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___________________________________________________________________________ 24. Juni 2020 Düsseldorf in Landesprogramm Bau.Land.Partner aufgenommen Unterstützung bei der Verwandlung brach liegender Grundstücke in attraktive Flächen für Industrie- und Gewerbebetriebe Die Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, Ina Scharrenbach, hat Anfang des Jahres 2020 Städte und Gemeinden dazu aufgerufen, sich für das Förderinstrument Bau.Land.Partner zu bewerben. Ziel des Programms ist die Aktivierung von untergenutzten und brachgefallenen Grundstücken im Dialog mit den Flächeneigentümern. Eine Zielsetzung, an der das Stadtplanungs- und Wirtschaftsförderungsamt gemeinsam arbeiten. Mit Unterstützung des Ausschusses für Planung und Stadtentwicklung ist die Stadt Düsseldorf diesem Aufruf gefolgt und wurde nun in das Verfahren aufgenommen. "Aufgrund der anhaltenden – häufig arbeitsplatzbezogenen – Zuwanderung und des positiven natürlichen Bevölkerungswachstums, wächst der Druck auf verfügbare gewerbliche Flächenpotenziale. Im Sinne einer gemischten und kompakt genutzten Stadt, die dem Leitbild der Stadt der kurzen Wege folgt, haben wir es uns zum Ziel gesetzt, Flächen für das Arbeiten zu erhalten und bestmöglich zu aktivieren. Wir freuen uns daher sehr über die Aufnahme bei Bau.Land.Partner, da wir nun Hand in Hand mit dem Land Nordrhein-Westfalen Innenentwicklung vor Außenentwicklung auch für Gewerbenutzungen weiter fördern, um Freiflächen im Außenbereich zu schützen", sagt Cornelia Zuschke, Beigeordnete für Planen, Bauen, Mobilität und Grundstückswesen der Landeshauptstadt Düsseldorf. Hintergrund Die Flächenstrategie für produktions- und handwerksgeprägte Branchen mit der Gewerbe- und Industriekernzonenkarte wurde Ende 2018 vom Rat der Stadt Düsseldorf beschlossen. Für die Düsseldorfer Gewerbe- und Industrieflächensicherung und -entwicklung stellt dies einen Meilenstein dar. Einer der aktuellen und zukünftigen Arbeitsschwerpunkte ist die Mobilisierung von brachgefallenen sowie untergenutzten Flächen innerhalb der Gewerbe- und Industriekernzonen. Informationen hierzu gibt es unter https://www.duesseldorf.de/fileadmin/Amt61/Planung/03_Bilder_und_Plaene/Gewerbe_und_Industriekernzo nen/Gewerbe-_und_Industriekernzonen_-_Flaechenstrategie_fuer_produktions- _und_handwerksgepraegte_Branchen.pdf, weitere Informationen zum Landesförderinstrument Bau.Land.Partner sind zu finden unter https://baulandpartner.nrw. ___________________________________________________________________________ 24. Juni 2020 Sommerbaustellen 2020: Arbeiten an Radwegen, Brücken, Straßen und Tunneln Amt für Verkehrsmanagement nutzt die verkehrsärmere Zeit in den Sommerferien für Bauarbeiten an den städtischen Verkehrswegen Das Amt für Verkehrsmanagement der Landeshauptstadt nutzt die verkehrsärmere Zeit der jetzt anstehenden Sommerferien, um die städtischen Verkehrswege auf Vordermann zu bringen. In diesem Jahr werden im Zuge der so genannten Sommerbaustellen zwei Radwege-, zwölf Straßen- und vier Brücken- und Tunnelbaustellen angegangen. Rund fünf Millionen Euro werden investiert. "Während der Sommerferien werden neue Straßenbaustellen eingerichtet und an schon bestehenden Baustellen die Arbeiten intensiv weitergeführt. Im Rahmen der Radverkehrsförderung werden zwei wichtige Bauvorhaben zum Ausbau und Lückenschluss des Radhauptnetzes umgesetzt“, erläutert Verkehrsdezernentin Cornelia Zuschke. Dass der Straßenverkehr schon während der Corona-Einschränkungen deutlich zurückgegangen war, hatten sich die Mitarbeitenden im Amt für Verkehrsmanagement dazu genutzt, um die Sanierung der Fahrbahn auf der Grashofstraße, die ursprünglich für die Sommerferien vorgesehen war, vorzuziehen. Hier die Bauarbeiten während der Sommerferien in der Übersicht: Radwegebau Karlstraße: Einrichtung eines neuen Radwegabschnittes Auf der Karlstraße wird zwischen Stresemannplatz und Kurfürstenstraße in Fahrtrichtung Worringer Platz ein neuer Radweg angelegt. Im Rahmen der Sanierung der Fahrbahndecke werden die einzelnen Fahrstreifen neu angeordnet und ein gesicherter Radweg angelegt. Dabei fällt der rechte Fahrstreifen zugunsten des Radweges weg. Die derzeit mittige Fahrspur wird zur Geradeaus- und Rechtsabbiegespur. Gleichzeitig werden auch die Ampeln an den Einmündungen von Bismarck-, Friedrich-Ebert- und Kurfürstenstraße umgebaut. Während der Bauarbeiten steht dem Kraftfahrzeugverkehr jeweils nur eine Fahrspur zur Verfügung. Der Radweg-Abschnitt ist Teil des Gesamtprojektes "Radweg Karlstraße", das neben den Umbauarbeiten auf der Karlstraße auch eine Umgestaltung der Worringer Straße, von Teilen der Kölner Straße und des Worringer Platzes beinhaltet. Die neue Radverkehrsachse wird sich künftig von der Straße "Am Wehrhahn" bis zum Stresemannplatz erstrecken. Zur Vorgeschichte: 2018 wurde im Rahmen der Fahrbahnsanierung auf der Kölner Straße zwischen Worringer Platz und Gerresheimer Straße in beiden Fahrtrichtungen Radfahrstreifen markiert. Anschließend wurden Anfang 2019 auf der Worringer Straße zwischen Am Wehrhahn und Ackerstraße auf beiden Seiten insgesamt 400 Meter Radfahrstreifen fertig gestellt. Im Herbst 2019 wurde auf der Karlstraße der Radweg zwischen Friedrich- Ebert-Straße und Immermannstraße angelegt. Die Kreuzung Karlstraße/Ackerstraße/Worringer Straße inklusive des Abschnittes der Kölner Straße zwischen Erkrather Straße und Karlstraße (Ekiso) soll ab Herbst 2020 umgebaut werden. Eine Fertigstellung ist für das 2. Quartal 2021 vorgesehen. Sobald die Netzgesellschaft Düsseldorf unter dem nördlichen Gehweg der Karlstraße von der Bismarck- bis zur Bendemannstraße Stromleitungen verlegt hat, werden die angrenzenden nördlichen Einmündungen mit taktilen Leitelementen belegt. Im Anschluss wird die Markierung auf der nördlichen Straßenseite der Karlstraße aufgetragen. Bauzeit für den neuen Radwegabschnitt: Ende Juni bis Mitte Juli Baukosten: rund 200.000 Euro Franklinbrücke/Rethelstraße: Einrichtung eines Radweges beidseitig Eine weitere Lücke im Radwegenetz der Stadt wird derzeit auf der Franklinbrücke geschlossen. Dort wird seit Anfang Juni auf beiden Seiten der Straße ein Radfahrstreifen markiert. Für die neue Radverkehrsanlage Franklinbrücke/Rethelstraße entfällt jeweils der rechte Fahrstreifen auf der Franklinbrücke. Eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit des Autoverkehrs entsteht dadurch laut den Verkehrsmanagern nicht. Zudem werden die Anschlüsse an die Bagel-, Moltke-, Rethel- und Humboldtstraße radfahrgerecht ausgebaut. An der Kreuzung Franklinbrücke/Bagelstraße/Moltkestraße wird in der Bagelstraße ein Radfahrstreifen für den nach rechts in Richtung Franklinbrücke und den nach links in Richtung Moltkestraße abbiegenden Radverkehr angeboten. Zur Erhöhung der Aufmerksamkeit werden die Radfahrstreifen sowohl in der Bagel- als auch in der Moltkestraße rot eingefärbt. Für den links abbiegenden Radverkehr von der Franklinbrücke in die Bagelstraße ist ein geschütztes Abbiegen über eine indirekte Radverkehrsführung im Seitenraum vorgesehen. Bauzeit: 2. Juni bis Oktober 2020 Baukosten: 1,17 Millionen Euro Straßeninstandsetzungen Südring Die Fahrbahn des Südrings wird zwischen dem Abzweig Münchener Straße und der Aachener Straße in Fahrtrichtung Neuss instandgesetzt. Im Vorfeld wurden die Straßenabläufe in den Seitenstreifen der Fahrbahn verlegt, so dass am 1. und 2. Juli-Wochenende unter Vollsperrung des Fahrbahnabschnittes die Asphaltarbeiten ausgeführt werden können. Dabei fräsen die Arbeiter den alten Fahrbahnbelag ab und ersetzen ihn durch eine neue Asphaltbinderschicht und eine lärmoptimierte Deckschicht. Bauzeit: an zwei Wochenenden vom 3. bis 6. Juli und 10. bis 13. Juli mit Vollsperrung des Straßenabschnittes Baukosten: rund 246.000 Euro Liefergasse In der Liefergasse der Altstadt wird zwischen Ratinger Straße und Mühlenstraße das unebene Kopfsteinpflaster auf der Fahrbahn und den Parkstreifen aufgenommen und neu verlegt. Bauzeit: Mitte Juli bis Mitte August Baukosten rund 127.000 Euro DSK-Programm – Fahrbahninstandsetzung mit Dünnschichtbelag Zehn Straßen werden mit einer dünnen Asphaltschicht in Kaltbauweise (DSK) in Teilen oder auf der gesamten Länge saniert und zwar in den Stadtteilen Derendorf, Stockum, Unterrath, Mörsenbroich, Hubbelrath und Lierenfeld. Es sind: Esperantostraße, Erich-Klausener-Straße, Am Walbert, Oldenburger Straße, Vinckestraße, Am Scheidt, Dorfstraße, Auf dem Scheinsfeld, Wilhelm-Heinrich-Weg und Posener Straße. Die Gesamtfläche beträgt 19.000 Quadratmeter. Während der Bauarbeiten muss der jeweilige Straßenabschnitt voll gesperrt werden. Bauzeit: ab 29. Juni bis August Kosten aller DSK-Projekte: rund 428.000 Euro Bernburger Straße Die Fahrbahn des Straßenzuges Klein Eller - Bernburger Straße wird zwischen Am Turnisch und Karlsruher Straße mit einem neuen Belag aus lärmoptimiertem Asphalt versehen. In Fahrtrichtung stadtauswärts werden die Sanierungsarbeiten in den Sommerferien ausgeführt. Für die Arbeiten sind Teilsperrungen und an zwei Wochenenden eine Vollsperrung erforderlich. Die Instandsetzung stadteinwärts soll im kommenden Jahr folgen. Bauzeit: 29. Juni bis 13. August Vollsperrung an zwei Wochenenden: 3. bis 6. und 10. bis 13. Juli Baukosten: rund 616.000 Euro Brücken- und Tunnelbauwerke Theodor-Heuss-Brücke: Monitoring An der Theodor-Heuss-Brücke wird als Ergebnis aus einer Nachrechnung zur Belastbarkeit des Bauwerks ein Monitoring ausgeführt. Dabei werden tatsächlich auftretende Spannungen an der Unterseite der Strombrücke unter definierten Belastungen gemessen. Diese Messungen wurden bereits im Winter bei kalten Temperaturen ermittelt und müssen nun im Sommer unter möglichst hohen Temperaturen wiederholt werden. Für die Umsetzung dieser Messungen ist die Vollsperrung der Brücke in beiden Fahrtrichtungen erforderlich. Für den Fußgänger- und Radverkehr bleibt die Brücke frei. Die Nachrechnung erfolgte gemäß der "Richtlinie zur Nachrechnung von Brücken im Bestand", herausgegeben von Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Nachgerechnet werden müssen Brückenbauwerke, die nicht nach dem aktuellen Normungsstand geplant und errichtet wurden und die eine Nutzungsänderung hinsichtlich der Verkehrsbelastung erfahren haben. Viele Brücken wurden vor rund 60 Jahren errichtet. Seither hat sich einerseits die Fahrzeuganzahl stark erhöht, die die Brücke passieren und andererseits sind auch die Achslasten der Fahrzeuge deutlich höher als die, welche bei der ursprünglichen Planung der Brücken angesetzt wurden. Als Folge der Ergebnisse dieser Nachrechnung wurden seit November 2019 an der Theodor-Heuss-Brücke bereits folgende verkehrliche Kompensationen ergriffen: Begrenzte Nutzung nur von Fahrzeugen bis maximal 30 Tonnen Keine Zulassung von genehmigungspflichtigem Schwerlastverkehr Lkw-Überholverbot in beiden Fahrtrichtungen Bauzeit: ein Sonntag in den Sommerferien mit Vollsperrung der Brücke. Der genaue Termin wird wegen seiner Abhängigkeit von den Außentemperaturen später festgelegt und mitgeteilt. Kosten: Die Gesamtkosten des ein Jahr lang laufenden Monitorings betragen etwa 400.000 Euro Heinrich-Ehrhardt-Brücke: Erneuerung Korrosionsschutz Die Heinrich-Ehrhardt-Brücke führt die Grashofstraße über das Werksgelände der Daimler AG, die Toulouser Allee und die Gleise der Deutsche Bahn AG. Der Korrosionsschutz an der Unterseite der Heinrich-Ehrhardt- Brücke weist ein Alter von rund 40 Jahren auf. Um die Dauerhaftigkeit des Bauwerkes zu gewährleisten, muss der Korrosionsschutz erneuert werden. Wegen der unterschiedlichen Gegebenheiten unter dem Bauwerk wird die Erneuerung in mehreren Bauabschnitten ausgeführt. In diesem Jahr wird der Abschnitt auf dem Werksgelände der Daimler AG und der über der Toulouser Allee erneuert. Damit über der Toulouser Allee gearbeitet werden kann, muss ein Teil der Toulouser Allee für rund acht Wochen komplett gesperrt werden. Von der Sperrung ist die Auf- und Abfahrt der Toulouser Allee zur Heinrich-Ehrhardt-Brücke in Fahrtrichtung Westen zur Theodor-Heuss-Brücke betroffen. Die Auf- und Abfahrt der Toulouser Allee zur Heinrich-Ehrhardt-Brücke in Fahrtrichtung Osten zum Nördlicher Zubringer und der Geh- und Radwegverkehr sind von den Sanierungsarbeiten nicht tangiert. Bauzeit 1. Bauabschnitt: 29. Juni bis 23. August an der Toulouser Allee. Zum Vergleich: 20 Wochen kalkulieren die Verkehrsmanager für die Gesamtsanierung 2020 einschließlich des Werksgeländes der Daimler AG. Kosten: etwa 270.000 Euro für den 1. Bauabschnitt Zum Vergleich: Die Kosten für die kompette Sanierung werden rund 1,5 Millionen Euro betragen. Rheinkniebrücke: Pylonprüfung Die Rheinkniebrücke ist eine Schrägseilbrücke mit zwei etwa 114 Meter hohen und außen am Brückenüberbau angeordneten Pylonen. Die nun anstehende Pylonprüfung ist Bestandteil einer alle sechs Jahre vorzunehmenden Hauptprüfung nach DIN 1076. Die Bauwerksprüfung an den Pylonen soll durch Höhenkletterer ausgeführt werden. Je Pylon werden für Untersuchungsarbeiten unter Seilzugtechnik schätzungsweise zwei bis drei Arbeitstage beziehungsweise insgesamt etwa sechs Schichten benötigt. Für die Pylonprüfung werden in Abhängigkeit von der Windrichtung eine bis maximal zwei der drei Fahrspuren je Fahrtrichtung an sechs Arbeitstagen gesperrt. Aufgrund der einzuhaltenden Sicherheitsabstände zur Gewährleistung der Verkehrs- und Arbeitssicherheit ist die zur Fahrbahn gerichtete Pylonseite jedoch nur unter Vollsperrung der Brücke zu überprüfen. Bauzeit: fünf Tage im Zeitraum vom 27. Juli bis 11. August mit Teilsperrungen der Fahrbahnen ein Tag Vollsperrung an einem Wochenende Die Wochenenden 25./26. Juli, 1./2. August und 8./9. August stehen für die Arbeiten zur Verfügung. Die genauen Termine werden laut dem Amt für Verkehrsmanagement aufgrund der extremen Witterungsabhängigkeit erst mit rund einer Woche Vorlauf festgelegt und mitgeteilt. Kosten: rund 40.000 Euro Rheinufertunnel: Erneuerung der Strömungsmessung Im Rheinufertunnel muss das Strömungsmesssystem, das zur Aufrechterhaltung eines sicheren Lüftungsbetriebs im Normal- und Ereignisfall dient, erneuert werden. Dafür werden 39 neue Strömungsmessstellen mit Sensoren und Auswerteinheiten installiert. Für die Anbindung der neuen Komponenten sind auch Kabelzug- und Kabelverlegearbeiten in beiden Tunnelröhren sowie den Ein- und Ausfahrten erforderlich. Wegen der derzeit extrem langen Lieferzeiten für das benötigte Material kann erst Anfang August gegen Ende der Sommerferien mit den Arbeiten begonnen werden. Für die Erneuerung der Strömungsmessung muss der Rheinufertunnel vom 3. August bis 25. September in den Nächten von Montag bis Freitag, jeweils von 21 bis 5 Uhr, gesperrt werden. Der rund 1930 Meter lange Rheinufertunnel verfügt durch mehrere Ein- und Ausfahrtsmöglichkeiten, den Nebenröhren und den Anschlussbauwerken über verschiedene Fahrbeziehungen in alle Himmelsrichtungen. Weiterhin ist ein Parkhaus, mit Zu- und Ausfahrten in beiden Fahrtrichtungen, am Tunnel angebunden. Der Tunnel wird täglich von rund 62.000 Fahrzeugen durchfahren. Bauzeit: 3. August bis 25. September mit nächtlichen Sperrungen von Montag bis Freitag Baukosten: rund 780.000 Euro Abriss Fußgängerbrücke Nordpark verschoben Die Fußgängerbrücke im Düsseldorfer Norden überquert die Rotterdamer Straße von Südwest nach Nordost und führt direkt in den Nordpark. Im Zuge regelmäßiger Bauwerksprüfungen wurden Schäden an dem Brückenbauwerk festgestellt. Nach einer genauen Schadensanalyse wurde das Bauwerk von den Fachleuten als technisch und wirtschaftlich nicht sanierungsfähig eingestuft. Der Abriss und die Einrichtung einer ampelgeregelten Fußgängerquerung als Ersatz wurde beschlossen. Die Signalisierung soll durch eine Bedarfsampel erfolgen. Bauzeit: Die Abrissarbeiten werden in den Herbst verschoben, weil mit einer intensiveren Freizeitnutzung der Fußgängerbrücke gerechnet wird. Dies hängt indirekt mit der Corona-Pandemie zusammen. Kosten: 670.000 Euro ___________________________________________________________________________ 24. Juni 2020 Kulturamt unterstützt Kulturschaffende mit einem Hilfsfonds Hilfsfonds in Höhe von 730.000 Euro wurde aufgelegt/Anträge können bis zum 15. Juli via E-Mail gestellt werden Zur Unterstützung von unter den Folgen der Corona-Pandemie leidenden Kulturschaffenden in Düsseldorf legt das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf einen Hilfsfonds in Höhe von 730.000 Euro auf. Der Rat der Stadt hat in seiner Sitzung am 18. Juni den Hilfsfonds beschlossen und so den Weg für die Vergabe der Fördermittel an die Kultureinrichtungen geebnet. "Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, den Hilfsfonds aus den aktuell im Haushalt zur Verfügung stehenden Mitteln einzurichten. Es ist ein wichtiger Akt der Solidarität innerhalb der Kultur. Der Hilfsfonds stellt einen wichtigen städtischen Beitrag zur Sicherung des kulturellen Lebens in unserer Stadt dar, auch wenn mir bewusst ist, dass wir damit sicherlich nicht jeder Notsituation gerecht werden können", sagt Kulturdezernent Hans-Georg Lohe. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind auch für die Kulturschaffenden in Düsseldorf vielfach existenzbedrohend und gleichzeitig eine Gefahr für die kulturelle Vielfalt der Stadt, die in einem erheblichen Maße auch von nicht öffentlich geförderten Einrichtungen getragen wird. Seit Beginn der Corona-Krise steht das Kulturamt im intensiven Austausch mit vielen Kulturschaffenden in Düsseldorf, die durch die Krise in wirtschaftliche Not geraten sind. An einigen Stellen konnte das Kulturamt schnell und unbürokratisch helfen, wie zum Beispiel durch die Zahlung von Ausfallhonoraren, Mietstundungen oder vorgezogene Zuschusszahlungen. Schnell war den Verantwortlichen jedoch klar, dass es einer größeren finanziellen Unterstützungsmaßnahme bedurfte. Besonders gefährdet sind die Kultureinrichtungen, die sich im Wesentlichen über Eintrittsgelder oder Teilnahmegebühren finanzieren. Das betrifft traditionsreiche private Theater ebenso wie kleine künstlerische Initiativen, denen der Hilfsfonds helfen soll, ihre wirtschaftliche und künstlerische Zukunft zu sichern. Empfänger der Unterstützungsleistungen Aus dem Hilfsfonds in Höhe von 730.000 Euro fließen Zuschüsse in Höhe von knapp 600.000 Euro an Privattheater und langjährig oder vereinzelt geförderte Kultureinrichtungen, wie an das "tanzhaus nrw", das "zakk", das Düsseldorfer Marionettentheater, das Puppentheater an der Helmholtzstraße, das Theater an der Luegallee, das Theater Flin, die Jazz-Schmiede, das "Kom(m)ödchen" und das Theater an der Kö. Darüber hinaus richtet sich der Hilfsfonds auch an freie Kulturbetriebe und Kulturvereine, die durch den Ausfall von Veranstaltungen, bedingt durch die Coronakrise, in ihrer Existenz gefährdet sind. Hierfür stehen circa 130.000 Euro zur Verfügung. Antragsberechtigt sind freie Kultureinrichtungen sowie freie Kulturorte oder - vereine mit eigenen Räumen in Düsseldorf, • die für ihr künstlerisch-kulturelles und kreativwirtschaftliches Programm bereits ausgezeichnet (zum Beispiel durch Preise, Stipendien, Ehrungen) und/oder durch die öffentliche Hand, eine öffentlich-rechtliche oder eine privatrechtliche Stiftung gefördert wurden, • die 2019 mindestens 24 Kulturveranstaltungen (Konzerte, DJ-Sets, Lesungen, Ausstellungen, Aufführungen, Talks, sonstige Kulturangebote) in Düsseldorf durchgeführt haben, • deren räumliche Kapazität auf maximal 200 Personen ausgelegt ist. Die Stadt vergibt ihre Fördermittel ergänzend zu der vorrangigen Förderung aus Landes- oder Bundesmitteln. Das Antragsformular ist unter folgendem Link zu finden www.duesseldorf.de/kulturamt/hilfsfonds.html Anträge können ab sofort bis zum 15. Juli ausschließlich per E-Mail beim Kulturamt unter folgender Adresse gestellt werden: hilfsfonds41@duesseldorf.de Die Anträge werden nach Eingangsdatum bearbeitet. Über die Vergabe wird zeitnah nach dem 15. Juli entschieden. ___________________________________________________________________________ 23. Juni 2020 Die Coronazahlen vom 23. Juni Mit Stand Dienstag, 23. Juni, 17 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.683 (+11) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 188 (+3) Menschen sind aktuell noch infiziert. Davon werden (Stand: 23. Juni, 17 Uhr) 16 (+3) in Krankenhäusern behandelt, davon 2 (+0) auf Intensivstationen. 36 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.459 (+8) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 403 (-9) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 16,6 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Abstrichzahlen 91 Abstriche wurden am Dienstag, 23. Juni, bis 16 Uhr in der Diagnostikpraxis vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden am Dienstag, 23. Juni, bis 16 Uhr insgesamt 62 Abstriche genommen. Dazu kommen 111 weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Mit Stand, 23. Juni, 16 Uhr, sind - seit dem 4. März - insgesamt 16.121 Abstriche in Düsseldorf durchgeführt worden. Düsseldorfer Schulen und Kitas An sechs Schulen sind neue Corona-Fälle zu verzeichnen: an der Christophorus-Grundschule, der Dieter-Forte- Gesamtschule, der Gemeinschaftsgrundschule Adolf-Klarenbach-Schule, der Grundschule Gutenberg Schule, der Joseph-Beuys-Gesamtschule sowie der Evangelischen Grundschule Brehm-Schule. Die Schulen wurden zeitnah informiert; die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. Wenn in Düsseldorfer Schulen oder Kitas ein positiver Fall auftritt, führt das Gesundheitsamt die sogenannte Kontaktpersonennachverfolgung durch. Dies erfolgt in Zusammenarbeit mit der jeweiligen Einrichtungsleitung. Bei einem positiven Testergebnis wird für die infizierte Person sofort eine Quarantäne angeordnet. Den engen Kontaktpersonen (Kontaktpersonen der Kategorie 1) werden Testungen auf SARS-CoV-2 angeboten – auch wenn sie keine Symptome zeigen – und gegebenenfalls häusliche Isolation bzw. Quarantäne ausgesprochen. Dies wird dann angeordnet, wenn Personen positiv getestet wurden oder ein hohes Risiko besteht, dass sie sich angesteckt haben. Als Kontaktperson der Kategorie 1 gilt eine Person zwei Wochen lang, nachdem sie engen Kontakt zu einem Corona-Erkrankten hatte. Ein enger Kontakt bedeutet entweder, dass man mindestens 15 Minuten ungeschützt mit dem Erkrankten gesprochen hat ("Face-to-Face-Kontakt") oder Kontakt zu seinen Atemwegssekreten hatte, indem man etwa angehustet oder angeniest wurde. Familienangehörige der Haushalte der Kinder die Kontaktpersonen der Kategorie 1 sind "Kontaktpersonen von Kontaktpersonen" und müssen sich dementsprechend nicht in Quarantäne begeben. Solange die direkten Kontaktpersonen der Kategorie 1 keine entsprechenden Krankheitssymptome wie zum Beispiel trockenen Husten, Halsschmerzen, Atemnot oder Fieber zeigt, ist es eher unwahrscheinlich, dass sie angesteckt wurden. Dennoch sollten sie weiterhin darauf achten, ob sich bei ihnen entsprechende Krankheitssymptome einstellen. In diesem Fall müssen sie sich zunächst telefonisch an ihren Hausarzt wenden. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Dienstag, 23. Juni, bis 16 Uhr, insgesamt 390 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Dienstag noch 231 Anrufe durchgestellt, von denen 231 angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 23. Juni 2020 Coronaschutz: Mehrere Imbissbetriebe verstoßen gegen Hygieneregeln 35 Einsätze im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung des Landes verzeichnete der städtische Ordnungs- und Servicedienst (OSD) am Montag, 22. Juni. Im gleichen Zeitraum erhielt die Leitstelle 28 Anrufe zum Thema. Die Gesamtzahl der zum Thema "Corona" in der Leitstelle des OSD seit dem 18. März eingegangenen Anrufe erhöhte sich auf 7.927. Im Fokus standen am gestrigen Montag, 22. Juni, zahlreiche Imbissbetriebe im gesamten Stadtgebiet. So erreichte den OSD ein Hinweis, dass ein Imbiss in Flingern gegen die Coronaschutzverordnung verstößt. Tatsächlich stellte eine Gewerbestreife des OSD bei der anschließenden Kontrolle gleich mehrere Verstöße fest: Zum einen wurde weder im Innenraum des Imbisses noch auf der Terrasse der erforderliche Mindestabstand zwischen den Tischgruppen eingehalten. Zum anderen fehlte sowohl Desinfektionsmittel als auch die erforderliche Raumskizze. Auch die Besucherdatenliste wies inhaltliche Mängel auf und erwies sich dadurch als nutzlos. Aufgrund der zahlreichen Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen den Betreiber eingeleitet. Auch in Imbissbetrieben am Worringer Platz sowie an der Karlstraße musste eine Streife des OSD im Tagdienst zahlreiche Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung feststellen. So wurde in beiden Imbissen kein Desinfektionsmittel vorgehalten. Einen Raumplan fanden die OSD-Einsatzkräfte ebenso wenig vor wie die geforderte Besucherdatenliste. Im Imbiss an der Karlstraße wurden zudem die Abstände zwischen den Tischgruppen nicht eingehalten. Ein weiterer Gaststättenbetrieb in der Altstadt hatte zwar eine ordnungsgemäß aufgestellte Terrasse, jedoch waren die ebenfalls im Betrieb befindlichen Tische im Innenraum derart ungünstig platziert, dass kein ausreichender Sicherheitsabstand zu den allgemein genutzten Laufflächen bestand. Auch dort wurde weder das erforderliche Hand-Desinfektionsmittel ausgegeben noch lag eine Raumskizze vor. Eine Servicekraft der Gaststätte legte die vorgeschriebene Maske erst nach Aufforderung der OSD-Streife an. Auch die Besucherdatenlisten wurden nicht ordnungsgemäß geführt. In allen drei Fällen leiteten die OSD-Mitarbeiter umgehend Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. ___________________________________________________________________________ 23. Juni 2020 Kunst am Bau für das Friedrich-Rückert-Gymnasium Kunstkommission lobt einen Kunst-am-Bau-Wettbewerb aus/Ab sofort können die Bewerbungsunterlagen abgerufen werden Im Rahmen des Bauvorhabens am Friedrich-Rückert-Gymnasium und des Weiterbildungskollegs (Abendgymnasium) in Rath lobt die Kunstkommission der Stadt Düsseldorf einen Kunst-am-Bau-Wettbewerb aus. Für die Teilnahme an dem Wettbewerb können ab sofort alle notwendigen Formblätter und Unterlagen abgerufen werden unter: www.kunstkommission-duesseldorf.de. Umbau und Sanierung Friedrich-Rückert-Gymnasium Das Friedrich-Rückert-Gymnasium wurde 1973 errichtet. Die anstehende Baumaßnahme am Friedrich-Rückert- Gymnasium umfasst neben dem Umbau und der umfassenden Sanierung des Gebäudebestandes auch die Errichtung eines Erweiterungsanbaus für die naturwissenschaftlichen Bereiche und den Anbau eines weiteren Sportfeldes an die vorhandene Dreifach-Sporthalle. Damit einhergehend wird das Außengelände neu strukturiert und von der Sankt-Franziskus-Straße aus ein weiterer Zugang zur Schule geschaffen. Bundesweiter Wettbewerb Der Wettbewerb wird bundesweit ausgelobt und als geladener, einphasiger Kunst-am-Bau-Wettbewerb durchgeführt. Ziel des Wettbewerbs ist es, für den Standort einen signifikanten künstlerischen Beitrag zu entwerfen, der dem Ort im Zusammenwirken mit der Architektur und der Funktion einen unverwechselbaren Ausdruck verleiht. Die Schulgemeinschaft selbst wünscht sich, dass mit dem entstehenden Kunstwerk die Außenwahrnehmung der Schule erhöht wird. Die Schule wurde als Europaschule zertifiziert. So gibt es am Friedrich-Rückert-Gymnasium ein erweitertes Fremdsprachenangebot, bilinguale Angebote sowie internationale Projekte und Partnerschaften. Künstlerinnen und Künstler bzw. Künstlergruppen können sich bis zum 21. August 2020 für die Teilnahme bewerben. Es ist beabsichtigt vier bis sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den eingegangenen Bewerbungen auszuwählen. Für die Realisierung des Kunstwerks stehen maximal 150.000 Euro brutto zur Verfügung. Die ausgewählten Künstlerinnen bzw. Künstler erhalten ein Teilnahmehonorar in Höhe von 2.000 Euro brutto. ___________________________________________________________________________ 23. Juni 2020 Abstands- und Hygieneregeln weiterhin einhalten! Coronazahlen steigen wieder/Stadt Düsseldorf appelliert, sich an die Abstands- und Hygieneregeln sowie an die Maskenpflicht zu halten, um die gewonnenen Lockerungen nicht durch sorgloses Verhalten zu riskieren Die Zahl der Corona-Neuinfektionen steigt seit Dienstag, 16. Juni, stadtweit an und die 7-Tages-Inzidenz – welche die Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner angibt – erreichte gestern, 23. Juni, einen Wert von 18,2. "Dies kann ganz unterschiedliche Gründe haben und neben der aktiven Fallfindung und den hohen Abstrichzahlen in Düsseldorf auch mit einer gewissen Sorglosigkeit zusammenhängen", stellt Gesundheitsamtsleiter Dr. Klaus Göbels fest. Das Einhalten von Kontaktbeschränkungen, Abstandsgebot, Maskenpflicht, allgemeinen Hygieneempfehlungen und Quarantäne mindern die Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2. Zusammenkünfte und achtloses Verhalten begünstigen die Verbreitung von COVID-19 und führen zu Neuinfektionen. Oberbürgermeister Thomas Geisel betont: "Die gegenwärtigen Lockerungen lassen das Coronavirus in den Köpfen vieler Menschen in den Hintergrund rücken. Doch damit es nicht zu einem nennenswerten Anstieg der Neuinfektionen kommt und dann weitere Beschränkungen ausgesprochen werden müssen, bitten wir alle Düsseldorferinnen und Düsseldorfer ausdrücklich: Nehmen Sie aufeinander Rücksicht und halten Sie sich an die Abstands- und Hygieneregeln sowie an die Maskenpflicht! Denn die erreichten Lockerungen und der Weg in die Normalität dürfen nicht durch Leichtsinn aufs Spiel gesetzt werden." "Nur gemeinsam können wir einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus entgegenwirken. Jeder kann und muss dazu aktiv beitragen", erklärt Dr. Göbels. "Denn die Corona-Pandemie ist noch nicht überstanden, und die Schutzmaßnahmen – wie die Abstands- und Hygieneregeln sowie die Maskenpflicht – sind wichtige und wirksame Grundlagen, um eine Verbreitung von COVID-19 zu minimieren und letztlich sich selbst und seine Mitmenschen zu schützen. Nur so kann verhindert werden, dass es wieder zu Einschränkungen kommt." Im Rahmen der aktiven Fallfindung werden Reihentestungen in Düsseldorfer Gemeinschaftsunterkünften (Senioren-, Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen) durchgeführt. Dort werden beim Auftreten positiver Fälle alle Personen ungeachtet der Symptomatik abgestrichen, um Infektionsketten möglichst früh nachzuvollziehen und zu unterbrechen. Durch diese regelmäßigen Testungen auch asymptomatischer Personen werden auch solche Fälle diagnostiziert, die sonst unentdeckt geblieben wären. Dementsprechend höhere Zahlen für Düsseldorf können die Folge sein. Denn je mehr Tests durchgeführt werden, umso größer ist auch die Wahrscheinlichkeit, infizierte Personen zu ermitteln. Stufenkonzept bei steigenden Neuinfektionen Um einen erneuten Anstieg der Neuinfektionen zu vermeiden und der Weiterverbreitung des Virus erfolgreich entgegenzuwirken, haben Bund und Länder eine Obergrenze bestimmt: Ab einer Zahl von 50 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen müssen weitreichende Beschränkungen wieder eingeleitet werden. Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat zudem im Mai einen vorsorglichen Stufenplan vorgestellt, mit dem bei Erhöhung der Neuinfektionen schnell reagiert und frühzeitig Maßnahmen ergriffen werden können. Der Stufenplan ist mit einem Ampelsystem vergleichbar: Die gelbe Phase setzt dann ein, wenn mehr als 30 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in einer Woche registriert werden. Die rote Phase tritt dann in Kraft, wenn mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in 7 Tagen auftreten. Ab dieser Stufe sind Maßnahmen zur Reduktion von Neuinfektionen vorgesehen und einzuleiten. Aus einem Maßnahmenkatalog werden geeignete Schritte aktiviert, die zu weiteren Einschränkungen der Kontaktmöglichkeiten und zu einem höheren Schutz der besonders gefährdeten Personengruppen führen. Zwar wurde – mit dem gestrigen 7-Tages-Inzidenzen von 18,2 – noch keine der beiden Stufen erreicht; doch sorglose Zusammenkünfte und achtloses Verhalten führen zusehends dazu, dass das Coronavirus sich verbreitet. Der städtische Ordnungs- und Servicedienst (OSD) musste in letzter Zeit etwa immer wieder im Zusammenhang mit der Überwachung und Durchsetzung der Coronaschutzverordnung des Landes eingreifen. Auch gegen zahlreiche Gastronomen mussten Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet werden. Allein 95 Einsätze verzeichnete der OSD am Wochenende von Samstag, 20. Juni, bis Sonntag, 21. Juni. Die Gesamtzahl der zum Thema "Corona" in der Leitstelle des OSD seit dem 18. März eingegangenen Anrufe erhöhte sich auf insgesamt 7.927. Welche positiven Effekte das Einhalten der Schutzmaßnahmen und Kontaktbeschränkungen haben können, zeigte sich bereits im Mai. Damals konnte dadurch die Ausbreitung des Coronavirus in ganz Deutschland verlangsamt werden. Unter dem Motto "Nehmt Rücksicht, haltet Abstand - gebt Corona keine Chance!" erinnern auch bekannte Gesichter aus Düsseldorf daran, dass die Corona-Pandemie noch nicht überstanden ist und setzen sich auf Social Media für einen verantwortungsvollen Umgang miteinander in der Coronakrise ein. Die Videos werden nach und nach online gestellt und sind zu finden unter: www.facebook.de/duesseldorf, www.twitter.com/duesseldorf, www.youtube.com/stadtduesseldorf und www.instagram.de/duesseldorf. ___________________________________________________________________________ 23. Juni 2020 Schulhöfe werden zu blühenden Insektenwiesen Bürgerstiftung und Landeshauptstadt Düsseldorf kooperieren bei zukunftsweisendem Entsiegelungsprojekt/ Eine Million Euro für Kinder, Lehrkräfte und die Umwelt Die Bürgerstiftung Düsseldorf setzt in Kooperation mit der Landeshauptstadt Düsseldorf ein Zeichen für Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit. In den nächsten Monaten werden an mehr als einem Dutzend Düsseldorfer Schulen versiegelte Flächen wie Beton- oder Steinböden abgetragen und gemeinsam mit den Kindern und Lehrkräften in blühende Insektenwiesen und naturnahe Flächen umgewandelt. Das Projekt wurde von der Bürgerstiftung Düsseldorf initiiert, die mit finanzieller Unterstützung (Traumtaler) der Deutschen Postcode Lotterie 500.000 Euro bereitstellt. Die Landeshauptstadt hat weitere 500.000 Euro aus dem städtischen Haushalt zugesagt, sodass insgesamt eine Million Euro zur Verfügung stehen - ausreichende Mittel, um einige tausend Quadratmeter entsiegeln zu können. Um dieses innovative Projekt, das zukunftsweisend für viele andere Städte sein kann, vorzustellen, kamen die Initiatoren am Dienstag, 23. Juni, an der St. Michael Schule zusammen. An der Grundschule am Kempgensweg 65 in Düsseldorf-Lierenfeld wurde bereits mit den ersten Maßnahmen für eine solche Entsiegelung begonnen. Oberbürgermeister Thomas Geisel bei der Begrüßung: "Schule bedeutet nicht nur reine Wissensvermittlung. Mindestens genauso wichtig ist es, Kinder und Jugendliche darin zu unterstützen, ein Bewusstsein für Normen und Werte, soziales Miteinander und Verantwortung zu entwickeln. Das Projekt der "Entsiegelung von Flächen" und die damit einhergehenden Effekte und Ziele wie 'Bodenschutz', 'Klimaverbesserung', 'Insekten- und Artenvielfalt' sowie 'Weltschutz' setzen genau dort an und sorgen dafür, dass Schülerinnen und Schüler unserer Stadt einen immensen Mehrwert des Schullebens und des Lernens erleben können. Mein herzlicher Dank gilt der Deutschen Postcode Lotterie, die das Projekt mit ihrer großzügigen Förderung unterstützt. Die 500.000 Euro sind ein toller Beitrag, und es ist mir eine Ehre und Freude, dass auch wir als Stadt das Vorhaben mit der gleichen Summe fördern." Entsiegelung liefert nicht nur einen Beitrag zum Bodenschutz, sondern fördert auch die Lebens- und Wohnqualität. Durch die Verdunstung des Wassers verbessert sich das Kleinklima im Wohnviertel. So können insbesondere in den stark verdichteten Innenbereichen deutliche Verbesserungen des Stadtklimas erreicht werden. Zudem werden durch Entsiegelung die Voraussetzungen für neue Vegetationsflächen geschaffen. Die Umwandlung toter Flächen in Vegetationszonen, beispielsweise Wildblumenwiesen, kommt somit auch der Insektenvielfalt zugute. Sabine Tüllmann, Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung : "Viele Schulhöfe sind graue trostlose Flächen. Wir möchten gemeinsam mit den Kindern die Natur zurück in die Stadt holen, denn mithilfe dieses Projekts erfahren die Schüler nicht nur viel über Insekten, Obst und Gemüse, sondern lernen gleichzeitig, ihre Umwelt zu schützen.