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__________________________________________________________________________ 2. Juli 2021 Den Düsseldorfer Kultursommer erleben Zahlreiche Angebote für Groß und Klein /Bund fördert zusätzliche Open Air Veranstaltungen in Düsseldorf Die Landeshauptstadt lädt zum Düsseldorfer Kultursommer. Mit fallenden Inzidenzen und steigenden Temperaturen werden vor allem Veranstaltungen im Freien wieder möglich. So können Kulturschaffende und Publikum das nachholen, was lange überwiegend digital stattfinden musste. Der Kultursommer ist dabei Bestandteil des sommerlichen Kulturangebots in der Stadt und ergänzt die bereits bestehenden Festivals und weitere fest geplante Open Air Veranstaltungen um vielfältige Angebote für Groß und Klein. Die verschiede Angebote mit Akteurinnen und Akteuren der Freien Szene finden bis September in der gesamten Stadt statt. Einen Überblick über das Angebot bietet der Veranstaltungskalender von Düsseldorf Tourismus: www.duesseldorf- tourismus.de/erleben/veranstaltungen/veranstaltungskalender#/event. Das Programm wird regelmäßig aktualisiert und ergänzt. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Der Kultursommer ist ein wichtiges Zeichen, dass die Kultur in Düsseldorf wieder da ist. Nach Lockdown und pandemiebedingten harten Einschränkungen läuft auch das Kulturleben in Düsseldorf wieder an. Die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer haben auf dieses Zeichen schon sehnsuchtsvoll gewartet. Deswegen hilft die Stadt dabei, den Kultursommer so vielfältig wie möglich zu gestalten. Besonders hat mich gefreut, dass der Bund durch seine Förderung das Programm nochmal richtig beflügelt hat. Vor diesen Hintergrund freue ich mich auf ein großartiges Kulturangebot." Durch die Förderung des Bundes wird der Düsseldorfer Kultursommer noch größer und vielfältiger: die Stadt profitiert von einer Bundesförderung, mit der weitere Akteurinnen und Akteure in das Programm aufgenommen werden können. Die Bundeskulturstiftung hatte ihr Förderprogramm "Kultursommer" im April kurzfristig ausgeschrieben, und Düsseldorf erhält mit einer Förderung von bis zu 154.000 Euro als eine von 117 Kommunen Mittel aus dem Bundeshaushalt. Kulturdezernent Hans-Georg Lohe: "In Düsseldorf bereichern jedes Jahr veschiedene Kulturangebote, teilweise schon seit Jahren fest etabliert, den Sommer in der Landeshauptstadt. Das Programm des Kultursommers erweitert dieses kulturelle Angebot mit seinem bunten Programm für Groß und Klein. Er umfasst sowohl ein Kulturprogramm für Kinder und Familien als auch ein Abendprogramm aus Konzerten und Theateraufführungen. Dazu kommen Lesungen und Fensterkonzerte in verschiedenen Pflegeeinrichtungen in der Stadt. Über den Sommer hinweg werden so über 50 zusätzliche Veranstaltungen für Künstlerinnen und Künstler der freien Szene gefördert." Neben bereits feststehenden Standorten im Südpark, im Hofgarten und in Garath entstehen derzeit in Kooperation mit einigen Veranstaltern weitere "pop up Bühnen" an vielen Orten im Stadtgebiet. Hintergrund Der "Kultursommer Düsseldorf" wird im Programm Kultursommer 2021 durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) mit Mitteln aus "NEUSTART KULTUR" gefördert. Weitere Informationen unter www.kulturstaatministerin.de ___________________________________________________________________________ 2. Juli 2021 Opernhaus der Zukunft: Online-Beteiligung noch bis zum 10. Juli möglich Noch bis zum 10. Juli können alle Bürgerinnen und Bürger im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung zum Opernhaus der Zukunft ihre Anregungen, Wünsche und Ideen einbringen. Dies ist über die Website der Öffentlichkeitsbeteiligung möglich: Die Bürgerinnen und Bürger können darstellen, was sie bewegt, gemeinsam mit anderen Düsseldorferinnen und Düsseldorfern diskutieren und in einen kreativen Dialog treten. Hierfür ist eine Anmeldung/Registrierung erforderlich. Zudem können sich Interessierte auf der Website über die bisherigen Untersuchungsergebnisse und Machbarkeitsstudien zum Opernhaus umfassend informieren – dies ist auch über den 10. Juli hinaus möglich. Die Webseite ist unter folgendem Link zu erreichen: www.dialog-opernhaus-duesseldorf.de Oberbügermeister Dr. Stephan Keller: "Ich möchte noch einmal alle Düsseldorferinnen und Düsseldorfer zur Bürgerbeteiligung einladen: Nutzen Sie die Möglichkeit und teilen Sie uns ihre Vorstellungen, Ideen und auch Anforderungen an ein Opernhaus der Zukunft mit! So können wir ein möglichst breites Meinungsbild erfassen, welches in den Entscheidungsprozess mit einfließt. Denn das neue Opernhaus soll eine Oper für alle sein." Viele Düsseldorferinnen und Düsseldorfer haben über die Webseite bereits an der Bürgerbeteiligung teilgenommen. 161 Vorschläge, 115 Kommentare und 376 Bewertungen sind eingegangen und können (auch ohne vorherige Anmeldung) auf der Website eingesehen werden. Dialogforum, Infogalerie, Bürgerinnen- und Bürgerrat Fortgeführt wird die Öffentlichkeitsbeteiligung mit einem letzten Dialogforum mit Expertinnen und Experten am Mittwoch, 25. August. Neben den digitalen Formaten ist zudem seit dem 18. Mai zentral an der alten Kämmerei, Marktplatz 5-6, eine Infogalerie eingerichtet. Bürgerinnen und Bürger können sich hier über das Beteiligungsverfahren informieren. Zudem können Bürgerinnen und Bürger noch bis zum 10. Juli ihre Meinung auch auf postalischem Wege mitteilen: Entweder indem sie einen Brief an das betreuende Büro ISR: ISR Innovative Stadt- und Raumplanung GmbH, Friedrich-Ebert-Straße 1, 40210 Düsseldorf, mit dem Stichwort "Opernhaus der Zukunft" schicken oder einen Brief oder eine Postkarte mit dem Stichwort in die vorbereitete Box im Foyer des Rathauses einwerfen. Bereits zweimal hat zudem der Bürgerinnen- und Bürgerrat getagt. Die nächste und letzte Sitzung ist für August geplant. Die Sitzungen finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, damit sich der Rat in einem geschützten Raum austauschen kann. Die gemeinsam erreichten Ergebnisse und Leitlinien werden nach der letzten Sitzung im dritten Dialogforum vorgestellt und Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller übergeben. ___________________________________________________________________________ 2. Juli 2021 Neue Amtsperiode der Kunstkommission wird eingeleitet Der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf hat die neuen Mitglieder der Kunstkommission bestellt 2018 startete die Kunstkommission der Stadt Düsseldorf in ihre erste Legislaturperiode. Sie blickt zurück auf drei ereignisreiche Jahre. Es konnten bereits etliche Wettbewerbe und Projekte im öffentlichen Raum initiiert bzw. durchgeführt, die ersten Kunst-am-Bau-Projekte umgesetzt und der Öffentlichkeit übergeben werden. Nun startet die Kunstkommission mit neuer Besetzung in die nächste Amtsperiode. Die erste Kunstkommission hatte bereits vor Aufnahme ihrer Tätigkeiten diverse Anfragen aus Politik, Bürger- und Bauherrenschaft vorliegen. Neben der Aufgabe, entsprechende Wettbewerbe und Projekte auf den Weg zu bringen, oblag es auch der Kommission, das gewonnene Handlungs- und Erfahrungswissen zu reflektieren. Die Evaluation der Arbeit der Kunstkommission führte unter anderem zu dem Wunsch, die Anzahl der Mitglieder zu reduzieren. Hierdurch sind nun in der Kunstkommission vier Mitglieder der im Rat vertretenden Fraktionen und sechs Stimmen der Künstlerinnen und Künstler vertreten. Die Kunstkommission wird durch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Kunst und Stadtplanung komplettiert. Bereits im Frühjahr haben die Künstlerinnen und Künstler der Stadt Düsseldorf ihre Fachmitglieder gewählt. Die Wahlbeteiligung war um etwa das dreifache gegenüber der Erstwahl gestiegen. Folgende Künstlerinnen und Künstler wurden in die Kommission bestellt: Ulrich Genth, Birgit Jensen, Jody Korbach, Jonas Monka, Prof. Pia Stadtbäumer und Thomas Stricker sowie deren Vertretungen Christine Erhard, Angela Fette, Wanda Koller, Ubbo Kügler, Klaus Richter und Morgaine Schäfer. Der Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung hat bereits in seiner Sitzung am 16. Juni als Wissenschaftler und Wissenschaftlerin aus der Stadtplanung Dr. Felix Hoepner und Bärbel Offergeld vorgeschlagen. Der Kulturausschuss nannte in seiner Sitzung am 17. Juni als Wissenschaftlerinnen aus der Kunst die Expertinnen Christina Danick, Julia Höner und Heike van den Valentyn. In seiner Sitzung am 1. Juli hatte der Rat der Stadt nun diese Kandidatinnen und Kandidaten formal in die Kommission bestellt gleichzeitig mit den vier Mitgliedern der im Rat vertretenen Fraktionen. Im September tagt die neue Kunstkommission zu ihrer konstituierenden Sitzung und geht auch sofort ihre ersten Projekte an. ___________________________________________________________________________ 2. Juli 2021 Neue Fördermittel für fünf Zentren in Düsseldorf Sofortprogramm des Landes zur Stärkung der Innenstädte und Zentren NRW Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat sich erfolgreich beim Sofortprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren für den Förderbaustein "Anstoß eines Zentrenmanagements und eines Innenstadt-Verfügungsfonds" beworben. Ministerin Ina Scharrenbach hat am 18. Juni 2021 die Aufnahme in das Sofortprogramm bestätigt. Ziel des Programms ist die Stabilisierung der Zentren durch die Entwicklung neuer Perspektiven. An dieser Zielsetzung arbeiten das Stadtplanungs- und Wirtschaftsförderungsamt gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf und dem Handelsverband Nordrhein-Westfalen. Bereits im vorhergehenden Aufrufverfahren wurden drei Düsseldorfer Zentren berücksichtigt, um durch die Förderung der Anmietung von leerstehenden Ladenlokalen weiteren Leerstand in den Zentren zu vermeiden und neue attraktive Nutzungen zu ermöglichen. "Die Düsseldorfer Zentren sind wichtige Orte des Handels, aber auch des gesellschaftlichen Austauschs, der kulturellen Begegnung und der Kunst, die durch die zunehmende Beliebtheit des Onlinehandels und durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie hohem Veränderungsdruck ausgesetzt sind. Hier setzt das Sofortprogramm an und bietet die Chance, die Zentren langfristig zu stärken, indem gemeinsam mit allen Beteiligten Antworten auf wichtige Zukunftsfragen gefunden werden. Daher freue ich mich sehr, dass das Land NRW weitere Zentren in das Sofortprogramm aufgenommen hat", begrüßt Dr. Stephan Keller, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf, die Aufnahme in das Sofortprogramm. "Die Förderung des Anstoßes von Zentrenmanagements in fünf Düsseldorfer Zentren ist eine ideale Kombination mit der bereits laufenden Förderung der Anmietung von leerstehenden Ladenlokalen. Im Fokus stehen dabei die Innenstadt mit den Teilbereichen West und Ost, die Friedrichstraße, die Gumbertstraße und die Heyestraße-Süd. Dabei freue ich mich sehr über die große Unterstützung durch die zahlreichen engagierten Werbe- und Standortgemeinschaften, für die ich mich herzlich bedanken möchte", sagt Cornelia Zuschke, Beigeordnete für Planen, Bauen, Wohnen und Grundstückswesen der Landeshauptstadt Düsseldorf. Hintergrund Weitere Informationen zum Sofortprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren NRW gibt es online auf den Seiten des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen unter www.mhkbg.nrw/themen/bau/land-und-stadt-foerdern/zukunft-innenstadt- nordrhein-westfalen. ___________________________________________________________________________ 2. Juli 2021 Rat beschließt Fortsetzung der Theatergemeinschaft Düsseldorf- Duisburg Zukunft der Deutschen Oper am Rhein in gemeinsamer Trägerschaft der Städte Düsseldorf und Duisburg für weitere 5 Jahre gesichert Der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf hat in seiner heutigen Sitzung, 1. Juli, der Fortsetzung der Theatergemeinschaft Düsseldorf-Duisburg zugestimmt. Der Aufsichtsrat der Deutschen Oper am Rhein sprach sich bereits in seiner Sitzung im April für eine Weiterführung der Theaterehe aus. Der Duisburger Stadtrat votierte ebenfalls in seiner Sitzung am 14. Juni für eine Fortsetzung. Die Kooperation besteht seit 1956 und gilt als künstlerisches und wirtschaftliches Erfolgsmodell. Durch die Verlängerung ist die Zukunft der Theatergemeinschaft für weitere fünf Jahre, bis 2027, gesichert. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Ich freue mich sehr über den Zuspruch für die Fortführung der Theatergemeinschaft. Die vergangenen Jahre haben immer wieder gezeigt, wie fruchtbar eine solche Kooperation für beide Städte ist." Der Oberbürgermeister weiter: "Die nächsten Jahre werden für die Deutsche Oper am Rhein wegweisend. Schon Ende dieses Jahres soll eine Entscheidung zur Zukunft des Düsseldorfer Opernhauses fallen. Ich bin mir sicher, dass das Opernhaus der Zukunft nicht nur eine Bereicherung für alle Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sein wird, sondern auch für die Theatergemeinschaft." Kulturdezernent Hans-Georg Lohe: "Mit dem heutigen Beschluss kann diese erfolgreiche Kooperation der Städte Düsseldorf und Duisburg bis einschließlich Spielzeit 2026/2027 fortgesetzt werden. Für die Freunde von Oper und Ballett ist dies ein großartiges Signal. Auch in den nächsten Jahren werden wir an der Deutsche Oper am Rhein hochkarätige künstlerische Leistungen erleben dürfen, die Rheinoper wird weiterhin große Strahlkraft, nicht nur in die Region hinein entfalten." Pro Spielzeit sollen weiterhin insgesamt 258 Vorstellungen in beiden Städten gegeben werden, 180 davon in Düsseldorf und 78 in Duisburg. Dies entspricht einem Verhältnis von 70 zu 30. Da die Landeshauptstadt Düsseldorf in den vergangenen Jahren aufgrund der schwierigen Haushaltslage von Duisburg einen höheren Anteil der Zuschüsse übernommen hat, wird die Finanzierung wieder schrittweise auf das Verhältnis 70 zu 30 angepasst. ___________________________________________________________________________ 1. Juli 2021 Schnüss-Läppche drare. Teste losse. Impfe jonn. - Anti-Corona- Kampagne der Stadt Düsseldorf op Rheinisch Am 10. Juni 2021 startete die Landeshauptstadt Düsseldorf eine mehrsprachige Werbekampagne, bei der sie mit drei Plakaten in jeweils sechs Sprachen auf bis zu 50 Litfaßsäulen im Stadtgebiet für das Tragen von Masken, die kostenlosen Bürgertests und die freiwilligen Impfungen wirbt. Also für: "Maske tragen", "Testen lassen" und "Impfen gehen". Nach der Idee des Düsseldorfer Mundart-Freundes Heinrich Spohr wirbt die Landeshauptstadt Düsseldorf ab kommenden Dienstag nun auf zirka 50 digitalen Werbeflächen in der Altstadt und der Innenstadt auch mit einer Rheinische Sonderedition dieser Kampagne für den Dreiklang der wichtigsten Maßnahmen im Kampf gegen Corona – nur da heißt es dann: Schnüss-Läppche drare. Teste losse. Impfe jonn. Ebenfalls ab Dienstag können sich Interessierte einen Satz der Plakate in A3 kostenlos im Rathaus (Marktplatz 2) abholen. