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Menschen dieser Stadt

___________________________________________________________________________ 28. Mai 2020 Die Coronazahlen vom 28. Mai Mit Stand Donnerstag, 28. Mai, 16 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.420 (+9) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 190 (-22) Menschen sind aktuell noch infiziert. Davon werden (Stand: 28. Mai, 8 Uhr) 16 (-4) in Krankenhäusern behandelt, davon 3 (-2) auf Intensivstationen. 30 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.200 (+31) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 285 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 15,5 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Abstrichzahlen 93 Abstriche wurden am Donnerstag, 28. Mai, bis 16 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden am Donnerstag, 28. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 34 Abstriche genommen. Dazu kommen 93 weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Mit Stand, Donnerstag, 28. Mai, 16 Uhr, sind - seit dem 4. März - insgesamt 11.488 Abstriche in Düsseldorf durchgeführt worden. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Donnerstag, 28. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 329 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Donnerstag noch 163 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. Hintergrund: 7-Tage-Inzidenz Die 7-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Wenn man sich die aktuellen Zahlen an Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in Düsseldorf im Vergleich zu anderen Großstädten anschaut, verlaufen diese nicht heterogen. Dies kann ganz unterschiedliche Gründe haben: In den letzten Wochen konnte in Deutschland die Ausbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) verlangsamt werden. Die positive Entwicklung wird unter anderem auf die seit Mitte März von Bund und Land eingeführten Kontaktbeschränkungen zurückgeführt und ist auch die Grundlage dafür, die geltenden Beschränkungen nun vorsichtig zu lockern. Um einen erneuten Anstieg der Neuinfektionen zu vermeiden und der Weiterverbreitung des Virus erfolgreich entgegenzuwirken, haben Bund und Länder eine Obergrenze bestimmt: Ab einer Inzidenz (Häufigkeit von Infektionen) von 50 pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen müssen weitreichende Beschränkungen wieder eingeleitet werden. Diese Grenze wurde in Düsseldorf jedoch auch in der "Hochphase" der Pandemie nie erreicht (maximal 41,1/100.000/Woche). Dennoch spiegelt die 7-Tage-Inzidenz nicht nur wider, wie gut die Maßnahmen - wie Quarantäne, Kontaktbeschränkungen, Abstandsgebot, die Maskenpflicht und die allgemeinen Hygieneempfehlungen - funktionieren. Zusätzlich hängt dies auch mit den Faktoren "Testkapazitäten" und "aktiven Fallfindung" zusammen. Die Stadt Düsseldorf hat die Testkapazitäten in den letzten Wochen erhöht. Testen lassen kann sich nun jeder, der in Düsseldorf wohnt oder arbeitet und zugleich Krankheitssymptome wie zum Beispiel trockenen Husten, Halsschmerzen, Atemnot oder Fieber zeigt. Damit werden die Tests einem breiteren Personenkreis zugänglich gemacht. Das heißt, die Landeshauptstadt Düsseldorf kann mittlerweile täglich bis zu 800 Tests durchführen. Dazu kommen noch die Tests, die von niedergelassenen Arztpraxen durchgeführt werden. Je mehr Tests durchgeführt werden können, umso größer ist auch die Wahrscheinlichkeit, Neuinfektionen frühzeitig zu entdecken. Zudem werden in Düsseldorf seit Anfang Mai im Rahmen der sogenannten aktiven Fallfindung Reihentestungen in Gemeinschaftsunterkünften durchgeführt. Dort werden beim Auftreten positiver Fälle alle Personen ungeachtet der Symptomatik abgestrichen, um Infektionsketten möglichst früh nachzuvollziehen und zu unterbrechen. Viele der dort abgestrichenen Personen wurden trotz kompletter Symptomfreiheit positiv getestet. Durch diese regelmäßigen Testungen auch asymptomatischer Personen kommt es notgedrungen zu einem Anstieg neu diagnostizierter Fälle in Düsseldorf. Eine solche aktive Fallfindung bedingt zum großen Teil die vermeintlich hohen Zahlen in Düsseldorf. Hintergrund: Tests im Benrather Pflegeheim Im Benrather Pflegeheim sind am Dienstag, 26. Mai, weitere Reihentestungen bei Bewohnerinnen und Bewohnern und beim Personal durchgeführt worden. 13 der 95 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden positiv getestet; davon sind zehn aus dem pflegerischen Bereich. Mit den bereits vorher getesteten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wurden somit insgesamt 16 Mitarbeitende des Pflegeheims positiv getestet. Die Betroffenen sind alle symptomfrei und befinden sich in häuslicher Quarantäne. Die Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner ist uneingeschränkt gesichert. Bei 23 Bewohnerinnen und Bewohnern wurden am Sonntag, 24. Mai, positive Tests gemeldet; mittlerweile handelt es sich um insgesamt 29 positiv getestete Bewohnerinnen und Bewohnern. Alle positiv getesteten Bewohnerinnen und Bewohner sind weiterhin symptomfrei und in ihren Zimmern isoliert. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind mit entsprechender Schutzausrüstung ausgestattet. Das Haus ist derzeit unter Quarantäne gestellt. Die Diakonie steht weiterhin im engen Austausch mit dem Gesundheitsamt und den anderen Behörden. Außerdem ist der komplette Bereich der Intensivpflege mit seinen Wachkoma-Patientinnen und -Patienten getestet worden. Dort sind alle Ergebnisse negativ. Eine Bewohnerin befindet sich seit Dienstag, 19. Mai, in der Uniklinik Düsseldorf. Sie wurde erst am Montag, 25. Mai, in der Uniklinik positiv getestet. ___________________________________________________________________________ 28. Mai 2020 Experten im Einsatz für ein gutes Klima Klimabeirat appelliert: Bei den Aktionen, den Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgasen zu reduzieren, nicht nachlassen Die Klimaneutralität 2035 zu erreichen, ist das erklärte Ziel der Landeshauptstadt Düsseldorf. Die Verwaltungsspitze hat zu diesem Zweck eine interdisziplinär zusammengesetzte Expertenkommission einberufen, die die Stadtverwaltung berät. Nach einem halben Jahr hat das Gremium eine erste optimistische Zwischenbilanz gezogen und einen Ausblick auf die Herausforderungen der Zukunft gegeben. Zudem ist dort eine Methodik für eine leistungsfähige Planung, Steuerung und Kontrolle der Klimaschutzprojekte erarbeitet worden, mit dem Düsseldorf bundesweit Vorreiter sein wird. Dieses Tool soll in der Kleinen Kommission Klimaschutz und im Stadtrat vorgestellt werden. "In Zeiten von Corona ist es mir wichtig, dass das Thema 'Klimaschutz' nicht in Vergessenheit gerät, denn hier geht es um eine wichtige Menschheitsfrage. Wir sind in Düsseldorf auf einem guten Weg, die Klimaneutralität 2035 zu erreichen, aber wir dürfen bei unseren Anstrengungen nicht nachlassen. Die Stadtverwaltung wird alles Notwendige tun, um dafür zu sorgen, dass dieses ehrgeizige Ziel nicht nur in Sonntagsreden oder in Ratssitzungen proklamiert, sondern auch erreicht wird. Deshalb freue ich mich sehr, dass Düsseldorf neben dem Sachverstand der Stadtverwaltung auch auf das Wissen und die Ideen einer interdisziplinär zusammengesetzten Expertengruppe zurückgreifen kann", betonte Oberbürgermeister Thomas Geisel. Die Expertengruppe besteht aus Umweltdezernentin Helga Stulgies, Dr. Udo Brockmeier, Vorstandsvorsitzender Stadtwerke Düsseldorf AG, Dr. Sophia Becker, Wissenschaftlerin an der Technischen Universität Berlin, Sabrina Herrmann, Leiterin Siemens-Niederlassung Düsseldorf, Andreas Kipar, Landschaftsarchitekt und Unternehmer, und Reiner Priggen, Vorsitzender des Landesverbandes Erneuerbare Energien NRW e.V.. Landeshauptstadt und Stadtwerke arbeiten eng zusammen Die Landeshauptstadt Düsseldorf und die Stadtwerke stecken seit zwei Jahren einen hohen Aufwand in die Analyse der Herausforderungen des Klimawandels für eine Großstadt wie Düsseldorf. Die Modernisierung der urbanen Infrastrukturen, die notwendig ist, um die Klimaschutzziele zu erreichen und den Ausstoß an Kohlendioxid (CO2) zu senken, wird gleichzeitig die Grundlage für eine Metropole der Zukunft schaffen. Die Landeshauptstadt und die Stadtwerke Düsseldorf sind der festen Überzeugung, dass Transparenz von grundlegender Bedeutung ist. Den Zielgruppen und Kundengruppen muss erläutert werden, welche Projekte effektiv sind - also einen hohen Beitrag zum CO2-Minderungsziel leisten - und welche Projekte effizient sind - also diese Leistung mit möglichst niedrigem Ressourceneinsatz erreichen. Daher ist eine fundierte und verständliche Vorgehensweise, die jederzeit Transparenz bietet und Beteiligung ermöglicht, der Schlüssel für eine erfolgreiche Umsetzung. Die Grundlage dafür muss durch eine verbindliche und leistungsfähige Methodik mit klaren Kriterien für die Effektivität, Effizienz und Umsetzbarkeit der einzelnen Projekte gelegt werden. Ausgehend von den Zahlen aus 2016 muss der CO2-Ausstoß in Düsseldorf um rund 67 Prozent reduziert werden - von rund 4,2 Millionen Tonnen auf rund 1,4 Millionen Tonnen pro Jahr. Aktuell machen vom jährlichen Ausstoß 30 Prozent die privaten Haushalte, 41 Prozent die Wirtschaft, 27 Prozent der Verkehr und lediglich zwei Prozent die städtischen Einrichtungen aus. "Ein alleiniges Engagement der Landeshauptstadt reicht daher nicht aus, sondern wir brauchen Partner und Unterstützer, die entsprechend ihres Anteils am Ausstoß auch einen Beitrag zur Minderung leisten. Diese zu gewinnen und moderne Wege aufzuzeigen, dabei leistet das Expertengremium, das ich Ihnen heute vorstelle, entscheidende Hilfe", erläutert Oberbürgermeister Thomas Geisel. Mit einer Rangfolge soll für Projekte entsprechend ihrer Wirksamkeit zur Minderung des CO2-Ausstoßes und der dafür erforderlichen Kosten priorisiert werden, so der Vorschlag der Experten. Weitere Parameter sind die technische Umsetzbarkeit und der Aufwand zum Auslösen nötiger Investitionen sowohl im privaten wie im öffentlichen Sektor. Es soll ein Zeitablauf für die Projekte gefunden werden und messbare Ziele und Zwischenziele festgelegt werden, damit für alle transparent ist, wie weit die Stadt bei der Erreichung des Ziels "Klimaneutralität" gekommen ist. Herausgearbeitet werden soll nach der Vorstellung der Klima-Experten auch, wo noch keine ausreichenden Projekte ausgearbeitet wurden, um das Ziel zu erreichen. In diesen Fällen gilt es, im Gespräch mit der Stadtgesellschaft gemeinsam, weitere kreative Ideen zu entwickeln. Diese Methodik soll nach dem Expertengremium ein Angebot an die Politik sein, den Grad der Zielerreichung maximal transparent und die Diskussion damit ehrlich zu machen. Verkehr und Wärme entscheidende Faktoren Ein besonderes Augenmerk muss laut den Klimaexperten auf den Sektoren Verkehr und Wärme liegen. Der Sektor Verkehr ist in Düsseldorf für den Ausstoß von 1,4 Millionen Tonnen CO2 jährlich verantwortlich, der Wärmesektor für 1,3 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr - das sind jeweils etwa ein Drittel des Gesamtausstoßes. Im Sektor Verkehr sind zwei große Stränge zu verfolgen: Der Motorisierte Individualverkehr muss reduziert werden (Gruppe 1) und der verbleibende Rest des Motorisierten Individualverkehrs sowie des Öffentlichen Personennahverkehrs (Gruppe 2 und 3) soll möglichst wenig Schadstoffe ausstoßen. ___________________________________________________________________________ 28. Mai 2020 Spatenstich für das Freiheits- und Einheitsdenkmal Grütters: „Erinnerung an eine Sternstunde unserer Demokratiegeschichte“ Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat heute in Berlin gemeinsam mit den ehemaligen Bundestagspräsidenten Wolfgang Thierse und Norbert Lammert den symbolischen Spatenstich für das Freiheits- und Einheitsdenkmal gesetzt. Dazu erklärte die Staatsministerin: „Mit dem Freiheits- und Einheitsdenkmal erinnern wir an die Zivilcourage derjenigen Menschen, die ihre Stimme erhoben für demokratische Freiheitsrechte. Die Einheit Deutschlands und ein geeintes Europa wären ohne ‚Bürger in Bewegung‘ geblieben, was sie lange waren: utopisch anmutende Hoffnungen für eine ferne Zukunft. Die Erinnerung an die Friedliche Revolution verdient deshalb diesen prominenten Platz im Herzen der deutschen Hauptstadt.“ Mit Blick auf die langjährige Debatte um dieses nationale Bauvorhaben dankte die Staatsministerin insbesondere Thierse und Lammert sowie dem amtierenden Bundestagspräsidenten Wolfgang Schäuble für ihr unermüdliches Engagement, mit dem sie und viele weitere Abgeordnete des Deutschen Bundestages stets für die Errichtung des Freiheits- und Einheitsdenkmals eintraten – genauso wie Lothar de Maizìère, Günter Nooke, Florian Mausbach und Jürgen Engert, die mit ihrer Initiative 1998 den gedanklichen Grundstein für das Denkmal zur Erinnerung an die Friedliche Revolution legten. „Und auch wenn man gelegentlich den Eindruck gewinnen konnte, noch schwieriger als eine demokratische Revolution anzuschieben sei es, ihr ein Denkmal zu setzen,“ fügte Grütters hinzu, „freue ich mich, dass uns das Freiheits- und Einheitsdenkmal nun in nicht allzu ferner Zukunft sichtbar daran erinnern wird, dass Demokratie kein Geschenk ist, sondern eine Errungenschaft und der Preis steten Bemühens der Bürgerinnen und Bürger.“ Lange erwartet worden war der heutige Spatenstich auch von dem verantwortlichen Stuttgarter Büro Milla & Partner, dessen Vertreter ebenfalls bei der Veranstaltung auf der Schlossfreiheit in Berlin Mitte anwesend waren. Über das eines Tages von Menschen begeh- und bewegbare Denkmal sagte Architekt Sebastian Letz: „Das Denkmal ist eine soziale Skulptur. Sie gewinnt Leben, wenn die Besucher sich zusammenfinden, verständigen und gemeinsam bewegen. Es aktiviert und lädt zur Partizipation ein. Als Bild für gelebte Demokratie erinnert es uns daran, dass Freiheit und Einheit keine Selbstverständlichkeit sind.“ Johannes Milla, Geschäftsführer von Milla & Partner sagte: „Ich freue mich, dass die Realisierung des Freiheits- und Einheitsdenkmals nun beginnt – und danke den zahlreichen Befürworterinnen und Befürwortern des Denkmals, allen voran den Bundestagspräsidenten a.D. Norbert Lammert und Wolfgang Thierse.“ Im November 2007 fasste der Deutsche Bundestag den Beschluss zur Errichtung des Denkmals in der Mitte Berlins. Aus dem späteren Wettbewerbsverfahren ging der Entwurf der Arbeitsgemeinschaft Milla & Partner /Sasha Waltz „Bürger in Bewegung“ als Sieger hervor. Die große Schale soll in Erinnerung an die Friedliche Revolution und die Wiedervereinigung Deutschlands die Aufschrift „Wir sind das Volk. Wir sind ein Volk.