgungshotline gewandt. Der große Anstieg der Anrufe ab Kalenderwoche 17 ist auf die Pressemitteilung vom 23. April zurückzuführen "Stadt stellt Senioren Mund-Nasen-Schutz zur Verfügung". Über die Versorgungshotline wollten seitdem 6.724 Personen Masken beziehen. Zusätzlich gab es 2.906 registrierte schriftliche Maskenanforderungen über die Funktionsadresse des Amtes für Soziales. Die Versorgungshotline wird die Zeiten der Erreichbarkeit anpassen und wird somit ab Montag, 11. Mai, montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr sowie samstags von 9 bis 12 Uhr zu erreichen sein. Das Amt für Soziales hat am 19. März einen Freiwilligenpool eingerichtet. Inzwischen wurden dort 528 Personen registriert, die ehrenamtliche Hilfsangebote unterbreitet haben. Viele Ehrenamtler bieten gleich mehrere Hilfen an. Insgesamt wurden 1.184 einzelne Hilfsangebote gemacht. Die Angebote zum ehrenamtlichen Engagement beziehen sich hauptsächlich auf die Einkäufe von Lebensmitteln und Getränken, auf Einkäufe bei Apotheken sowie auf Botengänge und "Gassi gehen" und werden zum Teil über die "zentren plus" vermittelt. Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen Der Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen ist wochentags von 9 bis 18 Uhr unter 0211 8990136 zu erreichen. Bis 13.45 Uhr wurden am Freitag, 8. Mai, 48 Unternehmen an der Hotline beraten. Über den E-Mail- Rückruf-Service sind zudem 6 E-Mails eingegangen und telefonisch beantwortet worden. Somit wurden am Freitag 54 Unternehmen telefonisch beraten. Insgesamt wurden seit dem 18. März 3.507 Unternehmen telefonisch beraten. ___________________________________________________________________________ 8. Mai 2020 Bezirksvertretung 2 verteilt Mund-Nasen-Bedeckungen Verteilung auf Einkaufsstraßen in Flingern und Düsseltal Die Bezirksvertretung 2 (Flingern/Düsseltal) verteilt in den nächsten Tagen mehrere Tausend kostenlose "Mund- Nasen-Bedeckungen" an Passanten. Die Verteilung wird von Bezirksbürgermeister Dr. Uwe Wagner und weiteren Mitgliedern der Bezirksvertretung in den Einkaufsstraßen des Stadtbezirks 2 vorgenommen. Verteilt werden bei dieser Aktion sowohl einmalig verwendbare Mund-Nasen-Bedeckungen als auch waschbare Masken. Zusätzlich werden verschiedene karitative Organisationen ebenfalls von der Bezirksvertretung mit Masken versorgt. Hintergrund ist die sogenannte "Maskenpflicht", die in Nordrhein-Westfalen seit Montag, 27. April, gilt, um die Corona-Pandemie einzudämmen. Mit der Verteilaktion soll ein Anstoß gegeben werden, unter Einhaltung der Maskenpflicht und des Abstandsgebots den Einzelhandel zu unterstützen. Um größere Menschenansammlungen zu vermeiden, werden auch bei dieser Aktion die Verteilorte vorab nicht bekanntgegeben. Während der Verteilung wird darauf geachtet, dass die Abstandsregeln eingehalten werden. ___________________________________________________________________________ 8. Mai 2020 Umgestalteter Apostelplatz in Gerresheim eröffnet Stadtplatz bietet einen Ort der Begegung für alle Altersklassen Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat am Donnerstag, 7. Mai, alle 351 städtischen Kinderspielplätze zur Nutzung freigegeben. Die Einhaltung von Verhaltensregeln ist dabei besonders wichtig, damit möglichst alle Düsseldorferinnen und Düsseldorfer gesund bleiben. Oberbürgermeister Thomas Geisel und Gartenamtsleiterin Doris Törkel haben heute, Freitag, 8. Mai, den umgestalteten Apostelplatz in Gerresheim der Öffentlichkeit präsentiert. Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Es ist toll, dass die Entwicklung der Coronazahlen das Öffnen der Spielplätze ermöglicht hat. Dies ist für unsere Familien in der Stadt eine große Erleichterung und ein wichtiges Signal, dass wir ihre Bedürfnisse und Anliegen im Blick haben. So kann nun auch der neu gestaltete Apostelplatz ein Ort der Begegnung sein - natürlich bis auf Weiteres mit dem gebotenen Abstand untereinander." Gartenamtsleiterin Doris Törkel: "Der Apostelplatz hat - eingerahmt durch alten Baumbestand - mit seiner offenen und modernen Gestaltung einen ganz besonderen Charme erhalten. Durch Sitzgelegenheiten, Veranstaltungsfläche sowie Sport- und Spielflächen bietet der Platz attraktive Aufenthaltsmöglichkeiten für alle Altersklassen. Mit dem beleuchteten Kletterspielgerät ist es auch auf dieser Spielfläche gelungen, ein Alleinstellungsmerkmal unter den Düsseldorfer Spielplätzen zu schaffen." Nach Fertigstellung der Bauarbeiten befindet sich an der Benderstraße nun ein moderner, attraktiver und vielfältiger Stadtplatz. Er lädt die Bürgerinnen und Bürger zum Treffen, Verweilen, und Spielen ein. Die Platzfläche wurde offen und multifunktional angelegt. Neben altersgerechten Sitzgelegenheiten mit Armlehnen, die zu einem gemütlichen Plausch einladen, gibt es Spiel¬- und Bewegungsgeräte. Zudem sind Flächen für einen Wochenmarkt sowie weitere Veranstaltungen berücksichtigt worden. Der Platz wurde neu gepflastert und mit neuen Abfallbehältern bestückt. Ein zur Benderstraße ausgerichteter Teil der Platzfläche lädt unter anderem zum Boule spielen ein. In zwei neuen Sandspielflächen kommen kleinere Abenteurer auf ihre Kosten. Dort gibt es Schaukeln, eine davon mit Kleinkindersitz, sowie ein großes Kletterspielgerät mit LED-Beleuchtung, was es in Düsseldorf bislang nur dort, auf dem Apostelplatz, gibt. Der alte Baumbestand ist erhalten geblieben und prägt den Platz auch künftig. Zusätzlich sind ein Amberbaum, Hainbuchenhecken und Blühstauden gepflanzt worden. Sie werden den Platz im Frühjahr durch ihre Blühakzente und im Herbst durch ihre Färbung schmücken. Nach den Entwürfen des Büros ST-Freiraum Landschaftsarchitekten aus Duisburg wurde der Apostelplatz innerhalb von vier Monaten durch die Firma Terra Flor Garten- und Landschaftsbau aus Kamp-Lintfort umgebaut. Das Garten-, Friedhofs- und Forstamt koordinierte die Planung und den Umbau. Die Finanzierung der Kosten in Höhe von 499.000 Euro erfolgte durch die Bezirksvertretung 7 und die ortsansässigen Spender Thorsten Nolting für die Ferdinand-Heye-Stiftung (Diakonie Düsseldorf), Rolf Müller vom Optikerfachgeschäft "Brillen Müller GmbH", Nina Wippermann vom Hörgerätefachgeschäft "Hörsysteme Nina Wippermann" sowie Judith Schipper vom Schuhgeschäft "Frau & Fräulein Schuhe". Hintergrund Nach dem Abriss der Apostelkirche und der Errichtung des neuen Diakoniezentrums "Ferdinand- Heye-Haus" im Jahr 2014 haben sich die städtebaulichen Rahmenbedingungen des Platzes wesentlich verändert. Im Sommer 2016 wurde der Umbau der Benderstraße abgeschlossen. Als letzter Schritt wurde nun der Zustand des Platzes aus dem Jahr 2005 der neu gestalteten Umgebung angepasst. ___________________________________________________________________________ 8. Mai 2020 Erinnerung an das Kriegsende 1945 OB Geisel und Generalkonsule gedenken am heutigen Freitag, 8. Mai, bei einer Kranzniederlegung in der Mahn- und Gedenkstätte der Millionen Toten von Krieg und Gewaltherrschaft Oberbürgermeister Thomas Geisel und Generalkonsule haben am heutigen Freitag, 8. Mai, im Rahmen einer Kranzniederlegung in der Mahn- und Gedenkstätte der Millionen Toten von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht. Die Generalkonsule Rafe Philip Graham Courage (Vereinigtes Königreich), Dr. Olivia Berkeley-Christmann (Frankreich), Wladimir Wassiljewitsch Sedykh (Russische Föderation), Fiona Clare Scholand Evans (Vereinigte Staaten) vertraten die Siegermächte. Der polnische Generalkonsul Jakub Jan Wawrzyniak vertrat in seiner Funktion als Doyen das Konsularische Korps. Er nahm für alle anderen General- und Honorarkonsule an der Kranzniederlegung teil. Auch Dr. Oded Horowitz, Vorstandsvorsitzender der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf und Vorsitzender des Landesverbands Jüdischer Gemeinden von Nordrhein, beteiligte sich an dem Gedenken. "Wir wollen heute gemeinsam als Freunde und Nachbarn daran erinnern, dass Frieden und Freiheit in einem geeinten Europa keine Selbstverständlichkeiten sind. Wir danken den Siegermächten dafür, dass sie Deutschland und Europa im Jahre 1945 von der nationalsozialistischen Barbarei befreit und die Zivilisation wiederhergestellt haben“, sagt Oberbürgermeister Geisel. "Wir wollen uns zugleich auch der sechs Millionen Opfer der Shoa erinnern“, erklärt OB Geisel. "Die Mahn- und Gedenkstätte als zentrales Institut der Erinnerungskultur in unserer Stadt ist dafür der richtige Ort." Für die Opfer des Holocaust stimmte der Kantor der Jüdischen Gemeinde, Aaron Malinsky, das Trauergebet "El male rachamim" an, gefolgt von einer Schweigeminute. Aufgrund der Lage rund um das Coronavirus konnten die ursprünglichen Pläne zur Gedenkveranstaltung nicht umgesetzt werden, so war nach der Kranzniederlegung mit weiteren Vertreterinnen und Vertretern der Düsseldorfer Stadtgesellschaft ursprünglich ein Empfang im Rathaus geplant. Unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen fand das Gedenken nun am heutigen Freitag, 8. Mai, in der, derzeit noch für den Publikumsverkehr geschlossenen, Mahn- und Gedenkstätte in einem deutlich kleineren Rahmen unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Hintergrund: Während die Stadt Düsseldorf bereits am 17. April 1945 von US- Truppen vom NS-Regime befreit worden war, endete der Zweite Weltkrieg in Europa erst nach dem Selbstmord Hitlers und der Einnahme Berlins mit der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht am 8./9. Mai 1945. ___________________________________________________________________________ 8. Mai 2020 Düsseldorf weiter führend bei der Sanierung von Schulen Die Landeshauptstadt Düsseldorf wird ihrer Vorreiterrolle im Bereich der Schulen weiter gerecht. Dies bestätigten Oberbürgermeister Thomas Geisel sowie Stadtdirektor und Schuldezernent Burkhard Hintzsche am Freitag, 8. Mai 2020, auf einer Pressekonferenz in den Berufskollegs Max-Weber und Walter-Eucken an der Suitbertusstraße in Bilk. Anlass waren die zahlreichen Sanierungsmaßnahmen, die von der Stadt in den letzten Jahren an den Schulen Düsseldorfs umgesetzt wurden. 35 Millionen Euro pro Jahr für Sanierungsmaßnahmen Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Die Landeshauptstadt investiert nicht nur mehr als 1 Milliarde Euro in Neu-, Um- und Erweiterungsbauten im Rahmen der Schulorganisatorischen Maßnahmenpakete. Darüber hinaus werden zusätzlich jedes Jahr rund 35 Millionen Euro für Bestands- und Sanierungsmaßnahmen bereitgestellt. Daraus wird deutlich, dass Düsseldorf nicht nur neue Schulen baut, sondern auch die bestehenden Schulgebäude vorbildlich in Schuss hält." Beispiele hierfür sind zahlreich vorhanden. Umfangreiche Fassadensanierungen wurden in den letzten Jahren unter anderem an der St.-Peter-Schule, am Luisen-Gymnasium sowie an der Joseph-Beuys-Gesamtschule durchgeführt. Brandschutzmaßnahmen wurden unter anderem an den Schulstandorten Dieter-Forte- Gesamtschule, Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium sowie Gemeinschaftsgrundschule Bingener Weg durchgeführt. Toilettenanlagen, Duschen und/oder Umkleiden wurden unter anderem an der Carl- Sonnenschein-Schule sowie am Standort Itterstraße 16 teilsaniert oder vollständig erneuert. Hinzu kommen spezielle Sanierungsmaßnahmen wie die Erneuerung der Fenster an der Gerhard-Tersteegen-Schule oder auch die Sanierung der Umkleideräume in der Turnhalle der Hanna-Zürndorfer-Schule. Ziel – Aufrechterhaltung einer modernen und angenehmen Lernatmosphäre Stadtdirektor Burkhard Hintzsche: "Die Sanierungen im Bestand sind mir besonders wichtig. Neben den vielen Neu- und Erweiterungsbauten, die im Rahmen der SOM-Pakete* beschlossen und umgesetzt werden, ist die Aufrechterhaltung einer modernen und angenehmen Lernatmosphäre innerhalb der bereits bestehenden Gebäude für alle Beteiligten enorm wichtig." Der Standort der Pressekonferenz an den Berufskollegs an der Suitbertusstraße wurde bewusst ausgewählt. Dort wurden in den letzten Jahren diverse Sanierungsmaßnahmen umgesetzt, unter anderem Fenstersanierungen, eine umfangreiche Auffrischung des Brandschutzes und die barrierefreie Erschließung des Gebäudes. Hinzu kommt ein aktuelles Projekt, welches die Erneuerung eines Computerraumes sowie die Sanierung einiger Klassenräume beinhaltet. Darüber hinaus soll ein großer Raum entstehen, der für Veranstaltungen genutzt werden kann, allerdings auch mit einer mobilen Faltwand getrennt werden kann, sodass dann 2 reguläre Klassenräume zur Verfügung stehen. * Schulorganisatorische Maßnahmen (SOM) Die Zahlen: Berufskollegs Max-Weber und Walter-Eucken, Erneuerung der Klassenräume sowie Sanierung der Elektro- und Nachrichtentechnik Kosten: 482.000€ Erneuerung Toranlagean derGemeinschaftsgrundschule Flurstraße Kosten: 15.462,93€ Sanierung der Umkleiden in der Turnhallean derCarl-Sonnenschein-Grundschule Kosten: 90.000€ Erneuerung des Turnhallenbodensan der Montessori-Grundschule Lindenstraße Kosten: 37.822,30€ Fassadensanierungan der St.