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___________________________________________________________________________ 9. August 2021 Europäische Bands bringen Europas musikalische Vielfalt nach Düsseldorf Kostenloses Europa-Konzert "The Sound of Europe" im Hofgarten Drei urbane, moderne Bands mit unterschiedlichen europäischen und musikalischen Hintergründen zeigen am Samstag, 21. August, von 15 bis 18 Uhr, wie vielseitig, elektrisierend und klangvoll das Europa von heute und morgen ist. Das Konzert mit dem Titel "The Sound of Europe" am Musikpavillon des Düsseldorfer Hofgartens wird vom EUROPE DIRECT Düsseldorf in Kooperation mit dem stadtklang e.V. und mit Unterstützung der Stadtwerke Düsseldorf präsentiert. "Europa ist kein abstrakter Ort, sondern in unserem Leben allgegenwärtig", sagt Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller, der das Konzert auch eröffnen wird. "Mit diesem Konzert möchten wir den Düsseldorferinnen und Düsseldorfern Europa auch abseits des politischen Geschehens näher bringen - auf eine musikalische Art und Weise. Daher lade ich alle Interessierten herzlich ein, sich eins der begehrten Tickets zu sichern." Die Auswahl der Künstlerinnen und Künstler erfolgte über den stadtklang e.V., der Livekonzerte von Newcomer-Bands in der ganzen Stadt organisiert. Für "The Sound of Europe" konnten Siri Svegler aus Schweden (Folk, Pop, Jazz, Country), Antonina aus Polen (Pop) und das italo-deutsch-spanische Ensemble Sleepwalker‘s Station (Indie- Folk) gewonnen werden. Das Konzert wird von der Sängerin Lenny Pojarov moderiert. Organisiert wird das Konzert durch die Düsseldorf Tourismus GmbH. Kostenlose Tickets erhalten Interessierte unter www.duesseldorf.de/tsoe. Aufgrund der aktuellen Coronabestimmungen ist das Ticket-Kontingent stark begrenzt. Hintergrund: EUROPE DIRECT Düsseldorf Das EUROPE DIRECT Düsseldorf gehört zum Informationsnetzwerk der Europäischen Kommission und ist seit 2018 im Büro des Oberbürgermeisters angesiedelt. Das Informations- und Veranstaltungsangebot des EUROPE DIRECT Düsseldorf richtet sich an Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Schulen und andere Bildungseinrichtungen. Vor Ort in Düsseldorf werden unter anderem zahlreiche Veranstaltungen zu EU-Themen, Studienreisen zu den EU-Institutionen und Workshops für Schülerinnen und Schüler angeboten. Zudem vergibt das EUROPE DIRECT Düsseldorf Zuschüsse an Bürgerinnen und Bürger, die eigene Kleinprojekte mit Europa-Bezug organisieren. Interessierte können sich online unter www.duesseldorf.de/europedirect und auf Facebook www.facebook.com/europedirectduesseldorf über aktuelle Entwicklungen in der EU auf dem Laufenden halten. Via Newsletter informiert das EUROPE DIRECT Düsseldorf über sein aktuelles Veranstaltungsangebot. Eine Anmeldung für den Newsletter ist über eine E-Mail an europe-direct@duesseldorf.de möglich. ___________________________________________________________________________ 7. August 2021 Impfung für Fans der japanischen Popkultur auf der DoKomi 2021 Mobiles Impfteam macht Halt auf der Messe Düsseldorf Cosplayer und sonstige Japan-Begeisterte haben sich am Samstag, 7. August, am Impfmobil der Stadt Düsseldorf auf der DoKomi 2021 impfen lassen. Bei Deutschlands größter Anime-, Manga- und Japan-Convention werden mehrere Tausend Besucher über beide Öffnungstage verteilt erwartet. Zugangsvoraussetzung ist der Nachweis über eine Immunisierung in Form einer vollständigen Impfung oder Genesung oder ein negatives Testergebnis. Interessierte haben auch morgen, Sonntag, 8. August, noch die Chance, sich in der Zeit von 10 bis 19 Uhr durch das mobile Team zwischen Halle 1 und Halle 4 gegen das Coronavirus impfen zu lassen - ohne Termin und mit einem zugelassenen Impfstoff nach Wahl. Alternativ stehen allen Impfwilligen auch das Impfzentrum und die dezentralen Impfstellen zur Verfügung. "Die Impfung bietet die Chance zur Rückkehr in ein 'normales' Leben mit Veranstaltungen oder Messen wie der DoKomi", sagte Stadtdirektor und Krisenstabsleiter Burkhard Hintzsche, der sich am Impfmobil über die Abläufe informierte. "Hier vor Ort treffen wir mit dem Impfmobil auf eine überwiegend junge Personengruppe. Zuletzt entfielen rund 70 Prozent aller Neuinfektionen auf die Altersgruppe der 10- bis 40-Jährigen. Wir setzen mit diesem Angebot hier auf der Anime- und Japan-Expo also an genau der richtigen Stelle an. Ich appelliere daher an alle noch nicht Geimpften: Nehmen Sie unsere Impfangebote wahr!" Das Impfmobil ergänzt das Impfangebot der Stadt und fährt seit dem 26. Juli fast täglich wechselnde Standorte an. In den kommenden Tagen ist eine Impfung jeweils von 10 bis 19 Uhr an folgenden Standorten möglich: Sonntag, 8. August: Messe Düsseldorf, zwischen Halle 1 und Halle 4, DoKomi 2021 Montag, 9. und Dienstag, 10. August: Düsseldorf Arcaden oder Real Markt Bilk, Friedrichstraße Mittwoch, 11., bis Freitag, 13. August: Stadtteilzentrum Hassels, Ernst-Lange-Haus, Fürstenberger Straße 16 Interessierte können sich zudem weiterhin im Impfzentrum in der Merkur Spiel-Arena (Montag, Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag, jeweils 8 bis 20 Uhr) sowie an den drei dezentralen Impfstellen (täglich 10 bis 19 Uhr) impfen lassen: Impfstelle Hauptbahnhof, Bertha-von-Suttner-Platz, Atrium Impfstelle U-Bahnhof Heinrich-Heine-Allee, Verteilerebene gegenüber dem Servicepoint der Rheinbahn Impfstelle Flughafen Düsseldorf, Terminal A, Ankunftsebene Weitere Infos zum Thema Impfen finden Interessierte im Corona-Portal unter: www.corona.duesseldorf.de/impfen Hintergrund Alle impfwilligen Menschen können direkt am Impfmobil entscheiden, welcher Impfstoff eingesetzt werden soll. Zur Auswahl stehen die vier von der Europäischen Arzneimittel-Behörde zugelassenen Vakzine der Unternehmen Johnson & Johnson, AstraZeneca, Moderna und Biontech/Pfizer. Somit kann auf die individuellen Bedürfnisse aller Altersgruppen unbürokratisch eingegangen und jeder verfügbare Impfstoff verimpft werden. Medizinische Aufklärung und eine Betreuung vor Ort durch medizinisches Fachpersonal ist gewährleistet. Dabei sind sowohl Erst- als auch Zweitimpfungen möglich. Zur Impfung muss lediglich ein Personalausweis mitgebracht werden. ___________________________________________________________________________ 6. August 2021 Zufahrt zum Mannesmannufer am Wochenende gesperrt Um die "Auto-Poser-Szene" und den touristischen Besucherverkehr aus Gründen des Infektionsschutzes am Mannesmannufer einzudämmen, wird die Stadt auch in dieser Woche Vorkehrungen treffen. Demzufolge wird die Zufahrt zum Mannesmann-/Rathausufer - von der Haroldstraße und Neusser Straße aus - am Horionplatz mit einer kontrollierten Sperre versehen: • Freitag, 6. August, von 18 Uhr bis nachts • Samstag und Sonntag, 7. August und 8. August, jeweils von 11 Uhr bis nachts. Die Zufahrt in den oben genannten Bereich ist nur Anwohnern sowie deren Besuchern, Rettungsdiensten, Pflegediensten, dem Busverkehr und Taxen erlaubt. Das Einhalten der Durchfahrtssperren wird durch von der Stadt beauftragtes Kontrollpersonal überwacht, um die Einfahrt für Kraftfahrzeuge der "Auto-Poser- Szene" und Parksuchverkehre für Besucher des Rheinufers zu unterbinden. ___________________________________________________________________________ 6. August 2021 Dernbuschweg bleibt aufgrund der Schäden nach dem Juli-Unwetter gesperrt Amt für Verkehrsmanagement prüft zurzeit das weitere Vorgehen am Dernbuschweg/Wann dieser wieder geöffnet werden kann, ist zurzeit noch nicht abzusehen Aufgrund der Folgen des Juli-Unwetters und der Überschwemmungen ist der Dernbuschweg im Teilabschnitt zwischen der Hausnummer 89 und dem Rotthäuser Weg derzeit für den gesamten Verkehr gesperrt. Dies betrifft auch Fuß- und Radverkehr. Im oberen Bereich außerhalb der Bebauung ist die Fahrbahn an mehreren Stellen stark beschädigt. Die Straßenböschungen weisen auf Bewegungen des Hanges hin. Zudem haben die Wassermassen des Starkregens neben der Fahrbahn Bäume unterspült und Strudellöcher im Bereich neben der Fahrbahn von einer Tiefe bis zu einem Meter hinterlassen. Der Teilabschnitt ist durch einen Bauzaun abgesichert. Das Amt für Verkehrsmanagement prüft zurzeit das weitere Vorgehen am Dernbuschweg. Wann dieser wieder geöffnet werden kann, ist zurzeit noch nicht abzusehen. ___________________________________________________________________________ 6. August 2021 Ein neuer Geh- und Radweg für die Grafenberger Allee Während der Bauarbeiten wird eine Fahrspur der Grafenberger Allee gesperrt und in Fahrtrichtung stadtauswärts zwischen Beethoven- und Neanderstraße nur einspurig geführt Zwischen der Beethoven- und der Neanderstraße wird auf der Südseite der Grafenberger Allee von Montag, 9. August, bis Freitag, 22. Oktober, ein neuer Geh- und Radweg gebaut. Während der Bauzeit wird die Grafenberger Allee in Fahrtrichtung stadtauswärts zwischen Beethoven- und Neanderstraße nur einspurig geführt. Fußgänger und Radfahrer gelangen gemeinsam gesichert durch die Baustelle. Bei der Maßnahme handelt es sich um ein Teilprojekt der Gesamtmaßnahme "Grafenberger Allee/Uhlandstraße barrierefreier Umbau Haltestelle 'Uhlandstraße'". Im Juli wurden bereits 150 Meter Radweg auf der gegenüberliegenden Straßenseite saniert. Da nun die Leitungsarbeiten der Netzgesellschaft Düsseldorf auf der Südseite zu einem Abschluss gekommen sind, beginnt dort der Bau des neuen Geh- und Radwegs. Die Kosten dieser Maßnahme belaufen sich auf rund 200.000 Euro. ___________________________________________________________________________ 5. August 2021 KAP1: Rund 5.800 Regalmeter für die neue Zentralbibliothek Die Arbeiten auf der Fläche der zukünftigen Zentralbibliothek im KAP1 schreiten immer weiter voran. Mittlerweile ist auch eines der wohl wichtigsten Einrichtungsgegenstände der neuen Bibliothek eingetroffen: die neuen Medienregale. Diese werden derzeit vor Ort positioniert und aufgebaut. Auf beiden Ebenen der neuen Zentralbibliothek werden dann zukünftig 288 Regale in verschiedenen Längen mit insgesamt 6.459 Fächern zu finden sein. Insgesamt sind es 5.813,1 Regalmeter, die die rund 330.000 Medien der Zentralbibliothek beherbergen werden. Stephan Schwering, Leiter der Zentralbibliothek: "Neu ist, dass alle Regale mit einer Höhe von 1,50 Metern bewusst niedrig gestaltet sind. Dies ermöglicht den Besucherinnen und Besuchern einen weiten Blick über die Fläche der Zentralbibliothek. Dies spiegelt auch die neue Gesamtgestaltung der Bibliothek wieder, die vor allem durch helle und einladende Farben, Offenheit und Transparenz geprägt ist." Die Regale sind je nach Bereich unterschiedlich gestaltet: In der Romanabteilung beispielsweise in einem atmosphäregebenden Holz, in der Kinderbibliothek ebenfalls in Holz jedoch mit grünen Elementen. Auf der zweiten Ebene der Bibliothek sind die Regale in verschiedene Farben, Grün- und Gelbtönen, gehalten, die gleichzeitig eine Orientierung für die verschiedene Themengebiete geben. Die Regalböden und die Sockel sind durchgehend weiß und durch Licht in Szene gesetzt. Neu sind auch die vielen Präsentationsmöbel: So wird es in der Romanabteilung eine komplette Wand mit einer Frontalpräsentation zum Stöbern und Entdecken geben. Dort sind die Bücher so positioniert, dass man statt dem Buchrücken, das Cover sieht. Auch in den anderen Bereichen werden durch unterschiedliche Präsentationsmöbel, die Bucher quasi aus den Regalen geholt. Neu wird ebenfalls sein, dass die audiovisuellen Medien in der Sachbuchabteilung den Sachgruppen zugeordnet werden. So ist dann beispielsweise eine DVD über Teneriffa direkt neben dem Reiseführer zu Teneriffa zu finden. Dadurch erhalten die Besucherinnen und Besucher einen schnellen Überblick, welche Medien es zu welchen Themen gibt. Zeitraffer vom Regalaufbau Einen Einblick in den Aufbau der Regale geben die Stadtbüchereien Düsseldorf über ihre Social Media-Kanäle - über Facebook unter de- de.facebook.com/stadtbuechereien.duesseldorf/, via Twitter (@stadtbueduedorf) oder Instagram (@stadtbuechereien_duesseldorf). Dort ist ein Zeitraffer-Video zum Aufbau zu sehen. Weitere Schritte Parallel zu dem Aufbau der Regale laufen bereits die ersten Schreinerarbeiten. In den nächsten Wochen entstehen dann unter anderem Sitzpodeste, Info-Theken, die Theken im LibraryLab und vieles mehr. ___________________________________________________________________________ 3. August 2021 Falschparker gefährden Menschenleben – Retter brauchen Platz! Feuerwehr Düsseldorf, Ordnungsamt und Amt für Verkehrsmanagement machten bei der Durchfahrt von Straßen in Oberbilk auf die Gefahr aufmerksam, die durch "Falschparker" entstehen Immer häufiger werden die Rettungskräfte der Landeshauptstadt Düsseldorf auf ihren Fahrten zu Einsätzen durch Falschparker behindert. In Not geratene Menschen, Brände oder Verkehrsunfälle zählen zum täglichen Einsatzgeschehen. Häufig genug kommt es dabei auf jede Minute an. Die Feuerwehr Düsseldorf startete deshalb am Dienstag, 3. August, von der Wache Hüttenstraße in Richtung Oberbilk und durchfuhr die Borsigstraße, Sonnenstraße, Flügelstraße, Linienstraße