“ tragen. Die Kosten für das Denkmal liegen bei 17,12 Millionen Euro. ___________________________________________________________________________ 28. Mai 2020 Baumfällungen im Volksgarten 17 Ahorne mit Rußrindenkrankheit befallen und nicht mehr verkehrssicher Ab Anfang Juni müssen 17 Bäume im Volksgarten aus Verkehrssicherheitsgründen gefällt werden. Es handelt sich um Ahorne, die von einem Schädlingspilz, der sogenannten Rußrindenkrankheit, befallen sind. Die Infektion wird durch heißes und trockenes Klima begünstigt. Die Stammdurchmesser sind bei zehn Bäumen 35 bis 50 Zentimeter, bei weiteren fünf Bäumen 60 bis 80 Zentimeter und bei zwei Bäumen etwa 90 Zentimeter. Das Gartenamt bittet um Verständnis. Die beauftragte Fachfirma wird die Bäume vor der Entnahme auf Nester und Nisthöhlen kontrollieren. Vor den Fällungen werden entsprechende Hinweisschilder an den Bäumen angebracht. ___________________________________________________________________________ 28. Mai 2020 Aktionsbündnis für ein rauchfreies Düsseldorf Zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai erinnert das Gesundheitsamt an die Gefahren des Rauchens Am 31. Mai 2020 findet wie in jedem Jahr der Weltnichtrauchertag statt. Dieser wurde 1987 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ins Leben gerufen, um auf den weltweiten Tabakkonsum und die dadurch verursachten Todes- und Krankheitsfälle aufmerksam zu machen. Heutige und zukünftige Generationen sollen vor den Schäden des Tabakkonsums bewahrt werden, wobei Aufklärung und Prävention eine entscheidende Rolle spielt. In den vergangenen Jahren haben zum Weltnichtrauchertag verschiedene Aktionen und Veranstaltungen in der Landeshauptstadt stattgefunden. Diese mussten in diesem Jahr aufgrund der Corona- Krise leider abgesagt werden. Doch die Planungen für die kommenden Jahre laufen bereits. Diese Ziele der WHO werden von der Landeshauptstadt Düsseldorf schon seit längerem unterstützt. Am 30. Mai 2018 wurde hier das Aktionsbündnis "Generation rauchfrei" gegründet. Dieses ist seitdem sehr gewachsen. Partner sind mittlerweile die Düsseldorfer Gesundheitskonferenz, die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein, die Apothekerkammer Nordrhein, die AOK Düsseldorf, die Aktion Weißes Friedensband e.V. mit der Aktion Nikotinkinder, der Aufklärung gegen Tabak e.V. der Heinrich-Heine-Universität, der Pro Rauchfrei e.V., das Florence-Nightingale-Krankenhaus, die LVR-Kliniken, das Gesundheitsamt, das Sportamt, das Jugendamt und das Schulverwaltungsamt Düsseldorf sowie der Beirat der lokalen Agenda 21 Düsseldorf sowie die DEG, Fortuna Düsseldorf und Borussia Düsseldorf. Ziel dieses Bündnisses ist es, vor allem die zukünftigen Generationen für das Thema zu sensibilisieren und das Nichtrauchen zu stärken. Alle interessierten Vereine, Organisationen, Einrichtungen, Betriebe, Kirchen etc. aber auch interessierte Bürgerinnen und Bürger - insbesondere Jugendliche und junge Heranwachsende - sind herzlich dazu eingeladen, sich dem Düsseldorfer Aktionsbündnis "Generation rauchfrei" anzuschließen. Rauchen ist eines der größten vermeidbaren Gesundheitsrisiken. 1997 stellte das Bundesverfassungsgericht fest, dass Rauchen auch bei Menschen, die den Rauch nur passiv einatmen, zu tödlichen Krankheiten und Gesundheitsgefahren führen kann. Weltweit sterben im Jahr etwa sechs Millionen Menschen an den Folgen des Rauchens. Darunter sind ungefähr eine halbe Million Passivraucher, zu denen über 150.000 Kinder gehören. "Uns geht es nicht darum, das Rauchen zu verbieten, sondern für das Nichtrauchen zu werben. Wir wollen vor allem junge Menschen davon überzeugen, dass Rauchen schon lange nicht mehr 'cool' ist", sagt der Beigeordnete für Gesundheit der Landeshauptstadt Düsseldorf, Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke. Tabakkonzerne versuchen, vor allem junge Menschen zum Rauchen zu verführen. Durch wirkungsvolle Werbestrategien wird das Rauchen oft als Symbol für Freiheit und Abenteuer oder einen modernen Lebensstil dargestellt. Vor allem junge Menschen lassen sich dadurch oft beeinflussen. Das Aktionsbündnis "Generation rauchfrei" hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, besonderes die Jugendlichen und jungen Heranwachsenden davon zu überzeugen, gar nicht erst mit dem Rauchen anzufangen. Das Aktionsbündnis "Generation rauchfrei" ist auch auf Facebook unter https://www.facebook.com/Generation-Rauchfrei-Düsseldorf-359528364813973/ zu finden. Anregungen, Ideen und Vorschläge, die beim Kampf gegen das Rauchen helfen, werden dort gern entgegengenommen. ___________________________________________________________________________ 28. Mai 2020 Umwelt- und Verbraucherschutz künftig unter einem Dach Ämter fusionieren und stellen sich neu auf/Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung in einem Institut zusammengefasst und dem Umweltamt angegliedert Das Umweltamt und das Amt für Verbraucherschutz zum Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz haben sich zum 1. April 2020 zusammengeschlossen. Nachdem die städtische Chemische und Lebensmitteluntersuchung zum 1. Januar 2020 der Landeseinrichtung Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Rhein-Ruhr-Wupper (CVUA-RRW) angegliedert wurde, wurden nun das Veterinärwesen und die Lebensmittelüberwachung in einem "Institut für Verbraucherschutz und Veterinärwesen" zusammengefasst und als Abteilung dem Umweltamt angegliedert. "Wir wollen durch den Zusammenschluss der beiden Ämter den Verbraucherschutz stärken und ihn für die Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger noch schlagkräftiger machen. Auch gegenüber dem Land sind wir gut aufgestellt, da dort diese Themen ebenfalls in einer Behörde, dem Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz, angesiedelt sind", erklärt Oberbürgermeister Thomas Geisel. Die Fusion ist Teil des Projektes "Verwaltung 2020", mit dem der Oberbürgermeister die Verwaltung schlanker und effektiver aufgestellt hat. "Durch die zukünftige Zusammenarbeit sollen die Tierärzte und Lebensmittelkontrolleure von Verwaltungsaufgaben entlastet werden und sich ganz auf den so wichtigen Verbraucherschutz, den Tierschutz und die Tiergesundheit konzentrieren können", betont die Beigeordnete Helga Stulgies, in deren Dezernat beide Ämter auch schon bisher zusammen angesiedelt waren. Die breiter aufgestellte Verwaltungsabteilung des Umweltamtes übernimmt die zentralen Aufgaben wie Haushalt, Personal und IT und kümmert sich zukünftig auch um das Marktmanagement. Beide Ämter sind für eine Stadtverwaltung noch vergleichsweise jung: Das Umweltamt entstand 1988 mit der zunehmenden gesellschaftlichen und politischen Bedeutung des Umwelt- und Gewässerschutzes. Die Thematik der seinerzeit größten Einheit, der "Unteren Wasserbehörde", war indes nicht neu, wie beispielsweise durch das "Preussische Wasserrecht von 1860" dokumentiert ist. Im Verlauf der Jahre kamen durch die Steigerung des Umweltbewusstseins und der damit verbunden Gesetzgebung Themen wie etwa der Immissions- und Lärmschutz, der Klimaschutz und die Klimaanpassung, der Bodenschutz und die Luftreinhaltung hinzu. Das Amt für Verbraucherschutz wurde im Jahr 2002 gegründet. Ab diesem Zeitpunkt wurden die bis dahin getrennten Aufgaben der Lebensmittelüberwachung, der Lebensmitteluntersuchung und die Aufgaben des Veterinäramtes zusammengelegt. Hinweise auf die immer noch geltenden lebensmittelrechtlichen Grundsätze "Schutz der Gesundheit und Schutz vor Täuschung" finden sich allerdings schon im Altertum vor 3.500 Jahren, denn Kontrollen gab es schon im alten Athen und Byzanz. Und nach dem Soester Stadtrecht von 1120 hatte jener, "der faulen Wein mit gutem Wein mischt, sein Leben verwirkt". Im neuen Amt mit der Kennziffer 19 arbeiten nun 220 Mitarbeiter aus unterschiedlichen technischen und administrativen Berufsgruppen unter Leitung des bisherigen Umweltamtsleiters Thomas Loosen zusammen. Leiter des Instituts für Verbraucherschutz und gleichzeitig Amtstierarzt ist Klaus Meyer. ___________________________________________________________________________ 27. Mai 2020 Alkoholverkaufsverbot aufgehoben Die Landeshauptstadt Düsseldorf hebt das in einer Allgemeinverfügung vom 14. Mai angeordnete Alkoholverkaufsverbot für den Verzehr außer Haus in bestimmten Teilen der Altstadt mit sofortiger Wirkung auf. Grundlage dafür bildet ein Beschluss des Verwaltungsgerichtes Düsseldorf (AZ: 7 L 903/20) vom heutigen Mittwoch, 27. Mai. Das Alkoholverkaufsverbot galt bis dato laut der Allgemeinverfügung montags bis freitags ab 18 Uhr bis zum jeweils nächsten Morgen um 6 Uhr und samstags, sonntags und an gesetzlichen Feiertagen ab 15 Uhr bis zum jeweils nächsten Morgen um 6 Uhr. Das Verbot sollte bis 11. Juli gelten. Das in der selben Allgemeinverfügung angeordnete Verbot von Vorführungen des Programms von Fernsehsendern und Streamingdiensten auf Außenterrassen bleibt unabhängig davon bestehen. Die Landeshauptstadt prüft nun andere Möglichkeiten, um Menschenansammlungen in der Altstadt möglichst zu vermeiden. ___________________________________________________________________________ 27. Mai 2020 Die Coronazahlen vom 27. Mai Mit Stand Mittwoch, 27. Mai, 16 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.411 (+17) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 212 (+12) Menschen sind aktuell noch infiziert. Davon werden (Stand: 27. Mai, 8 Uhr) 20 (+1) in Krankenhäusern behandelt, davon 5 (+0) auf Intensivstationen. 30 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.169 (+5) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 279 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 15,3 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. 71 Abstriche wurden am Mittwoch, 27. Mai, bis 16 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden am Mittwoch, 27. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 40 Abstriche genommen. Dazu kommen 190 weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Mit Stand, Mittwoch, 27. Mai, 16 Uhr, sind - seit dem 4. März - insgesamt 11.268 Abstriche in Düsseldorf durchgeführt worden. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Mittwoch, 27. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 318 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Mittwoch noch 180 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 27. Mai 2020 Beratung wieder möglich Schrittweise Öffnung der "zentren plus" ab Mittwoch, 3. Juni Die Nachfrage von Seniorinnen und Senioren zur erneuten Öffnung der "zentren plus" steigt stetig an. Ab Mittwoch, 3. Juni, werden die "zentren plus" daher schrittweise wieder geöffnet. Ab diesem Zeitpunkt ist eine Beratung vor Ort wieder möglich. Im Laufe des Junis werden weitere Angebote, wie zum Beispiel Bewegungsangebote und Gedächtnistraining, dazu kommen. Für alle Angebote wird eine Anmeldung erforderlich sein, da die Anzahl der Teilnehmenden aufgrund der räumlichen Gegebenheiten begrenzt sein wird. Offene Angebote, für die keine Anmeldung erforderlich ist, werden bis auf weiteres nicht möglich sein. In jedem Fall werden die Träger dafür Sorge tragen, dass die aktuellen Hygieneregeln eingehalten werden. Welche Angebote in welchem Umfang stattfinden, entscheiden die "zentren plus" je nach den jeweiligen räumlichen Voraussetzungen vor Ort. Seniorinnen und Senioren sollten sich daher vor einem Besuch telefonisch bei ihrem "zentrum plus" erkundigen. Alle Kontaktdaten der "zentren plus" sind im Internet unter www.duesseldorf.de/senioren/zentrum-plus hinterlegt. Bedingt durch die Corona-Pandemie konnten seit über zwei Monaten in den 32 "zentren plus" der Landeshauptstadt Düsseldorf vor Ort keine Beratungen und Veranstaltungen mehr angeboten werden, da die Besucherinnen und Besucher sowie Ehrenamtlichen zum überwiegenden Teil zur Risikogruppe gehören. Hauptamtlich und ehrenamtlich Tätige engagieren sich aber auf andere Weise. Es wurde telefonisch beraten, Kontakt per E-Mail gehalten oder es wurden Einkaufsdienste organisiert. ___________________________________________________________________________ 27. Mai 2020 Toilettenanlage am Wasserspielplatz Auf‘m Rott umfassend saniert Toilettenanlage täglich von 7 bis 20 Uhr geöffnet/Sanierung erfolgte durch das Amt für Gebäudemanagement/Finanzierung durch die Bezirksvertretung 9 Das Amt für Gebäudemanagement hat das Toilettengebäude am Wasserspielplatz Auf‘m Rott 86 in Wersten umfassend saniert. Das Toilettengebäude verfügt nun auch über einen barrierefreien behindertengerechten WC-Raum und Wickeltische in der Damen- und der Herrentoilette. Die Anlage steht der Öffentlichkeit, insbesondere den Besucherinnen und Besuchern des Wasserspielplatzes, seit Dienstag, 19. Mai, täglich in der Zeit von 7 bis 20 Uhr zur Verfügung. Entkernung und künstlerische Gestaltung des Gebäudes Die 1972 errichtete und bereits seit längerer Zeit nicht mehr in Betrieb befindliche Toilettenanlage ist zunächst vollständig entkernt worden. Im Anschluss wurden das Dach, die Tür- und Fensteranlagen, die Wand-, Boden- und Deckenbelege, die Heizung, die Lüftung, die Elektroanlage sowie die Sanitäreinrichtung erneuert. Ein neuer Kanalanschluss wurde hergestellt und der Unterstand instandgesetzt. Im Zuge der Sanierungsmaßnahme wurde der Grundriss so angepasst, dass ein barrierefreier behindertengerechter WC-Raum eingebaut werden konnte. Darüber hinaus verfügen nun sowohl die Damen- als auch die Herrentoilette über einen Wickeltisch. Die Außenfassade des Gebäudes wurde künstlerisch gestaltet. Öffnung der Toilettenanlage von 7 bis 20 Uhr Die Sanierungsmaßnahme hat rund 160.000 Euro gekostet. Die Mittel wurden vollständig von der Bezirksvertretung 9 zur Verfügung gestellt. Die letzten Arbeiten wurden nunmehr abgeschlossen, sodass dem Stadtteil seit Dienstag, 19. Mai, eine weitere öffentliche Toilettenanlage zur Verfügung steht. Diese ist für die Öffentlichkeit, insbesondere für die Besucherinnen und Besucher des Wasserspielplatzes, täglich in der Zeit von 7 bis 20 Uhr, geöffnet. ___________________________________________________________________________ 27. Mai 2020 Tausende Stadtradler trotzen Corona Teams sammeln im bundesweiten Kommunalwettbewerb des Klima-Bündnisses vom 29. Mai bis 18. Juni Radkilometer für Düsseldorf "Radeln für ein gutes Klima" ist das Motto des Stadtradeln-Wettbewerbs für mehr Klimaschutz in Düsseldorf. Ab Freitag, 29. Mai, sammeln wieder tausende Radler Kilometer für die Landeshauptstadt, um Klimaschutz und Radverkehr voranzubringen. Bis Freitag, 18. Juni, kann jeder seine zurückgelegten Radkilometer zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen oder in der Freizeit auf das Teamkonto und damit auf das Düsseldorfer Stadtradeln- Konto eintragen. Alle Strecken zählen: ob innerhalb oder außerhalb des Stadtgebiets ist gleich. Oberbürgermeister Thomas Geisel unterstützt Stadtradeln und fährt selbst mit. "Auch in Zeiten der Corona- Pandemie findet Stadtradeln deutschlandweit statt. Derzeit sind 1.028 Städte, Landkreise und Gemeinden registriert. Uns eint die feste Überzeugung, dass das Fahrrad, ganz besonders in diesen Zeiten, das wohl beste Verkehrsmittel von allen ist. Es verhilft zur Bewegung an der frischen Luft, bringt einen schnell von einem Ort zum anderen und kann dazu beitragen, den 'Corona-Blues' zu bezwingen. Jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt, sich noch häufiger auf das Rad zu schwingen und beim Stadtradeln mitzumachen“, appelliert der Oberbürgermeister. "Bis heute haben sich für Düsseldorf 287 Teams mit mehr als 3.611 Teilnehmenden angemeldet", berichtet Umweltdezernentin Helga Stulgies über den aktuellen Stand. "Wir sind auf einem sehr guten Weg, wenn man bedenkt, dass im letzten Jahr am Ende 260 Teams aktiv geworden waren. Anmeldungen sind herzlich willkommen und auch nach dem Start des Wettbewerbs am Freitag, 29. Mai, noch problemlos möglich. Kilometer lassen sich nachtragen." Im vergangenen Jahr radelte Düsseldorf mit 1.127 anderen Kommunen um die Wette. 