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___________________________________________________________________________ 09. Juni 2020 Digitale Öffentlichkeitsbeteiligung für Planung "Nördlich Paulsmühlenstraße" Qualitätssicherndes Verfahren für die Gestaltung der Fassaden und Außenanlagen/Entwürfe können ab 11. Juni online kommentiert werden Das Projekt "Nördlich Paulsmühlenstraße" im Düsseldorfer Stadtteil Benrath ist in die Umsetzungsphase gestartet. Das Plangebiet befindet sich östlich des Albrecht-Dürer-Berufskollegs und wird von der Paulsmühlenstraße sowie der Telleringstraße erschlossen. Der Bebauungsplan ist inzwischen rechtskräftig, sodass jetzt mit der Konkretisierung der Hochbauplanung begonnen wird. Ab Donnerstag, 11. Juni, können Entwürfe von vier Planungsteams online eingesehen und kommentiert werden. Für das Gebiet sind insgesamt zwei Qualifizierungsverfahren vorgesehen, das Workshopverfahren "Nördlich Paulsmühlenstraße" ist bereits gestartet. Nach Abschluss des Verfahrens ist ein weiteres Qualifizierungsverfahren für den öffentlichen "Brunnenplatz" geplant. Dieses soll mit einer direkten Bürgerbeteiligung durchgeführt werden. Aufgrund der derzeitigen Einschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie wird nach enger Abstimmung zwischen der Landeshauptstadt Düsseldorf und dem Projektentwickler Bonava auf einen geplanten Workshop vor Ort verzichtet und stattdessen eine angemessene und moderne Beteiligungsvariante angeboten: Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger können sich über eine digitale Plattform einbringen. Eine analoge Beteiligung ist jedoch ebenfalls möglich. Zur architektonischen sowie freiraumplanerischen Qualitätssicherung des Areals hat der Projektentwickler in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt insgesamt vier Planungsteams beauftragt. Diese bestehen jeweils aus einem Architekturbüro sowie einem Landschaftsarchitekten. Alle vier Teams entwickeln bis Mittwoch, 10. Juni, Konzepte für verschiedene Teilbereiche des Quartiers und treffen dabei auch Aussagen über die Materialität, Fassadengestaltung und Freiraumgestaltung. Da die Konzepte dabei auch den Ansprüchen und Bedürfnissen der Nachbarschaft gerecht werden sollen, wurde bereits eine digitale Öffentlichkeitsbeteiligung zu Beginn des qualitätssichernden Verfahrens durchgeführt. Im Zeitraum vom 4. bis 10. Mai wurden Ideen und Anregungen eingebracht, die den Planungsteams zur Berücksichtigung bei der Entwurfsbearbeitung zur Verfügung gestellt wurden. Die zweite Onlinebeteiligung in diesem Verfahren dient dazu, der Öffentlichkeit – bereits vor der Jury- Entscheidung über die Rangfolge – die Möglichkeit zu geben, die eingereichten Entwürfe zu kommentieren. Die Ergebnisse aus der zweiten Onlinebeteiligung werden dokumentiert und sowohl den Planungsteams als auch der Jury zur Verfügung gestellt. Im Plangebiet werden zudem ab Donnerstag, 18. Juni, Aushänge mit den Entwürfen sowie einem Hinweis auf die digitale Beteiligungsplattform angebracht. Für analoges Feedback wird eine Postanschrift angegeben. Planungsdezernentin Cornelia Zuschke ist gespannt und freut sich auf die innovative Form der Öffentlichkeitsbeteiligung: "Auch in dieser besonderen Situation der Pandemie muss eine Beteiligung der Öffentlichkeit stattfinden. Umso mehr freuen wir uns, wenn sie rege erfolgt. Wir sind gespannt, was die Öffentlichkeit über die verschiedenen Entwürfen denkt", so die Beigeordnete für Planen, Bauen, Mobilität und Grundstückswesen. "Wir hoffen, die Bürgerinnen und Bürger nutzen auch mit uns die neuen digitalen Formen der Mitsprache." Unter der Adresse www.dialog-paulsmuehlen-quartier.de können die Entwürfe der vier Teams ab dem 11. Juni eingesehen und kommentiert werden. Die digitale Öffentlichkeitsbeteiligung findet statt im Zeitraum vom 11. bis 22. Juni 2020. Der Aushang der Entwurfs-Ergebnisse erfolgt ab 18. Juni am Bauzaun Tellerringstraße (Höhe Flenderstraße). Die Anschrift für analoges Feedback lautet: ISR - Innovative Stadt- und Raumplanung GmbH, Friedrich-Ebert-Straße 1, 40210 Düsseldorf, Betreff: "Beteiligung Paulsmühlenquartier". ___________________________________________________________________________ 08. Juni 2020 Die Coronazahlen vom 8. Juni Mit Stand Montag, 8. Juni, 16 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.496 (+8) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 136 (-9) Menschen sind aktuell noch infiziert. Davon werden (Stand: 8. Juni, 8 Uhr) 16 (-3) in Krankenhäusern behandelt, davon 3 (-3) auf Intensivstationen. 33 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.327 (+17) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 245 (-6) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 7,7 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Abstrichzahlen 126 Abstriche wurden am Montag, 8. Juni, bis 16 Uhr in der Diagnostikpraxis vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Montag, 8. Juni, bis 16 Uhr insgesamt 56 Abstriche genommen. Dazu kommen 2 weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Mit Stand, 8. Juni, 16 Uhr, sind - seit dem 4. März - insgesamt 13.144 Abstriche in Düsseldorf durchgeführt worden. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Montag, 8. Juni, bis 16 Uhr, insgesamt 326 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Montag noch 190 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 08. Juni 2020 Wasser marsch auf den Düsseldorfer Wasserspielplätzen Sieben von acht Wasserspielplätze starten bald ihren Betrieb/Matschanlagen folgen Eintauchen in vielfältige Wasserwelten, Wasserschlachten führen und im kühlen Nass planschen: In diesen Genuss können kleinere und größere Kinder bald wieder auf den Düsseldorfer Wasserspielplätzen kommen. Nach den Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie freut sich die Stadt, den Kindern wieder die Möglichkeit für Spiel, Spaß und Abkühlung auf sieben der insgesamt acht Wasserspielplätze bieten zu können. Das Gartenamt hat alle Vorkehrungen für die Öffnung der Wasserspielplätze und Wassermatschanlagen getroffen, so dass diese nun nach und nach in Betrieb genommen werden können. Hierzu gehört auch die jährliche Qualitätskontrolle mit Wasseranalyse und Überprüfung der technischen Anlagen, die ab dieser Woche bei den Wasserspielplätzen im Schlosspark Eller, im Volksgarten an der Emmastraße, im Zoopark, am Alten Bilker Friedhof, Auf´m Rott, im Park Elbroich und am Tannenhofweg erfolgt. Der Wasserspielplatz Auf dem Deich im Volksgarten wird dieses Jahr saniert und steht daher nicht zur Verfügung. Nach der Inbetriebnahme der Wasserspielplätze werden die 59 Wassermatschanlagen geprüft - und dann heißt es auch dort: Wasser marsch! ___________________________________________________________________________ 08. Juni 2020 Mehr Sicherheit durch digitale Passbilder Düsseldorf für gesetzliche Neuregelung bestens gerüstet Wer einen neuen Personalausweis oder Reisepass beantragen möchte, benötigt ein aktuelles Passbild. Um hier Manipulationen vorzubeugen, wurde nun ein Gesetzentwurf der Bundesregierung beschlossen, der das sogenannte Morphing verhindern soll. Eine Alternative hierbei ist, dass Passbilder künftig von Fotografen elektronisch gefertigt und in einem sicheren Verfahren an die Passbehörde übermittelt werden. In Düsseldorf ist dies bereits möglich. "Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat hier frühzeitig vorgearbeitet", freut sich Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke, Beigeordneter für den Bürgerservice. "Wir bieten unseren Kundinnen und Kunden bereits seit fast zwei Jahren die Möglichkeit, ihre Fotos direkt von teilnehmenden Fotografen über einen gesicherten Versand digital in das Antragsverfahren bei der Stadt einspielen zu lassen." Über 2.000 Mal wurde der digitale Passbildservice bereits genutzt. Die elektronische Bildübermittlung erfolgt über De-Mail direkt an die Düsseldorfer Meldebehörde. Auf diese Weise kann das Lichtbild des Antragstellers verschlüsselt und signiert in das digitale Antragsverfahren eingebracht werden. Ein besonderes Augenmerk liegt beim Versand der Bilder auf dem Datenschutz. Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke: "Viele Kundinnen und Kunden legen weiterhin großen Wert auf ein ausgedrucktes Passbild und auf eine individuelle Beratung von der Fotografin oder dem Fotografen ihres Vertrauens. Es ist mir daher ein wichtiges Anliegen, die lokalen Passbildanbieter in den digitalen Prozess einzubinden." Interessierte Düsseldorfer Fotografen können sich per Mail an einwohnermeldeamt@duesseldorf.de wenden. Angesichts jährlicher Fallzahlen von 100.000 Ausweisen und Reisepässen ist hier Potenzial vorhanden. ___________________________________________________________________________ 08. Juni 2020 Coronaschutz: OSD stellt zahlreiche Verstöße in der Gastronomie fest 108 Einsätze im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung registrierte der städtische Ordnungs- und Servicedienst (OSD) im Zeitraum von Freitag, 5. Juni, bis Sonntag, 7. Juni. In der OSD-Leitstelle gingen in dieser Zeit 86 Anrufe ein. Die Gesamtzahl aller zum Thema "Corona" bei der Leitstelle eingegangenen Anrufe seit dem 18. März erhöhte sich auf 7.577. Für den OSD bestand der Einsatz- und Kontrollschwerpunkt in den vergangenen Tagen in der Düsseldorfer Altstadt. So stellte in der Nacht zum Samstag, 6. Juni, eine OSD-Streife fest, dass in einer Cocktailbar der Altstadt reger Betrieb herrschte und die Sicherheitsabstände nicht eingehalten wurden. Zudem trug keiner der knapp 50 Gäste die vorgeschriebene Mund-Nase-Bedeckung. Aufgrund der Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung leitete der OSD noch vor Ort ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen den Betreiber der Cocktailbar ein. Am Samstagnachmittag beobachtete eine OSD-Streife, dass in einem Betrieb auf der Bolker Straße, entgegen der Coronaschutzverordnung, eine Fußball-Live-Übertragung gezeigt wurde. Die vor Ort angetroffene Servicekraft gab an, dass der Fernseher bereits zum Beginn ihrer Schicht lief und vom Betreiber eingeschaltet worden sei. Der Aufforderung, das Gerät abzuschalten, kam sie umgehend nach. Im Verlauf des Samstagabends wurde in einem italienischen Restaurant in der Altstadt festgestellt, dass der dortige Kellner keine Mund-Nase-Bedeckung benutzte und der Koch diese unvorschriftsmäßig trug. Zudem war das für gastronomische Betriebe geforderte Desinfektionsmittel für Gäste vergeblich zu suchen. Auch in einem Burger-Restaurant der Altstadt trug keiner der vier Servicekräfte die geforderte Mund-Nase-Bedeckung. Ferner wurden weder Desinfektionsmittel für die Gäste noch eine Raumskizze vorgehalten. Die vor dem Betrieb aufgebaute Terasse musste zudem entzerrt werden, da die dort wartende Laufkundschaft den geforderten Mindestabstand zu den sitzenden Gästen nicht einhalten konnte. Auch außerhalb der Altstadt musste der OSD eingreifen: In einem Gaststättenbetrieb im Medienhafen stellte eine Streife des OSD in der Nacht zum Sonntag, 7. Juni, fest, dass dort zahlreiche Menschen dicht gedrängt zur Musik eines DJ’s tanzten. Weder die Gäste noch das Personal hielten sich an den Mindestabstand und trugen zudem nicht die vorgeschriebene Mund-Nase-Bedeckung. Weiterhin wurde festgestellt, dass die im Eingang aufgestellten Desinfektionsmittel nicht von den Gästen benutzt wurden. Ebensowenig erfolgte die vorgeschriebene schriftliche Erfassung der Kontaktdaten der Gäste. Aufgrund der festgestellten Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung und das Gaststättengesetz wurde vor Ort ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen den Betreiber eingeleitet. In einem Gaststättenbetrieb im Medienhafen konnte eine Streife des OSD in der Nacht zum Sonntag feststellen, dass dort zahlreiche Menschen dicht gedrängt zur Musik eines DJ’s tanzten. Weder die Gäste noch das Personal hielt sich an den Mindestabstand noch wurde die vorgeschriebene Mund-Nase-Bedeckung getragen. Auch wurde festgestellt, dass die im Eingang aufgestellten Desinfektionsmittel durch die Gäste nicht benutzt werden. Ebensowenig erfolgte die vorgeschrieben schriftliche Erfassung der Kontaktdaten der Gäste. Im Verlauf der Kontrolle änderte der sich zunächst einsichtig zeigende Betriebsleiter seine Meinung und zeigte sich gegenüber den Anordnungen der Streife widerspenstig. Wegen der getroffenen Feststellungen wurde vor Ort ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstößen gegen die CoronaSchVO und das Gaststättengesetz eingeleitet. Im Himmelgeister Rheinbogen wurden am frühen Abend mehrere hundert Personen, meist junge Menschen, angetroffen, die sich dort verabredet hatten. Die meisten verließen den Bereich nach der Ansprache durch den OSD, verursachten aber beim Abfluss an der nahe gelegen Bushaltestelle der Rheinbahn Tumulte, zu deren Verhinderung die Polizei einschritt. Auch am Sonntag, 7. Juni, lag ein Schwerpunkt der Einsätze in der Altstadt: In fünf Gaststättenbetrieben im Bereich der Bolkerstraße, der Mertensgasse, des Marktplatzes und des Rathausufers konnten Streifen des OSD feststellen, dass die dortige Belegschaft die vorgeschriebene Mund-Nase-Bedeckung nicht trug. ___________________________________________________________________________ 08. Juni 2020 Stadtradeln 2020: Noch bis zum 18. Juni Radkilometer für Düsseldorf sammeln Mehr als 4.600 Düsseldorfer Radfahrer aktuell dabei/Online-Anmeldungen weiterhin möglich Noch bis Donnerstag, 18. Juni, werden beim Stadtradeln 2020, dem Wettbewerb für Radverkehr und Klimaschutz, Radkilometer für Düsseldorf gesammelt. 397 Düsseldorfer Teams mit 4.638 Radfahrern haben bisher 497.111 Kilometer für die Landeshauptstadt gesammelt. Jeder, der in Düsseldorf lebt, arbeitet, einem Verein angehört oder zur Schule/Hochschule geht, kann sich weiterhin auf www.stadtradeln.de/duesseldorf einem Team anschließen oder selbst eins gründen. Beim Stadtradeln geht es darum, in einem von der Kommune selbst festgelegten Zeitraum von 21 Tagen, zwischen dem 1. Mai und dem 31. Oktober, so viele Radkilometer wie möglich zurückzulegen: inner- und außerhalb von Düsseldorf, auf dem Weg zur Arbeit, dem Schulweg, beim Einkaufen oder in der Freizeit. Für Düsseldorf wird in diesem Jahr vom 29. Mai bis 18. Juni gezählt. "Stadtradeln soll den Spaß am Rad in jeder Hinsicht ‚erfahrbar‘ machen und das Fahrrad als umweltfreundliches Verkehrsmittel voranbringen", erläutert Umweltdezernentin Helga Stulgies. "Durch den freundschaftlichen und verbindenden Wettbewerb wird das Radfahren zu einem prominenten Gesprächs- und Medienthema, und so hoffen wir weitere Fürsprecher und Fans für die fahrradfreundliche Stadt zu gewinnen." Thomas Loosen, Leiter des federführenden Amtes für Umwelt- und Verbraucherschutz, ergänzt: "Mit den aktuellen Teilnehmer- und Kilometer-Zahlen ist Düsseldorf – trotz Corona – auf einem guten Weg. 2019 waren am elften Stadtradeln-Tag 4.066 Stadtradler unterwegs. Das Endergebnis für Düsseldorf steht zwar erst acht Tage nach dem 18. Juni fest, aber es sieht ganz danach aus, als würde Düsseldorf sich in Bezug auf die Anzahl der Teilnehmenden und die gefahrene Gesamtstrecke erneut steigern können. Das wäre dann die siebte Steigerung seit der ersten Stadtradeln-Teilnahme 2014." Attraktive Preise und Rabatte Die Düsseldorfer Siegerteams in der Gesamtwertung und den Kategorien Unternehmen, Vereine, Ortsteile, Verwaltung, Schulen und Familien werden im September bei einer Feier im Rathaus geehrt. Alle Teams, die teilgenommen haben, können bei einer Verlosung hochwertige Fahrrad- Sachpreise gewinnen. Bis Donnerstag, 18. Juni, lockt zudem eine Rabattaktion von Umweltamt und 17 Fahrradhändlern. Alle Infos, Zahlen und Auswertungen zu den Teams und Kategorien gibt es online unter www.stadtradeln.de/duesseldorf. Restbestände der Faltblätter, Plakate und Aufkleber zum diesjährigen Stadtradeln sind beim Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz, Stichwort Stadtradeln, Brinckmannstraße 7, 40225 Düsseldorf, kostenlos erhältlich. Auch per E-Mail an stadtradeln@duesseldorf.de sowie unter der Rufnummer 0211-8925003 und 0211-8925094 können Interessierte weitere Informationen erhalten. ___________________________________________________________________________ 08. Juni 2020 Fronleichnam: Museen geöffnet Auch am Feiertag Fronleichnam stehen Düsseldorfer Museen für Besucherinnen und Besucher offen: Die Häuser sind am Donnerstag, 11. Juni, geöffnet. Es gelten die Sonntagsöffnungszeiten. Beim Besuch beachten: Nach der coronabedingten Schließung aller kulturellen Einrichtungen konnten durch die Lockerungen in der neugefassten Coronaschutzverordnung Anfang Mai zahlreiche Museen schrittweise wiedereröffnen. Um die Öffnung zu ermöglichen, haben die Museen und Ausstellungshäuser verschiedene Schutzmaßnahmen getroffen. In allen Häusern gilt eine begrenzte Besucherzahl und die Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln nach der Coronaschutzverordnung. Die Besucherinnen und Besucher werden gebeten, innerhalb der Gebäude ihre Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Aufgrund der sehr unterschiedlichen Rahmenbedingungen in den Museen wurden für einzelne Einrichtungen darüberhinaus weitere Regelungen getroffen, wie beispielsweise eine Vorabanmeldung. Bitte informieren Sie sich vorab bei dem jeweiligen Museum, ob es geöffnet hat und welche Regelungen bei einem Besuch zu beachten sind. ___________________________________________________________________________ 07. Juni 2020 Die Coronazahlen vom 7. Juni Mit Stand Sonntag, 7. Juni, 16 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.488 (+0) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 145 (-2) Menschen sind aktuell noch infiziert. Davon werden (Stand: 7. Juni, 8 Uhr) 19 (+3) in Krankenhäusern behandelt, davon 6 (+3) auf Intensivstationen. 