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Ich danke Herrn Spohr herzlich für diese Idee und die fachmännische Übersetzung. Unsere Kampagne soll zeigen, dass wir Rheinländerinnen und Rheinländer auch im Kampf gegen die Pandemie zusammen halten und uns gemeinsam gegen die weitere Verbreitung des Virus stemmen." ___________________________________________________________________________ 1. Juli 2021 Deutsches Fotoinstitut: Landeshauptstadt Düsseldorf steht bereit Die Stadt Düsseldorf, die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Köln, und der DFI e.V. wollen die Fotokunst gemeinsam weiter stärken Die Landeshauptstadt Düsseldorf, der DFI e.V. (Verein zur Gründung und Förderung eines Deutschen Fotoinstituts e.V.) mit Sitz in Düsseldorf und die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Köln, haben sich zusammengeschlossen, um die Gründung und Förderung eines Fotoinstituts mit Standort in Düsseldorf voranzutreiben. Grundlage hierfür bieten die Beschlüsse des Haushaltsausschusses des Bundestages und des Landtages Nordrhein-Westfalen, die jeweils 41,5 Millionen Euro für die Realisierung eines Fotoinstituts in Düsseldorf vorsehen. Dr. Stephan Keller, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf: "Wir stehen bereit, unser gesamtes Konzept des Deutschen Fotoinstituts in Düsseldorf umzusetzen. Mit der Photographischen Sammlung der SK Stiftung Kultur, als eine der wichtigsten deutschen fotografischen Sammlungen, und dem DFI e.V. hat die Landeshauptstadt zwei wichtige Kooperationspartner und Mitstreiter gefunden, um den Standort Düsseldorf weiter zu festigen. Natürlich sind wir auch zur Zusammenarbeit bereit – aber für uns steht fest, dass auch dafür wesentliche Teile des Düsseldorfer Konzeptes in der Landeshauptstadt umgesetzt werden müssen." Prof. Hans-Georg Bögner, Geschäftsführer der SK Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn: "Die Photographische Sammlung unserer SK Stiftung Kultur hat sich in ihrem Bereich seit 1992 schrittweise zu einer sehr erfolgreichen Institution entwickelt und zeichnet sich durch eine systematisch angelegte Sammlung und ein abgestimmtes Ausstellungsprogramm aus, das im Kölner Mediapark gezeigt wird. Wir als Stiftung sehen in einer städteübergreifenden Zusammenarbeit nochmals mehr eine besondere Chance der Fotografie landes- und bundesweit wie auch international eine erhöhte Sichtbarkeit zu verleihen." Moritz Wegwerth, Vorsitzender des DFI e.V.: "Eine wesentliche Zielsetzung des neuen Fotoinstituts besteht in der Vernetzung der zahlreichen Akteure, um die Sicherung und Sichtbarmachung fotografischer Bestände nicht allein an einem Ort, sondern auf breiter Ebene zu erlangen. Dabei ist schon jetzt von großer Bedeutung, auf zukünftige Fragestellungen des Mediums eingerichtet zu sein und entsprechende Maßnahmen zu antizipieren." Mit einem Deutschen Fotoinstitut (DFI) in Düsseldorf soll ein weitreichendes Kompetenzzentrum zu Fragen der Präsentation und Vermittlung, Erforschung, Sammlung und Erhaltung analoger, digitaler und hybrider Formen des fotografischen Erbes entstehen; eine Institution, die an einem Ort die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft fotografischer Kultur sowohl pflegt als auch erlebbar macht. Ziel ist die Sammlung, Sicherung und exemplarische Aufarbeitung relevanter fotografischer Vor- und Nachlässe nach neuestem Forschungsstand. Mit der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur, Sparkasse KölnBonn wurde eine Kooperationspartnerin gewonnen, die mit ihrem Sammlungs- und Ausstellungsprogramm dem zu gründenden DFI verwandte Zielsetzungen verfolgt, Erfahrungen einbringen wird und in einen perspektivisch langfristigen Fachaustausch eintritt. Insofern stärkt die Photographische Sammlung die Ausgangsbasis für den Aufbau eines zukunftsorientierten neuen Hauses und bietet darüber hinaus die Chance einer städteübergreifenden Zusammenarbeit. So heißt es in der Kooperationsvereinbarung: "Die benannten Partner verfolgen eine städteübergreifende Zusammenarbeit, in deren Zentrum das Medium der Fotografie stehen soll. Das wesentliche Ziel ist die Gründung und Förderung des Deutschen Fotoinstituts in Düsseldorf mit der Unterstützung von Bund und Land, ggf. als Teil einer möglichen Clusterlösung." Die städteübergreifende Zusammenarbeit erachtet der Kulturdezernent der Landeshauptstadt Düsseldorf, Hans-Georg Lohe, als eine fortschrittliche und Synergien schaffende Verbindung. "Die Zusammenarbeit zwischen Düsseldorf und Köln steht vor dem Hintergrund gemeinsamer inhaltlicher Interessen, die die Fotografie, ihren Einfluss und Wirkungsgeschichte ganz grundsätzlich betreffen. Wesentlich ist dabei jedoch auch die Aufarbeitung und Vermittlung der Fotografie im Umfeld der 'Düsseldorfer bzw. der Becher-Schule'. Bekanntermaßen ist diese für Deutschland ein zentrales Kapitel der Foto- und Kunstgeschichte, und so ist es gewissermaßen ein konsequenter Schritt mit der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur in Köln zusammenzuarbeiten." Bestände der Kölner Stiftung Die grundlegende Basis der inzwischen 25 Jahre aktiven Institution bildet seit 1992 das August Sander Archiv sowie das Bernd und Hilla Becher Archiv. Die Struktur der Institution wurde dabei nachdrücklich von der langjährigen Zusammenarbeit mit Bernd und Hilla Becher geprägt, die nach deren Tod in eine Kooperation mit Sohn Max Becher übergegangen ist. Dennoch reichen die Bestände der Kölner Stiftung deutlich über Sander und Becher hinaus und beziehen weitere hochkarätige Werke der deutschen Fotogeschichte ein, beispielsweise im analogen SW-Bereich Arbeiten von Karl Blossfeldt, Paul Dobe, Hugo Erfurth, Albert Renger-Patzsch, Ruth Hallensleben und Wilhelm Schürmann. Weitere Positionen finden sich unter den Namen Boris Becker, Joachim Brohm, Candida Höfer, Simone Nieweg und Martin Rosswog. Werke von Bildautoren unterschiedlicher Nationalität sind z. B. Diane Arbus, Eugène Atget, William Christenberry, Jim Dine, William Guerrieri, Judith Joy Ross, Stephen Shore und Rosalind Solomon. Hinzu kommt die ehemalige Sammlung der Deutschen Gesellschaft für Photographie, die 1993 mit Werken von 120 Bildautoren erworben wurde. Insgesamt umfasst die Sammlung etwa 40.000 Werke zuzüglich Negativmaterialien, Dokumente und einer umfassenden Fachbibliothek. Sämtliche Erwerbungen gehen dabei auf das Engagement der Sparkasse KölnBonn und ihrer Stiftung ebenso wie zu Teilen auf die Zuwendung von Fördermitteln Dritter zurück. Die neu gegründete Kooperationsgemeinschaft Düsseldorf-Köln signalisiert nicht zuletzt ihr Interesse auch gegenüber weiteren Kooperationsmöglichkeiten, die sich dem Schutz des fotografischen Erbes verpflichtet fühlen. Vor allem will sie durch ihren Einsatz auf den dringenden Handlungsbedarf zur Sicherung "unversorgter", wichtiger fotografischer Bestände aufmerksam machen, mit Projektformaten zur Förderung von Archivierungsmaßnahmen und visueller Kompetenzbildung voranschreiten und überdies den besonders vorteilhaften Standort eines zukünftigen Deutschen Fotoinstituts in der Landeshauptstadt Düsseldorf hervorheben. "Schon bald wollen die Beteiligten der Kooperation in ersten gemeinsamen Veranstaltungen und Projekten themenbezogene Fragestellungen erörtern und in den aktiven Austausch mit Akteuren im Bereich der Fotografie treten", sagt Gabriele Conrath-Scholl, Leiterin der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur. Angesprochen werden damit Personenkreise aus der fotografischen Praxis, der Kunst, der Wissenschaft, der Vermittlung, der Restaurierung, der Technik, dem musealen Bereich und Personen, die fotografische Bestände in institutionelle Hände übertragen möchten. Max Becher, der gemeinsam mit seiner Frau Andrea Robbins als Photograph und Künstler tätig ist und als Sohn von Bernd und Hilla Becher das Studio Becher in Düsseldorf-Kaiserswerth weiterführt, setzt sich ebenso wie der Künstler Andreas Gursky, Gründungsmitglied des DFI e.V., für die Realisierung des Fotoinstituts am Standort Düsseldorf Ehrenhof ein. ___________________________________________________________________________ 1. Juli 2021 Wettbewerb für den METRO Campus ist entschieden ACME, London mit Stadt Land Fluss, Berlin mit Kieran Fraser Landscape Design, Wien gewinnen den städtebaulich-freiraumplanerischen Wettbewerb Das Gelände rund um den heutigen Metro-Großmarkt soll neu entwickelt werden. Mit einem städtebaulich-freiraumplanerischen Wettbewerb zum METRO Campus hat sich METRO Properties zusammen mit der Landeshauptstadt Düsseldorf im Juni 2020 auf die Suche nach einem innovativen Konzept begeben, um ein Quartier der Zukunft zu entwickeln. Am Mittwoch, 30. Juni, hat das Preisgericht die Sieger gekürt, auf Platz 1 landete der Entwurf des Teams ACME, London mit Stadt Land Fluss, Berlin mit Kieran Fraser Landscape Design, Wien. Im Sinne einer zeitgemäßen und flächenschonenden Planung ist es Ziel, neben der Hauptverwaltung der METRO AG ein ökologisch nachhaltiges, autofreies und durchmischtes Quartier zu entwickeln, das Wohnen, Arbeiten, Handel und Freizeit qualitätvoll verbindet. 15 Teams aus Stadtplanern, Architekten und Landschaftsarchitekten sind Ende 2020 in den Wettbewerb gestartet. Daraus wurden sechs Teams von einer hochkarätig besetzten Jury im April 2021 für die zweite Wettbewerbsphase ausgewählt. In allen Wettbewerbsphasen wurde den Bürgerinnen und Bürgern die Gelegenheit gegeben, die Entwürfe einzusehen und Anregungen zu geben. Diese wurden der Jury und den teilnehmenden Büros zur Bearbeitung und zur Beurteilung zur Verfügung gestellt. Am 29. Juni 2021 haben die sechs Teams ihre finalen Entwürfe der Öffentlichkeit präsentiert, am 30. Juni hat sodann das Preisgericht unter Vorsitz des Architekten und Stadtplaners Heiner Farwick die drei Preisträger ermittelt: Wettbewerbssieger wurde der Entwurf des Teams ACME, London mit Stadt Land Fluss, Berlin mit Kieran Fraser Landscape Design, Wien. Heiner Farwick, Vorsitzender des Preisgerichts: "Die Aufgabe war sicherlich für die Teams keine einfache, denn die Aufgabenstellung war sehr umfangreich mit ihren vielen Anforderungen in unterschiedlichen Bereichen. Doch das Ergebnis spricht für sich! Ein mutiger Ansatz für ein vielschichtiges, urbanes Stück Düsseldorf, der in die Zukunft führt. Ich finde es großartig, dabei gewesen zu sein und bedanke mich bei allen Mitwirkenden für ihre Arbeit und die Anregungen aus der Öffentlichkeit, die uns gute Impulse für die Wahl des Siegers gebracht haben." Den 2. Rang erhielt das Team Lorber Paul Architekten, Köln mit Prof. Rolf-Egon Westerheide mit club l94 landschaftsarchitekten, Köln. Mit dem 3. Rang wurde das Team caspar.schmitzmorkramer, Köln mit Schellenberg + Bäumler Architekten, Dresden mit Studio grüngrau Landschaftsarchitektur, Düsseldorf ausgezeichnet. "Mich haben die engagierten Ergebnisse des Wettbewerbs begeistert. Dafür auch von mir noch einmal einen herzlichen Dank an die Teams. Mit dem Siegerentwurf hat die Jury ein zukunftsweisendes Konzept prämiert, das ausgezeichnete Besonderheiten für das Areal vorsieht. Hier haben wir die Chance auf eine neue Art der nutzungsgemischten Quartiersentwicklung mit Wohnen, Arbeit und Handel. Neben den spannenden städtebaulichen und architektonischen Strukturen werden hohe Freiraumqualitäten und ergänzende Infrastruktureinrichtungen wie Schule, Kitas, Pflegeeinrichtung ein lebendiges Quartier formen. Wir können uns alle auf ein richtungsweisendes Quartier der Zukunft in Düsseldorf freuen", zeigt sich Cornelia Zuschke, Beigeordnete für Planen, Bauen, Wohnen und Grundstückswesen, vom Wettbewerbsergebnis angetan. "Aufgrund der äußerst positiven Erfahrung haben wir erneut mit der Stadt Düsseldorf einen städtebaulichen Wettbewerb initiiert. Die konzeptionelle Aufgabe war definitiv eine Herausforderung für die teilnehmenden Architekten, Landschaftsarchitekten und Städteplaner. Wir freuen uns sehr, dass ACME den Wettbewerb gewonnen hat. In dem Siegerentwurf sehen wir eine gute Grundlage zur attraktiven Gestaltung des METRO Campus-Areals. Perspektivisch könnte hier ein urbanes Quartier entstehen, das den METRO Campus unter allen Aspekten der Nachhaltigkeit und den Herausforderungen des Klimawandels, veränderten Mobilitätsanforderungen sowie demografischer Entwicklungen in die Zukunft führen könnte", sagt Jürgen Schwarze, Chief Financial Officer der METRO Properties und Jurymitglied. Wie geht es weiter? Alle sechs Arbeiten werden für die interessierte Bürgerschaft online auf www.dialog.metro-campus.de gezeigt. Außerdem können weitere Informationen zu dem METRO Campus-Projekt online abgerufen werden unter www.metro-campus.de. Der Siegerentwurf bildet die Grundlage für die nun anschließenden Bauleitplanverfahren. Die Bürgerinnen und Bürger werden zeitnah in diesen Prozess einbezogen. ___________________________________________________________________________ 30. Juni 2021 40 Jahre nach der Urteilsverkündung Mahn- und Gedenkstätte: Zwei Ausstellungen zum Düsseldorfer Majdanek-Prozess Mit gleich zwei kleinen Sonderausstellungen erinnert die Mahn- und Gedenkstätte an den Düsseldorfer Majdanek-Prozess (1975-1981), dessen Urteilsverkündung am Landgericht an der Mühlenstraße sich am heutigen Mittwoch, 30. Juni, zum 40. Male jährt. Das Verfahren gegen ehemalige Angehörige der SS-Wachmannschaften war der längste und aufwändigste Prozess in der Justizgeschichte der Bundesrepublik. Seine frühen Freisprüche (1979) und die milden Urteile sorgten nicht nur für internationales Medieninteresse und Entsetzen bei Opferverbänden, sondern auch für Proteste im Schwurgerichtssaal, vor dem Gerichtsgebäude und in der ganzen Altstadt. Im Konzentrationslager Lublin-Majdanek waren zwischen Herbst 1941 und der Befreiung im Sommer 1944 rund 80.000 Menschen durch Misshandlungen, Sklavenarbeit, Hunger und Seuchen, aber auch durch Massenerschießungen und Vergasungen ermordet worden – die meisten davon waren polnische Juden. "Für die Entstehungsgeschichte unseres Hauses ist der Prozess wichtig: Das Thema Nationalsozialismus wurde damals in der Stadt so präsent, dass der Wunsch nach einer eigenen Gedenkstätte als Lernort und Forschungsinstitut entstand. Unser Haus wäre 1987 wohl nicht ohne das Majdanek-Verfahren eröffnet worden", so Gedenkstätten-Leiter Dr. Bastian Fleermann, "Die beiden Kabinettausstellungen sollen daran erinnern." Der Majdanek-Prozess (1. Juli bis 20. August) Im Obergeschoss des Andreas Quartiers an der Mühlenstraße 34, dem ehemaligen Sitz des Land- und Amtsgerichts, zeigen vier Leuchtkörper mit insgesamt acht Einheiten die Geschichte des Lagers Majdanek, den langen Weg zum Düsseldorfer Verfahren, den Prozess selbst und dessen Nachwirkungen. Die Ausstellung entstand in einer Zusammenarbeit mit dem Andreas Quartier. Sie kann dort tagsüber besucht werden. Der Zutritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, während des Besuchs muss eine medizinische Maske getragen werden. Minka Hauschild - Prozess-Portraits (1. Juli bis 10. September) Im historischen Luftschutzkeller der Mahn- und Gedenkstätte, Mühlenstraße 29, sind vom 1. Juli bis zum 10. September Nachdrucke und digitale Kopien der Majdanek- Portraits der Künstlerin Minka Hauschild zu sehen. Auf der Grundlage des Dokumentarfilms "Der Prozess" von Eberhard Fechner (D, 1984) malte die Düsseldorfer Künstlerin Minka Hauschild 43 Portraits der Prozessbeteiligten. Die Bilder (Öl auf Leinwand) entstanden in den Jahren 1995 und 1996. Von 2013 bis 2018 waren sie Teil der Dauerausstellung des Jüdischen Museums Berlin (JMB). Sie gehören heute zur Sammlung des JMB. Die 1962 geborene Meisterschülerin von Prof. Jan Dibbets (Kunstakademie Düsseldorf) lebt heute in Düsseldorf. Der Besuch der Mahn- und Gedenkstätte ist ohne vorherige Terminbuchung möglich. Im gesamten Haus besteht die Pflicht, eine medizinische Maske zu tragen. Zudem sind die Abstands- und Hygieneregeln nach der aktuellen Coronaschutzverodnung NRW zu beachten. Öffnungszeiten: dienstags bis freitags und sonntags 11 bis 17 Uhr, samstags 13 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. Die Ausstellungen sind Bestandteil einer Veranstaltungsreihe, die anlässlich des Jahrestags und in Kooperation zwischen der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf, der Evangelischen und Katholischen Kirche und der Mahn- und Gedenkstätte in Düsseldorf stattfinden: Vom 30. Juni bis zum 17. Juli 2021 geben die Produktion "IM PROCESS" des Theaterkollektivs "Pièrre.Vers" (Uraufführung 30. Juni, 18 Uhr, Bergerkirche), die Ausstellungen der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf und Zeitzeugengespräche tiefen Einblick in die Verhandlungen vor dem Düsseldorfer Landgericht. Weitere Infos unter www.evdus.de/nachrichten/duesseldorfer- majdanek-prozess-1975-1981-60d594aa375c82000142ce4c/ ___________________________________________________________________________ 30. Juni 2021 Themenführung durch die Sonderausstellung "Bert Gerresheim. Geschichten" Eintrittsfreier Sonntag im Stadtmuseum Die Sonderausstellung "Bert Gerresheim. Geschichten" ist Gegenstand einer spannenden Themenführung mit dem Kunsthistoriker Björn Mismahl M. A. am eintrittsfreien Sonntag, 4. Juli, 15 bis 16 Uhr, im Stadtmuseum, Berger Allee 2. Der Eintritt ist frei, eine Voranmeldung wird unter der Nummer 0211-8996170 erbeten. Treffpunkt ist das Foyer. Zum 85. Geburtstag von Bert Gerresheim lädt das Stadtmuseum Düsseldorf zur ersten umfangreichen Ausstellung in der Geburtsstadt des bedeutenden Düsseldorfer Bildhauers