260 Stadtradeln-Teams mit 6.177 Aktiven waren allein in Düsseldorf dabei und halfen dem Thema Fahrrad auf die Beine und in die Medien. So geht es: Mitmachen beim Stadtradeln für Düsseldorf Wer mitmachen möchte, kann ein Team ab zwei Mitgliedern anbieten. So soll der Zusammenhalt und die Kommunikation gefördert werden. Innerhalb des Teams kann jeder für sich fahren. Die gefahrenen Kilometer werden dann dem Team gutgeschrieben. Für überzeugte Einzelradler gibt es darüber hinaus ein "Offenes Team". Unter www.stadtradeln.de/duesseldorf kann sich jeder, der in Düsseldorf lebt, arbeitet, einem Verein angehört und zur Schule oder Hochschule geht, kostenlos anmelden und aktiv werden. Auf der Internetseite stellen sich die Rad-Teams vor, und es gibt Informationen über Rad-Service-Angebote in der Landeshauptstadt. Die Teams können sich in die Kategorien Schulen, Unternehmen, Behörden, Vereine, Stadtteile oder Familien eingruppieren oder auch nur in der Gesamtwertung mitfahren. Die besten Stadtradler für Düsseldorf werden im September mit Siegerurkunden ausgezeichnet. Alle Teams nehmen an der Verlosung hochwertiger Fahrrad- Sachpreise teil. Faltblätter, Plakate und Stadtradeln-Aufkleber fürs Rad sind digital und - in geringerer Auflage - gedruckt erhältlich. Die digitalen Versionen stehen auf der Stadtradeln-Internetseite zum Herunterladen bereit. Gedrucktes kann beim Umweltamt der Stadt, Brinckmannstraße 7, 40225 Düsseldorf, Zimmer 711, angefordert werden. Bei Fragen hilft die Stadtradeln-Koordination im Umweltamt, E-Mail stadtradeln@duesseldorf.de, Telefon 0211-8925003 und 0211-8925094. Hintergrund Etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid(CO2)-Emissionen in Deutschland entsteht im Verkehr, ein Viertel der CO2-Emissionen des gesamten Verkehrs verursacht der Innerortsverkehr. Wenn 30 Prozent der Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Innenstädten mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren werden, ließen sich etwa 7,5 Millionen Tonnen CO2 vermeiden. Der Radverkehr zeichnet sich auch durch seinen geringen Flächenbedarf, wenig Lärm und null Abgase aus. Stadtradeln ist eine Kampagne des Klima-Bündnisses, des mit 1.700 Mitgliedern aus 27 europäischen Ländern weltweit größten Städtenetzwerks für Klimaschutz. Dieses Jahr, coronabedingt einen Monat länger, können Kommunen im Zeitraum vom 1. Mai bis zum 31. Oktober ihre selbstgewählte 21-Tage-Radelzeit absolvieren. Ein Video zu diesem Thema finden Sie auf YouTube unter: www.youtube.com/stadtduesseldorf ___________________________________________________________________________ 27. Mai 2020 Spende von reinigendem Handgel für Düsseldorfer Heimatsommer Firma Galderma spendet Handgele der Marke Cetaphil/Besucher von Düsseldorfer Heimatsommer profitieren Durch die Coronakrise werden die Ferien 2020 anders als gewohnt. Beliebte Aktionen und Aktivitäten wurden bereits abgesagt, Urlaube storniert und viele Menschen verbringen ihre freie Zeit daher in der Heimat. Um diese Zeit genießen zu können und das Beste aus dieser Situation herauszuholen, hat die Stadt Düsseldorf die Initiative "Heimatsommer" ins Leben gerufen. Die Aktion richtet sich zunächst an Veranstaltungsagenturen, Schausteller, Künstler, Festivalveranstalter und Sportvereine, die Ideen und Angebote für einen Düsseldorfer Sommer einreichen können. Selbstverständlich müssen alle Konzepte den gültigen Anforderungen des Infektionsschutzes genügen. Einen Beitrag hierzu leistete am Mittwoch, 27. Mai, schon die Firma Galderma Laboratorium, die Oberbürgermeister Thomas Geisel 20.000 Fläschchen mit reinigenden Handgelen überreicht hat. Die Fläschchen der Marke Cetaphil sollen auf den verschiedenen Veranstaltungen des Heimatsommers an die Besucher verteilt werden. Auch Sonnencreme und Handcreme werden die Spende für den Heimatsommer ergänzen. "Die Idee des Düsseldorfer Heimatsommers gefällt mir sehr gut. Ich bin sicher, dass hier ein sehr schönes Programm entstehen wird und der Sommer 2020 in jedem Fall – oder gerade deswegen – in Erinnerung bleiben wird", sagt Marion Bock, Geschäftsführerin der Galderma Laboratorium GmbH. "Daher freut es uns auch sehr, dass wir mit unseren Produkten für eine entsprechende Handhygiene sorgen können." Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Einmal mehr sehen wir, wie sich Düsseldorfer Unternehmen für ihre Stadt engagieren. Das begegnet uns in den letzten Wochen immer wieder. Ich bin sicher, dass wir im Sommer etwas Tolles auf die Beine stellen. Für eine gute Handhygiene ist mit der Spende der Firma Galderma auf jeden Fall gesorgt." Koordiniert wird die Spendenaktion von der Wirtschaftsförderung, in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Düsseldorf. ___________________________________________________________________________ 27. Mai 2020 Fahrradfahren im Stadtwald – Mountainbiking mit Rücksicht Trails und Sprungschanzen schädigen den Wald und belasten ihn zusätzlich Das Fahrrad wird in den letzten Jahren bei der Freizeitnutzung immer beliebter. Besonders der Grafenberger und Aaper Wald werden aufgrund des hügeligen Geländecharakters gerne von Aktiven auf Mountainbikes oder BMX-Rädern genutzt. Das Landesforstgesetz NRW erlaubt das Radfahren im Wald auf festen Wegen. Die Nutzung der bestehenden - im Erholungswald schon vielfältig vorhandenen - Wanderwege mit Fahrrädern ist weitgehend unproblematisch, solange dabei Rücksicht auf andere Waldbesucher genommen wird. Trails führen zu Bodenschäden Belastend für den Naturraum Wald werden aber zunehmend die abseits des angelegten Wanderwegenetzes kreuz und quer durch den Wald verlaufenden Trails. Sie entstehen einerseits erst neu durch Mountainbiking, andererseits werden vorhandene Trampelpfade genutzt und durch die Befahrung verbreitert. Dadurch kommt es zu Bodenschäden durch Förderung der Erosion und zur Vernichtung der Bodenvegetation. Der Stadtwald ist nicht nur ein wichtiger Erholungsraum für die Menschen, sondern vor allem auch Rückzugs- und Lebensraum der heimischen Tier- und Pflanzenwelt. Durch die weitere Ausbreitung von Trails und Trampelpfaden werden die ruhigen Rückzugsflächen immer weniger, und die Beunruhigung der wildlebenden Tiere nimmt zu. Gerade jetzt zur Setz- und Brutzeit gilt es, dies zu vermeiden. Daher der dringende Appell, bei Ausfahrten mit Mountainbikes das vorhandene und für die vielfältigen Erholungsnutzungen extra angelegte Wanderwegenetz zu nutzen, um die weitere Ausbreitung von Trails kreuz und quer durch den Wald zu vermeiden. Keine Sprungschanzen und Aufbauten im Schutzgebiet Eine kleine, aber spezielle Gruppe im Wald sind Aktive auf BMX-Rädern, die sich teils mit artistischem Geschick mit ihren Zweirädern an Sprüngen und Tricks ausprobieren. Neben der Befahrung des vorhandenen hügeligen Geländes werden dazu jedoch teilweise auch meterhohe Sprungschanzen und Aufbauten erstellt. Hierzu wird massiv durch Abgrabungen mit Schüppen und Schubkarre in den Waldboden eingegriffen. Dies ist in einem Landschaftsschutzgebiet - zu dem der Stadtwald gehört - sowohl nach dem Landesnaturschutzgesetz NRW als auch nach dem Landesforstgesetz NRW unzulässig. Da die Befahrung der frei zugänglichen großen Sprungschanzen und Aufbauten für BMX-Fahrer eine extreme Verletzungsgefahr birgt, werden diese auch aus Sicherheits- und Haftungsgründen regelmäßig immer wieder durch die Forstabteilung beseitigt. So erfolgte dies in der Vergangenheit mehrfach an den Wällen der ehemaligen Preußischen Schießstände im Aaper Wald. Neu gebaute, große Sprungschanzen wurden aktuell im Wald nördlich der A 44 entdeckt. Auch dort mussten diese wieder zurückgebaut und beseitigt werden. Eine Alternative, um Sprünge und Tricks mit dem BMX-Rad zu üben, besteht im Dirtpark an der Opitzstraße im Stadtteil Mörsenbroich. Hier wurde von der Stadt vor einigen Jahren eine multifunktionale Sportanlage auch unter Einbeziehung der jugendlichen Nutzer erstellt. Wie wertvoll unser Stadtwald für die Erholung und sportliche Aktivität der Bürgerinnen und Bürger ist, hat sich gerade auch zu Corona-Zeiten wieder gezeigt. Ein gemeinsames, rücksichtvolles Verhalten aller Waldbesucher ermöglicht dabei eine konfliktfreie Nutzung der verschiedenen Interessensgruppen wie Reiter, Jogger, Wanderer mit und ohne Hund und nicht zuletzt Fahrradfahrer. Gerade in den letzten Jahren ist der Stadtwald durch Klimawandel, Dürreperioden und Schadorganismen vielfältigen Belastungen ausgesetzt. Er bedarf daher eher mehr Schutz und Rücksichtnahme als noch weiter zunehmender Belastungen. ___________________________________________________________________________ 26. Mai 2020 Die Coronazahlen vom 26. Mai Mit Stand Dienstag, 26. Mai, 16 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.394 (+10) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 200 (-6) Menschen sind aktuell noch infiziert. Davon werden (Stand: 26. Mai, 8 Uhr) 19 (+3) in Krankenhäusern behandelt, davon 5 (+0) auf Intensivstationen. 30 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.164 (+16) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 279 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 16,5 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. 94 Abstriche wurden am Dienstag, 26. Mai, bis 16 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden am Dienstag, 26. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 49 Abstriche genommen. Dazu kommen 145 weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden (unter anderem in einem Altenheim in Benrath). Mit Stand, Dienstag, 26. Mai, 16 Uhr, sind - seit dem 4. März - insgesamt 10.967 Abstriche in Düsseldorf durchgeführt worden. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Dienstag, 26. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 376 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Dienstag noch 230 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 26. Mai 2020 Wirtschaftsförderung präsentiert das Programm #mitundunterCorona Herausforderung durch das Coronavirus: Zwischenbilanz im Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Tourismus und Liegenschaften am Dienstag, 26. Mai Das Coronavirus hat auch in Düsseldorf zu weitgehenden Einschränkungen geführt. Besonders die lokale und internationale Wirtschaft ist davon betroffen. Das Amt für Wirtschaftsförderung hat direkt zu Beginn der Krise reagiert und konnte im Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Tourismus und Liegenschaften am Dienstag, 26. Mai, eine positive Zwischenbilanz ziehen. "Und plötzlich befanden wir uns im Ausnahmezustand und mussten uns innerhalb kürzester Zeit komplett neu organisieren“, beschreibt Theresa Winkels, Leiterin des städtischen Amtes für Wirtschaftsförderung, die ersten Tage nach dem Lockdown. Besonders die Beratung von Unternehmen stand in der ersten Phase dieser neuen Situation im Vordergrund. Dafür wurde ein Serviceportal im Internet für Unternehmen ausgerollt und eine Telefonhotline aufgebaut. Knapp 4.000 Unternehmen wurden seit dem 18. März beraten - ein Teil von ihnen hat zudem von der städtischen Finanzhilfe profitiert. 109 Unternehmen erhielten eine Soforthilfe zur Überbrückung, bis die Bundes- und Landesmittel ausgeschüttet wurden. Zugleich engagierten sich zahlreiche Unternehmen und zeigten ihre solidarische Verbundenheit mit dem Wirtschaftsstandort Düsseldorf: Eine Vielzahl an Spenden von Unternehmen wurden durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wirtschaftsförderung koordiniert und umgesetzt. Digitale Formate statt Präsenzveranstaltungen Die Wirtschaftsförderung zeigt sich gut aufgestellt und passt sich den neuen Rahmenbedingungen an. Veranstaltungen sind in digitale Formate umgewandelt worden. Das betrifft die Stadtentwicklungsmesse "Polis Convention", die vom 13. bis 14. August 2020 virtuell stattfindet ebenso wie die "Startup Woche", die auf den 11. bis 18. September 2020 verschoben wurde und in weiten Teilen digital stattfindet. Gleiches gilt für den Bereich International Business:Der international Business service bietet seine Veranstaltungen und Services auch digital/online an. Düsseldorf ist und bleibt ein attraktiver, internationaler Wirtschaftsstandort. Der Innovationsstandort steht weiter im Mittelpunkt. "Wir kümmern uns um Schlüsselfaktoren wie Digitale Talente und Räume und sorgen für qualifizierte Information und den richtigen Service. Wirtschaftsförderung findet auch mit Corona statt, nur anders", sagt Theresa Winkels. ___________________________________________________________________________ 26. Mai 2020 Pfingsten in den Museen Auch an den Pfingstfeiertagen haben viele Museen für Kunstfreunde in Düsseldorf geöffnet. Am Pfingstsonntag, 31. Mai, sind zahlreiche Düsseldorfer Museen, wie das SchifffahrtMuseum oder das NRW-Forum, geöffnet. Am Pfingstmontag, 1. Juni, stehen Aquazoo Löbbecke Museum, NRW-Forum, Kunstpalast, Kunsthalle, Kunstverein und KIT, K20 und K21 für ihr Publikum zur Verfügung. Es gelten die Sonntags-Öffnungszeiten. Beim Besuch beachten: Nach der coronabedingten Schließung aller kulturellen Einrichtungen konnten durch die Lockerungen in der neugefassten Coronaschutzverordnung Anfang Mai zahlreiche Museen schrittweise wiedereröffnen. Um die Öffnung zu ermöglichen, haben die Museen und Ausstellungshäuser verschiedene Schutzmaßnahmen getroffen. In allen Häusern gilt eine begrenzte Besucherzahl und die Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln nach der Coronaschutzverordnung. Die Besucherinnen und Besucher werden gebeten, innerhalb der Gebäude ihre Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Aufgrund der sehr unterschiedlichen Rahmenbedingungen in den Museen wurden für einzelne Einrichtungen darüberhinaus weitere Regelungen getroffen, wie beispielsweise eine Vorabanmeldung. Besucherinnen und Besucher sollten sich vorab bei dem jeweiligen Museum informieren, ob es geöffnet hat und welche Regelungen bei einem Besuch zu beachten sind. ___________________________________________________________________________ 26. Mai 2020 