Sie sehen hier Informationen und Reportagen

aus Düsseldorf und der Welt und von den

Menschen dieser Stadt

___________________________________________________________________________ 1. September 2020 Bund unterstützt Kulturzentren, Literaturhäuser und soziokulturelle Zentren – Grütters: „Wichtige kulturelle Basisarbeit darf nicht verloren gehen.“ Mit bis zu 25 Millionen Euro unterstützt die Bundesregierung ab sofort Kulturzentren, Literaturhäuser und soziokulturelle Zentren bei notwendigen Investitionen, damit sie ihren Betrieb während der Corona-Krise wieder aufnehmen können. Gefördert werden unter anderem Schutzmaßnahmen im Kassen- und Sanitärbereich oder der Einbau von Lüftungsanlagen. Pro Einrichtung kann mit bis zu 100.000 Euro geholfen werden. Die Förderlinie ist Teil des großen Konjunkturprogramms NEUSTART KULTUR. Kulturstaatsministerin Monika Grütters sagt: „Oft sind es gerade die kleinen und mittelgroßen Einrichtungen, die noch für ein kulturelles Angebot direkt vor Ort sorgen, insbesondere im ländlichen Raum. Als Orte der Begegnung bringen Kulturzentren, Literaturhäuser oder soziokulturelle Zentren ganz unterschiedliche Bevölkerungsgruppen zusammen. Damit stärken sie neben dem nachbarschaftlichen vor allem auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt eines Stadtteils oder einer Kommune. Diese wichtige kulturelle Basisarbeit darf nicht durch die Corona-Pandemie verloren gehen. Deshalb unterstützen wir sie dabei, ihren Betrieb unter den veränderten Bedingungen fortzusetzen und so auch Arbeitsplätze zu sichern.“ Abgewickelt wird das Förderprogramm durch den Bundesverband Soziokultur e.V. Die Fördergrundsätze und Antragsformulare stehen ab sofort auf der Webseite des Verbands https://neustartkultur.de/nk zur Verfügung. Die Anträge werden entsprechend der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet. Weitere Informationen zum Konjunkturprogramm NEUSTART KULTUR finden Sie unter www.kulturstaatsministerin.de/neustartkultur ___________________________________________________________________________ 1. September 2020 Ausbildung 2020: 450 Nachwuchskräfte starten bei der Stadt in den Beruf Insgesamt 1180 Nachwuchskräfte absolvieren zum Stichtag 1. September 2020 eine Ausbildung, ein Studium, Volontariat oder Praktikum bei der Landeshauptstadt Düsseldorf Rund 450 Nachwuchskräfte beginnen im Einstellungsjahr 2020 eine Ausbildung oder ein Studium bei der Landeshauptstadt Düsseldorf. Aufgrund der Corona bedingten Hygieneschutzvorgaben wurden die Newcomer in diesem Jahr nicht im Rahmen einer zentralen großen Veranstaltung an ihrem ersten Arbeitstag begrüßt, sondern in mehreren kleinen Veranstaltungen. Oberbürgermeister Thomas Geisel hieß am Dienstag, 1. September, eine Gruppe von 35 Auszubildenden stellvertretend für alle neuen Mitarbeiter*innen im Rathaus willkommen. "Wir arbeiten seit mehreren Jahren intensiv daran, die Düsseldorfer Stadtverwaltung zukunftssicher aufzustellen. Ich freue mich sehr, dass wir in diesem Jahr 450 junge Menschen an ihrem ersten Arbeitstag begrüßen können. Das ist eine stattliche Zahl und ein gutes Zeichen für die Stadt Düsseldorf, die einmal mehr zeigt, dass sie als Arbeitgeberin sehr attraktiv ist. Eines kann ich Ihnen an ihrem ersten Arbeitstag versprechen: Sie werden gebraucht, und Sie werden Gelegenheit bekommen, sich zu beweisen und ihren Weg zu gehen. Die Corona-Krise hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, dass eine Verwaltung stark ist und flexibel auf besondere Herausforderungen reagieren kann. Mit ihrer Begeisterung, ihren neuen Ideen und ihrem Wissen werden Sie diese Verwaltung noch stärker machen. Ich freue mich auf unsere Zusammenarbeit", so der Oberbürgermeister. Insgesamt erhöht sich sich die Zahl aller Nachwuchskräfte, die zum Stichtag 1. September 2020 eine Ausbildung, ein Studium, ein Volontariat oder ein entgeltliches Praktikum bei der Stadt Düsseldorf absolvieren, auf rund 1180. Statt in einer großen festlichen Veranstaltung wurden die Nachwuchskräfte unter Beachtung eines Hygienekonzeptes in mehreren kleinen berufsgruppenbezogenen Begrüßungsveranstaltungen Corona konform begrüßt. Neben einer Begrüßung durch die zuständigen Kolleg*innen der Abteilung Personalwirtschaft und Ausbildung beinhalteten die Veranstaltungen unter dem Motto "zusammen Stadt gestalten" auch virtuelle Grüße. Unter anderem durch eine Videobotschaft von OB Geisel sowie durch einen musikalischen Videogruß von Ina Dahlenburg, einer Mitarbeiterin aus dem Schulverwaltungsamt, die ihren eigenen Song "Fühl hin" den Nachwuchskräften widmete. Rund 9.550 Bewerber*innen gab es für den Einstellungsjahrgang 2020, 447 von ihnen konnten sich durchsetzen und beginnen jetzt ihre Ausbildung in 37 verschiedenen Berufen bei der Stadtverwaltung Düsseldorf - viele davon abseits der klassischen Verwaltungsberufe. Und schon jetzt läuft das Projekt Ausbildung 2021 auf Hochtouren: Seit 15. August können sich Interessent*innen für die Ausbildung bei der Stadt bewerben und haben dabei sogar die Auswahl zwischen 45 Berufen. ___________________________________________________________________________ 1. September 2020 Bürgerbeteiligung für zweiten Bauabschnitt der U81 startet im September Anmeldung für Informationsveranstaltung am Donnerstag, 10. September, 17 Uhr, im CCD noch bis Ende der Woche möglich Die Anmeldefrist für die Teilnahme an der Bürgerinformationsveranstaltung zum zweiten Bauabschnitt der Stadtbahnlinie U81 endet am Freitag 4. September. Wer noch teilnehmen möchte, sollte sich bis dahin anmelden. Eine einfache E-Mail an unter U81@ifok.de ist dafür ausreichend. Die Veranstaltung ist am Donnerstag, 10. September, 17 Uhr, im Congress Center Düsseldorf, Stockumer Kirchstraße 61. Wie schon beim ersten Bauabschnitt erfolgreich praktiziert, sollen die Menschen vor Ort bei der Planung mitwirken. Die Stadt bittet um Verständnis, dass aufgrund von Covid-19 nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich und eine Anmeldung daher zwingend notwendig ist. "Ziel der Bürgerbeteiligung in zwei Phasen soll die Festlegung einer Vorzugstrasse unter Berücksichtigung von Umweltbelangen und im Hinblick auf ein mögliches Planfeststellungsverfahren sein. Gleichzeitig sollen Lösungen für anwohnerspezifische Anliegen und Probleme erarbeitet werden", erläutert Beigeordnete Cornelia Zuschke. Begleitet wird der Bürgerdialog durch einen externen Moderator. In der Bürgerinformationsveranstaltung wird auch ein weiteres Stadtregionsthema, die K-Bahn, in den Blick genommen. Die K-Bahn verbindet derzeit als U70 und U76 Krefeld über Meerbusch mit der Düsseldorfer Innenstadt. Mit Fertigstellung der Rheinquerung würde Krefeld über die Haltestelle D-Lörick mit der Messe und dem Flughafen verbunden. Anlieger entlang der möglichen Trassenführung des zweiten Bauabschnittes werden von der Stadt per Faltblatt über die Bürgerinformationsveranstaltung informiert. Die Veranstaltung wird live im Internet übertragen. Auf diese Weise können Menschen auch online teilnehmen und ihre Fragen und Anregungen zum Projekt über eine Chatfunktion einbringen. Alle Informationen zur Bürgerinformationsveranstaltung finden sich ab Anfang September unter www.duesseldorf.de/verkehrsmanagement. Stadtbahnstrecke U81 Die neue Stadtbahnstrecke U81 ist in insgesamt vier Bauabschnitte unterteilt. Mit dem bereits gestarteten ersten Bauabschnitt der U81 vom Freiligrathplatz bis Flughafen Terminal erfolgt eine direkte Anbindung der Innenstadt, der Messe und der Merkur Spiel-Arena an den Flughafen. Der zweite Bauabschnitt der U81, die sogenannte Rheinquerung, verlängert die Stadtbahntrasse in den linksrheinischen Raum Düsseldorfs und schafft eine einfache und dringend notwendige Verbindung bis nach Düsseldorf-Lörick, Neuss, Meerbusch und Krefeld. ___________________________________________________________________________ 1. September 2020 "Hier.Heute.H2": Gemeinsam für Klimaschutz und Wertschöpfung "Kompetenzregion Wasserstoff Düssel.Rhein.Wupper" reicht Wettbewerbsbeitrag ein Zusammenschluss will Einsatz von Wasserstoff in Fahrzeugen, Zügen und Schiffen vorantreiben Die Städte Düsseldorf, Duisburg und Wuppertal haben gemeinsam mit dem Rhein-Kreis Neuss, den Stadtwerken Düsseldorf, den Wuppertaler Stadtwerken und dem Unternehmen Air Liquide eine gemeinsame Vision entwickelt, wie Wasserstoff (H2) zu Klimaschutz und regionaler Wertschöpfung in der Region beitragen kann. Diese ist das Ergebnis eines fast zweijährigen Kooperationsprojektes. Als "Kompetenzregion Wasserstoff Düssel.Rhein.Wupper" will der Zusammenschluss den Einsatz von Wasserstoff in Fahrzeugen, Zügen und Schiffen vorantreiben und damit auch Vorbild für andere Industrieregionen in Deutschland und Europa sein. Die vier Kommunen und drei Unternehmen sind daher dem Wettbewerbsaufruf "Modellkommune/-region Wasserstoffmobilität NRW" des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen gefolgt und reichten am Montag, 31. August, ihren Wettbewerbsbeitrag in Form eines Feinkonzeptes und eines Films ein. Die Konzeptentwicklung wurde durch das NRW-Wirtschaftsministerium gefördert. "Unsere Ziele im Verkehrssektor können wir nur erreichen durch die Zusammenarbeit mit den Kommunen, zu denen wir intensive Pendler-Beziehungen haben. Die Verkehrswende muss regional gedacht werden, damit sie gelingen kann", betont der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf, Thomas Geisel. Die Umweltdezernentin der Landeshauptstadt Düsseldorf, Helga Stulgies, hält die Umsetzung dieses Konzeptes für einen wichtigen Baustein zur Erreichung der Klimaziele. "Wir wollen erreichen, dass Düsseldorf schon im Jahr 2035 klimaneutral ist. Dabei kommt Wasserstoff eine Schlüsselrolle zu." In dem Projekt wurde die gesamte Wasserstoff-Wertschöpfungskette untersucht. Daraus sind Pfade für Erzeugung, Verteilung und Anwendung von Wasserstoff im Mobilitätssektor entstanden. Im Fokus der Erzeugung stehen die sechs Müllheizkraftwerke der Region. Ungefähr die Hälfte des dort produzierten Stroms wird als nachwachsender Rohstoff eingestuft und daher den erneuerbaren Energien gleichgestellt. Wird mit diesem Grünstrom ein Elektrolyseur betrieben, so kann mitten in der Stadt klimaschonender Wasserstoff erzeugt werden. "Ich bin der Überzeugung, dass Wasserstoff vor allem durch den Einsatz in schweren Fahrzeugen eine besondere Bedeutung für die Dekarbonisierung des Verkehrs haben wird. Deshalb prüfen wir intensiv, selbst in die Erzeugung von grünem Wasserstoff zu investieren", erklärt der Vorstandsvorsitzende der Stadtwerke Düsseldorf, Dr. Udo Brockmeier. Perspektivisch soll die H2-Erzeugung um Erneuerbare-Energien-Anlagen ergänzt werden. Besonders interessant sind Sonnen- und Windenergie-Anlagen, deren garantierte Einspeisevergütung im Rahmen des Erneuerbare- Energien-Gesetzes nach 20 Betriebsjahren ausläuft. Um diese Anlagen weiter wirtschaftlich zu betreiben, kann die regional organisierte Produktion von Wasserstoff eine Option und Zukunftsperspektive darstellen. Bei der Anwendung zeichnet sich ab, dass vor allem Nutzfahrzeuge, Busse und Sonderfahrzeuge, wie beispielsweise Abfallsammelfahrzeuge, für den Antrieb mit Wasserstoff geeignet sind. Der Logistiksektor weist darüber hinaus auf Straßen, Schienen und Wasserwegen hohe Potenziale auf. Damit Erzeugung und Anwendung ineinandergreifen können, bedarf es Investitionen in die Betankungsinfrastruktur und Wasserstoff-Logistik. Außerdem wird gezeigt, wo und wie diese in der Region umgesetzt werden können. Mit dem Motto "Hier.Heute.H2" werden Projekte mit ganz unterschiedlichem Reifegrad - von der Idee bis zur Umsetzung - vorgestellt. Mehr als 50 Unternehmen haben ihre Perspektiven, Ideen und Herausforderungen in die Erarbeitung des Feinkonzeptes eingebracht. Sie haben deutlich gemacht, dass sie einen aktiven Beitrag für das Gelingen der Verkehrswende leisten möchten. Die öffentlichen Organisationen können und müssen somit als Beispiel für die neue Technologie vorangehen. Die ÖPNV-Unternehmen der Region tun genau dies. Bereits heute sind in der Region zehn Brennstoffzellenbusse im Einsatz. 25 weitere sind in konkreter Planung bzw. bestellt. Zudem wurde eine Allianz der Unternehmen des ÖPNV mit vier Verkehrsgesellschaften gegründet. Die Rheinbahn ist eines dieser Unternehmen. Sie bereitet gerade die Beschaffung von zehn Wasserstoff-Bussen vor. Im Prozess der Feinskizzen-Erstellung ist deutlich geworden, wie wichtig es ist, Erzeugung, Verteilung und Anwendung zusammen zu bringen. Die "Kompetenzregion Wasserstoff Düssel.Rhein.Wupper" zeigt für die Region neue Wege auf, die Verkehrswende mit Wasserstoff gemeinsam zu gestalten. Nur so kann eine breite Nutzung des klimafreundlichen Wasserstoffs in der Mobilität gelingen. Alle Projektpartner äußern den Wunsch, die Zusammenarbeit auch nach Abschluss des Wettbewerbes fortzusetzen. Hintergrund Über die unterschiedlichen Anwendungsklassen - PKW, Sprinter, leichte und schwere Nutzfahrzeuge sowie Busse - können bis 2025 knapp 1.500 Fahrzeuge mit Brennstoff-Antrieb in der Region unterwegs sein, bis 2030 rund 6.000. Mindestens 6 Megawatt Elektrolyse-Leistung an sechs Müllheizkraftwerken bilden das Rückgrat der Wasserstoff- Erzeugung in der Region. 130 Megawatt installierte regenerative Leistung fallen bis 2030 in der Region aus der Vergütung des Erneuerbaren-Energien-Gesetz und kann über die Elektrolyse klimapolitisch und wirtschaftlich sinnvoll genutzt werden. Müllheizkraftwerke und Erneuerbare-Energien-Anlagen können bis 2030 über 5.000 Tonnen Wasserstoff im Jahr erzeugen und so über 90 Prozent des bisher in der Region nachgefragten Wasserstoffs erzeugen. Der Einsatz von Wasserstoff im Verkehrssektor hat in der Region das Potenzial, zwischen 2025 und 2035 rund 750.000 Tonnen Kohlendioxid einzusparen. ___________________________________________________________________________ 1. September 2020 Öffnungszeiten des Recyclinghofs Flingern werden verlängert Ab 1. Oktober können Wertstoffe montags bis samstags von 8 bis 18 Uhr abgegeben werden Die Öffnungszeiten des Recyclinghofs Flingern werden ab Donnerstag, 1. Oktober, auf zehn Stunden pro Werktag ausgeweitet. Ab diesem Termin ist der Recyclinghof von Montag bis Samstag jeweils von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Stadt und Awista GmbH verbessern dadurch die Möglichkeiten zur Abgabe von Wert- und Schadstoffen. Außerdem soll der Andrang zu "Spitzenzeiten", etwa an Samstagnachmittagen, entzerrt werden. Bisher öffnet der Recyclinghof Flingern montags bis freitags von 9 bis 16.30 Uhr und samstags von 9 bis 16 Uhr. Um eine Verlängerung der Öffnungszeiten zu ermöglichen, musste die Awista zunächst zusätzliches Personal einstellen oder vorhandene Leute weiterbilden. Unter anderem wurden auch Fachkräfte für Kreislauf- und Abfallwirtschaft, Chemikanten sowie Laboranten für die Annahme und den fachgerechten Umgang mit Schadstoffen neu eingestellt. Für Anliefernde gilt nach der Neuregelung: der letzte Einlass am Tor ist um 17.45 Uhr, zum Schutz vor Infektionen mit dem Corona-Virus ist weiterhin die Abstandsregel einzuhalten und eine Mund- Nase-Bedeckung zu tragen. Die Öffnungszeiten der beiden anderen Recyclinghöfe Lohausen und Garath bleiben zunächst wie bisher: montags bis freitags von 9 bis 16.30 Uhr und samstags von 9 bis 14 Uhr. Auch für diese Höfe erfolgt derzeit eine Qualifizierung weiteren Personals, eine Ausweitung der Öffnungszeiten ist dann für Mitte 2021 geplant. ___________________________________________________________________________ 1. September 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 1. September Mit Stand Dienstag, 1. September, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.681 (+7) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 110 (-1) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 11 (-1) in Krankenhäusern behandelt, davon 4 (+0) auf Intensivstationen. 2.524 (+8) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 47 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 945 (-4) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 17,6 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Kindertagesstätten und Schulen Es wurde kein neuer Fall in einer Kita entdeckt. An der Maria-Montessori-Grundschule wurde eine Betreuungsperson positiv auf Covid-19 getestet, am Freien Christlichen Gymnasium und an der Lycée Francais de Düsseldorf wurden je ein Schüler positiv getestet. An der Freiherr-vom-Stein-Realschule wurden sieben weitere Schüler positiv getestet. Die insgesamt nun 19 betroffenen Kinder an dieser Schule wurden nach Abschluss einer Klassenfahrt diagnostiziert und gingen in Quarantäne, ohne die Schule zu betreten. Die Schulen wurden zeitnah informiert, die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. Altenheime Es wurde kein neuer Fall in einem Altenheim entdeckt. Abstrichzahlen Mit Stand Dienstag, 1. September, wurden 213 Abstriche in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden insgesamt 248 Abstriche genommen. Dazu kommen 190 weitere Abstriche, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 38.906 Abstriche vorgenommen. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind, Stand Dienstag, 1. September, 2.084 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden noch 1.216 Anrufe durchgestellt, von denen 971 angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 80 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 31. August 2020 Coronaschutz: 119 Einsätze für den OSD am Wochenende Menschenansammlungen an Kö-Bogen und Brückerbach/32 Rheinbahn-Fahrgäste verstoßen gegen Maskenpflicht Der Ordnungs- und Servicedienst der Landeshauptstadt (OSD) musste am Wochenende vom Freitag, 28. August, bis Sonntag, 30. August, 119 Verstößen gegen die Coronaschutzverordnung nachgehen. Während es in der Altstadt weitestgehend ruhig blieb, verlagerte sich der Einsatzschwerpunkt auf Ansammlungen am Kö-Bogen sowie am Brückerbach. Einsätze am Freitag, 28. August Wie schon in den Wochen zuvor kontrollierte der OSD am Freitag erneut stichprobenartig Busse und Bahnen der Rheinbahn hinsichtlich der Einhaltung der Maskenpflicht. Insgesamt 32 Fahrgäste wurden dabei ohne die entsprechende Mund-Nasen-Bedeckung angetroffen und werden nun jeweils mit 150 Euro Geldbuße sowie 28 Euro Verwaltungsgebühren zur Kasse gebeten. Im Spätdienst stellten zwei OSD-Mitarbeiter in einem Restaurant in Oberbilk fest, dass zahlreiche Bestimmungen der Coronaschutzverordnung nicht eingehalten wurden. Die Mitarbeiter ordneten daraufhin die vorübergehende Schließung des Restaurants an, um dem Betreiber die Gelegenheit zu geben, die Missstände zu beseitigen. Über diese Anordnung waren einige Gäste des Restaurants so erbost, dass diese die OSD- Mitarbeiter bedrängten und eine zufällig vorbeifahrende Polizeistreife anhielten, um sich zu beschweren. Mit Unterstützung der Polizei konnte die Lage jedoch schnell beruhigt werden. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde umgehend eingeleitet. Im Rahmen der Dauerpräsenz in der Düsseldorfer Altstadt kam es für den OSD am Freitagabend nur zu wenigen Vorkommnissen. An der Freitreppe am Burgplatz waren keine Gesetzesverstöße festzustellen. Lediglich gegen den Betreiber eines Restaurants in der Liefergasse mussten die Einsatzkräfte ein Ordnungswidrigkeitenverfahren einleiten: Der Betreiber hatte in seinem Restaurant weder das erforderliche Desinfektionsmittel vorgehalten noch trug er die vorgeschriebene Mund-Nasen-Bedeckung. Am Kö-Bogen in Stadtmitte trafen OSD-Einsatzkräfte eine Ansammlung von etwa 150 Menschen an. In sieben Fällen musste die Aufforderung ergehen, überlaute Musikboxen abzuschalten. Einsätze am Samstag, 29. August Auch am Samstagabend zeigte der OSD Dauerpräsenz in der Altstadt. Obwohl viele Menschen unterwegs und die dortigen Terrassenbetriebe sichtbar ausgelastet waren, stellten die Einsatzkräfte keine Gesetzesverstöße fest. Am Brückerbach in Wersten wurden gegen 21 Uhr rund 300 Menschen, zumeist Jugendliche oder junge Erwachsene, angetroffen. Der Kontrolle vorausgegangen war eine Lämbeschwerde. Etwa die Hälfte der Jugendlichen flüchtete bei Sichtung des Streifenfahrzeuges. Die verbliebene Gruppe wurde durch die Einsatzkräfte aufgefordert, sich vernünftig zu verhalten und die gesetzlich vorgeschriebenen Ruhezeiten einzuhalten. Einsätze am Sonntag, 30. August Auf dem Trödelmarkt am Rather Broich stellten OSD-Mitarbeiter fest, dass die Maskenpflicht in erheblichem Maß missachtet wurde. Der Betreiber des Marktes wurde daraufhin aufgefordert, den Zugang zum Marktgelände zu verbessern und das vorgeschriebene Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung zu kontrollieren. In einem Restaurant in Stadtmitte verstießen sowohl Angestellte als auch Gäste gegen die Maskenpflicht. Auch der erforderliche Mindestabstand wurde nicht eingehalten. Darüber hinaus fehlten sowohl am Eingang als auch auf der Toilette das vorgeschriebene Desinfektionsmittel. Aufgrund der genannten Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen den Restaurantbetreiber eingeleitet. Einsatzzahlen OSD Insgesamt verzeichnete das Ordnungsamt am Wochenende von Freitag, 28. August, bis Sonntag, 30. August, 242 Einsätze, wovon 119 im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung standen. Seit 18. März summiert sich die Zahl der Einsätze des OSD auf 9.853 qualifizierte Gesamteinsätze, wovon 5.636 Bezug zur Umsetzung der Coronaschutzverordnung hatten. Die Leitstelle des OSD erhielt am Wochenende 37 Anrufe zum Thema Coronaschutz. Die Gesamtzahl der seit dem 26. März zum Thema "Corona" in der Leitstelle des OSD eingegangenen Anrufe erhöhte sich auf 9.165. ___________________________________________________________________________ 31. August 2020 Kommunalwahlen/Integrationsratswahl Briefwahlanträge haben die 100.000 Marke geknackt Für die Kommunalwahlen und die Integrationsratswahl sind bis Montag, 31. August, 9 Uhr, 105.015 Anträge auf Briefwahl beim Amt für Statistik und Wahlen eingegangen. Davon entfallen 101.015 Briefwahlanträge auf die Kommunalwahlen (2014: 73.193; 2009: 53.838), weitere 4.000 Anträge (2014: 4.222; 2009: 1.805) sind für die Integrationsratswahl bearbeitet worden. Die sich abzeichnende hohe Briefwahlbeteiligung und die auch bei der Auszählung einzuhaltenden allgemeinen Abstandsvorschriften könnten dazu führen, dass die Ergebnisse später als gewohnt feststehen. Aufgrund der aktuellen Lage wurden die bisher in Senioreneinrichtungen, Kindertagesstätten oder sonstigen Einrichtungen Dritter gelegenen Wahlräume in Schulen (unter anderem Hochschule Düsseldorf, Freie Christliche Schule) und andere städtische Gebäude umgeplant (Ausnahme: Bürgerhaus Hubbelrath). In wenigen Ausnahmefällen wurden in bisher nicht genutzten Schulen Wahlräume eingerichtet, um die Wege für die Wählenden nicht übermäßig zu verlängern. Es wird empfohlen zu prüfen, ob sich der Wahlraum geändert hat. Durch die Ausweitung der Anzahl der Briefwahlvorstände und die Wahlvorstände für die Integrationsratswahl sind mehr Wahlhelfende erforderlich. Die Wahlvorstände erhalten neben den üblichen Wahlmaterialien ein "Corona-Paket" bestehend aus Mund-Nasen-Bedeckungen, Wipes zur Desinfektion von Oberflächen, Einmalhandschuhen, Desinfektionsmittel und Gesichtsschilder für die Mitglieder des Wahlvorstands. Zudem wird empfohlen darauf zu achten, dass alle, die sich länger im Wahlraum aufhalten, eine geeignete Mund- Nasen-Bedeckung im Wahlraum tragen, wenn der grundsätzlich einzuhaltende Sicherheitsabstand von anderthalb Metern nicht eingehalten werden kann. Die Wählenden werden zum Schutz und zur Erleichterung der Aufgabe der Wahlvorstände gebeten, in den Wahlräumen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen und einen eigenen Kugelschreiber mitzubringen. Die Wahlräume müssen regelmäßig gelüftet werden. Außerdem sollen häufig in Anspruch genommene Oberflächen (insbesondere in den Wahlkabinen) und genutzte Stifte regelmäßig gereinigt werden. Freiwillige Wahlhelfende können sich beim Amt für Statistik und Wahlen melden (wahlen@duesseldorf.de, Telefon 0211-8993177 oder www.duesseldorf.de/wahlen). Je nach Einsatz und Funktion wird ein Erfrischungsgeld zwischen 30 und 100 Euro gezahlt. ___________________________________________________________________________ 31. August 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 31. August Mit Stand Montag, 31. August, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.674 (+12) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 111 (-9) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 12 (-1) in Krankenhäusern behandelt, davon 4 (+0) auf Intensivstationen. 