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___________________________________________________________________________ 20. Mai 2020 Corona: Düsseldorf entwickelt Stufenkonzept für den Fall steigender Neuinfektionen Stadt will schnell reagieren und wird ab 30 Infizierten pro Woche auf 100.000 Einwohner Gegenmaßnahmen einleiten/OB Geisel: "Wir wollen das Erreichte nicht aufs Spiel setzen" In den letzten Wochen konnte in Deutschland die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamt werden. Die positive Entwicklung wird auf die seit Mitte März von Bund und Land eingeführten Kontaktbeschränkungen zurückgeführt und ist auch die Grundlage dafür, die geltenden Beschränkungen nun vorsichtig zu lockern. Um einen erneuten Anstieg der Neuinfektionen zu vermeiden und der Weiterverbreitung des Virus erfolgreich entgegenzuwirken, haben Bund und Länder eine Obergrenze bestimmt: Ab einer Neuinfiziertenanzahl von 50 Infizierten pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen müssen weitreichende Schritte wieder eingeleitet werden. "Bisher steht lediglich die Zahl 50 Infizierte pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche als Schwellenwert im Raum, allerdings fehlen bis heute die entsprechenden Handlungskonzepte. Deshalb haben wir für die Landeshauptstadt Düsseldorf einen vorsorglichen Stufenplan entwickelt, um bei Erhöhung der Neuinfektionen schnell reagieren zu können. Wir können uns zwar derzeit über eine vergleichsweise niedrige Zahl an Neuinfizierten pro Woche freuen, wollen das Erreichte aber auch nicht aufs Spiel setzen und werden deshalb frühzeitig Maßnahmen ergreifen, sollten die Zahlen wieder steigen. An erster Stelle steht dabei natürlich auch eine klare Kommunikationsstrategie", sagt Oberbürgermeister Thomas Geisel. Der Stufenplan ist gut mit einem Ampelsystem vergleichbar. Die Stufe 1 wäre hierbei die gelbe Phase. Diese wird dann aktiviert, wenn mehr als 30 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in einer Woche registriert werden. Mit den Maßnahmen der Stufe 1 soll eine konsequente Sensibilisierung der Bürgerinnen und Bürger erreicht werden. Ziel ist es, die Bevölkerung detailliert und ausführlich über Themen wie Kontaktverbot, Abstandsgebot, die geltende Maskenpflicht sowie die allgemeinen Hygieneempfehlungen zu informieren. Die Stufe 2 wäre im Vergleich mit dem Ampelsystem die rote Phase. Diese tritt dann in Kraft, wenn mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in 7 Tagen auftreten. Ab dieser Stufe sind Maßnahmen zur Reduktion von Neuinfektionen vorgesehen und einzuleiten. Aus einem Maßnahmenkatalog werden geeignete Schritte aktiviert, die zu weiteren Einschränkungen der Kontaktmöglichkeiten und zu einem höheren Schutz der besonders gefährdeten Personengruppen führen. Die aktive öffentliche Kommunikation muss dabei Themen wie die beschlossenen Einschränkungen aufgrund der steigenden Neuinfektionen, Kontaktverbot, Abstandsgebot, die Maskenpflicht sowie die allgemeinen Hygieneempfehlungen umfassen. "Mit einem solchen Stufenplan soll vermieden werden, dass die Landeshauptstadt Düsseldorf von einer Infektionswelle überrollt wird. Daher ist auch ein tägliches Monitoring der Anzahl der Neuinfektionen für die Landeshauptstadt weiterhin notwendig", erklärt Dr. Klaus Göbels, Leiter des Gesundheitsamtes. Bei allen zu ergreifenden Maßnahmen muss vor allem zwischen zwei Fällen unterschieden werden: der lokal begrenzte sowie der stadtweite Anstieg der Neuinfektionen. Beim lokal begrenzten Anstieg handelt es sich zum Beispiel um Neuinfektionen in Krankenhäusern, in Pflegeeinrichtungen, in Gemeinschaftsunterkünften oder in Sammelunterkünften. Also dort, wo sich ein Anstieg räumlich lokal zuordnen lässt. Beim stadtweiten Anstieg handelt es sich um den Anstieg von Neuinfektionen, die sich lokal nicht zuordnen lassen. In diesem Fall ist davon auszugehen, dass es mehrere, nicht unterbrochene Infektionsketten im gesamten Stadtgebiet gibt. David von der Lieth, Leiter der Düsseldorfer Feuerwehr, der in den letzten Wochen rund 40 Sitzungen des Krisenstabs geleitet hat: "Die letzten Wochen haben gezeigt, dass die eingeführten Kontaktbeschränkungen ein sehr guter Weg sind, um die Verbreitung von SARS-CoV-2 deutlich zu verlangsamen. Die Landeshauptstadt Düsseldorf ist auch weiterhin sehr darum bemüht, diesen Weg weiter zu gehen, um einen erneuten Anstieg der Neuinfektionen zu vermeiden. Die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer haben gezeigt, dass sie sehr solidarisch sind, in dem sie sich an die Vorgaben gehalten haben. Die Landeshauptstadt tut auch weiterhin alles, was erforderlich ist, um seine Bürgerinnen und Bürger zu schützen." ___________________________________________________________________________ 20. Mai 2020 Planungen zur Umgestaltung Heinrich-Heine-Platz gehen voran Zweiter Planungsworkshop am 10. Juni/Planungsbüros präsentieren bis Mitte Juli erste Ergebnisse Die Landeshauptstadt Düsseldorf treibt die Planungen zur Umgestaltung des Heinrich-Heine-Platzes weiter voran. So hat der Ordnungs- und Verkehrsausschuss Anfang Mai einen zweiten Workshop zur Gestaltung der Fläche vor dem Carsch-Haus beschlossen. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation wird der für Mittwoch, 10. Juni, geplante Workshop ausschließlich kontaktlos über digitale Medien und mit geladenen Teilnehmern aus Politik, Planungsbüros sowie Interessen- und Bürgervertretern stattfinden. Bei einer ersten vorbereitenden Videokonferenz am gestrigen Dienstag, 19. Mai, brachten sich alle Beteiligten noch einmal auf den neuesten Stand. Aufgrund des gemeinsamen Eigentums von Stadt und Carsch-Haus an ober- und unterirdischen Flächen gilt es, die jeweiligen Planungen zu verschneiden und zu einem gemeinsamen Lösungsmodell weiterzuentwickeln. Bis Mitte Juli sollen die beauftragten Planungsbüros Ergebnisse erarbeiten, die anschließend auf der städtischen Website www.duesseldorf.de veröffentlicht werden. Diese Pläne können dann nach Anregungen aus der Öffentlichkeit noch einmal angepasst werden. Eine Beschlussfassung durch die politischen Gremien könnte im September erfolgen. Bürgerbeteiligung zum Heinrich-Heine-Platz Der Workshop ist Teil einer Bürgerbeteiligung, die die Stadt Düsseldorf Anfang Juli 2019 gestartet hatte. Mitarbeiter des Amtes für Verkehrsmanagement standen auf dem Heinrich-Heine-Platz zur Verfügung, um den Menschen vor Ort Fragen zu beantworten, Sachverhalte zu erklären und Wünsche und Hinweise zur Platzgestaltung aufzunehmen. Die Auswertung der Ergebnisse dieser Info-Veranstaltung wurde für den darauf folgenden Bürger-Workshop aufbereitet, den die Stadt im September veranstaltete. Ziel war es, einen ergebnisoffenen Diskursprozess in der Bürgerschaft anzustoßen, um die vorliegenden Gestaltungsimpulse und zusätzliche Ideen aus der Bürgerschaft zu besprechen. Eingeladen waren Anlieger des Platzes, Anwohner, Bürger der Stadt Düsseldorf sowie zahlreiche Interessensvertreter aus der Altstadt. Begleitet wurde der Workshop durch eine Ausstellung in den Schaufenstern des Carsch-Hauses. Hintergrundinfo: Geschichte des Platzes und Kontext Der Heinrich-Heine-Platz in der Altstadt Düsseldorfs weist im Lauf der Geschichte eine durchaus bewegte Gestaltung auf. Die ersten Fotos des Platzes um 1905 zeigen den Vorgänger des jetzigen Pavillons als markanten Bestandteil der Heinrich-Heine-Allee. In der Nachkriegszeit wurde der Platz, dem Geist der Zeit folgend, zum Verkehrsraum umgestaltet. Erst mit der Neugestaltung der Heinrich-Heine-Allee im Jahr 1989 kam es zur Wiederherstellung eines hochwertigen Stadtraums, in dem jedoch noch die Straßenbahn verkehrte. Durch die Einführung der U-Bahn Wehrhahn-Linie besteht heute die Chance, den Heinrich-Heine-Platz wieder weitgehend vom Verkehr zu befreien und als öffentlichen Platz im Übergang zur Königsallee für alle Düsseldorfer zurückzugewinnen. Neben den autofreien Varianten, die in der Diskussion sind, gibt es zahlreiche Rahmenbedingungen, die bei der Umgestaltung des Platzes zu berücksichtigen sind. Weite Teile des Platzes sind in mehreren Ebenen unterbaut. Direkt unter dem Platz befindet sich das Zwischengeschoss der U-Bahn, zu dem zahlreiche Eingänge führen. Des Weiteren sind unter dem Platz Verkaufsräume und die Tiefgarage des Carsch-Hauses angeordnet. Für den Heinrich-Heine-Platz gelten zudem verschiedene Satzungen der Stadt Düsseldorf, wie zum Beispiel die Lichtsatzung, eine Erhaltungssatzung für die Gebäude und die Denkmalbereichssatzung der Carlstadt. Neben den Wegebeziehungen gibt es heute allgemein anerkannte Ansprüche an den öffentlichen Raum, die ebenso bei einer Platzgestaltung Beachtung finden müssen. Dies sind neben der Verpflichtung zur Herstellung von Barrierefreiheit und Sicherheit (Rettung) auch der Wunsch, den Platz als Treffpunkt für Menschen und für Veranstaltungen zu nutzen. Zudem übernehmen Stadträume und ihre Bepflanzung im 21. Jahrhundert eine wichtige stadtklimatische Bedeutung, die bei der Platzgestaltung berücksichtigt werden muss. ___________________________________________________________________________ 19. Mai 2020 Die Coronazahlen vom 19. Mai Mit Stand Dienstag, 19. Mai, 16 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.292 (+9) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 19. Mai, 8 Uhr) 28 (+0) in Krankenhäusern behandelt, davon 13 (+0) auf Intensivstationen. 206 (+7) Menschen sind aktuell noch infiziert. 30 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.056 (+2) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 341 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 14,2 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. 37 Abstriche wurden am Dienstag, 19. Mai, bis 16 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden am Dienstag, 19. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 74 Abstriche genommen. Dazu kommen 93 weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Mit Stand, Dienstag, 19. Mai, 16 Uhr, sind - seit dem 4. März - insgesamt 9.457 Abstriche in Düsseldorf durchgeführt worden. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Dienstag, 19. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 306 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Dienstag noch 171 Anrufe durchgestellt, von denen 171 angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 19. Mai 2020 Engagement der "Spielplatz-Kümmerer" zahlt sich aus Spielplatzpaten und Mitarbeitende von Jugendfreizeitstätten nach Wiedereröffnung gemeinsam im Einsatz Die Spielplätze in Düsseldorf sind nach ihrer coronabedingten Schließung wieder geöffnet. Neben Beschilderungen informieren auf häufig frequentierten Plätzen Spielplatzpatinnen und -paten sowie Mitarbeitende von Kinder- und Jugendeinrichtungen erfolgreich über die notwendigen Verhaltensregeln. Nach übereinstimmenden Beobachtungen funktioniert das Miteinander auf den Spielplätzen problemlos. Sieben Wochen lang waren die 351 öffentlichen Spielplätze in Düsseldorf coronabedingt geschlossen. Die Freude war groß, als die Landeshauptstadt das Signal für die Wiedereröffnung am 7. Mai gab. Doch es gibt einige Verhaltensregeln zu beachten. Damit alles klappt, sind jetzt auf 174 häufig frequentierten Spielplätzen neben den Mitarbeitenden des Garten-, Friedhof- und Forstamtes auch rund 100 ehrenamtliche Spielplatzpaten und Mitarbeitende der angrenzenden Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen im Einsatz. Erkennbar sind sie an ihren blauen Shirts mit der Aufschrift "gesund bleiben - 1,5 Meter Abstand halten". Mit großem Erfolg informieren sie über die Abstands- und Hygieneregeln. Eigens zu diesem Zweck wurden auch 10.000 Handzettel gedruckt, die die Verhaltensregeln wiedergeben. Wie der Ordnungs- und Servicedienst der Stadt mitteilt, halten sich die Eltern an die Regeln: Die Spielplätze sollen nur von Personen ohne Erkältungs- und Grippesymptomen betreten werden, der Mindestabstand von 1,50 Metern durch die Bezugspersonen eingehalten sowie die Nies- und Hustenetikette beachtet werden. Sollten bereits sehr viele Kinder auf dem Spielplatz spielen, wird gebeten, einen anderen aufzusuchen oder zu einem anderen Zeitpunkt wiederzukommen. Auch die "Spielplatz-Kümmerer" freuen sich über den gelungenen Neustart. Es herrsche eine tolle Stimmung. Das Besucheraufkommen auf den Spielplätzen verteile sich gut über den Tag. Besondere Stoßzeiten, die ansonsten bei regulärem Spielbetrieb zu beobachten sind, seien derzeit nicht zu erkennen. Auffällig sei, dass deutlich mehr Väter auf die Spielplätze kommen. Zunächst bis Sonntag, 24. Mai, sind die "Spielplatz-Kümmerer" im Sondereinsatz. Spielplatzpatenschaften Öffentliche Kinderspielplätze sind Spiel-, Erlebnis- und Aufenthaltsräume. Sie bieten die Möglichkeit der Begegnung und des Miteinanders und sollen die unterschiedlichen Bedürfnisse sowohl von Kleinkindern, Kindern und Jugendlichen berücksichtigen. Die ehrenamtlich tätigen Spielplatzpatinnen und -paten sind Ansprechpersonen vor Ort für Kinder, Familien und Nachbarschaft. Unter anderem geben sie Anregungen und Verbesserungsvorschläge weiter, achten auf Sauberkeit und Sicherheit der Spielgeräte, verleihen Spielzeug aus Spielplatzcontainern, organisieren Feste und Spielaktionen. Wer Interesse an einer Tätigkeit als Spielplatzpate hat, kann sich an das Jugendamt der Stadt wenden. Ansprechpartnerin ist Birgit Reimers, Telefon 0211-8995110, E-Mail: birgit.reimers@duesseldorf.de ___________________________________________________________________________ 19. Mai 2020 Düsseldorf überzeugt beim Hygieneschutz an Schulen NRW-Schulministerin Gebauer zu Besuch in der Benzenberg-Realschule Die Landesregierung und die kommunalen Spitzenverbände in Nordrhein-Westfalen haben gemeinsam Leitlinien für den Infektionsschutz an Schulen erarbeitet. Am Dienstag, 19. Mai, besuchte Yvonne Gebauer, Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen, die Benzenberg-Realschule an der Siegburger Straße, um sich selbst ein Bild von den Maßnahmen vor Ort zu machen. Stadtdirektor Burkhard Hintzsche und Schulleiter Guido Martin führten die Ministerin durch das Schulgebäude. Diese zeigte sich sehr angetan von den Corona-Maßnahmen, die an der Schule getroffen wurden: - alle Klassenräume verfügen über Handwaschbecken, Seife und Einmal-Papiertücher - in den Treppenhäusern befinden sich Desinfektionsspender - alle Schülerinnen und Schüler waschen sich nach dem Betreten des Gebäudes sofort die Hände - es wurde ein Wegesystem mit Piktogrammen entwickelt. Die "Hinweise und Verhaltensempfehlungen für den Infektionsschutz an Schulen im Zusammenhang mit Covid- 19" enthalten genaue Hinweise für Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler und alle sonst an den Schulen Tätigen zu Abstandsregeln, Schutzmaßnahmen und Hygiene. Die Landeshauptstadt Düsseldorf nimmt diese Vorschriften sehr ernst und unterstützt alle Schulleitungen bei ihrer Einhaltung. Stadtdirektor Burkhard Hintzsche bestätigt: "Unterricht in Zeiten des Corona-Virus stellt Schüler und Lehrkräfte gleichermaßen vor neue Herausforderungen. Die Stadt als Schulträger hat durch Bereitstellung von Desinfektionsmitteln, Seife und Einmalhandtüchern die Einhaltung der Hygienemaßnahmen sichergestellt. Die Schulen selbst haben durch organisatorische Veränderungen wie Mindestabstand in Klassenräumen und Einbahnstraßensystemen in Fluren und Gängen ebenfalls einen großen Beitrag dafür geleistet, dass Präsenz- Unterricht wieder möglich ist. Wenngleich der Unterricht in der derzeitigen Form kein Dauerzustand sein kann und soll, bin ich sehr zufrieden, dass wir dem Bildungsauftrag der Kinder und Jugendlichen - durch eben diese Maßnahmen aber auch durch die Bereitstellung digitaler Lernplattformen - wieder in Ansätzen nachkommen können. Beim heutigen Besuch konnten wir uns davon überzeugen, dass Schüler- und Lehrerschaft sich für den Übergangszeitraum sehr gut auf die neue Situation eingestellt haben und die neuen Verhalts- und Hygieneregeln verinnerlicht haben. Ich bin zuversichtlich, dass wir im Laufe des Jahres langsam wieder zu einer normalen Realität zurückkehren können und danke allen Beteiligten für ihr Engagement das, bedingt durch die weiter anhaltenden Pandemie und die damit einhergehenden Maßnahmen, in einem deutlichen höheren Maße als normal beansprucht wird." Hintergrund: Benzenberg-Realschule Die Benzenberg-Realschule liegt an der Siegburger Straße 38 und umfasst 3,5 Züge mit 20 gebildeten Klassen. 