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_________________________________________ 29. April 2020 Untere Kapelle des Gerresheimer Friedhofs soll saniert werden Beschlussvorlage zur Herbeiführung eines Ausführungs- und Finanzierungsbeschlusses wird in die zuständigen politischen Gremien eingebracht Der Bauausschuss hat in seiner Sitzung am Dienstag, 28. April, über die Ausführung und Finanzierung der Gesamtsanierung der Unteren Kapelle des Friedhofs Gerresheim, Quadenhofstraße 151, beraten. In der Folge wird der Rat in seiner Sitzung am Donnerstag, 14. Mai, entscheiden. Die Sanierung umfasst unter anderem die Beseitigung von Feuchteschäden, die Herstellung eines barrierefreien Zugangs und den Austausch der Technik. Die geplanten Kosten für die Baumaßnahme betragen rund 1,88 Millionen Euro. Die 1908 erbaute und 1963 erweiterte Untere Kapelle des Gerresheimer Waldfriedhofs ist in die Jahre gekommen und soll den aktuellen Anforderungen entsprechend saniert werden. Das nicht denkmalgeschützte Gebäude weist insbesondere Feuchtigkeitsschäden im Untergeschoss auf, die sich bis ins Erdgeschoss erstrecken und von denen auch die Fassade betroffen ist. Auch die Fenster im hinteren Teil der Kapelle sowie das Eingangsportal und die technische Gebäudeausrüstung müssen ausgetauscht werden. Geplante Maßnahmen Stadtkämmerin Dorothée Schneider hebt hervor: "Erfreulich ist, dass im Rahmen des Projektes Sanierung städtischer Gebäude durch das Amt für Gebäudemanagement eine weitere Kapelle saniert und auf den heutigen Stand der Technik angepasst werden kann. Gleichzeitig wird auch die Chance genutzt, die Betriebsabläufe und die Nutzung der Räumlichkeiten zu optimieren." Die Hauptnutzung wird sich künftig auf die Erdgeschossebene der Kapelle konzentrieren. Im Rahmen der Gestaltung des Außenbereichs wird das Geländeniveau im Bereich des Vorplatzes angehoben und weiträumig neu modelliert. Das ermöglicht eine natürliche barrierefreie Zufahrt. Der neu entstandene Platz vor der Kapelle wird durch eine neue Pflasterung, neu angelegte Beete und Außenbänke zudem gestalterisch aufgewertet. Beigeordnete Stulgies stellt fest: "Durch die Sanierung der Kapelle entsteht für die Angehörigen inmitten der waldartigen Umgebung des Gerresheimer Friedhofes wieder ein würdevoller Ort, um von den Verstorbenen Abschied nehmen zu können." Ergänzt um ein taktiles Leitsystem für Sehbehinderte, das vom Friedhofstor bis zur Kapelle eingerichtet wird und die Installation einer Induktionsschleife für eine Höranlage im gesamten Raum der Kapelle können nun auch Menschen mit Behinderungen die Kapelle uneingeschränkt nutzen. Am Gebäude selbst werden die Feuchteschäden beseitigt, die Fenster sowie das Eingangsportal ausgetauscht. Außerdem werden die Böden erneuert und die Gebäudeausrüstung wird auf den Stand der Technik gebracht und die gesamte innere Organisation des Gebäudes neu geordnet. Maßnahmen wie der Austausch der Heizungsanlage, die Ausstattung mit LED- Beleuchtung und der Einbau einer modernen und effizienten Kühlzelle kommen zusammen mit der Umgestaltung des Innenraums dem Klimaschutz mit einem Einsparpotential von rund acht Tonnen CO2 zugute. Umsetzung der Baumaßnahme Die aktuelle Zeitplanung des Amtes für Gebäudemanagement sieht einen Baubeginn im 4. Quartal 2020 vor. Nach der geplanten Bauzeit von 12 Monaten soll die Fertigstellung der Baumaßnahme dann im 4. Quartal 2021 erfolgen. Für die Dauer der Arbeiten wird eine provisorische Kapelle in unmittelbarer Umgebung für die Besucherinnen und Besucher zur Verfügung stehen. Die für etwa 1,88 Millionen Euro runderneuerte Kapelle wird den Nutzerinnen und Nutzern ab 2022 wieder zur Verfügung stehen. _________________________________________ 29. April 2020 Weniger Straßenverkehr - mehr Temposünder Zahl der Geschwindigkeitsüberschreitungen seit 18. März im Verhältnis zur Zeit davor drastisch gestiegen/Ordnungsamt weist auf neuen Bußgeldkatalog hin Weniger Straßenverkehr - mehr Temposünder: Nach Erkenntnis der Verkehrsüberwachung des Ordnungsamtes laden offensichtlich die teils weitaus weniger befahrenen innerstädtischen Straßen zu Corona-Zeiten zum schnellen Fahren ein. Vergleichsmessungen vor und nach dem sogenannten Lockdown haben zum Beispiel an der Fischerstraße gezeigt, dass die Anzahl der dort festgestellten und eingeleiteten Ordnungswidrigkeitenverfahren im Wochenvergleich von 875 auf 1.150 angestiegen sind. Daneben haben sich an dieser Stelle die Bußgeldverfahren, also festgestellte gravierende Geschwindigkeitsverstöße, mehr als verdoppelt. Eine ähnliche alarmierende Entwicklung ist an den Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen im Rheinufertunnel zu verzeichnen. Dort ist zwar im Wochenvergleich ein Rückgang der eingeleiteten Ordnungswidrigkeitenverfahren von 3.701 auf 2.309 Fälle zu erkennen, allerdings ist der Anteil der gravierenden Verkehrsverstöße nahezu identisch. Und das bei im Vergleich aktuell nur der Hälfte der dort verkehrenden Kraftfahrzeuge. "Vor dem Hintergrund, dass die Hauptunfallursache in der Innenstadt nach wie vor nicht angepasste oder überhöhte Geschwindigkeit ist, wird die Verkehrsüberwachung des Ordnungsamtes weiter konsequent kontrollieren", betonte Ordnungsdezernent Christian Zaum. Dabei sollte jeder Verkehrsteilnehmer wissen, dass ab sofort ein neuer Bußgeldkatalog gilt. Dieser führt bereits ab einer Geschwindigkeitsüberschreitung von innerorts 21 Stundenkilometern zu einem Führerscheinentzug von einem Monat, einem Punkteeintrag ins Verkehrszentralregister und zieht zudem ein Bußgeld in Höhe von 80 Euro nach sich. _________________________________________ 28. April 2020 OB Geisel und Stadtdirektor Hintzsche besuchen Telefon-Hotline Angebot von Jugendamt und Düsseldorfer Beratungsstellen freier Träger bietet Eziehungs- und Konfliktberatung Oberbürgermeister Thomas Geisel und Stadtdirektor Burkhard Hintzsche besuchten am Dienstag, 28. April, die Beratungs-Hotline für Erziehungsfragen, familiäre Konflikte und Umgangsprobleme. Das gemeinsame pädagogisch-psychologische Angebot von Jugendamt und den Düsseldorfer Beratungsstellen freier Träger wurde am 26. März eingerichtet. Die Hotline dient als Anlaufstelle für Familien, die in Zeiten von Corona vor besonderen Herausforderungen stehen. Das Besondere an dieser Hotline ist, dass mit dem Anruf direkt kompetente Hilfe geboten wird. "Wir möchten, dass Eltern, Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und Fachkräfte diese schwierige Zeit gut überstehen. In der Beratung arbeiten Psychologen, Sozialpädagogen und Fachkräfte der Sozialen Arbeit zusammen, um für alle Betroffenen die bestmöglichen Hilfen und Lösungen zu finden“, sagte der Oberbürgermeister. Stadtdirektor Burkhard Hintzsche ergänzte: "Wir möchten alles daran setzen, dass Familien, die sich aufgrund der Corona- Problematik mit ihrer häuslichen und familiären Situation überfordert sehen, kurzfristig Hilfe und Unterstützung erhalten. Mit der Corona-Hotline haben wir ein tolles, niedrigschwelliges Instrument geschaffen, das genau diesem Gedanken Rechnung trägt. Menschen, die ein offenes Ohr für ihre Probleme suchen, bekommen kurzfristig konkrete Anregungen, Tipps und Beratung zum Umgang mit den neuen Verhaltensregeln aber auch Tipps zur Gestaltung des veränderten Alltags." Während das öffentliche Leben in Zeiten von Corona mehr und mehr zum Erliegen kommt, machen familiäre Belastungen keine Pause. Im Gegenteil: geschlossene Kinderbetreuung, Schulen und Freizeitangebote, weitreichende Kontaktsperren zu Personen außerhalb der Familie, das Arbeiten im Homeoffice oder eine plötzliche Quarantänemaßnahme stellen viele Familien auf eine zusätzliche Belastungsprobe. Ängste und Sorgen um die Zukunft auf Seiten der Eltern treffen auf Langeweile und eingeschränkte Möglichkeiten der Freizeitgestaltung auf Seiten der Kinder und Jugendlichen. Hier setzt die Beratung des multiprofessionellen Fachkräfte-Teams an, um gemeinsam mit den Hilfesuchenden Problemlösungen zu erarbeiten. Zurzeit ist sichergestellt, dass jeder Anrufende sofort auch beraten werden kann. Dabei sind die Themen vielfältig. Es geht unter anderem um Fragen der Erziehung, um familiäres Zusammenleben, um Ängste, Sorgen und die Bewältigung von Konflikten oder um den Umgang mit Agressionen. An der städtischen Beratungs-Hotline beim Jugendamt sind neben dem Zentrum für Schulpsychologie auch folgende Freie Träger und Vereine beteiligt: AWO, Caritas, SKFM, Pro Mädchen, Diakonie, KIND VAMV, Frauenberatungsstelle, Katholische Ehe-, Familien- und Lebensberatung sowie der Deutsche Kinderschutzbund Düsseldorf. Die Hotline ist erreichbar montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr unter der Telefonnummer 0211 – 8995334. Die Beratung erfolgt freiwillig, streng vertraulich und kostenfrei. _________________________________________ 28. April 2020 Die „Corona-App“ ist ein Projekt der Bundesregierung. Basierend auf einer dezentralen Softwarearchitektur wird angestrebt, sie durch die Deutsche Telekom und die SAP zu entwickeln und zur Marktreife zu bringen. Die Fraunhofer-Gesellschaft und das Helmholtz- Institut CISPA stehen bei der Entwicklung beratend zur Seite. Auf die Interoperabilität mit anderen europäischen Lösungen soll geachtet werden. Um die notwendigen Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit zu gewährleisten, werden BSI und BfDI von Beginn an eingebunden. Kernaufgabe der Corona-App ist, dass Bürgerinnen und Bürger, die Kontakt mit einem Corona-Infizierten hatten, schnellstmöglich über diesen Kontakt informiert werden. Hierdurch wird eine zeitnahe Isolation der Betroffenen ermöglicht und Infektionsketten werden unterbrochen. Hierfür soll die Corona-App unter Nutzung von Bluetooth-Low-Energy den Abstand zwischen Personen messen und ermöglichen, dass die Mobilgeräte sich die Kontakte merken, die die vom RKI festgelegten Kriterien (Nähe und Zeit) erfüllt haben. Hierbei tauschen sie untereinander temporäre verschlüsselte Identitäten aus. Werden Nutzer der Corona- App positiv auf das Corona-Virus getestet, können sie auf freiwilliger Basis ihre Kontakte durch die App informieren lassen. Dabei werden im Infektionsfall die verschlüsselten IDs des Infizierten allen Mobiltelefonen der App-Nutzer zur Verfügung gestellt. Diese können daraufhin überprüfen, ob sie mit den übermittelten IDs in Kontakt waren. Im Falle einer Übereinstimmung wird der Nutzer über den kritischen Kontakt gewarnt. Der Infizierte erfährt dabei nicht, welche seiner Kontakte informiert werden und die Kontaktierten erfahren nicht, wer der Infizierte ist. Ein Missbrauch der Meldung des Infektionsstatus ist nicht zulässig und wird durch technische Maßnahmen verhindert. Nach Fertigstellung durch die Telekom und die SAP wird die Corona-App durch das Robert- Koch-Institut herausgegeben. In einer nachfolgenden zweiten Stufe ist zudem geplant, einen Forschungsserver einzurichten, der auf Basis freiwilliger Datenspenden der Nutzer die pseudonymisierten Daten zur qualitätssichernden Analyse der Corona-App nutzen kann. _________________________________________ 21. April 2020 Coronaschutzverordnung: Viel Arbeit für den OSD Rund 30 Einsätze im Zusammenhang mit der Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen verzeichnete das Ordnungamt der Landeshauptstadt Düsseldorf am gestrigen Montag, 21. April. Gegen 22 Uhr kam es an einem Supermarkt auf der Kölner Straße zu einer Versammlung von 25 Menschen, die der Ordnungs- und Servicedienst (OSD) nur mit erheblichem Personaleinsatz und Nachdruck des Ortes verwiesen werden konnten. Zuvor, gegen 18.15 Uhr, kam es zu einer Menschenansammlung am Burgplatz. Die dort Anwesenden hielten die Abstandsregel nicht ein. Auch an dieser Stelle mussten die Mitarbeiter des Ordnungsamtes massiv einschreiten. Die Freitreppe wurde temporär abgesperrt. Immer wieder gibt es darüber hinaus auch Beschwerden über Menschenansammlungen auf eigentlich gesperrten Kinderspielplätzen. Kurz nach 17 Uhr tummelten sich zum Beispiel auf der Anlage Hermannsplatz 15 Menschen, darunter einige Kinder. Diese wurden durch die OSD-Mitarbeiter belehrt, und darüber hinaus wurden zwei Platzverweise ausgesprochen. Gegen 17.10 Uhr mussten auf dem Kinderspielplatz Zoopark zehn Menschen von den OSD-Mitarbeitern des Ortes verwiesen werden. Ordnungsdezernent Christian Zaum dazu: "Einige Menschen missverstehen die seit Montag vorgenommenen Lockerungen offenbar als Rückkehr zur völligen Normalität und lassen alle Vorsicht gegenüber der Ansteckung mit dem Coronavirus fallen. Ich appelliere an die Menschen vor Ort: Halten Sie sich an die Abstandsregeln und die Vorschriften der Coronaschutzverordnung!" _________________________________________ 21. April 2020 OSD schließt Nagelstudio, Wellness- und Sonnenstudio Insgesamt 40 Einsätze verzeichnete der Ordnungs- und Servicedienst am Montag, 20. April, im Hinblick auf Corona. Auffällig war, dass im Zuge der Lockerungen bei den Geschäftsleuten offenbar noch Unsicherheit besteht, welche Geschäfte aktuell öffnen dürfen und welche nicht. So mussten die OSD- Mitarbeiter ein Wellness-Studio an der Heerdter Landstraße schließen, wo sich mehrere Menschen in einem Salzwasserbecken tummelten. Ein Nagelstudio an der Berliner Allee musste ebenso seine Pforten wieder schließen wie ein Sonnenstudio auf der Aachener Straße. Das Ordnungsamt macht in diesem Zuge darauf aufmerksam, dass grundsätzlich Ladenlokale mit einer Fläche von bis zu 800 Quadratmeter seit gestern wieder öffnen dürfen. Dies gilt jedoch unter anderen nicht für Fitness- Studios, Sonnenstudios, Schwimmbäder, "Spaßbäder", Saunen und ähnliche Einrichtungen (§ 3 Absatz 3 Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen). _________________________________________ 17. April 2020 Henkel spendet für Obdachlose Henkel spendete im Rahmen seines globalen Solidaritätsprogramms im Kampf gegen das Coronavirus insgesamt 20 Paletten mit Körperhygieneprodukten und Waschmitteln für Obdachlose in Düsseldorf. Die Spenden erreichten am Donnerstag, 16. April, die Abteilung Unterbringung des Amtes für Migration und Integration am Vogelsanger Weg. Die städtischen Mitarbeitenden begannen umgehend damit, die Spenden in den städtischen Notschlafstellen und an die Träger der Wohnungslosenhilfe zu verteilen. "Ich bedanke mich herzlich bei Henkel für die großzügige Spende in Zeiten, in denen es die Menschen auf der Straße ganz besonders schwer haben, ihre Grundbedürfnisse nach Körperhygiene und sauberer Kleidung zu decken. Zusammen mit den Düsseldorfer Unternehmen kümmern wir uns um Gemeinschaft", bedankt sich Miriam Koch, Leiterin des Amtes für Migration und Integration. _________________________________________ 17. April 2020 Provisorische Geländererhöhung an Brücken An insgesamt 13 Brücken und einer Unterführung werden ab Dienstag, 21. April, die Geländer provisorisch erhöht. Die provisorische Sicherung sieht eine Erhöhung der Absturzsicherung durch Doppelstabmatten vor. Hintergrund der Maßnahme ist, dass gemäß aktuell anerkannter Regeln der Technik die Geländerhöhe an Radwegen im Bestand mindestens 1,20 Meter betragen muss. Für Neubauten ist bei Radverkehr sogar eine Mindesthöhe von 1,30 Meter vorzusehen. Gestartet wird mit der Straßenbrücke Helterhofer Schloßallee in Angermund. Anschließend erfolgen die Arbeiten an folgenden Bauwerken: Straßenbrücke Grafenberger Allee, Straßenbrücke Anschluss Uni Süd, Straßenbrücke Am Kleinforst/Vennhauser Allee, Straßenbrücke Einbrunger Straße, Fußgängerbrücke Ellerkirchstraße, Fußgängerbrücke Rostocker Straße, Wanne Vennhauser Allee, Straßenbrücke Pfalzufer, Straßenbrücke Kieshecker Weg, Straßenbrücke Karlsruher Straße südliche Düssel, Straßenbrücke Anschluss Uni-Süd/Brückerbach, Fußgängerbrücke Diepenstraße und Fußgängerbrücke Mendelweg. Die Arbeiten werden voraussichtlich insgesamt zwei Monate in Anspruch nehmen. Während dieser Zeit sind keine Einschränkungen für den Verkehr zu erwarten. Für die Aufrechterhaltung des Fuß- und Radverkehrs sind entsprechende Maßnahmen vorgesehen. Die Kosten für die Geländerertüchtigung belaufen sich auf rund 245.000 Euro. _________________________________________ 17. April 2020 "Heine am Hörer" geht weiter Team des Heinrich-Heine-Instituts liest am 20. April wieder Texte des berühmten Dichters vor Das Heinrich-Heine-Institut, Bilker Straße 12- 14, führt seine Telefonaktion "Heine am Hörer" fort: Am Montag, 20. April, 11 Uhr, liest Maren Winterfeld, zuständig für Veranstaltungen des Heinrich-Heine-Instituts, am Telefon Heine- Texte vor unter der Rufnummer 0211-8995571. Wie alle städtischen Kulturinstitute ist das Heinrich-Heine-Institut derzeit für Publikumsverkehr geschlossen. Damit Heine- Freundinnen und -Freunde dennoch nicht auf Texte ihres Lieblingsdichters verzichten müssen, hat sich das Team des Instituts "Heine am Hörer" ausgedacht. Darüber hinaus ist das Heinrich-Heine-Institut bei Facebook und Instagram vertreten. Unter dem Titel "Heine für Zuhause" veröffentlicht das Institut dort Videos, in denen Mitarbeitende Heine-Texte rezitieren, sowie das Quiz "Heine oder nicht Heine" zum Mitraten. _________________________________________ 15. April 2020 "Wir kümmern uns" - wie die Stadt bei der Bewältigung der Corona-Krise hilft Durch das weitgehende Erliegen des öffentlichen Lebens zur Eindämmung der Corona-Pandemie sind viele Menschen in Bedrängnis geraten. Schulen und Kindergärten bleiben geschlossen, vor allem kleine und mittlere Betriebe sind von Einschränkungen oder vorübergehenden Schließungen betroffen, Personen mit gesundheitlichen Risiken oder Krankheitssymptomen sind vorsorglich in häuslicher Quarantäne. Auch für Menschen, die auf der Straße leben oder auf die Unterstützung der Tafel angewiesen sind, sind Angebote weggebrochen. Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat gleich zu Beginn der Krise ein umfangreiches Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht, um für betroffene Düsseldorferinnen und Düsseldorfer schnelle Hilfe zu leisten. In der Kampagne "Wir kümmern uns" stellt die Stadt beispielhaft Maßnahmen vor, um die Stadtgemeinschaft zur Unterstützung und zu weiteren Hilfsangeboten anzuregen. Die ersten vier Motive beschäftigen sich mit den Themen Bildung (15.000 neue Tablets und Zugänge zu Software für Schülerinnen und Schüler), Wirtschaft (Finanzielle Überbrückung und Beratungshotline), Versorgung (Hotline für Vermittlung von Hilfe für besonders gefährdete Menschen) und Gemeinschaft (Proviantpakete an Obdachlose und Eröffnung neuer Notschlafstellen und Tagesaufenthaltsmöglichkeiten). Weitere Motive sollen folgen. Untersützt wird die Kampagne durch die Firmen Ströer, Wall, Centrum und ESP, die dafür kostenlos digitale Werbeflächen zur Verfügung gestellt haben. _________________________________________ 2. April 2020 Erste Vergabe des Bernd und Hilla Becher-Preises der Landeshauptstadt Düsseldorf Die Fotokünstlerin Evelyn Richter und der Fotokünstler Theo Simpson werden mit dem international ausgerichteten Fotokunstpreis ausgezeichnet Die Fotokünstlerin Evelyn Richter und der Fotokünstler Theo Simpson werden mit dem Bernd und Hilla Becher-Preis der Landeshauptstadt Düsseldorf ausgezeichnet. Der Preis wird in diesem Jahr zum ersten Mal vergeben. Der international ausgerichtete Fotokunstpreis besteht aus einem Haupt- (2020: Evelyn Richter) und einem Förderpreis (2020: Theo Simpson). Der genaue Termin der Verleihung wird noch bekannt gegeben. Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Es ist mir eine große Freude, den ersten Bernd und Hilla Becher-Preis der Landeshauptstadt Düsseldorf zu verleihen. Als Hauptstadt der Fotokunst in Deutschland ist es nur folgerichtig, dass ein Preis zu Ehren dieser beiden Foto-Pioniere nun regelmäßig verliehen wird. Mit der Auszeichnung von Evelyn Richter und ihrer beeindruckenden Arbeiten zu ostdeutschen Arbeits- und Lebenswelten hat die Jury eine äußerst würdige Preisträgerin gefunden. Der Förderpreis für Theo Simpson zeigt, wie wichtig die künstlerische Tradition der Bechers auch heute noch ist und wie neue Generationen an Fotokünstlern sie weiterführen. Beiden Preisträgern gratuliere ich herzlich." Der Bernd und Hilla Becher-Preis In Andenken an das international renommierte Düsseldorfer Fotografen-Ehepaar Bernd und Hilla Becher soll Persönlichkeiten, die sich um die Fotografie verdient gemacht haben, ein Fotokunstpreis der Landeshauptstadt Düsseldorf verliehen werden. Bernd und Hilla Becher (geboren 20. August 1931, verstorben 22. Juni 2007/geboren 2. September 1934, verstorben 10. Oktober 2015) haben die bekannte Düsseldorfer Fotoschule gründete und in mehr als 58 Jahren ein einzigartiges künstlerisch-fotografisches Werk entwickelt. Haupt- und Förderpreis werden alle zwei Jahre von der Landeshauptstadt Düsseldorf auf Vorschlag einer unabhängigen international besetzten Fachjury durch den Oberbürgermeister verliehen. Der Hauptpreis ist mit 15.000 Euro dotiert und richtet sich an Künstlerinnen bzw. Künstler, Theoretikerinnen bzw. Theoretiker, Kuratorinnen bzw. Kuratoren wie an Persönlichkeiten, die sich um die Fotografie sowie angrenzende Bereiche wie Film, Video und andere bildgenerierende Medien im Bereich der Kunst verdient gemacht haben. Der Förderpreis ist dotiert mit 5.000 Euro und richtet sich an Künstlerinnen und Künstler, die sich in ihrem Schaffen schwerpunktmäßig mit Fotografie, Bildmedien und Medienkunst auseinandersetzen. Die Preisträger: Evelyn Richter und Theo Simpson Evelyn Richter wurde am 31. Januar 1930 in Bautzen geboren. Die Fotokünstlerin steht richtungsweisend für die Entwicklung der Fotografie und wird mit dem Bernd und Hilla Becher-Preis für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Richter ist seit über 60 Jahren Teil der Fotokunstszene: Nach einer Ausbildung zur Fotografin in Dresden studiert Richter von 1953 bis 1955 an der Hochschule für Graphik und Buchkunst in Leipzig und ist danach zuerst als freischaffende Fotografin, später auch selbst als Lehrende der Fotografie tätig. Von 1991 bis 2001 hatte sie eine Ehrenprofessur an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig inne. 1990 bis 1991 nahm sie auch einen Lehrauftrag für Fotografie an der Fachhochschule Bielefeld wahr. Evelyn Richter wurde mit dem Kulturpreis der Deutschen Gesellschaft für Photographie (1992) und dem Kunstpreis der Landeshauptstadt Dresden (2006) ausgezeichnet. Seit 2009 gibt es im Museum der bildenden Künste Leipzig das Evelyn- Richter-Archiv mit dem Hauptwerk der Fotografin. In der Jurybegründung heißt es unter anderem: (Auszug) "In ihrem Werk lotet sie [Evelyn Richter] das Feld des Dokumentarischen neu aus: Inspiriert von der neuen internationalen Sozialfotografie fokussiert Richter den Menschen und seine Lebenswelten so ungeschönt wie empathisch. Als visuelle Chronistin richtet sie den Blick auf ostdeutsche Arbeits- und Alltagswelten, bewegt sich mit ihrer Kamera durch den öffentlichen Raum und trotzt diesem immer wieder bestechend intime Momente ab. Dabei erliegt die Fotografin, die insbesondere nach 1990 auf vielen Reisen stetig ihren fotografischen Radius erweitert, nie der Versuchung, die Welt auf Eindeutigkeiten herunterzubrechen. Vielmehr legt sie Zugänge zu deren Komplexität und ermöglicht es Betrachterinnen und Betrachtern, den Dingen nahe zu kommen. In ihrer Offenheit und Unvereinnahmbarkeit liegt die große Aktualität von Evelyn Richters fotografischer Haltung." Theo Simpson wurde 8. Juni 1986 in Doncaster/Großbritannien geboren. Er studierte am Sheffield Institute of Arts. Simpson lebt mittlerweile in Lincolnshire. Dort ist er auch als Lehrbeauftragter an der Sheffield Hallam University tätig. Simpson ist Autor mehrerer Bücher und konnte seine Fotokunst in verschiedenen Einzel- und Gruppenausstellungen präsentieren. Zudem sind seine Arbeiten auch in verschiedenen internationalen öffentlichen Sammlungen zu finden. Theo Simpson ist Gewinner des "Outset Unseen Exhibition Fund" (2017) und erhielt den "Photoworks Award" (2019, Jerwood). Der Fotokünstler erhält den Becher-Preis im Hinblick auf sein noch junges Werk und die Tradition, die aus dem Werk von Bernd und Hilla Becher wächst. In der Jurybegründung heißt es unter anderem: (Auszug) "Als ein Vertreter der jüngeren Fotografie greift Theo Simpson in die reiche Industriegeschichte Englands, um sein Bildtableau zu entwickeln. Aus den Hinterlassenschaften besonders des mittelenglischen Industriereviers bezieht er konkrete Bildmotive seiner meist farbigen Fotografien. Hier berührt sich das Werk des 1986 geborenen Theo Simpson mit dem von Bernd und Hilla Becher. Deutlich greifen seine Aufnahmen über die Becher‘schen Typologien hinaus und erweitern den industriell grundierten Bildatlas in die Nachmoderne." Fachjury für die Preisverleihung 2020 Der Jury 2020 gehören folgende Personen an: Dr. Felix Krämer, Generaldirektor Museum Kunstpalast Düsseldorf, Gabriele Conrath- Scholl, Leiterin Photographische Sammlung der SK Stiftung Kultur, Köln, Max Becher, Künstler New York/Düsseldorf (Sohn von Bernd und Hilla Becher), Simon Baker, Director Maison Europeene de la Photographie, Paris, Shoair Mavlian, Director Photoworks, London.
__________________________________________________ 22. April 2020 Städtische Brunnenanlagen sprudeln wieder Bis Ende Mai werden die Fachleute schrittweise alle Brunnenanlagen aktivieren Im Frühjahr rüstet sich nicht nur die Pflanzen- und Tierwelt für die helle Jahreszeit, sondern auch die städtischen Brunnenanlagen erwachen wieder. Die ersten Brunnen im Stadtgebiet wurden bereits eingeschaltet: Unter anderem sprudelt der Gröne Jong im Hofgarten wieder. In der kommenden Woche werden zahlreiche weitere Brunnen eingeschaltet, so zum Beispiel der Antesbrunnen am Hauptbahnhof und die Wasserspiele in Garath. Bis Ende Mai werden die Fachleute schrittweise alle Brunnenanlagen aktivieren. Für die Inbetriebnahme jedes Brunnens bedarf es intensiver Vorarbeit. Filter und Düsen werden von Algen und Abfällen befreit, Schläuche werden gereinigt, und die Leitungen werden gründlich gespült. Im Zuge der Brunneninbetriebnahme werden aber nicht nur Reinigungsarbeiten durchgeführt, sondern auch erforderliche Reparaturen und Sanierungsarbeiten vorgenommen. So zum Beispiel am Fürstenplatz. Vorhandene Undichtigkeiten mussten am Industriebrunnen beseitigt werden. Pünktlich zur Inbetriebnahme sind diese Arbeiten abgeschlossen. Gearbeitet wird auch am Segelbrunnen von Heinz Mack am Platz der Deutschen Einheit. Dort findet in diesen Tagen eine umfangreiche Aufarbeitung der drei Segel statt. Durch die Entfernung von Kalkablagerungen sollen die Segel einen neuen Glanz erhalten. Auch der Tritonenbrunnen wurde bereits in Betrieb genommen. Dieser wird derzeit saniert, nachdem die Natursteinbalustraden durch Wurzelwuchs der angrenzenden Platanen unregelmäßig angehoben worden waren und abgenommen werden mussten. Die bereits in der Werkstatt instandgesetzten und eingelagerten Seitenbalustraden können mit Abschluss der im Sommer geplanten Sanierung der Stützmauern aufgestellt werden. Letzte Feinarbeiten an den Balustradenteilen erfolgen vor Ort. Die komplette Fertigstellung ist für Ende 2020 vorgesehen. Das Kulturamt sorgt mit Unterstützung des Amtes für Gebäudemanagement auch in der Brunnensaison für die regelmäßige Reinigung der Brunnenanlagen und die notwendigen Reparaturen. Insbesondere in Hitzeperioden wird auf den notwendigen Wasseraustausch geachtet, um Veralgungsgefahr vorzubeugen. __________________________________________________ 17. April 2020 Fahrbahnschäden im Rheinalleetunnel werden behoben Im Rheinalleetunnel werden in der kommenden Woche Schäden im Fahrbahnbelag repariert. Von Dienstag, 21. April, bis einschließlich Freitag, 24. April, wird in Fahrtrichtung stadteinwärts gearbeitet. Bedingt durch die Sanierungsarbeiten ist der Rheinalleetunnel stadteinwärts jeweils von 7 bis 17 Uhr zum Teil nur einspurig befahrbar. Die Kosten für die Sanierungsarbeiten betragen rund 30.000 Euro. Die Arbeiten sind notwendig geworden, weil in Höhe der Aus- und Einfahrt des Rheinalleetunnels mehrere Schlaglöcher im Asphaltbelag der Fahrbahn aufgetreten sind. Die Löcher haben jeweils einen Durchmesser von etwa ein bis anderthalb Quadratmeter und sind fünf Zentimeter tief. __________________________________________________ 17. April 2020 Schulische Weiterbildung der VHS: Wiederaufnahme des Unterrichts und nächste Anmeldung Die Schulische Weiterbildung der VHS Düsseldorf nimmt unter Einhaltung von besonderen Schutzmaßnahmen wie Hygiene- und Abstandsregelungen sowie kleinen Gruppengrößen den Unterricht in den ausgesetzten Schulabschlusslehrgängen wieder auf. Die Wiederaufnahme ist in zwei Schritten geplant: Zunächst werden ab Montag, 4. Mai, nur die Teilnehmenden der Prüfungslehrgänge, deren Prüfungen Ende Mai 2020 stattfinden, wieder vor Ort im neuen Gebäude Campus Golzheim, Georg-Glock-Straße 15, unterrichtet. Sobald alle Details stehen, werden die Teilnehmenden ihre individuellen Stundenpläne erhalten. Der Unterricht findet in getrennten Lerngruppen (maximal 10 Teilnehmende im Raum) in großen Unterrichtsräumen im neuen Campus statt, um die Abstandsregelungen einzuhalten. Zudem wird der Unterricht zeitversetzt wieder aufgenommen (auch mit zeitversetzten Pausen). Anschließend ist geplant, in einem zweiten Schritt den Präsenzunterricht für alle anderen Lehrgänge, die in diesem Sommer nicht an Prüfungen teilnehmen, wieder stattfinden zu lassen - hierfür sind jedoch die weiteren Entwicklungen abzuwarten. Die Anmeldung zu den neuen, im August 2020 startenden Lehrgängen zu den Schulabschlüssen beginnt am Montag, 4. Mai. Die vorläufige Anmeldung kann per E-Mail: vhs-schulabschluesse@duesseldorf.de oder auf dem Postweg (VHS Düsseldorf - Schulische Weiterbildung – Campus Golzheim – Georg-Glock-Straße 15, 40474 Düsseldorf) erfolgen. Folgende Unterlagen sind zu senden: ein Lebenslauf mit Foto sowie eine Kopie des letzten Zeugnisses und des Ausweises. Angemeldete Interessierte erhalten im Anschluss einen Termin. Weitere Fragen können via E-Mai an vhs- schulabschluesse@duesseldorf.de gerichtet oder telefonisch unter 0211-8992430 geklärt werden. __________________________________________________ 15. April 2020 "Live dabei - Der Corona-Talk mit OB Thomas Geisel und Gästen" startet am Freitag Im Livestream beantwortet OB Geisel mit Gästen Fragen zu Corona/Den Anfang machen am 17. April, 12.30 Uhr, Gesundheitsamtsleiter Dr. Klaus Göbels und Feuerwehrchef David von der Lieth Mit einem neuen Format informiert Oberbürgermeister Thomas Geisel die Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger über Anliegen, die mit dem Coronavirus Covid-19 in Verbindung stehen. "Live dabei - Der Corona-Talk mit OB Thomas Geisel und Gästen" startet am Freitag, 17. April, 12.30 Uhr, als Livestream auf der Facebook-Seite der Landeshauptstadt Düsseldorf unter www.facebook.com/duesseldorf/. In der ersten Folge werden Dr. Klaus Göbels und Feuerwehrchef David von der Lieth zu Gast sein, die gemeinsam mit OB Geisel Fragen rund um die Gesundheit beantworten werden. Nach Abschluss des Livestreams wird das Video sowohl auf Facebook als auch auf dem städtischen Youtube- Kanal unter www.youtube.com/stadtduesseldorf abrufbar sein. "In dieser besonderen Zeit müssen wir neue Wege gehen, um die Menschen mit Antworten auf Fragen zu versorgen, die sie umtreiben", sagt OB Thomas Geisel. "Dazu werde ich Experten aus verschiedenen Bereichen wie dem Gesundheitssektor, aber auch der Wirtschaft oder Kultur empfangen. So widmen wir uns dann gemeinsam den unterschiedlichen Themen und können auf aktuelle Entwicklungen reagieren. Wir stehen den Bürgerinnen und Bürgern Rede und Antwort." Bürgerinnen und Bürger können Fragen stellen Das Format soll zweimal wöchentlich, immer dienstags und freitags um 12.30 Uhr stattfinden. Bürgerinnen und Bürger können im Vorfeld Fragen über die Sozialen Medien einreichen oder während des Livestreams stellen. Die Fragen werden dem Thema und Gast entsprechend zugeordnet. Fragen zur Wirtschaft oder Kultur werden also beispielsweise zurückgestellt, bis Gäste wie IHK-Hauptgeschäftsführer Gregor Berghausen oder Kulturdezernent Hans-Georg Lohe am "Corona- Talk" mit dem Oberbürgermeister teilnehmen. __________________________________________________ 2. April 2020 Stadt eröffnet neue Notschlafstelle für Obdachlose in der Stresemannstraße Kurzfristige Anmietung von zwei Hotels soll übrige Notschlafstellen entlasten Um die Notschlafstellen für Obdachlose im gesamten Stadtgebiet zu entlasten, hat die Landeshauptstadt Düsseldorf in der Stresemannstraße in Stadtmitte zwei Hotels mit insgesamt 57 Unterbringungsplätzen angemietet. Die ersten Bewohner sind am heutigen Donnerstag, 2. April, in die neue Unterkunft eingezogen. Aufgrund der derzeit geltenden Abstandsregeln im Zuge der fortschreitenden Ausbreitung des Coronavirus werden die Zimmer in der Stresemannstraße mit ein bis maximal zwei Personen belegt. Stadtdirektor und Sozialdezernent Burkhard Hintzsche sagt dazu: "Ich bin stolz, mit welcher Geschwindigkeit es meiner Fachverwaltung gelingt, im Zuge der fortschreitenden Ausbreitung des Coronavirus ausreichenden Schutz vor dem unsichtbaren Gegner zur Verfügung zu stellen." "Das Ziel der Anmietung von zwei Hotels in der Stresemannstraße besteht darin, Menschen ein temporäres Zuhause zu geben. Einen Ort, an dem sie sich zurückziehen können. Wir haben das im Eiltempo organisiert, um die kürzlich eröffneten Notschlafstellen in der Aldekerkstraße, am Vogelsanger Weg und im gesamten Stadtgebiet durch weitere Aufenthalts- und Übernachtungsmöglichkeiten zu entlasten", erläutert Miriam Koch, Leiterin des Amtes für Migration und Integration. Die neue Notschlafstelle ist für Obdachlose gedacht, die vorher die Angebote des Tages- und Übernachtungaufenthalts in der Aldekerkstraße oder am Vogelsanger Weg genutzt haben. Sie ist mit WLAN, Fernsehern und einem Versorgungsangebot mit drei vollwertigen Mahlzeiten am Tag ausgestattet. Ein Sicherheitsdienst ist durchgehend vor Ort. Professionelle medizinische Versorgung und die Betreuung der Bewohner durch Sozialarbeiter ist für die nächste Woche in Planung. Aldekerkstraße und Vogelsanger Weg Die Unterkünfte Aldekerkstraße und Vogelsanger Weg bieten sowohl die Möglichkeit für einen Tagesaufenthalt als auch Übernachtungsmöglichkeiten für Obdachlose in Düsseldorf an. Die Stadt Düsseldorf versorgt die Menschen während des Tagesaufenthalts mit drei vollwertigen Mahlzeiten, also mit Frühstück, einem warmen Mittagstisch sowie mit einem klassischen Abendbrot. Getränke, Kaffee und Tee stehen den Nutzern ganztägig zur Verfügung. Beide Unterkünfte werden durch Sozialarbeiter betreut, die einmal wöchentlich eine offene Sprechstunde anbieten. Eine individuelle Betreuung der Menschen ist hier durch die Möglichkeit darauf aufbauender Folgesprechstunden gegeben. Darüber hinaus stellt die Stadt in beiden Unterkünften eine professionelle medizinische Betreuung bereit. Zweimal wöchentlich besteht die Möglichkeit der basismedizinischen Versorgung durch ausgebildetes Pflegepersonal vor Ort. Im Falle von schwerwiegenderen medizinischen Fällen erfolgt ein ärztlicher Hausbesuch in den Unterkünften mit der Option der Überweisung zu weiteren Fachärzten. Des Weiteren bietet sowohl die Unterkunft Aldekerkstraße als auch die Unterkunft Vogelsanger Weg einen individuellen Wäscheservice für persönliche Kleidungsstücke an, die nach Möglichkeit am selben Tag zurückgegeben werden. Hygieneartikel werden nach persönlichem Bedarf ausgegeben. Einmal wöchentlich ist darüber hinaus eine mobile Kleiderkammer in beiden Unterkünften vor Ort im Einsatz. In beiden Unterkünften findet aktuell die Einrichtung mit WLAN-Routern statt, sodass die Bewohner zeitnah einen Internetzugang in den Unterkünften nutzen können. Neben dem durchgehenden Einsatz eines Sicherheitsdienstes sind auch weitere Ansprechpartner für die Beantwortung allgemeiner Fragen vor Ort. Auch in der Unterkunft Markenstraße, die von den franzfreunden betreut wird, erfährt das Angebot für die Nutzer eine Erweiterung: Ab dem heutigen Donnerstag, 2. April, werden täglich Getränke geliefert. Zudem wird die Verpflegung mit Proviantpakten aufgestockt.
___________________________________________________________________________ 14. Mai 2020 L'Oréal spendet 1.000 Liter Desinfektionsmittel an die Stadt Desinfektionsmittel soll Düsseldorfer Sportvereinen bei Einhaltung der Hygieneregeln unterstützen/Wirtschaftsförderung hat die Spende vermittelt Stadtdirektor Burkhard Hintzsche hat am Mittwoch, 13. Mai, eine Spende über 1.000 Liter Desinfektionsmittel von der Firma L'Oréal entgegengenommen. Mit dem Desinfektionsmittel will L'Oréal die Düsseldorfer Sportvereine bei der Einhaltung der im Zuge der Corona-Pandemie geltenden Hygieneregeln unterstützen. Seit Montag, 11. Mai, dürfen Sportanlagen in Düsseldorf wieder für den Sportbetrieb öffnen. Eine Bereitstellung von Desinfektionsmittel muss jedoch gewährleistet sein. Vermittelt hat die Spende die Wirtschaftsförderung der Stadt Düsseldorf. "Wir fühlen uns sehr geehrt, die Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger sowie andere Kommunen in Deutschland in dieser beispiellosen Situation unterstützen zu können", sagte Wioletta Rosolowska, Country General Manager von L'Oréal Deutschland. "In diesen herausfordernden Zeiten sind unsere Herzen bei unseren Konsumenten, Geschäftspartnern und allen Bürgern, die sich täglich an vorderster Front für die Eindämmung der Pandemie einsetzen." Wioletta Rosolowska weiter: "Im Namen unserer Mitarbeiter möchte ich allen Teams der Stadtverwaltung von Düsseldorf ganz herzlich für ihr eindrucksvolles Engagement danken. Da Düsseldorf die Heimat vieler unserer Mitarbeiter und ihrer Familien ist, sehen wir es als unsere Verantwortung an, an der Schaffung der Voraussetzungen für eine Rückkehr des öffentlichen Lebens sowie für die Wiedereröffnung der Sportstätten mitzuwirken, denn gerade sportliche Aktivitäten sind für unser aller Wohlbefinden besonders wichtig. Wir freuen uns, dass wir Handdesinfektionsmittel, das in unseren Fabriken hergestellt wurde, sowie Masken und Handschuhe an Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen in Deutschland und Europa spenden können." Burkhard Hintzsche zeigt sich dankbar und begeistert vom Engagement des Konzerns: "Es ist toll zu sehen, dass Menschen in diesen Zeiten zusammenstehen und auch Firmen und Organisationen einander unterstützen. Mit der Firma L'Oréal besteht für die Stadt Düsseldorf eine fast 30 Jahre währende Verbundenheit. Bereits in der Vergangenheit hat der Konzern sich nicht nur wirtschaftlich, sondern vor allen Dingen auch gesellschaftlich und sozial in der Landeshauptstadt engagiert, zum Beispiel mit Praktikanten-Parkplätzen für Studenten der Heinrich-Heine-Universität und als Mentor in der Start-up-Szene. Ich danke der Firma L'Oréal herzlich für die großzügige Spende, mit der sie uns als Stadt im Kampf gegen das Corona-Virus unterstützt." Theresa Winkels, Leiterin der Wirtschaftsförderung, ergänzt: "Als Ansprechpartner der Düsseldorfer Wirtschaft sind wir oft erste Anlaufstelle für Unternehmen. So konnten wir schon mehrfach erfolgreich Schutzmasken oder auch Desinfektionsmittel dorthin vermitteln, wo es besonders dringend benötigt wird." Neben dem Dank an die Firma L'Oréal freut sich die Stadt auch über die Unterstützung der Zentralapotheke des Universitätsklinikums Düsseldorf (UKD). Diese hat das Mittel, das in großen Litertanks geliefert wurde, in den vergangenen Wochen zum wiederholten Mal für verschiedene städtische Zwecke abgefüllt. Die Sportverwaltung der Landeshauptstadt Düsseldorf hat auf Basis der Bestandserhebung des Stadtsportbundes in den vergangenen Tagen die Verteilung vorbereitet, um die Mengen gerecht an die jeweiligen Sportvereine mit wiedereröffneten Außenflächen abgeben zu können. Dr. Christina Westhoff, Leiterin der Zentralapotheke der Uniklinik ist glücklich, die Flaschen nun weitergeben zu können: "Das Abfüllen des Desinfektionsmittels in den vergangenen Wochen war ein hartes Stück Arbeit, das wir neben unserem normalen Tagespensum absolviert haben, um zum Beispiel möglichst rechtzeitig zur Öffnung der Sportanlagen liefern zu können. Aber, wir haben es geschafft und ich freue mich sehr, dass wir damit einen Beitrag zur Unterstützung der Stadt und der Menschen in Düsseldorf leisten können." Die Verteilungen der Flaschen wird durch das Sportamt zu festgelegten Zeiten an verschiedenen Abholstandorten vorgenommen. Die Ausgabe erfolgt nur gegen Vorlage eines Lichtbildausweises sowie eines Schreibens, das zuvor seitens der Stadt an die maßgeblichen Vereine versandt wird. ___________________________________________________________________________ 13. Mai 2020 Die Coronazahlen vom 13. Mai Mit Stand Mittwoch, 13. Mai, 16 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.229 (+25) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 13. Mai, 8 Uhr) 35 (+4) in Krankenhäusern behandelt, davon 15 (+0) auf Intensivstationen. 