und Zeichners ein. Die Sonderausstellung "Bert Gerresheim. Geschichten" zeigt Plastiken und Zeichnungen aus seinem Atelierhaus. Die Plastiken dürfen von den Besucherinnen und Besuchern nicht nur betrachtet, sondern auch berührt werden. Entstanden sind die künstlerischen Erzählungen im Zeitraum von 1950 bis 2020. Hinweis: Aufgrund der Pandemie gelten besondere Hygieneregeln zum Schutze aller. Die Führungen finden daher mit begrenzter Teilnehmerzahl in Form von Präsentationen im Ibach-Saal statt. Alle Teilnehmenden werden gebeten, den Abstand von 1,5 Metern einzuhalten sowie eine medizinische Maske zu tragen. Änderungen sind jederzeit möglich. Weitere Informationen gibt es vor Ort oder auf Nachfrage bei Svenja Wilken, Leiterin der Abteilungen Bildung und Vermittlung/Öffentlichkeitsarbeit/Veranstaltungsmanagement, via E-Mail an svenja.wilken@duesseldorf.de. ___________________________________________________________________________ 30. Juni 2021 Rheinalleetunnel zwei Tage voll gesperrt Im Rahmen von Instandsetzungsarbeiten an der Tunnelbrandmeldeanlage muss der Rheinalleetunnel von Samstag, 3. Juli, 6.30 Uhr, bis Sonntag, 4. Juli, 19 Uhr, in beiden Fahrtrichtungen komplett gesperrt werden. Umleitungen werden ausgeschildert. Um die Sperrzeiten optimal auszunutzen, finden zusätzlich Kontrollen am Tunnelbauwerk und der technischen Ausstattung statt. ___________________________________________________________________________ 30. Juni 2021 Friedrichstraße: Start der Kanalbauarbeiten zwischen Fürstenwall und Luisenstraße In der Friedrichstraße im Abschnitt Fürstenwall bis Luisenstraße muss der Abwasserkanal erneuert werden. Die Arbeiten dort beginnen am Montag, 5. Juli. Zunächst erfolgen in den ersten zwei Wochen auf Höhe der Luisenstraße und der Hausnummer 40 f so genannte Anpassungsarbeiten im Straßenraum. Dabei wird eine Umfahrung für die anschließend an diesen Stellen zu errichtenden sogenannten Stollenfördergruben hergestellt. Der Stadtentwässerungsbetrieb der Landeshauptstadt weist darauf hin, dass die Luisenstraße für diesen Zeitraum für Rechtsabbieger von der Friedrichstraße gesperrt ist. Eine entsprechende Umleitung über den Graf-Adolf-Platz und die Königsallee wird ausgeschildert. Über diese Umleitungsstrecke ist auch das Parkhochhaus Farmont e. K. zu erreichen. Nach Abschluss der Anpassungsarbeiten im Straßenraum beginnt die Herstellung der Stollenfördergruben und die unterirdische Kanalerneuerung. Als Bauzeit sind für die Erneuerung von 393 Metern Abwasserkanal insgesamt rund 26 Monate angesetzt. Mit der unterirdischen Bauweise wurde ein Verfahren gewählt, das Lärm- und Verkehrsbeeinträchtigungen auf das geringst mögliche Maß reduziert. Aufgrund dieser Bauweise sind trotz Fortschritts beim Vortrieb des Kanalstollens oberirdisch kaum Bautätigkeiten zu erkennen. Radfahrer*innen, die üblichweise die Friedrichstraße nutzen, werden gebeten, die parallele Radroute in der Talstraße zu nutzen. ___________________________________________________________________________ 29. Juni 2021 OB Dr. Stephan Keller schließt sich Neuauflage der Initiative "Bürgermeisterinnen und Bürgermeister gemeinsam gegen Antisemitismus" an Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller ist der Neuauflage der Initiative "Bürgermeisterinnen und Bürgermeister gemeinsam gegen Antisemitismus" beigetreten. Sie soll kommunale Führungspersönlichkeiten im Engagement gegen Antisemitismus vereinen und stärken und ein Bekenntnis gegen Judenhass aussenden. Erstmals 2015 wurde die Initiative "Mayors United Against Antisemitism" vom American Jewish Committee (AJC) als Kampagne in den USA und Europa ins Leben gerufen. In Deutschland wurde die Initiative jetzt durch das AJC Berlin erneuert. "Mir ist es ein wichtiges Anliegen und eine große Ehre als Partner der Initiative 'Mayors United Against Antisemitism' beizutreten", sagt Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller. "Der Schutz unserer gemeinschaftlichen Werte wie Demokratie, Humanität und Menschlichkeit ist eine der wichtigsten Aufgaben eines öffentlichen Amtes. Ich werde mich weiterhin für ein weltoffenes und tolerantes Düsseldorf einsetzen, in dem sich Menschen jeden Glaubens zuhause fühlen." Die Landeshauptstadt Düsseldorf ist bereits 2015 der Initiative beigetreten. ___________________________________________________________________________ 28. Juni 2021 Coronaschutz: OSD beendet illegale Partys Überfüllte Lokale/Fehlende Impfausweise, Negativtests und Kontaktlisten 10 Einsätze im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung verzeichnete der Ordnungs- und Servicedienst (OSD) der Landeshauptstadt Düsseldorf von Freitag, 25. Juni, bis Sonntag, 27. Juni. In sieben Fällen wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Freitag, 25. Juni In Gerresheim und in Stadtmitte stießen OSD-Mitarbeiter auf drei Restaurants, die sich einer Schließungsanordnung widersetzt, beziehungsweise keine Öffnung angemeldet hatten. Die Lokale wurden geschlossen, Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet. In Wersten entdeckten OSD-Einsatzkräfte rund 100 feiernde Menschen. Ein alkoholisierter Jugendlicher stürzte bei der Flucht vor den Einsatzkräften mit einem E-Scooter. Darüber hinaus konnte Marihuana sichergestellt werden. Die Drogen wurden an die Polizei übergeben, die sich auch dem betrunkenen Jugendlichen annahm. Außerhalb von Corona In der Altstadt stießen Mitarbeiter des OSD auf eine am Boden liegende, betrunkene Frau in Begleitung ihrer Freundinnen. Eine medizinische Betreuung war nicht notwendig. Die OSD-Einsatzkräfte trugen die Frau aus der Altstadt, sodass sie von ihrer Mutter mit dem Auto abgeholt werden konnte. Samstag, 26. Juni Gemeinsam mit der Polizei entdeckten OSD-Einsatzkräfte eine Disco in der Altstadt, die trotz Verbots geöffnet hatte. Die Mitarbeiter trugen keine Maske, Kontaktprotokolle wurden nicht vollständig geführt. Die Personalien aller Anwesenden wurden aufgenommen und der Club geschlossen und versiegelt. Darüber hinaus konnten OSD-Mitarbeiter in einem Restaurant in Stadtmitte feststellen, dass die Kellner und Kunden teilweise keine Masken trugen. Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet. Außerhalb von Corona Bei der Kontrolle des Naturschutzgebietes am Elbsee entdeckten OSD-Mitarbeiter ein unerlaubt aufgestelltes Zelt. Im Zelt wurden ein Mann und eine als vermisst geltende Minderjährige angetroffen. Aufgrund des Verdachtes einer Sexualstraftat und der Abgabe hochprozentiger Alkoholika sowie Tabakwaren an Minderjährige wurde die Polizei zur Unterstützung hinzugezogen und das Mädchen auf die Wache gebracht. In Wersten beobachteten OSD-Mitarbeiter einen Drogenhandel. Die Täter wurden an die Polizei übergeben. Sonntag, 27. Juni Bei der Bearbeitung einer Beschwerde stießen Einsatzkräfte des OSD auf eine Party mit etwa 150 Feiernden am Fleher Deich. Impfausweise, Negativtests und Kontaktlisten konnten nicht nachtgewiesen werden. Gemeinsam mit der Polizei nahmen die Beamten die Personalien von zwei Verantwortlichen auf. Die Feier wurde aufgelöst und der Deich gereinigt. Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet. In Lierenfeld entdeckten Mitarbeiter des OSD in einem kleinen Bistro etwa 100 Gäste auf einer Fussballparty. Die Gaststätte war völlig überfüllt, die Coronaschutzverordnung wurde nicht eingehalten. Mithilfe des Diensthundes und mittels Unterstützung durch die Polizei wurde das Lokal geräumt. Platzverweise wurden erteilt, Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet. OSD-Einsatzzahlen Insgesamt verzeichnete der OSD von Freitag, 25. Juni, bis Sonntag, 27. Juni, 383 Einsätze, von denen 10 im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Coronaschutzverordnung standen. Die Gesamtzahl der qualifizierten Gesamteinsätze des OSD seit dem 18. März 2020 beziffert sich auf 32.128, von denen 14.807 Bezug zur Umsetzung der Coronaschutzverordnung hatten. In der Leitstelle gingen drei Anrufe zum Thema Coronaschutz ein. Die Gesamtzahl der zum Thema "Corona" seit dem 18. März 2020 in der OSD-Leitstelle eingegangenen Anrufe beläuft sich auf 18.900. Für Fragen zum Thema "Coronavirus" hat die Landeshauptstadt ein Informationsportal eingerichtet unter der Adresse: www.duesseldorf.de/corona ___________________________________________________________________________ 28. Juni 2021 Öffentlich gefördertes Wohnen und Lebensmitteleinzelhandel an der Hammer Dorfstraße Die Landeshauptstadt bietet die Vergabe eines Grundstücks an der Hammer Dorfstraße im Erbbaurecht an. Das Ausschreibungsverfahren ist gestartet. Das Erbbaurechtsgrundstück befindet sich im südlichen Teil der Landeshauptstadt Düsseldorf im Stadtbezirk 3 in der Gemarkung Hamm. Der Stadtteil grenzt trotz der vergleichsweise ländlichen Lage direkt an den Düsseldorfer Medienhafen sowie an die Stadtteile Unterbilk und Bilk. Die Düsseldorfer Altstadt ist mit dem Fahrrad oder dem Auto kaum zehn Minuten entfernt. Die direkte Verkehrsanbindung an den Rheinufertunnel ermöglicht eine Anfahrtszeit von rund 15 bis 20 Minuten zum Düsseldorfer Flughafen. Die Heinrich- Heine-Universität ist mit dem Auto in etwa zehn Minuten zu erreichen. An den ÖPNV ist Hamm über die Straßenbahnlinien 706 und 709, einen S-Bahn-Haltepunkt (Linien S8, S11 und S28) und die Buslinie 723 angebunden. Da es im Stadtteil Hamm derzeit keine ausreichende Versorgung mit Lebensmitteleinzelhandelsbetrieben gibt, soll auf der rund 4.035 Quadratmeter großen Fläche ein Lebensmitteleinzelhandelbetrieb zur Nahversorgung mit maximal 800 Quadratmetern Verkaufsfläche entstehen. Außerdem sollen ausschließlich öffentlich geförderte Wohnungen errichtet werden. Die Bestellung eines Erbbaurechtes an dem Grundstück soll unter der Voraussetzung erfolgen, dass die zur Ausführung vorgesehene Entwurfsarbeit und das vorgesehene Nutzungskonzept realisiert werden. Das Verfahren richtet sich an Personen, die Interesse an der Realisierung von Nahversorgung und öffentlich geförderten Wohnungen haben. Der anzubietende Erbbauzins sowie das einzureichende Ideenkonzept unterliegen dabei dem Wettbewerb. Nähere Informationen gibt es online unter www.duesseldorf.de/liegenschaften. ___________________________________________________________________________ 25. Juni 2021 Am Wehrhahn 1: Planerteam arbeitet bis September die Entwürfe aus Planungsentwürfe werden über den Sommer weiterentwickelt und danach der Öffentlichkeit vorgestellt und in der Expertenkommission diskutiert Die Empfehlungskommission zum Werkstattverfahren "Am Wehrhahn 1" tagte am heutigen Freitag, 25. Juni, unter Vorsitz der niederländischen Kunsthistorikerin und Architektin Caroline Bos. Die Empfehlungskommission setzte sich intensiv und konstruktiv mit den sechs alternativen Entwürfen des Planerteams BIG (Kopenhagen), LAND (Mailand/Düsseldorf) auseinander. Hierbei entwickelte sich die Jury weiter zu einem kooperativen Gremium mit Werkstattcharakter, das im weiteren Bearbeitungsprozess intensiv mit BIG in den Dialog treten wird. Ziel ist die Fortführung der Diskussion verschiedener Varianten im Hinblick auf die Umfeldgestaltung und die Höhe und Dichte, die mit Blick auf den Düsseldorfer Maßstab angepasst werden soll. Nun folgt eine kontinuierliche Weiterbearbeitung der Varianten über den Sommer durch das Planerteam. Im September werden die ausgearbeiteten Varianten erneut der Öffentlichkeit vorgestellt und in der Expertenkommission diskutiert. ___________________________________________________________________________ 25. Juni 2021 Neuregelung für E-Scooter-Nutzung an der Rheinuferpromenade erweitert Abstellen an der Promenade und in Stichstraßen wird unterbunden/Weitere Abstellfläche an der Heinrich-Heine-Allee geschaffen Der Verkehrsversuch zum Abstellen von E-Scootern an der Rheinuferpromenade wird noch einmal erweitert und fortgesetzt: An Wochenenden dürfen dort zunächst keine E-Scooter mehr abgestellt werden und auch keine Flächen dafür mehr angeboten werden. Ergänzend zu den bereits am vergangenen Wochenenden eingerichteten Abstellflächen für die Scooter am Apollo-Theater, in Höhe der Reuterkaserne und am Carlsplatz, Ecke Benrather Straße ist nun eine weitere Abstellfläche an der Heinrich- Heine-Allee in Höhe Hausnummer 23 gegenüber der Oper angelegt worden. Auch dort sowie an der bereits vorhandenen Abstellfläche an der Mühlenstraße dürfen die E-Scooter nun gezielt abgestellt werden. Für das gezielte Abstellen an diesen Plätzen schaffen die Verleihfirmen finanzielle Anreize für ihre Kunden. Über dieses Vorgehen war in Abstimmungsgesprächen zwischen den unterschiedlichen Anbietern von E-Scootern und der Stadtverwaltung Konsens erzielt worden. Darüber hinaus werden die Verleihfirmen weiterhin an den Wochenenden mit mehr Personal an der Rheinuferpromenade unterwegs sein, um wild abgestellte E-Scooter zu entfernen und ihre Kunden auf die Abstellflächen für die E-Scooter hinzuweisen. Die Auswirkungen des Verkehrsversuchs werden regelmäßig nach den Wochenenden ausgewertet und anschließend mit den Anbietern erörtert. Das weitere Vorgehen wird auf Basis des Evaluierungsergebnisses zwischen den Protagonisten abgestimmt. Unterdessen arbeitet die Stadtverwaltung gemäß Beschluss des Ordnungs- und Verkehrsausschusses vom 11. Juni 2021 an einem Gesamtkonzept, um das Abstellen von E-Scootern für das gesamte Stadtgebiet zu regeln. Dazu sollen die Erfahrungen aus der Innenstadt einen Beitrag leisten. ___________________________________________________________________________ 24. Juni 2021 Opernhaus der Zukunft: Standortprüfung schreitet weiter voran Die Projektgruppe zum Opernhaus der Zukunft kam am heutigen Donnerstag zusammen/Themen der Sitzung waren die Standortfrage und die Opernkonzeption Die Projektgruppe zum Opernhaus der Zukunft, die aus Vertretern der Fraktionen des Rates der Landeshauptstadt besteht, kam am heutigen Donnerstag, 23. Juni, zu einer weiteren Sitzung zusammen. Im Fokus der digitalen Sitzung stand das Thema Standort für einen möglichen Neubau und eine ggfs. erforderliche Interimsspielstätte. Kulturdezernent Hans-Georg Lohe informierte über Zwischenergebnisse aus den einzelnen Arbeitskreisen, die sich derzeit mit den Standortanalysen für die verschiedenen Sanierungsvarianten oder einen Neubau sowie der Opernkonzeption befassen. Die Prüfungen sind noch nicht abgeschlossen. Standortanalyse Stadtgebiet Zu Beginn der Standortprüfungen wurden rund 30 Orte identifiziert, an denen eine Oper entstehen könnte. Hierbei wurden zunächst ausschließlich die Flächenbedarfe eines möglichen Neubaus bzw. eines Interims zugrunde gelegt. In einem zweiten Schritt wurden die rund 30 Standorte hinsichtlich der Kriterien "Zentralität" (z. B. zentrale Lage oder Erreichbarkeit), "Verfügbarkeit" (handelt es sich um städtisches Eigentum, wie sehen die Entwicklungsabsichten aus, etc.) und "technische Machbarkeit" (u. a. Grundstücksgröße, verkehrliche und logistische Erreichbarkeit) untersucht. Nach der Prüfung auf Grundlage der vorgenannten Kriterien konnten vier Standorte für die sogenannte Short-List-Neubau und fünf für eine Interimslösung als grundsätzlich möglich identifiziert werden. Für jeden dieser Standorte müsste das Baurecht geschaffen und mit den jeweiligen Gegebenheiten nach einer Entscheidung zum Standort entsprechend umgegangen werden. Hinsichtlich eines möglichen Neubaus stehen folgende Standorte auf der Short-List: - Heinrich-Heine-Allee (aktueller Standort) - Am Wehrhahn 1 - Rheinpark Golzheim - Medienhafen/Kesselstraße Hinsichtlich einer möglichen Interimslösung stehen folgende Standorte auf der Short-List: - Mitsubishi Electric Halle - Nordpark/Engländerwiese - Simon-Gatzweiler-Platz - Messeparkplatz - westlich des Amtsgerichts - Heinrich-Heine-Allee Darüber hinaus wurden in einem "Arbeitskreis Heinrich-Heine-Allee" die Belange des Denkmalschutzes in Bezug auf das Bestandsopernhaus und den Hofgarten sowie der wasserwirtschaftlichen und klimatischen Aspekte des Hofgartens betrachtet. Die Bewertung und Abwägung der vorgenannten Aspekte hängen von der jeweiligen Sanierungs- bzw. Neubauvariante und den damit verbundenen jeweiligen Eingriffen in die Bausubstanz oder den Hofgarten ab. Wirtschaftlichkeitsbetrachtung Für eine erste Wirtschaftlichkeitsbetrachtung