und Kirchstraße, um auf das Problem, das Falschparker den Einsatzkräften oftmals bereiten, aufmerksam zu machen. In Zusammenarbeit mit der Verkehrsüberwachung des Ordnungsamtes und dem Amt für Verkehrsmanagement zeigte die Feuerwehr, wie schwer ein Durchkommen oftmals ist und dass wertvolle Zeit verloren gehen kann, weil Autos achtlos abgestellt werden. Bereits seit vielen Jahren macht die Feuerwehr gemeinsamen mit der Verkehrsüberwachung und dem Amt für Verkehrsmanagement auf die Problematik aufmerksam. Fast täglich werden die Rettungskräfte bei ihrer Arbeit durch nicht ordnungsgemäß abgestellte Fahrzeuge behindert. Bei den Menschen, die um Hilfe rufen, zählt oft jede Minute. Wenn die Einsatzfahrzeuge dann verspätet oder gar nicht am Unglücksort ankommen, kann das schlimme Folgen haben. Für viele Autofahrer ist es noch immer eine vermeintliche Bagatelle, wenn sie ihre Fahrzeuge falsch parken. "Ziel unserer Aktion ist es, die Autofahrer für dieses Thema zu sensibilisieren. Jedem muss bewusst sein, 'Falschparker gefährden Menschenleben', denn die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst brauchen Platz um schnelle Hilfe leisten zu können“, sagt Feuerwehrsprecher Tobias Schülpen. "Wir schreiben selbst keine Strafzettel, uns geht es vielmehr darum, darzustellen, dass wenn auch ein Auto an einer engen Stelle noch durchkommt, ein großes Feuerwehrfahrzeug dort seine Grenzen findet", führt Schülpen weiter aus. Um im Notfall genügend Bewegungsfreiheit für die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr zu haben und damit in das Bewusstsein der Parker und insbesondere der Falschparker zu rücken, liegt das Hauptaugenmerk der Fahrt durch den Stadtteil Oberbilk. Im Nachhinein werden nun auch Beschilderungen und Fahrbahnmarkierungen verbessert, falls das erforderlich ist. Situation in der Landeshauptstadt Die städtische Verkehrsüberwachung sprach für zugeparkte Feuerwehrbewegungszonen und -zufahrten alleine im letzten Jahr 2.322 Verwarnungen aus und leitete 600 Abschleppmaßnahmen ein. In der ersten Jahreshälfte 2021 waren es bereits 1.440 Verwarnungen und 586 Abschleppmaßnahmen, die durch die Einsatzteams des Ordnungsamtes ausgesprochen werden mussten. Doch vielen Bewohnern der engen Straßen Düsseldorfs ist oft gar nicht bewusst, dass sie Rettungswege versperren. Falschparker ignorieren dabei, dass Feuerwehrfahrzeuge größer sind als normale Pkw und dementsprechend mehr Platz benötigen. Die Löschfahrzeuge und Drehleitern haben in der Regel eine Fahrzeugbreite von zwei Metern und 55 Zentimetern, das sind aber die Abmessungen der Fahrzeugaußenseiten ohne die Außenspiegel. In der Nordrhein-Westfälischen Bauordnung werden für Feuerwehrzufahrten Durchfahrtsbreiten von mindestens drei Metern beschrieben, die im Kurvenbereich je nach Radius deutlich größer werden. Umgang mit Falschparkern Wenn bei einem Notfall die Wege für die Feuerwehr durch falsch parkende Autos versperrt sind, versuchen die Einsatzkräfte zunächst, die Hindernisse zu umfahren. Aus verschiedenen Richtungen werden dann die Einsatzwagen zu der gemeldeten Adresse gelenkt, um so bei Engstellen trotzdem den Unglücksort schnell zu erreichen. Durch Umwege geht jedoch wertvolle "Rettungszeit" verloren. Oft genug sind auch die anderen Zufahrtsstraßen vollgestellt, und es ist nur schwer, durchzukommen. Zudem verhindern falsch abgestellte Fahrzeuge - insbesondere in zweiter Reihe oder in Kurven nicht nur die Durchfahrt, sondern auch das Aufstellen von Drehleitern, die zur Rettung von Menschen aus oberen Etagen bei Wohnungsbränden notwendig sind. Selbst Hydranten, die von der Feuerwehr bei Bränden zur Wasserentnahme benötigt werden, sind regelmäßig zugestellt. Wenn das Umfahren der Hindernisstelle nicht möglich ist, wird versucht das Fahrzeug wegzudrücken. Damit verbundene Beschädigungen der Autos sind keine Seltenheit. Das ordnungswidrige Parken im Bereich einer Feuerwehrzufahrt wird nach derzeit gültigem Bundeseinheitlichen Bußgeldkatalog mit 35 Euro geahndet. Sollten die Verusachenden nicht ermittelt werden, kommen im Falle einer Abschleppmaßnahme noch weitere Kosten von mindestens 200 Euro dazu. Rücksichtsloses Parkverhalten kann übrigens auch rechtliche Folgen nach sich ziehen. Neben der Ordnungswidrigkeitenanzeige werden die Falschparker auch bei den Beschädigungen an den Feuerwehr- sowie dem eigenen Fahrzeug beteiligt. Wenn durch das Falschparken jemand zu Schaden kommt, können zusätzlich noch Ersatzansprüche gestellt werden. Aktuelle Beispiele für zugeparkte Rettungswege Am 19. Juni kam es zu einem Feuer unterhalb der Rheinkniebrücke auf der Oberkasseler Seite. Das anrückende Löschfahrzeug von der Wache Quirinstraße versuchte sich über die Zufahrt am Kaiser-Wilhelm-Ring den Weg zu dem Brand zu bahnen, allerdings haben dort mehrere im absoluten Halteverbot geparkte Fahrzeuge von Spaziergängern den Weg auf die Oberkasseler Rheinweisen versperrt. Nur mit einem großen Zeitverzug gelang es, über andere Zufahrtsstraßen das Feuer zu erreichen. Bereits im April hatten mehrere falsch abgestellte Fahrzeuge die Zufahrt zur Hasselbeckstraße im Stadtteil Gerresheim versperrt. Anrufer meldeten am späten Abend einen Wohnungsbrand. Die anrückenden Feuerwehrkräfte konnten durch im Kurvenbereich abgestellte Pkw nicht in die Straße einfahren. Die letzten 100 Meter legten die Einsatzkräfte dann zu Fuß zurück. Dort konnte dann schnell Entwarnung gegeben werden. Einer älteren Dame war das Essen auf dem Herd angebrannt, und die Feuerwehr konnte noch rechtzeitig Schlimmeres verhindern. Schon Ende Januar war es in Gerresheim auf der Ikenstraße zu einer Behinderung bei einem Brandeinsatz der Feuerwehr gekommen. Am späten Abend des 28. Januar versuchten die Einsatzkräfte über verschiedene Straßen das Haus zu erreichen. Trotz aller Bemühungen blockierten Falschparker im Bereich der Lakronstraße und der Pfeifferstraße das Vorankommen der Rettungskräfte. Auch dort gingen die Feuerwehrleute die letzten Meter zu Fuß zum Gebäude. Der zunächst angenommene Brand eines Dachstuhls bestätigte sich nicht, und die Einsatzkräfte konnten kurze Zeit später wieder abrücken. ___________________________________________________________________________ 3. August 2021 Verstärkter Schutz für "Himmelgeister Rheinbogen" An der Straße "Alt Himmelgeist" befindet sich der Strand in Himmelgeist, der sich bei Erholungsuchenden großer Beliebtheit erfreut. Da der Strand im Naturschutzgebiet "Himmelgeister Rheinbogen" liegt, darf er auf beiden Seiten der Straße nur bis zur ersten Buhne genutzt werden. Am Ende des frei nutzbaren Strandes in Höhe der ersten Buhne beginnt ein Weg, der nur der Unterhaltung der Wasser- und Schifffahrtszeichen dient. Dieser wurde bereits 2012 von der Unteren Naturschutzbehörde gesperrt und am Wegebeginn mit einem Sperrschild versehen, um das Kerngebiet des Naturschutzgebietes und störungsempfindliche Vogelarten vor Störungen zu schützen. Dennoch wird der Weg regelmäßig von Unbefugten betreten und genutzt. Von dort aus werden oft weiter südlich inmitten des Naturschutzgebietes am Rheinufer Feuerstellen angelegt. Bei der Suche nach Feuerholz werden Gehölze beschädigt, und meist werden große Mengen Müll hinterlassen. Weil das Naturschutzgebiet einen besonders hohen Wert für Flora und Fauna hat, soll innerhalb der nächsten zwei Wochen, wo der Strand endet und der Weg beginnt, die Sperrung mittels Stahlpfosten und Kette verstärkt werden und dadurch deutlicher erkennbar sein. Respekt für Natur und Landschaft Erholung in der Natur und Naturschutz funktionieren durch ein respektvolles Miteinander, bei dem auch auf die Belange der Pflanzen und Tiere Rücksicht genommen wird. Grundsätzlich gilt: - Keine Pflanzen pflücken oder beschädigen - Abfall wieder mitnehmen - Lagern und Zelten ist verboten - Kein offenes Feuer machen - Lärm vermeiden In Naturschutzgebieten sollten zudem die Wege nicht verlassen und Hunde angeleint werden. Hintergrund: Der Himmelgeister Rheinbogen ist ein schönes, noch erhaltenes Stück der typischen niederrheinischen Kulturlandschaft. Das Gebiet wird geprägt durch den Wechsel von Wiesen und Ackerflächen, die durch Pappelreihen, Hecken und Feldgehölze gegliedert werden. Auenlandschaften gehören wegen ihres Reichtums an Pflanzen und Tieren zu den wertvollsten Lebensräumen in der Natur. Die seit 1996 als Naturschutzgebiet ausgewiesene Fläche ist 214 Hektar groß. ___________________________________________________________________________ 3. August 2021 Gemeinsamer Appell: Jede Impfung zählt! IHK, HWK, Kreishandwerkerschaft, Handelsverband, DEHOGA und DGB rufen gemeinsam mit Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller zum Impfen auf Mehr als 410.000 Menschen wurden in Düsseldorf bereits gegen das Coronavirus geimpft. Trotzdem haben zahlreiche Menschen noch keinen oder zumindest keinen vollständigen Impfschutz erhalten. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller hatte daher zu einem Treffen mit Vertreterinnen und Vertretern von Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer, Kreishandwerkerschaft, Handelsverband, DEHOGA und Deutschem Gewerkschaftsbund geladen. Gemeinsam appellieren die Beteiligten an alle Düsseldorferinnen und Düsseldorfer, das bestehende Impfangebot wahrzunehmen und damit zu einem hohen Schutzniveau in der Bevölkerung beizutragen. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Mit einer Impfung kann jeder einen Beitrag leisten. Geimpfte schützen nicht nur sich selbst, sondern auch andere und tragen daher dazu bei, das Infektionsgeschehen einzudämmen. Bei niedrigen Inzidenzwerten wiederum fallen Einschränkungen des öffentlichen Lebens, die auch Wirtschaft, Handel und Gastronomie betreffen. Daher bringen wir mittlerweile mit mobilen Pop-up-Impfstellen die Impfung zu den Menschen vor Ort. Ich appelliere an die bisher noch nicht geimpften Bürgerinnen und Bürger, dieses niedrigschwellige Angebot auch anzunehmen." Interessierte können neben dem Impfzentrum, das weiterhin an den Öffnungstagen (Montag, Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag) ohne Termin in der Merkur Spiel- Arena besucht werden kann, sich an unterschiedlichen Standorten in der Stadt impfen lassen. Die dezentralen Impfstellen am Hauptbahnhof, Bertha-von-Suttner- Platz, im U-Bahnhof Heinrich-Heine-Allee und am Flughafen Düsseldorf, Terminal A, Ankunftsebene, sind täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet. In Ergänzung dazu setzt die Stadt Düsseldorf ein mobiles Impfteam an verschiedenen, gut zugänglichen Orten in den Stadtteilen ein - beispielsweise vor Supermärkten, Baumärkten und an zentralen Ortsplätzen. Wo das Impfteam Halt macht, erfahren Interessierte unter: www.corona.duesseldorf.de/impfen IHK-Präsident Andreas Schmitz: "Trotz des beachtlichen Impf-Engagements vieler Düsseldorfer Unternehmen sind noch nicht alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Landeshauptstadt geimpft. Ich appelliere daher inständig an alle arbeitenden Urlaubsrückkehrer und auch an die Fraktion der Impfmüden in den Belegschaften: Bitte lassen Sie sich impfen – denn nur so können Sie sich, ihre Kolleginnen und Kollegen sowie ihre Kundinnen und Kunden wirksam schützen. Und nur so erhalten Sie sich und anderen die gerade erst wieder zurückgewonnenen Freiheiten und helfen, erneute Einschränkungen für die Wirtschaft und auch für das Unternehmen, in dem Sie tätig sind, zu vermeiden." Präsident der Handwerkskammer Düsseldorf Andreas Ehlert: "Jede Impfung bringt mehr Sicherheit: für den Geimpften, für sein Umfeld, aber auch für alle anderen. Denn mit einer hohen Impfquote schützen wir vor allem auch die Menschen, die sich aus unterschiedlichen Gründen nicht impfen lassen können – wie etwa unsere Kinder. Sich impfen zu lassen, heißt damit auch Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen. Denn nur gemeinsam können wir das Virus besiegen und die Pandemie überwinden." Dr. Peter Achten, Hauptgeschäftsführer Handelsverband NRW – Rheinland: "Der Handel hat mit der konsequenten Umsetzung von umfassenden Hygienekonzepten in den Geschäften und Betrieben bereits frühzeitig an der Bekämpfung der Covid-19- Pandemie mitgewirkt. Jetzt gilt es auch diesen Schritt gemeinsam und konsequent zu gehen, um zu verhindern, dass erneute Zwangsschließungen drohen. Impfungen sind der beste Weg zurück in ein offenes gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben – und der beste Schutz für die Gesundheit jeder und jedes Einzelnen." Giuseppe Saitta, DEHOGA: "Der Impffortschritt ist die beste Garantie für Restaurants, Kneipen, Cafés, Clubs und Diskotheken, um nicht wieder geschlossen zu werden. Es ist die wichtigste Versicherung für Gastronomen, Hoteliers und ihre Beschäftigten, die Corona-Krise mit ihren Betrieben zu überleben. Deshalb appellieren wir an alle Gäste: Lasst Euch impfen! Für Euch und Euer zweites Wohnzimmer!" Sigrid Wolf, DGB-Vorsitzende Düsseldorf: "Der DGB Düsseldorf und seine Gewerkschaften unterstützen den gemeinsamen Appell 'Jede Impfung zählt!', da es für uns ein Akt der Solidarität ist, sich impfen zu lassen. Damit schützen wir uns selbst und andere, unsere Familien, Freunde, Arbeitskolleginnen und -kollegen. Jede, jeder kann einen Beitrag dazu leisten, dass die deutschlandweite Impfquote höher wird und somit der Schutz für alle steigt. Wir begrüßen sehr, dass die Stadt Düsseldorf zusätzliche zentrale, mobile Impfmöglichkeiten eingerichtet hat." Kreishandwerksmeister Thomas Dopheide: "Nutzen Sie die zeitnahen und vor allem unbürokratischen Möglichkeiten einer Impfung, für mehr Freiheiten für Alle." Um dem gemeinsamen Appell Nachdruck zu verleihen und ihn auch auf den Sozialen Medien sichtbar zu machen, richten sich die Beteiligten in einem Video an die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer. Interessierte können sich das Video auf dem städtischen Youtube-Kanal unter https://youtu.be/KxR1EMntFcg anschauen und finden es auf den jeweiligen Social- Media-Kanälen. ___________________________________________________________________________ 2. August 2021 Coronaschutz: 35 Einsätze am Wochenende Coronaschutzverordnung weitgehend eingehalten/OSD ahndet "Wildpinkeln" in der Altstadt 35 Einsätze im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung verzeichnete der Ordnungs- und Servicedienst (OSD) der Landeshauptstadt Düsseldorf von Freitag, 30. Juli, bis Sonntag, 1. August. Freitag, 30. Juli Es waren keine Einsätze in Zusammenhang mit der Durchsetzung der Coronaschutzverordnung erforderlich. Außerhalb von Corona In den späten Abendstunden entdeckten OSD-Einsatzkräfte insgesamt vier "Wildpinkler" in der Altstadt. Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet. Die Toilettenanlage am Burgplatz wurde während der verlängerten Öffnungszeiten regelmäßig genutzt, es kam zu keiner Zeit zu Auffälligkeiten. Darüber hinaus stießen Mitarbeiter des OSD in einem Kiosk in Stadtmitte auf einen Bitcoinautomaten, für den keine Erlaubnis vorgewiesen werden konnte. Zudem fanden die Einsatzkräfte CBD Hanf verkaufsbereit hinter dem Tresen. Der Inhaber wurde nach Rücksprache mit der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen im Sinne des Kreditwesengesetzes und des Betäubungsmittelgesetzes belehrt. Das vorgefundene Betäubungsmittel wurde sichergestellt und an die Polizei übergeben. Samstag, 31. Juli In einem Friseursalon in Oberbilk entdeckten Einsatzkräfte des OSD, dass Kunden und Mitarbeitende keine Masken trugen. Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet. Außerhalb von Corona Am späten Abend vernahmen OSD-Mitarbeiter im Paulinenpark einen intensiven Marihuanageruch. Dieser ging von zwei Personen aus, von denen eine einen Joint in ihrer Hand versteckte. Nach der Aufforderung zur Aushändigung des Joints begann der Betroffene, diesen zu zerreiben und leistete Widerstand, als eine OSD- Einsatzkraft versuchte, den Joint sicherzustellen. Nach Verweigerung der Personalienangabe wurde die Polizei zur Unterstützung hinzugezogen. Zur Beweissicherung zogen die Polizeibeamten zudem ein Handy ein, auf dem der Einsatz durch die zweite Person gefilmt wurde. Durch die Widerstandshandlung wurden zwei OSD-Mitarbeiter leicht verletzt und begaben sich in die Uniklinik. Strafanzeigen wurden erstattet. Darüber hinaus wurde in der Altstadt am Abend ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen "Wildpinkelns" eingeleitet. Die verlängerten Öffnungszeiten der Toilettenanlage am Burgplatz wurden gut angenommen, es kam zu keinerlei Auffälligkeiten. Sonntag, 1. August Es wurden keine Verstöße in Zusammenhang mit der Durchsetzung der Coronaschutzverordnung geahndet. OSD-Einsatzzahlen Insgesamt verzeichnete der OSD von Freitag, 30. Juli, bis Sonntag, 1. August, 325 Einsätze, von denen 35 im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung standen. Die Gesamtzahl der qualifizierten Gesamteinsätze des OSD seit dem 18. März 2020 beziffert sich auf 35.916, von denen 15.318 Bezug zur Umsetzung der Coronaschutzverordnung hatten. In der Leitstelle gingen 14 Anrufe zum Thema Coronaschutz ein. Die Gesamtzahl der zum Thema "Corona" seit dem 18. März 2020 in der OSD-Leitstelle eingegangenen Anrufe beläuft sich auf 18.984. Für Fragen zum Thema "Coronavirus" hat die Landeshauptstadt ein Informationsportal eingerichtet unter der Adresse: www.duesseldorf.de/corona ___________________________________________________________________________ 2. August 2021 Kultur-Hackathon: "Coding da Vinci Nieder.Rhein.Land 2021" startet im September Teilnehmerinnen und Teilnehmer gesucht Am 11. und 12. September ist es soweit: Mit der Auftaktveranstaltung (Kick-Off) am virtuellen Veranstaltungsort des Museums für Angewandte Kunst Köln (MAKK) fällt der Startschuss für den Kultur-Hackathon "Coding da Vinci Nieder.Rhein.Land 2021". Das Veranstaltungsteam von "Coding da Vinci Nieder.Rhein.Land 2021" freut sich über eine rege Teilnahme. Eine kostenlose Anmeldung ist ab sofort unter bit.ly/cdvNRL möglich. Teilnehmerinnen und Teilnehmer gesucht Als Teilnehmende des Hackathons sind all diejenigen herzlich eingeladen, die Mut haben, neue Ideen zu entwickeln und die motiviert sind, in einem multidisziplinären Team zusammenzuarbeiten. Sie sind aufgefordert, aus offenen Kulturdaten digitale Anwendungen zu entwickeln. Fähigkeiten in den Bereichen Software- oder Hardwareentwicklung, Daten-Wissenschaft, Grafik-Design, Storytelling oder (Medien- )Kunst sind dabei sehr willkommen, jedoch nicht unbedingt erforderlich. Worum geht es? An zwei Kick-Off-Tagen stellen die datengebenden Kulturinstitutionen aus den Regionen Niederrhein und Rheinland ihr digitales Datenmaterial den Teilnehmenden des Hackathons vor, das von historischem Kartenmaterial über außergewöhnliche Objekt-Fotografien bis hin zu Mode-Journalen des 19. Jahrhunderts reicht. Die Daten werden am 20. August auf codingdavinci.de/de/daten veröffentlicht. Nach einer Kennenlernphase haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, erste Ideen aus den Daten zu entwickeln und sich in Teams zusammen zu finden. Nach der Auftaktveranstaltung am 11./12. September können die Teams ihre Ideen bis zum 5. November zu funktionierenden Prototypen ausarbeiten. Inspiration und Unterstützung erhalten sie dabei auf den fünf Informations- und Netzwerkveranstaltungen (Meetups), die während der Sprint-Phase (virtuell) in Köln, Düsseldorf und Moers stattfinden. Bei der Preisverleihung am 6. November am virtuellen Veranstaltungsort des NRW-Forums Düsseldorf präsentieren alle Teams ihre Ergebnisse der Öffentlichkeit. Eine Fachjury prämiert die besten Projekte in verschiedenen Kategorien mit außergewöhnlichen Sachpreisen. Stipendien für die Weiterentwicklung Im Anschluss an die Preisverleihung haben die Teilnehmenden die Chance, sich auf eines von vier durch die Kulturstiftung des Bundes finanzierten Stipendien zu bewerben, um die Arbeit an ihren Projekten fortzuführen. Der Kultur-Hackathon "Coding da Vinci Nieder.Rhein.Land 2021" "Coding da Vinci", der Hackathon für offene Kulturdaten, vernetzt die Kultur- und die Technikwelt miteinander. Museen, Archive, Bibliotheken, Gedenkstätten und weitere Kulturinstitutionen aus der Region Rheinland/Niederrhein stellen ihre digital erfassten Kulturdaten zur Verfügung. Die teilnehmenden Entwicklerinnen und Entwickler, Designerinnen und Designer, Künstlerinnen und Künstler sowie Gamerinnen und Gamer haben die Möglichkeit, mit den vielfältigen kulturellen Schätzen der Einrichtungen spannende Projekte zu erschaffen und so neue Kontexte und Zugänge zu Kulturdaten zu entwickeln. Im Rahmen von "Coding da Vinci" haben bisher rund 2.000 Teilnehmende aus offenen Kulturdaten hunderter Institutionen digitale Kulturanwendungen entwickelt. Diese Projekte zeichnen sich durch eine bemerkenswerte Vielfalt und hohe technische Expertise aus. Sie reichen von mobilen Apps über Webseiten bis hin zu interaktiven Installationen, Augmented-Reality- Anwendungen und Hardware-Prototypen. Veranstalterinnen und Veranstalter von "Coding da Vinci Nieder.Rhein.Land 2021" sind das NRW-Forum Düsseldorf, die Landeshauptstadt Düsseldorf, das OK Lab Düsseldorf, die Stadt Moers, das Museum für Angewandte Kunst Köln und das OK Lab Köln. Aus der Landeshauptstadt Düsseldorf sind bereits einige Kulturinstitutionen als Datengeberinnen angemeldet. Erste Datensets sind unter anderem bereits bei "d:kult", den Düsseldorfer Sammlungen Online, einsehbar, zum Beispiel die "Pallenberg-Dias (Open Data)" – eine Sammlung des Aquazoo Löbbecke Museums: emuseum.duesseldorf.de/collections/7320/pallenbergdias-open-data "Coding da Vinci" – Der Kultur-Hackathon wird gefördert im Programm Kultur Digital der Kulturstiftung des Bundes als gemeinsames Projekt der Deutschen Digitalen Bibliothek, des Forschungs- und Kompetenzzentrums Digitalisierung Berlin (digiS), der Open Knowledge Foundation Deutschland und Wikimedia Deutschland. Bei Fragen steht die Projektkoordinatorin von Coding da Vinci Nieder.Rhein.Land 2021, Sophia Grazdanow, jederzeit gerne per E-Mail zur Verfügung: cdv@kunstpalast.de ___________________________________________________________________________ 2. August 2021 Jede Impfung zählt! Impfen vor dem Heimspiel von Fortuna Düsseldorf Mobiles Impfteam macht Halt an der Merkur Spiel-Arena Fußballfans konnten sich jetzt direkt vor dem Stadionbesuch gegen das Coronavirus impfen lassen. Beim Heimspiel-Auftakt von Fortuna Düsseldorf in die neue Saison der 2. Fußball-Bundesliga am Samstag, 31. Juli, stand ein mobiles Impfteam unterhalb des Südeingangs vor der Merkur Spiel-Arena. Angesprochen werden sollten die 1.000 nicht geimpften, aber negativ getesteten Stadionbesucher sowie Anwohner und Beschäftigte. Stadtdirektor Burkhard Hintzsche, Feuerwehr-Chef David von der Lieth und Thomas Röttgermann, Vorstandsvorsitzender der Fortuna Düsseldorf, machten vor Ort auf das Impfmobil aufmerksam. "Wir unterbreiten mit unserem Impfmobil ein niedrigschwelliges Angebot, das Interessierte mit ihrem Freizeitvergnügen verbinden können", sagte Stadtdirektor Burkhard Hintzsche. "Zwar ist die große Mehrheit der heute anwesenden Fußballfans bereits vollständig geimpft, aber wir wenden uns gezielt an all diejenigen, die bisher noch kein Impfangebot wahrgenommen haben. Jede Impfung zählt, denn jede Immunisierung bringt uns auf unserem Weg weiter, die Pandemie hinter uns zu lassen." Thomas Röttgermann, Vorstandsvorsitzender Fortuna Düsseldorf: "Die Impfung ist unser Weg aus der Pandemie und daher zählt jede Impfung. Für die Personen, die rund um unser Spiel noch nicht geimpft sind, ist dieses Mobil eine unkomplizierte Möglichkeit, dies zu tun." Das mobile Impfteam ergänzt das bestehende Impfangebot der Stadt Düsseldorf und ist täglich an verschiedenen, gut zugänglichen Orten in den Stadtteilen in Betrieb - beispielsweise vor Supermärkten, Baumärkten und an zentralen Ortsplätzen. Medizinische Aufklärung und Betreuung durch Fachpersonal ist vor Ort selbstverständlich gewährleistet. Für die Impfungen werden alle zugelassenen Impfstoffe genutzt, vornehmlich die Vakzine der Unternehmen Biontech sowie Johnson und Johnson. Zudem sind sowohl Erst- als auch Zweitimpfungen möglich. Hintergrund: Impfangebot Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat das Impfangebot ausgeweitet. So steht nicht nur das Impfzentrum in der Merkur Spiel-Arena an den Öffnungstagen (Montag, Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag) auch ohne Termin für Interessierte zur Verfügung, sondern auch weitere dezentrale Impfstellen wurden eingerichtet. Dazu gehören die Impfstellen am Hauptbahnhof, Bertha-von-Suttner-Platz, Atrium, im U- Bahnhof Heinrich-Heine-Allee, Verteilerebene gegenüber Servicepoint der Rheinbahn, sowie ab Montag, 2. August, die Impfstelle im Flughafen Düsseldorf, Terminal A, Ankunftsebene. Alle drei Impfstellen sind täglich von 10 bis 19 Uhr in Betrieb. Das mobile Impfteam, das am Samstag, 31. Juli, Halt bei Fortuna Düsseldorf gemacht hat, wird in den nächsten Tagen jeweils zwischen 10 bis 19 Uhr an folgenden Orten stehen: 1. August 2021: Rheinterrasse/ Fortuna-Büdchen 2. August: 2021: Rath, Einkaufszentrum In den Diken 3. August 2021: Oberbilker Markt 4. August 2021: Unterbacher See 5. August 2021: Apolloplatz 6. August 2021: Schadowplatz ___________________________________________________________________________ 30. Juli 2021 Zufahrt zum Mannesmannufer am Wochenende gesperrt Um die "Auto-Poser-Szene" und den touristischen Besucherverkehr am Mannesmannufer einzudämmen, wird die Stadt auch an diesem Wochenende Vorkehrungen treffen. Demzufolge wird die Zufahrt zum Mannesmann-/Rathausufer - von der Haroldstraße und Neusser Straße aus - am Horionplatz mit einer kontrollierten Sperre versehen am: • Freitag, 30. Juli, von 18 Uhr bis nachts • Samstag und Sonntag, 31. Juli und 1. August, jeweils von 11 Uhr bis nachts Die Zufahrt in den oben genannten Bereich ist nur Anwohnern sowie deren Besuchern, Rettungsdiensten, Pflegediensten, dem Busverkehr und Taxen erlaubt. Das Einhalten der Durchfahrtssperren wird durch von der Stadt beauftragtes Kontrollpersonal überwacht, um die Einfahrt für Kraftfahrzeuge der "Auto-Poser- Szene" und Parksuchverkehre für Besucher des Rheinufers zu unterbinden. ___________________________________________________________________________ 30. Juli 2021 Landeshauptstadt verteilt eine Million OP-Masken an Düsselpass- Inhaber Kostenlose Pakete mit je 50 OP-Masken gibt es in beteiligten Apotheken Eine Million OP-Masken liegen bereit: Ab sofort können sich Inhaberinnen und Inhaber des Düsselpasses ein Paket mit je 50 OP-Masken in einer der 67 beteiligten Apotheken im Stadtgebiet abholen. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller hat die stadtweite Aktion gemeinsam mit dem Apothekerverein von Düsseldorf und Umgebung (AvDuU), dem Gesundheitsamt Düsseldorf und der Feuerwehr Düsseldorf ins Leben gerufen. Die Masken wurden von der Feuerwehr Düsseldorf an die Apotheken verteilt und werden gegen Vorlage eines entsprechenden Nachweises herausgegeben. Welche Apotheken an dieser Aktion beteiligt sind, erfahren Düsselpass-Inhaberinnen und - Inhaber auf dem Corona-Portal der Landeshauptstadt Düsseldorf unter corona.duesseldorf.de/masken-duesselpass. Maske tragen, Abstand halten und sich regelmäßig testen lassen: Diese Maßnahmen sind weiterhin von großer Bedeutung im Kampf gegen die Pandemie. Daher appelliert die Landeshauptstadt Düsseldorf wiederholt an ihre Bürgerinnen und Bürger, die Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten. Auch durch Kampagnen, wie zuletzt durch die "Impfen to Go" und die rheinische Anti-Corona-Kampagne "Schnüss-Läppche drare. Teste losse. Impfe jonn", macht die Landeshauptstadt immer wieder auf die Relevanz der AHA+A+L-Regel sowie auf die Möglichkeiten einer Coronaschutzimpfung aufmerksam. Hintergrund: Düsselpass Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger mit geringem Einkommen sowie Sozialhilfeberechtigte können ab Vollendung des 15. Lebensjahres den Düsselpass bekommen. Wer Grundsicherung im Alter oder bei voller Erwerbsminderung, Arbeitslosengeld II, Sozialgeld oder andere Sozialhilfeleistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts bezieht, erhält den Düsselpass automatisch. Personen mit vergleichbar geringem Einkommen können ihn im zuständigen Servicecenter Grundsicherung kostenlos beantragen. ___________________________________________________________________________ 30. Juli 2021 Stadtmuseum Themenführung "Düsseldorf im Überblick – von Highlight zu Highlight!" Das Stadtmuseum Düsseldorf, Berger Allee 2, lädt am kommenden eintrittsfreien Sonntag, 1. August, von 15 bis 16 Uhr zu der Themenführung "Düsseldorf im Überblick – von Highlight zu Highlight!" ein. Kein Ort eignet sich so gut dafür, Düsseldorf in kurzer Zeit kennenzulernen, wie das Stadtmuseum. Gemeinsam durchwandert die Gruppe mehrere Jahrhunderte Stadtgeschichte. Interessierte sind herzlich eingeladen, ihre Stadt einmal historisch zu betrachten und kennenzulernen. Ein Überblick über die Stadtgeschichte und ihre Besonderheiten soll es künftig erleichtern, bestimmte Strukturen und Sehenswürdigkeiten der Stadt besser einordnen zu können. Die Führung übernimmt der Kunsthistoriker Björn Mismahl. Der Eintritt in das Stadtmuseum ist sonntags für alle Besucherinnen und Besucher frei. Da es bei den Angeboten nur eine begrenzte Teilnehmerzahl gibt, wird um eine kurze telefonisch Anmelung unter der Rufnummer 0211-8996170 gebeten. Treffpunkt für die jeweiligen Angebote ist das Foyer. Hinweis: Aufgrund der Pandemie gelten die aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln zum Schutze aller. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, und alle Teilnehmenden werden gebeten, den Abstand von 1,5 Metern einzuhalten sowie eine medizinische Maske zu tragen. Aufgrund der Situation werden die Sonntagsangebote ggf. als Präsentation im Ibach-Saal umgesetzt. Infos zu den aktuellen Rahmenbedingungen, die sich aufgrund von Corona situationsbedingt kurzfristig ändern können, gibt es vor Ort oder auf Nachfrage. Für Rückfragen steht Svenja Wilken, Leiterin der Abteilungen Bildung und Vermittlung/Öffentlichkeitsarbeit/Veranstaltungsmanagement, zur Verfügung via E- Mail an svenja.wilken@duesseldorf.de ___________________________________________________________________________ 30. Juli 2021 Tiefer gelegte Bamberger Straße: Erste erfolgreiche Durchfahrt eines Kran-Schwertransportes Auftakt zur stufenweisen Freigabe der Bamberger Straße für die öffentliche Nutzung Nach knapp zweijähriger Bauzeit hat in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 29. und 30. Juli, an der jetzt tiefer gelegten Bamberger Straße der erste Schwertransport eines Kranes der Firma Konecranes die ausgebaute Unterführung unter den Bahngleisen befahren. Der Kran passierte die Unterführung ab Mitternacht. Dies stellt den Beginn der stufenweisen Freigabe der Bamberger Straße dar. Die Freigabe für die allgemeine öffentliche Nutzung erfolgt voraussichtlich im September. Mit der Tieferlegung der Bamberger Straße zwischen Süllenstraße und Bayreuther Straße erhöht sich die Durchfahrtshöhe unterhalb der Eisenbahnunterführung von 3,60 Meter auf 8,50 Meter. Kernstück des Bauprojektes ist ein wasserundurchlässiger Stahlbetontrog, der eine Länge von rund 80 Metern und eine lichte Breite von 9,00 Metern aufweist. Die Bamberger Straße wurde auf ihrer gesamten Länge von 200 Metern auf die neue Durchfahrtshöhe angepasst. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Das ist ein guter Tag für Düsseldorf: Dank der tiefer gelegten Unterführung an der Bamberger Straße kann der Standort der auf Kranbau spezialisierten Firma Konecranes, und damit verbunden rund 800 Arbeitsplätze, dauerhaft in der Landeshauptstadt gesichert werden. An dieser Stelle möchte ich die besondere Bedeutung, die das produzierende Gewerbe an der florierenden Wirtschaft in der Landeshauptstadt hat und das besondere Engagement von Konecranes in der Ausbildung hervorheben. Ein besonderes Lob möchte ich an alle Beteiligten richten, die zu dem erfolgreichen Fortgang des Bauprojektes beigetragen haben." Mobilitätsdezernent Jochen Kral: "Die Abwicklung dieses Projektes stellte eine nicht unerhebliche Herausforderung für uns dar. Trotz einer komplizierten, arbeitsintensiven Sicherung und vermessungstechnischen Überwachung der Eisenbahnunterführung mit mehrmaligen Unterstopfarbeiten der darüber liegenden Gleise sowie den Überraschungen, die der Baugrund bereit hielt, gehen wir nun erfolgreich auf die Zielgerade." Heribert Barlage, Geschäftsführer der Konecranes GmbH und Standort-Chef in Düsseldorf sagt: "Die Inbetriebnahme der Unterführung für den Abtransport unserer Hafenmobilkrane ist ein wichtiger Meilenstein für diesen Konecranes-Standort. Wir können nun auch in Zukunft weiter in Benrath fertigen und damit rund 800 Arbeitsplätze in der Stadt erhalten. Das ist umso erfreulicher, da wir erst kürzlich unseren öko-effizienten Hafenmobilkran auf den Markt gebracht haben, der einen erheblich emissionsreduzierten Terminal-Betrieb bei unseren Kunden ermöglicht – Klimaschutz made in Düsseldorf." Die bisherige Transportmöglichkeit über einen gleisgleichen Bahnübergang nördlich der Bamberger Straße, der nur mit viel Aufwand nachts und unter Abschaltung des Stromes der Oberleitungen der Deutschen Bahn genutzt werden konnte, wird damit überflüssig. Stufenweise Freigabe Zum jetzigen Zeitpunkt ist eine Nutzung des tiefer gelegten Teilstückes der Bamberger Straße durch den Individualverkehr noch nicht möglich. Die Freigabe für die allgemeine öffentliche Nutzung erfolgt in einer nächsten Stufe voraussichtlich im September, da hierzu noch einige Sicherungsmaßnahmen für den Hochwasserschutz abgeschlossen werden müssen. Laut Amt für Verkehrsmanagement werden die Arbeiten voraussichtlich im September 2021 abgeschlossen. Bauprojekt Tieferlegung Bamberger Straße Baubeginn für die Tieferlegung der Bamberger Straße war im Juli 2019. Die Abwicklung des Bauprojektes stellte laut den Fachleuten im Amt für Verkehrsmanagement eine Herausforderung dar. Unter anderem gab es Kampfmittelverdachtsmomente. Zudem mussten im Zuge der Spundwand- und Tiefbauarbeiten größere Hindernisse beseitigt werden, die die Bauleute immer wieder ausbremsten. Aufgrund des äußerst kurzen Planungsvorlaufes und der engen Terminschiene bis zur Fertigstellung musste der Bauablauf angepasst und optimiert werden. Die Gleisanlage über die Bamberger Straße wird im Rahmen des RRX-Planungen in den nächsten Jahren um zwei weitere Gleise erweitert. Die Stadtverwaltung musste diese Erweiterung beim Bau des Trogs berücksichtigen und hat das Bauwerk entsprechend verlängert. Die Deutsche Bahn hat daher gegenüber der Landeshauptstadt Düsseldorf eine Kostenbeteiligung zugesagt. Die Kosten des Projekts belaufen sich aktuell auf 16,5 Millioinen Euro. Seitens der Bezirksregierung und der Firma Konecranes erfolgt eine Kostenbeteiligung. ___________________________________________________________________________ 29. Juli 2021 Düsseldorf impft weiter: Ausweitung des Impfangebots Impfen ohne Terminvereinbarung im Impfzentrum und an verschiedenen Stationen in der Stadt/Impfstelle am Flughafen Düsseldorf ab Montag, 2. August, in Betrieb/Mobiles Impfteam im Einsatz an verschiedenen Orten im Stadtgebiet Die Landeshauptstadt Düsseldorf appelliert weiterhin an alle Bürgerinnen und Bürger, die Angebote zur Impfung gegen das Coronavirus wahrzunehmen und weitet das Impfangebot aus. Interessierte können neben dem Impfzentrum, das weiterhin an den Öffnungstagen (Montag, Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag) ohne Termin in der Merkur Spiel-Arena besucht werden kann, sich an unterschiedlichen Standorten in der Stadt impfen lassen. Dazu gehört ab Montag, 2. August, auch eine dezentrale Impfstelle im Flughafen Düsseldorf, Terminal A, Ankunftsebene. Zudem ergänzt ein mobiles Impfteam an wechselnden Orten im Stadtgebiet das Angebot. Folgende dezentrale Impfstellen haben täglich (montags bis sonntags) zwischen 10 und 19 Uhr geöffnet: Impfstelle Hauptbahnhof, Bertha-von-Suttner-Platz, Atrium Impfstelle U-Bahnhof Heinrich-Heine-Allee, Verteilerebene gegenüber Servicepoint der Rheinbahn Impfstelle Flughafen Düsseldorf, Terminal A, Ankunftsebene (ab Montag, 2. August, in Betrieb) In Ergänzung setzt die Stadt Düsseldorf ein mobiles Impfteam an verschiedenen, gut zugänglichen Orten in den Stadtteilen ein - beispielsweise vor Supermärkten, Baumärkten und an zentralen Ortsplätzen. Eine Impfung kann dort schnell, unkompliziert und ebenfalls ohne Termin erhalten werden. Medizinische Aufklärung und Betreuung durch Fachpersonal ist vor Ort selbstverständlich gewährleistet. Für die Impfungen werden alle zugelassenen Impfstoffe genutzt, vornehmlich die Vakzine der Unternehmen Biontech sowie Johnson und Johnson. Zudem sind sowohl Erst- als auch Zweitimpfungen möglich. Wo das mobile Impfteam in den kommenden zwei Wochen jeweils zwischen 10 bis 19 Uhr Halt macht, zeigt die folgende Übersicht: 29. Juli 2021: Nordpark 30. Juli 2021: Burgplatz 31. Juli 2021: Burgplatz (bis 17 Uhr) 31. Juli 2021: Merkur Spiel-Arena zum Heimspiel von Fortuna Düsseldorf (18 bis 20.30 Uhr) 1. August 2021: Rheinterrasse/ Fortuna-Büdchen 2. August: 2021: Rath, Einkaufszentrum In den Diken 3. August 2021: Oberbilker Markt 4. August 2021: Unterbacher See 5. August 2021: Apolloplatz 6. August 2021: Schadowplatz ___________________________________________________________________________ 29. Juli 2021 Kampagne zum Impfen ab sofort online und im Stadtgebiet sichtbar Stadt appelliert vor allem an jüngere Menschen, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen "Impfen für alle" und "Impfen to Go" lauten die neuen Motive einer Kampagne, mit der sich die Landeshauptstadt Düsseldorf nun explizit an unter 40-Jährige wendet und sie zum Impfen animieren möchte. Zuletzt betrafen fast 70 Prozent der Neuinfektionen Menschen im Alter zwischen 10 und 40 Jahren. Um die Impfbereitschaft - allgemein, aber vor allem auch in der jüngeren Zielgruppe - zu erhöhen, stehen im Stadtgebiet neben dem Impfzentrum in der Merkur Spiel-Arena auch dezentrale Impfstellen und ein mobiles Impfteam an verschiedenen Orten bereit. Die Kampagnenmotive, die von der Düsseldorf Marketing im Auftrag der Stadt entwickelt wurden, machen auf die dezentralen Impfstellen und das Impfangebot "für alle" aufmerksam. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller stellte die Kampagne am Donnerstag, 29. Juli, gemeinsam mit Stadtdirektor und Krisenstabsleiter Burkhard Hintzsche vor. "Mittlerweile bieten wir die Coronaschutzimpfungen in direkter Nähe zu allen Düsseldorferinnen und Düsseldorfern an - dazu gehört der Hauptbahnhof, genauso wie der U-Bahnhof Heinrich-Heine-Allee oder der Flughafen", sagt Oberbügermeister Dr. Stephan Keller. "Genau dort können sich alle Interessierten eine 'Impfung to go' holen - selbstverständlich unter medizinischer Betreuung. Auf diese Möglichkeiten machen wir mit der neuen Kampagne aufmerksam. Die Motive werden auch über die Sozialen Medien ausgespielt, um besonders die jüngere Zielgruppe zu erreichen - denn jede Impfung zählt!" Die beiden Motive werden nicht nur auf den Sozialen Medien, sondern auch auf Litfaßsäulen und digitalen Anzeigetafeln im gesamten Stadtgebiet zu sehen sein. Auch die Rheinbahn weist mithilfe von Lautsprecherdurchsagen auf die Impfmöglichkeiten hin. Einen Überblick über die einzelnen Impfstellen und Orte, die das mobile Impfteam anfährt, finden Interessierte unter: https://corona.duesseldorf.de/impfen ___________________________________________________________________________ 29. Juli 2021 Begehrte Hochzeitstermine 2022 Zahl der Trautermine erhöht/Reservierung sechs Monate im Voraus möglich Auch im Jahr 2022 wird es wieder Trautermine geben, an denen sich besonders viele Paare das Ja-Wort geben wollen. Für die Daten 02.02.2022 und 22.02.2022 wurde daher das Trauangebot im Düsseldorfer Standesamt auf jeweils bis zu 60 Trautermine erhöht. Brautpaare, die an einem dieser beiden Tage heiraten wollen, können ihren Wunschtermin sechs Monate im Voraus per Mail reservieren. Das Standesamt hat zur Übermittlung der Trauanfragen spezielle Mailadressen eingerichtet. So können ab Montag, 2. August, für den 02.02.2022 unter heiraten-am-02.02.2022@duesseldorf.de und ab Sonntag, 22. August, für den 22.02.2022 unter heiraten-am- 22.02.2022@duesseldorf.de Reservierungswünsche übermittelt werden, die in chronologischer Folge des Eingangs berücksichtigt werden. Eine Übersicht der Orte, an denen die Trauungen stattfinden, ist im Internet unter www.duesseldorf.de/standesamt/heirat/raeume abrufbar. ___________________________________________________________________________ 28. Juli 2021 Vertragsunterzeichnung Landeshauptstadt Düsseldorf und Stadtwerke Düsseldorf AG Stadtwerke Düsseldorf betreiben auch zukünftig öffentliche Straßenbeleuchtung Der Energieversorger gewann eine europaweite Ausschreibung Die Stadtwerke Düsseldorf AG werden auch in Zukunft den Betrieb der öffentlichen Beleuchtung in Düsseldorf sicherstellen. Einen entsprechenden Vertrag hat am Mittwoch, 28. Juli, Düsseldorfs Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller mit dem Vorstandsvorsitzenden der Stadtwerke AG, Julien Mounier, sowie Stadtwerke- Vertriebsvorstand Manfred Abrahams im Rathaus der Landeshauptstadt unterzeichnet. Der bisherige Vertrag mit den Stadtwerken Düsseldorf wurde zum 31. Dezember 2020 fristgerecht seitens der Landeshauptstadt gekündigt. Aufgrund des Auftragsvolumens in Höhe von mehr als 280 Millionen Euro ohne Mehrwertsteuer über die Vertragslaufzeit war ein umfangreiches europaweites Ausschreibungsverfahren erforderlich. Die Stadtwerke Düsseldorf AG haben das wirtschaftlichste Angebot abgegeben und konnten dabei insbesondere mit ihrer Expertise und zukunftsweisenden Konzepten für die Betriebsführung überzeugen. So erhielten sie den Zuschlag und bleiben weiterhin Vertragspartner der Landeshauptstadt Düsseldorf. "Wir freuen uns die langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Stadtwerken auch in den kommenden 15 Jahren fortzusetzen - natürlich weiterhin mit 100 Prozent Öko-Strom", erklärte Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller bei der Vertragsunterzeichnung. Den Straßenlaternen komme als potenziellen Trägern von Sensorik eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von Smart City-Anwendungen zu, wie etwa ein Modellprojekt am Fürstenwall zeige. Dort sind vor kurzem 42 innovative Leuchten installiert worden. Diese helfen unter anderem bei der Parkplatzsuche, bieten Lademöglichkeiten für E-Autos, erweitern das 5G-Netz und liefern Verkehrs- und Wetterdaten. Der Beleuchtungsvertrag umfasst die verkehrssichernde Beleuchtung von Straßen, Wegen und Plätzen und die gestaltende Beleuchtung von Gebäuden, Brücken sowie Kunstwerken im Stadtgebiet und sieht eine Reihe von Aufgaben für die Stadtwerke vor: Dazu gehören die Wartung, die Behebung von Schäden durch Dritte, die Instandsetzung, die Lichtlieferung (Energie) für rund 65.000 Lichtpunkte sowie die Errichtung und umfängliche Erneuerung von Beleuchtungsanlagen. Die Stadtwerke greifen bei der Betriebsführung auf die technischen Kompetenzen ihrer Tochter Netzgesellschaft Düsseldorf zurück. Auf der neuen vertraglichen Basis wollen beide Parteien die über 150-jährige Erfahrung des Düsseldorfer Energieversorgers nutzen und die ebenso lange erfolgreiche und partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Stadt und den Stadtwerken Düsseldorf weiter zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger einsetzen. Stadtwerke-Vorstandsvorsitzender Julien Mounier betonte: "Die Weiterentwicklung der Straßenbeleuchtung leistet einen Beitrag zur Erreichung der Düsseldorfer Klimaziele ebenso wie zur Verbesserung der Lebensqualität. Und das ist auch genau der Anspruch, den wir als moderner Infrastrukturdienstleister an uns selber haben." Auf der neuen vertraglichen Basis wollen beide Parteien die über 150-jährige Erfahrung des Düsseldorfer Energieversorgers nutzen und die ebenso lange erfolgreiche und partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Stadt und den Stadtwerken Düsseldorf weiter zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger einsetzen. "Die öffentliche Beleuchtung bildete im Jahr 1866 die Keimzelle unseres Unternehmens. Ich freue mich sehr darüber, dass die Stadtwerke ihre Heimatstadt auch weiterhin ins rechte Licht setzen können", sagte Vertriebsvorstand Manfred Abrahams. ___________________________________________________________________________ 28. Juli 2021 Stadtmuseum Düsseldorf Ausstellung über die Düsseldorfer Partnerstadt Reading Im Stadtmuseum Düsseldorf, Berger Allee 2, ist vom 1. bis zum 29. August die Ausstellung "Reading: ein privater Blick. Reading: a Private View" zu sehen. Stadtmuseum, der Freundeskreis des Stadtmuseums Düsseldorf e.V., das Reading Museum und die "Friends of Reading Museum" präsentieren gemeinsam diese Ausstellung über die Düsseldorfer Partnerstadt Reading. Die Mitglieder des Freundeskreises des Reading Museums haben hierfür zahlreiche fotografische und filmische Eindrücke der Stadt Reading produziert. Diese sind nun im Stadtmuseum zu finden. In den Sammlungen entsteht so ein Dialog zwischen den Werken der Düsseldorfer Stadtgeschichte und den Artefakten eines privaten Blicks der Bürgerinnen und Bürgern der britischen Partnerstadt. Die Eröffnung der Ausstellung findet im Rahmen eines Vernissage-Tages am Sonntag, 1. August, von 11 bis18 Uhr statt. Der Eintritt in das Stadtmuseum ist sonntags für alle Besucherinnen und Besucher frei. Weitere Infos unter: www.duesseldorf.de/stadtmuseum ___________________________________________________________________________ 28. Juli 2021 Besuch im Aquazoo nur mit Online-Ticket möglich Mit Erreichen der Inzidenzstufe 2 ist ein Besuch des Aquazoo Löbbecke Museum nur mit vorheriger Buchung eines Online-Tickets möglich. Die Tageskasse des Institutes ist derzeit geschlossen. Unter www.westticket.de/aquazoo-loebbecke-museum kann das Online-Ticket, welches mit einem Time-Slot (Zeitfenster für den Besuch) verbunden ist, erworben werden. Bei der Ticketbuchung entscheiden sich die Besucherinnen und Besucher direkt, an welchem Tag und zu welcher Uhrzeit sie den Aquazoo besuchen möchten. Folgende Time-Slots sind möglich: 10 bis 12 Uhr, 12 bis 14 Uhr, 14 bis 16 Uhr, 16 bis 18 Uhr. Dieses Vorgehen erleichtert es, die reduzierte Gesamtbesucherzahl bestmöglich zu koordinieren. Die Online-Tickets müssen nicht ausgedruckt, sondern können auf dem mobilen Endgerät vorgezeigt werden. Maximal 100 Besucherinnen und Besucher dürfen sich derzeit gleichzeitig unter Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln im Institut aufhalten. Während des Aufenthalts besteht die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. Führungen für Gruppen mit bis zu sieben Teilnehmenden sind weiterhin möglich. Das Aquazoo Löbbecke Museum, Kaiserswerther Straße 380, hat montags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet für Erwachsene 10 Euro, ermäßigt 6 Euro. Kinder bis sechs Jahre erhalten freien Eintritt. Weitere Infos unter: www.duesseldorf.de/aquazoo ___________________________________________________________________________ 28. Juli 2021 Olympic Adventure Camp 2021: Sport, Spiel und Spaß im Arena- Sportpark Rund 50 kostenfreie Sportangebote für Kinder und Jugendliche vom 7. bis 14. August/Teilnahme ist nur mit vorheriger Online-Anmeldung möglich Rund 50 kostenfreie Sportangebote erwarten die Kinder und Jugendlichen zwischen 6 und 21 Jahren beim Olympic Adventure Camp (OAC) im Arena-Sportpark neben der MERKUR SPIEL-ARENA. Dort können sich die jungen Düsseldorferinnen und Düsseldorfer in der letzten Ferienwoche, 7. bis 14. August, täglich von 12 bis 14.45 Uhr und 15 bis 17.45 Uhr zeitgleich mit den Spitzensportlerinnen und -sportlern bei den Olympischen Spielen in Tokio austoben, bevor die Schule wieder losgeht. Hockey, GoKart-Parcours und Klettern: In Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnerinnen und Partnern haben das Sportamt und das Jugendamt ein vielseitiges Angebot aus Sport, Abenteuer und Spiel zusammengestellt. Coronabedingt findet das OAC in diesem Jahr nicht am Apollo-Platz statt. "Die Idee mit dem OAC eigene 'Olympische Spiele' für Kinder durchzuführen, startete 2004 parallel zu den Olympischen Spielen in Athen", erläutert Stadtdirektor und Sportdezernent Burkhard Hintzsche. "Seitdem können Kinder und Jugendliche jedes Jahr in der letzten Woche der Sommerferien das tolle Sportangebot in Düsseldorf entdecken und kostenfrei ausprobieren." Eine Teilnahme ist nur mit vorheriger Online-Anmeldung möglich. Die Anmelde- Option wird nach und nach freigeschaltet, Anmeldungen sind je zwei Tage vor jedem OAC-Termin ab 20 Uhr möglich. Die erste Online-Registrierung kann somit ab Donnerstag, 5. August, 20 Uhr, erfolgen. Alle Angebote sind kostenfrei. Weitere Informationen zur Online-Anmeldung, zu den Coronaregeln, Sportarten und Uhrzeiten sind auf www.duesseldorf.de/oac und auf Facebook und Instagram zu finden. ___________________________________________________________________________ 27. Juli 2021 Weitere Ausgrabungsfunde am Alter Markt in Gerresheim Bei der Vorbereitung eines geplanten Bauvorhabens in Gerresheim entdeckten Archäologen der Fachfirma Planum 1 GmbH aus Erftstadt im Frühjahr dieses Jahres eine bis dato unbekannte Gerberei am Alter Markt. Die folgende Freilegung wurde dabei eng von den Bodendenkmalpflegerinnen des Instituts für Denkmalschutz und Denkmalpflege der Stadt Düsseldorf sowie den Mitarbeitern des LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland begleitet. Nun gab es weitere Funde. Von Beginn an stand die Vermutung im Raum, dass sich neben Befunden des 19. Jahrhunderts auch ältere Strukturen erhalten haben könnten, die für eine frühere Siedlungsphase des Areals sprechen. Dieser Verdacht wurde nun durch neue Funde bestätigt. Inmitten der Grabungsfläche konnte ein Brunnenring aus Grauschiefer freigelegt werden. Um einen Brunnen datieren zu können, ist es wichtig, den Inhalt des Schachtes zu untersuchen. Nach der aktiven Nutzung des Brunnens wurde der Schacht sukzessive verfüllt. Neben organischen Abfällen aller Art gelangten so auch Keramikscherben in die Verfüllung, die heute einen Hinweis auf die Zeitstellung liefern. Neben einer Vielzahl von stark fragmentierten Gefäßscherben, konnten insgesamt vier renaissancezeitliche Trichterhalskrüge geborgen werden, die fast vollständig erhalten sind und hauptsächlich während des 15. bis 16. Jahrhunderts hergestellt wurden. Diese Krüge wurden einst in den Töpfereien in Siegburg produziert und gelangten als begehrte Handelsware nach Düsseldorf. Aufgrund ihrer Form und Qualität zählen Trichterhalskrüge zu den Gefäßen des gehobenen Bedarfs. Sowohl der kleine Durchmesser der Gefäßöffnung als auch das geringe Fassungsvermögen der Krüge von rund 100 Millilitern weisen darauf hin, dass die Gefäße bei besonderen Anlässen zum Einsatz kamen und nur für einen "gesitteten" Trinkgenuss vorgesehen waren. Die kleinen Krüge waren häufig mit Rundauflagen verziert, deren Anzahl variiert. Dabei reichte das Bildspektrum von figürlichen Szenen aus dem Alltagsleben oder der Bibel, Pflanzendarstellungen, Phantasieporträts, Wappen bis hin zu Tierwesen. Nur selten lassen sich inhaltliche Verbindungen zwischen den einzelnen Darstellungen erkennen. Neben floralen Motiven kommen im Inventar des Gerresheimer Brunnens mindestens drei figürliche Darstellungen vor. Eine Szene zeigt, laut gängiger Interpretation, eine Frau mit einem Liebesputto und einen Narren, der auf einer Bank sitzt. Auf der Rückseite des Bechers befindet sich eine Abbildung von Adam und Eva und dem Baum der Erkenntnis aus dem Alten Testament. Die dritte figürliche Auflage auf den Gerresheimer Krügen bildet abermals eine biblische Szene ab. Dabei handelt es sich um die Auferstehung Christi. In der Darstellung entsteigt Christus einem Sarkophag. In seiner linken Hand befindet sich ein Kreuz. Flankiert wird der steinerne Sarg von fünf Wächtern. Beide Krüge finden ihre stempelgleichen Analogien in der Sammlung des Düsseldorfer Hetjens- Museums. Der Krug mit Auferstehungsszene datiert dabei in das Jahr 1580. Ob die Krüge als Abfall absichtlich entsorgt wurden oder aber durch ein Missgeschick in den Brunnen gelangten, kann heute nicht mehr nachvollzogen werden. Auch wenn die endgültige Bearbeitung und wissenschaftliche Auswertung der Grabung noch aussteht, bietet der erste Eindruck über das facettenreiche Fundspektrum einen faszinierenden Einblick in das Wirtschaft- und Alltagsleben zu unterschiedlichen Zeiten im historischen Zentrum von Düsseldorf Gerresheim. Über den weiteren Verbleib der Funde wird noch entschieden. ___________________________________________________________________________ 27. Juli 2021 Düsseldorfer Grundstücksmarkt mit Umsatzzuwachs von 57 Prozent im ersten Halbjahr Halbjahresbericht des Gutachterausschusses für Grundstückswerte inklusive "Corona-Spezial" erschienen Im ersten Halbjahr 2021 sind die Preise auf dem Düsseldorfer Immobilienmarkt in allen Teilmärkten gestiegen. Dies gilt sowohl für unbebaute als auch für bebaute Grundstücke. Freistehende Einfamilienhäuser, Doppelhaushälften und Reihenhäuser kosten durchschnittlich zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Für Eigentumswohnungen sind die Preise um 15 Prozent gestiegen. Neubauten und unbebaute Grundstücke verzeichnen einen Preisanstieg von fünf Prozent. Dies geht aus dem Halbjahresbericht des Gutachterausschusses für Grundstückswerte in der Landeshauptstadt Düsseldorf hervor, der zum Stichtag 1. Juli 2021 veröffentlicht wurde. Für einen besseren Überblick ist der Halbjahresbericht - wie bereits im letzten Jahr - um ein "Corona-Spezial" erweitert worden. Darin werden die monatlichen Daten für Anzahl und Umsatz des Gesamtmarktes sowie der Hauptteilmärkte der letzten vier Jahre aufgeschlüsselt. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass im ersten Halbjahr dieses Jahres 2.120 Kaufverträge mit einem Gesamtvolumen von 2,514 Milliarden Euro abgeschlossen wurden. Damit wurden 15 Prozent mehr Kaufverträge als im Vorjahreszeitraum abgeschlossen, der Umsatzzuwachs liegt bei 57 Prozent. Hat sich der Düsseldorfer Immobilienmarkt nach eineinhalb Jahren Pandemie verändert? Der Handel mit Immobilien hat insbesondere in den Monaten Februar und März zugelegt. Bezogen auf das komplette erste Halbjahr zeigt sich bei der Anzahl der getätigten Verkäufe ein Einpendeln auf "Vor-Corona-Niveau", das heißt die Zahlen sind mit den Daten des entsprechenden Zeitraums der Jahre 2018/2019 vergleichbar. "Trotz über einem Jahr Pandemie sind die mittel- bis langfristigen Folgen auf dem Immobiliensektor noch nicht absehbar. Für Düsseldorf lässt sich aber festhalten, dass der Immobilienhandel im letzten Jahr zwar vorübergehend gedämpft war, die Preisentwicklung aber sogar noch zugelegt hat", sagt Thomas Weindel, Vorsitzender des Gutachterausschusses für Grundstückswerte in der Landeshauptstadt Düsseldorf. Der Gutachterausschuss wird den Grundstücksmarkt weiter analysieren und damit seiner gesetzlichen Aufgabe zur Schaffung der Transparenz auf dem Düsseldorfer Immobilienmarkt nachkommen. Ein kostenloser Newsletter informiert mehrmals jährlich über Aktuelles zum Düsseldorfer Immobilienmarkt. Die Anmeldung erfolgt über eine E-Mail mit dem Betreff "Newsletter" an gutachterausschuss@duesseldorf.de. Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Landeshauptstadt Düsseldorf ist ein ehrenamtlich arbeitendes, unabhängiges und marktkundiges Kollegialgremium. Der Ausschuss veröffentlicht jährlich eine Bodenrichtwertkarte, eine Immobilienrichtwertkarte sowie einen Grundstücksmarktbericht. Die Richtwertkarten zum 1. Januar 2021 sind im Service-Center des Vermessungs- und Katasteramtes Düsseldorf, Brinckmannstraße 5, für jeweils 46 Euro erhältlich. Weitere Informationen zu den Produkten des Gutachterausschusses sowie der aktuelle Halbjahresbericht sind im Internet unter https://gutachterausschuss.duesseldorf.de einsehbar. Die Richtwerte sowie der Grundstücksmarktbericht sind auch über das NRW-Portal BORIS.NRW unter www.boris.nrw.de kostenfrei abrufbar. ___________________________________________________________________________ 26. Juli 2021 Coronaschutz: 46 Einsätze am Wochenende 17 Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet 46 Einsätze im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung verzeichnete der Ordnungs- und Servicedienst (OSD) der Landeshauptstadt Düsseldorf von Freitag, 23. Juli, bis Sonntag, 25. Juli. In 17 Fällen wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Freitag, 23. Juli In einer Trinkhalle in Flingern Nord und einer Trinkhalle in Oberkassel stellten OSD- Mitarbeiter fest, dass die Beschäftigten keinen negativen Coronatest vorweisen konnten und zudem keine Kontaktlisten geführt wurden. Auch in einem Gastronomiebetrieb in Flingern Nord wurden keine Kontaktlisten geführt, und Gäste bewegten sich teilweise ohne Maske durch das Lokal. Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet. In einem Restaurant in Wittlaer entdeckten Mitarbeiter des OSD, dass die Kellner ohne Maske arbeiteten und die Mindestabstände zwischen den Gästen nicht eingehalten wurden. Zudem wurden keine Kontaktlisten geführt. In einem Restaurant in Gerresheim trug der Verantwortliche ebenfalls keine Maske, es wurden zudem keine Kontaktlisten geführt. Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet. Darüber hinaus wurden bei der Kontrolle der Terrassensperrzeit in der Altstadt neben verschiedenen Verstößen gegen die Sperrzeit auch diverse Verstöße gegen die Maskenpflicht geahndet. Außerhalb von Corona An einer Kneipe in Flingern Nord wurden Einsatzkräfte des OSD auf eine streitende Gruppe aufmerksam, die ihren Konflikt auch körperlich austrug. Bei dem Versuch, den Streit zu schlichten, wurden zwei OSD-Mitarbeiter mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen. Die Einsatzkräfte wurden umzingelt und konnten sich nach vorheriger Ankündigung nur mittels Pfefferspray vor erneuten Angriffen schützen. Mit der Unterstützung eines weiteren OSD-Einsatzteams konnte die Situation entschärft werden. Der Fall wurde an die Polizei übergeben. Drei OSD-Mitarbeiter begaben sich für die weitere Behandlung ihrer Verletzungen in die Uniklinik. Strafanzeigen wurden erstattet. Darüber hinaus haben OSD-Mitarbeiter am Freitagabend einen Einsatz des Veterinäramtes in Eller begleitet. Dabei wurden 19 Zwergpudel und Zwergpudelmischlinge angetroffen, von denen 18 sichergestellt wurden. Die Hunde wurden in das Tierheim Düsseldorf gebracht und dort versorgt und untersucht. Während der Kontrolle wurde überwiegend ein akzeptabler Pflegezustand der Hunde festgestellt, eine genaue tierärztliche Untersuchung muss aber noch abgewartet werden. Die Hundebesitzerin durfte gemäß eines bestehenden Hundehalteverbots bis zu drei kastrierte Hunde halten. Eine verbliebene Hündin ist mittlerweile 14 Jahre alt und wurde bei der Kontrolle in gutem Zustand vorgefunden, weswegen sie bei der Halterin bleiben durfte. Das Hundehalteverbot wurde vom Veterinäramt über mehrere Jahre ohne Beanstandung kontrolliert. Die zu Beginn sehr engmaschige Kontrolldichte nimmt jedoch üblicherweise mit fortschreitender Zeit behutsam und schrittweise ab, sofern keine Beanstandungen festgestellt werden. Jetzt war das Veterinäramt nach einer Beschwerde beim Tierschutzverein informiert worden und veranlasste umgehend die Kontrolle und Beschlagnahmung. Samstag, 24. Juli In verschiedenen Kneipen in der Altstadt stellten die OSD-Mitarbeiter bei der Überprüfung der Terrassensperrzeit Verstöße gegen die Maskenpflicht fest. Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet. Sonntag, 25. Juli In einem Restaurant in Lohausen entdeckten Einsatzkräfte des OSD, dass weder die Gäste noch die Beschäftigten des Lokals eine Maske trugen. Auf der Terrasse wurden zudem keine Mindestabstände zwischen den Sitzplätzen eingehalten, eine Zuordnung der Gäste zu den Tischen war nicht erkennbar. Darüber hinaus wurden keine Kontaktlisten geführt, und die Mitarbeitenden des Restaurants konnten kein negatives Corona-Testergebnis vorweisen. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde eingeleitet. Im Rahmen des zivilen Streifendienstes stellten Einsatzkräfte des OSD in einem Restaurant in Lierenfeld fest, dass die Kontaktlisten nur fehlerhaft geführt wurden, widerrechtlich Alkohol ausgeschenkt und gegen das Nichtraucherschutzgesetz verstoßen wurde. Aufgrund des Verdachts des illegalen Glückspiels wurde die Polizei zur Unterstützung hinzugezogen. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde eingeleitet. OSD-Einsatzzahlen Insgesamt verzeichnete der OSD von Freitag, 23. Juli, bis Sonntag, 25. Juli, 337 Einsätze, von denen 46 im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung standen. Die Gesamtzahl der qualifizierten Gesamteinsätze des OSD seit dem 18. März 2020 beziffert sich auf 35.205, von denen 15.246 Bezug zur Umsetzung der Coronaschutzverordnung hatten. In der Leitstelle gingen zwölf Anrufe zum Thema Coronaschutz ein. Die Gesamtzahl der zum Thema "Corona" seit dem 18. März 2020 in der OSD-Leitstelle eingegangenen Anrufe beläuft sich auf 18.960. ___________________________________________________________________________ 26. Juli 2021 Impfzentrum kehrt zu ursprünglichen Öffnungszeiten zurück Das Impfzentrum Düsseldorf ist aus organisatorischen Gründen zu seinen ursprünglichen Öffnungstagen und -zeiten zurückgekehrt. Montags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags ist das Impfzentrum in der Merkur Spiel-Arena jeweils von 8 Uhr bis 20 Uhr geöffnet. Eine Corona-Schutzimpfung ist zu den genannten Zeiten ohne vorherige Terminvereinbarung möglich. Das Impfzentrum bleibt am Samstag, 31. Juli, geschlossen. Grund für die eintägige Schließung ist eine Veranstaltung in der Merkur Spiel-Arena. Ergänzend können die Pop-up-Impfstellen im Atrium am Hauptbahnhof sowie im U- Bahnhof Heinrich-Heine-Allee täglich von 10 Uhr bis 19 Uhr aufgesucht werden. Bis Freitag, 30. Juli, steht auch die Pop-up-Impfstelle in der Hochschule Düsseldorf, Münsterstraße 156, ebenfalls von 10 bis 19 Uhr zu Verfügung. ___________________________________________________________________________ 26. Juli 2021 Corona Inzidenzstufe 2: Publikumsverkehr in der Stadtverwaltung bleibt weiterhin eingeschränkt Die Landeshauptstadt Düsseldorf wird sich ab Dienstag, 27. Juli, in der Inzidenzstufe 2 (35,1 bis 50) der Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen befinden. Der Publikumsverkehr innerhalb der städtischen Dienststellen bleibt weiterhin eingeschränkt, die Dienstleistungen der Stadtverwaltung werden nach Terminvergaben oder - wo Präsenztermine nicht möglich sind - über das Online- Angebot und über Notdienste fortgeführt. Wichtig bei Präsenzterminen: Auch in städtischen Dienststellen besteht die Tragepflicht eines medizinischen Mund- und Nasenschutzes - sowohl für Bedienstete als auch für Kunden! Übersicht über die Dienste der Stadtverwaltung Düsseldorf: Amt für Einwohnerwesen Das Amt für Einwohnerwesen, zu dem unter anderem das Dienstleistungszentrum am Hauptbahnhof, die Bürgerbüros in den Stadtteilen, das Straßenverkehrsamt am Höherweg sowie das Standesamt an der Inselstraße gehören, bearbeitet ausschließlich auf Terminbasis die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger. Folgende Leistungen der Bürgerbüros können kontaktlos in Anspruch genommen werden: Für zur Abholung bereitliegender Personalausweise oder Reisepässe kann unter www.duesseldorf.de/dva online die kostenfreie Zustellung per Fahrradkurier beauftragt werden. Bewohnerparkausweise können direkt unter www.duesseldorf.de online beantragt, ausgedruckt und direkt genutzt werden. Meldebescheinigungen können unter www.duesseldorf.de online beantragt, ausgedruckt und direkt genutzt werden. Führungszeugnisse können online unter www.fuehrungszeugnis.bund.de online beantragt werden. Straßenverkehrsamt Das Straßenverkehrsamt bietet für Privatkunden alle Dienstleistungen nach vorheriger Terminvereinbarung unter https://tempus- termine.com/termine/index.php?anlagennr=1&design=2&anliegenauswahl=ja&maxka lender=2&anwendung=2&standort=sva&infotext=umzugbackoffice an. Ausnahme: Für die Abholung von Führerscheinen ist eine Terminbuchung nicht erforderlich. Diese können während der Öffnungszeiten abgeholt werden. Das Angebot für gewerbliche Kunden (Zulassungsdienste und KFZ-Händler) wird in der bisherigen Form weitergeführt. Standesamt Terminierte Eheschließungen finden weiterhin statt. Seit dem 1. Juli können auch im Standesamtsgebäude wieder Gäste an Trauungen teilnehmen. Einzelheiten werden auf der Internetseite des Standesamtes bekanntgegeben. Brautpaare können per Mail mit dem Standesamt Kontakt aufnehmen unter heiraten@duesseldorf.de. Das Standesamt bemüht sich, am Trautermin einen Trauort zu vermitteln, an dem Trauungen mit einigen Gästen möglich sind. Eheschließungen können schriftlich unter Angabe des Wunschtermins angemeldet werden. Geburten und Sterbefälle werden beurkundet; die Bearbeitung erfolgt kontaktlos. Urkunden können über das Serviceportal der Landeshauptstadt Düsseldorf www.duesseldorf.de bestellt werden. Persönliche Vorsprachen sind grundsätzlich nur mit Termin möglich. Das Standesamt informiert auf seiner Internetseite www.duesseldorf.de/standesamt