212 (+10) Menschen sind aktuell noch infiziert. 28 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 989 (+15) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. Etwa 322 (+12) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 13,2 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. 61 Abstriche wurden am Mittwoch, 13. Mai, bis 16 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden am Mittwoch, 13. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 110 Abstriche genommen. Dazu kommen 34 weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Beim Corona- Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Mittwoch, 13. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 367 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Dienstag noch 241 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen Der Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen ist wochentags von 9 bis 18 Uhr unter 0211-8990136 zu erreichen. Bis 16 Uhr wurden am Mittwoch, 13. Mai, 40 Unternehmen an der Hotline beraten. Über den E-Mail- Rückruf-Service sind zudem 11 E-Mails eingegangen und telefonisch beantwortet worden. Somit wurden am Mittwoch 51 Unternehmen telefonisch kontaktiert. Insgesamt wurden seit dem 18. März 3.695 Unternehmen beraten. ___________________________________________________________________________ 13. Mai 2020 Coronaschutz: Promoteams unterstützen das Ordnungsamt Zunächst bis Ende Juni sind 40 Mitarbeiter einer externen Firma im Einsatz, um über Abstandsgebot und Mund- Nasen-Schutz zu infomieren Promotionteams sind ab Donnerstag, 14. Mai, zur Unterstützung des Ordnungsamtes im Stadtgebiet unterwegs. Sie sollen die Menschen im Hinblick auf die Bestimmungen zum Coronaschutz informieren. Mit im Gepäck haben die freundlichen Mitarbeiter Faltblätter, die Hinweise unter anderem zum Abstandsgebot und zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung enthalten. "Die Promoteams sollen die Arbeit unserer Außendienstkräfte im Ordnungs- und Servicedienst flankieren. Einen ordnungsbehördlichen Auftrag haben sie nicht. Aber sie sollen Menschen, an Stellen, wo es drauf ankommt, freundlich und kompetent auf die Bestimmungen der Coronaschutzverordnung aufmerksam machen", erklärte Oberbürgermeister Thomas Geisel. "Oft ist es den Leuten vor Ort gar nicht bewusst, dass sie gegen Vorkehrungen zum Schutz vor der Ansteckung mit dem Coronavirus verstoßen und sich und andere in Gefahr bringen. Meist reicht dann ein freundlicher Hinweis. Dazu sind ab jetzt die Promoteams da. Im Falle von gröberen Verstößen greift nach wie vor das Ordnungsamt ein", betonte Ordnungsdezernent Christian Zaum. Zunächst bis Ende Juni sind täglich bis zu 40 Mitarbeiter einer externen Promotion-Firma unterwegs. Die Teilnehmer der Teams tragen eine Weste, an den man erkennen kann, dass sie im Auftrag der Landeshauptstadt unterwegs sind. Sie verteilen zudem städtische Flyer. Die Menschen vor Ort sollen die Teams rein serviceorientiert, höflich und nett ansprechen. Die Mitarbeiter in den Teams geben allerdings auch Rückmeldungen an das Ordnungsamt über Stellen im Stadtgebiet, an denen eine erhöhte Anzahl an Verstößen gegen die Regelungen der Coronaschutzverordnung festzustellen ist. An diesen Orten wird dann in der Folge der Ordnungs- und Servicedienst nach dem Rechten sehen und gegebenenfalls auch ordnungsbehördlich einschreiten. ___________________________________________________________________________ 13. Mai 2020 510 Rückmeldungen zum Lärmaktionsplan Mit einer Online-Umfrage hat das Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz viele Interessierte erreicht 510 Rückmeldungen hat das Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz im Online-Beteiligungsverfahren zum Lärmaktionsplan III (LAP III) erhalten. Das Verfahren lief vom 2. bis 29. März. Mehr als 1.200 Seitenaufrufe wurden registriert. "Wir freuen uns über die gute Resonanz, die das große Interesse der Düsseldorfer am Thema Lärm bei der einmal mehr bestätigt", betont Umweltdezernentin Helga Stulgies. Sie erläuterte: "Aufgrund der Corona- Pandemie trat das Thema Lärm allerdings stärker in den Hintergrund und die Beteiligung lag unter der am Lärmaktionsplan II im Jahr 2017 mit 691 Antworten. Die Ergebnisse lassen aber auf jeden Fall eine belastbare Auswertung zu." Mit Hilfe des dritten Lärmaktionsplans seit 2011 soll die hohe Lärmbelastung durch Verkehr und Industrie in Teilen von Düsseldorf weiter gesenkt werden. Bei der Umfrage ging es vor allem darum, die Meinung der interessierten Bürgerinnen und Bürger zur Gesamtproblematik und zu ganz konkreten Vorschlägen für die Landeshauptstadt zu ermitteln. Die Beteiligung kam aus dem gesamten Stadtgebiet. Geantwortet haben zum weit überwiegenden Teil Menschen, deren Wohnsitz an den räumlichen Schwerpunkten wie Hauptverkehrsstraßen, Straßenbahnstrecken, Autobahnen und Eisenbahnstrecken liegt. Die Rückmeldungen betreffen mehrheitlich den Kfz-Verkehr auf Stadtstraßen und Autobahnen (305), es folgen der Straßenbahnverkehr mit 47 und der DB-Zugverkehr mit 40 Rückmeldungen. Was nach Meinung der Antwortenden zur Lärmbekämpfung veranlasst werden soll, ergibt eine klare Rangfolge: Mit 54,9 Prozent stehen Tempobeschränkungen auf 30 km/h an erster Stelle der Wunschliste. Es folgen lärmarme Fahrbahnbeläge mit 45,3 Prozent, „LKW-Verkehr reduzieren“ mit 34,7 Prozent, „Lärmschutzwände errichten“ mit 30,2 Prozent und die Förderung umweltfreundlicher Verkehrsmittel mit 20,4 Prozent. Mehrfachantworten waren möglich. Auch wurde gezielt nach Straßenabschnitten gefragt, an denen Tempo 30 für sinnvoll gehalten wird. Insgesamt kamen dazu 347 positive Rückmeldungen, verteilt auf 17 vorgeschlagene Straßenabschnitte. Vorschläge für weitere Tempo-30-Abschnitte wurden von 43 Prozent der Mitwirkenden gemacht. 48 Personen halten Tempo 30 nicht für eine zielführende Lösung zur Lärmverringerung. Oasen der Ruhe Selbst in der Großstadt gibt es Oasen der Ruhe. Eine Frage, die erstmals gestellt wurde, lautete: "Wenn Sie im Stadtgebiet einen ruhigen Ort (Park, Platz, Grün- oder Waldfläche) aufsuchen wollen, wohin würden Sie sich begeben?" Absoluter Spitzenreiter ist hier der Grafenberger Wald (88 Nennungen), gefolgt von Nordpark (36), Südpark (35), Aaper Wald, Ostpark und Volksgarten (33 bis 34 Nennungen). Umweltamtsleiter Thomas Loosen hat dazu einen Tipp: "Wer weitere ruhige Orte in Düsseldorf sucht, findet in der Straßenverkehrslärmkarte des Umweltamtes hilfreiche Informationen. Sie ist im Netz veröffentlicht und weist farblich in hoher Auflösung aus, welche Lärmbelastungen, die auf den Straßenverkehr zurückzuführen sind, wo im Stadtgebiet zu erwarten sind." ___________________________________________________________________________ 12. Mai 2020 Die Coronazahlen vom 12. Mai Mit Stand Dienstag, 12. Mai, 16 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.204 (+5) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 12. Mai, 8 Uhr) 31 (-2) in Krankenhäusern behandelt, davon 15 (-1) auf Intensivstationen. 202 (-18) Menschen sind aktuell noch infiziert. 28 (+1) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 974 (+22) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. Etwa 310 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 14,7 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. 54 Abstriche wurden am Dienstag, 12. Mai, bis 16 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden am Dienstag, 12. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 83 Abstriche genommen. Dazu kommen 9 weitere Abstriche durch den mobilen Service. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Dienstag, 12. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 342 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Dienstag noch 187 Anrufe durchgestellt, von denen 186 angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 99 Prozent entspricht. Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen Der Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen ist wochentags von 9 bis 18 Uhr unter 0211 8990136 zu erreichen. Bis 16 Uhr wurden am Dienstag, 12. Mai, 41 Unternehmen an der Hotline beraten. Über den E-Mail-Rückruf-Service sind zudem 9 E-Mails eingegangen und telefonisch beantwortet worden. Somit wurden am Dienstag 50 Unternehmen telefonisch kontaktiert. Insgesamt wurden seit dem 18. März 3.644 Unternehmen beraten. ___________________________________________________________________________ 12. Mai 2020 Henkel und BASF spenden Desinfektionsmittel Wirtschaftsförderung vermittelt die 6.300-Liter-Spende an die Rheinbahn 51 Desinfektionsmittelspender stehen an allen unterirdischen Haltestellen der Rheinbahn. Sie bieten den Fahrgästen die Möglichkeit, kostenlos ihre Hände zu desinfizieren. Befüllt sind diese Spender mit 6.300 Litern Desinfektionsmittel, das die Unternehmen Henkel und BASF der Landeshauptstadt zur Verfügung gestellt haben. An die Rheinbahn vermittelt hat die Spende das städtische Amt für Wirtschaftsförderung. "Unser Dank gilt den Unternehmen Henkel und BASF. Sie leisten mit ihrer großzügigen Spende von Desinfektionsmittel einen wichtigen Beitrag dazu, dass sich die Fahrgäste der Rheinbahn in Zeiten von Corona wohl und sicher fühlen können", betonte Oberbürgermeister Thomas Geisel. "Wir sind froh und dankbar, dass die gespendeten Desinfektionsmittel, die der Stadt und Ihren Bürgerinnen und Bürgern zu Gute kommen sollen, nun bei der Rheinbahn eine geeignete Verwendung finden", ergänzte Theresa Winkels, die Leiterin des Amtes für Wirtschaftsförderung. "Für uns hat die Gesundheit unserer Fahrgäste und Mitarbeiter höchste Priorität. Dafür haben wir bereits viele Maßnahmen umgesetzt, wie die Verteilung von Mund-Nasen-Bedeckungen oder die zusätzliche Reinigung unserer Fahrzeuge. Die Desinfektionsmittelspender sind ein weiterer wichtiger Baustein dafür, dass unsere Fahrgäste sich sicher fühlen. Daher freuen wir uns, dass Henkel und BASF uns mit der von der Stadt vermittelten Spende so großzügig unterstützen“, erklärte Klaus Klar, Vorstandsvorsitzender und Arbeitsdirektor der Rheinbahn. "Für uns ist es selbstverständlich, dass wir uns in unserer Heimatstadt Düsseldorf engagieren. Und gerade in diesen herausfordernden Zeiten ist schnelle und unbürokratische Hilfe gefragt. Im Rahmen unseres globalen Solidaritätsprogramms haben wir kurzfristig Produktionskapazitäten an unserem Hauptsitz in Düsseldorf bereitgestellt, um Handdesinfektionsmittel herzustellen – und zu spenden", sagte Dr. Daniel Kleine, Henkel President Deutschland und Standortleiter Düsseldorf. "Wir stellen normalerweise Inhaltsstoffe für Körperpflege und Kosmetik her. Der Schritt zur Produktion von Desinfektionsmitteln für Hände ist technologisch nicht so groß, aber dennoch eine Umstellung. Diese haben wir mit dem vollen Einsatz unserer Mitarbeiter schnell umsetzen können. Wir sind stolz darauf, zur Sicherheit der Fahrgäste bei der Rheinbahn beitragen zu können“, erklärte Uwe Hömmerich, Leiter Standortlogistik und stellvertretender Werkleiter der BASF in Düsseldorf-Holthausen. ___________________________________________________________________________ 12. Mai 2020 Corona-Verstoß: OSD schließt unerlaubt betriebene Shisha-Bars 23 Einsätze im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung des Landes verzeichnete der städtische Ordnungs- und Servicedienst (OSD) am gestrigen Montag, 11. Mai. Im gleichen Zeitraum erhielt die Leitstelle 90 Anrufe. Die Gesamtzahl der Anrufe zum Thema "Corona" seit dem 18. März erhöhte sich auf 6.243. Im Spätdienst stellten OSD-Einsatzkräfte zwei unerlaubt betriebene Shisha-Bars in Friedrichstadt und Oberbilk fest. Die Bars wurden daraufhin geschlossen. Gegen die Betreiber und Gäste (19 in Friedrichstadt, zehn in Oberbilk) wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Verstoßes gegen die Coronaschutzverordnung eingeleitet. In der Bar in Oberbilk leistete die Polizei auf Anforderung Vollzugshilfe. In der Shisha-Bar in Friedrichstadt wurde zudem ein Verstoß gegen steuerrechtliche Vorschriften in Zusammenhang mit der Zubereitung von Shisha-Tabak festgestellt. Der Tabak wurde sichergestellt und wird dem zuständigen Hauptzollamt übergeben. Am späten Nachmittag wurde der OSD zudem zu einem "coronafreien" Einsatz gerufen: Auf dem Worringer Platz waren Menschen mit Lebensmittelpunkt auf der Straße in eine Schlägerei verwickelt. Nachdem einer der Schläger wiederholt Streit suchte, erteilten ihm die OSD-Einsatzkräfte einen Platzverweis. ___________________________________________________________________________ 11. Mai 2020 Neue Gedenktafel für die Opfer rassistischer Gewalt am Wehrhahn Erinnerungszeichen wurde am Montag, 11. Mai, eingeweiht Ab sofort gibt es ein Erinnerungszeichen für den "Wehrhahn-Anschlag", bei dem im Juli 2000 zwölf Menschen aus rassistischen und antisemitischen Motiven durch eine Bombe am S-Bahnhof Wehrhahn zum Teil schwer verletzt wurden. Im Rahmen einer kleinen Zeremonie wurde am Montag, 11. Mai, vor Ort eine Gedenktafel eingeweiht. Oberbürgermeister Thomas Geisel nahm sie gemeinsam mit den Bezirksbürgermeistern der Stadtbezirke 1 und 2, Marina Spillner und Dr. Uwe Wagner, sowie der Vorsitzenden des Arbeitskreises Erinnerung, Annette Klinke, vor Ort entgegen. Der Text der Tafel lautet: "Gedenken an die Opfer rassistischer Gewalt am Wehrhahn." Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Fast 20 Jahre nach der Tat haben wir nun endlich einen Erinnerungsort am S-Bahnhof Wehrhahn. Rassismus und Antisemitismus haben in unserer Gesellschaft keinen Platz. Die Gedenktafel ist hierfür ein wichtiges Zeichen und ein klares Bekenntnis gegen jede Art von Gewalt." Marina Spillner: “Erinnerungszeichen zu schaffen, das ist eine wichtige Aufgabe der Bezirksvertretungen. Damit bleibt auch Vergangenes im Stadtteil präsent, auch die dunklen Seiten unserer Stadtgeschichte sollen nicht vergessen werden und uns mahnen, rassistischen und antisemitischen Tendenzen entgegenzutreten.“ Dr. Uwe Wagner: "Mit dieser Tafel wollen wir der Gruppe junger Menschen gedenken, die vor bald 20 Jahren Opfer eines feigen Anschlags wurden, unter dem sie bis heute leiden. Der Täter konnte bislang nicht zur Verantwortung gezogen werden und so wollen wir mit diesem Mahnmal auch einen Beitrag dazu leisten, dass diese verabscheuungswürdige Tat nicht in Vergessenheit gerät." Annette Klinke: "Hier vor Ort bekommen wir eine Idee, wie niederträchtig dieser Anschlag geplant war. Mitten in unserem Alltag werden diese Tafeln uns erinnern, dass wir uns jeden Tag für unseren sozialen demokratischen Rechtsstaat einsetzen müssen. Ich hoffe, dass die Mahnung den Opfern etwas von ihrer Würde zurückgibt.“ Die Bezirksvertretungen 1 und 2 haben gemeinsam das Vorhaben in die Tat umgesetzt, die Texttafel wurde mit Unterstützung des Erinnerungsorts "Alter Schlachthof“ und der jüdischen Gemeinde Düsseldorfs gestaltet. Die Deutsche Bahn hat ihre Zustimmung gegeben, auf ihrem Gelände den Explosionsort durch die Tafel zu kennzeichnen. Der Opferverband Rheinland hat die Bezirksvertretungen unterstützt und die Kommunikation mit den Betroffenen geführt. Die neue Gedenktafel konnte aufgrund der Corona-Krise nur im kleinen Kreis eingeweiht werden. Die Beteiligten hoffen, dass sie am 27. Juli, dem 20. Jahrestag des Anschlags, eine große Gedenkveranstaltung mit allen Verbänden und Interessierten am S-Bahnhof Wehrhahn gestalten können. Hintergrund Am 27. Juli 2000 explodierte am Eingang zur S-Bahn-Station Wehrhahn an der Ackerstraße eine Bombe. Es war ein heimtückischer, rassistisch und antisemitisch motivierter Anschlag auf zwölf Menschen, die aus Russland, der Ukraine, Aserbaidschan und Kasachstan nach Düsseldorf zugewandert waren. Zehn von ihnen wurden bei dem Anschlag verletzt, einige lebensgefährlich, eine Frau verlor ihr ungeborenes Kind. Viele von ihnen wurden traumatisiert und leiden bis heute unter den Folgen des Anschlags. Sie kamen gerade von ihrer Sprachschule. Der oder die Täter hatte(n) sie gezielt ausgesucht. Der Anschlag rief im Jahr 2000 eine Welle des Protests gegen rassistische Gewalt und Antisemitismus hervor. Doch niemand wurde für die Tat verurteilt. Ein Anfang 2018 eröffneter Strafprozess wegen 12-fachen Mordversuchs gegen einen schon im Sommer 2000 Verdächtigten endete mit einem Freispruch. Die Strafkammer stellte zwar die rassistische Motivation des Anschlags fest, hatte aber Zweifel an der Schuld des Angeklagten. Im Prozess wurden Versäumnisse bei den Ermittlungen nach dem Anschlag deutlich, die nicht mehr wettgemacht werden konnten. ___________________________________________________________________________ 8. Mai 2020 Die Coronazahlen vom 8. Mai Mit Stand Freitag, 8. Mai, 17 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.163 (+7) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 8. Mai, 17 Uhr) 37 (+5) in Krankenhäusern behandelt, davon 15 auf Intensivstationen. 204 (-2) Menschen sind aktuell noch infiziert. 27 (+1) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 933 (+9) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. Etwa 315 (+7) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. 16 Abstriche wurden am Freitag, 8. Mai, bis 17 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Freitag, 8. Mai, bis 17 Uhr insgesamt 38 Abstriche genommen. Dazu kommen sieben weitere Abstriche durch den mobilen Service. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211 8996090 sind am Freitag, 8. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 367 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Donnerstag noch 192 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. Versorgungshotline des Amtes für Soziales Die Versorgungshotline des Amtes für Soziales unter der Rufnummer 0211 8998999 verzeichnete am Freitag, 8. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 20 Anrufe. Seit 14. März haben sich insgesamt 9.012 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer an die Versorgungshotline gewandt. Der große Anstieg der Anrufe ab Kalenderwoche 17 ist auf die Pressemitteilung vom 23. April zurückzuführen "Stadt stellt Senioren Mund-Nasen-Schutz zur Verfügung". Über die Versorgungshotline wollten seitdem 6.724 Personen Masken beziehen. Zusätzlich gab es 2.906 registrierte schriftliche Maskenanforderungen über die Funktionsadresse des Amtes für Soziales. Die Versorgungshotline wird die Zeiten der Erreichbarkeit anpassen und wird somit ab Montag, 11. Mai, montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr sowie samstags von 9 bis 12 Uhr zu erreichen sein. Das Amt für Soziales hat am 19. März einen Freiwilligenpool eingerichtet. Inzwischen wurden dort 528 Personen registriert, die ehrenamtliche Hilfsangebote unterbreitet haben. Viele Ehrenamtler bieten gleich mehrere Hilfen an. Insgesamt wurden 1.184 einzelne Hilfsangebote gemacht. Die Angebote zum ehrenamtlichen Engagement beziehen sich hauptsächlich auf die Einkäufe von Lebensmitteln und Getränken, auf Einkäufe bei Apotheken sowie auf Botengänge und "Gassi gehen" und werden zum Teil über die "zentren plus" vermittelt. Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen Der Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen ist wochentags von 9 bis 18 Uhr unter 0211 8990136 zu erreichen. Bis 13.45 Uhr wurden am Freitag, 8. Mai, 48 Unternehmen an der Hotline beraten. Über den E-Mail- Rückruf-Service sind zudem 6 E-Mails eingegangen und telefonisch beantwortet worden. Somit wurden am Freitag 54 Unternehmen telefonisch beraten. Insgesamt wurden seit dem 18. März 3.507 Unternehmen telefonisch beraten. ___________________________________________________________________________ 8. Mai 2020 Bezirksvertretung 2 verteilt Mund-Nasen-Bedeckungen Verteilung auf Einkaufsstraßen in Flingern und Düsseltal Die Bezirksvertretung 2 (Flingern/Düsseltal) verteilt in den nächsten Tagen mehrere Tausend kostenlose "Mund- Nasen-Bedeckungen" an Passanten. Die Verteilung wird von Bezirksbürgermeister Dr. Uwe Wagner und weiteren Mitgliedern der Bezirksvertretung in den Einkaufsstraßen des Stadtbezirks 2 vorgenommen. Verteilt werden bei dieser Aktion sowohl einmalig verwendbare Mund-Nasen-Bedeckungen als auch waschbare Masken. Zusätzlich werden verschiedene karitative Organisationen ebenfalls von der Bezirksvertretung mit Masken versorgt. Hintergrund ist die sogenannte "Maskenpflicht", die in Nordrhein-Westfalen seit Montag, 27. April, gilt, um die Corona-Pandemie einzudämmen. Mit der Verteilaktion soll ein Anstoß gegeben werden, unter Einhaltung der Maskenpflicht und des Abstandsgebots den Einzelhandel zu unterstützen. Um größere Menschenansammlungen zu vermeiden, werden auch bei dieser Aktion die Verteilorte vorab nicht bekanntgegeben. Während der Verteilung wird darauf geachtet, dass die Abstandsregeln eingehalten werden. ___________________________________________________________________________ 8. Mai 2020 Umgestalteter Apostelplatz in Gerresheim eröffnet Stadtplatz bietet einen Ort der Begegung für alle Altersklassen Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat am Donnerstag, 7. Mai, alle 351 städtischen Kinderspielplätze zur Nutzung freigegeben. Die Einhaltung von Verhaltensregeln ist dabei besonders wichtig, damit möglichst alle Düsseldorferinnen und Düsseldorfer gesund bleiben. Oberbürgermeister Thomas Geisel und Gartenamtsleiterin Doris Törkel haben heute, Freitag, 8. Mai, den umgestalteten Apostelplatz in Gerresheim der Öffentlichkeit präsentiert. Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Es ist toll, dass die Entwicklung der Coronazahlen das Öffnen der Spielplätze ermöglicht hat. Dies ist für unsere Familien in der Stadt eine große Erleichterung und ein wichtiges Signal, dass wir ihre Bedürfnisse und Anliegen im Blick haben. So kann nun auch der neu gestaltete Apostelplatz ein Ort der Begegnung sein - natürlich bis auf Weiteres mit dem gebotenen Abstand untereinander." Gartenamtsleiterin Doris Törkel: "Der Apostelplatz hat - eingerahmt durch alten Baumbestand - mit seiner offenen und modernen Gestaltung einen ganz besonderen Charme erhalten. Durch Sitzgelegenheiten, Veranstaltungsfläche sowie Sport- und Spielflächen bietet der Platz attraktive Aufenthaltsmöglichkeiten für alle Altersklassen. Mit dem beleuchteten Kletterspielgerät ist es auch auf dieser Spielfläche gelungen, ein Alleinstellungsmerkmal unter den Düsseldorfer Spielplätzen zu schaffen." Nach Fertigstellung der Bauarbeiten befindet sich an der Benderstraße nun ein moderner, attraktiver und vielfältiger Stadtplatz. Er lädt die Bürgerinnen und Bürger zum Treffen, Verweilen, und Spielen ein. Die Platzfläche wurde offen und multifunktional angelegt. Neben altersgerechten Sitzgelegenheiten mit Armlehnen, die zu einem gemütlichen Plausch einladen, gibt es Spiel¬- und Bewegungsgeräte. Zudem sind Flächen für einen Wochenmarkt sowie weitere Veranstaltungen berücksichtigt worden. Der Platz wurde neu gepflastert und mit neuen Abfallbehältern bestückt. Ein zur Benderstraße ausgerichteter Teil der Platzfläche lädt unter anderem zum Boule spielen ein. In zwei neuen Sandspielflächen kommen kleinere Abenteurer auf ihre Kosten. Dort gibt es Schaukeln, eine davon mit Kleinkindersitz, sowie ein großes Kletterspielgerät mit LED-Beleuchtung, was es in Düsseldorf bislang nur dort, auf dem Apostelplatz, gibt. Der alte Baumbestand ist erhalten geblieben und prägt den Platz auch künftig. Zusätzlich sind ein Amberbaum, Hainbuchenhecken und Blühstauden gepflanzt worden. Sie werden den Platz im Frühjahr durch ihre Blühakzente und im Herbst durch ihre Färbung schmücken. Nach den Entwürfen des Büros ST-Freiraum Landschaftsarchitekten aus Duisburg wurde der Apostelplatz innerhalb von vier Monaten durch die Firma Terra Flor Garten- und Landschaftsbau aus Kamp-Lintfort umgebaut. Das Garten-, Friedhofs- und Forstamt koordinierte die Planung und den Umbau. Die Finanzierung der Kosten in Höhe von 499.000 Euro erfolgte durch die Bezirksvertretung 7 und die ortsansässigen Spender Thorsten Nolting für die Ferdinand-Heye-Stiftung (Diakonie Düsseldorf), Rolf Müller vom Optikerfachgeschäft "Brillen Müller GmbH", Nina Wippermann vom Hörgerätefachgeschäft "Hörsysteme Nina Wippermann" sowie Judith Schipper vom Schuhgeschäft "Frau & Fräulein Schuhe". Hintergrund Nach dem Abriss der Apostelkirche und der Errichtung des neuen Diakoniezentrums "Ferdinand- Heye-Haus" im Jahr 2014 haben sich die städtebaulichen Rahmenbedingungen des Platzes wesentlich verändert. Im Sommer 2016 wurde der Umbau der Benderstraße abgeschlossen. Als letzter Schritt wurde nun der Zustand des Platzes aus dem Jahr 2005 der neu gestalteten Umgebung angepasst. ___________________________________________________________________________ 8. Mai 2020 Erinnerung an das Kriegsende 1945 OB Geisel und Generalkonsule gedenken am heutigen Freitag, 8. Mai, bei einer Kranzniederlegung in der Mahn- und Gedenkstätte der Millionen Toten von Krieg und Gewaltherrschaft Oberbürgermeister Thomas Geisel und Generalkonsule haben am heutigen Freitag, 8. Mai, im Rahmen einer Kranzniederlegung in der Mahn- und Gedenkstätte der Millionen Toten von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht. Die Generalkonsule Rafe Philip Graham Courage (Vereinigtes Königreich), Dr. Olivia Berkeley-Christmann (Frankreich), Wladimir Wassiljewitsch Sedykh (Russische Föderation), Fiona Clare Scholand Evans (Vereinigte Staaten) vertraten die Siegermächte. Der polnische Generalkonsul Jakub Jan Wawrzyniak vertrat in seiner Funktion als Doyen das Konsularische Korps. Er nahm für alle anderen General- und Honorarkonsule an der Kranzniederlegung teil. Auch Dr. Oded Horowitz, Vorstandsvorsitzender der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf und Vorsitzender des Landesverbands Jüdischer Gemeinden von Nordrhein, beteiligte sich an dem Gedenken. "Wir wollen heute gemeinsam als Freunde und Nachbarn daran erinnern, dass Frieden und Freiheit in einem geeinten Europa keine Selbstverständlichkeiten sind. Wir danken den Siegermächten dafür, dass sie Deutschland und Europa im Jahre 1945 von der nationalsozialistischen Barbarei befreit und die Zivilisation wiederhergestellt haben“, sagt Oberbürgermeister Geisel. "Wir wollen uns zugleich auch der sechs Millionen Opfer der Shoa erinnern“, erklärt OB Geisel. "Die Mahn- und Gedenkstätte als zentrales Institut der Erinnerungskultur in unserer Stadt ist dafür der richtige Ort." Für die Opfer des Holocaust stimmte der Kantor der Jüdischen Gemeinde, Aaron Malinsky, das Trauergebet "El male rachamim" an, gefolgt von einer Schweigeminute. Aufgrund der Lage rund um das Coronavirus konnten die ursprünglichen Pläne zur Gedenkveranstaltung nicht umgesetzt werden, so war nach der Kranzniederlegung mit weiteren Vertreterinnen und Vertretern der Düsseldorfer Stadtgesellschaft ursprünglich ein Empfang im Rathaus geplant. Unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen fand das Gedenken nun am heutigen Freitag, 8. Mai, in der, derzeit noch für den Publikumsverkehr geschlossenen, Mahn- und Gedenkstätte in einem deutlich kleineren Rahmen unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Hintergrund: Während die Stadt Düsseldorf bereits am 17. April 1945 von US- Truppen vom NS-Regime befreit worden war, endete der Zweite Weltkrieg in Europa erst nach dem Selbstmord Hitlers und der Einnahme Berlins mit der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht am 8./9. Mai 1945. ___________________________________________________________________________ 8. Mai 2020 Düsseldorf weiter führend bei der Sanierung von Schulen Die Landeshauptstadt Düsseldorf wird ihrer Vorreiterrolle im Bereich der Schulen weiter gerecht. Dies bestätigten Oberbürgermeister Thomas Geisel sowie Stadtdirektor und Schuldezernent Burkhard Hintzsche am Freitag, 8. Mai 2020, auf einer Pressekonferenz in den Berufskollegs Max-Weber und Walter-Eucken an der Suitbertusstraße in Bilk. Anlass waren die zahlreichen Sanierungsmaßnahmen, die von der Stadt in den letzten Jahren an den Schulen Düsseldorfs umgesetzt wurden. 35 Millionen Euro pro Jahr für Sanierungsmaßnahmen Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Die Landeshauptstadt investiert nicht nur mehr als 1 Milliarde Euro in Neu-, Um- und Erweiterungsbauten im Rahmen der Schulorganisatorischen Maßnahmenpakete. Darüber hinaus werden zusätzlich jedes Jahr rund 35 Millionen Euro für Bestands- und Sanierungsmaßnahmen bereitgestellt. Daraus wird deutlich, dass Düsseldorf nicht nur neue Schulen baut, sondern auch die bestehenden Schulgebäude vorbildlich in Schuss hält." Beispiele hierfür sind zahlreich vorhanden. Umfangreiche Fassadensanierungen wurden in den letzten Jahren unter anderem an der St.-Peter-Schule, am Luisen-Gymnasium sowie an der Joseph-Beuys-Gesamtschule durchgeführt. Brandschutzmaßnahmen wurden unter anderem an den Schulstandorten Dieter-Forte- Gesamtschule, Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium sowie Gemeinschaftsgrundschule Bingener Weg durchgeführt. Toilettenanlagen, Duschen und/oder Umkleiden wurden unter anderem an der Carl- Sonnenschein-Schule sowie am Standort Itterstraße 16 teilsaniert oder vollständig erneuert. Hinzu kommen spezielle Sanierungsmaßnahmen wie die Erneuerung der Fenster an der Gerhard-Tersteegen-Schule oder auch die Sanierung der Umkleideräume in der Turnhalle der Hanna-Zürndorfer-Schule. Ziel – Aufrechterhaltung einer modernen und angenehmen Lernatmosphäre Stadtdirektor Burkhard Hintzsche: "Die Sanierungen im Bestand sind mir besonders wichtig. Neben den vielen Neu- und Erweiterungsbauten, die im Rahmen der SOM-Pakete* beschlossen und umgesetzt werden, ist die Aufrechterhaltung einer modernen und angenehmen Lernatmosphäre innerhalb der bereits bestehenden Gebäude für alle Beteiligten enorm wichtig." Der Standort der Pressekonferenz an den Berufskollegs an der Suitbertusstraße wurde bewusst ausgewählt. Dort wurden in den letzten Jahren diverse Sanierungsmaßnahmen umgesetzt, unter anderem Fenstersanierungen, eine umfangreiche Auffrischung des Brandschutzes und die barrierefreie Erschließung des Gebäudes. Hinzu kommt ein aktuelles Projekt, welches die Erneuerung eines Computerraumes sowie die Sanierung einiger Klassenräume beinhaltet. Darüber hinaus soll ein großer Raum entstehen, der für Veranstaltungen genutzt werden kann, allerdings auch mit einer mobilen Faltwand getrennt werden kann, sodass dann 2 reguläre Klassenräume zur Verfügung stehen. * Schulorganisatorische Maßnahmen (SOM) Die Zahlen: Berufskollegs Max-Weber und Walter-Eucken, Erneuerung der Klassenräume sowie Sanierung der Elektro- und Nachrichtentechnik Kosten: 482.000€ Erneuerung Toranlagean derGemeinschaftsgrundschule Flurstraße Kosten: 15.462,93€ Sanierung der Umkleiden in der Turnhallean derCarl-Sonnenschein-Grundschule Kosten: 90.000€ Erneuerung des Turnhallenbodensan der Montessori-Grundschule Lindenstraße Kosten: 37.822,30€ Fassadensanierungan der St.-Peter-Schule Kosten: 490.709,30€ Fassaden- und Dachsanierung an der Matthias-Claudius & St.-Rochus-Schule Kosten: 304.560,67€ Fassadensanierungan der Hanna-Zürndorfer-Schule Kosten: 241.341,48€ Erneuerung der Außenanlagen und der Zufahrt zum Schulhofan der Heinrich-Heine-Grundschule Kosten: 147.682,99€ Erneuerung Abhangdecken und Prallschutz in der Turnhallean der Heinrich-Heine-Grundschule Kosten: 167.425,69€ Sanierung der Türen und Fensteran derBonifatius-Grundschule Kosten: 91.479,26€ Sanierung der Lehrküchean derKatholischen Hauptschule Itterstraße Kosten: 398.000€ Sanierung der Umkleiden in der Turnhallean derKatholischen Hauptschule Itterstraße Kosten: 55.000€ Sicherheitsbeleuchtung & Deckenbekleidungenan derRealschule Benrath Kosten: 340.835,82€ Erneuerung der Lufttechnischen Anlage in der Mensaküche amLeibniz-Gymnasium Kosten: 151.038,05€ Sanierung der Aula amGeschwister-Scholl-Gymnasium Kosten: 397.161,72€ Sanierung der Flure, Akustikdecken und der DeckenbeleuchtungamMarie-Curie-Gymnasium Kosten: 120.259,71€ Sanierung der Pausenhofanlage auf dem DachamLuisen-Gymnasium Kosten: 266.926,09€ ___________________________________________________________________________ 7. Mai 2020 Die Coronazahlen vom 7. Mai Mit Stand Donnerstag, 7. Mai, 17 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.156 (+9) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 7. Mai, 8 Uhr) 32 (-5) in Krankenhäusern behandelt, davon 15 (-3) auf Intensivstationen. 206 (+27) Menschen sind aktuell noch infiziert. 26 (+1) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 924 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. Etwa 308 (-52) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. 52 Abstriche wurden am Donnerstag, 7. Mai, bis 17 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden am Donnerstag, 7. Mai, bis 17 Uhr insgesamt 81 Abstriche genommen. Dazu kommen 7 weitere Abstriche durch den mobilen Service. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211 8996090 sind am Donnerstag, 7. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 422 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Donnerstag noch 222 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. Versorgungshotline des Amtes für Soziales Die Versorgungshotline des Amtes für Soziales unter der Rufnummer 0211 8998999 verzeichnete am Donnerstag, 7. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 30 Anrufe. Seit 14. März haben sich insgesamt 8.986 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer an die Versorgungshotline gewandt. Der große Anstieg der Anrufe ab Kalenderwoche 17 ist auf die Pressemitteilung vom 23. April zurückzuführen "Stadt stellt Senioren Mund-Nasen-Schutz zur Verfügung". Über die Versorgungshotline wollten seitdem 6.724 Personen Masken beziehen. Zusätzlich gab es 2.906 registrierte schriftliche Maskenanforderungen über die Funktionsadresse des Amtes für Soziales. Die Versorgungshotline wird die Zeiten der Erreichbarkeit anpassen und wird somit ab Montag, 11. Mai, montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr sowie samstags von 9 bis 12 Uhr zu erreichen sein. Das Amt für Soziales hat am 19. März einen Freiwilligenpool eingerichtet. Inzwischen wurden dort 525 Personen registriert, die ehrenamtliche Hilfsangebote unterbreitet haben. Viele Ehrenamtler bieten gleich mehrere Hilfen an. Insgesamt wurden 1.181 einzelne Hilfsangebote gemacht. Die Angebote zum ehrenamtlichen Engagement beziehen sich hauptsächlich auf die Einkäufe von Lebensmitteln und Getränken, auf Einkäufe bei Apotheken sowie auf Botengänge und "Gassi gehen" und werden zum Teil über die "zentren plus" vermittelt. Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen Der Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen ist wochentags von 9 bis 18 Uhr unter 0211 8990136 zu erreichen. Bis 16 Uhr wurden am Donnerstag, 7. Mai, 65 Unternehmen an der Hotline beraten. Über den E-Mail- Rückruf-Service sind zudem 21 E-Mails eingegangen und telefonisch beantwortet worden. Somit wurden am Donnerstag 86 Unternehmen telefonisch beraten. Insgesamt wurden seit dem 18. März 3.448 Unternehmen telefonisch beraten. ___________________________________________________________________________ 7. Mai 2020 OB Geisel zum Tod des Kraftwerk-Mitbegründers Florian Schneider-Esleben Florian Schneider-Esleben, Mitbegründer der Musikgruppe "Kraftwerk", ist im Alter von 73 Jahren verstorben. Gemeinsam mit Ralf Hütter gründete er 1970 nicht nur das "Kling Klang Studio" in Düsseldorf, sondern auch "Kraftwerk" selbst. "Kraftwerk" haben in nunmehr fünf Jahrzehnten Musikgeschichte geschrieben. Sie gelten als Urväter verschiedenster Musikrichtungen wie Electro, Hip Hop, Synthie Pop, Minimal und insbesondere Techno. Anlässlich des "Grand Départ" fand am 1. Juli 2017 ein 3-D Konzert der Elektro-Pioniere im Ehrenhof statt. Als Bandmitglied war Schneider-Esleben dort nicht mehr mit dabei, er verließ die Gruppe 2008. Oberbürgermeister Thomas Geisel sprach im Rahmen einer Video-Botschaft zum Tod Florian Schneider- Eslebens sein Mitgefühl aus: "Wie wir erst gestern erfahren haben, ist Florian Schneider-Esleben verstorben. Florian Schneider-Esleben war Mitbegründer und gemeisam mit Ralf Hütter das Gesicht von Kraftwerk. Einer Band, die von Düsseldorf aus Musikgeschichte geschrieben hat. Kraftwerk hat seine Aufnahmen hier in Düsseldorf gemacht im berühmten Kling Klang Studio. Kraftwerk gilt als Pionier und Begründer der elektronischen Musik. Einer Stilrichtung, die weltweit für Furore gesorgt hat und den Ruf von Düsseldorf als Musikstadt, als Stadt der modernen Musik, der elektronischen Musik begründet hat." OB Geisel weiter: "Wir werden Florian Schneider-Esleben ein ehrendes Andenken bewahren. Mein Mitgefühl gilt seiner Familie und den Anghörigen." ___________________________________________________________________________ 7. Mai 2020 Amt für Verkehrsmanagement Büro für Ausnahmegenehmigungen ab Montag wieder geöffnet Im Zuge der Lockerung der Einschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise wird das Büro für Ausnahmegenehmigungen des Amtes für Verkehrsmanagement, Auf'm Hennekamp 45, ab Montag, 11. Mai, wieder für den Publikumsverkehr geöffnet. Bürger werden gebeten, bei persönlicher Vorstellung eine Mund- Nasen-Bedeckung zu tragen, den erforderlichen Sicherheitsabstand einzuhalten und das Büro nur einzeln zu betreten. Mit längeren Wartezeiten ist zu rechnen. Ausnahmegenehmigungen zum Parken, Genehmigungen für Halteverbotszonen bei Wohnungsumzügen und andere Ausnahmegenehmigungen für den Straßenverkehr können montags von 7.30 bis 15 Uhr sowie dienstags bis freitags jeweils von 7.30 bis 13 Uhr beantragt werden. Sondernutzungen sind davon ausgenommen. Die Beantragung von Baustellen, Aufstellen von Kränen, Leitergerüsten und ähnlichem erfolgt weiterhin nur per E-Mail an genehmigungen.verkehr@duesseldorf.de. Alle genannten Anträge können auch auf dem Postweg an das Amt für Verkehrsmanagement, Auf'm Hennekamp 45, 40225 Düsseldorf gesendet werden. Informationen zu den Ausnahmegenehmigungen gibt es online unter www.duesseldorf.de/verkehrsmanagement/antraege-und- genehmigungen ___________________________________________________________________________ 6. Mai 2020 Die Coronazahlen vom 6. Mai Mit Stand Mittwoch, 6. Mai, 17 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.147 (+34) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 6. Mai, 8 Uhr) 37 (+1) in Krankenhäusern behandelt, davon 18 (+2) auf Intensivstationen. 179 (+/- 0) Menschen sind aktuell noch infiziert. 25 (+1) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 943 (+33) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. Etwa 360 (+128) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. 53 Abstriche wurden am Mittwoch, 6. Mai, bis 17 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden am Mittwoch, 6. Mai, bis 17 Uhr insgesamt 104 Abstriche genommen. Dazu kommen 20 weitere Abstriche durch den mobilen Service. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Mittwoch, 6. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 358 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Mittwoch noch 207 Anrufe durchgestellt, von denen alle 207 angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. Versorgungshotline des Amtes für Soziales Die Versorgungshotline des Amtes für Soziales unter der Rufnummer 0211-8998999 verzeichnete am Mittwoch, 6. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 25 Anrufe. Seit 14. März haben sich insgesamt 8.948 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer an die Versorgungshotline gewandt. Der große Anstieg der Anrufe ab Kalenderwoche 17 ist auf die Pressemitteilung vom 23. April zurückzuführen "Stadt stellt Senioren Mund-Nasen-Schutz zur Verfügung". Über die Versorgungshotline wollten seitdem 6.724 Personen Masken beziehen. Zusätzlich gab es 2.906 registrierte schriftliche Maskenanforderungen über die Funktionsadresse des Amtes für Soziales. Das Amt für Soziales hat am 19. März einen Freiwilligenpool eingerichtet. Inzwischen wurden dort 525 Personen registriert, die ehrenamtliche Hilfsangebote unterbreitet haben. Viele Ehrenamtler bieten gleich mehrere Hilfen an. Insgesamt wurden 1.181 einzelne Hilfsangebote gemacht. Die Angebote zum ehrenamtlichen Engagement beziehen sich hauptsächlich auf die Einkäufe von Lebensmitteln und Getränken, auf Einkäufe bei Apotheken sowie auf Botengänge und "Gassi gehen" und werden zum Teil über die "zentren plus" vermittelt. Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen Der Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen ist wochentags von 9 bis 18 Uhr unter 0211-8990136 zu erreichen. Bis 16 Uhr wurden am Mittwoch, 6. Mai 32 Unternehmen an der Hotline beraten. Über den E-Mail- Rückruf-Service sind zudem 6 E-Mails eingegangen und telefonisch beantwortet worden. Somit wurden am Mittwoch 38 Unternehmen telefonisch beraten. Insgesamt wurden seit dem 18. März 3.400 Unternehmen telefonisch beraten. ___________________________________________________________________________ 6. Mai 2020 Kunstkommission Düsseldorf Siegerentwurf im Wettbewerb "Gedenkort für die Erinnerung und Akzeptanz von geschlechtlicher und sexueller Vielfalt" Der Entwurf von Claus Richter, eine lebensgroße Figurengruppe aus Bronze, konnte überzeugen In der Landeshauptstadt Düsseldorf soll ein Ort für die Erinnerung und Akzeptanz von geschlechtlicher und sexueller Vielfalt entstehen. Hierfür hatte die Kunstkommission Düsseldorf in Zusammenarbeit mit dem "LSBTIQ+ Forum Düsseldorf" einen zweiphasigen und anonymen Wettbewerb ausgelobt. Der Entwurf von Claus Richter, eine lebensgroße Figurengruppe aus Bronze, ging daraus jetzt als Sieger hervor. Am 30. April beschloss der Kulturausschuss auf Empfehlung der Kunstkommission die weitere Bearbeitung und deren Umsetzung. Claus Richter, geboren 1971 in Lippstadt, hat an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach studiert. Er lebt und arbeitet in Köln. Insgesamt waren 14 Künstlerinnen und Künstler eingeladen worden, sich an dem Wettbewerb zu beteiligen. Der Entwurf von Claus Richter reiht sich auf den ersten Blick ganz bewusst in die Vielzahl bestehender Bronzefiguren in Düsseldorf ein. Erst die nähere Betrachtung und Auseinandersetzung zeigt die ironische Brechung. Der Entwurf sieht eine Figurengruppe vor, die die Hände zum Teil zu Fäusten geballt oder zum Victory-Zeichen verschränkt empor streckt. Die Gruppe steht vereint auf einem Stufensockel aus Beton. Die vier Figuren symbolisieren alle Spektren sexueller Ausrichtung: eine feminine, scheinbar biologisch männliche Figur, eine eher maskuline, scheinbar biologisch männliche Figur, eine glatzköpfige scheinbar biologisch weibliche Figur und eine eher feminine scheinbar biologisch weibliche Figur. Die genau definierten Gesichter heben sich bewusst von den grob modellierten Körpern ab. Ergänzt wird das Denkmal um eine traditionelle Tafel mit folgender Inschrift: "Ort für die Erinnerung und Akzeptanz von geschlechtlicher und sexueller Vielfalt. Dieser Ort ist den Lesben, Schwulen, Bi- und Trans*, die Opfer von Gewalt, Verfolgung und Diskriminierung in Düsseldorf wurden, gewidmet. Und all denen, die in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt einstehen." Die Jury lobte ausdrücklich die Idee des "Trojanischen Pferdes". Gabriele Bischoff vom "LSBTIQ+ Forum Düsseldorf" zeigte sich sehr angetan: "Ich bin sehr zufrieden mit dem Verfahren und der Vorgehensweise der Kunstkommission. Der ausgewählte Entwurf entspricht genau meinen Vorstellungen und den von den involvierten Personen geäußerten Wünschen. Ich freue mich sehr auf die Realisierung". Als nächster Schritt steht nun an, den genauen Realisierungsort mit dem Künstler, der Bezirksvertretung sowie den weiteren Betroffenen abzustimmen. Anschließend wird die Plastik in einer Düsseldorfer Gießerei produziert. Hintergrund: Seit vielen Jahren gibt es den großen Wunsch, mit einem Mahnmal im öffentlichen Raum der Diskriminierung von Lesben, Schwulen und Transgeschlechtlichen zu gedenken. Denn in der Zeit des Nationalsozialismus war Düsseldorf die Stadt mit den meisten Festnahmen nach § 175 des Strafgesetzbuches in ganz Westdeutschland. Bis August 1938 verhaftete allein die Gestapo in Düsseldorf etwa 400 Männer. Die Kunstkommission wurde im Sommer 2018 vom Kulturausschuss der Landeshauptstadt Düsseldorf beauftragt, einen offenen Wettbewerb für die Realisierung des Erinnerungsortes in Rheinnähe zwischen Rheinkniebrücke und Oberkasseler Brücke durchzuführen. Vorangegangen war bereits ein Werkstatttag im März 2018 in der Mahn- und Gedenkstätte, bei welchem erste Vorstellungen zu einem Gedenkort in der Stadt ausgetauscht wurden. Den zweistufigen Wettbewerb hatte die Kunstkommission in Zusammenarbeit mit dem "LSBTIQ+ Forum Düsseldorf" mit geladenen Kunstschaffenden ausgelobt. Zu dem internationalen Teilnehmerfeld gehörte unter anderem der Düsseldorfer Konzeptkünstler Mischa Kuball sowie Sharon Hayes (New York), Lena Henke (Frankfurt/New York) und Erez Israeli (Tel Aviv). Für die Umsetzung und künstlerische Gestaltung stellt die Stadt Düsseldorf insgesamt 200.000 Euro zur Verfügung. Am 1. April 2019 fand zudem eine gut besuchte öffentliche Informationsveranstaltung in der Kunsthalle statt, um über den Stand der Dinge und die jüngsten Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Wettbewerb zu informieren. 40 Kunstschaffende und Interessierte waren der Einladung gefolgt. ___________________________________________________________________________ 6. Mai 2020 Coronaschutz und Verdacht auf illegales Glücksspiel: OSD räumt Café 37 Einsätze im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung des Landes verzeichnete der städtische Ordnungs- und Servicedienst (OSD) am gestrigen Dienstag, 5. Mai. Im gleichen Zeitraum erhielt die Leitstelle 111 Anrufe. Die Gesamtzahl der zum Thema "Corona" in der Leitstelle des OSD seit dem 18. März eingegangenen Anrufe erhöhte sich auf 5.828. Gegen 19 Uhr überprüfte der OSD zusammen mit der Polizei ein Café an der Scheurenstraße aufgrund eines Hinweises auf einen Verstoß gegen die coronabedingte Betriebsuntersagung. Dabei wurden jeweils drei Menschen im oberen Geschoss und im abgeschlossenen Keller angetroffen. Im Zuge der Überprüfung wurden drei einsatzbereite Glücksspielgeräte und rund 75.000 Euro Bargeld mit Verdacht auf illegales Glücksspiel sichergestellt. Der Betrieb wurde geräumt und geschlossen. Darüber hinaus wurden im Tagesverlauf einige Ansammlungen von Menschen im gesamten Stadtgebiet aufgelöst. Die Betroffenen wurden auf die Abstandsregelungen und gegebenenfalls auch auf die Tragepflicht eines Mund-Nasen-Schutzes hingewiesen. Zudem verlief die Begleitung von zwei Demonstrationen (Marktplatz/Heinrich-Heine-Platz) problemlos. Auch die Begleitung der Feierlichkeiten rund um das 125-jährige Vereinsjubiläum von Fortuna Düsseldorf liefen unproblematisch. Am Nachmittag mussten Einsatzkräfte des OSD die Freitreppe am Burgplatz sperren. Dort hatten sich rund 200 Menschen ohne Rücksichtnahme auf den geltenden Mindestabstand versammelt. In Gerresheim wurde zudem eine Abitur-Feier mit rund 50 Teilnehmern aufgelöst. ___________________________________________________________________________ 6. Mai 2020 Kommunale Ausländerbehörde bietet Ersatztermine an Im Zuge der Corona-Pandemie ausgefallene Termine werden nachgeholt Die Kommunale Ausländerbehörde sowie der Service Point des Amtes für Migration und Integration sind aktuell aufgrund der Corona-Pandemie für den Besucherverkehr geschlossen. Um die deshalb ausgefallenen Termine aufzufangen, bietet die kommunale Ausländerbehörde allen Kunden, deren Termin ausfallen musste, postalisch Ersatztermine an. Zunächst erhalten alle Termininhaber, deren Termine zwischen Samstag, 14. März, und Sonntag, 17. Mai, datiert sind, einen Ersatztermin. Zudem arbeitet die Stadtverwaltung mit Hochdruck an einem Hygienekonzept, um die Publikumssachbearbeitung schnellstmöglich wieder anbieten zu können. Umgang mit abgelaufenen Aufenthaltstiteln Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat als untere Ausländerbehörde aufgrund der Corona-Pandemie eine Allgemeinverfügungen über den Vollzug des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG) und des Asylgesetzes (AsylG) erlassen. Für befristete Aufenthaltstitel von Ausländern, die zwischen dem 14. März und dem 17. Mai ablaufen, wurde die Fortgeltungsfiktion nach Paragraph 81 Absatz 4 Aufenthaltsgesetz von Amts wegen angeordnet. Das heißt, die befristeten Aufenthaltstitel behalten ihre Gültigkeit bis zur Entscheidung der kommunalen Ausländerbehörde. Darüber hinaus wird die Geltungsdauer von Aufenthaltsgestattungen, welche zwischen dem 14. März und dem 17. Mai ablaufen beziehungsweise abgelaufen sind, für Ausländer mit Hauptwohnsitz in Düsseldorf, von Amts wegen bis einschließlich Donnerstag, 20. August verlängert. Vorbehaltlich der weiteren Entwicklungen und Entscheidungen vom Bund oder dem Land Nordrhein-Westfalen werden die aktuellen Maßnahmen und Regelungen fortgesetzt. Hierzu wird das Amt für Migration und Integration gezielt informieren. Aktuelle Hinweise der Kommunalen Ausländerbehörde in der Corona-Krise Für weitere Informationen zum Vorgehen der Kommunalen Ausländerbehörde in der Corona-Krise wurde eine FAQ-Seite eingerichtet: www.duesseldorf.de/amt-fuer-migration-und-integration/aktuelle-hinweise-zum- coronavirus-covid-19. Zudem können sich Bürger an das städtische Service-Telefon unter 0211-8921020 wenden oder eine E-Mail an notfall.auslaenderangelegenheiten@duesseldorf.de senden. ___________________________________________________________________________ 5. Mai 2020 Die Coronazahlen vom 5. Mai Mit Stand Dienstag, 5. Mai, 17 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.113 Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 5. Mai, 17 Uhr) 36 in Krankenhäusern behandelt, davon 16 auf Intensivstationen. 179 Menschen sind aktuell noch infiziert. 24 Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 910 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. Etwa 232 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. 55 Abstriche wurden am Dienstag, 5. Mai, bis 17 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden am Dienstag, 5. Mai, bis 17 Uhr insgesamt 68 Abstriche genommen. Dazu kommen 30 weitere Abstriche durch den mobilen Service. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Dienstag, 5. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 446 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Dienstag noch 244 Anrufe durchgestellt, von denen 240 angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 98 Prozent entspricht. Versorgungshotline des Amtes für Soziales Die Versorgungshotline des Amtes für Soziales unter der Rufnummer 0211-8998999 verzeichnete am Dienstag, 5. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 30 Anrufe. Seit 14. März haben sich insgesamt 8.918 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer an die Versorgungshotline gewandt. Der große Anstieg der Anrufe ab Kalenderwoche 17 ist auf die Pressemitteilung vom 23. April zurückzuführen "Stadt stellt Senioren Mund-Nasen-Schutz zur Verfügung". Über die Versorgungshotline wollten seitdem 6.724 Personen Masken beziehen. Zusätzlich gab es 2.906 registrierte schriftliche Maskenanforderungen über die Funktionsadresse des Amtes für Soziales. Das Amt für Soziales hat am 19. März einen Freiwilligenpool eingerichtet. Inzwischen wurden dort 525 Personen registriert, die ehrenamtliche Hilfsangebote unterbreitet haben. Viele Ehrenamtler bieten gleich mehrere Hilfen an. Insgesamt wurden 1.181 einzelne Hilfsangebote gemacht. Die Angebote zum ehrenamtlichen Engagement beziehen sich hauptsächlich auf die Einkäufe von Lebensmitteln und Getränken, auf Einkäufe bei Apotheken sowie auf Botengänge und "Gassi gehen" und werden zum Teil über die "zentren plus" vermittelt. Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen Der Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen ist wochentags von 9 bis 18 Uhr unter 0211-8990136 zu erreichen. Bis 16 Uhr wurden am Dienstag, 5. Mai, 34 Unternehmen an der Hotline beraten. Über den E-Mail- Rückruf-Service sind zudem 6 E-Mails eingegangen und telefonisch beantwortet worden. Somit wurden am Dienstag 40 Unternehmen telefonisch beraten. Insgesamt wurden seit dem 18. März 3.359 Unternehmen telefonisch beraten. ___________________________________________________________________________ 5. Mai 2020 "Augenblicke des Wandels": Zweite Auflage des Bildbandes zu Julius Söhn veröffentlicht Aufgrund der großen Nachfrage hat das Stadtarchiv nun die zweite Auflage des Werkes herausgegeben/Es ist ab sofort wieder im Buchhandel erhältlich Im Februar dieses Jahres veröffentlichte das Stadtarchiv der Landeshauptstadt Düsseldorf einen Bildband über das Werk des Fotografen Julius Söhn (1886 – 1943). Die Nachfrage war äußerst groß, das Buch schnell vergriffen. Während der Schließung für den Publikumsverkehr aufgrund der akutellen Lage rund um das Coronavirus nutzte das Stadtarchiv daher die Zeit, eine zweite, leicht veränderte Auflage des Bildbandes vorzubereiten, die nun im Buchhandel erhältlich ist. Die "Augenblicke des Wandels. Julius Söhn – frühe Straßenfotografie in Düsseldorf (1890- 1937)" präsentieren rund 160 Aufnahmen und ein aus sechs Aufnahmen zusammengesetztes Panoramabild Düsseldorfs. Alle Bilder stammen aus der im Stadtarchiv verwahrten einzigartigen "Sammlung Söhn", die aus über 3.200 Aufnahmen von Julius Söhn und seinem Sohn Oskar besteht und den Übergang Düsseldorfs vom 19. zum 20. Jahrhundert eindrucksvoll dokumentiert. Zum Buch Julia Lederle-Wintgens und Andrea Trudewind: "Augenblicke des Wandels. Julius Söhn – frühe Straßenfotografie in Düsseldorf (1890- 1937)", 2. Auflage. Herausgeber: Stadtarchiv Düsseldorf [Veröffentlichungen aus dem Stadtarchiv Düsseldorf 27]; Essen (Klartext-Verlag) 2020 ISBN 978-3-8375-2242-6, 176 Seiten, 158 Fotos, Panorama Beilage, Kosten 19,90 Euro. Der Bildband "Augenblicke des Wandels. Julius Söhn – frühe Straßenfotografie in Düsseldorf (1890- 1937)",(c)Stadtarchiv Düsseldorf ___________________________________________________________________________ 5. Mai 2020 Glückwünsche zu 125 Jahre! ___________________________________________________________________________ 4. Mai 2020 Die Coronazahlen vom 4. Mai Mit Stand Montag, 4. Mai, 17 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.089 Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 4. Mai, 8 Uhr) 38 in Krankenhäusern behandelt, davon 21 auf Intensivstationen. 180 Menschen sind aktuell noch infiziert. 24 Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 885 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. Etwa 240 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. 94 Abstriche wurden am Montag, 4. Mai, bis 17 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden am Montag, 4. Mai, bis 17 Uhr insgesamt 112 Abstriche genommen. Dazu kommen 20 weitere Abstriche durch den mobilen Service. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Montag, 4. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 583 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Montag noch 331 Anrufe durchgestellt, von denen 331 angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. Versorgungshotline des Amtes für Soziales Die Versorgungshotline des Amtes für Soziales unter der Rufnummer 0211-8998999 verzeichnete am Montag, 4. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 45 Anrufe. Seit 14. März haben sich insgesamt 8.878 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer an die Versorgungshotline gewandt. Der große Anstieg der Anrufe ab Kalenderwoche 17 ist auf die Pressemitteilung vom 23. April zurückzuführen "Stadt stellt Senioren Mund-Nasen-Schutz zur Verfügung". Über die Versorgungshotline wollten seitdem 6.715 Personen Masken beziehen. Zusätzlich gab es 2.862 registrierte schriftliche Maskenanforderungen über die Funktionsadresse des Amtes für Soziales. Das Amt für Soziales hat am 19. März einen Freiwilligenpool eingerichtet. Inzwischen wurden dort 525 Personen registriert, die ehrenamtliche Hilfsangebote unterbreitet haben. Viele Ehrenamtler bieten gleich mehrere Hilfen an. Insgesamt wurden 1.181 einzelne Hilfsangebote gemacht. Die Angebote zum ehrenamtlichen Engagement beziehen sich hauptsächlich auf die Einkäufe von Lebensmitteln und Getränken, auf Einkäufe bei Apotheken sowie auf Botengänge und "Gassi gehen" und werden zum Teil über die "zentren plus" vermittelt. Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen Der Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen ist wochentags von 9 bis 18 Uhr unter 0211-8990136 zu erreichen. Bis 16 Uhr wurden am Montag, 4. Mai, 42 Unternehmen an der Hotline beraten. Über den E-Mail- Rückruf-Service sind zudem 20 E-Mails eingegangen und telefonisch beantwortet worden. Somit wurden am Montag 63 Unternehmen telefonisch beraten. Insgesamt wurden seit dem 18. März 3.317 Unternehmen telefonisch beraten. Weiter im News-Archiv 3
___________________________________________________________________________ 14. Mai 2020 L'Oréal spendet 1.000 Liter Desinfektionsmittel an die Stadt Desinfektionsmittel soll Düsseldorfer Sportvereinen bei Einhaltung der Hygieneregeln unterstützen/Wirtschaftsförderung hat die Spende vermittelt Stadtdirektor Burkhard Hintzsche hat am Mittwoch, 13. Mai, eine Spende über 1.000 Liter Desinfektionsmittel von der Firma L'Oréal entgegengenommen. Mit dem Desinfektionsmittel will L'Oréal die Düsseldorfer Sportvereine bei der Einhaltung der im Zuge der Corona-Pandemie geltenden Hygieneregeln unterstützen. Seit Montag, 11. Mai, dürfen Sportanlagen in Düsseldorf wieder für den Sportbetrieb öffnen. Eine Bereitstellung von Desinfektionsmittel muss jedoch gewährleistet sein. Vermittelt hat die Spende die Wirtschaftsförderung der Stadt Düsseldorf. "Wir fühlen uns sehr geehrt, die Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger sowie andere Kommunen in Deutschland in dieser beispiellosen Situation unterstützen zu können", sagte Wioletta Rosolowska, Country General Manager von L'Oréal Deutschland. "In diesen herausfordernden Zeiten sind unsere Herzen bei unseren Konsumenten, Geschäftspartnern und allen Bürgern, die sich täglich an vorderster Front für die Eindämmung der Pandemie einsetzen." Wioletta Rosolowska weiter: "Im Namen unserer Mitarbeiter möchte ich allen Teams der Stadtverwaltung von Düsseldorf ganz herzlich für ihr eindrucksvolles Engagement danken. Da Düsseldorf die Heimat vieler unserer Mitarbeiter und ihrer Familien ist, sehen wir es als unsere Verantwortung an, an der Schaffung der Voraussetzungen für eine Rückkehr des öffentlichen Lebens sowie für die Wiedereröffnung der Sportstätten mitzuwirken, denn gerade sportliche Aktivitäten sind für unser aller Wohlbefinden besonders wichtig. Wir freuen uns, dass wir Handdesinfektionsmittel, das in unseren Fabriken hergestellt wurde, sowie Masken und Handschuhe an Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen in Deutschland und Europa spenden können." Burkhard Hintzsche zeigt sich dankbar und begeistert vom Engagement des Konzerns: "Es ist toll zu sehen, dass Menschen in diesen Zeiten zusammenstehen und auch Firmen und Organisationen einander unterstützen. Mit der Firma L'Oréal besteht für die Stadt Düsseldorf eine fast 30 Jahre währende Verbundenheit. Bereits in der Vergangenheit hat der Konzern sich nicht nur wirtschaftlich, sondern vor allen Dingen auch gesellschaftlich und sozial in der Landeshauptstadt engagiert, zum Beispiel mit Praktikanten-Parkplätzen für Studenten der Heinrich-Heine-Universität und als Mentor in der Start-up-Szene. Ich danke der Firma L'Oréal herzlich für die großzügige Spende, mit der sie uns als Stadt im Kampf gegen das Corona-Virus unterstützt." Theresa Winkels, Leiterin der Wirtschaftsförderung, ergänzt: "Als Ansprechpartner der Düsseldorfer Wirtschaft sind wir oft erste Anlaufstelle für Unternehmen. So konnten wir schon mehrfach erfolgreich Schutzmasken oder auch Desinfektionsmittel dorthin vermitteln, wo es besonders dringend benötigt wird." Neben dem Dank an die Firma L'Oréal freut sich die Stadt auch über die Unterstützung der Zentralapotheke des Universitätsklinikums Düsseldorf (UKD). Diese hat das Mittel, das in großen Litertanks geliefert wurde, in den vergangenen Wochen zum wiederholten Mal für verschiedene städtische Zwecke abgefüllt. Die Sportverwaltung der Landeshauptstadt Düsseldorf hat auf Basis der Bestandserhebung des Stadtsportbundes in den vergangenen Tagen die Verteilung vorbereitet, um die Mengen gerecht an die jeweiligen Sportvereine mit wiedereröffneten Außenflächen abgeben zu können. Dr. Christina Westhoff, Leiterin der Zentralapotheke der Uniklinik ist glücklich, die Flaschen nun weitergeben zu können: "Das Abfüllen des Desinfektionsmittels in den vergangenen Wochen war ein hartes Stück Arbeit, das wir neben unserem normalen Tagespensum absolviert haben, um zum Beispiel möglichst rechtzeitig zur Öffnung der Sportanlagen liefern zu können. Aber, wir haben es geschafft und ich freue mich sehr, dass wir damit einen Beitrag zur Unterstützung der Stadt und der Menschen in Düsseldorf leisten können." Die Verteilungen der Flaschen wird durch das Sportamt zu festgelegten Zeiten an verschiedenen Abholstandorten vorgenommen. Die Ausgabe erfolgt nur gegen Vorlage eines Lichtbildausweises sowie eines Schreibens, das zuvor seitens der Stadt an die maßgeblichen Vereine versandt wird. ___________________________________________________________________________ 13. Mai 2020 Die Coronazahlen vom 13. Mai Mit Stand Mittwoch, 13. Mai, 16 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.229 (+25) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 13. Mai, 8 Uhr) 35 (+4) in Krankenhäusern behandelt, davon 15 (+0) auf Intensivstationen. 212 (+10) Menschen sind aktuell noch infiziert. 28 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 989 (+15) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. Etwa 322 (+12) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages- Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 13,2 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. 61 Abstriche wurden am Mittwoch, 13. Mai, bis 16 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Mittwoch, 13. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 110 Abstriche genommen. Dazu kommen 34 weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Beim Corona- Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Mittwoch, 13. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 367 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Dienstag noch 241 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen Der Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen ist wochentags von 9 bis 18 Uhr unter 0211-8990136 zu erreichen. Bis 16 Uhr wurden am Mittwoch, 13. Mai, 40 Unternehmen an der Hotline beraten. Über den E-Mail-Rückruf-Service sind zudem 11 E-Mails eingegangen und telefonisch beantwortet worden. Somit wurden am Mittwoch 51 Unternehmen telefonisch kontaktiert. Insgesamt wurden seit dem 18. März 3.695 Unternehmen beraten. ___________________________________________________________________________ 13. Mai 2020 Coronaschutz: Promoteams unterstützen das Ordnungsamt Zunächst bis Ende Juni sind 40 Mitarbeiter einer externen Firma im Einsatz, um über Abstandsgebot und Mund-Nasen-Schutz zu infomieren Promotionteams sind ab Donnerstag, 14. Mai, zur Unterstützung des Ordnungsamtes im Stadtgebiet unterwegs. Sie sollen die Menschen im Hinblick auf die Bestimmungen zum Coronaschutz informieren. Mit im Gepäck haben die freundlichen Mitarbeiter Faltblätter, die Hinweise unter anderem zum Abstandsgebot und zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung enthalten. "Die Promoteams sollen die Arbeit unserer Außendienstkräfte im Ordnungs- und Servicedienst flankieren. Einen ordnungsbehördlichen Auftrag haben sie nicht. Aber sie sollen Menschen, an Stellen, wo es drauf ankommt, freundlich und kompetent auf die Bestimmungen der Coronaschutzverordnung aufmerksam machen", erklärte Oberbürgermeister Thomas Geisel. "Oft ist es den Leuten vor Ort gar nicht bewusst, dass sie gegen Vorkehrungen zum Schutz vor der Ansteckung mit dem Coronavirus verstoßen und sich und andere in Gefahr bringen. Meist reicht dann ein freundlicher Hinweis. Dazu sind ab jetzt die Promoteams da. Im Falle von gröberen Verstößen greift nach wie vor das Ordnungsamt ein", betonte Ordnungsdezernent Christian Zaum. Zunächst bis Ende Juni sind täglich bis zu 40 Mitarbeiter einer externen Promotion- Firma unterwegs. Die Teilnehmer der Teams tragen eine Weste, an den man erkennen kann, dass sie im Auftrag der Landeshauptstadt unterwegs sind. Sie verteilen zudem städtische Flyer. Die Menschen vor Ort sollen die Teams rein serviceorientiert, höflich und nett ansprechen. Die Mitarbeiter in den Teams geben allerdings auch Rückmeldungen an das Ordnungsamt über Stellen im Stadtgebiet, an denen eine erhöhte Anzahl an Verstößen gegen die Regelungen der Coronaschutzverordnung festzustellen ist. An diesen Orten wird dann in der Folge der Ordnungs- und Servicedienst nach dem Rechten sehen und gegebenenfalls auch ordnungsbehördlich einschreiten. ___________________________________________________________________________ 13. Mai 2020 510 Rückmeldungen zum Lärmaktionsplan Mit einer Online-Umfrage hat das Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz viele Interessierte erreicht 510 Rückmeldungen hat das Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz im Online- Beteiligungsverfahren zum Lärmaktionsplan III (LAP III) erhalten. Das Verfahren lief vom 2. bis 29. März. Mehr als 1.200 Seitenaufrufe wurden registriert. "Wir freuen uns über die gute Resonanz, die das große Interesse der Düsseldorfer am Thema Lärm bei der einmal mehr bestätigt", betont Umweltdezernentin Helga Stulgies. Sie erläuterte: "Aufgrund der Corona-Pandemie trat das Thema Lärm allerdings stärker in den Hintergrund und die Beteiligung lag unter der am Lärmaktionsplan II im Jahr 2017 mit 691 Antworten. Die Ergebnisse lassen aber auf jeden Fall eine belastbare Auswertung zu." Mit Hilfe des dritten Lärmaktionsplans seit 2011 soll die hohe Lärmbelastung durch Verkehr und Industrie in Teilen von Düsseldorf weiter gesenkt werden. Bei der Umfrage ging es vor allem darum, die Meinung der interessierten Bürgerinnen und Bürger zur Gesamtproblematik und zu ganz konkreten Vorschlägen für die Landeshauptstadt zu ermitteln. Die Beteiligung kam aus dem gesamten Stadtgebiet. Geantwortet haben zum weit überwiegenden Teil Menschen, deren Wohnsitz an den räumlichen Schwerpunkten wie Hauptverkehrsstraßen, Straßenbahnstrecken, Autobahnen und Eisenbahnstrecken liegt. Die Rückmeldungen betreffen mehrheitlich den Kfz-Verkehr auf Stadtstraßen und Autobahnen (305), es folgen der Straßenbahnverkehr mit 47 und der DB-Zugverkehr mit 40 Rückmeldungen. Was nach Meinung der Antwortenden zur Lärmbekämpfung veranlasst werden soll, ergibt eine klare Rangfolge: Mit 54,9 Prozent stehen Tempobeschränkungen auf 30 km/h an erster Stelle der Wunschliste. Es folgen lärmarme Fahrbahnbeläge mit 45,3 Prozent, „LKW-Verkehr reduzieren“ mit 34,7 Prozent, „Lärmschutzwände errichten“ mit 30,2 Prozent und die Förderung umweltfreundlicher Verkehrsmittel mit 20,4 Prozent. Mehrfachantworten waren möglich. Auch wurde gezielt nach Straßenabschnitten gefragt, an denen Tempo 30 für sinnvoll gehalten wird. Insgesamt kamen dazu 347 positive Rückmeldungen, verteilt auf 17 vorgeschlagene Straßenabschnitte. Vorschläge für weitere Tempo-30-Abschnitte wurden von 43 Prozent der Mitwirkenden gemacht. 48 Personen halten Tempo 30 nicht für eine zielführende Lösung zur Lärmverringerung. Oasen der Ruhe Selbst in der Großstadt gibt es Oasen der Ruhe. Eine Frage, die erstmals gestellt wurde, lautete: "Wenn Sie im Stadtgebiet einen ruhigen Ort (Park, Platz, Grün- oder Waldfläche) aufsuchen wollen, wohin würden Sie sich begeben?" Absoluter Spitzenreiter ist hier der Grafenberger Wald (88 Nennungen), gefolgt von Nordpark (36), Südpark (35), Aaper Wald, Ostpark und Volksgarten (33 bis 34 Nennungen). Umweltamtsleiter Thomas Loosen hat dazu einen Tipp: "Wer weitere ruhige Orte in Düsseldorf sucht, findet in der Straßenverkehrslärmkarte des Umweltamtes hilfreiche Informationen. Sie ist im Netz veröffentlicht und weist farblich in hoher Auflösung aus, welche Lärmbelastungen, die auf den Straßenverkehr zurückzuführen sind, wo im Stadtgebiet zu erwarten sind." ___________________________________________________________________________ 12. Mai 2020 Die Coronazahlen vom 12. Mai Mit Stand Dienstag, 12. Mai, 16 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.204 (+5) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 12. Mai, 8 Uhr) 31 (-2) in Krankenhäusern behandelt, davon 15 (-1) auf Intensivstationen. 202 (-18) Menschen sind aktuell noch infiziert. 28 (+1) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 974 (+22) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. Etwa 310 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 14,7 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. 54 Abstriche wurden am Dienstag, 12. Mai, bis 16 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Dienstag, 12. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 83 Abstriche genommen. Dazu kommen 9 weitere Abstriche durch den mobilen Service. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Dienstag, 12. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 342 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Dienstag noch 187 Anrufe durchgestellt, von denen 186 angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 99 Prozent entspricht. Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen Der Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen ist wochentags von 9 bis 18 Uhr unter 0211 8990136 zu erreichen. Bis 16 Uhr wurden am Dienstag, 12. Mai, 41 Unternehmen an der Hotline beraten. Über den E-Mail-Rückruf-Service sind zudem 9 E-Mails eingegangen und telefonisch beantwortet worden. Somit wurden am Dienstag 50 Unternehmen telefonisch kontaktiert. Insgesamt wurden seit dem 18. März 3.644 Unternehmen beraten. ___________________________________________________________________________ 12. Mai 2020 Henkel und BASF spenden Desinfektionsmittel Wirtschaftsförderung vermittelt die 6.300-Liter-Spende an die Rheinbahn 51 Desinfektionsmittelspender stehen an allen unterirdischen Haltestellen der Rheinbahn. Sie bieten den Fahrgästen die Möglichkeit, kostenlos ihre Hände zu desinfizieren. Befüllt sind diese Spender mit 6.300 Litern Desinfektionsmittel, das die Unternehmen Henkel und BASF der Landeshauptstadt zur Verfügung gestellt haben. An die Rheinbahn vermittelt hat die Spende das städtische Amt für Wirtschaftsförderung. "Unser Dank gilt den Unternehmen Henkel und BASF. Sie leisten mit ihrer großzügigen Spende von Desinfektionsmittel einen wichtigen Beitrag dazu, dass sich die Fahrgäste der Rheinbahn in Zeiten von Corona wohl und sicher fühlen können", betonte Oberbürgermeister Thomas Geisel. "Wir sind froh und dankbar, dass die gespendeten Desinfektionsmittel, die der Stadt und Ihren Bürgerinnen und Bürgern zu Gute kommen sollen, nun bei der Rheinbahn eine geeignete Verwendung finden", ergänzte Theresa Winkels, die Leiterin des Amtes für Wirtschaftsförderung. "Für uns hat die Gesundheit unserer Fahrgäste und Mitarbeiter höchste Priorität. Dafür haben wir bereits viele Maßnahmen umgesetzt, wie die Verteilung von Mund- Nasen-Bedeckungen oder die zusätzliche Reinigung unserer Fahrzeuge. Die Desinfektionsmittelspender sind ein weiterer wichtiger Baustein dafür, dass unsere Fahrgäste sich sicher fühlen. Daher freuen wir uns, dass Henkel und BASF uns mit der von der Stadt vermittelten Spende so großzügig unterstützen“, erklärte Klaus Klar, Vorstandsvorsitzender und Arbeitsdirektor der Rheinbahn. "Für uns ist es selbstverständlich, dass wir uns in unserer Heimatstadt Düsseldorf engagieren. Und gerade in diesen herausfordernden Zeiten ist schnelle und unbürokratische Hilfe gefragt. Im Rahmen unseres globalen Solidaritätsprogramms haben wir kurzfristig Produktionskapazitäten an unserem Hauptsitz in Düsseldorf bereitgestellt, um Handdesinfektionsmittel herzustellen – und zu spenden", sagte Dr. Daniel Kleine, Henkel President Deutschland und Standortleiter Düsseldorf. "Wir stellen normalerweise Inhaltsstoffe für Körperpflege und Kosmetik her. Der Schritt zur Produktion von Desinfektionsmitteln für Hände ist technologisch nicht so groß, aber dennoch eine Umstellung. Diese haben wir mit dem vollen Einsatz unserer Mitarbeiter schnell umsetzen können. Wir sind stolz darauf, zur Sicherheit der Fahrgäste bei der Rheinbahn beitragen zu können“, erklärte Uwe Hömmerich, Leiter Standortlogistik und stellvertretender Werkleiter der BASF in Düsseldorf-Holthausen. ___________________________________________________________________________ 12. Mai 2020 Corona-Verstoß: OSD schließt unerlaubt betriebene Shisha-Bars 23 Einsätze im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung des Landes verzeichnete der städtische Ordnungs- und Servicedienst (OSD) am gestrigen Montag, 11. Mai. Im gleichen Zeitraum erhielt die Leitstelle 90 Anrufe. Die Gesamtzahl der Anrufe zum Thema "Corona" seit dem 18. März erhöhte sich auf 6.243. Im Spätdienst stellten OSD-Einsatzkräfte zwei unerlaubt betriebene Shisha-Bars in Friedrichstadt und Oberbilk fest. Die Bars wurden daraufhin geschlossen. Gegen die Betreiber und Gäste (19 in Friedrichstadt, zehn in Oberbilk) wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Verstoßes gegen die Coronaschutzverordnung eingeleitet. In der Bar in Oberbilk leistete die Polizei auf Anforderung Vollzugshilfe. In der Shisha-Bar in Friedrichstadt wurde zudem ein Verstoß gegen steuerrechtliche Vorschriften in Zusammenhang mit der Zubereitung von Shisha-Tabak festgestellt. Der Tabak wurde sichergestellt und wird dem zuständigen Hauptzollamt übergeben. Am späten Nachmittag wurde der OSD zudem zu einem "coronafreien" Einsatz gerufen: Auf dem Worringer Platz waren Menschen mit Lebensmittelpunkt auf der Straße in eine Schlägerei verwickelt. Nachdem einer der Schläger wiederholt Streit suchte, erteilten ihm die OSD-Einsatzkräfte einen Platzverweis. ___________________________________________________________________________ 11. Mai 2020 Neue Gedenktafel für die Opfer rassistischer Gewalt am Wehrhahn Erinnerungszeichen wurde am Montag, 11. Mai, eingeweiht Ab sofort gibt es ein Erinnerungszeichen für den "Wehrhahn-Anschlag", bei dem im Juli 2000 zwölf Menschen aus rassistischen und antisemitischen Motiven durch eine Bombe am S-Bahnhof Wehrhahn zum Teil schwer verletzt wurden. Im Rahmen einer kleinen Zeremonie wurde am Montag, 11. Mai, vor Ort eine Gedenktafel eingeweiht. Oberbürgermeister Thomas Geisel nahm sie gemeinsam mit den Bezirksbürgermeistern der Stadtbezirke 1 und 2, Marina Spillner und Dr. Uwe Wagner, sowie der Vorsitzenden des Arbeitskreises Erinnerung, Annette Klinke, vor Ort entgegen. Der Text der Tafel lautet: "Gedenken an die Opfer rassistischer Gewalt am Wehrhahn." Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Fast 20 Jahre nach der Tat haben wir nun endlich einen Erinnerungsort am S-Bahnhof Wehrhahn. Rassismus und Antisemitismus haben in unserer Gesellschaft keinen Platz. Die Gedenktafel ist hierfür ein wichtiges Zeichen und ein klares Bekenntnis gegen jede Art von Gewalt." Marina Spillner: “Erinnerungszeichen zu schaffen, das ist eine wichtige Aufgabe der Bezirksvertretungen. Damit bleibt auch Vergangenes im Stadtteil präsent, auch die dunklen Seiten unserer Stadtgeschichte sollen nicht vergessen werden und uns mahnen, rassistischen und antisemitischen Tendenzen entgegenzutreten.“ Dr. Uwe Wagner: "Mit dieser Tafel wollen wir der Gruppe junger Menschen gedenken, die vor bald 20 Jahren Opfer eines feigen Anschlags wurden, unter dem sie bis heute leiden. Der Täter konnte bislang nicht zur Verantwortung gezogen werden und so wollen wir mit diesem Mahnmal auch einen Beitrag dazu leisten, dass diese verabscheuungswürdige Tat nicht in Vergessenheit gerät." Annette Klinke: "Hier vor Ort bekommen wir eine Idee, wie niederträchtig dieser Anschlag geplant war. Mitten in unserem Alltag werden diese Tafeln uns erinnern, dass wir uns jeden Tag für unseren sozialen demokratischen Rechtsstaat einsetzen müssen. Ich hoffe, dass die Mahnung den Opfern etwas von ihrer Würde zurückgibt.“ Die Bezirksvertretungen 1 und 2 haben gemeinsam das Vorhaben in die Tat umgesetzt, die Texttafel wurde mit Unterstützung des Erinnerungsorts "Alter Schlachthof“ und der jüdischen Gemeinde Düsseldorfs gestaltet. Die Deutsche Bahn hat ihre Zustimmung gegeben, auf ihrem Gelände den Explosionsort durch die Tafel zu kennzeichnen. Der Opferverband Rheinland hat die Bezirksvertretungen unterstützt und die Kommunikation mit den Betroffenen geführt. Die neue Gedenktafel konnte aufgrund der Corona-Krise nur im kleinen Kreis eingeweiht werden. Die Beteiligten hoffen, dass sie am 27. Juli, dem 20. Jahrestag des Anschlags, eine große Gedenkveranstaltung mit allen Verbänden und Interessierten am S-Bahnhof Wehrhahn gestalten können. Hintergrund Am 27. Juli 2000 explodierte am Eingang zur S-Bahn-Station Wehrhahn an der Ackerstraße eine Bombe. Es war ein heimtückischer, rassistisch und antisemitisch motivierter Anschlag auf zwölf Menschen, die aus Russland, der Ukraine, Aserbaidschan und Kasachstan nach Düsseldorf zugewandert waren. Zehn von ihnen wurden bei dem Anschlag verletzt, einige lebensgefährlich, eine Frau verlor ihr ungeborenes Kind. Viele von ihnen wurden traumatisiert und leiden bis heute unter den Folgen des Anschlags. Sie kamen gerade von ihrer Sprachschule. Der oder die Täter hatte(n) sie gezielt ausgesucht. Der Anschlag rief im Jahr 2000 eine Welle des Protests gegen rassistische Gewalt und Antisemitismus hervor. Doch niemand wurde für die Tat verurteilt. Ein Anfang 2018 eröffneter Strafprozess wegen 12-fachen Mordversuchs gegen einen schon im Sommer 2000 Verdächtigten endete mit einem Freispruch. Die Strafkammer stellte zwar die rassistische Motivation des Anschlags fest, hatte aber Zweifel an der Schuld des Angeklagten. Im Prozess wurden Versäumnisse bei den Ermittlungen nach dem Anschlag deutlich, die nicht mehr wettgemacht werden konnten. ___________________________________________________________________________ 8. Mai 2020 Die Coronazahlen vom 8. Mai Mit Stand Freitag, 8. Mai, 17 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.163 (+7) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 8. Mai, 17 Uhr) 37 (+5) in Krankenhäusern behandelt, davon 15 auf Intensivstationen. 204 (-2) Menschen sind aktuell noch infiziert. 27 (+1) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 933 (+9) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. Etwa 315 (+7) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. 