sollen in einer Nutzwertanalyse die verschiedenen Kriterien für die vier Standorte der sogenannten Short-List zusammengestellt und bewertet werden. Opernkonzeption Die Oper vertieft aktuell unter Beteiligung externer Expertinnen und Experten in mehreren Gesprächsrunden und Workshops die Visionen für ein Opernhaus der Zukunft. In drei "think tanks" werden ausgehend von den "Zehn Thesen zum Opernhaus der Zukunft“ Ideen, Anstöße und Konzepte erarbeitet. Die einzelnen "think tanks" beschäftigen sich mit den Themenbereichen "Visionäres Nutzungskonzept", "ÖFFNUNG – Oper für alle" und "PLACE TO BE – das Publikum im Fokus". Die Grundsatzentscheidung zur Zukunft des Opernhauses soll Ende des Jahres im Stadtrat getroffen werden. Bürgerinnen und Bürger können sich weiter beteiligen Das Opernhaus der Zukunft soll eine Oper für alle werden. Daher sind alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, sich zu beteiligen. Am 25. August findet das nächste Dialogforum statt. Plakate in den Fenstern der Alten Kämmerei am Marktplatz direkt neben dem Rathaus informieren ebenso über die Bürgerbeteiligung wie die Webseite www.dialog-opernhaus- duesseldorf.de, die vertiefende Informationen bietet, kontinuierlich aktualisiert wird sowie die Möglichkeit, jederzeit eigene Anregungen zum Opernhaus der Zukunft einzureichen. ___________________________________________________________________________ 24. Juni 2021 Abschließende Entwurfspräsentation zum Metro-Campus Öffentliche Online-Veranstaltung am 29. Juni/Finale Phase des Wettbewerbs Das Gelände rund um den heutigen Metro-Großmarkt soll neu entwickelt werden. Hierzu initiierte die Metro Properties zusammen mit der Landeshauptstadt Düsseldorf im Juni 2020 einen städtebaulich-freiraumplanerischen Wettbewerb für Teilbereiche des heutigen Metro-Campus. Nun geht der Wettbewerb in die finale Phase. Für die zweite Wettbewerbsphase wurden im April 2021 von 15 Teams aus Stadtplanern, Architekten und Landschaftsarchitekten sechs Teams mit Hilfe der Anmerkungen aus der ersten Bürgerbeteiligung ausgewählt. Nach der zweiten Bearbeitungsphase hatten alle Interessierten erneut die Gelegenheit, die Entwürfe auf der Projektwebsite einzusehen und aktiv Anregungen zu geben. Am Dienstag, 29. Juni, werden die Entwürfe ab 18.30 Uhr durch die Planungsteams der Öffentlichkeit vorgestellt. Pandemiebedingt findet auch diese Veranstaltung online statt. "Schon in der ersten Jurysitzung am 13. April war das Preisgericht beeindruckt von der Vielzahl der Ideen, die die Teams in ihren Entwürfen gezeigt haben. Zwei Monate hatten die sechs ausgewählten Arbeitsgruppen nun Zeit, ihre Konzepte zu überarbeiten und die Anmerkungen aus der Bürgerschaft und der Jury einzuarbeiten. Ich bin sehr gespannt und erwarte richtungsweisende Ergebnisse für ein Quartier der Zukunft, in dem sich Handel, Wohnen und Arbeiten verknüpft durch hochwertige Freiflächen, soziale Infrastruktur und einem alternativen Mobilitätskonzept gegenseitig ergänzen", freut sich Cornelia Zuschke, Beigeordnete für Planen, Bauen, Mobilität und Grundstückswesen, auf einen spannenden Abend mit regem und konstruktivem Austausch zu den unterschiedlichen Wettbewerbsbeiträgen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die Präsentation mitzuverfolgen. Am 29. Juni steht hierzu ab 18.30 Uhr ein Einwahllink zur Verfügung: https://us02web.zoom.us/j/82108929349. Die Präsentation läuft auch als Livestream auf der Beteiligungsseite des Projektes dialog.metro-campus.de. Dort sind auch zahlreiche Infos und Hintergründe zu den Plänen und Entwürfen hinterlegt. ___________________________________________________________________________ 23. Juni 2021 Diskussion um Pläne für alten Kaufhof - Bürgerinnen und Bürger sollen sich beteiligen Erste Pläne für den alten Kaufhof Am Wehrhahn1 liegen vor/Öffentliche Diskussion zur Fortentwicklung gewünscht Das Workshopverfahren zur Nachnutzung des Kaufhofgebäudes Am Wehrhahn 1 geht in die nächste Phase. Seit Dienstag, 22. Juni, liegen die ersten Entwürfe der Signa als Eigner der Liegenschaft vor und können online unter www.dialog-am-wehrhahn-1.de und direkt vor Ort in den Schaufenstern des ehemaligen Reisebüros eingesehen werden. Alle Interessierten sind eingeladen, sich in die Diskussion mit Ideen und Anregungen einzubringen. Das Grundstück der aufgegebenen Kaufhoffiliale ist ein Beispiel für den aktuellen Wandel in der Einzelhandelsentwicklung, besonders der Kaufhauslandschaft in den Städten. Die Lage als zentraler End-, bzw. Anfangspunkt an der Schadowstraße, einer der frequenzstärksten Einkaufsstraßen Deutschlands, erfordert eine qualifizierte städtebauliche Auseinandersetzung bei der Reaktivierung des Standortes. Hier muss sich mit den neuen Anforderungen einer zukunftsfähigen Ausrichtung auseinandergesetzt und eine Lösung gefunden werden, die zu Düsseldorf passt und dabei Entwicklung möglich macht. Nicht zuletzt die neuen architektonischen Lückenschlüsse und Impulse rund um den Kö-Bogen, das Schauspielhaus und die Neugestaltung der Schadowstraße tragen dazu bei, dass der Standort Am Wehrhahn 1 diesen richtungsweisenden Stadtumbauprozess mit einem besonderen Entwurf fortsetzen kann. Nun hat die Signa-Gruppe in Abstimmung mit der Stadt eine öffentliche Diskussion initiiert, um einen weiteren Impuls für die Schadowstraße zu entwickeln. Hierfür hat sie das international renommierte Architekturbüro BIG (Kopenhagen) verpflichtet, das bereits weltweit sehr kreative Projekte entwickeln und realisieren konnte. Die Architekten haben nach vielen Vorstudien sechs unterschiedliche Varianten erarbeitet, die am 22. Juni in einer digitalen öffentlichen Veranstaltung präsentiert wurden. Insbesondere die Themen Höhenentwicklung und zukunftsorientierte Nutzungsmischung prägten die anschließende Diskussion. Der Hochhausrahmenplan, der sich gerade in der Öffentlichkeitsbeteiligung befindet, sieht einen sogenannten Traditionshorizont für Düsseldorf vor, bei dem Hochhäuser zwischen 100 und 120 Meter hoch sein sollen, um sich in die feine Düsseldorfer Stadtsilhouette einzufügen. Die vorliegenden Pläne hingegen sehen Höhen bis zu 189 Metern vor. Mit dieser Frage müssen sich die Fachjury und der Hochhausbeirat kritisch beschäftigen, um herauszufiltern, was zu Düsseldorf passt. Auch bei der Nutzungsmischung gab es kritische Töne: Anders als durch die Bürotürme repräsentiert, ist für die Schadowstraße und die Innenstadt eine bunte und vielfältige Nutzungsmischung vorgesehen, die auch so weiterentwickelt werden soll. Das wird durch die Bürgerschaft bisher ausdrücklich so unterstützt. Das Wohnen stellt dabei einen weiteren wichtigen Punkt auf der Agenda dar. "Jetzt ist der richtige Moment, um die Chancen und Risiken für unsere Innenstadt öffentlich zu diskutieren. Es gibt Düsseldorferinnen und Düsseldorfer, die Hochhäuser dieser Größenordnung kritisch sehen. Alle Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, ihre Ideen und Anregungen für diesen zentralen Standort einzubringen", wünscht sich Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller eine intensive Diskussion und viele Anregungen für die Entscheidung, die die Wünsche aus der Bevölkerung einbeziehen wird. Die Entwürfe zeigen deutlich, dass seitens des Architekturbüros BIG eine neue Maßstäblichkeit und Sichtbarkeit im Stadtraum an dieser Stelle gesehen wird. Dies wird auch mit neuen öffentlichen Bereichen sowohl im Erdgeschoss als auch beispielsweise auf Dachebenen ergänzt. Diese von internationalen Vorbildern geprägte Herangehensweise ist gerade vor dem Hintergrund des aktuell diskutierten Hochhausrahmenplans für Düsseldorf genau auszuloten. Darauf basierend ist dann eine Entscheidung zu fällen, welche Maßstäblichkeit und Höhen für Düsseldorfs City gewollt sind. Bereits im Vorfeld des Workshops wurde von Seiten der politischen Gremien klargestellt, dass ein Hochhaus an dieser Stelle nicht zwingend gesetzt ist. Auch angepasste, unter der Höhe der bedeutsamen Nachbarn, Dreischeibenhaus und Marienkirche, bleibenden Entwürfe sollten erarbeitet werden. Die Einbeziehung der Öffentlichkeit spielt für die Stadt, die hier das Baurecht managt, eine sehr wichtige Rolle, um diese zentrale Entwicklung sowohl in Fragen der Höhe als auch in Fragen der Nutzungen mit der Stadtgesellschaft zu reflektieren. "Für Umsetzungen ambitionierter Visionen in einem formellen Bauleitplanverfahren ist eine hohe gesellschaftliche Akzeptanz unerlässlich", erklärt Cornelia Zuschke, Beigeordnete für Planen, Bauen, Mobilität und Grundstückswesen. Die Bürger sind aufgefordert, sich in die jetzt laufende Diskussion mit einzubringen, damit alle Aspekte der Stadtgesellschaft für eine positive Entwicklung an diesem wichtigen Ort zum Tragen kommen. "Wir haben hier als Stadt die Gesamtentwicklung und nicht nur das Grundstück vor Augen und werden die Entwicklung insofern sehr genau begleiten. Die Diskussion am Freitag, 25. Juni, im Beratungsgremium, die sowohl durch die Düsseldorfer Politik als auch durch internationale Fachleute und Mitglieder des Hochhausbeirates besetzt ist, wird dies in den Blick nehmen", gibt Cornelia Zuschke einen Ausblick auf den kommenden Termin. Wie geht es weiter: Unter Berücksichtigung der Rückmeldungen aus der Öffentlichkeit sowie der Empfehlungskommission wird das Planungsteam an ausgewählten Entwürfen weiterarbeiten und diese nach dem Sommer - voraussichtlich im September - erneut der Öffentlichkeit präsentieren und zur Diskussion stellen. Die abschließende Entscheidung, wie es an dieser Stelle weitergeht, werden nach Vorberatung durch die Empfehlungskommission die politischen Gremien der Stadt Düsseldorf unter Wahrnehmung ihrer Planungshoheit in einem öffentlich rechtlichen Bebauungsplanverfahren treffen. ___________________________________________________________________________ 23. Juni 2021 Gegen Auto-Poser: Zufahrt zum Mannesmannufer am Wochenende gesperrt Um die "Auto-Poser-Szene" und den touristischen Parksuchverkehr am Mannesmannufer einzudämmen, wird die Landeshauptstadt in dieser Woche erneut Vorkehrungen treffen. Die Zufahrt zum Mannesmann-/Rathausufer - von der Haroldstraße und Neusser Straße aus - wird am Horionplatz mit einer kontrollierten Sperre versehen. Die Sperrungen erfolgen am: - Freitag, 25. Juni, von 18 Uhr bis nachts, - Samstag und Sonntag, 26. Juni und 27. Juni jeweils von 11 Uhr bis nachts. Die Zufahrt in die oben genannten Straßenzüge ist nur Anwohnern sowie deren Besuchern, Rettungsdiensten, Pflegediensten, dem Busverkehr und Taxen erlaubt. Das Einhalten der Durchfahrtssperren wird durch von der Stadt beauftragtes Kontrollpersonal überwacht, um die Einfahrt für Kraftfahrzeuge der "Auto-Poser- Szene" und Parksuchverkehre von Besuchern des Rheinufers zu unterbinden. ___________________________________________________________________________ 23. Juni 2021 Öffentlich geförderte Wohnungen für ältere Menschen, Familien und Wohngruppen an der Kölner Straße Stadt bietet Grundstücke an der Kölner Straße 305/Mischung diverser Wohnformen gewünscht Die Landeshauptstadt Düsseldorf bietet die Bestellung eines Erbbaurechtes an den Grundstücken Kölner Straße 305 an. Das Ausschreibungsverfahren ist gestartet. Das Erbbaurechtsgrundstück befindet sich in der Nähe des Hauptbahnhofs. Neben dem guten ÖPNV-Angebot mit Buslinien, S-Bahn und U-Bahn sowie der guten Verkehrsanbindung an das überregionale Verkehrsnetz, sind soziale Infrastruktureinrichtungen wie Kindertagesstätten und Schulen gut erreichbar. Geschäfte des täglichen Bedarfs und Gastronomie sind fußläufig zu erreichen. In der Nähe zum Baugebiet befindet sich der "Sonnenpark", eine öffentliche Grünfläche mit Kinderspielplätzen. Auf den Grundstücken soll eine Mischung aus diversen Wohnformen entstehen - unter anderem öffentlich geförderte Wohnungen beispielsweise für behindertengerechtes Wohnen für Rollstuhlfahrer, Wohnungen für ältere Menschen, Familien jeglicher Größe und Wohnungen für besondere Nutzergruppen wie Wohngruppen (Zusammenschluss von Privatpersonen, die ein gemeinschaftliches Wohnprojekt/ Kombination Mietwohnungen mit Gemeinschaftsraum anstreben) sowie vor allem im Erdgeschoss entlang der Kölner Straße ergänzende kerngebietstypische anderweitige Nutzungen. Innovative Wohn- und Nutzungskonzepte werden ausdrücklich erwünscht. Der von Interessenten anzubietende Erbbauzins sowie das einzureichende Entwurfskonzept für die Bebauung unterliegen dabei dem Wettbewerb. Nähere Informationen gibt es online unter www.duesseldorf.de/liegenschaften. ___________________________________________________________________________ 23. Juni 2021 Partnerstadt Palermo: Internationaler Kongress der Bürgermeister der "Sicheren Häfen" Landeshauptstadt Düsseldorf nimmt an Gesprächen teil In Düsseldorfs Partnerstadt Palermo findet am Freitag und Samstag, 25. und 26. Juni, der Kongress "From the Sea to the City", eine Städtekonferenz für ein Europa des Willkommens, statt. Auf der Konferenz wird zwischen Bürgermeister*innen und Städtevertreter*innen aus ganz Europa darüber diskutiert, wie eine europäische und gerechte Verteilung von Flüchtlingen gelingen kann und welche Rolle dabei die Städte übernehmen, die sich zum "Sicheren Hafen" erklärt haben. Für die Landeshauptstadt Düsseldorf wird Miriam Koch, Leiterin des Amtes für Migration und Integration, an den Gesprächen in Palermo teilnehmen. Zudem wird Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller die Teilnehmenden per Videobotschaft grüßen. Die Stadt Düsseldorf ist bereits am 24. Juli 2018 der "Seebrücke" beigetreten und ebenfalls Teil des Bündnisses "Städte Sicherer Häfen". Damit zeigt Düsseldorf seine Bereitschaft, Geflüchtete aus Seenot in der Stadt aufzunehmen, solange sich auf EU- Ebene kein Fortschritt in den Verhandlungen über ein europäisches humanitäres Flüchtlingsrecht abzeichnet und die nicht staatlichen Seenotrettungs-Organisationen weiter behindert werden. Dem Bündnis gehören mittlerweile in Deutschland mehr als 247 Städte und Kreise an. "Düsseldorf steht zu seiner Zusage, auch über die Quote hinaus Menschen aus Seenot oder aus Flüchtlingslagern aufzunehmen", sagt Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller. "Wir haben in Düsseldorf eine Zivilgesellschaft, die diese Menschen willkommen heißt und sie bei der Integration in vielfältiger Weise unterstützt. Ich begrüße es sehr, dass unsere Partnerstadt Palermo diesen wichtigen Kongress ausrichtet und sich Düsseldorf aktiv an den Gesprächen beteiligt." Die bundesweite Koordination des Bündnisses "Sichere Häfen" hat die Stadt Potsdam übernommen, die NRW-weite Koordination der Oberbürgermeister der Stadt Bielefeld. Weitere Informationen unter: www.duesseldorf.de/amt-fuer-migration-und- integration/staedtebuendnis-sichere-haefen.html ___________________________________________________________________________ 23. Juni 2021 Rußrindenkrankheit: Gartenamt muss 47 abgestorbene Ahornbäume fällen Das Gartenamt muss kurzfristig 47 Ahornbäume fällen. Sie alle sind von der Rußrindenkrankheit befallen und bereits abgestorben. Die Entnahmen beginnen innerhalb der kommenden Tage. Dabei kann es zu kurzfristigen Sperrungen von Teilen der Grünanlagen oder Straßenbereiche kommen. Vorab prüft das Gartenamt die betroffenen Bäume auf besetzte Bruthöhlen und Nester. Die erforderlichen Baumentnahmen im Überblick: • Ein Ahornbaum im Hofgarten, nördlich der Fontäne "Jröner Jong" • Zwei Ahornbäume an der Otto-Hahn-Straße • Zwei Ahornbäume an der Straße am Schönekamp • Drei Ahornbäume am Friedhof Eller • Drei Ahornbäume im Böschungsbereich der Fußgängerbrücke In der Steele • 14 Ahornbäume entlang der Fuß- und Radwegeverbindung zwischen Krefelder Straße und Schiessstraße • 22 Ahornbäume entlang der Münchener Straße, zwischen Karl-Hohmann-Straße und Bonner Straße Durch die vergangenen langen, heißen und trockenen Sommer sind viele Bäume in einen sogenannten "Trockenstress" geraten. Bedingt durch den Wassermangel in den Böden und der Hitze werden immer mehr Bäume geschwächt und damit anfälliger für Krankheiten und Schädlinge. Die Anzahl absterbender Bäume hat durch die Veränderungen der klimatischen Verhältnisse merklich zugenommen. Ahornbäume werden von der sogenannten Rußrindenkrankheit, einer