33 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.310 (+2) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 251 (-4) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 7,1 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Abstrichzahlen 15 Abstriche wurden am Samstag, 6. Juni, durch den mobilen Dienst durchgeführt.. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Sonntag, 7. Juni, bis 16 Uhr, insgesamt 66 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Sonntag noch 34 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 06. Juni 2020 Die Coronazahlen vom 6. Juni Mit Stand Samstag, 6. Juni, 16 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.488 (+9) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 147 (+7) Menschen sind aktuell noch infiziert. Davon werden (Stand: 6. Juni, 8 Uhr) 16 (+2) in Krankenhäusern behandelt, davon 3 (+2) auf Intensivstationen. 33 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.308 (+2) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 255 (-3) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 7,7 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Abstrichzahlen 33 Abstriche wurden am Samstag, 6. Juni, bis 13 Uhr in der Diagnostikpraxis vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden am Samstag, 6. Juni, bis 13 Uhr insgesamt 28 Abstriche genommen. Dazu kommen 113 weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Mit Stand, 6. Juni, 13 Uhr, sind - seit dem 4. März - insgesamt 12.945 Abstriche in Düsseldorf durchgeführt worden. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Samstag, 6. Juni, bis 16 Uhr, insgesamt 99 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Samstag noch 64 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 05. Juni 2020 Die Coronazahlen vom 5. Juni Mit Stand Freitag, 5. Juni, 16 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.479 (+13) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 140 (-9) Menschen sind aktuell noch infiziert. Davon werden (Stand: 5. Juni, 8 Uhr) 14 (+0) in Krankenhäusern behandelt, davon 1 (-1) auf einer Intensivstation. 33 (+1) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.306 (+21) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 258 (-2) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 7,9 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Abstrichzahlen 76 Abstriche wurden am Freitag, 5. Juni, bis 16 Uhr in der Diagnostikpraxis vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden am Freitag, 5. Juni, bis 16 Uhr insgesamt 37 Abstriche genommen. Dazu kommen 141 weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service (unter anderem in einem Benrather Altenheim) vorgenommen wurden. Mit Stand, 5. Juni, 16 Uhr, sind - seit dem 4. März - insgesamt 12.771 Abstriche in Düsseldorf durchgeführt worden. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Freitag, 5. Juni, bis 16 Uhr insgesamt 253 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Freitag noch 157 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. Versorgungshotline des Amtes für Soziales Die Versorgungshotline des Amtes für Soziales unter der Rufnummer 0211-8998999 verzeichnete in dieser Woche von Samstag, 30. Mai, bis Freitag, 5. Juni, noch insgesamt 25 Anrufe. Seit 14. März haben sich insgesamt 9.296 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer hilfesuchend an die Versorgungshotline gewandt. Die Versorgungshotline ist montags bis freitags (außer an Feiertagen) von 9 bis 16 Uhr zu erreichen. Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen Der Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen ist wochentags (außer an Feiertagen) von 9 bis 16 Uhr unter 0211-8990136 zu erreichen. In der Woche von Dienstag, 2. Juni, bis Freitag, 5. Juni, wurden insgesamt 48 Unternehmen an der Hotline beraten. Über den E-Mail-Rückruf-Service sind zudem 22 E-Mails eingegangen und telefonisch beantwortet worden. Insgesamt wurden seit dem 18. März 4.194 Unternehmen beraten. ___________________________________________________________________________ 05. Juni 2020 Kitas in Düsseldorf starten ab Montag in den eingeschränkten Regelbetrieb Ziel ist es, das Angebot möglichst schnell wieder auf das Niveau vor dem Corona-Shutout hochzufahren Ab Montag, 8. Juni, wechselt Nordrhein-Westfalen bei der Kindertagesbetreuung von der bisherigen Notbetreuung in den sogenannten eingeschränkten Regelbetrieb. Wie in ganz NRW kehren dann in Düsseldorf alle Kinder mit Betreuungsvertrag - insgesamt 24.000 Mädchen und Jungen im Alter von unter 1 bis 6 Jahren - in die Kitas zurück. Für 10.000 Kinder wurde während des Corona-Shutdowns eine Notbetreuung in Anspruch genommen. Damit auch alles so reibungslos wie möglich funktioniert, wurden in enger Abstimmung mit den freien Trägern der Kindertagesstätten und den Tagespflegepersonen unter Berücksichtigung des Infektionsschutzes die notwendigen Vorkehrungen getroffen. Für die Aufnahme des eingeschränkten Regelbetriebs ist vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (MKFFI) eine Reduzierung der ursprünglich festgesetzten Betreuungsumfänge von 10 Wochenstunden vorgesehen, so dass im Umfang von 15, 25 beziehungsweise 35 Stunden betreut werden kann. An diese Vorgaben hält sich die Stadt Düsseldorf zum "Restart" am Montag. Stadtdirektor Burkhard Hintzsche, zugleich Beigeordneter für Jugend, Schule, Soziales und Sport: "Wir sind froh, dass es am Montag wieder losgeht und wir den Betrieb in den 103 städtischen Kitas und bei den freien Trägern in diesem Umfang garantieren können". Ziel sei es, das Angebot möglichst schnell wieder auf das Niveau vor dem Corona-Shutout hochzufahren, um den individuellen Betreuungsbedarf zu decken. "Wichtig ist jetzt aber erst einmal, den Start richtig hinzubekommen. Dann kann man nachsteuern", sagt Hintzsche. Der "Restart" der Kitas muss unter erschwerten Bedingungen gemeistert werden, da einige der in Kitas tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Risikogruppen angehören, für die derzeit eine Beschäftigung im Bereich der Kitas gemäß den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes nicht vorgesehen ist. Somit können nicht alle Beschäftigten uneingeschränkt eingesetzt werden. "Etwa 20 bis 30 Prozent der Erzieherinnen und Erzieher gehören zur Risikogruppe und können zunächst nicht eingesetzt werden. Es wird jedoch mit Hochdruck an Lösungen gearbeitet, Personal aus anderen Bereichen einzusetzen. Hierbei muss natürlich immer auch die Bindung der Kinder zu ihnen bekannten Personen sichergestellt sein. Personal, das bislang für besondere Angebote abgestellt war, kann ebenfalls zur Betreuung herangezogen werden", erklärt Jugendamtsleiter Johannes Horn. Eine weitere Besonderheit, die weiterhin den Alltag in den Kitas mit bestimmen wird, sind die besonderen Hygienebedingungen, die weiterhin eingehalten werden müssen, um auch in Zukunft die Verbreitung des Coronavirus möglichst zu verhindern. Dies wird für Kinder wie Eltern und auch das Personal eine Umstellung des gewohnten Kita-Betriebes bedeuten. So darf beispielsweise nur im festen Gruppenverbund gearbeitet werden, was gruppenübergreifende Angebote bis auf Weiteres auschließt. Auch sollten Eltern ihr Kind nur dann in die Kita hineinbegleiten, wenn es sich in der Eingewöhnung befindet oder es andere zwingende pädagogische Gründe gibt, die jedoch mit dem Personal abzustimmen sind. Ein Mund-Nasen-Schutz bei der Übergabe des Kindes sollte für Eltern und Personal selbstverständlich sein. Die Eltern, die zur Eingewöhnung bleiben, sollten sich nach dem Betreten der Kita die Hände desinfizieren und während der gesamten Zeit ihres Aufenthaltes einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Für den "Restart" in den eingeschränkten Regelbetrieb der Kinderbetreuung hat das Jugendamt auf der Basis der vom MKFFI erstellten Handreichung einen Leitfaden für die Kitas erstellt, der alltagspraktische Regelungen im Bereich der Hygienesicherung trifft. "Es ist eine besondere Herausforderung unter den strengen Regularien und Vorkehrungen zum Schutz der Kinder und der Beschäftigten diesen Restart zu meistern. Aber wir freuen uns darauf, diesen großen Schritt in Richtung Normalität nun vollziehen und somit auch den Erziehungsberechtigten in dieser Stadt weitere Entlastung ermöglichen zu können", sagt Stadtdirektor Burkhard Hintzsche. ___________________________________________________________________________ 05. Juni 2020 Stadtbüchereien erweitern den Zugang und die Dienstleistungen Den Anfang macht die Zentralbibliothek: 200 Besucher dürfen dort gleichzeitig ins Haus, ohne zeitliche Beschränkung/100 Arbeitsplätze stehen wieder zur Verfügung Nachdem die Stadtbüchereien Ende Mai fast alle Häuser für Kundinnen und Kunden mit Bibliothekskarte mit einem eingeschränkten Service zur Auswahl, Ausleihe und Rückgabe von Büchern und anderen Medien wieder öffnen konnten, erweitert die Zentralbibliothek in einem nächsten Schritt ab Montag, 8. Juni, nun den Zugang zur Bibliothek und den Dienstleistungen. 200 Bücherkörbe stehen bereit Die maximale Besucheranzahl für die Zentralbibliothek wird von 100 auf 200 Personen erhöht. 200 Personen dürfen sich so gleichzeitig in den Räume der Zentralbibliothek aufhalten. Im Eingangsbereich stehen 200 Bücherkörbe bereit. Jeder Besucher muss einen solchen Korb im Publikumsbereich mit sich führen. Kinder unter acht Jahren können nur mit Begleitung eines Erwachsenen in die Bibliotheken. Die Besucherinnen und Besucher müssen die Hygiene- und Abstandsregeln nach der Coronaschutzverordnung einhalten und einen Mund- und Nasenschutz tragen. Keine zeitliche Beschränkung mehr für den Aufenthalt in der Bibliothek Ab Montag, 8. Juni, können sich die Besucherinnen und Besucher wieder ohne zeitliche Begrenzung in der Zentralbibliothek aufhalten. Medien können zurückgegeben und ausgeliehen werden. Daneben sind Neuanmeldungen sowie Kontenklärungen und Fachinformationen durch das Bibliothekspersonal möglich. An 100 Arbeitsplätzen kann gelesen und gearbeitet werden. Gruppenarbeiten sind weiterhin leider nicht möglich. Neun Internetrechercheplätze können wieder genutzt werden, und das öffentliche WLAN ist wieder eingeschaltet. Die Kopierer und Buchscanner sowie der 3D-Drucker-Arbeitsplatz sind wieder frei zugänglich. Alle genannten Angebote sind nur unter strenger Einhaltung der Abstands- und Hygienebestimmungen möglich. Derzeit gibt es bei den Stadtbüchereien keine Führungen und keine Veranstaltungen. Besuchsregistrierung weiterhin notwendig Alle Kundinnen und Kunden müssen sich weiterhin im Bereich des Bibliothekseingangs registieren. Dies kann von den Kunden selbst – ohne direkten Kontakt zum Bibliothekspersonal – durchgeführt werden. Diese Registrierung erfolgt primär elektronisch mit der Bibliothekskarte. Außerdem wird eine Registrierung von Besucherinnen und Besuchern ohne Bibliothekskarte durch Hinterlegung der entsprechenden persönlichen Kontaktdaten ermöglicht – wie man es inzwischen von Restaurants und anderen Dienstleistern kennt. Diese kontaktlose Registrierung kann im Bedarfsfall eine mögliche Ansteckungskette mit dem Coronavirus nachvollziehbar machen. Die Öffnungszeiten der Zentralbibliothek sind auch in diesem Schritt auf montags bis freitags von 10 Uhr bis 19 Uhr und samstags auf 10 Uhr bis 14 Uhr beschränkt. Stadtteilbüchereien Diese erweiterten Dienstleistungen gelten im ersten Schritt nur für die Zentralbibliothek, die Stadtteilbüchereien werden jedoch nach und nach folgen. Die Stadtteilbüchereien (Ausnahme: die Kinderbibliothek In der Donk bleibt noch geschlossen, da das gesamte Kinderhaus derzeit nicht geöffnet ist) bieten bis auf weiteres zu den bekannten Öffnungszeiten (außer samstags) eine Medienausleihe und die Rückgabe von Büchern und anderen Medien an. Außerdem kann man sich für die Buchauswahl für die beschränkte Dauer von 30 Minuten in den Büchereien aufhalten. Die Besucherinnen und Besucher müssen auch hier die Hygiene- und Abstandsregeln nach der Coronaschutzverordnung einhalten und einen Mund- und Nasenschutz tragen. Alle Informationen und Kontaktdaten zu dem Verfahren der Terminausleihe gibt es auf der Homepage der Stadtbüchereien unter: www.duesseldorf.de/stadtbuechereien/bibliotheken/eingeschraenkter-service.html ___________________________________________________________________________ 05. Juni 2020 Leichtathletikhalle im Arena-Sportpark nimmt den Betrieb wieder auf Ab dem 8. Juni wird die Halle täglich für Kaderathleten und zwei Düsseldorfer Vereine geöffnet/Zugang nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung Die Leichtathletikhalle im Arena-Sportpark wird ab Montag, 8. Juni, wieder für den Sport geöffnet. In einem ersten Schritt soll dann den Kaderathlet*innen und zwei Leichtathletikvereinen aus Düsseldorf für vier Stunden täglich die Halle zur Verfügung stehen und so professionelles Training ermöglicht werden. Der Kraftraum 1 wird ab Montag ausschließlich für Kaderathlet*innen geöffnet sein. Die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen sowie der maximalen Kapazitäten der einzelnen Trainingsbereiche in der Halle wird mit Hilfe von städtischem Hallenpersonal sichergestellt. Der Zugang ist nur nach vorheriger telefonischer Terminvergabe möglich und wird kontrolliert. Die Terminkoordination erfolgt durch das Sportamt. Das Betreten der Leichtathletikhalle ist nur mit Mund-Nasen-Schutz gestattet. Erst an den eigentlichen Sportstätten innerhalb der Leichtathletikhalle kann der Mund-Nasen-Schutz abgenommen werden. Für eine mögliche Nachverfolgung wird die Anwesenheit der Athlet*innen und Trainer*innen festgehalten. Die Leichtathletikhalle im Arena-Sportpark war am 13. März als Schutzmaßnahme im Zuge der Corona-Pandemie geschlossen worden. ___________________________________________________________________________ 05. Juni 2020 Coronaschutz: OSD deckt Verstöße in der Gastronomie auf Abstands- und Hygieneregeln wurden nicht beachtet/Kontrollen werden fortgesetzt 28 Einsätze im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung registrierte der städtische Ordnungs- und Servicedienst (OSD) am Donnerstag, 4. Juni. Der Schwerpunkt lag an diesem Tag bei der Kontrolle von Gastronomiebetrieben. Obwohl die Terrassen der Betriebe wegen des kühlen und regnerischen Wetters weitestgehend leer waren, gab es im Verlauf des Tages einige Feststellungen von Verstößen. So fiel den OSD-Mitarbeitern zum Beispiel bei einer Terrasse auf der Bolkerstraße gegen 23.45 Uhr auf, dass sich dort rund 40 Personen aufhielten, wobei der geforderte Mindestabstand nicht eingehalten werden konnte. Der Terrassenbetrieb wurde daraufhin eingestellt. Ebenfalls im Spätdienst wurde in einem Imbiss auf der Bolkerstraße festgestellt, dass die Bedienung nicht die geforderte Mund-Nasen-Bedeckung trug, keine Desinfektionsmittel bereitgestellt wurden und der Spritzschutz an der Bedientheke sowie keine Raumskizze vorlag. In einer Pizzeria in der Altstadt bemerkten die Außendienstkräfte des OSD, dass sowohl der bedienende Mitarbeiter als auch zwei anwesende Kunden entgegen den Vorschriften der Coronaschutzverordnung keine Mund-Nase-Bedeckung trugen. Bei einer weiteren Pizzeria in der Altstadt stellten die OSDler fest, dass deren Bedienung durchgängig die vorgeschriebene Mund-Nasen-Bedeckung unsachgemäß trug, so dass diese immer wieder herunterrutschte. Weiterhin legte die im Terrassenservice eingesetzte Bedienung beim Betreten der Terrasse vorschriftswidrig ihre Mund-Nase-Bedeckung ab. Bei einem Restaurant in Gerresheim, dessen Betriebserlaubnis aus Gründen des Schutzes der Nachbarn vor dem Lärm baurechtlich auf maximal 22 Uhr begrenzt ist, wurde nach 22 Uhr noch reger Betrieb festgestellt. Die kontrollierenden OSD-Kräfte stellten zudem fest, dass die Bedienung nicht wie vorgeschrieben eine Mund- Nase-Bedeckung trug. Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden jeweils eingeleitet und werden innendienstlich nachverfolgt. Die anlassunabhängigen Kontrollen des OSD, besonders der gastronomischen Betriebe, werden ungeachtet der Wetterlage weiter fortgeführt. In der OSD-Leitstelle gingen am Donnerstag, 4. Juni, 13 Anrufe ein. Die Gesamtzahl der zum Thema Corona in der Leitstelle eingegangenen Anrufe seit dem 18. März stieg auf 7.491. Außerhalb von Coronaschutz Auf einer Baustelle in Gerresheim wurde durch zwei Dienstkräfte des OSD der Arbeitsgruppe zur Bekämpfung der Schwarzarbeit wiederholt illegal beschäftigte Menschen aus Nicht-EU-Ländern bei der Verrichtung von Arbeiten des Maurer-, Beton- und Stahlbetonbauerhandwerks angetroffen. Wegen der als Straftat einzustufenden fehlenden Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis wurden drei serbische Staatsangehörige sowie ein Staatsangehöriger von Bosnien-Herzegowina vorläufig festgenommen und der hinzugezogenen Polizei überstellt. Am Worringer Platz wurde eine OSD-Streife des Tagdienstes Zeuge einer Schlägerei zwischen zwei dort sich regelmäßig aufhaltenden Menschen mit Lebensmittelpunkt auf der Straße. Zunächst trennten die Dienstkräfte des OSD die Streitenden, eine Frau und einen Mann. Die Frau gab an, dass der Mann ihr 2 Euro gestohlen hätte. Der Mann hingegen war extrem aufbrausend und versuchte, den Streit wieder fortzusetzen und gab dabei Beleidigungen von sich. Auch die zwischenzeitlich hinzugezogene Polizei wurde aufs Übelste beleidigt, wobei sich auch einige bislang unbeteiligte Personen am Platz einmischten. Der Mann wurde ins Polizeigewahrsam gebracht. ___________________________________________________________________________ 04. Juni 2020 Die Coronazahlen vom 4. Juni Mit Stand Donnerstag, 4. Juni, 16 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.466 (+10) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 149 (-11) Menschen sind aktuell noch infiziert. Davon werden (Stand: 4. Juni, 8 Uhr) 14 (+1) in Krankenhäusern behandelt, davon 2 (+0) auf Intensivstationen. 32 (+1) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.285 (+20) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 260 (-3) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 7,4 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Abstrichzahlen 54 Abstriche wurden am Donnerstag, 4. Juni, bis 16 Uhr, in der Diagnostikpraxis vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden am Donnerstag, 4. Juni, bis 16 Uhr, insgesamt 28 Abstriche genommen. Dazu kommen 175 weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Mit Stand, 4. Juni, 16 Uhr, sind - seit dem 4. März - insgesamt 12.517 Abstriche in Düsseldorf durchgeführt worden. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Donerstag, 4. Juni, bis 16 Uhr, insgesamt 420 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Donnerstag noch 276 Anrufe durchgestellt, von denen wegen einer internen Störung der Telefonie nur 104 angenommen und mündlich beantwortet werden konnten. ___________________________________________________________________________ 04. Juni 2020 Bolz- und Basketballplätze im öffentlichen Raum wieder geöffnet Nach der aktuell gültigen Fassung der Coronaschutzverordnung ist nunmehr der nicht-kontaktfreie Sportbetrieb im Breiten- und Freizeitsport im öffentlichen Raum für Gruppen bis maximal zehn Personen zulässig. Aus diesem Grunde sind seit dem 3. Juni alle Bolz- und Basketballplätze im öffentlichen Raum, der Panna-KO- Käfig im Sportpark Am Bunker (Rath) sowie die Kleinspielfelder im Arena-Sportpark und der Bezirkssportanlage Rath (Rather Waldstadion) wieder geöffnet. Das Garten-, Friedhofs- und Forstamt und das Sportamt freuen sich, dass dadurch weiterer nutzbarer Freiraum den Bürger*innen zum Sporttreiben wieder zur Verfügung gestellt werden kann. Aufgrund des Infektionsschutzes wird gebeten, sich weiterhin an die folgenden Regeln zu halten: • Die Anlage nur betreten, wenn Sie keine Erkältungs- oder grippalen Symptome haben. • Die Anlage nur mit maximal 10 Personen gleichzeitig nutzen. • Die Nies- und Hustenetikette beachten (in die Armbeuge). • Sollte die Anlage bereits von 10 Personen genutzt werden, wird darum gebeten, zu einem anderen Zeitpunkt wieder zu kommen, und dann Sport zu treiben, wenn weniger als zehn Personen dort aktiv sind. ___________________________________________________________________________ 04. Juni 2020 tanzhaus nrw soll für 18,5 Millionen Euro modernisiert werden Das Haus soll aufwendig saniert und durch einen Neubau erweitert werden/Maßnahmen werden durch Stadt und Land finanziert Das tanzhaus nrw soll saniert und mit einem Neubau erweitert werden. Damit kann das tanzhaus nrw seine Bedeutung als internationale Bühne für zeitgenössischen Tanz und als kulturelle Bildungseinrichtung weiter ausbauen und einem noch breiteren Spektrum an Nutzern zugänglich machen. Das Projekt mit geschätzten Gesamtkosten von rund 18,5 Millionen Euro wird von der Landeshauptstadt Düsseldorf und dem Land Nordrhein-Westfalen finanziert. Das Land Nordrhein-Westfalen übernimmt mit 6,15 Millionen Euro die Hälfte der Kosten für den Neubau. Im Rahmen einer Pressekonferenz stellten am Donnerstag, 4. Juni, Oberbürgermeister Thomas Geisel, Kulturdezernent Hans-Georg Lohe, Dr. Johannes Kurschildgen, Vorstandsvorsitzender des tanzhaus nrw e.V., und Bettina Masuch, Intendantin des tanzhaus nrw, sowie Architekt Joachim Sieber das Projekt vor. Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Die Modernisierung und Erweiterung des tanzhaus nrw ist für die Kultur in der Landeshauptstadt ein Meilenstein. Denn es geht bei dem Projekt nicht um eine reine Instandsetzung des Gebäudes durch nötige Sanierungsarbeiten. Das tanzhaus nrw soll durch die Maßnahmen, wie zum Beispiel den geplanten Erweiterungsbau, sein künstlerisches, aber auch wirtschaftliches Potenzial weiter entfalten und steigern können. So soll das tanzhaus auch zukünftig ein Ort für Innovation im Bereich des zeitgenössischen Tanzes bleiben." Der OB ergänzt: "Zudem investieren wir auch für die Künstlerinnen und Künstler der Freien Szene: Bei dem Umbau ist ein zusätzlicher Proberaum für die Freie Szene eingeplant. Auch dies wird in Düsseldorf den Austausch in der Kultur weiter beflügeln." Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen: "Das tanzhaus nrw ist ein herausragender Ort der Kunst in Nordrhein-Westfalen und ein wichtiges Zentrum für den zeitgenössischen Tanz und die Freie Szene im Land. Es vereint internationale Strahlkraft und vielseitige Bildungsangebote, Produktion und Präsentation, Experiment und Inklusion. Mit einer neuen Probebühne und weiteren Studios im Neubau entsteht im tanzhaus nrw mehr Raum für die künstlerische Praxis genauso wie für Begegnung, Austausch und Diskurs. Das Land möchte mit seiner Förderung dazu beitragen, das tanzhaus nrw für die Zukunft fit zu machen." Kulturdezernent Hans-Georg Lohe: "Durch die Sanierung und Erweiterung wird die Zukunft des Hauses gesichert, das unter professionellen Bedingungen den zeitgenössischen Tanz und die frei tätigen Tanzschaffenden in den Mittelpunkt stellt." Dr. Johannes Kurschildgen, Vorstandsvorsitzender des tanzhaus nrw e.V.: "Als Vorsitzender des tanzhaus nrw bin ich mit vielen Freunden der Tanzkunst außerordentlich erleichtert, dass die zur Erhaltung der Funktionsfähigkeit des Tanzhauses erforderlichen politischen Entscheidungen jetzt auf den Weg gebracht werden.“ Bettina Masuch: "Sowohl lokale als auch regionale Künstlerinnen und Künstler sollen durch die Erweiterung im Bereich der Probebühne verbesserte Arbeitsbedingungen erhalten. Durch weitere Tanzstudios der Akademie könnten wir endlich der großen Nachfrage insbesondere bei den Kinderkursen sowie der urbanen Tanz-Szene nachkommen. Und unser Thema der Inklusion würde durchgängig gelebte Wirklichkeit werden, etwa mit einem verstärkten Angebot für Menschen mit Behinderung oder für Seniorinnen und Senioren." Sanierung und Erweiterung Die geplanten Maßnahmen dienen nicht nur der Instandsetzung und Modernisierung des seit 1998 als Tanzhaus in Betrieb gegangenen Gebäudes. Durch die Sanierung und die Erweiterung des Hauses wird das tanzhaus nrw der gestiegenen Nachfrage nach Kursen gerecht und kann weitere Entwicklungsmöglichkeiten für Aufführungen bieten. Die Maßnahmen sollen das tanzhaus nrw zukunftsfähig machen. Das Haus könnte zukünftig nicht nur eine Bühne für regionale und überregionale Choreographen und Performance-Künstler sein, sondern auch als Produktionsstandort fungieren. Zudem würde das Haus sein Renommee als Modell für einen zeitgemäßen Dialog zwischen professionell und nicht-professionell tätigen Tänzerinnen und Tänzern sowie für eine sowohl lokale als auch internationale Zusammenarbeit langfristig festigen. Darüber hinaus könnte die bereits hohe Diversität der Besucherinnen und Besucher gestärkt werden, insbesondere durch Programme zur Inklusion sowie durch Programme für Kinder, Jugendliche und Senioren. Das tanzhaus nrw entstand durch Umbau und Erweiterung der ehemals als Straßenbahndepot errichteten Hallen 1998 (Eröffnung) auf dem Gelände an der Erkrather Straße 30. Nicht nur die Lebensdauer der Anlagen der technischen Gebäudeausrüstung ist erreicht, auch die Bausubstanz der historischen Depothallen ist sanierungsbedürftig. Unter anderem sollen daher Dachflächen saniert, die Fenster instandgesetzt, die Sanitäranlagen erneuert und die Lüftungsanlagen modernisiert werden. Zudem ist eine Erweiterung des tanzhaus nrw vorgesehen. Hierfür sollen sanierungsbedürftige Anbauten abgebrochen und an deren Stelle ein Neubau errichtet werden. Der Neubau mit einer Gesamtfläche von rund 2.000 Quadratmetern soll unter anderem Platz für eine Probebühne und vier weitere Studios bieten. Die derzeitige Gesamtkostenschätzung liegt bei rund 18,5 Millionen Euro, davon entfallen etwa 5,65 Millionen Euro auf die Sanierung und circa 12,8 Millionen Euro auf den Neubau einschließlich des Abbruchs. Das Land Nordrhein-Westfalen finanziert mit 6,15 Millionen Euro die Hälfte der Kosten für den Neubau. Das Gebäude ist im Erbbaurecht an den tanzhaus nrw e.V. übergeben. Das tanzhaus nrw ist Bauherr der Maßnahme. Der Rat der Stadt hatte Ende 2018 und im Jahr 2019 Zuschussmittel an die tanzhaus nrw e.V. für die Planung und Kostenschätzung der Sanierung und Erweiterung des Gebäudes Erkrather Straße 30 beschlossen. Für die Planung und Kostenberechnung des Projektes soll nun ein Zuschuss von der Landeshauptstadt Düsseldorf von circa 1,8 Millionen Euro gewährt werden. Eine entsprechende Beschlussvorlage sowie das Ergebnis der bisherigen Planung werden nun den politischen Gremien zur Beschlussfassung vorgelegt. Die Beschlussvorlage zur Zuschussgewährung der Baukosten zur Ausführung und Finanzierung der Gesamtmaßnahmen ist für das 3. Quartal 2021 vorgesehen. Baubeginn soll im 3. Quartal 2022 sein, die Fertigstellung soll im 4. Quartal 2024 erfolgen. ___________________________________________________________________________ 04. Juni 2020 Gesamtstädtisches Toilettenkonzept für Düsseldorf entwickelt Bedarf von 200 Toilettenanlagen ermittelt/Konzept wird in die zuständigen politischen Gremien eingebracht Die Versorgung mit öffentlichen Toilettenanlagen trägt erheblich zur Qualität und Erschließung des öffentlichen Raums einer Stadt bei. Das Amt für Gebäudemanagement hat daher ein gesamtstädtisches Konzept entwickelt. Im Ergebnis wurde ein Bedarf von insgesamt 200 Standorten für Toilettenanlagen ermittelt. Der Bauausschuss hat in seiner Sitzung am Donnerstag, 4. Juni, über das Konzept beraten und zugestimmt. Mit einem zweiten Bedarfsbeschluss sollen das Konzept und das weitere Vorgehen in den zuständigen politischen Gremien beschlossen werden. Bestandsaufnahme: 112 öffentliche Toiletten In Düsseldorf stehen den Menschen derzeit 112 Toiletten zur Verfügung - 28 städtische Toilettenanlagen, 22 City Toiletten der Firma Wall und 62 Standorte mit dem Konzept der "Nette Toilette". Das hat eine Bestandsaufnahme mit Standort-Analyse ergeben. Im Vergleich mit entsprechenden nationalen und internationalen Städten befindet sich die Landeshauptstadt damit im Mittelfeld. Im nächsten Schritt der Konzepterstellung wurden Orte identifiziert, die aufgrund ihrer Nutzung und Lage einen erhöhten Bedarf verzeichnen wie zum Beispiel im Bereich der Rheinkniebrücke und im Südpark. Zudem wurden Qualitätsstandards (Barrierefreiheit, 2-Sinne-Prinzip, Sicherheit, Auffindbarkeit, Art und Qualität der Ausstattung) für die Umsetzung definiert. Bei der Erstellung des Konzeptes wurden auch Beteiligungsformate wie Interviews und Workshops durchgeführt. Das zuständige Amt für Gebäudemanagement wurde dabei von einem Stadtplanungsbüro und Dialogbüro begleitet. Stadtkämmerin Dorothée Schneider betont: "Durch das integrierte Vorgehen bei der Konzepterstellung konnten wichtige Erfahrungen und lokales Wissen aus verschiedenen Perspektiven in das Konzept einfließen. Auf diese Weise konnten vorhandene Potenziale der Stadt einbezogen, die besonderen örtlichen Gegebenheiten und Wünsche integriert und eine klare gesamtstädtische Herangehensweise formuliert werden." Ergebnisse und Maßnahmen Im Ergebnis wurde ein Bedarf von insgesamt 200 Standorten für Toilettenanlagen ermittelt. Zur Deckung sieht das Konzept folgende vier Maßnahmen vor: 1. Der Bestand der Modul-Anlagen soll phasenweise durch 21 zusätzliche Standorte auf insgesamt 43 erhöht werden. Für zwei der ohnehin barrierefreien Toiletten, ist hierbei eine Umsetzung als "Toilette für Alle" inklusive Liege und Lifter vorgesehen. 2. Zusätzlich zu den vorhandenen 28 städtischen Toiletten werden 17 städtische Anlagen, die derzeit nicht als öffentlich genutzt werden, in das Konzept einbezogen. Weitere drei ehemalige WC-Anlagen können reaktiviert werden, sodass insgesamt 48 Standorte mit stadteigenen Anlagen zur Verfügung stünden. 3. Auch das bundesweit bekannte Konzept "Nette Toilette" soll ausgebaut werden. So wurden 47 weitere Standorte definiert, in deren Umgebung Anbieterinnen und Anbieter konkret angeworben werden sollen. Eine erfolgreiche Akquise vorausgesetzt, würden der Öffentlichkeit im Stadtgebiet hierdurch insgesamt 109 Toiletten über dieses Zusatzangebot zugänglich gemacht. 