584 Schülerinnen und Schüler werden dort zurzeit unterrichtet, ihre Zahl ist steigend. Die Benzenberg-Realschule arbeitet mit dem Bielefelder Trainingsraum-Programm. Dieses wurde entwickelt, um lernbereite Schülerinnen und Schüler zu schützen, störenden Schülerinnen und Schülern Hilfen anzubieten, um ihr Verhalten zu ändern und die unterrichtende Lehrkraft zu entlasten. Der Trainingsraum dient nicht als Sanktions- oder Bestrafungsmaßnahme, sondern soll die Eigenverantwortlichkeit der Schülerinnen und Schüler stärken und die aktuelle Unterrichtssituation verbessern. ___________________________________________________________________________ 19. Mai 2020 Frühe Hilfen in Zeiten von Corona Das Präventionsprogramm "Zukunft für Kinder Düsseldorf" ist für (werdende) Eltern da Die Coronapandemie stellt (werdende) Eltern mit Babys und Kleinkindern vor besondere Sorgen, Ängste und Herausforderungen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Präventionsprogramm "Zukunft für Kinder in Düsseldorf" stehen den Eltern in dieser Zeit größerer Belastung zur Seite - am Telefon und auch im persönlichen Kontakt unter Beachtung des Infektionsschutzes zu Hause. Die Beratung ist immer vertraulich, unverbindlich und kostenlos. "Zukunft für Kinder Düsseldorf" ist das Präventionsprogramm der Frühen Hilfen des Gesundheitsamtes und des Jugendamtes der Landeshauptstadt Düsseldorf. Das Angebot erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den Frauen- und Kinderkliniken, den niedergelassenen Kinder- und Fachärzten, Hebammen, Sozialen Diensten und den Angeboten Früher Hilfen der Freien Träger. Kontakt und Terminvereinbarung mit einer Familienkinderkrankenschwester unter Telefon 0211–8922606 oder unter E-Mail zukunft-fuer-kinder@duesseldorf.de - das Sekretariat ist von 8 bis 16 Uhr besetzt. Weitere Informationen für Eltern und Fachkräfte gibt es bei der Netzwerkkoordinatorin Frühe Hilfen unter Telefon 0211- 8921990. Ein Flyer für Eltern kann unter der Adresse www.duesseldorf.de/fileadmin/Amt53/gesundheitsamt/kinder_jugendliche/zukunft_fuer_kinder/medien/Flyer_ ZfK.pdf abgerufen werden. Informationen zum Programm "Zukunft für Kinder" gibt es auch im Familiennavigator Düsseldorf unter der Adresse: www.fruehehilfen- online.nrw.de/duesseldorf.suche?thema=Zukunft+f%C3%BCr+Kinder. ___________________________________________________________________________ 19. Mai 2020 Oberbürgermeister Thomas Geisel verurteilt Rassismus gegen chinesischstämmige Düsseldorfer Nachdem ein Post eines Gastronomen in den sozialen Medien, in dem Chinesen aufgefordert wurden, sein Restaurant zu meiden, für hohe Wellen gesorgt hat, zeigt Oberbürgermeister Thomas Geisel Solidarität mit den chinesischstämmigen Düsseldorfern. Der Oberbürgermeister wandte sich in einem Schreiben an den chinesischen Generalkonsul Feng Haiyang. "Wie viele Düsseldorferinnen und Düsseldorfer bin ich empört über den Facebook-Post des Restaurant-Inhabers. So etwas passt nicht zu unserer weltoffenen Stadt, die stolz darauf ist, eine so große und lebendige chinesische Gemeinschaft beherbergen zu dürfen. Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie Ihre Landsleute in Düsseldorf dies wissen lassen und ihnen meine herzlichen Grüße übermitteln wollten." "Düsseldorf ist unsere zweite Heimat" Generalkonsul Feng Haiyang: "Düsseldorf ist eine Stadt, die ich und die chinesische Gemeinde als ihre zweite Heimat betrachten. Wir freuen uns sehr über dieses Zeichen der Solidarität des Oberbürgermeisters." Thomas Geisel erteilt Rassismus auch im Alltag dieser Stadt eine klare Absage: "Wir werden nicht hinnehmen, dass asiatischstämmige Düsseldorfer wegen der Corona-Pandemie rassistisch beleidigt oder diskriminiert werden. Das Virus ist kein chinesisches Phänomen. Es ist eine Herausforderung für die ganze Welt. Eine Herausforderung, die wir nur gemeinsam meistern können." Die engen Beziehungen zwischen Düsseldorf und China reichen schon lange zurück. Im Jahr 2004 wurde die Initiative "China goes Dus" gegründet, um chinesische Firmen in die Landeshauptstadt zu locken. Die beim städtischen Amt für Wirtschaftsförderung angesiedelte Initiative war dabei sehr erfolgreich. 610 chinesische Unternehmen gibt es in Düsseldorf Stand Januar 2020 haben 610 chinesische Unternehmen ihren Sitz oder eine Zweigstelle in Düsseldorf. Die bekanntesten sind der Handy- und Elektronikhersteller Huawei, der IT- und Netzwerkausrüster ZTE und die Bank of China. Rund 5000 Menschen chinesischer Abstammung leben in Düsseldorf. Seit Anfang 2015 werden sie von einem eigenen Generalkonsulat betreut. In Düsseldorf gibt es eine große chinesische Schule mit muttersprachlichem Unterricht und 620 Schülern. Aber auch deutsche Schüler lernen chinesisch. Zum Beispiel am Wim Wenders- Gymnasium in Oberbilk. Auch der Tourismus spielt eine immer größere Rolle. 2019 kamen 43.000 Besucher aus China nach Düsseldorf. Seit 2004 hat Düsseldorf mit Chongqing auch eine chinesische Partnerstadt. Dazu gibt es Abkommen über freundschaftliche Beziehungen mit Shenyang und über wirtschaftliche Kooperationen mit Guangzhou. ___________________________________________________________________________ 18. Mai 2020 Die Coronazahlen vom 18. Mai Mit Stand Montag, 18. Mai, 16 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.283 (+5) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 18. Mai, 8 Uhr) 28 (-0) in Krankenhäusern behandelt, davon 13 (+1) auf Intensivstationen. 199 (-10) Menschen sind aktuell noch infiziert. 30 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.054 (+15) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. Etwa 331 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 13,5 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. 78 Abstriche wurden am Montag, 18. Mai, bis 16 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden am Montag, 18. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 118 Abstriche genommen. Dazu kommen elf weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Beim Corona- Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Montag, 18. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 458 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Dienstag noch 257 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen Der Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen ist wochentags von 9 bis 18 Uhr unter 0211-8990136 zu erreichen. Bis 16 Uhr wurden am Montag, 18. Mai, 32 Unternehmen an der Hotline beraten. Über den E-Mail- Rückruf-Service sind zudem sieben E-Mails eingegangen und telefonisch beantwortet worden. Somit wurden am Montag 39 Unternehmen telefonisch kontaktiert. Insgesamt wurden seit dem 18. März 3.817 Unternehmen beraten. ___________________________________________________________________________ 18. Mai 2020 Palliativmedizinische Angebote auch in Coronazeiten Hospiz- und Palliativforum bietet auch in Zeiten von Corona Unterstützung zum Erhalt der Lebensqualität von Schwerkranken an Kürzlich haben sich das Düsseldorfer Hospizforum und der Runde Tisch Palliative Versorgung zum Düsseldorfer Hospiz- und Palliativforum (DHPF) zusammengeschlossen. Die Mitglieder wollen in der aktuellen Coronakrise insbesondere auch hospizliche und palliativmedizinische Angebote für die Bewohnerinnen und Bewohner der stationären Pflegeeinrichtungen anbieten. Das Düsseldorfer Hospiz- und Palliativforum ist angetreten, um die palliativmedizinische und hospizliche Versorgung der Düsseldorfer Bürger kontinuierlich zu verbessern. Hierzu arbeiten ambulante Hospizdienste, stationäre Hospize, Palliativstationen, die Teams der allgemeinen und spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (AAPV und SAPV) sowie weitere palliativ engagierte Ärzte und Träger in Düsseldorf an Angeboten und den aktuellen Themen. "Wenn jemand so schwer erkrankt ist, dass eine Heilung nicht mehr möglich ist, gilt es, die Lebensqualität aufrecht zu erhalten und körperliche und seelische Schmerzen zu lindern. Mit anderen Worten: In dieser Situation ist es manchmal wichtiger, den Tagen mehr Leben als dem Leben mehr Tage zu geben. Das ist die Aufgabe der Palliativversorgung. Ich bin froh darüber, dass sich das Düsseldorfer Hospiz- und Palliativforum so engagiert für die bestmögliche Versorgung und Begleitung der Schwerstkranken einsetzt und auch in Zeiten von Corona und den damit einhergehenden Kontaktsperren neue Angebote entwickelt", sagt Oberbürgermeister Thomas Geisel. Viele verschiedene Berufsgruppen kümmern sich um die individuellen Bedürfnisse der Kranken und ihrer Angehörigen. In der Landeshauptstadt Düsseldorf steht dafür ein professionelles, qualifiziertes Versorgungs- und Unterstützungsangebot zur Verfügung. Die Alten- und Pflegeheime sind ebenfalls dankbar für diese Unterstützung. Für Patienten, die zu Hause oder in Alten- und Pflegeheimen leben, sind die betreuenden Hausärztinnen und - ärzte die ersten Ansprechpartner. Sie beraten, begleiten und koordinieren die notwendigen diagnostischen, therapeutischen und pflegerischen Maßnahmen. Sie können Palliativärzte und einen Palliativpflegedienst hinzuziehen. Dieser Pflegedienst kann bei Bedarf weitere Unterstützer vermitteln, wie zum Beispiel Seelsorger aus den Weltreligionen oder Sozialarbeiter. Ist eine besonders aufwendige Betreuung notwendig, kann ein Palliative-Care-Team (SAPV-Team), bestehend aus qualifizierten Palliativärzten und Palliativpflegekräften, ins Haus kommen. Hilfreich sind hier auch die Ehrenamtler von ambulanten Hospizdiensten. Sie unterstützen bei der Bewältigung des Alltags und entlasten auch die Angehörigen. Diese Angebote tragen dazu bei, dass die Betroffenen solange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können. Wenn eine ambulante Behandlung nicht mehr ausreichend ist, kann diese im Krankenhaus auf einer Palliativstation in einer Pflegeeinrichtung oder einem Hospiz fortgesetzt werden. In einem Hospiz sorgt ein Team aus Ärzten, Pflegenden, Therapeuten, Seelsorgern und Ehrenamtlichen rund um die Uhr dafür, dass die Patienten mit möglichst hoher Lebensqualität und so selbstbestimmt wie möglich bis zuletzt leben können. In Coronazeiten setzt sich das Hopiz- und Palliativforum dafür ein: - schwersterkrankte Menschen und ihre Familien hospizlich ehrenamtlich zu begleiten sowie palliativmedizinisch und -pflegerisch zu beraten und zu versorgen. Dies erfolgt je nach Bedarf telefonisch, per Videoschaltung sowie persönlich - wenn notwendig mit persönlicher Schutzausrüstung. - Angehörigen und Bewohnern von stationären Pflegeeinrichtungen in der Zeit von Kontaktsperren als entlastende Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern zur Verfügung zu stehen. - beratend bei Fragen rund um Patientenverfügungen und den sogenannten "Düsseldorfer Notfallausweis" zur Seite zu stehen. Dabei geht es darum, welche medizinischen Maßnahmen sich eine Person wünscht, die an einer lebenslimitierenden Erkrankung leidet oder schwer an COVID-19 erkrankt ist. - Trauernde Erwachsene und Kinder zu begleiten, denen es während der Kontakteinschränkungen nicht möglich ist, einen guten Abschied zu schwerstkranken und verstorbenen Menschen zu gestalten. Düsseldorfer Hospiz- und Palliativforum Im Düsseldorfer Hospiz- und Palliativforum haben sich Anbieter hospizlicher und palliativmedizinischer Umsorgung in Düsseldorf, Ratingen und Meerbusch zusammengeschlossen: Ökumenische Hospizbewegung Düsseldorf Süd e.V., Ambulanter Hospizdienst und stationäres Hospiz am EVK Düsseldorf, Ökumenische Hospizgruppe Gerresheim e.V., Hospizdienste und stationäres Hospiz des Caritasverbandes Düsseldorf, Hospizverein Düsseldorf Nord e.V., Hospizbewegung Ratingen e.V., Ambulanter Hospizdienst Meerbusch e.V., Kinder- und Jugendhospiz Regenbogenland, Ökumenische Hospizgruppe Kaiserswerth e.V., Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst Düsseldorf, Stationärer Hospizdienst am Interdisziplinären Zentrum für Palliativmedizin am Uniklinikum Düsseldorf, Ambulanter Hospizdienst der Diakonie Düsseldorf, Praxis für Physiotherapie & Krankengymnastik Bossert & Junggebauer, Albert Schweitzer Apotheke, Pflegedienst "Die Vier", Vertreter der ambulanten Palliativmediziner in Düsseldorf, Palliativstation / spezialisierte ambulante Palliativversorgung im Palliativnetzwerk der Stiftung EVK Düsseldorf, Ambulanz / Konsildienst / Palliativstation / Spezialisierte ambulante Palliativmedizin am Interdisziplinären Zentrum für Palliativmedizin am Uniklinikum Düsseldorf, Palliativstation und Konsildienst der Marien Hospital Düsseldorf GmbH, Kaiserswerther Seminare und Palliativstation am Florence-Nightingale- Krankenhaus. ___________________________________________________________________________ 18. Mai 2020 Großzügige Spende an Mund-Nasen-Schutz des türkischen Immobilienentwicklers Peker GmbH Landeshauptstadt Düsseldorf erhält 230.000 Mund-Nasen-Bedeckungen, die jetzt in Hygienekits verpackt werden War es am Anfang ungewohnt und kostete es auch schon mal Überwindung, gehören Mund-Nasen- Bedeckungen inzwischen zur neuen Normalität. Der Bedarf an Mund-Nasen-Bedeckungen für alle Alltagsbereiche bleibt daher ungebrochen. Die in Düsseldorf ansässige Peker GmbH spendet der Stadt Düsseldorf nun 230.000 Mund-Nasen-Schutze (MNS) und zeigt damit ihre Verbundenheit zur Landeshauptstadt. Die MNS wurden vergangene Woche an die Feuerwehr Düsseldorf geliefert und werden von Montag, 18. Mai, an in die dafür vorgesehenen Hygienekits gepackt. Damit man in kurzer Zeit eine große Menge an Kits konfektionieren kann, konnte die Feuerwehr hierfür die Unterstützung durch 40 Teilnehmende in Arbeitsgelegenheiten des Jobcenters gewinnen. Das ist in Düsseldorf möglich durch die enge Zusammenarbeit von Stadt, Jobcenter und Wohlfahrtsverbänden. Oberbürgermeister Thomas Geisel ist dankbar für diese Spende. "Die 230.000 Mund-Nasen-Schutze helfen uns, Bestände wieder aufzufüllen und direkt dort einsetzen zu können, wo sie gebraucht werden. Dafür sind wir der Peker Gruppe sehr dankbar", erklärt OB Geisel. Dass die MNS nach Düsseldorf kommen, ist auch ein Verdienst von Wirtschaftsförderung und Volksbank Düsseldorf. "Durch die enge Verzahnung zwischen Wirtschaft, Politik und Stadt haben wir als Wirtschaftsförderer im Blick, wo die Bedarfe und Chancen liegen und können gezielt Akteure in ihren Netzwerken vermitteln", so Theresa Winkels, Leiterin der Wirtschaftsförderung. Rainer Mellis, Vorstandssprecher der Volksbank, ist stolz auf die Vielfältikeit seiner Kunden und deren gelebte Solidarität: "Was Einer nicht schafft, das schaffen WIR alle GEMEINSAM!" Im September 2019 feiert die Peker GmbH den offiziellen Baubeginn des Düsseldorfer Northgate- Immobilienprojektes am nördlichen Zubringer. Mit dem Nordstern in direkter Nachbarschaft des ersten Projektes ist ein zweites Bauprojekt in Düsseldorf geplant. Für Hasan Peker, Vorsitzender der international tätigen Peker Holding, der die gute Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden und Partnern in Düsseldorf sehr schätzt, ist es daher ein besonderes Bedürfnis, die Stadt Düsseldorf in diesen Zeiten zu unterstützen: "Wir investieren in Düsseldorf und sehen es als Teil unserer Verantwortung an, alles gegen die weitere Ausbreitung des Corona-Virus zu tun." Hintergrund: Peker gehört zu einem der gut 1.400 türkischen Unternehmen in Düsseldorf. Türkische Investitionen werden für den Standort Düsseldorf und das Bundesland NRW immer bedeutsamer. Die beiden aktuellen Projekte des türkischen Immobilienentwicklers sind von großer Bedeutung für die Stadtentwicklung. ___________________________________________________________________________ 18. Mai 2020 Christi Himmelfahrt: Museen geöffnet Vom Kunstpalast über das Aquazoo Löbbecke Museum bis hin zum Stadtmuseum: Zahlreiche Düsseldorfer Museen haben am Feiertag Christi Himmelfahrt für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Die Häuser können am Donnerstag, 21. Mai, zu den Sonntagsöffnungszeiten besucht werden. Beim Besuch beachten: Nach der coronabedingten Schließung aller kulturellen Einrichtungen konnten durch die Lockerungen in der neugefassten Coronaschutzverordnung Anfang Mai zahlreiche Museen schrittweise wiedereröffnen. Um die Öffnung zu ermöglichen, haben die Museen und Ausstellungshäuser verschiedene Schutzmaßnahmen getroffen. In allen Häusern gilt eine begrenzte Besucherzahl und die Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln nach der Coronaschutzverordnung. Die Besucherinnen und Besucher werden gebeten, innerhalb der Gebäude ihre Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Aufgrund der sehr unterschiedlichen Rahmenbedingungen in den Museen wurden für einzelne Einrichtungen darüberhinaus weitere Regelungen getroffen, wie beispielsweise eine Vorabanmeldung. Bitte informieren Sie sich vorab bei dem jeweiligen Museum, ob es geöffnet hat und welche Regelungen bei einem Besuch zu beachten sind. ___________________________________________________________________________ 18. Mai 2020 Vom Notenpult in die Straßen der Stadt Düsseldorfer Symphoniker unterstützen Ordnungsamt, indem sie bei den Promotionteams mitmachen und die Menschen auf den Straßen über Hygiene- und Abstandsregeln informieren Das Bewusstsein für die Einhaltung der aktuell geltenden Infektionsschutzregeln ist auch bei den Düsseldorfer Symphonikern fest