Pilzerkrankung, befallen. Das Auftreten der Rußrindenkrankheit ist eine typische Folge von außergewöhnlich langen und trockenen Sommern. Der Pilz breitet sich im Holzkörper aus und zerstört schließlich das Kabium - und somit die Leitungsbahnen des Baumes - sowie die Rinde. Es kommen rußschwarze Flächen zum Vorschein. Stark geschwächte Bäume sterben innerhalb einer Vegetationsperiode ab. Es gibt keine Möglichkeit, einen befallenen Baum noch zu retten. Weil die Bäume so schnell absterben, muss das Gartenamt erkrankte Ahorne stets kurzfristig entnehmen, um die Verkehrssicherheit sicherzustellen. Die Entfernung erkrankter Bäume führt außerdem dazu, dass die Sporenlast des Pilzes in Gehölzbeständen sinkt. Das reduziert die Wahrscheinlichkeit eines Befalls weiterer gesunder Ahornbäume in der Umgebung. Das Gartenamt rechnet damit, dass innerhalb der kommenden Monate weitere Fällungen geschädigter Bäume aufgrund der Rußrindenkrankheit nötig werden. Es ist das Ziel des Garten-, Friedhofs- und Forstamts den Baumbestand zu erhalten und an möglichst vielen Standorten nachzupflanzen und/oder zu ergänzen. Die Möglichkeit von Nachpflanzungen wird sorgfältig geprüft. Bei Nachpflanzungen von Straßenbäumen sind sogenannte Umlaufverfahren durchzuführen. Hierbei prüfen verschiedene Leitungsträger - dazu gehören zum Beispiel die Netzgesellschaft, der Stadtentwässerungsbetrieb und die Telekom – die Leitungstrassen und ihre Nähe zu den Baumstandorten. Darüber hinaus sind auch notwendige Abstände zu Verkehrsanlagen sowie brandschutztechnische Belange zu beachten. ___________________________________________________________________________ 23. Juni 2021 Ordnungsamtsmitarbeiter angegriffen, beleidigt und bedroht: 650 Euro Strafe Weil er Mitarbeiter der Verkehrsüberwachung des Ordnungsamtes beleidigt, bedroht und angegriffen hatte, ist ein Mann jetzt vom Amtsgericht zu einer Geldstrafe von 650 Euro verurteilt worden. Dabei berücksichtigte das Gericht, dass der Betroffene sich reumütig zeigte und sich vor Gericht entschuldigte sowie dass er derzeit arbeitssuchend ist. Ausgangspunkt war, dass zwei Außendienstmitarbeiter der Verkehrsüberwachung am 7. März 2020 rund um den Trödelmarkt des Aachener Platzes im Einsatz waren. Dort fiel ihnen das Auto des Mannes auf, das stark behindernd auf dem Gehweg stand. Die Fußgänger hatten an der Stelle keine Möglichkeit mehr den Gehweg zu nutzen und mussten auf die Fahrbahn ausweichen. Die Mitarbeiter der Verkehrsüberwachung forderten einen Abschleppwagen an, um das falsch geparkte Fahrzeug zu entfernen. Kurz darauf trafen mehrere Menschen am Fahrzeug ein. Die Außendienstkräfte sprachen den Fahrzeugführer an und forderten ihn auf, seine Personalien anzugeben. Daraufhin entgegnete dieser "Ich muss dir gar nichts geben und fahre jetzt weg". Auch seine Begleiter meinten, er könne ruhig weg fahren, da der Abschleppwagen noch nicht da sei. Nach der Belehrung über die Bekanntgabe seiner Personalien wurde die Außendienstkraft beschimpft. Auch die zweite Einsatzkraft forderte die Daten, worauf sie ebenfalls beleidigt wurde. Aufgrund des aggressiven Verhaltens und der Personalienverweigerung wollten einer der Verkehrsüberwachungskräfte ein Foto machen. Der Betroffene schlug ihm auf die Hand und sagte: "Wenn ich aussteige, haue ich Dir ein Messer in den Rücken". Anschließend flüchtete er. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Geldstrafe von 1.000 Euro gefordert, der Verteidiger 500 Euro. Das Amtsgericht verurteilte den Mann nun zu 65 Tagessätzen à 10 Euro. ___________________________________________________________________________ 22. Juni 2021 Das neue Amt für Gleichstellung und Antidiskriminierung Das ehemalige Gleichstellungsbüro wurde zum Amt umgewandelt und wird um wichtige Zuständigkeitsbereiche erweitert Am 1. Mai wurde das Gleichstellungsbüro in das Amt für Gleichstellung umgewandelt. Mit diesem ersten Schritt geht eine Anerkennung und Aufwertung der bisherigen Arbeit des Büros einher, mit der dieses mit seiner Querschnittsfunktion noch intensiver als bisher in alle Bereiche der Verwaltung wirken kann. In einem weiteren Schritt erfolgt zum 1. Juli eine weitere Stärkung des Amtes für Gleichstellung. Die Zuständigkeit und die fachlichen Aufgaben werden erweitert - begleitend von einer Aufstockung der Stellen: Hinzukommen die Zuständigkeiten für die Bereiche Antidiskriminierung sowie Jungen- und Männerarbeit. Das Thema Diversitymanagement wird verstärkt. Dementsprechend wird die Bezeichnung ab dem 1. Juli "Amt für Gleichstellung und Antidiskriminierung" lauten. Die Leitung obliegt Elisabeth Wilfart, Gleichstellungsbeauftragte der Landeshauptstadt Düsseldorf. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Die Umbenennung verdeutlicht die Wertschätzung der erfolgreichen Arbeit, die die Gleichstellungsbeauftragte und ihr Team für mehr Geschlechtergerechtigkeit in unserer Stadt leisten. Die inhaltliche Erweiterung der Aufgaben ist notwendig und bedeutet eine Stärkung des Fachbereichs für die Wahrnehmung der wichtigen Aufgaben insbesondere im Bereich Antidiskriminierung." Gleichstellungsbeauftragte Elisabeth Wilfart: "Es ist wichtig und richtig, dass die Aufgaben im Bereich Antidiskriminierung ausgeweitet und vertieft werden. Das Gleichstellungsbüro als querschnittserfahrener Fachbereich ist der richtige Ort, um diese wichtige Querschnittsaufgabe wahrzunehmen. Ich freue mich auf die kommenden Aufgaben und die damit verbundenen Herausforderungen für mein Team und mich." Die Gleichstellungs- und Antidiskriminierungsarbeit sowie das Diversitymanagement der Landeshauptstadt Düsseldorf werden durch zusätzliche Stellen mit entsprechenden Schwerpunkten ausgebaut und breiter aufgestellt: Eine neue Stelle wurde mit dem Schwerpunkt "Antidiskriminierung" geschaffen. Zu den Aufgaben wird unter anderem die Erarbeitung eines kommunalen Handlungskonzeptes gegen Rassismus und Rechtsextremismus gehören, die Beratung und Begleitung von internen und externen Ratsuchenden sowie die Beratung von städtischen Einrichtungen zur Einführung oder Aktualisierung von Antidiskriminierungsmaßnahmen. Eine weitere Stelle wird mit dem Schwerpunkt "Jungen- und Männerarbeit" zur Stärkung der Jungen- und Männerperspektive eingerichtet. Für das Thema sexuelle und geschlechtliche Vielfalt wird die 0,5 Stelle auf eine Vollzeitstelle mit dem Schwerpunkt "LSBTIQ+" aufgestockt. ___________________________________________________________________________ 22. Juni 2021 Frischer Wind für das Tonhallenufer Beitrag des Amtes für Verkehrsmanagement im Landeswettbewerb "Zukunft Stadtraum" zur Neugestaltung prämiert/Jetzt kann die Planung weiter gehen Der Wettbewerbsbeitrag des Düsseldorfer Amtes für Verkehrsmanagement "Neugestaltung Tonhallenufer - Kultur und Freizeit am Rhein" zum Landeswettbewerb "Zukunft Stadtraum" wurde von der Jury des Städtebauministeriums NRW prämiert und für eine Weiterbearbeitung in der Qualifizierungsphase des Wettbewerbs ausgewählt. Landesbauministerin Ina Scharrenbach hat die Urkunde am Dienstag, 22. Juni, an Verkehrsdezernentin Cornelia Zuschke überreicht. "Ich freue mich, dass wir mit diesem innovativen Wettbewerbsbeitrag die Fachjury überzeugen und uns für die zweite Stufe des Wettbewerbs qualifizieren konnten", erklärte die Verkehrsdezernentin. Bis Anfang 2022 haben die städtischen Planer nun Zeit, die neuen Ideen für die Düsseldorfer Rheinuferfront zwischen der Oberkasseler Brücke und dem Rheinpark in Golzheim weiter zu entwickeln. Die ehemals für den Hafen angelegte Fläche ist heute ein wichtiges Bindeglied im Blaugrünen Ring, über welches die städtischen Kulturinstitute und der Hofgarten wieder besser an den Rhein, die vorhandene Rheinuferpromenade und die Altstadt angebunden werden können. Bereits im Vorfeld der weiteren Planung soll eine breite Beteiligung der Öffentlichkeit in Form einer Bürgerwerkstatt stattfinden. Vorschläge für neue, nachhaltige Nutzungen, Beiträge zur Verkehrswende und mehr Grün und Natur am Rheinufer sind willkommen. Eine neue Promenade am Rhein und die vorgesehene Veloroute sind als Themen bereits gesetzt. Im Falle einer weiteren Auszeichnung für den Beitrag in der zweiten Wettbewerbsphase winkt der Landeshauptstadt ein vorrangiger Zugang zu den verfügbaren Fördermitteln des Landes NRW. Bereits zwei Wochen zuvor wurden der Landeshauptstadt aus dem Landeswettbewerb "Mobilität in lebenswerten Städten" Fördermittel in Höhe von 20 Millionen Euro für die Stärkung städtischer Mobilitätssysteme bzw. für die Entwicklung eines nachhaltigen und innovativen Verkehrsangebotes zugesprochen. ___________________________________________________________________________ 22. Juni 2021 Kontrollschwerpunkte: OSD überprüft verstärkt Naturschutzgebiete Menschenansammlungen, Müll und laute Musik belasten Schutzgebiete/Schwimmen in Freigewässern ist lebensgefährlich Der OSD überprüft nun verstärkt Kontrollschwerpunkte in den Außengebieten: Mit den steigenden Temperaturen zieht es große Besuchergruppen vermehrt in umliegende Natuschutzgebiete, die unter den Menschenansammlungen, lauter Musik und dem zurückbleibenden Müll leiden. Darüber hinaus herrscht beim Baden in den dort ansässigen Freigewässern akute Lebensgefahr. Pandemiebedingt war der OSD in den vergangenen Monaten sehr stark durch Einsätze und Kontrollen im Standtzentrum gefordert. Durch die sinkenden Corona- Zahlen sind die OSD-Streifen nun wieder breiter verteilt im Einsatz - so zum Beispiel auch am Elbsee und am Himmelgeister Rheinbogen. Die Kontrollen finden unter der Woche und tagsüber an den Wochenenden vermehrt in den Außengebieten statt. In den Nachtstunden an Wochenenden konzentrieren sich die Einsätze nach wie vor auf die Altstadt und das Rheinufer, um eine zielsichere Prävention und Ahndung von Ordnungswidrigkeiten zu gewährleistet. Alleine in der vergangen Woche wurden mehrere hundert Menschen der umliegenden Naturschutzgebiete verwiesen. Zum einen besteht dort eine hohe Selbstgefährdung durch das Schwimmen in Baggerseen und im Rhein. Zum anderen schadet die Lärm- und Müllbelastung den Tieren und Pflanzen in den Schutzgebieten. Die Stadt appelliert deshalb an alle Bürgerinnen und Bürger, nicht in den Freigewässern zu baden und die Landschaft nicht zu vermüllen! Schwimmen in Freigewässern ist oft lebensgefährlich Vor allem in Freigewässern birgt das Schwimmen akute Gefahren. Baden ist nur dort sicher, wo Aufsicht vorhanden ist, in Düsseldorf etwa am Unterbacher See (Nord- und Südstrand). Alle anderen Baggerseen, also die Angermunder Baggerseen westlich und östlich des Heiderweges, der Suitbertussee, Fliednersee, Lambertussee in Kaiserswerth, Lichtenbroicher Baggersee am Flughafen, Südpark-See, Unisee sowie der Elbsee Süd und Nord sind nicht fürs Schwimmen freigegeben. Das Schwimmen in Freigewässern ist oft lebensgefährlich. Vertreter von Feuerwehr, Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG), Wasserwacht und Wasserschutzpolizei betonen: "Auch geübte Schwimmer können bei Unterströmungen in Not geraten." Generell sollten Eltern ihre Kinder an den Gewässern immer im Auge behalten. ___________________________________________________________________________ 21. Juni 2021 Neues Buch der Mahn- und Gedenkstätte "Ulmer Höh‘. Das Gefängnis Düsseldorf-Derendorf im Nationalsozialismus" "Ulmer Höh‘. Das Gefängnis Düsseldorf-Derendorf im Nationalsozialismus" - so lautet der Titel des neu erschienen Werkes, das die Mahn- und Gedenkstätte und ihr Förderkreis am heutigen Montag, 21. Juni, präsentierten. Das von Institutsleiter Dr. Bastian Fleermann verfasste Werk erscheint nun im Droste-Verlag. Das 488 Seiten starke Buch erzählt die Geschichte des Gefängnisses und der Männer und Frauen, die dort in den Jahren 1933 bis 1945 aus politischen oder "rassischen" Gründen inhaftiert waren. Zum historischen Hintergrund Tausende Menschen waren zwischen 1933 und 1945 im Gefängnis Düsseldorf-Derendorf inhaftiert – ein Großteil von ihnen waren politische Gefangene, Regimegegner oder aus rassistischen Gründen Verfolgte. Die "Ulmer Höh'", wie das Gefängnis im Volksmund genannt wurde, war für viele Häftlinge nur eine Zwischenstation auf dem Weg in die Konzentrationslager. Hinzu kamen die regulären Straftäter. Die Quellen deuten jedoch darauf hin, dass während der NS- Herrschaft die Grenzen dieser Häftlingskategorien zunehmend unschärfer wurden: Einfache Diebe galten nun in politisierter Form als "Volksschädlinge" oder "Reichsfeinde". Zu den bekanntesten Häftlingen gehörten unter anderem Oberbürgermeister Dr. Robert Lehr, der spätere Stadtdirektor Dr. Walther Hensel, der Schauspieler und Regisseur Wolfgang Langhoff, der Schriftsteller Bernt Engelmann, der Kunstmaler Peter Ludwigs, der kommunistische Widerstandskämpfer Wilhelm Knöchel oder der Generalpräses der katholischen Jugendbewegung Ludwig Wolker. Nach 1939 internationalisierte sich die Gefangenengesellschaft massiv durch die Inhaftierung von ausländischen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern, die ab 1943 die Mehrheit der Gefangenen ausmachten. Am 2./3. März 1945 wurde die Anstalt "geräumt", die geschwächten und kranken Häftlinge wurden in andere Haftstätten "verlegt". Das Haus war vor allem wegen seines "Bezirkskrankenhauses", in dem kranke Gefangene aus allen Gefängnissen der Region behandelt wurden, exponiert, da hier massenhaft Medizinverbrechen verübt wurden (Kastrationen und Sterilisationen). Insbesondere die Gestapo-Beamten, die das Haus für sich reklamierten misshandelten viele Gefangene schwer. Vielfach kam es zu tatsächlichen oder vermeintlichen Suiziden. Die Studie gleicht die amtliche und bürokratische Überlieferung mit den persönlichen Erinnerungen von Überlebenden, mit persönlichen Nachrichten, Tagebucheinträgen und Briefen ab. Insgesamt entsteht so ein vergleichsweise dichtes Bild einer deutschen Strafanstalt während der NS- Diktatur. Das 1893 erbaute Gefängnis wurde bis Februar 2012 als JVA genutzt und in den Folgejahren fast vollständig abgerissen. Am Platz entsteht ein neues Stadtquartier. Der Förderkreis der Gedenkstätte, die Firma Interboden GmbH & Co KG, die das ehemalige JVA-Gelände entwickelt, und der Droste-Verlag hatten am heutigen Montag, 21. Juni, zu einer Buchvorstellung in die alte Kleiderkammer unterhalb der Kapelle an der Ulmenstraße geladen – also in den letzten noch stehenden Räumlichkeiten der ehemaligen JVA. Bürgermeister Josef Hinkel sprach ein Grußwort. Unter den Gästen waren Dr. Ulrich Thole, Vizepräsident des Oberlandesgerichts, Bezirksbürgermeisterin Annette Klinke sowie der ehemalige Generalstaatsanwalt Emil Brachthäuser. Das Buch Bastian Fleermann: "Ulmer Höh’. Das Gefängnis in Düsseldorf-Derendorf im Nationalsozialismus", 488 Seiten, Hardcover mit Lesebändchen, ISBN 978-3-7700- 6044-3, 22 Euro. Das Buch ist ab sofort im Buchhandel und in der Mahn- und Gedenkstätte, Mühlenstraße 29, erhältlich. ___________________________________________________________________________ 21. Juni 2021 Verschlechterung der Haushaltslage für 2021 um weitere 30 Millionen Euro prognostiziert Stadtkämmerin Dorothée Schneider hat am Montag, 21. Juni, den Controllingbericht zur haushalts- und personalwirtschaftlichen Lage nach dem Stichtag 30.04.2021 im Haupt- und Finanzausschuss vorgestellt. Dieser prognostiziert eine Verschlechterung der Haushaltslage der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 um 30 Millionen Euro über Plan. Aktuell wird bei den Steuern (Gemeindeanteile an der Einkommen- und Umsatzsteuer) mit einer Verschlechterung von rund 25 Millionen Euro gerechnet. Diese kann aber durch die im Rahmen der COVID-19-Pandemie erlassenen Regelungen durch das Land NRW gemäß NKF-COVID-19-Isolierungsgesetz unter Berücksichtigung der Bilanzierungshilfe beim außerordentlichen Ergebnis - zu Lasten des Eigenkapitals - berücksichtigt werden. Daneben wirken sich verschiedene Sachverhalte auf das Prognoseergebnis aus. So werden zum Beispiel Verschlechterungen bei der Krankenhilfe für Leistungsbezieher bei den wirtschaftlichen Leistungen für Asylsuchende (-3,7 Millionen Euro), durch Kosten- und Fallsteigerungen bei der Hilfe zur Erziehung (-5,0 Millionen Euro) sowie bei den Grundstücksverkäufen (-9,2 Millionen Euro) erwartet. Durch die Vereinnahmung der