4. Bestehende Standorte sollen besser kommuniziert und beschildert werden. Insbesondere an 40 zur Bedarfsdeckung vorgeschlagenen Standorten sollen durch analoge und digitale Kommunikationsformen bereits vorhandene Toilettenanlagen in der Nähe bekannt gemacht und somit besser ausgelastet werden. Weiteres Vorgehen Die neuen Modul-Anlagen werden auf Grundlage des Konzeptes und der definierten Standards ausgeschrieben. Anschließend wird, basierend auf einem konkret vorliegenden Angebot, im 4. Quartal 2021 ein Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss eingeholt. Für die bauliche Aktivierung und Reaktivierung der 20 städtischen Toilettenanlagen wird ein Programm erarbeitet und im Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss berücksichtigt. Die Akquise zusätzlicher Angebote - wie das Konzept "Nette Toilette" - soll vorangetrieben werden. Ebenso soll die Handlungsempfehlung der Kommunikation und Beschilderung umgesetzt werden. ___________________________________________________________________________ 04. Juni 2020 Ein Fensterplatz für die Düsseldorfer Kultur- und Kreativwirtschaft Das KomKuK-Fenster startet am Freitag, 5. Juni/18 Kreativschaffende oder Kreativteams stellen für jeweils einen Monat ihre Werke und Ideen aus Lokalen Kreativschaffenden ermöglicht die Wirtschaftsförderung der Stadt Düsseldorf jetzt, sich und ihre Produkte in einem echten Schaufenster zu präsentieren. Das sogenannte KomKuK-Fenster 2020 ist zentral gelegen auf der lebendigen Lorettostraße in Düsseldorf-Unterbilk. Insgesamt 18 Kreativschaffende oder Kreativteams erhalten ab Freitag, 5. Juni, die Möglichkeit, ihre Werke und Ideen auszustellen. Projektpartner dieser Idee sind die Bürogemeinschaft Loretto 9 und die Agentur Das Gute Ding. Neben den Kreativnetzwerken der Wirtschaftsförderung sind Raum und organisatorische Kompetenz gefragt. Die Kreativszene Düsseldorfs war im März und April dazu aufgerufen, sich zu bewerben. 64 spannende, innovative und abwechslungsreiche Ideen für das Schaufenster gingen im Kompetenzzentrum Kultur- & Kreativwirtschaft (KomKuK) der Düsseldorfer Wirtschaftsförderung ein. Am 29. April wählten dann in einer digitalen Jurysitzung alle Projektbeteiligten die Gewinner aus, die ab Freitag. 5. Juni, jeweils für einen Monat das Schaufenster des Ladenlokals Loretto 9 zu einem Hingucker auf der Lorettostraße verwandeln. Die Kreativen werden zudem auf der Webseite www.komkuk-fenster.de vorgestellt. Zu sehen gibt es im KomKuK- Fenster die gesamte Bandbreite der Kreativwirtschaft – von Schmuck- und Modedesign, über Architektur und Interieur bis hin zu Fotografie, Kunst und Games: Jedes Team bietet eine neue Präsentation. Als erstes Team gestalten die beiden Illustratorinnen Annette Jacobs und Katrin Schubert das Schaufenster. Annette Jacobs hat eine Leidenschaft für Paper Art und Stop-Motion-Animationen. Katrin Schubert liebt die Arbeit mit Stift und Pinsel sowie die visuelle Inszenierung von Räumen. "Wir werden das KomKuK-Fenster illustrativ inszenieren und verschiedene Kulissen für das Fenster bauen, gestalten und zeichnen", verrät Katrin Schubert über das Projekt. Annette Jacobs fügt hinzu: "Wir lieben es, mit unseren Illustrationen Ideen sichtbar zu machen und Geschichten zu erzählen, die beim Betrachter Emotionen wecken." Die Einschränkungen durch die Verbreitung des Corona-Virus haben auch vor den Planungen und Umsetzungen des KomKuK-Fensters nicht Halt gemacht. So war der Start ursprünglich für Anfang April geplant, wurde aber aufgrund der strengen Kontaktbeschränkungen mehrfach verschoben. "Die Kultur- und Kreativwirtschaft hat die Folgen durch die Ausbreitung des Corona-Virus in den letzten Monaten massiv zu spüren bekommen. Die Umsatzeinbußen werden die Branche noch einige Zeit beschäftigen", sagt Theresa Winkels, Leiterin der Wirtschaftsförderung Düsseldorf. Sie ist sich jedoch sicher: "Die Innovationskraft und Dynamik der Kultur- und Kreativwirtschaft trotzen den Beschränkungen durch das Virus. Das möchten wir mit dem Schaufenster zeigen und einen Neuanfang für die Kreativwirtschaft gestalten. Das KomKuK-Fenster ist somit auch Impulsgeber, wie Kreativwirtschaft in und nach Corona-Zeiten aussehen kann." Die Unternehmer und Nachwuchstalente der kreativen Disziplinen sind immer wieder Inspirationsquelle und Impulssetzer für branchen-übergreifende Entwicklungen und Trends. Diese Innovationskraft und Dynamik der (lokalen) Kultur- und Kreativwirtschaft möchte das KomKuK sichtbar machen. Das KomKuk-Fenster ist anzuschauen bei: Loretto9 Lorettostraße 9 40219 Düsseldorf Infos zu allen Teams unter: www.komkuk-fenster.de ___________________________________________________________________________ 04. Juni 2020 Stadtverwaltung auf dem Weg zum gewohnten Bürgerservice Ämter öffnen sukzessive/Schutz der Beteiligten vorrangig/Online-Terminbuchung wieder möglich Wie in allen Lebensbereichen hat die Corona-Pandemie auch bei der Düsseldorfer Stadtverwaltung massive Auswirkungen. Mit der Schließung von Ämtern und der Einschränkung von Diensten gingen neue Herausforderungen einher: Die Einrichtung von Hotlines und die Organisation neuer Arbeitsabläufe unter Einhaltung der jeweils geltenden Verordnungen forderten flexible Reaktionen. In der aktuellen Phase der Lockerung der Vorgaben steht die nächste wichtige Aufgabe an: Die Wiederaufnahme aller Verwaltungsaufgaben unter größmöglichem Gesundheitsschutz für Bürgerinnen, Bürger und Mitarbeitende. Personaleinsatzplanung zur Krisenbewältigung Wesentliche Aufgaben und Erfolgsfaktoren der Krisenbewältigung in Düsseldorf waren die Corona-Hotline, ein eigenes Diagnostikzentrum und die Kontaktpersonennachverfolgung. So wurden bereits Ende Februar eine Hotline und ein Diagnostikzentrum eingerichtet. Bei der Hotline ging es um gesundheitliche Fragen zum Thema "Corona" und die Vermittlung von Testterminen für Menschen, die in Düsseldorf arbeiten oder wohnen. Parallel wurden die Testmöglichkeiten unter städtischer Regie ausgebaut und an der Mitsubishi Electric Halle gebündelt. Die Nachverfolgung von Kontaktpersonen wurde im Gesundheitsamt intensiviert. Dies hatte zusätzliche Personalbedarfe zur Folge, die größtenteils mittels der sogenannten kaskadierenden Personaleinsatzplanung intern gedeckt werden konnten. "In der Krise hat die Personaleinsatzplanung in Düsseldorf hervorragend funktioniert. Kolleginnen und Kollegen aus ganz unterschiedlichen Bereichen der Stadtverwaltung haben toll unterstützt und zum guten Krisenmanagement in Düsseldorf beigetragen", lobt Stefan Ferber, Leiter des Hauptamtes, die Einsatzbereitschaft der Mitarbeitenden - unter anderem auch aus den geschlossenen Bürgerbüros. Die Corona-Hotline ist momentan im größten und zentralen Bürgerbüro am Hauptbahnhof in der Willi-Becker- Allee untergebracht und nutzt bis zum Umzug im Juni die Räumlichkeiten des Dienstleistungszentrums. Direkt im Anschluss können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bürgerbüros, die zur Krisenbewältigung in anderen Bereichen eingesetzt waren oder schriftliche Anträge bearbeitet haben, wieder ihre gewohnten Arbeitsplätze einnehmen und voraussichtlich Ende Juni den Betrieb der 32 Serviceplätze wieder aufnehmen. Amt für Einwohnerwesen: Neustart mit vielen Bürgerkontakten Reger Publikumsverkehr herrscht für gewöhnlich im Amt für Einwohnerwesen mit seinem bürgernahen Dienstleistungsangebot. 12 Bürgerbüros, das Standesamt auf der Inselstraße sowie Kfz-Zulassungsstelle und Führerscheinstelle auf dem Höherweg führen zu rund 900.000 Bürgerkontakten pro Jahr. Mit der Schließung am 16. März und den zu beachtenden Hygiene- und Abstandsregeln fielen viele der Dienste aus, einige konnten reduziert weitergeführt oder Anträge digital bearbeitet werden. Als wahrer Glücksfall erwies sich in Corona-Zeiten der "Flinke Pedale" getaufte Zustellservice per Fahrradkurier. Über ihn wurden trotz Schließung über 5.500 Pässe und Personalausweise an die Bürgerinnen und Bürger zugestellt. Der Service - normalerweise mit 8 Euro berechnet - wurde in dieser Zeit kostenlos angeboten. "Wo der Gesetzgeber den Gemeinden unüberwindbare Vorschriften macht und die Digitalisierungsbemühungen ins Leere laufen, kann heutzutage nur diese Art der Kreativität uns helfen, den Herausforderungen der bürgernahen Services zu begegnen", zeigt sich der zuständige Beigeordnete Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke mit der bürgerfreundlichen Lösung zufrieden. "Viele bereits vorliegende Dokumente hätten sonst in den letzten Wochen die Antragsteller nicht erreicht." Ausgelöst durch die öffentliche Diskussion der schrittweisen Lockerungen weiß der Leiter des Amtes, Harald Wehle, um die Erwartungshaltung der Düsseldorferinnen und Düsseldorfer, dass alle Standorte möglichst sofort wieder ganz normal öffnen und vollbesetzt arbeiten sollen. "Als Bürger kann ich das sehr gut nachvollziehen. Leider ist das Hochfahren vom Notbetrieb hin zum Regelbetrieb wegen der zwingenden Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln in den vorhandenen Gebäude- und Raumstrukturen sehr schwierig umzusetzen. Nachdem wir wochenlang einen Notbetrieb umgesetzt haben, setzt das Amt für Einwohnerwesen einen vom Krisenstab der Landeshauptstadt Düsseldorf genehmigten Plan zur schrittweisen Öffnung aller 14 Dienststellen derzeit um. Der Schutz aller Beteiligten steht dabei an oberster Stelle." Die Bürgerbüros Kaiserswerth, Rath, Oberkassel, Bilk, Eller und Benrath sind bereits wieder geöffnet, Termine können ab sofort online gebucht werden. Bald folgen die Bürgerbüros Wersten, Garath und - nach Abschluss von Sanierungsarbeiten - das Bürgerbüro Gerresheim. Das Standesamt auf der Inselstraße hat auch während der eigentlichen Schließung Geburts- und Sterbeurkunden ausgestellt und Trauungen in ganz kleinem Rahmen durchgeführt. Bei den Eheschließungen konnte die Teilnehmerzahl der Gäste auf der Basis der aktuellen Corona-Schutzverordnung des Landes bereits erhöht werden, zudem werden auch größere Räume wie der Ältestenratssaal im Rathaus genutzt, in dem bis zu elf Gäste Platz finden. Auch in der Kfz-Zulassungsstelle und in der Führerscheinstelle konnten während der Schließungszeit in reduziertem Umfang weiter Autos über Zulassungsdienste zugelassen und beispielsweise Führerscheinangelegenheiten oder Güterkraftgenehmigungen bearbeitet werden. Von Woche zu Woche wird das Dienstleistungsangebot wieder erhöht. Bereits jetzt gibt es wieder im Straßenverkehrsamt die gleiche Anzahl Termine wie vor der Corona-Pandemie. Genereller Ablauf einer Ämteröffnung Ein Konzept bis zur Entscheidungsreife benötigt einige zeitaufwändige Schritte, die aber aus Qualitätssicherungsaspekten wichtig sind: Zunächst plant das Fachamt je nach Standort und Gebäude, wie eine Öffnung erfolgen kann. Dann werden alle erforderlichen Aufrüstungen der Arbeitsplätze (z.B. Nieß- und Spuckschutz) beschafft und installiert. Besonders in publikumsintensiven Bereichen muss die Wegeführung neu organisiert werden, damit Abstände eingehalten werden können. Die Arbeitssicherheit und die Personalvertretung begutachten in der Folge die umgestalteten Arbeitsplätze. Zuletzt wird das Öffnungskonzept im Krisenstab vorgestellt und bei Vorliegen aller Voraussetzungen freigegeben. Amtsleiter Wehle geht davon aus, dass Ende Juni wieder ein relativer Normalbetrieb unter Corona-Bedingungen möglich sein sollte. Die Krisenzeit hat gezeigt, dass die Anstrengungen verstärkt werden müssen, ein weitgefächertes digitales Angebot für öffentliche Dienstleistungen zu entwickeln. Hierfür müssen auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden. Die komplett digitale Abwicklung von Beantragung und Ausstellung eines Bewohnerparkausweises ist ein positives Beispiel. Passend dazu ist die Online-Vergabe von Terminen für die Bürgerbüros und das Straßenverkehrsamt wieder gestartet. ___________________________________________________________________________ 04. Juni 2020 Kennedydamm: Geh- und Radweg wird saniert Auf dem Kennedydamm wird ab Montag, 8. Juni, zwischen Hans-Böckler-Straße und Schwannstraße der Geh- und Radweg in Fahrtrichtung Danziger Straße erneuert. Die Kosten für die Erneuerung betragen rund 114.000 Euro. Bis voraussichtlich Freitag, 19. Juni, wird auf der östlichen Straßenseite auf einer Länge von rund 300 Metern eine Fläche von etwa 1.300 Quadratmetern mit Asphalt neu angelegt. Für Fußgänger und Radfahrer sind während der Bauarbeiten Umleitungen ausgewiesen. ___________________________________________________________________________ 04. Juni 2020 Erstes Wasserstoffauto für die Fahrzeugflotte der Landeshauptstadt Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke nimmt das Fahrzeug am Donnerstag, 4. Juni, an der Automeile Höherweg für die Landeshauptstadt Düsseldorf entgegen/Erstes Brennstoffzellenfahrzeug im städtischen Fuhrpark Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat ihren Fuhrpark mit einem Wasserstoffauto um ein neues, umweltfreundliches Fahrzeug erweitert. Sie setzt damit die Bestrebungen, Dienstfahrten möglichst umweltfreundlich zu gestalten, fort. Gefördert mit Mitteln des Wirtschaftsministeriums des Landes Nordrhein-Westfalen wurde ein Toyota Mirai angeschafft. 60 Prozent des Kaufpreises wurden durch die Förderung abgedeckt. Mit dem Programm "Emissionsarme Mobilität" unterstützt das Land NRW Städte und Kommunen bei der Beschaffung von Wasserstoff- beziehungsweise Elektrofahrzeugen einschließlich der notwendigen Ladeinfrastruktur. Der Beigeordnete für Personal, Organisation, IT, Gesundheit und Bürgerservice, Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke, hat das Auto am Donnerstag, 4. Juni, an der Automeile Höherweg für die Landeshauptstadt Düsseldorf entgegen genommen. "Ich freue mich, dass zu den bereits vorhandenen 113 umweltfreundlichen Fahrzeugen - batteriebetrieben oder als Plug-In-Hybrid - nun auch ein Brennstoffzellenfahrzeug die emissionsfreie Flotte der Landeshauptstadt ergänzt und auch längere Dienstfahrten klimafreundlich durchgeführt werden können", betonte der Beigeordnete. Geräuscharm und mit großer Reichweite In einem Wasserstofffahrzeug wird elektrische Energie aus Wasserstoff durch eine Brennzelle erzeugt und unmittelbar mit dem Elektroantrieb in Bewegung umgewandelt oder zeitweise in einem Akku zwischengespeichert. So können die Fahrzeuge sehr leise bewegt und eine Reichweite von 500 bis 700 Kilometern erreicht werden. Für das Tanken werden nur wenige Minuten benötigt. Die Landeshauptstadt Düsseldorf nimmt gemeinsam mit dem Rhein-Kreis Neuss, der Stadt Duisburg, den Stadtwerken Düsseldorf AG, den Wuppertaler Stadtwerken GmbH und der Air Liquide Advanced Technologies GmbH am Wettbewerb "Modellkommune/-region Wasserstoff-Mobilität NRW" des Wirtschaftsministeriums teil. Ziel ist es, entsprechende Fahrzeuge und die erforderliche Infrastruktur möglichst vielen Nutzern kosteneffizient vor Ort zur Verfügung zu stellen, um einen weiteren Beitrag zum Klima- und Umweltschutz zu leisten. Mit dem Brennstoffzellenfahrzeug zählt der Fuhrpark der Landeshauptstadt Düsseldorf 114 umweltfreundliche Fahrzeuge. ___________________________________________________________________________ 03. Juni 2020 Die Coronazahlen vom 3. Juni Mit Stand Mittwoch, 3. Juni, 16 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.456 (+8) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 160 (-5) Menschen sind aktuell noch infiziert. Davon werden (Stand: 3. Juni, 8 Uhr) 13 (-2) in Krankenhäusern behandelt, davon 2 (-1) auf Intensivstationen. 31 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.265 (+13) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 263 (-16) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 6,8 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Abstrichzahlen 72 Abstriche wurden am Mittwoch, 3. Juni, bis 16 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In- Testzentrum wurden am Mittwoch, 3. Juni, bis 16 Uhr insgesamt 42 Abstriche genommen. Dazu kommen 125 weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Mit Stand, 3. Juni, 16 Uhr, sind - seit dem 4. März - insgesamt 12.260 Abstriche in Düsseldorf durchgeführt worden. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Mittwoch, 3. Juni, bis 16 Uhr insgesamt 285 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Mittwoch noch 180 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. Weiter im News-Archiv
Bei der Übergabe des Wasserstofffahrzeuges an die Landeshauptstadt: Beigeordneter Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke, Stephan Lindner, Verkaufsleiter Toyota Autohaus und Michael Theben, Wirtschaftsministerium des Landes NRW (v.r.),(c)Landeshauptstadt Düsseldo