verankert. Obwohl der Probenbetrieb und kleinere Konzerte nach und nach wieder möglich werden, haben sich Freiwillige aus dem Orchester dazu bereit erklärt, das Ordnungsamt zu unterstützen. Sie wirken in den Promotionteams mit, die die Menschen in Düsseldorf auf der Straße über die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln zum Schutz vor der Ansteckung mit dem Coronavirus informieren. In Zweierteams sind sie ab sofort zwischen ihren musikalischen Verpflichtungen auf den belebteren Straßen und Plätzen Düsseldorfs sowie in den höher frequentierten Parks unterwegs. Zuvor wurden die Symphoniker mit Weste und Faltblättern ausgestattet. Freundlich und ruhig sprechen sie Menschengruppen an und weisen bei Bedarf auf das weiterhin bestehende Kontaktverbot sowie die Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen- Schutzes hin. "Eine Partnerschaft zwischen Ordnung und Kultur ist etwas Neues und sicher auch etwas Besonderes. Ich möchte mich bei den Düsseldorfer Symphonikern ganz herzlich für die Unterstützung unserer Promoteams bedanken. Durch ihr Engagement in den Teams können sie die Mitarbeiter unseres Ordnungs- und Servicedienstes entlasten. So können diese sich auf Einsätze wegen gravierender Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung konzentrieren. Für ihren Einsatz wünsche ich den Düsseldorfer Symphonikern viel Erfolg", erklärt Ordnungsdezernent Christian Zaum. Orchesterdirektorin Barbara Fasching freut sich sehr über das große soziale Engagement der Düsseldorfer Symphoniker: "Aus den Reihen des Orchesters erreichten uns seit Beginn der Coronakrise zahlreiche Unterstützungsangebote und kreative Ideen, wie wir auch abseits von Konzertbühne und Orchestergraben aktiv werden und für unser Publikum da sein können. Düsseldorf ist unser Zuhause, und es ist uns allen wichtig, gemeinsam durch diese schwierigen Zeiten zu gehen." Obwohl der Veranstaltungsbetrieb in der Tonhalle und der Deutschen Oper am Rhein derzeit noch pausiert, sind die Düsseldorfer Symphoniker in zahlreichen musikalischen Projekten eingebunden. Die ersten Lockerungen der Kontaktsperren machen gemeinsame Proben mit mehreren Musikern und Konzerte in kleinen Besetzungen nach und nach wieder möglich. Bläserensembles spielen Sonnenscheinkonzerte in den Innenhöfen und Gärten von Seniorenheimen, in der Tonhalle fand am 30. April ein Konzert in den Mai statt, das per Livestream übertragen wurde. Außerdem produzieren die Orchestermitglieder zahlreiche musikalische Beiträge, die über die digitalen Kanäle der Tonhalle ausgespielt werden. Und selbstverständlich müssen alle Musiker täglich an ihrem Instrument üben. ___________________________________________________________________________ 17. Mai 2020 Die Coronazahlen vom 17. Mai Mit Stand Sonntag, 17. Mai, 16 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.278 (+9) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 17. Mai, 8 Uhr) 28 (-2) in Krankenhäusern behandelt, davon 12 (-2) auf Intensivstationen. 209 (-2) Menschen sind aktuell noch infiziert. 30 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.039 (+11) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. Etwa 355 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 15,2 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. 12 Abstriche wurden am Samstag, 16. Mai, durch den mobilen Dienst durchgeführt. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Sonntag, 17. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 86 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Sonntag noch 59 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 17. Mai 2020 OSD-Bilanz zum gestrigen Fortuna-Spieltag Die Fortuna trat am gestrigen Samstag, 16. Mai, zum ersten Mal nach der fußballlosen Zeit wieder zu einem Spiel in der Bundesliga an, und zwar gegen den SC Paderborn. Das Spiel fand aus Gründen des Coronaschutzes ohne Publikum statt. Auch außerhalb des Stadions hatte die Landeshauptstadt Vorkehrungen getroffen, damit die Regeln zum Schutz der Menschen vor Infektionen mit dem Coronavirus eingehalten werden. Fernsehübertragungen auf Außenterrassen von Kneipen und Restaurants wurden per Allgemeinverfügung in bestimmten Gebieten der Stadt verboten. Der Außerhausverkauf von Alkohol durch Gaststätten und Kioske wurde dort ebenfalls eingeschränkt. Auf diese Weise sollte größeren Menschenansammlungen, in denen die Abstandsregel nicht eingehalten werden kann, begegnet werden. Großteil hielt sich an die neue Allgemeinverfügung Der Großteil der Gastronomen und Gewerbetreibenden hielt sich am Samstag, 16. Mai, an die neue Allgemeinverfügung: So die Bilanz des OSD zum gestrigen Spieltag. Nur in Ausnahmen griff der OSD mit kurzen Ansprachen und Hinweisen ein. Über den Tag hinweg stellte der OSD so in mehreren Fällen fest, dass auf einigen Terrassen der Altstadt der geforderte Mindestabstand der Tische nicht eingehalten wurde. Dies konnte in einvernehmlichen Gesprächen mit den Verantwortlichen jedoch zeitnah korrigiert werden. Bezüglich der Reglungen zum Außerhausverkauf von Alkohol durch Gaststätten und Kioske konnte der OSD am Samstag keine Verstöße feststellen. Die Mitarbeitenden des OSD sind bei den Kontrollen am Samstag, 16. Mai, immer mit Augenmaß und Verständnis für die jeweils neue Situationen vorgegangen. Während des Fortuna-Spiels bzw. der Fernsehübertragung selbst kam es in der Altstadt zu keinen außerordentlichen Einsätzen für den OSD. Auch nach Spielende bis in die späten Abendstunden hinein konnte der OSD in der Altstadt keine relevanten Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung feststellen. "Hinsichtlich der Allgemeinverfügung können wir für den Spieltag am Samstag eine positive Bilanz ziehen. Ich möchte hiermit auch noch einmal ein großes Lob an die Fortuna-Fans sowie die Gastronomie-Betreiber aussprechen, die sich an die Maßnahmen und Regelungen gehalten haben," sagt Ordnungsdezernent Christian Zaum. Hintergrund: Um die Menschen zu schützen und Infektionsrisiken vorzubeugen, haben sich Dehoga, Polizei und Ordnungsamt der Landeshauptstadt verständigt, diese Vorkehrungen zu treffen. Alle tauschen sich regelmäßig aus, ob die Vorkehrungen ausreichen und werden bei Bedarf nachjustieren. Geltung Das Verbot der TV-Übertragungen auf Terrassen - inklusive der Innenübertragung mit "Ausstrahlungswirkung" in den öffentlichen Raum - und die Beschränkung des Außerhausverkaufs von Alkohol durch Gaststätten und Kioske werktags ab 18 Uhr und am Wochenende ab 15 Uhr durch Allgemeinverfügung gilt für das Gebiet der Altstadt inklusive der Ratinger Straße, der Heinrich-Heine-Allee, des Carlsplatzes, und des Rheinufers/Unteres Rheinwerft. Das Alkoholverkaufsverbot für die Dauer des Fortuna-Spiels greift zudem auch am "F-95-Büdchen" und der "Kastanie" per Einzelverfügung. Darüber hinaus können die Außendienstkräfte des Ordnungsamtes auch an anderen Stellen bei Verstößen gegen die Coronaschutzverordnung per mündlicher Ordnungsverfügung zum Beispiel ein Alkohol-Verkaufsverbot aussprechen und gegebenenfalls mit Hilfe der Polizei durchsetzen. Die Allgemeinverfügung ist zunächst bis Samstag, 11. Juli, dem letzten Spieltag der Fußball-Bundesliga, befristet. Privates Fußballgucken Das gemeinsame Schauen von Fußballübertragungen im privaten Bereich ist durch die Coronaschutzverordnung nicht verboten. Sollten Übertragungen aber in den öffentlichen Bereich wirken und zu unzulässigen Ansammlungen führen, dann kann der Verantwortliche als "Störer/Zweckveranlasser" durch das Ordnungsamt zum Unterlassen gezwungen werden. Das gilt zum Beispiel auch für die "privaten" Parzellen von Kleingärten. Ahndung von Verstößen Mögliche Verstöße werden im Einzelfall im Hinblick auf ihre Schwere bewertet. Die Bandbreite der Restriktionen reicht von Hinweisen und Ansprachen, über Bußgelder auf Basis des Bußgeldkatalogs der Coronaschutzverordnung, bis hin zu befristeten Betriebsschließungen von Gaststätten etwa bei Anzeichen der Unzuverlässigkeit des Gastronomen. Promoteams unterstützen das Ordnungsamt Promotionteams sind ab sofort zur Unterstützung des Ordnungsamtes im Stadtgebiet unterwegs. Die 40 Mitarbeiter sollen die Menschen im Hinblick auf die Bestimmungen zum Coronaschutz informieren. Mit im Gepäck haben die freundlichen Promoteam-Kolleginnen und -Kollegen Faltblätter, die Hinweise unter anderem zum Abstandsgebot und zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung enthalten. ___________________________________________________________________________ 16. Mai 2020 Die Coronazahlen vom 16. Mai Mit Stand Samstag, 16. Mai, 16 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.269 (+10) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 16. Mai, 8 Uhr) 30 (+0) in Krankenhäusern behandelt, davon 14 (+1) auf Intensivstationen. 211 (+3) Menschen sind aktuell noch infiziert. 30 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.028 (+7) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. Etwa 352 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 14,8 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. 41 Abstriche wurden am Samstag, 16. Mai, bis 13 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden am Samstag, 16. Mai, bis 13 Uhr insgesamt 35 Abstriche genommen. Dazu kommen 39 weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Mit Stand, Samstag, 16. Mai, 13 Uhr wurden - seit dem 4. März - insgesamt 9.238 Abstriche in Düsseldorf durchgeführt. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Samstag, 16. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 137 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Samstag noch 74 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 16. Mai 2020 Verteilaktion in der Altstadt: Europamasken sehr begehrt Am Samstag, 16. Mai, verteilten Oberbürgermeister Thomas Geisel und das Europe Direct-Team wiederverwendbare Masken in der Altstadt. Die Mund-Nasen-Bedeckung aus Stoff soll im Europa-Monat Mai die europäische Solidarität symbolisieren. Sie ist mit den Europa-Sternen und dem Schriftzug Düsseldorf versehen. Die Stadt hatte rund 3.000 dieser Masken bei Modedesigner und TV-Star Guido Maria Kretschmer in Auftrag gegeben. "Europa kann die Pandemie nur gemeinsam bekämpfen" "Jetzt, wo in Europa langsam wieder die Grenzen aufgehen, ist ein idealer Zeitpunkt, den Gesundheitsschutz mit dem Gedanken der europäischen Solidarität zu verbinden. Wir werden die Corona-Pandemie nur erfolgreich bekämpfen, wenn wir in Europa zusammenstehen und unsere Maßnahmen abstimmen. Neben der Symbolik ist diese Maske aber auch einfach schön und trägt sich angenehm", erklärt Oberbürgermeister Thomas Geisel. Die Aktion soll auch an den Europatag anküpfen, den die Stadt eigentlich am 9. Mai auf dem Marktplatz feiern wollte. Die Veranstaltung musste wegen der Corona-Pandemie und den dadurch bedingten Einschränkungen abgesagt werden. Dem Hygienekit liegen eine Gebrauchsanweisung und Informationen über Europa bei Dem Hygienekit mit der Europamaske liegen noch eine Anweisung zum richtigen Gebrauch und Reinigung bei, sowie Informationen rund um das Düsseldorfer "Europe Direct Informationszentrum". Europe Direct ist ein von der Europäischen Kommission ins Leben gerufenes Netzwerk, das als Schnittstelle zwischen den europäischen Institutionen und der Bevölkerung vor Ort dient. Europe Direct Düsseldorf ist im Büro des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt angesiedelt. ___________________________________________________________________________ 16. Mai 2020 Flüchtlinge ziehen vorübergehend in Jugendherberge 59 Bewohnerinnen und Bewohner der Gemeinschaftseinrichtung Robert-Stolz-Straße wurden für die Dauer der Quarantäne neu untergebracht Nachdem in der vergangenen Woche zwei weitere Personen in der Flüchtlingsunterkunft an der Robert-Stolz- Straße in Mörsenbroich positiv auf das Coronavirus getestet wurden, hat das Amt für Migration und Integration in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt ähnlich wie schon bei der Unterkunft an der Monschauer Straße einen Strategiewechsel beschlossen. Mit den neuen positiven Testergebnissen ist auch eine Quarantäneverlängerung für alle Bewohnerinen und Bewohner der Einichtung verbunden. Um die beengte Lebenssituation zu entschärfen, hat die Stadtverwaltung die Jugendherberge angemietet. Die aktuell noch 59 Bewohnerinnen und Bewohner der Gemeinschaftseinrichtung wurden am heutigen Samstag, 16. Mai, von der Feuerwehr Düsseldorf in die Jugendherberge verlegt, darunter 5 Familien mit Kindern. Die Flüchtlingsunterkunft an der Robert-Stolz-Straße kann damit nun vorübergehend komplett geschlossen werden. In der Jugendherberge steht für die bis zum 28. Mai unter Quarantäne Stehenden dreimal täglich eine Verpflegung zur Verfügung. Zudem wird die Medizinische Flüchtlingshilfe von Studierenden der Universität Düsseldorf auch in dieser Unterkunft unterstützen. "Wir konnten sehr kurzfristig eine Einigung über die Anmietung der Jugendherberge mit dem Jugendherbergswerk Rheinland herbeiführen. Für die gute Zusammenarbeit möchte ich mich herzlich bedanken", sagt Miriam Koch, Leiterin des Amtes für Migration und Integration. Nach Beendigung der Quarantäne dürfen die Bewohnerinnen und Bewohner in die Unterkunft in Mörsenbroich zurückkehren. Die Stadtverwaltung setzt in der Zwischenzeit ein umfangreiches Hygienekonzept in der Einrichtung an der Robert-Stolz-Straße um. Alle Räume werden desinfiziert. Hintergrund In der Unterkunft an der Robert-Stolz-Straße wurden am 3. Mai 138 Personen unter Quarantäne gestellt, nachdem einige Bewohner positiv auf das Corona-Virus getestet worden sind. Weil alle anderen Bewohner als Kontaktpersonen der Kategorie 1 eingestuft werden mussten, ist für sie die häusliche Quarantäne verhängt worden. Viele Bewohner konnten in den vergangenen Wochen bereits separiert in bestehenden Quarantäne- Einrichtungen, wie zum Beispiel den zur Verfügung gestellten Zimmern des Lindner Congress Hotel, untergebracht werden. Die zuletzt verbliebenen 59 Bewohnerinnen und Bewohner der Gemeinschaftseinrichtung konnten nun in die Räumlichkeiten der Jugendherber verlegt werden. ___________________________________________________________________________ 15. Mai 2020 Gedenken an die während der NS-Zeit ermordeten Düsseldorfer Sinti Am heutigen Freitag, 15. Mai, fand eine Gedenkveranstaltung an der Figur "Ehra – Kind mit Ball" am Alten Hafen statt, die an die Verfolgung der Sinti erinnerte Erstellt: 15.05.2020 Redaktion: Meissner, Valentina Anlässlich des 80. Jahrestages der Deportation von Düsseldorfer Sinti aus dem städtischen sogenannten "Zigeunerlager Höherweg" in das Sammellager in Köln-Deutz und von dort in die Ghettos im besetzten Polen fand am heutigen Freitag, 15. Mai, zum vierten Mal eine Gedenkveranstaltung statt. Oberbürgermeister Thomas Geisel, die Düsseldorfer Sinti-Union e.V., die Mahn- und Gedenkstätte und Vertreter des Jugendrats erinnerten damit an den 16. Mai 1940, an dem das Lager von Polizei und SS umstellt und ein Großteil der dort seit 1937 internierten Sinti verschleppt wurde. Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Auch unter so schwierigen Bedingungen, wie wir sie momentan erleben, dürfen wir solche wichtigen historischen Jahrestage und das Erinnern an die Opfer der Barbarei nicht aus den Augen verlieren. Das Leid der Sinti und Roma ist in Deutschland viel zu lange unbekannt oder gar verheimlicht gewesen. In Düsseldorf stellen wir uns dieser Tatsache seit langer Zeit und gedenken der Opfer. Das ist mir wichtig." Die kurze Veranstaltung an der Figur "Ehra – Kind mit Ball" am Alten Hafen fand aufgrund der Corona- Schutzmaßnahmen nur im nicht-öffentlichen und kleinen Rahmen statt: Oberbürgermeister Geisel und Rigoletto Mettbach, Vorsitzender der Sinti Union Düsseldorf e.V. und Sohn von KZ-Überlebenden, legten gemeinsam einen Kranz nieder zum Gedenken der Opfer des Völkermordes. Mitglieder des Jugendrates legten schriftliche Statements gegen Rassismus und Hass nieder. Hintergrund: Die Kölner Messehallen waren nur ein Zwischenstopp für die Familien. Rund 2.500 Sinti und Roma waren zuvor in Hamburg, Stuttgart und Köln "gesammelt" worden. In Deutz kamen so rund 330 Sinti und Roma aus Düsseldorf und dem Ruhrgebiet, mehr als 400 aus dem Kölner Stadtgebiet, weitere 200 aus dem Kölner Regierungsbezirk, aus Aachen, Bonn, Koblenz und Trier zusammen. Am 21. Mai 1940 erfolgte dann vom Bahnhof Deutz-Tief aus der Abtransport. In Polen wurden die Deportierten in provisorische Unterkünfte eingewiesen und zu schwerster Zwangsarbeit heranzogen, etwa zum Bau von Grenzbefestigungen, Straßen, Flugplätzen und Lagern. Viele wurden ermordet: Sie fielen Massenerschießungen oder den Morden in den Vernichtunglagern zum Opfer. Ein Großteil der Düsseldorfer Sinti überlebte den nationalsozialistischen Völkermord nicht. ___________________________________________________________________________ 15. Mai 2020 Die Coronazahlen vom 15. Mai Mit Stand Freitag, 15. Mai, 16 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.259 (+8) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 15. Mai, 8 Uhr) 30 (-6) in Krankenhäusern behandelt, davon 13 (+0) auf Intensivstationen. 