16 Abstriche wurden am Freitag, 8. Mai, bis 17 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Freitag, 8. Mai, bis 17 Uhr insgesamt 38 Abstriche genommen. Dazu kommen sieben weitere Abstriche durch den mobilen Service. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211 8996090 sind am Freitag, 8. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 367 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Donnerstag noch 192 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. Versorgungshotline des Amtes für Soziales Die Versorgungshotline des Amtes für Soziales unter der Rufnummer 0211 8998999 verzeichnete am Freitag, 8. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 20 Anrufe. Seit 14. März haben sich insgesamt 9.012 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer an die Versorgungshotline gewandt. Der große Anstieg der Anrufe ab Kalenderwoche 17 ist auf die Pressemitteilung vom 23. April zurückzuführen "Stadt stellt Senioren Mund-Nasen- Schutz zur Verfügung". Über die Versorgungshotline wollten seitdem 6.724 Personen Masken beziehen. Zusätzlich gab es 2.906 registrierte schriftliche Maskenanforderungen über die Funktionsadresse des Amtes für Soziales. Die Versorgungshotline wird die Zeiten der Erreichbarkeit anpassen und wird somit ab Montag, 11. Mai, montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr sowie samstags von 9 bis 12 Uhr zu erreichen sein. Das Amt für Soziales hat am 19. März einen Freiwilligenpool eingerichtet. Inzwischen wurden dort 528 Personen registriert, die ehrenamtliche Hilfsangebote unterbreitet haben. Viele Ehrenamtler bieten gleich mehrere Hilfen an. Insgesamt wurden 1.184 einzelne Hilfsangebote gemacht. Die Angebote zum ehrenamtlichen Engagement beziehen sich hauptsächlich auf die Einkäufe von Lebensmitteln und Getränken, auf Einkäufe bei Apotheken sowie auf Botengänge und "Gassi gehen" und werden zum Teil über die "zentren plus" vermittelt. Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen Der Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen ist wochentags von 9 bis 18 Uhr unter 0211 8990136 zu erreichen. Bis 13.45 Uhr wurden am Freitag, 8. Mai, 48 Unternehmen an der Hotline beraten. Über den E-Mail-Rückruf-Service sind zudem 6 E-Mails eingegangen und telefonisch beantwortet worden. Somit wurden am Freitag 54 Unternehmen telefonisch beraten. Insgesamt wurden seit dem 18. März 3.507 Unternehmen telefonisch beraten. ___________________________________________________________________________ 8. Mai 2020 Bezirksvertretung 2 verteilt Mund-Nasen-Bedeckungen Verteilung auf Einkaufsstraßen in Flingern und Düsseltal Die Bezirksvertretung 2 (Flingern/Düsseltal) verteilt in den nächsten Tagen mehrere Tausend kostenlose "Mund-Nasen-Bedeckungen" an Passanten. Die Verteilung wird von Bezirksbürgermeister Dr. Uwe Wagner und weiteren Mitgliedern der Bezirksvertretung in den Einkaufsstraßen des Stadtbezirks 2 vorgenommen. Verteilt werden bei dieser Aktion sowohl einmalig verwendbare Mund-Nasen-Bedeckungen als auch waschbare Masken. Zusätzlich werden verschiedene karitative Organisationen ebenfalls von der Bezirksvertretung mit Masken versorgt. Hintergrund ist die sogenannte "Maskenpflicht", die in Nordrhein-Westfalen seit Montag, 27. April, gilt, um die Corona-Pandemie einzudämmen. Mit der Verteilaktion soll ein Anstoß gegeben werden, unter Einhaltung der Maskenpflicht und des Abstandsgebots den Einzelhandel zu unterstützen. Um größere Menschenansammlungen zu vermeiden, werden auch bei dieser Aktion die Verteilorte vorab nicht bekanntgegeben. Während der Verteilung wird darauf geachtet, dass die Abstandsregeln eingehalten werden. ___________________________________________________________________________ 8. Mai 2020 Umgestalteter Apostelplatz in Gerresheim eröffnet Stadtplatz bietet einen Ort der Begegung für alle Altersklassen Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat am Donnerstag, 7. Mai, alle 351 städtischen Kinderspielplätze zur Nutzung freigegeben. Die Einhaltung von Verhaltensregeln ist dabei besonders wichtig, damit möglichst alle Düsseldorferinnen und Düsseldorfer gesund bleiben. Oberbürgermeister Thomas Geisel und Gartenamtsleiterin Doris Törkel haben heute, Freitag, 8. Mai, den umgestalteten Apostelplatz in Gerresheim der Öffentlichkeit präsentiert. Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Es ist toll, dass die Entwicklung der Coronazahlen das Öffnen der Spielplätze ermöglicht hat. Dies ist für unsere Familien in der Stadt eine große Erleichterung und ein wichtiges Signal, dass wir ihre Bedürfnisse und Anliegen im Blick haben. So kann nun auch der neu gestaltete Apostelplatz ein Ort der Begegnung sein - natürlich bis auf Weiteres mit dem gebotenen Abstand untereinander." Gartenamtsleiterin Doris Törkel: "Der Apostelplatz hat - eingerahmt durch alten Baumbestand - mit seiner offenen und modernen Gestaltung einen ganz besonderen Charme erhalten. Durch Sitzgelegenheiten, Veranstaltungsfläche sowie Sport- und Spielflächen bietet der Platz attraktive Aufenthaltsmöglichkeiten für alle Altersklassen. Mit dem beleuchteten Kletterspielgerät ist es auch auf dieser Spielfläche gelungen, ein Alleinstellungsmerkmal unter den Düsseldorfer Spielplätzen zu schaffen." Nach Fertigstellung der Bauarbeiten befindet sich an der Benderstraße nun ein moderner, attraktiver und vielfältiger Stadtplatz. Er lädt die Bürgerinnen und Bürger zum Treffen, Verweilen, und Spielen ein. Die Platzfläche wurde offen und multifunktional angelegt. Neben altersgerechten Sitzgelegenheiten mit Armlehnen, die zu einem gemütlichen Plausch einladen, gibt es Spiel¬- und Bewegungsgeräte. Zudem sind Flächen für einen Wochenmarkt sowie weitere Veranstaltungen berücksichtigt worden. Der Platz wurde neu gepflastert und mit neuen Abfallbehältern bestückt. Ein zur Benderstraße ausgerichteter Teil der Platzfläche lädt unter anderem zum Boule spielen ein. In zwei neuen Sandspielflächen kommen kleinere Abenteurer auf ihre Kosten. Dort gibt es Schaukeln, eine davon mit Kleinkindersitz, sowie ein großes Kletterspielgerät mit LED-Beleuchtung, was es in Düsseldorf bislang nur dort, auf dem Apostelplatz, gibt. Der alte Baumbestand ist erhalten geblieben und prägt den Platz auch künftig. Zusätzlich sind ein Amberbaum, Hainbuchenhecken und Blühstauden gepflanzt worden. Sie werden den Platz im Frühjahr durch ihre Blühakzente und im Herbst durch ihre Färbung schmücken. Nach den Entwürfen des Büros ST-Freiraum Landschaftsarchitekten aus Duisburg wurde der Apostelplatz innerhalb von vier Monaten durch die Firma Terra Flor Garten- und Landschaftsbau aus Kamp-Lintfort umgebaut. Das Garten-, Friedhofs- und Forstamt koordinierte die Planung und den Umbau. Die Finanzierung der Kosten in Höhe von 499.000 Euro erfolgte durch die Bezirksvertretung 7 und die ortsansässigen Spender Thorsten Nolting für die Ferdinand-Heye-Stiftung (Diakonie Düsseldorf), Rolf Müller vom Optikerfachgeschäft "Brillen Müller GmbH", Nina Wippermann vom Hörgerätefachgeschäft "Hörsysteme Nina Wippermann" sowie Judith Schipper vom Schuhgeschäft "Frau & Fräulein Schuhe". Hintergrund Nach dem Abriss der Apostelkirche und der Errichtung des neuen Diakoniezentrums "Ferdinand-Heye-Haus" im Jahr 2014 haben sich die städtebaulichen Rahmenbedingungen des Platzes wesentlich verändert. Im Sommer 2016 wurde der Umbau der Benderstraße abgeschlossen. Als letzter Schritt wurde nun der Zustand des Platzes aus dem Jahr 2005 der neu gestalteten Umgebung angepasst. ___________________________________________________________________________ 8. Mai 2020 Erinnerung an das Kriegsende 1945 OB Geisel und Generalkonsule gedenken am heutigen Freitag, 8. Mai, bei einer Kranzniederlegung in der Mahn- und Gedenkstätte der Millionen Toten von Krieg und Gewaltherrschaft Oberbürgermeister Thomas Geisel und Generalkonsule haben am heutigen Freitag, 8. Mai, im Rahmen einer Kranzniederlegung in der Mahn- und Gedenkstätte der Millionen Toten von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht. Die Generalkonsule Rafe Philip Graham Courage (Vereinigtes Königreich), Dr. Olivia Berkeley-Christmann (Frankreich), Wladimir Wassiljewitsch Sedykh (Russische Föderation), Fiona Clare Scholand Evans (Vereinigte Staaten) vertraten die Siegermächte. Der polnische Generalkonsul Jakub Jan Wawrzyniak vertrat in seiner Funktion als Doyen das Konsularische Korps. Er nahm für alle anderen General- und Honorarkonsule an der Kranzniederlegung teil. Auch Dr. Oded Horowitz, Vorstandsvorsitzender der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf und Vorsitzender des Landesverbands Jüdischer Gemeinden von Nordrhein, beteiligte sich an dem Gedenken. "Wir wollen heute gemeinsam als Freunde und Nachbarn daran erinnern, dass Frieden und Freiheit in einem geeinten Europa keine Selbstverständlichkeiten sind. Wir danken den Siegermächten dafür, dass sie Deutschland und Europa im Jahre 1945 von der nationalsozialistischen Barbarei befreit und die Zivilisation wiederhergestellt haben“, sagt Oberbürgermeister Geisel. "Wir wollen uns zugleich auch der sechs Millionen Opfer der Shoa erinnern“, erklärt OB Geisel. "Die Mahn- und Gedenkstätte als zentrales Institut der Erinnerungskultur in unserer Stadt ist dafür der richtige Ort." Für die Opfer des Holocaust stimmte der Kantor der Jüdischen Gemeinde, Aaron Malinsky, das Trauergebet "El male rachamim" an, gefolgt von einer Schweigeminute. Aufgrund der Lage rund um das Coronavirus konnten die ursprünglichen Pläne zur Gedenkveranstaltung nicht umgesetzt werden, so war nach der Kranzniederlegung mit weiteren Vertreterinnen und Vertretern der Düsseldorfer Stadtgesellschaft ursprünglich ein Empfang im Rathaus geplant. Unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen fand das Gedenken nun am heutigen Freitag, 8. Mai, in der, derzeit noch für den Publikumsverkehr geschlossenen, Mahn- und Gedenkstätte in einem deutlich kleineren Rahmen unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Hintergrund: Während die Stadt Düsseldorf bereits am 17. April 1945 von US-Truppen vom NS-Regime befreit worden war, endete der Zweite Weltkrieg in Europa erst nach dem Selbstmord Hitlers und der Einnahme Berlins mit der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht am 8./9. Mai 1945. ___________________________________________________________________________ 8. Mai 2020 Düsseldorf weiter führend bei der Sanierung von Schulen Die Landeshauptstadt Düsseldorf wird ihrer Vorreiterrolle im Bereich der Schulen weiter gerecht. Dies bestätigten Oberbürgermeister Thomas Geisel sowie Stadtdirektor und Schuldezernent Burkhard Hintzsche am Freitag, 8. Mai 2020, auf einer Pressekonferenz in den Berufskollegs Max-Weber und Walter-Eucken an der Suitbertusstraße in Bilk. Anlass waren die zahlreichen Sanierungsmaßnahmen, die von der Stadt in den letzten Jahren an den Schulen Düsseldorfs umgesetzt wurden. 35 Millionen Euro pro Jahr für Sanierungsmaßnahmen Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Die Landeshauptstadt investiert nicht nur mehr als 1 Milliarde Euro in Neu-, Um- und Erweiterungsbauten im Rahmen der Schulorganisatorischen Maßnahmenpakete. Darüber hinaus werden zusätzlich jedes Jahr rund 35 Millionen Euro für Bestands- und Sanierungsmaßnahmen bereitgestellt. Daraus wird deutlich, dass Düsseldorf nicht nur neue Schulen baut, sondern auch die bestehenden Schulgebäude vorbildlich in Schuss hält." Beispiele hierfür sind zahlreich vorhanden. Umfangreiche Fassadensanierungen wurden in den letzten Jahren unter anderem an der St.-Peter-Schule, am Luisen- Gymnasium sowie an der Joseph-Beuys-Gesamtschule durchgeführt. Brandschutzmaßnahmen wurden unter anderem an den Schulstandorten Dieter- Forte-Gesamtschule, Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium sowie Gemeinschaftsgrundschule Bingener Weg durchgeführt. Toilettenanlagen, Duschen und/oder Umkleiden wurden unter anderem an der Carl-Sonnenschein-Schule sowie am Standort Itterstraße 16 teilsaniert oder vollständig erneuert. Hinzu kommen spezielle Sanierungsmaßnahmen wie die Erneuerung der Fenster an der Gerhard- Tersteegen-Schule oder auch die Sanierung der Umkleideräume in der Turnhalle der Hanna-Zürndorfer-Schule. Ziel – Aufrechterhaltung einer modernen und angenehmen Lernatmosphäre Stadtdirektor Burkhard Hintzsche: "Die Sanierungen im Bestand sind mir besonders wichtig. Neben den vielen Neu- und Erweiterungsbauten, die im Rahmen der SOM- Pakete* beschlossen und umgesetzt werden, ist die Aufrechterhaltung einer modernen und angenehmen Lernatmosphäre innerhalb der bereits bestehenden Gebäude für alle Beteiligten enorm wichtig." Der Standort der Pressekonferenz an den Berufskollegs an der Suitbertusstraße wurde bewusst ausgewählt. Dort wurden in den letzten Jahren diverse Sanierungsmaßnahmen umgesetzt, unter anderem Fenstersanierungen, eine umfangreiche Auffrischung des Brandschutzes und die barrierefreie Erschließung des Gebäudes. Hinzu kommt ein aktuelles Projekt, welches die Erneuerung eines Computerraumes sowie die Sanierung einiger Klassenräume beinhaltet. Darüber hinaus soll ein großer Raum entstehen, der für Veranstaltungen genutzt werden kann, allerdings auch mit einer mobilen Faltwand getrennt werden kann, sodass dann 2 reguläre Klassenräume zur Verfügung stehen. * Schulorganisatorische Maßnahmen (SOM) Die Zahlen: Berufskollegs Max-Weber und Walter-Eucken, Erneuerung der Klassenräume sowie Sanierung der Elektro- und Nachrichtentechnik Kosten: 482.000€ Erneuerung Toranlagean derGemeinschaftsgrundschule Flurstraße Kosten: 15.462,93€ Sanierung der Umkleiden in der Turnhallean derCarl-Sonnenschein-Grundschule Kosten: 90.000€ Erneuerung des Turnhallenbodensan der Montessori-Grundschule Lindenstraße Kosten: 37.822,30€ Fassadensanierungan der St.-Peter-Schule Kosten: 490.709,30€ Fassaden- und Dachsanierung an der Matthias-Claudius & St.-Rochus-Schule Kosten: 304.560,67€ Fassadensanierungan der Hanna-Zürndorfer-Schule Kosten: 241.341,48€ Erneuerung der Außenanlagen und der Zufahrt zum Schulhofan der Heinrich-Heine- Grundschule Kosten: 147.682,99€ Erneuerung Abhangdecken und Prallschutz in der Turnhallean der Heinrich-Heine- Grundschule Kosten: 167.425,69€ Sanierung der Türen und Fensteran derBonifatius-Grundschule Kosten: 91.479,26€ Sanierung der Lehrküchean derKatholischen Hauptschule Itterstraße Kosten: 398.000€ Sanierung der Umkleiden in der Turnhallean derKatholischen Hauptschule Itterstraße Kosten: 55.000€ Sicherheitsbeleuchtung & Deckenbekleidungenan derRealschule Benrath Kosten: 340.835,82€ Erneuerung der Lufttechnischen Anlage in der Mensaküche amLeibniz-Gymnasium Kosten: 151.038,05€ Sanierung der Aula amGeschwister-Scholl-Gymnasium Kosten: 397.161,72€ Sanierung der Flure, Akustikdecken und der DeckenbeleuchtungamMarie-Curie- Gymnasium Kosten: 120.259,71€ Sanierung der Pausenhofanlage auf dem DachamLuisen-Gymnasium Kosten: 266.926,09€ ___________________________________________________________________________ 7. Mai 2020 Die Coronazahlen vom 7. Mai Mit Stand Donnerstag, 7. Mai, 17 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.156 (+9) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 7. Mai, 8 Uhr) 32 (-5) in Krankenhäusern behandelt, davon 15 (-3) auf Intensivstationen. 206 (+27) Menschen sind aktuell noch infiziert. 26 (+1) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 924 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. Etwa 308 (-52) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. 52 Abstriche wurden am Donnerstag, 7. Mai, bis 17 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Donnerstag, 7. Mai, bis 17 Uhr insgesamt 81 Abstriche genommen. Dazu kommen 7 weitere Abstriche durch den mobilen Service. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211 8996090 sind am Donnerstag, 7. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 422 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Donnerstag noch 222 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. Versorgungshotline des Amtes für Soziales Die Versorgungshotline des Amtes für Soziales unter der Rufnummer 0211 8998999 verzeichnete am Donnerstag, 7. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 30 Anrufe. Seit 14. März haben sich insgesamt 8.986 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer an die Versorgungshotline gewandt. Der große Anstieg der Anrufe ab Kalenderwoche 17 ist auf die Pressemitteilung vom 23. April zurückzuführen "Stadt stellt Senioren Mund- Nasen-Schutz zur Verfügung". Über die Versorgungshotline wollten seitdem 6.724 Personen Masken beziehen. Zusätzlich gab es 2.906 registrierte schriftliche Maskenanforderungen über die Funktionsadresse des Amtes für Soziales. Die Versorgungshotline wird die Zeiten der Erreichbarkeit anpassen und wird somit ab Montag, 11. Mai, montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr sowie samstags von 9 bis 12 Uhr zu erreichen sein. Das Amt für Soziales hat am 19. März einen Freiwilligenpool eingerichtet. Inzwischen wurden dort 525 Personen registriert, die ehrenamtliche Hilfsangebote unterbreitet haben. Viele Ehrenamtler bieten gleich mehrere Hilfen an. Insgesamt wurden 1.181 einzelne Hilfsangebote gemacht. Die Angebote zum ehrenamtlichen Engagement beziehen sich hauptsächlich auf die Einkäufe von Lebensmitteln und Getränken, auf Einkäufe bei Apotheken sowie auf Botengänge und "Gassi gehen" und werden zum Teil über die "zentren plus" vermittelt. Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen Der Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen ist wochentags von 9 bis 18 Uhr unter 0211 8990136 zu erreichen. Bis 16 Uhr wurden am Donnerstag, 7. Mai, 65 Unternehmen an der Hotline beraten. Über den E-Mail-Rückruf-Service sind zudem 21 E-Mails eingegangen und telefonisch beantwortet worden. Somit wurden am Donnerstag 86 Unternehmen telefonisch beraten. Insgesamt wurden seit dem 18. März 3.448 Unternehmen telefonisch beraten. ___________________________________________________________________________ 7. Mai 2020 OB Geisel zum Tod des Kraftwerk-Mitbegründers Florian Schneider- Esleben Florian Schneider-Esleben, Mitbegründer der Musikgruppe "Kraftwerk", ist im Alter von 73 Jahren verstorben. Gemeinsam mit Ralf Hütter gründete er 1970 nicht nur das "Kling Klang Studio" in Düsseldorf, sondern auch "Kraftwerk" selbst. "Kraftwerk" haben in nunmehr fünf Jahrzehnten Musikgeschichte geschrieben. Sie gelten als Urväter verschiedenster Musikrichtungen wie Electro, Hip Hop, Synthie Pop, Minimal und insbesondere Techno. Anlässlich des "Grand Départ" fand am 1. Juli 2017 ein 3-D Konzert der Elektro-Pioniere im Ehrenhof statt. Als Bandmitglied war Schneider- Esleben dort nicht mehr mit dabei, er verließ die Gruppe 2008. Oberbürgermeister Thomas Geisel sprach im Rahmen einer Video-Botschaft zum Tod Florian Schneider-Eslebens sein Mitgefühl aus: "Wie wir erst gestern erfahren haben, ist Florian Schneider-Esleben verstorben. Florian Schneider-Esleben war Mitbegründer und gemeisam mit Ralf Hütter das Gesicht von Kraftwerk. Einer Band, die von Düsseldorf aus Musikgeschichte geschrieben hat. Kraftwerk hat seine Aufnahmen hier in Düsseldorf gemacht im berühmten Kling Klang Studio. Kraftwerk gilt als Pionier und Begründer der elektronischen Musik. Einer Stilrichtung, die weltweit für Furore gesorgt hat und den Ruf von Düsseldorf als Musikstadt, als Stadt der modernen Musik, der elektronischen Musik begründet hat." OB Geisel weiter: "Wir werden Florian Schneider-Esleben ein ehrendes Andenken bewahren. Mein Mitgefühl gilt seiner Familie und den Anghörigen." ___________________________________________________________________________ 7. Mai 2020 Amt für Verkehrsmanagement Büro für Ausnahmegenehmigungen ab Montag wieder geöffnet Im Zuge der Lockerung der Einschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise wird das Büro für Ausnahmegenehmigungen des Amtes für Verkehrsmanagement, Auf'm Hennekamp 45, ab Montag, 11. Mai, wieder für den Publikumsverkehr geöffnet. Bürger werden gebeten, bei persönlicher Vorstellung eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, den erforderlichen Sicherheitsabstand einzuhalten und das Büro nur einzeln zu betreten. Mit längeren Wartezeiten ist zu rechnen. Ausnahmegenehmigungen zum Parken, Genehmigungen für Halteverbotszonen bei Wohnungsumzügen und andere Ausnahmegenehmigungen für den Straßenverkehr können montags von 7.30 bis 15 Uhr sowie dienstags bis freitags jeweils von 7.30 bis 13 Uhr beantragt werden. Sondernutzungen sind davon ausgenommen. Die Beantragung von Baustellen, Aufstellen von Kränen, Leitergerüsten und ähnlichem erfolgt weiterhin nur per E-Mail an genehmigungen.verkehr@duesseldorf.de. Alle genannten Anträge können auch auf dem Postweg an das Amt für Verkehrsmanagement, Auf'm Hennekamp 45, 40225 Düsseldorf gesendet werden. Informationen zu den Ausnahmegenehmigungen gibt es online unter www.duesseldorf.de/verkehrsmanagement/antraege-und- genehmigungen ___________________________________________________________________________ 6. Mai 2020 Die Coronazahlen vom 6. Mai Mit Stand Mittwoch, 6. Mai, 17 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.147 (+34) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 6. Mai, 8 Uhr) 37 (+1) in Krankenhäusern behandelt, davon 18 (+2) auf Intensivstationen. 