sogenannten „FlüAG-Pauschale“ vom Land NRW und bei der Betreuungs- und Versorgungspauschale (+5,7 Millionen Euro) wird es voraussichtlich zu einer Verbesserung gegenüber der Planung kommen. Die Haushaltslage der Landeshauptstadt Düsseldorf verschlechtert sich laut Prognose demnach zum 31.12.2021 um 30 Millionen Euro auf dann -104 Millionen Euro. Bund und Land sind zu finanziellen Hilfen aufgefordert Neben der bereits vorhandenen Möglichkeit, die coronabedingten Schäden im kommunalen Haushalt isoliert abzubilden, sind jedoch auch in diesem Jahr - analog zum Vorjahr - unmittelbare finanzielle Unterstützungsmaßnahmen seitens des Bundes und des Landes NRW erforderlich, wie zum Beispiel die Erstattung der coronabedingten Gewerbesteuerausfälle. Daher sind Bund und Land weiterhin aufgefordert, kurzfristig den Kommunen finanzielle Hilfen in Aussicht zu stellen. ___________________________________________________________________________ 18. Juni 2021 Düsseldorf Fashion Days - Festival Edition Düsseldorf Fashion Days vom 21. Juli bis 28. Juli 2021/Wirtschaftsförderung stärkt Mode- und Einzelhandelsstandort Die vor wenigen Wochen im Rahmen des DFD (Düsseldorf Fashion Days) Festivals gestartete Händlerinitiative zur Förderung des Düsseldorfer Handels erfreut sich bereits enormer Beliebtheit und verzeichnet bisher Anmeldungen von rund 90 Marken, Händlern, Hotels und Galerien. Zahlreiche Aktivierungen wie Pop-Up-Stores, Schaufensteraktionen und dezentrale Fashion-Plattformen schaffen eine aufregende Order-Woche mit Festivalcharakter. Vom 21. Juli bis zum 28. Juli 2021 startet das Orderbusiness in Düsseldorf mit einer umfassenden Standort-Initiative unter der etablierten Dachmarke DFD – Düsseldorf Fashion Days. Wichtigster Tag für Shopping-Begeisterte und den Einzelhandel ist Samstag, 24. Juli, mit dem sogenannten „Shopping Day“ - lange Einkaufen bis 22 Uhr. Aufgrund der hohen Nachfrage sind Anmeldungen für interessierte Händler, Gastronomen und Hoteliers noch bis zum 2. Juli möglich. "Wir freuen uns sehr, dass sich Düsseldorfs bekannteste Einkaufsorte Sevens, die Schadow-Arkaden sowie Jades genauso beteiligen wie Concept-Stores wie Live Lab und namhafte Highstreet-Größen wie Breuninger, Peek & Cloppenburg, Ansons, C&A, Hunkemöller und H&M," sagt Theresa Winkels, Leiterin des Wirtschaftsförderungsamtes. "Auch die Kooperation zwischen ausgewählten Kunstgalerien und Designer*innen im Rahmen des DFD Festivals ist bislang einzigartig", heißt es weiter. Das Mode- und Kunstfestival "strike a pose" bündelt zeitgleich erstmalig mit einem umfassenden Programm zwei Schwerpunkte, die die Region auszeichnen, Mode und Kunst. Des Weiteren beleben Schaufenster des Kompetenzzentrums für Kultur- und Kreativwirtschaft (KomKuK) mit diversen inspirierenden Kooperationen das Stadtbild. Düsseldorfer Mode- und Kunstliebhaber*innen dürfen sich in der Lorettostraße, der Friedrichstraße und am Marktplatz auf einen Schaufensterbummel der besonderen Art freuen. Alle Akteure aus Mode, Lifestyle, Event, Kultur- und Kreativwirtschaft sind eingeladen, sich mit Aktionen am Festival zu beteiligen, die Anmeldung ist auch hier noch bis zum 2. Juli möglich. Das Fashion Net sorgt wie gewohnt für zahlreiche Serviceangebote und eigene Eventformate während der Ordertage. Dem Fachpublikum werden neben etablierten Networkingformaten wie der DFD Lounge am Karl-Arnold-Platz auch der renommierte Modebusiness Award und Showroom-Shuttlefahrten angeboten. Die E-Marke Polestar ist der neue DFD Shuttle-Partner und steht für die Klimafreundlichkeit der Landeshauptstadt. Alle Informationen zur Händlerinitiative und der Anmeldung können per E-Mail unter dfd@kollektiv-k.de angefordert werden. ___________________________________________________________________________ 18. Juni 2021 Mehr Sicherheit und Komfort: Die Grafenberger Allee wird fahrradfreundlicher Insgesamt sechs einmündende Nebenstraßen werden bis Anfang 2022 aufgepflastert In dieser Woche starten die ersten Bauarbeiten, um die Grafenberger Allee fahrradfreundlicher zu gestalten. Insgesamt sechs einmündende Nebenstraßen werden bis Anfang 2022 aufgepflastert. Die Grafenberger Allee ist als Hauptverkehrsachse Teil des Radhauptnetzes und verbindet die östlichen Stadtteile mit dem Stadtzentrum. Aufgrund der positiven Erfahrungen mit den bereits aufgepflasterten Straßeneinmündungen Hermannstraße, Humboldtstraße und Degerstraße an der Grafenberger Allee, sollen weitere Straßeneinmündungen aufgepflastert werden. Dabei wird die einmündende Fahrbahn auf das Niveau des Seitenraums angehoben. Dem Radverkehr wird eine optimale, ebene und zügige Befahrbarkeit der Querungsstellen ermöglicht und zugleich die Geschwindigkeiten des querenden Kfz- Verkehrs verringert. "Die Grafenberger Allee ist eine wichtige Achse für den Radverkehr. Mit den Aufpflasterungen erreichen wir den eindeutigen Vorrang des Radverkehrs und sorgen für mehr Sicherheit und Komfort in den Kreuzungsbereichen, wovon auch der Fußverkehr profitiert", sagt Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller. "Die Aufpflasterungen sind aber nur der erste Schritt. In weiteren Bauabschnitten soll die Grafenberger Allee in den nächsten Jahren weiter für den Radverkehr ausgebaut werden." "Aufgrund der komplexen Gegebenheiten, die die Straße mit sich bringt, kann der Ausbau nur Abschnittsweise realisiert werden. Weitere Planungen laufen bereits, wie beispielsweise im Rahmen des barrierefreien Ausbaus der Haltestelle Schlüterstraße", erläutert Beigeordnete Cornelia Zuschke. Begonnen wurde mit den Arbeiten am 17. Juni an der Kreuzung Gehrtsstraße. Während der Bauarbeiten kommt es an der Kreuzung zu verkehrlichen Einschränkungen. Die Gehrtsstraße wird für den Zeitraum der Umbaumaßnahme von der Grafenberger Allee abgebunden und zur Sackgasse. Eine entsprechende Umleitung wird ausgeschildert. Darüber hinaus wird die rechte Fahrspur der Grafenberger Allee für den Baustellenbetrieb herausgenommen. Die Umbaumaßnahmen sollen planmäßig bis Ende Juli abgeschlossen sein. Voraussichtlich noch im Juni starten die Arbeiten an der Engerstraße. Mitte Juli geht es dann an der Neaderstraße weiter. Dort wird im Zuge der Maßnahme auch rund 150 Meter Radweg zwischen Beethovenstraße und Neanderstraße saniert. Auf der gegenüberliegenden Seite sind erst noch Leitungsarbeiten der Netzgesellschaft Düsseldorf notwendig, bevor dort der Radweg ebenfalls neu angelegt werden kann. Die Kosten für die drei Radverkehrsprojekte belaufen sich auf insgesamt rund 400.000 Euro. 160.000 Euro übernimmt das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit und die Nationale Klimaschutz Initiative, die die Umbauten mit einem Zuschuss von 40 Projekt fördern. Weitere Aufpflasterungen sind in diesem Jahr an der Einmündung der Achenbachstraße geplant. Die Aufpflasterungen an der Grimmstraße und Irmgardstraße werden 2022 umgesetzt. Weitere Informationen zum Thema Radverkehr in Düsseldorf finden Sie online unter www.duesseldorf.de/radschlag. ___________________________________________________________________________ 18. Juni 2021 Ausbau Radhauptnetz: Lückenschluss an der Kölner Straße/Pempelforter Straße Lückenlose Radverkehrsachse zwischen Oberbilker Markt und Am Wehrhahn Ein weiterer Lückenschluss im Ausbau des Radhauptnetzes: Seit Beginn der Woche wird am ersten Bauabschnitt des Radwegeprojektes an der Kreuzung Kölner Straße/Pempelforter Straße gearbeitet. Damit wird die letzte Lücke auf der rund 1,6 Kilometer langen Radverkehrsachse zwischen Oberbilker Markt und Am Wehrhahn geschlossen. Im ersten Bauabschnitt werden zunächst bauliche Anpassungen vorgenommen. Dafür wird die Fahrbahn auf der Kölner Straße Richtung Worringer Platz, zwischen Kreuzung und Börnestraße, um eine Fahrspur reduziert. Die Arbeiten sollen planmäßig bis Ende Juni abgeschlossen werden. Voraussichtlich im August muss die Ampelanlage in einem weiteren Bauabschnitt angepasst und der gesamte Kreuzungsbereich neu markiert werden. "Mit den Lückenschlüssen an der Kölner Straße/Pempelforter Straße wird ein großes zusammenhängendes Teilstück des Radhauptnetzes im Innenstadtbereich komplettiert", betont Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller. "Auch am Worringer Platz laufen seit Mitte Mai die Arbeiten des letzten Bauabschnittes des Radwegeprojektes Karlstraße/Worringer Straße. Die Innenstadt wird ein Stück fahrradfreundlicher." Beigeordnete Cornelia Zuschke: "Eine kleine aber zentrale Maßnahme. Der Lückenschluss bindet die Radverkehrsanlagen auf der Kölner Straße an den Wehrhahn an. Über die ebenfalls fast fertiggestellte Schadowstraße entsteht so eine attraktive Verbindung in Richtung Altstadt." "Die Radverkehrsanlagen, die aktuell an der Einmündung zur Gerresheimer Straße enden, sollen über die Kreuzung Am Wehrhahn bis in die Pempelforter Straße hineingeführt werden", erläutert Mobilitätsdezernentin Cornelia Zuschke. "Darüber hinaus sind für die Kreuzung für alle Fahrtrichtungen Aufstellflächen für indirektes Linksabbiegen geplant, über die Radfahrende mit eigenen Signalen gesichert über die Kreuzung geführt werden, um so die Sicherheit der Radfahrenden zu gewährleisten." Die Kosten für das gesamte Bauvorhaben belaufen sich auf rund 70.000 Euro. Die Finanzierung erfolgt aus den Stellplatzablösen. Weitere Informationen zum Ausbau des Radhauptnetzes sind unter www.duesseldorf.de/radschlag zu finden. ___________________________________________________________________________ 18. Juni 2021 Neue Regeln für E-Scooter-Nutzung an der Rheinuferpromenade: Test läuft weiter Abstellen an der Promenade und in Stichstraßen wird unterbunden/Weitere Abstellfläche am Carlsplatz geschaffen Der Verkehrsversuch wird fortgesetzt: An der gesamten Rheinuferpromenade dürfen an Wochenenden zunächst keine E-Scooter mehr abgestellt werden und auch keine Flächen dafür mehr angeboten werden. Ergänzend zu den bereits am vergangenen Wochenenden eingerichteten Abstellflächen für die Scooter am Apollo-Theater und in Höhe der Reuterkaserne ist nun eine weitere Testfläche am Carlsplatz, Ecke Benrather Straße angelegt worden. Auch dort, sowie an der bereits vorhandenen Abstellfläche an der Mühlenstraße, dürfen die E-Scooter nun gezielt abgestellt werden. Über dieses Vorgehen war in Abstimmungsgesprächen zwischen den unterschiedlichen Anbietern von E-Scootern und der Stadtverwaltung Konsens erzielt worden. Sowohl die Stadtverwaltung als auch die Anbieter von E-Scootern gehen davon aus, dass es infolgedessen zu einer Ausdünnung des Fahrbetriebes mit E-Scootern auf der Rheinuferpromenade kommt. Nachgebessert wird noch bei der Beschilderung der neu geschaffenen Abstellflächen. Statt Schildern mit der Aufschrift "Testbereich E- Scooter" soll der Hinweis darauf nun "E-Scooter Parkzone" lauten. Darüber hinaus werden die Verleihfirmen weiterhin an den Wochenenden mit mehr Personal an der Rheinuferpromenade unterwegs sein, um wild abgestellte E-Scooter zu entfernen und ihre Kunden auf die Abstellflächen für die E-Scooter hinzuweisen. Die Auswirkungen des Verkehrsversuchs werden regelmäßig nach den Wochenenden ausgewertet und anschließend mit den Anbietern erörtert. Das weitere Vorgehen wird auf Basis des Evaluierungsergebnisses zwischen den Protagonisten abgestimmt. ___________________________________________________________________________ 17. Juni 2021 Umgestaltung des Reeser Platzes: Öffentlichkeitsbeteiligung ab Herbst geplant Kunstkommission stellte dem Kulturausschuss ihr Konzept vor: Expertinnen- und Expertengespräch sowie Online-Plattform in Planung Im Mai 2020 lobte die Kunstkommission der Stadt Düsseldorf einen öffentlichen Wettbewerb über den zukünftigen Umgang mit dem 39er-Denkmal auf dem Reeser Platz aus. Aufgrund zahlreicher kontroverser Diskussionen um diesen Ort wurde nach einjähriger Vorbereitung mit diversen Recherchen und Werkstattgesprächen mit Bürgerbeteiligung zunächst ein Ideenwettbewerb gestartet. Ziel war es, zeitgenössische, künstlerische und freiraumplanerische Ideen für eine pointierte, signifikante und kritische Kommentierung des Denkmals zu finden. Aus insgesamt 67 eingereichten Projektideen kamen 5 Entwürfe in die engere Auswahl. Nach Vorstellung der Entwürfe kam es zu einer intensiven Diskussion in der Künstlerschaft. Daraufhin beauftragte der Rat die Verwaltung und die Kunstkommission, anhand eines umfassenden Beteiligungsverfahrens die Bürgerschaft in die weitere Planung zu integrieren. "Während die erste Beteiligung im wesentlichen zur inhaltlichen Ausrichtung des Ideenwettbewerbs diente, soll mit dieser Beteiligung nun ein Prozess zur Entscheidungsfindung mit einem breiten Bürgerkonsens in Gang gesetzt werden", erläutert Nicolas Grosch, Leiter der Geschäftsstelle der Kunstkommission. Das Konzept hierzu wurde dem Kulturausschuss in seiner Sitzung am Donnerstag, 17 Juni, vorgestellt. Beteiligt an dem Konzept waren neben dem beauftragten Büro ISR (Innovative Stadt - und Raumplanung GmbH), die Düsseldorf Marketing sowie das Büro "ontopica", das eine digitale Beteiligungsplattform entwickelt hat.Nach den Sommerferien, voraussichtlich im Herbst 2021, sollen alle interessierten Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit erhalten, sich umfassend über den Prozess und die Hintergründe zu informieren, und darauf aufbauend, die Entwürfe zu diskutieren und ihre persönliche Meinung zu äußern. Zum einen wird es ein Expertinnen- bzw. Expertengespräch geben, zu dem alle Interessierte eingeladen werden - der konkrete Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben. Zum anderen soll eine Beteiligung auch über eine Online-Plattform möglich sein. Dafür werden unter anderem die prämierten Entwürfe des Ideenwettbewerbs einzeln in einem Kurzvideo vorgestellt. Digital aufbereitet erhält man einen Eindruck davon, wie es wäre, sich in den realisierten Entwürfen zu bewegen. Interviews mit den Künstlerinnen und Künstlern geben zudem interessante Einblicke zu den Beweggründen und den künstlerischen Inhalten. Nach Auswertung der Beiträge und Erkenntnisse aus dem Beteiligungsverfahren ist beabsichtigt, den politischen Gremien die Ergebnissen sowie einen Vorschlag zur weiteren Vorgehensweise zu präsentieren. Hintergrund: "39er Denkmal" auf dem Reeser Platz Kaum ein anderes Denkmal in Düsseldorf sorgt für so viele kontroverse Diskussionen wie das "39er Denkmal" auf dem Reeser Platz. Errichtet 1939 und ursprünglich als Denkmal für die im Ersten Weltkrieg Gefallenen oder Verschollenen des Niederrheinischen Füsilier-Regiments Nr. 39 der preußischen Armee konzipiert, wird es inhaltlich wie ästhetisch als revanchistisch und nationalsozialistisch eingestuft. In der Forschung gilt das Denkmal überwiegend als ein Dokument der nationalsozialistischen Erinnerungskultur der späten 1930er Jahre in Deutschland. Das Denkmal wurde im Anschluss an die Reichsaustellung "Schaffendes Volk" von 1937 realisiert. Bei dieser Autarkie- und Leistungsschau des NS-Staates entstand unter anderem eine typische nationalsozialistische Modellsiedlung ("Schlagetersiedlung") in Golzheim mit "landschaftsgebundenen" Wohnhäusern und die Anlage des Nordparks. Seit der Errichtung gibt das umstrittene Denkmal Anlass für zahlreiche politische Auseinandersetzungen und Kontroversen. Bereits in der Nachkriegszeit wurde der Erhalt des Denkmals in Frage gestellt, blieb jedoch unangetastet. Die für den Stadtteil zuständige Bezirksvertretung 1 hatte 2015 mehrheitlich beschlossen, ein alternatives Denkmal auf dem Reeser Platz aufzustellen, das den Wunsch der Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger nach einem friedlichen Zusammenleben der Völker zum Ausdruck bringt und den Widerstand gegen Kriegsverherrlichung würdigt. Auf Bitten der Bezirksvertretung 1 wurde die Kunstkommission der Stadt Düsseldorf damit beauftragt, über die Auslobung eines Wettbewerbs einen angemessenen Umgang mit dem Platz und seinem Denkmal zu entwickeln. Die Kunstkommission Die "Kommission für Kunst am Bau und im öffentlichen Raum" ist das Expertengremium für die Realisierung von Kunstprojekten im kommunalen Auftrag. Sie berät den Rat der Stadt bei der Entscheidungsfindung und gibt Empfehlungen ab, unter anderem zur Durchführung von Wettbewerbsverfahren. Sie stellt Leitlinien für