-Peter-Schule Kosten: 490.709,30€ Fassaden- und Dachsanierung an der Matthias-Claudius & St.-Rochus-Schule Kosten: 304.560,67€ Fassadensanierungan der Hanna-Zürndorfer-Schule Kosten: 241.341,48€ Erneuerung der Außenanlagen und der Zufahrt zum Schulhofan der Heinrich-Heine-Grundschule Kosten: 147.682,99€ Erneuerung Abhangdecken und Prallschutz in der Turnhallean der Heinrich-Heine-Grundschule Kosten: 167.425,69€ Sanierung der Türen und Fensteran derBonifatius-Grundschule Kosten: 91.479,26€ Sanierung der Lehrküchean derKatholischen Hauptschule Itterstraße Kosten: 398.000€ Sanierung der Umkleiden in der Turnhallean derKatholischen Hauptschule Itterstraße Kosten: 55.000€ Sicherheitsbeleuchtung & Deckenbekleidungenan derRealschule Benrath Kosten: 340.835,82€ Erneuerung der Lufttechnischen Anlage in der Mensaküche amLeibniz-Gymnasium Kosten: 151.038,05€ Sanierung der Aula amGeschwister-Scholl-Gymnasium Kosten: 397.161,72€ Sanierung der Flure, Akustikdecken und der DeckenbeleuchtungamMarie-Curie-Gymnasium Kosten: 120.259,71€ Sanierung der Pausenhofanlage auf dem DachamLuisen-Gymnasium Kosten: 266.926,09€ ___________________________________________________________________________ 7. Mai 2020 Die Coronazahlen vom 7. Mai Mit Stand Donnerstag, 7. Mai, 17 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.156 (+9) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 7. Mai, 8 Uhr) 32 (-5) in Krankenhäusern behandelt, davon 15 (-3) auf Intensivstationen. 206 (+27) Menschen sind aktuell noch infiziert. 26 (+1) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 924 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. Etwa 308 (-52) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. 52 Abstriche wurden am Donnerstag, 7. Mai, bis 17 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden am Donnerstag, 7. Mai, bis 17 Uhr insgesamt 81 Abstriche genommen. Dazu kommen 7 weitere Abstriche durch den mobilen Service. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211 8996090 sind am Donnerstag, 7. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 422 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Donnerstag noch 222 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. Versorgungshotline des Amtes für Soziales Die Versorgungshotline des Amtes für Soziales unter der Rufnummer 0211 8998999 verzeichnete am Donnerstag, 7. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 30 Anrufe. Seit 14. März haben sich insgesamt 8.986 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer an die Versorgungshotline gewandt. Der große Anstieg der Anrufe ab Kalenderwoche 17 ist auf die Pressemitteilung vom 23. April zurückzuführen "Stadt stellt Senioren Mund-Nasen-Schutz zur Verfügung". Über die Versorgungshotline wollten seitdem 6.724 Personen Masken beziehen. Zusätzlich gab es 2.906 registrierte schriftliche Maskenanforderungen über die Funktionsadresse des Amtes für Soziales. Die Versorgungshotline wird die Zeiten der Erreichbarkeit anpassen und wird somit ab Montag, 11. Mai, montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr sowie samstags von 9 bis 12 Uhr zu erreichen sein. Das Amt für Soziales hat am 19. März einen Freiwilligenpool eingerichtet. Inzwischen wurden dort 525 Personen registriert, die ehrenamtliche Hilfsangebote unterbreitet haben. Viele Ehrenamtler bieten gleich mehrere Hilfen an. Insgesamt wurden 1.181 einzelne Hilfsangebote gemacht. Die Angebote zum ehrenamtlichen Engagement beziehen sich hauptsächlich auf die Einkäufe von Lebensmitteln und Getränken, auf Einkäufe bei Apotheken sowie auf Botengänge und "Gassi gehen" und werden zum Teil über die "zentren plus" vermittelt. Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen Der Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen ist wochentags von 9 bis 18 Uhr unter 0211 8990136 zu erreichen. Bis 16 Uhr wurden am Donnerstag, 7. Mai, 65 Unternehmen an der Hotline beraten. Über den E-Mail- Rückruf-Service sind zudem 21 E-Mails eingegangen und telefonisch beantwortet worden. Somit wurden am Donnerstag 86 Unternehmen telefonisch beraten. Insgesamt wurden seit dem 18. März 3.448 Unternehmen telefonisch beraten. ___________________________________________________________________________ 7. Mai 2020 OB Geisel zum Tod des Kraftwerk-Mitbegründers Florian Schneider-Esleben Florian Schneider-Esleben, Mitbegründer der Musikgruppe "Kraftwerk", ist im Alter von 73 Jahren verstorben. Gemeinsam mit Ralf Hütter gründete er 1970 nicht nur das "Kling Klang Studio" in Düsseldorf, sondern auch "Kraftwerk" selbst. "Kraftwerk" haben in nunmehr fünf Jahrzehnten Musikgeschichte geschrieben. Sie gelten als Urväter verschiedenster Musikrichtungen wie Electro, Hip Hop, Synthie Pop, Minimal und insbesondere Techno. Anlässlich des "Grand Départ" fand am 1. Juli 2017 ein 3-D Konzert der Elektro-Pioniere im Ehrenhof statt. Als Bandmitglied war Schneider-Esleben dort nicht mehr mit dabei, er verließ die Gruppe 2008. Oberbürgermeister Thomas Geisel sprach im Rahmen einer Video-Botschaft zum Tod Florian Schneider- Eslebens sein Mitgefühl aus: "Wie wir erst gestern erfahren haben, ist Florian Schneider-Esleben verstorben. Florian Schneider-Esleben war Mitbegründer und gemeisam mit Ralf Hütter das Gesicht von Kraftwerk. Einer Band, die von Düsseldorf aus Musikgeschichte geschrieben hat. Kraftwerk hat seine Aufnahmen hier in Düsseldorf gemacht im berühmten Kling Klang Studio. Kraftwerk gilt als Pionier und Begründer der elektronischen Musik. Einer Stilrichtung, die weltweit für Furore gesorgt hat und den Ruf von Düsseldorf als Musikstadt, als Stadt der modernen Musik, der elektronischen Musik begründet hat." OB Geisel weiter: "Wir werden Florian Schneider-Esleben ein ehrendes Andenken bewahren. Mein Mitgefühl gilt seiner Familie und den Anghörigen." ___________________________________________________________________________ 7. Mai 2020 Amt für Verkehrsmanagement Büro für Ausnahmegenehmigungen ab Montag wieder geöffnet Im Zuge der Lockerung der Einschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise wird das Büro für Ausnahmegenehmigungen des Amtes für Verkehrsmanagement, Auf'm Hennekamp 45, ab Montag, 11. Mai, wieder für den Publikumsverkehr geöffnet. Bürger werden gebeten, bei persönlicher Vorstellung eine Mund- Nasen-Bedeckung zu tragen, den erforderlichen Sicherheitsabstand einzuhalten und das Büro nur einzeln zu betreten. Mit längeren Wartezeiten ist zu rechnen. Ausnahmegenehmigungen zum Parken, Genehmigungen für Halteverbotszonen bei Wohnungsumzügen und andere Ausnahmegenehmigungen für den Straßenverkehr können montags von 7.30 bis 15 Uhr sowie dienstags bis freitags jeweils von 7.30 bis 13 Uhr beantragt werden. Sondernutzungen sind davon ausgenommen. Die Beantragung von Baustellen, Aufstellen von Kränen, Leitergerüsten und ähnlichem erfolgt weiterhin nur per E-Mail an genehmigungen.verkehr@duesseldorf.de. Alle genannten Anträge können auch auf dem Postweg an das Amt für Verkehrsmanagement, Auf'm Hennekamp 45, 40225 Düsseldorf gesendet werden. Informationen zu den Ausnahmegenehmigungen gibt es online unter www.duesseldorf.de/verkehrsmanagement/antraege-und- genehmigungen ___________________________________________________________________________ 6. Mai 2020 Die Coronazahlen vom 6. Mai Mit Stand Mittwoch, 6. Mai, 17 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.147 (+34) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 6. Mai, 8 Uhr) 37 (+1) in Krankenhäusern behandelt, davon 18 (+2) auf Intensivstationen. 179 (+/- 0) Menschen sind aktuell noch infiziert. 25 (+1) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 943 (+33) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. Etwa 360 (+128) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. 53 Abstriche wurden am Mittwoch, 6. Mai, bis 17 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden am Mittwoch, 6. Mai, bis 17 Uhr insgesamt 104 Abstriche genommen. Dazu kommen 20 weitere Abstriche durch den mobilen Service. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Mittwoch, 6. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 358 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Mittwoch noch 207 Anrufe durchgestellt, von denen alle 207 angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. Versorgungshotline des Amtes für Soziales Die Versorgungshotline des Amtes für Soziales unter der Rufnummer 0211-8998999 verzeichnete am Mittwoch, 6. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 25 Anrufe. Seit 14. März haben sich insgesamt 8.948 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer an die Versorgungshotline gewandt. Der große Anstieg der Anrufe ab Kalenderwoche 17 ist auf die Pressemitteilung vom 23. April zurückzuführen "Stadt stellt Senioren Mund-Nasen-Schutz zur Verfügung". Über die Versorgungshotline wollten seitdem 6.724 Personen Masken beziehen. Zusätzlich gab es 2.906 registrierte schriftliche Maskenanforderungen über die Funktionsadresse des Amtes für Soziales. Das Amt für Soziales hat am 19. März einen Freiwilligenpool eingerichtet. Inzwischen wurden dort 525 Personen registriert, die ehrenamtliche Hilfsangebote unterbreitet haben. Viele Ehrenamtler bieten gleich mehrere Hilfen an. Insgesamt wurden 1.181 einzelne Hilfsangebote gemacht. Die Angebote zum ehrenamtlichen Engagement beziehen sich hauptsächlich auf die Einkäufe von Lebensmitteln und Getränken, auf Einkäufe bei Apotheken sowie auf Botengänge und "Gassi gehen" und werden zum Teil über die "zentren plus" vermittelt. Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen Der Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen ist wochentags von 9 bis 18 Uhr unter 0211-8990136 zu erreichen. Bis 16 Uhr wurden am Mittwoch, 6. Mai 32 Unternehmen an der Hotline beraten. Über den E-Mail- Rückruf-Service sind zudem 6 E-Mails eingegangen und telefonisch beantwortet worden. Somit wurden am Mittwoch 38 Unternehmen telefonisch beraten. Insgesamt wurden seit dem 18. März 3.400 Unternehmen telefonisch beraten. ___________________________________________________________________________ 6. Mai 2020 Kunstkommission Düsseldorf Siegerentwurf im Wettbewerb "Gedenkort für die Erinnerung und Akzeptanz von geschlechtlicher und sexueller Vielfalt" Der Entwurf von Claus Richter, eine lebensgroße Figurengruppe aus Bronze, konnte überzeugen In der Landeshauptstadt Düsseldorf soll ein Ort für die Erinnerung und Akzeptanz von geschlechtlicher und sexueller Vielfalt entstehen. Hierfür hatte die Kunstkommission Düsseldorf in Zusammenarbeit mit dem "LSBTIQ+ Forum Düsseldorf" einen zweiphasigen und anonymen Wettbewerb ausgelobt. Der Entwurf von Claus Richter, eine lebensgroße Figurengruppe aus Bronze, ging daraus jetzt als Sieger hervor. Am 30. April beschloss der Kulturausschuss auf Empfehlung der Kunstkommission die weitere Bearbeitung und deren Umsetzung. Claus Richter, geboren 1971 in Lippstadt, hat an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach studiert. Er lebt und arbeitet in Köln. Insgesamt waren 14 Künstlerinnen und Künstler eingeladen worden, sich an dem Wettbewerb zu beteiligen. Der Entwurf von Claus Richter reiht sich auf den ersten Blick ganz bewusst in die Vielzahl bestehender Bronzefiguren in Düsseldorf ein. Erst die nähere Betrachtung und Auseinandersetzung zeigt die ironische Brechung. Der Entwurf sieht eine Figurengruppe vor, die die Hände zum Teil zu Fäusten geballt oder zum Victory-Zeichen verschränkt empor streckt. Die Gruppe steht vereint auf einem Stufensockel aus Beton. Die vier Figuren symbolisieren alle Spektren sexueller Ausrichtung: eine feminine, scheinbar biologisch männliche Figur, eine eher maskuline, scheinbar biologisch männliche Figur, eine glatzköpfige scheinbar biologisch weibliche Figur und eine eher feminine scheinbar biologisch weibliche Figur. Die genau definierten Gesichter heben sich bewusst von den grob modellierten Körpern ab. Ergänzt wird das Denkmal um eine traditionelle Tafel mit folgender Inschrift: "Ort für die Erinnerung und Akzeptanz von geschlechtlicher und sexueller Vielfalt. Dieser Ort ist den Lesben, Schwulen, Bi- und Trans*, die Opfer von Gewalt, Verfolgung und Diskriminierung in Düsseldorf wurden, gewidmet. Und all denen, die in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt einstehen." Die Jury lobte ausdrücklich die Idee des "Trojanischen Pferdes". Gabriele Bischoff vom "LSBTIQ+ Forum Düsseldorf" zeigte sich sehr angetan: "Ich bin sehr zufrieden mit dem Verfahren und der Vorgehensweise der Kunstkommission. Der ausgewählte Entwurf entspricht genau meinen Vorstellungen und den von den involvierten Personen geäußerten Wünschen. Ich freue mich sehr auf die Realisierung". Als nächster Schritt steht nun an, den genauen Realisierungsort mit dem Künstler, der Bezirksvertretung sowie den weiteren Betroffenen abzustimmen. Anschließend wird die Plastik in einer Düsseldorfer Gießerei produziert. Hintergrund: Seit vielen Jahren gibt es den großen Wunsch, mit einem Mahnmal im öffentlichen Raum der Diskriminierung von Lesben, Schwulen und Transgeschlechtlichen zu gedenken. Denn in der Zeit des Nationalsozialismus war Düsseldorf die Stadt mit den meisten Festnahmen nach § 175 des Strafgesetzbuches in ganz Westdeutschland. Bis August 1938 verhaftete allein die Gestapo in Düsseldorf etwa 400 Männer. Die Kunstkommission wurde im Sommer 2018 vom Kulturausschuss der Landeshauptstadt Düsseldorf beauftragt, einen offenen Wettbewerb für die Realisierung des Erinnerungsortes in Rheinnähe zwischen Rheinkniebrücke und Oberkasseler Brücke durchzuführen. Vorangegangen war bereits ein Werkstatttag im März 2018 in der Mahn- und Gedenkstätte, bei welchem erste Vorstellungen zu einem Gedenkort in der Stadt ausgetauscht wurden. Den zweistufigen Wettbewerb hatte die Kunstkommission in Zusammenarbeit mit dem "LSBTIQ+ Forum Düsseldorf" mit geladenen Kunstschaffenden ausgelobt. Zu dem internationalen Teilnehmerfeld gehörte unter anderem der Düsseldorfer Konzeptkünstler Mischa Kuball sowie Sharon Hayes (New York), Lena Henke (Frankfurt/New York) und Erez Israeli (Tel Aviv). Für die Umsetzung und künstlerische Gestaltung stellt die Stadt Düsseldorf insgesamt 200.000 Euro zur Verfügung. Am 1. April 2019 fand zudem eine gut besuchte öffentliche Informationsveranstaltung in der Kunsthalle statt, um über den Stand der Dinge und die jüngsten Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Wettbewerb zu informieren. 40 Kunstschaffende und Interessierte waren der Einladung gefolgt. ___________________________________________________________________________ 6. Mai 2020 Coronaschutz und Verdacht auf illegales Glücksspiel: OSD räumt Café 37 Einsätze im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung des Landes verzeichnete der städtische Ordnungs- und Servicedienst (OSD) am gestrigen Dienstag, 5. Mai. Im gleichen Zeitraum erhielt die Leitstelle 111 Anrufe. Die Gesamtzahl der zum Thema "Corona" in der Leitstelle des OSD seit dem 18. März eingegangenen Anrufe erhöhte sich auf 5.828. Gegen 19 Uhr überprüfte der OSD zusammen mit der Polizei ein Café an der Scheurenstraße aufgrund eines Hinweises auf einen Verstoß gegen die coronabedingte Betriebsuntersagung. Dabei wurden jeweils drei Menschen im oberen Geschoss und im abgeschlossenen Keller angetroffen. Im Zuge der Überprüfung wurden drei einsatzbereite Glücksspielgeräte und rund 75.000 Euro Bargeld mit Verdacht auf illegales Glücksspiel sichergestellt. Der Betrieb wurde geräumt und geschlossen. Darüber hinaus wurden im Tagesverlauf einige Ansammlungen von Menschen im gesamten Stadtgebiet aufgelöst. Die Betroffenen wurden auf die Abstandsregelungen und gegebenenfalls auch auf die Tragepflicht eines Mund-Nasen-Schutzes hingewiesen. Zudem verlief die Begleitung von zwei Demonstrationen (Marktplatz/Heinrich-Heine-Platz) problemlos. Auch die Begleitung der Feierlichkeiten rund um das 125-jährige Vereinsjubiläum von Fortuna Düsseldorf liefen unproblematisch. Am Nachmittag mussten Einsatzkräfte des OSD die Freitreppe am Burgplatz sperren. Dort hatten sich rund 200 Menschen ohne Rücksichtnahme auf den geltenden Mindestabstand versammelt. In Gerresheim wurde zudem eine Abitur-Feier mit rund 50 Teilnehmern aufgelöst. ___________________________________________________________________________ 6. Mai 2020 Kommunale Ausländerbehörde bietet Ersatztermine an Im Zuge der Corona-Pandemie ausgefallene Termine werden nachgeholt Die Kommunale Ausländerbehörde sowie der Service Point des Amtes für Migration und Integration sind aktuell aufgrund der Corona-Pandemie für den Besucherverkehr geschlossen. Um die deshalb ausgefallenen Termine aufzufangen, bietet die kommunale Ausländerbehörde allen Kunden, deren Termin ausfallen musste, postalisch Ersatztermine an. Zunächst erhalten alle Termininhaber, deren Termine zwischen Samstag, 14. März, und Sonntag, 17. Mai, datiert sind, einen Ersatztermin. Zudem arbeitet die Stadtverwaltung mit Hochdruck an einem Hygienekonzept, um die Publikumssachbearbeitung schnellstmöglich wieder anbieten zu können. Umgang mit abgelaufenen Aufenthaltstiteln Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat als untere Ausländerbehörde aufgrund der Corona-Pandemie eine Allgemeinverfügungen über den Vollzug des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG) und des Asylgesetzes (AsylG) erlassen. Für befristete Aufenthaltstitel von Ausländern, die zwischen dem 14. März und dem 17. Mai ablaufen, wurde die Fortgeltungsfiktion nach Paragraph 81 Absatz 4 Aufenthaltsgesetz von Amts wegen angeordnet. Das heißt, die befristeten Aufenthaltstitel behalten ihre Gültigkeit bis zur Entscheidung der kommunalen Ausländerbehörde. Darüber hinaus wird die Geltungsdauer von Aufenthaltsgestattungen, welche zwischen dem 14. März und dem 17. Mai ablaufen beziehungsweise abgelaufen sind, für Ausländer mit Hauptwohnsitz in Düsseldorf, von Amts wegen bis einschließlich Donnerstag, 20. August verlängert. Vorbehaltlich der weiteren Entwicklungen und Entscheidungen vom Bund oder dem Land Nordrhein-Westfalen werden die aktuellen Maßnahmen und Regelungen fortgesetzt. Hierzu wird das Amt für Migration und Integration gezielt informieren. Aktuelle Hinweise der Kommunalen Ausländerbehörde in der Corona-Krise Für weitere Informationen zum Vorgehen der Kommunalen Ausländerbehörde in der Corona-Krise wurde eine FAQ-Seite eingerichtet: www.duesseldorf.de/amt-fuer-migration-und-integration/aktuelle-hinweise-zum- coronavirus-covid-19. Zudem können sich Bürger an das städtische Service-Telefon unter 0211-8921020 wenden oder eine E-Mail an notfall.auslaenderangelegenheiten@duesseldorf.de senden. ___________________________________________________________________________ 5. Mai 2020 Die Coronazahlen vom 5. Mai Mit Stand Dienstag, 5. Mai, 17 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.113 Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 5. Mai, 17 Uhr) 36 in Krankenhäusern behandelt, davon 16 auf Intensivstationen. 179 Menschen sind aktuell noch infiziert. 24 Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 910 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. Etwa 232 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. 55 Abstriche wurden am Dienstag, 5. Mai, bis 17 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden am Dienstag, 5. Mai, bis 17 Uhr insgesamt 68 Abstriche genommen. Dazu kommen 30 weitere Abstriche durch den mobilen Service. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Dienstag, 5. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 446 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Dienstag noch 244 Anrufe durchgestellt, von denen 240 angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 98 Prozent entspricht. Versorgungshotline des Amtes für Soziales Die Versorgungshotline des Amtes für Soziales unter der Rufnummer 0211-8998999 verzeichnete am Dienstag, 5. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 30 Anrufe. Seit 14. März haben sich insgesamt 8.918 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer an die Versorgungshotline gewandt. Der große Anstieg der Anrufe ab Kalenderwoche 17 ist auf die Pressemitteilung vom 23. April zurückzuführen "Stadt stellt Senioren Mund-Nasen-Schutz zur Verfügung". Über die Versorgungshotline wollten seitdem 6.724 Personen Masken beziehen. Zusätzlich gab es 2.906 registrierte schriftliche Maskenanforderungen über die Funktionsadresse des Amtes für Soziales. Das Amt für Soziales hat am 19. März einen Freiwilligenpool eingerichtet. Inzwischen wurden dort 525 Personen registriert, die ehrenamtliche Hilfsangebote unterbreitet haben. Viele Ehrenamtler bieten gleich mehrere Hilfen an. Insgesamt wurden 1.181 einzelne Hilfsangebote gemacht. Die Angebote zum ehrenamtlichen Engagement beziehen sich hauptsächlich auf die Einkäufe von Lebensmitteln und Getränken, auf Einkäufe bei Apotheken sowie auf Botengänge und "Gassi gehen" und werden zum Teil über die "zentren plus" vermittelt. Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen Der Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen ist wochentags von 9 bis 18 Uhr unter 0211-8990136 zu erreichen. Bis 16 Uhr wurden am Dienstag, 5. Mai, 34 Unternehmen an der Hotline beraten. Über den E-Mail- Rückruf-Service sind zudem 6 E-Mails eingegangen und telefonisch beantwortet worden. Somit wurden am Dienstag 40 Unternehmen telefonisch beraten. Insgesamt wurden seit dem 18. März 3.359 Unternehmen telefonisch beraten. ___________________________________________________________________________ 5. Mai 2020 "Augenblicke des Wandels": Zweite Auflage des Bildbandes zu Julius Söhn veröffentlicht Aufgrund der großen Nachfrage hat das Stadtarchiv nun die zweite Auflage des Werkes herausgegeben/Es ist ab sofort wieder im Buchhandel erhältlich Im Februar dieses Jahres veröffentlichte das Stadtarchiv der Landeshauptstadt Düsseldorf einen Bildband über das Werk des Fotografen Julius Söhn (1886 – 1943). Die Nachfrage war äußerst groß, das Buch schnell vergriffen. Während der Schließung für den Publikumsverkehr aufgrund der akutellen Lage rund um das Coronavirus nutzte das Stadtarchiv daher die Zeit, eine zweite, leicht veränderte Auflage des Bildbandes vorzubereiten, die nun im Buchhandel erhältlich ist. Die "Augenblicke des Wandels. Julius Söhn – frühe Straßenfotografie in Düsseldorf (1890- 1937)" präsentieren rund 160 Aufnahmen und ein aus sechs Aufnahmen zusammengesetztes Panoramabild Düsseldorfs. Alle Bilder stammen aus der im Stadtarchiv verwahrten einzigartigen "Sammlung Söhn", die aus über 3.200 Aufnahmen von Julius Söhn und seinem Sohn Oskar besteht und den Übergang Düsseldorfs vom 19. zum 20. Jahrhundert eindrucksvoll dokumentiert. Zum Buch Julia Lederle-Wintgens und Andrea Trudewind: "Augenblicke des Wandels. Julius Söhn – frühe Straßenfotografie in Düsseldorf (1890- 1937)", 2. Auflage. Herausgeber: Stadtarchiv Düsseldorf [Veröffentlichungen aus dem Stadtarchiv Düsseldorf 27]; Essen (Klartext-Verlag) 2020 ISBN 978-3-8375-2242-6, 176 Seiten, 158 Fotos, Panorama Beilage, Kosten 19,90 Euro. Der Bildband "Augenblicke des Wandels. Julius Söhn – frühe Straßenfotografie in Düsseldorf (1890- 1937)",(c)Stadtarchiv Düsseldorf ___________________________________________________________________________ 5. Mai 2020 Glückwünsche zu 125 Jahre! ___________________________________________________________________________ 4. Mai 2020 Die Coronazahlen vom 4. Mai Mit Stand Montag, 4. Mai, 17 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.089 Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 4. Mai, 8 Uhr) 38 in Krankenhäusern behandelt, davon 21 auf Intensivstationen. 