Coronaschutz: Restaurant muss nach massiven Verstößen schließen 13 Einsätze im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung registrierte der städtische Ordnungs- und Servicedienst (OSD) am Montag, 25. Mai. In der OSD-Leitstelle gingen in dieser Zeit 47 Anrufe ein. Die Gesamtzahl der zum Thema Corona eingegangenen Anrufe seit 18. März stieg damit auf 6992. In einem Restaurant in der Nähe des Worringer Platzes stellte eine OSD-Streife fest, dass sämtliche Hygienevorschriften zum Betrieb einer Gaststätte in Zeiten des Coronavirus nicht beachtet wurden. Nach den Vorgaben der Coronaschutzverordnung handelte es sich um zehn Verstöße. Ferner entdeckten die Dienstkräfte des OSD bereits auf den ersten Blick, dass in den Küchen-, Kühl- und Lagerräumen die üblichen hygienischen Vorgaben im Umgang mit Lebensmitteln unbeachtet blieben. So lagerten zum Beispiel zwei angebratene und bereits zur Hälfte angeschnittene Fleischspieße ungeschützt auf dem Boden. Aufgrund der getroffenen Feststellungen wurde die Lebensmittelüberwachung angefordert, die den weiteren Betrieb des Restaurants nach eigener Prüfung untersagte. Gegen den Betreiber wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstößen gegen lebensmittelrechtliche Bestimmungen und gegen die Coronaschutzverordnung eingeleitet. Außerhalb der "Corona-Einsätze" wurde eine Streife des OSD gegen 23 Uhr wegen einer Lärmbeschwerde nach Oberbilk gerufen. Beim Betreten der Wohnung des vermeintlichen Verursachers nahmen die Dienstkräfte einen intensiven Marihuana-Geruch wahr. Während ein Anwesender durch das ebenerdige Fenster flüchtete, konnten die OSD-Mitarbeiter bei einem weiteren Anwesenden rund 250 Gramm offen liegendes Marihuana feststellen. Die hinzugezogene Polizei übernahm den Vorfall zur weiteren Verfolgung. ___________________________________________________________________________ 26. Mai 2020 An Pfingsten präsentieren sich die Grünanlagen und Friedhöfe sommerlich bunt Stadtgärtner beginnen mit der Sommerblumenbepflanzung/ Rund 100.000 Blumen werden die Grünanlagen schmücken/Pflanzen blühen in allen Stadtteilen auf Rund 100.000 Sommerblumen werden in den nächsten Wochen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Garten-, Friedhofs- und Forstamtes sorgsam arrangiert und in die Erde gesetzt, um mit der sommerlichen Blütenpracht bunte Farbakzente in die Düsseldorfer Grünanlagen zu bringen. In den Gewächshäusern der Stadtgärtnerei haben die Gärtner eine enorme Vielfalt unterschiedlicher Sommerpflanzen herangezogen. Über 60 verschiedene Arten in über 100 Sorten sollen den Düsseldorfer Sommer verzieren. Von A wie "Agastache" bis Z wie "Zinnia" – zurzeit wird alles in Parkanlagen, auf Friedhöfen und in Blumenkübeln der Stadt gepflanzt. Rund 100.000 Pflanzen werden in diesen Tagen ausgeliefert. Gartenamtsleiterin Doris Törkel freut sich über die Blumenvielfalt: "Die Stadtgärtner variieren die Blütenpracht in jedem Jahr. Es werden neue Sorten ausgewählt und neue Pflanzkonzepte entwickelt, um den Besucherinnen und Besuchern der Düsseldorfer Parkanlagen immer wieder neue Blühaspekte zu bescheren." Mit der Pflanzung der rund 100.000 Blumen allein ist es jedoch nicht getan. Während der Sommermonate müssen sie gepflegt und gewässert werden. Für Nachpflanzungen, wenn etwa Kaninchen oder Trockenheit zugeschlagen haben, hält die Stadtgärtnerei eine Reserve bereit, damit Ausfälle in den Beeten ersetzt werden können. Neben den dauerhaft angelegten Staudenbeeten werden 2.870 Quadratmeter Wechselbeete mit Sommerblumen bepflanzt. Dank dieses Einsatzes der Mitarbeitenden im Gartenamt blühen die Sommerblumen über mehrere Wochen in ihrer ganzen Pracht. Der Nordpark hat die größten Wechselflorflächen: 16.800 Pflanzen werden am Kanalgarten, im Blumen- und Tanzring und in den kleineren Gärten gepflanzt. Besonders stechen hier die Begonien im Sommerblumengarten hervor, aber auch die buntblättrigen Süßkartoffeln (Ipomea batata) und die Prachtkerze (Gaura) setzen farbenfrohe Akzente. Den Corneliusplatz werden insgesamt 7.200 Blumen schmücken, darunter 1.280 Buntnesseln (Coleus blumei 'Caipirinha'), 1.120 Süßkartoffel-Pflanzen (Ipomoea batatas 'Sweet Caroline Bronze') sowie 2.240 Schmalblättrige Studentenblumen (Tagetes tenuifolia 'Lulu' und Tagetes tenuifolia 'Ornament'). Im Schlosspark Benrath werden 25.300 Sommerblumen gepflanzt. Für die Rasterbepflanzung der Beete im Französischen Garten werden bis zu 30 verschiedene Sommerblumenarten verwendet. Die Pflanzenwahl, Höhenstaffelung und Farbigkeit entspricht dabei der Bepflanzung Mitte des 18. Jahrhunderts. Die Bartschüssel wird mit blauem Leberbalsam (Ageratum) bepflanzt. Das Kopfbeet im Blumengarten erhält, farblich zur Fassade passend, weiße und rosafarbene Blumen. Auch ganz im Süden dürfen sich die Düsseldorfer über Blumenschmuck freuen. Die Pflanzen in der Fußgängerzone in Garath sorgen für schöne Farbtupfer. Am Eingangsbereich zum Schlosspark Eller wurde eine Kombination aus Stauden und Sommerblumen gepflanzt, die die Besucher erfreuen soll. Neben den Parkanlagen erhalten auch die kommunalen Friedhöfe Sommerblumen. Für Ehrengräber, Kriegsgräber und zur Verschönerung der Eingangsbereiche werden 24.300 Pflanzen verwendet. Mit rund 9.000 Pflanzen kommen die meisten in den Nordfriedhof, und auch die anderen Düsseldorfer Friedhöfe zeigen sich im sommerlichen Gewand. Der Südfriedhof erhält so 3.000, der Friedhof Stoffeln 2.500 und der Friedhof in Gerresheim 2.400 Pflanzen. Für die Stadtverschönerung mit Blumenkübeln wurden über 6.000 Pflanzen vorbereitet, besonders hervorzuheben sind die Blumenkübel auf der Königsallee, aber auch in den anderen Stadtteilen erfreuen Pflanzenarrangements die Anwohner. Das Rathaus wird in den nächsten Tagen in den Farben der Landeshauptstadt mit den traditionellen 103 rot-weissen Geranienkästen geschmückt. Zahlen: Rund 100.000 Sommerblumen: - 70.000 für Parkanlagen, - 24.300 für Friedhöfe, - 6.000 für die Stadtverschönerung Verteilung (Auswahl): - 16.800 Nordpark, - 25.300 Schlosspark Benrath, - 7.200 Corneliusplatz, - 4.600 Ehrenhof, - 2.500 Rheingärtchen, - 6.000 Goltsteinparterre, - 4.000 Südpark und Volksgarten, - 1.000 Garath, - 600 Kö-Gärtchen ___________________________________________________________________________ 26. Mai 2020 HUAWEI und "digihub Düsseldorf/Rheinland" starten 5G AR Mobile App Hackathon Entwicklung einer 5G Augmented Reality Mobile App zur Musik-, Kunst- und Architekturgeschichte Düsseldorfs/Pitch mit App-Prototypen im September um 30.000 Euro Preisgeld HUAWEI Deutschland und "digihub Düsseldorf/Rheinland" veranstalten von Mitte Juli bis Mitte September den ersten 5G Augmented Reality (AR) Mobile App Hackathon mit HUAWEI Mobile Services (HMS) in Europa. Bis zu zehn App-Entwicklerteams haben zwei Monate Zeit, auf der Basis der HUAWEI Mobile Services Entwicklungsplattform eine 5G AR Mobile App zur Musik-, Kunst- und Architekturgeschichte Düsseldorfs zu entwickeln. Für die Darstellung der Düsseldorfer Musik-, Kunst- und Architekturgeschichte sollen Text-, Bild-, Audio-, Video- und AR-Inhalte präsentiert, in der Mobile App auf Basis von HUAWEI Mobile Services standortabhängig ausgespielt und mit den realen Ansichten im Smartphone zu einem AR-Erlebnis verschmolzen werden. Am Finaltag im September pitchen die Teilnehmer mit ihren App-Prototypen vor Publikum um 30.000 Euro Preisgeld. Das Finale wird zudem mittels Stream live im Internet übertragen. Thomas Geisel, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf, zeigt sich begeistert: "Die von den Wettbewerbsteams zu entwickelnden Apps sollen ein Schaufenster in die Zukunft der Darstellung der reichhaltigen Musik-, Kunst- und Architekturgeschichte unserer Stadt sein. Die Apps sollen Appetit machen auf mehr: auf mehr Inhalte, mehr Stadtgeschichte, mehr multimediales Touristikerlebnis. Mit HUAWEI als innovativen Partner zeigen wir konkrete Nutzungsszenarien der nächsten Mobilfunkgeneration 5G auf." William Tian, Country Manager Germany, HUAWEI Consumer Business Group, sieht großes Potential: "Der 5G AR Mobile App Hackathon zeigt, wie einfach Mobile App-Entwickler die HUAWEI Mobile Services Entwicklungsplattform nutzen können, um schnell innovative, hochwertige und sichere 5G Apps zu entwickeln und zu vermarkten. Mit unserer, auf allen Geräten vorinstallierten, AppGallery bieten wir eine attraktive Alternative zu dem bestehenden Duopol bekannter App Stores. HUAWEI stellt allein in Deutschland 20 Millionen Euro zur Unterstützung der Entwickler bereit. Darüber hinaus möchten wir die Entwicklung von neuen App- Ökosystemen aus Deutschland heraus fördern." Peter Hornik, Managing Director bei "digihub Düsseldorf/Rheinland", ruft interessierte Entwicklerteams auf, sich zu bewerben: "Um die Teilnahme am 5G AR Mobile-App Hackathon können sich Teams von 1 bis 5 Personen aus IT-Entwicklern, App-Programmierern, Designern, Tech-Enthusiasten und Creative Minds bewerben, die zwei Monate gemeinsam an einer 5G AR App arbeiten und diese am Finaltag präsentieren möchten. Eine ausreichende Erfahrung soll mit aussagekräftigen Referenzen zu vergleichbaren App-Projekten belegt werden." Infos zum Hackathon und Kontaktmöglichkeiten zur Bewerbung sind unter www.5garhackathon.de abrufbar. Bewerbungen können von Mittwoch, 27. Mai, bis Sonntag, 28. Juni, beim "digihub" eingereicht werden. Für die Gewinner des 5G AR Mobile App Hackathon steht ein Preisgeld von insgesamt 30.000 Euro bereit: 15.000 Euro für den ersten, 10.000 Euro für den zweiten und 5.000 Euro für den dritten Platz. Die drei Gewinnerteams werden am Finaltag im Rahmen einer kombinierten Publikums- und Jury- Abstimmung aus allen teilnehmenden App-Entwicklerteams bestimmt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Hintergrund: HUAWEI Huawei Technologies ist einer der weltweit führenden Anbieter von Informationstechnologie und Telekommunikationslösungen. Mehr als ein Drittel der Weltbevölkerung und mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung nutzt direkt oder indirekt Technologie von HUAWEI. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Shenzhen hat weltweit 194.000 Mitarbeiter und ist mit seinen drei Geschäftsbereichen Carrier Network, Enterprise Business und Consumer Business in 170 Ländern tätig. HUAWEI beschäftigt über 96.000 Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung und betreibt weltweit 16 Forschungs- und Entwicklungscluster sowie gemeinsam mit Partnern 28 Innovationszentren. In Deutschland ist HUAWEI seit 2001 tätig und beschäftigt über 2.500 Mitarbeiter an 18 Standorten. In München befindet sich das größte europäische Forschungszentrum von HUAWEI. "digihub" Der Digital Innovation Hub Düsseldorf/Rheinland (digihub) ist ein regionales Innovationzentrum für das Matchmaking zwischen Digitalmarketakteuren, für die Initiierung neuer Digitalprojekte und für die Förderung von neuen Digitalstartups. Der digihub wird finanziert von Unternehmen und Kommunen aus der Region sowie dem Land NRW. ___________________________________________________________________________ 25. Mai 2020 Die Coronazahlen vom 25. Mai Mit Stand Montag, 25. Mai, 16 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.384 (+8) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 206 (+2) Menschen sind aktuell noch infiziert. Davon werden (Stand: 25. Mai, 8 Uhr) 16 (-2) in Krankenhäusern behandelt, davon 5 (+0) auf Intensivstationen. 30 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.148 (+6) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 265 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 16,3 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. 117 Abstriche wurden am Montag, 25. Mai, bis 16 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden am Montag, 25. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 65 Abstriche genommen. Dazu kommen 4 weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Mit Stand, Montag, 25. Mai, 16 Uhr, sind - seit dem 4. März - insgesamt 10.679 Abstriche in Düsseldorf durchgeführt worden. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Montag, 25. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 480 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Mittwoch noch 262 Anrufe durchgestellt, von denen 262 angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 25. Mai 2020 Theatermuseum wieder geöffnet Das Institut am Hofgarten ist ab Dienstag, 26. Mai, wieder für Besucherinnen und Besucher geöffnet/Talkrunde "Das Rote Sofa" wird digital fortgeführt: Start ist am 29. Mai mit Martin Schläpfer Das Theatermususeum, Jägerhofstrasse 1, ist ab dem morgigen Dienstag, 26. Mai, nach der vorübergehenden, coronabedingten Schließung wieder für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Im Institut am Hofgarten ist derzeit, anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Düsseldorfer Schauspielhaus am Gustaf-Gründgens-Platz in diesem Jahr, die Sonderausstellung "Fünfzig. Vom Düsseldorfer Schauspielhaus zum D’haus" zu sehen. Geänderte Öffnungszeiten Zum Schutz der Besucherinnen und Besucher sowie der Mitarbeitenden gilt im Theatermuseum eine begrenzte Besucherzahl sowie die Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln nach der Coronaschutzverordnung. Die Besucherinnen und Besucher werden gebeten, innerhalb des Gebäudes ihre Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Veranstaltungen finden vorerst nicht statt. Zudem gelten derzeit eingeschränkte Öffnungszeiten: Das Museum kann dienstags bis sonntags von 12 bis 17 Uhr besucht werden. Der Eintritt kostet pro Person vier Euro, ermäßigt zwei Euro. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre haben freien Eintritt. Sonntags ist der Eintritt für alle Besucherinnen und Besucher frei. Maximal sechs Besucherinnen und Besucher dürfen sich gleichzeitig unter Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln in dem Haus aufhalten. "Das Rote Sofa" digital Die Theatertalk-Reihe des Theatermuseums Düsseldorf "Das Rote Sofa" wird nun ebenfalls wieder aufgenommen, jedoch vorerst nur im digitalen Format. Bis zum Sommer werden vier Talk-Abende aufgezeichnet und auf der Homepage und dem Youtube-Kanal des Theatermuseums präsentiert. Den Anfang macht Martin Schläpfer, der scheidende künstlerische Leiter des Ballets am Rhein. Bevor er im Herbst 2020 seine Position als Direktor des Wiener Staatsballetts antritt, zieht er in einem offenen, intensiven Gespräch eine Bilanz seiner Düsseldorfer Jahre. Das Video ist ab Freitag, 29. Mai, um 19 Uhr online abrufbar. Als weitere Gesprächspartner folgen die Sopranistin Luiza Fatyol und der Bassist Sami Luttinen, beide Deutsche Oper am Rhein, sowie Lea Ruckpaul aus dem Ensemble des Düsseldorfer Schauspielhauses. Der YouTube-Kanal des Theatermuseums ist unter: https://www.youtube.com/channel/UCDnj5GHre- M4RvJviwAdMkA zu finden. Weitere Infos gibt es zudem auf der Website des Museums unter: www.duesseldorf.de/theatermuseum Weiter im News-Archiv
___________________________________________________________________________ 28. Mai 2020 Die Coronazahlen vom 28. Mai Mit Stand Donnerstag, 28. Mai, 16 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.420 (+9) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 190 (-22) Menschen sind aktuell noch infiziert. Davon werden (Stand: 28. Mai, 8 Uhr) 16 (-4) in Krankenhäusern behandelt, davon 3 (-2) auf Intensivstationen. 