___________________________________________________________________________ 09. Juni 2020 Digitale Öffentlichkeitsbeteiligung für Planung "Nördlich Paulsmühlenstraße" Qualitätssicherndes Verfahren für die Gestaltung der Fassaden und Außenanlagen/Entwürfe können ab 11. Juni online kommentiert werden Das Projekt "Nördlich Paulsmühlenstraße" im Düsseldorfer Stadtteil Benrath ist in die Umsetzungsphase gestartet. Das Plangebiet befindet sich östlich des Albrecht-Dürer- Berufskollegs und wird von der Paulsmühlenstraße sowie der Telleringstraße erschlossen. Der Bebauungsplan ist inzwischen rechtskräftig, sodass jetzt mit der Konkretisierung der Hochbauplanung begonnen wird. Ab Donnerstag, 11. Juni, können Entwürfe von vier Planungsteams online eingesehen und kommentiert werden. Für das Gebiet sind insgesamt zwei Qualifizierungsverfahren vorgesehen, das Workshopverfahren "Nördlich Paulsmühlenstraße" ist bereits gestartet. Nach Abschluss des Verfahrens ist ein weiteres Qualifizierungsverfahren für den öffentlichen "Brunnenplatz" geplant. Dieses soll mit einer direkten Bürgerbeteiligung durchgeführt werden. Aufgrund der derzeitigen Einschränkungen im Zusammenhang mit der Corona- Pandemie wird nach enger Abstimmung zwischen der Landeshauptstadt Düsseldorf und dem Projektentwickler Bonava auf einen geplanten Workshop vor Ort verzichtet und stattdessen eine angemessene und moderne Beteiligungsvariante angeboten: Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger können sich über eine digitale Plattform einbringen. Eine analoge Beteiligung ist jedoch ebenfalls möglich. Zur architektonischen sowie freiraumplanerischen Qualitätssicherung des Areals hat der Projektentwickler in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt insgesamt vier Planungsteams beauftragt. Diese bestehen jeweils aus einem Architekturbüro sowie einem Landschaftsarchitekten. Alle vier Teams entwickeln bis Mittwoch, 10. Juni, Konzepte für verschiedene Teilbereiche des Quartiers und treffen dabei auch Aussagen über die Materialität, Fassadengestaltung und Freiraumgestaltung. Da die Konzepte dabei auch den Ansprüchen und Bedürfnissen der Nachbarschaft gerecht werden sollen, wurde bereits eine digitale Öffentlichkeitsbeteiligung zu Beginn des qualitätssichernden Verfahrens durchgeführt. Im Zeitraum vom 4. bis 10. Mai wurden Ideen und Anregungen eingebracht, die den Planungsteams zur Berücksichtigung bei der Entwurfsbearbeitung zur Verfügung gestellt wurden. Die zweite Onlinebeteiligung in diesem Verfahren dient dazu, der Öffentlichkeit – bereits vor der Jury-Entscheidung über die Rangfolge – die Möglichkeit zu geben, die eingereichten Entwürfe zu kommentieren. Die Ergebnisse aus der zweiten Onlinebeteiligung werden dokumentiert und sowohl den Planungsteams als auch der Jury zur Verfügung gestellt. Im Plangebiet werden zudem ab Donnerstag, 18. Juni, Aushänge mit den Entwürfen sowie einem Hinweis auf die digitale Beteiligungsplattform angebracht. Für analoges Feedback wird eine Postanschrift angegeben. Planungsdezernentin Cornelia Zuschke ist gespannt und freut sich auf die innovative Form der Öffentlichkeitsbeteiligung: "Auch in dieser besonderen Situation der Pandemie muss eine Beteiligung der Öffentlichkeit stattfinden. Umso mehr freuen wir uns, wenn sie rege erfolgt. Wir sind gespannt, was die Öffentlichkeit über die verschiedenen Entwürfen denkt", so die Beigeordnete für Planen, Bauen, Mobilität und Grundstückswesen. "Wir hoffen, die Bürgerinnen und Bürger nutzen auch mit uns die neuen digitalen Formen der Mitsprache." Unter der Adresse www.dialog-paulsmuehlen-quartier.de können die Entwürfe der vier Teams ab dem 11. Juni eingesehen und kommentiert werden. Die digitale Öffentlichkeitsbeteiligung findet statt im Zeitraum vom 11. bis 22. Juni 2020. Der Aushang der Entwurfs-Ergebnisse erfolgt ab 18. Juni am Bauzaun Tellerringstraße (Höhe Flenderstraße). Die Anschrift für analoges Feedback lautet: ISR - Innovative Stadt- und Raumplanung GmbH, Friedrich-Ebert-Straße 1, 40210 Düsseldorf, Betreff: "Beteiligung Paulsmühlenquartier". ___________________________________________________________________________ 08. Juni 2020 Die Coronazahlen vom 8. Juni Mit Stand Montag, 8. Juni, 16 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.496 (+8) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 136 (-9) Menschen sind aktuell noch infiziert. Davon werden (Stand: 8. Juni, 8 Uhr) 16 (-3) in Krankenhäusern behandelt, davon 3 (-3) auf Intensivstationen. 33 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.327 (+17) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 245 (-6) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 7,7 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Abstrichzahlen 126 Abstriche wurden am Montag, 8. Juni, bis 16 Uhr in der Diagnostikpraxis vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Montag, 8. Juni, bis 16 Uhr insgesamt 56 Abstriche genommen. Dazu kommen 2 weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Mit Stand, 8. Juni, 16 Uhr, sind - seit dem 4. März - insgesamt 13.144 Abstriche in Düsseldorf durchgeführt worden. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Montag, 8. Juni, bis 16 Uhr, insgesamt 326 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Montag noch 190 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 08. Juni 2020 Wasser marsch auf den Düsseldorfer Wasserspielplätzen Sieben von acht Wasserspielplätze starten bald ihren Betrieb/Matschanlagen folgen Eintauchen in vielfältige Wasserwelten, Wasserschlachten führen und im kühlen Nass planschen: In diesen Genuss können kleinere und größere Kinder bald wieder auf den Düsseldorfer Wasserspielplätzen kommen. Nach den Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie freut sich die Stadt, den Kindern wieder die Möglichkeit für Spiel, Spaß und Abkühlung auf sieben der insgesamt acht Wasserspielplätze bieten zu können. Das Gartenamt hat alle Vorkehrungen für die Öffnung der Wasserspielplätze und Wassermatschanlagen getroffen, so dass diese nun nach und nach in Betrieb genommen werden können. Hierzu gehört auch die jährliche Qualitätskontrolle mit Wasseranalyse und Überprüfung der technischen Anlagen, die ab dieser Woche bei den Wasserspielplätzen im Schlosspark Eller, im Volksgarten an der Emmastraße, im Zoopark, am Alten Bilker Friedhof, Auf´m Rott, im Park Elbroich und am Tannenhofweg erfolgt. Der Wasserspielplatz Auf dem Deich im Volksgarten wird dieses Jahr saniert und steht daher nicht zur Verfügung. Nach der Inbetriebnahme der Wasserspielplätze werden die 59 Wassermatschanlagen geprüft - und dann heißt es auch dort: Wasser marsch! ___________________________________________________________________________ 08. Juni 2020 Mehr Sicherheit durch digitale Passbilder Düsseldorf für gesetzliche Neuregelung bestens gerüstet Wer einen neuen Personalausweis oder Reisepass beantragen möchte, benötigt ein aktuelles Passbild. Um hier Manipulationen vorzubeugen, wurde nun ein Gesetzentwurf der Bundesregierung beschlossen, der das sogenannte Morphing verhindern soll. Eine Alternative hierbei ist, dass Passbilder künftig von Fotografen elektronisch gefertigt und in einem sicheren Verfahren an die Passbehörde übermittelt werden. In Düsseldorf ist dies bereits möglich. "Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat hier frühzeitig vorgearbeitet", freut sich Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke, Beigeordneter für den Bürgerservice. "Wir bieten unseren Kundinnen und Kunden bereits seit fast zwei Jahren die Möglichkeit, ihre Fotos direkt von teilnehmenden Fotografen über einen gesicherten Versand digital in das Antragsverfahren bei der Stadt einspielen zu lassen." Über 2.000 Mal wurde der digitale Passbildservice bereits genutzt. Die elektronische Bildübermittlung erfolgt über De-Mail direkt an die Düsseldorfer Meldebehörde. Auf diese Weise kann das Lichtbild des Antragstellers verschlüsselt und signiert in das digitale Antragsverfahren eingebracht werden. Ein besonderes Augenmerk liegt beim Versand der Bilder auf dem Datenschutz. Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke: "Viele Kundinnen und Kunden legen weiterhin großen Wert auf ein ausgedrucktes Passbild und auf eine individuelle Beratung von der Fotografin oder dem Fotografen ihres Vertrauens. Es ist mir daher ein wichtiges Anliegen, die lokalen Passbildanbieter in den digitalen Prozess einzubinden." Interessierte Düsseldorfer Fotografen können sich per Mail an einwohnermeldeamt@duesseldorf.de wenden. Angesichts jährlicher Fallzahlen von 100.000 Ausweisen und Reisepässen ist hier Potenzial vorhanden. ___________________________________________________________________________ 08. Juni 2020 Coronaschutz: OSD stellt zahlreiche Verstöße in der Gastronomie fest 108 Einsätze im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung registrierte der städtische Ordnungs- und Servicedienst (OSD) im Zeitraum von Freitag, 5. Juni, bis Sonntag, 7. Juni. In der OSD-Leitstelle gingen in dieser Zeit 86 Anrufe ein. Die Gesamtzahl aller zum Thema "Corona" bei der Leitstelle eingegangenen Anrufe seit dem 18. März erhöhte sich auf 7.577. Für den OSD bestand der Einsatz- und Kontrollschwerpunkt in den vergangenen Tagen in der Düsseldorfer Altstadt. So stellte in der Nacht zum Samstag, 6. Juni, eine OSD-Streife fest, dass in einer Cocktailbar der Altstadt reger Betrieb herrschte und die Sicherheitsabstände nicht eingehalten wurden. Zudem trug keiner der knapp 50 Gäste die vorgeschriebene Mund-Nase-Bedeckung. Aufgrund der Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung leitete der OSD noch vor Ort ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen den Betreiber der Cocktailbar ein. Am Samstagnachmittag beobachtete eine OSD-Streife, dass in einem Betrieb auf der Bolker Straße, entgegen der Coronaschutzverordnung, eine Fußball-Live-Übertragung gezeigt wurde. Die vor Ort angetroffene Servicekraft gab an, dass der Fernseher bereits zum Beginn ihrer Schicht lief und vom Betreiber eingeschaltet worden sei. Der Aufforderung, das Gerät abzuschalten, kam sie umgehend nach. Im Verlauf des Samstagabends wurde in einem italienischen Restaurant in der Altstadt festgestellt, dass der dortige Kellner keine Mund-Nase-Bedeckung benutzte und der Koch diese unvorschriftsmäßig trug. Zudem war das für gastronomische Betriebe geforderte Desinfektionsmittel für Gäste vergeblich zu suchen. Auch in einem Burger-Restaurant der Altstadt trug keiner der vier Servicekräfte die geforderte Mund-Nase-Bedeckung. Ferner wurden weder Desinfektionsmittel für die Gäste noch eine Raumskizze vorgehalten. Die vor dem Betrieb aufgebaute Terasse musste zudem entzerrt werden, da die dort wartende Laufkundschaft den geforderten Mindestabstand zu den sitzenden Gästen nicht einhalten konnte. Auch außerhalb der Altstadt musste der OSD eingreifen: In einem Gaststättenbetrieb im Medienhafen stellte eine Streife des OSD in der Nacht zum Sonntag, 7. Juni, fest, dass dort zahlreiche Menschen dicht gedrängt zur Musik eines DJ’s tanzten. Weder die Gäste noch das Personal hielten sich an den Mindestabstand und trugen zudem nicht die vorgeschriebene Mund-Nase-Bedeckung. Weiterhin wurde festgestellt, dass die im Eingang aufgestellten Desinfektionsmittel nicht von den Gästen benutzt wurden. Ebensowenig erfolgte die vorgeschriebene schriftliche Erfassung der Kontaktdaten der Gäste. Aufgrund der festgestellten Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung und das Gaststättengesetz wurde vor Ort ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen den Betreiber eingeleitet. In einem Gaststättenbetrieb im Medienhafen konnte eine Streife des OSD in der Nacht zum Sonntag feststellen, dass dort zahlreiche Menschen dicht gedrängt zur Musik eines DJ’s tanzten. Weder die Gäste noch das Personal hielt sich an den Mindestabstand noch wurde die vorgeschriebene Mund-Nase-Bedeckung getragen. Auch wurde festgestellt, dass die im Eingang aufgestellten Desinfektionsmittel durch die Gäste nicht benutzt werden. Ebensowenig erfolgte die vorgeschrieben schriftliche Erfassung der Kontaktdaten der Gäste. Im Verlauf der Kontrolle änderte der sich zunächst einsichtig zeigende Betriebsleiter seine Meinung und zeigte sich gegenüber den Anordnungen der Streife widerspenstig. Wegen der getroffenen Feststellungen wurde vor Ort ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstößen gegen die CoronaSchVO und das Gaststättengesetz eingeleitet. Im Himmelgeister Rheinbogen wurden am frühen Abend mehrere hundert Personen, meist junge Menschen, angetroffen, die sich dort verabredet hatten. Die meisten verließen den Bereich nach der Ansprache durch den OSD, verursachten aber beim Abfluss an der nahe gelegen Bushaltestelle der Rheinbahn Tumulte, zu deren Verhinderung die Polizei einschritt. Auch am Sonntag, 7. Juni, lag ein Schwerpunkt der Einsätze in der Altstadt: In fünf Gaststättenbetrieben im Bereich der Bolkerstraße, der Mertensgasse, des Marktplatzes und des Rathausufers konnten Streifen des OSD feststellen, dass die dortige Belegschaft die vorgeschriebene Mund-Nase-Bedeckung nicht trug. ___________________________________________________________________________ 08. Juni 2020 Stadtradeln 2020: Noch bis zum 18. Juni Radkilometer für Düsseldorf sammeln Mehr als 4.600 Düsseldorfer Radfahrer aktuell dabei/Online-Anmeldungen weiterhin möglich Noch bis Donnerstag, 18. Juni, werden beim Stadtradeln 2020, dem Wettbewerb für Radverkehr und Klimaschutz, Radkilometer für Düsseldorf gesammelt. 397 Düsseldorfer Teams mit 4.638 Radfahrern haben bisher 497.111 Kilometer für die Landeshauptstadt gesammelt. Jeder, der in Düsseldorf lebt, arbeitet, einem Verein angehört oder zur Schule/Hochschule geht, kann sich weiterhin auf www.stadtradeln.de/duesseldorf einem Team anschließen oder selbst eins gründen. Beim Stadtradeln geht es darum, in einem von der Kommune selbst festgelegten Zeitraum von 21 Tagen, zwischen dem 1. Mai und dem 31. Oktober, so viele Radkilometer wie möglich zurückzulegen: inner- und außerhalb von Düsseldorf, auf dem Weg zur Arbeit, dem Schulweg, beim Einkaufen oder in der Freizeit. Für Düsseldorf wird in diesem Jahr vom 29. Mai bis 18. Juni gezählt. "Stadtradeln soll den Spaß am Rad in jeder Hinsicht ‚erfahrbar‘ machen und das Fahrrad als umweltfreundliches Verkehrsmittel voranbringen", erläutert Umweltdezernentin Helga Stulgies. "Durch den freundschaftlichen und verbindenden Wettbewerb wird das Radfahren zu einem prominenten Gesprächs- und Medienthema, und so hoffen wir weitere Fürsprecher und Fans für die fahrradfreundliche Stadt zu gewinnen." Thomas Loosen, Leiter des federführenden Amtes für Umwelt- und Verbraucherschutz, ergänzt: "Mit den aktuellen Teilnehmer- und Kilometer-Zahlen ist Düsseldorf – trotz Corona – auf einem guten Weg. 2019 waren am elften Stadtradeln- Tag 4.066 Stadtradler unterwegs. Das Endergebnis für Düsseldorf steht zwar erst acht Tage nach dem 18. Juni fest, aber es sieht ganz danach aus, als würde Düsseldorf sich in Bezug auf die Anzahl der Teilnehmenden und die gefahrene Gesamtstrecke erneut steigern können. Das wäre dann die siebte Steigerung seit der ersten Stadtradeln- Teilnahme 2014." Attraktive Preise und Rabatte Die Düsseldorfer Siegerteams in der Gesamtwertung und den Kategorien Unternehmen, Vereine, Ortsteile, Verwaltung, Schulen und Familien werden im September bei einer Feier im Rathaus geehrt. Alle Teams, die teilgenommen haben, können bei einer Verlosung hochwertige Fahrrad-Sachpreise gewinnen. Bis Donnerstag, 18. Juni, lockt zudem eine Rabattaktion von Umweltamt und 17 Fahrradhändlern. Alle Infos, Zahlen und Auswertungen zu den Teams und Kategorien gibt es online unter www.stadtradeln.de/duesseldorf. Restbestände der Faltblätter, Plakate und Aufkleber zum diesjährigen Stadtradeln sind beim Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz, Stichwort Stadtradeln, Brinckmannstraße 7, 40225 Düsseldorf, kostenlos erhältlich. Auch per E-Mail an stadtradeln@duesseldorf.de sowie unter der Rufnummer 0211-8925003 und 0211-8925094 können Interessierte weitere Informationen erhalten. ___________________________________________________________________________ 08. Juni 2020 Fronleichnam: Museen geöffnet Auch am Feiertag Fronleichnam stehen Düsseldorfer Museen für Besucherinnen und Besucher offen: Die Häuser sind am Donnerstag, 11. Juni, geöffnet. Es gelten die Sonntagsöffnungszeiten. Beim Besuch beachten: Nach der coronabedingten Schließung aller kulturellen Einrichtungen konnten durch die Lockerungen in der neugefassten Coronaschutzverordnung Anfang Mai zahlreiche Museen schrittweise wiedereröffnen. Um die Öffnung zu ermöglichen, haben die Museen und Ausstellungshäuser verschiedene Schutzmaßnahmen getroffen. In allen Häusern gilt eine begrenzte Besucherzahl und die Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln nach der Coronaschutzverordnung. Die Besucherinnen und Besucher werden gebeten, innerhalb der Gebäude ihre Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Aufgrund der sehr unterschiedlichen Rahmenbedingungen in den Museen wurden für einzelne Einrichtungen darüberhinaus weitere Regelungen getroffen, wie beispielsweise eine Vorabanmeldung. Bitte informieren Sie sich vorab bei dem jeweiligen Museum, ob es geöffnet hat und welche Regelungen bei einem Besuch zu beachten sind. ___________________________________________________________________________ 07. Juni 2020 Die Coronazahlen vom 7. Juni Mit Stand Sonntag, 7. Juni, 16 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.488 (+0) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 145 (-2) Menschen sind aktuell noch infiziert. Davon werden (Stand: 7. Juni, 8 Uhr) 19 (+3) in Krankenhäusern behandelt, davon 6 (+3) auf Intensivstationen. 