208 (-16) Menschen sind aktuell noch infiziert. 30 (+2) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.021 (+22) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 342 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 15,5 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. 58 Abstriche wurden am Freitag, 15. Mai, bis 16 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden am Freitag, 15. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 57 Abstriche genommen. Dazu kommen 244 weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Mit Stand, Freitag, 15. Mai, 16 Uhr sind - seit dem 4. März - insgesamt 9.123 Tests in Düsseldorf durchgeführt worden. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Freitag, 15. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 364 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Freitag noch 212 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. Versorgungshotline des Amtes für Soziales Die Versorgungshotline des Amtes für Soziales unter der Rufnummer 0211-8998999 verzeichnete in dieser Woche von Montag, 11. Mai, bis Freitag, 15. Mai, noch insgesamt 81 Anrufe. Seit 14. März haben sich insgesamt 9.100 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer hilfesuchend an die Versorgungshotline gewandt. Die Versorgungshotline ist montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr sowie samstags von 9 bis 12 Uhr zu erreichen. Das Amt für Soziales hat am 19. März einen Freiwilligenpool eingerichtet. Die Betreuung hat inzwischen die Abteilung für Ehrenamt, Social Sponsoring und Veranstaltungen im Büro des Oberbürgermeisters übernommen. Inzwischen wurden dort 533 (+5) Personen registriert, die ehrenamtliche Hilfsangebote unterbreitet haben. Viele Ehrenamtler bieten gleich mehrere Hilfen an. Insgesamt wurden 1.196 (+12) einzelne Hilfsangebote gemacht. Die Angebote zum ehrenamtlichen Engagement beziehen sich hauptsächlich auf die Einkäufe von Lebensmitteln und Getränken, auf Einkäufe bei Apotheken sowie auf Botengänge und "Gassi gehen" und werden zum Teil über die "zentren plus" vermittelt. Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen Der Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen ist wochentags von 9 bis 18 Uhr unter 0211 8990136 zu erreichen. Bis 14 Uhr wurden am Freitag, 15. Mai, 26 Unternehmen an der Hotline beraten. Über den E-Mail- Rückruf-Service sind zudem 13 E-Mails eingegangen und telefonisch beantwortet worden. Somit wurden am Freitag 39 Unternehmen telefonisch beraten. Insgesamt wurden seit dem 18. März 3.778 Unternehmen telefonisch beraten. ___________________________________________________________________________ 14. Mai 2020 Die Coronazahlen vom 14. Mai Mit Stand, Donnerstag, 14. Mai, 16 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.251 (+22) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 14. Mai, 8 Uhr) 36 (+1) in Krankenhäusern behandelt, davon 13 (-2) auf Intensivstationen. 224 (+12) Menschen sind aktuell noch infiziert. 28 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 999 (+10) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. Etwa 340 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 15,3 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. 60 Abstriche wurden am Donnerstag, 14. Mai, bis 16 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden am Donnerstag, 14. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 72 Abstriche genommen. Dazu kommen 55 weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Beim Corona- Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Donnerstag, 14. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 352 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Dienstag noch 195 Anrufe durchgestellt, von denen 194 angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von nahezu 100 Prozent entspricht. Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen Der Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen ist wochentags von 9 bis 18 Uhr unter 0211-8990136 zu erreichen. Bis 16 Uhr wurden am Donnerstag, 14. Mai, 29 Unternehmen an der Hotline beraten. Über den E-Mail- Rückruf-Service sind zudem sieben E-Mails eingegangen und telefonisch beantwortet worden. Somit wurden am Mittwoch 36 Unternehmen telefonisch kontaktiert. Insgesamt wurden seit dem 18. März 3.733 Unternehmen beraten. ___________________________________________________________________________ 14. Mai 2020 Ehrenringe des Rates überreicht OB Geisel zeichnet Beigeordnete Helga Stulgies und die Ratsherrn Peter Knäpper und Matthias Herz aus Zur Würdigung ihrer Verdienste für die Stadt Düsseldorf haben die Beigeordnete Helga Stulgies, Dezernentin für Umweltschutz und öffentliche Einrichtungen, sowie die Ratsherren Peter Knäpper und Matthias Herz in der Ratssitzung am Donnerstag, 14. Mai, von Oberbürgemeister Thomas Geisel den Ehrenring des Rates überreicht bekommen. OB Thomas Geisel: "Im Namen der Landeshauptstadt danke ich Ihnen für Ihren unermüdlichen Einsatz für Düsseldorf. Mit Ihrem jahrelangen Engagement für die Menschen dieser Stadt - nicht nur im Rat - haben Sie nicht nur einen Beitrag zur politischen Entwicklung unserer Stadt geleistet, sondern auch dafür gesorgt, dass Vielfalt, Toleranz und gegenseitiges Verständnis in Düsseldorf mit Inhalt gefüllt und gelebt werden." Die Auszeichnung erhalten kommunale Wahlbeamte, die eine Amtszeit von insgesamt mehr als zwölf Jahren erreicht haben. Mit dem Ehrenring des Rates werden zudem Ratsmitglieder ausgezeichnet, die gemäß der Satzung über Ehrenauszeichnungen die Voraussetzung für die Verleihung aufgrund der zehnjährigen Mitgliedschaft oder der Mitgliedschaft über zwei Wahlperioden im Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf erfüllen. Die neuen Ehrenringträger Helga Stulgies wurde 1956 in Dinslaken geboren. Nach einem Maschinenbaustudium an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen absolvierte sie unter anderem Stationen als Dezernentin im Gewerbeaufsichtsamt Duisburg, als Referentin im Umweltministerium NRW, als Leiterin des Staatlichen Umweltamtes Krefeld sowie als Hauptdezernentin "Umweltüberwachung" in der Bezirksregierung Düsseldorf. Im Oktober 2007 wurde Helga Stulgies schließlich zur Beigeordneten und Dezernentin für Umweltschutz und öffentliche Einrichtungen der Landeshauptstadt Düsseldorf gewählt. Peter Knäpper wurde 1954 in Kassel geboren. Der gelernte Bauassessor und Diplom-Ingenieur und ehemalige Vorsitzende der SPD Düsseldorf ist seit 2009 Ratsherr für den Wahlkreis 22/Kaiserswerth-Lohausen-Stockum. Dort war er unter anderem Teil des SPD-Fraktionsvorstandes. Derzeit gehört Peter Knäpper den Fachausschüssen für Kultur, Planung und Stadtentwicklung sowie Bauen an. Zudem fungiert er als beratendes Ratsmitglied in der Bezirksvertretung 5 und der Bezirksvertretung 2. Matthias Herz wurde 1966 in Bochum geboren und ist seit 1972 Düsseldorfer. Er studierte zunächst Soziologie und Politikwissenschaften an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, ehe er Leiter eines Abgeordnetenbüros im Landtag NRW wurde. Dem Düsseldorfer Stadtrat gehört Matthias Herz seit 2009 für den Wahlkreis 1/Altstadt-Stadtmitte an. Dort ist er unter anderem Sprecher der SPD-Fraktion für Ordnungs- und Verkehrspolitik sowie Wohnungspolitik und ist zudem in insgesamt fünf Fachausschüssen tätig. Hintergrund: Ehrenring des Rates Die Ehrenauszeichnung ist vom Rat der Landeshauptstadt gestiftet. Der Ehrenring besteht aus Gold und zeigt den Bergischen Löwen. Innen ist der Name der Empfängerin beziehungsweise des Empfängers eingraviert sowie das Datum, an welchem die zeitlichen Voraussetzungen für die Verleihung erfüllt worden sind. ___________________________________________________________________________ 14. Mai 2020 Die aktuellen Fallzahlen in Deutschland Eine aktuelle Übersicht zu den Entwicklungen der Covid-19-Infektionen in Deutschland. Foto: Bundesregierung Nach Angaben des RKI haben sich 172.239 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert (Stand: 14. Mai, 0:00 Uhr). Das sind 933 mehr als am Vortag. Die Zahl der Todesfälle stieg um 89 auf 7.723. Als genesen gelten rund 150.300 Menschen, etwa 1.600 mehr als am Vortag. Eine Übersicht der Fallzahlen in Deutschland finden Sie hier. Ergänzend bietet das Covid-19-Dashboard eine detaillierte Darstellung nach Landkreis und Bundesland. Laut Situationsbericht des Robert Koch-Instituts (RKI) ist die Ansteckungsrate (Reproduktionszahl) mit dem Coronavirus in Deutschland zuletzt leicht gestiegen und liegt aktuell bei 0,94 (Stand: 12. Mai, 0:00 Uhr). Die Reproduktionszahl R bezeichnet die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einem Fall angesteckt werden. Eine Aussage darüber, ob sich der während der letzten Woche sinkende Trend der Neuinfektionen weiter fortsetzt oder ob es zu einem Wiederanstieg der Fallzahlen kommt, lässt sich jedoch noch nicht treffen. Das RKI weist darauf hin, dass es durch die insgesamt niedrigeren Zahlen verstäkt zu statistischen Schwankungen kommen kann. Die Situationsberichte finden Sie hier. Am Wochenende und auch zu Beginn der Woche lag der R-Wert leicht über 1. Wie Professor Lars Schaade, Vizepräsident des Robert Koch-Institut, in der Pressekonferenz am 12. Mai erläuterte, sei der R-Wert allerdings nur ein Parameter, um die Lage zu beurteilen. "Ein anderer wichtiger Parameter ist die Zahl der Neuinfektionen", so Schaade. Diese Zahlen blieben in etwa vergleichbar mit den Zahlen der letzten Woche. Die Reproduktionszahl - oder kurz gesagt der R-Wert - bildet nicht tagesaktuell das tatsächliche Infektionsgeschehen ab. Er bezieht sich auf einen Zeitraum über mehrere Tage, der in der Vergangenheit liegt. Meldeverzögerungen und Schätzungen können zu statistischen Schwankungen führen. Bei insgesamt kleineren Fallzahlen können wenige Ausbrüche den R-Wert sichtbar beeinflussen. Solange der R-Wert um 1 schwankt, stagniert das Infektionsgeschehen auf gleichem Niveau. Sollte der R-Wert dauerhaft über 1 steigen, werden auch die Fallzahlen wieder zunehmen. "Die Gefährdung in Deutschland ist deutlich geringer als vor vier Wochen, aber sie ist noch nicht weg", so Schaade. Er wies nochmals auf die Bedeutung der Hygiene- und Abstandsregeln hin. "Helfen Sie mit, das Virus auch weiterhin in Schach zu halten", ist sein Appell. "Wenn wir uns alle vernünftig verhalten und Infektionen vermeiden, haben wir die Chance, eine zweite Welle zu vermeiden." ___________________________________________________________________________ 14. Mai 2020 L'Oréal spendet 1.000 Liter Desinfektionsmittel an die Stadt Desinfektionsmittel soll Düsseldorfer Sportvereinen bei Einhaltung der Hygieneregeln unterstützen/Wirtschaftsförderung hat die Spende vermittelt Stadtdirektor Burkhard Hintzsche hat am Mittwoch, 13. Mai, eine Spende über 1.000 Liter Desinfektionsmittel von der Firma L'Oréal entgegengenommen. Mit dem Desinfektionsmittel will L'Oréal die Düsseldorfer Sportvereine bei der Einhaltung der im Zuge der Corona-Pandemie geltenden Hygieneregeln unterstützen. Seit Montag, 11. Mai, dürfen Sportanlagen in Düsseldorf wieder für den Sportbetrieb öffnen. Eine Bereitstellung von Desinfektionsmittel muss jedoch gewährleistet sein. Vermittelt hat die Spende die Wirtschaftsförderung der Stadt Düsseldorf. "Wir fühlen uns sehr geehrt, die Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger sowie andere Kommunen in Deutschland in dieser beispiellosen Situation unterstützen zu können", sagte Wioletta Rosolowska, Country General Manager von L'Oréal Deutschland. "In diesen herausfordernden Zeiten sind unsere Herzen bei unseren Konsumenten, Geschäftspartnern und allen Bürgern, die sich täglich an vorderster Front für die Eindämmung der Pandemie einsetzen." Wioletta Rosolowska weiter: "Im Namen unserer Mitarbeiter möchte ich allen Teams der Stadtverwaltung von Düsseldorf ganz herzlich für ihr eindrucksvolles Engagement danken. Da Düsseldorf die Heimat vieler unserer Mitarbeiter und ihrer Familien ist, sehen wir es als unsere Verantwortung an, an der Schaffung der Voraussetzungen für eine Rückkehr des öffentlichen Lebens sowie für die Wiedereröffnung der Sportstätten mitzuwirken, denn gerade sportliche Aktivitäten sind für unser aller Wohlbefinden besonders wichtig. Wir freuen uns, dass wir Handdesinfektionsmittel, das in unseren Fabriken hergestellt wurde, sowie Masken und Handschuhe an Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen in Deutschland und Europa spenden können." Burkhard Hintzsche zeigt sich dankbar und begeistert vom Engagement des Konzerns: "Es ist toll zu sehen, dass Menschen in diesen Zeiten zusammenstehen und auch Firmen und Organisationen einander unterstützen. Mit der Firma L'Oréal besteht für die Stadt Düsseldorf eine fast 30 Jahre währende Verbundenheit. Bereits in der Vergangenheit hat der Konzern sich nicht nur wirtschaftlich, sondern vor allen Dingen auch gesellschaftlich und sozial in der Landeshauptstadt engagiert, zum Beispiel mit Praktikanten-Parkplätzen für Studenten der Heinrich-Heine-Universität und als Mentor in der Start-up-Szene. Ich danke der Firma L'Oréal herzlich für die großzügige Spende, mit der sie uns als Stadt im Kampf gegen das Corona-Virus unterstützt." Theresa Winkels, Leiterin der Wirtschaftsförderung, ergänzt: "Als Ansprechpartner der Düsseldorfer Wirtschaft sind wir oft erste Anlaufstelle für Unternehmen. So konnten wir schon mehrfach erfolgreich Schutzmasken oder auch Desinfektionsmittel dorthin vermitteln, wo es besonders dringend benötigt wird." Neben dem Dank an die Firma L'Oréal freut sich die Stadt auch über die Unterstützung der Zentralapotheke des Universitätsklinikums Düsseldorf (UKD). Diese hat das Mittel, das in großen Litertanks geliefert wurde, in den vergangenen Wochen zum wiederholten Mal für verschiedene städtische Zwecke abgefüllt. Die Sportverwaltung der Landeshauptstadt Düsseldorf hat auf Basis der Bestandserhebung des Stadtsportbundes in den vergangenen Tagen die Verteilung vorbereitet, um die Mengen gerecht an die jeweiligen Sportvereine mit wiedereröffneten Außenflächen abgeben zu können. Dr. Christina Westhoff, Leiterin der Zentralapotheke der Uniklinik ist glücklich, die Flaschen nun weitergeben zu können: "Das Abfüllen des Desinfektionsmittels in den vergangenen Wochen war ein hartes Stück Arbeit, das wir neben unserem normalen Tagespensum absolviert haben, um zum Beispiel möglichst rechtzeitig zur Öffnung der Sportanlagen liefern zu können. Aber, wir haben es geschafft und ich freue mich sehr, dass wir damit einen Beitrag zur Unterstützung der Stadt und der Menschen in Düsseldorf leisten können." Die Verteilungen der Flaschen wird durch das Sportamt zu festgelegten Zeiten an verschiedenen Abholstandorten vorgenommen. Die Ausgabe erfolgt nur gegen Vorlage eines Lichtbildausweises sowie eines Schreibens, das zuvor seitens der Stadt an die maßgeblichen Vereine versandt wird. ___________________________________________________________________________ 13. Mai 2020 Die Coronazahlen vom 13. Mai Mit Stand Mittwoch, 13. Mai, 16 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.229 (+25) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 13. Mai, 8 Uhr) 35 (+4) in Krankenhäusern behandelt, davon 15 (+0) auf Intensivstationen. 212 (+10) Menschen sind aktuell noch infiziert. 28 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 989 (+15) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. Etwa 322 (+12) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 13,2 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. 61 Abstriche wurden am Mittwoch, 13. Mai, bis 16 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden am Mittwoch, 13. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 110 Abstriche genommen. Dazu kommen 34 weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Beim Corona- Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Mittwoch, 13. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 367 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Dienstag noch 241 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen Der Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen ist wochentags von 9 bis 18 Uhr unter 0211-8990136 zu erreichen. Bis 16 Uhr wurden am Mittwoch, 13. Mai, 40 Unternehmen an der Hotline beraten. Über den E-Mail- Rückruf-Service sind zudem 11 E-Mails eingegangen und telefonisch beantwortet worden. Somit wurden am Mittwoch 51 Unternehmen telefonisch kontaktiert. Insgesamt wurden seit dem 18. März 3.695 Unternehmen beraten. Weiter im News-Archiv 2