30 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.200 (+31) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 285 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 15,5 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Abstrichzahlen 93 Abstriche wurden am Donnerstag, 28. Mai, bis 16 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Donnerstag, 28. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 34 Abstriche genommen. Dazu kommen 93 weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Mit Stand, Donnerstag, 28. Mai, 16 Uhr, sind - seit dem 4. März - insgesamt 11.488 Abstriche in Düsseldorf durchgeführt worden. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Donnerstag, 28. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 329 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Donnerstag noch 163 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. Hintergrund: 7-Tage-Inzidenz Die 7-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Wenn man sich die aktuellen Zahlen an Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in Düsseldorf im Vergleich zu anderen Großstädten anschaut, verlaufen diese nicht heterogen. Dies kann ganz unterschiedliche Gründe haben: In den letzten Wochen konnte in Deutschland die Ausbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) verlangsamt werden. Die positive Entwicklung wird unter anderem auf die seit Mitte März von Bund und Land eingeführten Kontaktbeschränkungen zurückgeführt und ist auch die Grundlage dafür, die geltenden Beschränkungen nun vorsichtig zu lockern. Um einen erneuten Anstieg der Neuinfektionen zu vermeiden und der Weiterverbreitung des Virus erfolgreich entgegenzuwirken, haben Bund und Länder eine Obergrenze bestimmt: Ab einer Inzidenz (Häufigkeit von Infektionen) von 50 pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen müssen weitreichende Beschränkungen wieder eingeleitet werden. Diese Grenze wurde in Düsseldorf jedoch auch in der "Hochphase" der Pandemie nie erreicht (maximal 41,1/100.000/Woche). Dennoch spiegelt die 7-Tage-Inzidenz nicht nur wider, wie gut die Maßnahmen - wie Quarantäne, Kontaktbeschränkungen, Abstandsgebot, die Maskenpflicht und die allgemeinen Hygieneempfehlungen - funktionieren. Zusätzlich hängt dies auch mit den Faktoren "Testkapazitäten" und "aktiven Fallfindung" zusammen. Die Stadt Düsseldorf hat die Testkapazitäten in den letzten Wochen erhöht. Testen lassen kann sich nun jeder, der in Düsseldorf wohnt oder arbeitet und zugleich Krankheitssymptome wie zum Beispiel trockenen Husten, Halsschmerzen, Atemnot oder Fieber zeigt. Damit werden die Tests einem breiteren Personenkreis zugänglich gemacht. Das heißt, die Landeshauptstadt Düsseldorf kann mittlerweile täglich bis zu 800 Tests durchführen. Dazu kommen noch die Tests, die von niedergelassenen Arztpraxen durchgeführt werden. Je mehr Tests durchgeführt werden können, umso größer ist auch die Wahrscheinlichkeit, Neuinfektionen frühzeitig zu entdecken. Zudem werden in Düsseldorf seit Anfang Mai im Rahmen der sogenannten aktiven Fallfindung Reihentestungen in Gemeinschaftsunterkünften durchgeführt. Dort werden beim Auftreten positiver Fälle alle Personen ungeachtet der Symptomatik abgestrichen, um Infektionsketten möglichst früh nachzuvollziehen und zu unterbrechen. Viele der dort abgestrichenen Personen wurden trotz kompletter Symptomfreiheit positiv getestet. Durch diese regelmäßigen Testungen auch asymptomatischer Personen kommt es notgedrungen zu einem Anstieg neu diagnostizierter Fälle in Düsseldorf. Eine solche aktive Fallfindung bedingt zum großen Teil die vermeintlich hohen Zahlen in Düsseldorf. Hintergrund: Tests im Benrather Pflegeheim Im Benrather Pflegeheim sind am Dienstag, 26. Mai, weitere Reihentestungen bei Bewohnerinnen und Bewohnern und beim Personal durchgeführt worden. 13 der 95 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden positiv getestet; davon sind zehn aus dem pflegerischen Bereich. Mit den bereits vorher getesteten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wurden somit insgesamt 16 Mitarbeitende des Pflegeheims positiv getestet. Die Betroffenen sind alle symptomfrei und befinden sich in häuslicher Quarantäne. Die Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner ist uneingeschränkt gesichert. Bei 23 Bewohnerinnen und Bewohnern wurden am Sonntag, 24. Mai, positive Tests gemeldet; mittlerweile handelt es sich um insgesamt 29 positiv getestete Bewohnerinnen und Bewohnern. Alle positiv getesteten Bewohnerinnen und Bewohner sind weiterhin symptomfrei und in ihren Zimmern isoliert. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind mit entsprechender Schutzausrüstung ausgestattet. Das Haus ist derzeit unter Quarantäne gestellt. Die Diakonie steht weiterhin im engen Austausch mit dem Gesundheitsamt und den anderen Behörden. Außerdem ist der komplette Bereich der Intensivpflege mit seinen Wachkoma- Patientinnen und -Patienten getestet worden. Dort sind alle Ergebnisse negativ. Eine Bewohnerin befindet sich seit Dienstag, 19. Mai, in der Uniklinik Düsseldorf. Sie wurde erst am Montag, 25. Mai, in der Uniklinik positiv getestet. ___________________________________________________________________________ 28. Mai 2020 Experten im Einsatz für ein gutes Klima Klimabeirat appelliert: Bei den Aktionen, den Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgasen zu reduzieren, nicht nachlassen Die Klimaneutralität 2035 zu erreichen, ist das erklärte Ziel der Landeshauptstadt Düsseldorf. Die Verwaltungsspitze hat zu diesem Zweck eine interdisziplinär zusammengesetzte Expertenkommission einberufen, die die Stadtverwaltung berät. Nach einem halben Jahr hat das Gremium eine erste optimistische Zwischenbilanz gezogen und einen Ausblick auf die Herausforderungen der Zukunft gegeben. Zudem ist dort eine Methodik für eine leistungsfähige Planung, Steuerung und Kontrolle der Klimaschutzprojekte erarbeitet worden, mit dem Düsseldorf bundesweit Vorreiter sein wird. Dieses Tool soll in der Kleinen Kommission Klimaschutz und im Stadtrat vorgestellt werden. "In Zeiten von Corona ist es mir wichtig, dass das Thema 'Klimaschutz' nicht in Vergessenheit gerät, denn hier geht es um eine wichtige Menschheitsfrage. Wir sind in Düsseldorf auf einem guten Weg, die Klimaneutralität 2035 zu erreichen, aber wir dürfen bei unseren Anstrengungen nicht nachlassen. Die Stadtverwaltung wird alles Notwendige tun, um dafür zu sorgen, dass dieses ehrgeizige Ziel nicht nur in Sonntagsreden oder in Ratssitzungen proklamiert, sondern auch erreicht wird. Deshalb freue ich mich sehr, dass Düsseldorf neben dem Sachverstand der Stadtverwaltung auch auf das Wissen und die Ideen einer interdisziplinär zusammengesetzten Expertengruppe zurückgreifen kann", betonte Oberbürgermeister Thomas Geisel. Die Expertengruppe besteht aus Umweltdezernentin Helga Stulgies, Dr. Udo Brockmeier, Vorstandsvorsitzender Stadtwerke Düsseldorf AG, Dr. Sophia Becker, Wissenschaftlerin an der Technischen Universität Berlin, Sabrina Herrmann, Leiterin Siemens-Niederlassung Düsseldorf, Andreas Kipar, Landschaftsarchitekt und Unternehmer, und Reiner Priggen, Vorsitzender des Landesverbandes Erneuerbare Energien NRW e.V.. Landeshauptstadt und Stadtwerke arbeiten eng zusammen Die Landeshauptstadt Düsseldorf und die Stadtwerke stecken seit zwei Jahren einen hohen Aufwand in die Analyse der Herausforderungen des Klimawandels für eine Großstadt wie Düsseldorf. Die Modernisierung der urbanen Infrastrukturen, die notwendig ist, um die Klimaschutzziele zu erreichen und den Ausstoß an Kohlendioxid (CO2) zu senken, wird gleichzeitig die Grundlage für eine Metropole der Zukunft schaffen. Die Landeshauptstadt und die Stadtwerke Düsseldorf sind der festen Überzeugung, dass Transparenz von grundlegender Bedeutung ist. Den Zielgruppen und Kundengruppen muss erläutert werden, welche Projekte effektiv sind - also einen hohen Beitrag zum CO2-Minderungsziel leisten - und welche Projekte effizient sind - also diese Leistung mit möglichst niedrigem Ressourceneinsatz erreichen. Daher ist eine fundierte und verständliche Vorgehensweise, die jederzeit Transparenz bietet und Beteiligung ermöglicht, der Schlüssel für eine erfolgreiche Umsetzung. Die Grundlage dafür muss durch eine verbindliche und leistungsfähige Methodik mit klaren Kriterien für die Effektivität, Effizienz und Umsetzbarkeit der einzelnen Projekte gelegt werden. Ausgehend von den Zahlen aus 2016 muss der CO2-Ausstoß in Düsseldorf um rund 67 Prozent reduziert werden - von rund 4,2 Millionen Tonnen auf rund 1,4 Millionen Tonnen pro Jahr. Aktuell machen vom jährlichen Ausstoß 30 Prozent die privaten Haushalte, 41 Prozent die Wirtschaft, 27 Prozent der Verkehr und lediglich zwei Prozent die städtischen Einrichtungen aus. "Ein alleiniges Engagement der Landeshauptstadt reicht daher nicht aus, sondern wir brauchen Partner und Unterstützer, die entsprechend ihres Anteils am Ausstoß auch einen Beitrag zur Minderung leisten. Diese zu gewinnen und moderne Wege aufzuzeigen, dabei leistet das Expertengremium, das ich Ihnen heute vorstelle, entscheidende Hilfe", erläutert Oberbürgermeister Thomas Geisel. Mit einer Rangfolge soll für Projekte entsprechend ihrer Wirksamkeit zur Minderung des CO2-Ausstoßes und der dafür erforderlichen Kosten priorisiert werden, so der Vorschlag der Experten. Weitere Parameter sind die technische Umsetzbarkeit und der Aufwand zum Auslösen nötiger Investitionen sowohl im privaten wie im öffentlichen Sektor. Es soll ein Zeitablauf für die Projekte gefunden werden und messbare Ziele und Zwischenziele festgelegt werden, damit für alle transparent ist, wie weit die Stadt bei der Erreichung des Ziels "Klimaneutralität" gekommen ist. Herausgearbeitet werden soll nach der Vorstellung der Klima-Experten auch, wo noch keine ausreichenden Projekte ausgearbeitet wurden, um das Ziel zu erreichen. In diesen Fällen gilt es, im Gespräch mit der Stadtgesellschaft gemeinsam, weitere kreative Ideen zu entwickeln. Diese Methodik soll nach dem Expertengremium ein Angebot an die Politik sein, den Grad der Zielerreichung maximal transparent und die Diskussion damit ehrlich zu machen. Verkehr und Wärme entscheidende Faktoren Ein besonderes Augenmerk muss laut den Klimaexperten auf den Sektoren Verkehr und Wärme liegen. Der Sektor Verkehr ist in Düsseldorf für den Ausstoß von 1,4 Millionen Tonnen CO2 jährlich verantwortlich, der Wärmesektor für 1,3 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr - das sind jeweils etwa ein Drittel des Gesamtausstoßes. Im Sektor Verkehr sind zwei große Stränge zu verfolgen: Der Motorisierte Individualverkehr muss reduziert werden (Gruppe 1) und der verbleibende Rest des Motorisierten Individualverkehrs sowie des Öffentlichen Personennahverkehrs (Gruppe 2 und 3) soll möglichst wenig Schadstoffe ausstoßen. ___________________________________________________________________________ 28. Mai 2020 Spatenstich für das Freiheits- und Einheitsdenkmal Grütters: „Erinnerung an eine Sternstunde unserer Demokratiegeschichte“ Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat heute in Berlin gemeinsam mit den ehemaligen Bundestagspräsidenten Wolfgang Thierse und Norbert Lammert den symbolischen Spatenstich für das Freiheits- und Einheitsdenkmal gesetzt. Dazu erklärte die Staatsministerin: „Mit dem Freiheits- und Einheitsdenkmal erinnern wir an die Zivilcourage derjenigen Menschen, die ihre Stimme erhoben für demokratische Freiheitsrechte. Die Einheit Deutschlands und ein geeintes Europa wären ohne ‚Bürger in Bewegung‘ geblieben, was sie lange waren: utopisch anmutende Hoffnungen für eine ferne Zukunft. Die Erinnerung an die Friedliche Revolution verdient deshalb diesen prominenten Platz im Herzen der deutschen Hauptstadt.“ Mit Blick auf die langjährige Debatte um dieses nationale Bauvorhaben dankte die Staatsministerin insbesondere Thierse und Lammert sowie dem amtierenden Bundestagspräsidenten Wolfgang Schäuble für ihr unermüdliches Engagement, mit dem sie und viele weitere Abgeordnete des Deutschen Bundestages stets für die Errichtung des Freiheits- und Einheitsdenkmals eintraten – genauso wie Lothar de Maizìère, Günter Nooke, Florian Mausbach und Jürgen Engert, die mit ihrer Initiative 1998 den gedanklichen Grundstein für das Denkmal zur Erinnerung an die Friedliche Revolution legten. „Und auch wenn man gelegentlich den Eindruck gewinnen konnte, noch schwieriger als eine demokratische Revolution anzuschieben sei es, ihr ein Denkmal zu setzen,“ fügte Grütters hinzu, „freue ich mich, dass uns das Freiheits- und Einheitsdenkmal nun in nicht allzu ferner Zukunft sichtbar daran erinnern wird, dass Demokratie kein Geschenk ist, sondern eine Errungenschaft und der Preis steten Bemühens der Bürgerinnen und Bürger.“ Lange erwartet worden war der heutige Spatenstich auch von dem verantwortlichen Stuttgarter Büro Milla & Partner, dessen Vertreter ebenfalls bei der Veranstaltung auf der Schlossfreiheit in Berlin Mitte anwesend waren. Über das eines Tages von Menschen begeh- und bewegbare Denkmal sagte Architekt Sebastian Letz: „Das Denkmal ist eine soziale Skulptur. Sie gewinnt Leben, wenn die Besucher sich zusammenfinden, verständigen und gemeinsam bewegen. Es aktiviert und lädt zur Partizipation ein. Als Bild für gelebte Demokratie erinnert es uns daran, dass Freiheit und Einheit keine Selbstverständlichkeit sind.“ Johannes Milla, Geschäftsführer von Milla & Partner sagte: „Ich freue mich, dass die Realisierung des Freiheits- und Einheitsdenkmals nun beginnt – und danke den zahlreichen Befürworterinnen und Befürwortern des Denkmals, allen voran den Bundestagspräsidenten a.D. Norbert Lammert und Wolfgang Thierse.“ Im November 2007 fasste der Deutsche Bundestag den Beschluss zur Errichtung des Denkmals in der Mitte Berlins. Aus dem späteren Wettbewerbsverfahren ging der Entwurf der Arbeitsgemeinschaft Milla & Partner /Sasha Waltz „Bürger in Bewegung“ als Sieger hervor. Die große Schale soll in Erinnerung an die Friedliche Revolution und die Wiedervereinigung Deutschlands die Aufschrift „Wir sind das Volk. Wir sind ein Volk.