33 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.310 (+2) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 251 (-4) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7- Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 7,1 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Abstrichzahlen 15 Abstriche wurden am Samstag, 6. Juni, durch den mobilen Dienst durchgeführt.. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Sonntag, 7. Juni, bis 16 Uhr, insgesamt 66 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Sonntag noch 34 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 06. Juni 2020 Die Coronazahlen vom 6. Juni Mit Stand Samstag, 6. Juni, 16 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.488 (+9) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 147 (+7) Menschen sind aktuell noch infiziert. Davon werden (Stand: 6. Juni, 8 Uhr) 16 (+2) in Krankenhäusern behandelt, davon 3 (+2) auf Intensivstationen. 33 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.308 (+2) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 255 (-3) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7- Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 7,7 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Abstrichzahlen 33 Abstriche wurden am Samstag, 6. Juni, bis 13 Uhr in der Diagnostikpraxis vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Samstag, 6. Juni, bis 13 Uhr insgesamt 28 Abstriche genommen. Dazu kommen 113 weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Mit Stand, 6. Juni, 13 Uhr, sind - seit dem 4. März - insgesamt 12.945 Abstriche in Düsseldorf durchgeführt worden. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Samstag, 6. Juni, bis 16 Uhr, insgesamt 99 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Samstag noch 64 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet werden konnten, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. ___________________________________________________________________________ 05. Juni 2020 Die Coronazahlen vom 5. Juni Mit Stand Freitag, 5. Juni, 16 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.479 (+13) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 140 (-9) Menschen sind aktuell noch infiziert. Davon werden (Stand: 5. Juni, 8 Uhr) 14 (+0) in Krankenhäusern behandelt, davon 1 (-1) auf einer Intensivstation. 33 (+1) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.306 (+21) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 258 (-2) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 7,9 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Abstrichzahlen 76 Abstriche wurden am Freitag, 5. Juni, bis 16 Uhr in der Diagnostikpraxis vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Freitag, 5. Juni, bis 16 Uhr insgesamt 37 Abstriche genommen. Dazu kommen 141 weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service (unter anderem in einem Benrather Altenheim) vorgenommen wurden. Mit Stand, 5. Juni, 16 Uhr, sind - seit dem 4. März - insgesamt 12.771 Abstriche in Düsseldorf durchgeführt worden. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Freitag, 5. Juni, bis 16 Uhr insgesamt 253 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Freitag noch 157 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. Versorgungshotline des Amtes für Soziales Die Versorgungshotline des Amtes für Soziales unter der Rufnummer 0211-8998999 verzeichnete in dieser Woche von Samstag, 30. Mai, bis Freitag, 5. Juni, noch insgesamt 25 Anrufe. Seit 14. März haben sich insgesamt 9.296 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer hilfesuchend an die Versorgungshotline gewandt. Die Versorgungshotline ist montags bis freitags (außer an Feiertagen) von 9 bis 16 Uhr zu erreichen. Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen Der Informationsdienst für Düsseldorfer Unternehmen ist wochentags (außer an Feiertagen) von 9 bis 16 Uhr unter 0211-8990136 zu erreichen. In der Woche von Dienstag, 2. Juni, bis Freitag, 5. Juni, wurden insgesamt 48 Unternehmen an der Hotline beraten. Über den E-Mail-Rückruf-Service sind zudem 22 E-Mails eingegangen und telefonisch beantwortet worden. Insgesamt wurden seit dem 18. März 4.194 Unternehmen beraten. ___________________________________________________________________________ 05. Juni 2020 Kitas in Düsseldorf starten ab Montag in den eingeschränkten Regelbetrieb Ziel ist es, das Angebot möglichst schnell wieder auf das Niveau vor dem Corona- Shutout hochzufahren Ab Montag, 8. Juni, wechselt Nordrhein-Westfalen bei der Kindertagesbetreuung von der bisherigen Notbetreuung in den sogenannten eingeschränkten Regelbetrieb. Wie in ganz NRW kehren dann in Düsseldorf alle Kinder mit Betreuungsvertrag - insgesamt 24.000 Mädchen und Jungen im Alter von unter 1 bis 6 Jahren - in die Kitas zurück. Für 10.000 Kinder wurde während des Corona-Shutdowns eine Notbetreuung in Anspruch genommen. Damit auch alles so reibungslos wie möglich funktioniert, wurden in enger Abstimmung mit den freien Trägern der Kindertagesstätten und den Tagespflegepersonen unter Berücksichtigung des Infektionsschutzes die notwendigen Vorkehrungen getroffen. Für die Aufnahme des eingeschränkten Regelbetriebs ist vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (MKFFI) eine Reduzierung der ursprünglich festgesetzten Betreuungsumfänge von 10 Wochenstunden vorgesehen, so dass im Umfang von 15, 25 beziehungsweise 35 Stunden betreut werden kann. An diese Vorgaben hält sich die Stadt Düsseldorf zum "Restart" am Montag. Stadtdirektor Burkhard Hintzsche, zugleich Beigeordneter für Jugend, Schule, Soziales und Sport: "Wir sind froh, dass es am Montag wieder losgeht und wir den Betrieb in den 103 städtischen Kitas und bei den freien Trägern in diesem Umfang garantieren können". Ziel sei es, das Angebot möglichst schnell wieder auf das Niveau vor dem Corona- Shutout hochzufahren, um den individuellen Betreuungsbedarf zu decken. "Wichtig ist jetzt aber erst einmal, den Start richtig hinzubekommen. Dann kann man nachsteuern", sagt Hintzsche. Der "Restart" der Kitas muss unter erschwerten Bedingungen gemeistert werden, da einige der in Kitas tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Risikogruppen angehören, für die derzeit eine Beschäftigung im Bereich der Kitas gemäß den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes nicht vorgesehen ist. Somit können nicht alle Beschäftigten uneingeschränkt eingesetzt werden. "Etwa 20 bis 30 Prozent der Erzieherinnen und Erzieher gehören zur Risikogruppe und können zunächst nicht eingesetzt werden. Es wird jedoch mit Hochdruck an Lösungen gearbeitet, Personal aus anderen Bereichen einzusetzen. Hierbei muss natürlich immer auch die Bindung der Kinder zu ihnen bekannten Personen sichergestellt sein. Personal, das bislang für besondere Angebote abgestellt war, kann ebenfalls zur Betreuung herangezogen werden", erklärt Jugendamtsleiter Johannes Horn. Eine weitere Besonderheit, die weiterhin den Alltag in den Kitas mit bestimmen wird, sind die besonderen Hygienebedingungen, die weiterhin eingehalten werden müssen, um auch in Zukunft die Verbreitung des Coronavirus möglichst zu verhindern. Dies wird für Kinder wie Eltern und auch das Personal eine Umstellung des gewohnten Kita-Betriebes bedeuten. So darf beispielsweise nur im festen Gruppenverbund gearbeitet werden, was gruppenübergreifende Angebote bis auf Weiteres auschließt. Auch sollten Eltern ihr Kind nur dann in die Kita hineinbegleiten, wenn es sich in der Eingewöhnung befindet oder es andere zwingende pädagogische Gründe gibt, die jedoch mit dem Personal abzustimmen sind. Ein Mund-Nasen-Schutz bei der Übergabe des Kindes sollte für Eltern und Personal selbstverständlich sein. Die Eltern, die zur Eingewöhnung bleiben, sollten sich nach dem Betreten der Kita die Hände desinfizieren und während der gesamten Zeit ihres Aufenthaltes einen Mund- Nasen-Schutz tragen. Für den "Restart" in den eingeschränkten Regelbetrieb der Kinderbetreuung hat das Jugendamt auf der Basis der vom MKFFI erstellten Handreichung einen Leitfaden für die Kitas erstellt, der alltagspraktische Regelungen im Bereich der Hygienesicherung trifft. "Es ist eine besondere Herausforderung unter den strengen Regularien und Vorkehrungen zum Schutz der Kinder und der Beschäftigten diesen Restart zu meistern. Aber wir freuen uns darauf, diesen großen Schritt in Richtung Normalität nun vollziehen und somit auch den Erziehungsberechtigten in dieser Stadt weitere Entlastung ermöglichen zu können", sagt Stadtdirektor Burkhard Hintzsche. ___________________________________________________________________________ 05. Juni 2020 Stadtbüchereien erweitern den Zugang und die Dienstleistungen Den Anfang macht die Zentralbibliothek: 200 Besucher dürfen dort gleichzeitig ins Haus, ohne zeitliche Beschränkung/100 Arbeitsplätze stehen wieder zur Verfügung Nachdem die Stadtbüchereien Ende Mai fast alle Häuser für Kundinnen und Kunden mit Bibliothekskarte mit einem eingeschränkten Service zur Auswahl, Ausleihe und Rückgabe von Büchern und anderen Medien wieder öffnen konnten, erweitert die Zentralbibliothek in einem nächsten Schritt ab Montag, 8. Juni, nun den Zugang zur Bibliothek und den Dienstleistungen. 200 Bücherkörbe stehen bereit Die maximale Besucheranzahl für die Zentralbibliothek wird von 100 auf 200 Personen erhöht. 200 Personen dürfen sich so gleichzeitig in den Räume der Zentralbibliothek aufhalten. Im Eingangsbereich stehen 200 Bücherkörbe bereit. Jeder Besucher muss einen solchen Korb im Publikumsbereich mit sich führen. Kinder unter acht Jahren können nur mit Begleitung eines Erwachsenen in die Bibliotheken. Die Besucherinnen und Besucher müssen die Hygiene- und Abstandsregeln nach der Coronaschutzverordnung einhalten und einen Mund- und Nasenschutz tragen. Keine zeitliche Beschränkung mehr für den Aufenthalt in der Bibliothek Ab Montag, 8. Juni, können sich die Besucherinnen und Besucher wieder ohne zeitliche Begrenzung in der Zentralbibliothek aufhalten. Medien können zurückgegeben und ausgeliehen werden. Daneben sind Neuanmeldungen sowie Kontenklärungen und Fachinformationen durch das Bibliothekspersonal möglich. An 100 Arbeitsplätzen kann gelesen und gearbeitet werden. Gruppenarbeiten sind weiterhin leider nicht möglich. Neun Internetrechercheplätze können wieder genutzt werden, und das öffentliche WLAN ist wieder eingeschaltet. Die Kopierer und Buchscanner sowie der 3D-Drucker-Arbeitsplatz sind wieder frei zugänglich. Alle genannten Angebote sind nur unter strenger Einhaltung der Abstands- und Hygienebestimmungen möglich. Derzeit gibt es bei den Stadtbüchereien keine Führungen und keine Veranstaltungen. Besuchsregistrierung weiterhin notwendig Alle Kundinnen und Kunden müssen sich weiterhin im Bereich des Bibliothekseingangs registieren. Dies kann von den Kunden selbst – ohne direkten Kontakt zum Bibliothekspersonal – durchgeführt werden. Diese Registrierung erfolgt primär elektronisch mit der Bibliothekskarte. Außerdem wird eine Registrierung von Besucherinnen und Besuchern ohne Bibliothekskarte durch Hinterlegung der entsprechenden persönlichen Kontaktdaten ermöglicht – wie man es inzwischen von Restaurants und anderen Dienstleistern kennt. Diese kontaktlose Registrierung kann im Bedarfsfall eine mögliche Ansteckungskette mit dem Coronavirus nachvollziehbar machen. Die Öffnungszeiten der Zentralbibliothek sind auch in diesem Schritt auf montags bis freitags von 10 Uhr bis 19 Uhr und samstags auf 10 Uhr bis 14 Uhr beschränkt. Stadtteilbüchereien Diese erweiterten Dienstleistungen gelten im ersten Schritt nur für die Zentralbibliothek, die Stadtteilbüchereien werden jedoch nach und nach folgen. Die Stadtteilbüchereien (Ausnahme: die Kinderbibliothek In der Donk bleibt noch geschlossen, da das gesamte Kinderhaus derzeit nicht geöffnet ist) bieten bis auf weiteres zu den bekannten Öffnungszeiten (außer samstags) eine Medienausleihe und die Rückgabe von Büchern und anderen Medien an. Außerdem kann man sich für die Buchauswahl für die beschränkte Dauer von 30 Minuten in den Büchereien aufhalten. Die Besucherinnen und Besucher müssen auch hier die Hygiene- und Abstandsregeln nach der Coronaschutzverordnung einhalten und einen Mund- und Nasenschutz tragen. Alle Informationen und Kontaktdaten zu dem Verfahren der Terminausleihe gibt es auf der Homepage der Stadtbüchereien unter: www.duesseldorf.de/stadtbuechereien/bibliotheken/eingeschraenkter-service.html ___________________________________________________________________________ 05. Juni 2020 Leichtathletikhalle im Arena-Sportpark nimmt den Betrieb wieder auf Ab dem 8. Juni wird die Halle täglich für Kaderathleten und zwei Düsseldorfer Vereine geöffnet/Zugang nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung Die Leichtathletikhalle im Arena-Sportpark wird ab Montag, 8. Juni, wieder für den Sport geöffnet. In einem ersten Schritt soll dann den Kaderathlet*innen und zwei Leichtathletikvereinen aus Düsseldorf für vier Stunden täglich die Halle zur Verfügung stehen und so professionelles Training ermöglicht werden. Der Kraftraum 1 wird ab Montag ausschließlich für Kaderathlet*innen geöffnet sein. Die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen sowie der maximalen Kapazitäten der einzelnen Trainingsbereiche in der Halle wird mit Hilfe von städtischem Hallenpersonal sichergestellt. Der Zugang ist nur nach vorheriger telefonischer Terminvergabe möglich und wird kontrolliert. Die Terminkoordination erfolgt durch das Sportamt. Das Betreten der Leichtathletikhalle ist nur mit Mund-Nasen-Schutz gestattet. Erst an den eigentlichen Sportstätten innerhalb der Leichtathletikhalle kann der Mund- Nasen-Schutz abgenommen werden. Für eine mögliche Nachverfolgung wird die Anwesenheit der Athlet*innen und Trainer*innen festgehalten. Die Leichtathletikhalle im Arena-Sportpark war am 13. März als Schutzmaßnahme im Zuge der Corona- Pandemie geschlossen worden. ___________________________________________________________________________ 05. Juni 2020 Coronaschutz: OSD deckt Verstöße in der Gastronomie auf Abstands- und Hygieneregeln wurden nicht beachtet/Kontrollen werden fortgesetzt 28 Einsätze im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung registrierte der städtische Ordnungs- und Servicedienst (OSD) am Donnerstag, 4. Juni. Der Schwerpunkt lag an diesem Tag bei der Kontrolle von Gastronomiebetrieben. Obwohl die Terrassen der Betriebe wegen des kühlen und regnerischen Wetters weitestgehend leer waren, gab es im Verlauf des Tages einige Feststellungen von Verstößen. So fiel den OSD-Mitarbeitern zum Beispiel bei einer Terrasse auf der Bolkerstraße gegen 23.45 Uhr auf, dass sich dort rund 40 Personen aufhielten, wobei der geforderte Mindestabstand nicht eingehalten werden konnte. Der Terrassenbetrieb wurde daraufhin eingestellt. Ebenfalls im Spätdienst wurde in einem Imbiss auf der Bolkerstraße festgestellt, dass die Bedienung nicht die geforderte Mund-Nasen-Bedeckung trug, keine Desinfektionsmittel bereitgestellt wurden und der Spritzschutz an der Bedientheke sowie keine Raumskizze vorlag. In einer Pizzeria in der Altstadt bemerkten die Außendienstkräfte des OSD, dass sowohl der bedienende Mitarbeiter als auch zwei anwesende Kunden entgegen den Vorschriften der Coronaschutzverordnung keine Mund-Nase-Bedeckung trugen. Bei einer weiteren Pizzeria in der Altstadt stellten die OSDler fest, dass deren Bedienung durchgängig die vorgeschriebene Mund-Nasen-Bedeckung unsachgemäß trug, so dass diese immer wieder herunterrutschte. Weiterhin legte die im Terrassenservice eingesetzte Bedienung beim Betreten der Terrasse vorschriftswidrig ihre Mund-Nase-Bedeckung ab. Bei einem Restaurant in Gerresheim, dessen Betriebserlaubnis aus Gründen des Schutzes der Nachbarn vor dem Lärm baurechtlich auf maximal 22 Uhr begrenzt ist, wurde nach 22 Uhr noch reger Betrieb festgestellt. Die kontrollierenden OSD-Kräfte stellten zudem fest, dass die Bedienung nicht wie vorgeschrieben eine Mund-Nase- Bedeckung trug. Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden jeweils eingeleitet und werden innendienstlich nachverfolgt. Die anlassunabhängigen Kontrollen des OSD, besonders der gastronomischen Betriebe, werden ungeachtet der Wetterlage weiter fortgeführt. In der OSD-Leitstelle gingen am Donnerstag, 4. Juni, 13 Anrufe ein. Die Gesamtzahl der zum Thema Corona in der Leitstelle eingegangenen Anrufe seit dem 18. März stieg auf 7.491. Außerhalb von Coronaschutz Auf einer Baustelle in Gerresheim wurde durch zwei Dienstkräfte des OSD der Arbeitsgruppe zur Bekämpfung der Schwarzarbeit wiederholt illegal beschäftigte Menschen aus Nicht-EU-Ländern bei der Verrichtung von Arbeiten des Maurer-, Beton- und Stahlbetonbauerhandwerks angetroffen. Wegen der als Straftat einzustufenden fehlenden Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis wurden drei serbische Staatsangehörige sowie ein Staatsangehöriger von Bosnien-Herzegowina vorläufig festgenommen und der hinzugezogenen Polizei überstellt. Am Worringer Platz wurde eine OSD-Streife des Tagdienstes Zeuge einer Schlägerei zwischen zwei dort sich regelmäßig aufhaltenden Menschen mit Lebensmittelpunkt auf der Straße. Zunächst trennten die Dienstkräfte des OSD die Streitenden, eine Frau und einen Mann. Die Frau gab an, dass der Mann ihr 2 Euro gestohlen hätte. Der Mann hingegen war extrem aufbrausend und versuchte, den Streit wieder fortzusetzen und gab dabei Beleidigungen von sich. Auch die zwischenzeitlich hinzugezogene Polizei wurde aufs Übelste beleidigt, wobei sich auch einige bislang unbeteiligte Personen am Platz einmischten. Der Mann wurde ins Polizeigewahrsam gebracht. ___________________________________________________________________________ 04. Juni 2020 Die Coronazahlen vom 4. Juni Mit Stand Donnerstag, 4. Juni, 16 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.466 (+10) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 149 (-11) Menschen sind aktuell noch infiziert. Davon werden (Stand: 4. Juni, 8 Uhr) 14 (+1) in Krankenhäusern behandelt, davon 2 (+0) auf Intensivstationen. 32 (+1) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.285 (+20) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 260 (-3) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7- Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 7,4 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Abstrichzahlen 54 Abstriche wurden am Donnerstag, 4. Juni, bis 16 Uhr, in der Diagnostikpraxis vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Donnerstag, 4. Juni, bis 16 Uhr, insgesamt 28 Abstriche genommen. Dazu kommen 175 weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Mit Stand, 4. Juni, 16 Uhr, sind - seit dem 4. März - insgesamt 12.517 Abstriche in Düsseldorf durchgeführt worden. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Donerstag, 4. Juni, bis 16 Uhr, insgesamt 420 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Donnerstag noch 276 Anrufe durchgestellt, von denen wegen einer internen Störung der Telefonie nur 104 angenommen und mündlich beantwortet werden konnten. ___________________________________________________________________________ 04. Juni 2020 Bolz- und Basketballplätze im öffentlichen Raum wieder geöffnet Nach der aktuell gültigen Fassung der Coronaschutzverordnung ist nunmehr der nicht-kontaktfreie Sportbetrieb im Breiten- und Freizeitsport im öffentlichen Raum für Gruppen bis maximal zehn Personen zulässig. Aus diesem Grunde sind seit dem 3. Juni alle Bolz- und Basketballplätze im öffentlichen Raum, der Panna-KO-Käfig im Sportpark Am Bunker (Rath) sowie die Kleinspielfelder im Arena-Sportpark und der Bezirkssportanlage Rath (Rather Waldstadion) wieder geöffnet. Das Garten-, Friedhofs- und Forstamt und das Sportamt freuen sich, dass dadurch weiterer nutzbarer Freiraum den Bürger*innen zum Sporttreiben wieder zur Verfügung gestellt werden kann. Aufgrund des Infektionsschutzes wird gebeten, sich weiterhin an die folgenden Regeln zu halten: • Die Anlage nur betreten, wenn Sie keine Erkältungs- oder grippalen Symptome haben. • Die Anlage nur mit maximal 10 Personen gleichzeitig nutzen. • Die Nies- und Hustenetikette beachten (in die Armbeuge). • Sollte die Anlage bereits von 10 Personen genutzt werden, wird darum gebeten, zu einem anderen Zeitpunkt wieder zu kommen, und dann Sport zu treiben, wenn weniger als zehn Personen dort aktiv sind. ___________________________________________________________________________ 04. Juni 2020 tanzhaus nrw soll für 18,5 Millionen Euro modernisiert werden Das Haus soll aufwendig saniert und durch einen Neubau erweitert werden/Maßnahmen werden durch Stadt und Land finanziert Das tanzhaus nrw soll saniert und mit einem Neubau erweitert werden. Damit kann das tanzhaus nrw seine Bedeutung als internationale Bühne für zeitgenössischen Tanz und als kulturelle Bildungseinrichtung weiter ausbauen und einem noch breiteren Spektrum an Nutzern zugänglich machen. Das Projekt mit geschätzten Gesamtkosten von rund 18,5 Millionen Euro wird von der Landeshauptstadt Düsseldorf und dem Land Nordrhein-Westfalen finanziert. Das Land Nordrhein- Westfalen übernimmt mit 6,15 Millionen Euro die Hälfte der Kosten für den Neubau. Im Rahmen einer Pressekonferenz stellten am Donnerstag, 4. Juni, Oberbürgermeister Thomas Geisel, Kulturdezernent Hans-Georg Lohe, Dr. Johannes Kurschildgen, Vorstandsvorsitzender des tanzhaus nrw e.V., und Bettina Masuch, Intendantin des tanzhaus nrw, sowie Architekt Joachim Sieber das Projekt vor. Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Die Modernisierung und Erweiterung des tanzhaus nrw ist für die Kultur in der Landeshauptstadt ein Meilenstein. Denn es geht bei dem Projekt nicht um eine reine Instandsetzung des Gebäudes durch nötige Sanierungsarbeiten. Das tanzhaus nrw soll durch die Maßnahmen, wie zum Beispiel den geplanten Erweiterungsbau, sein künstlerisches, aber auch wirtschaftliches Potenzial weiter entfalten und steigern können. So soll das tanzhaus auch zukünftig ein Ort für Innovation im Bereich des zeitgenössischen Tanzes bleiben." Der OB ergänzt: "Zudem investieren wir auch für die Künstlerinnen und Künstler der Freien Szene: Bei dem Umbau ist ein zusätzlicher Proberaum für die Freie Szene eingeplant. Auch dies wird in Düsseldorf den Austausch in der Kultur weiter beflügeln." Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen: "Das tanzhaus nrw ist ein herausragender Ort der Kunst in Nordrhein-Westfalen und ein wichtiges Zentrum für den zeitgenössischen Tanz und die Freie Szene im Land. Es vereint internationale Strahlkraft und vielseitige Bildungsangebote, Produktion und Präsentation, Experiment und Inklusion. Mit einer neuen Probebühne und weiteren Studios im Neubau entsteht im tanzhaus nrw mehr Raum für die künstlerische Praxis genauso wie für Begegnung, Austausch und Diskurs. Das Land möchte mit seiner Förderung dazu beitragen, das tanzhaus nrw für die Zukunft fit zu machen." Kulturdezernent Hans-Georg Lohe: "Durch die Sanierung und Erweiterung wird die Zukunft des Hauses gesichert, das unter professionellen Bedingungen den zeitgenössischen Tanz und die frei tätigen Tanzschaffenden in den Mittelpunkt stellt." Dr. Johannes Kurschildgen, Vorstandsvorsitzender des tanzhaus nrw e.V.: "Als Vorsitzender des tanzhaus nrw bin ich mit vielen Freunden der Tanzkunst außerordentlich erleichtert, dass die zur Erhaltung der Funktionsfähigkeit des Tanzhauses erforderlichen politischen Entscheidungen jetzt auf den Weg gebracht werden.“ Bettina Masuch: "Sowohl lokale als auch regionale Künstlerinnen und Künstler sollen durch die Erweiterung im Bereich der Probebühne verbesserte Arbeitsbedingungen erhalten. Durch weitere Tanzstudios der Akademie könnten wir endlich der großen Nachfrage insbesondere bei den Kinderkursen sowie der urbanen Tanz-Szene nachkommen. Und unser Thema der Inklusion würde durchgängig gelebte Wirklichkeit werden, etwa mit einem verstärkten Angebot für Menschen mit Behinderung oder für Seniorinnen und Senioren." Sanierung und Erweiterung Die geplanten Maßnahmen dienen nicht nur der Instandsetzung und Modernisierung des seit 1998 als Tanzhaus in Betrieb gegangenen Gebäudes. Durch die Sanierung und die Erweiterung des Hauses wird das tanzhaus nrw der gestiegenen Nachfrage nach Kursen gerecht und kann weitere Entwicklungsmöglichkeiten für Aufführungen bieten. Die Maßnahmen sollen das tanzhaus nrw zukunftsfähig machen. Das Haus könnte zukünftig nicht nur eine Bühne für regionale und überregionale Choreographen und Performance-Künstler sein, sondern auch als Produktionsstandort fungieren. Zudem würde das Haus sein Renommee als Modell für einen zeitgemäßen Dialog zwischen professionell und nicht-professionell tätigen Tänzerinnen und Tänzern sowie für eine sowohl lokale als auch internationale Zusammenarbeit langfristig festigen. Darüber hinaus könnte die bereits hohe Diversität der Besucherinnen und Besucher gestärkt werden, insbesondere durch Programme zur Inklusion sowie durch Programme für Kinder, Jugendliche und Senioren. Das tanzhaus nrw entstand durch Umbau und Erweiterung der ehemals als Straßenbahndepot errichteten Hallen 1998 (Eröffnung) auf dem Gelände an der Erkrather Straße 30. Nicht nur die Lebensdauer der Anlagen der technischen Gebäudeausrüstung ist erreicht, auch die Bausubstanz der historischen Depothallen ist sanierungsbedürftig. Unter anderem sollen daher Dachflächen saniert, die Fenster instandgesetzt, die Sanitäranlagen erneuert und die Lüftungsanlagen modernisiert werden. Zudem ist eine Erweiterung des tanzhaus nrw vorgesehen. Hierfür sollen sanierungsbedürftige Anbauten abgebrochen und an deren Stelle ein Neubau errichtet werden. Der Neubau mit einer Gesamtfläche von rund 2.000 Quadratmetern soll unter anderem Platz für eine Probebühne und vier weitere Studios bieten. Die derzeitige Gesamtkostenschätzung liegt bei rund 18,5 Millionen Euro, davon entfallen etwa 5,65 Millionen Euro auf die Sanierung und circa 12,8 Millionen Euro auf den Neubau einschließlich des Abbruchs. Das Land Nordrhein-Westfalen finanziert mit 6,15 Millionen Euro die Hälfte der Kosten für den Neubau. Das Gebäude ist im Erbbaurecht an den tanzhaus nrw e.V. übergeben. Das tanzhaus nrw ist Bauherr der Maßnahme. Der Rat der Stadt hatte Ende 2018 und im Jahr 2019 Zuschussmittel an die tanzhaus nrw e.V. für die Planung und Kostenschätzung der Sanierung und Erweiterung des Gebäudes Erkrather Straße 30 beschlossen. Für die Planung und Kostenberechnung des Projektes soll nun ein Zuschuss von der Landeshauptstadt Düsseldorf von circa 1,8 Millionen Euro gewährt werden. Eine entsprechende Beschlussvorlage sowie das Ergebnis der bisherigen Planung werden nun den politischen Gremien zur Beschlussfassung vorgelegt. Die Beschlussvorlage zur Zuschussgewährung der Baukosten zur Ausführung und Finanzierung der Gesamtmaßnahmen ist für das 3. Quartal 2021 vorgesehen. Baubeginn soll im 3. Quartal 2022 sein, die Fertigstellung soll im 4. Quartal 2024 erfolgen. ___________________________________________________________________________ 04. Juni 2020 Gesamtstädtisches Toilettenkonzept für Düsseldorf entwickelt Bedarf von 200 Toilettenanlagen ermittelt/Konzept wird in die zuständigen politischen Gremien eingebracht Die Versorgung mit öffentlichen Toilettenanlagen trägt erheblich zur Qualität und Erschließung des öffentlichen Raums einer Stadt bei. Das Amt für Gebäudemanagement hat daher ein gesamtstädtisches Konzept entwickelt. Im Ergebnis wurde ein Bedarf von insgesamt 200 Standorten für Toilettenanlagen ermittelt. Der Bauausschuss hat in seiner Sitzung am Donnerstag, 4. Juni, über das Konzept beraten und zugestimmt. Mit einem zweiten Bedarfsbeschluss sollen das Konzept und das weitere Vorgehen in den zuständigen politischen Gremien beschlossen werden. Bestandsaufnahme: 112 öffentliche Toiletten In Düsseldorf stehen den Menschen derzeit 112 Toiletten zur Verfügung - 28 städtische Toilettenanlagen, 22 City Toiletten der Firma Wall und 62 Standorte mit dem Konzept der "Nette Toilette". Das hat eine Bestandsaufnahme mit Standort- Analyse ergeben. Im Vergleich mit entsprechenden nationalen und internationalen Städten befindet sich die Landeshauptstadt damit im Mittelfeld. Im nächsten Schritt der Konzepterstellung wurden Orte identifiziert, die aufgrund ihrer Nutzung und Lage einen erhöhten Bedarf verzeichnen wie zum Beispiel im Bereich der Rheinkniebrücke und im Südpark. Zudem wurden Qualitätsstandards (Barrierefreiheit, 2-Sinne-Prinzip, Sicherheit, Auffindbarkeit, Art und Qualität der Ausstattung) für die Umsetzung definiert. Bei der Erstellung des Konzeptes wurden auch Beteiligungsformate wie Interviews und Workshops durchgeführt. Das zuständige Amt für Gebäudemanagement wurde dabei von einem Stadtplanungsbüro und Dialogbüro begleitet. Stadtkämmerin Dorothée Schneider betont: "Durch das integrierte Vorgehen bei der Konzepterstellung konnten wichtige Erfahrungen und lokales Wissen aus verschiedenen Perspektiven in das Konzept einfließen. Auf diese Weise konnten vorhandene Potenziale der Stadt einbezogen, die besonderen örtlichen Gegebenheiten und Wünsche integriert und eine klare gesamtstädtische Herangehensweise formuliert werden." Ergebnisse und Maßnahmen Im Ergebnis wurde ein Bedarf von insgesamt 200 Standorten für Toilettenanlagen ermittelt. Zur Deckung sieht das Konzept folgende vier Maßnahmen vor: 1. Der Bestand der Modul-Anlagen soll phasenweise durch 21 zusätzliche Standorte auf insgesamt 43 erhöht werden. Für zwei der ohnehin barrierefreien Toiletten, ist hierbei eine Umsetzung als "Toilette für Alle" inklusive Liege und Lifter vorgesehen. 2. Zusätzlich zu den vorhandenen 28 städtischen Toiletten werden 17 städtische Anlagen, die derzeit nicht als öffentlich genutzt werden, in das Konzept einbezogen. Weitere drei ehemalige WC-Anlagen können reaktiviert werden, sodass insgesamt 48 Standorte mit stadteigenen Anlagen zur Verfügung stünden. 3. Auch das bundesweit bekannte Konzept "Nette Toilette" soll ausgebaut werden. So wurden 47 weitere Standorte definiert, in deren Umgebung Anbieterinnen und Anbieter konkret angeworben werden sollen. Eine erfolgreiche Akquise vorausgesetzt, würden der Öffentlichkeit im Stadtgebiet hierdurch insgesamt 109 Toiletten über dieses Zusatzangebot zugänglich gemacht. 