___________________________________________________________________________ 20. Mai 2020 Corona: Düsseldorf entwickelt Stufenkonzept für den Fall steigender Neuinfektionen Stadt will schnell reagieren und wird ab 30 Infizierten pro Woche auf 100.000 Einwohner Gegenmaßnahmen einleiten/OB Geisel: "Wir wollen das Erreichte nicht aufs Spiel setzen" In den letzten Wochen konnte in Deutschland die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamt werden. Die positive Entwicklung wird auf die seit Mitte März von Bund und Land eingeführten Kontaktbeschränkungen zurückgeführt und ist auch die Grundlage dafür, die geltenden Beschränkungen nun vorsichtig zu lockern. Um einen erneuten Anstieg der Neuinfektionen zu vermeiden und der Weiterverbreitung des Virus erfolgreich entgegenzuwirken, haben Bund und Länder eine Obergrenze bestimmt: Ab einer Neuinfiziertenanzahl von 50 Infizierten pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen müssen weitreichende Schritte wieder eingeleitet werden. "Bisher steht lediglich die Zahl 50 Infizierte pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche als Schwellenwert im Raum, allerdings fehlen bis heute die entsprechenden Handlungskonzepte. Deshalb haben wir für die Landeshauptstadt Düsseldorf einen vorsorglichen Stufenplan entwickelt, um bei Erhöhung der Neuinfektionen schnell reagieren zu können. Wir können uns zwar derzeit über eine vergleichsweise niedrige Zahl an Neuinfizierten pro Woche freuen, wollen das Erreichte aber auch nicht aufs Spiel setzen und werden deshalb frühzeitig Maßnahmen ergreifen, sollten die Zahlen wieder steigen. An erster Stelle steht dabei natürlich auch eine klare Kommunikationsstrategie", sagt Oberbürgermeister Thomas Geisel. Der Stufenplan ist gut mit einem Ampelsystem vergleichbar. Die Stufe 1 wäre hierbei die gelbe Phase. Diese wird dann aktiviert, wenn mehr als 30 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in einer Woche registriert werden. Mit den Maßnahmen der Stufe 1 soll eine konsequente Sensibilisierung der Bürgerinnen und Bürger erreicht werden. Ziel ist es, die Bevölkerung detailliert und ausführlich über Themen wie Kontaktverbot, Abstandsgebot, die geltende Maskenpflicht sowie die allgemeinen Hygieneempfehlungen zu informieren. Die Stufe 2 wäre im Vergleich mit dem Ampelsystem die rote Phase. Diese tritt dann in Kraft, wenn mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in 7 Tagen auftreten. Ab dieser Stufe sind Maßnahmen zur Reduktion von Neuinfektionen vorgesehen und einzuleiten. Aus einem Maßnahmenkatalog werden geeignete Schritte aktiviert, die zu weiteren Einschränkungen der Kontaktmöglichkeiten und zu einem höheren Schutz der besonders gefährdeten Personengruppen führen. Die aktive öffentliche Kommunikation muss dabei Themen wie die beschlossenen Einschränkungen aufgrund der steigenden Neuinfektionen, Kontaktverbot, Abstandsgebot, die Maskenpflicht sowie die allgemeinen Hygieneempfehlungen umfassen. "Mit einem solchen Stufenplan soll vermieden werden, dass die Landeshauptstadt Düsseldorf von einer Infektionswelle überrollt wird. Daher ist auch ein tägliches Monitoring der Anzahl der Neuinfektionen für die Landeshauptstadt weiterhin notwendig", erklärt Dr. Klaus Göbels, Leiter des Gesundheitsamtes. Bei allen zu ergreifenden Maßnahmen muss vor allem zwischen zwei Fällen unterschieden werden: der lokal begrenzte sowie der stadtweite Anstieg der Neuinfektionen. Beim lokal begrenzten Anstieg handelt es sich zum Beispiel um Neuinfektionen in Krankenhäusern, in Pflegeeinrichtungen, in Gemeinschaftsunterkünften oder in Sammelunterkünften. Also dort, wo sich ein Anstieg räumlich lokal zuordnen lässt. Beim stadtweiten Anstieg handelt es sich um den Anstieg von Neuinfektionen, die sich lokal nicht zuordnen lassen. In diesem Fall ist davon auszugehen, dass es mehrere, nicht unterbrochene Infektionsketten im gesamten Stadtgebiet gibt. David von der Lieth, Leiter der Düsseldorfer Feuerwehr, der in den letzten Wochen rund 40 Sitzungen des Krisenstabs geleitet hat: "Die letzten Wochen haben gezeigt, dass die eingeführten Kontaktbeschränkungen ein sehr guter Weg sind, um die Verbreitung von SARS-CoV-2 deutlich zu verlangsamen. Die Landeshauptstadt Düsseldorf ist auch weiterhin sehr darum bemüht, diesen Weg weiter zu gehen, um einen erneuten Anstieg der Neuinfektionen zu vermeiden. Die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer haben gezeigt, dass sie sehr solidarisch sind, in dem sie sich an die Vorgaben gehalten haben. Die Landeshauptstadt tut auch weiterhin alles, was erforderlich ist, um seine Bürgerinnen und Bürger zu schützen." ___________________________________________________________________________ 20. Mai 2020 Planungen zur Umgestaltung Heinrich-Heine-Platz gehen voran Zweiter Planungsworkshop am 10. Juni/Planungsbüros präsentieren bis Mitte Juli erste Ergebnisse Die Landeshauptstadt Düsseldorf treibt die Planungen zur Umgestaltung des Heinrich-Heine-Platzes weiter voran. So hat der Ordnungs- und Verkehrsausschuss Anfang Mai einen zweiten Workshop zur Gestaltung der Fläche vor dem Carsch-Haus beschlossen. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation wird der für Mittwoch, 10. Juni, geplante Workshop ausschließlich kontaktlos über digitale Medien und mit geladenen Teilnehmern aus Politik, Planungsbüros sowie Interessen- und Bürgervertretern stattfinden. Bei einer ersten vorbereitenden Videokonferenz am gestrigen Dienstag, 19. Mai, brachten sich alle Beteiligten noch einmal auf den neuesten Stand. Aufgrund des gemeinsamen Eigentums von Stadt und Carsch-Haus an ober- und unterirdischen Flächen gilt es, die jeweiligen Planungen zu verschneiden und zu einem gemeinsamen Lösungsmodell weiterzuentwickeln. Bis Mitte Juli sollen die beauftragten Planungsbüros Ergebnisse erarbeiten, die anschließend auf der städtischen Website www.duesseldorf.de veröffentlicht werden. Diese Pläne können dann nach Anregungen aus der Öffentlichkeit noch einmal angepasst werden. Eine Beschlussfassung durch die politischen Gremien könnte im September erfolgen. Bürgerbeteiligung zum Heinrich-Heine-Platz Der Workshop ist Teil einer Bürgerbeteiligung, die die Stadt Düsseldorf Anfang Juli 2019 gestartet hatte. Mitarbeiter des Amtes für Verkehrsmanagement standen auf dem Heinrich-Heine-Platz zur Verfügung, um den Menschen vor Ort Fragen zu beantworten, Sachverhalte zu erklären und Wünsche und Hinweise zur Platzgestaltung aufzunehmen. Die Auswertung der Ergebnisse dieser Info- Veranstaltung wurde für den darauf folgenden Bürger-Workshop aufbereitet, den die Stadt im September veranstaltete. Ziel war es, einen ergebnisoffenen Diskursprozess in der Bürgerschaft anzustoßen, um die vorliegenden Gestaltungsimpulse und zusätzliche Ideen aus der Bürgerschaft zu besprechen. Eingeladen waren Anlieger des Platzes, Anwohner, Bürger der Stadt Düsseldorf sowie zahlreiche Interessensvertreter aus der Altstadt. Begleitet wurde der Workshop durch eine Ausstellung in den Schaufenstern des Carsch-Hauses. Hintergrundinfo: Geschichte des Platzes und Kontext Der Heinrich-Heine-Platz in der Altstadt Düsseldorfs weist im Lauf der Geschichte eine durchaus bewegte Gestaltung auf. Die ersten Fotos des Platzes um 1905 zeigen den Vorgänger des jetzigen Pavillons als markanten Bestandteil der Heinrich-Heine- Allee. In der Nachkriegszeit wurde der Platz, dem Geist der Zeit folgend, zum Verkehrsraum umgestaltet. Erst mit der Neugestaltung der Heinrich-Heine-Allee im Jahr 1989 kam es zur Wiederherstellung eines hochwertigen Stadtraums, in dem jedoch noch die Straßenbahn verkehrte. Durch die Einführung der U-Bahn Wehrhahn-Linie besteht heute die Chance, den Heinrich-Heine-Platz wieder weitgehend vom Verkehr zu befreien und als öffentlichen Platz im Übergang zur Königsallee für alle Düsseldorfer zurückzugewinnen. Neben den autofreien Varianten, die in der Diskussion sind, gibt es zahlreiche Rahmenbedingungen, die bei der Umgestaltung des Platzes zu berücksichtigen sind. Weite Teile des Platzes sind in mehreren Ebenen unterbaut. Direkt unter dem Platz befindet sich das Zwischengeschoss der U-Bahn, zu dem zahlreiche Eingänge führen. Des Weiteren sind unter dem Platz Verkaufsräume und die Tiefgarage des Carsch-Hauses angeordnet. Für den Heinrich-Heine-Platz gelten zudem verschiedene Satzungen der Stadt Düsseldorf, wie zum Beispiel die Lichtsatzung, eine Erhaltungssatzung für die Gebäude und die Denkmalbereichssatzung der Carlstadt. Neben den Wegebeziehungen gibt es heute allgemein anerkannte Ansprüche an den öffentlichen Raum, die ebenso bei einer Platzgestaltung Beachtung finden müssen. Dies sind neben der Verpflichtung zur Herstellung von Barrierefreiheit und Sicherheit (Rettung) auch der Wunsch, den Platz als Treffpunkt für Menschen und für Veranstaltungen zu nutzen. Zudem übernehmen Stadträume und ihre Bepflanzung im 21. Jahrhundert eine wichtige stadtklimatische Bedeutung, die bei der Platzgestaltung berücksichtigt werden muss. ___________________________________________________________________________ 19. Mai 2020 Die Coronazahlen vom 19. Mai Mit Stand Dienstag, 19. Mai, 16 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.292 (+9) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 19. Mai, 8 Uhr) 28 (+0) in Krankenhäusern behandelt, davon 13 (+0) auf Intensivstationen. 206 (+7) Menschen sind aktuell noch infiziert. 30 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.056 (+2) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 341 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 14,2 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. 37 Abstriche wurden am Dienstag, 19. Mai, bis 16 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Dienstag, 19. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 74 Abstriche genommen. Dazu kommen 93 weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Mit Stand, Dienstag, 19. Mai, 16 Uhr, sind - seit dem 4. März - insgesamt 9.457 Abstriche in Düsseldorf durchgeführt worden. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Dienstag, 19. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 306 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Dienstag noch 171 Anrufe durchgestellt, von denen 171 angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 19. Mai 2020 Engagement der "Spielplatz-Kümmerer" zahlt sich aus Spielplatzpaten und Mitarbeitende von Jugendfreizeitstätten nach Wiedereröffnung gemeinsam im Einsatz Die Spielplätze in Düsseldorf sind nach ihrer coronabedingten Schließung wieder geöffnet. Neben Beschilderungen informieren auf häufig frequentierten Plätzen Spielplatzpatinnen und -paten sowie Mitarbeitende von Kinder- und Jugendeinrichtungen erfolgreich über die notwendigen Verhaltensregeln. Nach übereinstimmenden Beobachtungen funktioniert das Miteinander auf den Spielplätzen problemlos. Sieben Wochen lang waren die 351 öffentlichen Spielplätze in Düsseldorf coronabedingt geschlossen. Die Freude war groß, als die Landeshauptstadt das Signal für die Wiedereröffnung am 7. Mai gab. Doch es gibt einige Verhaltensregeln zu beachten. Damit alles klappt, sind jetzt auf 174 häufig frequentierten Spielplätzen neben den Mitarbeitenden des Garten-, Friedhof- und Forstamtes auch rund 100 ehrenamtliche Spielplatzpaten und Mitarbeitende der angrenzenden Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen im Einsatz. Erkennbar sind sie an ihren blauen Shirts mit der Aufschrift "gesund bleiben - 1,5 Meter Abstand halten". Mit großem Erfolg informieren sie über die Abstands- und Hygieneregeln. Eigens zu diesem Zweck wurden auch 10.000 Handzettel gedruckt, die die Verhaltensregeln wiedergeben. Wie der Ordnungs- und Servicedienst der Stadt mitteilt, halten sich die Eltern an die Regeln: Die Spielplätze sollen nur von Personen ohne Erkältungs- und Grippesymptomen betreten werden, der Mindestabstand von 1,50 Metern durch die Bezugspersonen eingehalten sowie die Nies- und Hustenetikette beachtet werden. Sollten bereits sehr viele Kinder auf dem Spielplatz spielen, wird gebeten, einen anderen aufzusuchen oder zu einem anderen Zeitpunkt wiederzukommen. Auch die "Spielplatz-Kümmerer" freuen sich über den gelungenen Neustart. Es herrsche eine tolle Stimmung. Das Besucheraufkommen auf den Spielplätzen verteile sich gut über den Tag. Besondere Stoßzeiten, die ansonsten bei regulärem Spielbetrieb zu beobachten sind, seien derzeit nicht zu erkennen. Auffällig sei, dass deutlich mehr Väter auf die Spielplätze kommen. Zunächst bis Sonntag, 24. Mai, sind die "Spielplatz-Kümmerer" im Sondereinsatz. Spielplatzpatenschaften Öffentliche Kinderspielplätze sind Spiel-, Erlebnis- und Aufenthaltsräume. Sie bieten die Möglichkeit der Begegnung und des Miteinanders und sollen die unterschiedlichen Bedürfnisse sowohl von Kleinkindern, Kindern und Jugendlichen berücksichtigen. Die ehrenamtlich tätigen Spielplatzpatinnen und -paten sind Ansprechpersonen vor Ort für Kinder, Familien und Nachbarschaft. Unter anderem geben sie Anregungen und Verbesserungsvorschläge weiter, achten auf Sauberkeit und Sicherheit der Spielgeräte, verleihen Spielzeug aus Spielplatzcontainern, organisieren Feste und Spielaktionen. Wer Interesse an einer Tätigkeit als Spielplatzpate hat, kann sich an das Jugendamt der Stadt wenden. Ansprechpartnerin ist Birgit Reimers, Telefon 0211-8995110, E-Mail: birgit.reimers@duesseldorf.de ___________________________________________________________________________ 19. Mai 2020 Düsseldorf überzeugt beim Hygieneschutz an Schulen NRW-Schulministerin Gebauer zu Besuch in der Benzenberg-Realschule Die Landesregierung und die kommunalen Spitzenverbände in Nordrhein-Westfalen haben gemeinsam Leitlinien für den Infektionsschutz an Schulen erarbeitet. Am Dienstag, 19. Mai, besuchte Yvonne Gebauer, Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen, die Benzenberg-Realschule an der Siegburger Straße, um sich selbst ein Bild von den Maßnahmen vor Ort zu machen. Stadtdirektor Burkhard Hintzsche und Schulleiter Guido Martin führten die Ministerin durch das Schulgebäude. Diese zeigte sich sehr angetan von den Corona- Maßnahmen, die an der Schule getroffen wurden: - alle Klassenräume verfügen über Handwaschbecken, Seife und Einmal-Papiertücher - in den Treppenhäusern befinden sich Desinfektionsspender - alle Schülerinnen und Schüler waschen sich nach dem Betreten des Gebäudes sofort die Hände - es wurde ein Wegesystem mit Piktogrammen entwickelt. Die "Hinweise und Verhaltensempfehlungen für den Infektionsschutz an Schulen im Zusammenhang mit Covid-19" enthalten genaue Hinweise für Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler und alle sonst an den Schulen Tätigen zu Abstandsregeln, Schutzmaßnahmen und Hygiene. Die Landeshauptstadt Düsseldorf nimmt diese Vorschriften sehr ernst und unterstützt alle Schulleitungen bei ihrer Einhaltung. Stadtdirektor Burkhard Hintzsche bestätigt: "Unterricht in Zeiten des Corona-Virus stellt Schüler und Lehrkräfte gleichermaßen vor neue Herausforderungen. Die Stadt als Schulträger hat durch Bereitstellung von Desinfektionsmitteln, Seife und Einmalhandtüchern die Einhaltung der Hygienemaßnahmen sichergestellt. Die Schulen selbst haben durch organisatorische Veränderungen wie Mindestabstand in Klassenräumen und Einbahnstraßensystemen in Fluren und Gängen ebenfalls einen großen Beitrag dafür geleistet, dass Präsenz-Unterricht wieder möglich ist. Wenngleich der Unterricht in der derzeitigen Form kein Dauerzustand sein kann und soll, bin ich sehr zufrieden, dass wir dem Bildungsauftrag der Kinder und Jugendlichen - durch eben diese Maßnahmen aber auch durch die Bereitstellung digitaler Lernplattformen - wieder in Ansätzen nachkommen können. Beim heutigen Besuch konnten wir uns davon überzeugen, dass Schüler- und Lehrerschaft sich für den Übergangszeitraum sehr gut auf die neue Situation eingestellt haben und die neuen Verhalts- und Hygieneregeln verinnerlicht haben. Ich bin zuversichtlich, dass wir im Laufe des Jahres langsam wieder zu einer normalen Realität zurückkehren können und danke allen Beteiligten für ihr Engagement das, bedingt durch die weiter anhaltenden Pandemie und die damit einhergehenden Maßnahmen, in einem deutlichen höheren Maße als normal beansprucht wird." Hintergrund: Benzenberg-Realschule Die Benzenberg-Realschule liegt an der Siegburger Straße 38 und umfasst 3,5 Züge mit 20 gebildeten Klassen. 