179 (+/- 0) Menschen sind aktuell noch infiziert. 25 (+1) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 943 (+33) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. Etwa 360 (+128) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. 53 Abstriche wurden am Mittwoch, 6. Mai, bis 17 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Mittwoch, 6. Mai, bis 17 Uhr insgesamt 104 Abstriche genommen. Dazu kommen 20 weitere Abstriche durch den mobilen Service. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Mittwoch, 6. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 358 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Mittwoch noch 207 Anrufe durchgestellt, von denen alle 207 angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. Versorgungshotline des Amtes für Soziales Die Versorgungshotline des Amtes für Soziales unter der Rufnummer 0211-8998999 verzeichnete am Mittwoch, 6. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 25 Anrufe. Seit 14. März haben sich insgesamt 8.948 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer an die Versorgungshotline gewandt. Der große Anstieg der Anrufe ab Kalenderwoche 17 ist auf die Pressemitteilung vom 23. April zurückzuführen "Stadt stellt Senioren Mund-Nasen- Schutz zur Verfügung". Über die Versorgungshotline wollten seitdem 6.724 Personen Masken beziehen. Zusätzlich gab es 2.906 registrierte schriftliche Maskenanforderungen über die Funktionsadresse des Amtes für Soziales. Das Amt für Soziales hat am 19. März einen Freiwilligenpool eingerichtet. Inzwischen wurden dort 525 Personen registriert, die ehrenamtliche Hilfsangebote unterbreitet haben. Viele Ehrenamtler bieten gleich mehrere Hilfen an. Insgesamt wurden 1.181 einzelne Hilfsangebote gemacht. Die Angebote zum ehrenamtlichen Engagement beziehen sich hauptsächlich auf die Einkäufe von Lebensmitteln und Getränken, auf Einkäufe bei Apotheken sowie auf Botengänge und "Gassi gehen" und werden zum Teil über die "zentren plus" vermittelt. Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen Der Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen ist wochentags von 9 bis 18 Uhr unter 0211-8990136 zu erreichen. Bis 16 Uhr wurden am Mittwoch, 6. Mai 32 Unternehmen an der Hotline beraten. Über den E-Mail-Rückruf-Service sind zudem 6 E-Mails eingegangen und telefonisch beantwortet worden. Somit wurden am Mittwoch 38 Unternehmen telefonisch beraten. Insgesamt wurden seit dem 18. März 3.400 Unternehmen telefonisch beraten. ___________________________________________________________________________ 6. Mai 2020 Kunstkommission Düsseldorf Siegerentwurf im Wettbewerb "Gedenkort für die Erinnerung und Akzeptanz von geschlechtlicher und sexueller Vielfalt" Der Entwurf von Claus Richter, eine lebensgroße Figurengruppe aus Bronze, konnte überzeugen In der Landeshauptstadt Düsseldorf soll ein Ort für die Erinnerung und Akzeptanz von geschlechtlicher und sexueller Vielfalt entstehen. Hierfür hatte die Kunstkommission Düsseldorf in Zusammenarbeit mit dem "LSBTIQ+ Forum Düsseldorf" einen zweiphasigen und anonymen Wettbewerb ausgelobt. Der Entwurf von Claus Richter, eine lebensgroße Figurengruppe aus Bronze, ging daraus jetzt als Sieger hervor. Am 30. April beschloss der Kulturausschuss auf Empfehlung der Kunstkommission die weitere Bearbeitung und deren Umsetzung. Claus Richter, geboren 1971 in Lippstadt, hat an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach studiert. Er lebt und arbeitet in Köln. Insgesamt waren 14 Künstlerinnen und Künstler eingeladen worden, sich an dem Wettbewerb zu beteiligen. Der Entwurf von Claus Richter reiht sich auf den ersten Blick ganz bewusst in die Vielzahl bestehender Bronzefiguren in Düsseldorf ein. Erst die nähere Betrachtung und Auseinandersetzung zeigt die ironische Brechung. Der Entwurf sieht eine Figurengruppe vor, die die Hände zum Teil zu Fäusten geballt oder zum Victory- Zeichen verschränkt empor streckt. Die Gruppe steht vereint auf einem Stufensockel aus Beton. Die vier Figuren symbolisieren alle Spektren sexueller Ausrichtung: eine feminine, scheinbar biologisch männliche Figur, eine eher maskuline, scheinbar biologisch männliche Figur, eine glatzköpfige scheinbar biologisch weibliche Figur und eine eher feminine scheinbar biologisch weibliche Figur. Die genau definierten Gesichter heben sich bewusst von den grob modellierten Körpern ab. Ergänzt wird das Denkmal um eine traditionelle Tafel mit folgender Inschrift: "Ort für die Erinnerung und Akzeptanz von geschlechtlicher und sexueller Vielfalt. Dieser Ort ist den Lesben, Schwulen, Bi- und Trans*, die Opfer von Gewalt, Verfolgung und Diskriminierung in Düsseldorf wurden, gewidmet. Und all denen, die in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt einstehen." Die Jury lobte ausdrücklich die Idee des "Trojanischen Pferdes". Gabriele Bischoff vom "LSBTIQ+ Forum Düsseldorf" zeigte sich sehr angetan: "Ich bin sehr zufrieden mit dem Verfahren und der Vorgehensweise der Kunstkommission. Der ausgewählte Entwurf entspricht genau meinen Vorstellungen und den von den involvierten Personen geäußerten Wünschen. Ich freue mich sehr auf die Realisierung". Als nächster Schritt steht nun an, den genauen Realisierungsort mit dem Künstler, der Bezirksvertretung sowie den weiteren Betroffenen abzustimmen. Anschließend wird die Plastik in einer Düsseldorfer Gießerei produziert. Hintergrund: Seit vielen Jahren gibt es den großen Wunsch, mit einem Mahnmal im öffentlichen Raum der Diskriminierung von Lesben, Schwulen und Transgeschlechtlichen zu gedenken. Denn in der Zeit des Nationalsozialismus war Düsseldorf die Stadt mit den meisten Festnahmen nach § 175 des Strafgesetzbuches in ganz Westdeutschland. Bis August 1938 verhaftete allein die Gestapo in Düsseldorf etwa 400 Männer. Die Kunstkommission wurde im Sommer 2018 vom Kulturausschuss der Landeshauptstadt Düsseldorf beauftragt, einen offenen Wettbewerb für die Realisierung des Erinnerungsortes in Rheinnähe zwischen Rheinkniebrücke und Oberkasseler Brücke durchzuführen. Vorangegangen war bereits ein Werkstatttag im März 2018 in der Mahn- und Gedenkstätte, bei welchem erste Vorstellungen zu einem Gedenkort in der Stadt ausgetauscht wurden. Den zweistufigen Wettbewerb hatte die Kunstkommission in Zusammenarbeit mit dem "LSBTIQ+ Forum Düsseldorf" mit geladenen Kunstschaffenden ausgelobt. Zu dem internationalen Teilnehmerfeld gehörte unter anderem der Düsseldorfer Konzeptkünstler Mischa Kuball sowie Sharon Hayes (New York), Lena Henke (Frankfurt/New York) und Erez Israeli (Tel Aviv). Für die Umsetzung und künstlerische Gestaltung stellt die Stadt Düsseldorf insgesamt 200.000 Euro zur Verfügung. Am 1. April 2019 fand zudem eine gut besuchte öffentliche Informationsveranstaltung in der Kunsthalle statt, um über den Stand der Dinge und die jüngsten Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Wettbewerb zu informieren. 40 Kunstschaffende und Interessierte waren der Einladung gefolgt. ___________________________________________________________________________ 6. Mai 2020 Coronaschutz und Verdacht auf illegales Glücksspiel: OSD räumt Café 37 Einsätze im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung des Landes verzeichnete der städtische Ordnungs- und Servicedienst (OSD) am gestrigen Dienstag, 5. Mai. Im gleichen Zeitraum erhielt die Leitstelle 111 Anrufe. Die Gesamtzahl der zum Thema "Corona" in der Leitstelle des OSD seit dem 18. März eingegangenen Anrufe erhöhte sich auf 5.828. Gegen 19 Uhr überprüfte der OSD zusammen mit der Polizei ein Café an der Scheurenstraße aufgrund eines Hinweises auf einen Verstoß gegen die coronabedingte Betriebsuntersagung. Dabei wurden jeweils drei Menschen im oberen Geschoss und im abgeschlossenen Keller angetroffen. Im Zuge der Überprüfung wurden drei einsatzbereite Glücksspielgeräte und rund 75.000 Euro Bargeld mit Verdacht auf illegales Glücksspiel sichergestellt. Der Betrieb wurde geräumt und geschlossen. Darüber hinaus wurden im Tagesverlauf einige Ansammlungen von Menschen im gesamten Stadtgebiet aufgelöst. Die Betroffenen wurden auf die Abstandsregelungen und gegebenenfalls auch auf die Tragepflicht eines Mund-Nasen-Schutzes hingewiesen. Zudem verlief die Begleitung von zwei Demonstrationen (Marktplatz/Heinrich-Heine-Platz) problemlos. Auch die Begleitung der Feierlichkeiten rund um das 125-jährige Vereinsjubiläum von Fortuna Düsseldorf liefen unproblematisch. Am Nachmittag mussten Einsatzkräfte des OSD die Freitreppe am Burgplatz sperren. Dort hatten sich rund 200 Menschen ohne Rücksichtnahme auf den geltenden Mindestabstand versammelt. In Gerresheim wurde zudem eine Abitur-Feier mit rund 50 Teilnehmern aufgelöst. ___________________________________________________________________________ 6. Mai 2020 Kommunale Ausländerbehörde bietet Ersatztermine an Im Zuge der Corona-Pandemie ausgefallene Termine werden nachgeholt Die Kommunale Ausländerbehörde sowie der Service Point des Amtes für Migration und Integration sind aktuell aufgrund der Corona-Pandemie für den Besucherverkehr geschlossen. Um die deshalb ausgefallenen Termine aufzufangen, bietet die kommunale Ausländerbehörde allen Kunden, deren Termin ausfallen musste, postalisch Ersatztermine an. Zunächst erhalten alle Termininhaber, deren Termine zwischen Samstag, 14. März, und Sonntag, 17. Mai, datiert sind, einen Ersatztermin. Zudem arbeitet die Stadtverwaltung mit Hochdruck an einem Hygienekonzept, um die Publikumssachbearbeitung schnellstmöglich wieder anbieten zu können. Umgang mit abgelaufenen Aufenthaltstiteln Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat als untere Ausländerbehörde aufgrund der Corona-Pandemie eine Allgemeinverfügungen über den Vollzug des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG) und des Asylgesetzes (AsylG) erlassen. Für befristete Aufenthaltstitel von Ausländern, die zwischen dem 14. März und dem 17. Mai ablaufen, wurde die Fortgeltungsfiktion nach Paragraph 81 Absatz 4 Aufenthaltsgesetz von Amts wegen angeordnet. Das heißt, die befristeten Aufenthaltstitel behalten ihre Gültigkeit bis zur Entscheidung der kommunalen Ausländerbehörde. Darüber hinaus wird die Geltungsdauer von Aufenthaltsgestattungen, welche zwischen dem 14. März und dem 17. Mai ablaufen beziehungsweise abgelaufen sind, für Ausländer mit Hauptwohnsitz in Düsseldorf, von Amts wegen bis einschließlich Donnerstag, 20. August verlängert. Vorbehaltlich der weiteren Entwicklungen und Entscheidungen vom Bund oder dem Land Nordrhein-Westfalen werden die aktuellen Maßnahmen und Regelungen fortgesetzt. Hierzu wird das Amt für Migration und Integration gezielt informieren. Aktuelle Hinweise der Kommunalen Ausländerbehörde in der Corona-Krise Für weitere Informationen zum Vorgehen der Kommunalen Ausländerbehörde in der Corona-Krise wurde eine FAQ-Seite eingerichtet: www.duesseldorf.de/amt-fuer- migration-und-integration/aktuelle-hinweise-zum-coronavirus-covid-19. Zudem können sich Bürger an das städtische Service-Telefon unter 0211-8921020 wenden oder eine E-Mail an notfall.auslaenderangelegenheiten@duesseldorf.de senden. ___________________________________________________________________________ 5. Mai 2020 Die Coronazahlen vom 5. Mai Mit Stand Dienstag, 5. Mai, 17 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.113 Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 5. Mai, 17 Uhr) 36 in Krankenhäusern behandelt, davon 16 auf Intensivstationen. 179 Menschen sind aktuell noch infiziert. 24 Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 910 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. Etwa 232 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. 55 Abstriche wurden am Dienstag, 5. Mai, bis 17 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Dienstag, 5. Mai, bis 17 Uhr insgesamt 68 Abstriche genommen. Dazu kommen 30 weitere Abstriche durch den mobilen Service. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Dienstag, 5. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 446 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Dienstag noch 244 Anrufe durchgestellt, von denen 240 angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 98 Prozent entspricht. Versorgungshotline des Amtes für Soziales Die Versorgungshotline des Amtes für Soziales unter der Rufnummer 0211-8998999 verzeichnete am Dienstag, 5. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 30 Anrufe. Seit 14. März haben sich insgesamt 8.918 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer an die Versorgungshotline gewandt. Der große Anstieg der Anrufe ab Kalenderwoche 17 ist auf die Pressemitteilung vom 23. April zurückzuführen "Stadt stellt Senioren Mund-Nasen- Schutz zur Verfügung". Über die Versorgungshotline wollten seitdem 6.724 Personen Masken beziehen. Zusätzlich gab es 2.906 registrierte schriftliche Maskenanforderungen über die Funktionsadresse des Amtes für Soziales. Das Amt für Soziales hat am 19. März einen Freiwilligenpool eingerichtet. Inzwischen wurden dort 525 Personen registriert, die ehrenamtliche Hilfsangebote unterbreitet haben. Viele Ehrenamtler bieten gleich mehrere Hilfen an. Insgesamt wurden 1.181 einzelne Hilfsangebote gemacht. Die Angebote zum ehrenamtlichen Engagement beziehen sich hauptsächlich auf die Einkäufe von Lebensmitteln und Getränken, auf Einkäufe bei Apotheken sowie auf Botengänge und "Gassi gehen" und werden zum Teil über die "zentren plus" vermittelt. Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen Der Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen ist wochentags von 9 bis 18 Uhr unter 0211-8990136 zu erreichen. Bis 16 Uhr wurden am Dienstag, 5. Mai, 34 Unternehmen an der Hotline beraten. Über den E-Mail-Rückruf-Service sind zudem 6 E-Mails eingegangen und telefonisch beantwortet worden. Somit wurden am Dienstag 40 Unternehmen telefonisch beraten. Insgesamt wurden seit dem 18. März 3.359 Unternehmen telefonisch beraten. ___________________________________________________________________________ 5. Mai 2020 "Augenblicke des Wandels": Zweite Auflage des Bildbandes zu Julius Söhn veröffentlicht Aufgrund der großen Nachfrage hat das Stadtarchiv nun die zweite Auflage des Werkes herausgegeben/Es ist ab sofort wieder im Buchhandel erhältlich Im Februar dieses Jahres veröffentlichte das Stadtarchiv der Landeshauptstadt Düsseldorf einen Bildband über das Werk des Fotografen Julius Söhn (1886 – 1943). Die Nachfrage war äußerst groß, das Buch schnell vergriffen. Während der Schließung für den Publikumsverkehr aufgrund der akutellen Lage rund um das Coronavirus nutzte das Stadtarchiv daher die Zeit, eine zweite, leicht veränderte Auflage des Bildbandes vorzubereiten, die nun im Buchhandel erhältlich ist. Die "Augenblicke des Wandels. Julius Söhn – frühe Straßenfotografie in Düsseldorf (1890- 1937)" präsentieren rund 160 Aufnahmen und ein aus sechs Aufnahmen zusammengesetztes Panoramabild Düsseldorfs. Alle Bilder stammen aus der im Stadtarchiv verwahrten einzigartigen "Sammlung Söhn", die aus über 3.200 Aufnahmen von Julius Söhn und seinem Sohn Oskar besteht und den Übergang Düsseldorfs vom 19. zum 20. Jahrhundert eindrucksvoll dokumentiert. Zum Buch Julia Lederle-Wintgens und Andrea Trudewind: "Augenblicke des Wandels. Julius Söhn – frühe Straßenfotografie in Düsseldorf (1890- 1937)", 2. Auflage. Herausgeber: Stadtarchiv Düsseldorf [Veröffentlichungen aus dem Stadtarchiv Düsseldorf 27]; Essen (Klartext-Verlag) 2020 ISBN 978-3-8375-2242-6, 176 Seiten, 158 Fotos, Panorama Beilage, Kosten 19,90 Euro. Der Bildband "Augenblicke des Wandels. Julius Söhn – frühe Straßenfotografie in Düsseldorf (1890- 1937)",(c)Stadtarchiv Düsseldorf ___________________________________________________________________________ 5. Mai 2020 Glückwünsche zu 125 Jahre! ___________________________________________________________________________ 4. Mai 2020 Die Coronazahlen vom 4. Mai Mit Stand Montag, 4. Mai, 17 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.089 Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 4. Mai, 8 Uhr) 38 in Krankenhäusern behandelt, davon 21 auf Intensivstationen. 180 Menschen sind aktuell noch infiziert. 24 Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 885 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. Etwa 240 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. 94 Abstriche wurden am Montag, 4. Mai, bis 17 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Montag, 4. Mai, bis 17 Uhr insgesamt 112 Abstriche genommen. Dazu kommen 20 weitere Abstriche durch den mobilen Service. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Montag, 4. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 583 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Montag noch 331 Anrufe durchgestellt, von denen 331 angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. Versorgungshotline des Amtes für Soziales Die Versorgungshotline des Amtes für Soziales unter der Rufnummer 0211-8998999 verzeichnete am Montag, 4. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 45 Anrufe. Seit 14. März haben sich insgesamt 8.878 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer an die Versorgungshotline gewandt. Der große Anstieg der Anrufe ab Kalenderwoche 17 ist auf die Pressemitteilung vom 23. April zurückzuführen "Stadt stellt Senioren Mund-Nasen- Schutz zur Verfügung". Über die Versorgungshotline wollten seitdem 6.715 Personen Masken beziehen. Zusätzlich gab es 2.862 registrierte schriftliche Maskenanforderungen über die Funktionsadresse des Amtes für Soziales. Das Amt für Soziales hat am 19. März einen Freiwilligenpool eingerichtet. Inzwischen wurden dort 525 Personen registriert, die ehrenamtliche Hilfsangebote unterbreitet haben. Viele Ehrenamtler bieten gleich mehrere Hilfen an. Insgesamt wurden 1.181 einzelne Hilfsangebote gemacht. Die Angebote zum ehrenamtlichen Engagement beziehen sich hauptsächlich auf die Einkäufe von Lebensmitteln und Getränken, auf Einkäufe bei Apotheken sowie auf Botengänge und "Gassi gehen" und werden zum Teil über die "zentren plus" vermittelt. Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen Der Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen ist wochentags von 9 bis 18 Uhr unter 0211-8990136 zu erreichen. Bis 16 Uhr wurden am Montag, 4. Mai, 42 Unternehmen an der Hotline beraten. Über den E-Mail-Rückruf-Service sind zudem 20 E-Mails eingegangen und telefonisch beantwortet worden. Somit wurden am Montag 63 Unternehmen telefonisch beraten. Insgesamt wurden seit dem 18. März 3.317 Unternehmen telefonisch beraten. Weiter im News-Archiv 3