“ tragen. Die Kosten für das Denkmal liegen bei 17,12 Millionen Euro. ___________________________________________________________________________ 28. Mai 2020 Baumfällungen im Volksgarten 17 Ahorne mit Rußrindenkrankheit befallen und nicht mehr verkehrssicher Ab Anfang Juni müssen 17 Bäume im Volksgarten aus Verkehrssicherheitsgründen gefällt werden. Es handelt sich um Ahorne, die von einem Schädlingspilz, der sogenannten Rußrindenkrankheit, befallen sind. Die Infektion wird durch heißes und trockenes Klima begünstigt. Die Stammdurchmesser sind bei zehn Bäumen 35 bis 50 Zentimeter, bei weiteren fünf Bäumen 60 bis 80 Zentimeter und bei zwei Bäumen etwa 90 Zentimeter. Das Gartenamt bittet um Verständnis. Die beauftragte Fachfirma wird die Bäume vor der Entnahme auf Nester und Nisthöhlen kontrollieren. Vor den Fällungen werden entsprechende Hinweisschilder an den Bäumen angebracht. ___________________________________________________________________________ 28. Mai 2020 Aktionsbündnis für ein rauchfreies Düsseldorf Zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai erinnert das Gesundheitsamt an die Gefahren des Rauchens Am 31. Mai 2020 findet wie in jedem Jahr der Weltnichtrauchertag statt. Dieser wurde 1987 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ins Leben gerufen, um auf den weltweiten Tabakkonsum und die dadurch verursachten Todes- und Krankheitsfälle aufmerksam zu machen. Heutige und zukünftige Generationen sollen vor den Schäden des Tabakkonsums bewahrt werden, wobei Aufklärung und Prävention eine entscheidende Rolle spielt. In den vergangenen Jahren haben zum Weltnichtrauchertag verschiedene Aktionen und Veranstaltungen in der Landeshauptstadt stattgefunden. Diese mussten in diesem Jahr aufgrund der Corona-Krise leider abgesagt werden. Doch die Planungen für die kommenden Jahre laufen bereits. Diese Ziele der WHO werden von der Landeshauptstadt Düsseldorf schon seit längerem unterstützt. Am 30. Mai 2018 wurde hier das Aktionsbündnis "Generation rauchfrei" gegründet. Dieses ist seitdem sehr gewachsen. Partner sind mittlerweile die Düsseldorfer Gesundheitskonferenz, die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein, die Apothekerkammer Nordrhein, die AOK Düsseldorf, die Aktion Weißes Friedensband e.V. mit der Aktion Nikotinkinder, der Aufklärung gegen Tabak e.V. der Heinrich-Heine-Universität, der Pro Rauchfrei e.V., das Florence-Nightingale- Krankenhaus, die LVR-Kliniken, das Gesundheitsamt, das Sportamt, das Jugendamt und das Schulverwaltungsamt Düsseldorf sowie der Beirat der lokalen Agenda 21 Düsseldorf sowie die DEG, Fortuna Düsseldorf und Borussia Düsseldorf. Ziel dieses Bündnisses ist es, vor allem die zukünftigen Generationen für das Thema zu sensibilisieren und das Nichtrauchen zu stärken. Alle interessierten Vereine, Organisationen, Einrichtungen, Betriebe, Kirchen etc. aber auch interessierte Bürgerinnen und Bürger - insbesondere Jugendliche und junge Heranwachsende - sind herzlich dazu eingeladen, sich dem Düsseldorfer Aktionsbündnis "Generation rauchfrei" anzuschließen. Rauchen ist eines der größten vermeidbaren Gesundheitsrisiken. 1997 stellte das Bundesverfassungsgericht fest, dass Rauchen auch bei Menschen, die den Rauch nur passiv einatmen, zu tödlichen Krankheiten und Gesundheitsgefahren führen kann. Weltweit sterben im Jahr etwa sechs Millionen Menschen an den Folgen des Rauchens. Darunter sind ungefähr eine halbe Million Passivraucher, zu denen über 150.000 Kinder gehören. "Uns geht es nicht darum, das Rauchen zu verbieten, sondern für das Nichtrauchen zu werben. Wir wollen vor allem junge Menschen davon überzeugen, dass Rauchen schon lange nicht mehr 'cool' ist", sagt der Beigeordnete für Gesundheit der Landeshauptstadt Düsseldorf, Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke. Tabakkonzerne versuchen, vor allem junge Menschen zum Rauchen zu verführen. Durch wirkungsvolle Werbestrategien wird das Rauchen oft als Symbol für Freiheit und Abenteuer oder einen modernen Lebensstil dargestellt. Vor allem junge Menschen lassen sich dadurch oft beeinflussen. Das Aktionsbündnis "Generation rauchfrei" hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, besonderes die Jugendlichen und jungen Heranwachsenden davon zu überzeugen, gar nicht erst mit dem Rauchen anzufangen. Das Aktionsbündnis "Generation rauchfrei" ist auch auf Facebook unter https://www.facebook.com/Generation-Rauchfrei-Düsseldorf-359528364813973/ zu finden. Anregungen, Ideen und Vorschläge, die beim Kampf gegen das Rauchen helfen, werden dort gern entgegengenommen. ___________________________________________________________________________ 28. Mai 2020 Umwelt- und Verbraucherschutz künftig unter einem Dach Ämter fusionieren und stellen sich neu auf/Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung in einem Institut zusammengefasst und dem Umweltamt angegliedert Das Umweltamt und das Amt für Verbraucherschutz zum Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz haben sich zum 1. April 2020 zusammengeschlossen. Nachdem die städtische Chemische und Lebensmitteluntersuchung zum 1. Januar 2020 der Landeseinrichtung Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Rhein-Ruhr-Wupper (CVUA-RRW) angegliedert wurde, wurden nun das Veterinärwesen und die Lebensmittelüberwachung in einem "Institut für Verbraucherschutz und Veterinärwesen" zusammengefasst und als Abteilung dem Umweltamt angegliedert. "Wir wollen durch den Zusammenschluss der beiden Ämter den Verbraucherschutz stärken und ihn für die Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger noch schlagkräftiger machen. Auch gegenüber dem Land sind wir gut aufgestellt, da dort diese Themen ebenfalls in einer Behörde, dem Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz, angesiedelt sind", erklärt Oberbürgermeister Thomas Geisel. Die Fusion ist Teil des Projektes "Verwaltung 2020", mit dem der Oberbürgermeister die Verwaltung schlanker und effektiver aufgestellt hat. "Durch die zukünftige Zusammenarbeit sollen die Tierärzte und Lebensmittelkontrolleure von Verwaltungsaufgaben entlastet werden und sich ganz auf den so wichtigen Verbraucherschutz, den Tierschutz und die Tiergesundheit konzentrieren können", betont die Beigeordnete Helga Stulgies, in deren Dezernat beide Ämter auch schon bisher zusammen angesiedelt waren. Die breiter aufgestellte Verwaltungsabteilung des Umweltamtes übernimmt die zentralen Aufgaben wie Haushalt, Personal und IT und kümmert sich zukünftig auch um das Marktmanagement. Beide Ämter sind für eine Stadtverwaltung noch vergleichsweise jung: Das Umweltamt entstand 1988 mit der zunehmenden gesellschaftlichen und politischen Bedeutung des Umwelt- und Gewässerschutzes. Die Thematik der seinerzeit größten Einheit, der "Unteren Wasserbehörde", war indes nicht neu, wie beispielsweise durch das "Preussische Wasserrecht von 1860" dokumentiert ist. Im Verlauf der Jahre kamen durch die Steigerung des Umweltbewusstseins und der damit verbunden Gesetzgebung Themen wie etwa der Immissions- und Lärmschutz, der Klimaschutz und die Klimaanpassung, der Bodenschutz und die Luftreinhaltung hinzu. Das Amt für Verbraucherschutz wurde im Jahr 2002 gegründet. Ab diesem Zeitpunkt wurden die bis dahin getrennten Aufgaben der Lebensmittelüberwachung, der Lebensmitteluntersuchung und die Aufgaben des Veterinäramtes zusammengelegt. Hinweise auf die immer noch geltenden lebensmittelrechtlichen Grundsätze "Schutz der Gesundheit und Schutz vor Täuschung" finden sich allerdings schon im Altertum vor 3.500 Jahren, denn Kontrollen gab es schon im alten Athen und Byzanz. Und nach dem Soester Stadtrecht von 1120 hatte jener, "der faulen Wein mit gutem Wein mischt, sein Leben verwirkt". Im neuen Amt mit der Kennziffer 19 arbeiten nun 220 Mitarbeiter aus unterschiedlichen technischen und administrativen Berufsgruppen unter Leitung des bisherigen Umweltamtsleiters Thomas Loosen zusammen. Leiter des Instituts für Verbraucherschutz und gleichzeitig Amtstierarzt ist Klaus Meyer. ___________________________________________________________________________ 27. Mai 2020 Alkoholverkaufsverbot aufgehoben Die Landeshauptstadt Düsseldorf hebt das in einer Allgemeinverfügung vom 14. Mai angeordnete Alkoholverkaufsverbot für den Verzehr außer Haus in bestimmten Teilen der Altstadt mit sofortiger Wirkung auf. Grundlage dafür bildet ein Beschluss des Verwaltungsgerichtes Düsseldorf (AZ: 7 L 903/20) vom heutigen Mittwoch, 27. Mai. Das Alkoholverkaufsverbot galt bis dato laut der Allgemeinverfügung montags bis freitags ab 18 Uhr bis zum jeweils nächsten Morgen um 6 Uhr und samstags, sonntags und an gesetzlichen Feiertagen ab 15 Uhr bis zum jeweils nächsten Morgen um 6 Uhr. Das Verbot sollte bis 11. Juli gelten. Das in der selben Allgemeinverfügung angeordnete Verbot von Vorführungen des Programms von Fernsehsendern und Streamingdiensten auf Außenterrassen bleibt unabhängig davon bestehen. Die Landeshauptstadt prüft nun andere Möglichkeiten, um Menschenansammlungen in der Altstadt möglichst zu vermeiden. ___________________________________________________________________________ 27. Mai 2020 Die Coronazahlen vom 27. Mai Mit Stand Mittwoch, 27. Mai, 16 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.411 (+17) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 212 (+12) Menschen sind aktuell noch infiziert. Davon werden (Stand: 27. Mai, 8 Uhr) 20 (+1) in Krankenhäusern behandelt, davon 5 (+0) auf Intensivstationen. 30 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.169 (+5) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 279 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 15,3 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. 71 Abstriche wurden am Mittwoch, 27. Mai, bis 16 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Mittwoch, 27. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 40 Abstriche genommen. Dazu kommen 190 weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Mit Stand, Mittwoch, 27. Mai, 16 Uhr, sind - seit dem 4. März - insgesamt 11.268 Abstriche in Düsseldorf durchgeführt worden. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Mittwoch, 27. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 318 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Mittwoch noch 180 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 27. Mai 2020 Beratung wieder möglich Schrittweise Öffnung der "zentren plus" ab Mittwoch, 3. Juni Die Nachfrage von Seniorinnen und Senioren zur erneuten Öffnung der "zentren plus" steigt stetig an. Ab Mittwoch, 3. Juni, werden die "zentren plus" daher schrittweise wieder geöffnet. Ab diesem Zeitpunkt ist eine Beratung vor Ort wieder möglich. Im Laufe des Junis werden weitere Angebote, wie zum Beispiel Bewegungsangebote und Gedächtnistraining, dazu kommen. Für alle Angebote wird eine Anmeldung erforderlich sein, da die Anzahl der Teilnehmenden aufgrund der räumlichen Gegebenheiten begrenzt sein wird. Offene Angebote, für die keine Anmeldung erforderlich ist, werden bis auf weiteres nicht möglich sein. In jedem Fall werden die Träger dafür Sorge tragen, dass die aktuellen Hygieneregeln eingehalten werden. Welche Angebote in welchem Umfang stattfinden, entscheiden die "zentren plus" je nach den jeweiligen räumlichen Voraussetzungen vor Ort. Seniorinnen und Senioren sollten sich daher vor einem Besuch telefonisch bei ihrem "zentrum plus" erkundigen. Alle Kontaktdaten der "zentren plus" sind im Internet unter www.duesseldorf.de/senioren/zentrum-plus hinterlegt. Bedingt durch die Corona-Pandemie konnten seit über zwei Monaten in den 32 "zentren plus" der Landeshauptstadt Düsseldorf vor Ort keine Beratungen und Veranstaltungen mehr angeboten werden, da die Besucherinnen und Besucher sowie Ehrenamtlichen zum überwiegenden Teil zur Risikogruppe gehören. Hauptamtlich und ehrenamtlich Tätige engagieren sich aber auf andere Weise. Es wurde telefonisch beraten, Kontakt per E-Mail gehalten oder es wurden Einkaufsdienste organisiert. ___________________________________________________________________________ 27. Mai 2020 Toilettenanlage am Wasserspielplatz Auf‘m Rott umfassend saniert Toilettenanlage täglich von 7 bis 20 Uhr geöffnet/Sanierung erfolgte durch das Amt für Gebäudemanagement/Finanzierung durch die Bezirksvertretung 9 Das Amt für Gebäudemanagement hat das Toilettengebäude am Wasserspielplatz Auf‘m Rott 86 in Wersten umfassend saniert. Das Toilettengebäude verfügt nun auch über einen barrierefreien behindertengerechten WC-Raum und Wickeltische in der Damen- und der Herrentoilette. Die Anlage steht der Öffentlichkeit, insbesondere den Besucherinnen und Besuchern des Wasserspielplatzes, seit Dienstag, 19. Mai, täglich in der Zeit von 7 bis 20 Uhr zur Verfügung. Entkernung und künstlerische Gestaltung des Gebäudes Die 1972 errichtete und bereits seit längerer Zeit nicht mehr in Betrieb befindliche Toilettenanlage ist zunächst vollständig entkernt worden. Im Anschluss wurden das Dach, die Tür- und Fensteranlagen, die Wand-, Boden- und Deckenbelege, die Heizung, die Lüftung, die Elektroanlage sowie die Sanitäreinrichtung erneuert. Ein neuer Kanalanschluss wurde hergestellt und der Unterstand instandgesetzt. Im Zuge der Sanierungsmaßnahme wurde der Grundriss so angepasst, dass ein barrierefreier behindertengerechter WC-Raum eingebaut werden konnte. Darüber hinaus verfügen nun sowohl die Damen- als auch die Herrentoilette über einen Wickeltisch. Die Außenfassade des Gebäudes wurde künstlerisch gestaltet. Öffnung der Toilettenanlage von 7 bis 20 Uhr Die Sanierungsmaßnahme hat rund 160.000 Euro gekostet. Die Mittel wurden vollständig von der Bezirksvertretung 9 zur Verfügung gestellt. Die letzten Arbeiten wurden nunmehr abgeschlossen, sodass dem Stadtteil seit Dienstag, 19. Mai, eine weitere öffentliche Toilettenanlage zur Verfügung steht. Diese ist für die Öffentlichkeit, insbesondere für die Besucherinnen und Besucher des Wasserspielplatzes, täglich in der Zeit von 7 bis 20 Uhr, geöffnet. ___________________________________________________________________________ 27. Mai 2020 Tausende Stadtradler trotzen Corona Teams sammeln im bundesweiten Kommunalwettbewerb des Klima-Bündnisses vom 29. Mai bis 18. Juni Radkilometer für Düsseldorf "Radeln für ein gutes Klima" ist das Motto des Stadtradeln-Wettbewerbs für mehr Klimaschutz in Düsseldorf. Ab Freitag, 29. Mai, sammeln wieder tausende Radler Kilometer für die Landeshauptstadt, um Klimaschutz und Radverkehr voranzubringen. Bis Freitag, 18. Juni, kann jeder seine zurückgelegten Radkilometer zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen oder in der Freizeit auf das Teamkonto und damit auf das Düsseldorfer Stadtradeln-Konto eintragen. Alle Strecken zählen: ob innerhalb oder außerhalb des Stadtgebiets ist gleich. Oberbürgermeister Thomas Geisel unterstützt Stadtradeln und fährt selbst mit. "Auch in Zeiten der Corona-Pandemie findet Stadtradeln deutschlandweit statt. Derzeit sind 1.028 Städte, Landkreise und Gemeinden registriert. Uns eint die feste Überzeugung, dass das Fahrrad, ganz besonders in diesen Zeiten, das wohl beste Verkehrsmittel von allen ist. Es verhilft zur Bewegung an der frischen Luft, bringt einen schnell von einem Ort zum anderen und kann dazu beitragen, den 'Corona-Blues' zu bezwingen. Jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt, sich noch häufiger auf das Rad zu schwingen und beim Stadtradeln mitzumachen“, appelliert der Oberbürgermeister. "Bis heute haben sich für Düsseldorf 287 Teams mit mehr als 3.611 Teilnehmenden angemeldet", berichtet Umweltdezernentin Helga Stulgies über den aktuellen Stand. "Wir sind auf einem sehr guten Weg, wenn man bedenkt, dass im letzten Jahr am Ende 260 Teams aktiv geworden waren. Anmeldungen sind herzlich willkommen und auch nach dem Start des Wettbewerbs am Freitag, 29. Mai, noch problemlos möglich. Kilometer lassen sich nachtragen." Im vergangenen Jahr radelte Düsseldorf mit 1.127 anderen Kommunen um die Wette. 