180 Menschen sind aktuell noch infiziert. 24 Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 885 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. Etwa 240 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. 94 Abstriche wurden am Montag, 4. Mai, bis 17 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden am Montag, 4. Mai, bis 17 Uhr insgesamt 112 Abstriche genommen. Dazu kommen 20 weitere Abstriche durch den mobilen Service. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Montag, 4. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 583 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Montag noch 331 Anrufe durchgestellt, von denen 331 angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. Versorgungshotline des Amtes für Soziales Die Versorgungshotline des Amtes für Soziales unter der Rufnummer 0211-8998999 verzeichnete am Montag, 4. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 45 Anrufe. Seit 14. März haben sich insgesamt 8.878 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer an die Versorgungshotline gewandt. Der große Anstieg der Anrufe ab Kalenderwoche 17 ist auf die Pressemitteilung vom 23. April zurückzuführen "Stadt stellt Senioren Mund-Nasen-Schutz zur Verfügung". Über die Versorgungshotline wollten seitdem 6.715 Personen Masken beziehen. Zusätzlich gab es 2.862 registrierte schriftliche Maskenanforderungen über die Funktionsadresse des Amtes für Soziales. Das Amt für Soziales hat am 19. März einen Freiwilligenpool eingerichtet. Inzwischen wurden dort 525 Personen registriert, die ehrenamtliche Hilfsangebote unterbreitet haben. Viele Ehrenamtler bieten gleich mehrere Hilfen an. Insgesamt wurden 1.181 einzelne Hilfsangebote gemacht. Die Angebote zum ehrenamtlichen Engagement beziehen sich hauptsächlich auf die Einkäufe von Lebensmitteln und Getränken, auf Einkäufe bei Apotheken sowie auf Botengänge und "Gassi gehen" und werden zum Teil über die "zentren plus" vermittelt. Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen Der Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen ist wochentags von 9 bis 18 Uhr unter 0211-8990136 zu erreichen. Bis 16 Uhr wurden am Montag, 4. Mai, 42 Unternehmen an der Hotline beraten. Über den E-Mail- Rückruf-Service sind zudem 20 E-Mails eingegangen und telefonisch beantwortet worden. Somit wurden am Montag 63 Unternehmen telefonisch beraten. Insgesamt wurden seit dem 18. März 3.317 Unternehmen telefonisch beraten. Weiter im News-Archiv 2-1
___________________________________________________________________________ 13. Mai 2020 Coronaschutz: Promoteams unterstützen das Ordnungsamt Zunächst bis Ende Juni sind 40 Mitarbeiter einer externen Firma im Einsatz, um über Abstandsgebot und Mund-Nasen-Schutz zu infomieren Promotionteams sind ab Donnerstag, 14. Mai, zur Unterstützung des Ordnungsamtes im Stadtgebiet unterwegs. Sie sollen die Menschen im Hinblick auf die Bestimmungen zum Coronaschutz informieren. Mit im Gepäck haben die freundlichen Mitarbeiter Faltblätter, die Hinweise unter anderem zum Abstandsgebot und zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung enthalten. "Die Promoteams sollen die Arbeit unserer Außendienstkräfte im Ordnungs- und Servicedienst flankieren. Einen ordnungsbehördlichen Auftrag haben sie nicht. Aber sie sollen Menschen, an Stellen, wo es drauf ankommt, freundlich und kompetent auf die Bestimmungen der Coronaschutzverordnung aufmerksam machen", erklärte Oberbürgermeister Thomas Geisel. "Oft ist es den Leuten vor Ort gar nicht bewusst, dass sie gegen Vorkehrungen zum Schutz vor der Ansteckung mit dem Coronavirus verstoßen und sich und andere in Gefahr bringen. Meist reicht dann ein freundlicher Hinweis. Dazu sind ab jetzt die Promoteams da. Im Falle von gröberen Verstößen greift nach wie vor das Ordnungsamt ein", betonte Ordnungsdezernent Christian Zaum. Zunächst bis Ende Juni sind täglich bis zu 40 Mitarbeiter einer externen Promotion- Firma unterwegs. Die Teilnehmer der Teams tragen eine Weste, an den man erkennen kann, dass sie im Auftrag der Landeshauptstadt unterwegs sind. Sie verteilen zudem städtische Flyer. Die Menschen vor Ort sollen die Teams rein serviceorientiert, höflich und nett ansprechen. Die Mitarbeiter in den Teams geben allerdings auch Rückmeldungen an das Ordnungsamt über Stellen im Stadtgebiet, an denen eine erhöhte Anzahl an Verstößen gegen die Regelungen der Coronaschutzverordnung festzustellen ist. An diesen Orten wird dann in der Folge der Ordnungs- und Servicedienst nach dem Rechten sehen und gegebenenfalls auch ordnungsbehördlich einschreiten. ___________________________________________________________________________ 13. Mai 2020 510 Rückmeldungen zum Lärmaktionsplan Mit einer Online-Umfrage hat das Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz viele Interessierte erreicht 510 Rückmeldungen hat das Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz im Online- Beteiligungsverfahren zum Lärmaktionsplan III (LAP III) erhalten. Das Verfahren lief vom 2. bis 29. März. Mehr als 1.200 Seitenaufrufe wurden registriert. "Wir freuen uns über die gute Resonanz, die das große Interesse der Düsseldorfer am Thema Lärm bei der einmal mehr bestätigt", betont Umweltdezernentin Helga Stulgies. Sie erläuterte: "Aufgrund der Corona-Pandemie trat das Thema Lärm allerdings stärker in den Hintergrund und die Beteiligung lag unter der am Lärmaktionsplan II im Jahr 2017 mit 691 Antworten. Die Ergebnisse lassen aber auf jeden Fall eine belastbare Auswertung zu." Mit Hilfe des dritten Lärmaktionsplans seit 2011 soll die hohe Lärmbelastung durch Verkehr und Industrie in Teilen von Düsseldorf weiter gesenkt werden. Bei der Umfrage ging es vor allem darum, die Meinung der interessierten Bürgerinnen und Bürger zur Gesamtproblematik und zu ganz konkreten Vorschlägen für die Landeshauptstadt zu ermitteln. Die Beteiligung kam aus dem gesamten Stadtgebiet. Geantwortet haben zum weit überwiegenden Teil Menschen, deren Wohnsitz an den räumlichen Schwerpunkten wie Hauptverkehrsstraßen, Straßenbahnstrecken, Autobahnen und Eisenbahnstrecken liegt. Die Rückmeldungen betreffen mehrheitlich den Kfz-Verkehr auf Stadtstraßen und Autobahnen (305), es folgen der Straßenbahnverkehr mit 47 und der DB-Zugverkehr mit 40 Rückmeldungen. Was nach Meinung der Antwortenden zur Lärmbekämpfung veranlasst werden soll, ergibt eine klare Rangfolge: Mit 54,9 Prozent stehen Tempobeschränkungen auf 30 km/h an erster Stelle der Wunschliste. Es folgen lärmarme Fahrbahnbeläge mit 45,3 Prozent, „LKW-Verkehr reduzieren“ mit 34,7 Prozent, „Lärmschutzwände errichten“ mit 30,2 Prozent und die Förderung umweltfreundlicher Verkehrsmittel mit 20,4 Prozent. Mehrfachantworten waren möglich. Auch wurde gezielt nach Straßenabschnitten gefragt, an denen Tempo 30 für sinnvoll gehalten wird. Insgesamt kamen dazu 347 positive Rückmeldungen, verteilt auf 17 vorgeschlagene Straßenabschnitte. Vorschläge für weitere Tempo-30-Abschnitte wurden von 43 Prozent der Mitwirkenden gemacht. 48 Personen halten Tempo 30 nicht für eine zielführende Lösung zur Lärmverringerung. Oasen der Ruhe Selbst in der Großstadt gibt es Oasen der Ruhe. Eine Frage, die erstmals gestellt wurde, lautete: "Wenn Sie im Stadtgebiet einen ruhigen Ort (Park, Platz, Grün- oder Waldfläche) aufsuchen wollen, wohin würden Sie sich begeben?" Absoluter Spitzenreiter ist hier der Grafenberger Wald (88 Nennungen), gefolgt von Nordpark (36), Südpark (35), Aaper Wald, Ostpark und Volksgarten (33 bis 34 Nennungen). Umweltamtsleiter Thomas Loosen hat dazu einen Tipp: "Wer weitere ruhige Orte in Düsseldorf sucht, findet in der Straßenverkehrslärmkarte des Umweltamtes hilfreiche Informationen. Sie ist im Netz veröffentlicht und weist farblich in hoher Auflösung aus, welche Lärmbelastungen, die auf den Straßenverkehr zurückzuführen sind, wo im Stadtgebiet zu erwarten sind." ___________________________________________________________________________ 12. Mai 2020 Die Coronazahlen vom 12. Mai Mit Stand Dienstag, 12. Mai, 16 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.204 (+5) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 12. Mai, 8 Uhr) 31 (-2) in Krankenhäusern behandelt, davon 15 (-1) auf Intensivstationen. 202 (-18) Menschen sind aktuell noch infiziert. 28 (+1) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 974 (+22) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. Etwa 310 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 14,7 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. 54 Abstriche wurden am Dienstag, 12. Mai, bis 16 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Dienstag, 12. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 83 Abstriche genommen. Dazu kommen 9 weitere Abstriche durch den mobilen Service. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Dienstag, 12. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 342 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Dienstag noch 187 Anrufe durchgestellt, von denen 186 angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 99 Prozent entspricht. Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen Der Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen ist wochentags von 9 bis 18 Uhr unter 0211 8990136 zu erreichen. Bis 16 Uhr wurden am Dienstag, 12. Mai, 41 Unternehmen an der Hotline beraten. Über den E-Mail-Rückruf-Service sind zudem 9 E-Mails eingegangen und telefonisch beantwortet worden. Somit wurden am Dienstag 50 Unternehmen telefonisch kontaktiert. Insgesamt wurden seit dem 18. März 3.644 Unternehmen beraten. ___________________________________________________________________________ 12. Mai 2020 Henkel und BASF spenden Desinfektionsmittel Wirtschaftsförderung vermittelt die 6.300-Liter-Spende an die Rheinbahn 51 Desinfektionsmittelspender stehen an allen unterirdischen Haltestellen der Rheinbahn. Sie bieten den Fahrgästen die Möglichkeit, kostenlos ihre Hände zu desinfizieren. Befüllt sind diese Spender mit 6.300 Litern Desinfektionsmittel, das die Unternehmen Henkel und BASF der Landeshauptstadt zur Verfügung gestellt haben. An die Rheinbahn vermittelt hat die Spende das städtische Amt für Wirtschaftsförderung. "Unser Dank gilt den Unternehmen Henkel und BASF. Sie leisten mit ihrer großzügigen Spende von Desinfektionsmittel einen wichtigen Beitrag dazu, dass sich die Fahrgäste der Rheinbahn in Zeiten von Corona wohl und sicher fühlen können", betonte Oberbürgermeister Thomas Geisel. "Wir sind froh und dankbar, dass die gespendeten Desinfektionsmittel, die der Stadt und Ihren Bürgerinnen und Bürgern zu Gute kommen sollen, nun bei der Rheinbahn eine geeignete Verwendung finden", ergänzte Theresa Winkels, die Leiterin des Amtes für Wirtschaftsförderung. "Für uns hat die Gesundheit unserer Fahrgäste und Mitarbeiter höchste Priorität. Dafür haben wir bereits viele Maßnahmen umgesetzt, wie die Verteilung von Mund- Nasen-Bedeckungen oder die zusätzliche Reinigung unserer Fahrzeuge. Die Desinfektionsmittelspender sind ein weiterer wichtiger Baustein dafür, dass unsere Fahrgäste sich sicher fühlen. Daher freuen wir uns, dass Henkel und BASF uns mit der von der Stadt vermittelten Spende so großzügig unterstützen“, erklärte Klaus Klar, Vorstandsvorsitzender und Arbeitsdirektor der Rheinbahn. "Für uns ist es selbstverständlich, dass wir uns in unserer Heimatstadt Düsseldorf engagieren. Und gerade in diesen herausfordernden Zeiten ist schnelle und unbürokratische Hilfe gefragt. Im Rahmen unseres globalen Solidaritätsprogramms haben wir kurzfristig Produktionskapazitäten an unserem Hauptsitz in Düsseldorf bereitgestellt, um Handdesinfektionsmittel herzustellen – und zu spenden", sagte Dr. Daniel Kleine, Henkel President Deutschland und Standortleiter Düsseldorf. "Wir stellen normalerweise Inhaltsstoffe für Körperpflege und Kosmetik her. Der Schritt zur Produktion von Desinfektionsmitteln für Hände ist technologisch nicht so groß, aber dennoch eine Umstellung. Diese haben wir mit dem vollen Einsatz unserer Mitarbeiter schnell umsetzen können. Wir sind stolz darauf, zur Sicherheit der Fahrgäste bei der Rheinbahn beitragen zu können“, erklärte Uwe Hömmerich, Leiter Standortlogistik und stellvertretender Werkleiter der BASF in Düsseldorf-Holthausen. ___________________________________________________________________________ 12. Mai 2020 Corona-Verstoß: OSD schließt unerlaubt betriebene Shisha-Bars 23 Einsätze im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung des Landes verzeichnete der städtische Ordnungs- und Servicedienst (OSD) am gestrigen Montag, 11. Mai. Im gleichen Zeitraum erhielt die Leitstelle 90 Anrufe. Die Gesamtzahl der Anrufe zum Thema "Corona" seit dem 18. März erhöhte sich auf 6.243. Im Spätdienst stellten OSD-Einsatzkräfte zwei unerlaubt betriebene Shisha-Bars in Friedrichstadt und Oberbilk fest. Die Bars wurden daraufhin geschlossen. Gegen die Betreiber und Gäste (19 in Friedrichstadt, zehn in Oberbilk) wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Verstoßes gegen die Coronaschutzverordnung eingeleitet. In der Bar in Oberbilk leistete die Polizei auf Anforderung Vollzugshilfe. In der Shisha-Bar in Friedrichstadt wurde zudem ein Verstoß gegen steuerrechtliche Vorschriften in Zusammenhang mit der Zubereitung von Shisha-Tabak festgestellt. Der Tabak wurde sichergestellt und wird dem zuständigen Hauptzollamt übergeben. Am späten Nachmittag wurde der OSD zudem zu einem "coronafreien" Einsatz gerufen: Auf dem Worringer Platz waren Menschen mit Lebensmittelpunkt auf der Straße in eine Schlägerei verwickelt. Nachdem einer der Schläger wiederholt Streit suchte, erteilten ihm die OSD-Einsatzkräfte einen Platzverweis. ___________________________________________________________________________ 11. Mai 2020 Neue Gedenktafel für die Opfer rassistischer Gewalt am Wehrhahn Erinnerungszeichen wurde am Montag, 11. Mai, eingeweiht Ab sofort gibt es ein Erinnerungszeichen für den "Wehrhahn-Anschlag", bei dem im Juli 2000 zwölf Menschen aus rassistischen und antisemitischen Motiven durch eine Bombe am S-Bahnhof Wehrhahn zum Teil schwer verletzt wurden. Im Rahmen einer kleinen Zeremonie wurde am Montag, 11. Mai, vor Ort eine Gedenktafel eingeweiht. Oberbürgermeister Thomas Geisel nahm sie gemeinsam mit den Bezirksbürgermeistern der Stadtbezirke 1 und 2, Marina Spillner und Dr. Uwe Wagner, sowie der Vorsitzenden des Arbeitskreises Erinnerung, Annette Klinke, vor Ort entgegen. Der Text der Tafel lautet: "Gedenken an die Opfer rassistischer Gewalt am Wehrhahn." Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Fast 20 Jahre nach der Tat haben wir nun endlich einen Erinnerungsort am S-Bahnhof Wehrhahn. Rassismus und Antisemitismus haben in unserer Gesellschaft keinen Platz. Die Gedenktafel ist hierfür ein wichtiges Zeichen und ein klares Bekenntnis gegen jede Art von Gewalt." Marina Spillner: “Erinnerungszeichen zu schaffen, das ist eine wichtige Aufgabe der Bezirksvertretungen. Damit bleibt auch Vergangenes im Stadtteil präsent, auch die dunklen Seiten unserer Stadtgeschichte sollen nicht vergessen werden und uns mahnen, rassistischen und antisemitischen Tendenzen entgegenzutreten.“ Dr. Uwe Wagner: "Mit dieser Tafel wollen wir der Gruppe junger Menschen gedenken, die vor bald 20 Jahren Opfer eines feigen Anschlags wurden, unter dem sie bis heute leiden. Der Täter konnte bislang nicht zur Verantwortung gezogen werden und so wollen wir mit diesem Mahnmal auch einen Beitrag dazu leisten, dass diese verabscheuungswürdige Tat nicht in Vergessenheit gerät." Annette Klinke: "Hier vor Ort bekommen wir eine Idee, wie niederträchtig dieser Anschlag geplant war. Mitten in unserem Alltag werden diese Tafeln uns erinnern, dass wir uns jeden Tag für unseren sozialen demokratischen Rechtsstaat einsetzen müssen. Ich hoffe, dass die Mahnung den Opfern etwas von ihrer Würde zurückgibt.“ Die Bezirksvertretungen 1 und 2 haben gemeinsam das Vorhaben in die Tat umgesetzt, die Texttafel wurde mit Unterstützung des Erinnerungsorts "Alter Schlachthof“ und der jüdischen Gemeinde Düsseldorfs gestaltet. Die Deutsche Bahn hat ihre Zustimmung gegeben, auf ihrem Gelände den Explosionsort durch die Tafel zu kennzeichnen. Der Opferverband Rheinland hat die Bezirksvertretungen unterstützt und die Kommunikation mit den Betroffenen geführt. Die neue Gedenktafel konnte aufgrund der Corona-Krise nur im kleinen Kreis eingeweiht werden. Die Beteiligten hoffen, dass sie am 27. Juli, dem 20. Jahrestag des Anschlags, eine große Gedenkveranstaltung mit allen Verbänden und Interessierten am S-Bahnhof Wehrhahn gestalten können. Hintergrund Am 27. Juli 2000 explodierte am Eingang zur S-Bahn-Station Wehrhahn an der Ackerstraße eine Bombe. Es war ein heimtückischer, rassistisch und antisemitisch motivierter Anschlag auf zwölf Menschen, die aus Russland, der Ukraine, Aserbaidschan und Kasachstan nach Düsseldorf zugewandert waren. Zehn von ihnen wurden bei dem Anschlag verletzt, einige lebensgefährlich, eine Frau verlor ihr ungeborenes Kind. Viele von ihnen wurden traumatisiert und leiden bis heute unter den Folgen des Anschlags. Sie kamen gerade von ihrer Sprachschule. Der oder die Täter hatte(n) sie gezielt ausgesucht. Der Anschlag rief im Jahr 2000 eine Welle des Protests gegen rassistische Gewalt und Antisemitismus hervor. Doch niemand wurde für die Tat verurteilt. Ein Anfang 2018 eröffneter Strafprozess wegen 12-fachen Mordversuchs gegen einen schon im Sommer 2000 Verdächtigten endete mit einem Freispruch. Die Strafkammer stellte zwar die rassistische Motivation des Anschlags fest, hatte aber Zweifel an der Schuld des Angeklagten. Im Prozess wurden Versäumnisse bei den Ermittlungen nach dem Anschlag deutlich, die nicht mehr wettgemacht werden konnten. ___________________________________________________________________________ 8. Mai 2020 Die Coronazahlen vom 8. Mai Mit Stand Freitag, 8. Mai, 17 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.163 (+7) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 8. Mai, 17 Uhr) 37 (+5) in Krankenhäusern behandelt, davon 15 auf Intensivstationen. 204 (-2) Menschen sind aktuell noch infiziert. 27 (+1) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 933 (+9) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. Etwa 315 (+7) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. 16 Abstriche wurden am Freitag, 8. Mai, bis 17 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Freitag, 8. Mai, bis 17 Uhr insgesamt 38 Abstriche genommen. Dazu kommen sieben weitere Abstriche durch den mobilen Service. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211 8996090 sind am Freitag, 8. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 367 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Donnerstag noch 192 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. Versorgungshotline des Amtes für Soziales Die Versorgungshotline des Amtes für Soziales unter der Rufnummer 0211 8998999 verzeichnete am Freitag, 8. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 20 Anrufe. Seit 14. März haben sich insgesamt 9.012 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer an die Versorgungshotline gewandt. Der große Anstieg der Anrufe ab Kalenderwoche 17 ist auf die Pressemitteilung vom 23. April zurückzuführen "Stadt stellt Senioren Mund-Nasen- Schutz zur Verfügung". Über die Versorgungshotline wollten seitdem 6.724 Personen Masken beziehen. Zusätzlich gab es 2.906 registrierte schriftliche Maskenanforderungen über die Funktionsadresse des Amtes für Soziales. Die Versorgungshotline wird die Zeiten der Erreichbarkeit anpassen und wird somit ab Montag, 11. Mai, montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr sowie samstags von 9 bis 12 Uhr zu erreichen sein. Das Amt für Soziales hat am 19. März einen Freiwilligenpool eingerichtet. Inzwischen wurden dort 528 Personen registriert, die ehrenamtliche Hilfsangebote unterbreitet haben. Viele Ehrenamtler bieten gleich mehrere Hilfen an. Insgesamt wurden 1.184 einzelne Hilfsangebote gemacht. Die Angebote zum ehrenamtlichen Engagement beziehen sich hauptsächlich auf die Einkäufe von Lebensmitteln und Getränken, auf Einkäufe bei Apotheken sowie auf Botengänge und "Gassi gehen" und werden zum Teil über die "zentren plus" vermittelt. Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen Der Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen ist wochentags von 9 bis 18 Uhr unter 0211 8990136 zu erreichen. Bis 13.45 Uhr wurden am Freitag, 8. Mai, 48 Unternehmen an der Hotline beraten. Über den E-Mail-Rückruf-Service sind zudem 6 E-Mails eingegangen und telefonisch beantwortet worden. Somit wurden am Freitag 54 Unternehmen telefonisch beraten. Insgesamt wurden seit dem 18. März 3.507 Unternehmen telefonisch beraten. ___________________________________________________________________________ 8. Mai 2020 Bezirksvertretung 2 verteilt Mund-Nasen-Bedeckungen Verteilung auf Einkaufsstraßen in Flingern und Düsseltal Die Bezirksvertretung 2 (Flingern/Düsseltal) verteilt in den nächsten Tagen mehrere Tausend kostenlose "Mund-Nasen-Bedeckungen" an Passanten. Die Verteilung wird von Bezirksbürgermeister Dr. Uwe Wagner und weiteren Mitgliedern der Bezirksvertretung in den Einkaufsstraßen des Stadtbezirks 2 vorgenommen. Verteilt werden bei dieser Aktion sowohl einmalig verwendbare Mund-Nasen-Bedeckungen als auch waschbare Masken. Zusätzlich werden verschiedene karitative Organisationen ebenfalls von der Bezirksvertretung mit Masken versorgt. Hintergrund ist die sogenannte "Maskenpflicht", die in Nordrhein-Westfalen seit Montag, 27. April, gilt, um die Corona-Pandemie einzudämmen. Mit der Verteilaktion soll ein Anstoß gegeben werden, unter Einhaltung der Maskenpflicht und des Abstandsgebots den Einzelhandel zu unterstützen. Um größere Menschenansammlungen zu vermeiden, werden auch bei dieser Aktion die Verteilorte vorab nicht bekanntgegeben. Während der Verteilung wird darauf geachtet, dass die Abstandsregeln eingehalten werden. ___________________________________________________________________________ 8. Mai 2020 Umgestalteter Apostelplatz in Gerresheim eröffnet Stadtplatz bietet einen Ort der Begegung für alle Altersklassen Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat am Donnerstag, 7. Mai, alle 351 städtischen Kinderspielplätze zur Nutzung freigegeben. Die Einhaltung von Verhaltensregeln ist dabei besonders wichtig, damit möglichst alle Düsseldorferinnen und Düsseldorfer gesund bleiben. Oberbürgermeister Thomas Geisel und Gartenamtsleiterin Doris Törkel haben heute, Freitag, 8. Mai, den umgestalteten Apostelplatz in Gerresheim der Öffentlichkeit präsentiert. Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Es ist toll, dass die Entwicklung der Coronazahlen das Öffnen der Spielplätze ermöglicht hat. Dies ist für unsere Familien in der Stadt eine große Erleichterung und ein wichtiges Signal, dass wir ihre Bedürfnisse und Anliegen im Blick haben. So kann nun auch der neu gestaltete Apostelplatz ein Ort der Begegnung sein - natürlich bis auf Weiteres mit dem gebotenen Abstand untereinander." Gartenamtsleiterin Doris Törkel: "Der Apostelplatz hat - eingerahmt durch alten Baumbestand - mit seiner offenen und modernen Gestaltung einen ganz besonderen Charme erhalten. Durch Sitzgelegenheiten, Veranstaltungsfläche sowie Sport- und Spielflächen bietet der Platz attraktive Aufenthaltsmöglichkeiten für alle Altersklassen. Mit dem beleuchteten Kletterspielgerät ist es auch auf dieser Spielfläche gelungen, ein Alleinstellungsmerkmal unter den Düsseldorfer Spielplätzen zu schaffen." Nach Fertigstellung der Bauarbeiten befindet sich an der Benderstraße nun ein moderner, attraktiver und vielfältiger Stadtplatz. Er lädt die Bürgerinnen und Bürger zum Treffen, Verweilen, und Spielen ein. Die Platzfläche wurde offen und multifunktional angelegt. Neben altersgerechten Sitzgelegenheiten mit Armlehnen, die zu einem gemütlichen Plausch einladen, gibt es Spiel¬- und Bewegungsgeräte. Zudem sind Flächen für einen Wochenmarkt sowie weitere Veranstaltungen berücksichtigt worden. Der Platz wurde neu gepflastert und mit neuen Abfallbehältern bestückt. Ein zur Benderstraße ausgerichteter Teil der Platzfläche lädt unter anderem zum Boule spielen ein. In zwei neuen Sandspielflächen kommen kleinere Abenteurer auf ihre Kosten. Dort gibt es Schaukeln, eine davon mit Kleinkindersitz, sowie ein großes Kletterspielgerät mit LED-Beleuchtung, was es in Düsseldorf bislang nur dort, auf dem Apostelplatz, gibt. Der alte Baumbestand ist erhalten geblieben und prägt den Platz auch künftig. Zusätzlich sind ein Amberbaum, Hainbuchenhecken und Blühstauden gepflanzt worden. Sie werden den Platz im Frühjahr durch ihre Blühakzente und im Herbst durch ihre Färbung schmücken. Nach den Entwürfen des Büros ST-Freiraum Landschaftsarchitekten aus Duisburg wurde der Apostelplatz innerhalb von vier Monaten durch die Firma Terra Flor Garten- und Landschaftsbau aus Kamp-Lintfort umgebaut. Das Garten-, Friedhofs- und Forstamt koordinierte die Planung und den Umbau. Die Finanzierung der Kosten in Höhe von 499.000 Euro erfolgte durch die Bezirksvertretung 7 und die ortsansässigen Spender Thorsten Nolting für die Ferdinand-Heye-Stiftung (Diakonie Düsseldorf), Rolf Müller vom Optikerfachgeschäft "Brillen Müller GmbH", Nina Wippermann vom Hörgerätefachgeschäft "Hörsysteme Nina Wippermann" sowie Judith Schipper vom Schuhgeschäft "Frau & Fräulein Schuhe". Hintergrund Nach dem Abriss der Apostelkirche und der Errichtung des neuen Diakoniezentrums "Ferdinand-Heye-Haus" im Jahr 2014 haben sich die städtebaulichen Rahmenbedingungen des Platzes wesentlich verändert. Im Sommer 2016 wurde der Umbau der Benderstraße abgeschlossen. Als letzter Schritt wurde nun der Zustand des Platzes aus dem Jahr 2005 der neu gestalteten Umgebung angepasst. ___________________________________________________________________________ 8. Mai 2020 Erinnerung an das Kriegsende 1945 OB Geisel und Generalkonsule gedenken am heutigen Freitag, 8. Mai, bei einer Kranzniederlegung in der Mahn- und Gedenkstätte der Millionen Toten von Krieg und Gewaltherrschaft Oberbürgermeister Thomas Geisel und Generalkonsule haben am heutigen Freitag, 8. Mai, im Rahmen einer Kranzniederlegung in der Mahn- und Gedenkstätte der Millionen Toten von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht. Die Generalkonsule Rafe Philip Graham Courage (Vereinigtes Königreich), Dr. Olivia Berkeley-Christmann (Frankreich), Wladimir Wassiljewitsch Sedykh (Russische Föderation), Fiona Clare Scholand Evans (Vereinigte Staaten) vertraten die Siegermächte. Der polnische Generalkonsul Jakub Jan Wawrzyniak vertrat in seiner Funktion als Doyen das Konsularische Korps. Er nahm für alle anderen General- und Honorarkonsule an der Kranzniederlegung teil. Auch Dr. Oded Horowitz, Vorstandsvorsitzender der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf und Vorsitzender des Landesverbands Jüdischer Gemeinden von Nordrhein, beteiligte sich an dem Gedenken. "Wir wollen heute gemeinsam als Freunde und Nachbarn daran erinnern, dass Frieden und Freiheit in einem geeinten Europa keine Selbstverständlichkeiten sind. Wir danken den Siegermächten dafür, dass sie Deutschland und Europa im Jahre 1945 von der nationalsozialistischen Barbarei befreit und die Zivilisation wiederhergestellt haben“, sagt Oberbürgermeister Geisel. "Wir wollen uns zugleich auch der sechs Millionen Opfer der Shoa erinnern“, erklärt OB Geisel. "Die Mahn- und Gedenkstätte als zentrales Institut der Erinnerungskultur in unserer Stadt ist dafür der richtige Ort." Für die Opfer des Holocaust stimmte der Kantor der Jüdischen Gemeinde, Aaron Malinsky, das Trauergebet "El male rachamim" an, gefolgt von einer Schweigeminute. Aufgrund der Lage rund um das Coronavirus konnten die ursprünglichen Pläne zur Gedenkveranstaltung nicht umgesetzt werden, so war nach der Kranzniederlegung mit weiteren Vertreterinnen und Vertretern der Düsseldorfer Stadtgesellschaft ursprünglich ein Empfang im Rathaus geplant. Unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen fand das Gedenken nun am heutigen Freitag, 8. Mai, in der, derzeit noch für den Publikumsverkehr geschlossenen, Mahn- und Gedenkstätte in einem deutlich kleineren Rahmen unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Hintergrund: Während die Stadt Düsseldorf bereits am 17. April 1945 von US-Truppen vom NS-Regime befreit worden war, endete der Zweite Weltkrieg in Europa erst nach dem Selbstmord Hitlers und der Einnahme Berlins mit der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht am 8./9. Mai 1945. ___________________________________________________________________________ 8. Mai 2020 Düsseldorf weiter führend bei der Sanierung von Schulen Die Landeshauptstadt Düsseldorf wird ihrer Vorreiterrolle im Bereich der Schulen weiter gerecht. Dies bestätigten Oberbürgermeister Thomas Geisel sowie Stadtdirektor und Schuldezernent Burkhard Hintzsche am Freitag, 8. Mai 2020, auf einer Pressekonferenz in den Berufskollegs Max-Weber und Walter-Eucken an der Suitbertusstraße in Bilk. Anlass waren die zahlreichen Sanierungsmaßnahmen, die von der Stadt in den letzten Jahren an den Schulen Düsseldorfs umgesetzt wurden. 35 Millionen Euro pro Jahr für Sanierungsmaßnahmen Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Die Landeshauptstadt investiert nicht nur mehr als 1 Milliarde Euro in Neu-, Um- und Erweiterungsbauten im Rahmen der Schulorganisatorischen Maßnahmenpakete. Darüber hinaus werden zusätzlich jedes Jahr rund 35 Millionen Euro für Bestands- und Sanierungsmaßnahmen bereitgestellt. Daraus wird deutlich, dass Düsseldorf nicht nur neue Schulen baut, sondern auch die bestehenden Schulgebäude vorbildlich in Schuss hält." Beispiele hierfür sind zahlreich vorhanden. Umfangreiche Fassadensanierungen wurden in den letzten Jahren unter anderem an der St.-Peter-Schule, am Luisen- Gymnasium sowie an der Joseph-Beuys-Gesamtschule durchgeführt. Brandschutzmaßnahmen wurden unter anderem an den Schulstandorten Dieter- Forte-Gesamtschule, Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium sowie Gemeinschaftsgrundschule Bingener Weg durchgeführt. Toilettenanlagen, Duschen und/oder Umkleiden wurden unter anderem an der Carl-Sonnenschein-Schule sowie am Standort Itterstraße 16 teilsaniert oder vollständig erneuert. Hinzu kommen spezielle Sanierungsmaßnahmen wie die Erneuerung der Fenster an der Gerhard- Tersteegen-Schule oder auch die Sanierung der Umkleideräume in der Turnhalle der Hanna-Zürndorfer-Schule. Ziel – Aufrechterhaltung einer modernen und angenehmen Lernatmosphäre Stadtdirektor Burkhard Hintzsche: "Die Sanierungen im Bestand sind mir besonders wichtig. Neben den vielen Neu- und Erweiterungsbauten, die im Rahmen der SOM- Pakete* beschlossen und umgesetzt werden, ist die Aufrechterhaltung einer modernen und angenehmen Lernatmosphäre innerhalb der bereits bestehenden Gebäude für alle Beteiligten enorm wichtig." Der Standort der Pressekonferenz an den Berufskollegs an der Suitbertusstraße wurde bewusst ausgewählt. Dort wurden in den letzten Jahren diverse Sanierungsmaßnahmen umgesetzt, unter anderem Fenstersanierungen, eine umfangreiche Auffrischung des Brandschutzes und die barrierefreie Erschließung des Gebäudes. Hinzu kommt ein aktuelles Projekt, welches die Erneuerung eines Computerraumes sowie die Sanierung einiger Klassenräume beinhaltet. Darüber hinaus soll ein großer Raum entstehen, der für Veranstaltungen genutzt werden kann, allerdings auch mit einer mobilen Faltwand getrennt werden kann, sodass dann 2 reguläre Klassenräume zur Verfügung stehen. * Schulorganisatorische Maßnahmen (SOM) Die Zahlen: Berufskollegs Max-Weber und Walter-Eucken, Erneuerung der Klassenräume sowie Sanierung der Elektro- und Nachrichtentechnik Kosten: 482.000€ Erneuerung Toranlagean derGemeinschaftsgrundschule Flurstraße Kosten: 15.462,93€ Sanierung der Umkleiden in der Turnhallean derCarl-Sonnenschein-Grundschule Kosten: 90.000€ Erneuerung des Turnhallenbodensan der Montessori-Grundschule Lindenstraße Kosten: 37.822,30€ Fassadensanierungan der St.-Peter-Schule Kosten: 490.709,30€ Fassaden- und Dachsanierung an der Matthias-Claudius & St.-Rochus-Schule Kosten: 304.560,67€ Fassadensanierungan der Hanna-Zürndorfer-Schule Kosten: 241.341,48€ Erneuerung der Außenanlagen und der Zufahrt zum Schulhofan der Heinrich-Heine- Grundschule Kosten: 147.682,99€ Erneuerung Abhangdecken und Prallschutz in der Turnhallean der Heinrich-Heine- Grundschule Kosten: 167.425,69€ Sanierung der Türen und Fensteran derBonifatius-Grundschule Kosten: 91.479,26€ Sanierung der Lehrküchean derKatholischen Hauptschule Itterstraße Kosten: 398.000€ Sanierung der Umkleiden in der Turnhallean derKatholischen Hauptschule Itterstraße Kosten: 55.000€ Sicherheitsbeleuchtung & Deckenbekleidungenan derRealschule Benrath Kosten: 340.835,82€ Erneuerung der Lufttechnischen Anlage in der Mensaküche amLeibniz-Gymnasium Kosten: 151.038,05€ Sanierung der Aula amGeschwister-Scholl-Gymnasium Kosten: 397.161,72€ Sanierung der Flure, Akustikdecken und der DeckenbeleuchtungamMarie-Curie- Gymnasium Kosten: 120.259,71€ Sanierung der Pausenhofanlage auf dem DachamLuisen-Gymnasium Kosten: 266.926,09€ ___________________________________________________________________________ 7. Mai 2020 Die Coronazahlen vom 7. Mai Mit Stand Donnerstag, 7. Mai, 17 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.156 (+9) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 7. Mai, 8 Uhr) 32 (-5) in Krankenhäusern behandelt, davon 15 (-3) auf Intensivstationen. 206 (+27) Menschen sind aktuell noch infiziert. 26 (+1) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 924 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. Etwa 308 (-52) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. 52 Abstriche wurden am Donnerstag, 7. Mai, bis 17 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Donnerstag, 7. Mai, bis 17 Uhr insgesamt 81 Abstriche genommen. Dazu kommen 7 weitere Abstriche durch den mobilen Service. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211 8996090 sind am Donnerstag, 7. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 422 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Donnerstag noch 222 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. Versorgungshotline des Amtes für Soziales Die Versorgungshotline des Amtes für Soziales unter der Rufnummer 0211 8998999 verzeichnete am Donnerstag, 7. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 30 Anrufe. Seit 14. März haben sich insgesamt 8.986 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer an die Versorgungshotline gewandt. Der große Anstieg der Anrufe ab Kalenderwoche 17 ist auf die Pressemitteilung vom 23. April zurückzuführen "Stadt stellt Senioren Mund- Nasen-Schutz zur Verfügung". Über die Versorgungshotline wollten seitdem 6.724 Personen Masken beziehen. Zusätzlich gab es 2.906 registrierte schriftliche Maskenanforderungen über die Funktionsadresse des Amtes für Soziales. Die Versorgungshotline wird die Zeiten der Erreichbarkeit anpassen und wird somit ab Montag, 11. Mai, montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr sowie samstags von 9 bis 12 Uhr zu erreichen sein. Das Amt für Soziales hat am 19. März einen Freiwilligenpool eingerichtet. Inzwischen wurden dort 525 Personen registriert, die ehrenamtliche Hilfsangebote unterbreitet haben. Viele Ehrenamtler bieten gleich mehrere Hilfen an. Insgesamt wurden 1.181 einzelne Hilfsangebote gemacht. Die Angebote zum ehrenamtlichen Engagement beziehen sich hauptsächlich auf die Einkäufe von Lebensmitteln und Getränken, auf Einkäufe bei Apotheken sowie auf Botengänge und "Gassi gehen" und werden zum Teil über die "zentren plus" vermittelt. Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen Der Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen ist wochentags von 9 bis 18 Uhr unter 0211 8990136 zu erreichen. Bis 16 Uhr wurden am Donnerstag, 7. Mai, 65 Unternehmen an der Hotline beraten. Über den E-Mail-Rückruf-Service sind zudem 21 E-Mails eingegangen und telefonisch beantwortet worden. Somit wurden am Donnerstag 86 Unternehmen telefonisch beraten. Insgesamt wurden seit dem 18. März 3.448 Unternehmen telefonisch beraten. ___________________________________________________________________________ 7. Mai 2020 OB Geisel zum Tod des Kraftwerk-Mitbegründers Florian Schneider- Esleben Florian Schneider-Esleben, Mitbegründer der Musikgruppe "Kraftwerk", ist im Alter von 73 Jahren verstorben. Gemeinsam mit Ralf Hütter gründete er 1970 nicht nur das "Kling Klang Studio" in Düsseldorf, sondern auch "Kraftwerk" selbst. "Kraftwerk" haben in nunmehr fünf Jahrzehnten Musikgeschichte geschrieben. Sie gelten als Urväter verschiedenster Musikrichtungen wie Electro, Hip Hop, Synthie Pop, Minimal und insbesondere Techno. Anlässlich des "Grand Départ" fand am 1. Juli 2017 ein 3-D Konzert der Elektro-Pioniere im Ehrenhof statt. Als Bandmitglied war Schneider- Esleben dort nicht mehr mit dabei, er verließ die Gruppe 2008. Oberbürgermeister Thomas Geisel sprach im Rahmen einer Video-Botschaft zum Tod Florian Schneider-Eslebens sein Mitgefühl aus: "Wie wir erst gestern erfahren haben, ist Florian Schneider-Esleben verstorben. Florian Schneider-Esleben war Mitbegründer und gemeisam mit Ralf Hütter das Gesicht von Kraftwerk. Einer Band, die von Düsseldorf aus Musikgeschichte geschrieben hat. Kraftwerk hat seine Aufnahmen hier in Düsseldorf gemacht im berühmten Kling Klang Studio. Kraftwerk gilt als Pionier und Begründer der elektronischen Musik. Einer Stilrichtung, die weltweit für Furore gesorgt hat und den Ruf von Düsseldorf als Musikstadt, als Stadt der modernen Musik, der elektronischen Musik begründet hat." OB Geisel weiter: "Wir werden Florian Schneider-Esleben ein ehrendes Andenken bewahren. Mein Mitgefühl gilt seiner Familie und den Anghörigen." ___________________________________________________________________________ 7. Mai 2020 Amt für Verkehrsmanagement Büro für Ausnahmegenehmigungen ab Montag wieder geöffnet Im Zuge der Lockerung der Einschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise wird das Büro für Ausnahmegenehmigungen des Amtes für Verkehrsmanagement, Auf'm Hennekamp 45, ab Montag, 11. Mai, wieder für den Publikumsverkehr geöffnet. Bürger werden gebeten, bei persönlicher Vorstellung eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, den erforderlichen Sicherheitsabstand einzuhalten und das Büro nur einzeln zu betreten. Mit längeren Wartezeiten ist zu rechnen. Ausnahmegenehmigungen zum Parken, Genehmigungen für Halteverbotszonen bei Wohnungsumzügen und andere Ausnahmegenehmigungen für den Straßenverkehr können montags von 7.30 bis 15 Uhr sowie dienstags bis freitags jeweils von 7.30 bis 13 Uhr beantragt werden. Sondernutzungen sind davon ausgenommen. Die Beantragung von Baustellen, Aufstellen von Kränen, Leitergerüsten und ähnlichem erfolgt weiterhin nur per E-Mail an genehmigungen.verkehr@duesseldorf.de. Alle genannten Anträge können auch auf dem Postweg an das Amt für Verkehrsmanagement, Auf'm Hennekamp 45, 40225 Düsseldorf gesendet werden. Informationen zu den Ausnahmegenehmigungen gibt es online unter www.duesseldorf.de/verkehrsmanagement/antraege-und- genehmigungen ___________________________________________________________________________ 6. Mai 2020 Die Coronazahlen vom 6. Mai Mit Stand Mittwoch, 6. Mai, 17 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.147 (+34) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 6. Mai, 8 Uhr) 37 (+1) in Krankenhäusern behandelt, davon 18 (+2) auf Intensivstationen. 179 (+/- 0) Menschen sind aktuell noch infiziert. 25 (+1) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 943 (+33) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. Etwa 360 (+128) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. 53 Abstriche wurden am Mittwoch, 6. Mai, bis 17 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Mittwoch, 6. Mai, bis 17 Uhr insgesamt 104 Abstriche genommen. Dazu kommen 20 weitere Abstriche durch den mobilen Service. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Mittwoch, 6. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 358 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Mittwoch noch 207 Anrufe durchgestellt, von denen alle 207 angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. Versorgungshotline des Amtes für Soziales Die Versorgungshotline des Amtes für Soziales unter der Rufnummer 0211-8998999 verzeichnete am Mittwoch, 6. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 25 Anrufe. Seit 14. März haben sich insgesamt 8.948 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer an die Versorgungshotline gewandt. Der große Anstieg der Anrufe ab Kalenderwoche 17 ist auf die Pressemitteilung vom 23. April zurückzuführen "Stadt stellt Senioren Mund-Nasen- Schutz zur Verfügung". Über die Versorgungshotline wollten seitdem 6.724 Personen Masken beziehen. Zusätzlich gab es 2.906 registrierte schriftliche Maskenanforderungen über die Funktionsadresse des Amtes für Soziales. Das Amt für Soziales hat am 19. März einen Freiwilligenpool eingerichtet. Inzwischen wurden dort 525 Personen registriert, die ehrenamtliche Hilfsangebote unterbreitet haben. Viele Ehrenamtler bieten gleich mehrere Hilfen an. Insgesamt wurden 1.181 einzelne Hilfsangebote gemacht. Die Angebote zum ehrenamtlichen Engagement beziehen sich hauptsächlich auf die Einkäufe von Lebensmitteln und Getränken, auf Einkäufe bei Apotheken sowie auf Botengänge und "Gassi gehen" und werden zum Teil über die "zentren plus" vermittelt. Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen Der Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen ist wochentags von 9 bis 18 Uhr unter 0211-8990136 zu erreichen. Bis 16 Uhr wurden am Mittwoch, 6. Mai 32 Unternehmen an der Hotline beraten. Über den E-Mail-Rückruf-Service sind zudem 6 E-Mails eingegangen und telefonisch beantwortet worden. Somit wurden am Mittwoch 38 Unternehmen telefonisch beraten. Insgesamt wurden seit dem 18. März 3.400 Unternehmen telefonisch beraten. ___________________________________________________________________________ 6. Mai 2020 Kunstkommission Düsseldorf Siegerentwurf im Wettbewerb "Gedenkort für die Erinnerung und Akzeptanz von geschlechtlicher und sexueller Vielfalt" Der Entwurf von Claus Richter, eine lebensgroße Figurengruppe aus Bronze, konnte überzeugen In der Landeshauptstadt Düsseldorf soll ein Ort für die Erinnerung und Akzeptanz von geschlechtlicher und sexueller Vielfalt entstehen. Hierfür hatte die Kunstkommission Düsseldorf in Zusammenarbeit mit dem "LSBTIQ+ Forum Düsseldorf" einen zweiphasigen und anonymen Wettbewerb ausgelobt. Der Entwurf von Claus Richter, eine lebensgroße Figurengruppe aus Bronze, ging daraus jetzt als Sieger hervor. Am 30. April beschloss der Kulturausschuss auf Empfehlung der Kunstkommission die weitere Bearbeitung und deren Umsetzung. Claus Richter, geboren 1971 in Lippstadt, hat an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach studiert. Er lebt und arbeitet in Köln. Insgesamt waren 14 Künstlerinnen und Künstler eingeladen worden, sich an dem Wettbewerb zu beteiligen. Der Entwurf von Claus Richter reiht sich auf den ersten Blick ganz bewusst in die Vielzahl bestehender Bronzefiguren in Düsseldorf ein. Erst die nähere Betrachtung und Auseinandersetzung zeigt die ironische Brechung. Der Entwurf sieht eine Figurengruppe vor, die die Hände zum Teil zu Fäusten geballt oder zum Victory- Zeichen verschränkt empor streckt. Die Gruppe steht vereint auf einem Stufensockel aus Beton. Die vier Figuren symbolisieren alle Spektren sexueller Ausrichtung: eine feminine, scheinbar biologisch männliche Figur, eine eher maskuline, scheinbar biologisch männliche Figur, eine glatzköpfige scheinbar biologisch weibliche Figur und eine eher feminine scheinbar biologisch weibliche Figur. Die genau definierten Gesichter heben sich bewusst von den grob modellierten Körpern ab. Ergänzt wird das Denkmal um eine traditionelle Tafel mit folgender Inschrift: "Ort für die Erinnerung und Akzeptanz von geschlechtlicher und sexueller Vielfalt. Dieser Ort ist den Lesben, Schwulen, Bi- und Trans*, die Opfer von Gewalt, Verfolgung und Diskriminierung in Düsseldorf wurden, gewidmet. Und all denen, die in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt einstehen." Die Jury lobte ausdrücklich die Idee des "Trojanischen Pferdes". Gabriele Bischoff vom "LSBTIQ+ Forum Düsseldorf" zeigte sich sehr angetan: "Ich bin sehr zufrieden mit dem Verfahren und der Vorgehensweise der Kunstkommission. Der ausgewählte Entwurf entspricht genau meinen Vorstellungen und den von den involvierten Personen geäußerten Wünschen. Ich freue mich sehr auf die Realisierung". Als nächster Schritt steht nun an, den genauen Realisierungsort mit dem Künstler, der Bezirksvertretung sowie den weiteren Betroffenen abzustimmen. Anschließend wird die Plastik in einer Düsseldorfer Gießerei produziert. Hintergrund: Seit vielen Jahren gibt es den großen Wunsch, mit einem Mahnmal im öffentlichen Raum der Diskriminierung von Lesben, Schwulen und Transgeschlechtlichen zu gedenken. Denn in der Zeit des Nationalsozialismus war Düsseldorf die Stadt mit den meisten Festnahmen nach § 175 des Strafgesetzbuches in ganz Westdeutschland. Bis August 1938 verhaftete allein die Gestapo in Düsseldorf etwa 400 Männer. Die Kunstkommission wurde im Sommer 2018 vom Kulturausschuss der Landeshauptstadt Düsseldorf beauftragt, einen offenen Wettbewerb für die Realisierung des Erinnerungsortes in Rheinnähe zwischen Rheinkniebrücke und Oberkasseler Brücke durchzuführen. Vorangegangen war bereits ein Werkstatttag im März 2018 in der Mahn- und Gedenkstätte, bei welchem erste Vorstellungen zu einem Gedenkort in der Stadt ausgetauscht wurden. Den zweistufigen Wettbewerb hatte die Kunstkommission in Zusammenarbeit mit dem "LSBTIQ+ Forum Düsseldorf" mit geladenen Kunstschaffenden ausgelobt. Zu dem internationalen Teilnehmerfeld gehörte unter anderem der Düsseldorfer Konzeptkünstler Mischa Kuball sowie Sharon Hayes (New York), Lena Henke (Frankfurt/New York) und Erez Israeli (Tel Aviv). Für die Umsetzung und künstlerische Gestaltung stellt die Stadt Düsseldorf insgesamt 200.000 Euro zur Verfügung. Am 1. April 2019 fand zudem eine gut besuchte öffentliche Informationsveranstaltung in der Kunsthalle statt, um über den Stand der Dinge und die jüngsten Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Wettbewerb zu informieren. 