584 Schülerinnen und Schüler werden dort zurzeit unterrichtet, ihre Zahl ist steigend. Die Benzenberg-Realschule arbeitet mit dem Bielefelder Trainingsraum-Programm. Dieses wurde entwickelt, um lernbereite Schülerinnen und Schüler zu schützen, störenden Schülerinnen und Schülern Hilfen anzubieten, um ihr Verhalten zu ändern und die unterrichtende Lehrkraft zu entlasten. Der Trainingsraum dient nicht als Sanktions- oder Bestrafungsmaßnahme, sondern soll die Eigenverantwortlichkeit der Schülerinnen und Schüler stärken und die aktuelle Unterrichtssituation verbessern. ___________________________________________________________________________ 19. Mai 2020 Frühe Hilfen in Zeiten von Corona Das Präventionsprogramm "Zukunft für Kinder Düsseldorf" ist für (werdende) Eltern da Die Coronapandemie stellt (werdende) Eltern mit Babys und Kleinkindern vor besondere Sorgen, Ängste und Herausforderungen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Präventionsprogramm "Zukunft für Kinder in Düsseldorf" stehen den Eltern in dieser Zeit größerer Belastung zur Seite - am Telefon und auch im persönlichen Kontakt unter Beachtung des Infektionsschutzes zu Hause. Die Beratung ist immer vertraulich, unverbindlich und kostenlos. "Zukunft für Kinder Düsseldorf" ist das Präventionsprogramm der Frühen Hilfen des Gesundheitsamtes und des Jugendamtes der Landeshauptstadt Düsseldorf. Das Angebot erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den Frauen- und Kinderkliniken, den niedergelassenen Kinder- und Fachärzten, Hebammen, Sozialen Diensten und den Angeboten Früher Hilfen der Freien Träger. Kontakt und Terminvereinbarung mit einer Familienkinderkrankenschwester unter Telefon 0211–8922606 oder unter E-Mail zukunft-fuer-kinder@duesseldorf.de - das Sekretariat ist von 8 bis 16 Uhr besetzt. Weitere Informationen für Eltern und Fachkräfte gibt es bei der Netzwerkkoordinatorin Frühe Hilfen unter Telefon 0211- 8921990. Ein Flyer für Eltern kann unter der Adresse www.duesseldorf.de/fileadmin/Amt53/gesundheitsamt/kinder_jugendliche/zukunft_ fuer_kinder/medien/Flyer_ZfK.pdf abgerufen werden. Informationen zum Programm "Zukunft für Kinder" gibt es auch im Familiennavigator Düsseldorf unter der Adresse: www.fruehehilfen- online.nrw.de/duesseldorf.suche?thema=Zukunft+f%C3%BCr+Kinder. ___________________________________________________________________________ 19. Mai 2020 Oberbürgermeister Thomas Geisel verurteilt Rassismus gegen chinesischstämmige Düsseldorfer Nachdem ein Post eines Gastronomen in den sozialen Medien, in dem Chinesen aufgefordert wurden, sein Restaurant zu meiden, für hohe Wellen gesorgt hat, zeigt Oberbürgermeister Thomas Geisel Solidarität mit den chinesischstämmigen Düsseldorfern. Der Oberbürgermeister wandte sich in einem Schreiben an den chinesischen Generalkonsul Feng Haiyang. "Wie viele Düsseldorferinnen und Düsseldorfer bin ich empört über den Facebook-Post des Restaurant-Inhabers. So etwas passt nicht zu unserer weltoffenen Stadt, die stolz darauf ist, eine so große und lebendige chinesische Gemeinschaft beherbergen zu dürfen. Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie Ihre Landsleute in Düsseldorf dies wissen lassen und ihnen meine herzlichen Grüße übermitteln wollten." "Düsseldorf ist unsere zweite Heimat" Generalkonsul Feng Haiyang: "Düsseldorf ist eine Stadt, die ich und die chinesische Gemeinde als ihre zweite Heimat betrachten. Wir freuen uns sehr über dieses Zeichen der Solidarität des Oberbürgermeisters." Thomas Geisel erteilt Rassismus auch im Alltag dieser Stadt eine klare Absage: "Wir werden nicht hinnehmen, dass asiatischstämmige Düsseldorfer wegen der Corona- Pandemie rassistisch beleidigt oder diskriminiert werden. Das Virus ist kein chinesisches Phänomen. Es ist eine Herausforderung für die ganze Welt. Eine Herausforderung, die wir nur gemeinsam meistern können." Die engen Beziehungen zwischen Düsseldorf und China reichen schon lange zurück. Im Jahr 2004 wurde die Initiative "China goes Dus" gegründet, um chinesische Firmen in die Landeshauptstadt zu locken. Die beim städtischen Amt für Wirtschaftsförderung angesiedelte Initiative war dabei sehr erfolgreich. 610 chinesische Unternehmen gibt es in Düsseldorf Stand Januar 2020 haben 610 chinesische Unternehmen ihren Sitz oder eine Zweigstelle in Düsseldorf. Die bekanntesten sind der Handy- und Elektronikhersteller Huawei, der IT- und Netzwerkausrüster ZTE und die Bank of China. Rund 5000 Menschen chinesischer Abstammung leben in Düsseldorf. Seit Anfang 2015 werden sie von einem eigenen Generalkonsulat betreut. In Düsseldorf gibt es eine große chinesische Schule mit muttersprachlichem Unterricht und 620 Schülern. Aber auch deutsche Schüler lernen chinesisch. Zum Beispiel am Wim Wenders-Gymnasium in Oberbilk. Auch der Tourismus spielt eine immer größere Rolle. 2019 kamen 43.000 Besucher aus China nach Düsseldorf. Seit 2004 hat Düsseldorf mit Chongqing auch eine chinesische Partnerstadt. Dazu gibt es Abkommen über freundschaftliche Beziehungen mit Shenyang und über wirtschaftliche Kooperationen mit Guangzhou. ___________________________________________________________________________ 18. Mai 2020 Die Coronazahlen vom 18. Mai Mit Stand Montag, 18. Mai, 16 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.283 (+5) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 18. Mai, 8 Uhr) 28 (-0) in Krankenhäusern behandelt, davon 13 (+1) auf Intensivstationen. 199 (-10) Menschen sind aktuell noch infiziert. 30 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.054 (+15) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. Etwa 331 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 13,5 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. 78 Abstriche wurden am Montag, 18. Mai, bis 16 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Montag, 18. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 118 Abstriche genommen. Dazu kommen elf weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Beim Corona- Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Montag, 18. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 458 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Dienstag noch 257 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen Der Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen ist wochentags von 9 bis 18 Uhr unter 0211-8990136 zu erreichen. Bis 16 Uhr wurden am Montag, 18. Mai, 32 Unternehmen an der Hotline beraten. Über den E-Mail-Rückruf-Service sind zudem sieben E-Mails eingegangen und telefonisch beantwortet worden. Somit wurden am Montag 39 Unternehmen telefonisch kontaktiert. Insgesamt wurden seit dem 18. März 3.817 Unternehmen beraten. ___________________________________________________________________________ 18. Mai 2020 Palliativmedizinische Angebote auch in Coronazeiten Hospiz- und Palliativforum bietet auch in Zeiten von Corona Unterstützung zum Erhalt der Lebensqualität von Schwerkranken an Kürzlich haben sich das Düsseldorfer Hospizforum und der Runde Tisch Palliative Versorgung zum Düsseldorfer Hospiz- und Palliativforum (DHPF) zusammengeschlossen. Die Mitglieder wollen in der aktuellen Coronakrise insbesondere auch hospizliche und palliativmedizinische Angebote für die Bewohnerinnen und Bewohner der stationären Pflegeeinrichtungen anbieten. Das Düsseldorfer Hospiz- und Palliativforum ist angetreten, um die palliativmedizinische und hospizliche Versorgung der Düsseldorfer Bürger kontinuierlich zu verbessern. Hierzu arbeiten ambulante Hospizdienste, stationäre Hospize, Palliativstationen, die Teams der allgemeinen und spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (AAPV und SAPV) sowie weitere palliativ engagierte Ärzte und Träger in Düsseldorf an Angeboten und den aktuellen Themen. "Wenn jemand so schwer erkrankt ist, dass eine Heilung nicht mehr möglich ist, gilt es, die Lebensqualität aufrecht zu erhalten und körperliche und seelische Schmerzen zu lindern. Mit anderen Worten: In dieser Situation ist es manchmal wichtiger, den Tagen mehr Leben als dem Leben mehr Tage zu geben. Das ist die Aufgabe der Palliativversorgung. Ich bin froh darüber, dass sich das Düsseldorfer Hospiz- und Palliativforum so engagiert für die bestmögliche Versorgung und Begleitung der Schwerstkranken einsetzt und auch in Zeiten von Corona und den damit einhergehenden Kontaktsperren neue Angebote entwickelt", sagt Oberbürgermeister Thomas Geisel. Viele verschiedene Berufsgruppen kümmern sich um die individuellen Bedürfnisse der Kranken und ihrer Angehörigen. In der Landeshauptstadt Düsseldorf steht dafür ein professionelles, qualifiziertes Versorgungs- und Unterstützungsangebot zur Verfügung. Die Alten- und Pflegeheime sind ebenfalls dankbar für diese Unterstützung. Für Patienten, die zu Hause oder in Alten- und Pflegeheimen leben, sind die betreuenden Hausärztinnen und -ärzte die ersten Ansprechpartner. Sie beraten, begleiten und koordinieren die notwendigen diagnostischen, therapeutischen und pflegerischen Maßnahmen. Sie können Palliativärzte und einen Palliativpflegedienst hinzuziehen. Dieser Pflegedienst kann bei Bedarf weitere Unterstützer vermitteln, wie zum Beispiel Seelsorger aus den Weltreligionen oder Sozialarbeiter. Ist eine besonders aufwendige Betreuung notwendig, kann ein Palliative-Care-Team (SAPV- Team), bestehend aus qualifizierten Palliativärzten und Palliativpflegekräften, ins Haus kommen. Hilfreich sind hier auch die Ehrenamtler von ambulanten Hospizdiensten. Sie unterstützen bei der Bewältigung des Alltags und entlasten auch die Angehörigen. Diese Angebote tragen dazu bei, dass die Betroffenen solange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können. Wenn eine ambulante Behandlung nicht mehr ausreichend ist, kann diese im Krankenhaus auf einer Palliativstation in einer Pflegeeinrichtung oder einem Hospiz fortgesetzt werden. In einem Hospiz sorgt ein Team aus Ärzten, Pflegenden, Therapeuten, Seelsorgern und Ehrenamtlichen rund um die Uhr dafür, dass die Patienten mit möglichst hoher Lebensqualität und so selbstbestimmt wie möglich bis zuletzt leben können. In Coronazeiten setzt sich das Hopiz- und Palliativforum dafür ein: - schwersterkrankte Menschen und ihre Familien hospizlich ehrenamtlich zu begleiten sowie palliativmedizinisch und -pflegerisch zu beraten und zu versorgen. Dies erfolgt je nach Bedarf telefonisch, per Videoschaltung sowie persönlich - wenn notwendig mit persönlicher Schutzausrüstung. - Angehörigen und Bewohnern von stationären Pflegeeinrichtungen in der Zeit von Kontaktsperren als entlastende Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern zur Verfügung zu stehen. - beratend bei Fragen rund um Patientenverfügungen und den sogenannten "Düsseldorfer Notfallausweis" zur Seite zu stehen. Dabei geht es darum, welche medizinischen Maßnahmen sich eine Person wünscht, die an einer lebenslimitierenden Erkrankung leidet oder schwer an COVID-19 erkrankt ist. - Trauernde Erwachsene und Kinder zu begleiten, denen es während der Kontakteinschränkungen nicht möglich ist, einen guten Abschied zu schwerstkranken und verstorbenen Menschen zu gestalten. Düsseldorfer Hospiz- und Palliativforum Im Düsseldorfer Hospiz- und Palliativforum haben sich Anbieter hospizlicher und palliativmedizinischer Umsorgung in Düsseldorf, Ratingen und Meerbusch zusammengeschlossen: Ökumenische Hospizbewegung Düsseldorf Süd e.V., Ambulanter Hospizdienst und stationäres Hospiz am EVK Düsseldorf, Ökumenische Hospizgruppe Gerresheim e.V., Hospizdienste und stationäres Hospiz des Caritasverbandes Düsseldorf, Hospizverein Düsseldorf Nord e.V., Hospizbewegung Ratingen e.V., Ambulanter Hospizdienst Meerbusch e.V., Kinder- und Jugendhospiz Regenbogenland, Ökumenische Hospizgruppe Kaiserswerth e.V., Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst Düsseldorf, Stationärer Hospizdienst am Interdisziplinären Zentrum für Palliativmedizin am Uniklinikum Düsseldorf, Ambulanter Hospizdienst der Diakonie Düsseldorf, Praxis für Physiotherapie & Krankengymnastik Bossert & Junggebauer, Albert Schweitzer Apotheke, Pflegedienst "Die Vier", Vertreter der ambulanten Palliativmediziner in Düsseldorf, Palliativstation / spezialisierte ambulante Palliativversorgung im Palliativnetzwerk der Stiftung EVK Düsseldorf, Ambulanz / Konsildienst / Palliativstation / Spezialisierte ambulante Palliativmedizin am Interdisziplinären Zentrum für Palliativmedizin am Uniklinikum Düsseldorf, Palliativstation und Konsildienst der Marien Hospital Düsseldorf GmbH, Kaiserswerther Seminare und Palliativstation am Florence-Nightingale- Krankenhaus. ___________________________________________________________________________ 18. Mai 2020 Großzügige Spende an Mund-Nasen-Schutz des türkischen Immobilienentwicklers Peker GmbH Landeshauptstadt Düsseldorf erhält 230.000 Mund-Nasen-Bedeckungen, die jetzt in Hygienekits verpackt werden War es am Anfang ungewohnt und kostete es auch schon mal Überwindung, gehören Mund-Nasen-Bedeckungen inzwischen zur neuen Normalität. Der Bedarf an Mund- Nasen-Bedeckungen für alle Alltagsbereiche bleibt daher ungebrochen. Die in Düsseldorf ansässige Peker GmbH spendet der Stadt Düsseldorf nun 230.000 Mund- Nasen-Schutze (MNS) und zeigt damit ihre Verbundenheit zur Landeshauptstadt. Die MNS wurden vergangene Woche an die Feuerwehr Düsseldorf geliefert und werden von Montag, 18. Mai, an in die dafür vorgesehenen Hygienekits gepackt. Damit man in kurzer Zeit eine große Menge an Kits konfektionieren kann, konnte die Feuerwehr hierfür die Unterstützung durch 40 Teilnehmende in Arbeitsgelegenheiten des Jobcenters gewinnen. Das ist in Düsseldorf möglich durch die enge Zusammenarbeit von Stadt, Jobcenter und Wohlfahrtsverbänden. Oberbürgermeister Thomas Geisel ist dankbar für diese Spende. "Die 230.000 Mund- Nasen-Schutze helfen uns, Bestände wieder aufzufüllen und direkt dort einsetzen zu können, wo sie gebraucht werden. Dafür sind wir der Peker Gruppe sehr dankbar", erklärt OB Geisel. Dass die MNS nach Düsseldorf kommen, ist auch ein Verdienst von Wirtschaftsförderung und Volksbank Düsseldorf. "Durch die enge Verzahnung zwischen Wirtschaft, Politik und Stadt haben wir als Wirtschaftsförderer im Blick, wo die Bedarfe und Chancen liegen und können gezielt Akteure in ihren Netzwerken vermitteln", so Theresa Winkels, Leiterin der Wirtschaftsförderung. Rainer Mellis, Vorstandssprecher der Volksbank, ist stolz auf die Vielfältikeit seiner Kunden und deren gelebte Solidarität: "Was Einer nicht schafft, das schaffen WIR alle GEMEINSAM!" Im September 2019 feiert die Peker GmbH den offiziellen Baubeginn des Düsseldorfer Northgate-Immobilienprojektes am nördlichen Zubringer. Mit dem Nordstern in direkter Nachbarschaft des ersten Projektes ist ein zweites Bauprojekt in Düsseldorf geplant. Für Hasan Peker, Vorsitzender der international tätigen Peker Holding, der die gute Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden und Partnern in Düsseldorf sehr schätzt, ist es daher ein besonderes Bedürfnis, die Stadt Düsseldorf in diesen Zeiten zu unterstützen: "Wir investieren in Düsseldorf und sehen es als Teil unserer Verantwortung an, alles gegen die weitere Ausbreitung des Corona-Virus zu tun." Hintergrund: Peker gehört zu einem der gut 1.400 türkischen Unternehmen in Düsseldorf. Türkische Investitionen werden für den Standort Düsseldorf und das Bundesland NRW immer bedeutsamer. Die beiden aktuellen Projekte des türkischen Immobilienentwicklers sind von großer Bedeutung für die Stadtentwicklung. ___________________________________________________________________________ 18. Mai 2020 Christi Himmelfahrt: Museen geöffnet Vom Kunstpalast über das Aquazoo Löbbecke Museum bis hin zum Stadtmuseum: Zahlreiche Düsseldorfer Museen haben am Feiertag Christi Himmelfahrt für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Die Häuser können am Donnerstag, 21. Mai, zu den Sonntagsöffnungszeiten besucht werden. Beim Besuch beachten: Nach der coronabedingten Schließung aller kulturellen Einrichtungen konnten durch die Lockerungen in der neugefassten Coronaschutzverordnung Anfang Mai zahlreiche Museen schrittweise wiedereröffnen. Um die Öffnung zu ermöglichen, haben die Museen und Ausstellungshäuser verschiedene Schutzmaßnahmen getroffen. In allen Häusern gilt eine begrenzte Besucherzahl und die Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln nach der Coronaschutzverordnung. Die Besucherinnen und Besucher werden gebeten, innerhalb der Gebäude ihre Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Aufgrund der sehr unterschiedlichen Rahmenbedingungen in den Museen wurden für einzelne Einrichtungen darüberhinaus weitere Regelungen getroffen, wie beispielsweise eine Vorabanmeldung. Bitte informieren Sie sich vorab bei dem jeweiligen Museum, ob es geöffnet hat und welche Regelungen bei einem Besuch zu beachten sind. ___________________________________________________________________________ 18. Mai 2020 Vom Notenpult in die Straßen der Stadt Düsseldorfer Symphoniker unterstützen Ordnungsamt, indem sie bei den Promotionteams mitmachen und die Menschen auf den Straßen über Hygiene- und Abstandsregeln informieren Das Bewusstsein für die Einhaltung der aktuell geltenden Infektionsschutzregeln ist auch bei den Düsseldorfer Symphonikern fest verankert. Obwohl der Probenbetrieb und kleinere Konzerte nach und nach wieder möglich