260 Stadtradeln-Teams mit 6.177 Aktiven waren allein in Düsseldorf dabei und halfen dem Thema Fahrrad auf die Beine und in die Medien. So geht es: Mitmachen beim Stadtradeln für Düsseldorf Wer mitmachen möchte, kann ein Team ab zwei Mitgliedern anbieten. So soll der Zusammenhalt und die Kommunikation gefördert werden. Innerhalb des Teams kann jeder für sich fahren. Die gefahrenen Kilometer werden dann dem Team gutgeschrieben. Für überzeugte Einzelradler gibt es darüber hinaus ein "Offenes Team". Unter www.stadtradeln.de/duesseldorf kann sich jeder, der in Düsseldorf lebt, arbeitet, einem Verein angehört und zur Schule oder Hochschule geht, kostenlos anmelden und aktiv werden. Auf der Internetseite stellen sich die Rad-Teams vor, und es gibt Informationen über Rad-Service-Angebote in der Landeshauptstadt. Die Teams können sich in die Kategorien Schulen, Unternehmen, Behörden, Vereine, Stadtteile oder Familien eingruppieren oder auch nur in der Gesamtwertung mitfahren. Die besten Stadtradler für Düsseldorf werden im September mit Siegerurkunden ausgezeichnet. Alle Teams nehmen an der Verlosung hochwertiger Fahrrad-Sachpreise teil. Faltblätter, Plakate und Stadtradeln-Aufkleber fürs Rad sind digital und - in geringerer Auflage - gedruckt erhältlich. Die digitalen Versionen stehen auf der Stadtradeln-Internetseite zum Herunterladen bereit. Gedrucktes kann beim Umweltamt der Stadt, Brinckmannstraße 7, 40225 Düsseldorf, Zimmer 711, angefordert werden. Bei Fragen hilft die Stadtradeln-Koordination im Umweltamt, E-Mail stadtradeln@duesseldorf.de, Telefon 0211-8925003 und 0211-8925094. Hintergrund Etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid(CO2)-Emissionen in Deutschland entsteht im Verkehr, ein Viertel der CO2-Emissionen des gesamten Verkehrs verursacht der Innerortsverkehr. Wenn 30 Prozent der Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Innenstädten mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren werden, ließen sich etwa 7,5 Millionen Tonnen CO2 vermeiden. Der Radverkehr zeichnet sich auch durch seinen geringen Flächenbedarf, wenig Lärm und null Abgase aus. Stadtradeln ist eine Kampagne des Klima-Bündnisses, des mit 1.700 Mitgliedern aus 27 europäischen Ländern weltweit größten Städtenetzwerks für Klimaschutz. Dieses Jahr, coronabedingt einen Monat länger, können Kommunen im Zeitraum vom 1. Mai bis zum 31. Oktober ihre selbstgewählte 21-Tage-Radelzeit absolvieren. Ein Video zu diesem Thema finden Sie auf YouTube unter: www.youtube.com/stadtduesseldorf ___________________________________________________________________________ 27. Mai 2020 Spende von reinigendem Handgel für Düsseldorfer Heimatsommer Firma Galderma spendet Handgele der Marke Cetaphil/Besucher von Düsseldorfer Heimatsommer profitieren Durch die Coronakrise werden die Ferien 2020 anders als gewohnt. Beliebte Aktionen und Aktivitäten wurden bereits abgesagt, Urlaube storniert und viele Menschen verbringen ihre freie Zeit daher in der Heimat. Um diese Zeit genießen zu können und das Beste aus dieser Situation herauszuholen, hat die Stadt Düsseldorf die Initiative "Heimatsommer" ins Leben gerufen. Die Aktion richtet sich zunächst an Veranstaltungsagenturen, Schausteller, Künstler, Festivalveranstalter und Sportvereine, die Ideen und Angebote für einen Düsseldorfer Sommer einreichen können. Selbstverständlich müssen alle Konzepte den gültigen Anforderungen des Infektionsschutzes genügen. Einen Beitrag hierzu leistete am Mittwoch, 27. Mai, schon die Firma Galderma Laboratorium, die Oberbürgermeister Thomas Geisel 20.000 Fläschchen mit reinigenden Handgelen überreicht hat. Die Fläschchen der Marke Cetaphil sollen auf den verschiedenen Veranstaltungen des Heimatsommers an die Besucher verteilt werden. Auch Sonnencreme und Handcreme werden die Spende für den Heimatsommer ergänzen. "Die Idee des Düsseldorfer Heimatsommers gefällt mir sehr gut. Ich bin sicher, dass hier ein sehr schönes Programm entstehen wird und der Sommer 2020 in jedem Fall – oder gerade deswegen – in Erinnerung bleiben wird", sagt Marion Bock, Geschäftsführerin der Galderma Laboratorium GmbH. "Daher freut es uns auch sehr, dass wir mit unseren Produkten für eine entsprechende Handhygiene sorgen können." Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Einmal mehr sehen wir, wie sich Düsseldorfer Unternehmen für ihre Stadt engagieren. Das begegnet uns in den letzten Wochen immer wieder. Ich bin sicher, dass wir im Sommer etwas Tolles auf die Beine stellen. Für eine gute Handhygiene ist mit der Spende der Firma Galderma auf jeden Fall gesorgt." Koordiniert wird die Spendenaktion von der Wirtschaftsförderung, in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Düsseldorf. ___________________________________________________________________________ 27. Mai 2020 Fahrradfahren im Stadtwald – Mountainbiking mit Rücksicht Trails und Sprungschanzen schädigen den Wald und belasten ihn zusätzlich Das Fahrrad wird in den letzten Jahren bei der Freizeitnutzung immer beliebter. Besonders der Grafenberger und Aaper Wald werden aufgrund des hügeligen Geländecharakters gerne von Aktiven auf Mountainbikes oder BMX-Rädern genutzt. Das Landesforstgesetz NRW erlaubt das Radfahren im Wald auf festen Wegen. Die Nutzung der bestehenden - im Erholungswald schon vielfältig vorhandenen - Wanderwege mit Fahrrädern ist weitgehend unproblematisch, solange dabei Rücksicht auf andere Waldbesucher genommen wird. Trails führen zu Bodenschäden Belastend für den Naturraum Wald werden aber zunehmend die abseits des angelegten Wanderwegenetzes kreuz und quer durch den Wald verlaufenden Trails. Sie entstehen einerseits erst neu durch Mountainbiking, andererseits werden vorhandene Trampelpfade genutzt und durch die Befahrung verbreitert. Dadurch kommt es zu Bodenschäden durch Förderung der Erosion und zur Vernichtung der Bodenvegetation. Der Stadtwald ist nicht nur ein wichtiger Erholungsraum für die Menschen, sondern vor allem auch Rückzugs- und Lebensraum der heimischen Tier- und Pflanzenwelt. Durch die weitere Ausbreitung von Trails und Trampelpfaden werden die ruhigen Rückzugsflächen immer weniger, und die Beunruhigung der wildlebenden Tiere nimmt zu. Gerade jetzt zur Setz- und Brutzeit gilt es, dies zu vermeiden. Daher der dringende Appell, bei Ausfahrten mit Mountainbikes das vorhandene und für die vielfältigen Erholungsnutzungen extra angelegte Wanderwegenetz zu nutzen, um die weitere Ausbreitung von Trails kreuz und quer durch den Wald zu vermeiden. Keine Sprungschanzen und Aufbauten im Schutzgebiet Eine kleine, aber spezielle Gruppe im Wald sind Aktive auf BMX-Rädern, die sich teils mit artistischem Geschick mit ihren Zweirädern an Sprüngen und Tricks ausprobieren. Neben der Befahrung des vorhandenen hügeligen Geländes werden dazu jedoch teilweise auch meterhohe Sprungschanzen und Aufbauten erstellt. Hierzu wird massiv durch Abgrabungen mit Schüppen und Schubkarre in den Waldboden eingegriffen. Dies ist in einem Landschaftsschutzgebiet - zu dem der Stadtwald gehört - sowohl nach dem Landesnaturschutzgesetz NRW als auch nach dem Landesforstgesetz NRW unzulässig. Da die Befahrung der frei zugänglichen großen Sprungschanzen und Aufbauten für BMX-Fahrer eine extreme Verletzungsgefahr birgt, werden diese auch aus Sicherheits- und Haftungsgründen regelmäßig immer wieder durch die Forstabteilung beseitigt. So erfolgte dies in der Vergangenheit mehrfach an den Wällen der ehemaligen Preußischen Schießstände im Aaper Wald. Neu gebaute, große Sprungschanzen wurden aktuell im Wald nördlich der A 44 entdeckt. Auch dort mussten diese wieder zurückgebaut und beseitigt werden. Eine Alternative, um Sprünge und Tricks mit dem BMX-Rad zu üben, besteht im Dirtpark an der Opitzstraße im Stadtteil Mörsenbroich. Hier wurde von der Stadt vor einigen Jahren eine multifunktionale Sportanlage auch unter Einbeziehung der jugendlichen Nutzer erstellt. Wie wertvoll unser Stadtwald für die Erholung und sportliche Aktivität der Bürgerinnen und Bürger ist, hat sich gerade auch zu Corona-Zeiten wieder gezeigt. Ein gemeinsames, rücksichtvolles Verhalten aller Waldbesucher ermöglicht dabei eine konfliktfreie Nutzung der verschiedenen Interessensgruppen wie Reiter, Jogger, Wanderer mit und ohne Hund und nicht zuletzt Fahrradfahrer. Gerade in den letzten Jahren ist der Stadtwald durch Klimawandel, Dürreperioden und Schadorganismen vielfältigen Belastungen ausgesetzt. Er bedarf daher eher mehr Schutz und Rücksichtnahme als noch weiter zunehmender Belastungen. ___________________________________________________________________________ 26. Mai 2020 Die Coronazahlen vom 26. Mai Mit Stand Dienstag, 26. Mai, 16 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.394 (+10) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 200 (-6) Menschen sind aktuell noch infiziert. Davon werden (Stand: 26. Mai, 8 Uhr) 19 (+3) in Krankenhäusern behandelt, davon 5 (+0) auf Intensivstationen. 30 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.164 (+16) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 279 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 16,5 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. 94 Abstriche wurden am Dienstag, 26. Mai, bis 16 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Dienstag, 26. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 49 Abstriche genommen. Dazu kommen 145 weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden (unter anderem in einem Altenheim in Benrath). Mit Stand, Dienstag, 26. Mai, 16 Uhr, sind - seit dem 4. März - insgesamt 10.967 Abstriche in Düsseldorf durchgeführt worden. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Dienstag, 26. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 376 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Dienstag noch 230 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 26. Mai 2020 Wirtschaftsförderung präsentiert das Programm #mitundunterCorona Herausforderung durch das Coronavirus: Zwischenbilanz im Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Tourismus und Liegenschaften am Dienstag, 26. Mai Das Coronavirus hat auch in Düsseldorf zu weitgehenden Einschränkungen geführt. Besonders die lokale und internationale Wirtschaft ist davon betroffen. Das Amt für Wirtschaftsförderung hat direkt zu Beginn der Krise reagiert und konnte im Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Tourismus und Liegenschaften am Dienstag, 26. Mai, eine positive Zwischenbilanz ziehen. "Und plötzlich befanden wir uns im Ausnahmezustand und mussten uns innerhalb kürzester Zeit komplett neu organisieren“, beschreibt Theresa Winkels, Leiterin des städtischen Amtes für Wirtschaftsförderung, die ersten Tage nach dem Lockdown. Besonders die Beratung von Unternehmen stand in der ersten Phase dieser neuen Situation im Vordergrund. Dafür wurde ein Serviceportal im Internet für Unternehmen ausgerollt und eine Telefonhotline aufgebaut. Knapp 4.000 Unternehmen wurden seit dem 18. März beraten - ein Teil von ihnen hat zudem von der städtischen Finanzhilfe profitiert. 109 Unternehmen erhielten eine Soforthilfe zur Überbrückung, bis die Bundes- und Landesmittel ausgeschüttet wurden. Zugleich engagierten sich zahlreiche Unternehmen und zeigten ihre solidarische Verbundenheit mit dem Wirtschaftsstandort Düsseldorf: Eine Vielzahl an Spenden von Unternehmen wurden durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wirtschaftsförderung koordiniert und umgesetzt. Digitale Formate statt Präsenzveranstaltungen Die Wirtschaftsförderung zeigt sich gut aufgestellt und passt sich den neuen Rahmenbedingungen an. Veranstaltungen sind in digitale Formate umgewandelt worden. Das betrifft die Stadtentwicklungsmesse "Polis Convention", die vom 13. bis 14. August 2020 virtuell stattfindet ebenso wie die "Startup Woche", die auf den 11. bis 18. September 2020 verschoben wurde und in weiten Teilen digital stattfindet. Gleiches gilt für den Bereich International Business:Der international Business service bietet seine Veranstaltungen und Services auch digital/online an. Düsseldorf ist und bleibt ein attraktiver, internationaler Wirtschaftsstandort. Der Innovationsstandort steht weiter im Mittelpunkt. "Wir kümmern uns um Schlüsselfaktoren wie Digitale Talente und Räume und sorgen für qualifizierte Information und den richtigen Service. Wirtschaftsförderung findet auch mit Corona statt, nur anders", sagt Theresa Winkels. ___________________________________________________________________________ 26. Mai 2020 Pfingsten in den Museen Auch an den Pfingstfeiertagen haben viele Museen für Kunstfreunde in Düsseldorf geöffnet. Am Pfingstsonntag, 31. Mai, sind zahlreiche Düsseldorfer Museen, wie das SchifffahrtMuseum oder das NRW-Forum, geöffnet. Am Pfingstmontag, 1. Juni, stehen Aquazoo Löbbecke Museum, NRW-Forum, Kunstpalast, Kunsthalle, Kunstverein und KIT, K20 und K21 für ihr Publikum zur Verfügung. Es gelten die Sonntags- Öffnungszeiten. Beim Besuch beachten: Nach der coronabedingten Schließung aller kulturellen Einrichtungen konnten durch die Lockerungen in der neugefassten Coronaschutzverordnung Anfang Mai zahlreiche Museen schrittweise wiedereröffnen. Um die Öffnung zu ermöglichen, haben die Museen und Ausstellungshäuser verschiedene Schutzmaßnahmen getroffen. In allen Häusern gilt eine begrenzte Besucherzahl und die Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln nach der Coronaschutzverordnung. Die Besucherinnen und Besucher werden gebeten, innerhalb der Gebäude ihre Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Aufgrund der sehr unterschiedlichen Rahmenbedingungen in den Museen wurden für einzelne Einrichtungen darüberhinaus weitere Regelungen getroffen, wie beispielsweise eine Vorabanmeldung. Besucherinnen und Besucher sollten sich vorab bei dem jeweiligen Museum informieren, ob es geöffnet hat und welche Regelungen bei einem Besuch zu beachten sind. ___________________________________________________________________________ 26. Mai 2020 Coronaschutz: Restaurant