40 Kunstschaffende und Interessierte waren der Einladung gefolgt. ___________________________________________________________________________ 6. Mai 2020 Coronaschutz und Verdacht auf illegales Glücksspiel: OSD räumt Café 37 Einsätze im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung des Landes verzeichnete der städtische Ordnungs- und Servicedienst (OSD) am gestrigen Dienstag, 5. Mai. Im gleichen Zeitraum erhielt die Leitstelle 111 Anrufe. Die Gesamtzahl der zum Thema "Corona" in der Leitstelle des OSD seit dem 18. März eingegangenen Anrufe erhöhte sich auf 5.828. Gegen 19 Uhr überprüfte der OSD zusammen mit der Polizei ein Café an der Scheurenstraße aufgrund eines Hinweises auf einen Verstoß gegen die coronabedingte Betriebsuntersagung. Dabei wurden jeweils drei Menschen im oberen Geschoss und im abgeschlossenen Keller angetroffen. Im Zuge der Überprüfung wurden drei einsatzbereite Glücksspielgeräte und rund 75.000 Euro Bargeld mit Verdacht auf illegales Glücksspiel sichergestellt. Der Betrieb wurde geräumt und geschlossen. Darüber hinaus wurden im Tagesverlauf einige Ansammlungen von Menschen im gesamten Stadtgebiet aufgelöst. Die Betroffenen wurden auf die Abstandsregelungen und gegebenenfalls auch auf die Tragepflicht eines Mund-Nasen-Schutzes hingewiesen. Zudem verlief die Begleitung von zwei Demonstrationen (Marktplatz/Heinrich-Heine-Platz) problemlos. Auch die Begleitung der Feierlichkeiten rund um das 125-jährige Vereinsjubiläum von Fortuna Düsseldorf liefen unproblematisch. Am Nachmittag mussten Einsatzkräfte des OSD die Freitreppe am Burgplatz sperren. Dort hatten sich rund 200 Menschen ohne Rücksichtnahme auf den geltenden Mindestabstand versammelt. In Gerresheim wurde zudem eine Abitur-Feier mit rund 50 Teilnehmern aufgelöst. ___________________________________________________________________________ 6. Mai 2020 Kommunale Ausländerbehörde bietet Ersatztermine an Im Zuge der Corona-Pandemie ausgefallene Termine werden nachgeholt Die Kommunale Ausländerbehörde sowie der Service Point des Amtes für Migration und Integration sind aktuell aufgrund der Corona-Pandemie für den Besucherverkehr geschlossen. Um die deshalb ausgefallenen Termine aufzufangen, bietet die kommunale Ausländerbehörde allen Kunden, deren Termin ausfallen musste, postalisch Ersatztermine an. Zunächst erhalten alle Termininhaber, deren Termine zwischen Samstag, 14. März, und Sonntag, 17. Mai, datiert sind, einen Ersatztermin. Zudem arbeitet die Stadtverwaltung mit Hochdruck an einem Hygienekonzept, um die Publikumssachbearbeitung schnellstmöglich wieder anbieten zu können. Umgang mit abgelaufenen Aufenthaltstiteln Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat als untere Ausländerbehörde aufgrund der Corona-Pandemie eine Allgemeinverfügungen über den Vollzug des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG) und des Asylgesetzes (AsylG) erlassen. Für befristete Aufenthaltstitel von Ausländern, die zwischen dem 14. März und dem 17. Mai ablaufen, wurde die Fortgeltungsfiktion nach Paragraph 81 Absatz 4 Aufenthaltsgesetz von Amts wegen angeordnet. Das heißt, die befristeten Aufenthaltstitel behalten ihre Gültigkeit bis zur Entscheidung der kommunalen Ausländerbehörde. Darüber hinaus wird die Geltungsdauer von Aufenthaltsgestattungen, welche zwischen dem 14. März und dem 17. Mai ablaufen beziehungsweise abgelaufen sind, für Ausländer mit Hauptwohnsitz in Düsseldorf, von Amts wegen bis einschließlich Donnerstag, 20. August verlängert. Vorbehaltlich der weiteren Entwicklungen und Entscheidungen vom Bund oder dem Land Nordrhein-Westfalen werden die aktuellen Maßnahmen und Regelungen fortgesetzt. Hierzu wird das Amt für Migration und Integration gezielt informieren. Aktuelle Hinweise der Kommunalen Ausländerbehörde in der Corona-Krise Für weitere Informationen zum Vorgehen der Kommunalen Ausländerbehörde in der Corona-Krise wurde eine FAQ-Seite eingerichtet: www.duesseldorf.de/amt-fuer- migration-und-integration/aktuelle-hinweise-zum-coronavirus-covid-19. Zudem können sich Bürger an das städtische Service-Telefon unter 0211-8921020 wenden oder eine E-Mail an notfall.auslaenderangelegenheiten@duesseldorf.de senden. ___________________________________________________________________________ 5. Mai 2020 Die Coronazahlen vom 5. Mai Mit Stand Dienstag, 5. Mai, 17 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.113 Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 5. Mai, 17 Uhr) 36 in Krankenhäusern behandelt, davon 16 auf Intensivstationen. 179 Menschen sind aktuell noch infiziert. 24 Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 910 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. Etwa 232 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. 55 Abstriche wurden am Dienstag, 5. Mai, bis 17 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Dienstag, 5. Mai, bis 17 Uhr insgesamt 68 Abstriche genommen. Dazu kommen 30 weitere Abstriche durch den mobilen Service. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Dienstag, 5. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 446 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Dienstag noch 244 Anrufe durchgestellt, von denen 240 angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 98 Prozent entspricht. Versorgungshotline des Amtes für Soziales Die Versorgungshotline des Amtes für Soziales unter der Rufnummer 0211-8998999 verzeichnete am Dienstag, 5. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 30 Anrufe. Seit 14. März haben sich insgesamt 8.918 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer an die Versorgungshotline gewandt. Der große Anstieg der Anrufe ab Kalenderwoche 17 ist auf die Pressemitteilung vom 23. April zurückzuführen "Stadt stellt Senioren Mund-Nasen- Schutz zur Verfügung". Über die Versorgungshotline wollten seitdem 6.724 Personen Masken beziehen. Zusätzlich gab es 2.906 registrierte schriftliche Maskenanforderungen über die Funktionsadresse des Amtes für Soziales. Das Amt für Soziales hat am 19. März einen Freiwilligenpool eingerichtet. Inzwischen wurden dort 525 Personen registriert, die ehrenamtliche Hilfsangebote unterbreitet haben. Viele Ehrenamtler bieten gleich mehrere Hilfen an. Insgesamt wurden 1.181 einzelne Hilfsangebote gemacht. Die Angebote zum ehrenamtlichen Engagement beziehen sich hauptsächlich auf die Einkäufe von Lebensmitteln und Getränken, auf Einkäufe bei Apotheken sowie auf Botengänge und "Gassi gehen" und werden zum Teil über die "zentren plus" vermittelt. Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen Der Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen ist wochentags von 9 bis 18 Uhr unter 0211-8990136 zu erreichen. Bis 16 Uhr wurden am Dienstag, 5. Mai, 34 Unternehmen an der Hotline beraten. Über den E-Mail-Rückruf-Service sind zudem 6 E-Mails eingegangen und telefonisch beantwortet worden. Somit wurden am Dienstag 40 Unternehmen telefonisch beraten. Insgesamt wurden seit dem 18. März 3.359 Unternehmen telefonisch beraten. ___________________________________________________________________________ 5. Mai 2020 "Augenblicke des Wandels": Zweite Auflage des Bildbandes zu Julius Söhn veröffentlicht Aufgrund der großen Nachfrage hat das Stadtarchiv nun die zweite Auflage des Werkes herausgegeben/Es ist ab sofort wieder im Buchhandel erhältlich Im Februar dieses Jahres veröffentlichte das Stadtarchiv der Landeshauptstadt Düsseldorf einen Bildband über das Werk des Fotografen Julius Söhn (1886 – 1943). Die Nachfrage war äußerst groß, das Buch schnell vergriffen. Während der Schließung für den Publikumsverkehr aufgrund der akutellen Lage rund um das Coronavirus nutzte das Stadtarchiv daher die Zeit, eine zweite, leicht veränderte Auflage des Bildbandes vorzubereiten, die nun im Buchhandel erhältlich ist. Die "Augenblicke des Wandels. Julius Söhn – frühe Straßenfotografie in Düsseldorf (1890- 1937)" präsentieren rund 160 Aufnahmen und ein aus sechs Aufnahmen zusammengesetztes Panoramabild Düsseldorfs. Alle Bilder stammen aus der im Stadtarchiv verwahrten einzigartigen "Sammlung Söhn", die aus über 3.200 Aufnahmen von Julius Söhn und seinem Sohn Oskar besteht und den Übergang Düsseldorfs vom 19. zum 20. Jahrhundert eindrucksvoll dokumentiert. Zum Buch Julia Lederle-Wintgens und Andrea Trudewind: "Augenblicke des Wandels. Julius Söhn – frühe Straßenfotografie in Düsseldorf (1890- 1937)", 2. Auflage. Herausgeber: Stadtarchiv Düsseldorf [Veröffentlichungen aus dem Stadtarchiv Düsseldorf 27]; Essen (Klartext-Verlag) 2020 ISBN 978-3-8375-2242-6, 176 Seiten, 158 Fotos, Panorama Beilage, Kosten 19,90 Euro. Der Bildband "Augenblicke des Wandels. Julius Söhn – frühe Straßenfotografie in Düsseldorf (1890- 1937)",(c)Stadtarchiv Düsseldorf ___________________________________________________________________________ 5. Mai 2020 Glückwünsche zu 125 Jahre! ___________________________________________________________________________ 4. Mai 2020 Die Coronazahlen vom 4. Mai Mit Stand Montag, 4. Mai, 17 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.089 Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 4. Mai, 8 Uhr) 38 in Krankenhäusern behandelt, davon 21 auf Intensivstationen. 180 Menschen sind aktuell noch infiziert. 24 Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 885 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. Etwa 240 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. 94 Abstriche wurden am Montag, 4. Mai, bis 17 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Montag, 4. Mai, bis 17 Uhr insgesamt 112 Abstriche genommen. Dazu kommen 20 weitere Abstriche durch den mobilen Service. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Montag, 4. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 583 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Montag noch 331 Anrufe durchgestellt, von denen 331 angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. Versorgungshotline des Amtes für Soziales Die Versorgungshotline des Amtes für Soziales unter der Rufnummer 0211-8998999 verzeichnete am Montag, 4. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 45 Anrufe. Seit 14. März haben sich insgesamt 8.878 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer an die Versorgungshotline gewandt. Der große Anstieg der Anrufe ab Kalenderwoche 17 ist auf die Pressemitteilung vom 23. April zurückzuführen "Stadt stellt Senioren Mund-Nasen- Schutz zur Verfügung". Über die Versorgungshotline wollten seitdem 6.715 Personen Masken beziehen. Zusätzlich gab es 2.862 registrierte schriftliche Maskenanforderungen über die Funktionsadresse des Amtes für Soziales. Das Amt für Soziales hat am 19. März einen Freiwilligenpool eingerichtet. Inzwischen wurden dort 525 Personen registriert, die ehrenamtliche Hilfsangebote unterbreitet haben. Viele Ehrenamtler bieten gleich mehrere Hilfen an. Insgesamt wurden 1.181 einzelne Hilfsangebote gemacht. Die Angebote zum ehrenamtlichen Engagement beziehen sich hauptsächlich auf die Einkäufe von Lebensmitteln und Getränken, auf Einkäufe bei Apotheken sowie auf Botengänge und "Gassi gehen" und werden zum Teil über die "zentren plus" vermittelt. Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen Der Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen ist wochentags von 9 bis 18 Uhr unter 0211-8990136 zu erreichen. Bis 16 Uhr wurden am Montag, 4. Mai, 42 Unternehmen an der Hotline beraten. Über den E-Mail-Rückruf-Service sind zudem 20 E-Mails eingegangen und telefonisch beantwortet worden. Somit wurden am Montag 63 Unternehmen telefonisch beraten. Insgesamt wurden seit dem 18. März 3.317 Unternehmen telefonisch beraten. Weiter im News-Archiv 2-1