2.516 (+21) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 47 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 949 (-39) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 18,4 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Abstrichzahlen Die Diagnosepraxis und das Drive-In-Testzentrum sind sonntags geschlossen. 14 Abstriche wurden am Sonntag durch den mobilen Service vorgenommen. Insgesamt wurden in der Diagnosepraxis und dem Drive-In- Testzentrum sowie durch den mobilen Service bisher 38.255 Abstriche vorgenommen. ___________________________________________________________________________ 30. August 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 30. August Mit Stand Sonntag, 30. August, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.662 (+10) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 120 (-2) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 13 (-1) in Krankenhäusern behandelt, davon 4 (-1) auf Intensivstationen. 2.495 (+12) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 47 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 988 (-60) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 19,8 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Abstrichzahlen Mit Stand Sonntag, 30. August, wurden 89 Abstriche in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden insgesamt 113 Abstriche genommen. Dazu kommen 57 weitere Abstriche, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 38.241 Abstriche vorgenommen. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind, Stand Sonntag, 30. August, 377 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden noch 219 Anrufe durchgestellt, von denen 218 angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer durchschnittlichen Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 29. August 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 29. August Mit Stand Samstag, 29. August, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.652 (+16) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 122 (-14) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 14 (-2) in Krankenhäusern behandelt, davon 5 (+0) auf Intensivstationen. 2.483 (+29) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 47 (+1) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.048 (-5) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 20,1 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Kindertagesstätten und Schulen Es wurde kein neuer Fall in einer Kita entdeckt. An der Hermann-Gmeiner-Schule und an der Maria-Montessori-Gesamtschule wurde jeweils ein Schüler positiv auf Covid-19 getestet. Die Schulen wurden zeitnah informiert, die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. Altenheime Es wurde kein neuer Fall in einem Altenheim entdeckt. Abstrichzahlen Mit Stand Samstag, 29. August, wurden 120 Abstriche in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden insgesamt 163 Abstriche genommen. Dazu kommen 153 weitere Abstriche, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 37.982 Abstriche vorgenommen. Altersverteilung der Infizierten und Verstorbenen Waren es zu Beginn der Corona-Pandemie vornehmlich ältere Menschen, die sich mit Corona infiziert haben, sind es nun zunehmend auch jüngere Personen. Die Altersverteilung aller Infizierten stellt sich im Moment (Stand 29. August) wie folgt dar: Einen positiven Coronatest hatten im Alter von 0 bis einschließlich 4 Jahre: 74 Kinder, von 5 bis einschließlich 9 Jahren: 73 Kinder, von 10 bis 14 Jahren: 62 Kinder, von 15 bis 19 Jahren: 119 Jugendliche, von 20 bis 24 Jahren: 200 junge Menschen, von 25 bis 29 Jahren: 285 Menschen, von 30 bis 39 Jahren: 529 Menschen, von 40 bis 49 Jahren: 389 Menschen, von 50 bis 59 Jahren: 434 Menschen, von 60 bis 69 Jahren: 191 Menschen, und 296 Menschen waren 70 Jahre und älter. Die Altersverteilung der mit Corona Verstorbenen stellt sich wie folgt dar: Im Alter von 0 bis 29 Jahren ist in Düsseldorf bisher niemand mit Corona verstorben. Mit 30 bis 39 Jahren und 40 bis 49 Jahren gab es jeweils einen Toten; vier Menschen waren zwischen 50 und 59 Jahre alt; neun Menschen zwischen 60 und 69 Jahren und 32 Menschen waren 70 Jahre alt und älter. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind, Stand Samstag, 29. August, 996 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden noch 568 Anrufe durchgestellt, von denen 566 angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer durchschnittlichen Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 28. August 2020 Coronaschutz: OSD kontrolliert Einhaltung der Maskenpflicht im ÖPNV Der Ordnungs- und Servicedienst der Landeshauptstadt (OSD) hat am gestrigen Donnerstag, 27. August, stichprobenartige Kontrollen hinsichtlich der Einhaltung der Maskenpflicht in Bussen und Bahnen der Rheinbahn durchgeführt. Zudem kontrollierten die Einsatzkräfte des OSD erneut Restaurants und Betriebe im gesamten Stadtgebiet. Nur in wenigen Fällen mussten jedoch Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet werden. Im Rahmen der ÖPNV-Kontrollen wurden mit der 707 und der 709 zwei Straßenbahn-Linien der Rheinbahn kontrolliert. Lediglich in einem Fall musste ein Ordnungswidrigkeitenverfahren aufgrund einer fehlenden Mund- Nasen-Bedeckung eingeleitet werden. Neben weiteren stichprobenartigen Kontrollen in Bussen und Bahnen wird der OSD künftig auch an nicht zuvor kommunizierten Schwerpunktaktionen der Rheinbahn teilnehmen. In einem Restaurant im Stadtteil Lichtenbroich gingen die OSD-Mitarbeiter einem Hinweis aus der Bevölkerung nach. Bei der Kontrolle stellten die Einsatzkräfte fest, dass dort die wichtigsten Vorgaben der Hygienebestimmungen nicht eingehalten wurden. Der Betreiber des Restaurants sah sich jedoch nach entsprechender Ansprache nicht in der Lage, die Vorgaben kurzfristig umzusetzen. Daraufhin schloss er seinen Betrieb umgehend ab und kam somit einer Schließung durch den OSD zuvor. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde eingeleitet. Am Schadowplatz in Stadtmitte musste die Darbietung von vier Straßenkünstlern unterbunden werden. Infolge der Darbietung hatte sich eine Traube von mehr als 150 Personen gebildet, ohne dass der erforderliche Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wurde. Die Ansammlung wurde daher von OSD-Einsatzkräften aufgelöst. Einsatzzahlen OSD Insgesamt verzeichnete das Ordnungsamt am Donnerstag, 27. August, 95 Einsätze, wovon 62 im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung standen. Seit 18. März summiert sich die Zahl der Einsätze des OSD auf 9.611 qualifizierte Gesamteinsätze, wovon 5.517 Bezug zur Umsetzung der Coronaschutzverordnung hatten. Die Leitstelle des OSD erhielt am gestrigen Mittwoch 5 Anrufe zum Thema Coronaschutz. Die Gesamtzahl der seit dem 26. März zum Thema "Corona" in der Leitstelle des OSD eingegangenen Anrufe erhöhte sich auf 9.172. ___________________________________________________________________________ 28. August 2020 Nach Beseitigung von Sturmschäden: Lohauser Deich wird wieder geöffnet Der Lohauser Deich wurde Mittwochnachmittag (26. August) in Folge von starker Sturmschäden an den Pappeln auf dem Deich für den Publikumsverkehr geschlossen. Nach Beendigung der notwendigen Aufräum- und Baumfällarbeiten wird der Deich am heutigen Freitagnachmittag wieder geöffnet. ___________________________________________________________________________ 28. August 2020 Öffentlichkeitsbeteiligungen zu vier städtebaulichen Vorhaben Das Stadtplanungsamt der Landeshauptstadt Düsseldorf lädt alle Interessierten ein, sich bei insgesamt vier städtebaulichen Planungen zu beteiligen und schriftliche Anregungen abzugeben. Aufgrund der aktuellen Corona-Lage können die im Rahmen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung sonst üblichen Abendveranstaltungen derzeit leider nicht stattfinden. Bürgerinnen und Bürger können sich jedoch zwischen Montag, 31. August, und Freitag, 11. September, vor Ort im Stadtplanungsamt (Brinckmannstraße 5, 40225 Düsseldorf) oder im Internet unter www.duesseldorf.de/stadtplanungsamt über die aktuellen Öffentlichkeitsbeteiligungen informieren und ihre Anregungen beisteuern. Die Mitarbeitenden des Planungsamtes stehen für Fragen zu den Planverfahren gerne zur Verfügung, Anregungen können an die Mailadresse bauleitplanung@duesseldorf.de gesendet werden. Aktuell sind folgende Bebauungsplanverfahren von dieser Regelung betroffen: • Elisabethstraße/Bachstraße, • Schwannstraße 3 und Kennedydamm 55, • Wettinerstraße/Lütticher Straße, • Nördlich Einbrunger Straße. "In vier verschiedenen Stadtbezirken sind diese unterschiedlichen Vorhaben geplant, die alle Einfluss auf ihre Nachbarschaften und Umgebung nehmen werden. Daher ist es wichtig und gut, wenn wir die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt durch alternative Formate über die Planungen informieren und sicherstellen, dass nach wie vor die Möglichkeit besteht, Anregungen und Wünsche vorzubringen. Daher bitte ich um Ihre rege Beteiligung", ruft Cornelia Zuschke, Dezernentin für Planen, Bauen, Mobilität und Grundstückswesen zur Teilnahme auf. Elisabethstraße/Bachstraße Auf dem städtischen Grundstück Ecke Elisabethstraße/Bachstraße in Unterbilk möchte die Städtische Wohnungsgesellschaft (SWD Städt. Wohnungsbau-GmbH & Co. KG) in Zusammenarbeit mit den Wohnungsgenossenschaften BWB und DWG ein gemischtes, innerstädtisches Wohnquartier mit preiswertem Wohnraum sowie Wohnen für besondere Nutzergruppen (Azubis und für Menschen mit Betreuungsbedarf) entwickeln. Gewerbe- und Dienstleistungseinrichtungen (Pflegebüro, Quartiersbüro, Gastronomie), eine Dependance der Realschule Florastraße, eine Kindertagesstätte, eine ambulante Tagespflege sowie eine öffentlich zugängliche Mobilstation sollen das Angebot ergänzen. 2019 wurde ein architektonischer/städtebaulicher Wettbewerb von den Wohnungsgesellschaften in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt durchgeführt. Wettbewerbssieger ist der Entwurf des Büros Wienstroer Architekten Stadtplaner aus Neuss mit scape Landschaftsarchitekten aus Düssseldorf. Die Umsetzung der Planung soll durch ein Bebauungsplanverfahren erfolgen. Die bestehende Bebauung an der Kronenstraße wird in diesem Zuge gesichert, um den zwischen den öffentlichen Verkehrsflächen gelegenen Block gesamtheitlich überplanen zu können. Insgesamt entsteht so ein 1,3 Hektar großes Plangebiet. Schwannstraße 3 und Kennedydamm 55 Auf dem Grundstück Schwannstraße 3, wo sich heute das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen befindet, und auf dem Grundstück Kennedydamm 55, sollen zwei neue Hochpunkte entstehen. Sie sollen den Bürostandort am Kennedydamm und damit den Stadteingang, gemeinsam mit den bereits vorhandenen markanten Gebäuden, ergänzen. Für beide Hochhäuser wurde in den Jahren 2018 und 2019 jeweils ein architektonisch-städtebaulicher Wettbewerb durchgeführt. Sieger der Wettbewerbe sind KPF aus London mit ihrem Entwurf zum "Gateway" (Schwannstraße 3) und kadawittfeld aus Aachen mit dem Entwurf "Twist" (Kennedydamm 55). Wettinerstraße/Lütticher Straße Die Landeshauptstadt Düsseldorf suchte einen Projektentwickler, der das städtische Grundstück des ehemaligen Oberkasseler Hallenbades erwirbt und dort eine Wohnbebauung realisiert. Der Rat beschloss Mitte 2019 den Verkauf des Grundstücks an die Landmarken Düsseldorf Lütticher Straße 1 GmbH (Aachen), die mit dem Entwurf des Architekturbüros konrath und wennemar (Düsseldorf) im Bieterverfahren ausgewählt worden waren. Die Planung umfasst eine Wohnbebauung mit etwa 116 Wohnungen. Vorgesehen ist ein großer Anteil an öffentlich gefördertem bzw. preisgedämpftem Wohnraum. Integriert ist darin auch ein Anteil für Azubi-Wohnen. Ergänzt wird das Wohnangebot durch einen kleineren Einzelhandelsbetrieb mit angegliederter Gastronomie am vorgesehenen öffentlichen Platz zur Kreuzung Lütticher Straße/Wettinerstraße. Vom Kreuzungsbereich aus führt eine öffentliche Wegeverbindung quer durch die Bebauung zur nördlich gelegenen öffentlichen Grünfläche. Nördlich Einbrunger Straße Ziel des Bebauungsplanes ist die Schaffung von Wohnraum im Düsseldorfer Norden. Das städtebauliche Konzept nimmt Bezug auf die Form des benachbarten Dreikanthofes im Westen. Die Bebauung in Form von Hausgruppen wird so angeordnet, dass zwei begrünte Gemeinschaftshöfe entstehen. An den rückwärtigen Gebäudeseiten sollen sich private Gärten anschließen. Im nordöstlichen Bereich des Plangebietes soll eine größere Grünfläche mit integriertem Spielplatz entstehen. Ebenso ermöglicht die Planung einen freiraumplanerisch gestalteten Übergang des nördlichen Siedlungsrandes zur freien Landschaft. ___________________________________________________________________________ 28. August 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 28. August Mit Stand Freitag, 28. August, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.636 (+21) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 136 (-11) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 16 (-3) in Krankenhäusern behandelt, davon 5 (+0) auf Intensivstationen. 2.454 (+32) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 46 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.053 (+42) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 22,0 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an.# Kindertagesstätten und Schulen Es wurde kein neuer Fall in einer Kita entdeckt. An der Elsa-Brandström-Schule wurde ein Schüler positiv auf Covid-19 getestet, an der Freiherr-vom-Stein- Realschule wurden zwei weitere Schüler positiv getestet. Die insgesamt nun 12 betroffenen Kinder an dieser Schule wurden nach Abschluss einer Klassenfahrt diagnostiziert und gingen in Quarantäne, ohne die Schule zu betreten. Die Schulen wurden zeitnah informiert, die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. Altenheime Es wurde kein neuer Fall in einem Altenheim entdeckt. Abstrichzahlen Mit Stand Freitag, 28. August, wurden 149 Abstriche in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden insgesamt 249 Abstriche genommen. Dazu kommen 172 weitere Abstriche, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 37.546 Abstriche vorgenommen. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind, Stand Freitag, 28. August, 1.181 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden noch 731 Anrufe durchgestellt, von denen 730 angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer durchschnittlichen Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 27. August 2020 Bund-Länder-Beschluss Gemeinsam gegen die Corona-Pandemie Bund und Länder hätten den Kampf gegen die Corona-Pandemie immer als Gesamtherausforderung verstanden, und das habe sich bewährt, erklärte Bundeskanzlerin Merkel nach einer Videoschaltkonferenz mit den Regierungschefinnen und -chefs der Länder. Zur weiteren Eindämmung des Infektionsgeschehens habe man weitere gemeinsame Maßnahmen vereinbart, um die Erfolge zu halten. Deutschland hat die Corona-Pandemie in den vergangenen Monaten gut bewältigt, sagte Bundeskanzlerin Merkel. In den letzten Wochen sind die Infektionszahlen jedoch wieder gestiegen. "Für die Ausbreitung des Virus haben sich Gemeinschaftsunterbringungen, Veranstaltungen, Feiern und urlaubsbedingte Mobilität als besonders günstig erwiesen", so Merkel. Angesichts dieser gestiegenen Fälle müsse man jetzt einen neuen Anlauf nehmen. Gemeinsames Ziel ist es, die Infektionszahlen wieder so weit wie möglich zu senken. Den Bund-Länder-Beschluss zur Corona-Pandemie finden Sie hier. Mindestabstand, Hygieneregeln und Alltagsmasken gelten weiterhin Bund und Länder sind sich einig: In Zeiten steigender Infektionszahlen sind weitere Lockerungen der bisher geltenden Regeln nicht zu rechtfertigen. Bürgerinnen und Bürger müssen grundsätzlich auch weiterhin einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten. Ergänzend ist in bestimmten öffentlichen Bereichen, in denen der Abstand nicht durchgängig einzuhalten ist, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die Hygieneregeln sind einzuhalten. Zielgerichtetes Testangebot erforderlich Von entscheidender Bedeutung für die Eindämmung der Pandemie sind Testungen. Die Vielzahl an positiven Testergebnissen bei Reiserückkehrern aus Risikogebieten zeigt, dass ein niederschwelliges, zielgerichtetes Testangebot erforderlich ist. Deshalb bleibt die Testpflicht zunächst bestehen. Bei den freiwilligen Testungen von Rückreisenden aus Nicht-Risikogebieten war die Zahl der festgestellten Infektionen dagegen außerordentlich gering. Aus diesem Grund endet die Möglichkeit zur kostenlosen Testung für Einreisende aus Nicht-Risikogebieten am Ende der Sommerferien aller Bundesländer mit dem 15. September 2020. Wie bisher werden symptomatische Verdachtsfälle und enge Kontaktpersonen prioritär getestet. Gleiches gilt für Testungen, um in gefährdeten Bereichen vorzubeugen, etwa in Alten- und Pflegeheimen, Krankenhäusern und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung. Angesichts der weitgehenden Rückkehr zum Regelbetrieb in Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen sehen die Länder je nach Infektionsgeschehen daneben auch zielgerichtete Reihentestungen, vor allem bei den Lehrkräften sowie Erzieherinnen und Erziehern, vor. Quarantänepflicht nach Rückkehr aus Risikogebieten Reiserückkehrer aus Risikogebieten sind in jedem Fall weiterhin dazu verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Wohnung zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen ständig dort zu isolieren. Zum 1. Oktober soll die Quarantäne dann frühestens nach fünf Tagen mit einem negativen Testbefund aufgeboben werden können. Bund und Länder appellieren mit Nachdruck an alle Reiserückkehrer, ihre Quarantänepflicht einzuhalten und damit ihrer Verantwortung für ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger nachzukommen. Wo immer möglich, ist auf Reisen in ausgewiesene Risikogebiete zu verzichten, betont die Kanzlerin. Bund und Länder streben kurzfristig eine Rechtsänderung an. Ziel ist es, dass bundeseinheitlich eine Entschädigung für den Einkommensausfall dann nicht gewährt wird, wenn eine Quarantäne aufgrund einer vermeidbaren Reise in ein bei Reiseantritt ausgewiesenes Risikogebiet erforderlich wird. Folgende Maßnahmen haben Bund und Länder vereinbart: Für Verstöße gegen die Maskenpflicht werden die Länder (mit Ausnahme Sachsen-Anhalts) ein Mindestregelbußgeld in Höhe von 50 Euro festlegen. Die Verkehrsminister von Bund und Ländern werden gebeten zu prüfen, wie darüber hinaus für alle Verkehrsträger im Regional- und Fernverkehr die Voraussetzungen dafür geschaffen werden können, dass ein - wie ein Bußgeld wirkendes - erhöhtes Beförderungsentgelt eingeführt werden kann. Die Möglichkeit freiwilliger kostenloser Tests für Einreisende aus Nicht-Risikogebieten endet zum Ende der Sommerferien aller Bundesländer mit dem 15. September 2020. Für Reisende aus Risikogebieten wird die Testpflicht vorerst aufrechterhalten, bis eine effektive Umsetzung der Quarantänepflicht gewährleistet ist. Möglichst am 1. Oktober soll eine neue Regelung zur Selbstisolation eingeführt werden. Danach ist eine vorzeitige Beendigung der Quarantäne frühestens durch einen Test ab dem 5. Tag nach Rückkehr möglich. Großveranstaltungen bei denen eine Kontaktverfolgung und die Einhaltung von Hygieneregeln nicht möglich ist, bleiben weiterhin untersagt, mindestens bis zum 31.12.2020. Zum einheitlichen Umgang mit Zuschauern bei bundesweiten Sportveranstaltungen wird eine Arbeitsgruppe auf Ebene der Chefs der Staatskanzleien eingesetzt, die bis Ende Oktober einen Vorschlag vorlegen soll. Der Bund sagt weitere 500 Millionen Euro für verlässliche digitale HomeschoolingAngebote zu, sollte kein Präsenzschulbetrieb stattfinden können. Gesetzlich Versicherte erhalten in diesem Jahr fünf Tage zusätzlich Kinderkrankentagegeld pro Elternteil, Alleinerziehende zehn. ___________________________________________________________________________ 27. August 2020 Gesamtschule Stettiner Straße: Feierliche Eröffnung eines Vorzeigeprojektes Schulbauprojekt mit Fertigstellung der Mensa abgeschlossen/Investitionsvolumen bei rund 25,8 Millionen Euro Unter Federführung des städtischen Tochterunternehmens Immobilien Projekt Management Düsseldorf GmbH (IPM) wurde in den vergangenen vier Jahren am Standort Stettiner Straße 98 in Garath sukzessive eine vierzügige Gesamtschule mit den Sekundarstufen I und II errichtet. Mit der Fertigstellung der neuen Mensa ist das insgesamt rund 25,8 Millionen Euro umfassende Bauprojekt nun abgeschlossen. In Anwesenheit von Oberbürgermeister Thomas Geisel, Bürgermeister Wolfgang Scheffler, Florian Dirszus, stellvertretender Leiter des Schulverwaltungsamtes, und IPM-Geschäftsführer Manfred Kornfeld wurde im Rahmen einer Eröffnungsfeier am Donnerstag, 27. August, der symbolische Schlüssel an Schulleiter Stephan Proksch übergeben. Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Es ist schön zu sehen, was wir in den letzten vier Jahren hier in Garath auf die Beine gestellt haben. Die Gesamtschule Stettiner Straße bietet mit ihrer hochmodernen Ausstattung und ihrem attraktiven Erscheinungsbild ein optimales Lern- und Arbeitsumfeld für Schüler und Lehrer. Zudem ist sie, nicht zuletzt durch die für den Garather Vereinssport nutzbare Sporthalle, ein Gewinn für den gesamten Stadtteil." Schulleiter Stephan Proksch: "Die Schulgemeinde ist sehr froh, dass mit der Fertigstellung der neuen modernen Mensa und der Schaffung der Beratungs- und Verwaltungsräume die großen Bauprojekte am Schulstandort abgeschlossen sind. Vor allem sind wir begeistert, dass alle Fertigstellungstermine trotz der Corona-Pandemie eingehalten wurden. Durch die guten baulichen Voraussetzungen können wir den Bedürfnissen unserer Schülerinnen und Schüler gerecht werden und sie in ihrer Persönlichkeitsbildung individuell fördern. Zudem können wir ihnen nun eine optimale Ganztagsbetreuung anbieten und sie mit der guten medialen Ausstattung auf die digitale Zukunft vorbereiten." Am Schulstandort Stettiner Straße 98 werden zukünftig 672 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 10 sowie 234 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 11 bis 13 unterrichtet. Damit folgt die Gesamtschule Stettiner Straße auf die Fritz-Henkel-Hauptschule, die seit 2016 keine neue Jahrgangsstufe 5 erhält und im kommenden Jahr ausläuft. Der letzte Abschnitt des Bauprojektes betraf den Umbau des bestehenden Verwaltungsgebäudes sowie den Neubau der Mensa. Die neuen naturwissenschaftlichen Fachräume sind im Neubau zentriert und die bisherigen Klassen- und Fachräume wurden zu Büro- und Lagerräumen umgebaut. Zudem reichte das Platzangebot der vorhandenen Mensa für eine vierzügige Gesamtschule nicht aus, sodass im mittleren Teil des Verwaltungstraktes eine neue, größere Mensa mittels eines Anbaus mit Pultdach angebaut wurde. Zuvor waren im Rahmen des Schulbauprojektes bereits eine neue Zweifach-Sporthalle sowie ein Erweiterungsbau errichtet und eröffnet worden. Die neue Sporthalle auf dem südöstlichen Teil des Grundstückes ergänzt die vorhandenen zwei Sporthallen und bietet somit ausreichend Platz für den Sportunterricht, aber auch für den Vereinssport in Garath. Der zusätzliche Raumbedarf der Gesamtschule wurde baulich über die Errichtung eines neuen Gebäudes mit Klassenräumen und mit naturwissenschaftlichen Fachräumen geschaffen. In diesem Erweiterungsbau wurde der Schulbetrieb bereits zum Schuljahr 2019/2020 aufgenommen. Beim Bauprojekt, das durch die Städtebauförderung Garath 2.0 gefördert wurde, wurden sämtliche Rahmendaten des Ausführungs- und Finanzierungsbeschlusses exakt eingehalten. ___________________________________________________________________________ 27. August 2020 Radarkontrollen: 1.132 Raser an Schulen ertappt 2.035 Falschparker entlang der Schulwege verwarnt/57 Mal muss der Abschleppwagen anrücken 1.132 Raser haben Mitarbeiter der Verkehrsüberwachung des Ordnungsamtes in den vergangenen zwei Wochen an Schulen ertappt. Sie alle wurden von den fünf Radarfahrzeugen geblitzt, weil sie in Tempo 30 Zonen und auf Durchgangsstraßen rund um Schulen zu schnell unterwegs waren. Konsequenz: Es wurden 1.117 Verwarnungs- und 15 Bußgelder, darunter auch drei Fahrverbote, verhängt. Insgesamt wurden 40.115 Fahrzeuge kontrolliert. Ordnungsdezernent Christian Zaum betont nochmals nachdrücklich: "Rasen an Schulen ist kein Kavaliersdelikt. Die Kontrollen werden fortgesetzt". Den traurigen Rekord in einer Tempo 30 Zone hielt ein Fahrer, der auf der Telleringstraße mit 55 Stundenkilometern unterwegs war. Den Fahrzeugführer erwarten ein Bußgeld in Höhe von 80 Euro und ein Punkt im Verkehrszentralregister. Bei den Durchgangsstraßen wurde die höchste Geschwindigkeitsüberschreitung auf der Lenaustraße mit 89 Stundenkilometern gemessen. 50 Stundenkilometer sind dort erlaubt. Dafür muss der Fahrzeugführer mit einem Monat Fahrverbot, 160 Euro Bußgeld sowie zwei Punkten im Verkehrszentralregister rechnen. Obwohl der Ordnungsdezernent auch die verstärkte Kontrolle der Haltverbote vor den Schulen, die ebenfalls dem Schutz der Kinder dienen, angekündigt hatte, musste die städtische Verkehrsüberwachung auch dort Verkehrssünder registrieren. Darunter waren wiederholt Eltern, die ihre Kinder mit ihrem Auto im Haltverbot absetzten und damit eine große Gefahrenquelle für andere Kinder verursachten. Daneben wurden besonders Verwarnungen an rücksichtslose Geh- und Radwegparker sowie Autofahrer, die zu dicht an Kreuzungen und Einmündungen parkten (Fünf Meter Regel) erteilt. Falsch abgestellte Fahrzeug an Kreuzungen und Einmündungen verhindern, dass Kinder, die die Straßen überqueren wollen, sie gut einsehen können. Die Zahl der Falschparker summiert sich auf 2.035. 57 Mal musste sogar der Abschleppwagen anrücken. ___________________________________________________________________________ 27. August 2020 Sturm verursachte Baumschäden: Lohauser Deich für den Publikumsverkehr vorübergehend gesperrt Der gestrige Sturm hat am Lohauser Deich einige Bäume beschädigt. Ein großer Pappelbaum ist abgebrochen und hat Schäden am angrenzenden Privatgarten verursacht, An einigen Stellen sind Äste aus den Kronen ausgebrochen, sie sind auf den Deichkronenweg gestürzt. Auch nach dem Sturm besteht weiterhin Gefahr, dass weitere Bäume umstürzen und Äste abbrechen, so dass Passanten zu Schaden kommen können, weshalb die Bäume zunächst kontrolliert und gegebenenfalls lose Äste entfern werden müssen. Aus diesem Grund wird der Lohauser Deich für den Publikumsverkehr vorübergehend - voraussichtlich bis einschließlich Freitag, 28. August - gesperrt bleiben. ___________________________________________________________________________ 27. August 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 27. August Mit Stand Donnerstag, 27. August, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.615 (+30) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 147 (+12) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 19 (-1) in Krankenhäusern behandelt, davon 5 (+0) auf Intensivstationen. 2.422 (+17) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 46 (+1) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.011 (+139) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 22,8 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Kindertagesstätten und Schulen Im katholischen Kindergarten St. Adolfus wurde ein Kind und eine Betreuungsperson positiv auf Covid-19 getestet. Die Einrichtung wurde zeitnah informiert, die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. Am Erzbischöflichen Suitbertus-Gymnasium wurde ein Schüler positiv auf Covid-19 getestet, an der Freiherr- vom-Stein-Realschule wurden fünf weitere Schüler positiv getestet. Die insgesamt nun zehn betroffenen Kinder an dieser Schule wurden nach Abschluss einer Klassenfahrt diagnostiziert und gingen in Quarantäne, ohne die Schule zu betreten. Die Schulen wurden zeitnah informiert, die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. Altenheime Es wurde kein neuer Fall in einem Altenheim entdeckt. Abstrichzahlen Mit Stand Donnerstag, 27. August, wurden 348 Abstriche in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurde kein Abstrich genommen, da wegen der Sturmwetterlage die Zelte nicht in Betrieb genommen werden durften - die Abwicklung ist mit über die Praxis erfolgt. Dazu kommen 124 weitere Abstriche, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 36.976 Abstriche vorgenommen. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind, Stand Donnerstag, 27. August, 1.260 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden noch 763 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 26. August 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 26. August Mit Stand Mittwoch, 26. August, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.585 (+18) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 135 (-2) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 20 (+1) in Krankenhäusern behandelt, davon 5 (-1) auf Intensivstationen. 2.405 (+20) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 45 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 872 (+75) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 20,9 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Kindertagesstätten und Schulen In der evangelischen Kindertagesstätte Gottfried-Hötzel-Straße wurde ein Kind positiv auf Covid-19 getestet. Die Einrichtung wurden zeitnah informiert, die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. Am Berufskolleg Bachstraße und am Walter-Eucken-Berufskolleg wurde jeweils ein Schüler positiv auf Covid-19 getestet, an der Freiherr-vom-Stein-Realschule wurden drei weitere Schüler positiv getestet (insgesamt nun fünf). Die Schulen wurden zeitnah informiert, die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. Altenheime Es wurde kein neuer Fall in einem Altenheim entdeckt. Abstrichzahlen Mit Stand Mittwoch, 26. August, wurden 179 Abstriche in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden insgesamt 198 Abstriche genommen. Dazu kommen 168 weitere Abstriche, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 36.504 Abstriche vorgenommen. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind, Stand Mittwoch, 26. August, 1.400 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden noch 828 Anrufe durchgestellt, von denen 826 angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote annähernd 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 25. August 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 25. August Mit Stand Dienstag, 25. August, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.567 (+12) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 137 (-7) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 19 (-3) in Krankenhäusern behandelt, davon 6 (+0) auf Intensivstationen. 2.385 (+19) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 45 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 797 (+32) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 22,3 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Kindertagesstätten und Schulen In der Kindertagesstätte Siegburger Straße und in der evangelischen Kita Daimlerstraße wurde jeweils ein Kind positiv auf Covid-19 getestet, in der Kita Kaldenberger Straße und im katholischen Familienzentrum Zum Heiligen Kreuz ist jeweils eine Betreuungsperson betroffen. Die Einrichtungen wurden zeitnah informiert, die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. An der GGS Wrangelstraße, der International School und dem Lore-Lorentz-Berufskolleg wurde jeweils ein Schüler positiv auf Covid-19 getestet, an der Freiherr-vom-Stein-Realschule zwei. An der GGS Lennestraße wurde eine Betreuungsperson positiv getestet. Die Schulen wurden zeitnah informiert, die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. Altenheime Es wurde kein neuer Fall in einem Altenheim entdeckt. Abstrichzahlen Mit Stand Dienstag, 25. August, wurden 215 Abstriche in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden insgesamt 277 Abstriche genommen. Dazu kommen 152 weitere Abstriche, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 35.959 Abstriche vorgenommen. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind, Stand Dienstag, 25. August, 1.897 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden noch 1.182 Anrufe durchgestellt, von denen 1.158 angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 98 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 25. August 2020 Bürgerbeteiligung für zweiten Bauabschnitt der U81 startet im September Informationsveranstaltung am Donnerstag, 10. September, 17 Uhr im CCD An der Planung für den zweiten Bauabschnitt der Stadtbahnlinie U81 sollen - wie schon beim ersten Bauabschnitt erfolgreich praktiziert - die Menschen vor Ort mitwirken. Dazu gibt es am Donnerstag, 10. September, 17 Uhr im Congress Center Düsseldorf, Stockumer Kirchstraße 61, eine Bürgerinformationsveranstaltung. Die Stadt bittet um Verständnis, dass aufgrund von Covid-19 nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich ist. Daher wird um eine Anmeldung bis spätestens Freitag, 4. September, unter U81@ifok.de gebeten. "Ziel der Bürgerbeteiligung in zwei Phasen soll die Festlegung einer Vorzugstrasse unter Berücksichtigung von Umweltbelangen und im Hinblick auf ein mögliches Planfeststellungsverfahren sein. Gleichzeitig sollen Lösungen für anwohnerspezifische Anliegen und Probleme erarbeitet werden", erläutert Beigeordnete Cornelia Zuschke. Begleitet wird der Bürgerdialog durch einen externen Moderator. In der Bürgerinformationsveranstaltung wird auch ein weiteres Stadtregionsthema, die K-Bahn, in den Blick genommen. Die K-Bahn verbindet derzeit als U70 und U76 Krefeld über Meerbusch mit der Düsseldorfer Innenstadt. Mit Fertigstellung der Rheinquerung würde Krefeld über die Haltestelle D-Lörick mit der Messe und dem Flughafen verbunden. Anlieger entlang der möglichen Trassenführung des zweiten Bauabschnittes werden von der Stadt per Faltblatt über die Bürgerinformationsveranstaltung informiert. Die Veranstaltung wird live im Internet übertragen. Auf diese Weise können Menschen auch online teilnehmen und ihre Fragen und Anregungen zum Projekt über eine Chatfunktion einbringen. Alle Informationen zur Bürgerinformationsveranstaltung finden sich ab Anfang September unter www.duesseldorf.de/verkehrsmanagement. Stadtbahnstrecke U81 Die neue Stadtbahnstrecke U81 ist in insgesamt vier Bauabschnitte unterteilt. Mit dem bereits gestarteten ersten Bauabschnitt der U81 vom Freiligrathplatz bis Flughafen Terminal erfolgt eine direkte Anbindung der Innenstadt, der Messe und der Merkur Spiel-Arena an den Flughafen. Der zweite Bauabschnitt der U81, die sogenannte Rheinquerung, verlängert die Stadtbahntrasse in den linksrheinischen Raum Düsseldorfs und schafft eine einfache und dringend notwendige Verbindung bis nach Düsseldorf-Lörick, Neuss, Meerbusch und Krefeld. ___________________________________________________________________________ 25. August 2020 Umgestaltung Heinrich-Heine-Platz: Ergebnisse aus Workshop jetzt öffentlich Beschlussfassung in politischen Gremien ab November vorgesehen Der Heinrich-Heine-Platz vor dem Carsch-Haus soll umgestaltet werden. Ab sofort sind auf Unterlagen zur Platzgestaltung und eine ausführliche Dokumentation des Beteiligungsverfahrens im Internet öffentlich einsehbar. Sie sind unter www.duesseldorf.de/verkehrsmanagement zu finden. Das öffentliche Beteiligungsverfahren im Sommer 2019 hatte gezeigt, dass verschiedene, sich zum Teil ausschließende, Gestaltungsvorstellungen für den Heinrich-Heine-Platz existieren. Von Mai bis Juli dieses Jahres wurde daher ein zweiter Workshop angeboten. Aufgabe darin war es, die unterschiedlichen Vorstellungen in einem Gesamtkonzept zusammenzuführen. Aufgrund der Corona-Verordnung wurde das Workshop-Verfahren ausschließlich kontaktlos über digitale Medien ausgeführt. In Abstimmung mit den städtischen Fachämtern hat ein Team aus Landschaftsarchitekten, Architekten und Verkehrsplanern ein Gestaltungskonzept für den Platz und die umliegenden Flächen erarbeitet. Dieses Konzept wurde am 10. Juni einem eingeladenen Teilnehmerkreis vorgestellt. Dies waren Bürger in Vertretung der Öffentlichkeit sowie Vertreter der Anlieger- und Interessensgemeinschaften, der politischen Fraktionen, der Bezirksvertretung 1, des Senioren- und Jugendbeirats und der Behindertenverbände. Jetzt stehen die daraufhin noch einmal überarbeiten Ergebnisse der Planungsbüros allen Düsseldorfern zur Verfügung. Unterlagen zur Platzgestaltung und eine ausführliche Dokumentation des Verfahrens sind online einsehbar. Interessierte Düsseldorfer haben nun bis Sonntag, 20. September, die Möglichkeit, über die E-Mail-Adresse umgestaltung-heinrich-heine-platz@duesseldorf.de Stellung zu der vorgestellten Gestaltung zu beziehen. Die Anregungen aus der Öffentlichkeit werden anschließend dokumentiert und soweit wie möglich in der weiteren Planung berücksichtigt. Eine Beschlussfassung durch die politischen Gremien ist ab November vorgesehen. ___________________________________________________________________________ 25. August 2020 Unterstützung der Altstadt-Armenküche bis Ende des Jahres verlängert Amt für Migration und Integration sorgt weiter für personelle Unterstützung, regelmäßige Sachspenden und Logistik generell Die Unterstützung der Altstadt-Armenküche e.V. durch das Amt für Migration und Integration der Landeshauptstadt ist bis Ende des Jahres verlängert worden. Ursprünglich war die städtische Unterstützung, bestehend aus neun studentischen Honorarkräften, regelmäßigen Sachspenden wie Mund-Nasen-Bedeckungen oder genereller Logistik aus dem gastronomischen Gewerbe bis Montag, 31. August, befristet. Da die Altstadt- Armenküche e.V. aber nach wie vor einen enormen Andrang verzeichnet, wird die Unterstützung mit dem Ziel, zusätzlich notwendige Kapazitäten zu gewährleisten, nun verlängert. Denn statt wie vor der Covid-19 Pandemie, als im Durchschnitt bis zu 100 Gäste pro Tag die Armenküche ansteuerten, sind es aktuell mehr als doppelt so viele. Das liegt vor allem daran, dass die sonstigen Angebote für Düsseldorfer Obdachlose wie beispielsweise die Tagesstätten oder Tafeln, aufgrund der Mindestabstandsregelungen deutlich weniger Gäste bewirten können als zuvor. Auch gehören einige dort tätige Ehrenamtler einer Risikogruppe an und können trotz umfangreicher Hygienevorkehrungen und -konzepte ihrem Engagement nicht nachkommen. Das Amt für Migration und Integration hatte die Altstadt-Armenküche deshalb bereits seit März dieses Jahres unterstützt. Die Unterstützung wird nun auch aufgrund wieder steigender Infektionszahlen, des nach wie vor hohen Andrangs und des anstehenden Herbstes und Winters verlängert. "Als kleiner, gemeinnütziger Verein, bedanken wir uns sehr über die Unterstützung des Amts für Migration und Integration", freut sich Pater Wolfgang, Vorsitzender des Vereins Altstadt-Armenküche. Miriam Koch, Leiterin des Amts für Migration und Integration sagt: "Für uns war es eine Selbstverständlichkeit, hier schnell und unbürokratisch zu helfen. Die Altstadt-Armenküche ist ein essentieller Bestandteil im Düsseldorfer Hilfe- Netzwerk und wichtig für die Aufrechterhaltung der Infrastruktur für die Menschen, die oftmals vergessen werden." Im Zuge des sogenannten Lockdowns, resultierend aus der Covid-19 Pandemie, hatte das Amt für Migration und Integration ein umfangreiches Paket für Düsseldorfer Obdachlose geschnürt. Dazu gehörten neben der Anmietung von Hotels zur Entzerrung der Notschlafstellen auch die Verteilung von bis zu 600 Proviantpaketen pro Tag. Auch durch Honorarkräfte für Tagesstätten, den erweiterten Betrieb von Notschlafstellen und der Altstadt-Armenküche sowie die Akquise von Sachspenden - unter anderem von Unternehmen wie Henkel oder der Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung - griff die Stadt helfend ein. ___________________________________________________________________________ 25. August 2020 Bahnhof Eller-Süd: Graffiti-Künstler verschönern Unterführung Neugestaltung mit lokalen Motiven und hellen Farben/Bezirksvertretung 8 investierte 42.000 Euro Im Auftrag der Werbegemeinschaft Eller e.V. ist die Unterführung des Bahnhofs Eller-Süd in den letzten Wochen durch Graffiti-Künstler verschönert worden. Bei einem Vor-Ort-Termin präsentierten Oberbürgermeister Thomas Geisel, Bezirksbürgermeister Wilhelm van Leyen und Jürgen Hagendorn, 1. Vorsitzender der Werbegemeinschaft Eller e.V., die neu gestaltete Unterführung der Öffentlichkeit. Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Die alte, düstere Unterführung war ein Ort, an dem man sich nicht länger als nötig aufhalten wollte. Dank der neuen Gestaltung ist der Gang durch die Unterführung nun wesentlich angenehmer und die tollen, bunten Motive sorgen für eine ansprechende Atmosphäre. Insbesondere an einem Bahnhof ist es immens wichtig, dass sich die Menschen wohlfühlen und den ÖPNV so mit Freude nutzen können." Jürgen Hagendorn, 1. Vorsitzender der Werbegemeinschaft Eller e.V.: "Seit über 13 Jahren sorgt die Werbegemeinschaft dafür, dass der S-Bahnhof Eller-Süd von Graffiti befreit wird. Dieser, auch finanziell, hohe Aufwand mündet nun in der Neugestaltung dieser wichtigen S-Bahn-Station. Zusammen mit der BV 8, der Stadt Düsseldorf und mit Unterstützung der Deutschen Bahn wurde der Bahnhof durch die Gestaltung der Graffiti- Künstler Tubuku zu einem neuen Blickfang in Eller. Wir hoffen, dass es den Elleranern und Reisenden gefällt und somit auch als Vorbild für andere S-Bahnhöfe dienen kann. Ein großes Dankeschön geht an alle Beteiligte." Neben zahlreichen lokalen Motiven, wie der Kirche St. Gertrud, der alten Straßenbahn oder Schloss Eller, wurde die ehemals düstere und schmutzige Unterführung nun vor allem mit bunten Farben hell und freundlich gestaltet. Federführend war dabei die Krefelder Designagentur Tubuku, bestehend aus Alex Weigandt und Jaroslaw Masztalerz, die bereits unzählige Streetart-Projekte ähnlicher Art umgesetzt hat. Die Finanzierung der Verschönerung durch die Graffiti-Künstler übernahm die Bezirksvertretung 8 (Lierenfeld, Eller, Vennhausen, Unterbach) um Bezirksbürgermeister Wilhelm van Leyen. Insgesamt 42.000 Euro stellte die Bezirksvertretung für die Kunstaktion bereit. ___________________________________________________________________________ 24. August 2020 Coronaschutz: OSD verzeichnet 130 Einsätze am Wochenende Schwerpunkte lagen in der Altstadt Auch am Wochenende vom Freitag, 21. August, bis Sonntag, 23. August, hatte der Ordnungs- und Servicedienst der Landeshauptstadt (OSD) wieder alle Hände voll zu tun: Insgesamt 130 Mal mussten die OSD-Mitarbeiter Verstößen gegen die Coronaschutzverordnung nachgehen. Einsätze am Freitag, 21. August Im Rahmen der stadtweiten Coronaschutz-Kontrollen stellte der OSD in zwei Gastronomiebetrieben zahlreiche Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung fest. So wurden in einem Restaurant in Benrath die Mindestabstände auf der Terrasse nicht eingehalten. Zudem war kein konsequentes Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung erkennbar und es lagen keine Besucherdatenlisten aus. Auch in einem Café in Oberbilk deckte der OSD zahlreiche Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung auf. Des Weiteren betrieben die anwesenden Gäste in besagtem Café ein illegales Glückspiel um Geld. Nach Rücksprache mit der Polizei wurden Teile des aufgefundenen Geldes sichergestellt. Weiterhin wurde ein Glücksspielgerät durch die OSD- Einsatzkräfte versiegelt und dem Betreiber auferlegt, erst nach Behebung der Mängel wieder Gäste zuzulassen. In der Altstadt stellte der OSD, trotz zahlreicher Hinweise, keine Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung fest. Stattdessen deckten die OSD-Mitarbeiter in mehreren Fällen Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz auf. So wurden die Einsatzkräfte im Rahmen einer Streitschlichtung am Burgplatz auf eine augenscheinlich minderjährige Frau aufmerksam, die eine Zigarette rauchte. Da diese sich nicht ausweisen konnte und nach eigenen Angaben minderjährig war, wurde die Frau samt ihrer mitgeführten Tasche im Rahmen einer Identitätsfeststellung durchsucht. Dabei fanden die Einsatzkräfte eine Tüte mit Marihuana vor. Bei einem Freund der Frau, der angab, dass das Marihuana ihm gehöre, wurden zudem weitere Betäubungsmittel gefunden. Der Fall wurde zur weiteren Veranlassung an die Polizei übergeben. In der Neustraße beobachteten zivile Einsatzkräfte des OSD einen vermutlichen Betäubungsmittelhandel. Sowohl der Käufer als auch der Verkäufer des Betäubungsmittels konnten gestellt werden. Insgesamt wurde 19 Mal Marihuana sowie 10 Mal Ecstasy aufgefunden. Aufgrund der Minderjährigkeit der beiden Betroffenen wurde auch dieser Fall an die Polizei übergeben. Einsätze am Samstag, 22. August Am Samstagabend musste die Freitreppe am Burgplatz kurz nach Mitternacht zusammen mit der Polizei geräumt und abgesperrt werden. Zum Zeitpunkt der Räumung befanden sich rund 250 Personen auf der Treppe, sodass eine Einhaltung des vorgeschriebenen Mindestabstandes nicht mehr gewährleistet werden konnte. Auch die Kurze Straße musste zeitweilig geräumt werden, da es sich dort vor einer beliebten Bar staute und keine Mindestabstände eingehalten wurden. Im Stadtteil Benrath stellten die Einsatzkräfte des OSD in gleich zwei Gastronomiebetrieben massive Corona- Verstöße fest. In einer Shisha-Bar stand weder am Eingang noch in den Toiletten Desinfektionsmittel bereit. Zudem war bei den aufgestellten Geldspielautomaten kein Mindestabstand gewährleistet. Weiterhin fehlte die erforderliche Raumskizze und die Besucherdatenlisten waren unvollständig. In einem Restaurant fehlten sowohl das Desinfektionsmittel am Eingang als auch die Raumskizze, die Besucherdatenliste und die Datenschutzverordnung. Zudem trugen die Mitarbeiter keine Mund-Nasen-Bedeckung und hielten sich im Inneren nicht an die Mindestabstände. Aufgrund der zahlreichen Verstöße wurde das Restaurant im Anschluss an die Kontrolle freiwillig durch den Betreiber geschlossen. Einsätze am Sonntag, 23. August Aufgrund des regnerischen Wetters waren in der gesamten Altstadt nur wenige Menschen unterwegs. Dementsprechend waren keine Verstöße erkennbar und somit auch kein Einschreiten seitens des OSD erforderlich. Ein erhöhtes Besucheraufkommen konnte nur im Zeitraum des Champions League-Finales innerhalb der Gaststätten, insbesondere auf der Hunsrückenstraße, festgestellt werden. Anschließen leerten sich die Gaststätten jedoch schnell wieder. Die Terrassen wurden zum Großteil frühzeitig eingeräumt, sodass es im Rahmen der "Terrassenrunde" des OSD zu keinen Beanstandungen kam. Einsatzzahlen OSD Insgesamt verzeichnete das Ordnungsamt am Wochenende von Freitag, 21. August, bis Sonntag, 23. August, 250 Einsätze, wovon 130 im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung standen. Seit 18. März summiert sich die Zahl der Einsätze des OSD auf 9.409 qualifizierte Gesamteinsätze, wovon 5.359 Bezug zur Umsetzung der Coronaschutzverordnung hatten. Die Leitstelle des OSD erhielt am Wochenende 31 Anrufe zum Thema Coronaschutz. Die Gesamtzahl der seit dem 26. März zum Thema "Corona" in der Leitstelle des OSD eingegangenen Anrufe erhöhte sich auf 9.128. ___________________________________________________________________________ 24. August 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 24. August Mit Stand Monntag, 24. August, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.555 (+21) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 144 (+8) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 22 (+1) in Krankenhäusern behandelt, davon 6 (-1) auf Intensivstationen. 2.366 (+13) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 45 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 765 (+45) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 21,1 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Abstrichzahlen Die Diagnosepraxis und das Drive-In-Testzentrum sind sonntags geschlossen. 14 Abstriche wurden am Sonntag durch den mobilen Service vorgenommen. Insgesamt wurden in der Diagnosepraxis und dem Drive-In- Testzentrum sowie durch den mobilen Service bisher 35.315 Abstriche vorgenommen. ___________________________________________________________________________ 24. August 2020 Kommunalwahl/Integrationsratswahl Einsicht ins Wählerverzeichnis möglich Versand der Wahlbenachrichtigungen abgeschlossen/Bereits rund 50.500 Briefwahlanträge eingegangen Der Versand der Wahlbenachrichtigungen zu den Wahlen am 13. September wurde am Wochenende abgeschlossen. Die Wahlberechtigten können von Montag, 24. August, bis Freitag, 28. August, zu den Öffnungszeiten des Amtes für Statistik und Wahlen (Montag bis Mittwoch 8 bis 16 Uhr, Donnerstag 8 bis 18 Uhr und Freitag 8 bis 14 Uhr) die Richtigkeit oder Vollständigkeit der zu ihrer Person oder einer anderen Person im Wählerverzeichnis eingetragenen Daten überprüfen. Für die Überprüfung der Daten einer anderen Person sind Tatsachen glaubhaft zu machen, aus denen sich eine Unrichtigkeit oder Unvollständigkeit des Wählerverzeichnisses ergeben kann. Wer das Wählerverzeichnis für unrichtig oder unvollständig hält, kann während der oben genannten Auslegungsfrist beim Amt für Statistik und Wahlen Einspruch einlegen. Der Einspruch kann schriftlich oder durch Erklärung zur Niederschrift eingelegt werden. Personen, welche keine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, aber glauben, wahlberechtigt zu sein, müssen Einspruch gegen das Wählerverzeichnis einlegen, wenn sie nicht Gefahr laufen wollen, dass sie ihr Wahlrecht nicht ausüben können. Bereits rund 50.500 Düsseldorfer haben sich für die Briefwahl entschieden (49.000 Kommunalwahlen und 1.500 Integrationsratswahl) und einen Wahlschein beantragt. Der Antrag muss folgende Daten enthalten: Vorname, Nachname, Wohnadresse, Geburtsdatum und gegebenenfalls eine Versandanschrift. Leider mussten bereits über 1.000 Anträge wegen fehlender Angaben, in der Regel das Geburtsdatum, zurückgeschickt werden. Es empfiehlt sich als freiwillige Angabe eine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse auf den Antrag zu schreiben, dann können fehlende Angaben schnell und unkompliziert ergänzt werden. Die Briefwahlunterlagen werden seit dem 18. August versendet. Wähler, die am 13. September im Wahlraum ihre Stimme abgeben wollen, haben die dann geltenden Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten. Eine Mund-Nasenbedeckung sollte im Wahlraum getragen und ein eigener Kugelschreiber mitgebracht werden. Für die Durchführung der Wahl sind am Wahltag insgesamt über 4.000 Helfer im Einsatz. Freiwillige können sich beim Amt für Statistik und Wahlen melden (wahlen@duesseldorf.de, Telefon 0211-8993177 oder www.duesseldorf.de/wahlen). Je nach Einsatz und Funktion wird ein Erfrischungsgeld zwischen 30 und 100 Euro gezahlt. ___________________________________________________________________________ 23. August 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 23. August Mit Stand Sonntag, 23. August, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.534 (+12) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 136 (+1) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 21 (-2) in Krankenhäusern behandelt, davon 7 (+2) auf Intensivstationen. 2.353 (+11) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 45 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 720 (+58) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 20,7 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Abstrichzahlen Mit Stand Sonntag, 23. August, wurden 117 Abstriche in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden insgesamt 111 Abstriche genommen. Dazu kommen 64 weitere Abstriche, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 35.301 Abstriche vorgenommen. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind, Stand Sonntag, 23. August, 533 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden noch 312 Anrufe durchgestellt, von denen 311 angenommenen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. Für Fragen zum Thema "Coronavirus" hat die Landeshauptstadt ein Informationsportal eingerichtet unter der Adresse: www.duesseldorf.de/corona ___________________________________________________________________________ 22. August 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 22. August Mit Stand Samstag, 22. August, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.522 (+28) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 135 (-15) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 23 (-2) in Krankenhäusern behandelt, davon 5 (+0) auf Intensivstationen. 2.342 (+43) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 45 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 662 (+6) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 22,6 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Kindertagesstätten und Schulen Zwei Betreuungspersonen, die jeweils in zwei Einrichtungen tätig sind - die eine im Herz-Jesu-Montessori- Kinderhaus und in der Kita St. Cäcilia, die andere in der Kita Graf-von-Stauffenberg-Straße und in der Kita Emil- Barth-Straße, wurde positiv auf Covid-19 getestet. Ein weiterer Fall wurde bei einer Betreuungsperson in der Evangelischen Kita St. Hötzel-Straße gefunden. Die Kitas wurden zeitnah informiert, die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. Am Walter-Eucken-Berufskolleg wurde ein Schüler positiv auf Covid-19 getestet. Die Schule wurden zeitnah informiert; die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. Altenheime Es wurde kein neuer Fall in einem Altenheim entdeckt. Abstrichzahlen Mit Stand Samstag, 22. August, wurden 117 Abstriche in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden insgesamt 171 Abstriche genommen. Dazu kommen 116 weitere Abstriche, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 35.009 Abstriche vorgenommen. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind, Stand Samstag, 22. August, 1.279 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden noch 729 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 21. August 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 21. August Mit Stand Freitag, 21. August, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.494 (+26) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 150 (+ 7) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 25 (-5) in Krankenhäusern behandelt, davon 5 (-1) auf Intensivstationen. 2.299 (+19) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 45 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 656 (+51) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 20,0 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Altersverteilung der Infizierten und Verstorbenen Waren es zu Beginn der Corona-Pandemie vornehmlich ältere Menschen, die sich mit Corona infiziert haben, sind es nun zunehmend auch jüngere Personen. Die Altersverteilung aller Infizierten stellt sich im Moment (Stand 21. August) wie folgt dar: Einen positiven Coronatest hatten im Alter von 0 bis einschließlich 4 Jahre: 71 Kinder, von 5 bis einschließlich 9 Jahren: 67 Kinder, von 10 bis 14 Jahren: 61 Kinder, von 15 bis 19 Jahren: 96 Jugendliche, von 20 bis 24 Jahren: 186 junge Menschen, von 25 bis 29 Jahren: 262 Menschen, von 30 bis 39 Jahren: 502 Menschen, von 40 bis 49 Jahren: 371 Menschen, von 50 bis 59 Jahren: 419 Menschen, von 60 bis 69 Jahren: 187 Menschen, und 289 Menschen waren 70 Jahre und älter. Die Altersverteilung der mit Corona Verstorbenen stellt sich wie folgt dar: Im Alter von 0 bis 29 Jahren ist in Düsseldorf bisher niemand mit Corona verstorben. Mit 30 bis 39 Jahren und 40 bis 49 Jahren gab es jeweils einen Toten; vier Menschen waren zwischen 50 und 59 Jahre alt; acht Menschen zwischen 60 und 69 Jahren und 31 Menschen waren 70 Jahre alt und älter. Kindertagesstätten und Schulen In der Kindertagesstätte St. Adolphus wurde eine Betreuungsperson positiv auf Covid-19 getestet. Die Kita wurde zeitnah informiert, die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. An der Brehmschule, dem Walter-Eucken-Berufskolleg, der Elly-Heuss-Knapp-Schule und der Anne-Frank- Realschule wurde jeweils ein Schüler positiv auf Covid-19 getestet. Die Schulen wurden zeitnah informiert; die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. Altenheime Es wurde kein neuer Fall in einem Altenheim entdeckt. Abstrichzahlen Mit Stand Freitag, 21. August, wurden 108 Abstriche in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden insgesamt 153 Abstriche genommen. Dazu kommen 127 weitere Abstriche, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 34.605 Abstriche vorgenommen. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind, Stand Freitag, 21. August, 1.223 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden noch 718 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 21. August 2020 Bund unterstützt Clubs und Livemusik-Orte mit 27 Millionen Euro – Kulturstaatsministerin Grütters: „Wichtiger Teil unserer einzigartigen Musiklandschaft“ Kulturstaatsministerin Monika Grütters fördert Musikclubs und Livemusik-Spielstätten mit 27 Millionen Euro aus ihrem Etat. Die Mittel stammen aus dem Rettungs- und Zukunftspaket NEUSTART KULTUR. Das darin enthaltene Programm „Erhalt und Stärkung der Musikinfrastruktur in Deutschland“ richtet sich an Betreiberinnen und Betreiber kleinerer und mittlerer Livemusik-Spielstätten und Clubs, in denen Live- Aufführungen stattfinden. Monika Grütters erklärt dazu: „Seit Ausbruch der Corona-Pandemie ist das Musikleben in Deutschland weitgehend zum Erliegen gekommen, Clubs und Konzerte werden schmerzlich vermisst. Viele Betreiberinnen und Betreiber sind seitdem in eine existentielle Notlage geraten. Die Club- und Konzertszene ist aber ein wichtiger Teil unserer weltweit einzigartigen Musiklandschaft, deshalb wollen wir sie jetzt tatkräftig unterstützen. Bei unserem Konjunkturprogramm NEUSTART KULTUR geht es darum, dass Kultur endlich wieder stattfinden kann – genau dabei wollen wir die Clubs und Livemusik-Spielstätten unterstützen. Ziel der Maßnahmen der Bundesregierung ist es, die Clublandschaft in ihrer Vielfalt zu erhalten.“ Im Rahmen des Programms können Livemusik-Spielstätten Fördermittel in Höhe von bis zu 150.000 Euro erhalten. Im Fokus stehen vor allem Programme zur Wiederaufnahme des Betriebs, aber auch pandemiegerechte Formate zur Nachwuchsförderung und zur Gleichstellung der Geschlechter. Zudem werden Projekte für eine bessere Vernetzung der Clubs gefördert. Zusätzlich zu diesen Maßnahmen können Clubs außerdem Gelder für pandemiebedingte Investitionen aus dem Konjunkturprogramm NEUSTART KULTUR beantragen. Für die Musikbranche sind im Rahmen von NEUSTART KULTUR weitere Hilfsmaßnahmen geplant, die sich an Musikverlage und den Musikfachhandel richten werden. Informationen dazu werden in Kürze bekanntgegeben. Das Programm für die Clubs und Livemusik-Spielstätten startet am 27. August 2020. Informationen zu dem Programm sind ab dem 20. August 2020 auf der Website der Initiative Musik zu finden: www.initiative-musik.de. Mehr zum Konjunkturprogramm NEUSTART KULTUR finden Sie unter: www.kulturstaatsministerin.de/neustartkultur ___________________________________________________________________________ 21. August 2020 Betroffene des Brandes in der Flüchtlingsunterkunft Oberlöricker Straße sicher untergebracht 72 Geflüchtete, darunter viele Familien mit Kindern, haben nun Zimmer in anderen kommunalen Unterkünften bezogen 72 Geflüchtete, darunter viele Familien mit Kindern, die am vergangenen Sonntag, 16. August, Opfer des Brandes in der Flüchtlingsunterkunft "Oberlöricker Straße" wurden, haben nun ein neues Zuhause. Sie wurden auf verschiedene der insgesamt 23 kommunalen Unterkünfte in Düsseldorf verteilt und konnten dort ihre Zimmer beziehen, teilt das Amt für Migration und Integration mit. Da die Menschen binnen weniger Minuten evakuiert werden mussten, hatte das Amt für Migration und Integration die Betroffenen nach dem Brand zunächst provisorisch untergebracht und die Versorgung durch ein Cateringunternehmen sichergestellt. Weil die meisten durch das Feuer alles verloren hatten, wurde in Zusammenarbeit mit der Leistungsstelle des Amtes und dem Jobcenter Düsseldorf unbürokratisch eine einmalige Bargeldauszahlung für das Notwendigste sowie über die Kommunale Ausländerbehörde neue Ausweisdokumente organisiert. Gleichzeitig wurden die Geflüchteten großzügig durch das Düsseldorfer Ehrenamt unterstützt. Über soziale Medien hatten die Organisationen "HISPI – Hilfe bei der sprachlichen Integration" und "Flüchtlinge Willkommen in Düsseldorf e.V." bereits wenige Stunden nach dem Feuer zu Spenden aufgerufen. So konnten binnen von 48 Stunden Kleidung, Schuhe, Unterwäsche, Schulsachen, Rucksäcke und vieles mehr gesammelt und den Betroffenen zur Verfügung gestellt werden. "Die Stadtverwaltung hat sehr schnell reagiert und den Betroffenen in dieser schwierigen Situation geholfen. Besonders freue ich mich jedoch über die seit Jahren sehr gute Zusammenarbeit mit dem Haupt- und Ehrenamt und das ungebrochene gesellschaftliche Engagement in Düsseldorf“, bedankt sich Miriam Koch, Leiterin des Amts für Migration und Integration. Hintergrund: Brand in Flüchtlingsunterkunft Gegen 14 Uhr war am Sonntag 16. August, ein Feuer in einem der aus mehreren Modulhäusern bestehenden Flüchtlingsunterkunft "Oberlöricker Straße" ausgebrochen, bei dem niemand verletzt wurde. Die Brandursache wird derzeit noch ermittelt, genauso wie der entstandene Schaden und dessen Kosten. Unklar ist aktuell auch, ob das betroffene Modulhaus nochmals betreten werden darf oder abgerissen werden muss. Sachverständige werden dies voraussichtlich kommende Woche entscheiden. ___________________________________________________________________________ 20. August 2020 Toni-Turek-Realschule feiert Eröffnung Neubau nach nur 19 Monaten fertiggestellt/Investitionsvolumen bei rund 25,5 Millionen Euro Das Tempo im Schulbau bleibt in der Landeshauptstadt Düsseldorf hoch: In nur 19 Monaten Bauzeit ist der Neubau der städtischen Toni-Turek-Realschule inklusive neuer Dreifachsporthalle fertiggestellt worden. Oberbürgermeister Thomas Geisel, Schuldezernent und Stadtdirektor Burkhard Hintzsche, Dagmar Wandt, Leiterin des Schulverwaltungsamtes, und IPM-Geschäftsführer Michael Köhler nahmen am Donnerstag, 20. August, an der feierlichen Schlüsselübergabe an Schulleiterin Petra Steudel teil. Mit Oliver Turek war zudem einer der Enkel von Toni Turek anwesend. Realisiert wurde das Bauprojekt von der IPM (Immobilien Projekt Management Düsseldorf GmbH), die im Zuge der Eröffnungsfeier auch ihr fünfjähriges Bestehen feierte. Mit dem Umzug in das neue Gebäude an der Klapheckstraße 31 wird aus der Realschule Golzheim die Toni-Turek-Realschule. Gleichzeitig wird am neuen Standort die Zügigkeit von drei auf vier Züge erhöht. Bis zu 750 Schülerinnen und Schüler dürfen sich im Schulneubau auf eine Nutzfläche von 4.607 Quadratmetern freuen. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 25,5 Millionen Euro. Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Dass wir trotz Corona schon 19 Monate nach der Grundsteinlegung die Fertigstellung des Neubaus in Stockum feiern können, ist eine nahezu weltmeisterliche Leistung. Ich könnte mir daher für die Realschule keinen besseren Namensgeber als Fortuna-Legende Toni Turek vorstellen, der 1954 im Tor der Fußball-Nationalmannschaft nicht nur zum Weltmeister, sondern sogar zum Fußballgott gekürt wurde. Die Toni-Turek-Realschule ist darüber hinaus nicht nur ein Gewinn für die Schülerschaft, sondern auch für den Vereinssport im Düsseldorfer Norden." Stadtdirektor Burkhard Hintzsche: "Als Schul- und Sportdezernent freue ich mich besonders über die Realisierung der neuen modernen Sporthalle, die neben dem Schul- auch explizit für den Vereinssport in unserer Stadt genutzt werden kann. Die tollen Rahmenbedingungen kommen dadurch noch mehr sportbegeisterten Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt zugute und wir schaffen gleichzeitig Synergieeffekte zwischen Schule und Freizeit." IPM-Geschäftsführer Michael Köhler: "Die IPM ist stolz darauf seit der Gründung vor fünf Jahren bereits 16 Schulbauprojekte realisiert zu haben. Der Neubau der Toni-Turek-Realschule stellt hierbei in Art, Umfang und Ergebnis ein besonders herausragendes Projekt dar." Ein bauliches Highlight ist die Mensa, die bei Veranstaltungen mit der vorhandenen Mediathek verbunden werden kann. Eine mobile Bühne in der geforderten Größe von 75 Quadratmetern kann dort ebenfalls integriert werden. Eine Bestuhlung mit 340 Sitzplätzen - ohne Einschränkung der Sicht - ist möglich. Die Küche wurde als sogenannte "Cook & Chill-Küche" geplant. Der Verwaltungsbereich wird durch einen separaten Flur mit Glastüren vom Schülerbereich abgetrennt, ebenso erhalten die Lehrerräume abgetrennte Vorzonen. Darüber hinaus wurde eine neue Dreifachsporthalle errichtet, die auf einer Fläche von 2.054 Quadratmetern neben der Schulnutzung auch für den Vereinssport ausgelegt ist und unabhängig bespielt werden kann. Im Foyer der Sporthalle steht eine Catering-Fläche zur Verfügung. Die Fläche ist ausreichend für Stehtische und Sitzmöglichkeiten dimensioniert. Zusätzlich kann der Außenbereich mitgenutzt werden. Die Tribüne bietet für 199 Personen (100 Sitz/99 Steh) Platz. Weiter im News-Archiv
___________________________________________________________________________ 1. September 2020 Bund unterstützt Kulturzentren, Literaturhäuser und soziokulturelle Zentren – Grütters: „Wichtige kulturelle Basisarbeit darf nicht verloren gehen.