“ Die Düsseldorfer Schulhöfe sollen für alle Beteiligten zukünftig schönere Orte für Pausen und Entspannung werden. Mithilfe spezieller hierfür erarbeiteter Workshops werden insbesondere den Kindern das Bewusstsein für Umwelt und Natur nahegebracht. Grüne Klassenzimmer werden genauso entstehen wie Rasenflächen aus strapazierfähigen Gräsern, die sich als Spiel- und Bewegungsflächen eignen sowie Barfußpfade oder Gemüse- und Obstgärten. Die Geschäftsführerin der Deutschen Postcode Lotterie, Annemiek Hoogenboom, erklärt: "Als Soziallotterie setzen wir uns deutschlandweit für Mensch und Natur ein. Daher sind wir sehr stolz, dass der diesjährige Traumtaler das Projekt 'Lebendige Schulhöfe' unterstützt, da es beides miteinander vereint. Statt Betonwüsten werden auf Schulhöfen gemeinsam von Schülern und Lehrern Grünflächen, Insektenplätze und Obstgärten geschaffen. Das Projekt ist ein Vorbild für grünere Städte in ganz Deutschland. Darum freuen wir uns, es dank unserer Teilnehmer mit einer halben Million Euro fördern zu können." Dass mehrere Schritte notwendig sind, um eine Fläche in dieser Form umzugestalten, versteht sich von selbst. Zunächst müssen der Beton und möglicherweise weitere Schichten abgetragen werden. Danach sind unterschiedliche Nutzungsvarianten, beispielsweise eine Insektenwiese, möglich. An den verschiedenen Schulstandorten wird stets individuell gestaltet, sodass jede entsiegelte Fläche einzigartig sein wird. Hier das Video zum Termin und alle Reden: ___________________________________________________________________________ 23. Juni 2020 "Koordinierungsgruppe Altstadt" kommt an Wochenenden zum Einsatz Mit Wirkung von Freitag, 26. Juni, wird die sogenannte "Koordinierungsgruppe Altstadt" an den stark frequentierten Wochenendtagen zusammentreten und den Einsatz im Zeichen der Umsetzung der Coronaschutzverordnung koordinieren. Diese Gruppe ist seit Jahren bewährter Teil der Sicherheitsstrategie in der Landeshauptstadt. Sie kommt zum Beispiel an den Karnevalstagen zusammen, aber auch am Japan-Tag. Immer dann, wenn mit erhöhtem Besucheraufkommen wie in der Altstadt oder zum Beispiel auf der Kirmes zu rechnen ist. Derzeit gibt es unter dem Gesichtspunkt des Infektionsschutzes Probleme mit zu hoher Besucherfrequenz an der "längsten Theke der Welt". Am vergangenen Freitag mussten Ordnungsamt und Polizei in Zusammenarbeit Menschenansammlungen in der Kurzen Straße und am Burgplatz auflösen. "Die Menschen müssen wissen: Die Pandemie ist noch nicht vorbei. Es gibt weiterhin Infektionen in Düsseldorf. Möglicherweise auch durch das Gedrängel in der Altstadt begünstigt. Wir können nur alle zusammen darauf reagieren. Die Altstadtbesucher sollten weiter Disziplin zeigen, was die Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln angeht. Und die Behörden werden durch diese Koordinierungsgruppe schneller eingreifen können, wenn dem nicht so ist", sagt Oberbürgermeister Thomas Geisel. Genau solche Einsätze sollen durch die Koordinierungsgruppe noch effektiver geführt werden. Die Gruppe besteht aus Vertretern des städtischen Ordnungsamtes, der Feuerwehr, des städtischen Amtes für Verkehrsmanagement, der Rheinbahn und der Polizei. In der jetzt eingerichteten Gruppe werden zusätzlich allerdings auch Vertreter der Altstadt-Gastronomen vertreten sein. Die Gruppe kann situativ noch um weitere Teilnehmer erweitert werden. Die Koordinierungsgruppe bezieht in den Abend- und Nachtstunden jeweils freitags und samstags einen Raum im Rathaus. Dort gehen alle Meldungen aus der Altstadt ein, die entsprechend nötigen Reaktionen der Behörden und Ämter kann dann auf dem kurzen Dienstweg koordiniert werden. Die Landeshauptstadt hofft so, ähnliche Situationen, wie sie am vergangenen Wochenende aufgetreten sind, schneller auflösen zu können und so das Infektionsrisiko beim Altstadtbesuch zu senken. "Wir haben mit diesen Koordinierungsgruppen in der Vergangenheit sehr gute Erfahrungen gemacht. Ich bin mir deshalb sicher, dass dieses Konzept dazu beiträgt, gefährliche Situationen in der Altstadt noch besser zu entschärfen", erklärt David von der Lieth, Leiter der Düsseldorfer Feuerwehr. ___________________________________________________________________________ 23. Juni 2020 Online-Beteiligung "Metro Campus" gestartet Metro-Gelände in Flingern wird neu entwickelt/Bürgerdialog bis 18. Juli Das Gelände rund um den heutigen Metro-Großmarkt soll neu entwickelt werden. In Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Düsseldorf wird Metro Properties, die Immobiliengesellschaft der Metro AG, dazu einen zweistufigen städtebaulichen Wettbewerb ausloben. Der Wettbewerb soll für das Plangebiet flexible und robuste städtebauliche und freiraumplanerische Konzepte hervorbringen. Im Vorfeld des Wettbewerbs ist nun zunächst die Meinung der Düsseldorferinnen und Düsseldorfer gefragt: Noch bis 18. Juli besteht die Möglichkeit zur Online-Beteiligung unter dem Link https://dialog.metro- campus.de/dito/explore?action=startpage&id=90. "Mit dem möglichen Umzug des Metro-Großmarkts bahnt sich nach Grafental der nächste große Umstrukturierungsprozess für Flingern an. Daher ist es uns besonders wichtig, das Verfahren so gut und in höchster Transparenz vorzubereiten, um das Ziel eines innovativen, nachhaltigen und kreativen Quartiers zu erreichen. Jetzt, noch vor dem tatsächlichen Projektstart, bietet sich für die Bürgerinnen und Bürger Düsseldorfs die Möglichkeit, ein großes Stück Zukunft gestalten zu können. Machen Sie mit und bringen Sie ihre Ideen ein", ermuntert Cornelia Zuschke, Beigeordnete für Planen, Bauen, Mobilität und Grundstückswesen der Landeshauptstadt Düsseldorf, zur Nutzung der Online-Beteiligung. Die Grundlagen für die frühzeitige Einbindung der Öffentlichkeit hatte der Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung in seiner Sitzung am 29. April beschlossen. Nach Abschluss der Online-Beteiligung werden die Ergebnisse aufbereitet und den Planungsteams für die Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe an die Hand gegeben. ___________________________________________________________________________ 23. Juni 2020 Stadtmuseum Düsseldorf Eine Reise durch die Geschichte der Düsseldorfer Schlösser Eintrittsfreier Sonntag: Angebot für junge und erwachsene Besucherinnen und Besucher/Diesmal dreht sich alles um das Thema "Schloss" Das Stadtmuseum, Berger Allee 2, lädt am Sonntag, 28. Juni, zu einer Präsentation über das Schloss Benrath ein. Anschließend gibt es ein kindergerechtes Familienangebot, das sich dem Thema "Düsseldorfer Schlösser" widmet. "Schloss Benrath, Architektur einer tragischen Liebesgeschichte" Im Rahmen einer Präsentation wird Kunsthistoriker Björn Mismahl am Sonntag, 28. Juni, ab 15 Uhr ein Schlaglicht auf das Kurfürstenpaar Carl Theodor und Elisabeth Auguste von Pfalz-Sulzbach werfen. Obwohl die Wahl der Residenzstadt auf Mannheim fiel, wollte man die Region aufwerten und ließ eine Maison de Plaisance, Schloss Benrath, errichten. Wie weit jedoch die rosa Architektur des Gebäudes und die Lebensrealität des Kurfürstenpaares auseinanderklafften, werden die Gäste im Stadtmuseum am Sonntag erfahren können. "Düsseldorfer Schlösser – Düsseldorfer Geschichten" Von der "Weißen Frau" im Schlossturm bis zu Napoleons Besuch im Schloss Jägerhof: Die Düsseldorfer Schlösser haben viele Geschichten zu bieten, die im kindergerechten Familienangebot des Stadtmuseums am Sonntag, 28. Juni, von 16 bis 18 Uhr gemeinsam erkundet werden. Im Ibach-Saal des Stadtmuseums können die kleinen Besucherinnen und Besucher zudem ihr eigenes Traumschloss entwerfen. Hinweis: Aufgrund der Pandemie gelten besondere Hygieneregeln zum Schutze aller. Die Führung findet daher mit begrenzter Teilnehmerzahl in Form einer Präsentation im Ibach-Saal statt. Alle Teilnehmenden werden gebeten, den Abstand von 1,5 Metern einzuhalten sowie einen Mund- und Nasenschutz zu tragen. Weitere Informationen gibt es vor Ort oder auf Nachfrage via E-Mail an svenja.wilken@duesseldorf.de. Im Anschluss sind die Teilnehmenden natürlich eingeladen, die Ausstellung selbständig zu erkunden. Der Eintritt in das Stadtmuseum ist sonntags für alle Besucherinnern und Besucher frei. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Treffpunkt ist das Foyer. ___________________________________________________________________________ 23. Juni 2020 Kanalbauarbeiten an der Itterstraße Fahrbahn wird ab 30. Juni halbseitig gesperrt Die vorbereitenden Arbeiten wurden im Zeitplan abgeschlossen, am Dienstag, 30. Juni, können die notwendigen Kanalbauarbeiten in der Itterstraße beginnen: Dann wird der Kanal zwischen den Hausnummern 10 bis 103 (Kreuzung "Geeststraße") abschnittsweise in offener Bauweise mittels Baugruben innerhalb der Itterstraße saniert. Laut Stadtentwässerungsbetrieb werden die Arbeiten voraussichtlich Anfang Dezember 2021 abgeschlossen sein. Der Kanal aus den 1970iger Jahren ist sanierungsbedürftig und muss erneuert werden. Außerdem ist eine Erhöhung der hydraulischen Leistungsfähigkeit erforderlich. Heißt: der Kanal wird größer gebaut, um mehr Wasser aufnehmen zu können. Die Trasse wird zudem in den öffentlichen Straßenbereich verlegt, damit das Grundstück der Kirche nicht mehr beansprucht werden muss. Aus Platzgründen erfolgt während der Bauzeit in Abstimmung mit Rheinbahn, Feuerwehr, Polizei und dem Amt für Verkehrsmanagement eine halbseitige Sperrung der Fahrbahn. Dort wird eine Ampel zum Einsatz kommen. Die Breite der verbleibenden Fahrspur muss mindestens drei Meter betragen, damit die Erreichbarkeit durch Rettungsfahrzeuge, Feuerwehr, Awista und der Busbetrieb für den Schulverkehr gewährleistet werden kann. Zudem werden die seitlichen Parkstreifen von der Itterstraße 10 bis zur Straßenkreuzung Itterstraße/Am Falder/Kaldenberger Straße zur provisorischen Fahrspur ausgebaut. ___________________________________________________________________________ 22. Juni 2020 Gestaltung Düsseldorf Hauptbahnhof und Umgebung: Düsseldorfer sind gefragt Nach der Sommerpause startet das formelle Bebauungsplanverfahren mit der frühzeitigen Bürgerbeteiligung/Ziel: Moderner Bahnhof mit attraktivem Umfeld Die Stadt Düsseldorf und die Deutsche Bahn (DB) gestalten den Hauptbahnhof und sein Umfeld attraktiv für Einwohner, Pendler und Reisende. Im Herbst startet das offizielle Bebauungsplanverfahren, bei dem die Beteiligung der Menschen vor Ort eine zentrale Rolle spielt. Im Fokus stehen die drei Projektbausteine: der Bahnhofsvorplatz, das Hochhaus auf dem Vorplatz und das Bahnhofsgebäude. "Landeshauptstadt Düsseldorf, DB Station&Service und Rheinbahn arbeiten bei der Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes Hand in Hand. Gemeinsam werden wir den Hauptbahnhof und seine Umgebung zu einem attraktiven Stadtportal machen. Dieses schmucke Entrée wollen wir mit den Düsseldorferinnen und Düsseldorfern gemeinsam entwickeln", betonte Oberbürgermeister Thomas Geisel. Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat die Entwicklung des Konrad-Adenauer-Platzes federführend in die Hand genommen. Er soll künftig in einen nördlichen Verkehrs- und einen südlichen Verweilbereich gegliedert werden. Bäume strukturieren in lockerer Anordnung den Platz in Nord-Süd-Richtung. Wichtige Achsen werden von Einzelbäumen flankiert und schaffen die gewünschte Orientierung und Wegeführung. Parallel werden Mobilitätsangebote mit Blick auf Barrierefreiheit, Sicherheit oder Umsteigebeziehungen verbessert und die Aufenthaltsqualität auf dem Platz gesteigert. Und damit nicht genug: Auch unterirdisch tut sich etwas. Mindestens 1.500 neue Fahrradabstellplätze werden in einer Fahrradgarage vorgesehen. Ronald Pofalla, Vorstand Infrastruktur der DB AG: "Der Hauptbahnhof Düsseldorf zählt mit knapp 250.000 Reisenden pro Tag zu den wichtigsten Bahnhöfen Deutschlands. Gemeinsam mit der Stadt und den Düsseldorfern wollen wir hier für ein attraktives Umfeld sorgen. Denn Bahnhof und Bahnhofsumfeld gehören für uns untrennbar zusammen." Ziel ist es, ein lebendiges und urbanes Bahnhofsumfeld zu schaffen. Dazu gehört das von der Deutschen Bahn geplante Hochhaus auf dem Gelände des derzeitigen Saalbaus. Dort entstehen attraktive, verkehrsgünstig gelegene Büros in der Landeshauptstadt in direkter Nachbarschaft zum Hauptbahnhof. Das Hochhaus als Landmarke schafft zudem eine wichtige städtebauliche Verbindungsachse zur Innenstadt und dem Kö-Bogen. Auch für das Bahnhofsgebäude hat die DB Zukunftspläne: Innovative Ideen wie Coworking oder attraktive Aufenthalts- und Loungebereiche bis hin zu mehr Flächen für den Reisendenbedarf stehen gerade im Fokus der Überprüfungen. Nach Abschluss der Machbarkeitsstudie werden die Planungen vertieft. Zudem arbeiten die Stadt Düsseldorf, die DB und die Rheinbahn gemeinsam daran, Kapazitäten für innovative Mobilitätslösungen zu schaffen und Verkehre sowohl ober- als auch unterirdisch neu zu ordnen. Der Konrad- Adenauer-Platz ist heute schon ein hoch frequentierter, wichtiger Umsteigepunkt für tausende Fahrgäste. In Zukunft wird er zu einem multimodalen Verknüpfungspunkt für verschiedene Verkehrsmittel, immer mit Blick auf die Menschen, die ihn nutzen. Klaus Klar, Vorstandsvorsitzender und Arbeitsdirektor der Rheinbahn: "Unser Augenmerk lag dabei auf einem barrierefreien Ausbau der Straßenbahn-Haltestellen und der Optimierung der Umsteigewege, auch zu unseren Buslinien. Wir freuen uns, dass Bus und Bahn an dieser so wichtigen Stelle ausreichend Raum gegeben wird, um zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden." In den nächsten Schritten können dann Konzepte zu der Gestaltung der Haltestelle der Zukunft, den digitalen Informationen für die Fahrgäste, den taktilen Elementen und der sinnvollen Verknüpfung aller Wege einfließen. Cornelia Zuschke, Planungs- und Verkehrsdezernentin der Landeshauptstadt Düsseldorf, unterstrich die Qualifizierung der vorliegenden Planung durch Wettbewerb und Beteiligung: "Die aktuelle Planung überzeugt durch eine Verbindung von zukunftsfähiger Mobilität bei gleichzeitiger Schaffung von Verweil- und Aufenthaltsqualität. Mit der anstehenden Bürger- und Trägerbeteiligung, werden wir die angemahnten Themen im Hinblick auf Klimagerechtigkeit und Flächenzuteilung aufgreifen und schauen, was geht." Denn zentral ist der Austausch mit den Düsseldorfern, die bei dem anstehenden Bebauungsplanverfahren gefragt sind. In diesem werden wichtige Weichen für das Stadtbild der Landeshauptstadt gestellt. Gebäudehöhen, überbaubare Grundstücksflächen und Aufenthaltsräume auf dem Konrad-Adenauer-Platz werden beispielsweise ebenso definiert wie die Größe der Fenster des künftigen Hochhauses. Erst wenn das Verfahren weitestgehend abgeschlossen ist, können Stadt und DB Bauanträge für die Umsetzung der Projekte stellen. Gestaltung Düsseldorf Hauptbahnhof und Umgebung: Düsseldorfer sind gefragt Nach der Sommerpause startet das formelle Bebauungsplanverfahren mit der frühzeitigen Bürgerbeteiligung/Ziel: Moderner Bahnhof mit attraktivem Umfeld Die Stadt Düsseldorf und die Deutsche Bahn (DB) gestalten den Hauptbahnhof und sein Umfeld attraktiv für Einwohner, Pendler und Reisende. Im Herbst startet das offizielle Bebauungsplanverfahren, bei dem die Beteiligung der Menschen vor Ort eine zentrale Rolle spielt. Im Fokus stehen die drei Projektbausteine: der Bahnhofsvorplatz, das Hochhaus auf dem Vorplatz und das Bahnhofsgebäude. "Landeshauptstadt Düsseldorf, DB Station&Service und Rheinbahn arbeiten bei der Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes Hand in Hand. Gemeinsam werden wir den Hauptbahnhof und seine Umgebung zu einem attraktiven Stadtportal machen. Dieses schmucke Entrée wollen wir mit den Düsseldorferinnen und Düsseldorfern gemeinsam entwickeln", betonte Oberbürgermeister Thomas Geisel. Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat die Entwicklung des Konrad-Adenauer-Platzes federführend in die Hand genommen. Er soll künftig in einen nördlichen Verkehrs- und einen südlichen Verweilbereich gegliedert werden. Bäume strukturieren in lockerer Anordnung den Platz in Nord-Süd-Richtung. Wichtige Achsen werden von Einzelbäumen flankiert und schaffen die gewünschte Orientierung und Wegeführung. Parallel werden Mobilitätsangebote mit Blick auf Barrierefreiheit, Sicherheit oder Umsteigebeziehungen verbessert und die Aufenthaltsqualität auf dem Platz gesteigert. Und damit nicht genug: Auch unterirdisch tut sich etwas. Mindestens 1.500 neue Fahrradabstellplätze werden in einer Fahrradgarage vorgesehen. Ronald Pofalla, Vorstand Infrastruktur der DB AG: "Der Hauptbahnhof Düsseldorf zählt mit knapp 250.000 Reisenden pro Tag zu den wichtigsten Bahnhöfen Deutschlands. Gemeinsam mit der Stadt und den Düsseldorfern wollen wir hier für ein attraktives Umfeld sorgen. Denn Bahnhof und Bahnhofsumfeld gehören für uns untrennbar zusammen." Ziel ist es, ein lebendiges und urbanes Bahnhofsumfeld zu schaffen. Dazu gehört das von der Deutschen Bahn geplante Hochhaus auf dem Gelände des derzeitigen Saalbaus. Dort entstehen attraktive, verkehrsgünstig gelegene Büros in der Landeshauptstadt in direkter Nachbarschaft zum Hauptbahnhof. Das Hochhaus als Landmarke schafft zudem eine wichtige städtebauliche Verbindungsachse zur Innenstadt und dem Kö-Bogen. Auch für das Bahnhofsgebäude hat die DB Zukunftspläne: Innovative Ideen wie Coworking oder attraktive Aufenthalts- und Loungebereiche bis hin zu mehr Flächen für den Reisendenbedarf stehen gerade im Fokus der Überprüfungen. Nach Abschluss der Machbarkeitsstudie werden die Planungen vertieft. Zudem arbeiten die Stadt Düsseldorf, die DB und die Rheinbahn gemeinsam daran, Kapazitäten für innovative Mobilitätslösungen zu schaffen und Verkehre sowohl ober- als auch unterirdisch neu zu ordnen. Der Konrad- Adenauer-Platz ist heute schon ein hoch frequentierter, wichtiger Umsteigepunkt für tausende Fahrgäste. In Zukunft wird er zu einem multimodalen Verknüpfungspunkt für verschiedene Verkehrsmittel, immer mit Blick auf die Menschen, die ihn nutzen. Klaus Klar, Vorstandsvorsitzender und Arbeitsdirektor der Rheinbahn: "Unser Augenmerk lag dabei auf einem barrierefreien Ausbau der Straßenbahn-Haltestellen und der Optimierung der Umsteigewege, auch zu unseren Buslinien. Wir freuen uns, dass Bus und Bahn an dieser so wichtigen Stelle ausreichend Raum gegeben wird, um zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden." In den nächsten Schritten können dann Konzepte zu der Gestaltung der Haltestelle der Zukunft, den digitalen Informationen für die Fahrgäste, den taktilen Elementen und der sinnvollen Verknüpfung aller Wege einfließen. Cornelia Zuschke, Planungs- und Verkehrsdezernentin der Landeshauptstadt Düsseldorf, unterstrich die Qualifizierung der vorliegenden Planung durch Wettbewerb und Beteiligung: "Die aktuelle Planung überzeugt durch eine Verbindung von zukunftsfähiger Mobilität bei gleichzeitiger Schaffung von Verweil- und Aufenthaltsqualität. Mit der anstehenden Bürger- und Trägerbeteiligung, werden wir die angemahnten Themen im Hinblick auf Klimagerechtigkeit und Flächenzuteilung aufgreifen und schauen, was geht." Denn zentral ist der Austausch mit den Düsseldorfern, die bei dem anstehenden Bebauungsplanverfahren gefragt sind. In diesem werden wichtige Weichen für das Stadtbild der Landeshauptstadt gestellt. Gebäudehöhen, überbaubare Grundstücksflächen und Aufenthaltsräume auf dem Konrad-Adenauer-Platz werden beispielsweise ebenso definiert wie die Größe der Fenster des künftigen Hochhauses. Erst wenn das Verfahren weitestgehend abgeschlossen ist, können Stadt und DB Bauanträge für die Umsetzung der Projekte stellen. Hier ist der Film zur Pressekonferenz: ___________________________________________________________________________ 22. Juni 2020 Kanalerneuerung auf der Reichswaldallee Baubeginn am 29. Juni/Einschränkungen für den Verkehr Der Kanal auf der Reichswaldallee wird erneuert: Die Bauarbeiten werden am Montag, 29. Juni, im Bereich der Straßenkreuzung beginnen und dann abschnittsweise bis zur Reichswaldallee 47a fortgeführt. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich Anfang Oktober 2020 abgeschlossen sein. Aus Platzgründen können beide Fahrspuren während der Kanalbauarbeiten nur in einem begrenzten Bauabschnitt in den Morgenstunden während des Berufsverkehrs genutzt werden. Hauptsächlich wird der Verkehr einspurig an der Baustelle vorbeigeführt und mit einer Ampel geregelt. Bei den erforderlichen Kanalarbeiten im Kreuzungsbereich Reichswaldallee/ Hirschweg ist eine Zufahrt zum Hirschweg nur über die Eitelstraße möglich. Der Zugang zur Straßenbahnhaltestelle "Hirschweg" wird jederzeit gewährleistet. Der Regenwasserkanal in der Reichswaldallee - zwischen der Straßenkreuzung Reichswaldallee/Hirschweg bis zum Grundstück Reichswaldallee 47a - wurde im Jahr 1911 hergestellt und ist sanierungsbedürftig. Auf einer Gesamtlänge von etwa 177 Metern wird der Regenwasserkanal mit einem Durchmesser von 400 Millimeter in gleicher Lage neu verlegt. ___________________________________________________________________________ 22. Juni 2020 "Nehmt Rücksicht, haltet Abstand - gebt Corona keine Chance!" Bekannte Gesichter aus Düsseldorf setzen sich auf Social Media für verantwortungsvollen Umgang miteinander in der Coronakrise ein Die gegenwärtigen Lockerungen lassen das Coronavirus in den Köpfen vieler Menschen in den Hintergrund rücken. Dass die Corona-Pandemie noch nicht überstanden ist, daran erinnern ab Montag, 22. Juni, sechs bekannte Persönlichkeiten aus Düsseldorf auf den Social-Media-Kanälen der Landeshauptstadt. Unter dem Motto "Nehmt Rücksicht, haltet Abstand - gebt Corona keine Chance!" appellieren Tischtennis-Profi Timo Boll, Schauspieler und Theaterdirektor René Heinersdorff und weitere Stars an die Vernunft der Menschen. Die Videos werden nach und nach online gestellt auf: Facebook unter www.facebook.de/duesseldorf, auf Twitter unter www.twitter.com/duesseldorf, auf Youtube unter www.youtube.com/stadtduesseldorf und Instagram unter www.instagram.de/duesseldorf "Die Verhaltensregeln in Zeiten des Coronavirus ändern sich ständig. Was immer aktuell bleibt, ist die ständige Rücksichtsnahme aufeinander und Solidarität", sagt Oberbürgermeister Thomas Geisel, der als Stadtoberhaupt ebenfalls einen Beitrag zur Social-Media-Kampagne beigetragen hat. "Wir alle wollen zurück in die Normalität - mir ist ganz wichtig, dass wir die Lockerungen jetzt nicht durch Leichtsinn aufs Spiel setzen. Wir müssen uns an die gebotenen Regeln halten wie den Abstand einhalten oder eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen." Timo Boll, der bisher erfolgreichste deutsche Tischtennisspieler, der für den deutschen Rekordmeister Borussia Düsseldorf in der Tischtennis-Bundesliga spielt, sagt: "Ohne Zuschauer zu spielen, macht natürlich nicht ganz so viel Spaß. Deshalb hoffe ich natürlich, dass wir bald wieder in den normalen Alltag zusammenkommen." Auch die Gastronomie wurde von der Coronakrise schwer getroffen. Geschäftsführerin der Schumacher Altbier- Manufaktur Nina Thea Ungermann ruft die Bürgerinnen und Bürger daher ebenso wie DEG-Legende Daniel Kreutzer zur Einhaltung der Verhaltensregeln auf. Auch der Musiker Enkelson beteiligt sich an der Kampagne. Der Düsseldorfer Schauspieler, Regisseur, Autor und Theaterdirektor René Heinersdorff würde gerne wieder Theater spielen und wendet sich an die Zuschauerinnern und Zuschauer des Videos: "Damit das klappt, müssen wir uns an die Regeln halten. Und ich fordere euch auf: Haltet euch daran! Wascht euch zum Beispiel die Hände!" Die Videos sollen zeigen: Das Coronavirus hat alle Bereiche des öffentlichen Lebens, ob Kultur oder Sport, Gastronomie oder Musik, verändert. Um wiederkehrende Maßnahmen eines "Lockdowns" zu verhindern und die alltägliche Normalität wiederherzustellen, ist eine aktive Mitarbeit der Bürgerinnen und Bürger durch das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, die Einhaltung des Abstands von 1,5 Metern und regelmäßiges Händewaschen notwendig. Die Düsseldorfer Persönlichkeiten rufen den Menschen die Notwendigkeit dieser Vehaltensweisen ins Gedächtnis. ___________________________________________________________________________ 21. Juni 2020 OB Geisel zeigt sich bestürzt über mutmaßlichen Terroranschlag in Reading Düsseldorfs Partnerstadt beklagt drei Tote und drei Schwerverletzte nach Messerattacke/OB Geisel: "Meine Gedanken sind bei den Angehörigen der Opfer" Die Nachricht des mutmaßlichen Terroranschlags mit drei Toten und drei Schwerverletzten in der englischen Partnerstadt Reading ist in der Landeshauptstadt Düsseldorf mit Entsetzen aufgenommen worden. "Ich bin bestürzt über die Nachrichten aus unserer Partnerstadt. Drei Menschen sind einem schrecklichen Verbrechen zum Opfer gefallen. Auch wenn wir noch nicht alle Einzelheiten kennen, müssen wir derzeit von einem feigen Terroranschlag auf Unschuldige ausgehen. Meine Gedanken sind bei den Angehörigen der Opfer. Ich werde mich noch in einem persönlichen Schreiben an Readings Bürgermeister Councillor David Stevens wenden." Die Stadt im südostenglischen Berkshire mit rund 230.000 Einwohnern ist seit 1988 offiziell Partnerstadt von Düsseldorf. Die besonderen Beziehungen begannen aber bereits kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. ___________________________________________________________________________ 21. Juni 2020 Die Coronazahlen vom 21. Juni Mit Stand Sonntag, 21. Juni, 17 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.655 (+5) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 168 (-4) Menschen sind aktuell noch infiziert. Davon werden (Stand: 21. Juni, 17 Uhr) 13 (+1) in Krankenhäusern behandelt, davon 2 (+0) auf Intensivstationen. 36 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.451 (+9) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 392 (-4) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 16,6 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Abstrichzahlen Das Diagnostikzentrum und das Drive-In-Testzentrum sind sonntags geschlossen. 42 Abstriche wurden am Samstag, 20. Juni, durch den mobilen Dienst durchgeführt. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Sonntag, 20. Juni, bis 16 Uhr, insgesamt 146 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Sonntag noch 80 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 20. Juni 2020 Die Coronazahlen vom 20. Juni Mit Stand Samstag, 20. Juni, 17 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.650 (+16) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 172 (+3) Menschen sind aktuell noch infiziert. Davon werden (Stand: 20. Juni, 17 Uhr) 12 (-2) in Krankenhäusern behandelt, davon 2 (+0) auf Intensivstationen. 36 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.442 (+13) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 396 (+9) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 18,1 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Abstrichzahlen 87 Abstriche wurden am Samstag, 20. Juni, bis 13 Uhr in der Diagnostikpraxis vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Samstag, 20. Juni, bis 13 Uhr insgesamt 46 Abstriche genommen. Dazu kommen 134 weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Mit Stand, 20. Juni, 13 Uhr, sind - seit dem 4. März - insgesamt 15.546 Abstriche in Düsseldorf durchgeführt worden. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Samstag, 20. Juni, bis 16 Uhr, insgesamt 141 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Samstag noch 87 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 20. Juni 2020 Coronaschutzverordnung: OSD stellen in einem Lokal im Medienhafen zahlreiche Verstöße fest Anzeigen gegen Betriebsleiter und auch Gästen/Lokal wurde versiegelt und darf nicht betreten werden/OSD- Dauerpräsenz auch in der Altstadt In der Nacht zum Samstag (20. Juni) kontrollierte der OSD erneut ein Gastronomiebetrieb im Medienhafen, der in der Vergangenheit bereits mehrfach aufgrund von Verstößen gegen die Coronaschutzverordnung aufgefallen war, und gegen den deshalb auch schon Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet worden sind. Die Ordnungshüter kontrollierten dieses Mal in Zivil und beobachteten zunächst von außen das Geschehen im Lokal. Zu diesem Zeitpunkt - kurz nach Mitternacht - waren viele Fenster vom Eingangsbereich abgeklebt oder von der Terrassenseite (Hafenbecken) aus die Innenvorhänge zugezogen. Nach außen drang laute House-Musik und die Beleuchtungsanlage (Tanzflächenbeleuchtung) war durch die oberen offenen Fensterspalten für die OSDler erkennbar. Kein Speiselokal, sondern Club-Betrieb Zudem beobachteten die Ordnungsamtsmitarbeiter, dass sich im Thekenbereich viele Gäste aufhielten und vor einem DJ-Pult getanzt wurde. Nach Beobachtung der Einsatzkräfte wurde augenscheinlich ein Club betrieben und kein Speiselokal mehr geführt. Rund 100 Gäste befanden sich zu diesem Zeitpunkt in der Lokalität. Nachdem das Geschehen im Lokal über einen längeren Zeitrum beobachtet worden war, forderten die OSDler vor Ort Verstärkung an. Gegen 2.30 Uhr betraten die OSDler das Ladenlokal und dokumentierten die Situation dabei auch per Video. Zunächst versuchte der Türsteher die zivilen Einsatzkräfte mit den Worten "Ne, Jungs, so wie ihr ausseht heute nicht!" vom Eintritt abzuhalten. Nach Vorzeigen des Dienstausweises gewährte er den Ordnungsamtsbeschäftigten dann doch den Zutritt. Nach Zutritt der Ordnungskräfte kam Hektik auf Im Lokal konnten die städtischen Einsatzkräfte feststellen, dass fast alle Gäste im Thekenbereich und vor den umliegenden Tischen standen, vor einem DJ-Pult tanzten einige der Anwesenden. Insgesamt hielten sich rund 80 Personen in der Gaststätte auf. Ein Beschäftigter des Lokals forderte beim Eintritt der Ordnungskräfte die Gäste hektisch auf, Abstände einzuhalten und an die Tische zurückzukehren - zu spät, denn die ursprüngliche Situation war da schon zwecks Beweissicherung auf Video festgehalten worden. Nach Beendigung der Videosequenz wurden die Personalien des Betriebsleiters aufgenommen, zudem wurde die Polizei herbeigerufen. Auch wurden die Ausgänge der Lokalität abgesichert. Die Einsatzkräfte des Ordnungsdienstes und der Polizei erläuterten dem Betriebsleiter den Grund der Kontrolle und erklärten ihm, dass er Beschuldigter in einem Ordnungswidrigkeitenverfahren sei und keine Angaben, welche ihn belasten würden, machen müsse. Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, dass in dem von ihm geführten Lokal ein Verstoß gegen die Coronaschutzverordnung in aktueller Fassung des Landes NRW vorliege. Der Beschuldigte bestritt, dass die Gäste getanzt hätten und erklärte, dass auch keine Tanzfläche existieren würde. Er würde keine Disko betreiben und Bars seien wieder erlaubt, so seine Sichtweise. Keine Raumskizze, kein Abstand, kein Mund-Nasenschutz Bei der weiteren Überprüfung stellten die Einsatzkräfte fest, dass weder eine Raumskizze vorgelegt werden konnte noch die Sitzpflicht in der Lokalität eingehalten wurde. Kundenlisten konnten erst nach langer Suche vorgezeigt werden. Aus diesem Grund wurden stichprobenartig auch die Personalien der anwesenden Kunden überprüft und auch dabei festgestellt, dass einige Gäste nicht in der Liste verzeichnet waren. Des Weiteren wurde bereits vorher beobachtet, dass die Abstandswahrung und das Tragen einer Mund-/Nasenbedeckung beim Passieren von anderen Gästen und dem Weg zu den Sanitäranlagen von keinem Gast eingehalten worden war, eine Kellnerin trug ihre Maske beim Bedienen und Abräumen von Gläsern unterhalb des Kinns, obwohl Gäste den Sicherheitsabstand nicht einhalten konnten. Darüber hinaus wurde beobachtet, dass Gäste an der Theke bedient wurden, zusätzliche Barrieren wie Plexiglas nicht existierten und auch eine ordnungsgemäße Reinigung aufgrund der Bewegung der Gäste von Tisch zu Tisch nicht mehr gewährleistet werden konnte. Gegen 3.10 Uhr am Samstagmorgen wurde der Betriebsleiter nochmals zusammengefasst auf die festgestellten Verstöße hingewiesen. Das Lokal wurde zur Vermeidung weiterer Ordnungswidrigkeiten bis Montag, 22. Juni 2020, versiegelt und der Einsatz beendet. "Dieser sehr gewissenhaft durchgeführte Einsatz des Ordnungsamtes zeigt, dass leider immer noch einige, wie der überprüfte Gastronomiebetrieb - auch mit der neuen Inaberin - nicht begriffen haben, dass die Coronakrise bei Weitem nicht überwunden ist. Die Betreiberin der Lokalität hat offensichtlich nicht verstanden, dass sie für das Wohl ihrer Gäste veranwortlich ist und somit auch ein fatales Zeichen der Sorglosigkeit setzte. Um es noch einmal zu betonen: Es geht nicht darum, Gastronomen und deren Gäste zu gängeln, sondern darum, eine Ausbreitung des Virus weiter zu verhindern, damit es nicht wieder zu einem weiteren Lockdown kommt, der letztendlich auch denen schadet, die sich an die Regeln halten", sagt Ordnungsamtsdezernent Christian Zaum. Auch die Altstadt stand im Fokus der OSD-Kontrollen Nachdem der Großteil des Samstagabends ohne nennenswerte Ereignisse verlaufen war, meldete eine OSD- Streife aus der Altstadt, dass vor einem Bierlokal auf der Kurze Straße sich circa 200 Personen tummelten, die sich an keinerlei Abstandregeln hielten und dafür sorgten, dass es für andere Besucher kein Durchkommen mehr gab. Mit der Situation vor seinem Lokal konfrontiert gab der Betreiber gegenüber den Einsatzkräften an, dass die Personen zwar in seinem Laden die Getränke kaufen würden, er jedoch nach dem Verlassen der Gaststätte nicht mehr für diese verantwortlich sei. Da sich die Menschen vor dem Lokal durch die OSD-Einsatzkräfte nicht dazu bringen ließen, die Örtlichkeit zu verlassen, wurde ein Amtshilfeersuchen an die Polizei gerichtet. Nachdem die Polizei vor Ort eingetroffen war, wurde die Kurze Straße durch die Einsatzkräfte des OSD und der Polizei unter Zuhilfenahme eines Fahrzeugs mit Lautsprecherdurchsagen, geräumt. Da die Polizei bei ihrem Eintreffen festgestellte, dass sich auf der Freitreppe am Burgplatz mittlerweile ein ähnliches Bild wie auf der Kurze Straße ergeben hat, wurde diese ebenfalls in Zusammenarbeit der beiden Behörden geräumt. Bei den Räumungen der beiden Örtlichkeiten kam es zu keinen erwähnenswerten Zwischenfällen. Gegen 2.10 Uhr war der gemeinsame Einsatz von Polizei und Ordnungsdienst an dieser Stelle beendet. Weiter im News-Archiv