werden, haben sich Freiwillige aus dem Orchester dazu bereit erklärt, das Ordnungsamt zu unterstützen. Sie wirken in den Promotionteams mit, die die Menschen in Düsseldorf auf der Straße über die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln zum Schutz vor der Ansteckung mit dem Coronavirus informieren. In Zweierteams sind sie ab sofort zwischen ihren musikalischen Verpflichtungen auf den belebteren Straßen und Plätzen Düsseldorfs sowie in den höher frequentierten Parks unterwegs. Zuvor wurden die Symphoniker mit Weste und Faltblättern ausgestattet. Freundlich und ruhig sprechen sie Menschengruppen an und weisen bei Bedarf auf das weiterhin bestehende Kontaktverbot sowie die Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes hin. "Eine Partnerschaft zwischen Ordnung und Kultur ist etwas Neues und sicher auch etwas Besonderes. Ich möchte mich bei den Düsseldorfer Symphonikern ganz herzlich für die Unterstützung unserer Promoteams bedanken. Durch ihr Engagement in den Teams können sie die Mitarbeiter unseres Ordnungs- und Servicedienstes entlasten. So können diese sich auf Einsätze wegen gravierender Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung konzentrieren. Für ihren Einsatz wünsche ich den Düsseldorfer Symphonikern viel Erfolg", erklärt Ordnungsdezernent Christian Zaum. Orchesterdirektorin Barbara Fasching freut sich sehr über das große soziale Engagement der Düsseldorfer Symphoniker: "Aus den Reihen des Orchesters erreichten uns seit Beginn der Coronakrise zahlreiche Unterstützungsangebote und kreative Ideen, wie wir auch abseits von Konzertbühne und Orchestergraben aktiv werden und für unser Publikum da sein können. Düsseldorf ist unser Zuhause, und es ist uns allen wichtig, gemeinsam durch diese schwierigen Zeiten zu gehen." Obwohl der Veranstaltungsbetrieb in der Tonhalle und der Deutschen Oper am Rhein derzeit noch pausiert, sind die Düsseldorfer Symphoniker in zahlreichen musikalischen Projekten eingebunden. Die ersten Lockerungen der Kontaktsperren machen gemeinsame Proben mit mehreren Musikern und Konzerte in kleinen Besetzungen nach und nach wieder möglich. Bläserensembles spielen Sonnenscheinkonzerte in den Innenhöfen und Gärten von Seniorenheimen, in der Tonhalle fand am 30. April ein Konzert in den Mai statt, das per Livestream übertragen wurde. Außerdem produzieren die Orchestermitglieder zahlreiche musikalische Beiträge, die über die digitalen Kanäle der Tonhalle ausgespielt werden. Und selbstverständlich müssen alle Musiker täglich an ihrem Instrument üben. ___________________________________________________________________________ 17. Mai 2020 Die Coronazahlen vom 17. Mai Mit Stand Sonntag, 17. Mai, 16 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.278 (+9) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 17. Mai, 8 Uhr) 28 (-2) in Krankenhäusern behandelt, davon 12 (-2) auf Intensivstationen. 209 (-2) Menschen sind aktuell noch infiziert. 30 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.039 (+11) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. Etwa 355 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 15,2 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. 12 Abstriche wurden am Samstag, 16. Mai, durch den mobilen Dienst durchgeführt. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Sonntag, 17. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 86 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Sonntag noch 59 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 17. Mai 2020 OSD-Bilanz zum gestrigen Fortuna-Spieltag Die Fortuna trat am gestrigen Samstag, 16. Mai, zum ersten Mal nach der fußballlosen Zeit wieder zu einem Spiel in der Bundesliga an, und zwar gegen den SC Paderborn. Das Spiel fand aus Gründen des Coronaschutzes ohne Publikum statt. Auch außerhalb des Stadions hatte die Landeshauptstadt Vorkehrungen getroffen, damit die Regeln zum Schutz der Menschen vor Infektionen mit dem Coronavirus eingehalten werden. Fernsehübertragungen auf Außenterrassen von Kneipen und Restaurants wurden per Allgemeinverfügung in bestimmten Gebieten der Stadt verboten. Der Außerhausverkauf von Alkohol durch Gaststätten und Kioske wurde dort ebenfalls eingeschränkt. Auf diese Weise sollte größeren Menschenansammlungen, in denen die Abstandsregel nicht eingehalten werden kann, begegnet werden. Großteil hielt sich an die neue Allgemeinverfügung Der Großteil der Gastronomen und Gewerbetreibenden hielt sich am Samstag, 16. Mai, an die neue Allgemeinverfügung: So die Bilanz des OSD zum gestrigen Spieltag. Nur in Ausnahmen griff der OSD mit kurzen Ansprachen und Hinweisen ein. Über den Tag hinweg stellte der OSD so in mehreren Fällen fest, dass auf einigen Terrassen der Altstadt der geforderte Mindestabstand der Tische nicht eingehalten wurde. Dies konnte in einvernehmlichen Gesprächen mit den Verantwortlichen jedoch zeitnah korrigiert werden. Bezüglich der Reglungen zum Außerhausverkauf von Alkohol durch Gaststätten und Kioske konnte der OSD am Samstag keine Verstöße feststellen. Die Mitarbeitenden des OSD sind bei den Kontrollen am Samstag, 16. Mai, immer mit Augenmaß und Verständnis für die jeweils neue Situationen vorgegangen. Während des Fortuna-Spiels bzw. der Fernsehübertragung selbst kam es in der Altstadt zu keinen außerordentlichen Einsätzen für den OSD. Auch nach Spielende bis in die späten Abendstunden hinein konnte der OSD in der Altstadt keine relevanten Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung feststellen. "Hinsichtlich der Allgemeinverfügung können wir für den Spieltag am Samstag eine positive Bilanz ziehen. Ich möchte hiermit auch noch einmal ein großes Lob an die Fortuna-Fans sowie die Gastronomie-Betreiber aussprechen, die sich an die Maßnahmen und Regelungen gehalten haben," sagt Ordnungsdezernent Christian Zaum. Hintergrund: Um die Menschen zu schützen und Infektionsrisiken vorzubeugen, haben sich Dehoga, Polizei und Ordnungsamt der Landeshauptstadt verständigt, diese Vorkehrungen zu treffen. Alle tauschen sich regelmäßig aus, ob die Vorkehrungen ausreichen und werden bei Bedarf nachjustieren. Geltung Das Verbot der TV-Übertragungen auf Terrassen - inklusive der Innenübertragung mit "Ausstrahlungswirkung" in den öffentlichen Raum - und die Beschränkung des Außerhausverkaufs von Alkohol durch Gaststätten und Kioske werktags ab 18 Uhr und am Wochenende ab 15 Uhr durch Allgemeinverfügung gilt für das Gebiet der Altstadt inklusive der Ratinger Straße, der Heinrich-Heine-Allee, des Carlsplatzes, und des Rheinufers/Unteres Rheinwerft. Das Alkoholverkaufsverbot für die Dauer des Fortuna-Spiels greift zudem auch am "F-95-Büdchen" und der "Kastanie" per Einzelverfügung. Darüber hinaus können die Außendienstkräfte des Ordnungsamtes auch an anderen Stellen bei Verstößen gegen die Coronaschutzverordnung per mündlicher Ordnungsverfügung zum Beispiel ein Alkohol-Verkaufsverbot aussprechen und gegebenenfalls mit Hilfe der Polizei durchsetzen. Die Allgemeinverfügung ist zunächst bis Samstag, 11. Juli, dem letzten Spieltag der Fußball-Bundesliga, befristet. Privates Fußballgucken Das gemeinsame Schauen von Fußballübertragungen im privaten Bereich ist durch die Coronaschutzverordnung nicht verboten. Sollten Übertragungen aber in den öffentlichen Bereich wirken und zu unzulässigen Ansammlungen führen, dann kann der Verantwortliche als "Störer/Zweckveranlasser" durch das Ordnungsamt zum Unterlassen gezwungen werden. Das gilt zum Beispiel auch für die "privaten" Parzellen von Kleingärten. Ahndung von Verstößen Mögliche Verstöße werden im Einzelfall im Hinblick auf ihre Schwere bewertet. Die Bandbreite der Restriktionen reicht von Hinweisen und Ansprachen, über Bußgelder auf Basis des Bußgeldkatalogs der Coronaschutzverordnung, bis hin zu befristeten Betriebsschließungen von Gaststätten etwa bei Anzeichen der Unzuverlässigkeit des Gastronomen. Promoteams unterstützen das Ordnungsamt Promotionteams sind ab sofort zur Unterstützung des Ordnungsamtes im Stadtgebiet unterwegs. Die 40 Mitarbeiter sollen die Menschen im Hinblick auf die Bestimmungen zum Coronaschutz informieren. Mit im Gepäck haben die freundlichen Promoteam- Kolleginnen und -Kollegen Faltblätter, die Hinweise unter anderem zum Abstandsgebot und zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung enthalten. ___________________________________________________________________________ 16. Mai 2020 Die Coronazahlen vom 16. Mai Mit Stand Samstag, 16. Mai, 16 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.269 (+10) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 16. Mai, 8 Uhr) 30 (+0) in Krankenhäusern behandelt, davon 14 (+1) auf Intensivstationen. 211 (+3) Menschen sind aktuell noch infiziert. 30 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.028 (+7) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. Etwa 352 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 14,8 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. 41 Abstriche wurden am Samstag, 16. Mai, bis 13 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Samstag, 16. Mai, bis 13 Uhr insgesamt 35 Abstriche genommen. Dazu kommen 39 weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Mit Stand, Samstag, 16. Mai, 13 Uhr wurden - seit dem 4. März - insgesamt 9.238 Abstriche in Düsseldorf durchgeführt. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Samstag, 16. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 137 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Samstag noch 74 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 16. Mai 2020 Verteilaktion in der Altstadt: Europamasken sehr begehrt Am Samstag, 16. Mai, verteilten Oberbürgermeister Thomas Geisel und das Europe Direct-Team wiederverwendbare Masken in der Altstadt. Die Mund-Nasen-Bedeckung aus Stoff soll im Europa-Monat Mai die europäische Solidarität symbolisieren. Sie ist mit den Europa-Sternen und dem Schriftzug Düsseldorf versehen. Die Stadt hatte rund 3.000 dieser Masken bei Modedesigner und TV-Star Guido Maria Kretschmer in Auftrag gegeben. "Europa kann die Pandemie nur gemeinsam bekämpfen" "Jetzt, wo in Europa langsam wieder die Grenzen aufgehen, ist ein idealer Zeitpunkt, den Gesundheitsschutz mit dem Gedanken der europäischen Solidarität zu verbinden. Wir werden die Corona-Pandemie nur erfolgreich bekämpfen, wenn wir in Europa zusammenstehen und unsere Maßnahmen abstimmen. Neben der Symbolik ist diese Maske aber auch einfach schön und trägt sich angenehm", erklärt Oberbürgermeister Thomas Geisel. Die Aktion soll auch an den Europatag anküpfen, den die Stadt eigentlich am 9. Mai auf dem Marktplatz feiern wollte. Die Veranstaltung musste wegen der Corona- Pandemie und den dadurch bedingten Einschränkungen abgesagt werden. Dem Hygienekit liegen eine Gebrauchsanweisung und Informationen über Europa bei Dem Hygienekit mit der Europamaske liegen noch eine Anweisung zum richtigen Gebrauch und Reinigung bei, sowie Informationen rund um das Düsseldorfer "Europe Direct Informationszentrum". Europe Direct ist ein von der Europäischen Kommission ins Leben gerufenes Netzwerk, das als Schnittstelle zwischen den europäischen Institutionen und der Bevölkerung vor Ort dient. Europe Direct Düsseldorf ist im Büro des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt angesiedelt. ___________________________________________________________________________ 16. Mai 2020 Flüchtlinge ziehen vorübergehend in Jugendherberge 59 Bewohnerinnen und Bewohner der Gemeinschaftseinrichtung Robert-Stolz-Straße wurden für die Dauer der Quarantäne neu untergebracht Nachdem in der vergangenen Woche zwei weitere Personen in der Flüchtlingsunterkunft an der Robert-Stolz-Straße in Mörsenbroich positiv auf das Coronavirus getestet wurden, hat das Amt für Migration und Integration in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt ähnlich wie schon bei der Unterkunft an der Monschauer Straße einen Strategiewechsel beschlossen. Mit den neuen positiven Testergebnissen ist auch eine Quarantäneverlängerung für alle Bewohnerinen und Bewohner der Einichtung verbunden. Um die beengte Lebenssituation zu entschärfen, hat die Stadtverwaltung die Jugendherberge angemietet. Die aktuell noch 59 Bewohnerinnen und Bewohner der Gemeinschaftseinrichtung wurden am heutigen Samstag, 16. Mai, von der Feuerwehr Düsseldorf in die Jugendherberge verlegt, darunter 5 Familien mit Kindern. Die Flüchtlingsunterkunft an der Robert-Stolz-Straße kann damit nun vorübergehend komplett geschlossen werden. In der Jugendherberge steht für die bis zum 28. Mai unter Quarantäne Stehenden dreimal täglich eine Verpflegung zur Verfügung. Zudem wird die Medizinische Flüchtlingshilfe von Studierenden der Universität Düsseldorf auch in dieser Unterkunft unterstützen. "Wir konnten sehr kurzfristig eine Einigung über die Anmietung der Jugendherberge mit dem Jugendherbergswerk Rheinland herbeiführen. Für die gute Zusammenarbeit möchte ich mich herzlich bedanken", sagt Miriam Koch, Leiterin des Amtes für Migration und Integration. Nach Beendigung der Quarantäne dürfen die Bewohnerinnen und Bewohner in die Unterkunft in Mörsenbroich zurückkehren. Die Stadtverwaltung setzt in der Zwischenzeit ein umfangreiches Hygienekonzept in der Einrichtung an der Robert- Stolz-Straße um. Alle Räume werden desinfiziert. Hintergrund In der Unterkunft an der Robert-Stolz-Straße wurden am 3. Mai 138 Personen unter Quarantäne gestellt, nachdem einige Bewohner positiv auf das Corona-Virus getestet worden sind. Weil alle anderen Bewohner als Kontaktpersonen der Kategorie 1 eingestuft werden mussten, ist für sie die häusliche Quarantäne verhängt worden. Viele Bewohner konnten in den vergangenen Wochen bereits separiert in bestehenden Quarantäne-Einrichtungen, wie zum Beispiel den zur Verfügung gestellten Zimmern des Lindner Congress Hotel, untergebracht werden. Die zuletzt verbliebenen 59 Bewohnerinnen und Bewohner der Gemeinschaftseinrichtung konnten nun in die Räumlichkeiten der Jugendherber verlegt werden. ___________________________________________________________________________ 15. Mai 2020 Gedenken an die während der NS-Zeit ermordeten Düsseldorfer Sinti Am heutigen Freitag, 15. Mai, fand eine Gedenkveranstaltung an der Figur "Ehra – Kind mit Ball" am Alten Hafen statt, die an die Verfolgung der Sinti erinnerte Erstellt: 15.05.2020 Redaktion: Meissner, Valentina Anlässlich des 80. Jahrestages der Deportation von Düsseldorfer Sinti aus dem städtischen sogenannten "Zigeunerlager Höherweg" in das Sammellager in Köln- Deutz und von dort in die Ghettos im besetzten Polen fand am heutigen Freitag, 15. Mai, zum vierten Mal eine Gedenkveranstaltung statt. Oberbürgermeister Thomas Geisel, die Düsseldorfer Sinti-Union e.V., die Mahn- und Gedenkstätte und Vertreter des Jugendrats erinnerten damit an den 16. Mai 1940, an dem das Lager von Polizei und SS umstellt und ein Großteil der dort seit 1937 internierten Sinti verschleppt wurde. Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Auch unter so schwierigen Bedingungen, wie wir sie momentan erleben, dürfen wir solche wichtigen historischen Jahrestage und das Erinnern an die Opfer der Barbarei nicht aus den Augen verlieren. Das Leid der Sinti und Roma ist in Deutschland viel zu lange unbekannt oder gar verheimlicht gewesen. In Düsseldorf stellen wir uns dieser Tatsache seit langer Zeit und gedenken der Opfer. Das ist mir wichtig." Die kurze Veranstaltung an der Figur "Ehra – Kind mit Ball" am Alten Hafen fand aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen nur im nicht-öffentlichen und kleinen Rahmen statt: Oberbürgermeister Geisel und Rigoletto Mettbach, Vorsitzender der Sinti Union Düsseldorf e.V. und Sohn von KZ-Überlebenden, legten gemeinsam einen Kranz nieder zum Gedenken der Opfer des Völkermordes. Mitglieder des Jugendrates legten schriftliche Statements gegen Rassismus und Hass nieder. Hintergrund: Die Kölner Messehallen waren nur ein Zwischenstopp für die Familien. Rund 2.500 Sinti und Roma waren zuvor in Hamburg, Stuttgart und Köln "gesammelt" worden. In Deutz kamen so rund 330 Sinti und Roma aus Düsseldorf und dem Ruhrgebiet, mehr als 400 aus dem Kölner Stadtgebiet, weitere 200 aus dem Kölner Regierungsbezirk, aus Aachen, Bonn, Koblenz und Trier zusammen. Am 21. Mai 1940 erfolgte dann vom Bahnhof Deutz-Tief aus der Abtransport. In Polen wurden die Deportierten in provisorische Unterkünfte eingewiesen und zu schwerster Zwangsarbeit heranzogen, etwa zum Bau von Grenzbefestigungen, Straßen, Flugplätzen und Lagern. Viele wurden ermordet: Sie fielen Massenerschießungen oder den Morden in den Vernichtunglagern zum Opfer. Ein Großteil der Düsseldorfer Sinti überlebte den nationalsozialistischen Völkermord nicht. ___________________________________________________________________________ 15. Mai 2020 Die Coronazahlen vom 15. Mai Mit Stand Freitag, 15. Mai, 16 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.259 (+8) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 15. Mai, 8 Uhr) 30 (-6) in Krankenhäusern behandelt, davon 13 (+0) auf Intensivstationen. 