über das Verfahren und die Möglichkeiten der Kontaktaufnahme. Hinweis: Das Amt für Einwohnerwesen bittet für alle Dienststellen nach Möglichkeit um Bezahlung der Leistungen mit EC-Karte. Amt für Soziales Das Amt für Soziales ist weiterhin per E-Mail oder telefonisch zu erreichen. Persönliche Termine können vereinbart werden, wenn dies in Krisensituationen unerlässlich notwendig ist. Die fristgerechte Auszahlung finanzieller Hilfen ist weiterhin sichergestellt. Bürgerinnen und Bürger können sich auch an die Versorgungshotline 0211-8998999 des Amtes für Soziales wenden, wenn sie Hilfe bei der Versorgung benötigen. Dies könnte zum Beispiel der Fall sein, wenn derjenige, der üblicherweise die Versorgung übernimmt, unter Quarantäne steht und sich keine Hilfe durch Nachbarn oder Freunde organisieren lässt. Das Telefon ist montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr besetzt. Sollten Pflegende oder Pflegedienste ausfallen, versucht das Pflegebüro Pflegebedürftigen zu helfen, wenn sie oder ihre Angehörige keine Alternative organisieren können. Das Pflegebüro ist montags bis freitags von 9 bis 14 Uhr unter 0211-8998998 zu erreichen und kann auch per E-Mail an pflegebuero@duesseldorf.de kontaktiert werden. Anfragen werden dann auch über die Versorgungshotline weitergeleitet. Amt für Migration und Integration Die Ausgabe von Dokumenten (zum Beispiel Verpflichtungserklärungen) sowie von beantragten und abholbereiten elektronischen Aufenthaltstiteln (eATs) finden unter Einhaltung aller Hygieneschutzmaßnahmen im Servicepoint Erkrather Straße 377 statt. Dazu ist keine Terminvereinbarung nötig. Der Servicepoint im Amt für Migration und Integration ist montags bis donnerstags von 7.30 bis 15 Uhr und freitags von 7.30 bis 12.30 Uhr geöffnet. Beratungsgespräche zu Einbürgerung werden telefonisch durchgeführt. Die Verleihung von Einbürgerungsurkunden findet unter Einhaltung aller Hygieneschutzmaßnahmen statt. Kundinnen und Kunden der Kommunalen Ausländerbehörde, die einen Termin seit dem 16. Dezember gehabt hätten, wurden und werden postalisch angeschrieben sowie über das weitere Vorgehen informiert. Die Bearbeitung ihrer Anträge und Anliegen sowie die Entscheidung finden zeitnah statt. Erteilungen finden seit dem 11. Januar 2021 unter Einhaltung aller Infektionsschutzmaßnahmen im Servicepoint statt. Für alle anderen Fragen und Informationen können die Kundinnen und Kunden des Amtes für Migration und Integration den Servicepoint des Amtes für Migration und Integration mit Hilfe des Kontaktformulars erreichen. Für alle Fragen und Informationen zu Sachständen sowie Terminanfragen, hat das Amt für Migration und Integration eine neue Hotline unter der Rufnummer 0211-8921020 eingerichtet. Diese ist dienstags und donnerstags von 16 bis 19 Uhr sowie freitags von 13 bis 16 Uhr erreichbar und mehrsprachig verfügbar. Amt für Verkehrsmanagement Das Büro für Ausnahmegenehmigungen ist seit Montag, 5. Juli, wieder Auf'm Hennekamp 45 zu den bekannten Zeiten geöffnet. Zudem können Ausnahmegenehmigungen zum Parken, Genehmigungen für Halteverbotszonen bei Wohnungsumzügen und andere Ausnahmegenehmigungen für den Straßenverkehr per E-Mail an genehmigungen.verkehr@duesseldorf.de beantragt werden. Alle oben genannten Anträge können auch auf dem Postweg an das Amt für Verkehrsmanagement, Auf'm Hennekamp 45, 40225 Düsseldorf, gesandt werden. Die Ausnahmegenehmigungen werden per E-Mail oder auf dem Postweg zugestellt. Informationen zu den Ausnahmegenehmigungen unter: www.duesseldorf.de/verkehrsmanagement/antraege-und-genehmigungen/?L=0 Gesundheitsamt Die Tagesstätte, Talstraße 64, Telefon 0211-3850923, und das Sozialpsychiatrische Zentrum, Kölner Straße 187, Telefon 0211-8992952, bieten neben telefonischer und persönlicher Beratung auch Gruppenaktivitäten an. Die aktuellen Öffnungszeiten und Besuchsregeln können telefonisch in der jeweiligen Einrichtung erfragt werden. Der Sozialpsychiatrische Dienst sowie die Fachstelle zur Stärkung der psychischen Gesundheit bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind uneingeschränkt für telefonische und persönliche Beratung an allen Standorten erreichbar. Die Öffnungszeiten sind montags bis donnerstags, 9 bis 16 Uhr, freitags, 9 bis 14 Uhr, und nach Vereinbarung. Der Sozialpsychiatrische Dienst ist telefonisch unter der Rufnummer 0211-8995391 sowie per E-Mail an spdi-gesundheitsamt@duesseldorf.de erreichbar. Die Fachstelle ist unter der Rufnummer 0211-8925529 oder per E-Mail an kjpdi-gesundheitsamt@duesseldorf.de zu erreichen. Termine bei der Beratungs- und Untersuchungsstelle für sexuell übertragbare Infektionen, einschließlich HIV können online unter www.duesseldorf.de/gesundheitsamt unter dem Stichwort "HIV" vereinbart werden. Telefonisch stehen die Mitarbeitenden unter der Rufnummer 0211-8992627 für Informationen und Beratungen sowie online unter sti@duesseldorf.de zur Verfügung. Zur Vereinbarung persönlicher oder telefonischer Beratungstermine ist die Schwangeren- und Schaftskonfliktberatungsstelle unter der Rufnummer 0211- 8992664 sowie der E-Mail-Adresse schwangerschaftskonfliktberatung@duesseldorf.de erreichbar. Menschen mit körperlicher Behinderung können sich bei Beratungsbedarf telefonisch unter 0211- 8992681 sowie per E-Mail an behindertenberatung@duesseldorf.de wenden. Betroffene von Gewalt oder anderen belastenden Ereignissen können unter der Rufnummer 0211-8995368 sowie per E-Mail an gewaltopferberatung@duesseldorf.de einen Beratungstermin vereinbaren. Volkshochschule Die Volkshochschule bietet wieder viele Veranstaltungen in Präsenz an. Ab Inzidenzstufe 2 wird es erforderlich, auch im Unterrichtsraum wieder eine FFP-2 Maske zu tragen und der Lehrkraft vor Veranstaltungsbeginn einen Nachweis des negativen Testergebnisses (Bürgertest; nicht älter als 48 Stunden), des vollständigen Impfschutz oder einen Genesenen-Nachweis vorzulegen. Die Anmeldungsphase für das Herbstsemester hat bereits begonnen. Auch für die Lehrgänge zum nachträglichen Erwerb der staatlich anerkannten Schulabschlüsse sind noch Anmeldungen möglich: Info-Telefon 0211-8992430, oder per E-Mail an vhs- schulabschluesse@duesseldorf.de. Alle Veranstaltungen, Informationen zu den Anmeldemöglichkeiten und den aktuell geltenden Hygienekonzept finden Bildungsinteressierte tagesaktuell auf der Webseite der Volkshochschule unter www.duesseldorf.de/vhs. Das VHS-Team ist per E-Mail, Telefon und über soziale Medien erreichbar, die zuständigen Fachbereichsleitungen unterstützen gerne bei der richtigen Veranstaltungsauswahl. Musikschule Nach den Sommerferien wird die Clara-Schumann-Musikschule - in Abhängigkeit von der Inzidenz - wieder an ihren Standorten in den verschiedenen Bezirken Präsenzunterricht anbieten. Es sind sowohl Einzel- als auch Gruppenunterricht und Ensembleproben in Präsenz geplant. Ein neuer Standort für den Unterricht der Clara- Schumann-Musikschule ist unter anderem die Gesamtschule Stettiner Straße in Garath. Neuanmeldungen für Musikschulunterricht (in allen Bezirken) nimmt die Verwaltung der CSM gerne entgegen. Stadtbüchereien Für einen Besuch der Zentralbibliothek ist die Registrierung mit Bibliothekskarte, Luca App, der Corona-Warn App oder durch Hinterlegung der Kontaktdaten notwendig. Medien können in der Zentralbibliothek zurückgegeben und ausgeliehen werden. Daneben sind Neuanmeldungen sowie Kontenklärungen und Fachinformationen durch das Bibliothekspersonal möglich. An ausgewiesenen Einzelarbeitsplätzen kann gelesen und gearbeitet werden. Gruppenarbeiten sind weiterhin nicht möglich. Derzeit gibt es in den Räumen der Stadtbüchereien keine Führungen und keine Veranstaltungen. Kinder unter acht Jahren können nur mit Begleitung eines Erwachsenen in die Bibliotheken. Die Besucherinnen und Besucher müssen Hygiene- und Abstandsregeln einhalten und auch weiterhin eine medizinische Maske tragen. Auch alle Stadtteilbüchereien sind für das Publikum geöffnet. Den Zugang zu den Büchereien gibt es für eine eingeschränkte Anzahl von Kundinnen und Kunden ausschließlich durch die Registrierung mit einer Bibliothekskarte. In diesen Büchereien sind Rückgabe, Ausleihe, Anmeldung, Kontenklärung und ein kurzer Aufenthalt zur Medienauswahl möglich. Die Besucherinnen und Besucher müssen auch hier Hygiene- und Abstandsregeln einhalten und eine medizinische Maske tragen. Ausnahme: Die Kinderbibliothek In der Donk bleibt noch geschlossen, da das gesamte Kinderhaus derzeit noch nicht frei zugänglich ist. Alle Informationen und Kontaktdaten gibt es auf der Homepage der Stadtbüchereien Düsseldorf unter: www.duesseldorf.de/stadtbuechereien/bibliotheken/eingeschraenkter-service.html Museen und Stadtarchiv Ein Besuch der Museen ist weiterhin ohne vorherige Terminbuchung möglich; Führungen mit bis zu 10 Personen sind zulässig. Die Besucherzahlen können in Abhängigkeit von der vorhandenen Fläche begrenzt sein. Eine Maskenpflicht (FFP2 oder OP-Maske) besteht weiterhin, die einfache Kontaktnachverfolgung wird vor Ort sichergestellt. Besucherinnen und Besucher informieren sich bitte auf den Internetseiten der einzelnen Museen über Öffnungszeiten und besondere Vorgaben der Häuser. Mit Erreichen der Inzidenzstufe 2 ist ein Besuch des Aquazoo Löbbecke Museum nur mit Buchung eines Online-Tickets unter www.westticket.de/aquazoo-loebbecke- museum möglich. Die Tageskasse des Institutes wird geschlossen. Maximal 100 Personen dürfen sich unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln gleichzeitig im Aquazoo aufhalten. Führungen für Gruppen mit bis zu sieben Teilnehmenden sind weiterhin möglich. Das Stadtarchiv ist nach schriftlicher Anmeldung für Besucherinnen und Besucher zugänglich. Es wird um eine Terminanfrage via E-Mail an stadtarchiv@duesseldorf.de gebeten. Kulturamt Das Kulturamt ist mit vorheriger Terminvereinbarung und unter Berücksichtigung der allgemeinen Hygieneregeln wieder geöffnet. Es besteht die Pflicht, eine medizinische Gesichtsmaske zu tragen. Sportamt Der Arena-Sportpark, der Sportpark Niederheid und das Rather Waldstadion sind für den unter den in der aktuellen CoronaSchVO genannten Bedingungen zulässigen Sportbetrieb geöffnet. Im Freien ist kontaktfreier Sport ohne Einschränkungen weiterhin möglich. Kontaktsport ist begrenzt auf maximal 25 Personen, entweder geimpft, genesen oder mit Negativtestnachweis unter eigener Sicherstellung der einfachen Rückverfolgbarkeit. Die Nutzung der Leichtathletikhalle im Arena-Sportpark ist für ansässige Vereine zu den bekannten, vorgegebenen Zeiten möglich. Voraussetzung ist, dass die Nutzergruppen sich im Vorfeld für die Hallennutzung bei den Kolleg*innen in der Halle anmelden und dort mit Augenmaß eine Sportausübung mit Abstand erfolgt. Auf den abgegebenen Sportanlagen entscheiden die für den Betrieb zuständigen Sportvereine. Die Sporthallen stehen gemäß Stufe II und unter den in der CoronaSchVO genannten Bedingungen dem Vereinssport zur Verfügung. Hier ist kontaktfreier Sport ohne Personenbegrenzung bzw. Kontaktsport bis maximal 12 Personen erlaubt entweder geimpft, genesen oder mit Negativtestnachweis unter eigener Sicherstellung der einfachen Rückverfolgbarkeit. Hochintervall- Ausdauertrainingsformen sind untersagt. Auch stehen dort die Umkleiden und Duschen unter Beachtung der allgemeinen Hygieneanforderungen und des Mindestabstandes zur Verfügung. Besucher*innen sollten sich in die dort ausliegenden Listen eintragen. Bei zulässiger Nutzung städtischer Sportgebäude gilt: Unmittelbar bis zum Ort der sportlichen Betätigung müssen medizinische Masken (OP-Masken, FFP2 ohne Ausatemventil oder KN95/N95) getragen werden. Die Ausbildungs- oder Aufsichtspersonen stellen die Einhaltung der Auflagen sicher. Es erfolgen entsprechende Aushänge, und es finden stichprobenartige Kontrollen statt. Bei der Feststellung mehrfacher Verstöße gegen die aktuelle CoronaSchVO wird die Anlage wieder geschlossen. Garten-, Friedhofs- und Forstamt Friedhöfe: Die Friedhöfe sind durchgehend - auch an den Wochenenden und Feiertagen - geöffnet. Die Friedhofsverwaltung bleibt für Bestatter und Ansprechpartner der Friedhofsgärtnereien und Steinmetze erreichbar, um Fragen rund um Beerdigungen und Einäscherungen klären zu können. Alternativ können weitere Informationen zu den Friedhöfen jederzeit über www.duesseldorf.de/stadtgruen/friedhof abgerufen werden. Beerdigungen finden im Rahmen der geltenden Corona-Schutzverordnung statt. Die maximale Teilnehmerzahl ist nicht begrenzt. Allerdings gibt es in den Friedhofskapellen weiterhin nur ein eingeschränktes Platzangebot, und es gilt die Maskenpflicht. Im Außenbereich besteht eine Maskenpflicht, wenn mehr als 25 Personen bei der Beerdigung zusammenkommen. Der Mindestabstand darf nur zwischen nahen Angehörigen unterschritten werden. Die Friedhofsmobile auf dem Nordfriedhof und dem Friedhof Stoffeln sind in Betrieb. Gleiches gilt für den Beförderungsdienst auf dem Gerresheimer Friedhof. Das Friedhofsmobil auf dem Südfriedhof ist aktuell aufgrund technischer Defekte nicht in Betrieb. Wildpark: Der Wildpark Düsseldorf ist geöffnet und kann im Rahmen der geltenden Corona-Schutzverordnung des Landes genutzt werden. Eine vorherige Online- Terminbuchung unter www.duesseldorf.de/wildpark ist erforderlich. Bolzplätze: Die Bolzplätze sind geöffnet und können im Rahmen der geltenden Corona-Schutzverordnung des Landes genutzt werden. Spielplätze: Alle öffentlichen Spielplätze sind geöffnet und können im Rahmen der geltenden Corona-Schutzverordnung des Landes genutzt werden. Grillplätze in den Freizeitanlagen: Die Grillplätze in den Freizeitanlagen Niederheider Wäldchen, Ulenbergstraße und Heerdt bleiben geöffnet und können im Rahmen der geltenden Kontaktbeschränkungen von bis zu zehn Personen genutzt werden. Für die Nutzung der Grillplätze ist allerdings ein Nachweis erforderlich, dass die teilnehmenden Personen aus maximal drei Haushalten stammen. Anderenfalls ist ein negatives Testergebnis nötig. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Die Kontaktdaten stehen auf www.duesseldorf.de/stadtgruen/freizeit/freizeitparks bereit. Amt für Schule und Bildung Das Schulministerium hat festgelegt, dass das neue Schuljahr 2021/22 ab dem 18. August mit voller Präsenz unter Beibehaltung der strengen Vorgaben für die Hygiene und den Infektionsschutz starten wird. Alle Schülerinnen und Schüler nehmen am Präsenzunterricht teil. Der Unterricht wird in allen Fächern nach Stundentafel in vollem Umfang erteilt. Die Testungen zweimal pro Woche werden fortgesetzt. Personen mit nachgewiesen vollständigem Impfschutz müssen nicht getestet werden. In den Grundschulen und Förderschulen sowie weiteren Schulen mit Primarstufe kommen wie bisher die PCR-basierten Lolli-Tests zum Einsatz, in den weiterführenden Schulen die Antigen-Selbsttests. Auch im neuen Schuljahr gilt zunächst die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske im Innenbereich der Schulen, nicht dagegen im Freien. Veranstaltungen zur Einschulung oder Aufnahme in die weiterführende Schule sind möglich. Eltern und Schülerinnen und Schüler sollten bedenken, dass sich die Regeln bis zum Schulbeginn ändern können. Alle aktuellen Informationen zum Unterrichtsbetrieb und zum Betreuungsangebot sind im Internet veröffentlicht unter: https://www.schulministerium.nrw/regelungen-fuer-schulen-ab-dem-18-august-2021 Das Amt für Schule und Bildung ist telefonisch oder per E-Mail unter schuleundbildung@duesseldorf.de zu erreichen. Das Zentrum für Schulpsychologie gewährleistet Präsenztermine aufgrund einer Krisen- oder Kinderschutzberatung. Das Sekretariat ist telefonisch erreichbar unter 0211-8995340 oder per E-Mail unter schulpsychologie@duesseldorf.de. Jugendamt Der Bezirkssozialdienst ist wie gewohnt Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr per Mail und über die Service-Telefonnummern zu erreichen. Persönliche Beratung findet nur nach Terminvereinbarung statt. Hausbesuche erfolgen bei Bedarf. Die Amtsvormundschaft, die Jugendhilfe im Strafverfahren, der Fachdienst für unbegleitete minderjährige Ausländer*innen und die Eingliederungshilfe sind telefonisch erreichbar. Persönliche Gespräche finden mit Terminvereinbarung statt. Die Förderungen und Auszahlungen von Elterngeld, Unterhaltsvorschuss, Kindertagespflege, Betriebskosten Kindertageseinrichtungen und die Rechnungsbearbeitung der stationären und ambulanten Erziehungshilfen werden weiterhin uneingeschränkt vorgenommen. Persönliche Gesprächstermine für dringende Beurkundungen und Beratungen sind nach vorheriger Anmeldung über www.duesseldorf.de/formulare/online-anmeldung-beistandschaft-jugendamt.h tml möglich. Die Jugendfreizeiteinrichtungen sind geöffnet. Aufgrund der geltenden Verordnungen kann es jedoch noch zu Einschränkungen des dortigen Regelbetriebs kommen. Es finden in den Einrichtungen meist Gruppenangebote statt, deren Größe kontingentiert ist: Gruppenangebote in den Einrichtungen mit 20 Personen, Außenaktivitäten mit 30 jungen Menschen. Es ist bei Angeboten in geschlossenen Räumen wieder ein Negativnachweis oder ein beaufsichtigter Schnelltest erforderlich, und die Rückverfolgbarkeit muss gegeben sein. Auch gilt in den Räumen die Tragepflicht eines medizinischen Mund- und Nasenschutzes - anlaog anderer städtischen Dienststellen. Der Skatepark Düsseldorf und der Dirtpark in Rath sind geöffnet und können unter Einhaltung der einschlägigen Hygieneregeln besucht werden. Die Angebote der "Düsselferien" finden im Rahmen der einschlägigen Verordnungen ebenfalls statt. Seit dem 7. Juni 2021 sind die Einrichtungen der Kindertagesbetreuung wieder im Regelbetrieb. Die rechtlichen Regelungen des Achten Sozialgesetzbuches (SGB VIII) und des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) sind wieder uneingeschränkt gültig, das heißt alle Kinder haben einen uneingeschränkten Betreuungsanspruch im vertraglich vereinbarten Betreuungsumfang. Pädagogische Konzepte können grundsätzlich vollumfänglich umgesetzt werden, die verbindliche Gruppentrennung ist aufgehoben. Die Einrichtungen vor Ort prüfen die organisatorische Umsetzung, unter Beachtung der Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen der Coronabetreuungsverordnung, im Einzelfall. Seit dem 7. Juni 2021 bietet die Jugend- und Elternberatung unter Einhaltung des geltenden Hygiene- und Sicherheitskonzepts wieder terminierte persönliche Gespräche vor Ort an. Auf Wunsch ist auch weiterhin eine telefonische oder videogestützte Beratung möglich. Anmeldungen zur Beratung können bis auf Weiteres nicht persönlich, sondern ausschließlich telefonisch oder online erfolgen. Die Düsseldorfer Bürgerhäuser sind unter den Vorgaben der aktuell gültigen Coronaschutzverordnung geöffnet und freuen sich auf Besucherinnen und Besucher. Der Elternbesuchsdienst bietet allen Eltern von Neugeborenen wieder einen persönlichen Besuch zu Hause an. Auf Wunsch der Eltern sind weiterhin Telefontermine und videogestützte Gespräche möglich, sowie Gespräche im Freien oder im i-Punkt Familie. Die Betreuungsstelle für Erwachsene ist telefonisch montags bis donnerstags von 9 bis 15 Uhr sowie freitags von 9 bis 13 Uhr unter 0211-8998959 zu erreichen oder per E- Mail betreuungsstelle@duesseldorf.de. Die Beglaubigungen von Unterschriften auf Vollmachten und Betreuungsverfügungen sind nur nach vorheriger Terminabsprache unter Einhaltung der Hygienevorschriften möglich. Ordnungsamt Das beim Ordnungsamt angesiedelte Fundbüro ist Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 12.30 Uhr sowie Dienstag und Donnerstag zusätzlich von 13.30 bis 15 Uhr geöffnet. Die Hotline für Gewerbebetriebe mit Fragen zur Coronaschutzverordnung ist an Werktagen zwischen 9 und 13 Uhr unter der Rufnummer 0211-8923350 erreichbar, zudem per E-Mail an veranstaltung-corona@duesseldorf.de. Die Registrierung für Prostituierte gem. § 3 ProstSchG ist nach vorheriger Terminvereinbarung unter 0211-8998812 oder 0211-8998813 möglich. Bauaufsichtsamt Die Bauaufsicht bietet wie in den vergangenen Wochen Termine auch in Präsenz unter Einhaltung der Hygieneregeln an. Dafür sind bitte Anfragen zum Service per E- Mail zu richten an bauaufsichtsamt@duesseldorf.de oder denkmalschutz@duesseldorf.de. Aufgrund der hohen Anzahl von Anfragen und der zu koordinierenden räumlichen Verfügbarkeiten sollte im Bereich des Bauaktenarchivs auch weiterhin vorrangig von der Übersendung von Kopien etc. Gebrauch gemacht werden. Der Service des Kopienversands wird weiter bestehen bleiben. Zur Vereinbarung von Terminen im Bauaktenarchiv oder der Anforderung von Kopien können Kunden über die Seite www.duesseldorf.de/bauaufsichtsamt den Formularservice aufrufen, über den sie dann weitergeleitet werden. In den technischen Bereichen sowie beim Institut für Denkmalschutz werden neben telefonischen und digitalen auch Präsenztermine angeboten. Kunden werden gebeten, sich diesbezüglich an die im Internet angegebenen Adressen bauaufsichtsamt@duesseldorf.de oder denkmalschutz@duesseldorf.de zu wenden. Wirtschaftsförderung Das Amt für Wirtschaftsförderung bietet weiterhin den vollständigen Beratungs- und Dienstleistungsservice für Unternehmen an. Zusätzlich ist eine Hotline für alle unternehmensrelevanten Fragen rund um das Thema Corona eingerichtet. Interessierte können sich telefonisch an die Rufnummer 0211-8990136 (montags bis freitags, 9 bis 16 Uhr) wenden oder eine E-Mail an business@duesseldorf.de schreiben und werden dann zurückgerufen. Die Hotline arbeitet eng mit den anderen städtischen Hotlines, aber auch mit den Hotlines der Industrie- und Handelskammer sowie der Handwerkskammer zusammen. Umwelt- und Verbraucherschutz, Fischereibehörde Meldungen über möglicherweise auftretende Abfallablagerungen können über die App "Düsseldorf bleibt sauber", das Servicetelefon Stadtsauberkeit unter Telefon 0211-8925050 oder per E-Mail an stadtsauberkeit@duesseldorf.de gemeldet werden, nähere Informationen gibt es unter www.duesseldorf.de/stadtsauberkeit. An den Werktagen ist außerdem das Call-Center der AWISTA unter Telefon 0211- 83099099 erreichbar. Die Servicetelefone des Instituts für Verbraucherschutz und Veterinärwesen sind über die Rufnummern 0211-8993143 für Beschwerden zum Thema Tierhaltungen/Tierschutz und 0211-8993144 für Anliegen in Sachen Verbraucherbeschwerden/Lebensmittelüberwachung erreichbar. Die Ausstellung und Verlängerung von Fischereischeinen sowie Entgegennahme von Anträgen für Fischerprüfungen im August erfolgt nach vorheriger Terminvergabe donnerstags zwischen 8 und 12 Uhr sowie zwischen 13 und 15.30 Uhr. Nähere Informationen können abgerufen werden unter: https://www.duesseldorf.de/umweltamt/umwelt-und-verbraucherthemen-von-a- z/fischerei.html Vermessungs- und Katasteramt Das Vermessungs- und Katasteramt ist über die E-Mail-Adresse geoservice@duesseldorf.de und telefonisch über die Hotline-Nummer des Service- Centers unter 0211-8994276 erreichbar. Diese Nummer ist zu den üblichen Bürozeiten besetzt. Über die Hotline-Nummer können Sie auch einen persönlichen Termin mit den Mitarbeitenden des Service-Centers im Vermessungs- und Katasteramt vor Ort vereinbaren. Darüber hinaus gibt es viele raumbezogene Geodaten - zum Beispiel mit Baurechts- oder Liegenschaftsinformationen - rund um die Uhr unter https://maps.duesseldorf.de. Amt für Statistik und Wahlen Das Amt für Statistik und Wahlen ist über die E-Mail-Adressen wahlen@duesseldorf.de und statistik@duesseldorf.de erreichbar. Informationen und Ansprechpartner bei Fragen und Anliegen rund um die Bundestagswahl 2021 und die Landtagswahl 2022 sind im Internet veröffentlicht unter: www.duesseldorf.de/wahlen Stadtplanungsamt Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtplanungsamtes sind telefonisch und per E-Mail zu erreichen. Das Stadtplanungsamt ist darüber hinaus auch über die E- Mail-Adresse planung@duesseldorf.de erreichbar. Neben telefonischen und digitalen Terminen werden in Absprache auch Präsenztermine unter Einhaltung der Hygieneregeln angeboten. Die öffentlichen Auslegungen des Stadtplanungsamtes im Verwaltungsgebäude Brinckmannstraße 5 sind auch weiterhin unter Beachtung der Corona-Schutzmaßnahmen zugänglich. Amt für Wohnungswesen Das Amt für Wohnungswesen ist weiterhin per E-Mail oder telefonisch erreichbar. Darüber hinaus können sind auch wieder Präsenztermine nach vorheriger Terminabsprache möglich. Wohngeld: Telefon 0211-8996366, E-Mail: wohngeld@duesseldorf.de WBS/Wohnungsvermittlung: Telefon 0211-8997500, E-Mail: wohnungsvermittlung@duesseldorf.de Wohnberatung für Ältere und Behinderte: Telefon 0211-8996404, E-Mail: wohnberatung@duesseldorf.de Weitere Informationen und sämtliche Kontaktdaten gibt es auf den Internetseiten des Wohnungsamtes unter www.duesseldorf.de/wohnen.html Liegenschaftsamt Das Liegenschaftsamt ist unter den bekannten Rufnummern erreichbar. Zusätzlich bietet die Rufnummer 0211-8992394 eine Kontaktmöglichkeit. Stadtentwässerungsbetrieb Der Stadtentwässerungsbetrieb ist für allgemeine Auskünfte über die E-Mail-Adresse sebd.kundeninfo@duesseldorf.de und telefonisch über die Kundentelefonnummer 0211-8922722 erreichbar. Diese Nummer ist montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr besetzt. Kanalbestandspläne können unter https://sebd-planauskunft.duesseldorf.de/ nach Registrierung rund um die Uhr kostenlos abgerufen werden. Entwässerungsgesuche dürfen wieder nach vorheriger Terminvereinbarung unter Einhaltung der Hygieneregeln sowie Maskenpflicht persönlich eingereicht werden. Ein Vor-Ort-Termin für eine individuelle Beratung zum Schutz vor Starkregen Ihres Grundstückes kann unter Telefon 0211-8922724 oder 0211-8926763 oder per E-Mail an starkregen@duesseldorf.de vereinbart werden. Rathaus in der Altstadt geöffnet Das Rathaus in der Altstadt ist weiterhin geöffnet. Ausschüsse tagen nach den Sommerferien aller Voraussicht nach wie bisher im Plenarsaal des Rathauses, Besucherinnen und Besucher sind dafür in begrenzter Anzahl zugelassen. Infoline der Stadtverwaltung Die Infoline der Landeshauptstadt Düsseldorf ist unter der Rufnummer 0211-8991 erreichbar. Unter dieser Rufnummer können auch Termine vereinbart werden, soweit diese angeboten werden. Termine können aber auch online angemeldet werden. Weiter im News-Archiv