___________________________________________________________________________ 24. Juni 2020 Düsseldorf in Landesprogramm Bau.Land.Partner aufgenommen Unterstützung bei der Verwandlung brach liegender Grundstücke in attraktive Flächen für Industrie- und Gewerbebetriebe Die Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, Ina Scharrenbach, hat Anfang des Jahres 2020 Städte und Gemeinden dazu aufgerufen, sich für das Förderinstrument Bau.Land.Partner zu bewerben. Ziel des Programms ist die Aktivierung von untergenutzten und brachgefallenen Grundstücken im Dialog mit den Flächeneigentümern. Eine Zielsetzung, an der das Stadtplanungs- und Wirtschaftsförderungsamt gemeinsam arbeiten. Mit Unterstützung des Ausschusses für Planung und Stadtentwicklung ist die Stadt Düsseldorf diesem Aufruf gefolgt und wurde nun in das Verfahren aufgenommen. "Aufgrund der anhaltenden – häufig arbeitsplatzbezogenen – Zuwanderung und des positiven natürlichen Bevölkerungswachstums, wächst der Druck auf verfügbare gewerbliche Flächenpotenziale. Im Sinne einer gemischten und kompakt genutzten Stadt, die dem Leitbild der Stadt der kurzen Wege folgt, haben wir es uns zum Ziel gesetzt, Flächen für das Arbeiten zu erhalten und bestmöglich zu aktivieren. Wir freuen uns daher sehr über die Aufnahme bei Bau.Land.Partner, da wir nun Hand in Hand mit dem Land Nordrhein-Westfalen Innenentwicklung vor Außenentwicklung auch für Gewerbenutzungen weiter fördern, um Freiflächen im Außenbereich zu schützen", sagt Cornelia Zuschke, Beigeordnete für Planen, Bauen, Mobilität und Grundstückswesen der Landeshauptstadt Düsseldorf. Hintergrund Die Flächenstrategie für produktions- und handwerksgeprägte Branchen mit der Gewerbe- und Industriekernzonenkarte wurde Ende 2018 vom Rat der Stadt Düsseldorf beschlossen. Für die Düsseldorfer Gewerbe- und Industrieflächensicherung und -entwicklung stellt dies einen Meilenstein dar. Einer der aktuellen und zukünftigen Arbeitsschwerpunkte ist die Mobilisierung von brachgefallenen sowie untergenutzten Flächen innerhalb der Gewerbe- und Industriekernzonen. Informationen hierzu gibt es unter https://www.duesseldorf.de/fileadmin/Amt61/Planung/03_Bilder_und_Plaene/Gew erbe_und_Industriekernzonen/Gewerbe-_und_Industriekernzonen_- _Flaechenstrategie_fuer_produktions-_und_handwerksgepraegte_Branchen.pdf, weitere Informationen zum Landesförderinstrument Bau.Land.Partner sind zu finden unter https://baulandpartner.nrw. ___________________________________________________________________________ 24. Juni 2020 Sommerbaustellen 2020: Arbeiten an Radwegen, Brücken, Straßen und Tunneln Amt für Verkehrsmanagement nutzt die verkehrsärmere Zeit in den Sommerferien für Bauarbeiten an den städtischen Verkehrswegen Das Amt für Verkehrsmanagement der Landeshauptstadt nutzt die verkehrsärmere Zeit der jetzt anstehenden Sommerferien, um die städtischen Verkehrswege auf Vordermann zu bringen. In diesem Jahr werden im Zuge der so genannten Sommerbaustellen zwei Radwege-, zwölf Straßen- und vier Brücken- und Tunnelbaustellen angegangen. Rund fünf Millionen Euro werden investiert. "Während der Sommerferien werden neue Straßenbaustellen eingerichtet und an schon bestehenden Baustellen die Arbeiten intensiv weitergeführt. Im Rahmen der Radverkehrsförderung werden zwei wichtige Bauvorhaben zum Ausbau und Lückenschluss des Radhauptnetzes umgesetzt“, erläutert Verkehrsdezernentin Cornelia Zuschke. Dass der Straßenverkehr schon während der Corona-Einschränkungen deutlich zurückgegangen war, hatten sich die Mitarbeitenden im Amt für Verkehrsmanagement dazu genutzt, um die Sanierung der Fahrbahn auf der Grashofstraße, die ursprünglich für die Sommerferien vorgesehen war, vorzuziehen. Hier die Bauarbeiten während der Sommerferien in der Übersicht: Radwegebau Karlstraße: Einrichtung eines neuen Radwegabschnittes Auf der Karlstraße wird zwischen Stresemannplatz und Kurfürstenstraße in Fahrtrichtung Worringer Platz ein neuer Radweg angelegt. Im Rahmen der Sanierung der Fahrbahndecke werden die einzelnen Fahrstreifen neu angeordnet und ein gesicherter Radweg angelegt. Dabei fällt der rechte Fahrstreifen zugunsten des Radweges weg. Die derzeit mittige Fahrspur wird zur Geradeaus- und Rechtsabbiegespur. Gleichzeitig werden auch die Ampeln an den Einmündungen von Bismarck-, Friedrich-Ebert- und Kurfürstenstraße umgebaut. Während der Bauarbeiten steht dem Kraftfahrzeugverkehr jeweils nur eine Fahrspur zur Verfügung. Der Radweg-Abschnitt ist Teil des Gesamtprojektes "Radweg Karlstraße", das neben den Umbauarbeiten auf der Karlstraße auch eine Umgestaltung der Worringer Straße, von Teilen der Kölner Straße und des Worringer Platzes beinhaltet. Die neue Radverkehrsachse wird sich künftig von der Straße "Am Wehrhahn" bis zum Stresemannplatz erstrecken. Zur Vorgeschichte: 2018 wurde im Rahmen der Fahrbahnsanierung auf der Kölner Straße zwischen Worringer Platz und Gerresheimer Straße in beiden Fahrtrichtungen Radfahrstreifen markiert. Anschließend wurden Anfang 2019 auf der Worringer Straße zwischen Am Wehrhahn und Ackerstraße auf beiden Seiten insgesamt 400 Meter Radfahrstreifen fertig gestellt. Im Herbst 2019 wurde auf der Karlstraße der Radweg zwischen Friedrich-Ebert-Straße und Immermannstraße angelegt. Die Kreuzung Karlstraße/Ackerstraße/Worringer Straße inklusive des Abschnittes der Kölner Straße zwischen Erkrather Straße und Karlstraße (Ekiso) soll ab Herbst 2020 umgebaut werden. Eine Fertigstellung ist für das 2. Quartal 2021 vorgesehen. Sobald die Netzgesellschaft Düsseldorf unter dem nördlichen Gehweg der Karlstraße von der Bismarck- bis zur Bendemannstraße Stromleitungen verlegt hat, werden die angrenzenden nördlichen Einmündungen mit taktilen Leitelementen belegt. Im Anschluss wird die Markierung auf der nördlichen Straßenseite der Karlstraße aufgetragen. Bauzeit für den neuen Radwegabschnitt: Ende Juni bis Mitte Juli Baukosten: rund 200.000 Euro Franklinbrücke/Rethelstraße: Einrichtung eines Radweges beidseitig Eine weitere Lücke im Radwegenetz der Stadt wird derzeit auf der Franklinbrücke geschlossen. Dort wird seit Anfang Juni auf beiden Seiten der Straße ein Radfahrstreifen markiert. Für die neue Radverkehrsanlage Franklinbrücke/Rethelstraße entfällt jeweils der rechte Fahrstreifen auf der Franklinbrücke. Eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit des Autoverkehrs entsteht dadurch laut den Verkehrsmanagern nicht. Zudem werden die Anschlüsse an die Bagel-, Moltke-, Rethel- und Humboldtstraße radfahrgerecht ausgebaut. An der Kreuzung Franklinbrücke/Bagelstraße/Moltkestraße wird in der Bagelstraße ein Radfahrstreifen für den nach rechts in Richtung Franklinbrücke und den nach links in Richtung Moltkestraße abbiegenden Radverkehr angeboten. Zur Erhöhung der Aufmerksamkeit werden die Radfahrstreifen sowohl in der Bagel- als auch in der Moltkestraße rot eingefärbt. Für den links abbiegenden Radverkehr von der Franklinbrücke in die Bagelstraße ist ein geschütztes Abbiegen über eine indirekte Radverkehrsführung im Seitenraum vorgesehen. Bauzeit: 2. Juni bis Oktober 2020 Baukosten: 1,17 Millionen Euro Straßeninstandsetzungen Südring Die Fahrbahn des Südrings wird zwischen dem Abzweig Münchener Straße und der Aachener Straße in Fahrtrichtung Neuss instandgesetzt. Im Vorfeld wurden die Straßenabläufe in den Seitenstreifen der Fahrbahn verlegt, so dass am 1. und 2. Juli- Wochenende unter Vollsperrung des Fahrbahnabschnittes die Asphaltarbeiten ausgeführt werden können. Dabei fräsen die Arbeiter den alten Fahrbahnbelag ab und ersetzen ihn durch eine neue Asphaltbinderschicht und eine lärmoptimierte Deckschicht. Bauzeit: an zwei Wochenenden vom 3. bis 6. Juli und 10. bis 13. Juli mit Vollsperrung des Straßenabschnittes Baukosten: rund 246.000 Euro Liefergasse In der Liefergasse der Altstadt wird zwischen Ratinger Straße und Mühlenstraße das unebene Kopfsteinpflaster auf der Fahrbahn und den Parkstreifen aufgenommen und neu verlegt. Bauzeit: Mitte Juli bis Mitte August Baukosten rund 127.000 Euro DSK-Programm – Fahrbahninstandsetzung mit Dünnschichtbelag Zehn Straßen werden mit einer dünnen Asphaltschicht in Kaltbauweise (DSK) in Teilen oder auf der gesamten Länge saniert und zwar in den Stadtteilen Derendorf, Stockum, Unterrath, Mörsenbroich, Hubbelrath und Lierenfeld. Es sind: Esperantostraße, Erich-Klausener-Straße, Am Walbert, Oldenburger Straße, Vinckestraße, Am Scheidt, Dorfstraße, Auf dem Scheinsfeld, Wilhelm-Heinrich-Weg und Posener Straße. Die Gesamtfläche beträgt 19.000 Quadratmeter. Während der Bauarbeiten muss der jeweilige Straßenabschnitt voll gesperrt werden. Bauzeit: ab 29. Juni bis August Kosten aller DSK-Projekte: rund 428.000 Euro Bernburger Straße Die Fahrbahn des Straßenzuges Klein Eller - Bernburger Straße wird zwischen Am Turnisch und Karlsruher Straße mit einem neuen Belag aus lärmoptimiertem Asphalt versehen. In Fahrtrichtung stadtauswärts werden die Sanierungsarbeiten in den Sommerferien ausgeführt. Für die Arbeiten sind Teilsperrungen und an zwei Wochenenden eine Vollsperrung erforderlich. Die Instandsetzung stadteinwärts soll im kommenden Jahr folgen. Bauzeit: 29. Juni bis 13. August Vollsperrung an zwei Wochenenden: 3. bis 6. und 10. bis 13. Juli Baukosten: rund 616.000 Euro Brücken- und Tunnelbauwerke Theodor-Heuss-Brücke: Monitoring An der Theodor-Heuss-Brücke wird als Ergebnis aus einer Nachrechnung zur Belastbarkeit des Bauwerks ein Monitoring ausgeführt. Dabei werden tatsächlich auftretende Spannungen an der Unterseite der Strombrücke unter definierten Belastungen gemessen. Diese Messungen wurden bereits im Winter bei kalten Temperaturen ermittelt und müssen nun im Sommer unter möglichst hohen Temperaturen wiederholt werden. Für die Umsetzung dieser Messungen ist die Vollsperrung der Brücke in beiden Fahrtrichtungen erforderlich. Für den Fußgänger- und Radverkehr bleibt die Brücke frei. Die Nachrechnung erfolgte gemäß der "Richtlinie zur Nachrechnung von Brücken im Bestand", herausgegeben von Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Nachgerechnet werden müssen Brückenbauwerke, die nicht nach dem aktuellen Normungsstand geplant und errichtet wurden und die eine Nutzungsänderung hinsichtlich der Verkehrsbelastung erfahren haben. Viele Brücken wurden vor rund 60 Jahren errichtet. Seither hat sich einerseits die Fahrzeuganzahl stark erhöht, die die Brücke passieren und andererseits sind auch die Achslasten der Fahrzeuge deutlich höher als die, welche bei der ursprünglichen Planung der Brücken angesetzt wurden. Als Folge der Ergebnisse dieser Nachrechnung wurden seit November 2019 an der Theodor-Heuss-Brücke bereits folgende verkehrliche Kompensationen ergriffen: Begrenzte Nutzung nur von Fahrzeugen bis maximal 30 Tonnen Keine Zulassung von genehmigungspflichtigem Schwerlastverkehr Lkw-Überholverbot in beiden Fahrtrichtungen Bauzeit: ein Sonntag in den Sommerferien mit Vollsperrung der Brücke. Der genaue Termin wird wegen seiner Abhängigkeit von den Außentemperaturen später festgelegt und mitgeteilt. Kosten: Die Gesamtkosten des ein Jahr lang laufenden Monitorings betragen etwa 400.000 Euro Heinrich-Ehrhardt-Brücke: Erneuerung Korrosionsschutz Die Heinrich-Ehrhardt-Brücke führt die Grashofstraße über das Werksgelände der Daimler AG, die Toulouser Allee und die Gleise der Deutsche Bahn AG. Der Korrosionsschutz an der Unterseite der Heinrich-Ehrhardt-Brücke weist ein Alter von rund 40 Jahren auf. Um die Dauerhaftigkeit des Bauwerkes zu gewährleisten, muss der Korrosionsschutz erneuert werden. Wegen der unterschiedlichen Gegebenheiten unter dem Bauwerk wird die Erneuerung in mehreren Bauabschnitten ausgeführt. In diesem Jahr wird der Abschnitt auf dem Werksgelände der Daimler AG und der über der Toulouser Allee erneuert. Damit über der Toulouser Allee gearbeitet werden kann, muss ein Teil der Toulouser Allee für rund acht Wochen komplett gesperrt werden. Von der Sperrung ist die Auf- und Abfahrt der Toulouser Allee zur Heinrich- Ehrhardt-Brücke in Fahrtrichtung Westen zur Theodor-Heuss-Brücke betroffen. Die Auf- und Abfahrt der Toulouser Allee zur Heinrich-Ehrhardt-Brücke in Fahrtrichtung Osten zum Nördlicher Zubringer und der Geh- und Radwegverkehr sind von den Sanierungsarbeiten nicht tangiert. Bauzeit 1. Bauabschnitt: 29. Juni bis 23. August an der Toulouser Allee. Zum Vergleich: 20 Wochen kalkulieren die Verkehrsmanager für die Gesamtsanierung 2020 einschließlich des Werksgeländes der Daimler AG. Kosten: etwa 270.000 Euro für den 1. Bauabschnitt Zum Vergleich: Die Kosten für die kompette Sanierung werden rund 1,5 Millionen Euro betragen. Rheinkniebrücke: Pylonprüfung Die Rheinkniebrücke ist eine Schrägseilbrücke mit zwei etwa 114 Meter hohen und außen am Brückenüberbau angeordneten Pylonen. Die nun anstehende Pylonprüfung ist Bestandteil einer alle sechs Jahre vorzunehmenden Hauptprüfung nach DIN 1076. Die Bauwerksprüfung an den Pylonen soll durch Höhenkletterer ausgeführt werden. Je Pylon werden für Untersuchungsarbeiten unter Seilzugtechnik schätzungsweise zwei bis drei Arbeitstage beziehungsweise insgesamt etwa sechs Schichten benötigt. Für die Pylonprüfung werden in Abhängigkeit von der Windrichtung eine bis maximal zwei der drei Fahrspuren je Fahrtrichtung an sechs Arbeitstagen gesperrt. Aufgrund der einzuhaltenden Sicherheitsabstände zur Gewährleistung der Verkehrs- und Arbeitssicherheit ist die zur Fahrbahn gerichtete Pylonseite jedoch nur unter Vollsperrung der Brücke zu überprüfen. Bauzeit: fünf Tage im Zeitraum vom 27. Juli bis 11. August mit Teilsperrungen der Fahrbahnen ein Tag Vollsperrung an einem Wochenende Die Wochenenden 25./26. Juli, 1./2. August und 8./9. August stehen für die Arbeiten zur Verfügung. Die genauen Termine werden laut dem Amt für Verkehrsmanagement aufgrund der extremen Witterungsabhängigkeit erst mit rund einer Woche Vorlauf festgelegt und mitgeteilt. Kosten: rund 40.000 Euro Rheinufertunnel: Erneuerung der Strömungsmessung Im Rheinufertunnel muss das Strömungsmesssystem, das zur Aufrechterhaltung eines sicheren Lüftungsbetriebs im Normal- und Ereignisfall dient, erneuert werden. Dafür werden 39 neue Strömungsmessstellen mit Sensoren und Auswerteinheiten installiert. Für die Anbindung der neuen Komponenten sind auch Kabelzug- und Kabelverlegearbeiten in beiden Tunnelröhren sowie den Ein- und Ausfahrten erforderlich. Wegen der derzeit extrem langen Lieferzeiten für das benötigte Material kann erst Anfang August gegen Ende der Sommerferien mit den Arbeiten begonnen werden. Für die Erneuerung der Strömungsmessung muss der Rheinufertunnel vom 3. August bis 25. September in den Nächten von Montag bis Freitag, jeweils von 21 bis 5 Uhr, gesperrt werden. Der rund 1930 Meter lange Rheinufertunnel verfügt durch mehrere Ein- und Ausfahrtsmöglichkeiten, den Nebenröhren und den Anschlussbauwerken über verschiedene Fahrbeziehungen in alle Himmelsrichtungen. Weiterhin ist ein Parkhaus, mit Zu- und Ausfahrten in beiden Fahrtrichtungen, am Tunnel angebunden. Der Tunnel wird täglich von rund 62.000 Fahrzeugen durchfahren. Bauzeit: 3. August bis 25. September mit nächtlichen Sperrungen von Montag bis Freitag Baukosten: rund 780.000 Euro Abriss Fußgängerbrücke Nordpark verschoben Die Fußgängerbrücke im Düsseldorfer Norden überquert die Rotterdamer Straße von Südwest nach Nordost und führt direkt in den Nordpark. Im Zuge regelmäßiger Bauwerksprüfungen wurden Schäden an dem Brückenbauwerk festgestellt. Nach einer genauen Schadensanalyse wurde das Bauwerk von den Fachleuten als technisch und wirtschaftlich nicht sanierungsfähig eingestuft. Der Abriss und die Einrichtung einer ampelgeregelten Fußgängerquerung als Ersatz wurde beschlossen. Die Signalisierung soll durch eine Bedarfsampel erfolgen. Bauzeit: Die Abrissarbeiten werden in den Herbst verschoben, weil mit einer intensiveren Freizeitnutzung der Fußgängerbrücke gerechnet wird. Dies hängt indirekt mit der Corona-Pandemie zusammen. Kosten: 670.000 Euro ___________________________________________________________________________ 24. Juni 2020 Kulturamt unterstützt Kulturschaffende mit einem Hilfsfonds Hilfsfonds in Höhe von 730.000 Euro wurde aufgelegt/Anträge können bis zum 15. Juli via E-Mail gestellt werden Zur Unterstützung von unter den Folgen der Corona-Pandemie leidenden Kulturschaffenden in Düsseldorf legt das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf einen Hilfsfonds in Höhe von 730.000 Euro auf. Der Rat der Stadt hat in seiner Sitzung am 18. Juni den Hilfsfonds beschlossen und so den Weg für die Vergabe der Fördermittel an die Kultureinrichtungen geebnet. "Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, den Hilfsfonds aus den aktuell im Haushalt zur Verfügung stehenden Mitteln einzurichten. Es ist ein wichtiger Akt der Solidarität innerhalb der Kultur. Der Hilfsfonds stellt einen wichtigen städtischen Beitrag zur Sicherung des kulturellen Lebens in unserer Stadt dar, auch wenn mir bewusst ist, dass wir damit sicherlich nicht jeder Notsituation gerecht werden können", sagt Kulturdezernent Hans-Georg Lohe. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind auch für die Kulturschaffenden in Düsseldorf vielfach existenzbedrohend und gleichzeitig eine Gefahr für die kulturelle Vielfalt der Stadt, die in einem erheblichen Maße auch von nicht öffentlich geförderten Einrichtungen getragen wird. Seit Beginn der Corona-Krise steht das Kulturamt im intensiven Austausch mit vielen Kulturschaffenden in Düsseldorf, die durch die Krise in wirtschaftliche Not geraten sind. An einigen Stellen konnte das Kulturamt schnell und unbürokratisch helfen, wie zum Beispiel durch die Zahlung von Ausfallhonoraren, Mietstundungen oder vorgezogene Zuschusszahlungen. Schnell war den Verantwortlichen jedoch klar, dass es einer größeren finanziellen Unterstützungsmaßnahme bedurfte. Besonders gefährdet sind die Kultureinrichtungen, die sich im Wesentlichen über Eintrittsgelder oder Teilnahmegebühren finanzieren. Das betrifft traditionsreiche private Theater ebenso wie kleine künstlerische Initiativen, denen der Hilfsfonds helfen soll, ihre wirtschaftliche und künstlerische Zukunft zu sichern. Empfänger der Unterstützungsleistungen Aus dem Hilfsfonds in Höhe von 730.000 Euro fließen Zuschüsse in Höhe von knapp 600.000 Euro an Privattheater und langjährig oder vereinzelt geförderte Kultureinrichtungen, wie an das "tanzhaus nrw", das "zakk", das Düsseldorfer Marionettentheater, das Puppentheater an der Helmholtzstraße, das Theater an der Luegallee, das Theater Flin, die Jazz-Schmiede, das "Kom(m)ödchen" und das Theater an der Kö. Darüber hinaus richtet sich der Hilfsfonds auch an freie Kulturbetriebe und Kulturvereine, die durch den Ausfall von Veranstaltungen, bedingt durch die Coronakrise, in ihrer Existenz gefährdet sind. Hierfür stehen circa 130.000 Euro zur Verfügung. Antragsberechtigt sind freie Kultureinrichtungen sowie freie Kulturorte oder -vereine mit eigenen Räumen in Düsseldorf, • die für ihr künstlerisch-kulturelles und kreativwirtschaftliches Programm bereits ausgezeichnet (zum Beispiel durch Preise, Stipendien, Ehrungen) und/oder durch die öffentliche Hand, eine öffentlich-rechtliche oder eine privatrechtliche Stiftung gefördert wurden, • die 2019 mindestens 24 Kulturveranstaltungen (Konzerte, DJ-Sets, Lesungen, Ausstellungen, Aufführungen, Talks, sonstige Kulturangebote) in Düsseldorf durchgeführt haben, • deren räumliche Kapazität auf maximal 200 Personen ausgelegt ist. Die Stadt vergibt ihre Fördermittel ergänzend zu der vorrangigen Förderung aus Landes- oder Bundesmitteln. Das Antragsformular ist unter folgendem Link zu finden www.duesseldorf.de/kulturamt/hilfsfonds.html Anträge können ab sofort bis zum 15. Juli ausschließlich per E-Mail beim Kulturamt unter folgender Adresse gestellt werden: hilfsfonds41@duesseldorf.de Die Anträge werden nach Eingangsdatum bearbeitet. Über die Vergabe wird zeitnah nach dem 15. Juli entschieden. ___________________________________________________________________________ 23. Juni 2020 Die Coronazahlen vom 23. Juni Mit Stand Dienstag, 23. Juni, 17 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.683 (+11) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 188 (+3) Menschen sind aktuell noch infiziert. Davon werden (Stand: 23. Juni, 17 Uhr) 16 (+3) in Krankenhäusern behandelt, davon 2 (+0) auf Intensivstationen. 36 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.459 (+8) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 403 (-9) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 16,6 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Abstrichzahlen 91 Abstriche wurden am Dienstag, 23. Juni, bis 16 Uhr in der Diagnostikpraxis vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Dienstag, 23. Juni, bis 16 Uhr insgesamt 62 Abstriche genommen. Dazu kommen 111 weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Mit Stand, 23. Juni, 16 Uhr, sind - seit dem 4. März - insgesamt 16.121 Abstriche in Düsseldorf durchgeführt worden. Düsseldorfer Schulen und Kitas An sechs Schulen sind neue Corona-Fälle zu verzeichnen: an der Christophorus- Grundschule, der Dieter-Forte-Gesamtschule, der Gemeinschaftsgrundschule Adolf- Klarenbach-Schule, der Grundschule Gutenberg Schule, der Joseph-Beuys- Gesamtschule sowie der Evangelischen Grundschule Brehm-Schule. Die Schulen wurden zeitnah informiert; die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. Wenn in Düsseldorfer Schulen oder Kitas ein positiver Fall auftritt, führt das Gesundheitsamt die sogenannte Kontaktpersonennachverfolgung durch. Dies erfolgt in Zusammenarbeit mit der jeweiligen Einrichtungsleitung. Bei einem positiven Testergebnis wird für die infizierte Person sofort eine Quarantäne angeordnet. Den engen Kontaktpersonen (Kontaktpersonen der Kategorie 1) werden Testungen auf SARS-CoV-2 angeboten – auch wenn sie keine Symptome zeigen – und gegebenenfalls häusliche Isolation bzw. Quarantäne ausgesprochen. Dies wird dann angeordnet, wenn Personen positiv getestet wurden oder ein hohes Risiko besteht, dass sie sich angesteckt haben. Als Kontaktperson der Kategorie 1 gilt eine Person zwei Wochen lang, nachdem sie engen Kontakt zu einem Corona-Erkrankten hatte. Ein enger Kontakt bedeutet entweder, dass man mindestens 15 Minuten ungeschützt mit dem Erkrankten gesprochen hat ("Face-to-Face-Kontakt") oder Kontakt zu seinen Atemwegssekreten hatte, indem man etwa angehustet oder angeniest wurde. Familienangehörige der Haushalte der Kinder die Kontaktpersonen der Kategorie 1 sind "Kontaktpersonen von Kontaktpersonen" und müssen sich dementsprechend nicht in Quarantäne begeben. Solange die direkten Kontaktpersonen der Kategorie 1 keine entsprechenden Krankheitssymptome wie zum Beispiel trockenen Husten, Halsschmerzen, Atemnot oder Fieber zeigt, ist es eher unwahrscheinlich, dass sie angesteckt wurden. Dennoch sollten sie weiterhin darauf achten, ob sich bei ihnen entsprechende Krankheitssymptome einstellen. In diesem Fall müssen sie sich zunächst telefonisch an ihren Hausarzt wenden. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Dienstag, 23. Juni, bis 16 Uhr, insgesamt 390 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Dienstag noch 231 Anrufe durchgestellt, von denen 231 angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 23. Juni 2020 Coronaschutz: Mehrere Imbissbetriebe verstoßen gegen Hygieneregeln 35 Einsätze im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung des Landes verzeichnete der städtische Ordnungs- und Servicedienst (OSD) am Montag, 22. Juni. Im gleichen Zeitraum erhielt die Leitstelle 28 Anrufe zum Thema. Die Gesamtzahl der zum Thema "Corona" in der Leitstelle des OSD seit dem 18. März eingegangenen Anrufe erhöhte sich auf 7.927. Im Fokus standen am gestrigen Montag, 22. Juni, zahlreiche Imbissbetriebe im gesamten Stadtgebiet. So erreichte den OSD ein Hinweis, dass ein Imbiss in Flingern gegen die Coronaschutzverordnung verstößt. Tatsächlich stellte eine Gewerbestreife des OSD bei der anschließenden Kontrolle gleich mehrere Verstöße fest: Zum einen wurde weder im Innenraum des Imbisses noch auf der Terrasse der erforderliche Mindestabstand zwischen den Tischgruppen eingehalten. Zum anderen fehlte sowohl Desinfektionsmittel als auch die erforderliche Raumskizze. Auch die Besucherdatenliste wies inhaltliche Mängel auf und erwies sich dadurch als nutzlos. Aufgrund der zahlreichen Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen den Betreiber eingeleitet. Auch in Imbissbetrieben am Worringer Platz sowie an der Karlstraße musste eine Streife des OSD im Tagdienst zahlreiche Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung feststellen. So wurde in beiden Imbissen kein Desinfektionsmittel vorgehalten. Einen Raumplan fanden die OSD-Einsatzkräfte ebenso wenig vor wie die geforderte Besucherdatenliste. Im Imbiss an der Karlstraße wurden zudem die Abstände zwischen den Tischgruppen nicht eingehalten. Ein weiterer Gaststättenbetrieb in der Altstadt hatte zwar eine ordnungsgemäß aufgestellte Terrasse, jedoch waren die ebenfalls im Betrieb befindlichen Tische im Innenraum derart ungünstig platziert, dass kein ausreichender Sicherheitsabstand zu den allgemein genutzten Laufflächen bestand. Auch dort wurde weder das erforderliche Hand-Desinfektionsmittel ausgegeben noch lag eine Raumskizze vor. Eine Servicekraft der Gaststätte legte die vorgeschriebene Maske erst nach Aufforderung der OSD-Streife an. Auch die Besucherdatenlisten wurden nicht ordnungsgemäß geführt. In allen drei Fällen leiteten die OSD-Mitarbeiter umgehend Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. ___________________________________________________________________________ 23. Juni 2020 Kunst am Bau für das Friedrich-Rückert-Gymnasium Kunstkommission lobt einen Kunst-am-Bau-Wettbewerb aus/Ab sofort können die Bewerbungsunterlagen abgerufen werden Im Rahmen des Bauvorhabens am Friedrich-Rückert-Gymnasium und des Weiterbildungskollegs (Abendgymnasium) in Rath lobt die Kunstkommission der Stadt Düsseldorf einen Kunst-am-Bau-Wettbewerb aus. Für die Teilnahme an dem Wettbewerb können ab sofort alle notwendigen Formblätter und Unterlagen abgerufen werden unter: www.kunstkommission-duesseldorf.de. Umbau und Sanierung Friedrich-Rückert-Gymnasium Das Friedrich-Rückert-Gymnasium wurde 1973 errichtet. Die anstehende Baumaßnahme am Friedrich-Rückert-Gymnasium umfasst neben dem Umbau und der umfassenden Sanierung des Gebäudebestandes auch die Errichtung eines Erweiterungsanbaus für die naturwissenschaftlichen Bereiche und den Anbau eines weiteren Sportfeldes an die vorhandene Dreifach-Sporthalle. Damit einhergehend wird das Außengelände neu strukturiert und von der Sankt-Franziskus-Straße aus ein weiterer Zugang zur Schule geschaffen. Bundesweiter Wettbewerb Der Wettbewerb wird bundesweit ausgelobt und als geladener, einphasiger Kunst- am-Bau-Wettbewerb durchgeführt. Ziel des Wettbewerbs ist es, für den Standort einen signifikanten künstlerischen Beitrag zu entwerfen, der dem Ort im Zusammenwirken mit der Architektur und der Funktion einen unverwechselbaren Ausdruck verleiht. Die Schulgemeinschaft selbst wünscht sich, dass mit dem entstehenden Kunstwerk die Außenwahrnehmung der Schule erhöht wird. Die Schule wurde als Europaschule zertifiziert. So gibt es am Friedrich-Rückert-Gymnasium ein erweitertes Fremdsprachenangebot, bilinguale Angebote sowie internationale Projekte und Partnerschaften. Künstlerinnen und Künstler bzw. Künstlergruppen können sich bis zum 21. August 2020 für die Teilnahme bewerben. Es ist beabsichtigt vier bis sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den eingegangenen Bewerbungen auszuwählen. Für die Realisierung des Kunstwerks stehen maximal 150.000 Euro brutto zur Verfügung. Die ausgewählten Künstlerinnen bzw. Künstler erhalten ein Teilnahmehonorar in Höhe von 2.000 Euro brutto. ___________________________________________________________________________ 23. Juni 2020 Abstands- und Hygieneregeln weiterhin einhalten! Coronazahlen steigen wieder/Stadt Düsseldorf appelliert, sich an die Abstands- und Hygieneregeln sowie an die Maskenpflicht zu halten, um die gewonnenen Lockerungen nicht durch sorgloses Verhalten zu riskieren Die Zahl der Corona-Neuinfektionen steigt seit Dienstag, 16. Juni, stadtweit an und die 7-Tages-Inzidenz – welche die Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner angibt – erreichte gestern, 23. Juni, einen Wert von 18,2. "Dies kann ganz unterschiedliche Gründe haben und neben der aktiven Fallfindung und den hohen Abstrichzahlen in Düsseldorf auch mit einer gewissen Sorglosigkeit zusammenhängen", stellt Gesundheitsamtsleiter Dr. Klaus Göbels fest. Das Einhalten von Kontaktbeschränkungen, Abstandsgebot, Maskenpflicht, allgemeinen Hygieneempfehlungen und Quarantäne mindern die Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2. Zusammenkünfte und achtloses Verhalten begünstigen die Verbreitung von COVID-19 und führen zu Neuinfektionen. Oberbürgermeister Thomas Geisel betont: "Die gegenwärtigen Lockerungen lassen das Coronavirus in den Köpfen vieler Menschen in den Hintergrund rücken. Doch damit es nicht zu einem nennenswerten Anstieg der Neuinfektionen kommt und dann weitere Beschränkungen ausgesprochen werden müssen, bitten wir alle Düsseldorferinnen und Düsseldorfer ausdrücklich: Nehmen Sie aufeinander Rücksicht und halten Sie sich an die Abstands- und Hygieneregeln sowie an die Maskenpflicht! Denn die erreichten Lockerungen und der Weg in die Normalität dürfen nicht durch Leichtsinn aufs Spiel gesetzt werden." "Nur gemeinsam können wir einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus entgegenwirken. Jeder kann und muss dazu aktiv beitragen", erklärt Dr. Göbels. "Denn die Corona-Pandemie ist noch nicht überstanden, und die Schutzmaßnahmen – wie die Abstands- und Hygieneregeln sowie die Maskenpflicht – sind wichtige und wirksame Grundlagen, um eine Verbreitung von COVID-19 zu minimieren und letztlich sich selbst und seine Mitmenschen zu schützen. Nur so kann verhindert werden, dass es wieder zu Einschränkungen kommt." Im Rahmen der aktiven Fallfindung werden Reihentestungen in Düsseldorfer Gemeinschaftsunterkünften (Senioren-, Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen) durchgeführt. Dort werden beim Auftreten positiver Fälle alle Personen ungeachtet der Symptomatik abgestrichen, um Infektionsketten möglichst früh nachzuvollziehen und zu unterbrechen. Durch diese regelmäßigen Testungen auch asymptomatischer Personen werden auch solche Fälle diagnostiziert, die sonst unentdeckt geblieben wären. Dementsprechend höhere Zahlen für Düsseldorf können die Folge sein. Denn je mehr Tests durchgeführt werden, umso größer ist auch die Wahrscheinlichkeit, infizierte Personen zu ermitteln. Stufenkonzept bei steigenden Neuinfektionen Um einen erneuten Anstieg der Neuinfektionen zu vermeiden und der Weiterverbreitung des Virus erfolgreich entgegenzuwirken, haben Bund und Länder eine Obergrenze bestimmt: Ab einer Zahl von 50 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen müssen weitreichende Beschränkungen wieder eingeleitet werden. Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat zudem im Mai einen vorsorglichen Stufenplan vorgestellt, mit dem bei Erhöhung der Neuinfektionen schnell reagiert und frühzeitig Maßnahmen ergriffen werden können. Der Stufenplan ist mit einem Ampelsystem vergleichbar: Die gelbe Phase setzt dann ein, wenn mehr als 30 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in einer Woche registriert werden. Die rote Phase tritt dann in Kraft, wenn mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in 7 Tagen auftreten. Ab dieser Stufe sind Maßnahmen zur Reduktion von Neuinfektionen vorgesehen und einzuleiten. Aus einem Maßnahmenkatalog werden geeignete Schritte aktiviert, die zu weiteren Einschränkungen der Kontaktmöglichkeiten und zu einem höheren Schutz der besonders gefährdeten Personengruppen führen. Zwar wurde – mit dem gestrigen 7-Tages-Inzidenzen von 18,2 – noch keine der beiden Stufen erreicht; doch sorglose Zusammenkünfte und achtloses Verhalten führen zusehends dazu, dass das Coronavirus sich verbreitet. Der städtische Ordnungs- und Servicedienst (OSD) musste in letzter Zeit etwa immer wieder im Zusammenhang mit der Überwachung und Durchsetzung der Coronaschutzverordnung des Landes eingreifen. Auch gegen zahlreiche Gastronomen mussten Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet werden. Allein 95 Einsätze verzeichnete der OSD am Wochenende von Samstag, 20. Juni, bis Sonntag, 21. Juni. Die Gesamtzahl der zum Thema "Corona" in der Leitstelle des OSD seit dem 18. März eingegangenen Anrufe erhöhte sich auf insgesamt 7.927. Welche positiven Effekte das Einhalten der Schutzmaßnahmen und Kontaktbeschränkungen haben können, zeigte sich bereits im Mai. Damals konnte dadurch die Ausbreitung des Coronavirus in ganz Deutschland verlangsamt werden. Unter dem Motto "Nehmt Rücksicht, haltet Abstand - gebt Corona keine Chance!" erinnern auch bekannte Gesichter aus Düsseldorf daran, dass die Corona-Pandemie noch nicht überstanden ist und setzen sich auf Social Media für einen verantwortungsvollen Umgang miteinander in der Coronakrise ein. Die Videos werden nach und nach online gestellt und sind zu finden unter: www.facebook.de/duesseldorf, www.twitter.com/duesseldorf, www.youtube.com/stadtduesseldorf und www.instagram.de/duesseldorf. ___________________________________________________________________________ 23. Juni 2020 Schulhöfe werden zu blühenden Insektenwiesen Bürgerstiftung und Landeshauptstadt Düsseldorf kooperieren bei zukunftsweisendem Entsiegelungsprojekt/ Eine Million Euro für Kinder, Lehrkräfte und die Umwelt Die Bürgerstiftung Düsseldorf setzt in Kooperation mit der Landeshauptstadt Düsseldorf ein Zeichen für Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit. In den nächsten Monaten werden an mehr als einem Dutzend Düsseldorfer Schulen versiegelte Flächen wie Beton- oder Steinböden abgetragen und gemeinsam mit den Kindern und Lehrkräften in blühende Insektenwiesen und naturnahe Flächen umgewandelt. Das Projekt wurde von der Bürgerstiftung Düsseldorf initiiert, die mit finanzieller Unterstützung (Traumtaler) der Deutschen Postcode Lotterie 500.000 Euro bereitstellt. Die Landeshauptstadt hat weitere 500.000 Euro aus dem städtischen Haushalt zugesagt, sodass insgesamt eine Million Euro zur Verfügung stehen - ausreichende Mittel, um einige tausend Quadratmeter entsiegeln zu können. Um dieses innovative Projekt, das zukunftsweisend für viele andere Städte sein kann, vorzustellen, kamen die Initiatoren am Dienstag, 23. Juni, an der St. Michael Schule zusammen. An der Grundschule am Kempgensweg 65 in Düsseldorf-Lierenfeld wurde bereits mit den ersten Maßnahmen für eine solche Entsiegelung begonnen. Oberbürgermeister Thomas Geisel bei der Begrüßung: "Schule bedeutet nicht nur reine Wissensvermittlung. Mindestens genauso wichtig ist es, Kinder und Jugendliche darin zu unterstützen, ein Bewusstsein für Normen und Werte, soziales Miteinander und Verantwortung zu entwickeln. Das Projekt der "Entsiegelung von Flächen" und die damit einhergehenden Effekte und Ziele wie 'Bodenschutz', 'Klimaverbesserung', 'Insekten- und Artenvielfalt' sowie 'Weltschutz' setzen genau dort an und sorgen dafür, dass Schülerinnen und Schüler unserer Stadt einen immensen Mehrwert des Schullebens und des Lernens erleben können. Mein herzlicher Dank gilt der Deutschen Postcode Lotterie, die das Projekt mit ihrer großzügigen Förderung unterstützt. Die 500.000 Euro sind ein toller Beitrag, und es ist mir eine Ehre und Freude, dass auch wir als Stadt das Vorhaben mit der gleichen Summe fördern." Entsiegelung liefert nicht nur einen Beitrag zum Bodenschutz, sondern fördert auch die Lebens- und Wohnqualität. Durch die Verdunstung des Wassers verbessert sich das Kleinklima im Wohnviertel. So können insbesondere in den stark verdichteten Innenbereichen deutliche Verbesserungen des Stadtklimas erreicht werden. Zudem werden durch Entsiegelung die Voraussetzungen für neue Vegetationsflächen geschaffen. Die Umwandlung toter Flächen in Vegetationszonen, beispielsweise Wildblumenwiesen, kommt somit auch der Insektenvielfalt zugute. Sabine Tüllmann, Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung : "Viele Schulhöfe sind graue trostlose Flächen. Wir möchten gemeinsam mit den Kindern die Natur zurück in die Stadt holen, denn mithilfe dieses Projekts erfahren die Schüler nicht nur viel über Insekten, Obst und Gemüse, sondern lernen gleichzeitig, ihre Umwelt zu schützen.