208 (-16) Menschen sind aktuell noch infiziert. 30 (+2) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.021 (+22) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 342 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7- Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 15,5 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. 58 Abstriche wurden am Freitag, 15. Mai, bis 16 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Freitag, 15. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 57 Abstriche genommen. Dazu kommen 244 weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Mit Stand, Freitag, 15. Mai, 16 Uhr sind - seit dem 4. März - insgesamt 9.123 Tests in Düsseldorf durchgeführt worden. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Freitag, 15. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 364 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Freitag noch 212 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. Versorgungshotline des Amtes für Soziales Die Versorgungshotline des Amtes für Soziales unter der Rufnummer 0211-8998999 verzeichnete in dieser Woche von Montag, 11. Mai, bis Freitag, 15. Mai, noch insgesamt 81 Anrufe. Seit 14. März haben sich insgesamt 9.100 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer hilfesuchend an die Versorgungshotline gewandt. Die Versorgungshotline ist montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr sowie samstags von 9 bis 12 Uhr zu erreichen. Das Amt für Soziales hat am 19. März einen Freiwilligenpool eingerichtet. Die Betreuung hat inzwischen die Abteilung für Ehrenamt, Social Sponsoring und Veranstaltungen im Büro des Oberbürgermeisters übernommen. Inzwischen wurden dort 533 (+5) Personen registriert, die ehrenamtliche Hilfsangebote unterbreitet haben. Viele Ehrenamtler bieten gleich mehrere Hilfen an. Insgesamt wurden 1.196 (+12) einzelne Hilfsangebote gemacht. Die Angebote zum ehrenamtlichen Engagement beziehen sich hauptsächlich auf die Einkäufe von Lebensmitteln und Getränken, auf Einkäufe bei Apotheken sowie auf Botengänge und "Gassi gehen" und werden zum Teil über die "zentren plus" vermittelt. Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen Der Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen ist wochentags von 9 bis 18 Uhr unter 0211 8990136 zu erreichen. Bis 14 Uhr wurden am Freitag, 15. Mai, 26 Unternehmen an der Hotline beraten. Über den E-Mail-Rückruf-Service sind zudem 13 E-Mails eingegangen und telefonisch beantwortet worden. Somit wurden am Freitag 39 Unternehmen telefonisch beraten. Insgesamt wurden seit dem 18. März 3.778 Unternehmen telefonisch beraten. ___________________________________________________________________________ 14. Mai 2020 Die Coronazahlen vom 14. Mai Mit Stand, Donnerstag, 14. Mai, 16 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.251 (+22) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 14. Mai, 8 Uhr) 36 (+1) in Krankenhäusern behandelt, davon 13 (-2) auf Intensivstationen. 224 (+12) Menschen sind aktuell noch infiziert. 28 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 999 (+10) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. Etwa 340 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 15,3 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. 60 Abstriche wurden am Donnerstag, 14. Mai, bis 16 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Donnerstag, 14. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 72 Abstriche genommen. Dazu kommen 55 weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Beim Corona- Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Donnerstag, 14. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 352 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Dienstag noch 195 Anrufe durchgestellt, von denen 194 angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von nahezu 100 Prozent entspricht. Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen Der Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen ist wochentags von 9 bis 18 Uhr unter 0211-8990136 zu erreichen. Bis 16 Uhr wurden am Donnerstag, 14. Mai, 29 Unternehmen an der Hotline beraten. Über den E-Mail-Rückruf-Service sind zudem sieben E-Mails eingegangen und telefonisch beantwortet worden. Somit wurden am Mittwoch 36 Unternehmen telefonisch kontaktiert. Insgesamt wurden seit dem 18. März 3.733 Unternehmen beraten. ___________________________________________________________________________ 14. Mai 2020 Ehrenringe des Rates überreicht OB Geisel zeichnet Beigeordnete Helga Stulgies und die Ratsherrn Peter Knäpper und Matthias Herz aus Zur Würdigung ihrer Verdienste für die Stadt Düsseldorf haben die Beigeordnete Helga Stulgies, Dezernentin für Umweltschutz und öffentliche Einrichtungen, sowie die Ratsherren Peter Knäpper und Matthias Herz in der Ratssitzung am Donnerstag, 14. Mai, von Oberbürgemeister Thomas Geisel den Ehrenring des Rates überreicht bekommen. OB Thomas Geisel: "Im Namen der Landeshauptstadt danke ich Ihnen für Ihren unermüdlichen Einsatz für Düsseldorf. Mit Ihrem jahrelangen Engagement für die Menschen dieser Stadt - nicht nur im Rat - haben Sie nicht nur einen Beitrag zur politischen Entwicklung unserer Stadt geleistet, sondern auch dafür gesorgt, dass Vielfalt, Toleranz und gegenseitiges Verständnis in Düsseldorf mit Inhalt gefüllt und gelebt werden." Die Auszeichnung erhalten kommunale Wahlbeamte, die eine Amtszeit von insgesamt mehr als zwölf Jahren erreicht haben. Mit dem Ehrenring des Rates werden zudem Ratsmitglieder ausgezeichnet, die gemäß der Satzung über Ehrenauszeichnungen die Voraussetzung für die Verleihung aufgrund der zehnjährigen Mitgliedschaft oder der Mitgliedschaft über zwei Wahlperioden im Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf erfüllen. Die neuen Ehrenringträger Helga Stulgies wurde 1956 in Dinslaken geboren. Nach einem Maschinenbaustudium an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen absolvierte sie unter anderem Stationen als Dezernentin im Gewerbeaufsichtsamt Duisburg, als Referentin im Umweltministerium NRW, als Leiterin des Staatlichen Umweltamtes Krefeld sowie als Hauptdezernentin "Umweltüberwachung" in der Bezirksregierung Düsseldorf. Im Oktober 2007 wurde Helga Stulgies schließlich zur Beigeordneten und Dezernentin für Umweltschutz und öffentliche Einrichtungen der Landeshauptstadt Düsseldorf gewählt. Peter Knäpper wurde 1954 in Kassel geboren. Der gelernte Bauassessor und Diplom- Ingenieur und ehemalige Vorsitzende der SPD Düsseldorf ist seit 2009 Ratsherr für den Wahlkreis 22/Kaiserswerth-Lohausen-Stockum. Dort war er unter anderem Teil des SPD-Fraktionsvorstandes. Derzeit gehört Peter Knäpper den Fachausschüssen für Kultur, Planung und Stadtentwicklung sowie Bauen an. Zudem fungiert er als beratendes Ratsmitglied in der Bezirksvertretung 5 und der Bezirksvertretung 2. Matthias Herz wurde 1966 in Bochum geboren und ist seit 1972 Düsseldorfer. Er studierte zunächst Soziologie und Politikwissenschaften an der Heinrich-Heine- Universität Düsseldorf, ehe er Leiter eines Abgeordnetenbüros im Landtag NRW wurde. Dem Düsseldorfer Stadtrat gehört Matthias Herz seit 2009 für den Wahlkreis 1/Altstadt-Stadtmitte an. Dort ist er unter anderem Sprecher der SPD-Fraktion für Ordnungs- und Verkehrspolitik sowie Wohnungspolitik und ist zudem in insgesamt fünf Fachausschüssen tätig. Hintergrund: Ehrenring des Rates Die Ehrenauszeichnung ist vom Rat der Landeshauptstadt gestiftet. Der Ehrenring besteht aus Gold und zeigt den Bergischen Löwen. Innen ist der Name der Empfängerin beziehungsweise des Empfängers eingraviert sowie das Datum, an welchem die zeitlichen Voraussetzungen für die Verleihung erfüllt worden sind. ___________________________________________________________________________ 14. Mai 2020 Die aktuellen Fallzahlen in Deutschland Eine aktuelle Übersicht zu den Entwicklungen der Covid-19-Infektionen in Deutschland. Foto: Bundesregierung Nach Angaben des RKI haben sich 172.239 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert (Stand: 14. Mai, 0:00 Uhr). Das sind 933 mehr als am Vortag. Die Zahl der Todesfälle stieg um 89 auf 7.723. Als genesen gelten rund 150.300 Menschen, etwa 1.600 mehr als am Vortag. Eine Übersicht der Fallzahlen in Deutschland finden Sie hier. Ergänzend bietet das Covid-19-Dashboard eine detaillierte Darstellung nach Landkreis und Bundesland. Laut Situationsbericht des Robert Koch-Instituts (RKI) ist die Ansteckungsrate (Reproduktionszahl) mit dem Coronavirus in Deutschland zuletzt leicht gestiegen und liegt aktuell bei 0,94 (Stand: 12. Mai, 0:00 Uhr). Die Reproduktionszahl R bezeichnet die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einem Fall angesteckt werden. Eine Aussage darüber, ob sich der während der letzten Woche sinkende Trend der Neuinfektionen weiter fortsetzt oder ob es zu einem Wiederanstieg der Fallzahlen kommt, lässt sich jedoch noch nicht treffen. Das RKI weist darauf hin, dass es durch die insgesamt niedrigeren Zahlen verstäkt zu statistischen Schwankungen kommen kann. Die Situationsberichte finden Sie hier. Am Wochenende und auch zu Beginn der Woche lag der R-Wert leicht über 1. Wie Professor Lars Schaade, Vizepräsident des Robert Koch-Institut, in der Pressekonferenz am 12. Mai erläuterte, sei der R-Wert allerdings nur ein Parameter, um die Lage zu beurteilen. "Ein anderer wichtiger Parameter ist die Zahl der Neuinfektionen", so Schaade. Diese Zahlen blieben in etwa vergleichbar mit den Zahlen der letzten Woche. Die Reproduktionszahl - oder kurz gesagt der R-Wert - bildet nicht tagesaktuell das tatsächliche Infektionsgeschehen ab. Er bezieht sich auf einen Zeitraum über mehrere Tage, der in der Vergangenheit liegt. Meldeverzögerungen und Schätzungen können zu statistischen Schwankungen führen. Bei insgesamt kleineren Fallzahlen können wenige Ausbrüche den R-Wert sichtbar beeinflussen. Solange der R-Wert um 1 schwankt, stagniert das Infektionsgeschehen auf gleichem Niveau. Sollte der R-Wert dauerhaft über 1 steigen, werden auch die Fallzahlen wieder zunehmen. "Die Gefährdung in Deutschland ist deutlich geringer als vor vier Wochen, aber sie ist noch nicht weg", so Schaade. Er wies nochmals auf die Bedeutung der Hygiene- und Abstandsregeln hin. "Helfen Sie mit, das Virus auch weiterhin in Schach zu halten", ist sein Appell. "Wenn wir uns alle vernünftig verhalten und Infektionen vermeiden, haben wir die Chance, eine zweite Welle zu vermeiden." ___________________________________________________________________________ 14. Mai 2020 L'Oréal spendet 1.000 Liter Desinfektionsmittel an die Stadt Desinfektionsmittel soll Düsseldorfer Sportvereinen bei Einhaltung der Hygieneregeln unterstützen/Wirtschaftsförderung hat die Spende vermittelt Stadtdirektor Burkhard Hintzsche hat am Mittwoch, 13. Mai, eine Spende über 1.000 Liter Desinfektionsmittel von der Firma L'Oréal entgegengenommen. Mit dem Desinfektionsmittel will L'Oréal die Düsseldorfer Sportvereine bei der Einhaltung der im Zuge der Corona-Pandemie geltenden Hygieneregeln unterstützen. Seit Montag, 11. Mai, dürfen Sportanlagen in Düsseldorf wieder für den Sportbetrieb öffnen. Eine Bereitstellung von Desinfektionsmittel muss jedoch gewährleistet sein. Vermittelt hat die Spende die Wirtschaftsförderung der Stadt Düsseldorf. "Wir fühlen uns sehr geehrt, die Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger sowie andere Kommunen in Deutschland in dieser beispiellosen Situation unterstützen zu können", sagte Wioletta Rosolowska, Country General Manager von L'Oréal Deutschland. "In diesen herausfordernden Zeiten sind unsere Herzen bei unseren Konsumenten, Geschäftspartnern und allen Bürgern, die sich täglich an vorderster Front für die Eindämmung der Pandemie einsetzen." Wioletta Rosolowska weiter: "Im Namen unserer Mitarbeiter möchte ich allen Teams der Stadtverwaltung von Düsseldorf ganz herzlich für ihr eindrucksvolles Engagement danken. Da Düsseldorf die Heimat vieler unserer Mitarbeiter und ihrer Familien ist, sehen wir es als unsere Verantwortung an, an der Schaffung der Voraussetzungen für eine Rückkehr des öffentlichen Lebens sowie für die Wiedereröffnung der Sportstätten mitzuwirken, denn gerade sportliche Aktivitäten sind für unser aller Wohlbefinden besonders wichtig. Wir freuen uns, dass wir Handdesinfektionsmittel, das in unseren Fabriken hergestellt wurde, sowie Masken und Handschuhe an Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen in Deutschland und Europa spenden können." Burkhard Hintzsche zeigt sich dankbar und begeistert vom Engagement des Konzerns: "Es ist toll zu sehen, dass Menschen in diesen Zeiten zusammenstehen und auch Firmen und Organisationen einander unterstützen. Mit der Firma L'Oréal besteht für die Stadt Düsseldorf eine fast 30 Jahre währende Verbundenheit. Bereits in der Vergangenheit hat der Konzern sich nicht nur wirtschaftlich, sondern vor allen Dingen auch gesellschaftlich und sozial in der Landeshauptstadt engagiert, zum Beispiel mit Praktikanten-Parkplätzen für Studenten der Heinrich-Heine-Universität und als Mentor in der Start-up-Szene. Ich danke der Firma L'Oréal herzlich für die großzügige Spende, mit der sie uns als Stadt im Kampf gegen das Corona-Virus unterstützt." Theresa Winkels, Leiterin der Wirtschaftsförderung, ergänzt: "Als Ansprechpartner der Düsseldorfer Wirtschaft sind wir oft erste Anlaufstelle für Unternehmen. So konnten wir schon mehrfach erfolgreich Schutzmasken oder auch Desinfektionsmittel dorthin vermitteln, wo es besonders dringend benötigt wird." Neben dem Dank an die Firma L'Oréal freut sich die Stadt auch über die Unterstützung der Zentralapotheke des Universitätsklinikums Düsseldorf (UKD). Diese hat das Mittel, das in großen Litertanks geliefert wurde, in den vergangenen Wochen zum wiederholten Mal für verschiedene städtische Zwecke abgefüllt. Die Sportverwaltung der Landeshauptstadt Düsseldorf hat auf Basis der Bestandserhebung des Stadtsportbundes in den vergangenen Tagen die Verteilung vorbereitet, um die Mengen gerecht an die jeweiligen Sportvereine mit wiedereröffneten Außenflächen abgeben zu können. Dr. Christina Westhoff, Leiterin der Zentralapotheke der Uniklinik ist glücklich, die Flaschen nun weitergeben zu können: "Das Abfüllen des Desinfektionsmittels in den vergangenen Wochen war ein hartes Stück Arbeit, das wir neben unserem normalen Tagespensum absolviert haben, um zum Beispiel möglichst rechtzeitig zur Öffnung der Sportanlagen liefern zu können. Aber, wir haben es geschafft und ich freue mich sehr, dass wir damit einen Beitrag zur Unterstützung der Stadt und der Menschen in Düsseldorf leisten können." Die Verteilungen der Flaschen wird durch das Sportamt zu festgelegten Zeiten an verschiedenen Abholstandorten vorgenommen. Die Ausgabe erfolgt nur gegen Vorlage eines Lichtbildausweises sowie eines Schreibens, das zuvor seitens der Stadt an die maßgeblichen Vereine versandt wird. ___________________________________________________________________________ 13. Mai 2020 Die Coronazahlen vom 13. Mai Mit Stand Mittwoch, 13. Mai, 16 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.229 (+25) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Davon werden (Stand: 13. Mai, 8 Uhr) 35 (+4) in Krankenhäusern behandelt, davon 15 (+0) auf Intensivstationen. 212 (+10) Menschen sind aktuell noch infiziert. 28 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 989 (+15) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. Etwa 322 (+12) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages- Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 13,2 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. 61 Abstriche wurden am Mittwoch, 13. Mai, bis 16 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Mittwoch, 13. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 110 Abstriche genommen. Dazu kommen 34 weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Beim Corona- Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Mittwoch, 13. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 367 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Dienstag noch 241 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen Der Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen ist wochentags von 9 bis 18 Uhr unter 0211-8990136 zu erreichen. Bis 16 Uhr wurden am Mittwoch, 13. Mai, 40 Unternehmen an der Hotline beraten. Über den E-Mail-Rückruf-Service sind zudem 11 E-Mails eingegangen und telefonisch beantwortet worden. Somit wurden am Mittwoch 51 Unternehmen telefonisch kontaktiert. Insgesamt wurden seit dem 18. März 3.695 Unternehmen beraten. Weiter im News-Archiv 2