4. Bestehende Standorte sollen besser kommuniziert und beschildert werden. Insbesondere an 40 zur Bedarfsdeckung vorgeschlagenen Standorten sollen durch analoge und digitale Kommunikationsformen bereits vorhandene Toilettenanlagen in der Nähe bekannt gemacht und somit besser ausgelastet werden. Weiteres Vorgehen Die neuen Modul-Anlagen werden auf Grundlage des Konzeptes und der definierten Standards ausgeschrieben. Anschließend wird, basierend auf einem konkret vorliegenden Angebot, im 4. Quartal 2021 ein Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss eingeholt. Für die bauliche Aktivierung und Reaktivierung der 20 städtischen Toilettenanlagen wird ein Programm erarbeitet und im Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss berücksichtigt. Die Akquise zusätzlicher Angebote - wie das Konzept "Nette Toilette" - soll vorangetrieben werden. Ebenso soll die Handlungsempfehlung der Kommunikation und Beschilderung umgesetzt werden. ___________________________________________________________________________ 04. Juni 2020 Ein Fensterplatz für die Düsseldorfer Kultur- und Kreativwirtschaft Das KomKuK-Fenster startet am Freitag, 5. Juni/18 Kreativschaffende oder Kreativteams stellen für jeweils einen Monat ihre Werke und Ideen aus Lokalen Kreativschaffenden ermöglicht die Wirtschaftsförderung der Stadt Düsseldorf jetzt, sich und ihre Produkte in einem echten Schaufenster zu präsentieren. Das sogenannte KomKuK-Fenster 2020 ist zentral gelegen auf der lebendigen Lorettostraße in Düsseldorf-Unterbilk. Insgesamt 18 Kreativschaffende oder Kreativteams erhalten ab Freitag, 5. Juni, die Möglichkeit, ihre Werke und Ideen auszustellen. Projektpartner dieser Idee sind die Bürogemeinschaft Loretto 9 und die Agentur Das Gute Ding. Neben den Kreativnetzwerken der Wirtschaftsförderung sind Raum und organisatorische Kompetenz gefragt. Die Kreativszene Düsseldorfs war im März und April dazu aufgerufen, sich zu bewerben. 64 spannende, innovative und abwechslungsreiche Ideen für das Schaufenster gingen im Kompetenzzentrum Kultur- & Kreativwirtschaft (KomKuK) der Düsseldorfer Wirtschaftsförderung ein. Am 29. April wählten dann in einer digitalen Jurysitzung alle Projektbeteiligten die Gewinner aus, die ab Freitag. 5. Juni, jeweils für einen Monat das Schaufenster des Ladenlokals Loretto 9 zu einem Hingucker auf der Lorettostraße verwandeln. Die Kreativen werden zudem auf der Webseite www.komkuk-fenster.de vorgestellt. Zu sehen gibt es im KomKuK-Fenster die gesamte Bandbreite der Kreativwirtschaft – von Schmuck- und Modedesign, über Architektur und Interieur bis hin zu Fotografie, Kunst und Games: Jedes Team bietet eine neue Präsentation. Als erstes Team gestalten die beiden Illustratorinnen Annette Jacobs und Katrin Schubert das Schaufenster. Annette Jacobs hat eine Leidenschaft für Paper Art und Stop-Motion-Animationen. Katrin Schubert liebt die Arbeit mit Stift und Pinsel sowie die visuelle Inszenierung von Räumen. "Wir werden das KomKuK-Fenster illustrativ inszenieren und verschiedene Kulissen für das Fenster bauen, gestalten und zeichnen", verrät Katrin Schubert über das Projekt. Annette Jacobs fügt hinzu: "Wir lieben es, mit unseren Illustrationen Ideen sichtbar zu machen und Geschichten zu erzählen, die beim Betrachter Emotionen wecken." Die Einschränkungen durch die Verbreitung des Corona-Virus haben auch vor den Planungen und Umsetzungen des KomKuK-Fensters nicht Halt gemacht. So war der Start ursprünglich für Anfang April geplant, wurde aber aufgrund der strengen Kontaktbeschränkungen mehrfach verschoben. "Die Kultur- und Kreativwirtschaft hat die Folgen durch die Ausbreitung des Corona- Virus in den letzten Monaten massiv zu spüren bekommen. Die Umsatzeinbußen werden die Branche noch einige Zeit beschäftigen", sagt Theresa Winkels, Leiterin der Wirtschaftsförderung Düsseldorf. Sie ist sich jedoch sicher: "Die Innovationskraft und Dynamik der Kultur- und Kreativwirtschaft trotzen den Beschränkungen durch das Virus. Das möchten wir mit dem Schaufenster zeigen und einen Neuanfang für die Kreativwirtschaft gestalten. Das KomKuK-Fenster ist somit auch Impulsgeber, wie Kreativwirtschaft in und nach Corona-Zeiten aussehen kann." Die Unternehmer und Nachwuchstalente der kreativen Disziplinen sind immer wieder Inspirationsquelle und Impulssetzer für branchen-übergreifende Entwicklungen und Trends. Diese Innovationskraft und Dynamik der (lokalen) Kultur- und Kreativwirtschaft möchte das KomKuK sichtbar machen. Das KomKuk-Fenster ist anzuschauen bei: Loretto9 Lorettostraße 9 40219 Düsseldorf Infos zu allen Teams unter: www.komkuk-fenster.de ___________________________________________________________________________ 04. Juni 2020 Stadtverwaltung auf dem Weg zum gewohnten Bürgerservice Ämter öffnen sukzessive/Schutz der Beteiligten vorrangig/Online-Terminbuchung wieder möglich Wie in allen Lebensbereichen hat die Corona-Pandemie auch bei der Düsseldorfer Stadtverwaltung massive Auswirkungen. Mit der Schließung von Ämtern und der Einschränkung von Diensten gingen neue Herausforderungen einher: Die Einrichtung von Hotlines und die Organisation neuer Arbeitsabläufe unter Einhaltung der jeweils geltenden Verordnungen forderten flexible Reaktionen. In der aktuellen Phase der Lockerung der Vorgaben steht die nächste wichtige Aufgabe an: Die Wiederaufnahme aller Verwaltungsaufgaben unter größmöglichem Gesundheitsschutz für Bürgerinnen, Bürger und Mitarbeitende. Personaleinsatzplanung zur Krisenbewältigung Wesentliche Aufgaben und Erfolgsfaktoren der Krisenbewältigung in Düsseldorf waren die Corona-Hotline, ein eigenes Diagnostikzentrum und die Kontaktpersonennachverfolgung. So wurden bereits Ende Februar eine Hotline und ein Diagnostikzentrum eingerichtet. Bei der Hotline ging es um gesundheitliche Fragen zum Thema "Corona" und die Vermittlung von Testterminen für Menschen, die in Düsseldorf arbeiten oder wohnen. Parallel wurden die Testmöglichkeiten unter städtischer Regie ausgebaut und an der Mitsubishi Electric Halle gebündelt. Die Nachverfolgung von Kontaktpersonen wurde im Gesundheitsamt intensiviert. Dies hatte zusätzliche Personalbedarfe zur Folge, die größtenteils mittels der sogenannten kaskadierenden Personaleinsatzplanung intern gedeckt werden konnten. "In der Krise hat die Personaleinsatzplanung in Düsseldorf hervorragend funktioniert. Kolleginnen und Kollegen aus ganz unterschiedlichen Bereichen der Stadtverwaltung haben toll unterstützt und zum guten Krisenmanagement in Düsseldorf beigetragen", lobt Stefan Ferber, Leiter des Hauptamtes, die Einsatzbereitschaft der Mitarbeitenden - unter anderem auch aus den geschlossenen Bürgerbüros. Die Corona-Hotline ist momentan im größten und zentralen Bürgerbüro am Hauptbahnhof in der Willi-Becker-Allee untergebracht und nutzt bis zum Umzug im Juni die Räumlichkeiten des Dienstleistungszentrums. Direkt im Anschluss können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bürgerbüros, die zur Krisenbewältigung in anderen Bereichen eingesetzt waren oder schriftliche Anträge bearbeitet haben, wieder ihre gewohnten Arbeitsplätze einnehmen und voraussichtlich Ende Juni den Betrieb der 32 Serviceplätze wieder aufnehmen. Amt für Einwohnerwesen: Neustart mit vielen Bürgerkontakten Reger Publikumsverkehr herrscht für gewöhnlich im Amt für Einwohnerwesen mit seinem bürgernahen Dienstleistungsangebot. 12 Bürgerbüros, das Standesamt auf der Inselstraße sowie Kfz-Zulassungsstelle und Führerscheinstelle auf dem Höherweg führen zu rund 900.000 Bürgerkontakten pro Jahr. Mit der Schließung am 16. März und den zu beachtenden Hygiene- und Abstandsregeln fielen viele der Dienste aus, einige konnten reduziert weitergeführt oder Anträge digital bearbeitet werden. Als wahrer Glücksfall erwies sich in Corona-Zeiten der "Flinke Pedale" getaufte Zustellservice per Fahrradkurier. Über ihn wurden trotz Schließung über 5.500 Pässe und Personalausweise an die Bürgerinnen und Bürger zugestellt. Der Service - normalerweise mit 8 Euro berechnet - wurde in dieser Zeit kostenlos angeboten. "Wo der Gesetzgeber den Gemeinden unüberwindbare Vorschriften macht und die Digitalisierungsbemühungen ins Leere laufen, kann heutzutage nur diese Art der Kreativität uns helfen, den Herausforderungen der bürgernahen Services zu begegnen", zeigt sich der zuständige Beigeordnete Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke mit der bürgerfreundlichen Lösung zufrieden. "Viele bereits vorliegende Dokumente hätten sonst in den letzten Wochen die Antragsteller nicht erreicht." Ausgelöst durch die öffentliche Diskussion der schrittweisen Lockerungen weiß der Leiter des Amtes, Harald Wehle, um die Erwartungshaltung der Düsseldorferinnen und Düsseldorfer, dass alle Standorte möglichst sofort wieder ganz normal öffnen und vollbesetzt arbeiten sollen. "Als Bürger kann ich das sehr gut nachvollziehen. Leider ist das Hochfahren vom Notbetrieb hin zum Regelbetrieb wegen der zwingenden Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln in den vorhandenen Gebäude- und Raumstrukturen sehr schwierig umzusetzen. Nachdem wir wochenlang einen Notbetrieb umgesetzt haben, setzt das Amt für Einwohnerwesen einen vom Krisenstab der Landeshauptstadt Düsseldorf genehmigten Plan zur schrittweisen Öffnung aller 14 Dienststellen derzeit um. Der Schutz aller Beteiligten steht dabei an oberster Stelle." Die Bürgerbüros Kaiserswerth, Rath, Oberkassel, Bilk, Eller und Benrath sind bereits wieder geöffnet, Termine können ab sofort online gebucht werden. Bald folgen die Bürgerbüros Wersten, Garath und - nach Abschluss von Sanierungsarbeiten - das Bürgerbüro Gerresheim. Das Standesamt auf der Inselstraße hat auch während der eigentlichen Schließung Geburts- und Sterbeurkunden ausgestellt und Trauungen in ganz kleinem Rahmen durchgeführt. Bei den Eheschließungen konnte die Teilnehmerzahl der Gäste auf der Basis der aktuellen Corona-Schutzverordnung des Landes bereits erhöht werden, zudem werden auch größere Räume wie der Ältestenratssaal im Rathaus genutzt, in dem bis zu elf Gäste Platz finden. Auch in der Kfz-Zulassungsstelle und in der Führerscheinstelle konnten während der Schließungszeit in reduziertem Umfang weiter Autos über Zulassungsdienste zugelassen und beispielsweise Führerscheinangelegenheiten oder Güterkraftgenehmigungen bearbeitet werden. Von Woche zu Woche wird das Dienstleistungsangebot wieder erhöht. Bereits jetzt gibt es wieder im Straßenverkehrsamt die gleiche Anzahl Termine wie vor der Corona-Pandemie. Genereller Ablauf einer Ämteröffnung Ein Konzept bis zur Entscheidungsreife benötigt einige zeitaufwändige Schritte, die aber aus Qualitätssicherungsaspekten wichtig sind: Zunächst plant das Fachamt je nach Standort und Gebäude, wie eine Öffnung erfolgen kann. Dann werden alle erforderlichen Aufrüstungen der Arbeitsplätze (z.B. Nieß- und Spuckschutz) beschafft und installiert. Besonders in publikumsintensiven Bereichen muss die Wegeführung neu organisiert werden, damit Abstände eingehalten werden können. Die Arbeitssicherheit und die Personalvertretung begutachten in der Folge die umgestalteten Arbeitsplätze. Zuletzt wird das Öffnungskonzept im Krisenstab vorgestellt und bei Vorliegen aller Voraussetzungen freigegeben. Amtsleiter Wehle geht davon aus, dass Ende Juni wieder ein relativer Normalbetrieb unter Corona-Bedingungen möglich sein sollte. Die Krisenzeit hat gezeigt, dass die Anstrengungen verstärkt werden müssen, ein weitgefächertes digitales Angebot für öffentliche Dienstleistungen zu entwickeln. Hierfür müssen auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden. Die komplett digitale Abwicklung von Beantragung und Ausstellung eines Bewohnerparkausweises ist ein positives Beispiel. Passend dazu ist die Online-Vergabe von Terminen für die Bürgerbüros und das Straßenverkehrsamt wieder gestartet. ___________________________________________________________________________ 04. Juni 2020 Kennedydamm: Geh- und Radweg wird saniert Auf dem Kennedydamm wird ab Montag, 8. Juni, zwischen Hans-Böckler-Straße und Schwannstraße der Geh- und Radweg in Fahrtrichtung Danziger Straße erneuert. Die Kosten für die Erneuerung betragen rund 114.000 Euro. Bis voraussichtlich Freitag, 19. Juni, wird auf der östlichen Straßenseite auf einer Länge von rund 300 Metern eine Fläche von etwa 1.300 Quadratmetern mit Asphalt neu angelegt. Für Fußgänger und Radfahrer sind während der Bauarbeiten Umleitungen ausgewiesen. ___________________________________________________________________________ 04. Juni 2020 Erstes Wasserstoffauto für die Fahrzeugflotte der Landeshauptstadt Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke nimmt das Fahrzeug am Donnerstag, 4. Juni, an der Automeile Höherweg für die Landeshauptstadt Düsseldorf entgegen/Erstes Brennstoffzellenfahrzeug im städtischen Fuhrpark Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat ihren Fuhrpark mit einem Wasserstoffauto um ein neues, umweltfreundliches Fahrzeug erweitert. Sie setzt damit die Bestrebungen, Dienstfahrten möglichst umweltfreundlich zu gestalten, fort. Gefördert mit Mitteln des Wirtschaftsministeriums des Landes Nordrhein-Westfalen wurde ein Toyota Mirai angeschafft. 60 Prozent des Kaufpreises wurden durch die Förderung abgedeckt. Mit dem Programm "Emissionsarme Mobilität" unterstützt das Land NRW Städte und Kommunen bei der Beschaffung von Wasserstoff- beziehungsweise Elektrofahrzeugen einschließlich der notwendigen Ladeinfrastruktur. Der Beigeordnete für Personal, Organisation, IT, Gesundheit und Bürgerservice, Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke, hat das Auto am Donnerstag, 4. Juni, an der Automeile Höherweg für die Landeshauptstadt Düsseldorf entgegen genommen. "Ich freue mich, dass zu den bereits vorhandenen 113 umweltfreundlichen Fahrzeugen - batteriebetrieben oder als Plug-In-Hybrid - nun auch ein Brennstoffzellenfahrzeug die emissionsfreie Flotte der Landeshauptstadt ergänzt und auch längere Dienstfahrten klimafreundlich durchgeführt werden können", betonte der Beigeordnete. Geräuscharm und mit großer Reichweite In einem Wasserstofffahrzeug wird elektrische Energie aus Wasserstoff durch eine Brennzelle erzeugt und unmittelbar mit dem Elektroantrieb in Bewegung umgewandelt oder zeitweise in einem Akku zwischengespeichert. So können die Fahrzeuge sehr leise bewegt und eine Reichweite von 500 bis 700 Kilometern erreicht werden. Für das Tanken werden nur wenige Minuten benötigt. Die Landeshauptstadt Düsseldorf nimmt gemeinsam mit dem Rhein-Kreis Neuss, der Stadt Duisburg, den Stadtwerken Düsseldorf AG, den Wuppertaler Stadtwerken GmbH und der Air Liquide Advanced Technologies GmbH am Wettbewerb "Modellkommune/-region Wasserstoff-Mobilität NRW" des Wirtschaftsministeriums teil. Ziel ist es, entsprechende Fahrzeuge und die erforderliche Infrastruktur möglichst vielen Nutzern kosteneffizient vor Ort zur Verfügung zu stellen, um einen weiteren Beitrag zum Klima- und Umweltschutz zu leisten. Mit dem Brennstoffzellenfahrzeug zählt der Fuhrpark der Landeshauptstadt Düsseldorf 114 umweltfreundliche Fahrzeuge. ___________________________________________________________________________ 03. Juni 2020 Die Coronazahlen vom 3. Juni Mit Stand Mittwoch, 3. Juni, 16 Uhr, wurde - seit dem 3. März - bei insgesamt 1.456 (+8) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 160 (-5) Menschen sind aktuell noch infiziert. Davon werden (Stand: 3. Juni, 8 Uhr) 13 (-2) in Krankenhäusern behandelt, davon 2 (-1) auf Intensivstationen. 31 (+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, sind bisher in Düsseldorf gestorben. 1.265 (+13) Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 263 (-16) Menschen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die sogenannte 7- Tages-Inzidenz liegt derzeit in Düsseldorf bei 6,8 - dieser Wert gibt die Zahl der Neuerkrankungen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner an. Abstrichzahlen 72 Abstriche wurden am Mittwoch, 3. Juni, bis 16 Uhr im Diagnostikzentrum vorgenommen. Im Drive-In-Testzentrum wurden am Mittwoch, 3. Juni, bis 16 Uhr insgesamt 42 Abstriche genommen. Dazu kommen 125 weitere Abstriche vom Vortag, die durch den mobilen Service vorgenommen wurden. Mit Stand, 3. Juni, 16 Uhr, sind - seit dem 4. März - insgesamt 12.260 Abstriche in Düsseldorf durchgeführt worden. Corona-Informationstelefon Beim Corona-Informationstelefon unter 0211-8996090 sind am Mittwoch, 3. Juni, bis 16 Uhr insgesamt 285 Anrufe eingegangen. Seit dem 2. April ist dort ein sogenannter Phonebot im Einsatz, der automatisch generierte Antworten gibt. Danach wurden am Mittwoch noch 180 Anrufe durchgestellt, von denen alle angenommen und mündlich beantwortet wurden, was einer Erreichbarkeitsquote von 100 Prozent entspricht. Weiter im News-Archiv
Bei der Übergabe des Wasserstofffahrzeuges an die Landeshauptstadt: Beigeordneter Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke, Stephan Lindner, Verkaufsleiter Toyota Autohaus und Michael Theben, Wirtschaftsministerium des Landes NRW (v.r.),(c)Landeshauptstadt Düsseldo