“ Mit bis zu 25 Millionen Euro unterstützt die Bundesregierung ab sofort Kulturzentren, Literaturhäuser und soziokulturelle Zentren bei notwendigen Investitionen, damit sie ihren Betrieb während der Corona-Krise wieder aufnehmen können. Gefördert werden unter anderem Schutzmaßnahmen im Kassen- und Sanitärbereich oder der Einbau von Lüftungsanlagen. Pro Einrichtung kann mit bis zu 100.000 Euro geholfen werden. Die Förderlinie ist Teil des großen Konjunkturprogramms NEUSTART KULTUR. Kulturstaatsministerin Monika Grütters sagt: „Oft sind es gerade die kleinen und mittelgroßen Einrichtungen, die noch für ein kulturelles Angebot direkt vor Ort sorgen, insbesondere im ländlichen Raum. Als Orte der Begegnung bringen Kulturzentren, Literaturhäuser oder soziokulturelle Zentren ganz unterschiedliche Bevölkerungsgruppen zusammen. Damit stärken sie neben dem nachbarschaftlichen vor allem auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt eines Stadtteils oder einer Kommune. Diese wichtige kulturelle Basisarbeit darf nicht durch die Corona- Pandemie verloren gehen. Deshalb unterstützen wir sie dabei, ihren Betrieb unter den veränderten Bedingungen fortzusetzen und so auch Arbeitsplätze zu sichern.“ Abgewickelt wird das Förderprogramm durch den Bundesverband Soziokultur e.V. Die Fördergrundsätze und Antragsformulare stehen ab sofort auf der Webseite des Verbands https://neustartkultur.de/nk zur Verfügung. Die Anträge werden entsprechend der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet. Weitere Informationen zum Konjunkturprogramm NEUSTART KULTUR finden Sie unter www.kulturstaatsministerin.de/neustartkultur ___________________________________________________________________________ 1. September 2020 Ausbildung 2020: 450 Nachwuchskräfte starten bei der Stadt in den Beruf Insgesamt 1180 Nachwuchskräfte absolvieren zum Stichtag 1. September 2020 eine Ausbildung, ein Studium, Volontariat oder Praktikum bei der Landeshauptstadt Düsseldorf Rund 450 Nachwuchskräfte beginnen im Einstellungsjahr 2020 eine Ausbildung oder ein Studium bei der Landeshauptstadt Düsseldorf. Aufgrund der Corona bedingten Hygieneschutzvorgaben wurden die Newcomer in diesem Jahr nicht im Rahmen einer zentralen großen Veranstaltung an ihrem ersten Arbeitstag begrüßt, sondern in mehreren kleinen Veranstaltungen. Oberbürgermeister Thomas Geisel hieß am Dienstag, 1. September, eine Gruppe von 35 Auszubildenden stellvertretend für alle neuen Mitarbeiter*innen im Rathaus willkommen. "Wir arbeiten seit mehreren Jahren intensiv daran, die Düsseldorfer Stadtverwaltung zukunftssicher aufzustellen. Ich freue mich sehr, dass wir in diesem Jahr 450 junge Menschen an ihrem ersten Arbeitstag begrüßen können. Das ist eine stattliche Zahl und ein gutes Zeichen für die Stadt Düsseldorf, die einmal mehr zeigt, dass sie als Arbeitgeberin sehr attraktiv ist. Eines kann ich Ihnen an ihrem ersten Arbeitstag versprechen: Sie werden gebraucht, und Sie werden Gelegenheit bekommen, sich zu beweisen und ihren Weg zu gehen. Die Corona-Krise hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, dass eine Verwaltung stark ist und flexibel auf besondere Herausforderungen reagieren kann. Mit ihrer Begeisterung, ihren neuen Ideen und ihrem Wissen werden Sie diese Verwaltung noch stärker machen. Ich freue mich auf unsere Zusammenarbeit", so der Oberbürgermeister. Insgesamt erhöht sich sich die Zahl aller Nachwuchskräfte, die zum Stichtag 1. September 2020 eine Ausbildung, ein Studium, ein Volontariat oder ein entgeltliches Praktikum bei der Stadt Düsseldorf absolvieren, auf rund 1180. Statt in einer großen festlichen Veranstaltung wurden die Nachwuchskräfte unter Beachtung eines Hygienekonzeptes in mehreren kleinen berufsgruppenbezogenen Begrüßungsveranstaltungen Corona konform begrüßt. Neben einer Begrüßung durch die zuständigen Kolleg*innen der Abteilung Personalwirtschaft und Ausbildung beinhalteten die Veranstaltungen unter dem Motto "zusammen Stadt gestalten" auch virtuelle Grüße. Unter anderem durch eine Videobotschaft von OB Geisel sowie durch einen musikalischen Videogruß von Ina Dahlenburg, einer Mitarbeiterin aus dem Schulverwaltungsamt, die ihren eigenen Song "Fühl hin" den Nachwuchskräften widmete. Rund 9.550 Bewerber*innen gab es für den Einstellungsjahrgang 2020, 447 von ihnen konnten sich durchsetzen und beginnen jetzt ihre Ausbildung in 37 verschiedenen Berufen bei der Stadtverwaltung Düsseldorf - viele davon abseits der klassischen Verwaltungsberufe. Und schon jetzt läuft das Projekt Ausbildung 2021 auf Hochtouren: Seit 15. August können sich Interessent*innen für die Ausbildung bei der Stadt bewerben und haben dabei sogar die Auswahl zwischen 45 Berufen. ___________________________________________________________________________ 1. September 2020 Bürgerbeteiligung für zweiten Bauabschnitt der U81 startet im September Anmeldung für Informationsveranstaltung am Donnerstag, 10. September, 17 Uhr, im CCD noch bis Ende der Woche möglich Die Anmeldefrist für die Teilnahme an der Bürgerinformationsveranstaltung zum zweiten Bauabschnitt der Stadtbahnlinie U81 endet am Freitag 4. September. Wer noch teilnehmen möchte, sollte sich bis dahin anmelden. Eine einfache E-Mail an unter U81@ifok.de ist dafür ausreichend. Die Veranstaltung ist am Donnerstag, 10. September, 17 Uhr, im Congress Center Düsseldorf, Stockumer Kirchstraße 61. Wie schon beim ersten Bauabschnitt erfolgreich praktiziert, sollen die Menschen vor Ort bei der Planung mitwirken. Die Stadt bittet um Verständnis, dass aufgrund von Covid-19 nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich und eine Anmeldung daher zwingend notwendig ist. "Ziel der Bürgerbeteiligung in zwei Phasen soll die Festlegung einer Vorzugstrasse unter Berücksichtigung von Umweltbelangen und im Hinblick auf ein mögliches Planfeststellungsverfahren sein. Gleichzeitig sollen Lösungen für anwohnerspezifische Anliegen und Probleme erarbeitet werden", erläutert Beigeordnete Cornelia Zuschke. Begleitet wird der Bürgerdialog durch einen externen Moderator. In der Bürgerinformationsveranstaltung wird auch ein weiteres Stadtregionsthema, die K-Bahn, in den Blick genommen. Die K-Bahn verbindet derzeit als U70 und U76 Krefeld über Meerbusch mit der Düsseldorfer Innenstadt. Mit Fertigstellung der Rheinquerung würde Krefeld über die Haltestelle D-Lörick mit der Messe und dem Flughafen verbunden. Anlieger entlang der möglichen Trassenführung des zweiten Bauabschnittes werden von der Stadt per Faltblatt über die Bürgerinformationsveranstaltung informiert. Die Veranstaltung wird live im Internet übertragen. Auf diese Weise können Menschen auch online teilnehmen und ihre Fragen und Anregungen zum Projekt über eine Chatfunktion einbringen. Alle Informationen zur Bürgerinformationsveranstaltung finden sich ab Anfang September unter www.duesseldorf.de/verkehrsmanagement. Stadtbahnstrecke U81 Die neue Stadtbahnstrecke U81 ist in insgesamt vier Bauabschnitte unterteilt. Mit dem bereits gestarteten ersten Bauabschnitt der U81 vom Freiligrathplatz bis Flughafen Terminal erfolgt eine direkte Anbindung der Innenstadt, der Messe und der Merkur Spiel-Arena an den Flughafen. Der zweite Bauabschnitt der U81, die sogenannte Rheinquerung, verlängert die Stadtbahntrasse in den linksrheinischen Raum Düsseldorfs und schafft eine einfache und dringend notwendige Verbindung bis nach Düsseldorf-Lörick, Neuss, Meerbusch und Krefeld. ___________________________________________________________________________ 1. September 2020 "Hier.Heute.H2": Gemeinsam für Klimaschutz und Wertschöpfung "Kompetenzregion Wasserstoff Düssel.Rhein.Wupper" reicht Wettbewerbsbeitrag ein Zusammenschluss will Einsatz von Wasserstoff in Fahrzeugen, Zügen und Schiffen vorantreiben Die Städte Düsseldorf, Duisburg und Wuppertal haben gemeinsam mit dem Rhein- Kreis Neuss, den Stadtwerken Düsseldorf, den Wuppertaler Stadtwerken und dem Unternehmen Air Liquide eine gemeinsame Vision entwickelt, wie Wasserstoff (H2) zu Klimaschutz und regionaler Wertschöpfung in der Region beitragen kann. Diese ist das Ergebnis eines fast zweijährigen Kooperationsprojektes. Als "Kompetenzregion Wasserstoff Düssel.Rhein.Wupper" will der Zusammenschluss den Einsatz von Wasserstoff in Fahrzeugen, Zügen und Schiffen vorantreiben und damit auch Vorbild für andere Industrieregionen in Deutschland und Europa sein. Die vier Kommunen und drei Unternehmen sind daher dem Wettbewerbsaufruf "Modellkommune/-region Wasserstoffmobilität NRW" des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen gefolgt und reichten am Montag, 31. August, ihren Wettbewerbsbeitrag in Form eines Feinkonzeptes und eines Films ein. Die Konzeptentwicklung wurde durch das NRW- Wirtschaftsministerium gefördert. "Unsere Ziele im Verkehrssektor können wir nur erreichen durch die Zusammenarbeit mit den Kommunen, zu denen wir intensive Pendler-Beziehungen haben. Die Verkehrswende muss regional gedacht werden, damit sie gelingen kann", betont der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf, Thomas Geisel. Die Umweltdezernentin der Landeshauptstadt Düsseldorf, Helga Stulgies, hält die Umsetzung dieses Konzeptes für einen wichtigen Baustein zur Erreichung der Klimaziele. "Wir wollen erreichen, dass Düsseldorf schon im Jahr 2035 klimaneutral ist. Dabei kommt Wasserstoff eine Schlüsselrolle zu." In dem Projekt wurde die gesamte Wasserstoff-Wertschöpfungskette untersucht. Daraus sind Pfade für Erzeugung, Verteilung und Anwendung von Wasserstoff im Mobilitätssektor entstanden. Im Fokus der Erzeugung stehen die sechs Müllheizkraftwerke der Region. Ungefähr die Hälfte des dort produzierten Stroms wird als nachwachsender Rohstoff eingestuft und daher den erneuerbaren Energien gleichgestellt. Wird mit diesem Grünstrom ein Elektrolyseur betrieben, so kann mitten in der Stadt klimaschonender Wasserstoff erzeugt werden. "Ich bin der Überzeugung, dass Wasserstoff vor allem durch den Einsatz in schweren Fahrzeugen eine besondere Bedeutung für die Dekarbonisierung des Verkehrs haben wird. Deshalb prüfen wir intensiv, selbst in die Erzeugung von grünem Wasserstoff zu investieren", erklärt der Vorstandsvorsitzende der Stadtwerke Düsseldorf, Dr. Udo Brockmeier. Perspektivisch soll die H2-Erzeugung um Erneuerbare-Energien-Anlagen ergänzt werden. Besonders interessant sind Sonnen- und Windenergie-Anlagen, deren garantierte Einspeisevergütung im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes nach 20 Betriebsjahren ausläuft. Um diese Anlagen weiter wirtschaftlich zu betreiben, kann die regional organisierte Produktion von Wasserstoff eine Option und Zukunftsperspektive darstellen. Bei der Anwendung zeichnet sich ab, dass vor allem Nutzfahrzeuge, Busse und Sonderfahrzeuge, wie beispielsweise Abfallsammelfahrzeuge, für den Antrieb mit Wasserstoff geeignet sind. Der Logistiksektor weist darüber hinaus auf Straßen, Schienen und Wasserwegen hohe Potenziale auf. Damit Erzeugung und Anwendung ineinandergreifen können, bedarf es Investitionen in die Betankungsinfrastruktur und Wasserstoff-Logistik. Außerdem wird gezeigt, wo und wie diese in der Region umgesetzt werden können. Mit dem Motto "Hier.Heute.H2" werden Projekte mit ganz unterschiedlichem Reifegrad - von der Idee bis zur Umsetzung - vorgestellt. Mehr als 50 Unternehmen haben ihre Perspektiven, Ideen und Herausforderungen in die Erarbeitung des Feinkonzeptes eingebracht. Sie haben deutlich gemacht, dass sie einen aktiven Beitrag für das Gelingen der Verkehrswende leisten möchten. Die öffentlichen Organisationen können und müssen somit als Beispiel für die neue Technologie vorangehen. Die ÖPNV-Unternehmen der Region tun genau dies. Bereits heute sind in der Region zehn Brennstoffzellenbusse im Einsatz. 25 weitere sind in konkreter Planung bzw. bestellt. Zudem wurde eine Allianz der Unternehmen des ÖPNV mit vier Verkehrsgesellschaften gegründet. Die Rheinbahn ist eines dieser Unternehmen. Sie bereitet gerade die Beschaffung von zehn Wasserstoff-Bussen vor. Im Prozess der Feinskizzen-Erstellung ist deutlich geworden, wie wichtig es ist, Erzeugung, Verteilung und Anwendung zusammen zu bringen. Die "Kompetenzregion Wasserstoff Düssel.Rhein.Wupper" zeigt für die Region neue Wege auf, die Verkehrswende mit Wasserstoff gemeinsam zu gestalten. Nur so kann eine breite Nutzung des klimafreundlichen Wasserstoffs in der Mobilität gelingen. Alle Projektpartner äußern den Wunsch, die Zusammenarbeit auch nach Abschluss des Wettbewerbes fortzusetzen. Hintergrund Über die unterschiedlichen Anwendungsklassen - PKW, Sprinter, leichte und schwere Nutzfahrzeuge sowie Busse - können bis 2025 knapp 1.500 Fahrzeuge mit Brennstoff- Antrieb in der Region unterwegs sein, bis 2030 rund 6.000. Mindestens 6 Megawatt Elektrolyse-Leistung an sechs Müllheizkraftwerken bilden das Rückgrat der Wasserstoff-Erzeugung in der Region. 130 Megawatt installierte regenerative Leistung fallen bis 2030 in der Region aus der Vergütung des Erneuerbaren-Energien-Gesetz und kann über die Elektrolyse klimapolitisch und wirtschaftlich sinnvoll genutzt werden. Müllheizkraftwerke und Erneuerbare-Energien-Anlagen können bis 2030 über 5.000 Tonnen Wasserstoff im Jahr erzeugen und so über 90 Prozent des bisher in der Region nachgefragten Wasserstoffs erzeugen. Der Einsatz von Wasserstoff im Verkehrssektor hat in der Region das Potenzial, zwischen 2025 und 2035 rund 750.000 Tonnen Kohlendioxid einzusparen. ___________________________________________________________________________ 1. September 2020 Öffnungszeiten des Recyclinghofs Flingern werden verlängert Ab 1. Oktober können Wertstoffe montags bis samstags von 8 bis 18 Uhr abgegeben werden Die Öffnungszeiten des Recyclinghofs Flingern werden ab Donnerstag, 1. Oktober, auf zehn Stunden pro Werktag ausgeweitet. Ab diesem Termin ist der Recyclinghof von Montag bis Samstag jeweils von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Stadt und Awista GmbH verbessern dadurch die Möglichkeiten zur Abgabe von Wert- und Schadstoffen. Außerdem soll der Andrang zu "Spitzenzeiten", etwa an Samstagnachmittagen, entzerrt werden. Bisher öffnet der Recyclinghof Flingern montags bis freitags von 9 bis 16.30 Uhr und samstags von 9 bis 16 Uhr. Um eine Verlängerung der Öffnungszeiten zu ermöglichen, musste die Awista zunächst zusätzliches Personal einstellen oder vorhandene Leute weiterbilden. Unter anderem wurden auch Fachkräfte für Kreislauf- und Abfallwirtschaft, Chemikanten sowie Laboranten für die Annahme und den fachgerechten Umgang mit Schadstoffen neu eingestellt. Für Anliefernde gilt nach der Neuregelung: der letzte Einlass am Tor ist um 17.45 Uhr, zum Schutz vor Infektionen mit dem Corona-Virus ist weiterhin die Abstandsregel einzuhalten und eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Die Öffnungszeiten der beiden anderen Recyclinghöfe Lohausen und Garath bleiben zunächst wie bisher: montags bis freitags von 9 bis 16.30 Uhr und samstags von 9 bis 14 Uhr. Auch für diese Höfe erfolgt derzeit eine Qualifizierung weiteren Personals, eine Ausweitung der Öffnungszeiten ist dann für Mitte 2021 geplant. ___________________________________________________________________________ 1. September 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 1. September Mit Stand Dienstag, 1. September, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.681 (+7) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 110 (-1) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 11 (-1) in Krankenhäusern behandelt, davon 4 (+0) auf Intensivstationen. 2.524 (+8) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 47 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 945 (-4) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 17,6 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Kindertagesstätten und Schulen Es wurde kein neuer Fall in einer Kita entdeckt. An der Maria-Montessori-Grundschule wurde eine Betreuungsperson positiv auf Covid-19 getestet, am Freien Christlichen Gymnasium und an der Lycée Francais de Düsseldorf wurden je ein Schüler positiv getestet. An der Freiherr-vom-Stein- Realschule wurden sieben weitere Schüler positiv getestet. Die insgesamt nun 19 betroffenen Kinder an dieser Schule wurden nach Abschluss einer Klassenfahrt diagnostiziert und gingen in Quarantäne, ohne die Schule zu betreten. Die Schulen wurden zeitnah informiert, die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. Altenheime Es wurde kein neuer Fall in einem Altenheim entdeckt. Abstrichzahlen Mit Stand Dienstag, 1. September, wurden 213 Abstriche in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden insgesamt 248 Abstriche genommen. Dazu kommen 190 weitere Abstriche, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 38.906 Abstriche vorgenommen. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind, Stand Dienstag, 1. September, 2.084 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden noch 1.216 Anrufe durchgestellt, von denen 971 angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 80 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 31. August 2020 Coronaschutz: 119 Einsätze für den OSD am Wochenende Menschenansammlungen an Kö-Bogen und Brückerbach/32 Rheinbahn-Fahrgäste verstoßen gegen Maskenpflicht Der Ordnungs- und Servicedienst der Landeshauptstadt (OSD) musste am Wochenende vom Freitag, 28. August, bis Sonntag, 30. August, 119 Verstößen gegen die Coronaschutzverordnung nachgehen. Während es in der Altstadt weitestgehend ruhig blieb, verlagerte sich der Einsatzschwerpunkt auf Ansammlungen am Kö-Bogen sowie am Brückerbach. Einsätze am Freitag, 28. August Wie schon in den Wochen zuvor kontrollierte der OSD am Freitag erneut stichprobenartig Busse und Bahnen der Rheinbahn hinsichtlich der Einhaltung der Maskenpflicht. Insgesamt 32 Fahrgäste wurden dabei ohne die entsprechende Mund- Nasen-Bedeckung angetroffen und werden nun jeweils mit 150 Euro Geldbuße sowie 28 Euro Verwaltungsgebühren zur Kasse gebeten. Im Spätdienst stellten zwei OSD-Mitarbeiter in einem Restaurant in Oberbilk fest, dass zahlreiche Bestimmungen der Coronaschutzverordnung nicht eingehalten wurden. Die Mitarbeiter ordneten daraufhin die vorübergehende Schließung des Restaurants an, um dem Betreiber die Gelegenheit zu geben, die Missstände zu beseitigen. Über diese Anordnung waren einige Gäste des Restaurants so erbost, dass diese die OSD-Mitarbeiter bedrängten und eine zufällig vorbeifahrende Polizeistreife anhielten, um sich zu beschweren. Mit Unterstützung der Polizei konnte die Lage jedoch schnell beruhigt werden. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde umgehend eingeleitet. Im Rahmen der Dauerpräsenz in der Düsseldorfer Altstadt kam es für den OSD am Freitagabend nur zu wenigen Vorkommnissen. An der Freitreppe am Burgplatz waren keine Gesetzesverstöße festzustellen. Lediglich gegen den Betreiber eines Restaurants in der Liefergasse mussten die Einsatzkräfte ein Ordnungswidrigkeitenverfahren einleiten: Der Betreiber hatte in seinem Restaurant weder das erforderliche Desinfektionsmittel vorgehalten noch trug er die vorgeschriebene Mund-Nasen-Bedeckung. Am Kö-Bogen in Stadtmitte trafen OSD-Einsatzkräfte eine Ansammlung von etwa 150 Menschen an. In sieben Fällen musste die Aufforderung ergehen, überlaute Musikboxen abzuschalten. Einsätze am Samstag, 29. August Auch am Samstagabend zeigte der OSD Dauerpräsenz in der Altstadt. Obwohl viele Menschen unterwegs und die dortigen Terrassenbetriebe sichtbar ausgelastet waren, stellten die Einsatzkräfte keine Gesetzesverstöße fest. Am Brückerbach in Wersten wurden gegen 21 Uhr rund 300 Menschen, zumeist Jugendliche oder junge Erwachsene, angetroffen. Der Kontrolle vorausgegangen war eine Lämbeschwerde. Etwa die Hälfte der Jugendlichen flüchtete bei Sichtung des Streifenfahrzeuges. Die verbliebene Gruppe wurde durch die Einsatzkräfte aufgefordert, sich vernünftig zu verhalten und die gesetzlich vorgeschriebenen Ruhezeiten einzuhalten. Einsätze am Sonntag, 30. August Auf dem Trödelmarkt am Rather Broich stellten OSD-Mitarbeiter fest, dass die Maskenpflicht in erheblichem Maß missachtet wurde. Der Betreiber des Marktes wurde daraufhin aufgefordert, den Zugang zum Marktgelände zu verbessern und das vorgeschriebene Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung zu kontrollieren. In einem Restaurant in Stadtmitte verstießen sowohl Angestellte als auch Gäste gegen die Maskenpflicht. Auch der erforderliche Mindestabstand wurde nicht eingehalten. Darüber hinaus fehlten sowohl am Eingang als auch auf der Toilette das vorgeschriebene Desinfektionsmittel. Aufgrund der genannten Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen den Restaurantbetreiber eingeleitet. Einsatzzahlen OSD Insgesamt verzeichnete das Ordnungsamt am Wochenende von Freitag, 28. August, bis Sonntag, 30. August, 242 Einsätze, wovon 119 im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung standen. Seit 18. März summiert sich die Zahl der Einsätze des OSD auf 9.853 qualifizierte Gesamteinsätze, wovon 5.636 Bezug zur Umsetzung der Coronaschutzverordnung hatten. Die Leitstelle des OSD erhielt am Wochenende 37 Anrufe zum Thema Coronaschutz. Die Gesamtzahl der seit dem 26. März zum Thema "Corona" in der Leitstelle des OSD eingegangenen Anrufe erhöhte sich auf 9.165. ___________________________________________________________________________ 31. August 2020 Kommunalwahlen/Integrationsratswahl Briefwahlanträge haben die 100.000 Marke geknackt Für die Kommunalwahlen und die Integrationsratswahl sind bis Montag, 31. August, 9 Uhr, 105.015 Anträge auf Briefwahl beim Amt für Statistik und Wahlen eingegangen. Davon entfallen 101.015 Briefwahlanträge auf die Kommunalwahlen (2014: 73.193; 2009: 53.838), weitere 4.000 Anträge (2014: 4.222; 2009: 1.805) sind für die Integrationsratswahl bearbeitet worden. Die sich abzeichnende hohe Briefwahlbeteiligung und die auch bei der Auszählung einzuhaltenden allgemeinen Abstandsvorschriften könnten dazu führen, dass die Ergebnisse später als gewohnt feststehen. Aufgrund der aktuellen Lage wurden die bisher in Senioreneinrichtungen, Kindertagesstätten oder sonstigen Einrichtungen Dritter gelegenen Wahlräume in Schulen (unter anderem Hochschule Düsseldorf, Freie Christliche Schule) und andere städtische Gebäude umgeplant (Ausnahme: Bürgerhaus Hubbelrath). In wenigen Ausnahmefällen wurden in bisher nicht genutzten Schulen Wahlräume eingerichtet, um die Wege für die Wählenden nicht übermäßig zu verlängern. Es wird empfohlen zu prüfen, ob sich der Wahlraum geändert hat. Durch die Ausweitung der Anzahl der Briefwahlvorstände und die Wahlvorstände für die Integrationsratswahl sind mehr Wahlhelfende erforderlich. Die Wahlvorstände erhalten neben den üblichen Wahlmaterialien ein "Corona-Paket" bestehend aus Mund-Nasen-Bedeckungen, Wipes zur Desinfektion von Oberflächen, Einmalhandschuhen, Desinfektionsmittel und Gesichtsschilder für die Mitglieder des Wahlvorstands. Zudem wird empfohlen darauf zu achten, dass alle, die sich länger im Wahlraum aufhalten, eine geeignete Mund-Nasen-Bedeckung im Wahlraum tragen, wenn der grundsätzlich einzuhaltende Sicherheitsabstand von anderthalb Metern nicht eingehalten werden kann. Die Wählenden werden zum Schutz und zur Erleichterung der Aufgabe der Wahlvorstände gebeten, in den Wahlräumen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen und einen eigenen Kugelschreiber mitzubringen. Die Wahlräume müssen regelmäßig gelüftet werden. Außerdem sollen häufig in Anspruch genommene Oberflächen (insbesondere in den Wahlkabinen) und genutzte Stifte regelmäßig gereinigt werden. Freiwillige Wahlhelfende können sich beim Amt für Statistik und Wahlen melden (wahlen@duesseldorf.de, Telefon 0211-8993177 oder www.duesseldorf.de/wahlen). Je nach Einsatz und Funktion wird ein Erfrischungsgeld zwischen 30 und 100 Euro gezahlt. ___________________________________________________________________________ 31. August 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 31. August Mit Stand Montag, 31. August, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.674 (+12) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 111 (-9) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 12 (-1) in Krankenhäusern behandelt, davon 4 (+0) auf Intensivstationen. 