kunstwissenschaftliche und künstlerische Betrachtungen auf, entscheidet über die Projektauswahl und gibt Rahmenbedingungen für die Wettbewerbe vor. Sie wählt die einzuladenden Künstlerinnen und Künstler aus und beschließt über die inhaltliche Begleitung der Projekte. Die Kunstkommission ist dem Kulturdezernat der Landeshaupt Düsseldorf zugeordnet. Weitere Informationen unter: www.kunstkommission-duesseldorf.de ___________________________________________________________________________ 17. Juni 2021 "Unsichtbare" Kinder sichtbar machen Jugendamt und Gesundheitsamt sind Gastgeber der Jahrestagung der Bundesarbeitsgemeinschaft "Kinder psychisch erkrankter Eltern"/Ziel ist eine fachübergreifende Zusammenarbeit, um betroffene Familien zu unterstützen In Deutschland leben rund drei Millionen Kinder und Jugendliche mit einem psychisch erkrankten Elternteil. Häufig sind die Eltern krankheitsbedingt nicht in der Lage, ihre Kinder emotional und materiell ausreichend zu versorgen. Die Kinder sind deshalb besonderen Belastungen und verschiedenen psychischen und entwicklungsbedingten Risikofaktoren ausgesetzt. Ihre emotionalen Grundbedürfnisse nach Zuwendung, Nähe und Liebe können nicht erfüllt werden. Die Familie leidet häufig unter prekären Lebenssituationen wie Arbeitslosigkeit oder Partnerschaftskonflikten. Verunsicherung und Konflikte bestimmen den Alltag. Das gilt besonders dann, wenn nur ein Elternteil vorhanden ist. Um betroffene Familien zu unterstützen und auf die Problematik aufmerksam zu machen, entwickelt die Bundesarbeitsgemeinschaft "Kinder psychisch erkrankter Eltern" seit ihrer Gründung im Jahr 2006 Initiativen und Foren. In diesem Jahr sind das Jugendamt und das Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Düsseldorf Gastgeber der digitalen Jahrestagung. Unter dem diesjährigen Titel "Hürden und Hilfen - Lösungsansätze intersektoraler Zusammenarbeit" tauschen sich am Freitag, 18. Juni, rund 230 bundesweite Experten aus den Bereichen der Jugend-, der Gesundheits- und der Suchthilfe digital zu "Hürden und Hilfen" in der Arbeit mit betroffenen Familien aus. Dabei liegt der Fokus darauf, dass die Zusammenarbeit der Berufsgruppen und der Systeme verstärkt werden soll. Die mittel- und langfristigen Folgen einer psychischen Erkrankung von Eltern sind oft besonders gravierend. Viele Kinder tun alles, um den Anschein einer "normalen" Familie zu wahren. Nicht selten übernehmen bereits junge Kinder Versorgungsaufgaben im Alltag: das Eltern-Kind-Verhältnis ist auf den Kopf gestellt. So können die tatsächlichen Belastungen von außen über Jahre nicht erkannt werden. Etwa 60 Prozent der betroffenen Kinder psychisch kranker Eltern entwickeln jedoch im Laufe ihres Lebens eine eigene psychische Auffälligkeit. Psychische Erkrankungen sind nach wie vor schambehaftet, darüber zu sprechen fällt schon innerhalb der Familie schwer. Vielfach fehlt den Eltern die Kraft und der Mut, die nötige Unterstützung für sich und ihre Kinder zu mobilisieren. Daher sind Aufklärung und niedrigschwellige Hilfsangebote dabei unabdingbar. "Gemeinsam für psychisch belastete Familien" In Düsseldorf bestehen bereits seit vielen Jahren Kooperationsstrukturen und integrierte Handlungsansätze zwischen den verschiedenen Ämtern, Fachbereichen und freien Trägern. Das Projekt "Gemeinsam für psychisch belastete Familien", das in diesem Jahr im Stadtbezirk 1 angelaufen ist und vom Landschaftsverband Rheinland finanziert wird, ist ein weiteres Beispiel für eine gelungene Kooperation von Jugend-, Gesundheits- und Suchthilfe. Es ist zudem ein Praxisbeispiel der fachübergreifenden Zusammenarbeit im Rahmen des Düsseldorfer "Präventionskonzeptes U27". Mithilfe des Projektes wird eine lückenlose Präventionskette für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ermöglicht. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die in schwierigen Lebensverhältnissen leben, sollen keine Benachteiligung in Bildung, Gesundheit, Erziehung und Teilhabe erfahren. Weitere Informationen zum "Präventionskonzept U27" gibt es auf der städtischen Webseite unter www.duesseldorf.de/jugendamt/wir/fth/duesseldorfer-praeventionsketten.html. Fachstelle zur Stärkung der psychischen Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen Die neue Fachstelle des Gesundheitsamtes ist zudem seit dem 1. Dezember 2020 Anlaufstelle für psychisch belastete junge Menschen im Alter von 0 bis 27 Jahren, ihr soziales Umfeld und für sie zuständige Fachkräfte. Die Mitarbeitenden unterstützen bei der individuellen Suche nach Lösungen und Perspektiven. In der Initiative "Psychische Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen stärken" haben sich das Gesundheitsamt und das Jugendamt der Landeshauptstadt Düsseldorf mit Unterstützung durch den Landschaftsverband Rheinland (LVR) zusammengeschlossen, um pädagogische Fachkräfte zu schulen und betroffenen Kindern und Jugendlichen sowie deren Eltern niedrigschwellig psychologisch- psychiatrische Hilfen anzubieten. Eine Förderung des LVR ermöglicht es, im Sozialpsychiatrischen Dienst des Gesundheitsamtes eine Anlaufstelle für die Belange psychisch kranker Kinder und Jugendlicher einzurichten und gemeinsam mit dem Jugendamt präventive Angebote zu entwickeln. ___________________________________________________________________________ 17. Juni 2021 500.000 Impfungen in Düsseldorf durchgeführt Am gestrigen Mittwoch, 16. Juni, wurde die 500.000ste Impfung in der Landeshauptstadt durchgeführt. Dadurch haben aktuell rund 319.000 Menschen ihre Erstimpfung und knapp 189.000 Impfberechtigte bereits zwei Schutzimpfungen gegen das Coronavirus erhalten. "Mit der Marke von einer halben Millionen Impfungen befinden wir uns auf einem guten Weg, um für jede Düsseldorferin und jeden Düsseldorfer eine Coronaschutzimpfung zu ermöglichen", freut sich Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller über diesen Meilenstein und führt weiter aus: "Für diesen Erfolg möchte ich mich ausdrücklich bei allen Mitarbeitenden bedanken. Ohne dieses großartige Engagement jedes Einzelnen wäre diese hervorragende Leistung nicht möglich." Seit der Öffnung des Impfzentrums in der Merkur Spiel-Arena am 27. Dezember 2020 sind dort insgesamt 321.433 Impfungen durchgeführt worden. Davon sind 57.709 Impfungen durch mobile Teams verabreicht worden. Darüber hinaus sind in den Düsseldorfer Arztpraxen bereits 186.087 Impfungen durchgeführt worden. ___________________________________________________________________________ 18. Juni 2021 Bürgerstiftung Düsseldorf fördert musikalische Talente an der Clara- Schumann-Musikschule Die Düsseldorfer Bürgerstiftung fördert seit 2020 das Begabtenförderprogramm "Claras Talente" an der Clara-Schumann-Musikschule. Gefördert werden musikalisch begabte Kinder der Musikschule im Alter von bis zu 12 Jahren durch zusätzlichen Musikschulunterricht. Die Bürgerstiftung stellte für die Förderung des musikalischen Nachwuchses für 2020 und 2021 insgesamt einen Betrag von circa 23.000 Euro zur Verfügung. Die Kinder im Begabtenförderprogramm "Claras Talente" erhalten im Rahmen von Stipendien zwei Mal pro Woche Unterricht auf ihrem jeweiligen Instrument und kommen also zwei Mal pro Woche in die Clara-Schumann-Musikschule. Insgesamt 15 Kinder hatten sich Anfang 2020 für das Förderprogramm durch ihre Platzierung beim Wettbewerb Jugend musiziert oder eine spezielle Aufnahmeprüfung qualifiziert. Die Verlängerung der Stipendien und die Neuaufnahmen erfolgten in diesem Jahr durch eine Zwischenprüfung per Video oder ebenfalls über eine Platzierung beim Wettbewerb Jugend musiziert. Es wurden 14 weitere Schülerinnen und Schüler aufgenommen, drei weitere stehen noch auf der Warteliste für das Förderprogramm. Dank der Unterstützung der Bürgerstiftung können somit in 2021 insgesamt bis zu 32 talentierte junge Schülerinnen und Schüler bis einschließlich zwölf Jahren eine Förderung bis Ende des Jahres erhalten. Für die Schülerinnen und Schüler ab 13 Jahren gibt es bereits die Studienvorbereitende Ausbildung (SVA). "Beide Förderprogramme ergänzen sich optimal und ermöglichen so eine umfassende Förderung von musikalischen Talenten an der Clara-Schumann-Musikschule", freut sich die Direktorin der Clara-Schumann-Musikschule Doris Bischler. Eine Fortführung des Förderprogramms "Claras Talente" in Kooperation mit der Bürgerstiftung ist auch in 2022 geplant. ___________________________________________________________________________ 16. Juni 2021 Ausstellung zu Max Stern: Eröffnung ist für den 1. September geplant "Entrechtet und beraubt. Der Kunsthändler Max Stern": Unter diesem Titel lädt die Landeshauptstadt Düsseldorf vom 2. September 2021 bis zum 30. Januar 2022 zu einer Ausstellung zu Max Stern im Stadtmuseum ein. Der Kunsthistoriker und Galerist (1904–1987) gehört zu den Opfern des Nationalsozialismus. 1937 wurde er gezwungen, seinen Kunsthandel auf der Königsallee zu schließen und zu emigrieren. Über Frankreich und Großbritannien kam er 1940 als Internierter nach Kanada. Dort gelang ihm ein Neuanfang: Max Stern wurde zu einem der bedeutendsten Galeristen des Landes. Mit der Schau im Stadtmuseum soll nun das Leben und Wirken von Max Stern beleuchtet und gewürdigt werden. Die offizielle Eröffnung ist am 1. September. Die neu konzipierte Ausstellung sollte ursprünglich bereits im Herbst vergangenen Jahres präsentiert werden. Aufgrund der Corona-Lage und den damit verbundenen Maßnahmen musste die Ausstellung jedoch in das Jahr 2021 verschoben werden. Nachdem die Pandemie auch eine Schau im Frühjahr nicht zuließ, wurde sie für den Herbst 2021 geplant und kann nun im September eröffnet werden. Ausschlaggebend für diese Entscheidungen war auch, dass man die Ausstellung ohne größere coronabedingte Einschränkungen durchführen wollte, um sie so einem möglichst großen Publikum präsentieren zu können. Bislang unveröffentlichte Dokumente aus Sterns Nachlass Basis der Ausstellung im Stadtmuseum bilden autobiographische Erinnerungsskizzen. Die Schau vereint bislang unveröffentlichte Dokumente aus Sterns Nachlass mit Quellen aus hiesigen Archiven. Der Kurator konnte hier mit der National Gallery in Kanada kooperieren, wo die Nachlässe von Max Stern sowie die der Familie Thalheimer (Schwester und Schwager von Max Stern) liegen. Es war so zum einen möglich im Rahmen der Ausstellungsvorbereitung, vor Ort zu forschen, zum anderen wurden im Anschluss Materialien aus dem kanadischen Archiv zur Verfügung gestellt, die nun das Gerüst der Ausstellung bilden. Darüber hinaus beschäftigt sich die Ausstellung auch mit musealer Provenienzforschung, deren Arbeitsweise, Aufgaben sowie Erkenntnissen anhand ausgewählter Beispiele. Kuratiert wurde die Ausstellung von dem Kunsthistoriker Dr. Dieter Vorsteher mit Unterstützung des Stadtmuseums Düsseldorf und der Provenienzforschung der Landeshauptstadt Düsseldorf. Entwicklung der Ausstellung Nachdem 2017 die ursprünglich geplante Ausstellung zu Stern zunächst abgesagt wurde, wurde nach kurzer Zeit beschlossen, die Schau in ergänzter und überarbeiteter Form zu einem späteren Zeitpunkt im Stadtmuseum zu zeigen. Im Vorfeld der Ausstellung hatte die Landeshauptstadt Düsseldorf im Februar 2019 unter dem Titel "Die Galerie Stern im Kontext des Rheinischen Kunsthandels während des Nationalsozialismus" zu einer internationalen Tagung in das Haus der Universität mit 150 Gästen eingeladen. Mittels Einzelfallanalysen und Kontextforschung unter anderem zur Händlertätigkeit von Max Stern im Vergleich mit anderen Düsseldorfer und rheinischen Kunsthändlern sollte der Komplexität des Themas Rechnung getragen werden. Die Erkenntnisse des Symposiums sind auch in die Ausstellungskonzeption eingeflossen. Mit der damaligen Absage der Ausstellung haben auch einige wichtige Kooperationspartner ihre Teilnahme abgesagt, darunter das Max Stern Art Restitution Project oder das kanadische Kuratorenteam. In den vergangenen Jahren wurde der Kontakt mehrfach gesucht, um eine erneute gemeinsame Zusammenarbeit zu ermöglichen bzw. wiederaufzunehmen. Es blieb jedoch bei der Absage dieser Kooperationspartner. Zum Kunsthistoriker Max Stern Der Kunsthistoriker Max Stern stieg 1928 in die 1913 gegründete und seit 1917 auf der Königsallee 23-25 ansässige Galerie seines Vaters Julius Stern (1867–1934) ein. Sie zählte neben den Galerien von Alfred Flechtheim, Hans und Georg Paffrath und Dr. Joseph Schönemann zu den prominentesten Adressen des Düsseldorfer Kunsthandels im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Max Stern gehört zu den Opfern des Nationalsozialismus. Aufgrund seiner jüdischen Abstammung wurde ihm 1935 die Aufnahme in die Reichskammer der bildenden Künste und damit die Erlaubnis zur Weiterführung seiner Kunsthandlung verwehrt, bis man ihn schließlich zur Liquidierung seiner Galerie Ende 1937 zwang. Stern floh kurze Zeit darauf über Paris nach London. 1940 wurde er in Großbritannien interniert und von dort aus nach Kanada gebracht. Hinweis zur Eröffnung und Pressekonferenzen Die Eröffnung der Ausstellung findet am Mittwoch, 1. September, 18 Uhr im Stadtmuseum Düsseldorf, Berger Allee 2, statt. Weitere Informationen hierzu werden rechtzeitig über die Webseite des Stadtmuseums bekanntgegeben: www.duesseldorf.de/stadtmuseum . Zudem ist für Medienvertreterinnen und - vertreter Pressekonferenz sowie Presserundgang zu der Ausstellung geplant. Die Einladung mit den konkreten Daten werden rechtzeitig an die Redaktionen versendet. ___________________________________________________________________________ 16. Juni 2021 Corona-Härtefallfonds noch nicht voll ausgeschöpft: Antragstellung weiterhin möglich Düsseldorfer*innen, die durch die Corona-Pandemie mit deutlich weniger Geld auskommen müssen und somit vor existenziellen Schwierigkeiten stehen, können weiterhin bis 30. September 2021 eine Teilhabepauschale aus dem Corona- Härtefallfonds der Landeshauptstadt Düsseldorf beantragen. Durch die sogenannte Teilhabepauschale soll beispielsweise die digitale Ausstattung und die Nutzung von alternativen Lernformen gefördert werden, um sich so auf die Zeit nach der Pandemie vorbereiten zu können. Dies kann zum Beispiel durch den Kauf von PCs oder Laptops und mit Hilfe neuer Software gelingen. Die Pauschale kann von Arbeitnehmer*innen, Werkstudent*innen, Student*innen und Rentner*innen mit Minijob sowie soloselbständigen Künstler*innen beantragt werden. Sie müssen ihren Hauptwohnsitz in Düsseldorf haben und sich in einer existenziellen Notlage befinden. Die Pauschale ist ein einmaliger Zuschuss. Der Härtefallfonds dient nicht zur Sicherung des täglichen Lebensunterhalts. Dafür kann Grundsicherung für Arbeitsuchende beim Jobcenter oder Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung beim Amt für Soziales beantragt werden unter Telefon (Infoline 89-91). Die Voraussetzungen im Detail: Bei Arbeitnehmer*innen muss das monatliche Nettoerwerbseinkommen zu Beginn der Corona-Pandemie in der Zeit vom 1. Februar bis zum 30. April 2020 weniger als 2.200 Euro betragen haben und es wird derzeit aufgrund der Corona-Pandemie Kurzarbeitergeld bezogen, durch das der Lebensunterhalt nicht mehr sichergestellt werden kann. Arbeitnehmer*innen ohne Kinder, die alleine leben, erhalten 500 Euro. Arbeitnehmer*innen ohne Kinder, die zu zweit oder mit mehr Personen in einem Haushalt leben, erhalten 750 Euro. Arbeitnehmer*innen, die mit mindestens einem Kind in einem Haushalt leben und Anspruch auf Kindergeld haben, erhalten 1.000 Euro. Werkstudent*innen, bei denen das Einkommen weggefallen ist, können eine Teilhabepauschale in Höhe von 400 Euro erhalten. Rentner*innen und Student*innen, deren Minijob weggefallen ist, erhalten eine Pauschale in Höhe von 300 Euro. Student*innen müssen zusätzlich Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) beziehen. Soloselbständige Künstler*innen müssen mindestens die Hälfte ihres Einkommens nicht nur vorübergehend durch ihre künstlerische Tätigkeit erzielen. Außerdem dürfen sie bisher keine Förderung durch andere staatliche Stellen für den mit der Teilhabepauschale verbundenen Zweck erhalten haben. Die Teilhabepauschale beträgt für sie 500 Euro. In allen Fällen muss sichergestellt sein, dass vor der Antragstellung alle anderen gesetzlich vorgesehenen