“ Die Düsseldorfer Schulhöfe sollen für alle Beteiligten zukünftig schönere Orte für Pausen und Entspannung werden. Mithilfe spezieller hierfür erarbeiteter Workshops werden insbesondere den Kindern das Bewusstsein für Umwelt und Natur nahegebracht. Grüne Klassenzimmer werden genauso entstehen wie Rasenflächen aus strapazierfähigen Gräsern, die sich als Spiel- und Bewegungsflächen eignen sowie Barfußpfade oder Gemüse- und Obstgärten. Die Geschäftsführerin der Deutschen Postcode Lotterie, Annemiek Hoogenboom, erklärt: "Als Soziallotterie setzen wir uns deutschlandweit für Mensch und Natur ein. Daher sind wir sehr stolz, dass der diesjährige Traumtaler das Projekt 'Lebendige Schulhöfe' unterstützt, da es beides miteinander vereint. Statt Betonwüsten werden auf Schulhöfen gemeinsam von Schülern und Lehrern Grünflächen, Insektenplätze und Obstgärten geschaffen. Das Projekt ist ein Vorbild für grünere Städte in ganz Deutschland. Darum freuen wir uns, es dank unserer Teilnehmer mit einer halben Million Euro fördern zu können." Dass mehrere Schritte notwendig sind, um eine Fläche in dieser Form umzugestalten, versteht sich von selbst. Zunächst müssen der Beton und möglicherweise weitere Schichten abgetragen werden. Danach sind unterschiedliche Nutzungsvarianten, beispielsweise eine Insektenwiese, möglich. An den verschiedenen Schulstandorten wird stets individuell gestaltet, sodass jede entsiegelte Fläche einzigartig sein wird. Hier das Video zum Termin und alle Reden: ___________________________________________________________________________ 23. Juni 2020 "Koordinierungsgruppe Altstadt" kommt an Wochenenden zum Einsatz Mit Wirkung von Freitag, 26. Juni, wird die sogenannte "Koordinierungsgruppe Altstadt" an den stark frequentierten Wochenendtagen zusammentreten und den Einsatz im Zeichen der Umsetzung der Coronaschutzverordnung koordinieren. Diese Gruppe ist seit Jahren bewährter Teil der Sicherheitsstrategie in der Landeshauptstadt. Sie kommt zum Beispiel an den Karnevalstagen zusammen, aber auch am Japan-Tag. Immer dann, wenn mit erhöhtem Besucheraufkommen wie in der Altstadt oder zum Beispiel auf der Kirmes zu rechnen ist. Derzeit gibt es unter dem Gesichtspunkt des Infektionsschutzes Probleme mit zu hoher Besucherfrequenz an der "längsten Theke der Welt". Am vergangenen Freitag mussten Ordnungsamt und Polizei in Zusammenarbeit Menschenansammlungen in der Kurzen Straße und am Burgplatz auflösen. "Die Menschen müssen wissen: Die Pandemie ist noch nicht vorbei. Es gibt weiterhin Infektionen in Düsseldorf. Möglicherweise auch durch das Gedrängel in der Altstadt begünstigt. Wir können nur alle zusammen darauf reagieren. Die Altstadtbesucher sollten weiter Disziplin zeigen, was die Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln angeht. Und die Behörden werden durch diese Koordinierungsgruppe schneller eingreifen können, wenn dem nicht so ist", sagt Oberbürgermeister Thomas Geisel. Genau solche Einsätze sollen durch die Koordinierungsgruppe noch effektiver geführt werden. Die Gruppe besteht aus Vertretern des städtischen Ordnungsamtes, der Feuerwehr, des städtischen Amtes für Verkehrsmanagement, der Rheinbahn und der Polizei. In der jetzt eingerichteten Gruppe werden zusätzlich allerdings auch Vertreter der Altstadt-Gastronomen vertreten sein. Die Gruppe kann situativ noch um weitere Teilnehmer erweitert werden. Die Koordinierungsgruppe bezieht in den Abend- und Nachtstunden jeweils freitags und samstags einen Raum im Rathaus. Dort gehen alle Meldungen aus der Altstadt ein, die entsprechend nötigen Reaktionen der Behörden und Ämter kann dann auf dem kurzen Dienstweg koordiniert werden. Die Landeshauptstadt hofft so, ähnliche Situationen, wie sie am vergangenen Wochenende aufgetreten sind, schneller auflösen zu können und so das Infektionsrisiko beim Altstadtbesuch zu senken. "Wir haben mit diesen Koordinierungsgruppen in der Vergangenheit sehr gute Erfahrungen gemacht. Ich bin mir deshalb sicher, dass dieses Konzept dazu beiträgt, gefährliche Situationen in der Altstadt noch besser zu entschärfen", erklärt David von der Lieth, Leiter der Düsseldorfer Feuerwehr. ___________________________________________________________________________ 23. Juni 2020 Online-Beteiligung "Metro Campus" gestartet Metro-Gelände in Flingern wird neu entwickelt/Bürgerdialog bis 18. Juli Das Gelände rund um den heutigen Metro-Großmarkt soll neu entwickelt werden. In Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Düsseldorf wird Metro Properties, die Immobiliengesellschaft der Metro AG, dazu einen zweistufigen städtebaulichen Wettbewerb ausloben. Der Wettbewerb soll für das Plangebiet flexible und robuste städtebauliche und freiraumplanerische Konzepte hervorbringen. Im Vorfeld des Wettbewerbs ist nun zunächst die Meinung der Düsseldorferinnen und Düsseldorfer gefragt: Noch bis 18. Juli besteht die Möglichkeit zur Online- Beteiligung unter dem Link https://dialog.metro- campus.de/dito/explore?action=startpage&id=90. "Mit dem möglichen Umzug des Metro-Großmarkts bahnt sich nach Grafental der nächste große Umstrukturierungsprozess für Flingern an. Daher ist es uns besonders wichtig, das Verfahren so gut und in höchster Transparenz vorzubereiten, um das Ziel eines innovativen, nachhaltigen und kreativen Quartiers zu erreichen. Jetzt, noch vor dem tatsächlichen Projektstart, bietet sich für die Bürgerinnen und Bürger Düsseldorfs die Möglichkeit, ein großes Stück Zukunft gestalten zu können. Machen Sie mit und bringen Sie ihre Ideen ein", ermuntert Cornelia Zuschke, Beigeordnete für Planen, Bauen, Mobilität und Grundstückswesen der Landeshauptstadt Düsseldorf, zur Nutzung der Online-Beteiligung. Die Grundlagen für die frühzeitige Einbindung der Öffentlichkeit hatte der Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung in seiner Sitzung am 29. April beschlossen. Nach Abschluss der Online-Beteiligung werden die Ergebnisse aufbereitet und den Planungsteams für die Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe an die Hand gegeben. ___________________________________________________________________________ 23. Juni 2020 Stadtmuseum Düsseldorf Eine Reise durch die Geschichte der Düsseldorfer Schlösser Eintrittsfreier Sonntag: Angebot für junge und erwachsene Besucherinnen und Besucher/Diesmal dreht sich alles um das Thema "Schloss" Das Stadtmuseum, Berger Allee 2, lädt am Sonntag, 28. Juni, zu einer Präsentation über das Schloss Benrath ein. Anschließend gibt es ein kindergerechtes Familienangebot, das sich dem Thema "Düsseldorfer Schlösser" widmet. "Schloss Benrath, Architektur einer tragischen Liebesgeschichte" Im Rahmen einer Präsentation wird Kunsthistoriker Björn Mismahl am Sonntag, 28. Juni, ab 15 Uhr ein Schlaglicht auf das Kurfürstenpaar Carl Theodor und Elisabeth Auguste von Pfalz-Sulzbach werfen. Obwohl die Wahl der Residenzstadt auf Mannheim fiel, wollte man die Region aufwerten und ließ eine Maison de Plaisance, Schloss Benrath, errichten. Wie weit jedoch die rosa Architektur des Gebäudes und die Lebensrealität des Kurfürstenpaares auseinanderklafften, werden die Gäste im Stadtmuseum am Sonntag erfahren können. "Düsseldorfer Schlösser – Düsseldorfer Geschichten" Von der "Weißen Frau" im Schlossturm bis zu Napoleons Besuch im Schloss Jägerhof: Die Düsseldorfer Schlösser haben viele Geschichten zu bieten, die im kindergerechten Familienangebot des Stadtmuseums am Sonntag, 28. Juni, von 16 bis 18 Uhr gemeinsam erkundet werden. Im Ibach-Saal des Stadtmuseums können die kleinen Besucherinnen und Besucher zudem ihr eigenes Traumschloss entwerfen. Hinweis: Aufgrund der Pandemie gelten besondere Hygieneregeln zum Schutze aller. Die Führung findet daher mit begrenzter Teilnehmerzahl in Form einer Präsentation im Ibach-Saal statt. Alle Teilnehmenden werden gebeten, den Abstand von 1,5 Metern einzuhalten sowie einen Mund- und Nasenschutz zu tragen. Weitere Informationen gibt es vor Ort oder auf Nachfrage via E-Mail an svenja.wilken@duesseldorf.de. Im Anschluss sind die Teilnehmenden natürlich eingeladen, die Ausstellung selbständig zu erkunden. Der Eintritt in das Stadtmuseum ist sonntags für alle Besucherinnern und Besucher frei. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Treffpunkt ist das Foyer. ___________________________________________________________________________ 23. Juni 2020 Kanalbauarbeiten an der Itterstraße Fahrbahn wird ab 30. Juni halbseitig gesperrt Die vorbereitenden Arbeiten wurden im Zeitplan abgeschlossen, am Dienstag, 30. Juni, können die notwendigen Kanalbauarbeiten in der Itterstraße beginnen: Dann wird der Kanal zwischen den Hausnummern 10 bis 103 (Kreuzung "Geeststraße") abschnittsweise in offener Bauweise mittels Baugruben innerhalb der Itterstraße saniert. Laut Stadtentwässerungsbetrieb werden die Arbeiten voraussichtlich Anfang Dezember 2021 abgeschlossen sein. Der Kanal aus den 1970iger Jahren ist sanierungsbedürftig und muss erneuert werden. Außerdem ist eine Erhöhung der hydraulischen Leistungsfähigkeit erforderlich. Heißt: der Kanal wird größer gebaut, um mehr Wasser aufnehmen zu können. Die Trasse wird zudem in den öffentlichen Straßenbereich verlegt, damit das Grundstück der Kirche nicht mehr beansprucht werden muss. Aus Platzgründen erfolgt während der Bauzeit in Abstimmung mit Rheinbahn, Feuerwehr, Polizei und dem Amt für Verkehrsmanagement eine halbseitige Sperrung der Fahrbahn. Dort wird eine Ampel zum Einsatz kommen. Die Breite der verbleibenden Fahrspur muss mindestens drei Meter betragen, damit die Erreichbarkeit durch Rettungsfahrzeuge, Feuerwehr, Awista und der Busbetrieb für den Schulverkehr gewährleistet werden kann. Zudem werden die seitlichen Parkstreifen von der Itterstraße 10 bis zur Straßenkreuzung Itterstraße/Am Falder/Kaldenberger Straße zur provisorischen Fahrspur ausgebaut. ___________________________________________________________________________ 22. Juni 2020 Gestaltung Düsseldorf Hauptbahnhof und Umgebung: Düsseldorfer sind gefragt Nach der Sommerpause startet das formelle Bebauungsplanverfahren mit der frühzeitigen Bürgerbeteiligung/Ziel: Moderner Bahnhof mit attraktivem Umfeld Die Stadt Düsseldorf und die Deutsche Bahn (DB) gestalten den Hauptbahnhof und sein Umfeld attraktiv für Einwohner, Pendler und Reisende. Im Herbst startet das offizielle Bebauungsplanverfahren, bei dem die Beteiligung der Menschen vor Ort eine zentrale Rolle spielt. Im Fokus stehen die drei Projektbausteine: der Bahnhofsvorplatz, das Hochhaus auf dem Vorplatz und das Bahnhofsgebäude. "Landeshauptstadt Düsseldorf, DB Station&Service und Rheinbahn arbeiten bei der Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes Hand in Hand. Gemeinsam werden wir den Hauptbahnhof und seine Umgebung zu einem attraktiven Stadtportal machen. Dieses schmucke Entrée wollen wir mit den Düsseldorferinnen und Düsseldorfern gemeinsam entwickeln", betonte Oberbürgermeister Thomas Geisel. Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat die Entwicklung des Konrad-Adenauer-Platzes federführend in die Hand genommen. Er soll künftig in einen nördlichen Verkehrs- und einen südlichen Verweilbereich gegliedert werden. Bäume strukturieren in lockerer Anordnung den Platz in Nord-Süd-Richtung. Wichtige Achsen werden von Einzelbäumen flankiert und schaffen die gewünschte Orientierung und Wegeführung. Parallel werden Mobilitätsangebote mit Blick auf Barrierefreiheit, Sicherheit oder Umsteigebeziehungen verbessert und die Aufenthaltsqualität auf dem Platz gesteigert. Und damit nicht genug: Auch unterirdisch tut sich etwas. Mindestens 1.500 neue Fahrradabstellplätze werden in einer Fahrradgarage vorgesehen. Ronald Pofalla, Vorstand Infrastruktur der DB AG: "Der Hauptbahnhof Düsseldorf zählt mit knapp 250.000 Reisenden pro Tag zu den wichtigsten Bahnhöfen Deutschlands. Gemeinsam mit der Stadt und den Düsseldorfern wollen wir hier für ein attraktives Umfeld sorgen. Denn Bahnhof und Bahnhofsumfeld gehören für uns untrennbar zusammen." Ziel ist es, ein lebendiges und urbanes Bahnhofsumfeld zu schaffen. Dazu gehört das von der Deutschen Bahn geplante Hochhaus auf dem Gelände des derzeitigen Saalbaus. Dort entstehen attraktive, verkehrsgünstig gelegene Büros in der Landeshauptstadt in direkter Nachbarschaft zum Hauptbahnhof. Das Hochhaus als Landmarke schafft zudem eine wichtige städtebauliche Verbindungsachse zur Innenstadt und dem Kö-Bogen. Auch für das Bahnhofsgebäude hat die DB Zukunftspläne: Innovative Ideen wie Coworking oder attraktive Aufenthalts- und Loungebereiche bis hin zu mehr Flächen für den Reisendenbedarf stehen gerade im Fokus der Überprüfungen. Nach Abschluss der Machbarkeitsstudie werden die Planungen vertieft. Zudem arbeiten die Stadt Düsseldorf, die DB und die Rheinbahn gemeinsam daran, Kapazitäten für innovative Mobilitätslösungen zu schaffen und Verkehre sowohl ober- als auch unterirdisch neu zu ordnen. Der Konrad-Adenauer-Platz ist heute schon ein hoch frequentierter, wichtiger Umsteigepunkt für tausende Fahrgäste. In Zukunft wird er zu einem multimodalen Verknüpfungspunkt für verschiedene Verkehrsmittel, immer mit Blick auf die Menschen, die ihn nutzen. Klaus Klar, Vorstandsvorsitzender und Arbeitsdirektor der Rheinbahn: "Unser Augenmerk lag dabei auf einem barrierefreien Ausbau der Straßenbahn-Haltestellen und der Optimierung der Umsteigewege, auch zu unseren Buslinien. Wir freuen uns, dass Bus und Bahn an dieser so wichtigen Stelle ausreichend Raum gegeben wird, um zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden." In den nächsten Schritten können dann Konzepte zu der Gestaltung der Haltestelle der Zukunft, den digitalen Informationen für die Fahrgäste, den taktilen Elementen und der sinnvollen Verknüpfung aller Wege einfließen. Cornelia Zuschke, Planungs- und Verkehrsdezernentin der Landeshauptstadt Düsseldorf, unterstrich die Qualifizierung der vorliegenden Planung durch Wettbewerb und Beteiligung: "Die aktuelle Planung überzeugt durch eine Verbindung von zukunftsfähiger Mobilität bei gleichzeitiger Schaffung von Verweil- und Aufenthaltsqualität. Mit der anstehenden Bürger- und Trägerbeteiligung, werden wir die angemahnten Themen im Hinblick auf Klimagerechtigkeit und Flächenzuteilung aufgreifen und schauen, was geht." Denn zentral ist der Austausch mit den Düsseldorfern, die bei dem anstehenden Bebauungsplanverfahren gefragt sind. In diesem werden wichtige Weichen für das Stadtbild der Landeshauptstadt gestellt. Gebäudehöhen, überbaubare Grundstücksflächen und Aufenthaltsräume auf dem Konrad-Adenauer-Platz werden beispielsweise ebenso definiert wie die Größe der Fenster des künftigen Hochhauses. Erst wenn das Verfahren weitestgehend abgeschlossen ist, können Stadt und DB Bauanträge für die Umsetzung der Projekte stellen. Gestaltung Düsseldorf Hauptbahnhof und Umgebung: Düsseldorfer sind gefragt Nach der Sommerpause startet das formelle Bebauungsplanverfahren mit der frühzeitigen Bürgerbeteiligung/Ziel: Moderner Bahnhof mit attraktivem Umfeld Die Stadt Düsseldorf und die Deutsche Bahn (DB) gestalten den Hauptbahnhof und sein Umfeld attraktiv für Einwohner, Pendler und Reisende. Im Herbst startet das offizielle Bebauungsplanverfahren, bei dem die Beteiligung der Menschen vor Ort eine zentrale Rolle spielt. Im Fokus stehen die drei Projektbausteine: der Bahnhofsvorplatz, das Hochhaus auf dem Vorplatz und das Bahnhofsgebäude. "Landeshauptstadt Düsseldorf, DB Station&Service und Rheinbahn arbeiten bei der Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes Hand in Hand. Gemeinsam werden wir den Hauptbahnhof und seine Umgebung zu einem attraktiven Stadtportal machen. Dieses schmucke Entrée wollen wir mit den Düsseldorferinnen und Düsseldorfern gemeinsam entwickeln", betonte Oberbürgermeister Thomas Geisel. Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat die Entwicklung des Konrad-Adenauer-Platzes federführend in die Hand genommen. Er soll künftig in einen nördlichen Verkehrs- und einen südlichen Verweilbereich gegliedert werden. Bäume strukturieren in lockerer Anordnung den Platz in Nord-Süd-Richtung. Wichtige Achsen werden von Einzelbäumen flankiert und schaffen die gewünschte Orientierung und Wegeführung. Parallel werden Mobilitätsangebote mit Blick auf Barrierefreiheit, Sicherheit oder Umsteigebeziehungen verbessert und die Aufenthaltsqualität auf dem Platz gesteigert. Und damit nicht genug: Auch unterirdisch tut sich etwas. Mindestens 1.500 neue Fahrradabstellplätze werden in einer Fahrradgarage vorgesehen. Ronald Pofalla, Vorstand Infrastruktur der DB AG: "Der Hauptbahnhof Düsseldorf zählt mit knapp 250.000 Reisenden pro Tag zu den wichtigsten Bahnhöfen Deutschlands. Gemeinsam mit der Stadt und den Düsseldorfern wollen wir hier für ein attraktives Umfeld sorgen. Denn Bahnhof und Bahnhofsumfeld gehören für uns untrennbar zusammen." Ziel ist es, ein lebendiges und urbanes Bahnhofsumfeld zu schaffen. Dazu gehört das von der Deutschen Bahn geplante Hochhaus auf dem Gelände des derzeitigen Saalbaus. Dort entstehen attraktive, verkehrsgünstig gelegene Büros in der Landeshauptstadt in direkter Nachbarschaft zum Hauptbahnhof. Das Hochhaus als Landmarke schafft zudem eine wichtige städtebauliche Verbindungsachse zur Innenstadt und dem Kö-Bogen. Auch für das Bahnhofsgebäude hat die DB Zukunftspläne: Innovative Ideen wie Coworking oder attraktive Aufenthalts- und Loungebereiche bis hin zu mehr Flächen für den Reisendenbedarf stehen gerade im Fokus der Überprüfungen. Nach Abschluss der Machbarkeitsstudie werden die Planungen vertieft. Zudem arbeiten die Stadt Düsseldorf, die DB und die Rheinbahn gemeinsam daran, Kapazitäten für innovative Mobilitätslösungen zu schaffen und Verkehre sowohl ober- als auch unterirdisch neu zu ordnen. Der Konrad-Adenauer-Platz ist heute schon ein hoch frequentierter, wichtiger Umsteigepunkt für tausende Fahrgäste. In Zukunft wird er zu einem multimodalen Verknüpfungspunkt für verschiedene Verkehrsmittel, immer mit Blick auf die Menschen, die ihn nutzen. Klaus Klar, Vorstandsvorsitzender und Arbeitsdirektor der Rheinbahn: "Unser Augenmerk lag dabei auf einem barrierefreien Ausbau der Straßenbahn-Haltestellen und der Optimierung der Umsteigewege, auch zu unseren Buslinien. Wir freuen uns, dass Bus und Bahn an dieser so wichtigen Stelle ausreichend Raum gegeben wird, um zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden." In den nächsten Schritten können dann Konzepte zu der Gestaltung der Haltestelle der Zukunft, den digitalen Informationen für die Fahrgäste, den taktilen Elementen und der sinnvollen Verknüpfung aller Wege einfließen. Cornelia Zuschke, Planungs- und Verkehrsdezernentin der Landeshauptstadt Düsseldorf, unterstrich die Qualifizierung der vorliegenden Planung durch Wettbewerb und Beteiligung: "Die aktuelle Planung überzeugt durch eine Verbindung von zukunftsfähiger Mobilität bei gleichzeitiger Schaffung von Verweil- und Aufenthaltsqualität. Mit der anstehenden Bürger- und Trägerbeteiligung, werden wir die angemahnten Themen im Hinblick auf Klimagerechtigkeit und Flächenzuteilung aufgreifen und schauen, was geht." Denn zentral ist der Austausch mit den Düsseldorfern, die bei dem anstehenden Bebauungsplanverfahren gefragt sind. In diesem werden wichtige Weichen für das Stadtbild der Landeshauptstadt gestellt. Gebäudehöhen, überbaubare Grundstücksflächen und Aufenthaltsräume auf dem Konrad-Adenauer-Platz werden beispielsweise ebenso definiert wie die Größe der Fenster des künftigen Hochhauses. Erst wenn das Verfahren weitestgehend abgeschlossen ist, können Stadt und DB Bauanträge für die Umsetzung der Projekte stellen. Hier ist der Film zur Pressekonferenz: ___________________________________________________________________________ 22. Juni 2020 Kanalerneuerung auf der Reichswaldallee Baubeginn am 29. Juni/Einschränkungen für den Verkehr Der Kanal auf der Reichswaldallee wird erneuert: Die Bauarbeiten werden am Montag, 29. Juni, im Bereich der Straßenkreuzung beginnen und dann abschnittsweise bis zur Reichswaldallee 47a fortgeführt. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich Anfang Oktober 2020 abgeschlossen sein. Aus Platzgründen können beide Fahrspuren während der Kanalbauarbeiten nur in einem begrenzten Bauabschnitt in den Morgenstunden während des Berufsverkehrs genutzt werden. Hauptsächlich wird der Verkehr einspurig an der Baustelle vorbeigeführt und mit einer Ampel geregelt. Bei den erforderlichen Kanalarbeiten im Kreuzungsbereich Reichswaldallee/ Hirschweg ist eine Zufahrt zum Hirschweg nur über die Eitelstraße möglich. Der Zugang zur Straßenbahnhaltestelle "Hirschweg" wird jederzeit gewährleistet. Der Regenwasserkanal in der Reichswaldallee - zwischen der Straßenkreuzung Reichswaldallee/Hirschweg bis zum Grundstück Reichswaldallee 47a - wurde im Jahr 1911 hergestellt und ist sanierungsbedürftig. Auf einer Gesamtlänge von etwa 177 Metern wird der Regenwasserkanal mit einem Durchmesser von 400 Millimeter in gleicher Lage neu verlegt. ___________________________________________________________________________ 22. Juni 2020 "Nehmt Rücksicht, haltet Abstand - gebt Corona keine Chance!" Bekannte Gesichter aus Düsseldorf setzen sich auf Social Media für verantwortungsvollen Umgang miteinander in der Coronakrise ein Die gegenwärtigen Lockerungen lassen das Coronavirus in den Köpfen vieler Menschen in den Hintergrund rücken. Dass die Corona-Pandemie noch nicht überstanden ist, daran erinnern ab Montag, 22. Juni, sechs bekannte Persönlichkeiten aus Düsseldorf auf den Social-Media-Kanälen der Landeshauptstadt. Unter dem Motto "Nehmt Rücksicht, haltet Abstand - gebt Corona keine Chance!" appellieren Tischtennis-Profi Timo Boll, Schauspieler und Theaterdirektor René Heinersdorff und weitere Stars an die Vernunft der Menschen. Die Videos werden nach und nach online gestellt auf: Facebook unter www.facebook.de/duesseldorf, auf Twitter unter www.twitter.com/duesseldorf, auf Youtube unter www.youtube.com/stadtduesseldorf und Instagram unter www.instagram.de/duesseldorf "Die Verhaltensregeln in Zeiten des Coronavirus ändern sich ständig. Was immer aktuell bleibt, ist die ständige Rücksichtsnahme aufeinander und Solidarität", sagt Oberbürgermeister Thomas Geisel, der als Stadtoberhaupt ebenfalls einen Beitrag zur Social-Media-Kampagne beigetragen hat. "Wir alle wollen zurück in die Normalität - mir ist ganz wichtig, dass wir die Lockerungen jetzt nicht durch Leichtsinn aufs Spiel setzen. Wir müssen uns an die gebotenen Regeln halten wie den Abstand einhalten oder eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen." Timo Boll, der bisher erfolgreichste deutsche Tischtennisspieler, der für den deutschen Rekordmeister Borussia Düsseldorf in der Tischtennis-Bundesliga spielt, sagt: "Ohne Zuschauer zu spielen, macht natürlich nicht ganz so viel Spaß. Deshalb hoffe ich natürlich, dass wir bald wieder in den normalen Alltag zusammenkommen." Auch die Gastronomie wurde von der Coronakrise schwer getroffen. Geschäftsführerin der Schumacher Altbier-Manufaktur Nina Thea Ungermann ruft die Bürgerinnen und Bürger daher ebenso wie DEG-Legende Daniel Kreutzer zur Einhaltung der Verhaltensregeln auf. Auch der Musiker Enkelson beteiligt sich an der Kampagne. Der Düsseldorfer Schauspieler, Regisseur, Autor und Theaterdirektor René Heinersdorff würde gerne wieder Theater spielen und wendet sich an die Zuschauerinnern und Zuschauer des Videos: "Damit das klappt, müssen wir uns an die Regeln halten. Und ich fordere euch auf: Haltet euch daran! Wascht euch zum Beispiel die Hände!" Die Videos sollen zeigen: Das Coronavirus hat alle Bereiche des öffentlichen Lebens, ob Kultur oder Sport, Gastronomie oder Musik, verändert. Um wiederkehrende Maßnahmen eines "Lockdowns" zu verhindern und die alltägliche Normalität wiederherzustellen, ist eine aktive Mitarbeit der Bürgerinnen und Bürger durch das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, die Einhaltung des Abstands von 1,5 Metern und regelmäßiges Händewaschen notwendig. Die Düsseldorfer Persönlichkeiten rufen den Menschen die Notwendigkeit dieser Vehaltensweisen ins Gedächtnis. ___________________________________________________________________________ 21. Juni 2020 OB Geisel zeigt sich bestürzt über mutmaßlichen Terroranschlag in Reading Düsseldorfs Partnerstadt beklagt drei Tote und drei Schwerverletzte nach Messerattacke/OB Geisel: "Meine Gedanken sind bei den Angehörigen der Opfer" Die Nachricht des mutmaßlichen Terroranschlags mit drei Toten und drei Schwerverletzten in der englischen Partnerstadt Reading ist in der Landeshauptstadt Düsseldorf mit Entsetzen aufgenommen worden. "Ich bin bestürzt über die Nachrichten aus unserer Partnerstadt. Drei Menschen sind einem schrecklichen Verbrechen zum Opfer gefallen. Auch wenn wir noch nicht alle Einzelheiten kennen, müssen wir derzeit von einem feigen Terroranschlag auf Unschuldige ausgehen. Meine Gedanken sind bei den Angehörigen der Opfer. Ich werde mich noch in einem persönlichen Schreiben an Readings Bürgermeister Councillor David Stevens wenden." Die Stadt im südostenglischen Berkshire mit rund 230.000 Einwohnern ist seit 1988 offiziell Partnerstadt von Düsseldorf. Die besonderen Beziehungen begannen aber bereits kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. ___________________________________________________________________________ 21. Juni 2020 Die Coronazahlen vom 21. Juni Mit Stand Sonntag, 21. Juni, 17 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.655 (+5) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 168 (-4) Menschen sind aktuell noch infiziert. Davon werden (Stand: 21. Juni, 17 Uhr) 13 (+1) in Krankenhäusern behandelt, davon 2 (+0) auf Intensivstationen. 36 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.451 (+9) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 392 (-4) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 16,6 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Abstrichzahlen Das Diagnostikzentrum und das Drive-In-Testzentrum sind sonntags geschlossen. 42 Abstriche wurden am Samstag, 20. Juni, durch den mobilen Dienst durchgeführt. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Sonntag, 20. Juni, bis 16 Uhr, insgesamt 146 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Sonntag noch 80 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 20. Juni 2020 Die Coronazahlen vom 20. Juni Mit Stand Samstag, 20. Juni, 17 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.650 (+16) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 172 (+3) Menschen sind aktuell noch infiziert. Davon werden (Stand: 20. Juni, 17 Uhr) 12 (-2) in Krankenhäusern behandelt, davon 2 (+0) auf Intensivstationen. 36 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.442 (+13) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 396 (+9) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 18,1 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Abstrichzahlen 87 Abstriche wurden am Samstag, 20. Juni, bis 13 Uhr in der Diagnostikpraxis vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Samstag, 20. Juni, bis 13 Uhr insgesamt 46 Abstriche genommen. Dazu kommen 134 weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Mit Stand, 20. Juni, 13 Uhr, sind - seit dem 4. März - insgesamt 15.546 Abstriche in Düsseldorf durchgeführt worden. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Samstag, 20. Juni, bis 16 Uhr, insgesamt 141 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Samstag noch 87 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 20. Juni 2020 Coronaschutzverordnung: OSD stellen in einem Lokal im Medienhafen zahlreiche Verstöße fest Anzeigen gegen Betriebsleiter und auch Gästen/Lokal wurde versiegelt und darf nicht betreten werden/OSD-Dauerpräsenz auch in der Altstadt In der Nacht zum Samstag (20. Juni) kontrollierte der OSD erneut ein Gastronomiebetrieb im Medienhafen, der in der Vergangenheit bereits mehrfach aufgrund von Verstößen gegen die Coronaschutzverordnung aufgefallen war, und gegen den deshalb auch schon Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet worden sind. Die Ordnungshüter kontrollierten dieses Mal in Zivil und beobachteten zunächst von außen das Geschehen im Lokal. Zu diesem Zeitpunkt - kurz nach Mitternacht - waren viele Fenster vom Eingangsbereich abgeklebt oder von der Terrassenseite (Hafenbecken) aus die Innenvorhänge zugezogen. Nach außen drang laute House- Musik und die Beleuchtungsanlage (Tanzflächenbeleuchtung) war durch die oberen offenen Fensterspalten für die OSDler erkennbar. Kein Speiselokal, sondern Club-Betrieb Zudem beobachteten die Ordnungsamtsmitarbeiter, dass sich im Thekenbereich viele Gäste aufhielten und vor einem DJ-Pult getanzt wurde. Nach Beobachtung der Einsatzkräfte wurde augenscheinlich ein Club betrieben und kein Speiselokal mehr geführt. Rund 100 Gäste befanden sich zu diesem Zeitpunkt in der Lokalität. Nachdem das Geschehen im Lokal über einen längeren Zeitrum beobachtet worden war, forderten die OSDler vor Ort Verstärkung an. Gegen 2.30 Uhr betraten die OSDler das Ladenlokal und dokumentierten die Situation dabei auch per Video. Zunächst versuchte der Türsteher die zivilen Einsatzkräfte mit den Worten "Ne, Jungs, so wie ihr ausseht heute nicht!" vom Eintritt abzuhalten. Nach Vorzeigen des Dienstausweises gewährte er den Ordnungsamtsbeschäftigten dann doch den Zutritt. Nach Zutritt der Ordnungskräfte kam Hektik auf Im Lokal konnten die städtischen Einsatzkräfte feststellen, dass fast alle Gäste im Thekenbereich und vor den umliegenden Tischen standen, vor einem DJ-Pult tanzten einige der Anwesenden. Insgesamt hielten sich rund 80 Personen in der Gaststätte auf. Ein Beschäftigter des Lokals forderte beim Eintritt der Ordnungskräfte die Gäste hektisch auf, Abstände einzuhalten und an die Tische zurückzukehren - zu spät, denn die ursprüngliche Situation war da schon zwecks Beweissicherung auf Video festgehalten worden. Nach Beendigung der Videosequenz wurden die Personalien des Betriebsleiters aufgenommen, zudem wurde die Polizei herbeigerufen. Auch wurden die Ausgänge der Lokalität abgesichert. Die Einsatzkräfte des Ordnungsdienstes und der Polizei erläuterten dem Betriebsleiter den Grund der Kontrolle und erklärten ihm, dass er Beschuldigter in einem Ordnungswidrigkeitenverfahren sei und keine Angaben, welche ihn belasten würden, machen müsse. Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, dass in dem von ihm geführten Lokal ein Verstoß gegen die Coronaschutzverordnung in aktueller Fassung des Landes NRW vorliege. Der Beschuldigte bestritt, dass die Gäste getanzt hätten und erklärte, dass auch keine Tanzfläche existieren würde. Er würde keine Disko betreiben und Bars seien wieder erlaubt, so seine Sichtweise. Keine Raumskizze, kein Abstand, kein Mund-Nasenschutz Bei der weiteren Überprüfung stellten die Einsatzkräfte fest, dass weder eine Raumskizze vorgelegt werden konnte noch die Sitzpflicht in der Lokalität eingehalten wurde. Kundenlisten konnten erst nach langer Suche vorgezeigt werden. Aus diesem Grund wurden stichprobenartig auch die Personalien der anwesenden Kunden überprüft und auch dabei festgestellt, dass einige Gäste nicht in der Liste verzeichnet waren. Des Weiteren wurde bereits vorher beobachtet, dass die Abstandswahrung und das Tragen einer Mund-/Nasenbedeckung beim Passieren von anderen Gästen und dem Weg zu den Sanitäranlagen von keinem Gast eingehalten worden war, eine Kellnerin trug ihre Maske beim Bedienen und Abräumen von Gläsern unterhalb des Kinns, obwohl Gäste den Sicherheitsabstand nicht einhalten konnten. Darüber hinaus wurde beobachtet, dass Gäste an der Theke bedient wurden, zusätzliche Barrieren wie Plexiglas nicht existierten und auch eine ordnungsgemäße Reinigung aufgrund der Bewegung der Gäste von Tisch zu Tisch nicht mehr gewährleistet werden konnte. Gegen 3.10 Uhr am Samstagmorgen wurde der Betriebsleiter nochmals zusammengefasst auf die festgestellten Verstöße hingewiesen. Das Lokal wurde zur Vermeidung weiterer Ordnungswidrigkeiten bis Montag, 22. Juni 2020, versiegelt und der Einsatz beendet. "Dieser sehr gewissenhaft durchgeführte Einsatz des Ordnungsamtes zeigt, dass leider immer noch einige, wie der überprüfte Gastronomiebetrieb - auch mit der neuen Inaberin - nicht begriffen haben, dass die Coronakrise bei Weitem nicht überwunden ist. Die Betreiberin der Lokalität hat offensichtlich nicht verstanden, dass sie für das Wohl ihrer Gäste veranwortlich ist und somit auch ein fatales Zeichen der Sorglosigkeit setzte. Um es noch einmal zu betonen: Es geht nicht darum, Gastronomen und deren Gäste zu gängeln, sondern darum, eine Ausbreitung des Virus weiter zu verhindern, damit es nicht wieder zu einem weiteren Lockdown kommt, der letztendlich auch denen schadet, die sich an die Regeln halten", sagt Ordnungsamtsdezernent Christian Zaum. Auch die Altstadt stand im Fokus der OSD-Kontrollen Nachdem der Großteil des Samstagabends ohne nennenswerte Ereignisse verlaufen war, meldete eine OSD-Streife aus der Altstadt, dass vor einem Bierlokal auf der Kurze Straße sich circa 200 Personen tummelten, die sich an keinerlei Abstandregeln hielten und dafür sorgten, dass es für andere Besucher kein Durchkommen mehr gab. Mit der Situation vor seinem Lokal konfrontiert gab der Betreiber gegenüber den Einsatzkräften an, dass die Personen zwar in seinem Laden die Getränke kaufen würden, er jedoch nach dem Verlassen der Gaststätte nicht mehr für diese verantwortlich sei. Da sich die Menschen vor dem Lokal durch die OSD-Einsatzkräfte nicht dazu bringen ließen, die Örtlichkeit zu verlassen, wurde ein Amtshilfeersuchen an die Polizei gerichtet. Nachdem die Polizei vor Ort eingetroffen war, wurde die Kurze Straße durch die Einsatzkräfte des OSD und der Polizei unter Zuhilfenahme eines Fahrzeugs mit Lautsprecherdurchsagen, geräumt. Da die Polizei bei ihrem Eintreffen festgestellte, dass sich auf der Freitreppe am Burgplatz mittlerweile ein ähnliches Bild wie auf der Kurze Straße ergeben hat, wurde diese ebenfalls in Zusammenarbeit der beiden Behörden geräumt. Bei den Räumungen der beiden Örtlichkeiten kam es zu keinen erwähnenswerten Zwischenfällen. Gegen 2.10 Uhr war der gemeinsame Einsatz von Polizei und Ordnungsdienst an dieser Stelle beendet. Weiter im News-Archiv