2.516 (+21) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 47 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 949 (-39) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 18,4 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Abstrichzahlen Die Diagnosepraxis und das Drive-In-Testzentrum sind sonntags geschlossen. 14 Abstriche wurden am Sonntag durch den mobilen Service vorgenommen. Insgesamt wurden in der Diagnosepraxis und dem Drive-In-Testzentrum sowie durch den mobilen Service bisher 38.255 Abstriche vorgenommen. ___________________________________________________________________________ 30. August 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 30. August Mit Stand Sonntag, 30. August, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.662 (+10) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 120 (-2) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 13 (-1) in Krankenhäusern behandelt, davon 4 (-1) auf Intensivstationen. 2.495 (+12) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 47 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 988 (-60) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 19,8 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Abstrichzahlen Mit Stand Sonntag, 30. August, wurden 89 Abstriche in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden insgesamt 113 Abstriche genommen. Dazu kommen 57 weitere Abstriche, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 38.241 Abstriche vorgenommen. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind, Stand Sonntag, 30. August, 377 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden noch 219 Anrufe durchgestellt, von denen 218 angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer durchschnittlichen Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 29. August 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 29. August Mit Stand Samstag, 29. August, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.652 (+16) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 122 (-14) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 14 (-2) in Krankenhäusern behandelt, davon 5 (+0) auf Intensivstationen. 2.483 (+29) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 47 (+1) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.048 (-5) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 20,1 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Kindertagesstätten und Schulen Es wurde kein neuer Fall in einer Kita entdeckt. An der Hermann-Gmeiner-Schule und an der Maria-Montessori-Gesamtschule wurde jeweils ein Schüler positiv auf Covid-19 getestet. Die Schulen wurden zeitnah informiert, die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. Altenheime Es wurde kein neuer Fall in einem Altenheim entdeckt. Abstrichzahlen Mit Stand Samstag, 29. August, wurden 120 Abstriche in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden insgesamt 163 Abstriche genommen. Dazu kommen 153 weitere Abstriche, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 37.982 Abstriche vorgenommen. Altersverteilung der Infizierten und Verstorbenen Waren es zu Beginn der Corona-Pandemie vornehmlich ältere Menschen, die sich mit Corona infiziert haben, sind es nun zunehmend auch jüngere Personen. Die Altersverteilung aller Infizierten stellt sich im Moment (Stand 29. August) wie folgt dar: Einen positiven Coronatest hatten im Alter von 0 bis einschließlich 4 Jahre: 74 Kinder, von 5 bis einschließlich 9 Jahren: 73 Kinder, von 10 bis 14 Jahren: 62 Kinder, von 15 bis 19 Jahren: 119 Jugendliche, von 20 bis 24 Jahren: 200 junge Menschen, von 25 bis 29 Jahren: 285 Menschen, von 30 bis 39 Jahren: 529 Menschen, von 40 bis 49 Jahren: 389 Menschen, von 50 bis 59 Jahren: 434 Menschen, von 60 bis 69 Jahren: 191 Menschen, und 296 Menschen waren 70 Jahre und älter. Die Altersverteilung der mit Corona Verstorbenen stellt sich wie folgt dar: Im Alter von 0 bis 29 Jahren ist in Düsseldorf bisher niemand mit Corona verstorben. Mit 30 bis 39 Jahren und 40 bis 49 Jahren gab es jeweils einen Toten; vier Menschen waren zwischen 50 und 59 Jahre alt; neun Menschen zwischen 60 und 69 Jahren und 32 Menschen waren 70 Jahre alt und älter. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind, Stand Samstag, 29. August, 996 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden noch 568 Anrufe durchgestellt, von denen 566 angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer durchschnittlichen Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 28. August 2020 Coronaschutz: OSD kontrolliert Einhaltung der Maskenpflicht im ÖPNV Der Ordnungs- und Servicedienst der Landeshauptstadt (OSD) hat am gestrigen Donnerstag, 27. August, stichprobenartige Kontrollen hinsichtlich der Einhaltung der Maskenpflicht in Bussen und Bahnen der Rheinbahn durchgeführt. Zudem kontrollierten die Einsatzkräfte des OSD erneut Restaurants und Betriebe im gesamten Stadtgebiet. Nur in wenigen Fällen mussten jedoch Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet werden. Im Rahmen der ÖPNV-Kontrollen wurden mit der 707 und der 709 zwei Straßenbahn- Linien der Rheinbahn kontrolliert. Lediglich in einem Fall musste ein Ordnungswidrigkeitenverfahren aufgrund einer fehlenden Mund-Nasen-Bedeckung eingeleitet werden. Neben weiteren stichprobenartigen Kontrollen in Bussen und Bahnen wird der OSD künftig auch an nicht zuvor kommunizierten Schwerpunktaktionen der Rheinbahn teilnehmen. In einem Restaurant im Stadtteil Lichtenbroich gingen die OSD-Mitarbeiter einem Hinweis aus der Bevölkerung nach. Bei der Kontrolle stellten die Einsatzkräfte fest, dass dort die wichtigsten Vorgaben der Hygienebestimmungen nicht eingehalten wurden. Der Betreiber des Restaurants sah sich jedoch nach entsprechender Ansprache nicht in der Lage, die Vorgaben kurzfristig umzusetzen. Daraufhin schloss er seinen Betrieb umgehend ab und kam somit einer Schließung durch den OSD zuvor. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde eingeleitet. Am Schadowplatz in Stadtmitte musste die Darbietung von vier Straßenkünstlern unterbunden werden. Infolge der Darbietung hatte sich eine Traube von mehr als 150 Personen gebildet, ohne dass der erforderliche Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wurde. Die Ansammlung wurde daher von OSD-Einsatzkräften aufgelöst. Einsatzzahlen OSD Insgesamt verzeichnete das Ordnungsamt am Donnerstag, 27. August, 95 Einsätze, wovon 62 im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung standen. Seit 18. März summiert sich die Zahl der Einsätze des OSD auf 9.611 qualifizierte Gesamteinsätze, wovon 5.517 Bezug zur Umsetzung der Coronaschutzverordnung hatten. Die Leitstelle des OSD erhielt am gestrigen Mittwoch 5 Anrufe zum Thema Coronaschutz. Die Gesamtzahl der seit dem 26. März zum Thema "Corona" in der Leitstelle des OSD eingegangenen Anrufe erhöhte sich auf 9.172. ___________________________________________________________________________ 28. August 2020 Nach Beseitigung von Sturmschäden: Lohauser Deich wird wieder geöffnet Der Lohauser Deich wurde Mittwochnachmittag (26. August) in Folge von starker Sturmschäden an den Pappeln auf dem Deich für den Publikumsverkehr geschlossen. Nach Beendigung der notwendigen Aufräum- und Baumfällarbeiten wird der Deich am heutigen Freitagnachmittag wieder geöffnet. ___________________________________________________________________________ 28. August 2020 Öffentlichkeitsbeteiligungen zu vier städtebaulichen Vorhaben Das Stadtplanungsamt der Landeshauptstadt Düsseldorf lädt alle Interessierten ein, sich bei insgesamt vier städtebaulichen Planungen zu beteiligen und schriftliche Anregungen abzugeben. Aufgrund der aktuellen Corona-Lage können die im Rahmen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung sonst üblichen Abendveranstaltungen derzeit leider nicht stattfinden. Bürgerinnen und Bürger können sich jedoch zwischen Montag, 31. August, und Freitag, 11. September, vor Ort im Stadtplanungsamt (Brinckmannstraße 5, 40225 Düsseldorf) oder im Internet unter www.duesseldorf.de/stadtplanungsamt über die aktuellen Öffentlichkeitsbeteiligungen informieren und ihre Anregungen beisteuern. Die Mitarbeitenden des Planungsamtes stehen für Fragen zu den Planverfahren gerne zur Verfügung, Anregungen können an die Mailadresse bauleitplanung@duesseldorf.de gesendet werden. Aktuell sind folgende Bebauungsplanverfahren von dieser Regelung betroffen: • Elisabethstraße/Bachstraße, • Schwannstraße 3 und Kennedydamm 55, • Wettinerstraße/Lütticher Straße, • Nördlich Einbrunger Straße. "In vier verschiedenen Stadtbezirken sind diese unterschiedlichen Vorhaben geplant, die alle Einfluss auf ihre Nachbarschaften und Umgebung nehmen werden. Daher ist es wichtig und gut, wenn wir die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt durch alternative Formate über die Planungen informieren und sicherstellen, dass nach wie vor die Möglichkeit besteht, Anregungen und Wünsche vorzubringen. Daher bitte ich um Ihre rege Beteiligung", ruft Cornelia Zuschke, Dezernentin für Planen, Bauen, Mobilität und Grundstückswesen zur Teilnahme auf. Elisabethstraße/Bachstraße Auf dem städtischen Grundstück Ecke Elisabethstraße/Bachstraße in Unterbilk möchte die Städtische Wohnungsgesellschaft (SWD Städt. Wohnungsbau-GmbH & Co. KG) in Zusammenarbeit mit den Wohnungsgenossenschaften BWB und DWG ein gemischtes, innerstädtisches Wohnquartier mit preiswertem Wohnraum sowie Wohnen für besondere Nutzergruppen (Azubis und für Menschen mit Betreuungsbedarf) entwickeln. Gewerbe- und Dienstleistungseinrichtungen (Pflegebüro, Quartiersbüro, Gastronomie), eine Dependance der Realschule Florastraße, eine Kindertagesstätte, eine ambulante Tagespflege sowie eine öffentlich zugängliche Mobilstation sollen das Angebot ergänzen. 2019 wurde ein architektonischer/städtebaulicher Wettbewerb von den Wohnungsgesellschaften in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt durchgeführt. Wettbewerbssieger ist der Entwurf des Büros Wienstroer Architekten Stadtplaner aus Neuss mit scape Landschaftsarchitekten aus Düssseldorf. Die Umsetzung der Planung soll durch ein Bebauungsplanverfahren erfolgen. Die bestehende Bebauung an der Kronenstraße wird in diesem Zuge gesichert, um den zwischen den öffentlichen Verkehrsflächen gelegenen Block gesamtheitlich überplanen zu können. Insgesamt entsteht so ein 1,3 Hektar großes Plangebiet. Schwannstraße 3 und Kennedydamm 55 Auf dem Grundstück Schwannstraße 3, wo sich heute das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz Nordrhein- Westfalen befindet, und auf dem Grundstück Kennedydamm 55, sollen zwei neue Hochpunkte entstehen. Sie sollen den Bürostandort am Kennedydamm und damit den Stadteingang, gemeinsam mit den bereits vorhandenen markanten Gebäuden, ergänzen. Für beide Hochhäuser wurde in den Jahren 2018 und 2019 jeweils ein architektonisch-städtebaulicher Wettbewerb durchgeführt. Sieger der Wettbewerbe sind KPF aus London mit ihrem Entwurf zum "Gateway" (Schwannstraße 3) und kadawittfeld aus Aachen mit dem Entwurf "Twist" (Kennedydamm 55). Wettinerstraße/Lütticher Straße Die Landeshauptstadt Düsseldorf suchte einen Projektentwickler, der das städtische Grundstück des ehemaligen Oberkasseler Hallenbades erwirbt und dort eine Wohnbebauung realisiert. Der Rat beschloss Mitte 2019 den Verkauf des Grundstücks an die Landmarken Düsseldorf Lütticher Straße 1 GmbH (Aachen), die mit dem Entwurf des Architekturbüros konrath und wennemar (Düsseldorf) im Bieterverfahren ausgewählt worden waren. Die Planung umfasst eine Wohnbebauung mit etwa 116 Wohnungen. Vorgesehen ist ein großer Anteil an öffentlich gefördertem bzw. preisgedämpftem Wohnraum. Integriert ist darin auch ein Anteil für Azubi-Wohnen. Ergänzt wird das Wohnangebot durch einen kleineren Einzelhandelsbetrieb mit angegliederter Gastronomie am vorgesehenen öffentlichen Platz zur Kreuzung Lütticher Straße/Wettinerstraße. Vom Kreuzungsbereich aus führt eine öffentliche Wegeverbindung quer durch die Bebauung zur nördlich gelegenen öffentlichen Grünfläche. Nördlich Einbrunger Straße Ziel des Bebauungsplanes ist die Schaffung von Wohnraum im Düsseldorfer Norden. Das städtebauliche Konzept nimmt Bezug auf die Form des benachbarten Dreikanthofes im Westen. Die Bebauung in Form von Hausgruppen wird so angeordnet, dass zwei begrünte Gemeinschaftshöfe entstehen. An den rückwärtigen Gebäudeseiten sollen sich private Gärten anschließen. Im nordöstlichen Bereich des Plangebietes soll eine größere Grünfläche mit integriertem Spielplatz entstehen. Ebenso ermöglicht die Planung einen freiraumplanerisch gestalteten Übergang des nördlichen Siedlungsrandes zur freien Landschaft. ___________________________________________________________________________ 28. August 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 28. August Mit Stand Freitag, 28. August, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.636 (+21) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 136 (-11) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 16 (-3) in Krankenhäusern behandelt, davon 5 (+0) auf Intensivstationen. 2.454 (+32) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 46 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.053 (+42) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 22,0 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an.# Kindertagesstätten und Schulen Es wurde kein neuer Fall in einer Kita entdeckt. An der Elsa-Brandström-Schule wurde ein Schüler positiv auf Covid-19 getestet, an der Freiherr-vom-Stein-Realschule wurden zwei weitere Schüler positiv getestet. Die insgesamt nun 12 betroffenen Kinder an dieser Schule wurden nach Abschluss einer Klassenfahrt diagnostiziert und gingen in Quarantäne, ohne die Schule zu betreten. Die Schulen wurden zeitnah informiert, die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. Altenheime Es wurde kein neuer Fall in einem Altenheim entdeckt. Abstrichzahlen Mit Stand Freitag, 28. August, wurden 149 Abstriche in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden insgesamt 249 Abstriche genommen. Dazu kommen 172 weitere Abstriche, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 37.546 Abstriche vorgenommen. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind, Stand Freitag, 28. August, 1.181 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden noch 731 Anrufe durchgestellt, von denen 730 angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer durchschnittlichen Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 27. August 2020 Bund-Länder-Beschluss Gemeinsam gegen die Corona-Pandemie Bund und Länder hätten den Kampf gegen die Corona-Pandemie immer als Gesamtherausforderung verstanden, und das habe sich bewährt, erklärte Bundeskanzlerin Merkel nach einer Videoschaltkonferenz mit den Regierungschefinnen und -chefs der Länder. Zur weiteren Eindämmung des Infektionsgeschehens habe man weitere gemeinsame Maßnahmen vereinbart, um die Erfolge zu halten. Deutschland hat die Corona-Pandemie in den vergangenen Monaten gut bewältigt, sagte Bundeskanzlerin Merkel. In den letzten Wochen sind die Infektionszahlen jedoch wieder gestiegen. "Für die Ausbreitung des Virus haben sich Gemeinschaftsunterbringungen, Veranstaltungen, Feiern und urlaubsbedingte Mobilität als besonders günstig erwiesen", so Merkel. Angesichts dieser gestiegenen Fälle müsse man jetzt einen neuen Anlauf nehmen. Gemeinsames Ziel ist es, die Infektionszahlen wieder so weit wie möglich zu senken. Den Bund-Länder-Beschluss zur Corona-Pandemie finden Sie hier. Mindestabstand, Hygieneregeln und Alltagsmasken gelten weiterhin Bund und Länder sind sich einig: In Zeiten steigender Infektionszahlen sind weitere Lockerungen der bisher geltenden Regeln nicht zu rechtfertigen. Bürgerinnen und Bürger müssen grundsätzlich auch weiterhin einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten. Ergänzend ist in bestimmten öffentlichen Bereichen, in denen der Abstand nicht durchgängig einzuhalten ist, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die Hygieneregeln sind einzuhalten. Zielgerichtetes Testangebot erforderlich Von entscheidender Bedeutung für die Eindämmung der Pandemie sind Testungen. Die Vielzahl an positiven Testergebnissen bei Reiserückkehrern aus Risikogebieten zeigt, dass ein niederschwelliges, zielgerichtetes Testangebot erforderlich ist. Deshalb bleibt die Testpflicht zunächst bestehen. Bei den freiwilligen Testungen von Rückreisenden aus Nicht-Risikogebieten war die Zahl der festgestellten Infektionen dagegen außerordentlich gering. Aus diesem Grund endet die Möglichkeit zur kostenlosen Testung für Einreisende aus Nicht-Risikogebieten am Ende der Sommerferien aller Bundesländer mit dem 15. September 2020. Wie bisher werden symptomatische Verdachtsfälle und enge Kontaktpersonen prioritär getestet. Gleiches gilt für Testungen, um in gefährdeten Bereichen vorzubeugen, etwa in Alten- und Pflegeheimen, Krankenhäusern und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung. Angesichts der weitgehenden Rückkehr zum Regelbetrieb in Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen sehen die Länder je nach Infektionsgeschehen daneben auch zielgerichtete Reihentestungen, vor allem bei den Lehrkräften sowie Erzieherinnen und Erziehern, vor. Quarantänepflicht nach Rückkehr aus Risikogebieten Reiserückkehrer aus Risikogebieten sind in jedem Fall weiterhin dazu verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Wohnung zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen ständig dort zu isolieren. Zum 1. Oktober soll die Quarantäne dann frühestens nach fünf Tagen mit einem negativen Testbefund aufgeboben werden können. Bund und Länder appellieren mit Nachdruck an alle Reiserückkehrer, ihre Quarantänepflicht einzuhalten und damit ihrer Verantwortung für ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger nachzukommen. Wo immer möglich, ist auf Reisen in ausgewiesene Risikogebiete zu verzichten, betont die Kanzlerin. Bund und Länder streben kurzfristig eine Rechtsänderung an. Ziel ist es, dass bundeseinheitlich eine Entschädigung für den Einkommensausfall dann nicht gewährt wird, wenn eine Quarantäne aufgrund einer vermeidbaren Reise in ein bei Reiseantritt ausgewiesenes Risikogebiet erforderlich wird. Folgende Maßnahmen haben Bund und Länder vereinbart: Für Verstöße gegen die Maskenpflicht werden die Länder (mit Ausnahme Sachsen-Anhalts) ein Mindestregelbußgeld in Höhe von 50 Euro festlegen. Die Verkehrsminister von Bund und Ländern werden gebeten zu prüfen, wie darüber hinaus für alle Verkehrsträger im Regional- und Fernverkehr die Voraussetzungen dafür geschaffen werden können, dass ein - wie ein Bußgeld wirkendes - erhöhtes Beförderungsentgelt eingeführt werden kann. Die Möglichkeit freiwilliger kostenloser Tests für Einreisende aus Nicht- Risikogebieten endet zum Ende der Sommerferien aller Bundesländer mit dem 15. September 2020. Für Reisende aus Risikogebieten wird die Testpflicht vorerst aufrechterhalten, bis eine effektive Umsetzung der Quarantänepflicht gewährleistet ist. Möglichst am 1. Oktober soll eine neue Regelung zur Selbstisolation eingeführt werden. Danach ist eine vorzeitige Beendigung der Quarantäne frühestens durch einen Test ab dem 5. Tag nach Rückkehr möglich. Großveranstaltungen bei denen eine Kontaktverfolgung und die Einhaltung von Hygieneregeln nicht möglich ist, bleiben weiterhin untersagt, mindestens bis zum 31.12.2020. Zum einheitlichen Umgang mit Zuschauern bei bundesweiten Sportveranstaltungen wird eine Arbeitsgruppe auf Ebene der Chefs der Staatskanzleien eingesetzt, die bis Ende Oktober einen Vorschlag vorlegen soll. Der Bund sagt weitere 500 Millionen Euro für verlässliche digitale HomeschoolingAngebote zu, sollte kein Präsenzschulbetrieb stattfinden können. Gesetzlich Versicherte erhalten in diesem Jahr fünf Tage zusätzlich Kinderkrankentagegeld pro Elternteil, Alleinerziehende zehn. ___________________________________________________________________________ 27. August 2020 Gesamtschule Stettiner Straße: Feierliche Eröffnung eines Vorzeigeprojektes Schulbauprojekt mit Fertigstellung der Mensa abgeschlossen/Investitionsvolumen bei rund 25,8 Millionen Euro Unter Federführung des städtischen Tochterunternehmens Immobilien Projekt Management Düsseldorf GmbH (IPM) wurde in den vergangenen vier Jahren am Standort Stettiner Straße 98 in Garath sukzessive eine vierzügige Gesamtschule mit den Sekundarstufen I und II errichtet. Mit der Fertigstellung der neuen Mensa ist das insgesamt rund 25,8 Millionen Euro umfassende Bauprojekt nun abgeschlossen. In Anwesenheit von Oberbürgermeister Thomas Geisel, Bürgermeister Wolfgang Scheffler, Florian Dirszus, stellvertretender Leiter des Schulverwaltungsamtes, und IPM-Geschäftsführer Manfred Kornfeld wurde im Rahmen einer Eröffnungsfeier am Donnerstag, 27. August, der symbolische Schlüssel an Schulleiter Stephan Proksch übergeben. Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Es ist schön zu sehen, was wir in den letzten vier Jahren hier in Garath auf die Beine gestellt haben. Die Gesamtschule Stettiner Straße bietet mit ihrer hochmodernen Ausstattung und ihrem attraktiven Erscheinungsbild ein optimales Lern- und Arbeitsumfeld für Schüler und Lehrer. Zudem ist sie, nicht zuletzt durch die für den Garather Vereinssport nutzbare Sporthalle, ein Gewinn für den gesamten Stadtteil." Schulleiter Stephan Proksch: "Die Schulgemeinde ist sehr froh, dass mit der Fertigstellung der neuen modernen Mensa und der Schaffung der Beratungs- und Verwaltungsräume die großen Bauprojekte am Schulstandort abgeschlossen sind. Vor allem sind wir begeistert, dass alle Fertigstellungstermine trotz der Corona-Pandemie eingehalten wurden. Durch die guten baulichen Voraussetzungen können wir den Bedürfnissen unserer Schülerinnen und Schüler gerecht werden und sie in ihrer Persönlichkeitsbildung individuell fördern. Zudem können wir ihnen nun eine optimale Ganztagsbetreuung anbieten und sie mit der guten medialen Ausstattung auf die digitale Zukunft vorbereiten." Am Schulstandort Stettiner Straße 98 werden zukünftig 672 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 10 sowie 234 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 11 bis 13 unterrichtet. Damit folgt die Gesamtschule Stettiner Straße auf die Fritz- Henkel-Hauptschule, die seit 2016 keine neue Jahrgangsstufe 5 erhält und im kommenden Jahr ausläuft. Der letzte Abschnitt des Bauprojektes betraf den Umbau des bestehenden Verwaltungsgebäudes sowie den Neubau der Mensa. Die neuen naturwissenschaftlichen Fachräume sind im Neubau zentriert und die bisherigen Klassen- und Fachräume wurden zu Büro- und Lagerräumen umgebaut. Zudem reichte das Platzangebot der vorhandenen Mensa für eine vierzügige Gesamtschule nicht aus, sodass im mittleren Teil des Verwaltungstraktes eine neue, größere Mensa mittels eines Anbaus mit Pultdach angebaut wurde. Zuvor waren im Rahmen des Schulbauprojektes bereits eine neue Zweifach- Sporthalle sowie ein Erweiterungsbau errichtet und eröffnet worden. Die neue Sporthalle auf dem südöstlichen Teil des Grundstückes ergänzt die vorhandenen zwei Sporthallen und bietet somit ausreichend Platz für den Sportunterricht, aber auch für den Vereinssport in Garath. Der zusätzliche Raumbedarf der Gesamtschule wurde baulich über die Errichtung eines neuen Gebäudes mit Klassenräumen und mit naturwissenschaftlichen Fachräumen geschaffen. In diesem Erweiterungsbau wurde der Schulbetrieb bereits zum Schuljahr 2019/2020 aufgenommen. Beim Bauprojekt, das durch die Städtebauförderung Garath 2.0 gefördert wurde, wurden sämtliche Rahmendaten des Ausführungs- und Finanzierungsbeschlusses exakt eingehalten. ___________________________________________________________________________ 27. August 2020 Radarkontrollen: 1.132 Raser an Schulen ertappt 2.035 Falschparker entlang der Schulwege verwarnt/57 Mal muss der Abschleppwagen anrücken 1.132 Raser haben Mitarbeiter der Verkehrsüberwachung des Ordnungsamtes in den vergangenen zwei Wochen an Schulen ertappt. Sie alle wurden von den fünf Radarfahrzeugen geblitzt, weil sie in Tempo 30 Zonen und auf Durchgangsstraßen rund um Schulen zu schnell unterwegs waren. Konsequenz: Es wurden 1.117 Verwarnungs- und 15 Bußgelder, darunter auch drei Fahrverbote, verhängt. Insgesamt wurden 40.115 Fahrzeuge kontrolliert. Ordnungsdezernent Christian Zaum betont nochmals nachdrücklich: "Rasen an Schulen ist kein Kavaliersdelikt. Die Kontrollen werden fortgesetzt". Den traurigen Rekord in einer Tempo 30 Zone hielt ein Fahrer, der auf der Telleringstraße mit 55 Stundenkilometern unterwegs war. Den Fahrzeugführer erwarten ein Bußgeld in Höhe von 80 Euro und ein Punkt im Verkehrszentralregister. Bei den Durchgangsstraßen wurde die höchste Geschwindigkeitsüberschreitung auf der Lenaustraße mit 89 Stundenkilometern gemessen. 50 Stundenkilometer sind dort erlaubt. Dafür muss der Fahrzeugführer mit einem Monat Fahrverbot, 160 Euro Bußgeld sowie zwei Punkten im Verkehrszentralregister rechnen. Obwohl der Ordnungsdezernent auch die verstärkte Kontrolle der Haltverbote vor den Schulen, die ebenfalls dem Schutz der Kinder dienen, angekündigt hatte, musste die städtische Verkehrsüberwachung auch dort Verkehrssünder registrieren. Darunter waren wiederholt Eltern, die ihre Kinder mit ihrem Auto im Haltverbot absetzten und damit eine große Gefahrenquelle für andere Kinder verursachten. Daneben wurden besonders Verwarnungen an rücksichtslose Geh- und Radwegparker sowie Autofahrer, die zu dicht an Kreuzungen und Einmündungen parkten (Fünf Meter Regel) erteilt. Falsch abgestellte Fahrzeug an Kreuzungen und Einmündungen verhindern, dass Kinder, die die Straßen überqueren wollen, sie gut einsehen können. Die Zahl der Falschparker summiert sich auf 2.035. 57 Mal musste sogar der Abschleppwagen anrücken. ___________________________________________________________________________ 27. August 2020 Sturm verursachte Baumschäden: Lohauser Deich für den Publikumsverkehr vorübergehend gesperrt Der gestrige Sturm hat am Lohauser Deich einige Bäume beschädigt. Ein großer Pappelbaum ist abgebrochen und hat Schäden am angrenzenden Privatgarten verursacht, An einigen Stellen sind Äste aus den Kronen ausgebrochen, sie sind auf den Deichkronenweg gestürzt. Auch nach dem Sturm besteht weiterhin Gefahr, dass weitere Bäume umstürzen und Äste abbrechen, so dass Passanten zu Schaden kommen können, weshalb die Bäume zunächst kontrolliert und gegebenenfalls lose Äste entfern werden müssen. Aus diesem Grund wird der Lohauser Deich für den Publikumsverkehr vorübergehend - voraussichtlich bis einschließlich Freitag, 28. August - gesperrt bleiben. ___________________________________________________________________________ 27. August 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 27. August Mit Stand Donnerstag, 27. August, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.615 (+30) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 147 (+12) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 19 (-1) in Krankenhäusern behandelt, davon 5 (+0) auf Intensivstationen. 2.422 (+17) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 46 (+1) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.011 (+139) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 22,8 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Kindertagesstätten und Schulen Im katholischen Kindergarten St. Adolfus wurde ein Kind und eine Betreuungsperson positiv auf Covid-19 getestet. Die Einrichtung wurde zeitnah informiert, die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. Am Erzbischöflichen Suitbertus-Gymnasium wurde ein Schüler positiv auf Covid-19 getestet, an der Freiherr-vom-Stein-Realschule wurden fünf weitere Schüler positiv getestet. Die insgesamt nun zehn betroffenen Kinder an dieser Schule wurden nach Abschluss einer Klassenfahrt diagnostiziert und gingen in Quarantäne, ohne die Schule zu betreten. Die Schulen wurden zeitnah informiert, die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. Altenheime Es wurde kein neuer Fall in einem Altenheim entdeckt. Abstrichzahlen Mit Stand Donnerstag, 27. August, wurden 348 Abstriche in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurde kein Abstrich genommen, da wegen der Sturmwetterlage die Zelte nicht in Betrieb genommen werden durften - die Abwicklung ist mit über die Praxis erfolgt. Dazu kommen 124 weitere Abstriche, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 36.976 Abstriche vorgenommen. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind, Stand Donnerstag, 27. August, 1.260 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden noch 763 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 26. August 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 26. August Mit Stand Mittwoch, 26. August, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.585 (+18) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 135 (-2) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 20 (+1) in Krankenhäusern behandelt, davon 5 (-1) auf Intensivstationen. 2.405 (+20) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 45 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 872 (+75) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 20,9 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Kindertagesstätten und Schulen In der evangelischen Kindertagesstätte Gottfried-Hötzel-Straße wurde ein Kind positiv auf Covid-19 getestet. Die Einrichtung wurden zeitnah informiert, die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. Am Berufskolleg Bachstraße und am Walter-Eucken-Berufskolleg wurde jeweils ein Schüler positiv auf Covid-19 getestet, an der Freiherr-vom-Stein-Realschule wurden drei weitere Schüler positiv getestet (insgesamt nun fünf). Die Schulen wurden zeitnah informiert, die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. Altenheime Es wurde kein neuer Fall in einem Altenheim entdeckt. Abstrichzahlen Mit Stand Mittwoch, 26. August, wurden 179 Abstriche in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden insgesamt 198 Abstriche genommen. Dazu kommen 168 weitere Abstriche, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 36.504 Abstriche vorgenommen. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind, Stand Mittwoch, 26. August, 1.400 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden noch 828 Anrufe durchgestellt, von denen 826 angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote annähernd 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 25. August 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 25. August Mit Stand Dienstag, 25. August, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.567 (+12) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 137 (-7) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 19 (-3) in Krankenhäusern behandelt, davon 6 (+0) auf Intensivstationen. 2.385 (+19) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 45 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 797 (+32) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 22,3 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Kindertagesstätten und Schulen In der Kindertagesstätte Siegburger Straße und in der evangelischen Kita Daimlerstraße wurde jeweils ein Kind positiv auf Covid-19 getestet, in der Kita Kaldenberger Straße und im katholischen Familienzentrum Zum Heiligen Kreuz ist jeweils eine Betreuungsperson betroffen. Die Einrichtungen wurden zeitnah informiert, die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. An der GGS Wrangelstraße, der International School und dem Lore-Lorentz- Berufskolleg wurde jeweils ein Schüler positiv auf Covid-19 getestet, an der Freiherr- vom-Stein-Realschule zwei. An der GGS Lennestraße wurde eine Betreuungsperson positiv getestet. Die Schulen wurden zeitnah informiert, die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. Altenheime Es wurde kein neuer Fall in einem Altenheim entdeckt. Abstrichzahlen Mit Stand Dienstag, 25. August, wurden 215 Abstriche in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden insgesamt 277 Abstriche genommen. Dazu kommen 152 weitere Abstriche, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 35.959 Abstriche vorgenommen. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind, Stand Dienstag, 25. August, 1.897 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden noch 1.182 Anrufe durchgestellt, von denen 1.158 angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 98 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 25. August 2020 Bürgerbeteiligung für zweiten Bauabschnitt der U81 startet im September Informationsveranstaltung am Donnerstag, 10. September, 17 Uhr im CCD An der Planung für den zweiten Bauabschnitt der Stadtbahnlinie U81 sollen - wie schon beim ersten Bauabschnitt erfolgreich praktiziert - die Menschen vor Ort mitwirken. Dazu gibt es am Donnerstag, 10. September, 17 Uhr im Congress Center Düsseldorf, Stockumer Kirchstraße 61, eine Bürgerinformationsveranstaltung. Die Stadt bittet um Verständnis, dass aufgrund von Covid-19 nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich ist. Daher wird um eine Anmeldung bis spätestens Freitag, 4. September, unter U81@ifok.de gebeten. "Ziel der Bürgerbeteiligung in zwei Phasen soll die Festlegung einer Vorzugstrasse unter Berücksichtigung von Umweltbelangen und im Hinblick auf ein mögliches Planfeststellungsverfahren sein. Gleichzeitig sollen Lösungen für anwohnerspezifische Anliegen und Probleme erarbeitet werden", erläutert Beigeordnete Cornelia Zuschke. Begleitet wird der Bürgerdialog durch einen externen Moderator. In der Bürgerinformationsveranstaltung wird auch ein weiteres Stadtregionsthema, die K-Bahn, in den Blick genommen. Die K-Bahn verbindet derzeit als U70 und U76 Krefeld über Meerbusch mit der Düsseldorfer Innenstadt. Mit Fertigstellung der Rheinquerung würde Krefeld über die Haltestelle D-Lörick mit der Messe und dem Flughafen verbunden. Anlieger entlang der möglichen Trassenführung des zweiten Bauabschnittes werden von der Stadt per Faltblatt über die Bürgerinformationsveranstaltung informiert. Die Veranstaltung wird live im Internet übertragen. Auf diese Weise können Menschen auch online teilnehmen und ihre Fragen und Anregungen zum Projekt über eine Chatfunktion einbringen. Alle Informationen zur Bürgerinformationsveranstaltung finden sich ab Anfang September unter www.duesseldorf.de/verkehrsmanagement. Stadtbahnstrecke U81 Die neue Stadtbahnstrecke U81 ist in insgesamt vier Bauabschnitte unterteilt. Mit dem bereits gestarteten ersten Bauabschnitt der U81 vom Freiligrathplatz bis Flughafen Terminal erfolgt eine direkte Anbindung der Innenstadt, der Messe und der Merkur Spiel-Arena an den Flughafen. Der zweite Bauabschnitt der U81, die sogenannte Rheinquerung, verlängert die Stadtbahntrasse in den linksrheinischen Raum Düsseldorfs und schafft eine einfache und dringend notwendige Verbindung bis nach Düsseldorf-Lörick, Neuss, Meerbusch und Krefeld. ___________________________________________________________________________ 25. August 2020 Umgestaltung Heinrich-Heine-Platz: Ergebnisse aus Workshop jetzt öffentlich Beschlussfassung in politischen Gremien ab November vorgesehen Der Heinrich-Heine-Platz vor dem Carsch-Haus soll umgestaltet werden. Ab sofort sind auf Unterlagen zur Platzgestaltung und eine ausführliche Dokumentation des Beteiligungsverfahrens im Internet öffentlich einsehbar. Sie sind unter www.duesseldorf.de/verkehrsmanagement zu finden. Das öffentliche Beteiligungsverfahren im Sommer 2019 hatte gezeigt, dass verschiedene, sich zum Teil ausschließende, Gestaltungsvorstellungen für den Heinrich-Heine-Platz existieren. Von Mai bis Juli dieses Jahres wurde daher ein zweiter Workshop angeboten. Aufgabe darin war es, die unterschiedlichen Vorstellungen in einem Gesamtkonzept zusammenzuführen. Aufgrund der Corona- Verordnung wurde das Workshop-Verfahren ausschließlich kontaktlos über digitale Medien ausgeführt. In Abstimmung mit den städtischen Fachämtern hat ein Team aus Landschaftsarchitekten, Architekten und Verkehrsplanern ein Gestaltungskonzept für den Platz und die umliegenden Flächen erarbeitet. Dieses Konzept wurde am 10. Juni einem eingeladenen Teilnehmerkreis vorgestellt. Dies waren Bürger in Vertretung der Öffentlichkeit sowie Vertreter der Anlieger- und Interessensgemeinschaften, der politischen Fraktionen, der Bezirksvertretung 1, des Senioren- und Jugendbeirats und der Behindertenverbände. Jetzt stehen die daraufhin noch einmal überarbeiten Ergebnisse der Planungsbüros allen Düsseldorfern zur Verfügung. Unterlagen zur Platzgestaltung und eine ausführliche Dokumentation des Verfahrens sind online einsehbar. Interessierte Düsseldorfer haben nun bis Sonntag, 20. September, die Möglichkeit, über die E-Mail-Adresse umgestaltung-heinrich-heine-platz@duesseldorf.de Stellung zu der vorgestellten Gestaltung zu beziehen. Die Anregungen aus der Öffentlichkeit werden anschließend dokumentiert und soweit wie möglich in der weiteren Planung berücksichtigt. Eine Beschlussfassung durch die politischen Gremien ist ab November vorgesehen. ___________________________________________________________________________ 25. August 2020 Unterstützung der Altstadt-Armenküche bis Ende des Jahres verlängert Amt für Migration und Integration sorgt weiter für personelle Unterstützung, regelmäßige Sachspenden und Logistik generell Die Unterstützung der Altstadt-Armenküche e.V. durch das Amt für Migration und Integration der Landeshauptstadt ist bis Ende des Jahres verlängert worden. Ursprünglich war die städtische Unterstützung, bestehend aus neun studentischen Honorarkräften, regelmäßigen Sachspenden wie Mund-Nasen-Bedeckungen oder genereller Logistik aus dem gastronomischen Gewerbe bis Montag, 31. August, befristet. Da die Altstadt-Armenküche e.V. aber nach wie vor einen enormen Andrang verzeichnet, wird die Unterstützung mit dem Ziel, zusätzlich notwendige Kapazitäten zu gewährleisten, nun verlängert. Denn statt wie vor der Covid-19 Pandemie, als im Durchschnitt bis zu 100 Gäste pro Tag die Armenküche ansteuerten, sind es aktuell mehr als doppelt so viele. Das liegt vor allem daran, dass die sonstigen Angebote für Düsseldorfer Obdachlose wie beispielsweise die Tagesstätten oder Tafeln, aufgrund der Mindestabstandsregelungen deutlich weniger Gäste bewirten können als zuvor. Auch gehören einige dort tätige Ehrenamtler einer Risikogruppe an und können trotz umfangreicher Hygienevorkehrungen und -konzepte ihrem Engagement nicht nachkommen. Das Amt für Migration und Integration hatte die Altstadt-Armenküche deshalb bereits seit März dieses Jahres unterstützt. Die Unterstützung wird nun auch aufgrund wieder steigender Infektionszahlen, des nach wie vor hohen Andrangs und des anstehenden Herbstes und Winters verlängert. "Als kleiner, gemeinnütziger Verein, bedanken wir uns sehr über die Unterstützung des Amts für Migration und Integration", freut sich Pater Wolfgang, Vorsitzender des Vereins Altstadt-Armenküche. Miriam Koch, Leiterin des Amts für Migration und Integration sagt: "Für uns war es eine Selbstverständlichkeit, hier schnell und unbürokratisch zu helfen. Die Altstadt-Armenküche ist ein essentieller Bestandteil im Düsseldorfer Hilfe-Netzwerk und wichtig für die Aufrechterhaltung der Infrastruktur für die Menschen, die oftmals vergessen werden." Im Zuge des sogenannten Lockdowns, resultierend aus der Covid-19 Pandemie, hatte das Amt für Migration und Integration ein umfangreiches Paket für Düsseldorfer Obdachlose geschnürt. Dazu gehörten neben der Anmietung von Hotels zur Entzerrung der Notschlafstellen auch die Verteilung von bis zu 600 Proviantpaketen pro Tag. Auch durch Honorarkräfte für Tagesstätten, den erweiterten Betrieb von Notschlafstellen und der Altstadt-Armenküche sowie die Akquise von Sachspenden - unter anderem von Unternehmen wie Henkel oder der Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung - griff die Stadt helfend ein. ___________________________________________________________________________ 25. August 2020 Bahnhof Eller-Süd: Graffiti-Künstler verschönern Unterführung Neugestaltung mit lokalen Motiven und hellen Farben/Bezirksvertretung 8 investierte 42.000 Euro Im Auftrag der Werbegemeinschaft Eller e.V. ist die Unterführung des Bahnhofs Eller- Süd in den letzten Wochen durch Graffiti-Künstler verschönert worden. Bei einem Vor-Ort-Termin präsentierten Oberbürgermeister Thomas Geisel, Bezirksbürgermeister Wilhelm van Leyen und Jürgen Hagendorn, 1. Vorsitzender der Werbegemeinschaft Eller e.V., die neu gestaltete Unterführung der Öffentlichkeit. Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Die alte, düstere Unterführung war ein Ort, an dem man sich nicht länger als nötig aufhalten wollte. Dank der neuen Gestaltung ist der Gang durch die Unterführung nun wesentlich angenehmer und die tollen, bunten Motive sorgen für eine ansprechende Atmosphäre. Insbesondere an einem Bahnhof ist es immens wichtig, dass sich die Menschen wohlfühlen und den ÖPNV so mit Freude nutzen können." Jürgen Hagendorn, 1. Vorsitzender der Werbegemeinschaft Eller e.V.: "Seit über 13 Jahren sorgt die Werbegemeinschaft dafür, dass der S-Bahnhof Eller-Süd von Graffiti befreit wird. Dieser, auch finanziell, hohe Aufwand mündet nun in der Neugestaltung dieser wichtigen S-Bahn-Station. Zusammen mit der BV 8, der Stadt Düsseldorf und mit Unterstützung der Deutschen Bahn wurde der Bahnhof durch die Gestaltung der Graffiti-Künstler Tubuku zu einem neuen Blickfang in Eller. Wir hoffen, dass es den Elleranern und Reisenden gefällt und somit auch als Vorbild für andere S-Bahnhöfe dienen kann. Ein großes Dankeschön geht an alle Beteiligte." Neben zahlreichen lokalen Motiven, wie der Kirche St. Gertrud, der alten Straßenbahn oder Schloss Eller, wurde die ehemals düstere und schmutzige Unterführung nun vor allem mit bunten Farben hell und freundlich gestaltet. Federführend war dabei die Krefelder Designagentur Tubuku, bestehend aus Alex Weigandt und Jaroslaw Masztalerz, die bereits unzählige Streetart-Projekte ähnlicher Art umgesetzt hat. Die Finanzierung der Verschönerung durch die Graffiti-Künstler übernahm die Bezirksvertretung 8 (Lierenfeld, Eller, Vennhausen, Unterbach) um Bezirksbürgermeister Wilhelm van Leyen. Insgesamt 42.000 Euro stellte die Bezirksvertretung für die Kunstaktion bereit. ___________________________________________________________________________ 24. August 2020 Coronaschutz: OSD verzeichnet 130 Einsätze am Wochenende Schwerpunkte lagen in der Altstadt Auch am Wochenende vom Freitag, 21. August, bis Sonntag, 23. August, hatte der Ordnungs- und Servicedienst der Landeshauptstadt (OSD) wieder alle Hände voll zu tun: Insgesamt 130 Mal mussten die OSD-Mitarbeiter Verstößen gegen die Coronaschutzverordnung nachgehen. Einsätze am Freitag, 21. August Im Rahmen der stadtweiten Coronaschutz-Kontrollen stellte der OSD in zwei Gastronomiebetrieben zahlreiche Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung fest. So wurden in einem Restaurant in Benrath die Mindestabstände auf der Terrasse nicht eingehalten. Zudem war kein konsequentes Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung erkennbar und es lagen keine Besucherdatenlisten aus. Auch in einem Café in Oberbilk deckte der OSD zahlreiche Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung auf. Des Weiteren betrieben die anwesenden Gäste in besagtem Café ein illegales Glückspiel um Geld. Nach Rücksprache mit der Polizei wurden Teile des aufgefundenen Geldes sichergestellt. Weiterhin wurde ein Glücksspielgerät durch die OSD-Einsatzkräfte versiegelt und dem Betreiber auferlegt, erst nach Behebung der Mängel wieder Gäste zuzulassen. In der Altstadt stellte der OSD, trotz zahlreicher Hinweise, keine Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung fest. Stattdessen deckten die OSD-Mitarbeiter in mehreren Fällen Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz auf. So wurden die Einsatzkräfte im Rahmen einer Streitschlichtung am Burgplatz auf eine augenscheinlich minderjährige Frau aufmerksam, die eine Zigarette rauchte. Da diese sich nicht ausweisen konnte und nach eigenen Angaben minderjährig war, wurde die Frau samt ihrer mitgeführten Tasche im Rahmen einer Identitätsfeststellung durchsucht. Dabei fanden die Einsatzkräfte eine Tüte mit Marihuana vor. Bei einem Freund der Frau, der angab, dass das Marihuana ihm gehöre, wurden zudem weitere Betäubungsmittel gefunden. Der Fall wurde zur weiteren Veranlassung an die Polizei übergeben. In der Neustraße beobachteten zivile Einsatzkräfte des OSD einen vermutlichen Betäubungsmittelhandel. Sowohl der Käufer als auch der Verkäufer des Betäubungsmittels konnten gestellt werden. Insgesamt wurde 19 Mal Marihuana sowie 10 Mal Ecstasy aufgefunden. Aufgrund der Minderjährigkeit der beiden Betroffenen wurde auch dieser Fall an die Polizei übergeben. Einsätze am Samstag, 22. August Am Samstagabend musste die Freitreppe am Burgplatz kurz nach Mitternacht zusammen mit der Polizei geräumt und abgesperrt werden. Zum Zeitpunkt der Räumung befanden sich rund 250 Personen auf der Treppe, sodass eine Einhaltung des vorgeschriebenen Mindestabstandes nicht mehr gewährleistet werden konnte. Auch die Kurze Straße musste zeitweilig geräumt werden, da es sich dort vor einer beliebten Bar staute und keine Mindestabstände eingehalten wurden. Im Stadtteil Benrath stellten die Einsatzkräfte des OSD in gleich zwei Gastronomiebetrieben massive Corona-Verstöße fest. In einer Shisha-Bar stand weder am Eingang noch in den Toiletten Desinfektionsmittel bereit. Zudem war bei den aufgestellten Geldspielautomaten kein Mindestabstand gewährleistet. Weiterhin fehlte die erforderliche Raumskizze und die Besucherdatenlisten waren unvollständig. In einem Restaurant fehlten sowohl das Desinfektionsmittel am Eingang als auch die Raumskizze, die Besucherdatenliste und die Datenschutzverordnung. Zudem trugen die Mitarbeiter keine Mund-Nasen-Bedeckung und hielten sich im Inneren nicht an die Mindestabstände. Aufgrund der zahlreichen Verstöße wurde das Restaurant im Anschluss an die Kontrolle freiwillig durch den Betreiber geschlossen. Einsätze am Sonntag, 23. August Aufgrund des regnerischen Wetters waren in der gesamten Altstadt nur wenige Menschen unterwegs. Dementsprechend waren keine Verstöße erkennbar und somit auch kein Einschreiten seitens des OSD erforderlich. Ein erhöhtes Besucheraufkommen konnte nur im Zeitraum des Champions League-Finales innerhalb der Gaststätten, insbesondere auf der Hunsrückenstraße, festgestellt werden. Anschließen leerten sich die Gaststätten jedoch schnell wieder. Die Terrassen wurden zum Großteil frühzeitig eingeräumt, sodass es im Rahmen der "Terrassenrunde" des OSD zu keinen Beanstandungen kam. Einsatzzahlen OSD Insgesamt verzeichnete das Ordnungsamt am Wochenende von Freitag, 21. August, bis Sonntag, 23. August, 250 Einsätze, wovon 130 im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung standen. Seit 18. März summiert sich die Zahl der Einsätze des OSD auf 9.409 qualifizierte Gesamteinsätze, wovon 5.359 Bezug zur Umsetzung der Coronaschutzverordnung hatten. Die Leitstelle des OSD erhielt am Wochenende 31 Anrufe zum Thema Coronaschutz. Die Gesamtzahl der seit dem 26. März zum Thema "Corona" in der Leitstelle des OSD eingegangenen Anrufe erhöhte sich auf 9.128. ___________________________________________________________________________ 24. August 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 24. August Mit Stand Monntag, 24. August, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.555 (+21) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 144 (+8) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 22 (+1) in Krankenhäusern behandelt, davon 6 (-1) auf Intensivstationen. 2.366 (+13) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 45 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 765 (+45) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 21,1 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Abstrichzahlen Die Diagnosepraxis und das Drive-In-Testzentrum sind sonntags geschlossen. 14 Abstriche wurden am Sonntag durch den mobilen Service vorgenommen. Insgesamt wurden in der Diagnosepraxis und dem Drive-In-Testzentrum sowie durch den mobilen Service bisher 35.315 Abstriche vorgenommen. ___________________________________________________________________________ 24. August 2020 Kommunalwahl/Integrationsratswahl Einsicht ins Wählerverzeichnis möglich Versand der Wahlbenachrichtigungen abgeschlossen/Bereits rund 50.500 Briefwahlanträge eingegangen Der Versand der Wahlbenachrichtigungen zu den Wahlen am 13. September wurde am Wochenende abgeschlossen. Die Wahlberechtigten können von Montag, 24. August, bis Freitag, 28. August, zu den Öffnungszeiten des Amtes für Statistik und Wahlen (Montag bis Mittwoch 8 bis 16 Uhr, Donnerstag 8 bis 18 Uhr und Freitag 8 bis 14 Uhr) die Richtigkeit oder Vollständigkeit der zu ihrer Person oder einer anderen Person im Wählerverzeichnis eingetragenen Daten überprüfen. Für die Überprüfung der Daten einer anderen Person sind Tatsachen glaubhaft zu machen, aus denen sich eine Unrichtigkeit oder Unvollständigkeit des Wählerverzeichnisses ergeben kann. Wer das Wählerverzeichnis für unrichtig oder unvollständig hält, kann während der oben genannten Auslegungsfrist beim Amt für Statistik und Wahlen Einspruch einlegen. Der Einspruch kann schriftlich oder durch Erklärung zur Niederschrift eingelegt werden. Personen, welche keine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, aber glauben, wahlberechtigt zu sein, müssen Einspruch gegen das Wählerverzeichnis einlegen, wenn sie nicht Gefahr laufen wollen, dass sie ihr Wahlrecht nicht ausüben können. Bereits rund 50.500 Düsseldorfer haben sich für die Briefwahl entschieden (49.000 Kommunalwahlen und 1.500 Integrationsratswahl) und einen Wahlschein beantragt. Der Antrag muss folgende Daten enthalten: Vorname, Nachname, Wohnadresse, Geburtsdatum und gegebenenfalls eine Versandanschrift. Leider mussten bereits über 1.000 Anträge wegen fehlender Angaben, in der Regel das Geburtsdatum, zurückgeschickt werden. Es empfiehlt sich als freiwillige Angabe eine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse auf den Antrag zu schreiben, dann können fehlende Angaben schnell und unkompliziert ergänzt werden. Die Briefwahlunterlagen werden seit dem 18. August versendet. Wähler, die am 13. September im Wahlraum ihre Stimme abgeben wollen, haben die dann geltenden Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten. Eine Mund- Nasenbedeckung sollte im Wahlraum getragen und ein eigener Kugelschreiber mitgebracht werden. Für die Durchführung der Wahl sind am Wahltag insgesamt über 4.000 Helfer im Einsatz. Freiwillige können sich beim Amt für Statistik und Wahlen melden (wahlen@duesseldorf.de, Telefon 0211-8993177 oder www.duesseldorf.de/wahlen). Je nach Einsatz und Funktion wird ein Erfrischungsgeld zwischen 30 und 100 Euro gezahlt. ___________________________________________________________________________ 23. August 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 23. August Mit Stand Sonntag, 23. August, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.534 (+12) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 136 (+1) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 21 (-2) in Krankenhäusern behandelt, davon 7 (+2) auf Intensivstationen. 2.353 (+11) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 45 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 720 (+58) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 20,7 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Abstrichzahlen Mit Stand Sonntag, 23. August, wurden 117 Abstriche in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden insgesamt 111 Abstriche genommen. Dazu kommen 64 weitere Abstriche, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 35.301 Abstriche vorgenommen. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind, Stand Sonntag, 23. August, 533 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden noch 312 Anrufe durchgestellt, von denen 311 angenommenen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. Für Fragen zum Thema "Coronavirus" hat die Landeshauptstadt ein Informationsportal eingerichtet unter der Adresse: www.duesseldorf.de/corona ___________________________________________________________________________ 22. August 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 22. August Mit Stand Samstag, 22. August, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.522 (+28) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 135 (-15) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 23 (-2) in Krankenhäusern behandelt, davon 5 (+0) auf Intensivstationen. 2.342 (+43) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 45 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 662 (+6) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 22,6 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Kindertagesstätten und Schulen Zwei Betreuungspersonen, die jeweils in zwei Einrichtungen tätig sind - die eine im Herz-Jesu-Montessori-Kinderhaus und in der Kita St. Cäcilia, die andere in der Kita Graf-von-Stauffenberg-Straße und in der Kita Emil-Barth-Straße, wurde positiv auf Covid-19 getestet. Ein weiterer Fall wurde bei einer Betreuungsperson in der Evangelischen Kita St. Hötzel-Straße gefunden. Die Kitas wurden zeitnah informiert, die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. Am Walter-Eucken-Berufskolleg wurde ein Schüler positiv auf Covid-19 getestet. Die Schule wurden zeitnah informiert; die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. Altenheime Es wurde kein neuer Fall in einem Altenheim entdeckt. Abstrichzahlen Mit Stand Samstag, 22. August, wurden 117 Abstriche in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden insgesamt 171 Abstriche genommen. Dazu kommen 116 weitere Abstriche, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 35.009 Abstriche vorgenommen. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind, Stand Samstag, 22. August, 1.279 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden noch 729 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 21. August 2020 Die aktuellen Coronazahlen vom 21. August Mit Stand Freitag, 21. August, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 2.494 (+26) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 150 (+ 7) Menschen sind aktuell noch infiziert. Von den Infizierten werden 25 (-5) in Krankenhäusern behandelt, davon 5 (-1) auf Intensivstationen. 2.299 (+19) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 45 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und zumeist Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 656 (+51) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit in Düsseldorf bei 20,0 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Altersverteilung der Infizierten und Verstorbenen Waren es zu Beginn der Corona-Pandemie vornehmlich ältere Menschen, die sich mit Corona infiziert haben, sind es nun zunehmend auch jüngere Personen. Die Altersverteilung aller Infizierten stellt sich im Moment (Stand 21. August) wie folgt dar: Einen positiven Coronatest hatten im Alter von 0 bis einschließlich 4 Jahre: 71 Kinder, von 5 bis einschließlich 9 Jahren: 67 Kinder, von 10 bis 14 Jahren: 61 Kinder, von 15 bis 19 Jahren: 96 Jugendliche, von 20 bis 24 Jahren: 186 junge Menschen, von 25 bis 29 Jahren: 262 Menschen, von 30 bis 39 Jahren: 502 Menschen, von 40 bis 49 Jahren: 371 Menschen, von 50 bis 59 Jahren: 419 Menschen, von 60 bis 69 Jahren: 187 Menschen, und 289 Menschen waren 70 Jahre und älter. Die Altersverteilung der mit Corona Verstorbenen stellt sich wie folgt dar: Im Alter von 0 bis 29 Jahren ist in Düsseldorf bisher niemand mit Corona verstorben. Mit 30 bis 39 Jahren und 40 bis 49 Jahren gab es jeweils einen Toten; vier Menschen waren zwischen 50 und 59 Jahre alt; acht Menschen zwischen 60 und 69 Jahren und 31 Menschen waren 70 Jahre alt und älter. Kindertagesstätten und Schulen In der Kindertagesstätte St. Adolphus wurde eine Betreuungsperson positiv auf Covid-19 getestet. Die Kita wurde zeitnah informiert, die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. An der Brehmschule, dem Walter-Eucken-Berufskolleg, der Elly-Heuss-Knapp-Schule und der Anne-Frank-Realschule wurde jeweils ein Schüler positiv auf Covid-19 getestet. Die Schulen wurden zeitnah informiert; die Kontaktpersonen werden nachvollzogen. Altenheime Es wurde kein neuer Fall in einem Altenheim entdeckt. Abstrichzahlen Mit Stand Freitag, 21. August, wurden 108 Abstriche in der Diagnosepraxis vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden insgesamt 153 Abstriche genommen. Dazu kommen 127 weitere Abstriche, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Insgesamt wurden in den zwei Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 34.605 Abstriche vorgenommen. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind, Stand Freitag, 21. August, 1.223 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden noch 718 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 21. August 2020 Bund unterstützt Clubs und Livemusik-Orte mit 27 Millionen Euro – Kulturstaatsministerin Grütters: „Wichtiger Teil unserer einzigartigen Musiklandschaft“ Kulturstaatsministerin Monika Grütters fördert Musikclubs und Livemusik- Spielstätten mit 27 Millionen Euro aus ihrem Etat. Die Mittel stammen aus dem Rettungs- und Zukunftspaket NEUSTART KULTUR. Das darin enthaltene Programm „Erhalt und Stärkung der Musikinfrastruktur in Deutschland“ richtet sich an Betreiberinnen und Betreiber kleinerer und mittlerer Livemusik-Spielstätten und Clubs, in denen Live-Aufführungen stattfinden. Monika Grütters erklärt dazu: „Seit Ausbruch der Corona-Pandemie ist das Musikleben in Deutschland weitgehend zum Erliegen gekommen, Clubs und Konzerte werden schmerzlich vermisst. Viele Betreiberinnen und Betreiber sind seitdem in eine existentielle Notlage geraten. Die Club- und Konzertszene ist aber ein wichtiger Teil unserer weltweit einzigartigen Musiklandschaft, deshalb wollen wir sie jetzt tatkräftig unterstützen. Bei unserem Konjunkturprogramm NEUSTART KULTUR geht es darum, dass Kultur endlich wieder stattfinden kann – genau dabei wollen wir die Clubs und Livemusik-Spielstätten unterstützen. Ziel der Maßnahmen der Bundesregierung ist es, die Clublandschaft in ihrer Vielfalt zu erhalten.“ Im Rahmen des Programms können Livemusik-Spielstätten Fördermittel in Höhe von bis zu 150.000 Euro erhalten. Im Fokus stehen vor allem Programme zur Wiederaufnahme des Betriebs, aber auch pandemiegerechte Formate zur Nachwuchsförderung und zur Gleichstellung der Geschlechter. Zudem werden Projekte für eine bessere Vernetzung der Clubs gefördert. Zusätzlich zu diesen Maßnahmen können Clubs außerdem Gelder für pandemiebedingte Investitionen aus dem Konjunkturprogramm NEUSTART KULTUR beantragen. Für die Musikbranche sind im Rahmen von NEUSTART KULTUR weitere Hilfsmaßnahmen geplant, die sich an Musikverlage und den Musikfachhandel richten werden. Informationen dazu werden in Kürze bekanntgegeben. Das Programm für die Clubs und Livemusik-Spielstätten startet am 27. August 2020. Informationen zu dem Programm sind ab dem 20. August 2020 auf der Website der Initiative Musik zu finden: www.initiative-musik.de. Mehr zum Konjunkturprogramm NEUSTART KULTUR finden Sie unter: www.kulturstaatsministerin.de/neustartkultur ___________________________________________________________________________ 21. August 2020 Betroffene des Brandes in der Flüchtlingsunterkunft Oberlöricker Straße sicher untergebracht 72 Geflüchtete, darunter viele Familien mit Kindern, haben nun Zimmer in anderen kommunalen Unterkünften bezogen 72 Geflüchtete, darunter viele Familien mit Kindern, die am vergangenen Sonntag, 16. August, Opfer des Brandes in der Flüchtlingsunterkunft "Oberlöricker Straße" wurden, haben nun ein neues Zuhause. Sie wurden auf verschiedene der insgesamt 23 kommunalen Unterkünfte in Düsseldorf verteilt und konnten dort ihre Zimmer beziehen, teilt das Amt für Migration und Integration mit. Da die Menschen binnen weniger Minuten evakuiert werden mussten, hatte das Amt für Migration und Integration die Betroffenen nach dem Brand zunächst provisorisch untergebracht und die Versorgung durch ein Cateringunternehmen sichergestellt. Weil die meisten durch das Feuer alles verloren hatten, wurde in Zusammenarbeit mit der Leistungsstelle des Amtes und dem Jobcenter Düsseldorf unbürokratisch eine einmalige Bargeldauszahlung für das Notwendigste sowie über die Kommunale Ausländerbehörde neue Ausweisdokumente organisiert. Gleichzeitig wurden die Geflüchteten großzügig durch das Düsseldorfer Ehrenamt unterstützt. Über soziale Medien hatten die Organisationen "HISPI – Hilfe bei der sprachlichen Integration" und "Flüchtlinge Willkommen in Düsseldorf e.V." bereits wenige Stunden nach dem Feuer zu Spenden aufgerufen. So konnten binnen von 48 Stunden Kleidung, Schuhe, Unterwäsche, Schulsachen, Rucksäcke und vieles mehr gesammelt und den Betroffenen zur Verfügung gestellt werden. "Die Stadtverwaltung hat sehr schnell reagiert und den Betroffenen in dieser schwierigen Situation geholfen. Besonders freue ich mich jedoch über die seit Jahren sehr gute Zusammenarbeit mit dem Haupt- und Ehrenamt und das ungebrochene gesellschaftliche Engagement in Düsseldorf“, bedankt sich Miriam Koch, Leiterin des Amts für Migration und Integration. Hintergrund: Brand in Flüchtlingsunterkunft Gegen 14 Uhr war am Sonntag 16. August, ein Feuer in einem der aus mehreren Modulhäusern bestehenden Flüchtlingsunterkunft "Oberlöricker Straße" ausgebrochen, bei dem niemand verletzt wurde. Die Brandursache wird derzeit noch ermittelt, genauso wie der entstandene Schaden und dessen Kosten. Unklar ist aktuell auch, ob das betroffene Modulhaus nochmals betreten werden darf oder abgerissen werden muss. Sachverständige werden dies voraussichtlich kommende Woche entscheiden. ___________________________________________________________________________ 20. August 2020 Toni-Turek-Realschule feiert Eröffnung Neubau nach nur 19 Monaten fertiggestellt/Investitionsvolumen bei rund 25,5 Millionen Euro Das Tempo im Schulbau bleibt in der Landeshauptstadt Düsseldorf hoch: In nur 19 Monaten Bauzeit ist der Neubau der städtischen Toni-Turek-Realschule inklusive neuer Dreifachsporthalle fertiggestellt worden. Oberbürgermeister Thomas Geisel, Schuldezernent und Stadtdirektor Burkhard Hintzsche, Dagmar Wandt, Leiterin des Schulverwaltungsamtes, und IPM-Geschäftsführer Michael Köhler nahmen am Donnerstag, 20. August, an der feierlichen Schlüsselübergabe an Schulleiterin Petra Steudel teil. Mit Oliver Turek war zudem einer der Enkel von Toni Turek anwesend. Realisiert wurde das Bauprojekt von der IPM (Immobilien Projekt Management Düsseldorf GmbH), die im Zuge der Eröffnungsfeier auch ihr fünfjähriges Bestehen feierte. Mit dem Umzug in das neue Gebäude an der Klapheckstraße 31 wird aus der Realschule Golzheim die Toni-Turek-Realschule. Gleichzeitig wird am neuen Standort die Zügigkeit von drei auf vier Züge erhöht. Bis zu 750 Schülerinnen und Schüler dürfen sich im Schulneubau auf eine Nutzfläche von 4.607 Quadratmetern freuen. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 25,5 Millionen Euro. Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Dass wir trotz Corona schon 19 Monate nach der Grundsteinlegung die Fertigstellung des Neubaus in Stockum feiern können, ist eine nahezu weltmeisterliche Leistung. Ich könnte mir daher für die Realschule keinen besseren Namensgeber als Fortuna-Legende Toni Turek vorstellen, der 1954 im Tor der Fußball-Nationalmannschaft nicht nur zum Weltmeister, sondern sogar zum Fußballgott gekürt wurde. Die Toni-Turek-Realschule ist darüber hinaus nicht nur ein Gewinn für die Schülerschaft, sondern auch für den Vereinssport im Düsseldorfer Norden." Stadtdirektor Burkhard Hintzsche: "Als Schul- und Sportdezernent freue ich mich besonders über die Realisierung der neuen modernen Sporthalle, die neben dem Schul- auch explizit für den Vereinssport in unserer Stadt genutzt werden kann. Die tollen Rahmenbedingungen kommen dadurch noch mehr sportbegeisterten Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt zugute und wir schaffen gleichzeitig Synergieeffekte zwischen Schule und Freizeit." IPM-Geschäftsführer Michael Köhler: "Die IPM ist stolz darauf seit der Gründung vor fünf Jahren bereits 16 Schulbauprojekte realisiert zu haben. Der Neubau der Toni- Turek-Realschule stellt hierbei in Art, Umfang und Ergebnis ein besonders herausragendes Projekt dar." Ein bauliches Highlight ist die Mensa, die bei Veranstaltungen mit der vorhandenen Mediathek verbunden werden kann. Eine mobile Bühne in der geforderten Größe von 75 Quadratmetern kann dort ebenfalls integriert werden. Eine Bestuhlung mit 340 Sitzplätzen - ohne Einschränkung der Sicht - ist möglich. Die Küche wurde als sogenannte "Cook & Chill-Küche" geplant. Der Verwaltungsbereich wird durch einen separaten Flur mit Glastüren vom Schülerbereich abgetrennt, ebenso erhalten die Lehrerräume abgetrennte Vorzonen. Darüber hinaus wurde eine neue Dreifachsporthalle errichtet, die auf einer Fläche von 2.054 Quadratmetern neben der Schulnutzung auch für den Vereinssport ausgelegt ist und unabhängig bespielt werden kann. Im Foyer der Sporthalle steht eine Catering-Fläche zur Verfügung. Die Fläche ist ausreichend für Stehtische und Sitzmöglichkeiten dimensioniert. Zusätzlich kann der Außenbereich mitgenutzt werden. Die Tribüne bietet für 199 Personen (100 Sitz/99 Steh) Platz. Weiter im News-Archiv