Leistungsansprüche ausgeschöpft wurden, wie beispielsweise Leistungen aus dem Sozialschutzpaket. Außerdem muss die entstandene Notlage durch die Corona-Pandemie verursacht worden sein. Der Antrag kann heruntergeladen und online ausgefüllt werden auf der Internetseite www.duesseldorf.de/soziales/corona-haertefallfonds. Die Anträge können längstens bis 30. September 2021 gestellt werden. Sie werden nur einmalig bewilligt. Sollte das Budget des Corona-Härtefallfonds vorher erschöpft sein, kann die Teilhabepauschale nicht ausgezahlt werden. Die Anträge werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt. ___________________________________________________________________________ 15. Juni 2021 Nessy erstrahlt bald in neuer Farbenpracht Belüftungsbauwerk der Kanalisation wird saniert Auf'm Hennekamp, gegenüber dem Uhrenpark im Volksgarten befindet sich eine farbenfrohe und stadtbekannte Drachenskulptur namens "Nessy", die – was nicht jedem bekannt ist - vornehmlich eine abwassertechnische Funktion hat. Die Rohre belüften den darunter verlaufenden "Hauptsammler Mitte", einen großen Sammelkanal, der das Abwasser von Gerresheim bis zum Klärwerk Süd in Hamm transportiert. Der Kanal ist so groß dimensioniert, dass ein Doppeldecker-Bus hindurch fahren könnte. Entstanden ist das Bauwerk 1996. Zwischenzeitig wurde es immer mal wieder neu gestrichen, da Graffiti-Sprayer häufig ihre Signaturen hinterlassen. Mit den Jahren ist das Bauwerk zudem sanierungsbedürftig geworden und so muss nun auch die ein oder andere Reparatur erfolgen. Der Zaun wurde bereits aufgestellt und die Sanierungsarbeiten beginnen ab dem 21. Juni 2021. ___________________________________________________________________________ 14. Juni 2021 Masterplan Industrie - Vereinbarung weiterer Zusammenarbeit bestätigt Letter of Intent unterzeichnet/Gute Zusammenarbeit im Masterplan Industrie soll weitergeführt werden In einem gemeinsam unterzeichneten Letter of Intent haben Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller, Dr. Udo Brockmeier, Vizepräsident und Vorsitzender des Industrieausschusses der IHK Düsseldorf, und Dr. Klaus-Georg Berkelmann, Vorstandsvorsitzender Industriekreis Düsseldorf, heute bestätigt, die bisherige gute Zusammenarbeit im Masterplan Industrie auch zukünftig weiterzuführen. Es gilt, die Zukunftsperspektiven von Industrieunternehmen am Standort Düsseldorf zu sichern. Grundlage der Vereinbarung ist die im Rahmen des Masterplans Industrie entwickelte Kernzonenkarte. Sie sichert Industrie- und Gewerbegebiete in Düsseldorf. In Workshops zu einzelnen Kernzonen sollen die Gewerbe- und Industriegebiete weiter qualifiziert werden. Denn neben einer Sicherung der Gebiete geht es auch darum, Entwicklungsleitlinien für die Zukunft festzulegen. Mit der Umsetzung des strategischen Flächenmanagements und der Bewusstseinsbildung für Industrieakzeptanz soll Unternehmen aus produktions- und handwerksgeprägten Branchen auch zukünftig Ansiedlungs- und Entwicklungsperspektiven in Düsseldorf gegeben werden. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Die Fortschreibung des Masterplan Industrie ist ein wichtiger Faktor zur Sicherung der Prosperität unserer Stadt. Düsseldorf ist ein wichtiger Industriestandort in Deutschland - und das soll auch so bleiben." Dr. Udo Brockmeier: "Die Wirtschaft begrüßt ausdrücklich die Fortschreibung des Masterplans Industrie mit der heutigen Unterzeichnung des Letter of Intent. Denn das Netzwerk Industrie trägt in erheblichem Maß zum Wachstum und Wohlstand der Stadt bei, was wir nicht häufig genug betonen können. Die Fortschreibung des Masterplans schafft für die produzierenden Unternehmen Planungssicherheit und Entwicklungsperspektiven. Eine Herkulesaufgabe bleibt dabei die Mobilisierung von geeigneten Flächen angesichts der Herausforderungen von Umwelt-, Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Hier müssen wir angesichts der Flächenknappheit ganz klar die Zusammenarbeit mit den Umlandgemeinden und dem Rheinischen Revier forcieren." Dr. Klaus-Georg Berkelmann: "Im Masterplan Industrie wurde eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Stadt und Industrie etabliert. Nach der Vereinbarung von Grundsätzen stellt die Kernzonenkarte das Herzstück zur Sicherung und Weiterentwicklung des Industriestandorts Düsseldorf dar – ein wesentlicher Baustein für gewerbliche und industrielle Arbeitsplätze in Firmen und ihren Zulieferern, die zum Wohlstand in unserer lebenswerten Stadt beitragen. ___________________________________________________________________________ 14. Juni 2021 Deichwiesen - die ökologisch wertvollsten Wiesenflächen der Stadt Stadtentwässerungsbetrieb und der Deichverband Neue Deichschau Heerdt lassen Blühstreifen auf Deichen und an Gewässern wachsen/"Tellermäh-Technik" soll Insekten schonen In den letzten Jahren ist gerade auch das Insektensterben in den Mittelpunkt der Öffentlichkeit gerückt. Vielerorts gibt es Überlegungen durch Blumenwiesen und durch den Verzicht aufs Mähen von Randstreifen an Feldern und Straßen Inseln für das Überleben von Insekten zu schaffen. Auch der Stadtentwässerungsbetrieb und der Deichverband Neue Deichschau Heerdt haben sich Gedanken gemacht, wie man einen Beitrag zum Artenerhalt leisten kann, denn die Düsseldorfer Deichwiesen zählen zu den ökologisch wertvollsten Wiesenflächen der Stadt. Zweimal jährlich werden die Flächen gemäht, im Juni und im September. Das Mähgut wird geräumt. Dadurch entstehen Magerwiesen mit einer großen Artenvielfalt. Einige Blühstreifen auf dem Löricker Deich sowie dem Lohauser Deich werden in diesem Jahr probeweise nur einmal gemäht. Hierzu wurden Flächen in Zusammenarbeit mit einem Landschaftsplanungsbüro ausgewählt. Das Ziel ist es dadurch den Lebensraum für Insekten auf diesen Flächen zu erhalten. Der Verzicht aufs Mähen von Blühstreifen ist allerdings mit dem Anlegen von Blumenwiesen zu verwechseln. Nicht gemähte Wiesen sind vielleicht nicht so farbenfroh, tragen aber durch Blühen der vorhandenen Pflanzen sowie der Höhe des Grases zur Artenvielfallt bei. Blumenflächen können auf Deichen leider nicht angelegt werden, da zum Deichschutz bestimmte Rasensorten, die gerade durch das Mähen ihre Wurzeln gut ausbilden, erforderlich sind. Der Boden des Deiches wird hierdurch bei Hochwasser stabilisiert und so die Bodenerosion verhindert. Analoges gilt natürlich auch für Uferböschungen, denn in erster Linie steht der Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor Hochwasser. Darüber hinaus nutzt der Stadtentwässerungsbetrieb die sogenannte "Tellermäh- Technik". Durch das einmalige Mähen mit Tellermähwerk werden die Insekten mehr als zuvor geschont und die Chance des Fortbestandes wesentlich erhöht. Das Programm wird ökologisch von einem Fachplanungsbüro begleitet, um positive Auswirkungen auf die Ökologie, aber auch auf gegebenenfalls auftretende negative Auswirkungen auf die Geschlossenheit der Grasnarbe zu dokumentieren. ___________________________________________________________________________ 14. Juni 2021 Digitaler Impfnachweis startet im Impfzentrum Düsseldorf Bereits Geimpfte erhalten ihren digitalen Nachweis per Post Mit dem Start des digitalen Impfnachweises am heutigen Montag, 14. Juni, erhalten im Düsseldorfer Impfzentrum alle Besucher nach erfolgter Zweitimpfung ihren digitalen Impfnachweis. Alle Menschen, die bereits ihre Zweitimpfung im Impfzentrum Düsseldorf erhalten haben, bekommen den digitalen Nachweis auf dem Postweg, so dass ein erneuter Besuch des Impfzentrums in der Merkur Spiel-Arena nicht erforderlich ist. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller und Stadtdirektor und Krisenstabsleiter Burkhard Hintzsche verschafften sich dazu heute Vormittag bei einem Besuch des Düsseldorfer Impfzentrums einen Eindruck und übergaben die Zertifikate an die Besucherinnen und Besucher. Der digitale Impfnachweis ist eine weitere Möglichkeit, um seine persönliche Coronaschutzimpfung zu dokumentieren und nachzuweisen. So wird nach der Zweitimpfung ein QR-Code generiert, der alle wichtigen Daten zur Coronaschutzimpfung enthält. Dazu zählen Informationen zum Impfstatus, den Namen des Geimpften, das Geburtsdatum sowie Impfstoff, Impfdatum und Impfdosis. Mit der Einführung des digitalen Impfnachweises wurde durch die Europäische Union ein standardisiertes Verfahren etabliert, das in der gesamten EU gültig ist. "Der digitale Impfnachweis stellt eine deutliche Erleichterung in unserem Alltag dar. So erleichtert der QR-Code das Vorzeigen und die Kontrolle des vollständigen Impfschutzes", begrüßt Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller die digitale Ergänzung zum gelben Impfbuch. Das Zertifikat kann von allen Geimpften digital in der Corona-Warn-App bzw. in der dafür neu entwickelten CovPass-App gespeichert werden. Alternativ ist es auch möglich, den QR-Code als Ausdruck mitzuführen. Grundsätzlich erhält man den digitalen Impfnachweis an dem Ort seiner Zweitimpfung. Das bedeutet für alle Düsseldorfer, die im Impfzentrum Düsseldorf ihren vollständigen Impfschutz erhalten haben, dass sie direkt im Anschluss ihr persönliches Impfzertifikat entgegennehmen können. Durch das Ausstellen verlängert sich der Besuch im Impfzentrum nicht, da die Erstellung nur wenige Minuten in Anspruch nimmt und in der empfohlenen Wartezeit geschieht. "Der Stadt Düsseldorf war es ein großes Anliegen, dass alle bereits geimpften Düsseldorferinnen und Düsseldorfer, die ihre Impfung im Impfzentrum erhalten haben, unbürokratisch das digitale Zertifikat erhalten. Dazu wird zeitnah allen bereits vollständig Geimpften über die Post der QR-Code nach Hause gesendet", betont Stadtdirektor Burkhard Hintzsche und ergänzt: "Ein erneutes Aufsuchen der Merkur Spiel-Arena ist somit nicht notwendig." Für alle anderen können ergänzend auch Apothekerinnen und Apotheker sowie Ärztinnen und Ärzte nachträglich Impfnachweise ausstellen. Für Fragen zum Thema "Coronavirus" hat die Landeshauptstadt ein Informationsportal eingerichtet unter der Adresse: www.duesseldorf.de/corona ___________________________________________________________________________ 11. Juni 2021 Düsseldorf winken 20 Millionen Euro für mehr Mobilität Verkehrsministerium kürt die besten Ideen im Landeswettbewerb "Mobilität in lebenswerten Städten" Das Verkehrsministerium stellt für die Transformation und Stärkung städtischer Mobilitätssysteme für die Jahre 2022 bis 2026 insgesamt bis zu 100 Millionen Euro an Fördergeldern bereit. Mit einem innovativen Wettbewerbsbeitrag konnte das Amt für Verkehrsmanagement in Zusammenarbeit mit der Rheinbahn AG die Fachjury überzeugen und sich für die zweite Stufe (Qualifizierungsphase) des Wettbewerbs qualifizieren. Nach erfolgreicher Teilnahme kann der Beitrag eine Förderung von rund 20 Millionen Euro erhalten. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Mit der Planung eines ganzheitlichen Mobilitätsnetzwerkes schaffen wir ein nachhaltiges und innovatives Verkehrsangebot, das den Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine attraktive Alternative zum alleinigen Autoverkehr bietet. Der gezielte Ausbau des Radverkehrs ist zudem ein logischer Schritt in Richtung Klimaneutralität, der gleichzeitig die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer steigert. Die enge Verknüpfung mit dem öffentlichen Nahverkehr stellt zudem sicher, dass viele Nutzerinnen und Nutzer bei ihrem täglichen Weg durch die Stadt profitieren." In den Stadtteilen Pempelfort, Derendorf und Golzheim soll viel für die Mobilität der Zukunft getan werden. Anknüpfend an die in Unterbilk und Friedrichstadt geplanten Mobilitätstationen soll das Netz nördlich der Innenstadt seinen zweiten Mittelpunkt finden. Mit rund 15 Mobilitätstationen werden in den Stadtteilen attraktive Alternativen zum Autoverkehr und Zukunftsorte der Mobilität geschaffen. "Wir freuen uns, dass wir die Fachjury von unserer Idee eines ganzheitlichen Mobilitätsnetzwerkes in den drei urbanen Stadtteilen überzeugen konnte", freut sich die Beigeordnete für Planen, Bauen, Mobilität und Grundstückswesen, Cornelia Zuschke. Die Mobilitätstationen sollen dann auch in die Rheinbahn-App eingebunden werden und so schnell und komfortabel zu finden sein. Dies möchte die Stadt Düsseldorf mit Angeboten geteilter Mobilität, einer Verbesserung der Radinfrastruktur, der Bereitstellung von zahlreichen Fahrradabstellanlagen (auch für Lastenräder), einer eigenen Signalisierung für den Radverkehr, Fahrradstraßen und Fahrradzonen erreichen. Außerdem sollen Kreuzungen und Mittelinseln unter die Lupe genommen und barrierefrei ausgestaltet werden. Durch Aktivitäten und Umbauten, die dazu beitragen, dass Kreuzungen freigehalten werden, soll die Verkehrssicherheit gerade für Fußgänger und Fußgängerinnen ebenfalls verbessert werden. Um die Aufenthaltsqualität zu stärken, sollen die Flächen im Straßenraum auch zu Gunsten von Außengastronomie, Grünflächen und zum Verweilen neu aufgeteilt werden. Die Rheinbahn wird in Pempelfort, Derendorf und Golzheim neue Arten von Fahrgastunterständen testen, die beispielsweise Begrünung oder Solaranlagen auf dem Dach haben oder spielerische Elemente mit einbinden. Darüber hinaus ist ein besonderer Bahnkörper (bauliche Abgrenzung zum fließenden Autoverkehr) auf der Kaiserswerther Straße in Planung. ___________________________________________________________________________ 11. Juni 2021 Stadt appelliert: Besondere Vorsicht in Parks, Wäldern und Grünanlagen! Durch die anhaltende Trockenheit ist die Gefahr von Flächen- und Waldbränden deutlich gestiegen Das schöne Sommerwetter hat auch seine Schattenseiten. Durch die hohen Temperaturen, die anhaltende Trockenheit und den frischen Wind ist die Gefahr von Flächen- und Waldbränden deutlich gestiegen. Bereits im Frühling hat es einige großflächige Waldbrände in Nordrhein-Westfalen gegeben. Aktuell befindet sich der vom Deutschen Wetterdienst herausgegeben Waldbrandgefahrenindex in der Landeshauptstadt bei Stufe drei von fünf. Bei dem ebenfalls vom Deutschen Wetterdienst veröffentlichte Graslandfeuerindex hat die Stadt Düsseldorf bereits heute die zweit höchste Stufe erreicht. Stufe vier von fünf bedeutet hohe Gefahr von Flächenbränden. Aufgrund der erhöhten Brandgefahr auf Grasflächen, in Grünanlagen und Wäldern appellieren Feuerwehr sowie Garten-, Friedhofs- und Forstamt, zu besonderer Vorsicht im Umgang mit Feuer. Schutz von Wald und Wiesen Zum Schutz der Gras- und Parkanlagen sowie der Wälder, wie des teilweise über 200 Jahre alten Stadtwaldes, bittet das Garten-, Friedhofs- und Forstamt auf diesen Flächen: - Kein Feuer zu entzünden, - nur an ausgewiesenen Grillplätzen zu grillen, - nicht zu rauchen, - Kinder über die dortigen Brandgefahren zu informieren, - im Falle eines Brandes sofort unter der Telefonnummer 112 die Feuerwehr zu rufen, - keinen Müll liegen zu lassen, da dadurch im Extremfall ein Brand ausgelöst werden könnte sowie - Kraftfahrzeuge nicht auf trockenen Wiesen zu parken, da die heiße Abgasanlage einen Brand auslösen kann. Gefahr steigt mit zunehmenden Temperaturen Die Situation verschärft sich mit jedem Tag anhaltender Trockenheit. Bereits ein kleiner Funke, der zum Beispiel auch durch eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe entstehen kann, kann einen unkontrollierten Brand im Wald oder in den Gebüschen auslösen. Das würde verheerende Folgen – auch für die Tier- und Pflanzenwelt – bedeuten, wenn sich daraus ein unkontrolliertes Feuer entwickeln würde. So rückte die Feuerwehr Düsseldorf in den späten Abendstunden des 2. Juni nach Lierenfeld aus. Dort brannten circa 50 Quadratmeter Bodenfläche. Innerhalb von 45 Minuten konnte durch schnelles Eingreifen der Einsatzkräfte und rund 1.000 Liter Löschwasser der Brand gelöscht werden. Immer wieder kommt es zu solchen Situationen, in denen Unterholz, Gebüsch, Hecken oder sogar Bäume in Brand geraten. Seit Jahresbeginn rückten die Einsatzkräfte bereits zu insgesamt 38 Vegetationsbrände aus. Im gleichen Zeitraum des letzten Jahres waren es bereits rund 70 Einsätze. Dabei steht die heiße und trockene Phase des Sommers erst noch bevor. Im gesamten Jahr 2020 bekämpften die Feuerwehrleute 142 Vegetationsbrände. Weiter im News-Archiv