muss nach massiven Verstößen schließen 13 Einsätze im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung registrierte der städtische Ordnungs- und Servicedienst (OSD) am Montag, 25. Mai. In der OSD-Leitstelle gingen in dieser Zeit 47 Anrufe ein. Die Gesamtzahl der zum Thema Corona eingegangenen Anrufe seit 18. März stieg damit auf 6992. In einem Restaurant in der Nähe des Worringer Platzes stellte eine OSD-Streife fest, dass sämtliche Hygienevorschriften zum Betrieb einer Gaststätte in Zeiten des Coronavirus nicht beachtet wurden. Nach den Vorgaben der Coronaschutzverordnung handelte es sich um zehn Verstöße. Ferner entdeckten die Dienstkräfte des OSD bereits auf den ersten Blick, dass in den Küchen-, Kühl- und Lagerräumen die üblichen hygienischen Vorgaben im Umgang mit Lebensmitteln unbeachtet blieben. So lagerten zum Beispiel zwei angebratene und bereits zur Hälfte angeschnittene Fleischspieße ungeschützt auf dem Boden. Aufgrund der getroffenen Feststellungen wurde die Lebensmittelüberwachung angefordert, die den weiteren Betrieb des Restaurants nach eigener Prüfung untersagte. Gegen den Betreiber wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstößen gegen lebensmittelrechtliche Bestimmungen und gegen die Coronaschutzverordnung eingeleitet. Außerhalb der "Corona-Einsätze" wurde eine Streife des OSD gegen 23 Uhr wegen einer Lärmbeschwerde nach Oberbilk gerufen. Beim Betreten der Wohnung des vermeintlichen Verursachers nahmen die Dienstkräfte einen intensiven Marihuana- Geruch wahr. Während ein Anwesender durch das ebenerdige Fenster flüchtete, konnten die OSD-Mitarbeiter bei einem weiteren Anwesenden rund 250 Gramm offen liegendes Marihuana feststellen. Die hinzugezogene Polizei übernahm den Vorfall zur weiteren Verfolgung. ___________________________________________________________________________ 26. Mai 2020 An Pfingsten präsentieren sich die Grünanlagen und Friedhöfe sommerlich bunt Stadtgärtner beginnen mit der Sommerblumenbepflanzung/ Rund 100.000 Blumen werden die Grünanlagen schmücken/Pflanzen blühen in allen Stadtteilen auf Rund 100.000 Sommerblumen werden in den nächsten Wochen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Garten-, Friedhofs- und Forstamtes sorgsam arrangiert und in die Erde gesetzt, um mit der sommerlichen Blütenpracht bunte Farbakzente in die Düsseldorfer Grünanlagen zu bringen. In den Gewächshäusern der Stadtgärtnerei haben die Gärtner eine enorme Vielfalt unterschiedlicher Sommerpflanzen herangezogen. Über 60 verschiedene Arten in über 100 Sorten sollen den Düsseldorfer Sommer verzieren. Von A wie "Agastache" bis Z wie "Zinnia" – zurzeit wird alles in Parkanlagen, auf Friedhöfen und in Blumenkübeln der Stadt gepflanzt. Rund 100.000 Pflanzen werden in diesen Tagen ausgeliefert. Gartenamtsleiterin Doris Törkel freut sich über die Blumenvielfalt: "Die Stadtgärtner variieren die Blütenpracht in jedem Jahr. Es werden neue Sorten ausgewählt und neue Pflanzkonzepte entwickelt, um den Besucherinnen und Besuchern der Düsseldorfer Parkanlagen immer wieder neue Blühaspekte zu bescheren." Mit der Pflanzung der rund 100.000 Blumen allein ist es jedoch nicht getan. Während der Sommermonate müssen sie gepflegt und gewässert werden. Für Nachpflanzungen, wenn etwa Kaninchen oder Trockenheit zugeschlagen haben, hält die Stadtgärtnerei eine Reserve bereit, damit Ausfälle in den Beeten ersetzt werden können. Neben den dauerhaft angelegten Staudenbeeten werden 2.870 Quadratmeter Wechselbeete mit Sommerblumen bepflanzt. Dank dieses Einsatzes der Mitarbeitenden im Gartenamt blühen die Sommerblumen über mehrere Wochen in ihrer ganzen Pracht. Der Nordpark hat die größten Wechselflorflächen: 16.800 Pflanzen werden am Kanalgarten, im Blumen- und Tanzring und in den kleineren Gärten gepflanzt. Besonders stechen hier die Begonien im Sommerblumengarten hervor, aber auch die buntblättrigen Süßkartoffeln (Ipomea batata) und die Prachtkerze (Gaura) setzen farbenfrohe Akzente. Den Corneliusplatz werden insgesamt 7.200 Blumen schmücken, darunter 1.280 Buntnesseln (Coleus blumei 'Caipirinha'), 1.120 Süßkartoffel-Pflanzen (Ipomoea batatas 'Sweet Caroline Bronze') sowie 2.240 Schmalblättrige Studentenblumen (Tagetes tenuifolia 'Lulu' und Tagetes tenuifolia 'Ornament'). Im Schlosspark Benrath werden 25.300 Sommerblumen gepflanzt. Für die Rasterbepflanzung der Beete im Französischen Garten werden bis zu 30 verschiedene Sommerblumenarten verwendet. Die Pflanzenwahl, Höhenstaffelung und Farbigkeit entspricht dabei der Bepflanzung Mitte des 18. Jahrhunderts. Die Bartschüssel wird mit blauem Leberbalsam (Ageratum) bepflanzt. Das Kopfbeet im Blumengarten erhält, farblich zur Fassade passend, weiße und rosafarbene Blumen. Auch ganz im Süden dürfen sich die Düsseldorfer über Blumenschmuck freuen. Die Pflanzen in der Fußgängerzone in Garath sorgen für schöne Farbtupfer. Am Eingangsbereich zum Schlosspark Eller wurde eine Kombination aus Stauden und Sommerblumen gepflanzt, die die Besucher erfreuen soll. Neben den Parkanlagen erhalten auch die kommunalen Friedhöfe Sommerblumen. Für Ehrengräber, Kriegsgräber und zur Verschönerung der Eingangsbereiche werden 24.300 Pflanzen verwendet. Mit rund 9.000 Pflanzen kommen die meisten in den Nordfriedhof, und auch die anderen Düsseldorfer Friedhöfe zeigen sich im sommerlichen Gewand. Der Südfriedhof erhält so 3.000, der Friedhof Stoffeln 2.500 und der Friedhof in Gerresheim 2.400 Pflanzen. Für die Stadtverschönerung mit Blumenkübeln wurden über 6.000 Pflanzen vorbereitet, besonders hervorzuheben sind die Blumenkübel auf der Königsallee, aber auch in den anderen Stadtteilen erfreuen Pflanzenarrangements die Anwohner. Das Rathaus wird in den nächsten Tagen in den Farben der Landeshauptstadt mit den traditionellen 103 rot-weissen Geranienkästen geschmückt. Zahlen: Rund 100.000 Sommerblumen: - 70.000 für Parkanlagen, - 24.300 für Friedhöfe, - 6.000 für die Stadtverschönerung Verteilung (Auswahl): - 16.800 Nordpark, - 25.300 Schlosspark Benrath, - 7.200 Corneliusplatz, - 4.600 Ehrenhof, - 2.500 Rheingärtchen, - 6.000 Goltsteinparterre, - 4.000 Südpark und Volksgarten, - 1.000 Garath, - 600 Kö-Gärtchen ___________________________________________________________________________ 26. Mai 2020 HUAWEI und "digihub Düsseldorf/Rheinland" starten 5G AR Mobile App Hackathon Entwicklung einer 5G Augmented Reality Mobile App zur Musik-, Kunst- und Architekturgeschichte Düsseldorfs/Pitch mit App-Prototypen im September um 30.000 Euro Preisgeld HUAWEI Deutschland und "digihub Düsseldorf/Rheinland" veranstalten von Mitte Juli bis Mitte September den ersten 5G Augmented Reality (AR) Mobile App Hackathon mit HUAWEI Mobile Services (HMS) in Europa. Bis zu zehn App-Entwicklerteams haben zwei Monate Zeit, auf der Basis der HUAWEI Mobile Services Entwicklungsplattform eine 5G AR Mobile App zur Musik-, Kunst- und Architekturgeschichte Düsseldorfs zu entwickeln. Für die Darstellung der Düsseldorfer Musik-, Kunst- und Architekturgeschichte sollen Text-, Bild-, Audio-, Video- und AR-Inhalte präsentiert, in der Mobile App auf Basis von HUAWEI Mobile Services standortabhängig ausgespielt und mit den realen Ansichten im Smartphone zu einem AR-Erlebnis verschmolzen werden. Am Finaltag im September pitchen die Teilnehmer mit ihren App-Prototypen vor Publikum um 30.000 Euro Preisgeld. Das Finale wird zudem mittels Stream live im Internet übertragen. Thomas Geisel, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf, zeigt sich begeistert: "Die von den Wettbewerbsteams zu entwickelnden Apps sollen ein Schaufenster in die Zukunft der Darstellung der reichhaltigen Musik-, Kunst- und Architekturgeschichte unserer Stadt sein. Die Apps sollen Appetit machen auf mehr: auf mehr Inhalte, mehr Stadtgeschichte, mehr multimediales Touristikerlebnis. Mit HUAWEI als innovativen Partner zeigen wir konkrete Nutzungsszenarien der nächsten Mobilfunkgeneration 5G auf." William Tian, Country Manager Germany, HUAWEI Consumer Business Group, sieht großes Potential: "Der 5G AR Mobile App Hackathon zeigt, wie einfach Mobile App- Entwickler die HUAWEI Mobile Services Entwicklungsplattform nutzen können, um schnell innovative, hochwertige und sichere 5G Apps zu entwickeln und zu vermarkten. Mit unserer, auf allen Geräten vorinstallierten, AppGallery bieten wir eine attraktive Alternative zu dem bestehenden Duopol bekannter App Stores. HUAWEI stellt allein in Deutschland 20 Millionen Euro zur Unterstützung der Entwickler bereit. Darüber hinaus möchten wir die Entwicklung von neuen App- Ökosystemen aus Deutschland heraus fördern." Peter Hornik, Managing Director bei "digihub Düsseldorf/Rheinland", ruft interessierte Entwicklerteams auf, sich zu bewerben: "Um die Teilnahme am 5G AR Mobile-App Hackathon können sich Teams von 1 bis 5 Personen aus IT-Entwicklern, App-Programmierern, Designern, Tech-Enthusiasten und Creative Minds bewerben, die zwei Monate gemeinsam an einer 5G AR App arbeiten und diese am Finaltag präsentieren möchten. Eine ausreichende Erfahrung soll mit aussagekräftigen Referenzen zu vergleichbaren App-Projekten belegt werden." Infos zum Hackathon und Kontaktmöglichkeiten zur Bewerbung sind unter www.5garhackathon.de abrufbar. Bewerbungen können von Mittwoch, 27. Mai, bis Sonntag, 28. Juni, beim "digihub" eingereicht werden. Für die Gewinner des 5G AR Mobile App Hackathon steht ein Preisgeld von insgesamt 30.000 Euro bereit: 15.000 Euro für den ersten, 10.000 Euro für den zweiten und 5.000 Euro für den dritten Platz. Die drei Gewinnerteams werden am Finaltag im Rahmen einer kombinierten Publikums- und Jury-Abstimmung aus allen teilnehmenden App-Entwicklerteams bestimmt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Hintergrund: HUAWEI Huawei Technologies ist einer der weltweit führenden Anbieter von Informationstechnologie und Telekommunikationslösungen. Mehr als ein Drittel der Weltbevölkerung und mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung nutzt direkt oder indirekt Technologie von HUAWEI. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Shenzhen hat weltweit 194.000 Mitarbeiter und ist mit seinen drei Geschäftsbereichen Carrier Network, Enterprise Business und Consumer Business in 170 Ländern tätig. HUAWEI beschäftigt über 96.000 Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung und betreibt weltweit 16 Forschungs- und Entwicklungscluster sowie gemeinsam mit Partnern 28 Innovationszentren. In Deutschland ist HUAWEI seit 2001 tätig und beschäftigt über 2.500 Mitarbeiter an 18 Standorten. In München befindet sich das größte europäische Forschungszentrum von HUAWEI. "digihub" Der Digital Innovation Hub Düsseldorf/Rheinland (digihub) ist ein regionales Innovationzentrum für das Matchmaking zwischen Digitalmarketakteuren, für die Initiierung neuer Digitalprojekte und für die Förderung von neuen Digitalstartups. Der digihub wird finanziert von Unternehmen und Kommunen aus der Region sowie dem Land NRW. ___________________________________________________________________________ 25. Mai 2020 Die Coronazahlen vom 25. Mai Mit Stand Montag, 25. Mai, 16 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.384 (+8) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 206 (+2) Menschen sind aktuell noch infiziert. Davon werden (Stand: 25. Mai, 8 Uhr) 16 (-2) in Krankenhäusern behandelt, davon 5 (+0) auf Intensivstationen. 30 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.148 (+6) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 265 Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 16,3 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. 117 Abstriche wurden am Montag, 25. Mai, bis 16 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Montag, 25. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 65 Abstriche genommen. Dazu kommen 4 weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Mit Stand, Montag, 25. Mai, 16 Uhr, sind - seit dem 4. März - insgesamt 10.679 Abstriche in Düsseldorf durchgeführt worden. Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Montag, 25. Mai, bis 16 Uhr insgesamt 480 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Mittwoch noch 262 Anrufe durchgestellt, von denen 262 angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 25. Mai 2020 Theatermuseum wieder geöffnet Das Institut am Hofgarten ist ab Dienstag, 26. Mai, wieder für Besucherinnen und Besucher geöffnet/Talkrunde "Das Rote Sofa" wird digital fortgeführt: Start ist am 29. Mai mit Martin Schläpfer Das Theatermususeum, Jägerhofstrasse 1, ist ab dem morgigen Dienstag, 26. Mai, nach der vorübergehenden, coronabedingten Schließung wieder für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Im Institut am Hofgarten ist derzeit, anlässlich des 50- jährigen Bestehens des Düsseldorfer Schauspielhaus am Gustaf-Gründgens-Platz in diesem Jahr, die Sonderausstellung "Fünfzig. Vom Düsseldorfer Schauspielhaus zum D’haus" zu sehen. Geänderte Öffnungszeiten Zum Schutz der Besucherinnen und Besucher sowie der Mitarbeitenden gilt im Theatermuseum eine begrenzte Besucherzahl sowie die Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln nach der Coronaschutzverordnung. Die Besucherinnen und Besucher werden gebeten, innerhalb des Gebäudes ihre Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Veranstaltungen finden vorerst nicht statt. Zudem gelten derzeit eingeschränkte Öffnungszeiten: Das Museum kann dienstags bis sonntags von 12 bis 17 Uhr besucht werden. Der Eintritt kostet pro Person vier Euro, ermäßigt zwei Euro. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre haben freien Eintritt. Sonntags ist der Eintritt für alle Besucherinnen und Besucher frei. Maximal sechs Besucherinnen und Besucher dürfen sich gleichzeitig unter Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln in dem Haus aufhalten. "Das Rote Sofa" digital Die Theatertalk-Reihe des Theatermuseums Düsseldorf "Das Rote Sofa" wird nun ebenfalls wieder aufgenommen, jedoch vorerst nur im digitalen Format. Bis zum Sommer werden vier Talk-Abende aufgezeichnet und auf der Homepage und dem Youtube-Kanal des Theatermuseums präsentiert. Den Anfang macht Martin Schläpfer, der scheidende künstlerische Leiter des Ballets am Rhein. Bevor er im Herbst 2020 seine Position als Direktor des Wiener Staatsballetts antritt, zieht er in einem offenen, intensiven Gespräch eine Bilanz seiner Düsseldorfer Jahre. Das Video ist ab Freitag, 29. Mai, um 19 Uhr online abrufbar. Als weitere Gesprächspartner folgen die Sopranistin Luiza Fatyol und der Bassist Sami Luttinen, beide Deutsche Oper am Rhein, sowie Lea Ruckpaul aus dem Ensemble des Düsseldorfer Schauspielhauses. Der YouTube-Kanal des Theatermuseums ist unter: https://www.youtube.com/channel/UCDnj5GHre-M4RvJviwAdMkA zu finden. Weitere Infos gibt es zudem auf der Website des Museums unter: www.duesseldorf.de/theatermuseum Weiter im News-Archiv